Download GebRAuchs- und WARtunGsAnleitunG

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RUA
Raum l uf t una bhä ng i g e r
Pe l l e t k a mi n o f e n
Gebrauchs- und
Wartungsanleitung
Ausgabe Jun. 2010
Zeichenerklärung
In diesem Handbuch sind die wichtigen Punkte durch folgende Symbole gekennzeichnet:
HINWEIS: Hinweise zum korrekten Gebrauch des Heizofens unter Verantwortung des Bedieners.
ACHTUNG: Damit werden besonders wichtige Anmerkungen gekennzeichnet.
GEFAHR: Hierbei handelt es sich um wichtige Verhaltenshinweise zur Vorbeugung von Verletzungen oder Materialschäden.
Inhaltsverzeichniss
1. Allgemeine Hinweise.....................................................4
1.1. Anwendungszweck
4
1.2. Zweck und Inhalt des Handbuchs
4
1.3. Aufbewahrung des Handbuchs 4
1.4. Erweiterung des Handbuchs
4
1.5. Allgemeine Information
4
1.5.1. Haftbarkeit
4
1.5.2. Außerordentliche Wartung
4
1.5.3. Haftung für die Installation
4
1.5.4. Gebrauch
4
1.6. Grundlegende eingehaltene und einzuhaltende
Unfallverhütungsnormen4
1.7. Gewährleistung
5
1.8. Haftbarkeit des Herstellers
5
1.9. Eigenschaften des Anwenders
5
2. Transport / Auspacken /Kontrolle.................................5
2.1. Lieferung des Heizofens
5
3. Sicherheitshinweise......................................................6
3.1. Hinweise für den Installateur
3.2. Hinweise für den Benutzer
3.3. Hinweise für das Wartungspersonal
6
6
6
4. Gerätebeschreibung......................................................7
5. Vorbereitung des Installationsortes..............................8
5.1. Vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen
5.2. Allgemeine Anmerkungen
5.3. Aufstellungsort des Heizofens
5.4. Verbrennungsluftzuführung raumluftABhängig
5.5. Verbrennungsluftzuführung raumluftUNabhängig
5.6. Rauchabzugleitung
5.6.1. Rauchfang
8
8
8
8
9
10
10
6. Installation.....................................................................11
6.1. Nivellieren des Heizofens
6.2. Verschiedene Anschlüsse 6.2.1. Stromanschluss
6.2.2. Externe Anschlüsse
11
11
11
11
7. Verbrennung..................................................................12
8. Brennstoffe....................................................................12
7.1. Das System der doppelten Verbrennung
8.1. Brennstoffeigenschaften
8.2. Lagerung der Pellets
12
12
12
9. Inbetriebnahme und Bedienung....................................13
9.1. Einfüllen der Pellets
9.2. Beschreibung der Bedienblende
9.3. Inbetriebsetzung der Verbrennung
9.3.1. Stromversorgung
9.3.2. Phase der Inbetriebnahme Seite 2
13
13
13
13
13
9.4. Betriebsphase
9.5. Ausschaltphase des Heizofens
9.5.1. Warten Rauchabzug
9.5.2. Warnung “Brenntopf reinigen”
9.6. Erweiteter Gebrauch der Bedienblende
9.6.1. Menu Set Betrieb
9.6.2. Menu Timer
9.6.3. Menu Einstellung
9.6.4. Betriebszeiten
9.6.5. Externes Gerät
9.6.6. Raumthermostat
9.6.7. Verwendung der Menuart “Komplett”
9.7. Alarm
9.7.1. Alarm AbgasTemp.
9.7.2. Alarm Zündung
9.7.3. Alarm Thermische
9.7.4. Alarm Unterdruck
9.7.5. Alarm PelletsTemp.
9.7.6. Alarm Abgasvent.
9.7.7. Alarm Pelletsonde / Abgassonde
9.7.8. Alarm Stromausfall (Black Out)
9.7.9. Rückstellung der Alarme
9.8. Reinigung des Heizofens
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10. Wartung und Pflege....................................................25
10.1. Vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen
10.2. Regelmäßige Wartung 10.2.1. Reinigung der Feuerstelle
10.2.2. Reinigung der Aschenlade
10.2.3. Reinigung des Glases
10.2.4. Reinigung des Rauchfangs
10.2.5. Griffeinstellung
10.3. Außerordentliche Wartung
25
25
25
25
25
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26
26
11. Informationen für den Abriss und die Entsorgung......27
12. Kundendienst bzw. Ersatzteilanforderung...................27
13. Typenschild.................................................................27
14. Technische Daten.........................................................28
15. Abmessungen..............................................................28
16. Elektrischer Schaltplan................................................29
17. Garantiebedingungen..................................................30
Vorwort
Sehr geehrter Kunde!
Zuallererst möchten wir Ihnen für den uns gewährten Vorzug danken und Ihnen zur Wahl gratulieren. Damit Sie Ihren neuen Heizofen
RUA so gut wie möglich benutzen können, bitten wir Sie, die in dieser Bedienungs- und Wartungsanleitung enthaltenen Angaben genau
zu befolgen.
Die Heizgeräte (anstehend „Heizofen” genannt) der Firma LOHBERGER werden unter Einhaltung der von den diesbezüglichen europäische Richtlinien vorgegebenen Sicherheitsbestimmungen hergestellt und geprüft.
Dieses Handbuch richtet sich an den Eigentümer des Heizofens, sowie an die Installateure, Bediener und das Wartungspersonal. Im
Zweifelsfalle bzw. für jede weitere Erklärung zum Handbuch ist mit dem Hersteller oder der befugten Kundendienststelle Kontakt aufzunehmen. Dabei bitte die Absatznummer und das betroffene Thema angeben.
Der Druck, die Übersetzung und auch nur die teilweise Vervielfältigung dieses Handbuchs unterstehen der Genehmigung seitens der
Fa. LOHBERGER.
Die in diesem Handbuch enthaltenen technischen Informationen, grafischen Darstellungen und Spezifikationen dürfen nicht verbreitet
werden.
Ihre
LOHBERGER Heiz + Kochgeräte Technologie GmbH
Wichtige Hinweise
Vor Installation bzw. Inbetriebnahme des Gerätes ist diese Dokumentation sorgfältig zu lesen.
Bei Nichtbeachten erlischt die Gewährleistung!
Bewahren Sie diese Anleitung sorgfältig auf. Sollte sie verloren
gehen, so senden wir Ihnen gerne eine neue zu. Sie finden hier
wichtige Hinweise in punkto Sicherheit, Gebrauch, Pflege und
Wartung des Gerätes damit Sie lange Freude an Ihrem Herd haben. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an den technischen
Kundendienst.
Beachten Sie bitte, dass jedes Gerät nur dann gut funktioniert,
wenn es richtig bedient und gepflegt wird. Voraussetzung für
große Zuverlässigkeit, hohe Wirtschaftlichkeit, schadstoffarmen Abbrand und lange Lebensdauer ist die Einhaltung folgender wichtiger Regeln:
Der Heizofen darf nicht verändert werden, außer durch von
uns angebotene, geprüfte Original-Zubehörteile oder durch
von unserem Werkskundendienst ausgeführte Arbeiten.
Einbau nur von Original-Ersatzteilen, welche Sie von Ihrem
Händler oder auch direkt von uns beziehen können.
Fachgerechte, ordentliche Aufstellung durch einen Fachmann
unter Einhaltung der am Aufstellort geltenden Vorschriften und
Bestimmungen. Beachtung der Hinweise in der Aufstellungsund Bedienungsanleitung sowie Beiziehung des zuständigen
Schornsteinfegers zur Beurteilung baulicher oder technischer
Umstände.
Sachgemäße Bedienung durch Beachtung der Angaben in der
Aufstellungs- und Bedienungsanleitung sowie der Hinweise
auf Sicherheit und Umweltschutz.
Richtiger Brennstoff durch Verwendung von umweltverträglichen, qualitativ hochwertigen und trockenen Sorten. (Siehe
Brennstoffe Seite 12).
Regelmäßige Reinigung des Herdes, der Rauchgaszüge, des
Verbindungsstücks und des Schornsteins.
Vorsicht: der Schornstein kann verstopfen, wenn das Gerät nach
einer längeren Betriebsunterbrechung wieder angeheizt wird.
Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen, lassen Sie den Schornstein durch einen Fachmann (Schornsteinfeger) überprüfen.
Ausreichende Zufuhr von Frischluft während des Heizbetriebes in den Aufstellungsraum (raumluftabhängigen Betrieb)! Es
muss ein mindestens 0,8-facher Luftwechsel pro Stunde durch
eine dauerhafte und sichere Belüftung des Raumes gewährleistet sein. Bei dicht schließenden Fenstern und Türen oder aber
wenn andere Geräte, wie Dunstabzughaube, Wäschetrockner,
Ventilator o. ä. dem Raum, in dem der Herd aufgestellt ist, Luft
entziehen, muss unter Umständen Verbrennungsluft (Frischluft) von außen zugeführt werden. Die Verbrennungslufteintrittsöffnungen dürfen nicht verschlossen werden.
Richtiges Verhalten bei Kamin- und Schornsteinbränden: Aufgrund nicht regelmäßig durchgeführter Reinigung der Feuerstätte, Verbindungsstück und Schornstein bzw. bei verfeuerung ungeeigneter Brennstoffe kann es zu einem Überzünden
dieser Rückstände kommen. Dies kann zu einem Schornsteinbrand führen.
Rufen Sie die Feuerwehr über die Notrufnummer !
Halten Sie die Heizofentüre geschlossen und stellen Sie die
Lüftungsregler auf 0! Rücken Sie brennbare Bauteile weg vom
Schornstein! Versuchen Sie auf gar keinen Fall den Schornsteinbrand durch Einbringen von Wasser zu löschen. Durch
den schlagartig entstehenden Wasserdampf kann der Schornstein bersten.
Wartung und Pflege in regelmäßigen Abständen. Unterbleibt
diese, mehren sich automatisch Fehlfunktionen, Störungen
und Schäden und verursachen dadurch Ärger und Kosten. Verschleißteile (z.B. Dichtungen), thermisch hochbelastete Teile
(Schamott, Gussteile) oder zu Bruch gegangene Herdteile sind
möglichst rasch zu erneuern bzw. auszuwechseln.
Seite 3
1. Allgemeine Hinweise
Abb. 1.
Wenn Sie nicht alle Hinweise des Handbuchs verstanden haben, kontaktieren Sie im Zweifelsfall immer Fachpersonal der
Fa. LOHBERGER.
Die Firma LOHBERGER behält sich das Recht vor, Spezifikationen und technische bzw. funktionelle Eigenschaften des Geräts jederzeit und ohne Vorbescheid zu ändern.
1.1. Anwendungszweck
Der RUA von Lohberger ist ein neuer, technologisch fortgeschrittener Heizofen, der ausschließlich mit Pellets beschickt
wird und im Automatikbetrieb Wärme für ein gesundes und
sicheres Ambiente erzeugt.
Der Heizofen funktioniert ausschließlich bei geschlossener Feuerraumtür.
Die Tür während des Heizofenbetriebs nie öffnen.
Der Heizofen zeichnet sich durch ein doppeltes Verbrennungssystem mit PRIMÄR- UND SEKUNDÄRVERBRENNUNG aus, was
sich nicht nur auf die Heizleistung positiv auswirkt, sondern
auch „reinere Abgase” zur Folge hat.
Der oben genannte Anwendungszweck bzw. die für das Gerät
vorgesehenen Konfigurationen sind die einzigen vom Hersteller zugelassenen: Das Gerät nicht gegen die gelieferten Anweisungen verwenden.
Der Heizofen von Lohberger ist nur für den Betrieb in Innenräume geeignet.
1.2. Zweck und Inhalt des Handbuchs
Zweck des Handbuchs ist, dem Bediener die nötigen Grundlagen zu liefern, um für einen korrekten, sicheren und dauerhaften Gebrauch des Heizofens die geeigneten Maßnahmen
zu treffen bzw. alle menschlichen und materiellen Mittel zur
Verfügung zu stellen.
Dieses Handbuch enthält alle für die Installation, den Gebrauch und die Wartung des Heizofens RUA nötigen Informationen. Die gewissenhafte Beachtung aller Anweisungen gewährleistet einen hohen Sicherheits- und Produktivitätsgrad
des Heizofens.
1.3. Aufbewahrung des Handbuchs
Die Betriebsanleitungen müssen sorgfältig aufbewahrt werden und sollten sowohl dem Benutzer, als auch den mit der
Montage und der Wartung beauftragten Fachleuten ständig zur
Einsichtnahme zur Verfügung stehen.
Das Handbuch “Gebrauchs- und Wartungsanleitung” ist integrierender Gerätebestandteil.
Bei Verlust oder Verschleiss ihres Handbuchs, fordern Sie bei
der Fa. Lohberger eine Ersatzkopie an.
Beim eventuellen Verkauf des Heizofens muss dem neuen Käufer auch das Handbuch ausgehändigt werden.
1.4. Erweiterung des Handbuchs
Dieses Handbuch entspricht dem technischen Stand zum Zeitpunkt der Erstvermarktung des Geräts. Die bereits am Markt
befindlichen Geräte und deren technische Dokumentation werden von der Fa. LOHBERGER nach eventuellen Änderungen,
Anpassungen oder Anwendung neuer Technologien für neue
Geräte nicht als überholt bzw. ungeeignet angesehen.
