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Prozeßregler mit
PROFIBUS DP und
Modbus Master/Slave
1/ DIN - 48 x 96
8
ASCON spa
ISO 9001
zertifiziert
ASCON spa
20021 Baranzate
(Milan) Italy
via Falzarego, 9/11
Fax +39 02 350 4243
http://www.ascon.it
e-mail [email protected]
Modell X5
c
B e d i e n u n g s a n l e i t u n g • M . I . U . X 5 - 4/07.08 • C o d . J 3 0 - 4 7 8 - 1 A X 5 D E
C
UL
LISTED
US
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Pagina 1
Prozeßregler mit
PROFIBUS DP und
Modbus Master/Slave
1/ DIN - 48 x 96
8
c
Modell X5
X5
I1 I2 I3
45.80
50
45.80
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Hinweise
c
HINWEISE
ZUR ELEKTRISCHEN
SICHERHEIT UND
ZUM EMV-SCHUTZ
Bitte lesen Sie diese Hinweise aufmerksam, bevor Sie das Instrument installieren.
Klasse II Gerät für den Tafeleinbau
Dieser Regler entspricht der
EG-Niederspannungsrichtlinie n°73/23/EEC mit der Ergänzung n°93/68/EEC sowie der
EN61010-1 : 93 + A2:95
Hinsichtlich der EMV erfüllt dieses Instrument die Richtlinie 89/336/EEC mit der Ergänzung
92/31/EEC, 93/68/EEC, 98/13/EEC:
- Vorschriften zu HF-Emissionen
EN61000-6-3 : 2001
für Wohnumgebungen
EN61000-6-4 : 2001
für industrielle Umgebungen
- HF-Störfestigkeit
EN61000-6-2 : 2001
für Industriegeräte und -systeme
Bitte beachten Sie, daß es in der Verantwortung des installierenden Technikers liegt, die
Einhaltung aller Sicherheits- und EMV-Schutzbestimmungen sicherzustellen.
Dieser Regler verfügt über keinerlei vom Anwender zu wartenden oder instandzusetzenden
Teile. Reparaturen an diesen Reglern können nur von speziell ausgebildetem Personal mit
entsprechenden Geräten ausgeführt werden. Daher bietet Ascon einen technischen
Kundendienst und Reparaturservice.
Bitte wenden Sie sich an Ihre nächstgelegene Ascon-Vertretung.
Alle für Sicherheit und EMV-Schutz relevanten Warnungen und Informationen sind mit
dem Zeichen B kenntlich gemacht.
2
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Inhalt
INHALT
1
EINFÜHRUNG..................................................................................................................SEITE
1.1
MODELLSCHLÜSSEL ...................................................................................SEITE
4
5
2
INSTALLATION ...............................................................................................................SEITE
2.1
ALLGEMEINE BESCHREIBUNG .........................................................SEITE
2.2
UMGEBUNGSBEDINGUNGEN...............................................................SEITE
2.3
EINBAU IN SCHALTTAFEL ......................................................................SEITE
6
6
8
9
3
VERDRAHTUNG ..........................................................................................................SEITE
3.1
KLEMMENBLOCK ............................................................................................SEITE
3.2
EMPFOHLENE LEITUNGSFÜHRUNG ............................................SEITE
3.3
VERDRAHTUNGSBEISPIEL......................................................................SEITE
10
10
11
12
BEDIENUNG .......................................................................................................................SEITE
4.1
FUNKTION VON TASTATUR UND ANZEIGE ..........................SEITE
4.2
DATENEINGABE .................................................................................................SEITE
4.3
KONFIGURATION ..............................................................................................SEITE
4.4
PARAMETRIERUNG ........................................................................................SEITE
4.5
PARAMETER..........................................................................................................SEITE
4.6
ZUGANGSEBENE ..............................................................................................SEITE
22
22
24
25
34
42
50
4
5
ANZEIGEN .............................................................................................................................SEITE 53
6
EINGABEN UND BEFEHLE........................................................................SEITE 54
6.1
EINGABEN ÜBER DIE TASTATUR ....................................................SEITE 55
6.2
STEUERUNG ÜBER DIGITALE EINGÄNGE ..............................SEITE 58
6.3
STEUERUNG ÜBER DIE SERIELLE SCHNITTSTELLE
(BITTE IN DER ANLEITUNG ZUR SERIELLEN
SCHNITTSTELLE NACHLESEN)
7
RAMPENPROGRAMM-FUNKTION (OPTION) ...............SEITE
7.1
AUFBAU DES PROGRAMMS ................................................................SEITE
7.2
ARBEITSWEISE DES PROGRAMMS ..............................................SEITE
7.3
PARAMETRIERUNG – PROGRAMM-MENÜ ................................SEITE
7.4
ANZEIGE DES PROGRAMMSTATUS .............................................SEITE
7.5
PROGRAMM STARTEN/ANHALTEN .............................................SEITE
8
TECHNISCHE DATEN .........................................................................................SEITE 69
59
59
60
62
64
65
3
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1 - Einführung
1 EINFÜHRUNG
Vielen Dank für den Kauf eines
Reglers. Diese Regler repräsentieren die Summe der unsere
Ergahrungen bei der Entwicklung
und Herstellung von intelligenten, leistungsfähigen und hochzuverlässigen
Die Regler der Serie X5 sind für
den Betrieb im industriellen
Umfeld konzipiert und bieten als
wirklich universell einsetzbare
Instrumente eine vollständige
Funktionsausstattung.
Je nach Ausführung können
diese Regler auch für 4
Rampenprogramme mit bis zu
16 Segmenten programmiert
werden.
Memory Chip
Regelung
Alarme
Analogausgang
Kopieren/Archivieren von Daten
(Option)
Universal-Meßeingang
(Option)
PV/SP
OP1
PV
Hilfseingang
OP2
1 Eine
OP1
Regel2 zone
OP5
OP3
3
OP2 OP3 OP4 OP5 OP6
OP1 OP2 OP3 OP4
OP6
AUX
Digitaler Eingang
IL1
IL2
IL3
OP4
OP1 OP2
OP3 OP4 OP5 OP6
4 Zwei
OP1 OP5
OP2 OP3 OP4
Regel5 zonen OP5 OP2 OP1
OP3 OP4
OP6
OP6
OP5
OP6
(Option)
6
OP5 OP6 OP1 OP2 OP3 OP4
7 Ventil
OP1 OP2
OP3 OP4 OP5 OP6
X5
Fuzzy-Selbstoptimierung mit automatischer Auswahl
Sollwert
Einmalige
Selbstoptimierung
Funktion der digitalen Eingänge (IL1,IL2 oder IL3)
Modbus
RS485
Master
Modbus
RS485
Slave
4
Ausgangskonfiguration
Ressourcen
LEISTUNGSFÄHIG
UND FUNKTIONAL
Parametrierung
Überwachung
(Option)
Anbindung
andere
Instrumente
(Option)
(Option)
Einmalige
Selbstoptimierung,
Eigenfrequenz
Kontinuierliche Selbstoptimierung
Adaptive
Selbstoptimierung
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1 - Einleitung
Modell
1.1 MODELLSCHLÜSSEL
Der vollständige Modellschlüssel
ist auf dem Typenschild angegeben.
Informationen zum Produktkode
können auch über die Tastatur
abgerufen werden wie in
Abschnitt 5.1 auf Seite 53
beschrieben.
Modell
B
C
D
X5
I1 I2 I3
45.80
50
Typenschild
P/N
: X5-3150-0000
CONF :
S/N
: A0A-9919/0013
V~(L-N) : 100÷240V 50/60 Hz - 5W
45.80
Basisgerät
Modell
X5 – A
B C
Versorgungsspannung
Ausgänge
Serielle Komm. + Math-Packet (MP)
Optionen
Versorgungsspannung
A
100... 240Vac (-15...+10%) 3
24Vac (-25...+12%)
5
oder 24Vdc (-15...+25%)
Ausgänge OP1 - OP2
Relais - Relais
Triac - Triac
B
1
5
Serielle Kommunikation
C
Keine
0
Mathematik-Paket (MP)
1
RS485 Modbus/Jbus SLAVE + MP 5
RS485 Modbus/Jbus
6
SLAVE + MASTER + MP
PROFIBUS DP SLAVE + MP
7
RS485 Modbus/Jbus
8
SLAVE + PROFIBUS + MP
Zubehör
D
– E
F
G
0
Farbe
Bedienungsanleitung
Sollwert
Optionen
Keine
Frequenzeingang
2ter SSR-Treiber/Analogausgang (OP6)
Frequenzeingang + OP6
D
0
1
4
6
Sollwertrampen
E
Nicht installiert
0
4 Programme mit 16 Segmenten 4
Bedienungsanleitung
Italienisch/Englisch (Standard)
Französisch/Englisch
Deutsch/Englisch
Spanisch/Englisch
F
0
1
2
3
Farbe der Frontplatte
Anthrazit (Standard)
Beige
G
0
1
5
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2 - Installation
2
INSTALLATION
Die Installation darf ausschließlich durch
qualifiziertes Personal ausgeführt werden.
2.1 ALLGEMEINE BESCHREIBUNG
IP20 Klemmenblock
EN61010 - 1 (IEC1010 - 1)
Schalttafel
Bitte beachten Sie bei der Installation des
Reglers
alle
Anweisungen
dieser
Bedienungsanleitung. Dies gilt insbesondere für die mit Symbol B gekennzeichneten Sicherheits- und EMV-Schutzhinweise.
B
Um Berührung oder Kontakt mit spannungsführenden Teilen zu verhindern, muß
der Regler in einem geschlossenen Gehäuse,
einem Schaltschrank oder einer Schalttafel
installiert werden.
Typenschild
Montageklammern
Dichtung
Frontseitiger
Gehäuseschutz: IP65
EN 60529 (IEC 529)
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2 - Installation
2.1.1 ABMESSUNGEN
2.1.2 TAFELEINBAU
48 mm
1.89 in
65 mm min
2.56 in min
110 mm
4.33 in
10 mm max
0.39 in max
92+0.8 mm
3.62+0.031 in
10 mm max
0.39 in max
113 mm min
4.45 in min
96 mm
3.78 in
45+0.6 mm
1.78+0.023 in
7
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2 - Installation
B
2.2 UMGEBUNGSBEDINGUNGEN
Normale Betriebsbedingungen
M
T
%Rh
Höhe über N.N. bis zu 2000 m
Temperatur 0...50°C
Feuchte 5...95 % r. F., nicht kondensierend
Vorschlag
Besondere Betriebsbedingungen
M
T
%Rh
P
Höhe über N.N. > 2000 m
C
E
8
Lüfter einsetzen
Temperatur >50°C
Kondensation durch höhere
Temperatur verhindern.
Feuchte > 95 % r. F.
Leitfähiger Staub
Unzulässige Betriebsbedingungen
Modell für 24Vac verwenden
Filter verwenden
D
Korrosive Gase
Explosionsgefährdete Atmosphären
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2 - Installation
2.3
EINBAU IN SCHALTTAFEL [1]
2.3.1 IN AUSSCHNITT
EINSETZEN
2.3.2 BEFESTIGUNG
2.3.3 MONTAGEKLAMMERN
LÖSEN
2.3.4 HERAUSZIEHEN
DES REGLERS B
1 Tafelausschnitt anfertigen.
2 Auf korrekte Positionierung
der Dichtung achten
3 Instrument von Vorne einsetzen.
1 Montageklammern aufstecken
2 Montageklammern
zur
Schalttafel hin schieben und
andrücken, um den Regler zu
fixieren.
1 Schraubendreher zwischen
Regler und Klammern einschieben.
2 Klammer durch Drehen des
Schraubendrehers lösen.
1 An diesen Punkten zusammendrücken
2 und herausziehen
Das Instrument kann durch statische Elektrizität beschädigt
werden.
1
1MΩ
1
Vor dem Herausziehen eine
geerdete Fläche berühren.
1
3
2
2
2
1
UL note
[1] For Use on a Flat Surface of a Type 2 and Type 3 ‘raintight’ Enclosure.
1
2
1
9
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3 - Verdrahtung
3
VERDRAHTUNG
B
3.1 VERDRAHTUNG [1]
1
13
25
2
DG
3 C
VP
4
OP5
18
2
7
mV/V/mA
15 C
8
20
9
21
10
11
12
A
b
B
22 N/C
RTD
23
24
L
26
N
27
POT
0%
19
3
25
3
29 C
REM
OP6
(option)
IN2
(option)
0,5
Nm
14
26
15
27
OP3
4
16
28
31 NO
OP1
5
17
29
6
18
30
7
19
31
8
20
32
9
21
33
Schraubklemmen M3
Klemmen für Optionen
Befestigungsschraube
0.5 Nm
Schraubendreher
(Kreuzschlitz) PH1
Schraubendreher (Schlitz)
0.8 x 4mm
32 C
33 NO
34 NO
35 C
36
5.7 mm
0.22 in
Kabelquerschnitt
1 mm2 [2]
30 NO
OP2
OP4
24V—
OUT
UL notes
[1] Use 60/70 °C copper (Cu) conductor
only.
[2] Wire size 1 mm2 (18 AWG
Solid/Stranded)
10
2
28 NC
17
1
6
TC
14
16
5
IN1
13
RS485
(Slave)
1
DN
RS485
(master)
DP
LOGIC
INPUT
Profibus
Klemmenabdeckung
10
Klemmen
Stift
q 1.4 mm 0.055 in max
34
11
23
35
12
24
36
Ø
L
Kabelschuh AMP 165004
Ø 5.5 mm - 0.21 in
Abisolierte Leitung
L 5.5 mm - 0.21 in
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3 - Verdrahtung
VERDRAHTUNG
VORSICHTSMAßNAHMEN
B
Kabelkanal für Spannungsversorgungs- und Ausgangsleitungen
Das Instrument ist für den Einsatz
unter rauhen und störintensiven
Umgebungen ausgelegt (Stufe IV des
Industriestandards IEC 801-4).
Dennoch sollten die folgenden
Richtlinien beachtet werden:
A
A
Bei der Verdrahtung müssen alle relevanten Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.
Spannungsversorgungsund
Signalleitungen getrennt von leistungsführenden Leitungen halten.
Leitungen nicht in der Nähe von
Schützen, Relais oder Elektromotoren
führen. Leitungen nicht in der Nähe
von Leistungsschaltern führen. Dies
gilt
insbesondere
für
Phasenanschnittsteuerungen.
Eingangsleitungen von Netz- und
Ausgangsleitungen
getrennt
führen.Wenn dies nicht möglich ist,
abgeschirmte Kabel verwenden und
die Abschirmung einseitig erden.
B
3.2 EMPFOHLENE LEITUNGSFÜHRUNG
A
1
13
25
1
13
25
2
14
26
2
14
26
3
15
27
3
15
27
4
16
28
4
16
28
5
17
29
5
17
29
6
18
30
6
18
30
7
19
31
7
19
31
8
20
32
8
20
32
9
21
33
9
21
33
34
10
10
EDC
B
34
11
23
35
11
23
35
12
24
36
12
24
36
DC
EDC
DC
B
A = Spannungsversorgung
B = Ausgänge
C = Analogeingänge
D = Analogausgänge
E = Digitale
Ein/Ausgänge
Serielle Komm
Kabelkanal für Sensorkabel und Signalleitungen
11
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3 - Verdrahtung
B
3.3 VERDRAHTUNGSBEISPIEL (VENTILREGELUNG)
Analogausg. Befehle
Überwachung
V~
Netzschalter
Spannungsversorgung
[3]
RS485
1
13
2
3 C
0.5A T
25
14
26
C 15
27
OP3
4
16
5 IL1
17
29
6 IL2
18
30
7 IL3
19
V~
Alarme
28
[6]
OP1
[5]
[5]
31
Sicherungen vorgesehen werden:
2Aac träge für 220Vac Relaisausgänge
4Aac träge für 120Vac Relaisausgänge
1Aac träge für Triac-Ausgänge
[6]
8
20
9
21
10
32
OP2
23
35
24
36
Rj
4…20mA
12
[5]
Servomotor
34
11
12
[6]
33
Pt100
24V
I
°C
Transmitter
Hinweis:
1] Vergewissern Sie sich, daß die
Netzspannung mit der auf dem Typenschild
angegebenen Spannung übereinstimmt.
