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Heiztechnik
SOLATRON A23 / A2.3Q
Betriebsanleitung
für die autorisierte Fachkraft
11t2003
Art.Nr. 12 022986
lnhalt
..2
lnhaltsverzeichnis
.3
Richtlinien, Normen und Vorschriften
Prod uktbeschreibung
,.4
Solarsystem SOLATRON ...
Kollektor SOLATRON A 2.3
.5
..6
..7
..8
..9
Zubehör.......
Auslegung und Dimensionierung
Hydraulik
Montage der Kollektoren Aufdach
Montage der Kollektoren
Montagesystem ..................
Kollektoren und Speicher....
Rohrleitungen
Ausdehnungsgefäß ............
Solarkreis
Kollektodeld.
10
11
12
Materialliste Aufdachsystem
Kurzanleitung
Montage Flachdachgestell ....
Montage Ziegeldachgestell ...
Montage Sonderdachgestell .
Montage Fassadengestell...
Montage der Kollektoren.......
.
lndach Vorbereitung Dachfläche..........
Anbringen der Montageschienen
Montage der Kollektoren............
Montage der Einblechung........ .
lnbetriebnahme
nbetriebnahmeProtokoll
Betrieb der Anlage
Störungen - Ursachen - Beseitigung
Wartungsprotokoll
Sicherheitsdatenblatt TYFOCOR LS
I
29
31
32
35
.38
.40
.42
.43
.44
.45
Installation
Die lnstallation des Solarsystems SOLATRON ist in folgender Reihenfolge durchzuführen:
Planung der Anlage
o Dimensionierung von Kollektorfeld, Wärmespeicher, Rohleitungen und Ausdehnungsgefäß
. Festlegung von Montageort und Leitungsführung
lnstallation des Solarkreises wie in den Betriebsanleitungen vorgeschrieben
o lnstallation von Wärmespeicher; Pumpenbaugruppe und Ausdehnungsgefäß
o Verlegung
der Rohrleitungen bis zum Kollektormontageort
o Montage des Solarreglers
Montage der Kollektoren
o Montage des Befestigungssystems am Gebäude
o Vorbereiten der Kollektoren
o Montage der Kollektoren
¡ Anschluss der Kollektoren
¡
Drucktest
o lndach: Einblechung anbringen
lnbetriebnahme
o lnbetriebnahme anhand des lnbetriebnahmeprotokolls
o Einweisung des Betreibers
2
Richtlinien, Normen und Vorschriften
Bestimmungen
Für einen sicheren, umweltgerechten
und energiesparenden Betrieb berücksichtigen Sie alle geltenden Normen,
Regeln und Richtlinien. lnsbesondere
die nachfolgend aufgeführ1en.
¡ EN 12975 - 1 und2
Allgemeine Anforderungen und prüfverfahren Kollektoren
¡ EN 12976 - I und2
Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren vorgefertigte Anlagen
¡ EnEV - Dämmung von Rohrleitungen
¡ DampfKV - Verordnung Dampfkesselanlagen
¡ DIN V ENV 1991-2-3-4
Grundlagen der Tragwerksplanung
und Einwirkung auf Tragwerke Schneelasten und Windlasten
¡ DIN 1055 - Lastannahme für Bauten
Teil
¡
1-5
DIN EN 516 - Einrichtungen zum Betreten des Daches
Transport / Lagerung
o Kollektoren nicht mit der Glasseite
nach unten legen und transportieren
Kollektoren nicht hochkant stellen
oder transportieren
o Kollektoren bis zum endgültigen Montageort, zum Schutz vor Beschädigung in der Verpackung belassen
o Kollektoren beim Transport nicht am
Kollektorstutzen tragen
¡ Kollektorrückseite nicht auf unebenen
Untergrund legen
¡ Kollektoren an staubfreien und
trockenen Oden zwischenlagern
e Kollektoren bis zur lnbetriebnahme
auf der Glasseite immer abdecken
¡
Montage
Die Montage und Erstinbetriebnahme
darf nur von einer anerkannten Fachkraft durchgeführt werden. Diese übernimmt die Verantwortung für die ordnungsgemäße lnstallation und lnbetriebnahme.
o DIN EN 5'17
¡ Sicherheitsdachhaken
Die Montagesysteme sind bis zu
o DIN 18338 - Dachdeckungs- und
Dachd ichtungsarbeiten
Schneelastzone lll, 700m ü NN und
Windlastzone ll geprüft.
¡ DIN 18339 - Klempnerarbeiten
o DIN 18451
-
Gerüstarbeiten
- Blitzschutz
o DIN VDE 0185
o
Zusätzliche Vorschriften Schweiz:
Windlastberechnung Dachbelastung
und Befestigung (nach SIA 160)
o Richtlinien SVGW
¡ Kantonale
und örlliche Feuerpolizeiliche Vorschriften
o Brandschutzvorschriften der VKF
¡ Richtlinien SWKl93-1
"Sicherheitstechnische Einrichtungen
für Heizungsanlagen
Erläuterungen zu unseren Gewährleistungsbedingungen
Für Schäden, die aus folgenden Gründen entstehen, müssen wir unsere Gewährleistung ausschließen:
o ungeeignete oder unsachgemäße
Verwendung
¡ fehlerhafte Montage bzw. lnbetriebsetzung durch Käufer oder Dritte,
einschließlich Einbringen von Teilen
fremder Herkunft
o lnbetriebnahme der Anlage bzw. des
Kollektors in unbefülltem Zustand
o Beibehalten des unbefüllten Zustandes über mehrere Tage
o Betreiben der Anlage mit überhöhtem
Druck
¡ Verwendung eines anderen Frostschutzmittels als Tyfocor LS
Voraussetzungen für die Gewährleistung sind:
o die betriebsgerechte Bedienung
o der Betrieb der Anlage innerhalb der
werkseitigen Angaben
Bei höheren Lasten muss bauseits eine
Berechnung und gegebenenfalls eine
Verstärkung des Systems durch zusätzliche Komponenten erfolgen.
Betrieb
¡ Anlage bei Sonneneinstrahlung nicht
abschalten!
.
Anlage regelmäßig kontrollieren
Rücknahme
Nach Gebrauch können die Kollektoren
an die Firmen ELCO Klöckner /
ELCOTHERM / ELCO zurückgegeben
werden. Sämtliche Materialien des Kollektors sind recyclingfähig und werden
ordnungsgemäß entsorgt.
ln diesem Zusammenhang entstehende
Kosten für Demontage und Transporl
werden nicht übernommen.
3
Produktbeschreibung
Solarsystem SOLATRON
I
t
Das Solarsystem SOLATRON zur
Warmwasserbereitung besteht aus
folgenden Komponenten:
¡ Solarkollektoren
j
o Gestell
Wärmeträgerflüssigkeit
Ausdehnungsgefäß
o Solarspeicher
¡ Solarpumpe mit Durchflussbegrenzer
o Solarregler mit Temperatufühlern für
Kollektor und Speicher
o Luftabscheider, Entlüfter, Sicherheitsventil sowie diversen Kleinteilen
o
o
Das Solarsystem SOLATRON kann
mit passendem Speicher und Solarregler auch zur Heizungsunterstützung
verwendet werden.
Die Sonnenkollektoren wandeln direkte und diffuse Strahlungsenergie der
Sonne in Wärme um. Dazu wird das
Sonnenlicht von der schwarz-blauen
Absorberfläche absorbiert. Diese ist
gleichmäßig von einem Rohrsystem
durchzogen, über das die Wärme abtransportiert wird. Der spezielle Aufbau
des Kollektors verhindert eine ungewünschte Wärmeabgabe an die Umgebung.
Der Solarregler steuert die gesamte
Anlage. Sobald die Kollektoren bei
Sonneneinsstrahlung wärmer werden
als der untere Teil des Speichers, wird
die Pumpe eingeschaltet, damit die
Wärme in den Speicher transportiert
wird. lst die Kollektortemperatur kälter
als die Speichertemperatur, schaltet die
Pumpe wieder ab. Um ein sieden des
Speichers zu vermeiden, schaltet die
Pumpe ebenfalls aus, wenn der Speicher komplett bis zur maximal zulässigen Temperatur erwärmt ist. Der Anlagenbetrieb erfolgt vollautomatisch.