1.5. Allgemeine Information
1.5.1. Haftbarkeit
Mit der Übergabe dieses Handbuchs weist die Fa. Lohberger
jede sowohl zivil- als auch strafrechtliche Haftbarkeit für Unfälle zurück, die zwecks mangelnder oder kompletter Nichtbeachtung der darin enthaltenen Spezifikationen entstehen.
Die Firma Lohberger weist des Weiteren jede Verantwortung
zurück, die sich aus einem unzweckmäßigen oder nicht korrekten Gerätegebrauch seitens des Benutzers, aus unbefugten
Änderungen bzw. Reparaturen, dem Einsatz von Nicht- Originalersatzteilen oder nicht spezifisch für dieses Modell geeigneten
Ersatzteilen ergibt.
1.5.2. AuSSerordentliche Wartung
Die außerordentlichen Wartungsarbeiten müssen von Fachpersonal, das für den Eingriff auf dem in diesem Handbuch
beschriebenen Heizofenmodell befugt ist, ausgeführt werden.
1.5.3. Haftung für die Installation
Die Haftung für die Installation des Heizofens geht keinesfalls
zu Lasten der Fa. Lohberger. Sie geht zu Lasten des Installateurs, dem die Ausführung der Kontrollen des Rauchfangs und
der Lüftungsöffnung bzw. der Korrektheit der Installationsvorschläge übertragen wird. Außerdem sind alle im Installationsland vorgesehenen Sicherheitsnormen einzuhalten.
1.5.4. Gebrauch
Der Gebrauch des Geräts untersteht nicht nur den präzisen
Anweisungen dieses Handbuchs, sondern auch der Beachtung
aller im Installationsland vorgesehenen Sicherheitsnormen.
1.6. Grundlegende eingehaltene und einzuhaltende Unfallverhütungsnormen
1. Richtlinie 2006/95/EWG: “zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen”.
2. Richtlinie 2004/108/EWG: “zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die elektromagnetische
Verträglichkeit”.
3. Richtlinie 89/391/EWG: “über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit”.
4. Richtlinie 89/106/EWG: “zur Angleichung der Rechtsund
Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über Bauprodukte”.
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5. Richtlinie 85/374/EWG: “zur Angleichung der Rechtsund
Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Haftung für fehlerhafte Produkte”.
−− Fehlendes Einhalten der im Handbuch enthaltenen Anweisungen;
−− Installation durch nicht qualifiziertes bzw. nicht geschultes
Personal;
6. Richtlinie 1999/5/EG: “über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen und die gegenseitige Anerkennung ihrer Konformität”.
−− Nicht mit den Sicherheitsrichtlinien konformer Gebrauch;
−− Nicht vom Hersteller befugte Änderungen und Reparaturen
am Gerät;
1.7. Gewährleistung
−− Einsatz von Nicht-Originalersatzteilen oder nicht spezifisch
für dieses Heizofenmodell geeigneten Ersatzteilen;
Damit der Benutzer die gesetzliche Garantie laut Richtlinie
1999/44/EG beanspruchen kann, hat er die Anweisungen dieses Handbuchs gewissenhaft zu befolgen und insbesondere:
−− immer innerhalb der Betriebsgrenzen des Heizofens vorzugehen;
−− die Wartung regelmäßig und sorgfältig auszuführen;
−− Mangelnde Wartung;
−− Außerordentliche Geschehen.
1.9. Eigenschaften des Anwenders
−− nur Personen mit den geeigneten Kapazitäten und Befähigungen bzw. zu diesem Zweck geschulte Personen mit der
Heizofenbedienung zu beauftragen.
Das nicht Einhalten der Anweisungen dieses Handbuchs führt
zum unverzüglichen Garantieverfall.
1.8. Haftbarkeit des Herstellers
Bei dem Benutzer des Heizofens sollte es sich um eine erwachsene und verantwortungsbewußte Person handeln, die
die nötigen technischen Kenntnissen zur regelmäßigen Wartung der mechanischen und elektrischen Bestandteile des
Heizofens besitzt.
Sicherstellen, dass sich keine Kinder dem betriebenen Heizofen nähern bzw. damit spielen wollen.
Der Hersteller lehnt in folgenden Fällen jede direkte oder indirekte zivil- und strafrechtliche Haftung ab:
−− Nicht konform mit den im Aufstellungsland gültigen Bestimmungen und den Sicherheitsrichtlinien erfolgte Installation;
2. Transport / Auspacken /Kontrolle
Abb. 2.
Sichtbare Mängel sind sofort dem Anlieferer zu Melden! Eine
Nachträgliche Reklamation ist ausgeschlossen!
2.1. Lieferung des Heizofens
Der Heizofen wird einwandfrei im Karton verpackt und auf einem Holzpodest fixiert geliefert, wodurch der Transport mittels
Hubstapler oder andere Mittel möglich ist.
Im Heizofen wird folgendes Material mitgeliefert:
−− Installations-, Gebrauchs- und Wartungsanleitung, Inbetriebnahmeprotokoll
−− Bürste zur Reinigung der Feuerstelle (Öffnungen des Rauchabzugs).
Das Gerät kippt leicht. Der Schwerpunkt des Heizofens liegt im
vorderen Bereich.
Dies ist auch beim Verstellen des Heizofens auf seinem Transport-Untergestell zu beachten.
Nicht mit abrupten oder ruckartigen Bewegungen anheben.
Sicherstellen, dass die Belastbarkeit des Hubstaplers über
dem Gerätegewicht liegt.
Der Bediener der Hebevorrichtung hat die gesamte Verantwortung für das Anheben der Lasten.
Sicherstellen, dass keine Kinder mit den Verpackungsteilen spielen (z.B. Folien und Polystyrol). Es besteht Erstickungsgefahr!
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3. Sicherheitshinweise
Abb. 3.
3.1. Hinweise für den Installateur
−− Sicherstellen, ob die Vorbereitungen für die Aufstellung des
Heizofens den örtlichen, nationalen und europäischen Vorschriften entsprechen.
−− Die Anweisungen dieses Handbuchs beachten.
−− Sicherstellen, dass sich der Rauchfang und die Lüftungsöffnung für die Installation eignen.
−− Keine losen Stromanschlüsse mit provisorischen oder nicht
isolierten Kabeln durchführen
−− Kein Wasser auf den betriebenen Heizofen bzw. zum Löschen des Feuers in die Feuerstelle schütten.
−− Den Heizofen nicht durch Ziehen des Stromsteckers ausschalten.
−− Sich nicht auf die offene Tür lehnen - ihre Stabilität wird
beeinträchtigt.
−− Den Heizofen nicht als Stütze oder Verankerung verwenden.
−− Die Tür erst berühren, wenn der Ofen kalt ist.
−− Sicherstellen, dass die Erdung der Stromleitung wirksam
ist.
−− Den Heizofen nicht reinigen, solange die Struktur und die
Asche nicht komplett ausgekühlt sind.
−− Sicherheitsausrüstungen und die gesetzlich vorgesehenen
Schutzmittel verwenden.
−− Alle Eingriffe unter größter Sicherheit und mit Ruhe ausführen.
Bei raumluftABhängiger Betriebsweise sind aufgrund der geänderten Verbrennungsluftzufuhr Parameteranpassungen lt. beiliegendem Inbetriebnahmeprotokoll durchzuführen!
3.2. Hinweise für den Benutzer
−− Den Installationsort des Heizofens gemäß den örtlichen, nationalen und europäischen Normen vorbereiten.
−− Die Oberflächen des Heizofens werden sehr heiß.
Aus diesem Grund ist es während dem Betrieb nötig, folgenden Punkten besondere Aufmerksamkeit zu schenken:
- das Glas der Tür nicht anfassen oder sich diesem nähern,
es kann Verbrennungen verursachen;
- den Rauchfang nicht anfassen;
- das Gerät keinesfalls reinigen;
- die Asche nicht entleeren;
- die Glastür nicht öffnen;
- darauf achten, dass sich keine Kinder dem Heizofen nähern.
−− Die Anweisungen dieses Handbuchs beachten.
−− Die Anweisungen und Hinweise der am Heizofen befindlichen Schilder beachten.
−− Die Schilder gehören zur Unfallverhütung und müssen aus
diesem Grund immer einwandfrei leserlich sein. Sollten die
Schilder beschädigt oder unleserlich sein, besteht die Pflicht
zum Ersatz dieser. Die Original-Ersatzschilder können beim
Hersteller angeforderdert werden.
−− Nur mit den Anweisungen im diesbezüglichen Kapitel konformen Brennstoff verwenden.
−− Die programmierte regelmäßige und außerordentliche Wartung gewissenhaft durchführen.
−− Das Gerät nie benutzen, ohne die tägliche Kontrolle laut Kapitel “Wartung” dieses Handbuchs durchgeführt zu haben.
−− Den Heizofen bei Betriebsstörungen, Verdacht auf kaputte
Teile oder ungewöhnlichen Geräuschen nicht verwenden.
Seite 6
−− Im Brandfall des Kamins den Heizofen laut den Anweisungen im Kapitel 7 ausschalten.
−− Im Fall einer unkorrekten Wirkung des Ofens aufgrund ungenügendem Kaminzugs, soll man den Schornstein, laut der
Vorschriften in Absatz 10.2.6 beschrieben reinigen lassen.
Die Schornsteinreinigung soll mindestens zweimal pro Jahr
durchgeführt werden.
−− Die lackierten Teil dürfen während des Betriebs nicht berührt
werden, um eine Beschädigung der Lackierung zu vermeiden.
3.3. Hinweise für das Wartungspersonal
−− Die Anweisungen dieses Handbuchs beachten.
−− Immer die geeignete Schutzkleidung tragen und alle anderen Schutzvorrichtungen anwenden.
−− Vor jedem Wartungseingriff sicherstellen, dass der Heizofen
- sollte er betrieben worden sein - ausgekühlt ist.
−− Sollte auch nur eine der Sicherheitsvorrichtungen falsch eingestellt sein oder nicht funktionieren, ist der Heizofen als
„nicht funktionierend” zu betrachten.
−− Vor jedem Eingriff an elektrischen und elektronischen Teilen sowie Verbindern muss die Stromzufuhr unterbrochen
werden.
4. Gerätebeschreibung
Abb. 4.
A)
Pelletsbehälter
B)
Tür mit Griff
C)
Feuerraum
D)
Aschenlade
D)
Aschenkasten
E)
Bedienblende
F)
Feuerbecken
H)
Rauchabsauggebläse
Ermöglicht die forcierte Rauchableitung und gleichzeitig die Ansaugung von Verbrennungsluft ins
Feuerbecken.
Arbeitet parallel zur Beschickungsschnecke und
regelt den Rauchabzug je nach Wärmeleistung.
A
R
E
L)
Druckwächter
M)
Sicherheitstemperaturbegrenzer mit manueller
Rückstellung.
N)
Beschickungssystem
Bestehend aus einem Getriebemotor und einer
Schnecke - ermöglicht das Dosieren der Pellets im
Feuerbecken.
O)
Elektronik-Platine
P)
Schalter zum Einschalten des Heizofens
Q)
Elektrischer Widerstand
R)
Mikroschalter Deckel Pelletsbehälter
S)
Mikroschalter Feuerraum
B
C
F
S
D
Abb. 4.1.
M
M
P
N
L
Abb. 4.3.
O
Q
H
Abb. 4.2.
Seite 7
5. Vorbereitung des Installationsortes
5.1. Vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen
Abb. 5.
Alle Strukturen, die Feuer fangen können, vor der Hitze des
Feuers schützen.
Abb. 5.1.
Die Verantwortung für die Arbeiten im Aufstellungsraum des
Heizofens ist und bleibt die des Benutzers; diesem wird auch
die Ausführung der Kontrolle bezüglich der Installationsvorschläge übertragen.
Der Benutzer hat alle örtlichen, nationalen und europäischen
Sicherheitsregelungen einzuhalten.
Fußböden aus Holz oder anderen brennbaren Materialien müssen mit einem feuerfesten Material abgedeckt werden; z.B. Ein
Blech mit 2-3 mm Stärke.
Das Schutzblech muss den gesamten Fußbodenbereich vor
dem Heizofen abdecken.
Der Heizofen kann zwischen zwei Wänden installiert werden.
Das Gerät muss auf einem Fußboden mit entsprechender Ladefähigkeit installiert werden.
Der Mindestabstand zwischen dem Heizofen und den angrenzenden Oberflächen muss 20 cm betragen.
Die Anleitung zur Montage und zum Zerlegen des Heizofens ist
ausschließlich fürs Fachpersonal vorbehalten.
Eventuelle Holzbalken über dem Heizofen sind mit feuerfestem
Material zu verkleiden.
Es ist immer empfehlenswert, sich für die Anforderung von
qualifizierten Technikern an eine unserer Kundendienststellen
zu wenden.
Sollten andere Techniker eingreifen, sind deren Fähigkeiten
unbedingt sicherzustellen.
Der Installateur hat vor der Montage oder dem Zerlegen des
Geräts alle gesetzlich vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen
zu beachten.
5.2. Allgemeine Anmerkungen
Abb. 5.2.
Viele Faktoren spielen eine wichtige Rolle für eine angemessene Wärmeleistung, einer niedrigen Schadstoffabgabe (CO Kohlenmonoxyd) und einer effizienten Verbrennung.