2] Schalten Sie die Spannungsversorgung
erst ein, wenn alle elektrischen Anschlüsse
vollständig verdrahtet wurden.
3] Entsprechend der einschlägigen
Sicherheitsbestimmungen sollte der
Netzschalter mit der MSR-Nummer des
Instruments beschriftet werden, das er schaltet. Der Netzschalter sollte für den Bediener
einfach zugänglich sein.
4] Das Instrument ist mit einer Sicherung von
0.5 Aac (träge) abgesichert. Bei einem Ausfall
der Sicherung sollte das Instrument zur
Instandsetzung an den Hersteller gesendet
werden.
5] Zum Schutz des Instruments sollten folgenden
6] Relaiskontakte sind bereits durch integrierte Varistoren gesichert.
Bei induktiven Lasten und einer
Versorgungsspannung von 24 Vac sind
Varistoren Kode A51-065-30D7 zu verwenden, die auf Anfrage lieferbar sind.
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3 - Verdrahtung
B
3.3.1
SPANNUNGSVERSORGUNG
Schaltnetzteil mit integrierter
Sicherung, zweifach galvanisch getrennt
• Standardversion
Standard-Spannung:
100…240Vac (-15...+10%)
Frequenz: 50/60Hz
• Niederspannungs-Netzteil:
Nennspannung :
24Vac (-25...+12%)
Frequenz : 50/60Hz oder
24Vdc (-15...+25%)
Leistungsaufnahme 3VA max.
Sicherung (PTC)
25
A Für Thermoelement-Typen L-J-K-S-R-T-B-N-EW
• Polarität beachten.
• Nur Ausgleichsleitung des gleichen Typs wie das
eingesetzte Thermoelement verwenden.
• Wenn abgeschirmtes Kabel verwendet wird, die
Abschirmung einseitig erden.
11
12
B Pt100-Aufnehmer
• Bei 3-Drahtanschluß darauf achten, daß alle Leiter
den gleichen Querschnitt aufweisen (1mm2 min).
Maximal zulässiger Widerstand: 20Ω pro Leiter
• Bei 2-Drahtanschluß müssen beide Leiter den gleichen
Querschnitt aufweisen (1.5mm2 min)und die Klemmen
11 und 12 sind mit einer Brücke zu verbinden.
B
B1 Für ∆T (2x RTD Pt100) Sonderausführung
ABei einer Kabellänge von 15 m und einem
Kabelquerschnitt von 1.5mm2 ergibt sich ein Fehler
von ca.1°C.
A
A
b
L
Netz/
Versorgungsspannung
26
B
3.3.2 PROZEßEINGANG PV
N
27
Um die Immunität gegenüber
Störungen zu erhöhen empfiehlt
es sich, die Erdungsklemme, die
für Gebäudeinstallationen vorgesehen ist, nicht anzuschließen.
10
11
B
10
11
R2
A
Bei 2-Drahtanschluß
sind die Klemmen 11
und 12 mit einer
Brücke zu verbinden.
12
R1
R1 + R2 müssen zusammen kleiner als 320Ω
sein.
Maximal zulässiger
Widerstand: 150Ω
12
Leiter mit gleicher
Länge und gleichem
Querschnitt von 1.5
mm2 verwenden.
Maximal zulässiger
Widerstand:
20Ω pro Leiter
13
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3 - Verdrahtung
B
3.3.2 PROZEßEINGANG PV
C
Für mA, mV
C1 2-Draht-Transmitter
Bei Verwendung des
Frequenzeingangs, steht der
Eingang IN1 nicht zur
Verfügung
Transmitter
V,mV mA
11
36 24V–
PV
Rj
mA
[1]
4…20mA
11
12
Rj
12
Ri = 30Ω für mA
Ri > 10MΩ für mV
Ri = 10kΩ für Volt
C2 3-Draht-Transmitter
Transmitter
36 24V–
PV
[1]
mA
11
4…20mA
Rj
12
[1] Hilfsversorgung zur
Transmitterspeisung 24Vdc
±20% /30mA max., nicht kurzschlußfest
14
B
3.3.3 PROZEßEINGANG - IN2 FREQUENZEINGANG
• Low-Pegel:
0…2V /0.5mA max.
• High-Pegel:3…24Volt/~
0 mA max.
• Frequenzbereich:
0…2kHz/0…20kHz
bei der Konfiguration einstellbar
• Sensoren mit NPN-Ausgang
oder sauberem Kontakt verwenden
+5V
10KΩ
23
10KΩ
Hz
24
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3 - Verdrahtung
B
3.3.4 WEITERE EINGÄNGE
A - Externer Sollwert
B- Potentiometer-Eingang
Strom-Eingangsbereich
0/4…20mA
Ri = 30Ω
Positionseingang für Ventile
von 100Ω bis 10kΩ
Spannungs-Eingangsbereich
1…5V, 0…5V, 0…10V
Ri = 300kΩ
pot.h
Stellhub
pot.I
Gesamthub
100%
B
3.3.5 DIGITALER EINGANG
• Der Eingang ist aktiv, wenn
der logische Status ON bzw.
High anliegt, entprechend
einem
geschlossenen
Kontakt.
• Der Eingang ist inaktiv, wenn
der logische Status OFF bzw.
Low anliegt, entprechend
einem geöffnetem Kontakt.
TTL
o.c.
NPN
o.c.
Potentialfreier
Kontakt
3
C1
Masse
5
IL 1
6
IL 2
7
IL 3
C2
C3
0%
18
Rj
19
mV-V
Nicht verfügbar mit
Frequenzeingang
mA
16
100%
17
18
0%
15
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3 - Verdrahtung
B
3.3.6 AUSGÄNGE OP1 - OP2 - OP3 - OP4 - OP5 - OP6 (OPTION)
Die Funktionalität der Ausgänge
OP1, OP2, OP4, OP5 und OP6
wird bei der Konfiguration definiert. Folgende Kombinationen
sind möglich:
A
B
D
E
F
G
L
Regelausgänge
Primär Sekundär
(Heizen) (Kühlen)
OP1
Eine
Regelzone
OP5
OP1
OP2
OP1
OP5
Zwei
Regelzonen
OP5
OP2
OP5
OP6
Ventilregelung OP1
OP2
s
t
Alarmausgang
Analogausgang
AL1
AL2
AL3
AL4
OP1
OP2
OP2
OP3
OP3
OP3
OP3
OP3
OP3
OP3
OP4
OP4
OP4
OP4
OP4
OP4
OP4
OP2
OP1
OP2
mit:
OP1 - OP2
OP3 - OP4
OP5 - OP6
16
Relais- oder Triac-Ausgang
Relaisausgang
Analoge/digitale Ausgänge zur Regelung oder Signalausgabe
PV / SP
OP5
OP5
OP6
OP6
OP6
OP6
OP6
OP5
OP6
X5D.ed4
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Pagina 17
3 - Verdrahtung
3.3.6-A
EIN REGELAUSGANG
MIT RELAIS (TRIAC)
B
3.3.6-C
ZWEI REGELAUSGÄNGE
RELAIS (TRIAC)/RELAIS (TRIAC)
Sicherung
31
OP1
32
B
Sicherung
31
[1] Induktive Last
(Heizen-Seite)
3.3.6-B1 EIN REGELAUSGANG
MIT HALBLEITERRELAIS B
OP1
32
32
[1] Induktive Last
(Heizen-Seite)
[1]
OP2
33
Sicherung
Induktive Last
(Kühlen-Seite)
3.3.6-D1 ZWEI REGELAUSGÄNGE
MIT RELAIS (TRIAC)/LOGIKAUSGANG
B
Sicherung
Halbleiterrelais
31
8
OP1
OP5
Heizlast
32
9
Heizlast
OP5
9
B
mA mV,V
8
OP5
Last
(Kühlen-Seite)
3.3.6-B2 EIN REGELAUSGANG
MIT ANALOGAUSGANG
8
Halbleiterrelais
[1] Induktive Last
(Heizen-Seite)
9
3.3.6-D2 HEIZEN/KÜHLEN-REGELUNG
MIT RELAIS (TRIAC)/ANALOGAUSGANG
B
Sicherung
31
OP1
32
[1] Induktive Last
(Heizen-Seite)
8
Last
(Kühlen-Seite)
mA mV,V
OP5
9
17
X5D.ed4
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Pagina 18
3 - Verdrahtung
3.3.6-E1 ZWEI REGELAUSGÄNGE
MIT HALBLEITERRELAIS / RELAIS (TRIAC)
Halbleiterrelais
32
8
[1]
OP2
OP5
Heizlast
B
33
9
Sicherung
Induktive Last
(Kühlen-Seite)
3.3.6-E2 HEIZEN/KÜHLEN-REGELUNG
MIT ANALOGAUSGANG/RELAIS (TRIAC)
8
Heizlast
mA mV,V
OP5
9
B
32
[1]
OP2
33
Sicherung
Induktive Last
(Kühlen-Seite)
Anmerkungen zu den Seiten 17 - 18 - 19
OP1 - OP2 Relaisausgang
• Einpoliger Schließer, 2A/250 Vac ohmsche Lasten
• Sicherung 2AacT
OP1 - OP2 Triac-Ausgang
• Schließer für ohmsche Lasten bis
1A/250 Vac max.
• Sicherung 1Aac träge
Galvanisch getrennte digitale Ausgänge
OP5-OP6
• 0…24Vdc, ±20%, 30 mA max.
Galvanisch getrennte Analogausgänge
OP5-OP6
• 0/4…20mA, 750Ω/15V max.
0/1…5V, 0…10V, 500Ω/20mA max.
[1] Varistor (nur für induktive Lasten 24Vac)
3.3.6-F1 ZWEI REGELAUSGÄNGE
HALBLEITERRELAIS / HALBLEITERRELAIS
Halbleiterrelais
Heizlast
18
B
8
20
OP5
OP6
9
21
Halbleiterrelais
Last
(Kühlen-Seite)
X5D.ed4
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Pagina 19
3 - Verdrahtung
3.3.6-F2 ZWEI REGELAUSGÄNGE
MIT HALBLEITERRELAIS / ANALOGAUSGANG
Halbleiterrelais
Heizlast
V,mV mA
8
B
20
OP5
OP6
9
21
Last
(KühlenSeite)
3.3.6-G SERVOMOTOR-AUSGANG
RELAIS (TRIAC) /
RELAIS (TRIAC)
PID-Algorithmus ohne Positionspotentiometer,
3-poliger Ausgang mit 2 Schließern
(Vergrößern, Stop, Verkleinern)
31
3.3.6-F3 ZWEI REGELAUSGÄNGE
MIT ANALOGAUSGANG / HALBLEITERRELAIS
B
OP1
32
OP2
8
Heizlast
mA mV,V
20
OP5
OP6
9
21
3.3.6-F4 ZWEI REGELAUSGÄNGE
MIT ANALOGAUSGANG / ANALOGAUSGANG
8
Heizlast
mA mV,V
V,mV mA
Vergrößern
V~
Verkleinern
M
~
33
Halbleiterrelais
Last
(Kühlen-Seite)
B
20
OP5
OP6
9
21
Last
(KühlenSeite)
19
X5D.ed4
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Pagina 20
3 - Verdrahtung
3.3.7 OP1-2-3-4 ALARMAUSGÄNGE B
Sicherung
C
Heizlast
V~
mA mV,V
OP5
9
Last AL3
[1]
NA
8
Last AL3
[1]
29
30
V,mV mA
34
Last AL4
[1]
V~
35
31
V~
32
OP2
Last AL1
[1]
[1]
20
OP6
21
e Die Relais-/Triac-Ausgänge OP1 und OP2
stehen nur dann als Alarmausgänge zur
Verfügung, wenn sie nicht bereits als
Regelausgänge benutzt werden.
Sicherung
OP1
SLAVE
1
13
2
14
3 C
Sicherung
Sicherung
OP4
3.3.9 SERIELLE KOMMUNIKATION
B
(OPTION)
MASTER
28
OP3
B
Last AL2
33
Sicherung
[1] Varistor nur bei induktiven Lasten und
24Vac Versorgung anschließen.
20
Last
(KühlenSeite)
C 15
• Galvanische Trennung 500Vac/1 min
Entspricht dem EIA RS485 Standard für
Modbus/Jbus
• DIP-Schalter für Terminierung
MASTER
Die Ausgänge OP5 und OP6 können für
Regelaufgaben oder für die Ausgabe von PV
/ SP verwendet werden.
• Galvanische Trennung
500Vac/1 min
• 0/4…20mA, 750Ω / 15Vdc max
0/1…5V, 0…10V, 500Ω / 20mA max.
1 2 3 4
NC
3.3.8 ANALOGAUSGÄNGE
OP5 UND OP6 (OPTION)
SLAVE
A
Nähere Informationen
entnehmen Sie bitte der
separaten Anleitung:
gammadue® und deltadue®
controller series serial
communication and configuration
X5D.ed4
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Pagina 21
3 - Verdrahtung
B
3.3.10 PROFIBUS DP (OPTION) [
DP
DN
DG
VP
1
2
3
Externe Terminierungswiderstände
220Ω und 390Ω (1/4 W, ±5%) nur
bei der ersten und der letzten
PROFIBUS-Station anschließen.
“Zur Vereingachtung der Verdrahtung steht ein Sub-D-Stecker (9polig) zur Verfügung: AP-ADP/PRESA-DSUB/9P
Mit einem 9 PIN-Steckverbinder Typ ERNI verwenden Artikelnr.
103648 oder gleichwertig.
5
9
4
6
1
• Galvanische Trennung
500Vac /1min
• Entspricht dem EIA RS485
Standard für PROFIBUS DP
• Verbindungskabel:
Verdrilltes Kabelpaar entsprechend der PROFIBUS
Spezifikationen
(z. B. Belden B3079A)
• Max. Länge:
100 m bei 12 Mbps
4-40UNC-2B
33
X5 D-SUB 9-polig
Signal
Beschreibung gemäß
PROFIBUS-Spezifikation
1
3
RxD/TxD-P (DP) Sendung/Empfang +
2
8
RxD/TxD-N (DN) Sendung/Empfang -
3
5
DGND (DG)
4
6
VP (VP)
Referenzpotential
(angeschlossen an 5V)
Versorgung für
Abschlusswiderstand (P5V)
Detaillierte Informationen zur Verdrahtung finden Sie im PROFIBUS
Product Guide oder im Internet unter:
http://www.profibus.com/online/list
21
X5D.ed4
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12:02
Pagina 22
4 - Bedienung
4
BEDIENUNG
4.1.1 FUNKTION VON TASTATUR UND ANZEIGE IM NORMALEN BETRIEB
LEDs für den Status digitaler Eingänge (gelb)
ó - IL1 aktiv
ò - IL2 aktiv
ô - IL3 aktiv
Status-LEDs (grün)
} Kommunikation läuft
Ä Selbstoptimierung läuft
{ Handbetrieb
Ö Timer/Programm läuft
á Programm angehalten
Ü Externer Sollwert aktiv
ú
Erster gespeicherter Sollwert aktiv
ù Zweiter gespeicherter Sollwert aktiv
û Dritter gespeicherter Sollwert aktiv
Bereich
überschritten
Bereich
unterschritten
____ 8888
8888
----
X5
I1 I2 I3
45.80
50
45.80
PV-Meßsignal in technischen Einheiten
Regelausgang in %
oder Programmstatus (s. Seite 64)
Aktiver Regelsollwert SP
(Lokal/extern oder gespeichert)
LEDs für Regelausgang (rot)
å OP1/OP4 EIN - ç OP2/OP4 AUS
Timer oder Programm Start/Stop
Alarmstatus-LEDs (rot)
Å AL1 EIN
Ç AL2 EIN
É AL3 EIN
Ñ AL4 EIN
Auto/Hand
Auswahl/Akzeptieren des angezeigten Werts
Sollwertänderung
Aufruf des Menüs
22
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Pagina 23
4 - Bedienung
4.1.2 FUNKTION VON TASTATUR UND ANZEIGE IM NORMALEN BETRIEB
A
Die Parametereinstellung ist mit
einem Timeout ausgestattet. Wenn
für mehr als 30 Sekunden keine
Taste betätigt wurde, kehrt der
Regler wieder zur normalen
Betriebsart zurück.