4
Luftabscheider und Handentlüfter
dienen dazu, den Solarkreislauf frei von
störenden Luftpolstern zu halten. Nur
so kann die Solarpumpe einwandfrei
arbeiten.
lm Solarspeicher wird das warme
Wasser bis zum Gebrauch gespeichert. Der Speicher sollte so groß dimensioniert werden, dass eine kurze
Schlechtwetterperiode überbrückt werden kann. Der obere Teil des Speichers
kann bei Bedarf über eine andere Wärmequelle erwärmt werden, sodass
auch bei trüben Wetter immer warmes
Wasser zur Verfügung steht. Der untere Teil des Speichers wird nur solar
erwärmt.
Mit dem Ausdehnungsgefäß werden
die temperaturabhängigen Ausdehnungsschwankungen der Wärmeträgerflüssigkeit ausgeglichen. Es ist so groß
dimensioniert, dass es nicht zu einem
Abdampfen der Wärmeträgerflüssigkeit
über das Sicherheitsventil kommt,
auch wenn diese beim Kollektorstillstand aufgrund mangelnder Wärmeabnahme im Kollektor gasförmig wird.
Das Gestell dient der einfachen Montage der Kollektoren. Für die verschiedenen Dächer stehen jeweils passende
Dachbefestigungen zur Verfügung.
Die Wärmeträgerflüssigkeit wird mit
Hilfe der Solarpumpe durch den Solarkreislauf gepumpt und transportiert die
Wärme von den Kollektoren zum Speicher. Dort wird sie über einen Wärmetauscher an das Brauchwasser abgegeben. Die Wärmeträgerflüssigkeit ist
mit einem Frostschutz versehen, sodass die Anlage im Winter nicht einfrieren und Frostschäden davon tragen
kann. Die ungiftige und physiologisch
unbedenkliche Wärmeträgerfl üssigkeit
ist auf die enormen Temperaturschwankungen von -30"C bis über
200'C Stand abgestimmt.
Produktbeschreibung
Flachkollektor SOLATRON A 2.3
Beschreibung
Hochleistungs-Sonnenkollektor,
nach EN 12975
2
geprüft
Kollektorgehäuse
f
o Selbsttragendes, witterungsbeständi-
ges Kollektorgehäuse aus einer geschlossenen, wasserdichten Aluminiumwanne
¡ Witterungsbeständige Eindichtung mit
gutem Regenablauf
¡ Profilrinnen für die Einblechung bei
lndachmontage
o lsolierte Rohrdurchführung
I
3
4
lsolierung
5
¡ hochwertige,
temperaturbeständige
und ausgasungsarme Steinwolleisolierung, 60 mm
û
I
entspiegeltes 3,2 mm starkes Solarsicherheitsglas
2 witterungsbeständige Aluminium-Glasleiste mit EPDM-Dichtung
3 Vollflächenabsorber aus hochselektiv beschichtetem Kupfer
4 Ultraschallgeschweißte Absorberrohre in Mäanderform, 1Omm;
5 Sammelrohr, 18 mm
6 60mm Steinwolle-lsolierung, temperaturbeständig, wasserabweisend
7
I
und ausgasungsarm
stabile wasserdichte Aluwanne
vier Anschlüsse %"
SOLATRON
Maße (LxBxT)
mm
2097x1097x103
mt
2,30
Aperturfläche
m2
2,0
m'
che
Gewicht
kg
Flüssigkeitsinhalt
2,0
40
bar
1,9
3/
/4
Empfohlene Durchflussmenge
30-90
t/h
hochkant
Montagerichtung
Mindestneigungswinkel
quer
-2
îo
vier seitliche Anschlüsse, dadurch
einfache Verschaltung mehrerer Kollektoren nebeneinander
¡ Ausführung 42.3 hydraulisch optimimiert für Hochkantmontage
o Ausführung 42.3Q hydraulisch optimiert
15'
für Quermontage
zur Berechnung nach
DtN V 4701-10
0,821
0,809
k1
W/m'zK
3,312
kz
Wlm2K2
0,0181
Wärmekapazität C
kJ/mzk
5,589
8,81'1
Stillstandstemperatur
198
IAM
0,929
so.
Hydraulik
o
4
Anschlussgröße
selektiver lnterpane-Beschichtung
ermöglicht eine Energieabsorbtion
von 95%, bei minimalen Abstrahlverlusten von 5% bei 100"C.
o 10 mm starke Absorberrohre sind
mäanderförmig im Ultraschallverfahren angeschweißt. Dadurch sehr guter thermischer Kontakt und eine optimale Wärmeableitung
o geringe Flüssigkeitsmenge, dadurch
wird schnell die Arbeitstemperatur
erreicht
10
Zahl der Anschlüsse
Leistungskennwerte nach EN 12975
ziert die Spiegelwirkung.
41
1,7
Max. zulässiger Betriebsdruck
)
42.3Q
Kollektorfläche brutto
bezogen auf die Aperturfläche:
¡ Energiedurchlässigkeit größer 91 %
¡ leicht angerauhte Oberfläche redu-
¡ Vollflächen-Kupferabsorber mit hoch-
p.2.3
rf I ä
o 3,2 mm starkes Sicherheitssolarglas
o (höchste) Hagelschutzklasse 3
Absorber
Kollektor
eff ektive Abso rbe
Sicherheitssolarglas
5
Produktbeschreibung
Ansch I ussset, Wärmeträgerfl üss i gkeit, Zu behör
Anschlussset
Das Anschlussset besteht aus einem
Kreuzstück, einem Anschlussbogen,
zwei Kompensatoren und zwei Entlüftungsstopfen. Durch das Kreuzstück
wird seitlich die Tauchhülse für den
Kollektorfühler eingeschoben.
Die Anschlüsse an die Rohrleitungen
sind mit %" Klemmringverschraubungen ausgeführt. Sie bieten als metallische Dichtungen höchste Sicherheit im
Solarkreislauf.
Die Blindstopfen für die beiden nicht
benötigten Kollektoranschlüsse sind als
Entlüftungsventile ausgeführt,um die
nicht durchströmten Rohrenden des
Kollektorfeldes entlüften zu können.
lsolierungen
Die Kollektoren werden mit Hilfe zweier
Kompensatoren miteinander verbunden. Die Kompensatoren gleichen thermische Spannungen aus, die zwischen
unterschiedlichen Materialien immer
auftreten. Sie sichern dadurch eine
lange Haltbarkeit der Kollektoren.
Für alle Anschlussteile stehen passende lsolierteile aus hochtemperaturbeständigen EPDM-Dichtmaterial
zur Verfügung, die mit einem vulkanisierenden Klebeband lückenlos ver-
topf
Für einen störungsfreien Betrieb muss
der Solarkreis komplett luftfrei sein. Die
bei höheren Temperaturen ausgasenden Luftbläschen der luftfrei gespülten
Anlage werden im Luftabscheider entfernt. Bei Anlagen ohne Luftabscheider
sammelt sich die Luft am höchsten
Punkt in einem Lufttopf und wird dort
über einen Handentlüfter entfernt.
lm Kreuzstück des Anschluss-Sets ist
ein Lufttopf bereits integriert.
-
Fertiqmischunq
Kälteschutz
bis -28'C
Zusammensetzung
Wässrige Lösung von
Viskosität bei 20'C
Ca. 5mm'/s
Dichte bei20'C
Ca. 1030 g/cm3
Dampfdruck bei 20"C
20 mbar
1.2 Propylenglykol mit Korrosionsinhibitoren
Hinweise auf dem Sicherheitsdatenblatt beachten!
6
Die Anschlüsse an die Kollektoren sind
mit solarbeständigen Flachdichtungen
ausgeführt. Die Flachdichtungen sind
bereits an den Kollektorstutzen fixiert.
Kompensatoren
Luft absche ider/Luft
Tyfocor LS
Dichtungen
klebt werden.
Dachdurchführung
Für eine einfache Montage werden auf
das System abgestimmte Dachdurchführungen angeboten.
