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X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 1 Prozeßregler mit PROFIBUS DP und Modbus Master/Slave 1/ DIN - 48 x 96 8 ASCON spa ISO 9001 zertifiziert ASCON spa 20021 Baranzate (Milan) Italy via Falzarego, 9/11 Fax +39 02 350 4243 http://www.ascon.it e-mail [email protected] Modell X5 c B e d i e n u n g s a n l e i t u n g • M . I . U . X 5 - 4/07.08 • C o d . J 3 0 - 4 7 8 - 1 A X 5 D E C UL LISTED US X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 1 Prozeßregler mit PROFIBUS DP und Modbus Master/Slave 1/ DIN - 48 x 96 8 c Modell X5 X5 I1 I2 I3 45.80 50 45.80 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 2 Hinweise c HINWEISE ZUR ELEKTRISCHEN SICHERHEIT UND ZUM EMV-SCHUTZ Bitte lesen Sie diese Hinweise aufmerksam, bevor Sie das Instrument installieren. Klasse II Gerät für den Tafeleinbau Dieser Regler entspricht der EG-Niederspannungsrichtlinie n°73/23/EEC mit der Ergänzung n°93/68/EEC sowie der EN61010-1 : 93 + A2:95 Hinsichtlich der EMV erfüllt dieses Instrument die Richtlinie 89/336/EEC mit der Ergänzung 92/31/EEC, 93/68/EEC, 98/13/EEC: - Vorschriften zu HF-Emissionen EN61000-6-3 : 2001 für Wohnumgebungen EN61000-6-4 : 2001 für industrielle Umgebungen - HF-Störfestigkeit EN61000-6-2 : 2001 für Industriegeräte und -systeme Bitte beachten Sie, daß es in der Verantwortung des installierenden Technikers liegt, die Einhaltung aller Sicherheits- und EMV-Schutzbestimmungen sicherzustellen. Dieser Regler verfügt über keinerlei vom Anwender zu wartenden oder instandzusetzenden Teile. Reparaturen an diesen Reglern können nur von speziell ausgebildetem Personal mit entsprechenden Geräten ausgeführt werden. Daher bietet Ascon einen technischen Kundendienst und Reparaturservice. Bitte wenden Sie sich an Ihre nächstgelegene Ascon-Vertretung. Alle für Sicherheit und EMV-Schutz relevanten Warnungen und Informationen sind mit dem Zeichen B kenntlich gemacht. 2 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 3 Inhalt INHALT 1 EINFÜHRUNG..................................................................................................................SEITE 1.1 MODELLSCHLÜSSEL ...................................................................................SEITE 4 5 2 INSTALLATION ...............................................................................................................SEITE 2.1 ALLGEMEINE BESCHREIBUNG .........................................................SEITE 2.2 UMGEBUNGSBEDINGUNGEN...............................................................SEITE 2.3 EINBAU IN SCHALTTAFEL ......................................................................SEITE 6 6 8 9 3 VERDRAHTUNG ..........................................................................................................SEITE 3.1 KLEMMENBLOCK ............................................................................................SEITE 3.2 EMPFOHLENE LEITUNGSFÜHRUNG ............................................SEITE 3.3 VERDRAHTUNGSBEISPIEL......................................................................SEITE 10 10 11 12 BEDIENUNG .......................................................................................................................SEITE 4.1 FUNKTION VON TASTATUR UND ANZEIGE ..........................SEITE 4.2 DATENEINGABE .................................................................................................SEITE 4.3 KONFIGURATION ..............................................................................................SEITE 4.4 PARAMETRIERUNG ........................................................................................SEITE 4.5 PARAMETER..........................................................................................................SEITE 4.6 ZUGANGSEBENE ..............................................................................................SEITE 22 22 24 25 34 42 50 4 5 ANZEIGEN .............................................................................................................................SEITE 53 6 EINGABEN UND BEFEHLE........................................................................SEITE 54 6.1 EINGABEN ÜBER DIE TASTATUR ....................................................SEITE 55 6.2 STEUERUNG ÜBER DIGITALE EINGÄNGE ..............................SEITE 58 6.3 STEUERUNG ÜBER DIE SERIELLE SCHNITTSTELLE (BITTE IN DER ANLEITUNG ZUR SERIELLEN SCHNITTSTELLE NACHLESEN) 7 RAMPENPROGRAMM-FUNKTION (OPTION) ...............SEITE 7.1 AUFBAU DES PROGRAMMS ................................................................SEITE 7.2 ARBEITSWEISE DES PROGRAMMS ..............................................SEITE 7.3 PARAMETRIERUNG – PROGRAMM-MENÜ ................................SEITE 7.4 ANZEIGE DES PROGRAMMSTATUS .............................................SEITE 7.5 PROGRAMM STARTEN/ANHALTEN .............................................SEITE 8 TECHNISCHE DATEN .........................................................................................SEITE 69 59 59 60 62 64 65 3 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 4 1 - Einführung 1 EINFÜHRUNG Vielen Dank für den Kauf eines Reglers. Diese Regler repräsentieren die Summe der unsere Ergahrungen bei der Entwicklung und Herstellung von intelligenten, leistungsfähigen und hochzuverlässigen Die Regler der Serie X5 sind für den Betrieb im industriellen Umfeld konzipiert und bieten als wirklich universell einsetzbare Instrumente eine vollständige Funktionsausstattung. Je nach Ausführung können diese Regler auch für 4 Rampenprogramme mit bis zu 16 Segmenten programmiert werden. Memory Chip Regelung Alarme Analogausgang Kopieren/Archivieren von Daten (Option) Universal-Meßeingang (Option) PV/SP OP1 PV Hilfseingang OP2 1 Eine OP1 Regel2 zone OP5 OP3 3 OP2 OP3 OP4 OP5 OP6 OP1 OP2 OP3 OP4 OP6 AUX Digitaler Eingang IL1 IL2 IL3 OP4 OP1 OP2 OP3 OP4 OP5 OP6 4 Zwei OP1 OP5 OP2 OP3 OP4 Regel5 zonen OP5 OP2 OP1 OP3 OP4 OP6 OP6 OP5 OP6 (Option) 6 OP5 OP6 OP1 OP2 OP3 OP4 7 Ventil OP1 OP2 OP3 OP4 OP5 OP6 X5 Fuzzy-Selbstoptimierung mit automatischer Auswahl Sollwert Einmalige Selbstoptimierung Funktion der digitalen Eingänge (IL1,IL2 oder IL3) Modbus RS485 Master Modbus RS485 Slave 4 Ausgangskonfiguration Ressourcen LEISTUNGSFÄHIG UND FUNKTIONAL Parametrierung Überwachung (Option) Anbindung andere Instrumente (Option) (Option) Einmalige Selbstoptimierung, Eigenfrequenz Kontinuierliche Selbstoptimierung Adaptive Selbstoptimierung X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 5 1 - Einleitung Modell 1.1 MODELLSCHLÜSSEL Der vollständige Modellschlüssel ist auf dem Typenschild angegeben. Informationen zum Produktkode können auch über die Tastatur abgerufen werden wie in Abschnitt 5.1 auf Seite 53 beschrieben. Modell B C D X5 I1 I2 I3 45.80 50 Typenschild P/N : X5-3150-0000 CONF : S/N : A0A-9919/0013 V~(L-N) : 100÷240V 50/60 Hz - 5W 45.80 Basisgerät Modell X5 – A B C Versorgungsspannung Ausgänge Serielle Komm. + Math-Packet (MP) Optionen Versorgungsspannung A 100... 240Vac (-15...+10%) 3 24Vac (-25...+12%) 5 oder 24Vdc (-15...+25%) Ausgänge OP1 - OP2 Relais - Relais Triac - Triac B 1 5 Serielle Kommunikation C Keine 0 Mathematik-Paket (MP) 1 RS485 Modbus/Jbus SLAVE + MP 5 RS485 Modbus/Jbus 6 SLAVE + MASTER + MP PROFIBUS DP SLAVE + MP 7 RS485 Modbus/Jbus 8 SLAVE + PROFIBUS + MP Zubehör D – E F G 0 Farbe Bedienungsanleitung Sollwert Optionen Keine Frequenzeingang 2ter SSR-Treiber/Analogausgang (OP6) Frequenzeingang + OP6 D 0 1 4 6 Sollwertrampen E Nicht installiert 0 4 Programme mit 16 Segmenten 4 Bedienungsanleitung Italienisch/Englisch (Standard) Französisch/Englisch Deutsch/Englisch Spanisch/Englisch F 0 1 2 3 Farbe der Frontplatte Anthrazit (Standard) Beige G 0 1 5 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 6 2 - Installation 2 INSTALLATION Die Installation darf ausschließlich durch qualifiziertes Personal ausgeführt werden. 2.1 ALLGEMEINE BESCHREIBUNG IP20 Klemmenblock EN61010 - 1 (IEC1010 - 1) Schalttafel Bitte beachten Sie bei der Installation des Reglers alle Anweisungen dieser Bedienungsanleitung. Dies gilt insbesondere für die mit Symbol B gekennzeichneten Sicherheits- und EMV-Schutzhinweise. B Um Berührung oder Kontakt mit spannungsführenden Teilen zu verhindern, muß der Regler in einem geschlossenen Gehäuse, einem Schaltschrank oder einer Schalttafel installiert werden. Typenschild Montageklammern Dichtung Frontseitiger Gehäuseschutz: IP65 EN 60529 (IEC 529) 6 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 7 2 - Installation 2.1.1 ABMESSUNGEN 2.1.2 TAFELEINBAU 48 mm 1.89 in 65 mm min 2.56 in min 110 mm 4.33 in 10 mm max 0.39 in max 92+0.8 mm 3.62+0.031 in 10 mm max 0.39 in max 113 mm min 4.45 in min 96 mm 3.78 in 45+0.6 mm 1.78+0.023 in 7 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 8 2 - Installation B 2.2 UMGEBUNGSBEDINGUNGEN Normale Betriebsbedingungen M T %Rh Höhe über N.N. bis zu 2000 m Temperatur 0...50°C Feuchte 5...95 % r. F., nicht kondensierend Vorschlag Besondere Betriebsbedingungen M T %Rh P Höhe über N.N. > 2000 m C E 8 Lüfter einsetzen Temperatur >50°C Kondensation durch höhere Temperatur verhindern. Feuchte > 95 % r. F. Leitfähiger Staub Unzulässige Betriebsbedingungen Modell für 24Vac verwenden Filter verwenden D Korrosive Gase Explosionsgefährdete Atmosphären X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 9 2 - Installation 2.3 EINBAU IN SCHALTTAFEL [1] 2.3.1 IN AUSSCHNITT EINSETZEN 2.3.2 BEFESTIGUNG 2.3.3 MONTAGEKLAMMERN LÖSEN 2.3.4 HERAUSZIEHEN DES REGLERS B 1 Tafelausschnitt anfertigen. 2 Auf korrekte Positionierung der Dichtung achten 3 Instrument von Vorne einsetzen. 1 Montageklammern aufstecken 2 Montageklammern zur Schalttafel hin schieben und andrücken, um den Regler zu fixieren. 1 Schraubendreher zwischen Regler und Klammern einschieben. 2 Klammer durch Drehen des Schraubendrehers lösen. 1 An diesen Punkten zusammendrücken 2 und herausziehen Das Instrument kann durch statische Elektrizität beschädigt werden. 1 1MΩ 1 Vor dem Herausziehen eine geerdete Fläche berühren. 1 3 2 2 2 1 UL note [1] For Use on a Flat Surface of a Type 2 and Type 3 ‘raintight’ Enclosure. 