Einige Faktoren hängen vom Gerät ab, in dem die Verbrennung
vor sich geht, andere hingegen hängen von den Umwelt- und
Installationsbedingungen bzw. der Regelmäßigkeit der Gerätewartung ab.
Genügend Freiraum für eventuelle Wartungseingriffe lassen.
5.4. Verbrennungsluftzuführung raumluftABhängig
Abb. 5.4. Luft wird dem AufstellDie für die Verbrennung notwendige
raum entzogen – periodisches Lüften, gerade bei sehr dichten
Haussystemen, ist zwingend vorgeschrieben.
Im Aufstellungsraum ist daher für einen ausreichenden Luftwechsel zu sorgen. Wir empfehlen, bei Räumen von mehr als
50 m3 Rauminhalt, die Luftmenge innerhalb einer Stunde um
das 1,5 fache auszutauschen. Bei kleineren Rauminhalt ist die
Luftwechselrate zu erhöhen.
Der Betrieb von raumluftabhängigen Feuerstätten in KombiSollten im gleichen Raum noch weitere Heizgeräte vorhanden
sein, müssen die Lüftungsöffnungen für die Zufuhr der Verbrennungsluft das für den korrekten Betrieb aller Geräte notwendige
Volumen gewährleisten!
−− Verbrennungsluft;
nation mit Lüftung, etc. ist nur unter besonderen Auflagen
erlaubt. Fragen sie hierzu den Hersteller ihrer Lüftungsanlage.
−− Eigenschaften des Rauchabzugsystems.
Anschlussbeispiel 1
Einige wichtige Faktoren sind:
−− Qualität der Pellets (Feuchtigkeit und Größe).
In den anstehenden Absätzen sind einige Anweisungen enthalten, die einzuhalten sind, damit der Heizofen mit maximaler
Leistung funktioniert.
5.3. Aufstellungsort des Heizofens
In der Abbildung (Abb. 5.3.) sind die Mindestabstände zu
brennbaren Materialien oder Gegenständen angegeben, die
bei der Aufstellung des Heizofens einzuhalten sind.
A) Angrenzende Wand.
B) Hintere Wand.
Unterdrücke im Aufstellraum (z.B. durch Lüftungsanlagen, Dunstabzugshauben, etc) können die Funktion der Feuerstätte und
deren Sicherheitstechnik beeinflussen und sind nicht zulässig.
Bitte sprechen Sie mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister und beachten sie die FeuVo und die DIN 18896
(Techn. Regeln für die Installation und den Betrieb für Feuerstätten für feste Brennstoffe).
Dunstabzugshauben sind im Umluftbetrieb zu betreiben.
Bei Abluftbetrieb muss mit einer separaten Sicherheitseinrichtung (z.B. Fensterkontaktschalter, Unterdrucküberwachung) eine
ausreichende Luftnachströmung sichergestellt werden.
Verbrennungsluftzufuhr über Aufstellungsraum
C) Seitliche Wand.
D) Fußbodenschutz.
Abgas
Seite 8
Abb. 5.3.
Abb. 5.4.1.
Abb. 5.5.
5.5. Verbrennungsluftzuführung raumluftUNabhängig
Die Zufuhr der Verbrennungsluft in den Feuerraum erfolgt ausschließlich über ein bauseitiges Zuluftrohr mit 100 mm Durchmesser.
Der Anschluss-Stutzen für das Verbrennungsluftsystem befindet sich an der Rückseite des Gerätes!
Die dichten Rohrverbindungen werden direkt ins Freie geleitet oder an ein geeignetes Luft-Abgas-System angeschlossen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Zuluft aus einem
unabhängig mit Aussenluft versorgten Raum (z. B. Keller) heranzuführen.
Die bauseitige Luftleitung ist mit dichten Rohren (z.B. Stahlrohr
nach DIN 24145 mit flexiblen, nicht brennbaren Alu-Schlauch
am Anschlussstutzen) mit einem Mindestdurchmesser von 80
mm, maximal 3 Bögen und einer zulässigen Gesamtlänge von
4 m auszuführen.
Bei größeren Längen und mehr als drei Bögen ist ein rechnerischer Nachweis erforderlich.
Zur Überprüfung und Reinigung der Zuluftleitung ist diese mit
geeigneten Revisionsöffnungen zu versehen.
Die gesamte Zuluftleitung ist luftdicht auszuführen. Für besondere Leitungsführungen ist eine Schornsteinquerschnittsberechnung nach EN 13384-1 unter Berücksichtigung der Luftleitungsführung notwendig. Wir empfehlen, die Lüftungsanlage
auf einen maximalen Unterdruck von 4 Pascal einzustellen.
Dunstabzugshauben sind im Umluftbetrieb zu betreiben.
Bei Abluftbetrieb muss mit einer separaten Sicherheitseinrichtung (z.B. Fensterkontaktschalter, Unterdrucküberwachung) eine
ausreichende Luftnachströmung sichergestellt werden.
Zu Beachten!
•• Die Zustimmung des Bezirksschornsteinfegermeisters ist
bei Kaminofen-Anschlüssen in Verbindung mit Wohnungslüftungsanlagen Voraussetzung!
•• In die Luftzuleitung dürfen keine Absperrvorrichtungen
(Klappen, Schieber,…) eingebaut werden. Um in der NichtHeiz-Periode eine permanente Durchströmung des Ofens
zu verhindern, sind die Luftschieber am Ofen zu schließen.
•• Die Luftansaugstelle im Freien ist mit einem Schutzgitter
vor Verstopfungen zu sichern. Wir empfehlen eine Maschenweite von 10 mm.
•• Die Luftzuleitung zum Verbrennungsluftstutzen erfolgt
am besten mit einem nichtbrennbaren, flexiblen AluSchlauch!
•• Die Luftzuleitung muss wegen eventueller Kondensatbildung isoliert sein und gegen Wind geschützt werden!!
•• Der Luftkanal muss einen Durchmesser von mindestens
100 mm haben. Bei Verwendung von Rechteckrohren muss
der entsprechende Querschnitt eingehalten werden!
•• Nach der Kehr - und Überprüfungsordnung sind Lüftungsanlagen jährlich auf den freien Querschnitt durch den Bezirksschornsteinfegermeister zu überprüfen. Hierzu sollten
entsprechende Inspektionsöffnungen vorgesehen werden.
Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihren Bezirkschornsteinfegermeister.
•• Unterdrücke im Aufstellraum sind nicht zulässig, daher
sind bei der Kombination mit raumlufttechnischen Anlagen (z.B. Lüftungsan-lagen, Dunstabzugshauben, pneumatische Förderanlagen, etc.) die einschlägigen technischen
Regeln / Vorschriften zu beachten.
•• Nach den Beurteilungskriterien des DIBT Berlin und der
DIN 18160 sind Feuerstätten mit externer Verbrennungsluftversorgung nur an einfachbelegte Schornsteine zugelassen.
Anschlussbeispiel 1:
Anschlussbeispiel 2:
•• Verbrennungsluft wird vorgewärmt
•• Verbrennungsluft wird vorgewärmt
•• Führung ist im Kellerraum gut zu realisieren
•• Der Kellerraum muss vom Wohnbelüftungssystem ausgeschlossen sein und nach aussen geöffnet sein!
•• max. Länge 3 m mit 3 Umlenkungen
•• Starker Staub und Feuchtigkeit sind zu vermeiden
Abgas
Abgas
Zuluft
Zuluft
Abb. 5.5.1.
Abb. 5.5.2.
Seite 9
Anschlussbeispiel 3:
•• Verbrennungsluft wird nur wenig vorgewärmt!
•• max. Länge 4 m mit 3 Umlenkungen
Abgas
Bei einer über 3 Meter langen Rauchabzugsleitung und bei
schlechten Abzugsbedingungen (mehrfache Krümmungen,
Schornstein nicht geeignet usw.), kann der Rauchabzug nicht
optimal erfolgen. In diesem Fall sind die Betriebsparameter zu
ändern (Rauchabzug und Pelletsbeschickung), um den Heizofen
an die realen Anlageneigenschaften des Rauchfangs anzupassen. Kontaktieren Sie dazu den Kundendienst.
5.6.1. Rauchfang
Der Rauchfang muss bezüglich der Maße, der verwendeten
Materialien und den Auflagen, die in den Normen EN 96159731, EN 1856-1-2 - EN 1857 - EN 1443 - EN 13384-1-3 - EN
12391-1 genannt sind, entsprechen.
Zuluft
BAUFÄLLIGE Rohre aus ungeeignetem Material, wie Asbestzement, verzinktem Stahl usw..., mit rauen und porösen Innenflächen entsprechen nicht den geltenden Gesetzen und beeinträchtigen den einwandfreien Betrieb des Heizkamins.
Abb. 5.5.3.
Weiters sollen die Beurteilungskriterien für den gemeinsamen
Betrieb von Feuerstätte - Wohnraum - Wohnlüftung - Dunstabzug des Bundesverband des Schornsteinfegerhanwerks beachtet werden.
5.6. Rauchabzugleitung
Abb. 5.6.
Der Heizofen funktioniert mit Unterdruck im Feuerraum - unbedingt sicherstellen, dass die Abgasleitung dicht abgeschlossen
ist.
−− Nachdem der geeignete Platz für die Installation des Heizofens gewählt wurde - unter Beachtung der Maße aus Absatz 5.3 - kann die Verlegung der Abgasleitungen erfolgen.
Die Abgasleitung über einen Rauchfang (Abb. 5.6.1) muss unter Beachtung folgender Regeln erfolgen:
−− Den Rauchfang auf seinen Zustand prüfen; bei einem alten Rauchfang ist eine Sanierung durch Einführung eines
isolierten Stahlrohrs (mit Steinwolle oder Vermiculit) empfehlenswert.
−− Der Rauch kann nur dann direkt in den Rauchfang abgeleitet
werden, wenn dieser einen maximalen Querschnitt von 15 ×
15 cm oder einen Durchmesser von 15 cm aufweist und über
eine Inspektionsklappe verfügt.
A) Windschutzkamin.
B) Maximaler Querschnitt 15×15 cm oder Durchmesser 15 cm,
maximale Höhe 4-5 Meter.
C) Dichter Anschluss.
D) Inspektionsöffnung.
−− Die Rohre für den Rauchabzug müssen aus starrem, lackiertem (mindestens 1,5 mm Stärke) oder Edelstahl (mindestens
0,5 mm Stärke) mit 8 cm Nenndurchmesser mit Dichtungen
gefertigt werden.
Es ist empfehlenswert, maximal 3 Richtungsänderungen einzubauen und dafür 45-90°- Krümmungen bzw. T-Anschlüsse
zu verwenden.
−− Bei jeder vertiaklen oder horizontalen Streckenänderung immer einen T-Anschluss mit Prüföffnung verwenden.
−− Die horizontalen Strecken dürfen max. 2-3 m lang sein und
müssen 3-5% Steigung aufweisen.
Bei längeren Rauchabzugleitungen muss die Rauchleitung mindestens die ersten 1,5 m vertikal verlegt werden.
−− Die Rohre mit geeigneten Schellen an der Wand befestigen.
Der Anschluss der Abgasleitung darf nicht an folgende Leitungen
angeschlossen werden:
−− Einen bereits durch andere Heizungen (Kessel, Heizöfen, Kamine usw.) verwendeten Rauchfang;
−− An Entlüftungssysteme (Dunstabzugshauben, Entlüftung
usw.), auch nicht, wenn extra verlaufend.
Die Installation von Absperrventilen und Luftregelklappen ist
verboten.
Seite 10
Abb. 5.6.1.
6. Installation
Abb. 6.
Die Installation muss von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
6.1. Nivellieren des Heizofens
6.2.2. Externe Anschlüsse
Vor Durchführung der Anschlüsse die Stromversorgung unterbrechen.
(Abb.6.2.3):
Der Heizofen muss unter Einsatz einer Wasserwaage anhand
der Stellfüße nivelliert werden (Fig. 6.1.).
ON-OFF
= Ein- und Ausschaltung über externes Gerät 1 - 2
A B = Wasserwaage
TA
= Raumthermostat 3 - 4
RS232
= Serieller Anschluss zum internen Gebrauch
durch Lohberger
AB
6.2.2.1. ON-OFF-Anschluss
Der Ofen ist zum Anschluss eines externen Geräts voreingestellt.
An der Geräterückwand des Ofens befindet sich der Anschluss,
an dem die Drähte des externen Geräts an die Klemmen 1 und
2 anzuschließen sind (Abb. 6.2.4).
Abb. 6.1.
6.2. Verschiedene Anschlüsse
Das Gerät muss das erste mal Manuell eingeschaltet werden.
Beim schlieSSen des externen Kontaktes geht das Gerät nach
4 Minuten aus.
Abb. 6.2.
6.2.2.2. Thermostat-Anschluss
6.2.1. Stromanschluss
Den Heizofen einfach mit dem Stecker an die häusliche Stromleitung anschließen.
Der Elektroanschluss (Stecker) muss auch nach der Installation
des Heizofens mühelos zugänglich sein.
Sollte das Netzkabel beschädigt sein, muss es vom Kundendienst oder von einem Fachmann ersetzt werden, um jedes Risiko zu vermeiden.
KLEMMLEISTE THERMOSTATANSCHLÜSSE (Abb. 6.2.3)
Der Anschluss eines eventuellen Thermostats ist am entsprechenden Klemmenbrett vorzunehmen, das sich an der Rückseite des Ofens befindet - Klemmen 3 und 4 nach dem in Abb.