Wärmeträ gerfl üssi gkeit
Die Wärmeträgerflüssigkeit Tyfocor LS
ist nicht toxisch und physiologisch unbedenklich.
Mit seiner extrem hohen Temperaturbeständigkeit und guten Frostschutzeigenschaften ist dieses Produkt für den
Einsatz in Hochleistungskollektoren
optimiert.
Für eine lange Haltbarkeit der Wärmeträgerflüssigkeit ist ein gutes Spülen
des Solarkreises vor Befüllen mit der
Wärmeträgerflüssigkeit Voraussetzung.
Produktbesch reibung
Montagesystem
Montagesystem Aufdach
Für die Montage außerhalb der Dachhaut steht ein äußerst flexibles und
stabiles Montagesystem zur Verfügung
Bis zu einer Last kleiner Schneelastzone lll bis 700m über NN und Windlastzone ll kann das System bei stabilem
Unterbau grundsätzlich eingesetzt werden. Für höhere Lastansprüche kann
leicht eine beliebig große Verstärkung
des Systems durch zusätzliche Dachanker, Schienen und Befestigungselemente eÉolgen.
Dachanker
o Für Ziegeldächer steht der Universal-
dachhaken zur Verfügung. Durch
seine hohe Flexibilität kann er in der
Regel auch bei Biberschwanz oder
Sonderziegeln eingesetzt werden.
Der Dachhaken wird direkt auf den
Sparren aufgeschraubt, wodurch sich
eine besonders große Stabilität ergibt.
¡ Auf dem Flach- oder flachgeneigten
Dach wird ein flexibler Montagerahmen eingesetzt; der Winkel des Rahmens kann den örtlichen Gegebenheiten entsprechend eingestellt werden. Standardeinstellung 45'.
¡ Für Fassade, Blech- und Eternitdächer stehen Sonderdachbefestigungselemente wie Stockschrauben,
Blechfalzklemmen und Schieferdachhaken zur Verfügung.
Montagesystem lndach
Speziell für die dachintegrierte Montage
entwickelt, lässt sich das lndachsystem
bei zahlreichen Ziegeldächern einfach
und schnell montieren. Da auf bewitterte Schrauben und Nieten komplett verzichtet werden kann, ergibt sich ein
formschönes und witterungsbeständiges Kollektorfeld.
7
Auslegung und Dimensionierung
Kollektoren und Speicher
Tabelle zur groben Abschätzung der Dimensionierung von Kollektoren und
S
icher
Trinkwassererwärmung
Perso-
Warm-
Zahl* der
nen
wasserbedarf
Kollektoren
(45'C) in I
k
Mindestvolumen**
Solarspeicher in
Trinkwasserenruärmung
und Heizungsunterstützuno
Mindestvolumen **
Zahl* der
Kollektoren
Solarspeicher in
I
n
-(40-90). -0,7*¡=
-
100.
I
k
-
1,2*n
-
100.
n
k
2
150 -200
2
300
2-3
750
3
150 - 200
300
3-5
750
4
150 - 200
2-3
2-3
300
4-7
750
400
200 - 300
3-4
3-4
250 - 350
4-5
500
I
5-7
8-9
200 - 300
4-5
400
7-10
1
000
250 - 350
500
11
1
500
400
000
500
8-10
11-12
1
250 - 350
5-6
4-5
5-6
350 - 550
6
750
'13
250 - 350
500
9-12
750
13-16
350 - 550
5-6
6-7
6-7
750
9-13
500 - 700
7
000
14-16
2000
750
10-14
1
'1000
15-17
2000
200 - 300
5
6
7
I
200 - 300
350 - 550
I
10
350 - 550
500 - 700
-8
6-7
7 -8
400
1
-
15
1
k
000
750
1
000
I 500
2000
1
500
2000
1
500
500
* Die Zahl der Kollektoren ist abhängig vom Warmwasserverbrauch bzw. vom
Wärmebedarf, von Dachneigung und --ausrichtung, sowie vom Strahlungsangebot der Sonne.
** Das Speichervolumen ist abhängig vom solaren Ertrag und vom Wärmebedarf.
8
Größe der Kollektorfläche
Für einen langjährigen, störungsfreien
Betrieb der Solaranlage ist eine richtige
Dimensionierung der Kollektorfläche
von entscheidender Bedeutung. Aufgrund des Wärmebedarfs, der Dachneigung und --ausrichtung sowie der lokalen Solareinstrahlung muss jeweils im
Einzelfall eine Berechnung der notwendigen Kollektorfläche erfolgen.
Dimensionierung des Solarspeichers
Der Betrieb der Sonnenkollektoren ist
nur mit einem ausreichend großen Solarspeicher zugelassen. Zu klein dimensionierte Solarspeicher führen zu permanenter Temperaturüberhöhung im
Kollektor und können dessen Lebensdauer verkürzen.
Auslegungstabelle
Mit nebenstehender Tabelle kann eine
Abschätzung der notwendigen Kollektorfläche und Speichergröße gemacht
werden, sofern eine Standardanwendung im Wohnbereich vorliegt.
Für eine genaue Dimensionierung beachten Sie Planungs- und Berechnungshilfen.
Bei Abweichungen von der hier vorgeschlagenen Auslegung, muss die Berechnung dem lnbetriebnahmeprotokoll
beigelegt werden.
Bei groben Dimensionierungsfehlern
erlischt jeglicher Anspruch auf Gewährleistung und Garantie.
Auslegung und Dimensionierung
Rohrleitungen
Kupfer
Edelstahl-
Zahl der Kollektoren
Material
wellrohr
DN 10
DN 13
DN 16
DN 16
DN 20
DN 20
DN 25
1
2
3
4
x
X
X
x
X
x
x
x
5
6
7
8
x
x
X
X
X
x
x
x
I
10
x
x
X
X
Die Rohrleitungen des Solarkreises
müssen nach EN 12975 mit einem für
Solaranlagen zugelassenen Material
ausgeführt werden. Empfohlen wird die
Verwendung von Kupfer oder Edelstahlrohren mit metallisch dichtenden
Verbindungen. Lötverbindungen müssen in Hartlot ausgeführt werden.
Für die venryendeten Materialien und
Kupfer
Edelstahlwellrohr
Zahl der Kollektoren
11
12
DN 16
DN 20
X
X
DN 20
DN 25
x
x
DN 25
Zahl der Kollektoren
Verbindungen muss eine Temperaturbeständigkeit bis zu einer Temperatur
parallel
Gesamtdurchfluss
in l/h
1
30-90
-
13
14
15
16
17
x
x
x
x
X
X
X
X
x
x
x
x
180
20 - 100
3
90 - 270
20 - 110
4
'120
5
150-450
20
6
180-540
20 - 170
7
210
-
630
25 - 200
8
240 - 720
25 - 250
9
270
-
30 - 300
810
20
x
x
Druckverlust* im Kollektorfeld in
mbar
(bezogen auf Wasser 20'C)
20 - 100
60
360
19
von 200'C gewährleistet sein sowie
eine Beständigkeit gegenüber dem
Wärmeträgermedium einerseits und
Witterungseinflüssen andererseits.
2
-
18
20 - 110
- 150
Bei einer Beschädigung der Kollektoren
durch ungeeignete Rohrleitungen entfällt jeder Gewährleistungsanspruch.
Dimensionierung
Der notwendige Durchmesser der
Rohrleitungen wird anhand nebenstehender Tabelle bestimmt.
Bei größeren Anlagen bzw größeren
Gesamtrohrlängen müssen Rohrleitungsdimensionen und Rohrleitungswiderstand berechnet und mit der Auslegung der Umwälzpumpe abgestimmt
werden.