X5
35.0
P.b.
Parameterwert
Parameterkürzel
Nachdem
der
gewünschte
Parameter oder Kode gewählt
wurde, kann dieser mit den Tasten
$ oder % verändert werden.
Zurück zum vorherigen Parameter
Die angezeigte Einstellung wird in
dem Moment übernommen, in
dem die Taste èzur Auswahl des
nächsten Parameters betätigt wird.
Bei Betätigung der Taste ê oder
nach 30 Sekunden ohne
Tastendruck wird der Wert nicht
verändert.
Mit der Taste í kann von jedem
Parameter aus wieder der normale Betrieb aufgerufen werden.
Enter-Taste zur Auswahl
oder Bestätigung von Werten.
Änderung von Werten
Zugang zu Menüs für:
- Konfiguration
- Parametereinstellung
- Paßworteingabe
23
X5D.ed4
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Pagina 24
4 - Bedienung
4.2 PARAMETEREINSTELLUNG
4.2.1 EINGABE
NUMERISCHER WERTE
(Beispiel: Änderung eines Sollwerts)
Einmalige Betätigung der Tasten
$ oder % ändert den angezeigten Wert um eine Einheit, d.h.
der Wert wird um den kleinstmöglichen Betrag geändert. Wird die
Taste $ oder % gedrückt
gehalten, ändert sich der Wert kontinuierlich mit zunehmender
Geschwindigkeit. Durch Loslassen
der Taste kann die Geschwindigkeit,
mit der sich der Wert ändert, wieder verringert werden.
Bei Erreichen des oberen bzw. des
unteren Grenzwerts für den eingestellten Parameter bleibt der Wert
konstant, auch wenn die Taste $
oder % gedrückt gehalten wird.
Bei Sollwertänderungen: $
oder % einmal drücken, um
den lokalen Sollwert anstelle des
aktiven Regelsollwerts anzuzeigen.
24
274.8
275.0
274.8
275.0
Normaler
Betrieb
Anzeige des
Regelsollwerts
Anzeige
des lokalen
Sollwerts
————Verkleinern
274.8
230.0
Änderung
des Sollwerts
————Vergrößern
274.8
4.2.2 EINSTELLUNGEN MIT PARAMETERLISTEN
(Eine Übersicht zur Konfiguration findet sich auf Seite 26)
Bei einmaliger Betätigung der Taste $ oder % wird die jeweils nächste oder vorhergehende Einstellmöglichkeit für den Parameter angezeigt.
Wird die Taste $ oder % gedrückt gehalten, durchläuft der Regler
mit einem Abstand von 0.5 Sekunden alle Einstellmöglichkeiten. Wenn
der nächste Parameter aufgerufen wird, wird die angezeigte Einstellung
für den Parameter übernommen.
°C
Unit
Unit
°f
Grad
Fahrenheit
none
Unit
240.0
°f
Technische
Einheiten
Grad
Celsius
Grad
Fahrenheit
keine Einheit
Unit
Nach 2 Sekunden
°C
240.0
Sollwerteingabe
Zur Bestätigung
blinkt das Display
einmal.
°C
Unit
Grad
Celsius
ph
Unit
Ph
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Pagina 25
4 - Bedienung
4.3
KONFIGURATION
274.8
Conf
Normale
Betriebsart
275.8
33
Anzeige
wechselt
Menu
Eingabe
eines Paßworts
von -999...9999
(Werkseinstellung: 33)
C.pas
Das Paßwort wird nur
akzeptiert, wenn es mit
dem im Parameter
C.Pas gespeicherten
Wert übereinstimmt
(s. Seite 50)
Zurück zum normalen Betrieb
Gedrückt halten, bis
NEIN
OK
Eingangskonfiguration
InP.
Conf
(siehe Seite 26)
SollwertKonfiguration
S.P.
Conf
(siehe Seite 27)
Ausgangskonfiguration
Out
Conf
(siehe Seite 28 und 29)
Konfiguration
der digitalen
Eingänge
JA
L.inP
Conf
(siehe Seite 30)
Alarmkonfiguration
ALM
Conf
Ausgangskonfiguration
EHit
Conf
(siehe Seite 31)
25
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Pagina 26
4 - Bedienung
4.3.1 EINGANGSKONFIGURATION
InP.
LINEARE
SKALIERUNG
Conf
é
0
sc.dd
é
0
é0=10
Inp.
sc.lo
Eingangsart
S. Tabelle 1
é9999
énone
sc.Hi
Unit Technische
Einheiten
S. Tabelle 2
éno
Sqr
éno
CHar
26
Tab. 1 Eingangsart
Anzeige Beschreibung
éIPInp.
nP.
32…1112°F
tc. j 0…600°C
32…2192°F
tc. k 0…1200°C
0…600°C
32…1112°F
Anz. Dezimalstellen tc. l
32…2912°F
0 / 1 / 2 / 3 tc. s 0…1600°C
32…2912°F
tc. r 0…1600°C
tc. t -200…400°C -328…752°F
Unterer
32…3272°F
0…1800°C
Bereichsgrenzwert tc. b
tc. n 0…1200°C [1] 32…2192°F
Vom unteren
Bereichsgrenzwert bis tc.ni 0…1100°C [2] 32…2012°F
32…3632°F
Sc.Hi
tc.U3 0…2000°C
32…3632°F
tc.U5 0…2000°C
Oberer
32…1112°F
tc. E 0…600°C
Bereichsgrenzwert
Kundenspezifischer Bereich
cuSt
Von Sc.Lo bis zum obe-200…600°C -328…1112°F
ren Bereichsgrenzwert rtd1
rtd2 -99.9...300.0°C -99.9…572.0°F
del.t -50.0…50.0°C -58.0…122.0°F
Radizierung
No / yes
M.50 0…50 mV
M.300 0…300 mV
0=5 0…5 Volt
Technische
1=5 1…5 Volt
Linear-Eingangs
Einheiten
0=10 0…10 Volt
Charakteristik
No / yes
0=20 0…20 mA
4=20 4…20 mA
Frq.L 0…2.000 Hz Frequenz
Frq.H 0…20.000 Hz (Option)
Tab. 2 Technische Einheiten
Anzeige Beschreibung éUnit
none Keine
°C Grad Celsius
°f Grad Fahrenheit
MA mA
MU mV
U Volt
bar bar
psI PSI
rh Rh
ph Ph
Hz Hertz
[1] Thermoelemente
[2] Thermoelemente
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Pagina 27
4 - Bedienung
4.3.2 SOLLWERT-KONFIGURATION
Tab. 3 Sollwert-Art
Anzeige Beschreibung
éSP
. t
. y
loc Nur lokal
reM Nur extern
l=r Lokal/Extern
loc.t Lokal - nachführbar
reM.t Extern - nachführbar
Prog Programm (Option)
S.P.
Conf
éLoc
Tab. 4 Ext. Sollwert
Anzeige Beschreibung
0=5 0…5 Volt
1=5 1…5 Volt
0=10 0…10 Volt
0=20 0…20 mA
4=20 4…20 mA
S.P.ty Sollwert-Typ
S. Tabelle 3
éno
S.P.tr Nachführung
bei gespeicherten
Sollwerten
siehe Seite 43
no/ yes
éP.Sec
S.P.tM Zeitbasis
für Sollwertrampen
P.Sec/
P.Min/
P.Hr
érs.In
NUR
EXTERNER
EINGANG
é4=20
Sollwerteingang
rS.In Ext.
siehe Tabelle 4
ist nicht vorhanden,
wenn der
Frequenzeingang
aktiv ist.
27
X5D.ed4
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Pagina 28
4 - Bedienung
4.3.3 AUSGANGSKONFIGURATION
Out
WENN ANALOGAUSGANG
OP5 NICHT ALS
REGELAUSGANG
VERWENDET WIRD
Conf
éOFF
éPid:r
Cn.ty
Art der
Regelung
siehe Tabelle 5
Sekundärer Ausgang
(Kühlen)
(Nur Heizen/Kühlen)
s. Tabelle 7
éno
Primärer
Ausgang
(Heizen)
siehe Tabelle 6
énone
Signalauswahl
für ersten
Analogausgang
None / P.U/. S.P.
Signalauswahl für
rt. 2 zweiten
Analogausgang.
none / P.U. / S.P.
é4=20
é
Sicherheitsstellung
für primären
Ausgang
OFF/ -100…+100%
éOFF
F.Out
0
rt.L1
rt.H1
O.rt.2 Analogausgang.
siehe Tabelle 8
é
Nullpunkt für ersten
Analogausgang.
Gesamter Bereich
é9999
Vorgegebener
Ausgangswert für
primären Ausgang
OFF/ -100…+100%
Zweiter
O.rt.1 Analogausgang
siehe Tabelle 8
No / yes
éOFF
é4=20
Erster
C.OP.5 an(nurOP5
Heizen/Kühlen)
S.Out
28
rt. 1
Kühlen-Ausgang
éOFF
M.C.OP
S.C.OP
énone
WENN ANALOGAUSGANG
OP6 NICHT ALS
KÜHLEN-REGELAUSGANG
VERWENDET WIRD
0
Nullpunkt für zweiten
rt.L2 Analogausgang.
Gesamter Bereich
é9999
Endwert für ersten
Analogausgang.
Gesamter Bereich
Endwert für zweiten
rt.H2 Analogausgang.
Gesamter Bereich
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Pagina 29
4 - Bedienung
ANALOGAUSGANG
Tab. 5 Regelart
Anzeige Beschreibung éCn.ty
Of.re Indirekte Wirkung Ein/Aus
Of.di Direkte Wirkung
pid.d Direkte Wirkung P.I.D.
pid.r Indirekte Wirkung
U.dir Direkte Wirkung VentilsU.reU Indirekte Wirkung tellung
H.Cl
. n Linear
Heizen/
H.CO
. l Nicht-linear, Öl Kühlen
H.CH
. 2 Nicht-linear, Wasser
Primärer Ausgang
Tab. 6
(Heizen)
Anzeige Beschreibung éMC
. O
. P
Off Nicht verwendet
OP 1 Relais/Triac Schaltend
log Digital
0=5 0…5 Volt
1=5 1…5 Volt
DC0=10 0…10 Volt
Signal
0…20
mA
0=20
4=20 4…20 mA
Sekundärer Ausgang
(Kühlen)
Anzeige Beschreibung éSC
. O
. P
Off Nicht verwendet
OP 2 Relais/Triac Schaltend
log Digital
0=5 0…5 Volt
1=5 1…5 Volt
DC0=10 0…10 Volt
Signal
0=20 0…20 mA
4…20
mA
4=20
Tab. 7
Tab. 8 Analogausgänge
Anzeige Beschreibung
0=5 0…5 Volt
1=5 1…5 Volt
0=10 0…10 Volt
0=20 0…20 mA
4=20 4…20 mA
éOr
. t.1
éOr
. t.2
Wenn die Ausgänge OP5 und
OP6 nicht für Regelaufgaben
verwendet werden, können sie
zur Ausgabe des linearisierten
PV oder SP eingesetzt werden.
Ausgegebenes
Signal
none P.U. / S.P
#rt. 1
#rt. 2
#rt.H1
#rt.H2
Endwert für
Analogausgang
Beispiel:
• Thermoelement Typ, Bereich
0...1600°C
• Ausgangsbereich 4...20 mA
• Ausgabe des PV über einen
Bereich von 800...1200°C
mA
#O.rt.I
#O.rt.2
Ausgangsbereich
20
0=5 /1=5 /0=10
0=20 / 4=20
Die folgenden Parameter definieren den Bereich, der über den
Analogausgang ausgegeben
wird:
Nullpunkt für
Analogausgang
#rt.L1
#rt.L2
4
#retr = 4=20
#rt.H = P.U.
#rt.L1 = 800
#rt.H1 =1200
°C
800 1200 1600
Um den Signalbereich zu
invertieren, kann für rt. L 1
eine kleinerer Wert als für
rt.H1 eingestellt werden.
29
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4 - Bedienung
4.3.4 KONFIGURATION DER DIGITALEN EINGÄNGE
L.inp
Conf
éOFF
IL1
éOFF
IL2
éOFF
IL3
30
Funktion
des digitalen
Eingangs IL1
S. Tabelle 10
Funktion
des digitalen
Eingangs IL2
S. Tabelle 10
Funktion
des digitalen
Eingangs IL3
S. Tabelle 10
Tab. 10 Funktion der digitalen
éIl1
Eingänge
éIl2
Anzeige Beschreibung
éIl3
Off Nicht verwendet
l=r Lokal/Extern
A.Man Auto/Hand
Erster gespeicherter
s.p. 1 Sollwert
Zweiter gespeicherter
s.p. 2 Sollwert
Dritter gespeicherter
s.p. 3 Sollwert
keb.I Sperren der Tastatur
Sollwertgradienten
slo.1 sperren s.p.
H.pU Meßwert halten
Konstantes
F.Out Ausgangssignal
Prg.1 Erstes Programm
Prg.2 Zweites Programm bis
Prg.3 Drittes Programm zu 3
Prg.4 Viertes Programm
r.=H. Programm Start/Stop
rSt Programm Rücksetzen
Rückstellung der
blck Sperrfunktion beim
Einschalten
4.3.5 ALARMKONFIGURATION
ALM
éOFF
AL. 1
Conf
AL1 Alarmart
S. Tabelle 11
NICHT VERFÜGBAR
WENN AL.
1 = OFF
éOP1
[1] Die Ausgänge OP1 und OP2
können als Alarmausgänge
verwendet werden, wenn sie
nicht für die Regelung benutzt
werden.
[2] OP3 und OP4 können mit dem
Programm verknüpft werden
(wenn Option installiert ist).
A1.Ou
AL1
Ausgangszuordnung
OP1 / OP2 [1]
OP3 / OP4 [2]
Ltch
AL1 Quittierung
no / yeS
éno
éno
bloc
AL1 Unterdrückung
beim Anfahren
no / yeS
donb
AL1 wird bei
Sensorbruch
unterdrückt
no / yeS
éno
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Pagina 31
4 - Bedienung
éOFF
éOFF
AL. 2
AL2 Alarmart
S. Tabelle 11
NICHT VERFÜGBAR
WENN AL.
2 = OFF
NICHT VERFÜGBAR
WENN AL.
3 = OFF
AL2
Ausgangszuordnung
OP1 / OP2 [1]
OP3 / OP4 [2]
éno
AL2 Quittierung
/ yeS
bloc
donb
AL2 wird bei
Sensorbruch
unterdrückt
no / yeS
AL4
A4.OuAusgangszuordnung
OP1 / OP2 [1]
OP3
/ OP4 [2]
éno
AL3 Quittierung
/ yeS
AL4 Quittierung
/ yeS
Ltchno
éno
AL3 Unterdrückung
AL4 Unterdrückung
Anfahren
blocbeim
no / yeS
Anfahren
blocbeim
no / yeS
éno
éno
éno
4 = OFF
éOP4
AL3
Ausgangszuordnung
OP1 / OP2 [1]
OP3 / OP4 [2]
éno
AL2 Unterdrückung
beim Anfahren
no / yeS
NICHT VERFÜGBAR
WENN AL.