1 2 1 9 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 10 3 - Verdrahtung 3 VERDRAHTUNG B 3.1 VERDRAHTUNG [1] 1 13 25 2 DG 3 C VP 4 OP5 18 2 7 mV/V/mA 15 C 8 20 9 21 10 11 12 A b B 22 N/C RTD 23 24 L 26 N 27 POT 0% 19 3 25 3 29 C REM OP6 (option) IN2 (option) 0,5 Nm 14 26 15 27 OP3 4 16 28 31 NO OP1 5 17 29 6 18 30 7 19 31 8 20 32 9 21 33 Schraubklemmen M3 Klemmen für Optionen Befestigungsschraube 0.5 Nm Schraubendreher (Kreuzschlitz) PH1 Schraubendreher (Schlitz) 0.8 x 4mm 32 C 33 NO 34 NO 35 C 36 5.7 mm 0.22 in Kabelquerschnitt 1 mm2 [2] 30 NO OP2 OP4 24V— OUT UL notes [1] Use 60/70 °C copper (Cu) conductor only. [2] Wire size 1 mm2 (18 AWG Solid/Stranded) 10 2 28 NC 17 1 6 TC 14 16 5 IN1 13 RS485 (Slave) 1 DN RS485 (master) DP LOGIC INPUT Profibus Klemmenabdeckung 10 Klemmen Stift q 1.4 mm 0.055 in max 34 11 23 35 12 24 36 Ø L Kabelschuh AMP 165004 Ø 5.5 mm - 0.21 in Abisolierte Leitung L 5.5 mm - 0.21 in X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 11 3 - Verdrahtung VERDRAHTUNG VORSICHTSMAßNAHMEN B Kabelkanal für Spannungsversorgungs- und Ausgangsleitungen Das Instrument ist für den Einsatz unter rauhen und störintensiven Umgebungen ausgelegt (Stufe IV des Industriestandards IEC 801-4). Dennoch sollten die folgenden Richtlinien beachtet werden: A A Bei der Verdrahtung müssen alle relevanten Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Spannungsversorgungsund Signalleitungen getrennt von leistungsführenden Leitungen halten. Leitungen nicht in der Nähe von Schützen, Relais oder Elektromotoren führen. Leitungen nicht in der Nähe von Leistungsschaltern führen. Dies gilt insbesondere für Phasenanschnittsteuerungen. Eingangsleitungen von Netz- und Ausgangsleitungen getrennt führen.Wenn dies nicht möglich ist, abgeschirmte Kabel verwenden und die Abschirmung einseitig erden. B 3.2 EMPFOHLENE LEITUNGSFÜHRUNG A 1 13 25 1 13 25 2 14 26 2 14 26 3 15 27 3 15 27 4 16 28 4 16 28 5 17 29 5 17 29 6 18 30 6 18 30 7 19 31 7 19 31 8 20 32 8 20 32 9 21 33 9 21 33 34 10 10 EDC B 34 11 23 35 11 23 35 12 24 36 12 24 36 DC EDC DC B A = Spannungsversorgung B = Ausgänge C = Analogeingänge D = Analogausgänge E = Digitale Ein/Ausgänge Serielle Komm Kabelkanal für Sensorkabel und Signalleitungen 11 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 12 3 - Verdrahtung B 3.3 VERDRAHTUNGSBEISPIEL (VENTILREGELUNG) Analogausg. Befehle Überwachung V~ Netzschalter Spannungsversorgung [3] RS485 1 13 2 3 C 0.5A T 25 14 26 C 15 27 OP3 4 16 5 IL1 17 29 6 IL2 18 30 7 IL3 19 V~ Alarme 28 [6] OP1 [5] [5] 31 Sicherungen vorgesehen werden: 2Aac träge für 220Vac Relaisausgänge 4Aac träge für 120Vac Relaisausgänge 1Aac träge für Triac-Ausgänge [6] 8 20 9 21 10 32 OP2 23 35 24 36 Rj 4…20mA 12 [5] Servomotor 34 11 12 [6] 33 Pt100 24V I °C Transmitter Hinweis: 1] Vergewissern Sie sich, daß die Netzspannung mit der auf dem Typenschild angegebenen Spannung übereinstimmt. 2] Schalten Sie die Spannungsversorgung erst ein, wenn alle elektrischen Anschlüsse vollständig verdrahtet wurden. 3] Entsprechend der einschlägigen Sicherheitsbestimmungen sollte der Netzschalter mit der MSR-Nummer des Instruments beschriftet werden, das er schaltet. Der Netzschalter sollte für den Bediener einfach zugänglich sein. 4] Das Instrument ist mit einer Sicherung von 0.5 Aac (träge) abgesichert. Bei einem Ausfall der Sicherung sollte das Instrument zur Instandsetzung an den Hersteller gesendet werden. 5] Zum Schutz des Instruments sollten folgenden 6] Relaiskontakte sind bereits durch integrierte Varistoren gesichert. Bei induktiven Lasten und einer Versorgungsspannung von 24 Vac sind Varistoren Kode A51-065-30D7 zu verwenden, die auf Anfrage lieferbar sind. X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 13 3 - Verdrahtung B 3.3.1 SPANNUNGSVERSORGUNG Schaltnetzteil mit integrierter Sicherung, zweifach galvanisch getrennt • Standardversion Standard-Spannung: 100…240Vac (-15...+10%) Frequenz: 50/60Hz • Niederspannungs-Netzteil: Nennspannung : 24Vac (-25...+12%) Frequenz : 50/60Hz oder 24Vdc (-15...+25%) Leistungsaufnahme 3VA max. Sicherung (PTC) 25 A Für Thermoelement-Typen L-J-K-S-R-T-B-N-EW • Polarität beachten. • Nur Ausgleichsleitung des gleichen Typs wie das eingesetzte Thermoelement verwenden. • Wenn abgeschirmtes Kabel verwendet wird, die Abschirmung einseitig erden. 11 12 B Pt100-Aufnehmer • Bei 3-Drahtanschluß darauf achten, daß alle Leiter den gleichen Querschnitt aufweisen (1mm2 min). Maximal zulässiger Widerstand: 20Ω pro Leiter • Bei 2-Drahtanschluß müssen beide Leiter den gleichen Querschnitt aufweisen (1.5mm2 min)und die Klemmen 11 und 12 sind mit einer Brücke zu verbinden. B B1 Für ∆T (2x RTD Pt100) Sonderausführung ABei einer Kabellänge von 15 m und einem Kabelquerschnitt von 1.5mm2 ergibt sich ein Fehler von ca.1°C. A A b L Netz/ Versorgungsspannung 26 B 3.3.2 PROZEßEINGANG PV N 27 Um die Immunität gegenüber Störungen zu erhöhen empfiehlt es sich, die Erdungsklemme, die für Gebäudeinstallationen vorgesehen ist, nicht anzuschließen. 10 11 B 10 11 R2 A Bei 2-Drahtanschluß sind die Klemmen 11 und 12 mit einer Brücke zu verbinden. 12 R1 R1 + R2 müssen zusammen kleiner als 320Ω sein. Maximal zulässiger Widerstand: 150Ω 12 Leiter mit gleicher Länge und gleichem Querschnitt von 1.5 mm2 verwenden. Maximal zulässiger Widerstand: 20Ω pro Leiter 13 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 14 3 - Verdrahtung B 3.3.2 PROZEßEINGANG PV C Für mA, mV C1 2-Draht-Transmitter Bei Verwendung des Frequenzeingangs, steht der Eingang IN1 nicht zur Verfügung Transmitter V,mV mA 11 36 24V– PV Rj mA [1] 4…20mA 11 12 Rj 12 Ri = 30Ω für mA Ri > 10MΩ für mV Ri = 10kΩ für Volt C2 3-Draht-Transmitter Transmitter 36 24V– PV [1] mA 11 4…20mA Rj 12 [1] Hilfsversorgung zur Transmitterspeisung 24Vdc ±20% /30mA max., nicht kurzschlußfest 14 B 3.3.3 PROZEßEINGANG - IN2 FREQUENZEINGANG • Low-Pegel: 0…2V /0.5mA max. • High-Pegel:3…24Volt/~ 0 mA max. • Frequenzbereich: 0…2kHz/0…20kHz bei der Konfiguration einstellbar • Sensoren mit NPN-Ausgang oder sauberem Kontakt verwenden +5V 10KΩ 23 10KΩ Hz 24 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 15 3 - Verdrahtung B 3.3.4 WEITERE EINGÄNGE A - Externer Sollwert B- Potentiometer-Eingang Strom-Eingangsbereich 0/4…20mA Ri = 30Ω Positionseingang für Ventile von 100Ω bis 10kΩ Spannungs-Eingangsbereich 1…5V, 0…5V, 0…10V Ri = 300kΩ pot.h Stellhub pot.I Gesamthub 100% B 3.3.5 DIGITALER EINGANG • Der Eingang ist aktiv, wenn der logische Status ON bzw. High anliegt, entprechend einem geschlossenen Kontakt. • Der Eingang ist inaktiv, wenn der logische Status OFF bzw. Low anliegt, entprechend einem geöffnetem Kontakt. TTL o.c. NPN o.c. Potentialfreier Kontakt 3 C1 Masse 5 IL 1 6 IL 2 7 IL 3 C2 C3 0% 18 Rj 19 mV-V Nicht verfügbar mit Frequenzeingang mA 16 100% 17 18 0% 15 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 16 3 - Verdrahtung B 3.3.6 AUSGÄNGE OP1 - OP2 - OP3 - OP4 - OP5 - OP6 (OPTION) Die Funktionalität der Ausgänge OP1, OP2, OP4, OP5 und OP6 wird bei der Konfiguration definiert. Folgende Kombinationen sind möglich: A B D E F G L Regelausgänge Primär Sekundär (Heizen) (Kühlen) OP1 Eine Regelzone OP5 OP1 OP2 OP1 OP5 Zwei Regelzonen OP5 OP2 OP5 OP6 Ventilregelung OP1 OP2 s t Alarmausgang Analogausgang AL1 AL2 AL3 AL4 OP1 OP2 OP2 OP3 OP3 OP3 OP3 OP3 OP3 OP3 OP4 OP4 OP4 OP4 OP4 OP4 OP4 OP2 OP1 OP2 mit: OP1 - OP2 OP3 - OP4 OP5 - OP6 16 Relais- oder Triac-Ausgang Relaisausgang Analoge/digitale Ausgänge zur Regelung oder Signalausgabe PV / SP OP5 OP5 OP6 OP6 OP6 OP6 OP6 OP5 OP6 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 17 3 - Verdrahtung 3.3.6-A EIN REGELAUSGANG MIT RELAIS (TRIAC) B 3.3.6-C ZWEI REGELAUSGÄNGE RELAIS (TRIAC)/RELAIS (TRIAC) Sicherung 31 OP1 32 B Sicherung 31 [1] Induktive Last (Heizen-Seite) 3.3.6-B1 EIN REGELAUSGANG MIT HALBLEITERRELAIS B OP1 32 32 [1] Induktive Last (Heizen-Seite) [1] OP2 33 Sicherung Induktive Last (Kühlen-Seite) 3.3.6-D1 ZWEI REGELAUSGÄNGE MIT RELAIS (TRIAC)/LOGIKAUSGANG B Sicherung Halbleiterrelais 31 8 OP1 OP5 Heizlast 32 9 Heizlast OP5 9 B mA mV,V 8 OP5 Last (Kühlen-Seite) 3.3.6-B2 EIN REGELAUSGANG MIT ANALOGAUSGANG 8 Halbleiterrelais [1] Induktive Last (Heizen-Seite) 9 3.3.6-D2 HEIZEN/KÜHLEN-REGELUNG MIT RELAIS (TRIAC)/ANALOGAUSGANG B Sicherung 31 OP1 32 [1] Induktive Last (Heizen-Seite) 8 Last (Kühlen-Seite) mA mV,V OP5 9 17 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 18 3 - Verdrahtung 3.3.6-E1 ZWEI REGELAUSGÄNGE MIT HALBLEITERRELAIS / RELAIS (TRIAC) Halbleiterrelais 32 8 [1] OP2 OP5 Heizlast B 33 9 Sicherung Induktive Last (Kühlen-Seite) 3.3.6-E2 HEIZEN/KÜHLEN-REGELUNG MIT ANALOGAUSGANG/RELAIS (TRIAC) 8 Heizlast mA mV,V OP5 9 B 32 [1] OP2 33 Sicherung Induktive Last (Kühlen-Seite) Anmerkungen zu den Seiten 17 - 18 - 19 OP1 - OP2 Relaisausgang • Einpoliger Schließer, 2A/250 Vac ohmsche Lasten • Sicherung 2AacT OP1 - OP2 Triac-Ausgang • Schließer für ohmsche Lasten bis 1A/250 Vac max. • Sicherung 1Aac träge Galvanisch getrennte digitale Ausgänge OP5-OP6 • 0…24Vdc, ±20%, 30 mA max. Galvanisch getrennte Analogausgänge OP5-OP6 • 0/4…20mA, 750Ω/15V max. 0/1…5V, 0…10V, 500Ω/20mA max. [1] Varistor (nur für induktive Lasten 24Vac) 3.3.6-F1 ZWEI REGELAUSGÄNGE HALBLEITERRELAIS / HALBLEITERRELAIS Halbleiterrelais Heizlast 18 B 8 20 OP5 OP6 9 21 Halbleiterrelais Last (Kühlen-Seite) X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 19 3 - Verdrahtung 3.3.6-F2 ZWEI REGELAUSGÄNGE MIT HALBLEITERRELAIS / ANALOGAUSGANG Halbleiterrelais Heizlast V,mV mA 8 B 20 OP5 OP6 9 21 Last (KühlenSeite) 3.3.6-G SERVOMOTOR-AUSGANG RELAIS (TRIAC) / RELAIS (TRIAC) PID-Algorithmus ohne Positionspotentiometer, 3-poliger Ausgang mit 2 Schließern (Vergrößern, Stop, Verkleinern) 31 3.3.6-F3 ZWEI REGELAUSGÄNGE MIT ANALOGAUSGANG / HALBLEITERRELAIS B OP1 32 OP2 8 Heizlast mA mV,V 20 OP5 OP6 9 21 3.3.6-F4 ZWEI REGELAUSGÄNGE MIT ANALOGAUSGANG / ANALOGAUSGANG 8 Heizlast mA mV,V V,mV mA Vergrößern V~ Verkleinern M ~ 33 Halbleiterrelais Last (Kühlen-Seite) B 20 OP5 OP6 9 21 Last (KühlenSeite) 19 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 20 3 - Verdrahtung 3.3.7 OP1-2-3-4 ALARMAUSGÄNGE B Sicherung C Heizlast V~ mA mV,V OP5 9 Last AL3 [1] NA 8 Last AL3 [1] 29 30 V,mV mA 34 Last AL4 [1] V~ 35 31 V~ 32 OP2 Last AL1 [1] [1] 20 OP6 21 e Die Relais-/Triac-Ausgänge OP1 und OP2 stehen nur dann als Alarmausgänge zur Verfügung, wenn sie nicht bereits als Regelausgänge benutzt werden. Sicherung OP1 SLAVE 1 13 2 14 3 C Sicherung Sicherung OP4 3.3.9 SERIELLE KOMMUNIKATION B (OPTION) MASTER 28 OP3 B Last AL2 33 Sicherung [1] Varistor nur bei induktiven Lasten und 24Vac Versorgung anschließen. 20 Last (KühlenSeite) C 15 • Galvanische Trennung 500Vac/1 min Entspricht dem EIA RS485 Standard für Modbus/Jbus • DIP-Schalter für Terminierung MASTER Die Ausgänge OP5 und OP6 können für Regelaufgaben oder für die Ausgabe von PV / SP verwendet werden. • Galvanische Trennung 500Vac/1 min • 0/4…20mA, 750Ω / 15Vdc max 0/1…5V, 0…10V, 500Ω / 20mA max. 1 2 3 4 NC 3.3.8 ANALOGAUSGÄNGE OP5 UND OP6 (OPTION) SLAVE A Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der separaten Anleitung: gammadue® und deltadue® controller series serial communication and configuration X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 21 3 - Verdrahtung B 3.3.10 PROFIBUS DP (OPTION) [ DP DN DG VP 1 2 3 Externe Terminierungswiderstände 220Ω und 390Ω (1/4 W, ±5%) nur bei der ersten und der letzten PROFIBUS-Station anschließen. “Zur Vereingachtung der Verdrahtung steht ein Sub-D-Stecker (9polig) zur Verfügung: AP-ADP/PRESA-DSUB/9P Mit einem 9 PIN-Steckverbinder Typ ERNI verwenden Artikelnr. 103648 oder gleichwertig. 