Beachten Sie bei der Pumpenauslegung den höheren Druckverlust des
Wärmeträgermediums im Vergleich zu
Wasser. Faustformel:
Druckverlust (Wärmeträgermedium) =
1,5 x Druckverlust (Wasser)
10
300 - 900
35 - 350
* Der tatsächliche
Druckverlust im Kollektorfeld ist stark abhängig von Durchströmungsgeschwindigkeit und Temperatur des Wä rmeträgermediums; Faustformel
Druckverlust (Wärmeträgermedium)
1,5 x Druckverlust (Wasser)
9
Auslegung und Dimensionierung
Ausdehnungsgefäß
Dimensionierung
Jede Solaranlage muss mit einem speziellen Solar-Ausdehnungsgefäß ausgerüstet werden.
xo oo=ll
o
x
o
a
o
=
2
3
4
5
6
7
I
I
l0
10
;5
z-
Die Auslegung erfolgt gemäß Tabelle
bezogen auf die Anzahl der Kollektormodule, den Füllinhalt der Anlage und
der Anlagenhöhe.
Dieses muss neben der thermischen
Ausdehnung des Wärmeträgers, den
gesamten lnhalt des Kollektors aufnehmen können.
Mindestgröße des Membran-Ausdehnungsgefäßes in I
für Hochkantkollektor/Querkollektor
Abhängig von der Zahl der Kollektoren, dem Füllvolumen der Anlage und der Anlagengesamthöhe
o)=
Gesamthöhe der Anlagen
'l1m
9m
10m
€4
3m
4m
5m
6m
7m
8m
201
18
18
18
18
18
18
18125
25
30t
18
1B
18
18
18t25
25
25
40t
18
18
18125
25
25
25
201
1B
18t25
25
25
25
30t
25
25
25
25
401
25
25
25
50t
25
25
201
25
301
12m
13m
14m
15m
25
25
35
35
35
25
25135
35
35
35
50
25
25135
35
35
35
50
50
25
25t35
35
35
35
35/50
50
50
25
25t35
35
35
35
35/50
50
50
50/75
25135
35
35
35
35
35/50
50
50
50
75
25t35
35
35
35
35
35/50
50
50
50
75
75
25
25
25t3s
35
35
35
35
35/50
50
50
50/75
75
25
25t35
25135
35
35
35
35
35/50
50
50
50
75
75
40t
25135
35
35
35
35
35
35/50
50
50
50
50175
75
75
501
35
35
35
35
35
35/50
50
50
50
50175
75
75
75
30t
35
35
35
35
35/s0
35/50
50
50
50
50175
75
75
75
75
75
751100
40t
35
35
35
35/50
35/50
50
50
50
50175
75
50
50
75
75
75
75
100
50t
35
35
35/50
50
50
50
30t
35
35
35/50
50
50
50
50
50t75
75
75
75
75
100
40t
35
35/50
50
50
50
50
50
50175
75
75
75
75t100
100
501
35/50
50
50
50
50
50
50175
75
75
75
75
100
100
30t
35/50
50
50
50
50
50
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75
75
75
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100
100
401
50
50
50
50
50
50175
75
75
75
75
751100
'100
1001125
50t
50
50
50
50
50175
75
75
75
75
751100
100
100
1001125
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50
50
50
50175
50175
75
75
75
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100
100
125
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50
50
50
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50175
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100
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50175
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100
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75
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100
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125
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50
50175
50175
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75
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100
100
1001125
125
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50
50175
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75
75
75
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100
100
100t125
125
125t150
60r
50175
50175
75
75
75
75
75
751100
100
100
1001125
125
1251150
40t
50175
50175
75
75
75
75
751100
751100
100
100
1001125
125
1251150
50t
50t75
75
75
75
75
75
751100
100
100
1001125
125
125
150
60t
75
75
75
75
75
75
75t100
100
100
1001't25
125
1251150
150
701
75
75
75
75
75
75t100
00
100
100
100t125
125
1251150
150
't
Hydraulik des Solarkreises
TC1
SV
MAG
-u
SUB
VISTRON
2
TWM
TSP
TSR
,1
1
Z¡rkulâìiôn
Warmwasser
Kaltwasser
TWM
TCl
Zubehör
TSP
1
TSR
1
P1
MAG
Thermischer Wârmwassermischer
(Zubehör)
VÊrbrühungsschutz
Ðurchflussregulierventil (Taco - Setter)
-->
Slchêrheitsvêntil
I Solarkreispumpe
I
Ausdehnungsgefüß
SpUl- und Befülleinrichtung
Luftabscheider
11
Hydraulik des Kollektorfeldes
Kollektoren nebeneinander,
parallel verschaltet
Die Kollektoren SOLATRON A 2.3 und
A 2.3 Q sind für eine einfache Montage
nebeneinander mit vier seitlichen Anschlüssen versehen. Bis zu 10 Kollektoren können so direkt parallel geschaltet werden. Bei einer größeren
Anzahl von Kollektoren muss die hydraulische Verschaltung in Abhängigkeit
von der Umwälzpumpe anhand der
Widerstandswerte berechnet werden.
Einseitiger Anschluss bis max. 5 Kollektoren
Bei Anlagen mit weniger als 5 Kollekto-
ren kann auf eine Verschaltung nach
Tichelmann verzichtet werden. Vorund Rücklauf können am gleichen Kollektor bzw an der gleichen Kollektorseite angebracht werden.
Diagonaler Anschluss mit interner Tichelmannverrohrung bis max. 10 Kollektoren
Kollektoren übereinander
Kollektoren übereinander
parallel verschaltet
Kollektoren übereinander
seriell verschaltet
Werden die Kollektoren übereinander
montiert, können die Kollektoren sowohl seriell als auch parallel verschaltet
werden. Bei einer seriell Verschaltung
entstehen bei gleicher Durchströmungsgeschwindigkeit höhere Temperaturdifferenzen zwischen Vor- und
Rücklauf.
Die Verrohrung wird jeweils extern vorgenommen, je zwei der Kollektorausgänge werden verschlossen.
Parallel verschaltet
Bei einer parallelen Verschaltung kann
auf eine Verrohrung nach Tichelmann
verzichtet werden, wenn weniger als 5
einseitiger
Anschluss
max 5
Kollektoren
nach
Tichelmann
12
Max. 5 Kollektoren
Kollektoren parallel geschaltet werden.
Die Anschlüsse sind dann alle auf der
gleichen Kollektorseite.
Seriell geschaltet
Bis maximal 5 Kollektoren können seriell geschaltet werden. Die seriell geschalteten Kollektoren müssen von
unten nach oben durchströmt werden,
die Rohrleitung darf zwischen den Kollektoren nicht wieder fallen.
Bei einer seriellen Verschaltung entstehen höhere Widerstände, die bei der
Pumpenauslegung berücksichtigt werden müssen.
Hydraulik des Kollektorfeldes
Za hl der Kollektoren
parallel
I
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Zahl der Kollektoren
seriell
1
2
3
4
5
Gesamtdurchfluss
in l/h
30-90
60
-
180
90 - 270
120 - 360
150 - 450
180 - 540
210 - 630
240 - 720
270 - 810
300 - 900
25 -200
Druckverlust und Durchflussgeschwindigkeit bei Verschaltung
parallel (Standard)
Die Durchflussgeschwingigkeit pro
Kollektor beträgt 30-90 l/h bzw 0,5'1
,5 l/min. Werden n Kollektoren parallel geschaltet, erhöht sich die Durchflussgeschwindigkeit durch das gesamte Kollektorfeld auf n* 30-n*90 l/h
bzw n* 0,5 - n*1,5 l/min, bei leichter
Erhöhung des Druckverlustes.
25 - 250
30 - 300
35 - 350
Gesamtdurchfluss
in l/h
30-90
30-90
30-90
30-90
30-90
Druckverlust im Kollektorfeld
in mbar
(bezogen auf Wasser 20'C)
20 - 100
20 - 100
20 - 110
20 - 110
20 - 150
20 - 170
Druckverlust im Kollektorfeld
in mbar
(bezogen auf Wasser 20'C)
20 - 100
40 - 200
60 - 300
80 - 400
100 - 500
Druckverlust und Durchflussgeschwindigkeit bei Verschaltung
seriell
Die Durchflussgeschwingigkeit pro
Kollektor beträgt 30 -90 l/h bzw 0,5
1,5 l/min. Werden n Kollektoren seriell
geschaltet, erhöht sich der Druckverlust um das n-fache bei gleichbleibender Durchflussgeschwindigkeit.