6.2.4 gezeigten Schema.
Das Raumthermostat muss als SCHLIESSER konfiguriert werden
und potentialfrei sein. (Es darf keine Austrittsspannung haben).
Raumthermostat (= normalerweise Geschlossen)
6.2.1.1. Erdung
Die Anlage muss verpflichtend mit einer Erdung und einem
Schutzschalter gemäß den gültigen Bestimmungen ausgestattet
sein (Abb. 6.2.1).
Wenn die Platine mit einem Raumthermostat verbunden ist
und die Raumtemperatur erreicht wird, arbeitet der Heizofen
in der ersten Leistungsstufe unter Beibehaltung der StandardOperationen.
RS 232
ON-OFF
Abb. 6.2.1.
6.2.1.2. Start
TA
Für die Inbetriebnahme den Schalter auf „I” (Ein) stellen (Abb.
6.2.2
Abb. 6.2.3.
Abb. 6.2.4.
I
Abb. 6.2.2.
Seite 11
7. Verbrennung
Abb. 7.
7.1. Das System der doppelten Verbrennung
Eine in einem Heizofen korrekt brennende Flamme gibt die
gleiche Menge an Kohlendioxyd (CO2) ab, die durch die natürliche Zersetzung des Holzes selbst hätte erzeugt werden
können.
Die von der Verbrennung oder Zersetzung einer Pflanze erzeugte CO2-Menge entspricht der Menge, die eben diese Pflanze während ihres Lebenszyklus aus der Atmosphäre entnimmt
und für die Luft in Sauerstoff bzw. für die Pflanze in Kohlenstoff umwandeln kann.
Bei der Verwendung von nicht erneuerbaren Fossilbrennstoffen
(Kohle, Dieselöl, Gas) werden im Gegenteil zum Holz enorme
Mengen an CO2, das sich im Laufe von Millionen Jahren angesammelt hat, an die Atmosphäre abgegeben, was zur Erhöhung des “Treibhauseffekts” beiträgt. Demnach kann die
Anwendung von Holz als Brennstoff als umweltfreundlich angesehen werden, da ein erneuerbarer Brennstoff verwendet
wird, der sich harmonisch in den natürlichen, ökologischen
Zyklus einfügt.
Das von LOHBERGER für Heizöfen und Kamine angewandte
Prinzip der sauberen Verbrennung entspricht voll und ganz
diesen Zielsetzungen, wonach man sich auch in der Planung
der Produkte hält.
Was versteht man unter sauberer Verbrennung und wie funktioniert sie?
Die Kontrolle der Primärluft und die Zufuhr von Sekundärluft
bewirken eine zweite Verbrennung bzw. eine so genannte
Nachverbrennung, bei der sich eine zweite Flamme über der
ersten entwickelt und lebendiger und auch klarer brennt. Sie
verbrennt durch die Zufuhr der Sekundärluft die unverbrannten Gase, wodurch die Heizleistung wesentlich verbessert
wird: Die schädlichen, durch die unvollständige Verbrennung
bedingten CO-Emissionen (Kohlenmonoxyd) werden auf ein
Minimum reduziert.
Nachbrennung
Wärme
Primärverbrennung
Sekundärluft
Primärluft
System der doppelten
Verbrennung
Wärme
Abb. 7.3.
Abb. 7.1.
8. Brennstoffe
Abb. 7.2.
Abb. 8.
8.1. Brennstoffeigenschaften
−− Holzpellets bestehen zu 100 Prozent aus natubelassenen
Holzresten (Hobelspäne, Sägespäne,...). Die trockenen
Holzrste werden zerkleinert und zu Holzpellets verpresst.
Die Qualität der Pellets wird durch die ÖNORM 7135 und die
DIN 51731 festgelegt.
Für diesen Heizofen ist ausschließlich dieser Brennstoff vorgesehen.
−− Die Effizienz und Wärmeleistung des Heizofens können je
nach Art und Qualität der verwendeten Holzpellets variieren.
Der RUA benötigt für einen einwandfreien Betrieb Pellets mit
folgenden Eigenschaften:
- Maße Ø 6 - 7 mm
- Länge max. 30 mm
- Max. Feuchtigkeitsgehalt 8 - 9%
−− Wie erkennt man qualitativ hochwertige Holspellets?
Gute Qualität: Die Oberfläche erscheint glatt und glänzt seidenmatt, gleichmäßige Länge der Pellets, kein Staubanteil.
Mindere Qualität: Längsrisse, hoher Anteil extrem langer
und/oder kurzer Pellets, hoher Staubanteil.
Seite 12
Die Verwendung von minderwertigen oder unzulässigen Pellets
beeinträchtigt die Funktion Ihres Gerätes und kann desweiteren
zum Erlöschen der Garantie, der Gewährleistung und der damit
verbundenen Produkthaftung führen!
Aufgrund der Betriebstemperaturkontrolle kann der Heizofen
nicht mit traditionellem Holz beschickt werden.
Es ist verboten, den Heizkamin zum Einäschern von Abfall zu
benutzen.
8.2. Lagerung der Pellets
Die Pellets müssen in einem trockenen, nicht allzu kalten Raum
gelagert werden.
Es ist empfehlenswert, einige Säcke Pellets im selben Raum
des Heizofens oder in einem nahe gelegenen Raum mit geeigneter Temperatur und Feuchtigkeit aufzubewahren.
Feuchte oder kalte (5°C) Pellets haben eine geringere Heizleistung und bewirken, dass das Kohlenbecken und die Feuerstelle
häufiger gereinigt werden müssen (unverbranntes Material).
Bei der Lagerung und dem Handling der Pelletssäcke immer Acht
geben. Sie dürfen nicht in Sägespäne zerkleinert werden.
Sägespäne im Behälter des Heizofens können zum Blockieren
des Pellets-Beschickungssystems führen.
9. Inbetriebnahme und Bedienung
Abb. 9.
9.1. Einfüllen der Pellets
Die erste Maßnahme zur Inbetriebnahme des Heizofens ist das
Anfüllen des Brennstoffbehälters (Pellets).
Nachfüllen der Pellets nur, wenn das Gerät ausgeschaltet ist!
Wird der Deckel des Pelletbehälters während des Heizbetriebes
für längere Zeit geöffnet, wird durch die Sicherheitsschaltung
eine Fehlermeldung ausgelöst und das Gerät geht auf Störung
(Anzeige Alarm Thermische)
LOHBERGER
RUA
Abb. 9.3.1.
Der Deckel muss immer hindernisfrei zum Einfüllen der Pellets
geöffnet werden können.
Die Pellets mit einer
Schaufel
einfüllen.
(Abb. 9.1.).
Die Pellets nicht direkt
aus dem Sack einschütten.
9.2. Beschreibung der Bedienblende
AUS
LEISTUNG
Abb. 9.3.2.
Die Betriebsparameter des Heizofens können in allen drei Phasen eingestellt werden.
Abb. 9.1.
Abb. 9.2.
Die Blende besteht aus dem hintergrundbeleuchteten LCDDisplay, aus der ON-Taste, der OFF-Taste und den beiden
Menu‑Tasten (
und
).
Über die Blende kann der Heizofen ein- und ausgeschaltet,
der Betrieb geregelt und die Betriebsund Wartungsprogramme
eingestellt werden.
Das Display zeigt die drei Betriebsphasen des Heizofens an:
1. AUS - zeigt an, dass der Heizofen nicht betrieben ist oder
gerade auskühlt.
2. START - zeigt an, dass sich der Heizofen in der Inbetriebnahmephase befindet.
Die Einstellungen (Parameter) sind nur während der Betriebsphase aktiv, denn beim “START” und auf “AUS” werden sie
automatisch geregelt. Dadurch definiert die Einstellung der
“LEISTUNG” während der Phasen “START” und “AUS” den
Wert der beiden Parameter in der “BETRIEBSPHASE”.
9.3.2. Phase der Inbetriebnahme (Einschalten des
Heizofens)
Zum Anzünden des Heizofens die Taste ON einige Sekunden
lang gedrückt halten.
Auf dem Display erscheint die Meldung “WARTEN AUF FLAMME”.
Diese Phase erfolgt automatisch und wird komplett vom Heizofen gesteuert. Daher kann kein Parameter geändert werden
(Abb. 9.3.3).
3. BETRIEB - zeigt an, dass der Heizofen funktioniert und
heizt.
WARTEN
LEISTUNG
Die Programmierung des Heizofens kann über zwei verschiedene Menuarten erfolgen:
1. Laufband - die Einstellungsparameter erscheinen einer nach
dem anderen in der zweiten Zeile der Bedienblende.
2. Komplett - alle Einstellungsparameter erscheinen gleichzeitig in der zweiten Zeile der Bedienblende.
Bei der Lieferung ist der Heizofen auf Laufband eingestellt.
Der Benutzer kann in jeder Phase von Laufband auf Komplett
oder umgekehrt umstellen (Abs. 9.6.3.4).
Abb. 9.3.
Während dieser Phase entsteht die Flamme, und der Heizofen
bringt sich auf Betriebstemperatur.
Auf dem Display erscheint die Meldung “FLAMME VORHANDEN”.
VORHANDEN
LEISTUNG
9.3.1. Stromversorgung
Den Heizofen mit Strom versorgen, indem der Hauptschalter
auf “I” gestellt wird (Abs. 6.2.2).
Bei korrektem Anschluss ertönt ein akustisches Signal, das
Display schaltet sich ein und die Schrift “LOHBERGER RUA”
(Abb. 9.3.1) erscheint. Nach 2 Sekunden erscheint die Schrift
“AUS” laut Abb. 9.3.2 und in der zweiten Zeile erscheinen
folgende Parameter in Laufband:
SET RAUM T.
10:28
2
Abb. 9.3.3.
9.3. Inbetriebsetzung der Verbrennung
LEISTUNG;
10:28
2
10:28
2
Abb. 9.3.4.
Ist die Temperatur für einen korrekten Heizofenbetrieb ausreichend, geht der Heizofen automatisch zur Betriebsphase
über. Andernfalls erscheint die ALARMMELDUNG FEHLENDE
ZÜNDUNG (Abs. 9.7.2).
Automatische Zündung: Der Heizofen ist mit einer automatischen Vorrichtung ausgestattet, die das Zünden der Pellets ohne
den Gebrauch herkömmlicher Zündvorrichtungen ermöglicht.
Seite 13
9.4. Betriebsphase
MODULATION
Abb. 9.4.
Nach der Zündung erscheint am Display die Meldung “ON”.
Während dieser Phase stellt sich die Anlage automatisch auf
die Werte, die vorher von Ihnen für die Leistung des Heizofens
eingegeben wurden, ein. Am Display erscheint ständig die Meldung “ON”. Außerdem scheinen in zyklischer Folge folgende
Parameter auf:
Bei Erreichen der eingestellten Temperatur geht der Heizofen
in Modulation über. Es erscheint “BETRIEB MODULIEREN” und
“THERMOSTAT EIN”.
Während dieser Phase geht die Leistung zurück, damit die
Raumtemperatur bei minimalem Energieverbrauch beibehalten
wird.
LEISTUNG (einstellbare Werte von 1 - 5 bzw. A)
definiert die Leistung, mit der der Heizofen arbeitet (Abb.
9.4.1). Anstehend die Anweisungen für die Einstellung:
Beim Erscheinen der Schrift “LEISTUNG” die Taste
drücken, um den Wert zu erhöhen und die Taste
drücken, um
ihn zu verringern.
BETRIEB
LEISTUNG
MODULIEREN 10:28
THERMOSTAT
EIN
Abb. 9.4.3.
9.5. Ausschaltphase des Heizofens
10:28
2
Zum Ausschalten des Heizofens die OFF-Taste einige Sekunden
lang drücken. Am Display erscheint die Meldung “ENDREINIGUNG” (Abb. 9.5.1).
Abb. 9.4.1.
P = A (automatische Heizofenregelung)
Wird dieser Modus aktiviert, wird der Heizofen automatisch
je nach der am Thermostat eingestellten Temperatur geregelt
(am Menu Set Betrieb: SET RAUM T.). Die Leistung des Rauchabsauggebläses wird automatisch eingestellt.
Nach Erreichen der Raumtemperatur (RAUMTEMP.) erscheint
am Display im Falle des
−− KOMPLETTEN MENUTYPS: Beide angezeigte Temperaturwerte blinken. Dadurch wird das Erreichen der gewünschten
Raumtemperatur und der Mindestbetrieb angezeigt;
−− LAUFBANDEN MENUTYPS: Bei Erreichen der gewünschten
Raumtemperatur wird zusätzlich zu den Betriebswerten des
Heizofens die Schrift THERMOSTAT ON angezeigt.
SET RAUM T. (kann zwischen L (low), 10-40°C, H (hot) eingestellt werden) zeigt die an der Sonde eingestellte Temperatur
an (Abb. 9.4.2). Sobald die Raumtemperatur die eingestellte
Temperatur erreicht, schaltet sich der Heizofen auf die kleinste
Leistungsstufe (1); zur Einstellung, wie folgt vorgehen:
ENDREINIGUNG
LEISTUNG
Die eingestellten Werte werden auch bei ausgeschaltetem Heizofen oder fehlender Stromzufuhr bis zur nächsten Änderung
gespeichert.
10:28
2
Abb. 9.5.1.
