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®Einf Ührung Nachdem Sie den CS1x ausgepackt, auf eine stabile Unterlage abgestellt sowie vollständig angeschlossen und verkabelt haben, möchten wir Sie bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem neuen Synthesizer ein wenig begleiten. Sicherlich möchten Sie zunächst die Demo-Songs anhören, um von den klanglichen Möglichkeiten des CS1x einen umfassenden Eindruck zu bekommen. Erste Schritte – Presetklänge und Demos hören Drücken Sie dazu gleichzeitig auf den Performance- und Multi-Taster. Jetzt hören Sie bereits den ersten Song „FRIDGE“; alle folgenden Sequenzen werden automatisch abgespielt. Natürlich können Sie die Hörbeispiele auch direkt über das numerische Zahlenfeld anwählen. Insgesamt 8 Demos stehen auf dem Programm. Obwohl alle Sequenzen dasselbe Ziel verfolgen, den CS1x ins rechte Licht zu rücken, sind sie trotzdem ein wenig verschieden: Während die ersten vier Demos (0-3) traditionell die Songproduktion und die Möglichkeiten als autarke Workstation unter Beweis stellen, beschäftigen sich die übrigen Hörbeispielen mit einigen herausragenden Merkmalen des CS1x. Hier eine Kurzbeschreibung: Knob Tech (4): Sequenzen zur Demonstration der Echtzeitkontrolle der Knobs bei Dance&Techno-Produktionen (programmiert von Peter Krischker, YE) Analuner (5): Synthesizerklänge im Stile der 70er und 80er Jahre. Wer auf die klassischen Vintage-Sounds steht, sollte diese Demo unbedingt anwählen (programmiert von Johannes Waehneldt, YE) Arp Tech (6): Sie hören eines der Highligts des CS1x, den Arpeggiator. Ungewöhnliche Sequenzen und ebensolche Sounds (programmiert von Johannes Waehneldt, YE) Transit (7): Zum Abschluß einige Sequenzen, die nochmals die Echtzeitsteuerung und Modulationsmöglichkeiten des CS1x demonstrieren sollen (programmiert von Johannes Waehneldt, YE) Die werkseitige Auswahl der Presetklänge betont eindeutig den Synthesizer-Charakter des CS1x. Falls Sie nicht auf Anhieb wissen sollten, für welchen Zweck das eine oder andere Klangprogramm gedacht ist, so können Sie sich zum Beispiel an den Kürzeln für die Klangkategorie (Sq=Sequenzer, Ba=Bass, Pf=Piano usw. – mehr dazu in der Bedienungsanleitung) orientieren. Unbedingt antesten: Der Arpeggiator des CS1x kommt schon bei den ersten 12 Performances voll und ganz zur Geltung. Halten Sie eine beliebige Taste und hören Sie, wie der Arpeggiator diese Note umsetzt. Schalten Sie ihn zum besseren Verständnis einmal ab (gleichnamige Taste links vom LC-Display). Probieren Sie ebenfalls schon beim ersten Anspielen der Werksklänge die einzigartigen Scene-Taster auf der linken Seite des CS1x (oberhalb der beiden Räder) aus; zunächst einzeln, danach auf beide Taster gleichzeitig drücken und noch das Modulationsrad einsetzen. Machen Sie sich natürlich von Anbeginn mit den Sound Control Knobs (den Klangreglern) des CS1x vertraut. Achten Sie einmal auf die unterschiedliche Belegung von Assign1/2 (= Knob 3/6). Dabei erfahren Sie mit Sicherheit auch einige Anregungen für Ihre eigenen Klänge. Wer jedoch nach alter Manier zuerst ein Klavier, Orgel oder Streicher sucht, sollte nicht gleich verzweifeln. Auch in diesen Sparten fühlt sich der CS1x wie zu Hause. Schließlich verfügt er über alle GM/XG-Klänge. Falls Sie diese Sounds noch nicht kennen, so drücken Sie doch einmal kurz auf die MULTI-Taste. Jetzt können Sie die wichtigsten XG-Voices mit den beiden PROGRAM-Tasten (links unten vom LCDisplay) in aller Ruhe durchgehen und abhören. Bitte bedenken Sie, daß bei all diesen Sounds zunächst nur ein Halleffekt zum Einsatz kommt. Konventionelle Klänge mit kompletten Layer- und Effekteinstellungen befinden sich zudem auf den hinteren Speicherplätzen der Presetbank (ab P078). Übrigens, in einigen Abschnitten des Blue Book werden Sie die WerkSounds noch näher kennenlernen. Auf einen Blick Durch die Popularität von Techno und Dance erleben Analog-Synthesizer ein Comeback ohnegleichen. Wie Sie sicher schon beim ersten Anspielen der Presetklänge bemerkt haben, besticht auch der CS1x durch eine Zahl von analogen Synthesizer-Sounds. Ohne Zweifel, die Klangauswahl ist wirklich gut. Noch besser ist es aber, wenn Sie alle Performances zielstrebig bearbeiten oder sogar von Grund auf programmieren können. Aller Anfang ist schwer. Daher beginnen wir mit einem leicht verständlichen Kurs über die wichtigsten Bausteine der klassischen Synthesizer, dem Analog Workshop. Lassen Sie sich also von uns in die Welt der Synthesizer-Programmierung mit dem CS1x einführen. Als Extra-Bonbon erwartet Sie eine komplette Soundbank („TUTORIALPFM.MID“) mit ausführlichen Klangbeispielen. Dadurch bleibt Ihnen das lästige Eintippen vieler Daten erspart. Sie können sich also ganz auf den Stoff konzentrieren und die Übungsbeispiele direkt am CS1x nachvollziehen. Gleichgültig, ob Sie bereits mit verschiedenen AnalogSynthesizern gearbeitet haben oder noch nie etwas von diesem Ausstattungsmerkmal zuvor gehört haben – die integrierte Arpeggiator-Einheit des CS1x ist einfach furios: Verglichen mit früheren Arpeggiatoren trumpft der CS1x sogar mit ganzen Arrangement-Strukturen inklusive Filterund Panorama-Modulationen oder sonstiger Finessen auf. Das weckt den Spieltrieb des modernen Elektronikmusikers. Allerdings: Um mit dem Arpeggiator effizient arbeiten zu können, sollten Sie alle Möglichkeiten und Gefahren genau kennen. In einem weiteren Kapitel des Blue Book erfahren Sie alle Schritte, die Sie beim Einsatz der ArpeggiatorEinheit beachten sollten. Wichtig ist zudem ein intuitives Bedienungskonzept, damit Ihre Ideen nicht in Menüs hängen bleiben. Der CS1x weiß gerade als „Control Synthesizer“ völlig zu überzeugen. Vor allem die sechs Drehregler machen dem Namen Ehre: Diese Sound Control Knobs lassen sich zusammen mit anderen 5