Kollektoren in mehreren Reihen oder
Blöcken
Werden die Kollektoren in mehreren
Reihen oder Blöcken mit einer Solarpumpe installiert, müssen diese jeweils
gleich groß und hydraulisch gleich sein.
Kollektoren in mehreren Reihen hintereinander (Flachdach) oder auf
gleicher Höhe
Befinden sich die Kollektorreihen auf
gleicher Höhe, müssen diese parallel
verschaltet werden. Beachten Sie dabei
die hohe Durchflussgeschwindigkeit bei
Rohrdimensionierung und pumpenauswahl.
Kollektoren in mehreren Reihen
übereinander
Werden mehrere Kollektorreihen übereinander montiert, können diese parallel oder seriell verschaltet werden. Bei
unter 5 Kollektoren pro Reihe kann auf
eine Verschaltung nach Tichelmann
verzichtet werden und Vor- und Rücklauf am gleichen Kollektor angeschlossen werden.
Mehrere Reihen parallel verschaltet
Es können beliebig viele Kollektoren
parallel verschaltet werden. Beachten
Sie dabei die hohe Durchflussgeschwindigkeit bei Rohrdimensionierung
und Pumpenauswahl.
Kollektoren in mehreren Blöcken
nebeneinander
Die Blöcke müssen grundsätzlich parallel nach Tichelmann miteinander verschaltet werden.
lnnerhalb der Blöcke können bis zu 5
Kollektoren seriell geschaltet werden
oder beliebig viele Kollektoren parallel.
Eine Verschaltung nach Tichelmann ist
ab 5 Kollektoren
Beachten Sie da
schwindigkeit un
i
Rohrdimensionierung und Pumpenauswahl.
Mehrere Reihen seriell verschaltet
Es können bis zu 5 Kollektorreihen
seriell verschaltet werden. Die seriell
geschalteten Kollektorreihen müssen
von unten nach oben durchströmt werden, die Rohrleitung darf zwischen den
Kollektorreihen nicht wieder fallen.
)
Vorsicht: Bei einer Verschaltung in Reihe entstehen hohe Temperaturdifferenzen und hohe Druckverlust.
13
Materialliste
Aufdachsystem
SOLATRON Befestisunqselement
Montaqeschiene
Schienenverbinder
3
Befestiqunqselemente Flachdach
Montaoerahmen hochkant
4
5
Montaqerahmen quer
6
Querverbinder
Befestiounqselemente Ziegeldächer
Universaldachhaken
7
Sparrenschrauben
8
Befestiqunqsel emente Sonderdachformen/Fassade
Dachhaken Schiefer
9
10
Stockschraube
Blechfalzklemme
11
KalZip-Dach-Klemme
12
Anschlussschraube
13
1
2
Pos.1
Benötigtes Werkzeug
Anbringen des Montagegestells:
SW 17 Gabelschlüssel bzw Steckschlüssel
SW 13 Gabelschlüssel bzw. Steckschlüssel
Anschluss der Kollektoren
SW 32 Gabelschlüssel
SW 30 Gabelschlüssel
SW 27 Gabelschlüssel
SW 22 Gabelschlüssel
Varioschlüssel oder Zange zum Gegenhalten
Pos.9
,hþþÞ
Pos.2
Pos.1 0
Pos.3
Pos.11
Pos.4+5+6
Pos.1 2
ñ
Pos.7 + 8
14
#
Pos.13
Kurzbeschreibung
Aufdachmontage
Anbri ngen Montagegestell
mtn.
2 Ziegelreihen
rnin.
100 cm
Vorbereiten des Daches
-Prüfen des Daches
_
tft
tu
il
H
Befestigungspunkte fesfl egen
Dachanker anbringen
lt
_t
Flachdach:
- Aufstellen der Montagerahmen
- Befestigung der Z-Winkel
Ziegeldach:
- Befestigen der Grundplatte
- Höhe des Dachhakens einstellen
-Ziegel bearbeiten und einlegen
- Z-Winkel positionieren
Sonderdächer:
- Befestigen der Dachbefestigungselemente
Fassade:
- Befestigung der Stockschrauben
c
D
Montageschiene anbringen
- Schiene am Dachanker befestigen
- Schienen verbinden
- Schienen ausrichten
- Befestigungselemente auf Schiene
hh
anbringen
nt
ta
Montage der Kollektoren
Vorbereiten der Kollektoren
Maße
in em
A
SOLATRON A 2.3
2
?.
ñ
r- &
tf)
c)
o)
A
5
b
7
I
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SOLATRON
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o
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N
mÖgr¡ch 20
(ô
N
{
-
!O
61/40
A idealer Abstand Dachanker nebeneinander
I Abstand der Dachanker Í.tbereinander
0 Abstand zwischen den Schienen
D Schienenlänge
E Schienenüberstand
F überstand
G/H
beiidealem AD
Abstand zwischen den Befestigungselementen
dl
¡ll
si
¡f)
festigungselemente
Sicherung des Kollektors mit der
Sturmsicherung
c\l
Anschluss der Kollektoren
ro
- Zusammenschluss der Kollektoren
(O
-Anschluss mit Hilfe der flexiblen Anschlussschläuche
- Einbringen der Temperaturfühler
- Druckprobe
- lsolierung der Anschlüsse und Schutz
161i40
wird reduz¡ert,
o
80
10Ã
c\J
zwischen den ersten
Montage der Kollektoren
mit Hilfe der Befestigungselemente
bei universal Dachhaken:80 - 130
(o
:
Befestigung der Anschlüsse an den
Kollektoren
-Auflegen des Kollektors auf die Be-
106
I
G/H
G
ôl
102
e.l
(Þ
6
14û - 21
202
(1
D
4
(e
20ö
bei universal Dachhaken: 'lB0 -230
B
-
gegen Vogelfraß
=o)
Überspannungsschutz
Uberprüfen der ordnungsgemäßen
Montage
-
Nachziehen sämtlicher Verschraubungen
Dichtigkeit des Daches
lsolierungen
Überspannungsschutz
15
Anbringen des Montagegestells
Flachdach
o Bei einer Befestigung der Montage-
Anbringen des Montagegestells
Kontrollieren Sie das Dach auf folgende
rahmen auf Betongewichten, muss
das Dach eine zusätzliche Traglast
von 300 kg/m' Hochkanl.- bzw. 125
Punkte
kg/m2 bei Quermontage aufnehmen.
Vorbereiten und prüfen des Daches
¡ Dichtigkeit und
Pro Kollektor müssen Betongewichte
Sanierungsbedürftig-
von mind. 330 kg/ 100kg(A)zur Be-
keit
schwerung venryendet werden. Zum
Schutz der Dachhaut Unterlage aus
Moosgummi o.ä. verwenden.
o Bei geringeren Beschwerung muss
zusätzlich eine VersPannung mit
Drahtseilen an festen Haltepunkten
erfolgen.
o Alternativ dazu können die Montagerahmen fest auf Trägern verschraubt
werden, die die Last auf tragfähige
Mauern ableiten.
o Kollektor inclusive dazugehörige
Montageteile wiegen: ca. 60 kg
Kontrollieren Sie, ob das Dach dicht
und in gutem Zustand ist. Eine Dachsanierung sollte nicht unmittelbar
bevorstehen.
. Tragfähigkeit des Daches
Abhängig von der Belastungsfähigkeit
des Daches wird die Befestigung der
Montagerahmen gelöst. Dazu sind im
Einzelfall Berechnungen eines Statikers notwenig, der auch die entsprechenden Schnee- und Windlasten
berücksichtigt.
Befestigungspunkte festlegen
unter Berücksichtigung folgender Punkte:
o Die Ausrichtung des Kollektorfeldes
sollte in Richtung Süden erfolgen.