Warten Sie zur Durchführung einer neuen Zündung, bis der Heizofen komplett abgekühlt ist.
Es ist möglich, die Betriebsparameter des Heizofen einzustellen.
Das Pelletbeschickungssystem hält sofort an, während das
Rauchgebläse bei kaltem Heizofen automatisch stoppt.
Beim Versuch einer neuen Zündung kann auf dem Display die
Meldung “WARTEN AUF REINIGUNGSENDE” erscheinen, die
den Benutzer dazu auffordert, die komplette Abschaltung abzuwarten.
Beim Erscheinen von „SET RAUM T.” die Taste
zum Erhöhen und die Taste
zum Verringern des Werts drücken.
Warten auf
Reinigungsende
Abb. 9.5.2.
Die Einstellungen sind nur während der Betriebsphase aktiv.
Die Abschaltphase “ENDREINIGUNG” wird dagegen automatisch eingestellt.
BETRIEB
10:28
SET RAUMTEMP 20°C
Abb. 9.4.2.
LOW
10°-11°- . . . -39°-40°
HOT
Raumthermostat
ist immer aktiv Ofenleistung 1
Einstellen
des
Raumthermostats
Raumthermostat
ist ausgeschlossen
- Ofenleistung wie
eingestellt
Seite 14
Abb. 9.5.
Zum Ausschalten des Heizofens nicht den Stecker aus der Dose
ziehen. Den automatischen Abschaltzyklus unbedingt beenden
lassen. Ein länger andauernder Betrieb des Rauchabzugventilators ist normal.
9.5.1. Warten Rauchabzug
Praktisches Beispiel:
Sollte der Heizofen während der INBETRIEBNAHME über die
Taste OFF ausgeschaltet werden, erscheint die Meldung “ENDREINIGUNG”, und es ertönt ein akustisches Signal.
Nun wird das Rauchabsauggebläse für zirka 4 Minuten auf
maximaler Leistung eingeschaltet.
Um ins Menu Set Betrieb zu gelangen (Abb. 9.6.2), muss die
Taste „ON“ und zur Bestätigung „ok“ gedrückt werden.
Taste
des Befehls
drücken.
C
oder die Taste
F
des Befehls
C
Während dieser Phase hat die ON -Taste keine Wirkung.
Nach ein paar Minuten, wenn der Heizofen abgekühlt ist, geht
dieser auf den Status “AUS” über.
Jetzt kann der Heizofen durch Drücken der Taste ON gestartet
werden.
P
S
9.5.2. Warnung “Brenntopf reinigen”
Dieser Hinweis soll dafür sorgen, dass der Brennertopf bei
erneuter Zündung sauber ist. Damit wird ein besserer Betrieb
des Heizofens garantiert.
Den Inhalt des Brennertopfes nicht in den Pelletbehälter schütten.
ok
MENU
x
SET BETRIEB
C
C
C = Befehl
Abb. 9.6.1.
F = Funktion
P = Erste Zeile
S = Zweite Zeile
9.6.1. Menu Set Betrieb
Über dieses Menu wird der Heizofenbetrieb eingestellt und
geregelt, wobei gleichzeitig alle Betriebsparameter angezeigt
werden.
Warnung
Brenntopf Reinigen
Vorgehensweise:
Abb. 9.5.3.
1. Am Display das “MENU SET BETRIEB” Abb. 9.6.2 anzeigen,
Abb. 9.6.
9.6. Erweiteter Gebrauch der Bedienblende
In diesem Kapitel werden die Funktionen für die erweiterte
Heizofensteuerungen, wie die Programmierung der Zündung
und das automatische Abschalten bzw. die Anwendung einer
anderen Menuart (KOMPLETT bzw. LAUFBAND) usw. illustriert
und erklärt.
In der Abbildung 9.6.1 sind jene Elemente des Displays hervorgehoben, die angezeigt werden können.
2. Die Taste ON (ok) drücken; in der zweiten Displayzeile
erscheinen die Zeichen der Betriebsparameter, Abb. 9.6.3:
P = LEISTUNG; (siehe Absatz 9.4);
T = SET RAUMTEMP; (siehe Absatz 9.4);
ok
MENU
x SET BETRIEB
Abb. 9.6.2.
Funktion: In der Mitte steht grossgeschrieben die Beschreibung der Funktion.
Befehl: In den Ecken (in der Nähe einer der vier Tasten)
könnte ein Symbol (
,
) oder ein Wort in
Schrägschrift (ok, x) vorhanden sein; diese Befehle
werden mit der daneben liegenden Taste erteilt.
Verzeichnis der Befehle:
ok
x
LEISTUNG
P=1
T=20°
Abb. 9.6.3.
ok - bestätigt die Änderung.
x
- bricht diese Anzeige ab und kehrt zur vorhergehenden
zurück.
- läuft die diversen Anzeigen durch oder erhöht den
Parameterwert.
3. Drücken Sie ON (ok). Der Wert P blinkt, was bedeutet,
dass die LEISTUNG über
oder
geändert werden
kann.
- läuft die diversen Anzeigen durch oder verringert den
Parameterwert.
ok
x
Für den ZUGANG zu den MENUS:
1. Gleichzeitig die Tasten
,
scheint: MENU SET BETRIEB.
drücken - am Display er-
LEISTUNG
+
P=1
T=20° -
Abb. 9.6.4.
2. Über die Taste
können die anderen Menus durchgesehen werden: MENU TIMER, MENU EINSTELLUNG.
4. Nach Anzeige des gewünschten Werts diesen durch die
Taste ON (ok) bestätigen.
Um zum gewünschten Menu einzutreten, muss das Menu am
Display erscheinen und dann die Taste ON (ok) gedrückt werden.
7. Drücken Sie ON (ok). Es blinkt der Wert T. Zur Änderung
wie oben beschrieben vorgehen.
Um das Menu SET BETRIEB und zum vorhergehenden zurück
zu gelangen, muss die Taste OFF (x) gedrückt werden.
8. Bei Anzeige des gewünschten Werts zur Bestätigung ON
(ok) drücken.
Die Einstellungen können jederzeit durch zweimaliges Drücken
der Taste OFF (x) abgebrochen werden.
Seite 15
ok
x
SET RAUMTEMP
P=1
T=20°
4) Blinkt der vierte Parameter, kann entschieden werden,
an welchen Wochentagen dieses Programm verwendet
werden soll.
+
-
Drücken Sie die Taste
zu durchlaufen.
Abb. 9.6.5.
oder die Taste
Drücken Sie die Taste “ON”, um den Tag zu aktivieren. Neben
dem gewählten Tag erscheint ein ausgefüllter Kreis .
9.6.2. Menu Timer
In diesem Menu wird das automatische Ein- und/oder Ausschalten des Heizofens programmiert.
OFF
OFF
OFF
P1 M D M D F S S
Wählen Sie “MENU TIMER” (Abb. 9.6.6), und drücken Sie ON,
um es zu öffnen.
Auf der ersten Bildschirmseite befindet sich die Einstellmöglichkeit des Programms P1.
Abb. 9.6.7.
Es können bis zu 6 Programme eingestellt werden.
Drücken Sie die Taste
oder die Taste
schiedenen Programme anzuzeigen.
ok
x
, um die ver-
MENU
TIMER
OFF
OFF
P1 PROGRAMM
OFF
ON
P1
OFF
Abb. 9.6.8.
Abb. 9.6.6.
9.6.2.1. Programmeinstellung
Drücken Sie die Taste ON, um Zugriff auf die Parameter des
gewünschten Programms zu erhalten.
OFF
PROGRAMM
Abb. 9.6.9.
Drücken Sie die Taste
oder die Taste
, um die Einstellungen innerhalb des Programms zu durchlaufen.
Drücken Sie die Taste “ON”, um den Wert zu bestätigen.
Bei jedem Drücken der Taste OFF (x) kehrt man zum vorherigen
Menu zurück. Durch Drücken der Taste OFF (x) kann das Programm jederzeit verlassen werden.
25°C
OFF
OFF
P1
SET RAUMTEMP
Abb. 9.6.10.
1) Blinkt der erste Parameter, besteht die Möglichkeit:
a) durch Wählen von “OFF” das Programm zu deaktivieren;
b) durch Wählen von “ON” das Programm mittels der im
MENU BETRIEBSEINSTELLUNGEN eingegebenen Werte zu
aktivieren.
c) Wird eine Raumtemperatur zwischen 10 und 30 °C gewählt, erreicht der Heizofen diese automatisch.
OFF
P1
OFF
OFF
START CRONO
Abb. 9.6.11.
2) Blinkt der zweite Parameter, kann entschieden werden,
wann der Heizofen einschalten soll.
Wählen Sie die gewünschte Uhrzeit, und drücken Sie “ON”.
“OFF” deaktiviert die Zündfunktion.
25°C
OFF
OFF
P1
STOP CRONO
3) Blinkt der dritte Parameter, kann entschieden werden,
wann der Heizofen ausschalten soll.
Wählen Sie die gewünschte Uhrzeit, und drücken Sie “ON”.
Abb. 9.6.12.
“OFF” deaktiviert die Ausschaltfunktion.
Wird OFF als Einschaltzeit eingestellt, schaltet der Heizkamin
nicht ein. Wird OFF als Ausschaltzeit eingestellt, schaltet der
Heizofen nicht ab. Diese Option ist dann nützlich, wenn man
entweder nur das Einoder nur das Ausschalten programmieren
will.
25°C
OFF
OFF
P1 M D M D F S S
Abb. 9.6.13.
Seite 16
, um die Tage
9.6.3. Menu Einstellung
9.6.3.1. Uhrzeit
Über dieses Menu gelangt man zu folgenden Untermenus:
4) UHRZEIT über
UHRZEIT
= ermöglicht das Eingeben und Umstellen
der Uhrzeit;
5) Für den Zugang des Wochentages ON drücken - der Wochentag blinkt.
DATUM
= ermöglicht das Eingeben und Regeln des
internen Kalenders;
6) Zur Änderung des Wochentages
SPRACHE
= ermöglicht die Wahl der gewünschten
Sprache (ITALIENISCH, ENGLISCH, FRANZÖSISCH, DEUTSCH oder SPANISCH);
MENUART
STANDBY
PIEPSER
= ermöglicht die Wahl zwischen den beiden
Menuarten KOMPLETT oder LAUFBAND. Im
LAUFBAND-Modus (Standard-Einstellungen)
werden alle Parameter des Heizofens abwechselnd angezeigt. Bei Einstellung des
KOMPLETT-Mmodus können am gleichen
Bildschirm alle Funktionsparameter des
Heizofens angezeigt werden.
= ermöglicht während der Betriebsphase das
Ausschalten des Heizofens bei Erreichen
der höchsten eingestellten Raumtemperatur (EINSTELLUNG AMB.) und das erneute
Einschalten bei Erreichen der niedrigsten
eingestellten Raumtemperatur (TEMP.
START);
= ermöglicht das Aktivieren oder Deaktivieren des Warnpiepsers. Die Alarmmeldungen
bleiben immer aktiv;
EINSTELLUNG NACHTTEMPERATUR
oder
ok
UHRZEIT
x
DIENSTAG
wählen.
oder
drücken.
10:28
Abb. 9.6.15.
ok WOCHENTAG
x
+
10:28
-
DIENSTAG
Abb. 9.6.16.
7) Zur Bestätigung und zum Übergang zu den Stunden, die
nun blinken, ON drücken.
8) Zur Änderung der Stunden
oder
drücken.
9) Zur Bestätigung und zum Übergang zu den Minuten, der
nun blinkt, ON drücken.
10) Zur Änderung der Minuten
oder
drücken.
11) Zur Bestätigung der Minuten ON drücken.
= ermöglicht während der AUSPhase die Beibehaltung der für die Nacht eingestellten
Raumtemperatur des Heizofens (EINSTELLUNG NACHTTEMPERATUR);
TASTENSPERRE = ermöglicht das Sperren der Tastatur der
Bedienblende, damit die Parameter nicht
verändert werden können.
RESET
= ermöglicht auf die Werkseinstellung zurück
zustellen.
ECONOMY
= ermöglicht die Einstellung der maximalen
Leistung beim automatischen Betrieb.
ok
STUNDE
x
DIENSTAG
ok
MINUTE
x
DIENSTAG
10:28
+
-
Abb. 9.6.17.
10:28
+
-
Für den Zugang zum MENU EINSTELLUNG:
1. Gleichzeitig die Tasten
2. Die Taste
zeigt wird;
drücken;
Abb. 9.6.18.
drücken, bis das MENU EINSTELLUNG ange-
3. ON drücken, um ins MENU EINZUTRETEN.
Um das Menu zu verlassen:
12) Die Taste OFF drücken, um aus dem Menu UHRZEIT
auszusteigen.
13) Die Taste OFF drücken, um aus dem Menu EINSTELLUNG
auszusteigen.
ok
MENU
x EINSTELLUNG
Abb. 9.6.14.
Seite 17
9.6.3.2. Datum
4) DATUM über
9.6.3.3. Sprache
oder
wählen.
4) SPRACHE über
5) Für den Zugang zu dem Tag ON drücken - der Tag blinkt.
oder
wählen.
5) Zum Zugang zum Menu ON drücken - die aktive Sprache
(DEUTSCH) blinkt.
6) Zur Änderung der Sprache
ok
x
DATUM
01 02 03
oder
drücken.