5 9 4 6 1 • Galvanische Trennung 500Vac /1min • Entspricht dem EIA RS485 Standard für PROFIBUS DP • Verbindungskabel: Verdrilltes Kabelpaar entsprechend der PROFIBUS Spezifikationen (z. B. Belden B3079A) • Max. Länge: 100 m bei 12 Mbps 4-40UNC-2B 33 X5 D-SUB 9-polig Signal Beschreibung gemäß PROFIBUS-Spezifikation 1 3 RxD/TxD-P (DP) Sendung/Empfang + 2 8 RxD/TxD-N (DN) Sendung/Empfang - 3 5 DGND (DG) 4 6 VP (VP) Referenzpotential (angeschlossen an 5V) Versorgung für Abschlusswiderstand (P5V) Detaillierte Informationen zur Verdrahtung finden Sie im PROFIBUS Product Guide oder im Internet unter: http://www.profibus.com/online/list 21 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 22 4 - Bedienung 4 BEDIENUNG 4.1.1 FUNKTION VON TASTATUR UND ANZEIGE IM NORMALEN BETRIEB LEDs für den Status digitaler Eingänge (gelb) ó - IL1 aktiv ò - IL2 aktiv ô - IL3 aktiv Status-LEDs (grün) } Kommunikation läuft Ä Selbstoptimierung läuft { Handbetrieb Ö Timer/Programm läuft á Programm angehalten Ü Externer Sollwert aktiv ú Erster gespeicherter Sollwert aktiv ù Zweiter gespeicherter Sollwert aktiv û Dritter gespeicherter Sollwert aktiv Bereich überschritten Bereich unterschritten ____ 8888 8888 ---- X5 I1 I2 I3 45.80 50 45.80 PV-Meßsignal in technischen Einheiten Regelausgang in % oder Programmstatus (s. Seite 64) Aktiver Regelsollwert SP (Lokal/extern oder gespeichert) LEDs für Regelausgang (rot) å OP1/OP4 EIN - ç OP2/OP4 AUS Timer oder Programm Start/Stop Alarmstatus-LEDs (rot) Å AL1 EIN Ç AL2 EIN É AL3 EIN Ñ AL4 EIN Auto/Hand Auswahl/Akzeptieren des angezeigten Werts Sollwertänderung Aufruf des Menüs 22 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 23 4 - Bedienung 4.1.2 FUNKTION VON TASTATUR UND ANZEIGE IM NORMALEN BETRIEB A Die Parametereinstellung ist mit einem Timeout ausgestattet. Wenn für mehr als 30 Sekunden keine Taste betätigt wurde, kehrt der Regler wieder zur normalen Betriebsart zurück. X5 35.0 P.b. Parameterwert Parameterkürzel Nachdem der gewünschte Parameter oder Kode gewählt wurde, kann dieser mit den Tasten $ oder % verändert werden. Zurück zum vorherigen Parameter Die angezeigte Einstellung wird in dem Moment übernommen, in dem die Taste èzur Auswahl des nächsten Parameters betätigt wird. Bei Betätigung der Taste ê oder nach 30 Sekunden ohne Tastendruck wird der Wert nicht verändert. Mit der Taste í kann von jedem Parameter aus wieder der normale Betrieb aufgerufen werden. Enter-Taste zur Auswahl oder Bestätigung von Werten. Änderung von Werten Zugang zu Menüs für: - Konfiguration - Parametereinstellung - Paßworteingabe 23 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 24 4 - Bedienung 4.2 PARAMETEREINSTELLUNG 4.2.1 EINGABE NUMERISCHER WERTE (Beispiel: Änderung eines Sollwerts) Einmalige Betätigung der Tasten $ oder % ändert den angezeigten Wert um eine Einheit, d.h. der Wert wird um den kleinstmöglichen Betrag geändert. Wird die Taste $ oder % gedrückt gehalten, ändert sich der Wert kontinuierlich mit zunehmender Geschwindigkeit. Durch Loslassen der Taste kann die Geschwindigkeit, mit der sich der Wert ändert, wieder verringert werden. Bei Erreichen des oberen bzw. des unteren Grenzwerts für den eingestellten Parameter bleibt der Wert konstant, auch wenn die Taste $ oder % gedrückt gehalten wird. Bei Sollwertänderungen: $ oder % einmal drücken, um den lokalen Sollwert anstelle des aktiven Regelsollwerts anzuzeigen. 24 274.8 275.0 274.8 275.0 Normaler Betrieb Anzeige des Regelsollwerts Anzeige des lokalen Sollwerts ————Verkleinern 274.8 230.0 Änderung des Sollwerts ————Vergrößern 274.8 4.2.2 EINSTELLUNGEN MIT PARAMETERLISTEN (Eine Übersicht zur Konfiguration findet sich auf Seite 26) Bei einmaliger Betätigung der Taste $ oder % wird die jeweils nächste oder vorhergehende Einstellmöglichkeit für den Parameter angezeigt. Wird die Taste $ oder % gedrückt gehalten, durchläuft der Regler mit einem Abstand von 0.5 Sekunden alle Einstellmöglichkeiten. Wenn der nächste Parameter aufgerufen wird, wird die angezeigte Einstellung für den Parameter übernommen. °C Unit Unit °f Grad Fahrenheit none Unit 240.0 °f Technische Einheiten Grad Celsius Grad Fahrenheit keine Einheit Unit Nach 2 Sekunden °C 240.0 Sollwerteingabe Zur Bestätigung blinkt das Display einmal. °C Unit Grad Celsius ph Unit Ph X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 25 4 - Bedienung 4.3 KONFIGURATION 274.8 Conf Normale Betriebsart 275.8 33 Anzeige wechselt Menu Eingabe eines Paßworts von -999...9999 (Werkseinstellung: 33) C.pas Das Paßwort wird nur akzeptiert, wenn es mit dem im Parameter C.Pas gespeicherten Wert übereinstimmt (s. Seite 50) Zurück zum normalen Betrieb Gedrückt halten, bis NEIN OK Eingangskonfiguration InP. Conf (siehe Seite 26) SollwertKonfiguration S.P. Conf (siehe Seite 27) Ausgangskonfiguration Out Conf (siehe Seite 28 und 29) Konfiguration der digitalen Eingänge JA L.inP Conf (siehe Seite 30) Alarmkonfiguration ALM Conf Ausgangskonfiguration EHit Conf (siehe Seite 31) 25 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 26 4 - Bedienung 4.3.1 EINGANGSKONFIGURATION InP. LINEARE SKALIERUNG Conf é 0 sc.dd é 0 é0=10 Inp. sc.lo Eingangsart S. Tabelle 1 é9999 énone sc.Hi Unit Technische Einheiten S. Tabelle 2 éno Sqr éno CHar 26 Tab. 1 Eingangsart Anzeige Beschreibung éIPInp. nP. 32…1112°F tc. j 0…600°C 32…2192°F tc. k 0…1200°C 0…600°C 32…1112°F Anz. Dezimalstellen tc. l 32…2912°F 0 / 1 / 2 / 3 tc. s 0…1600°C 32…2912°F tc. r 0…1600°C tc. t -200…400°C -328…752°F Unterer 32…3272°F 0…1800°C Bereichsgrenzwert tc. b tc. n 0…1200°C [1] 32…2192°F Vom unteren Bereichsgrenzwert bis tc.ni 0…1100°C [2] 32…2012°F 32…3632°F Sc.Hi tc.U3 0…2000°C 32…3632°F tc.U5 0…2000°C Oberer 32…1112°F tc. E 0…600°C Bereichsgrenzwert Kundenspezifischer Bereich cuSt Von Sc.Lo bis zum obe-200…600°C -328…1112°F ren Bereichsgrenzwert rtd1 rtd2 -99.9...300.0°C -99.9…572.0°F del.t -50.0…50.0°C -58.0…122.0°F Radizierung No / yes M.50 0…50 mV M.300 0…300 mV 0=5 0…5 Volt Technische 1=5 1…5 Volt Linear-Eingangs Einheiten 0=10 0…10 Volt Charakteristik No / yes 0=20 0…20 mA 4=20 4…20 mA Frq.L 0…2.000 Hz Frequenz Frq.H 0…20.000 Hz (Option) Tab. 2 Technische Einheiten Anzeige Beschreibung éUnit none Keine °C Grad Celsius °f Grad Fahrenheit MA mA MU mV U Volt bar bar psI PSI rh Rh ph Ph Hz Hertz [1] Thermoelemente [2] Thermoelemente X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 27 4 - Bedienung 4.3.2 SOLLWERT-KONFIGURATION Tab. 3 Sollwert-Art Anzeige Beschreibung éSP . t . y loc Nur lokal reM Nur extern l=r Lokal/Extern loc.t Lokal - nachführbar reM.t Extern - nachführbar Prog Programm (Option) S.P. Conf éLoc Tab. 4 Ext. Sollwert Anzeige Beschreibung 0=5 0…5 Volt 1=5 1…5 Volt 0=10 0…10 Volt 0=20 0…20 mA 4=20 4…20 mA S.P.ty Sollwert-Typ S. Tabelle 3 éno S.P.tr Nachführung bei gespeicherten Sollwerten siehe Seite 43 no/ yes éP.Sec S.P.tM Zeitbasis für Sollwertrampen P.Sec/ P.Min/ P.Hr érs.In NUR EXTERNER EINGANG é4=20 Sollwerteingang rS.In Ext. siehe Tabelle 4 ist nicht vorhanden, wenn der Frequenzeingang aktiv ist. 27 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 28 4 - Bedienung 4.3.3 AUSGANGSKONFIGURATION Out WENN ANALOGAUSGANG OP5 NICHT ALS REGELAUSGANG VERWENDET WIRD Conf éOFF éPid:r Cn.ty Art der Regelung siehe Tabelle 5 Sekundärer Ausgang (Kühlen) (Nur Heizen/Kühlen) s. Tabelle 7 éno Primärer Ausgang (Heizen) siehe Tabelle 6 énone Signalauswahl für ersten Analogausgang None / P.U/. S.P. Signalauswahl für rt. 2 zweiten Analogausgang. none / P.U. / S.P. é4=20 é Sicherheitsstellung für primären Ausgang OFF/ -100…+100% éOFF F.Out 0 rt.L1 rt.H1 O.rt.2 Analogausgang. siehe Tabelle 8 é Nullpunkt für ersten Analogausgang. Gesamter Bereich é9999 Vorgegebener Ausgangswert für primären Ausgang OFF/ -100…+100% Zweiter O.rt.1 Analogausgang siehe Tabelle 8 No / yes éOFF é4=20 Erster C.OP.5 an(nurOP5 Heizen/Kühlen) S.Out 28 rt. 1 Kühlen-Ausgang éOFF M.C.OP S.C.OP énone WENN ANALOGAUSGANG OP6 NICHT ALS KÜHLEN-REGELAUSGANG VERWENDET WIRD 0 Nullpunkt für zweiten rt.L2 Analogausgang. Gesamter Bereich é9999 Endwert für ersten Analogausgang. Gesamter Bereich Endwert für zweiten rt.H2 Analogausgang. Gesamter Bereich X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 29 4 - Bedienung ANALOGAUSGANG Tab. 5 Regelart Anzeige Beschreibung éCn.ty Of.re Indirekte Wirkung Ein/Aus Of.di Direkte Wirkung pid.d Direkte Wirkung P.I.D. pid.r Indirekte Wirkung U.dir Direkte Wirkung VentilsU.reU Indirekte Wirkung tellung H.Cl . n Linear Heizen/ H.CO . l Nicht-linear, Öl Kühlen H.CH . 2 Nicht-linear, Wasser Primärer Ausgang Tab. 6 (Heizen) Anzeige Beschreibung éMC . O . P Off Nicht verwendet OP 1 Relais/Triac Schaltend log Digital 0=5 0…5 Volt 1=5 1…5 Volt DC0=10 0…10 Volt Signal 0…20 mA 0=20 4=20 4…20 mA Sekundärer Ausgang (Kühlen) Anzeige Beschreibung éSC . O . P Off Nicht verwendet OP 2 Relais/Triac Schaltend log Digital 0=5 0…5 Volt 1=5 1…5 Volt DC0=10 0…10 Volt Signal 0=20 0…20 mA 4…20 mA 4=20 Tab. 7 Tab. 8 Analogausgänge Anzeige Beschreibung 0=5 0…5 Volt 1=5 1…5 Volt 0=10 0…10 Volt 0=20 0…20 mA 4=20 4…20 mA éOr . t.1 éOr . t.2 Wenn die Ausgänge OP5 und OP6 nicht für Regelaufgaben verwendet werden, können sie zur Ausgabe des linearisierten PV oder SP eingesetzt werden. Ausgegebenes Signal none P.U. / S.P #rt. 1 #rt. 2 #rt.H1 #rt.H2 Endwert für Analogausgang Beispiel: • Thermoelement Typ, Bereich 0...1600°C • Ausgangsbereich 4...20 mA • Ausgabe des PV über einen Bereich von 800...1200°C mA #O.rt.I #O.rt.2 Ausgangsbereich 20 0=5 /1=5 /0=10 0=20 / 4=20 Die folgenden Parameter definieren den Bereich, der über den Analogausgang ausgegeben wird: Nullpunkt für Analogausgang #rt.L1 #rt.L2 4 #retr = 4=20 #rt.H = P.U. #rt.L1 = 800 #rt.H1 =1200 °C 800 1200 1600 Um den Signalbereich zu invertieren, kann für rt. L 1 eine kleinerer Wert als für rt.H1 eingestellt werden. 29 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 30 4 - Bedienung 4.3.4 KONFIGURATION DER DIGITALEN EINGÄNGE L.inp Conf éOFF IL1 éOFF IL2 éOFF IL3 30 Funktion des digitalen Eingangs IL1 S. Tabelle 10 Funktion des digitalen Eingangs IL2 S. Tabelle 10 Funktion des digitalen Eingangs IL3 S. Tabelle 10 Tab. 10 Funktion der digitalen éIl1 Eingänge éIl2 Anzeige Beschreibung éIl3 Off Nicht verwendet l=r Lokal/Extern A.Man Auto/Hand Erster gespeicherter s.p. 1 Sollwert Zweiter gespeicherter s.p. 2 Sollwert Dritter gespeicherter s.p. 3 Sollwert keb.I Sperren der Tastatur Sollwertgradienten slo.1 sperren s.p. H.pU Meßwert halten Konstantes F.Out Ausgangssignal Prg.1 Erstes Programm Prg.2 Zweites Programm bis Prg.3 Drittes Programm zu 3 Prg.4 Viertes Programm r.=H. Programm Start/Stop rSt Programm Rücksetzen Rückstellung der blck Sperrfunktion beim Einschalten 4.3.5 ALARMKONFIGURATION ALM éOFF AL. 1 Conf AL1 Alarmart S. Tabelle 11 NICHT VERFÜGBAR WENN AL. 1 = OFF éOP1 [1] Die Ausgänge OP1 und OP2 können als Alarmausgänge verwendet werden, wenn sie nicht für die Regelung benutzt werden. [2] OP3 und OP4 können mit dem Programm verknüpft werden (wenn Option installiert ist). A1.Ou AL1 Ausgangszuordnung OP1 / OP2 [1] OP3 / OP4 [2] Ltch AL1 Quittierung no / yeS éno éno bloc AL1 Unterdrückung beim Anfahren no / yeS donb AL1 wird bei Sensorbruch unterdrückt no / yeS éno X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 31 4 - Bedienung éOFF éOFF AL. 2 AL2 Alarmart S. Tabelle 11 NICHT VERFÜGBAR WENN AL. 2 = OFF NICHT VERFÜGBAR WENN AL. 3 = OFF AL2 Ausgangszuordnung OP1 / OP2 [1] OP3 / OP4 [2] éno AL2 Quittierung / yeS bloc donb AL2 wird bei Sensorbruch unterdrückt no / yeS AL4 A4.OuAusgangszuordnung OP1 / OP2 [1] OP3 / OP4 [2] éno AL3 Quittierung / yeS AL4 Quittierung / yeS Ltchno éno AL3 Unterdrückung AL4 Unterdrückung Anfahren blocbeim no / yeS Anfahren blocbeim no / yeS éno éno éno 4 = OFF éOP4 AL3 Ausgangszuordnung OP1 / OP2 [1] OP3 / OP4 [2] éno AL2 Unterdrückung beim Anfahren no / yeS NICHT VERFÜGBAR WENN AL. Ltchno Ltch no éno AL. 4 A3.Ou éno Tab. 11 Alarmart AL4 Alarmart S. Tabelle 11 AL. 3 éOP3 éOP2 A2.Ou éOFF AL3 Alarmart S. Tabelle 11 AL3 wird bei Sensorbruch unterdrückt no / yeS donb wird bei donbAL4 Sensorbruch unterdrückt no éAl 1 éAl 2 Anzeige BeschreiéAl 3 bung éAl 4 Nicht verwendet oder Off vom Programm verwendet (AL3/AL4) Vollbereic fs.H hsmaximalalarm Absolut Vollbereic fs.l hsminimalalarm Abweichun deU.H gsmaximalalarm Abweichung Abweichu deU.l ngsminimalalarm Auslösen Abweichun band außerhalb gsbereich Bereich Meßkreis offen lba (nur AL1) / yeS 31 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 32 4 - Bedienung 4.3.6 ALARMKONFIGURATION AL1, AL2, AL3, AL4 Es können bis zu vier Alarme konfiguriert werden: AL1, AL2, AL3 und AL4 (s. Seite 31). Für jeden Alarm sind folgende Parameter einstellbar: A Art und Arbeitsweise des Alarms (Tab. 11, Seite 31) B Quittierung: l # tch C Terdrückung des Alarms beim # loc Anfahren: b D Alarm wird bei Sensorbruch unter# onb drückt d Die Zuordnung des Alarms zu einem der Ausgänge O # pI ...