A
Abstand der Befestigungspunkte in cm
Zahl der
Anker
Zahl der
Kollektoren
SOLATRON
SOLATRON
A2.3
(hochkant)
(quer)
A
A2.3Q
A
E
E
Abstand
der Anker
Schienenüberstand
Abstand
der Anker
Schienenüberstand
2
3
75
31,5
180
33
3
4
85
47
180
49,5
4
5
90
33
190
46
5
6
94
46
190
75,5
6
7
97
28,5
190
69
7
I
99
41
9
100
zo
o
10
102
35
10
11
'103
200
200
200
200
45,5
8
17,5
52
58,5
65
B
150
90
c
202
102
Abstand zum Dachrand
Mind. 120
Mind. 120
16
Leichte Abweichungen aus der Südrichtungen in östliche oder westliche
Richtung führt zu kleinen Ertragseinbußen.
o Das Kollektorfeld sollte möglichst
verschattungsfrei sein.
o Die Rohrleitungen sollten möglichst
kurz sein und direkt zu PumPenbaugruppe und WärmesPeicher geführt
werden.
o Die Aufstellung erfolgt nicht direkt am
Dachrand, um die Windlast möglichst
gering zu halten.
Mindestabstand'. 1,2 m;
bei höheren Gebäuden und exponierten Standorten größer.
¡ Abstand der Befestigungspunkte siehe nebenstehende Tabelle
Anbringen des Montagegestells
Flachdach
Aufstellen der Montagerahmen
¡
¡
30'- 45',
Winkel
Länge L (cm)
45
0 = senkrechte Stellung
40'
45
35'
60
30'
70
Die Montagerahmen ausklappen und
auf den richtigen Winkel einstellen,
indem die Gleitmutter auf die richtige
Position geschoben wird
Optimaler Winkel für Ganzjahresnutzung:45' = senkrechte Stellung am
Schienenende
Montagerahmen auf den Betongewichten oder an den Trägern fest
verschrauben. Dabei ist der längste
Schenkel schräg oben in der Kollektorebene. Die Montagerahmen müssen exakt in einer Linie stehen. Bei
Montage auf losen Betongewichten,
kann die Feinausrichtung bei der
Montage der Schienen erfolgen.
Schiene mit Querverbindern an Montagerahmen befestigen
¡
Die Schienen werden mit Hilfe der
Querverbinder auf die Montagerahmen montiert und exakt waagerecht
ausgerichtet. Der Abstand Maß C
zwischen den Schienen beträgt2O2
bzw 102cm.
Schienen verbinden
o Schienenverbinder jeweils an einem
Schienenende befestigen, indem dieser bis zur Hälfte in die Schiene eingeschoben und mit der Haltekralle
von oben arretiert wird.
¡ Anschließend wird die zweite Schiene
über den Verbinder geschoben und
mit der Haltekralle befestigt.
o Schienen exakt ausrichten und festschrauben
17
Anbringen des Montagegestells
Flachdach
Befestigungselemente SOLATRON
auf den Schienen anbringen
¡
Die Befestigungselemente
SOLATRON werden in die Schienen
eingeklickst, indem die Schiebemutter
in die Schiene eingeführt und der
Schraubenkopf ged rückt wird.
o Befestigungselement so drehen, dass
bei der unteren Schiene die Schraube
unten, bei der obere Schiene die
Schraube oben ist.
¡ Abstand G und H der Elemente:
hochkant:61 und 40 cm
quer: 161 und 40 cm
Uberstand F:
hochkant: siehe Tabelle
quer: 39,5 cm
unten
oben
Kontrolle
o Kontrollieren Sie nochmal die exakte
Ausrichtung und den richtigen Abstand der Schienen, sowie den korrekten Sitz der Befestigungselemen-
G / H: Abstand zwischen den Befestigungselemente
hochkant: G=61 und H=40 (im Wechsel)
quer: G=161 und H=40 (im Wechsel)
te.
F: Schienenüberstand bis zum ersten Befestigungselement
o
quer: 39,Scm
hochkant:
Kollektoren
2
3
4
5
6
7
I
9
10
überstand in cm
13
25
7
19
0,5
12
-6*
6
-'12,5"
* Abstand zwischen den ersten Befestigungselementen wird reduziert,
18
=0
Ziehen Sie alle Schrauben fest
Anbringen des Montagegestells
Ziegeldach
Vorbereiten und prüfen des Daches
Kontrollieren Sie das Dach auf folgende
Punkte
o Dichtigkeit und Sanierungsbedürftig-
keit:
Kontrollieren Sie, ob das Dach dicht
und in gutem Zustand ist. Eine Dachsanierung sollte nicht unmittelbar
bevorstehen. Tauschen Sie angebrochene Dachziegel am Montageort
aus, nach der Kollektormontage sind
diese nicht mehr zugänglich.
min.
2Z
o Tragfähigkeit
des Daches:
Kontrollieren Sie, ob das Dach eine
zusätzliche Flächenlast von 25 kg/m,
aufnehmen kann.
o Guter Zustand der Dachsparren:
Uberprüfen Sie, ob die Dachsparren
in gutem Zustand sind, damit die
Dachhaken an den Sparren sicher
befestigt werden können. Gegebenenfalls müssen die Sparren ausgetauscht, ein anderer Befestigungsort
oder zusätzliche Befestigungspunkte
gewählt werden, damit auch bei
Sturm die Dachhaken fest im Sparren
verankert bleiben.
el
Befestigungspunkte festlegen unter
min. f m
A
Berücksichtigung folgender Punkte:
o Kollektorfeld möglichst verschattungs-
frei
o Rohrleitungen möglichst kurz und
direkt zu Pumpenbaugruppe und
Wärmespeicher geführt
o Befestigung erfolgt nicht direkt am
Abstand der Befestigungspunkte
in cm
SOLATRON
SOLATRON
A2.3
(hochkant)
42.3Q
B
206
106
80-230)
7 Ziegel
(80 - 130)
4 Ziegel
übereinander
Bei Ziegeln mit 30cm Deckung
Großer Abstand (230i 130cm)
Kleiner Abstand
(1
80/80cm)
horizontal
(ouer)
(1
Etwas steilere Kollektorneigung
Etwas flachere Kollektorneigung
Abstand abhängig vom Sparrenabstand
E
Randüberstand der Schiene
'10
A
Abstand der B efestigunqspunkte
Zahl der Kol- Zahl der Befestigungs-
50
-
40
-
120
lektoren
punkte horizontal
2
3
213
3
20-80
140
-
210
Schienenlänqe D in cm
426
4
349
4
5
426
852
5
6
562
'1065
6
7
639
1278
7
8
775
1491
8
I
852
1704
I
10
988
1917
10
11
065
213
1
Dachrand, um die Windlast möglichst
gering zu halten und für ein rundum
zugängiges Kollektorfeld
Mindestabstand: 1,0 m;
bei höheren Gebäuden und exponierten Standorten größer.
o Abstand vom First beträgt mindestens
zwei Ziegelreihen.
¡ Abstand zweier Befestigungspunkte B
übereinander:
hochkant: 180-230cm
quer: 80 -130 cm
Um eine etwas steilere Kollektorneigung zu erhalten, möglichst großer
Abstand zwischen den Dachhaken
Um die Kollektorneigung etwas zu
verringern, möglichst kleiner Abstand.
o Befestigungspunkte horizontal so
wählen, dass diese möglichst gleichmäßig verteilt sind:
Randüberstand E:
hochkant:
10 - 40 cm
20 - 80 cm
Abstand der Befestigungspunkte A:
hochkant: 50 - 120 cm
quer: 140 -210 cm
quer:
639
19
Anbringen des Montagegestells
Ziegeldach
Befestigen der Grundplatte
mit zwei Sparrenschrauben direkt an
den Sparren, unter Berücksichtigung
folgender Punkte:
o Grundplatte liegt in ganzer Sparren-
4'r
breite auf
o Bügel muss in einem Wellental zum
liegen kommen. Gegebenfalls wird
der Bügel versetzt.
o Montage parallel zu den Ziegeln
¡
Löcher im Sparren mit 6 mm Holzbohrer vorbohren
Ç
Höhe des Dachhakens einstellen
o Höhe des Dachhakens so einstellen,
¡
dass der Bügel flächig auf den Dachziegeln aufliegt.
alle Schrauben fest anziehen.
Ziegel bearbeiten und einlegen
o
¡
störende Überstände/Nasen am
Dachziegel mit einer Flex entfernen
Dachziegel wieder einlegen, auf einen guten Sitz achten.