Ltchno
Ltch no
éno
AL. 4
A3.Ou
éno
Tab. 11 Alarmart
AL4 Alarmart
S. Tabelle 11
AL. 3
éOP3
éOP2
A2.Ou
éOFF
AL3 Alarmart
S. Tabelle 11
AL3 wird bei
Sensorbruch
unterdrückt
no / yeS
donb
wird bei
donbAL4
Sensorbruch
unterdrückt
no
éAl 1
éAl 2
Anzeige BeschreiéAl 3
bung
éAl 4
Nicht verwendet oder
Off vom Programm
verwendet (AL3/AL4)
Vollbereic
fs.H hsmaximalalarm
Absolut
Vollbereic
fs.l hsminimalalarm
Abweichun
deU.H gsmaximalalarm
Abweichung
Abweichu
deU.l ngsminimalalarm
Auslösen Abweichun
band außerhalb gsbereich
Bereich
Meßkreis offen
lba (nur AL1)
/ yeS
31
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Pagina 32
4 - Bedienung
4.3.6 ALARMKONFIGURATION AL1, AL2, AL3, AL4
Es können bis zu vier Alarme konfiguriert werden: AL1, AL2, AL3 und AL4 (s.
Seite 31). Für jeden Alarm sind folgende Parameter einstellbar:
A Art und Arbeitsweise des Alarms
(Tab. 11, Seite 31)
B Quittierung: l
# tch
C Terdrückung des Alarms beim
# loc
Anfahren: b
D Alarm wird bei Sensorbruch unter# onb
drückt d
Die Zuordnung des Alarms zu einem
der Ausgänge O
# pI ...#Op4
Für die Ausgabe von Alarmen können
lediglich Ausgänge verwendet werden, die nicht bereits für die Regelung
eingesetzt werden
(s. Abschnitt 3.3.7, Seite 20).
Wenn mehrere Alarme auf einen gemeinsamen Ausgang ausgegeben werden, sind
die Alarme mit einem logischen ODER verknüpft.
Anzeige beim Auftreten
von Alarmen
Diese Funktion kann über die
Konfigurationssoftware aktiviert
werden.
Nähere Informationen entnehmen
Sie bitte der separaten Anleitung:
gammadue® und deltadue® controller series serial communication
and configuration
ie Art des vorliegenden Alarms
wird abwechselnd mit dem
Istwert PV angezeigt.
Absolut-Alarm
On
é-fsH
Off
Vollbereichs
minimalalarm
3deH
275.0
[B] QUITTIERUNG
Vollbereichsmaximalalarm
hyd hyu
é-fsl
On
Off
Unterer
Bereichsgrenzwert
Oberer
Bereichsgrenzwert
Alarmsollwert
Abweichungsalarm
AbweichungsOn SP
Wenn die Quittierung aktiviert
ist, wird ein aufgetretener Alarm
angezeigt, bis er vom Bediener
quittiert wurde. Zur Quittierung
kann eine beliebige Taste
betätigt werden.
Yes
Ltch
maximalalarm
é-deH
Off
hyd hyu
Abweichungsminimalalarm
é-del
On
Off
∆SP
- Endwert des
Bereichs Alarmsollwert
+ Endwert
des Bereichs
Abweichungsbereich
SP
Auslösen außerhalb
des Bereichs
é-bnd
hyd hyu
Die rote LED
für den aktivierten
Alarmausgang leuchtet.
32
[A] ALARMART UND
ARBEITSWEISE
∆SP
Endwert des
Bereichs
On
Off
hyd hyu
∆SP
Endwert des
Bereichs
Alarmsollwert
Nach der Quittierung wird das
Alarmrelais nur zurückgesetzt,
wenn die Alarmbedingung nicht
mehr erfüllt ist.
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Pagina 33
4 - Bedienung
[C] UNTERDRÜCKUNG BEIM
ANFAHREN
Yes
Bloc
[D] ALARM WIRD BEI SENSORBRUCH UNTERDRÜCKT
Für Alarme, die nicht auf LBA konfiguriert sind, kann der Parameter
"donb" programmiert werden
Einstellungen:
no Der Alarmstatus wird beibehalten, wenn ein Fühlerbruch auftritt;
yes Bei Fühlerbruch wird kein Alarm ausgelösst. Nachdem der Sensor ausgewechselt wurde, wird der gültige Alarmstatus wieder hergestellt, bis
der nächste Fühlerbruch auftritt.
PV
#Sc.Hi = 500°C
#-FS.H = 300°C
Sensorbruch Ersatzsensor
Istwert PV
∆SP
SP
Unterdrückt
Fallende
Rampe
On
Off
Sollwert
∆SP =
SP ±
Bereich
Anfahren
SP
∆SP
Unterdrückt
AL1
#donb = no
AL1
#donb = yes
ALARME MIT LBA(MEßKREIS OFFEN)
Wenn der Regler eine
Unterbrechung in den Eingangsoder Ausgangsleitungen feststellt, wird nach einer einstellbaren Zeitspanne von 1... 9999
Sekunden der Alarm AL1 ausgelöst (s. Seite 37).
Der Alarm wird blinkend angezeigt
und verlischt, wenn der
Fehlerzustand nicht mehr besteht.
Dieser Alarmzustand wird durch
eine rote LED sowie eine blinkende
PV-Anzeige gemeldet.
Ilba
Steigende
Rampe
OP1
275.0
On
Off
1
2
3
4
A/M
Anfahren
mA
°C
e Für
Ein/Aus-Regelungen ist
dieser Alarm nicht verfügbar.
33
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Pagina 34
4 - Bedienung
4.4
PARAMETEREINSTELLUNG - PARAMETERMENÜ
274.8
Normaler
Betrieb
A
275.0
RampenprogrammMenü
(Wenn die Option
installiert ist)
SollwertMenü
S.P.
Prog
Menu
Menu
(s. Seite 36)
34
Die Parametereinstellung ist mit
einem Timeout ausgestattet.
Wenn für mehr als 30 Sekunden
keine Taste betätigt wurde, kehrt
der Regler wieder zur normalen
Betriebsart zurück.
AlarmMenü
AL
Menu
(s. Seiten 62 und 63)
(s. Seite 37)
PIDMenü
PId
Menu
(s. Seite 38)
SelbstoptimierungsMenü
Tune
Menu
(s. Seite 39)
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Pagina 35
4 - Bedienung
Nachdem der gewünschte Parameter oder Kode
gewählt wurde, kann dieser mit den Tasten $oder
% verändert werden (s. Seite 24). Die angezeigte
Einstellung wird in dem Moment übernommen, in dem
die Taste è zur Auswahl des nächsten Parameters
betätigt wird.
Bei Betätigung der Taste .í
kehrt der Regler zum normalen Betrieb zurück
EingangsMenü
Inp
Menu
(s. Seite 39)
AusgangsMenü
Out
Menu
(s. Seite 40)
KommunikationsMenü
PaßwortMenü
KonfigurationsMenü
CoMM
AccS
Conf
Menu
Menu
Menu
(s. Seite 41)
(s. Seite 50)
(s. Seite 25)
35
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Pagina 36
4 - Bedienung
S.P.
SollwertMenü
éLoc
4.4.1 PARAMETRIERUNG – SOLLWERT-MENÜ
L=r
Je nach der auf Seite 27 gezeigten Konfigurationsanzeige werden die folgenden Parameter angezeigt.
Sollwertauswahl
lokal/extern
Loc / reM
Menu
NUR LOKAL
# oc
ANZEIGE L
LOKAL/EXTERN, EXTERN
ODER RAMPENPROGRAMM
# =r r
# eM P
# rog
ANZEIGE L
[1] Die Zeiteinheit für Rampen-Parameter kann sein: Stellen/Sek,
Stellen/Min. Stellen/Std.
LOKAL ODER EXTERN, NACHFÜHRBAR.
# oc.t r
# eM.t
ANZEIGE L
énone
S.Sel
é
0
S.P. 1
é
é 1:00
Auswahl gepeicher
ter Sollwerte
none/ S.LOC/
S.SP
. 1/ S.SP
. 2
/ S.SP
. 3
Erster gespeicherter
Sollwert
Gesamter Bereich
0
S.P. 2
é
é
rtio
éIn.sécala
Skalenfaktor
für externen Sollwert
-9.99…99.99
0
Bias Basissollwert
Gesamter Bereich
Untere
S.P. L Sollwertbegrenzung
Gesamter Bereich
éF.sécala
Obere
S.P. H Sollwertbegrenzung
Gesamter Bereich
éOFF
Zweiter
gespeicherter
Sollwert
Gesamter Bereich
0
Steigende
SL. u Sollwertrampe
0ff/1…9999
éOFF
Dritter gespeicherter
S.P. 3 Sollwert
Gesamter Bereich
Stellen/..[1]
Fallende
SL. d Sollwertrampe
0ff/1…9999
Stellen/..0ff/1…9999
Stellen/.[1]
36
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Pagina 37
4 - Bedienung
4.4.2 PARAMETRIERUNG – ALARM-MENÜ
AL
é
1
Alarmmenü
hy.Iu
Menu
é
1
é
hy.Id
0
é
1---
é
1
tf1-
Alarmsollwert 1
[1] s. Tabelle
é
é
hy.2u
Alarmsollwert 2
[1] s. Tabelle
é
0
é
3--0
4---
é
Alarmsollwert 4
[1] s. Tabelle
1
hy.2d
Alarmsollwert 3
[1] s. Tabelle
1
hy.3u
é
1
UntereHysterese für
Al. 1, asymmetrisch,
0...5% der Spanne in
technischen Einheiten
hy.3d
é
1
tf2-
é
Obere Hysterese für
Al. 2, asymmetrisch,
0...5% der Spanne in
technischen Einheiten
UntereHysterese für
Al. 2, asymmetrisch,
0...5% der Spanne in
technischen Einheiten
Alarmverzögerung
OFF/1...9999
1
tf3-
Alarmverzögerung
OFF/1...9999
1
0
2---
é
Obere Hysterese für
Al. 1, asymmetrisch,
0...5% der Spanne in
technischen Einheiten
Obere Hysterese für
Al. 3, asymmetrisch,
0...5% der Spanne in
technischen Einheiten
UntereHysterese für
Al. 3, asymmetrisch,
0...5% der Spanne in
technischen Einheiten
Alarmverzögerung
OFF/1...9999
1
hy.4u
é
1
é
hy.4d
1
Obere Hysterese für
Al.4, asymmetrisch,
0...5% der Spanne in
technischen Einheiten
UntereHysterese für
Al. 4, asymmetrisch,
0...5% der Spanne in
technischen Einheiten
Alarmverzögerung
tf4- OFF/1...9999
[1] Entsprechend der vorgenommenen Konfiguration wird ein Kode für
Nummer und Typ des Alarms angezeigt (s. Seite 31). Je nach Alarmart
ist der entsprechende Sollwert einzugeben wie aus der folgenden
Tabelle ersichtlich.
Nr. and
Gesamter
Bereich
De bande
Art und Wert
Arbeitsweise
Param.
Vollbereichs
m a x i m a - -fs.H
Absolut
lalarm
Gesamter
Vollbereichs
Bereich
m i n i m a - -fs.l
lalarm
Abweichung
s m a x i m a - -de.H
Abweichung lalarm
Gesamter
Abweichung
Bereich
s m i n i m a - -de.l
lalarm
Abweichungsb A u s l ö s e n
ereich
außerhalb -bnd
Gesamter Bereich Bereich
Meßkreis offen Ob.
1…9999 sek Grenzwert -lba
37
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4 - Bedienung
4.4.3 PARAMETRIERUNG – PID-MENÜ (wird bei Ein/AUS-Regelung nicht angezeigt)
PID
PIDParametermenü
Menu
é
5:0
P.b.
é
éOFF
Proportionalbereich
0.5…999.9% der
Bereichsspanne
60
t.i.
é 12:0
t.d.
38
O.C.
ÜberschwingUnterdrückung
0.01…1.00
(nicht verfügbar bei
Heizen/Kühlen)
é 50:0
Vorhaltezeit
0ff/0.1…999.9 sek
5:0
P.b. C Proportionalbereich
Kühlen
Stellen
é 1:00
Nachstellzeit
0ff/1…9999 sek
é
d.Err Fehler-Totbereich
0ff/0.1...10.0
M.reS
HEIZEN/KÜHLENALGORITHMUS
OK
JA
é
60
0.5…999.9% der
Bereichsspanne
Kühlen
t.i. C Nachstellzeit
0ff/1…9999 sek
NEIN
é 12:0
Manuelles Integral
0ff/1…100% des
Ausgangswerts
(nicht verfügbar bei
Heizen/Kühlen)
Kühlen
t.d. C Vorhaltezeit
0ff/0.1…999.9 sek
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Pagina 39
4 - Bedienung
4.4.4 PARAMETRIERUNG SELBSTOPTIMIERUNGS-MENÜ
(nicht verfügbar bei Ein/Aus-Regelung)
Tune
Für AT
Selbstoptimierungs
-Menü
N
# o
4.4.5 PARAMETRIERUNG –
EINGANGS-MENÜ
Inp
OK
Menu
Menu
y
# eS
p.b.
t.i.
Berechneter
Proportionalbereich
[1]
(nur Anzeige) (bei adaptiver Selbstoptimierung)
Berechnete
Nachstellzeit [1]
(nur Anzeige) (bei adaptiver Selbstoptimierung)
éOFF
Eingangsfilter-Konstante
t.FiL (zuschaltbar)
0.2…99.9 Sekunden
oder Off
éno
é
Selbstoptimierung
tune starten
(einmalig)
no/yes
t.d.
0
Berechnete
Vorhaltezeit [1]
(nur Anzeige) (bei adaptiver Selbstoptimierung)
éno
Eingangskorrektur
In.Sh -60…60 Stellen
é
AdPt
Eingangsmenü
Kontinuierliche
Selbstoptimierung
(adaptiv) (A.T.)
no/yes
0:11
Meßintervall
[1] Diese Werte
werden nicht automatisch im PID
Parametermenü
Pb; ti; td gespeichert Pid
T.SaM 0.1…10.0 Sekunden
39
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Pagina 40
4 - Bedienung
4.4.6 PARAMETRIERUNG – AUSGANGS-MENÜ
é 10:0
Out
Ausgangsmenü
Menu
t.c.
é
Zykluszeit
(nur bei Ein/Aus-Regelung)
0,2...100,0 Sekunden
0:0
Untere
OP. L Ausgangsbegrenzung
(nicht bei Heizen/Kühlen)
0...100,0%
VentilAlgorithmus
é
60
é100:0
OP. H
Ein/AusAlgorithmus
Obere
Ausgangsbegrenzung
0…100%
é Off
PIDAlgorithmus
OP.r
é
Maximale Änderung
des Ausgangssignals
(zuschaltbar)
0ff/0.01…99.99%sek
é Off
é
Op.hy Ausgangshysterese
0...5% der Spanne in
technischen Einheiten
40
Stellmotorlaufzeit
15…600 Sekunden
0:5
MU.hy
0:5
d.bnd
é 10:0
Minimale
Schrittweite
(Hysterese) 0.1…5.0%
t.c. C
OP.C.H
0ff/1…100%
é
10
ST.tM
Totbereich
0.0…5.0%
Zykluszeit Kühlen
(nur bei Ein/Aus-Regelung)
0.2…100.0 sek
é100:0
St.OP Ausgangssignal
während Softstart
(zuschaltbar)
1
MU.tM
é
Heizen/KühlenAlgorithmus
Obere
Ausgangsbegrenzung
Kühlen
(nur PID) 0.0…100.0%
é Off
Dauer der SoftstartPhase
1…9999 Sekunden
Op.rC
Maximale Änderung
des Ausgangssignals
Kühlen
(zuschaltbar)
0ff/0.01…99.99%sek
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Pagina 41
4 - Bedienung
CoMM
Kommunikations
-Menü
Menu
4.4.7 PARAMETRIERUNG - KOMMUNIKATIONS-MENÜ
Je nach gewählter Kommunikationsart (s. Modellschlüssel auf Seite 5), sind folgende Parameter
verfügbar:
Index
RS485 Modbus/Jbus
é
é
RS485 Modbus/Jbus
SLAVE
1
Add.S
1
SLAVE
Geräteadresse
Add.S
(bei installierter Option)
Index
c= 5
0ff
/ 1…247
é9600
SLAVE
Geräteadresse
(bei installierter Option)
0ff / 1…247
RS485 Modbus/Jbus
SLAVE + MASTER
SLAVE
bdr.S
Baudrate
Index
c= 6
éno
é9600
bdr.S SLAVE
Baudrate
éJbuS
c= 7-8
SLAVE + PROFIBUS DP
1200/2400
4800/9600/19200
Pro.S SLAVE
Kommunikationsprotokoll
MbuS / jbuS
énone
PAr.y Parität
none/EVEn/odd
éJbuS
MASTER
MaStFreigabe
no / yeS
SLAVE
Pro.S
Kommunikationsprotokoll
MbuS / jbuS
é9600
énone
MASTER
Parität
bdr.MBaudrate
1200/2400
éJbuS
1200/2400
4800/9600/19200
4800/9600/19200
MASTER
Pro.MKommunikationsprotokoll
MbuS / jbuS
é
none/EVEn/odd
PAr.y
3
PROFIBUS DP
Adresse
Add.P
3…124
41
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Pagina 42
4 - Bedienung
4.5
PARAMETERBESCHREIBUNG
Der einfacheren Bedienung halber sind die Parameter entsprechend ihrer Funktionalität in
Menüs angeordnet.