#Op4 Für die Ausgabe von Alarmen können lediglich Ausgänge verwendet werden, die nicht bereits für die Regelung eingesetzt werden (s. Abschnitt 3.3.7, Seite 20). Wenn mehrere Alarme auf einen gemeinsamen Ausgang ausgegeben werden, sind die Alarme mit einem logischen ODER verknüpft. Anzeige beim Auftreten von Alarmen Diese Funktion kann über die Konfigurationssoftware aktiviert werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der separaten Anleitung: gammadue® und deltadue® controller series serial communication and configuration ie Art des vorliegenden Alarms wird abwechselnd mit dem Istwert PV angezeigt. Absolut-Alarm On é-fsH Off Vollbereichs minimalalarm 3deH 275.0 [B] QUITTIERUNG Vollbereichsmaximalalarm hyd hyu é-fsl On Off Unterer Bereichsgrenzwert Oberer Bereichsgrenzwert Alarmsollwert Abweichungsalarm AbweichungsOn SP Wenn die Quittierung aktiviert ist, wird ein aufgetretener Alarm angezeigt, bis er vom Bediener quittiert wurde. Zur Quittierung kann eine beliebige Taste betätigt werden. Yes Ltch maximalalarm é-deH Off hyd hyu Abweichungsminimalalarm é-del On Off ∆SP - Endwert des Bereichs Alarmsollwert + Endwert des Bereichs Abweichungsbereich SP Auslösen außerhalb des Bereichs é-bnd hyd hyu Die rote LED für den aktivierten Alarmausgang leuchtet. 32 [A] ALARMART UND ARBEITSWEISE ∆SP Endwert des Bereichs On Off hyd hyu ∆SP Endwert des Bereichs Alarmsollwert Nach der Quittierung wird das Alarmrelais nur zurückgesetzt, wenn die Alarmbedingung nicht mehr erfüllt ist. X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 33 4 - Bedienung [C] UNTERDRÜCKUNG BEIM ANFAHREN Yes Bloc [D] ALARM WIRD BEI SENSORBRUCH UNTERDRÜCKT Für Alarme, die nicht auf LBA konfiguriert sind, kann der Parameter "donb" programmiert werden Einstellungen: no Der Alarmstatus wird beibehalten, wenn ein Fühlerbruch auftritt; yes Bei Fühlerbruch wird kein Alarm ausgelösst. Nachdem der Sensor ausgewechselt wurde, wird der gültige Alarmstatus wieder hergestellt, bis der nächste Fühlerbruch auftritt. PV #Sc.Hi = 500°C #-FS.H = 300°C Sensorbruch Ersatzsensor Istwert PV ∆SP SP Unterdrückt Fallende Rampe On Off Sollwert ∆SP = SP ± Bereich Anfahren SP ∆SP Unterdrückt AL1 #donb = no AL1 #donb = yes ALARME MIT LBA(MEßKREIS OFFEN) Wenn der Regler eine Unterbrechung in den Eingangsoder Ausgangsleitungen feststellt, wird nach einer einstellbaren Zeitspanne von 1... 9999 Sekunden der Alarm AL1 ausgelöst (s. Seite 37). Der Alarm wird blinkend angezeigt und verlischt, wenn der Fehlerzustand nicht mehr besteht. Dieser Alarmzustand wird durch eine rote LED sowie eine blinkende PV-Anzeige gemeldet. Ilba Steigende Rampe OP1 275.0 On Off 1 2 3 4 A/M Anfahren mA °C e Für Ein/Aus-Regelungen ist dieser Alarm nicht verfügbar. 33 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 34 4 - Bedienung 4.4 PARAMETEREINSTELLUNG - PARAMETERMENÜ 274.8 Normaler Betrieb A 275.0 RampenprogrammMenü (Wenn die Option installiert ist) SollwertMenü S.P. Prog Menu Menu (s. Seite 36) 34 Die Parametereinstellung ist mit einem Timeout ausgestattet. Wenn für mehr als 30 Sekunden keine Taste betätigt wurde, kehrt der Regler wieder zur normalen Betriebsart zurück. AlarmMenü AL Menu (s. Seiten 62 und 63) (s. Seite 37) PIDMenü PId Menu (s. Seite 38) SelbstoptimierungsMenü Tune Menu (s. Seite 39) X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 35 4 - Bedienung Nachdem der gewünschte Parameter oder Kode gewählt wurde, kann dieser mit den Tasten $oder % verändert werden (s. Seite 24). Die angezeigte Einstellung wird in dem Moment übernommen, in dem die Taste è zur Auswahl des nächsten Parameters betätigt wird. Bei Betätigung der Taste .í kehrt der Regler zum normalen Betrieb zurück EingangsMenü Inp Menu (s. Seite 39) AusgangsMenü Out Menu (s. Seite 40) KommunikationsMenü PaßwortMenü KonfigurationsMenü CoMM AccS Conf Menu Menu Menu (s. Seite 41) (s. Seite 50) (s. Seite 25) 35 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 36 4 - Bedienung S.P. SollwertMenü éLoc 4.4.1 PARAMETRIERUNG – SOLLWERT-MENÜ L=r Je nach der auf Seite 27 gezeigten Konfigurationsanzeige werden die folgenden Parameter angezeigt. Sollwertauswahl lokal/extern Loc / reM Menu NUR LOKAL # oc ANZEIGE L LOKAL/EXTERN, EXTERN ODER RAMPENPROGRAMM # =r r # eM P # rog ANZEIGE L [1] Die Zeiteinheit für Rampen-Parameter kann sein: Stellen/Sek, Stellen/Min. Stellen/Std. LOKAL ODER EXTERN, NACHFÜHRBAR. # oc.t r # eM.t ANZEIGE L énone S.Sel é 0 S.P. 1 é é 1:00 Auswahl gepeicher ter Sollwerte none/ S.LOC/ S.SP . 1/ S.SP . 2 / S.SP . 3 Erster gespeicherter Sollwert Gesamter Bereich 0 S.P. 2 é é rtio éIn.sécala Skalenfaktor für externen Sollwert -9.99…99.99 0 Bias Basissollwert Gesamter Bereich Untere S.P. L Sollwertbegrenzung Gesamter Bereich éF.sécala Obere S.P. H Sollwertbegrenzung Gesamter Bereich éOFF Zweiter gespeicherter Sollwert Gesamter Bereich 0 Steigende SL. u Sollwertrampe 0ff/1…9999 éOFF Dritter gespeicherter S.P. 3 Sollwert Gesamter Bereich Stellen/..[1] Fallende SL. d Sollwertrampe 0ff/1…9999 Stellen/..0ff/1…9999 Stellen/.[1] 36 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 37 4 - Bedienung 4.4.2 PARAMETRIERUNG – ALARM-MENÜ AL é 1 Alarmmenü hy.Iu Menu é 1 é hy.Id 0 é 1--- é 1 tf1- Alarmsollwert 1 [1] s. Tabelle é é hy.2u Alarmsollwert 2 [1] s. Tabelle é 0 é 3--0 4--- é Alarmsollwert 4 [1] s. Tabelle 1 hy.2d Alarmsollwert 3 [1] s. Tabelle 1 hy.3u é 1 UntereHysterese für Al. 1, asymmetrisch, 0...5% der Spanne in technischen Einheiten hy.3d é 1 tf2- é Obere Hysterese für Al. 2, asymmetrisch, 0...5% der Spanne in technischen Einheiten UntereHysterese für Al. 2, asymmetrisch, 0...5% der Spanne in technischen Einheiten Alarmverzögerung OFF/1...9999 1 tf3- Alarmverzögerung OFF/1...9999 1 0 2--- é Obere Hysterese für Al. 1, asymmetrisch, 0...5% der Spanne in technischen Einheiten Obere Hysterese für Al. 3, asymmetrisch, 0...5% der Spanne in technischen Einheiten UntereHysterese für Al. 3, asymmetrisch, 0...5% der Spanne in technischen Einheiten Alarmverzögerung OFF/1...9999 1 hy.4u é 1 é hy.4d 1 Obere Hysterese für Al.4, asymmetrisch, 0...5% der Spanne in technischen Einheiten UntereHysterese für Al. 4, asymmetrisch, 0...5% der Spanne in technischen Einheiten Alarmverzögerung tf4- OFF/1...9999 [1] Entsprechend der vorgenommenen Konfiguration wird ein Kode für Nummer und Typ des Alarms angezeigt (s. Seite 31). Je nach Alarmart ist der entsprechende Sollwert einzugeben wie aus der folgenden Tabelle ersichtlich. Nr. and Gesamter Bereich De bande Art und Wert Arbeitsweise Param. Vollbereichs m a x i m a - -fs.H Absolut lalarm Gesamter Vollbereichs Bereich m i n i m a - -fs.l lalarm Abweichung s m a x i m a - -de.H Abweichung lalarm Gesamter Abweichung Bereich s m i n i m a - -de.l lalarm Abweichungsb A u s l ö s e n ereich außerhalb -bnd Gesamter Bereich Bereich Meßkreis offen Ob. 1…9999 sek Grenzwert -lba 37 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 38 4 - Bedienung 4.4.3 PARAMETRIERUNG – PID-MENÜ (wird bei Ein/AUS-Regelung nicht angezeigt) PID PIDParametermenü Menu é 5:0 P.b. é éOFF Proportionalbereich 0.5…999.9% der Bereichsspanne 60 t.i. é 12:0 t.d. 38 O.C. ÜberschwingUnterdrückung 0.01…1.00 (nicht verfügbar bei Heizen/Kühlen) é 50:0 Vorhaltezeit 0ff/0.1…999.9 sek 5:0 P.b. C Proportionalbereich Kühlen Stellen é 1:00 Nachstellzeit 0ff/1…9999 sek é d.Err Fehler-Totbereich 0ff/0.1...10.0 M.reS HEIZEN/KÜHLENALGORITHMUS OK JA é 60 0.5…999.9% der Bereichsspanne Kühlen t.i. C Nachstellzeit 0ff/1…9999 sek NEIN é 12:0 Manuelles Integral 0ff/1…100% des Ausgangswerts (nicht verfügbar bei Heizen/Kühlen) Kühlen t.d. C Vorhaltezeit 0ff/0.1…999.9 sek X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 39 4 - Bedienung 4.4.4 PARAMETRIERUNG SELBSTOPTIMIERUNGS-MENÜ (nicht verfügbar bei Ein/Aus-Regelung) Tune Für AT Selbstoptimierungs -Menü N # o 4.4.5 PARAMETRIERUNG – EINGANGS-MENÜ Inp OK Menu Menu y # eS p.b. t.i. Berechneter Proportionalbereich [1] (nur Anzeige) (bei adaptiver Selbstoptimierung) Berechnete Nachstellzeit [1] (nur Anzeige) (bei adaptiver Selbstoptimierung) éOFF Eingangsfilter-Konstante t.FiL (zuschaltbar) 0.2…99.9 Sekunden oder Off éno é Selbstoptimierung tune starten (einmalig) no/yes t.d. 0 Berechnete Vorhaltezeit [1] (nur Anzeige) (bei adaptiver Selbstoptimierung) éno Eingangskorrektur In.Sh -60…60 Stellen é AdPt Eingangsmenü Kontinuierliche Selbstoptimierung (adaptiv) (A.T.) no/yes 0:11 Meßintervall [1] Diese Werte werden nicht automatisch im PID Parametermenü Pb; ti; td gespeichert Pid T.SaM 0.1…10.0 Sekunden 39 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 40 4 - Bedienung 4.4.6 PARAMETRIERUNG – AUSGANGS-MENÜ é 10:0 Out Ausgangsmenü Menu t.c. é Zykluszeit (nur bei Ein/Aus-Regelung) 0,2...100,0 Sekunden 0:0 Untere OP. L Ausgangsbegrenzung (nicht bei Heizen/Kühlen) 0...100,0% VentilAlgorithmus é 60 é100:0 OP. H Ein/AusAlgorithmus Obere Ausgangsbegrenzung 0…100% é Off PIDAlgorithmus OP.r é Maximale Änderung des Ausgangssignals (zuschaltbar) 0ff/0.01…99.99%sek é Off é Op.hy Ausgangshysterese 0...5% der Spanne in technischen Einheiten 40 Stellmotorlaufzeit 15…600 Sekunden 0:5 MU.hy 0:5 d.bnd é 10:0 Minimale Schrittweite (Hysterese) 0.1…5.0% t.c. C OP.C.H 0ff/1…100% é 10 ST.tM Totbereich 0.0…5.0% Zykluszeit Kühlen (nur bei Ein/Aus-Regelung) 0.2…100.0 sek é100:0 St.OP Ausgangssignal während Softstart (zuschaltbar) 1 MU.tM é Heizen/KühlenAlgorithmus Obere Ausgangsbegrenzung Kühlen (nur PID) 0.0…100.0% é Off Dauer der SoftstartPhase 1…9999 Sekunden Op.rC Maximale Änderung des Ausgangssignals Kühlen (zuschaltbar) 0ff/0.01…99.99%sek X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 41 4 - Bedienung CoMM Kommunikations -Menü Menu 4.4.7 PARAMETRIERUNG - KOMMUNIKATIONS-MENÜ Je nach gewählter Kommunikationsart (s. Modellschlüssel auf Seite 5), sind folgende Parameter verfügbar: Index RS485 Modbus/Jbus é é RS485 Modbus/Jbus SLAVE 1 Add.S 1 SLAVE Geräteadresse Add.S (bei installierter Option) Index c= 5 0ff / 1…247 é9600 SLAVE Geräteadresse (bei installierter Option) 0ff / 1…247 RS485 Modbus/Jbus SLAVE + MASTER SLAVE bdr.S Baudrate Index c= 6 éno é9600 bdr.S SLAVE Baudrate éJbuS c= 7-8 SLAVE + PROFIBUS DP 1200/2400 4800/9600/19200 Pro.S SLAVE Kommunikationsprotokoll MbuS / jbuS énone PAr.y Parität none/EVEn/odd éJbuS MASTER MaStFreigabe no / yeS SLAVE Pro.S Kommunikationsprotokoll MbuS / jbuS é9600 énone MASTER Parität bdr.MBaudrate 1200/2400 éJbuS 1200/2400 4800/9600/19200 4800/9600/19200 MASTER Pro.MKommunikationsprotokoll MbuS / jbuS é none/EVEn/odd PAr.y 3 PROFIBUS DP Adresse Add.P 3…124 41 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 42 4 - Bedienung 4.5 PARAMETERBESCHREIBUNG Der einfacheren Bedienung halber sind die Parameter entsprechend ihrer Funktionalität in Menüs angeordnet. 