Z-Winkel Positionieren
o Z-Winkel so Positionieren, dass der
vertikale Abstand 206 cm / Q:106cm
ìì
\t
unten
20
oben
beträgt. Dabeiden Z-Winkel möglichst weit oben am Bügel fixieren.
o Z-Winkel wenn möglich am oberen
Haken nach unten und am unteren
Haken nach oben drehen.
o Fixieren, noch nicht festschrauben
Anbringen des Montagegestells
Ziegeldach
Schiene an Dachhaken anbringen
¡ Schienen
¡
I
o
an die Dachhaken anbringen, in dem die Schiene von unten an
das Pressix gedrückt wird.
Schiene parallel zu den Dachziegeln
ausrichten.
Abstand C zwischen den Schienen:
202cml1O2cm.
Schienen verbinden
¡ Schienenverbinder jeweils an einem
Schienenende befestigen, indem dieser bis zur Hälfte in die Schiene eingeschoben und mit der Haltekralle
von oben arretiert wird.
o Anschließend wird die zweite Schiene
über den Verbinder geschoben und
mit der Haltekralle befestigt.
o Schienen exakt ausrichten und fest-
v
schrauben.
Befestigungselemente SOLATRON
auf den Schienen anbringen
o Die Befestigungselemente
SOLATRON werden in die Schienen
eingeklickst, indem die Schiebemutter
in die Schiene eingeführt und der
Schraubenkopf gedrückt wird.
o Befestigungselement so drehen, dass
¡
unten
bei der unteren Schiene die Schraube
unten, bei der obere Schiene die
Schraube oben ist.
Abstand G/H der Elemente:
hochkant: 61140 cm
quer: 161/40 cm
Überstand ü:
hochkant: siehe Tabelle
quer: 39,Scm
Kontrolle
o
G / H: Abstand zwischen den Befestigungselemente
hochkant: G=61 und H=40 (im Wechsef
quer: G=161 und H=40 (im Wechsel)
F: Schienenüberstand bis zum ersten Befestigungselement
quer: 39,Scm
Ausrichtung und den richtigen Abstand der Schienen nochmal kontrollieren, sowie den korrekten Sitz der
Befestigungselemente.
¡ alle Schrauben fest anziehen.
hochkant:
Kollektoren
Uberstand in cm
2
3
4
5
13
25
7
19
6
7
B
0,5
12
-r)* Abstand
zwischen den ersten Befestig ungselementen wird reduziert,
I
10
6
-12,5*
nd =0
21
Anbringen des Montagegestells
Sonderdach
Vorbereiten und Prüfen des Daches
Kontrollieren Sie das Dach auf folgende
Punkte
¡ Dichtigkeit und
Sanierungsbedürftig-
¡ Tragfähigkeit des Dachesl
Kontrollieren Sie, ob das Dach eine
zusätzliche Flächenlast von 25 kg/m'z
aufnehmen kann.
o Genügend Festigkeit der Dachele-
keit:
Kontrollieren Sie, ob das Dach dicht
und in gutem Zustand ist. Eine Dachsanierung sollte nicht unmittelbar
bevorstehen. Tauschen Sie gegebenenfalls Dacheindeckungen am Montageort aus, nach der Kollektormontage sind diese nicht mehr zugänglich.
min.
0
mente, an denen das MontagesYstem
verankert wird:
Kontrolle der SParren (für Stockschrauben und Schieferdachhaken
Bleche fest verankert; für Blechfalzklemmen u.ä.)
min. I m
A
m
D
Abstand der BefestigungsPunkte
Übereinander cvakl
Randüberstand der Schiene
Abstand der BefestigungsPunkte
SOLATRON
A2.3
(hochkant)
(quer)
10-40cm
D
2
3
213
3
4
349
4
5
6
7
426
5
6,
z
I
I
10
A2.3Q
I
I
'10
11
20-80cm
140 -210 cm
50 - 120 cm
bei Stehfalzblechdächern auf jeden Falz
eine Klemme
Zahl der Befestigungspunkte horizontal
Zahl der Kollektoren
22
SOLATRON
106 cm
206 cm
benen
vorgege
vom
abhängig
Abstand
Rastermaß
horizontal
E
A
unter Berücksichtigung folgender Punkte:
r Kollektorfeld möglichst
B
B
BefestigungsPunkte festlegen
verschattungsfrei
¡ Rohrleitungen möglichst kurz und
direkt zur PumPenbaugruPPe und
Wärmespeicher geführt
o Befestigung erfolgt nicht direkt am
Dachrand, um die Windlast möglichst
gering zu halten und für ein rundum
zugängiges Kollektorfeld
Mindestabstand: 1,0 m,
bei höheren Gebäuden und exponierten Standorten größer.
o Der Abstand vom First beträgt mindestens 0,5m
o Abstand B zweier Befestigungspunkte übereinander exakt:
hochkant:206 cm
quer: 106 cm
¡ Wählen Sie die Befestigungspunkte
horizontal so, dass die Befestigungspunkte möglichst gleichmäßig vedeilt
sind:
Randüberstand El
hochkant: 10 - 40 cm
quer: 20
-
80 cm
Abstand der BefestigungsPunkte A:
hochkant: 50
-
120 cm
quer:140 -210cm
Schienenlänqe in cm
426
639
852
065
1278
562
1
639
775
1491
852
1704
988
I 065
2130
1917
Bei Stehfalzblechdächern auf jeden
Falz eine Klemme setzen.
Anbringen des Montagegestells
Sonderdach
Schieferdachhaken
¡ Schieferdachhaken
mit entsprechenden Schrauben sicher am Unterdach
befestigen.
o Dach wieder eindecken.
Stockschraube
¡
Loch (14mm) in die Dachhaut bohren,
dieses nie in der wassedührenden
Vertiefung, sondern in der Erhebung
positionieren.
Befestigungsbohrung in den Sparren
(8,5mm).
o Stockschraube wenigstens 80 100mm tief in den Sparren einschrau-
¡
ben
o Zur Abdichtung wird die Gummidich-
tung ganz nach unten geschoben und
mit der Flanschmutter leicht auf die
Dachhaut gepresst.
¡ Blechdach-Klemmen
o
Wegen der geringeren Haltekraft sollte in der Horizontalen auf jeden
Blechfalz eine Klemme gesetzt wer-
den.
Die Klemmen werden auf den Falz
gesetzt und lose befestigt. Die Ausrichtung erfolgt bei der Befestigung
der Querträger.
o Die Klemme in jedem Fall so weit wie
möglich auf den Falz schieben.
¡ Drehmoment für Klemmschrauben
der Blechfalzklemme: ca. 25Nm (mit
der kurzen Ratsche kräftig anziehen)
¡
23
Anbringen des Montagegestells
Sonderdach
Schiene an Dachanker befestigen
o Schiene mit Öffnung nach oben an
die Dachanker schrauben.
Mit Hilfe des Langloches horizontal
ausrichten.
¡ Abstand C zwischen den Schienen
¡
20211O2cm
Schienen verbinden
¡
Schienenverbinder jeweils an einem
Schienenende befestigen, indem dieser bis zur Hälfte in die Schiene eingeschoben und mit der Haltekralle
von oben arretiert wird.
o Anschließend wird die zweite Schiene
über den Verbinder geschoben und
mit der Haltekralle befestigt.
¡ Schienen exakt ausrichten und festschrauben.
Befestigungselemente SOLATRON
auf den Schienen anbringen
¡
Die Befestigungselemente
SOLATRON werden in die Schienen
eingeklickst, indem die Schiebemutter
in die Schiene eingeführt und der
Schraubenkopf ged rückt wird.