4.5.1 SOLLWERT-MENÜ
#S.P. L
#S.P. H
Untere Sollwertbegrenzung
Obere Sollwertbegrenzung
Oberer und unterer Grenzwert für
den Sollwert.
Die Spanne zwischen diesen
Grenzwerten muß mindestens 100
Stellen betragen.
telbar übernommen, anderenfalls erfolgt die Änderung
mit
der
konfigurierten
Geschwindigkeit.
Der neue Sollwert wird als
"Zielsollwert" bezeichnet. Er
kann als Parameter # t . S . P .
abgerufen
werden
(s.
Bedienungsablauf Seite 53).
# l. u
s
#sl. d
In Verbindung mit dem externen
Sollwert sollten die Parameter
#sl. u und #sl. d bei Bedarf
auf Off gesetzt werden.
Steigende
Sollwertrampe
Fallende
Sollwertrampe
Dieser Parameter definiert die
maximale Geschwindigkeit, mit
der sich der Sollwert ändern
kann,
ausgedrückt
in
Einheiten/Sekunde, Einheiten
/Minute oder Einheiten /Stunde
(siehe Seite 27).
In der Einstellung (Off )ist die
Funktion abgeschaltet, und
der neue Sollwert wird unmit42
# .P. 1
S
#S.P. 2
#S.P. 3
Dies sind die Werte der drei
Sollwerte, die über die digitalen
Eingänge, Kommunikation oder
Tastatur angewählt werden können. Der aktive Sollwert wird
durch die grünen LEDs ú, ù
oder û angezeigt.
S. auch 56.
Zielsollwert
= 350°C
Beispiel
Sollwertänderung
#sL. u
Ursprünglicher
Sollwert
= 250°C
Stellen/
Minuten
t
t = 10
= 10
Erster gespeicherter Sollwert
Zweiter gespeicherter Sollwert
Dritter gespeicherter Sollwert
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Pagina 43
4 - Bedienung
#S.P.tr
Nachführung
gespeicherter
Sollwerte
(s. Abschnitt 4.3.2, Seite 27)
Für die gespeicherten Sollwerte
kann zwischen zwei Betriebsarten
gewählt werden:
A- Standby # no
Der gespeicherte Sollwert ist aktiv,
solange der entsprechende Befehl
ansteht. Ist der Befehl nicht mehr
aktiv, kehrt der Regler zum lokalen Sollwert zurück.
B- Nachführung y
# eS
Nachdem der gespeicherte
Sollwert aktiviert wurde, bleibt
er aktiv. Der vorherige lokale
Sollwert bleibt nicht erhalten.
Beispiel für “Bias” und “Ratio” eines externen Sollwertes
r
# tio
Skalenfaktor
für externen
Sollwert
Ratio (SKALENFAKTOR) ist der
Faktor,
mit
dem
der
Eingangssollwert multipliziert
wird, der den externen
Sollwertbereich in Relation zum
Eingangsbereich definiert.
Externes
Sollwert
Signal
ab
Basissollwert = 20
Skalenfaktor = 0.1
10V
a´ b´
Basissollwert = 100
Skalenfaktor = –0.1
Bereich
b
# ias
Basissollwert
Bias (Offst, Basissollwert)
bestimmt den Beginn des externen Sollwertbereiches, der dem
kleinsten
ext.
analogen
Eingangsstrom (oder der kleinsten Spannung) entspricht.
-200
LR
0
20
a (b´ )
100
b (a´ )
600 °C
HR
Externer
Sollwertbereich
PV =
LR =
HR =
SR =
a (a´) =
b (b´) =
Istwert
Unterer Grenzwert (Meßbereichsanfang)
Oberer Grenzwert (Meßbereichsende)
Externer Sollwert
SR Anfangswert
SR Endwert
43
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Pagina 44
4 - Bedienung
4.5.1 SOLLWERT-MENÜ
SR Anfangswert ist kleiner als
der Endwert (jeweils in techn.
Einheiten) :
SR Anfangswert ist größer als
der Endwert (jeweils in techn.
Einheiten) :
Sollwert (SP) als Kombination
aus lokalem Sollwert (SL) und
externem Sollwertsignal
biaS= Anfangswert = a
biaS= Anfangswert = a´
b-a
rtio=
HR - LR
b´ - a´
rtio=
HR - LR
Sollwert-Type Loc.t
(Tab. 3, Seite 27)
SP = SL + (rtio • REM)
+ biaS
Beispiel:
biaS= 20
rtio=
100 - 20
80
=
= 0.1
600 - (-200)
800
Beispiel:
biaS= 100
rtio=
20 - 100
- 80
=
= - 0.1
600 - (-200)
800
Sollwert-Type reM.t
(Tab. 3, Seite 27)
SP = REM + (rtio • SL)
+ biaS
SIGN = Prozentualer Anteil
des externen Signales
SPAN = HR-LR
REM =
44
SIGN * SPAN
100
Beispiele:
Interner Sollwert (SL) mit ext.
Trim und Multiplikationsfaktor
1/10:
Sollwert-Type = Loc.t
rtio= 0.1
biaS= 0
Externer Sollwert (SR) mit int.
Trim und Multiplikationsfaktor
1/5:
Sollwert-Type = reM.t
rtio= 0.2
biaS= 0
Externer Sollwert – Bereich entspricht dem Eingangsbereich:
Sollwert-Type = Loc.t
rtio = 1
biaS= LR
SL = 0
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4 - Bedienung
4.5.2 ALARM-MENÜ
(s. auch Seiten 32 und 33)
Obere
Alarmhysterese,
asymmetrisch
Untere
Alarmhysterese,
asymmetrisch
h
# y-u
h
# y-d
Beispiel: Vollbereichsmaximalalarm
Alarmsollwert
On
Off
#hy-d = #hy-u
Die Hysterese kann auf 0 bis 5%
der Spanne (in technischen
Einheiten) eingestellt werden,
z. B.:
Bereich
= -200…600°C
Spanne
= 800°C
Max Hysterese
= 800° 5%= 40°C
Um eine symmetrische Hysterese
zu erhalten, stellen Sie #hy-d =
h
# y-u ein.
4.5.3 PID-PARAMETERMENÜ
t
# F1
Alarmverzögerung
Zeitverzögerung
für
die
Alarmaktivierung.
OFF: Alarm sofort aktiv
1...9999: Alarm nur dann aktiv,
wenn der Zustand die eingestellte Zeit dauert.
Nicht verfügbar bei Ein/AusRegelung
Proportionalbereich
Proportionalbereich Kühlen
Innerhalb
des
Proportionalbereichs bewirkt
eine Regelabweichung SP - PV
ein Ausgangssignal, das proportional
zu
dieser
Regelabweichung ist.
Nachstellzeit ti
# .b.
p
#p.b. C
# .i.
t
#t.i. C
Nachstellzeit/
Kühlen tic
Die Nachstellzeit ist die Zeit, die
benötigt wird, um die durch den
P-Anteil resultierende bleibende
Regelabweichung auf Null
zurückzuführen.
In
der
Einstellung OFF ist das DVerhalten abgeschaltet.
# .d.
t
#t.d. C
Vorhaltezeit td
Vorhaltezeit
Kühlen tdc
Das D-Verhalten bewirkt ein
Signal, das proportional zur
Änderungsgeschwindigkeit des
Eingangssignals ist. In der
Einstellung OFF ist das DVerhalten abgeschaltet.
#O.C.
ÜberschwingUnterdrückung
(Automatisch ausgeschaltet,
wenn Adaptiv-Tune läuft)
Je kleiner der Wert für diesen
Parameter (1,00—>0.01) um so
stärker wird das Überschwingen
bei einer Änderung des Sollwerts
reduziert, ohne das PIDRegelverhalten zu beeinflußen.
Bei einer Einstellung von 1,00 ist
die Überschwing-Unterdrückung
nicht aktiv.
45
X5D.ed4
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12:02
Pagina 46
4 - Bedienung
4.5.3 PID-MENÜ (Fortsetzung)
4.5.4 SELBSTOPTIMIERUNGS-MENÜ
#M.res
S. auch Seite 57
Manuelles
Integral
Bei einer Regelung ohne IVerhalten (PD-Regelung) bestimmt
das manuelle Integral den
Ausgangswert, wenn PV = SP ist.
#d.err
FehlerTotbereich
Innerhalb dieses Bereichs (PV SP) wird das Ausgangssignal
nicht verändert, um das Stellglied
zu schonen (Standby-Ausgang)
Dieser Regler verfügt über zwei
Arten der Selbstoptimierung:
• Eine einmalig ausgeführte
Selbstoptimierung
• Eine adaptive (lernfähige)
Selbstoptimierung
(keine Anzeige bei Ein/Aus-Regelung)
Die Selbstoptimierung ermittelt
durch
Beobachtung
des
Regelverhaltens bei Störungen die
bestmögliche Einstellung für die
PID-Parameter. Dieser Regler verfügt über zwei Arten der
Selbstoptimierung, die automatisch
anhand der Prozeßbedingungen
beim
Aufrufen
der
Selbstoptimierung gewählt werden:
Verhalten bei schrittweiser
ÄnderungSollwertänderung
Istwert PV
Istwert PV
Ende der Optimierung
und Übernahme der
berechneten
Parameter
Regelausgang
SP
Ende der Optimierung
und Übernahme
der berechneten
Parameter
Beginn der
Selbstoptimierung
Regelausgang
Diese Methode eignet sich besonders, wenn der Prozeßwert bei
Beginn der Selbstoptimierung
mehr als 5% der Bereichsspanne
vom Sollwert entfernt ist. Sie bietet eine hohe Geschwindigkeit bei
recht guter Annäherung an die
optimalen Parametereinstellungen.
46
Eigenfrequenz
Beginn der
Selbstoptimierung
Diese Methode bietet sich an,
wenn der Prozeßwert nahe dem
Sollwert ist. Sie bietet den Vorteil
einer höheren Genauigkeit,
benötigt jedoch etwas länger zur
Ausführung.
Das Fuzzy-Tuning wählt automatisch aus, welche dieser beiden Methoden zur Berechnung
der optimalen Werte für die
PID-Parameter eingesetzt werden.
X5D.ed4
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12:02
Pagina 47
4 - Bedienung
4.5.5 EINGANGSMENÜ
Die adaptive Selbstoptimierung
bringt während der gesamten
Berechnungsphase der PIDParameter keine Störungen in
den Prozeß ein.
Adaptive Selbstoptimierung
Störung
Neue
Parameter
Sie eignet sich inbesondere für
Prozesse, deren Verhalten sich
über die Zeit ändert oder deren
Verhalten sich bei unterschiedlichen Sollwerten nichtlinear verändert.
Für die Selbstoptimierung ist
kein Bedienereingriff erforderlich. Sie ist einfach und genau:
die Funktion analysiert kontinuierlich die Prozeßreaktion auf
Störungen und bestimmt
Frequenz und Amplitude der
Signale. Basierend auf diesen
Werten und gespeicherten statistischen Daten werden die PIDParameter dann automatisch
modifiziert.
Sie eignet sich inbesondere
für Prozesse, deren Verhalten
sich über die Zeit ändert oder
deren Verhalten sich bei unterschiedlichen Sollwerten nichtlinear verändert.
Wenn
die
adaptive
Selbstoptimierung
beim
Abschalten
der
Spannungsversorgung aktiv
war, werden die Einstellungen
der PID-Parameter gespeichert und beim erneuten
Einschalten des Reglers wieder aktiviert.
#t.fil
EingangsfilterKonstante
Zeitkonstante des RC-Filters in
Sekunden, der auf den Eingang
angewendet wird. In der
Einstellung OFF ist diese
Funktion abgeschaltet.
Wirkung des Filters
100%
63,2%
0
#t.SaM
Meßintervall
Das Meßintervall wird in
Sekunden angegeben. Dieser
Parameter wird üblicherweise
bei langsamen Prozessen verwendet, um das Meßintervall
über einen Bereich von 0,1 bis
10 Sekunden an den Prozeß
anzupassen.
PV
Zeit
Filterkonstante
#In.sh
Eingangskorrektur
Ein hier eingegebener Wert wird
zum Eingangssignal addiert und
verschiebt den gesamten
Eingangsbereich um diesen Wert
(±60 Stellen).
47
X5D.ed4
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12:02
Pagina 48
4 - Bedienung
4.5.6 AUSGANGSMENÜ
#Op.hy
#Op. l
Ausgangshysterese
SP
On
Off
hy
Die Hysterese kann auf 0 bis 5%
der Spanne (in technischen
Einheiten) eingestellt werden.
Beispiel
Bereich
= -200…600°C
Spanne
= 800°C
Max. Hysterese = 800° 5% = 40°C
Zykluszeitv
# .c.
t
#t.c. C
Zykluszeit
Kühlen
Innerhalb der Zykluszeit moduliert
der Regelalgorithmus die Ein- und
Ausschaltzeiten des Regelausgangs.
Das Verhältnis dieser beiden Zeiten
entspricht dem Ausgangssignal in
Prozent, die Summe beider Zeiten
der Zykluszeit.
48
Untere
Ausgangsbegrenzung
Gibt den kleinsten Wert an, den
der Regelausgang annehmen
kann. Diese Begrenzung ist auch
im Handbetrieb aktiv.
Obere
Ausgangsbegrenzung
Obere
Ausgangsbegrenzung Kühlen
Gibt den maximalen Wert an,
den der Regelausgang annehmen kann. Diese Begrenzung ist
auch im Handbetrieb aktiv.
Maximale
Änderung des
Ausgangssignals Heizen
Maximale
Änderung des
Ausgangssignals Kühlen
Dieser in %/Sekunden ausgedrückte Wert gibt an, um wieviel
#Op. H
#Op.C.H
#Op.r
#Op.rC
Prozent sich das Ausgangssignal
pro Sekunde ändern darf. Der
Einstellbereich beträgt 0,01 bis
99,99%/Sekunde.
In
der
Einstellung OFF
ist diese
Funktion abgeschaltet.
Ausgangssignal
beim Softstart
Dieser Parameter gibt den Wert
ab, den der Regelausgang
während der Softstart-Phase
annimmt.
Dauer der
Softstart-Phase
Dieser Parameter gibt die Zeit
ab dem Einschalten an, während
der das Ausgangssignal auf dem
Softstart-Wert gehalten wird.
#st.Op
#st.tM
OP
100%
Soft-StartPhase
Anfahren
Stellmotorlaufzeit
Dieser Parameter definiert die
Zeit, die der Stellantrieb
(Servomotor) zum Durchlaufen
des gesamten Stellweges (0 bis
100%) benötigt.