4.5.1 SOLLWERT-MENÜ #S.P. L #S.P. H Untere Sollwertbegrenzung Obere Sollwertbegrenzung Oberer und unterer Grenzwert für den Sollwert. Die Spanne zwischen diesen Grenzwerten muß mindestens 100 Stellen betragen. telbar übernommen, anderenfalls erfolgt die Änderung mit der konfigurierten Geschwindigkeit. Der neue Sollwert wird als "Zielsollwert" bezeichnet. Er kann als Parameter # t . S . P . abgerufen werden (s. Bedienungsablauf Seite 53). # l. u s #sl. d In Verbindung mit dem externen Sollwert sollten die Parameter #sl. u und #sl. d bei Bedarf auf Off gesetzt werden. Steigende Sollwertrampe Fallende Sollwertrampe Dieser Parameter definiert die maximale Geschwindigkeit, mit der sich der Sollwert ändern kann, ausgedrückt in Einheiten/Sekunde, Einheiten /Minute oder Einheiten /Stunde (siehe Seite 27). In der Einstellung (Off )ist die Funktion abgeschaltet, und der neue Sollwert wird unmit42 # .P. 1 S #S.P. 2 #S.P. 3 Dies sind die Werte der drei Sollwerte, die über die digitalen Eingänge, Kommunikation oder Tastatur angewählt werden können. Der aktive Sollwert wird durch die grünen LEDs ú, ù oder û angezeigt. S. auch 56. Zielsollwert = 350°C Beispiel Sollwertänderung #sL. u Ursprünglicher Sollwert = 250°C Stellen/ Minuten t t = 10 = 10 Erster gespeicherter Sollwert Zweiter gespeicherter Sollwert Dritter gespeicherter Sollwert X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 43 4 - Bedienung #S.P.tr Nachführung gespeicherter Sollwerte (s. Abschnitt 4.3.2, Seite 27) Für die gespeicherten Sollwerte kann zwischen zwei Betriebsarten gewählt werden: A- Standby # no Der gespeicherte Sollwert ist aktiv, solange der entsprechende Befehl ansteht. Ist der Befehl nicht mehr aktiv, kehrt der Regler zum lokalen Sollwert zurück. B- Nachführung y # eS Nachdem der gespeicherte Sollwert aktiviert wurde, bleibt er aktiv. Der vorherige lokale Sollwert bleibt nicht erhalten. Beispiel für “Bias” und “Ratio” eines externen Sollwertes r # tio Skalenfaktor für externen Sollwert Ratio (SKALENFAKTOR) ist der Faktor, mit dem der Eingangssollwert multipliziert wird, der den externen Sollwertbereich in Relation zum Eingangsbereich definiert. Externes Sollwert Signal ab Basissollwert = 20 Skalenfaktor = 0.1 10V a´ b´ Basissollwert = 100 Skalenfaktor = –0.1 Bereich b # ias Basissollwert Bias (Offst, Basissollwert) bestimmt den Beginn des externen Sollwertbereiches, der dem kleinsten ext. analogen Eingangsstrom (oder der kleinsten Spannung) entspricht. -200 LR 0 20 a (b´ ) 100 b (a´ ) 600 °C HR Externer Sollwertbereich PV = LR = HR = SR = a (a´) = b (b´) = Istwert Unterer Grenzwert (Meßbereichsanfang) Oberer Grenzwert (Meßbereichsende) Externer Sollwert SR Anfangswert SR Endwert 43 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 44 4 - Bedienung 4.5.1 SOLLWERT-MENÜ SR Anfangswert ist kleiner als der Endwert (jeweils in techn. Einheiten) : SR Anfangswert ist größer als der Endwert (jeweils in techn. Einheiten) : Sollwert (SP) als Kombination aus lokalem Sollwert (SL) und externem Sollwertsignal biaS= Anfangswert = a biaS= Anfangswert = a´ b-a rtio= HR - LR b´ - a´ rtio= HR - LR Sollwert-Type Loc.t (Tab. 3, Seite 27) SP = SL + (rtio • REM) + biaS Beispiel: biaS= 20 rtio= 100 - 20 80 = = 0.1 600 - (-200) 800 Beispiel: biaS= 100 rtio= 20 - 100 - 80 = = - 0.1 600 - (-200) 800 Sollwert-Type reM.t (Tab. 3, Seite 27) SP = REM + (rtio • SL) + biaS SIGN = Prozentualer Anteil des externen Signales SPAN = HR-LR REM = 44 SIGN * SPAN 100 Beispiele: Interner Sollwert (SL) mit ext. Trim und Multiplikationsfaktor 1/10: Sollwert-Type = Loc.t rtio= 0.1 biaS= 0 Externer Sollwert (SR) mit int. Trim und Multiplikationsfaktor 1/5: Sollwert-Type = reM.t rtio= 0.2 biaS= 0 Externer Sollwert – Bereich entspricht dem Eingangsbereich: Sollwert-Type = Loc.t rtio = 1 biaS= LR SL = 0 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 45 4 - Bedienung 4.5.2 ALARM-MENÜ (s. auch Seiten 32 und 33) Obere Alarmhysterese, asymmetrisch Untere Alarmhysterese, asymmetrisch h # y-u h # y-d Beispiel: Vollbereichsmaximalalarm Alarmsollwert On Off #hy-d = #hy-u Die Hysterese kann auf 0 bis 5% der Spanne (in technischen Einheiten) eingestellt werden, z. B.: Bereich = -200…600°C Spanne = 800°C Max Hysterese = 800° 5%= 40°C Um eine symmetrische Hysterese zu erhalten, stellen Sie #hy-d = h # y-u ein. 4.5.3 PID-PARAMETERMENÜ t # F1 Alarmverzögerung Zeitverzögerung für die Alarmaktivierung. OFF: Alarm sofort aktiv 1...9999: Alarm nur dann aktiv, wenn der Zustand die eingestellte Zeit dauert. Nicht verfügbar bei Ein/AusRegelung Proportionalbereich Proportionalbereich Kühlen Innerhalb des Proportionalbereichs bewirkt eine Regelabweichung SP - PV ein Ausgangssignal, das proportional zu dieser Regelabweichung ist. Nachstellzeit ti # .b. p #p.b. C # .i. t #t.i. C Nachstellzeit/ Kühlen tic Die Nachstellzeit ist die Zeit, die benötigt wird, um die durch den P-Anteil resultierende bleibende Regelabweichung auf Null zurückzuführen. In der Einstellung OFF ist das DVerhalten abgeschaltet. # .d. t #t.d. C Vorhaltezeit td Vorhaltezeit Kühlen tdc Das D-Verhalten bewirkt ein Signal, das proportional zur Änderungsgeschwindigkeit des Eingangssignals ist. In der Einstellung OFF ist das DVerhalten abgeschaltet. #O.C. ÜberschwingUnterdrückung (Automatisch ausgeschaltet, wenn Adaptiv-Tune läuft) Je kleiner der Wert für diesen Parameter (1,00—>0.01) um so stärker wird das Überschwingen bei einer Änderung des Sollwerts reduziert, ohne das PIDRegelverhalten zu beeinflußen. Bei einer Einstellung von 1,00 ist die Überschwing-Unterdrückung nicht aktiv. 45 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 46 4 - Bedienung 4.5.3 PID-MENÜ (Fortsetzung) 4.5.4 SELBSTOPTIMIERUNGS-MENÜ #M.res S. auch Seite 57 Manuelles Integral Bei einer Regelung ohne IVerhalten (PD-Regelung) bestimmt das manuelle Integral den Ausgangswert, wenn PV = SP ist. #d.err FehlerTotbereich Innerhalb dieses Bereichs (PV SP) wird das Ausgangssignal nicht verändert, um das Stellglied zu schonen (Standby-Ausgang) Dieser Regler verfügt über zwei Arten der Selbstoptimierung: • Eine einmalig ausgeführte Selbstoptimierung • Eine adaptive (lernfähige) Selbstoptimierung (keine Anzeige bei Ein/Aus-Regelung) Die Selbstoptimierung ermittelt durch Beobachtung des Regelverhaltens bei Störungen die bestmögliche Einstellung für die PID-Parameter. Dieser Regler verfügt über zwei Arten der Selbstoptimierung, die automatisch anhand der Prozeßbedingungen beim Aufrufen der Selbstoptimierung gewählt werden: Verhalten bei schrittweiser ÄnderungSollwertänderung Istwert PV Istwert PV Ende der Optimierung und Übernahme der berechneten Parameter Regelausgang SP Ende der Optimierung und Übernahme der berechneten Parameter Beginn der Selbstoptimierung Regelausgang Diese Methode eignet sich besonders, wenn der Prozeßwert bei Beginn der Selbstoptimierung mehr als 5% der Bereichsspanne vom Sollwert entfernt ist. Sie bietet eine hohe Geschwindigkeit bei recht guter Annäherung an die optimalen Parametereinstellungen. 46 Eigenfrequenz Beginn der Selbstoptimierung Diese Methode bietet sich an, wenn der Prozeßwert nahe dem Sollwert ist. Sie bietet den Vorteil einer höheren Genauigkeit, benötigt jedoch etwas länger zur Ausführung. Das Fuzzy-Tuning wählt automatisch aus, welche dieser beiden Methoden zur Berechnung der optimalen Werte für die PID-Parameter eingesetzt werden. X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 47 4 - Bedienung 4.5.5 EINGANGSMENÜ Die adaptive Selbstoptimierung bringt während der gesamten Berechnungsphase der PIDParameter keine Störungen in den Prozeß ein. Adaptive Selbstoptimierung Störung Neue Parameter Sie eignet sich inbesondere für Prozesse, deren Verhalten sich über die Zeit ändert oder deren Verhalten sich bei unterschiedlichen Sollwerten nichtlinear verändert. Für die Selbstoptimierung ist kein Bedienereingriff erforderlich. Sie ist einfach und genau: die Funktion analysiert kontinuierlich die Prozeßreaktion auf Störungen und bestimmt Frequenz und Amplitude der Signale. Basierend auf diesen Werten und gespeicherten statistischen Daten werden die PIDParameter dann automatisch modifiziert. Sie eignet sich inbesondere für Prozesse, deren Verhalten sich über die Zeit ändert oder deren Verhalten sich bei unterschiedlichen Sollwerten nichtlinear verändert. Wenn die adaptive Selbstoptimierung beim Abschalten der Spannungsversorgung aktiv war, werden die Einstellungen der PID-Parameter gespeichert und beim erneuten Einschalten des Reglers wieder aktiviert. #t.fil EingangsfilterKonstante Zeitkonstante des RC-Filters in Sekunden, der auf den Eingang angewendet wird. In der Einstellung OFF ist diese Funktion abgeschaltet. Wirkung des Filters 100% 63,2% 0 #t.SaM Meßintervall Das Meßintervall wird in Sekunden angegeben. Dieser Parameter wird üblicherweise bei langsamen Prozessen verwendet, um das Meßintervall über einen Bereich von 0,1 bis 10 Sekunden an den Prozeß anzupassen. PV Zeit Filterkonstante #In.sh Eingangskorrektur Ein hier eingegebener Wert wird zum Eingangssignal addiert und verschiebt den gesamten Eingangsbereich um diesen Wert (±60 Stellen). 47 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 48 4 - Bedienung 4.5.6 AUSGANGSMENÜ #Op.hy #Op. l Ausgangshysterese SP On Off hy Die Hysterese kann auf 0 bis 5% der Spanne (in technischen Einheiten) eingestellt werden. Beispiel Bereich = -200…600°C Spanne = 800°C Max. Hysterese = 800° 5% = 40°C Zykluszeitv # .c. t #t.c. C Zykluszeit Kühlen Innerhalb der Zykluszeit moduliert der Regelalgorithmus die Ein- und Ausschaltzeiten des Regelausgangs. Das Verhältnis dieser beiden Zeiten entspricht dem Ausgangssignal in Prozent, die Summe beider Zeiten der Zykluszeit. 48 Untere Ausgangsbegrenzung Gibt den kleinsten Wert an, den der Regelausgang annehmen kann. Diese Begrenzung ist auch im Handbetrieb aktiv. Obere Ausgangsbegrenzung Obere Ausgangsbegrenzung Kühlen Gibt den maximalen Wert an, den der Regelausgang annehmen kann. Diese Begrenzung ist auch im Handbetrieb aktiv. Maximale Änderung des Ausgangssignals Heizen Maximale Änderung des Ausgangssignals Kühlen Dieser in %/Sekunden ausgedrückte Wert gibt an, um wieviel #Op. H #Op.C.H #Op.r #Op.rC Prozent sich das Ausgangssignal pro Sekunde ändern darf. Der Einstellbereich beträgt 0,01 bis 99,99%/Sekunde. In der Einstellung OFF ist diese Funktion abgeschaltet. Ausgangssignal beim Softstart Dieser Parameter gibt den Wert ab, den der Regelausgang während der Softstart-Phase annimmt. Dauer der Softstart-Phase Dieser Parameter gibt die Zeit ab dem Einschalten an, während der das Ausgangssignal auf dem Softstart-Wert gehalten wird. #st.Op #st.tM OP 100% Soft-StartPhase Anfahren Stellmotorlaufzeit Dieser Parameter definiert die Zeit, die der Stellantrieb (Servomotor) zum Durchlaufen des gesamten Stellweges (0 bis 100%) benötigt. Minimale Schrittweite Positions-Auflösung oder Totbereich des Stellantriebs/Servomotors. Totbereich Heizen/Kühlen Dieser Parameter spezifiziert die Breite des Totbereichs zwischen Heizen- und Kühlen-Seite. #MU.hy #d.bnd Heizen/Kühlen-Algorithmus Heizen 100% #Op.r Änderung in %/sek #st.Op #MU.tM Zeit Heizen Kühlen #OpC.H #Op.H. SP P.b. d.bnd P.b. / C 0 100% Ausgang Heizen 0 100% Ausgang Kühlen X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 49 4 - Bedienung 4.5.7 KOMMUNIKATIONS-MENÜ (OPTION) #Add.S SLAVE Geräteadresse - 1…247 #Add.P SLAVE Profibus DP-Adresse - 3…124 Alle an einen Bus angeschlossenen Geräte müssen unterschiedliche Geräteadressen haben. In der Einstellung Off ist die serielle Kommunikation nicht aktiv. SLAVE Baudrate #bdr.S #bdr.M MASTER Baudrate Die Baudrate kann von 1200 bis 19.200 baud eingestellt werden.bit/sek. Parität #PAr.y Gleich EVEn oder ungleich odd einstellbar. Mit der Einstellung None keine Parität Für die serielle Kommunikation stehen drei Optionen zur Verfügung: A - Modbus/Jbus SLAVE Mit diesem Protokoll können Parameterwerte gelesen und verändert werden (wo vorgesehen). X5 45.80 50 45.80 RS485 Modbus/Jbus X3 C1 Das Mathematik-Paket kann auch zur Verarbeitung von Daten eingesetzt werden, die über die serielle Kommunikation empfangen wurden. C - PROFIBUS DP SLAVE (Process Field bus protocol) PROFIBUS ist ein Standard zur Vernetzung und Anbindung von Peripheriegeräten an Maschinen im industriellen Umfeld. 