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Kapitel 1. Einleitung Rollen können Berechtigungen von verschiedenen Applikationen enthalten. Sobald eine Rolle im Anwendungsbereich des Anbieters angeboten wird, werden alle Berechtigungen in diesem Anwendungsbereich angeboten. Dies kann zu unerwünschten Effekten führen. Zum Beispiel enthalten die Rollen des Standard-Berechtigungspakets die Berechtigung "Benutzer abfragen" des Identity Management, welche es dann dem empfangenden Mandanten erlauben würde, Benutzer des anbietenden Mandanten zu sehen. 1.5. Audit-Protokoll Der Execution Server schreibt bestimmte Aktionen von Benutzern in ein Audit-Protokoll. Dies ermöglicht es nachzuvollziehen, welche Benutzeraktionen in der Vergangenheit den Zustand der Applikation verändert haben. Das Audit-Protokoll ist standardmäßig aktiviert. Per Konfiguration des Execution Servers kann dies deaktiviert werden. Informationen über die aktuelle Konfiguration der Audit-Protokollierung werden beim Start in das Laufzeitprotokoll des Execution Servers geschrieben. Die folgenden Aktionen werden protokolliert: • Bereitstellen von (Regel-) Bibliotheken. Dies trifft auch für das Hochladen von Visual Rules Archiv Dateien zu • Überschreiben von (Regel-) Bibliotheken • Bereitgestellte (Regel-) Bibliotheken löschen • Ändern von Rule Service Einstellungen • Hinzufügen, Entfernen oder Ändern von Metadaten von Rule Services • Hinzufügen, Entfernen oder Ändern von Zugriffsrechten für Benutzer, Teams und Mandanten • Hochladen einer Lizenzdatei • Löschen einer Lizenz • Ändern des Detaillierungsgrades der Laufzeitprotokollierung • Löschen von Ausführungen Sofern das Schreiben von Einträgen in das Audit-Protokoll durch Ausnahmen verhindert wird, werden diese in das Laufzeitprotokoll des Execution Servers geschrieben. Dies dient dazu, die Informationen zu erhalten. Da die Datei des Laufzeitprotokolls in ihrer Größe beschränkt ist, wird dringend empfohlen, im Fehlerfall schnell zu reagieren, da ansonsten der Verlust dieser Informationen droht. 1.6. Distribution Der Visual Rules Execution Server ist als Web Archive (WAR) gepackt und wird als Bestandteil einer Distribution ausgeliefert. Die Distribution ist ein Zip Archiv und enthält folgendes: Tabelle 1.4. Distributions Inhalt Ordner Inhalt api-source Quellcode des Application Programming Interface (API). Hilfreich sofern ein benutzerdefinierter Metadaten Mapper für den Execution Server entwickelt wird. legalnotice Rechtliche Informationen zu Lizenzen und Verwendung von Bibliotheken von Drittanbietern maintenance Maintenance Tool doc Handbücher © Bosch Software Innovations 9/71