Minimale
Schrittweite
Positions-Auflösung oder Totbereich
des Stellantriebs/Servomotors.
Totbereich
Heizen/Kühlen
Dieser Parameter spezifiziert die
Breite des Totbereichs zwischen
Heizen- und Kühlen-Seite.
#MU.hy
#d.bnd
Heizen/Kühlen-Algorithmus
Heizen
100%
#Op.r
Änderung
in %/sek
#st.Op
#MU.tM
Zeit
Heizen
Kühlen
#OpC.H
#Op.H.
SP
P.b.
d.bnd P.b. / C
0
100%
Ausgang Heizen
0
100%
Ausgang Kühlen
X5D.ed4
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Pagina 49
4 - Bedienung
4.5.7 KOMMUNIKATIONS-MENÜ (OPTION)
#Add.S
SLAVE
Geräteadresse
- 1…247
#Add.P
SLAVE Profibus
DP-Adresse
- 3…124
Alle an einen Bus angeschlossenen Geräte müssen unterschiedliche Geräteadressen haben.
In der Einstellung Off ist die
serielle Kommunikation nicht aktiv.
SLAVE
Baudrate
#bdr.S
#bdr.M
MASTER
Baudrate
Die Baudrate kann von 1200 bis
19.200 baud eingestellt werden.bit/sek.
Parität
#PAr.y
Gleich EVEn oder ungleich odd
einstellbar.
Mit der Einstellung None keine
Parität
Für die serielle Kommunikation
stehen drei Optionen zur
Verfügung:
A - Modbus/Jbus SLAVE
Mit diesem Protokoll können
Parameterwerte gelesen und verändert werden (wo vorgesehen).
X5 45.80
50
45.80
RS485
Modbus/Jbus
X3
C1
Das Mathematik-Paket kann auch
zur Verarbeitung von Daten eingesetzt werden, die über die serielle Kommunikation empfangen
wurden.
C - PROFIBUS DP SLAVE
(Process Field bus protocol)
PROFIBUS ist ein Standard zur
Vernetzung und Anbindung von
Peripheriegeräten an Maschinen
im industriellen Umfeld.
45.80
45.80
125.4
SLAVE 1
SLAVE 2
B - Modbus/Jbus MASTER
mit Mathematik-Paket
Dieses Protokoll erlaubt des
Senden und Abfragen von Daten
aller angeschlossenen Geräte, die
als Modbus/Jbus SLAVE arbeiten (auch SPS).
MASTER
SLAVE 3
Der MASTER (X5) empfängt die
Prozeßvariablen von zwei Geräten
(SLAVE 1, C1 und SLAVE 2, X3),
vergleicht diese und gibt den
größeren Wert an SLAVE 3 (SPS)
aus.
Das in diesem Regler installierte
Protokoll bietet gegenüber einfacheren Implementierungen dieses
Standards folgende Vorzüge:
• Hohe Übertragungsrate
Bis zu 12 Mbps, mit galvanischer Trennung.
• Konfigurierbare Parameterliste
für den Transfer (Profildatei).
Verfügbare Operationen sind:
+
-
* / > <
Zur Definition der Funktionen
Über Konfigurationssoftware einstellbar (s. separate Anleitung)
dieser Option ist Konfigurationssoftware erforderlich (s. separate Anleitung).
49
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Pagina 50
4 - Bedienung
4.6
PARAMETRIERUNG - ZUGANGSEBENE - PAßWORT - KALIBRIERUNG
274.8
275.8
Normaler
Betrieb
Bei Betätigung der Taste
.í kehrt der Regler zum
normalen Betrieb zurück
[1] Bei der Zugangsebene Full werden alle
relevanten Parameter angezeigt.
Gedrückt halten bis
AccS
fUll
Ac.le
Zugang
zu allen Ebenen
[1]
Oper
Bedienerebene
Ac.le
Zugangsmenü
Menu
none
Paßwort eingeben, um
Zugang zu erhalten.
11
A.pas
EHec
von -999 .... 9999
(Werkseinstellung: 11)
Das Paßwort wird nur akzeptiert, wenn es mit dem im
Parameter A.pas gespeicherten Wert übereinstimmt.
[A]
yes
JA
OK
NEIN
50
E.AMn
Folgende
Schritte
ausführen
Umschaltung A/M
yes/nO
C.pas
EHec
33
C.pas
Änderung des
KonfigurationsPaßworts
Eingabe des
KonfigurationsPaßworts
X5D.ed4
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Pagina 51
4 - Bedienung
X5
45.80
50
45.80
Edit
Ac.le
A.pas
EHec
II
A.pas
Während des Datentransfers mit dem
Memory-Chip rotieren die Segmente
des einzelnen Stellen des Displays im
Uhrzeigersinn.
FreigabeEbene
Änderung des
Zugangs-Paßworts
Eingabe des [A]
Zugangs-Paßworts
load
EHec
Laden der
Daten aus dem
Speicherchip
stor
Bestätigung und
Rückkehr zum
normalen Betrieb
EHec
Abspeichern
der Daten im
Speicherchip
C.pot
EHec
O
pot.l
255
pot.H
Kalibrierung des
Potentiometers zur
Positionsrückmel-dung
(nur wenn installiert)
Das Ventil befindet sich
in der 0%-Stellung.
Wenn die Anzeige
(Ventilmotor) anhält,
den Kalibrierwert mit
den Tasten $ oder
% übernehmen.
Das Ventil befindet sich
in der 100%-Stellung.
51
X5D.ed4
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12:02
Pagina 52
4 - Bedienung
4.6
PARAMETRIERUNG - ZUGANGSEBENE - PAßWORT - KALIBRIERUNG
In der Freigabe-Ebene wird
definiert, welche Gruppen und
Parameter für den Bediener in
normalen Betrieb zugänglich
sind.
Nach Aufruf der Freigabeebene
und Eingabe des entsprechenden Paßworts kann das
Parameter-Menü aufgerufen
werden. Anstelle eines numerischen Werts für den Parameter
wird der Zugangsstatus angezeigt.
Mit den Tasten $ und %
kann die Zuordnung wie
gewünscht geändert werden.
Parametergruppe
pId
Menu
Parametergruppe
35.0
p.b.
Kode
Zugangsebene
read
Hide
Wird angezeigt
Kode
Zugangsebene
AItr
fast
read
Hide
Wird nicht angezeigt
Anzeige und Änderung möglich
Erscheint in der "Kurzübersicht"
Nur Anzeige, keine Änderung
Keine Anzeige, keine Änderung
Parameter, die der Zugangsebene
fast zugeordnet sind, können
über die Übersichtsfunktion (s.
Abschnitt 5.2 Seite 53) angezeigt
werden. Bis zu 10 Parameter können dieser Zugangsebene zugewiesen werden.
Wenn alle Parameter der
gewählten Gruppe durchlaufen
wurden, verläßt der Regler automatisch die Freigabe-Ebene.
Die Freigabe-Ebene muß für alle
weiteren Parametergruppen
aufgerufen werden, die freigegeben oder gesperrt werden
sollen.
Die Zugangsebene für Gruppen
und Parameter wird wie folgt aufgerufen:
Oper
Ac.le
Bestätigen
52
Bedienerebene
X5D.ed4
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Pagina 53
5 - Anzeigen
5
ANZEIGEN
274.8
Handbetrieb
63
275.0
5.1 5.1 STANDARDANZEIGE
274.8
63
275.0
Normaler Betrieb
Automatischer
Betrieb
FastviewParameter
no
274.8
Produktkode
°C
00A
rel.
Technische
Einheiten
tune
365.8
Softwareversion
63.0
Op
Primärer Ausgang
(nur während
Programm läuft)
3fs.H
Einmalige
Selbstoptimierung
Starten
no/yes
Alarmsollwert 3
(Vollbereichsmaxima
lalarm)
über den gesamten
Bereich
A B C D
3150
Hard
BasisgerätKode
(s. Seite 5)
Rückkehr zum normalen Betrieb
300.0
t.s.p.
Sollwert
der Regelung
(nur bei lokalem
Sollwert, wird nicht
angezeigt, wenn
Slopes abgeschaltet sind)
none
s.sel
5.2 “KURZÜBERSICHT”
(Verkürzte, schnelle
Parameterübersicht)
Bei der Kurzübersicht können bis
zu 10 Parameter einfach und schnell
angezeigt und verändert werden,
ohne die Menüstruktur der einzelnen Parametergruppen zu
durchlaufen
(s.Abschnitt 4.6, Seite 52).
Zur Änderung der Parameter die
Tasten $ und % drücken.
Die neue Einstellung muß mit der
Taste è bestätigt werden.
Ein
Beispiel
für
eine
Parameterliste des FastviewMenüs ist links gezeigt.
Auswahl eines
gespeicherten
Sollwertes
none/s.LOC/
s.sp
. I
. /s.sp
. 2
. /
s.sp
. 3
.
Rückkehr zum normalen Betrieb
53
X5D.ed4
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Pagina 54
6 - Eingaben und befehle
6
EINGABEN
UND BEFEHLE
STEUERUNG DES REGLERS UND FUNKTIONSABLÄUFE
Der Regler kann auf verschiedene Weisen gesteuert werden:
6.1 EINGABEN ÜBER
DIE TASTATUR
siehe Seite 55
• Änderung des Sollwerts
• Automatik/Handbetrieb
• Auswahl lokaler/externer
Sollwert
• Auswahl gespeicherter
Sollwerte
• Selbstoptimierung Start / Stop
• Start/Stop eines Programms
(siehe Seite 66)
54
6.2 STEUERUNG ÜBER
DEN LOGIKEINGANG
siehe Seite 58
6.3 STEUERUNG ÜBER DIE
SERIELLE SCHNITTSTELLE
Bitte in der separaten
Anleitung zur seriellen
Schnittstelle nachlesen.
X5D.ed4
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Pagina 55
6 - Eingaben und befehle
6.1 EINGABEN ÜBER DIE TASTATUR
6.1.1 ÄNDERUNG DES SOLLWERTS
Der Sollwert kann direkt durch
Betätigung der Tasten $
und % verändert werden.
Bei der Änderung des Sollwerts
wird der neue Wert aktiv, nachdem für 2 Sekunden keine Taste
betätigt wurde.
Zur Bestätigung blinkt die
Sollwertanzeige einmal.
6.1.2 AUTOMATIK/HANDBETRIEB
274.8
63
275.0
Normaler
Betrieb
Beispiel:
Änderung des
Sollwerts von
275,0 auf 350,0°C
274.8
350.0
Geänderter
Sollwert
Bei Handbetrieb
leuchet die
grüne LED
{
274.8
274.8
63
275.0
63
275.0
Änderung des Ausgangswerts
A
Der neue Wert wird
sofort, ohne weitere
Bestätigung wirksam.
Die Umschaltung zwischen den
Betriebsarten erfolgt in beiden
Richtungen stoßfrei.
AUTO
100%
Sollwert SP
SP (PV)
274.8
350.0
Übernahme des
neuen Sollwerts,
angezeigt durch
einmaliges Blinken,
danach Rückkehr
zum normalen
Betrieb.
Geänderter
Ausgangswert
Rückkehr zum
normalen Betrieb
274.8
35
275.0
AUTO
MAN
SP
Op.r
PV
0
100%
Ausgang OP
Nach 2 Sekunden
Normaler
Betrieb
(automatisch)
SP = PV
OPMAN=OPAUTO
O
co
Änderung
OP
OP
Y
OPAUTO=OPMAN
0
ABei
einem Ausfall der
Spannungsversorgung bleiben der AUTO/MAN-Status
sowie der Ausgangswert
erhalten.
55
X5D.ed4
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Pagina 56
6 - Eingaben und befehle
6.1.3 AUSWAHL LOKALER/EXTERNER SOLLWERT
274.8
6.1.4 AUSWAHL GESPEICHERTER SOLLWERTE
(s. auch Seiten 42, 43)
Der Sollwert kann direkt durch Betätigung der Tasten $ und %
verändert werden. Bei der Änderung des Sollwerts wird der neue
Wert aktiv, nachdem für 2 Sekunden keine Taste betätigt wurde. Zur
Bestätigung blinkt die Sollwertanzeige einmal.
S.P.
275.0
Menu
Auswahl der
gespeicherten
Sollwerte
Auswahl
lokaler/externer
Sollwert
Auswahl des
externen
Sollwerts
Auswahl des
lokalen
Sollwerts
Rückkehr zum
normalen Betrieb
56
none
s.sel
loc
S.LOC
l=r
s.sel
reM
l=r
loc
l=r
Der Sollwert wird
nach Betätigung
der Taste
è aktiv
Bei externem
Sollwert leuchtet
die grüne LED
Ü.
Erster
gespeicherter
Sollwert
s.s.p.1
s.sel
Taste è aktiv.
Der aktive Sollwert
wird durch
die grünen LEDs
Zweiter
gespeicherter
Sollwert
Dritter
gespeicherter
Sollwert
Rückkehr zum normalen Betrieb
Der Sollwert
wird nach
Betätigung der
s.s.p.3
s.sel
ú ù
oder û
angezeigt.
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Pagina 57
6 - Eingaben und befehle
6.1.5 SELBSTOPTIMIERUNG START / STOP
Dieser Regler verfügt über zwei
verschiedene
Arten
der
Selbstoptimierung:
• Einmalig
ausgeführte
Selbstoptimierung
zur
Berechnung der optimalen
Einstellung der PID-Parameter.
• Adaptive Selbstoptimierung
zur kontinuierlichen Berechnung
der PID-Parameter.
274.8
Normaler
Betrieb
275.0
Anzeige
yes
bestätigen,
um die
Selbstoptimi
erung zu
starten.
Gedrückt halten bis
Anzeige
no
Tune
Menu
SelbstoptimierungsMenü
Gedrückt
halten bis
Starten
der FuzzySelbstoptimierung
bestätigen,
um die
Selbstoptimi
erung anzuhalten.
Starten der
adaptiven
Selbstoptimierung
no
no
tune
Adpt
yes
tune
no
Anzeige
Zum Starten und Anhalten
der Selbstoptimierung
wird die Taste
è verwendet.
Während der
Selbstoptimierung leuchtet die grüne LED Ä.
tune
Nach erfolgter Selbstoptimierung werden die neuen Parametereinstellungen
im PID-Menü angezeigt.
yes
bestätigen,
um die
Selbstoptimi
erung zu
starten
Anzeige
no
bestätigen,
um die
Selbstoptimi
erung anzuhalten
yes
Adpt
no
Adpt
Zum Starten und
Anhalten der
Selbstoptimierung
wird die Taste
è verwendet.
Während der
Selbstoptimierung
leuchtet die grüne
LED Ä.
Bei laufender Selbstoptimierung können die PID-Parameter angezeigt,
jedoch nicht verändert werden.
57
X5D.ed4
3-08-2007
12:02
Pagina 58
6 - Eingaben und befehle
6.2
STEUERUNG ÜBER
DIGITALE EINGÄNGE
Bei der Konfiguration kann den
Eingängen IL1, IL2 und IL3 jeweils
eine Funktion zugeordnet werden
(s. Parametereinstellung in Tabelle
10, Seite 30).
Die konfigurierte Funktion wird
ausgeführt,
wenn
der
Logikeingang (über einen potentialfreien Kontakt oder OpenCollector-Ausgang) geschlossen
wird. Beim Öffnen des Kontakts
am Eingangs wird die entsprechende Funktion abgeschaltet.
Wenn eine Funktion über den
Logikeingang aktiviert wird, hat
dies Priorität vor Eingaben über
die Tastatur oder Befehlen, die
über die Schnittstelle gesendet
werden.