45.80 45.80 125.4 SLAVE 1 SLAVE 2 B - Modbus/Jbus MASTER mit Mathematik-Paket Dieses Protokoll erlaubt des Senden und Abfragen von Daten aller angeschlossenen Geräte, die als Modbus/Jbus SLAVE arbeiten (auch SPS). MASTER SLAVE 3 Der MASTER (X5) empfängt die Prozeßvariablen von zwei Geräten (SLAVE 1, C1 und SLAVE 2, X3), vergleicht diese und gibt den größeren Wert an SLAVE 3 (SPS) aus. Das in diesem Regler installierte Protokoll bietet gegenüber einfacheren Implementierungen dieses Standards folgende Vorzüge: • Hohe Übertragungsrate Bis zu 12 Mbps, mit galvanischer Trennung. • Konfigurierbare Parameterliste für den Transfer (Profildatei). Verfügbare Operationen sind: + - * / > < Zur Definition der Funktionen Über Konfigurationssoftware einstellbar (s. separate Anleitung) dieser Option ist Konfigurationssoftware erforderlich (s. separate Anleitung). 49 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 50 4 - Bedienung 4.6 PARAMETRIERUNG - ZUGANGSEBENE - PAßWORT - KALIBRIERUNG 274.8 275.8 Normaler Betrieb Bei Betätigung der Taste .í kehrt der Regler zum normalen Betrieb zurück [1] Bei der Zugangsebene Full werden alle relevanten Parameter angezeigt. Gedrückt halten bis AccS fUll Ac.le Zugang zu allen Ebenen [1] Oper Bedienerebene Ac.le Zugangsmenü Menu none Paßwort eingeben, um Zugang zu erhalten. 11 A.pas EHec von -999 .... 9999 (Werkseinstellung: 11) Das Paßwort wird nur akzeptiert, wenn es mit dem im Parameter A.pas gespeicherten Wert übereinstimmt. [A] yes JA OK NEIN 50 E.AMn Folgende Schritte ausführen Umschaltung A/M yes/nO C.pas EHec 33 C.pas Änderung des KonfigurationsPaßworts Eingabe des KonfigurationsPaßworts X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 51 4 - Bedienung X5 45.80 50 45.80 Edit Ac.le A.pas EHec II A.pas Während des Datentransfers mit dem Memory-Chip rotieren die Segmente des einzelnen Stellen des Displays im Uhrzeigersinn. FreigabeEbene Änderung des Zugangs-Paßworts Eingabe des [A] Zugangs-Paßworts load EHec Laden der Daten aus dem Speicherchip stor Bestätigung und Rückkehr zum normalen Betrieb EHec Abspeichern der Daten im Speicherchip C.pot EHec O pot.l 255 pot.H Kalibrierung des Potentiometers zur Positionsrückmel-dung (nur wenn installiert) Das Ventil befindet sich in der 0%-Stellung. Wenn die Anzeige (Ventilmotor) anhält, den Kalibrierwert mit den Tasten $ oder % übernehmen. Das Ventil befindet sich in der 100%-Stellung. 51 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 52 4 - Bedienung 4.6 PARAMETRIERUNG - ZUGANGSEBENE - PAßWORT - KALIBRIERUNG In der Freigabe-Ebene wird definiert, welche Gruppen und Parameter für den Bediener in normalen Betrieb zugänglich sind. Nach Aufruf der Freigabeebene und Eingabe des entsprechenden Paßworts kann das Parameter-Menü aufgerufen werden. Anstelle eines numerischen Werts für den Parameter wird der Zugangsstatus angezeigt. Mit den Tasten $ und % kann die Zuordnung wie gewünscht geändert werden. Parametergruppe pId Menu Parametergruppe 35.0 p.b. Kode Zugangsebene read Hide Wird angezeigt Kode Zugangsebene AItr fast read Hide Wird nicht angezeigt Anzeige und Änderung möglich Erscheint in der "Kurzübersicht" Nur Anzeige, keine Änderung Keine Anzeige, keine Änderung Parameter, die der Zugangsebene fast zugeordnet sind, können über die Übersichtsfunktion (s. Abschnitt 5.2 Seite 53) angezeigt werden. Bis zu 10 Parameter können dieser Zugangsebene zugewiesen werden. Wenn alle Parameter der gewählten Gruppe durchlaufen wurden, verläßt der Regler automatisch die Freigabe-Ebene. Die Freigabe-Ebene muß für alle weiteren Parametergruppen aufgerufen werden, die freigegeben oder gesperrt werden sollen. Die Zugangsebene für Gruppen und Parameter wird wie folgt aufgerufen: Oper Ac.le Bestätigen 52 Bedienerebene X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 53 5 - Anzeigen 5 ANZEIGEN 274.8 Handbetrieb 63 275.0 5.1 5.1 STANDARDANZEIGE 274.8 63 275.0 Normaler Betrieb Automatischer Betrieb FastviewParameter no 274.8 Produktkode °C 00A rel. Technische Einheiten tune 365.8 Softwareversion 63.0 Op Primärer Ausgang (nur während Programm läuft) 3fs.H Einmalige Selbstoptimierung Starten no/yes Alarmsollwert 3 (Vollbereichsmaxima lalarm) über den gesamten Bereich A B C D 3150 Hard BasisgerätKode (s. Seite 5) Rückkehr zum normalen Betrieb 300.0 t.s.p. Sollwert der Regelung (nur bei lokalem Sollwert, wird nicht angezeigt, wenn Slopes abgeschaltet sind) none s.sel 5.2 “KURZÜBERSICHT” (Verkürzte, schnelle Parameterübersicht) Bei der Kurzübersicht können bis zu 10 Parameter einfach und schnell angezeigt und verändert werden, ohne die Menüstruktur der einzelnen Parametergruppen zu durchlaufen (s.Abschnitt 4.6, Seite 52). Zur Änderung der Parameter die Tasten $ und % drücken. Die neue Einstellung muß mit der Taste è bestätigt werden. Ein Beispiel für eine Parameterliste des FastviewMenüs ist links gezeigt. Auswahl eines gespeicherten Sollwertes none/s.LOC/ s.sp . I . /s.sp . 2 . / s.sp . 3 . Rückkehr zum normalen Betrieb 53 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 54 6 - Eingaben und befehle 6 EINGABEN UND BEFEHLE STEUERUNG DES REGLERS UND FUNKTIONSABLÄUFE Der Regler kann auf verschiedene Weisen gesteuert werden: 6.1 EINGABEN ÜBER DIE TASTATUR siehe Seite 55 • Änderung des Sollwerts • Automatik/Handbetrieb • Auswahl lokaler/externer Sollwert • Auswahl gespeicherter Sollwerte • Selbstoptimierung Start / Stop • Start/Stop eines Programms (siehe Seite 66) 54 6.2 STEUERUNG ÜBER DEN LOGIKEINGANG siehe Seite 58 6.3 STEUERUNG ÜBER DIE SERIELLE SCHNITTSTELLE Bitte in der separaten Anleitung zur seriellen Schnittstelle nachlesen. X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 55 6 - Eingaben und befehle 6.1 EINGABEN ÜBER DIE TASTATUR 6.1.1 ÄNDERUNG DES SOLLWERTS Der Sollwert kann direkt durch Betätigung der Tasten $ und % verändert werden. Bei der Änderung des Sollwerts wird der neue Wert aktiv, nachdem für 2 Sekunden keine Taste betätigt wurde. Zur Bestätigung blinkt die Sollwertanzeige einmal. 6.1.2 AUTOMATIK/HANDBETRIEB 274.8 63 275.0 Normaler Betrieb Beispiel: Änderung des Sollwerts von 275,0 auf 350,0°C 274.8 350.0 Geänderter Sollwert Bei Handbetrieb leuchet die grüne LED { 274.8 274.8 63 275.0 63 275.0 Änderung des Ausgangswerts A Der neue Wert wird sofort, ohne weitere Bestätigung wirksam. Die Umschaltung zwischen den Betriebsarten erfolgt in beiden Richtungen stoßfrei. AUTO 100% Sollwert SP SP (PV) 274.8 350.0 Übernahme des neuen Sollwerts, angezeigt durch einmaliges Blinken, danach Rückkehr zum normalen Betrieb. Geänderter Ausgangswert Rückkehr zum normalen Betrieb 274.8 35 275.0 AUTO MAN SP Op.r PV 0 100% Ausgang OP Nach 2 Sekunden Normaler Betrieb (automatisch) SP = PV OPMAN=OPAUTO O co Änderung OP OP Y OPAUTO=OPMAN 0 ABei einem Ausfall der Spannungsversorgung bleiben der AUTO/MAN-Status sowie der Ausgangswert erhalten. 55 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 56 6 - Eingaben und befehle 6.1.3 AUSWAHL LOKALER/EXTERNER SOLLWERT 274.8 6.1.4 AUSWAHL GESPEICHERTER SOLLWERTE (s. auch Seiten 42, 43) Der Sollwert kann direkt durch Betätigung der Tasten $ und % verändert werden. Bei der Änderung des Sollwerts wird der neue Wert aktiv, nachdem für 2 Sekunden keine Taste betätigt wurde. Zur Bestätigung blinkt die Sollwertanzeige einmal. S.P. 275.0 Menu Auswahl der gespeicherten Sollwerte Auswahl lokaler/externer Sollwert Auswahl des externen Sollwerts Auswahl des lokalen Sollwerts Rückkehr zum normalen Betrieb 56 none s.sel loc S.LOC l=r s.sel reM l=r loc l=r Der Sollwert wird nach Betätigung der Taste è aktiv Bei externem Sollwert leuchtet die grüne LED Ü. Erster gespeicherter Sollwert s.s.p.1 s.sel Taste è aktiv. Der aktive Sollwert wird durch die grünen LEDs Zweiter gespeicherter Sollwert Dritter gespeicherter Sollwert Rückkehr zum normalen Betrieb Der Sollwert wird nach Betätigung der s.s.p.3 s.sel ú ù oder û angezeigt. X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 57 6 - Eingaben und befehle 6.1.5 SELBSTOPTIMIERUNG START / STOP Dieser Regler verfügt über zwei verschiedene Arten der Selbstoptimierung: • Einmalig ausgeführte Selbstoptimierung zur Berechnung der optimalen Einstellung der PID-Parameter. • Adaptive Selbstoptimierung zur kontinuierlichen Berechnung der PID-Parameter. 274.8 Normaler Betrieb 275.0 Anzeige yes bestätigen, um die Selbstoptimi erung zu starten. Gedrückt halten bis Anzeige no Tune Menu SelbstoptimierungsMenü Gedrückt halten bis Starten der FuzzySelbstoptimierung bestätigen, um die Selbstoptimi erung anzuhalten. Starten der adaptiven Selbstoptimierung no no tune Adpt yes tune no Anzeige Zum Starten und Anhalten der Selbstoptimierung wird die Taste è verwendet. Während der Selbstoptimierung leuchtet die grüne LED Ä. tune Nach erfolgter Selbstoptimierung werden die neuen Parametereinstellungen im PID-Menü angezeigt. yes bestätigen, um die Selbstoptimi erung zu starten Anzeige no bestätigen, um die Selbstoptimi erung anzuhalten yes Adpt no Adpt Zum Starten und Anhalten der Selbstoptimierung wird die Taste è verwendet. Während der Selbstoptimierung leuchtet die grüne LED Ä. Bei laufender Selbstoptimierung können die PID-Parameter angezeigt, jedoch nicht verändert werden. 57 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 58 6 - Eingaben und befehle 6.2 STEUERUNG ÜBER DIGITALE EINGÄNGE Bei der Konfiguration kann den Eingängen IL1, IL2 und IL3 jeweils eine Funktion zugeordnet werden (s. Parametereinstellung in Tabelle 10, Seite 30). Die konfigurierte Funktion wird ausgeführt, wenn der Logikeingang (über einen potentialfreien Kontakt oder OpenCollector-Ausgang) geschlossen wird. Beim Öffnen des Kontakts am Eingangs wird die entsprechende Funktion abgeschaltet. Wenn eine Funktion über den Logikeingang aktiviert wird, hat dies Priorität vor Eingaben über die Tastatur oder Befehlen, die über die Schnittstelle gesendet werden. 58 6.2.1 SOLLWERT-BEZOGENE FUNKTIONEN DER DIGITALEN EINGÄNGE Zugeordnete Funktion Keine Umschaltung auf Handbetrieb Sperren der Tastatur Istwert PV halten Sollwertgradient sperren Konstantes Ausgangssignal Anwahl des ersten gespeicherten Sollwerts Parameterwert O # FF #A.Man #keb.I #H.pU #Slo.1 #F.Out #s.p. 1 Anwahl des zweiten gespeicherten Sollwerts #s.p. 2 Anwahl des dritten gespeicherten Sollwerts Umschaltung auf externen Sollwert Blocking neu aktiviert # .p. 3 s l # =r b # lck Status des Eingangs Aus — Ein — Anmerkung Nicht verwendet Automatisch Handbetrieb Nicht gesperrt Gesperrt Auch bei gesperrter Tastatur nimmt der Regler Befehle über den Logikeingang und die serielle Schnittstelle an. Normale Istwert PV Der Istwert PV wird mit dem Wert "gespeichert", den Arbeitsweise wird gehalten er beim Schließen des Kontakts am Logikeingang hatte. Sollwertgradien Normale Bei geschlossenem Kontakt am Eingang wird ten sind aktiv Arbeitsweise der Sollwert sprunghaft geändert. Normaler Konstantes Beim Status ON wird das Ausgangssignal auf dem Ausgang Ausgangssignal vorgegebenen Wert konstant gehalten (s. Seite 28). Bei permanent geschlossenem Kontakt wird Erster Lokal der gewählte Sollwert ohne Möglichkeit zur Sollwert Änderung des Sollwerts aktiviert. Bei kurzem Kontaktschluß wird der Sollwert Zweiter Lokal aktiviert und kann anschließend verändert werden. Sollwert Wenn mehr als ein Logikeingang zur Anwahl von Sollwerten verwendet wird, legt dritter der zuletzt geschlossene Kontakt den Sollwert fest. Lokal Sollwert (siehe Seite 43) Lokal — Extern Blocking Die Sperrfunktion beim Einschalten (blocking) neu aktiviert wird beim Schließen des digitalen Eingangs aktiv X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 59 7 - Rampenprogramm-Funktion 7 RAMPENPROGRAMM FUNKTION EINFÜHRUNG Wenn die RampenprogrammOption (Mod. X5-3... 