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FEPS Version 2012 Benutzerhandbuch Beispiel Pfahl mit D=60 cm, L=8.00 m, Baugrund: nichtbindiger Boden mit qc=15 kN/m² Mantelreibungsfläche As=15.08 m², Spitzendruckfläche Ab=0.283 m² Pfahlmantelwiderstand (Tab. B3): Rsk = qskAs = 0.1215.08 = 1.81 MN, ssg = 0.51.81+0.5 = 1.4 cm Pfahlfußwiderstand (Tab. B1): 0.02D=1.2 cm, 0.03D=1.8 cm, 0.1D=6 cm qbk (s=0.02D)=1.05 MN/m², Rbk (0.02D)=0.30 MN qbk (s=0.03D)=1.35 MN/m², Rbk (0.03D)=0.38 MN qbk (s=0.1D)=3.00 MN/m², Rbk (0.1D)=0.85 MN Für eine zulässige Setzung zul.s = 2 cm ergibt sich aus der Widerstands-Setzungs-Linie Rk = 2.21 MN Federsteifigkeit cw,z = Rk(zul.s) / zul. s = 2210 kN / 0.02 m = 1.1E5 kN/m 2.14.3 Linienlager Linienlager sind eine Reihe gelagerter Knoten mit Randbedingungen (siehe Knotenfesseln oder Knotenfedern). Sie dienen dazu, die spätere Auswertung von Auflagerkräften zu erleichtern, indem Knoten zu Lagerlinien zusammengefasst werden können. In der späteren grafischen Ausgabe werden die vertikalen Auflagerkräfte einmal von Knoten zu Knoten, zum anderen über die Gesamtlänge als Gleichlast verteilt. Mit diesen verteilten Auflagerkräften können die unterstützenden Balken bzw. Wände bemessen werden. Die Eingabe von Linienlagern erwartet eine Lager-Nummer (eine Lagerlinie kann nicht immer in einer Zeile eingegeben werden) und die dazugehörigen Knoten. Gleiche Knoten können auch in verschiedenen Lagerlinien vorkommen, wenn z.B. Lagerlinien sich treffen oder kreuzen. Sind die eingegebenen Knoten als einzelne Randbedingungen noch nicht vorhanden, so werden sie vom Programm definiert (der Knoten erhält eine starre Fesselung wz). Es sind maximal 500 Eingabezeilen zulässig. Die Randbedingungen des Beispiels in 2.14.1 könnten folgendermaßen zu Linienlagern zusammengefasst werden: Die Auflagerkräfte von Linienlagern können auch in anderen Positionen übernommen werden (s. Weiterleitung von Auflagerkräften) 33