58
6.2.1 SOLLWERT-BEZOGENE FUNKTIONEN DER DIGITALEN EINGÄNGE
Zugeordnete
Funktion
Keine
Umschaltung
auf Handbetrieb
Sperren
der Tastatur
Istwert PV
halten
Sollwertgradient
sperren
Konstantes
Ausgangssignal
Anwahl des ersten
gespeicherten
Sollwerts
Parameterwert
O
# FF
#A.Man
#keb.I
#H.pU
#Slo.1
#F.Out
#s.p. 1
Anwahl des zweiten
gespeicherten
Sollwerts
#s.p. 2
Anwahl des dritten
gespeicherten
Sollwerts
Umschaltung auf
externen Sollwert
Blocking
neu aktiviert
# .p. 3
s
l
# =r
b
# lck
Status des Eingangs
Aus
—
Ein
—
Anmerkung
Nicht verwendet
Automatisch Handbetrieb
Nicht gesperrt
Gesperrt
Auch bei gesperrter Tastatur nimmt
der Regler Befehle über den Logikeingang
und die serielle Schnittstelle an.
Normale
Istwert PV Der Istwert PV wird mit dem Wert "gespeichert", den
Arbeitsweise wird gehalten er beim Schließen des Kontakts am Logikeingang hatte.
Sollwertgradien
Normale
Bei geschlossenem Kontakt am Eingang wird
ten sind aktiv Arbeitsweise der Sollwert sprunghaft geändert.
Normaler
Konstantes Beim Status ON wird das Ausgangssignal auf dem
Ausgang Ausgangssignal vorgegebenen Wert konstant gehalten (s. Seite 28).
Bei permanent geschlossenem Kontakt wird
Erster
Lokal
der gewählte Sollwert ohne Möglichkeit zur
Sollwert
Änderung des Sollwerts aktiviert.
Bei kurzem Kontaktschluß wird der Sollwert
Zweiter
Lokal
aktiviert und kann anschließend verändert werden.
Sollwert
Wenn mehr als ein Logikeingang zur Anwahl
von Sollwerten verwendet wird, legt
dritter
der zuletzt geschlossene Kontakt den Sollwert fest.
Lokal
Sollwert
(siehe Seite 43)
Lokal
—
Extern
Blocking
Die Sperrfunktion beim Einschalten (blocking)
neu aktiviert wird beim Schließen des digitalen Eingangs aktiv
X5D.ed4
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Pagina 59
7 - Rampenprogramm-Funktion
7
RAMPENPROGRAMM
FUNKTION
EINFÜHRUNG
Wenn die RampenprogrammOption (Mod. X5-3... 4 ) installiert
ist, stehen bis zu 4Programme
zur Verfügung.
ALLGEMEINE MERKMALE
• 4 Programme mit max. 16
Segmenten
• Start, Stop und Halten des
Programms über die Tastatur
• Zeitbasis in Sekunden,
Minuten oder Stunden
• Kontinuierliche Ausführung oder
1 bis 9999 Wiederholungen des
Programms
• Zwei digitale Ausgänge (OP3
and OP4) mit dem Programm
verknüpfbar.
• Maximal zulässige Abweichung
vom Sollwert programmierbar.
7.1
AUFBAU DES PROGRAMMS
Ein Rampenprogramm besteht
aus
einer
Abfolge
von
Segmenten.
Für jedes Segment kann definiert werden:
• der zu
erreichende
sollwert s
# p
. .
immer
vorhanden
• die Dauer t
# i
. .
• der Status des
Ausgangs OP3
#s.p.==
#ti.==
Ein Programm besteht aus:
• 1 Startsegment mit der
Bezeichnung O
• 1 Endesegment mit der
Bezeichnung f
• 1 bis 14 normale Segmente
Rampensegmente
Startsegment - 0
Zweck des Startsegments ist es,
den Istwert auf einen definierten
Wert zu bringen, bevor das
Programm gefahren wird.
Haltesegmente
Endsegment - F
Das Endesegment definiert den
Istwert, der bei Ende des
Programms erreicht sein soll und
der gehalten wird, bis der
Sollwert geändert wird.
Normale Segmente - ===
Das Profil des Programms entsteht aus den normalen
Segmenten, die drei Formen
annehmen können:
#s.p.==
#ti.==
#ti.==
#s.p.==
Sprungsegmente
#s.p.==
#ti.== = 0
s.p.
ti.
= Zielsollwert
= Dauer
= Vorhergehendes Segment
= Aktuelles Segment
= Nachfolgendes Segment
59
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Pagina 60
7 - Rampenprogramm-Funktion
BEISPIEL FÜR EIN PROGRAMM
°C
#sp. 4 Maximal #sp. 9
Sollwert
#sp. 3
#sp. 2
#sp.12
#sp.13
#sp. I
Start des
Programms
#sp.14
200
150
100
#sp. f
50
#sp. 0
0
Segment Anfang
t0
Zeit
Digitaler
Ausgang OP3
Digitaler
Ausgang OP4
60
# Io
C
#Opn
#CIo
#Opn
30 50
70 80
110
1°
2°
3°
4°
5°
t1
t2
t3
t4
t5
170
9°
10°
t9
t10
ARBEITSWEISE
7.2.1 MAXIMAL ZULÄSSIGE
ABWEICHUNG ( band )
#sp.10
#sp.11
band
350
300
250
zulässige
Abweichung
7.2
190
210 230
250
Zeit
11°/12° 13° 14°
Ende
t11/t12 t13
t14
Sollte der Istwert PV eine gegebene Abweichung vom Sollwert
überschreiten,
wird
die
Segmentdauer um die Zeit verlängert, für die der Istwert die
zulässige Abweichung überschreitet. Diese Abweichung
wird im Programm definiert.
Die tatsächliche Segmentdauer
ergibt sich aus ti.=
. = +Ti
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7 - Rampenprogramm-Funktion
DES PROGRAMMS
7.2.2 WIEDERAUFNAHME DES PROGRAMMS NACH EINEM AUSFALL DER SPANNUNGSVERSORGUNG
A. Rampensegment
#band
#band
SP
PV
Ti
#ti.-#ti.-- + Ti
B. Haltesegment
SP
Ti
#ti.-ti.-- + Ti
C
# ont
Fortsetzen
r
# es
Rücksetzen
r
# aMp
Rampe
# ont
In der Einstellung C
Das Programm wird dort fortgesetzt, wo es unterbrochen
wurde.
Alle Parameter wie Sollwert und
verbleibende Segmentzeit werden auf die Werte unmittelbar
vor dem Spannungsausfall
gesetzt.
SP
#band
Der Istwert PV wird wieder mit
der Rampensteigung auf den
Sollwert geführt, die das
Segment vor dem Ausfall der
Spannungsversorgung hatte.
Unterbrechung während eines
Haltesegments
Unterbrechung
Unterbrechung
PV
#band
PV
Das Verhalten des Reglers nach
einem
Ausfall
der
Spannungsversorgung wird
durch den Parameter # f ail
definiert (s. Seite 62), der drei
Werte annehmen kann:
ti
ti Dauer der
Unterbrechung
In der Einstellung r
# es
Das Programm ist beendet, der
Regler arbeitet in der normalen
Betriebsart (lokal)
In der Einstellung r
# aMp
Das Programm wird dort fortgesetzt, wo es unterbrochen wurde.
Unterbrechung während eines
Rampensegments
Unterbrechung
ti
61
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Pagina 62
7 - Rampenprogramm-Funktion
7.3
PARAMETRIERUNG – PROGRAMM-MENÜ (OPTION)
274.8
Normaler
Betrieb
275.8
Prog
ProgrammMenü
Menu
Pr.no
Programnummer
1/ 2/ 3/ 4
Stat Programmstatus
res = Zurücksetzen
der Segmente
n.Seg Anzahl
1…14 max
Hold = Halten
run = Starten
[1] Für die Verknüpfung mit den
Rampenprogrammen stehen
zwei digitale Ausgänge zur
Verfügung. Dies sind üblicherweise die Ausgänge
OP3 und OP4. Wenn diese
Funktionalität nicht benötigt
wird, kann der Wert für den
entsprechenden Parameter
auf Off gesetzt werden.
62
nach
Fail Wiederaufnahme
Spannungsausfall
Cont= Fortsetzen
res = Rücksetzen
raMp= Rampe
Cyc.
Anzahl der
Wiederholungen
OFF / 1…9999
fortsetzenpag
der Zeitbasis
Unit P.Einheit
sec = Sekunden
P.Min = Minuten
P.hr = Stunden
zulässige
band Maximal
Abweichung
OFF / 0...span/10
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7 - Rampenprogramm-Funktion
ti. 0
Dauer
des Segments 0
0…999.9 Unit
s.P. 0
Sollwert
für Segment 0
Gesamter Bereich
OP. 3
OP. 4
Status des digitalen [1]
Ausgangs in Segment 0
Clo = geschlossen
Opn = offen
OFF = Funktion
abgeschaltet
Status des digitalen [1]
Ausgangs in Segment 0
Clo = geschlossen
Opn = offen
OFF = Funktion
abgeschaltet
ti. 1
Dauer
des Segments 1
0…999.9 Unit
s.P. 1
Sollwert
für Segment 1
Gesamter Bereich
OP. 3
OP. 4
Status des digitalen [1]
Ausgangs in Segment 1
Clo = geschlossen
Opn = offen
OFF = Funktion
abgeschaltet
Status des digitalen [1]
Ausgangs in Segment 1
Clo = geschlossen
Opn = offen
OFF = Funktion
abgeschaltet
Ablauf wiederholt
sich für die übrigen
14 normalen
Segmente
s.P. f
OP. 3
OP. 4
Rückkehr zum ersten Parameter
Sollwert des
Endesegments
Gesamter Bereich
Status des digitalen [1]
Ausgangs im
Endesegment
Clo = geschlossen
Opn = offen
OFF = Funktion
abgeschaltet
Status des digitalen [1]
Ausgangs im
Endesegment
Clo = geschlossen
Opn = offen
OFF = Funktion
abgeschaltet
63
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7 - Rampenprogramm-Funktion
7.4
ANZEIGE DES PROGRAMMSTATUS
Betriebsart und Status des Programms werden durch die LEDs Ö und á wie aus
der folgenden Tabelle ersichtlich:
Funktion
Status
Bei laufendem Programm werden in 3Sekundenintervallen abwechselnd anzeigt:
- Nummer des laufenden Programms
- Nummer des aktuellen Segments und dessen Status
Der Ausgangwert kann auch während der
Programmausführung wie auf Seite 53
beschrieben angezeigt werden.
Led
Öá
Betrieb
Reset AUS AUS
Programmausführung
Läuft EIN
AUS
Programm Halt
Halten EIN
EIN
Programm angehalten, Halten
da PV außerhalb
zürück EIN
Fehlertoleranz
EIN
Programmende (Reset) Ende EIN
AUS
X5
246.9
63
22.05
Nummer des laufenden
Programms (Programm Nr. 3)
alle 3 Sekunden: aktuelles
Segment und dessen Status
(Segment n°12)
- steigende Rampe
(Segment n°12)
- fallende Rampe
(Segment n°12) - Haltesegment
(Endesegment)
Programmende
64
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7 - Rampenprogramm-Funktion
7.5
PROGRAMM STARTEN/ANHALTEN
Die verfügbaren Befehle und
Eingabemöglichkeiten sind von
den Funktionsabschnitten des
Reglers abhängig, die wie folgt
unterschieden werden:
A] Normaler Betrieb mit lokalem
Sollwert
B] Während der Ausführung
eines Programms
C]Bei angehaltenem Programm
Verfügbare Befehle in den einzelnen Funktionsabschnitten
Art des
Sollwerts
Funktionsabschnitt
Verfügbare
Befehle und
Eingaben
Lokal
Programm
Programm
Starten eines
Programms
Laufendes
Programm
Programm ist
angehalten
A
B
C
Starten des
Programms
Anhalten des
Programmablaufs
Fortsetzen des
Programmablaufs
Programm im
lokalen Betrieb
anhalten
Programm im
lokalen Betrieb
anhalten
Programm im
lokalen Betrieb
anhalten
Eingabe
eines lokalen
Sollwerts
Wenn das
Programm
abgelaufen ist,
kehrt der
Regler zum
normalen
Betrieb zurück.
Zum besseren Verständnis
sind
die
verschiedenen
Funktionsabschnitte der Reihe
nach dargestellt.
Zum Starten und Anhalten des
Programmes gibt es zwei
Möglichkeiten:
Direkt mit der Taste ê
(siehe Seite 66)
Über das Parametermenü
(siehe Seite 67)
65
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Pagina 66
7 - Rampenprogramm-Funktion
7.5.1 START/STOP DES PROGRAMMS IM DIREKTEN BETRIEB MIT DER TASTE ê
Auswahl des zu
startenden Programms
274.8
50
275.0
Normaler
Betrieb
(lokaler
Sollwert)
3
50
pr.no
Starten
des Programms
Anzeige der
Programm-Nummer
1
Programm
läuft
led Ö leuchtet
kontinuierlich
Hinweis:
Das
Rücksetzen
eines
Programms wird auf Seite 67
beschrieben
274.8
und
275.0
Anhalten des
Programmablaufs
50
Pr.no
Programmablauf
angehalten (HOLD)
led á leuchtet
kontinuierlich
66
274.8
und
abwechselnd
275.0
Fortsetzung bis zum
Ende des Programms
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Pagina 67
7 - Rampenprogramm-Funktion
7.5.2 START/HALT/STOP EINES PROGRAMMS ÜBER DAS PARAMETERMENÜ
Auswahl
des Programms
Rücksetzen
274.8
50
275.0
Normaler
Betrieb
(lokaler Sollwert)
Gedrückt halten, bis
Prog
50
Menu
2
Pr.no
ProgrammMenü
3
run
Pr.no
Stat
Programm
läuft
led Ö leuchtet
kontinuierlich
Anhalten des
Programmablaufs
led á leuchtet
kontinuierlich
Programmnummer
Starten des
Programms
HoLd
Stat
Anhalten des
Programmablaufs
reS
Stat
Rücksetzen des
Programms
67
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7 - Rampenprogramm-Funktion
7.5.3 RAMPENPROGRAMM-BEZOGENE FUNKTIONEN DER DIGITALEN EINGÄNGE (OPTION)
Zugeordnete Funktion
Status des Eingangs
Parameterwert
Aus
Keine
Umschaltung auf Handbetrieb
Sperren der Tastatur
Istwert PV halten
Sollwertgradient sperren
Konstantes Ausgangssignal
Anwahl des ersten Programms
Anwahl des zweiten Programms
Anwahl des dritten Programms
Anwahl des ierten Programms
Programm Start/Halten
Rücksetzen des Programms
Blocking neu aktiviert
Nächsten Segment
68
O
# FF
A
# M
. an
k
# eb.I
H
# p
. U
S
# lo.1
F
# O
. ut
P
# rg.1
P
# rg.2
P
# rg.3
P
# rg.4
#r.=H.
r
# St
blck
n
# eHt
Anmerkung
Ein
—
—
Automatisch
Handbetrieb
Nicht gesperrt
Normale
Arbeitsweise
Sollwertgradienten
sind aktiv
Normaler Betrieb
Nicht verwendet
Auch bei gesperrter Tastatur nimmt der Regler Befehle über den
Logikeingang und die serielle Schnittstelle an
Istwert PV wird mit dem Wert "gespeichert", den er beim Schließen
Istwert PV wird gehalten Der
des Kontakts am Logikeingang hatte
geschlossenem Kontakt am Eingang wird der Sollwert
Normale Arbeitsweise Bei
sprunghaft geändert
Status ON des digitalen Eingangs wird der Ausgang auf einen
Konstanten Wert ausgeben Beim
konstanten Wert gesetzt (s. Seite 28)
Gesperrt
Lokal
Erstes Programm
Lokal
Zweites Programm
Lokal
Drittes Programm
Lokal
Viertes Programm
HOLD
RUN
Normaler Betrieb
Rücksetzen des
Programms
—
Blocking neu aktiviert
—
Sprung zum nächsten
Segment
Das gewünschte Programm wird durch permanenten
Kontaktschluß des digitalen Eingangs gewählt
Beim Status ON des digitalen Eingangs wird das Programm bis zum
Ende ausgeführt, beim Status OFF wird es auf Halten gesetzt
Beim Status ON wird das Programm zurückgesetzt und die
Regelung erfolgt nach dem lokalen Sollwert
Die Sperrfunktion beim Einschalten (blocking) wird beim
Schließen des digitalen Eingangs aktiv
Programm sprung zum nächsten Segment, den er beim Schließen
des Kontakts am Logikeingang hatte
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8 - Technische Daten
8
TECHNISCHE DATEN
Spezifikationen
(bei 25°C )
Frei konfigurierbar
(siehe Abschnitt 4.3,
Seite 25)
Beschreibung
Einstellbar sind:
- Eingangsart
Gemeinsame
Merkmale
Genauigkeit
Prozeßeingang PV
(siehe Seiten 13,14 und
Seite 26)
Widerstandsthermometer
(für[ ∆T: R1+R2
müssen zusammen
<320Ω sein)
Thermoelemente
Gleichstrom
Gleichspannung
Frequenz (Option)
0...2,000 / 0...20,000Hz
- Art des Sollwerts
- Art und Arbeitsweise der Alarme
- Regelalgorithmus
- Regelparameter
- Ausgangsart
- Zugangsebenen
A/D-Wandler mit einer Auflösung von 160,000 Stellen
Meßintervall: 50 ms
Ausgangsaktualisierungs-Intervall: 0.1...10.0 Sekunden, einstellbar
Korrektur des Eingangssignals: ±60 Stellen
Eingangsfilter: 0.1...99.9 Sekunden, zuschaltbar
0.25% ± 1 Stelle (für Temperaturaufnehmer)
Von 100 ...240Vac ist der Fehler zu
0.1% ± 1 Stelle (für mA und mV)
vernachlässigen
Leitungswiderstand 20Ω max.