4 ) installiert ist, stehen bis zu 4Programme zur Verfügung. ALLGEMEINE MERKMALE • 4 Programme mit max. 16 Segmenten • Start, Stop und Halten des Programms über die Tastatur • Zeitbasis in Sekunden, Minuten oder Stunden • Kontinuierliche Ausführung oder 1 bis 9999 Wiederholungen des Programms • Zwei digitale Ausgänge (OP3 and OP4) mit dem Programm verknüpfbar. • Maximal zulässige Abweichung vom Sollwert programmierbar. 7.1 AUFBAU DES PROGRAMMS Ein Rampenprogramm besteht aus einer Abfolge von Segmenten. Für jedes Segment kann definiert werden: • der zu erreichende sollwert s # p . . immer vorhanden • die Dauer t # i . . • der Status des Ausgangs OP3 #s.p.== #ti.== Ein Programm besteht aus: • 1 Startsegment mit der Bezeichnung O • 1 Endesegment mit der Bezeichnung f • 1 bis 14 normale Segmente Rampensegmente Startsegment - 0 Zweck des Startsegments ist es, den Istwert auf einen definierten Wert zu bringen, bevor das Programm gefahren wird. Haltesegmente Endsegment - F Das Endesegment definiert den Istwert, der bei Ende des Programms erreicht sein soll und der gehalten wird, bis der Sollwert geändert wird. Normale Segmente - === Das Profil des Programms entsteht aus den normalen Segmenten, die drei Formen annehmen können: #s.p.== #ti.== #ti.== #s.p.== Sprungsegmente #s.p.== #ti.== = 0 s.p. ti. = Zielsollwert = Dauer = Vorhergehendes Segment = Aktuelles Segment = Nachfolgendes Segment 59 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 60 7 - Rampenprogramm-Funktion BEISPIEL FÜR EIN PROGRAMM °C #sp. 4 Maximal #sp. 9 Sollwert #sp. 3 #sp. 2 #sp.12 #sp.13 #sp. I Start des Programms #sp.14 200 150 100 #sp. f 50 #sp. 0 0 Segment Anfang t0 Zeit Digitaler Ausgang OP3 Digitaler Ausgang OP4 60 # Io C #Opn #CIo #Opn 30 50 70 80 110 1° 2° 3° 4° 5° t1 t2 t3 t4 t5 170 9° 10° t9 t10 ARBEITSWEISE 7.2.1 MAXIMAL ZULÄSSIGE ABWEICHUNG ( band ) #sp.10 #sp.11 band 350 300 250 zulässige Abweichung 7.2 190 210 230 250 Zeit 11°/12° 13° 14° Ende t11/t12 t13 t14 Sollte der Istwert PV eine gegebene Abweichung vom Sollwert überschreiten, wird die Segmentdauer um die Zeit verlängert, für die der Istwert die zulässige Abweichung überschreitet. Diese Abweichung wird im Programm definiert. Die tatsächliche Segmentdauer ergibt sich aus ti.= . = +Ti X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 61 7 - Rampenprogramm-Funktion DES PROGRAMMS 7.2.2 WIEDERAUFNAHME DES PROGRAMMS NACH EINEM AUSFALL DER SPANNUNGSVERSORGUNG A. Rampensegment #band #band SP PV Ti #ti.-#ti.-- + Ti B. Haltesegment SP Ti #ti.-ti.-- + Ti C # ont Fortsetzen r # es Rücksetzen r # aMp Rampe # ont In der Einstellung C Das Programm wird dort fortgesetzt, wo es unterbrochen wurde. Alle Parameter wie Sollwert und verbleibende Segmentzeit werden auf die Werte unmittelbar vor dem Spannungsausfall gesetzt. SP #band Der Istwert PV wird wieder mit der Rampensteigung auf den Sollwert geführt, die das Segment vor dem Ausfall der Spannungsversorgung hatte. Unterbrechung während eines Haltesegments Unterbrechung Unterbrechung PV #band PV Das Verhalten des Reglers nach einem Ausfall der Spannungsversorgung wird durch den Parameter # f ail definiert (s. Seite 62), der drei Werte annehmen kann: ti ti Dauer der Unterbrechung In der Einstellung r # es Das Programm ist beendet, der Regler arbeitet in der normalen Betriebsart (lokal) In der Einstellung r # aMp Das Programm wird dort fortgesetzt, wo es unterbrochen wurde. Unterbrechung während eines Rampensegments Unterbrechung ti 61 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 62 7 - Rampenprogramm-Funktion 7.3 PARAMETRIERUNG – PROGRAMM-MENÜ (OPTION) 274.8 Normaler Betrieb 275.8 Prog ProgrammMenü Menu Pr.no Programnummer 1/ 2/ 3/ 4 Stat Programmstatus res = Zurücksetzen der Segmente n.Seg Anzahl 1…14 max Hold = Halten run = Starten [1] Für die Verknüpfung mit den Rampenprogrammen stehen zwei digitale Ausgänge zur Verfügung. Dies sind üblicherweise die Ausgänge OP3 und OP4. Wenn diese Funktionalität nicht benötigt wird, kann der Wert für den entsprechenden Parameter auf Off gesetzt werden. 62 nach Fail Wiederaufnahme Spannungsausfall Cont= Fortsetzen res = Rücksetzen raMp= Rampe Cyc. Anzahl der Wiederholungen OFF / 1…9999 fortsetzenpag der Zeitbasis Unit P.Einheit sec = Sekunden P.Min = Minuten P.hr = Stunden zulässige band Maximal Abweichung OFF / 0...span/10 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 63 7 - Rampenprogramm-Funktion ti. 0 Dauer des Segments 0 0…999.9 Unit s.P. 0 Sollwert für Segment 0 Gesamter Bereich OP. 3 OP. 4 Status des digitalen [1] Ausgangs in Segment 0 Clo = geschlossen Opn = offen OFF = Funktion abgeschaltet Status des digitalen [1] Ausgangs in Segment 0 Clo = geschlossen Opn = offen OFF = Funktion abgeschaltet ti. 1 Dauer des Segments 1 0…999.9 Unit s.P. 1 Sollwert für Segment 1 Gesamter Bereich OP. 3 OP. 4 Status des digitalen [1] Ausgangs in Segment 1 Clo = geschlossen Opn = offen OFF = Funktion abgeschaltet Status des digitalen [1] Ausgangs in Segment 1 Clo = geschlossen Opn = offen OFF = Funktion abgeschaltet Ablauf wiederholt sich für die übrigen 14 normalen Segmente s.P. f OP. 3 OP. 4 Rückkehr zum ersten Parameter Sollwert des Endesegments Gesamter Bereich Status des digitalen [1] Ausgangs im Endesegment Clo = geschlossen Opn = offen OFF = Funktion abgeschaltet Status des digitalen [1] Ausgangs im Endesegment Clo = geschlossen Opn = offen OFF = Funktion abgeschaltet 63 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 64 7 - Rampenprogramm-Funktion 7.4 ANZEIGE DES PROGRAMMSTATUS Betriebsart und Status des Programms werden durch die LEDs Ö und á wie aus der folgenden Tabelle ersichtlich: Funktion Status Bei laufendem Programm werden in 3Sekundenintervallen abwechselnd anzeigt: - Nummer des laufenden Programms - Nummer des aktuellen Segments und dessen Status Der Ausgangwert kann auch während der Programmausführung wie auf Seite 53 beschrieben angezeigt werden. Led Öá Betrieb Reset AUS AUS Programmausführung Läuft EIN AUS Programm Halt Halten EIN EIN Programm angehalten, Halten da PV außerhalb zürück EIN Fehlertoleranz EIN Programmende (Reset) Ende EIN AUS X5 246.9 63 22.05 Nummer des laufenden Programms (Programm Nr. 3) alle 3 Sekunden: aktuelles Segment und dessen Status (Segment n°12) - steigende Rampe (Segment n°12) - fallende Rampe (Segment n°12) - Haltesegment (Endesegment) Programmende 64 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 65 7 - Rampenprogramm-Funktion 7.5 PROGRAMM STARTEN/ANHALTEN Die verfügbaren Befehle und Eingabemöglichkeiten sind von den Funktionsabschnitten des Reglers abhängig, die wie folgt unterschieden werden: A] Normaler Betrieb mit lokalem Sollwert B] Während der Ausführung eines Programms C]Bei angehaltenem Programm Verfügbare Befehle in den einzelnen Funktionsabschnitten Art des Sollwerts Funktionsabschnitt Verfügbare Befehle und Eingaben Lokal Programm Programm Starten eines Programms Laufendes Programm Programm ist angehalten A B C Starten des Programms Anhalten des Programmablaufs Fortsetzen des Programmablaufs Programm im lokalen Betrieb anhalten Programm im lokalen Betrieb anhalten Programm im lokalen Betrieb anhalten Eingabe eines lokalen Sollwerts Wenn das Programm abgelaufen ist, kehrt der Regler zum normalen Betrieb zurück. Zum besseren Verständnis sind die verschiedenen Funktionsabschnitte der Reihe nach dargestellt. Zum Starten und Anhalten des Programmes gibt es zwei Möglichkeiten: Direkt mit der Taste ê (siehe Seite 66) Über das Parametermenü (siehe Seite 67) 65 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 66 7 - Rampenprogramm-Funktion 7.5.1 START/STOP DES PROGRAMMS IM DIREKTEN BETRIEB MIT DER TASTE ê Auswahl des zu startenden Programms 274.8 50 275.0 Normaler Betrieb (lokaler Sollwert) 3 50 pr.no Starten des Programms Anzeige der Programm-Nummer 1 Programm läuft led Ö leuchtet kontinuierlich Hinweis: Das Rücksetzen eines Programms wird auf Seite 67 beschrieben 274.8 und 275.0 Anhalten des Programmablaufs 50 Pr.no Programmablauf angehalten (HOLD) led á leuchtet kontinuierlich 66 274.8 und abwechselnd 275.0 Fortsetzung bis zum Ende des Programms X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 67 7 - Rampenprogramm-Funktion 7.5.2 START/HALT/STOP EINES PROGRAMMS ÜBER DAS PARAMETERMENÜ Auswahl des Programms Rücksetzen 274.8 50 275.0 Normaler Betrieb (lokaler Sollwert) Gedrückt halten, bis Prog 50 Menu 2 Pr.no ProgrammMenü 3 run Pr.no Stat Programm läuft led Ö leuchtet kontinuierlich Anhalten des Programmablaufs led á leuchtet kontinuierlich Programmnummer Starten des Programms HoLd Stat Anhalten des Programmablaufs reS Stat Rücksetzen des Programms 67 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 68 7 - Rampenprogramm-Funktion 7.5.3 RAMPENPROGRAMM-BEZOGENE FUNKTIONEN DER DIGITALEN EINGÄNGE (OPTION) Zugeordnete Funktion Status des Eingangs Parameterwert Aus Keine Umschaltung auf Handbetrieb Sperren der Tastatur Istwert PV halten Sollwertgradient sperren Konstantes Ausgangssignal Anwahl des ersten Programms Anwahl des zweiten Programms Anwahl des dritten Programms Anwahl des ierten Programms Programm Start/Halten Rücksetzen des Programms Blocking neu aktiviert Nächsten Segment 68 O # FF A # M . an k # eb.I H # p . U S # lo.1 F # O . ut P # rg.1 P # rg.2 P # rg.3 P # rg.4 #r.