7) Zur Bestätigung ON drücken.
Abb. 9.6.19.
ok
x
SPRACHE
DEUTSCH
ok
x
SPRACHE
DEUTSCH
Abb. 9.6.23.
ok
x
TAG
01 02 03
+
-
Abb. 9.6.20.
6) Zur Änderung des Tages
oder
drücken.
7) Zur Bestätigung und zum Übergang zum Monat, das nun
blinkt, ON drücken.
8) Zur Änderung des Monats
oder
drücken.
9) Zur Bestätigung und zum Übergang zu dem Jahr, das nun
blinkt, ON drücken.
10) Zur Änderung des Jahres
oder
drücken.
11) Zur Bestätigung des Jahres ON drücken.
Abb. 9.6.24.
Um das Menu zu verlassen:
12) Die Taste OFF drücken, um aus dem Menu SPRACHE auszusteigen.
13) Die Taste OFF drücken, um aus dem Menu EINSTELLUNG
auszusteigen.
9.6.3.4. Menuart
4) Die MENUART über
ok
x
MONAT
01 02 03
+
-
+
-
oder
wählen.
5) Zum Zugang zu den Einstellungen ON drücken. Die aktive
Menuart blinkt (LAUFBAND).
6) Zur Wahl der Menuart
oder
drücken.
7) Zur Bestätigung ON drücken.
Abb. 9.6.21.
ok
x
JAHR
01 02 03
ok
x
+
-
MENUART
LAUFBAND
Abb. 9.6.25.
Abb. 9.6.22.
ok
x
Um das Menu zu verlassen:
12) Die Taste OFF drücken, um aus dem Menu DATUM auszusteigen.
13) Die Taste OFF drücken, um aus dem Menu EINSTELLUNG
auszusteigen.
MENUART
LAUFBAND
+
-
Abb. 9.6.26.
Um das Menu zu verlassen:
12) Die Taste OFF drücken, um aus dem Menu MENUART auszusteigen.
13) Die Taste OFF drücken, um aus dem Menu EINSTELLUNG
auszusteigen.
ok
x
MENUART
KOMPLETT
+
-
Abb. 9.6.27.
Seite 18
Die Menuart KOMPLETT ist im Absatz 9.6.7. erklärt.
Der Heizofen wird werkseitig auf LAUFBAND eingestellt.
9.6.3.5. Standby
9.6.3.6. Piepser
4) Wählen Sie STANDBY durch Betätigen von
oder
.
Der derzeitige Status wird angezeigt.
5) Drücken Sie ON, um zu den Einstellungen zu gelangen. Es
blinkt die aktive Betriebsart (OFF).
4) Wählen Sie PIEPSER durch Betätigen von
oder
.
5) Drücken Sie ON, um zu den Einstellungen zu gelangen. Es
blinkt die aktive Betriebsart “ON”.
6) Wählen Sie
oder
, um die Aktivierung (ON) oder
die Deaktivierung (OFF) der Funktion zu wählen.
7) Drücken Sie ON zur Bestätigung.
ok
STAND-BY
x OFF
17°
Abb. 9.6.28.
ok
x
PIEPSER
ON
ok
x
PIEPSER
ON
Abb. 9.6.33.
ok ATT.STAND-BY
x OFF
17°
+
-
Abb. 9.6.29.
6) Drücken Sie
oder
, um die Betriebsart zu wählen.
+
-
Abb. 9.6.34.
7) Drücken Sie ON zur Bestätigung, und um zur Temperatur
weiterzugehen.
Um das Menu zu verlassen:
8) Drücken Sie
oder
, um die Temperatur des erneuten Starts “TEMP. START” zu wählen.
12) Drücken Sie die Taste OFF, um das Menu PIEPSER zu
verlassen.
9) Drücken Sie ON zur Bestätigung.
13) Drücken Sie die Taste OFF, um das Menu HEIZOFENEINSTELLUNG zu verlassen.
9.6.3.7. Einstellung Nachttemperatur
ok ATT.STAND-BY
x ON
17°
+
-
4) Wählen Sie EINSTELLUNG NACHTTEMPERATUR durch
Betätigen von
oder
.
5) Drücken Sie ON, um zur Einstellung zu gelangen. Die
aktive Betriebsart blinkt (OFF).
Abb. 9.6.30.
ok
TEMP. START
x OFF
17°
ok SET NACHTT.
x
OFF
+
Abb. 9.6.35.
Abb. 9.6.31.
Um das Menu zu verlassen:
ok SET NACHTT.
x
OFF
12) Drücken Sie die Taste OFF, um das Menu STANDBY zu
verlassen.
13) Drücken Sie die Taste OFF, um das Menu HEIZOFENEINSTELLUNG zu verlassen.
Auf dem Display erscheint immer das Symbol , während die
Schrift “STANDBY” erscheint, wenn die Raumtemperatur über
der in “TEMP. START” eingestellten Temperatur liegt.
+
-
Abb. 9.6.36.
6) Drücken Sie
oder
, um den Wert der gewünschten
Temperatur zwischen 3 und 20 °C oder die Deaktivierung
(OFF) der Funktion zu wählen.
7) Drücken Sie ON zur Bestätigung.
STAND-BY
10:28
P=3
T=18/20°
ok SET NACHTT.
x
15°
Abb. 9.6.32.
+
-
Abb. 9.6.37.
Seite 19
Um das Menu zu verlassen:
12) Drücken Sie die Taste OFF, um das Menu EINSTELLUNG
NACHTTEMPERATUR zu verlassen.
13) Drücken Sie die Taste OFF, um das Menu HEIZOFENEINSTELLUNG zu verlassen.
Auf dem Display erscheint immer das Symbol , während die
Schrift “STANDBY NACHT” erscheint, wenn die Raumtemperatur über der in “EINST. NACHTTEMPERATUR” eingestellten
Temperatur liegt.
STANDBY NACHT
P=3
10:28
ok
x
RESET
NEIN
ok
x
RESET
JA
Abb. 9.6.41.
+
-
Abb. 9.6.42.
T=20/20°
Um das Menu zu verlassen:
Abb. 9.6.38.
12) Die Taste OFF drücken um aus dem Menu RESET zu steigen.
9.6.3.8. Tastensperre
4) Wählen Sie TASTENSPERRE durch Betätigen von
.
oder
5) Drücken Sie ON, um zu den Einstellungen zu gelangen. Es
blinkt die aktive Betriebsart (OFF).
13) Die Taste OFF drücken um aus dem Menu EINSTELLUNG
zu steigen.
Nach der Bestätigung der Option JA, erscheint die Meldung
“ERLEDIGT”.
6) Wählen Sie
oder
, um die Aktivierung (ON) oder
die Deaktivierung (OFF) der Funktion zu wählen.
ok
x
7) Drücken Sie ON zur Bestätigung.
ERLEDIGT
Abb. 9.6.43.
ok TASTENSPERRE
x
OFF
9.6.3.9. Economy
4) Die Taste
Abb. 9.6.39.
oder
drücken um Economy wählen .
5) Die Taste ON drücken um zu den Einstellungen zugehen.
Die aktuelle Einstellung (P=5) blinkt.
ok TASTENSPERRE
x
OFF
+
6) Die Taste
oder
drücken um die Leistung beim
automatischen Betrieb zu wechseln.
-
7) ON zur Bestätigung drücken.
Abb. 9.6.40.
Um das Menu zu verlassen:
12) Drücken Sie die Taste OFF, um das Menu TASTENSPERRE
zu verlassen.
ok
x
ECONOMY
P=5
ok
x
Pot.max P=A
P=5
Abb. 9.6.44.
13) Drücken Sie die Taste OFF, um das Menu HEIZOFENEINSTELLUNG zu verlassen.
Zur Aktivierung oder Deaktivierung der Funktion Tastensperre
drücken Sie gleichzeitig die Tasten ON und OFF.
9.6.3.10. Reset
4) Die Taste
oder
drücken um RESET zu wählen.
5) ON drücken um dem Menu zugehen. Die aktuelle Einstellung (NEIN) blinkt.
6) Die Taste
oder
drücken um die Aktivierung (JA)
oder die Nicht-Aktivierung (NEIN) der Funktion zu speichern.
7) ON zur Bestätigung drücken.
Seite 20
+
-
Abb. 9.6.45.
Um das Menu zu verlassen:
12) Die Taste OFF drücken um aus dem Menu ECONOMY zu
steigen.
13) Die Taste OFF drücken um aus dem Menu EINSTELLUNG
zu steigen.
9.6.4. Betriebszeiten
GESAMT STD = zeigt die tatsächlichen Betriebstunden des
Heizofens an.
RESTL. STD
= zeigt die verbleibenen Betriebsstunden an,
nach deren Ablauf eine außerordentliche Wartung durch eine CAT-Stelle (technische Kundendienststelle) durchgeführt werden muss.
Auf dem Display blinkt die Schrift RAUMTEMP. —° oder T=—/
XX°.
EXTERN
P=3
10:28
T=--/24°
Abb. 9.6.49.
9.6.4.1. Stunden gesamt
Für die Anzeige der STUNDEN GESAMT drücken Sie die Taste
.
Es werden die gesamten Betriebsstunden des Heizofens angezeigt.
Warten Sie einige Sekunden, um die Anwendung zu verlassen.
Stunden gesamt
12345
Bei Erreichen der auf dem externen Gerät eingestellten Höchstbzw. Mindestraumtemperatur schaltet der Heizofen automatisch aus bzw. ein.
9.6.6. Raumthermostat
Nach dem Anschluss des Raumthermostats wird der Heizofen
in der Betriebsstufe 1 beheizt (Mindestbetriebsleistung). Sobald das Thermostat eingreift, reguliert es das Gerät auf den
gleichmäßigen Standardbetrieb.
Auf dem Display erscheint die Schrift “THERMOSTAT ON”, oder
die beiden Temperaturwerte blinken.
Abb. 9.6.46.
BETRIEB
THERMOSTAT
9.6.4.2. Restliche Stunden
Für die Anzeige der RESTLICHE STUNDEN drücken Sie die Taste
.
10:28
ON
Abb. 9.6.50.
Es werden die restlichen Stunden bis zur nächsten außergewöhnlichen Wartung angezeigt.
Warten Sie einige Sekunden, um die Anwendung zu verlassen.
restliche Stunden
01234
9.6.7. Verwendung der Menuart “Komplett”
9.6.7.1. Aus-Phase
Die Bedienblende zeigt in der ersten Zeile „AUS” und in der
zweiten Zeile die Betriebsparameter an (Abb. 6.6.51):
P = LEISTUNG;
T = SET RAUM T.
Abb. 9.6.47.
9.6.5. Externes Gerät
Nachdem das externe Gerät angeschlossen wurde, erscheint
auf dem Display anstelle der Raumtemperatur die Schrift
RAUMTEMP. 00° oder T=00/XX°, die das Vorhandensein des
Gerätes meldet.
AUS
P=3
10:28
T=oo/XX°
Abb. 9.6.48.
Nach der Installation des externen Gerätes muss das erste
Zünden des Heizofens notwendigerweise von der Bedienblende aus erfolgen.
AUS
P=3
10:28
T=00/20°
Abb. 9.6.51.
Um den Wert der Parameter zu ändern, ins MENU SET BETRIEB
einsteigen:
1) Gleichzeitig die Tasten
und
drücken;
2) Die Taste ON drücken, um ins MENU SET BETRIEB einzusteigen;
3) Zur Änderung der Parameter die Schritte aus Abschnitt
9.6.1. befolgen.
Bei Erreichen der Raumtemperatur, die auf dem externen Gerät
eingestellt wurde, geht der Heizofen auf “STANDBY EXTERN”
über.
Seite 21
9.6.7.2. Inbetriebnahmephase
9.6.7.4. Ausschalten des Heizofens
Zum Zünden des Heizofens die Taste ON einige Sekunden lang
gedrückt halten.
Auf dem Display erscheint die Meldung “WARTEN AUF FLAMME”.
WARTEN
P=3
10:28
T=15/20°
Zum Ausschalten des Heizofens die OFF-Taste einige Sekunden
lang drücken. Auf dem Display erscheint die Meldung ENDREINIGUNG.
ENDREINIGUNG 10:28
P=3
T=15/20°
Abb. 9.6.55.
Abb. 9.6.52.
Diese Phase erfolgt automatisch und wird komplett vom Heizofen gesteuert. Daher kann kein Parameter geändert werden
(Abb. 9.3.3).
Während dieser Phase entsteht die Flamme, und der Heizofen
bringt sich auf Betriebstemperatur.
Auf dem Display erscheint die Meldung “FLAMME VORHANDEN”.
VORHANDEN
10:28
P=3
T=15/20°
Abb. 9.6.53.
Ist die Temperatur für einen korrekten Heizofenbetrieb ausreichend, geht der Heizofen automatisch zur Betriebsphase
über. Andernfalls erscheint die ALARMMELDUNG FEHLENDE
ZÜNDUNG (Abs. 9.7.2).
9.6.7.3. Betriebsphase
Nach der Zündung erscheint am Display die Meldung “BETRIEB” (Abb. 7.6.54).
BETRIEB
10:28
P=3
T=15/20°
Abb. 9.6.54.
Der Heizofen heizt den Raum entsprechend der eingestellten
Parameter.
Zur Einstellung der LEISTUNG bzw. RAUMTEMP. :
1) ON drücken;
2) Nach den Anweisungen für die Parameter von 2 bis 4 im
Absatz 9.6.1. vorgehen.