Pt100Ω bei 0°C
2 oder 3 Drahtanschluß
(3-Draht)
(IEC 751)
Brucherkennung (in beliebiger
Eingangsdrift: 0.1°C/10°C
Umgebungstemperatur
Wahlweise °C oder °F
Kombination)
<0.1°C / 10Ω] Leitungswiderstand
L, J, T, K, S, R, B, N, E, W3, W5
Interne
Leitungswiderstand: 150Ω max
(IEC 584)
Kaltstellenkompensation
Eingangsdrift:
Rj >10MΩ
Fehler 1°C/20°C ±0,5°C
<2µV/°C. Umgebungstemperatur
Wahlweise °C oder °F
Brucherkennung
<5µV / 10Ω Leitungswiderstand
4...20mA, 0...20mA
Rj =30Ω
Brucherkennung. In technischen
0...50mV, 0...300mV Rj >10MΩ Einheiten mit einstellbarer
Eingangsdrift:<0.1% / 20°C
Dezimalstelle
Umgebungstemperatur:
Nullpunkt
-999…9999
1...5, 0...5, 0...10V
Rj>10kΩ
<5µV/10Ω Leitungswiderstand
Endwert -999…9999
(Spanne:
100
Stellen
min.)
Low-Pegel ≤2V
High-Pegel 4...24V
69
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8 - Technische Daten
Spezifikationen
(bei 25°C )
Hilfseingänge
Digitale Eingänge
3 Logikeingänge
Betriebsarten und
Ausgänge
70
Beschreibung
Externer
Gleichstrom
Sollwerteingang 0/4...20mA
nicht galvanisch
Gleichspannung
getrennt
Genauigkeit 0.1% 1...5, 0...5, 0...10V
Rj = 30Ω
Basissollwert in technischen Einheiten, ± Meßspanne
Skalenfaktor von -9,99...+99,99
Lokaler und externer Sollwert
Rj = 30OkΩ
Potentiometer von 100Ω bis 10kΩ
Ventilpositions-Rückmeldung
Schließen eines Umschaltung automatischer/Handbetrieb, Auswahl des lokalen/externen Sollwertes, Abrufen von 2 gespeicherten
externen Kontakts Sollwerten, Sperren der Tastatur, Halten des Istwerts, Sperren der Sollwertgradienten und konstantes Ausgangssignal
kann folgende
Funktionen
Programm Start/Stop(wenn Option installiert ist)
auslösen:
Regelausgang
Alarm
Primär
Sekundär
AL1
(Heizen)
(Kühlen)
Eine
OP1
Regelzone Relais/Triac
OP5
OP1
1 Regelkreis
Analog/Digital
Relais/Triac
(PID oder
OP1
OP2
Ein/Aus) mit
Relais/Triac Relais/Triac
einer oder zwei
Regelzonen und Zwei
OP1
OP5
1, 2, 3 oder 4 Regelzonen Relais/Triac Analog/Digital
Alarmen
(Heizen/
OP5
OP2
OP1
Kühlen)
Analog/Digital Relais/Triac Relais/Triac
OP5
OP6
OP1
Analog/Digital Analog/Digital Relais/Triac
OP1
OP2
Ventilregelung Relais/Triac Relais/Triac
Alarm
Alarm
Alarm
AL2
AL3
AL4
PV / SP
OP2
Relais/Triac
OP2
Relais/Triac
OP3
Relais
OP3
Relais
OP3
Relais
OP3
Relais
OP3
Relais
OP3
Relais
OP3
Relais
OP4
Relais
OP4
Relais
OP4
Relais
OP4
Relais
OP4
Relais
OP4
Relais
OP4
Relais
OP5
OP6
Analog/Digital Analog/Digital
OP6
Analog/Digital
OP5
OP6
Analog/Digital Analog/Digital
OP6
Analog/Digital
OP6
Analog/Digital
OP2
Relais/Triac
OP2
Relais/Triac
Analogausgang
OP5
OP6
Analog/Digital Analog/Digital
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8 - Technische Daten
Spezifikationen
(bei 25°C )
Beschreibung
Regelart
Regelalgorithmus
Proportionalbereich (P)
Nachstellzeit (I)
Vorhaltezeit (D)
Fehler-Totbereich
Überschwingunterdrückung
Manuelles Integral
Zykluszeit (nur zeitproportional)
Unt./Ob. Ausgangsbegrenzung
Maximale Änderung des Regelausgangs
Ausgangswert bei Softstart
Wert für Sicherheitsstellung
Konstantes Ausgangssignal
Hysterese des Regelausgangs
Totbereich
Proportionalbereich Kühlen (P)
Nachstellzeit Kühlen (I)
Vorhaltezeit Kühlen (D)
Zykluszeit Kühlen (nur zeitproportional)
Obere Ausgangsbegrenzung
Maximale Änderung des Regelausgangs (Kühlen)
Stellzeit für vollen Hub
Mindest-Schrittweite
Potentiometer
PID mit Überschwing-Unterdrückung oder Ein/Aus - PID-Algorithmus für Ventile, zur Ansteuerung von Servomotoren
0.5…999.9%
1…9999 Sekunden
0.1…999.9 Sekunden
Abschaltbar
0.1…10.0 Stellen
0.01…1.00
0…100%
PID-Algorithmus
für eine Regelzone
0.2…100.0 Sekunden
0…100% separat einstellbar
0.01…99.99%/Sekunden
1…100% - Zeit 1…9999 Sekunden
Abschaltbar
-100…100%
-100…100%
0...5% der Spanne, in technischen Einheiten
Ein/Aus-Algorithmus
0.0…5.0%
0.5…999.9%
1…9999 Sekunden
Abschaltbar PID-Algorithmus
0.1…999.9 Sekunden
Heizen/Kühlen
0.2…100.0 Sekunden
0…100%
0.01…99.99%/Sekunden
Abschaltbar
15…600 Sekunden
PID-Algorithmus für Ventile
0.1…5.0%
(Vergrößern, Stop, Verkleinern)
100Ω …10kΩ
71
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Pagina 72
8 - Technische Daten
Spezifikationen
(bei 25°C )
Beschreibung
Ausgänge OP1-OP2
Relais, einpoliger Schließer, 2A/250Vac (4A/120Vac) für ohmsche Lasten
Triac, 1A/250Vac für ohmsche Lasten
Ausgang OP3
Relais, einpoliger Wechsler 2A/250Vac (4A/120Vac) für ohmsche Lasten
Ausgang OP4
Relais, einpoliger Schließer 2A/250Vac (4A/120Vac) für ohmsche Lasten
Analoge/digitale
Ausgänge OP5 und OP6
(Option)
Galvanische Trennung: 500Vac/1min
Regelung oder
Kurzschlußfest
analogausgang für PV/SP Auflösung: 12 bit (0,025%)
Genauigkeit: 0,1%
Analog: 0/1…5V, 0…10V, 500Ω / 20mA max.,
0/4…20mA, 750Ω / 15V max.
Digital: 0/24Vac ±10% - 30mA max. - für Halbleiterrelais
Hysterese 0...5% der Spanne in technischen Einheiten
Maximalalarm
Funktion
Alarme
AL1 - AL2 - AL3 und AL4 Arbeitsweise
Minimalalarm
Abweichungsalarm
±Bereich
Abweichungsbereichs-Alarm
0...Bereichsendwert
Grenzwert-Alarm
Gesamter Bereich
Sensorbruch-, Heizungsbruch-Alarm
Sonderfunktion
Mit Quittierung , Unterdrückung beim Anfahren
Mit Timer oder Programm verknüpft (wenn Option installiert ist) (nur OP3-OP4)
Lokal + 3 gespeicherte
Nur extern
Sollwert
Lokal, nachführbar
Extern, nachführbar
Programmierbar
72
Fallende und steigende Rampe
0,1...999,9 Stellen/min oder Stellen/Stunde (OFF=0)
Unt. Sollwertbegrenzung: von Bereichsminimum bis zur oberen Begrenzung
Ob. Sollwertbegrenzung: von der unteren Begrenzung bis zum Bereichsmaximum
Lokal und extern
(bei installierter Option)
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8 - Technische Daten
Spezifikationen
(bei 25°C )
Rampenprogramm
(Option)
Selbstoptimierung
Handbetrieb
Serielle Kommunikation
(Option)
Transmitterversorgung
Betriebssicherheit
Allgemeine
Spezifikationen
Beschreibung
4 Programme mit 16 Segmenten (davon je ein Anfangs- und ein Endesegment) 1 bis 9999 Wiederholungen oder kontinuierlich Off
Zeitbasis einstellbar auf Sekunden, Minuten oder Sekunden Starten, Anhalten und Beenden über die Tastatur,
Logikeingänge oder serielle Schnittstelle
Schrittmethode
Art der Fuzzy-Optimierung. Der Regler wählt je nach Prozeßbedingungen
automatisch die am besten geeignete Methode
Eigenfrequenz-Methode
Adaptive Selbstoptimierung- selbstlernende, nicht in den Prozeß eingreifende Optimierung analysiert Prozeßverhalten bei Störungen
und optimiert PID-Parameter kontinuierlich
Integrierter Handsteller, stoßfreie Umschaltung Umschaltung über Tastatur, Logikeingang oder serielle Kommunikation
RS485, SLAVE Modbus/Jbus Protokoll, 1200, 2400, 4800, 9600 und 19.600 bps, 3-Drahtübertragung
RS485, MASTER Modbus/Jbus Protokoll, 1200, 2400, 4800, 9600 und 19.600 bps, 3-Drahtübertragung
RS485 asynchron, galv. getrennt, PROFIBUS DP Protokoll, einstellbar von 9600 bps bis 12MBps, max. Länge 100 m (bei 12 Mbps).
+24Vac ±20%, 30mA max. - zur Versorgung externer Aufnehmer
Erkennung von Bereichsüberschreitung, Sensorbruch oder Kurzschluß mit automatischer Fehleranzeige
Prozeßeingang
und Setzen des Ausgangs auf Fehlersignal
Regelausgang
Sicherheitsstellung und konstantes Ausgangssignal: -100%...100%, separat einstellbar
Parameter
Alle Parametereinstellungen und Konfigurationsdaten werden in einem nicht-flüchtigen Speicher abgelegt.
Zugangssicherung
Zum Zugang zu Konfigurationsdaten und bestimmten Parametermenüs ist ein Paßwort erforderlich. Fastview
Spannungsversorgung
100...240Vac (-15...+10%) 50/60Hz oder 24Vac (-15...+25%) 50/60Hz und Leistungsaufnahme 5W
(abgesichert)
24Vdc (-15...+25%)
max.
Sicherheit
EN61010 -1 (Installationsklasse 2 (2500V), Verunreinigungsklasse 2
EMV
Erfüllt die CE-Anforderungen (siehe Seite 2)
Eindringschutz EN60529
Front IP65
(IEC529)
File 1764152
UL,cUL zertifiziert
1/ DIN - 48 x 96, Tiefe 110 mm, Gewicht 380 gr. max.
Abmessungen
8
73
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GARANTIE
Wir garantieren, daß die Produkte
frei
von
Materialund
Verarbeitungsfehlern sind. Diese
Garantie gilt für einen Zeitraum von
3 Jahren ab dem Lieferdatum.
Diese Garantie bezieht sich nicht
auf Fehler, die daraus entstehen,
daß das Produkt nicht in Übereinstimmung mit den Anweisungen
dieser Bedienungsanleitung eingesetzt wird.
74
G.&P. Grafica & Pubblicità • Gazzaniga (BG) • e-mail: G & P @ m a i l - g a t e
1
. net
Garantie
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G.&P. Grafica & Pubblicità • Gazzaniga (BG) • e-mail: G & P @ m a i l - g a t e
. net
ASCON’S WORLDWIDE SALES NETWORK
SUBSIDIARY
FRANCE
DISTRIBUTORS
ARGENTINA
PORTUGAL
ASCON FRANCE
2 bis, Rue Paul Henri Spaak
ST. THIBAULT DES VIGNES
F-77462 LAGNY SUR MARNE - Cedex
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Fax +33 (0) 1 64 30 84 98
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+34 94 453 50 78
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+34 94 453 51 45
BRANCH OFFICE
Phone
+34 93 311 98 11
Fax
+34 93 311 93 65
Phone
+34 91 656 04 71
Fax
+34 91 677 21 26
AGENCE EST
Tél. +33 (3) 89 76 99 89
Fax +33 (3) 89 76 87 03
FINLAND & ESTONIA
TIM-TOOL OY
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+358 50 501 2000
Fax
+358 9 50 55 144
AGENCE SUD-EST
Tél. +33 (0) 4 74 27 82 81
Fax +33 (0) 4 74 27 81 71
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+31 78 617 03 55
Fax
+31 78 618 26 68
SWITZERLAND
CONTROLTHERM GMBH
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+41 1 954 37 78
TURKEY
KONTROL SISTEMLERI LTD
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+90 216 302 19 72
UNITED KINGDOM
EUKERO CONTROLS LTD
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Fax
+44 20 8568 4115
75
X5D.ed4
3-08-2007
12:02
TABELLE DER
SYMBOLE
Pagina 76
Digitale Eingänge
Funktionen der
Digitaleingänge
Thermoelement
Kontakt isoliert
Automatik/Manual
Widerstandsthermom
eter (Pt100)
Transistor NPN offener Kollektor
RUN, Halten,
Rücksetzen und
Programmwahl
Temperatur-Differenz
(2xPt100)
TTL offener Kollektor
Istwert Halten
Universal-Eingang
mA und mV
Sollwert
Unterdrückung der
Sollwertrampen
Kundenspezifisch
Lokal
Frequenz
Bereitschaft (Stand-by)
Zusätzliche
Eingänge
Sperren der Tastatur
Triac
Stromwandler
Sperren der
Ausgänge
Relais mit
Umschaltkontakt
Fernsollwert mA
Anfahrfunktion
mA
Fernsollwert V
Zeit-Funktion
(Timer)
mA mV
RückmeldungsPotentiometer
Gespeichert
Logik
Fernsollwert
Sollwert nach
Programm
Ausgänge
1-Poliger Relais (NO
oder NC)