=H. r # St blck n # eHt Anmerkung Ein — — Automatisch Handbetrieb Nicht gesperrt Normale Arbeitsweise Sollwertgradienten sind aktiv Normaler Betrieb Nicht verwendet Auch bei gesperrter Tastatur nimmt der Regler Befehle über den Logikeingang und die serielle Schnittstelle an Istwert PV wird mit dem Wert "gespeichert", den er beim Schließen Istwert PV wird gehalten Der des Kontakts am Logikeingang hatte geschlossenem Kontakt am Eingang wird der Sollwert Normale Arbeitsweise Bei sprunghaft geändert Status ON des digitalen Eingangs wird der Ausgang auf einen Konstanten Wert ausgeben Beim konstanten Wert gesetzt (s. Seite 28) Gesperrt Lokal Erstes Programm Lokal Zweites Programm Lokal Drittes Programm Lokal Viertes Programm HOLD RUN Normaler Betrieb Rücksetzen des Programms — Blocking neu aktiviert — Sprung zum nächsten Segment Das gewünschte Programm wird durch permanenten Kontaktschluß des digitalen Eingangs gewählt Beim Status ON des digitalen Eingangs wird das Programm bis zum Ende ausgeführt, beim Status OFF wird es auf Halten gesetzt Beim Status ON wird das Programm zurückgesetzt und die Regelung erfolgt nach dem lokalen Sollwert Die Sperrfunktion beim Einschalten (blocking) wird beim Schließen des digitalen Eingangs aktiv Programm sprung zum nächsten Segment, den er beim Schließen des Kontakts am Logikeingang hatte X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 69 8 - Technische Daten 8 TECHNISCHE DATEN Spezifikationen (bei 25°C ) Frei konfigurierbar (siehe Abschnitt 4.3, Seite 25) Beschreibung Einstellbar sind: - Eingangsart Gemeinsame Merkmale Genauigkeit Prozeßeingang PV (siehe Seiten 13,14 und Seite 26) Widerstandsthermometer (für[ ∆T: R1+R2 müssen zusammen <320Ω sein) Thermoelemente Gleichstrom Gleichspannung Frequenz (Option) 0...2,000 / 0...20,000Hz - Art des Sollwerts - Art und Arbeitsweise der Alarme - Regelalgorithmus - Regelparameter - Ausgangsart - Zugangsebenen A/D-Wandler mit einer Auflösung von 160,000 Stellen Meßintervall: 50 ms Ausgangsaktualisierungs-Intervall: 0.1...10.0 Sekunden, einstellbar Korrektur des Eingangssignals: ±60 Stellen Eingangsfilter: 0.1...99.9 Sekunden, zuschaltbar 0.25% ± 1 Stelle (für Temperaturaufnehmer) Von 100 ...240Vac ist der Fehler zu 0.1% ± 1 Stelle (für mA und mV) vernachlässigen Leitungswiderstand 20Ω max. Pt100Ω bei 0°C 2 oder 3 Drahtanschluß (3-Draht) (IEC 751) Brucherkennung (in beliebiger Eingangsdrift: 0.1°C/10°C Umgebungstemperatur Wahlweise °C oder °F Kombination) <0.1°C / 10Ω] Leitungswiderstand L, J, T, K, S, R, B, N, E, W3, W5 Interne Leitungswiderstand: 150Ω max (IEC 584) Kaltstellenkompensation Eingangsdrift: Rj >10MΩ Fehler 1°C/20°C ±0,5°C <2µV/°C. Umgebungstemperatur Wahlweise °C oder °F Brucherkennung <5µV / 10Ω Leitungswiderstand 4...20mA, 0...20mA Rj =30Ω Brucherkennung. In technischen 0...50mV, 0...300mV Rj >10MΩ Einheiten mit einstellbarer Eingangsdrift:<0.1% / 20°C Dezimalstelle Umgebungstemperatur: Nullpunkt -999…9999 1...5, 0...5, 0...10V Rj>10kΩ <5µV/10Ω Leitungswiderstand Endwert -999…9999 (Spanne: 100 Stellen min.) Low-Pegel ≤2V High-Pegel 4...24V 69 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 70 8 - Technische Daten Spezifikationen (bei 25°C ) Hilfseingänge Digitale Eingänge 3 Logikeingänge Betriebsarten und Ausgänge 70 Beschreibung Externer Gleichstrom Sollwerteingang 0/4...20mA nicht galvanisch Gleichspannung getrennt Genauigkeit 0.1% 1...5, 0...5, 0...10V Rj = 30Ω Basissollwert in technischen Einheiten, ± Meßspanne Skalenfaktor von -9,99...+99,99 Lokaler und externer Sollwert Rj = 30OkΩ Potentiometer von 100Ω bis 10kΩ Ventilpositions-Rückmeldung Schließen eines Umschaltung automatischer/Handbetrieb, Auswahl des lokalen/externen Sollwertes, Abrufen von 2 gespeicherten externen Kontakts Sollwerten, Sperren der Tastatur, Halten des Istwerts, Sperren der Sollwertgradienten und konstantes Ausgangssignal kann folgende Funktionen Programm Start/Stop(wenn Option installiert ist) auslösen: Regelausgang Alarm Primär Sekundär AL1 (Heizen) (Kühlen) Eine OP1 Regelzone Relais/Triac OP5 OP1 1 Regelkreis Analog/Digital Relais/Triac (PID oder OP1 OP2 Ein/Aus) mit Relais/Triac Relais/Triac einer oder zwei Regelzonen und Zwei OP1 OP5 1, 2, 3 oder 4 Regelzonen Relais/Triac Analog/Digital Alarmen (Heizen/ OP5 OP2 OP1 Kühlen) Analog/Digital Relais/Triac Relais/Triac OP5 OP6 OP1 Analog/Digital Analog/Digital Relais/Triac OP1 OP2 Ventilregelung Relais/Triac Relais/Triac Alarm Alarm Alarm AL2 AL3 AL4 PV / SP OP2 Relais/Triac OP2 Relais/Triac OP3 Relais OP3 Relais OP3 Relais OP3 Relais OP3 Relais OP3 Relais OP3 Relais OP4 Relais OP4 Relais OP4 Relais OP4 Relais OP4 Relais OP4 Relais OP4 Relais OP5 OP6 Analog/Digital Analog/Digital OP6 Analog/Digital OP5 OP6 Analog/Digital Analog/Digital OP6 Analog/Digital OP6 Analog/Digital OP2 Relais/Triac OP2 Relais/Triac Analogausgang OP5 OP6 Analog/Digital Analog/Digital X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 71 8 - Technische Daten Spezifikationen (bei 25°C ) Beschreibung Regelart Regelalgorithmus Proportionalbereich (P) Nachstellzeit (I) Vorhaltezeit (D) Fehler-Totbereich Überschwingunterdrückung Manuelles Integral Zykluszeit (nur zeitproportional) Unt./Ob. Ausgangsbegrenzung Maximale Änderung des Regelausgangs Ausgangswert bei Softstart Wert für Sicherheitsstellung Konstantes Ausgangssignal Hysterese des Regelausgangs Totbereich Proportionalbereich Kühlen (P) Nachstellzeit Kühlen (I) Vorhaltezeit Kühlen (D) Zykluszeit Kühlen (nur zeitproportional) Obere Ausgangsbegrenzung Maximale Änderung des Regelausgangs (Kühlen) Stellzeit für vollen Hub Mindest-Schrittweite Potentiometer PID mit Überschwing-Unterdrückung oder Ein/Aus - PID-Algorithmus für Ventile, zur Ansteuerung von Servomotoren 0.5…999.9% 1…9999 Sekunden 0.1…999.9 Sekunden Abschaltbar 0.1…10.0 Stellen 0.01…1.00 0…100% PID-Algorithmus für eine Regelzone 0.2…100.0 Sekunden 0…100% separat einstellbar 0.01…99.99%/Sekunden 1…100% - Zeit 1…9999 Sekunden Abschaltbar -100…100% -100…100% 0...5% der Spanne, in technischen Einheiten Ein/Aus-Algorithmus 0.0…5.0% 0.5…999.9% 1…9999 Sekunden Abschaltbar PID-Algorithmus 0.1…999.9 Sekunden Heizen/Kühlen 0.2…100.0 Sekunden 0…100% 0.01…99.99%/Sekunden Abschaltbar 15…600 Sekunden PID-Algorithmus für Ventile 0.1…5.0% (Vergrößern, Stop, Verkleinern) 100Ω …10kΩ 71 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 72 8 - Technische Daten Spezifikationen (bei 25°C ) Beschreibung Ausgänge OP1-OP2 Relais, einpoliger Schließer, 2A/250Vac (4A/120Vac) für ohmsche Lasten Triac, 1A/250Vac für ohmsche Lasten Ausgang OP3 Relais, einpoliger Wechsler 2A/250Vac (4A/120Vac) für ohmsche Lasten Ausgang OP4 Relais, einpoliger Schließer 2A/250Vac (4A/120Vac) für ohmsche Lasten Analoge/digitale Ausgänge OP5 und OP6 (Option) Galvanische Trennung: 500Vac/1min Regelung oder Kurzschlußfest analogausgang für PV/SP Auflösung: 12 bit (0,025%) Genauigkeit: 0,1% Analog: 0/1…5V, 0…10V, 500Ω / 20mA max., 0/4…20mA, 750Ω / 15V max. Digital: 0/24Vac ±10% - 30mA max. - für Halbleiterrelais Hysterese 0...5% der Spanne in technischen Einheiten Maximalalarm Funktion Alarme AL1 - AL2 - AL3 und AL4 Arbeitsweise Minimalalarm Abweichungsalarm ±Bereich Abweichungsbereichs-Alarm 0...Bereichsendwert Grenzwert-Alarm Gesamter Bereich Sensorbruch-, Heizungsbruch-Alarm Sonderfunktion Mit Quittierung , Unterdrückung beim Anfahren Mit Timer oder Programm verknüpft (wenn Option installiert ist) (nur OP3-OP4) Lokal + 3 gespeicherte Nur extern Sollwert Lokal, nachführbar Extern, nachführbar Programmierbar 72 Fallende und steigende Rampe 0,1...999,9 Stellen/min oder Stellen/Stunde (OFF=0) Unt. Sollwertbegrenzung: von Bereichsminimum bis zur oberen Begrenzung Ob. Sollwertbegrenzung: von der unteren Begrenzung bis zum Bereichsmaximum Lokal und extern (bei installierter Option) X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 73 8 - Technische Daten Spezifikationen (bei 25°C ) Rampenprogramm (Option) Selbstoptimierung Handbetrieb Serielle Kommunikation (Option) Transmitterversorgung Betriebssicherheit Allgemeine Spezifikationen Beschreibung 4 Programme mit 16 Segmenten (davon je ein Anfangs- und ein Endesegment) 1 bis 9999 Wiederholungen oder kontinuierlich Off Zeitbasis einstellbar auf Sekunden, Minuten oder Sekunden Starten, Anhalten und Beenden über die Tastatur, Logikeingänge oder serielle Schnittstelle Schrittmethode Art der Fuzzy-Optimierung. Der Regler wählt je nach Prozeßbedingungen automatisch die am besten geeignete Methode Eigenfrequenz-Methode Adaptive Selbstoptimierung- selbstlernende, nicht in den Prozeß eingreifende Optimierung analysiert Prozeßverhalten bei Störungen und optimiert PID-Parameter kontinuierlich Integrierter Handsteller, stoßfreie Umschaltung Umschaltung über Tastatur, Logikeingang oder serielle Kommunikation RS485, SLAVE Modbus/Jbus Protokoll, 1200, 2400, 4800, 9600 und 19.600 bps, 3-Drahtübertragung RS485, MASTER Modbus/Jbus Protokoll, 1200, 2400, 4800, 9600 und 19.600 bps, 3-Drahtübertragung RS485 asynchron, galv. getrennt, PROFIBUS DP Protokoll, einstellbar von 9600 bps bis 12MBps, max. Länge 100 m (bei 12 Mbps). +24Vac ±20%, 30mA max. - zur Versorgung externer Aufnehmer Erkennung von Bereichsüberschreitung, Sensorbruch oder Kurzschluß mit automatischer Fehleranzeige Prozeßeingang und Setzen des Ausgangs auf Fehlersignal Regelausgang Sicherheitsstellung und konstantes Ausgangssignal: -100%...100%, separat einstellbar Parameter Alle Parametereinstellungen und Konfigurationsdaten werden in einem nicht-flüchtigen Speicher abgelegt. Zugangssicherung Zum Zugang zu Konfigurationsdaten und bestimmten Parametermenüs ist ein Paßwort erforderlich. Fastview Spannungsversorgung 100...240Vac (-15...+10%) 50/60Hz oder 24Vac (-15...+25%) 50/60Hz und Leistungsaufnahme 5W (abgesichert) 24Vdc (-15...+25%) max. Sicherheit EN61010 -1 (Installationsklasse 2 (2500V), Verunreinigungsklasse 2 EMV Erfüllt die CE-Anforderungen (siehe Seite 2) Eindringschutz EN60529 Front IP65 (IEC529) File 1764152 UL,cUL zertifiziert 1/ DIN - 48 x 96, Tiefe 110 mm, Gewicht 380 gr. max. Abmessungen 8 73 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 74 GARANTIE Wir garantieren, daß die Produkte frei von Materialund Verarbeitungsfehlern sind. Diese Garantie gilt für einen Zeitraum von 3 Jahren ab dem Lieferdatum. Diese Garantie bezieht sich nicht auf Fehler, die daraus entstehen, daß das Produkt nicht in Übereinstimmung mit den Anweisungen dieser Bedienungsanleitung eingesetzt wird. 74 G.&P. Grafica & Pubblicità • Gazzaniga (BG) • e-mail: G & P @ m a i l - g a t e 1 . net Garantie X5D.ed4 3-08-2007 12:02 Pagina 75 G.&P. Grafica & Pubblicità • Gazzaniga (BG) • e-mail: G & P @ m a i l - g a t e . net ASCON’S WORLDWIDE SALES NETWORK SUBSIDIARY FRANCE DISTRIBUTORS ARGENTINA PORTUGAL ASCON FRANCE 2 bis, Rue Paul Henri Spaak ST. THIBAULT DES VIGNES F-77462 LAGNY SUR MARNE - Cedex Tél. +33 (0) 1 64 30 62 62 Fax +33 (0) 1 64 30 84 98 [email protected] MEDITECNA S.R.L. Phone +5411 4585 7005 Fax +5411 4585 3434 REGIQUIPAMENTOS LDA Phone +351 21 989 0738 Fax +351 21 989 0739 AUSTRALIA SPAIN IPA INDUSTRIAL PYROMETER (AUST) PTY.LTD Phone +61 8 8352 3688 Fax +61 8 8352 2873 INTERBIL S.L. Phone +34 94 453 50 78 Fax +34 94 453 51 45 BRANCH OFFICE Phone +34 93 311 98 11 Fax +34 93 311 93 65 Phone +34 91 656 04 71 Fax +34 91 677 21 26 AGENCE EST Tél. +33 (3) 89 76 99 89 Fax +33 (3) 89 76 87 03 FINLAND & ESTONIA TIM-TOOL OY Phone +358 50 501 2000 Fax +358 9 50 55 144 AGENCE SUD-EST Tél. +33 (0) 4 74 27 82 81 Fax +33 (0) 4 74 27 81 71 GERMANY USA GREECE ASCON CORPORATION 1884, East Fabyan Parkway Batavia, Illinois 60510 Tél. +1 630 482 2950 Fax +1 630 482 295 www.asconcorp.com [email protected] CONTROL SYSTEM Phone +30 31 521 055-6 Fax +30 31 515 495 BRANCH OFFICE Phone +30 1 646 6276 Fax +30 1 646 6862 MESA INDUSTRIE ELEKTRONIK GMBH Phone +49 2365 915 220 Fax +49 2365 915 225 HOLLAND HSD INSTRUMENTS Phone +31 78 617 03 55 Fax +31 78 618 26 68 SWITZERLAND CONTROLTHERM GMBH Phone +41 1 954 37 77 Fax +41 1 954 37 78 TURKEY KONTROL SISTEMLERI LTD Phone +90 216 302 19 70-71 Fax +90 216 302 19 72 UNITED KINGDOM EUKERO CONTROLS LTD Phone +44 20 8568 4664 Fax +44 20 8568 4115 75 X5D.ed4 3-08-2007 12:02 TABELLE DER SYMBOLE Pagina 76 Digitale Eingänge Funktionen der Digitaleingänge Thermoelement Kontakt isoliert Automatik/Manual Widerstandsthermom eter (Pt100) Transistor NPN offener Kollektor RUN, Halten, Rücksetzen und Programmwahl Temperatur-Differenz (2xPt100) TTL offener Kollektor Istwert Halten Universal-Eingang mA und mV Sollwert Unterdrückung der Sollwertrampen Kundenspezifisch Lokal Frequenz Bereitschaft (Stand-by) Zusätzliche Eingänge Sperren der Tastatur Triac Stromwandler Sperren der Ausgänge Relais mit Umschaltkontakt Fernsollwert mA Anfahrfunktion mA Fernsollwert V Zeit-Funktion (Timer) mA mV RückmeldungsPotentiometer Gespeichert Logik Fernsollwert Sollwert nach Programm Ausgänge 1-Poliger Relais (NO oder NC)