Seite 22
Das Pelletbeschickungssystem hält sofort an, während das
Rauchgebläse erst bei kaltem Heizofen stoppt.
Warten Sie zur Durchführung einer neuen Zündung, bis der Heizofen komplett abgekühlt ist.
Es ist möglich, die Betriebsparameter des Heizofens einzustellen.
Beim Versuch einer neuen Zündung kann auf dem Display die
Meldung “WARTEN AUF REINIGUNGSENDE” erscheinen, die
den Benutzer dazu auffordert, die komplette Abschaltung abzuwarten.
Die Einstellungen sind nur während der Betriebsphase aktiv.
Die Abschaltphase “ENDREINIGUNG” wird dagegen automatisch eingestellt.
Zum Ausschalten des Heizofens nicht den Stecker aus der Dose
ziehen. Den automatischen Abschaltzyklus unbedingt beenden
lassen. Ein länger andauernder Betrieb des Rauchabzugventilators gilt als normal.
9.7. Alarm
9.7.3. Alarm Thermische
Abb. 9.7.
Wird ausgelöst wenn Störungen auftreten durch:
Bei Auftreten von Betriebsstörungen wird folgende Prozedur
eingeleitet:
−− Pelletbehälter offen;
−− Feuerraumtür offen;
1) Akustisches Signal (Summer) mit Anzeige am Display der
möglichen Ursache;
−− Überhitzung des Pelletbehälters: Kann durch verschiedene
Ursachen ausgelöst werden;
2) Die Beschickung mit Pellets wird unterbrochen;
−− Keine Stromzufuhr: Stromausfall während des Heizbetriebes;
3) Der Ventilator zur Rauchableitung wird max. zwanzig Minuten auf Höchstleistung betrieben.
−− Außerordentliche Wartung notwendig.
Für eine neue Zündung muss der Heizofen laut Absatz 9.7.9.
zurückgestellt werden.
ALARM
THERMISCHE
Ist das externe Thermostat in Betrieb und erfolgt ein Alarm,
muss die erneute Zündung notwendigerweise von der Bedienblende aus erfolgen.
Abb. 9.7.4.
Anschließend sind die verschiedenen Alarmmeldungen, die am
Display erscheinen können aufgelistet.
Gehen Sie zur Wiederherstellung des normalen Betriebs des
Heizkamins wie folgt vor:
Neben der Alarmmeldung werden auch die Uhrzeit und das
Datum angezeigt, zu denen die Alarme erfolgt sind.
Pelletbehälter / Feuerraumtür offen:
1) Überprüfen, ob der Pelletbehälterdeckel und die Feuerraumtür fest verschlossen sind. An diesen Türen sind Türkontaktschalter angebracht, um ein sicheres schließen der
Türen zu überwachen (Notwendig für den Raumluftunabhängigen Betrieb).
ALARM
Aktiv
2) Den Betrieb laut Absatz 9.7.9 wieder herstellen.
Abb. 9.7.1.
Überhitzung des Pelletbehälters:
1) Warten Sie ab, bis sich der Heizofen vollständig abgekühlt hat;
9.7.1. Alarm AbgasTemp.
2) Den Heizofen durch Herausziehen des Steckers vom Stromnetz abtrennen;
Tritt dann auf, wenn die Rauchtemperatur für den korrekten
Heizofenbetrieb nicht ausreicht.
3) Um den Heizofen wieder zurückstellen, die schwarze Kappe
(G) auf der Rückseite des Heizkamins (Abb. 9.7.5) ausschrauben und den Knopf (H) (Abb. 9.7.6) drücken;
Um den Heizofen wieder auf Normalbetrieb zurückzustellen,
wie folgt vorgehen:
1) Sicherstellen, dass genügend Pellets im Behälter sind;
2) Sicherstellen, dass die Qualität der Pellets einwandfrei ist
(z.B. nicht feucht);
3) Den Betrieb laut Absatz 9.7.9. wieder herstellen.
Abb. 9.7.5.
ALARM
Abgastemp.
G
H
Abb. 9.7.6.
4) Den Heizofen wieder am Stromnetz anschließen und den
Betrieb laut Absatz 9.7.9 wieder herstellen.
Abb. 9.7.2.
Wenn der Alarm weiter vorliegt, überprüfen ob der Heizofen oder der Rauchfang gewartet werden müssen.
9.7.2. Alarm Zündung
Der Vorgang darf nur durch Fachpersonal ausgeführt werden.
Am Ende der STARTPHASE wird kontrolliert, ob die Rauchgastemperatur für den korrekten Betrieb des Heizofens nicht
ausreicht.
9.7.4. Alarm Unterdruck
Wird ausgelöst, wenn Störungen auftreten durch:
−− Zug im Rauchfang und somit ungenügendem Unterdruck.
Tritt dann auf, wenn die Rauchtemperatur für den korrekten
Heizofenbetrieb nicht ausreicht.
Um den Heizofen wieder auf Normalbetrieb zurückzustellen,
wie folgt vorgehen:
−− Rohr Unterdrucksensor (Seite 25, Abb. 10.2.3) verstopft:
--> Aschenlade herausnehmen und Sensorrohr reinigen.
1) Sicherstellen, dass genügend Pellets im Behälter sind;
Zur Wiederherstellung des normalen Heizofenbetriebs den
Alarm wie in Absatz 9.7.9. beschrieben rücksetzen.
2) Sicherstellen, dass die Qualität der Pellets einwandfrei ist
(z.B. nicht feucht);
Prüfen Sie, wenn der Alarm weiter vorliegt, ob der Heizofen
oder der Rauchfang gewartet werden müssen.
3) Den Betrieb laut Absatz 9.7.9. wieder herstellen.
ALARM
UNTERDRUCK
ALARM
ZueNDUNG
Abb. 9.7.3.
Abb. 9.7.7.
Seite 23
9.7.5. Alarm PelletsTemp.
Tritt auf, wenn die Temperatur der Pelletsonde zu hohe Werte
erreicht.
Um den Heizofen wieder auf Normalbetrieb zurückzustellen,
wie folgt vorgehen:
9.7.8. Alarm Stromausfall (Black Out)
Wird aktiviert, wenn die Stromzufuhr länger unterbrochen ist.
Um den Heizofen wieder auf Normalbetrieb zurückzustellen,
die Schritte unter Absatz 9.7.9 befolgen.
1) Abwarten, bis der Heizofen komplett ausgekühlt ist;
ALARM
BLACK OUT
2) Sicherstellen, dass die Türen des Aschenkastens (wenn
vorgesehen) und der Feuerstelle geschlossen sind.
Abb. 9.7.12.
ALARM
pellettemp.
9.7.9. Rückstellung der Alarme
1) Abwarten, bis der Heizofen komplett abgekühlt ist und bis
der Endreinigungszyklus beendet ist.
Abb. 9.7.8.
2) Die Taste OFF der Bedienblende 5 Sekunden lang drücken.
9.7.6. Alarm Abgasvent.
Dieser Alarm tritt bei einer Betriebsstörung des Rauchgebläses
auf.
Um den Heizofen wieder auf Normalbetrieb zurückzustellen,
die Schritte unter Absatz 9.7.9 befolgen.
Sollte dieser Alarm zweimal nacheinander auftreten, ist unverzüglich eine technische Kundendienststelle von Lohberger zu
kontaktieren.
ALARM
Abgasvent.
Abb. 9.7.9.
Warnung
Brenntopf Reinigen
Abb. 9.7.13.
9.7.7. Alarm Pelletsonde / Abgassonde
Dieser Alarm tritt bei Betriebsstörungen eines der zwei Sensoren auf:
−− Pelletssonde (Abb. 9.7.10)
−− Abgassonde (Abb. 9.7.11)
ALARM
PELLETSONDE
Abb. 9.7.10.
3) Auf dem Display erscheint die Schrift “Hinweis Kohlenbecken entleeren”.
4) Eventuelle Rückstände aus dem Feuerbecken entfernen;
danach kann der Heizofen erneut gezündet werden.
Schaltet sich nur bei komplett ausgekühltem Heizofen ein.
9.8. Reinigung des Heizofens
Diese Funktion ermöglicht das Reinigen des Heizofens ohne
Verunreinigungen durch die Asche.
Während der Reinigung funktioniert der Rauchventilator auf
Höchstgeschwindigkeit, wodurch die Asche nicht aus der Feuerstelle tritt.
Die Taste OFF 2 Sekunden lang drücken.
ALARM
Abgassonde
Abb. 9.7.11.
Um den Heizofen wieder auf Normalbetrieb zurückzustellen,
die Schritte unter Absatz 9.7.9. befolgen.
Seite 24
Das Rauchgebläse wird auf Höchstleistung gebracht.
Es schaltet sich am Ende wieder von selbst aus.
Um den Vorgang zu unterbrechen, die Taste OFF drücken.
10. Wartung und Pflege
Abb. 10.
10.1. Vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen
Abb. 10.1.
Vor jedem Wartungseingriff unbedingt folgende Sicherheitsmaßnahmen treffen:
10.2.2. Reinigung der Aschenlade
Die Reinigung der Aschenlade muss jeden Tag bzw. bei Bedarf
erfolgen.
−− Sicherstellen, dass alle Heizofenteile kalt sind.
Zum Zugang zur Aschenlage die dazugehörige Tür öffnen (Abb.
10.2.2).
−− Sicherstellen, dass die Asche komplett erloschen ist.
Den Aschenkasten herausziehen.
−− Die laut Richtlinie 89/391/EWG vorgesehenen individuellen
Schutzvorrichtungen anwenden.
Den Kasten entleeren.
−− Sicherstellen, dass der Hauptschalter ausgeschaltet ist.
Die Lade wieder einsetzen und die Tür schließen.
Eventuelle Aschenrückstände aus der Lade absaugen.
−− Sicherstellen, dass die Stromversorgung nicht ungewollt
wieder hergestellt werden kann. Den Stecker aus der Dose
ziehen.
Abb. 10.2.2.
−− Für die Wartung immer geeignetes Werkzeug verwenden.
−− Nach den Wartungs- oder Reparaturarbeiten wieder alle Abdeckungen installieren und Schutzvorrichtungen aktivieren,
bevor der Heizofen wieder in Betrieb genommen wird.
10.2. Regelmäßige Wartung
Unterdrucksonde
Abb. 10.2.
10.2.1. Reinigung der Feuerstelle
Der Heizofen benötigt nur eine einfache Instandhaltung, die
aber häufig und sorgfältig durchzuführen ist, um eine effiziente Leistung und einen ungestörten Betrieb zu gewährleisten.
Die Reinigung bei kaltem Gerät durchführen.
Zur Gewährleistung einer geeigneten Reinigung die Funktion
„Heizofenreinigung“ verwenden. Siehe Absatz 9.8.
TÄGLICHE REINIGUNG
Abb. 10.2.3.
10.2.3. Reinigung des Glases
Die Glasscheibe mit einem feuchten Lappen oder mit zusammengeballtem, in Asche gewälztem Zeitungspapier reinigen.
Solange reiben, bis das Glas sauber ist.
Es können auch Reinigungsmittel verwendet werden, die für
das Säubern von Küchenherden geeignet sind.
Die Asche, die sich innerhalb der Feuerstelle und im Aschenkasten ablagert (Abb. 10.2.1), jeden Tag bzw. wenn nötig entfernen; dazu einen Metallbehälter verwenden.
Die Glasscheibe nicht bei betriebenem Heizofen reinigen und
keine Scheuerlappen verwenden.
Der Einsatz eines Staubsaugers kann die Reinigung vereinfachen.
Die Türdichtung nicht feucht machen, da sie sich verbiegen
kann.Reinigen Kessel
Nur geeignete Staubsauger mit feinem Filter verwenden, um
zu vermeiden, dass:
Der KESSEL ist zweimal in einer Saison vollständig zu reinigen,
dazu ist die Rückwand aus Gusseisen nach ihrem Erkalten zu
entfernen.
−− Ein Teil der angesaugten Asche wieder in den Raum gelangt;
−− Der Staubsauger selbst beschädigt wird.
Zur Entfernung der Rückwand wie folgt vorgehen:
1) Das Feuerbecken herausziehen (Abb. 10.2.4);
2) Das Feuerbecken über die Öffnung im oberen Bereich anheben;
Abb. 10.2.1.
Abb. 10.2.4.
3) Die Gusseisenplatte anheben und aus den Steckvorrichtungen im hinteren Bereich lösen;
Seite 25
4) Die Gusseisenplatte unten zur Tür hin neigen und komplett
herausziehen. (Abb. 10.2.5).
10.3. Außerordentliche Wartung
Abb. 10.3.
Der Heizofen ist ein Wärmeerzeuger für die Beschickung mit
festen Brennstoffen und benötigt dadurch eine jährliche außerordentliche Wartung, die am Besten am Anfang der Heizsaison von einer autorisierten Lohberger-Kundendienststelle
durchgeführt werden sollte.
Diese Wartung überprüft und gewährleistet die perfekte Leistungsfähigkeit aller eingesetzten Bestandteile.
Wenn auf der Bedienblende die Schrift AUSSERORDENTLICHE
WARTUNG erscheint, ist unverzüglich eine Kundendienststelle
für die Durchführung der außerordentlichen Heizofenwartung
zu kontaktieren.
Abb. 10.2.5.
10.2.4. Reinigung des Rauchfangs
Sonderwartung
Der Rauchfang ist mindestens zweimal jährlich zu reinigen Anfang und Mitte der Wintersaison.
Bei waagrechten Rauchfangleitungen sind eventuelle Aschenund Russablagerungen zu entfernen, bevor sie die Leitung
verstopfen.
Bei fehlender oder unzureichender Reinigung kann der Heizofen folgende Betriebsstörungen aufweisen:
−− Schlechte Verbrennung;
−− Schwarzwerden der Glasscheibe;
−− Verstopfung des Kohlenbeckens durch Aschenund Pelletsansammlung;
−− Aschenablagerung und Verkrustungen am Austauscher mit
folgendem Leistungsrückgang.
Das Auftreten von Kondenswasser bedeutet, dass entweder
Wasser eindringt oder der Rauch zu stark abkühlt. Die möglichen Ursachen ausfindig machen und den Betrieb wieder korrekt herstellen.
10.2.5. Griffeinstellung
Der Türgriff wird werkseitig für ein optimales Schließen eingestellt.
Nach einigen Betriebswochen kann es aufgrud einer normalen
Setzung der Dichungen vorkommen, dass der Griff für einen
einwandfreinen Türverschluss nachzustellen ist.
Wie folgt vorgehen (Abb. 10.2.6):
−− Die Schraube (A) lockern (2-mm-Inbusschlüssel)
−− Den Zapfen (C) mit einem 15er-Schlüssel so drehen, dass
das durch die Setzung der Dichtung entstandene Spiel ausgeglichen wird.
−− Nach der richtigen
Einstellung
des Zapfens die
Schraube (A) wieder gut festschrauben.
−− Über die Schraube
(B) (3,5-mm-Inbusschlüssel) kann die
Griffdrehung
am
Zapfen eingestellt
werden. (für diese
Regelung
zuerst
die Schraube „A”
lockern).
A
B
C
Abb. 10.2.6.
Seite 26
Abb. 10.3.1.
Jedes Mal, wenn der Heizofen eingeschaltet wird, ertönt ein
längeres akustisches Signal und die Meldung AUSSERORDENTLICHE WARTUNG wird abwechselnd zum Status des Heizofens
angezeigt.
Diese Anzeige hält solange an, bis die außerordentliche Wartung durchgeführt wurde.
Wir empfehlen das Abschließen eines jährlichen Wartungsvertrages. Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an die Kundendienstabteilung der Firma LOHBERGER
11.
11. Informationen für den Abb.
Abriss
und die Entsorgung
Der Abriss und die Entsorgung des Heizofens geht ganz und
gar zu Lasten des Eigentümers, der auch dafür verantwortlich
ist und gemäß den gültigen Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften des Aufstellungslands vorzugehen hat.
Mit dem Abriss und der Entsorgung können auch Firmen beauftragt werden, die für die Sammlung und Entsorgung der
betroffenen Materialien befugt sind.
Immer die einschlägigen Normen des jeweiligen Lands für die
Entsorgung und eventuelle Entsorgungsmeldung einhalten.
12. Kundendienst bzw. Ersatzteilanforderung
Österreich
(Zentrale)
LOHBERGER Heiz u. Kochgeräte Technologie GmbH
Landstraße 19
1. Ihre genaue Anschrift
2. Ihre Telefon- und ggf. Faxnummer bzw. E-Mail Adresse
3. Die genaue Gerätebezeichnung (siehe Typenschild)
4. Wann kann der Kundendienst Sie besuchen?
5231 Schalchen
Telefon: 07742/ 5211-199
Telefax: 07742/ 58765-199
E-Mail: [email protected]
Bitte Beachten
Damit unser Kundendienst Reparaturen bzw. Ersatzteillieferungen prompt und zu Ihrer Zufriedenheit erledigen kann, benötigen wir von Ihnen folgende Informationen:
5. Das Kaufdatum
6. Eine möglichst detaillierte Beschreibung des Problems oder
Ihres Servicewunsches
7. Halten Sie bitte Ihre Herdrechnung bereit
So helfen Sie uns, unnötigen Zeit- und Kostenaufwand zu vermeiden und auch für Sie effizienter zu arbeiten.
13. Typenschild
Das auf dem Ofen geklebte Typenschild beinhaltet alle wichtigen Daten des Apparats einschließlich der Angaben des Herstellers, der
Seriennummer und des Kennzeichens.
F
Brennstoff
Pmax
Max. Raumnennwärmeleistung
−−Der Ofen kann nicht mit anderen Geräten an einem Kamin
angeschlossen werden.
Pmin
Raumteilwärmeleistung
−− Die Bedienungsanleitung lesen und befolgen.
Pwmax
Wasserseitige max Nennwärmeleistung
−− Nur vorgeschriebene Brennstoffe verwenden.
Pwmin
Wasserseitige Teilwärmeleistung
−−Der Ofen ist eine Zeitbrandfeuerstätte
p
EFFmax
Maximaler Betriebsdruck
Wirkungsgrad Nennwärme
COmax (13 % O2) Emissionen bei CO Nennwärme (13 % O2)
COmin (13 % O2)
Emissionen bei CO Teillast (13 % O2)
d
Mindesabstand zu brennbaren Bauteilen
V
Spannung
f
Frequenz
Wmin
Max. aufgenommene Leistung (Betrieb)
Wmax
Max. aufgenommene Leistung (Zündung)
Seite 27
14. Technische Daten
Min
Max
Gesamtwärmeleistung
2,7 kW
8,2 kW
Wirkungsgrad
92,5 %
91,1 %
Rauchtemperatur
85,1 °C
172,5 °C
Rauchmenge
3,6 g/s
5,9 g/s
286 mg/Nm3
186 mg/Nm3
CO Emissionen (13 % o2)
Rauchaustritt
ø 8 cm
Luftansaugrohr
ø 8 cm
Gewicht
130 kg
Brennstoff
Pellet
Fassungsvermögen
Beschickungsbehälter
Spannung
230 V
Frequenz
50 Hz
max. aufgenommene Leistung (Betrieb)
60 W
Elektrische Zündung 400 W
400 W
max. 28 kg
Zug
15. Abmessungen
Elektrische Eigenschaften
12(±2) PA
(in cm)
as
g
Ab
Seite 28
uf
l
Zu
t
16. Elektrischer Schaltplan
BEDIENBLENDE
CN 11
CN 9
CN 13
JTAG
S
1
Ausgang
Seriell
CN 5
DISPLAY
CN 1
2
Hallsensor
H
N
On/Off
3
O
SUMMER
4
1
1
2
2
3
Raumtemp.
sonde
5
COD.
I023_4
4
F
CN 2
6
3
7
4
G
AUX
Pellet
sonde
UHR
8
Raum
thermostat
9
10
CN 6
CN 7
1
2
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10 11 12 13
SICHERUNG
CN 8
CN 4
Rauchsonde
P
A
Schalter
D
Gelb gruen
Gluehwiderstand
Microsch. Microsch. Term.
Beh.
Tuer
Drucksensor
L
M
Beschickungsmotor
I
FN
E
Stromversorgung
B
M
Rauchabzugsventilator
004724325
ERDUNG STROMVERSORGUNG
D
DRUCKMESSER (2) - (3)
E
GLÜHWIDERSTAND (4) - (5)
L
BESCHICKUNGSSCHNECKE (2) - (7)
I
THERMOSTAT (3) - (6)
I
Microschalter Tür (3) - (6)
I
Microschalter Behälterdeckel (3) - (6)
CN13 CN9
CN8
CN7
CN5
CN4
CN1
Elektrisches Montageschema
BEDIENBLENDE
A
RAUCHSONDE (VENTILATOREN) (9) (+) Rot - (10) Blau (-)
F
RAUMTEMP.-SONDE (5) - (6)
N
PELLET-SONDE (3) - (4)
H
Eingang Extern (Anschlüsse 1 + 2 auf Geräterückseite)
G
RAUMTHERMOSTAT (Anschlüsse 3 + 4 auf Geräterückseite)
B
RAUCHABZUGSVENTILATOR (10) - (11)
FN
STROMVERSORGUNG 230 V 50 Hz (12) - (13)
O
HALLSENSOR (1) - (2) - (3)
S
SERIELL-AUSGANG
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17. Garantiebedingungen
Diese Garantiebedingungen gelten in allen europäischen Ländern, in denen Geräte von Lohberger durch ortsansässige Fachhändler
vertrieben werden. Garantieansprüche sind grundsätzlich an einen ortsansässigen Fachhändler, bzw. den Händler, bei dem Sie das Gerät
gekauft haben, zu richten.
Garatie
Die Kosten
Grundsätzlich gewährt Lohberger für nachweisbare Materialoder Fertigungsfehler 3 Jahre Vollgarantie. Der Garantieanspruch
endet jedenfalls fünf Jahre nach Fertigung des Gerätes.
Für die Dauer der Garantie übernimmt Lohberger sämtliche Kosten. Wenn wir entscheiden, dass die Reparatur Ihres Gerätes
zweckmäßigerweise in unserem Werk stattfinden soll, dann gehen die Transportkosten sowie die Verantwortung für den Transport zu Ihren Lasten.
Für manche Typen und Teile gibt es bestimmte Einschränkungen:
bei Geräten mit Zentralheizeinsatz ist die Garantie entweder von
der fachgerechten Montage einer Rücklaufanhebung oder dem
Einbau eines Armaturenschrankes (AME.4) abhängig.
Ausnahmen
Die Garantie erstreckt sich nicht auf den normalen Verschleiß,
dem jedes Gerät durch den Heizvorgang unterliegt. Solche Teile
sind zum Beispiel:
Schamottsteine, die durch den Heizvorgang farbliche Veränderungen oder Risse bekommen können, die, solange die Schamotte ihre Position im Feuerraum beibehalten, keine beeinträchtigung der Funktion bedeuten.
Glasscheiben (Glasbruch durch äußere Einwirkung, veränderungen der Oberfläche durch thermische Einwirkung wie z.B. angesinterte Flugasche oder Rußfahnen an der Scheibenoberfläche)
Lackverfärbungen durch Überlastung bzw. thermische beanspruchung.
Dichtungen (z.B. Verhärtung bzw. Bruch durch thermische oder
mechanische Belastung)
Oberflächenbeschichtungen (häufiges Putzen oder Putzen mit
scheuernden Putzmitteln)
Gussteile (Thermisch hoch belastete Gussteile wie z.B. JETIFIREFlammbündelplatte und Rost)
Der Garantiebeginn
Garantiebeginn ist der Zeitpunkt der Übergabe des Gerätes an
Sie als „Verbraucher“. Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung
mit Garantieabschnitt bitte stets mit der Rechnung auf. Voraussetzung für unsere Garantiepflicht ist, dass das Gerät nach unseren Anweisungen und den geltenden EN / DIN / Ö Normen
montiert und angeschlossen ist und nach unserer Anleitung
sachgemäß bedient und fachgerecht gewartet wurde.
Die Reperaturen
Wir prüfen Ihr Gerät sorgfältig und ermitteln, ob der Garantieanspruch zu Recht besteht. Wenn ja, entscheiden wir, auf welche
Art der Mangel behoben werden soll. Im Falle einer Reparatur
sorgen wir für eine fachgerechte Ausführung vor Ort oder in
unserem Werk. Dadurch wird der durch die Übergabe festgelegte Garantiebeginn nicht beeinflusst; ist es notwendig, das
Gerät auszutauschen, beginnt die Garantiezeit erneut zu laufen.
Wenn Sie Ihr Gerät zur Reparatur einschicken, legen Sie bitte
den Kaufnachweis bei.
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Haftungsausschluss
Für das Abhandenkommen oder die Beschädigung eines Gerätes durch Diebstahl, Feuer, Vandalismus oder ähnliche Ursachen,
können wir keine Haftung übernehmen. Auch mittelbare oder
unmittelbare Schäden, die durch ein geliefertes Gerät verursacht
werden oder die bei der Lieferung eines Gerätes entstehen, sind
von der Haftung ausgeschlossen, es sei denn, dass die Lieferung durch Lohberger oder ein durch Lohberger beauftragtes
Transportunternehmen erfolgt ist.
Für Schäden, die aufgrund chemischer oder elektrochemischer
Einwirkungen (z.B. Schadstoffe in der Verbrennungsluft, nicht
VDI-gerechte Beschaffenheit des Heizungswassers – z.B.: „Verkalkung“, etc.) oder durch nicht den technischen Regeln bzw.
den Lohberger Unterlagen entsprechende Installation entstehen,
können wir keine Haftung übernehmen.
Für sichtbare Lack- und Emailschäden, die auf Herstellungsfehler zurückzuführen sind, kommen wir nur dann auf, wenn uns
diese Mängel innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe des Gerätes schriftlich bekannt gegeben werden.
Änderungen oder Eingriffe am Gerät durch Personen, die von
uns dafür nicht autorisiert sind, haben das Erlöschen unserer Garantiepflicht zur Folge. Einregulierungs- und Umstellungsarbeiten
sind grundsätzlich kostenpflichtig.
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Leichte Farbabweichungen aus drucktechnischen Gründen, Druckfehler, Maßänderungen und technische Änderungen vorbehalten!
Heiz u. Kochgeräte Technologie GmbH
Landstraße 19
5231 Schalchen, Österreich
Tel.: +43(0)7742/5211-151 bis 153
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Web: www.lohberger.com
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