¡ Befestigungselement so drehen, dass
bei der unteren Schiene die Schraube
unten, bei der obere Schiene die
Schraube oben ist.
o Abstand G/H der Elemente:
hochkant: 61i40 cm
quer: 161/40 cm
Uberstand F:
hochkant: siehe Tabelle
quer: 39,5cm
Kontrolle
o
Ausrichtung und den richtigen Abstand der Schienen nochmal kontrollieren, sowie den korrekten Sitz der
Befestigu ngselemente.
o alle Schrauben fest anziehen.
oben
unten
G / H: Abstand zwischen den Befestigungselemente
hochkant: G=61 und H=40 (im Wechsel)
quer: G=161 und H=40 (im Wechsel)
F: Schienenüberstand bis zum ersten Befestigungselement
quer: 39,Scm
hochkant:
Kollektoren
2
3
4
5
6
7
8
I
überstand in cm
13
25
7
19
0.5
12
-6-
6
* Abstand zwischen den ersten
24
wird reduziert,
l0
-12,5berstand =0
Anbringen des Montagegestells
Fassade
Vorbereiten der Fassade
Prüfen der Fassade
o Kontrollieren Sie die Tragfähigket der
Fassade hinsichtlich der Zugbelastung.
o Kontrollieren Sie, ob das Fassadenmaterial zum Einbringen der Stockschrauben genügend Festigkeit aufweist
Kontrollieren Sie den Montageort auf
folgende Punkte:
¡ Sanierungsbedürftigkeit
Kontrollieren Sie, ob die Fassade in
gutem Zustand ist
¡ Eine Sanierung sollte nicht unmittelbar bevorstehen.
Abstand der
Befestigungspunkte
in cm
B übereinander
horizontal
Zahl der
Kollektoren
Zahl der
Anker
SOLATRON
SOLATRON
A-2.3
42.3Q
(hochkant)
Abstand
der Anker
75
3
3
4
4
I
5
6
7
8
o
99
100
9
10
102
10
11
103
6
7
te:
o Das Kollektorfeld sollte möglichst
106
verschattungsfrei sein.
A
2
5
(quer)
206
Befestigungspunkte festlegen
unter Berücksichtigung folgender punk-
85
90
94
97
A
E
Schienenuberstand
31,5
47
Abstand
der Anker
180
180
190
190
190
33
46
28,5
200
200
200
41
26
35
17.5
200
E
Schienenüberstand
33
49.5
46
75,5
69
45,5
52
o Die Rohrleitungen sollten möglichst
kurz sein und direkt zu Pumpenbaugruppe und Wärmespeicher geführt
werden.
o Abstand B zweier Befestigungspunkte übereinander exakt:
hochkant: 206 cm
quer: 106 cm
o Abstand der Befestigungspunkte horizontal siehe nebenstehende Tabelle
58.5
65
Anker anbringen
o Stockschraube sicher anbringen und
abdichten.
Schiene an Anker befestigen
¡ Schiene mit öffnung nach oben an
die Dachanker schrauben.
¡ Mit Hilfe des Langloches horizontal
ausrichten.
r
¡ Abstand zwischen den Schienen
202cm
Schienen verbinden
e Schienenverbinder jeweils an einem
Schienenende befestigen, indem dieser bis zur Hälfte in die Schiene eingeschoben und mit der Haltekralle
von oben arretiert wird.
o Anschließend wird die zweite Schiene
über den Verbinder geschoben und
mit der Haltekralle befestigt.
¡ Schienen exakt ausrichten und fest-
v
schrauben.
25
Anbringen des Montagegestells
Fassade
¡
unten
Befesti gungselemente SOLATRON
auf den Schienen anbringen
Die Befestigungselemente
SOLATRON werden in die Schienen
eingeklickst, indem die Schiebemutter
in die Schiene eingeführt und der
Schraubenkopf gedrückt wird.
o Befestigungselement so drehen, dass
bei der unteren Schiene die Schraube
unten, bei der obere Schiene die
Schraube oben ist.
¡ Abstand GiH der Elemente:
hochkant: 61/40 cm
quer: 161/40 cm
Überstand F:
hochkant: siehe Tabelle
quer: 39,5cm
oben
Kontrolle
o
stand der Schienen nochmal kontrollieren, sowie den korrekten Sitz der
Befestigungselemente.
o alle Schrauben fest anziehen.
G / H: Abstand zwischen den Befestigungselemente
hochkant: G=61 und H=40 (im Wechsel)
quer: G=161 und H=40 (im Wechsel)
F: Schienenüberstand bis zum ersten Befestigungselement
quer: 39,5cm
hochkant:
Kollektoren
Uberstand in cm
* Absta
2
3
4
5
6
7
8
I
10
13
25
7
19
0,5
12
-6.
6
-12,5"
den ersten Befestigungselementen
Ausrichtung und den richtigen Ab-
=Q
)
26
Installation und Anschlüsse der Kollektoren
Benötigtes Werkzeug
2 MaulschlüsselSW 30
1 variabler Schlüssel oder
+ 1 Maulschlüssel SW 32
+ 1 Maulschlüssel SW 27
+ 1 Maulschlüssel SW 22
Wasserpumpenzange
Entlüfterschlüssel
Sämtliche Anschlüsse am Kollektor
druckdicht anziehen.
Bei zu starkem Anziehen der
Schraubverbindungen können sich
Sammelrohr und Kompensatoren
verwinden.
Dies ist zu vermeiden.
Seriennummer ablesen
l"leiedln¡k
Gmbüt,
Lesen Sie die Seriennummern ab und
tragen Sie diese in das lnbetriebnahmeprotokoll ein.
Kompensatoren anbringen
07?rx¡0070î?300mq¡
Geräiew.. 0r¡0{Xl0701
Bauphr
Kollekto¡tVp
Ëláehe
Ak¡sorber-lnhalt
ìBilnf}a0
2{¡tilt
Sol¡tron A ?.3
2,3 m"
'l,Y L¡tcr
Befestigen Sie die Kompensatoren an
den kurzen Kollektoranschlüssen. Kontrollieren Sie davor, ob die Dichtungen
an den Kollektorstutzen ordenflich sitzen.
Anschlüsse anbringen
Befestigen Sie alle Anschlussteile an
den Kollektoren, so dass die Solarleitungen optimal geführt werden.
Aufdach: Das Kreuzstück des Kollektorvorlaufs wird an den langen Stutzen
angebracht.
Rücklauf entsprechend der Kollektorzahl diagonal oder am gleichen Kollektor anbringen
Entlüfter an Kollektoren anbringen
Verschließen Sie die nicht benötigten
Kollektorstutzen mit den beigefügten
Entlüfterstutzen.
)
27
Anschluss der Kollektoren
Kollektoren auf das vorbereitete
Montagegestell einlegen
Legen sie die Kollektoren in das vorbereitete Montagegestell ein.
Der Abstand zwischen den Kollektoren
beträgt 31mm.
Kom pensatoren festschrauben
Achten Sie beim Zusammenschließen
der Kollektoren auf einen geraden Sitz
der Kompensatoren.
Kollektor sichern
Sichern Sie die Kollektoren mit der
Sturmsicherung, indem Sie den Bügel
über die Glasleiste des Kollektors drehen und nach unten drücken. Flügelmutter von Hand festziehen.
Bei einer Kollektorneigung >45' wird
der Kollektor zusätzlich an der Blindnietmutter mit einer Schraube gesichert.
Entlüftungsmöglichkeit am höchsten
Punkt oder Luftabscheider im Keller
Falls im Keller kein Luftabscheider eingesetzt wird, muss am obersten Punkt
der Anlage eine Entlüftungsmöglichkeit
gegebenenfalls mit Fernentlüfter vorgesehen werden. Sofern sich das Kreuzstück nicht am höchsten Punkt befindet
muss ein separater Lufttopf eingebracht
werden.
Anschl uss des Kollektorfeldes
Schließen Sie das Kollektorfeld an die
vorbereiteten Rohrleitungen mit Hilfe
von flexiblen Schläuchen an.
Fühler befestigen und gut abdichten
Schieben Sie den Fühler ganz in die
Tauchhülse ein und dichten ihn mit der
beigelegten PG-Verschraubung gegen
Feuchtigkeit ab.
Drucktest machen
Füllen Sie die Anlage mit Wasser und
kontrollieren Sie bei 3,5 bar sämtliche
Verbindungen.
Anschlüsse isolieren und gegen Vogelfraß schützen
lsolieren Sie sämtliche Anschlüsse mit
den beigelegten Formteilen. Schützen
Sie diese mit Blechnetz o.ä. gegen
Vogelfraß.
28
lndach-Montage
Vorbereitung der Dachfläche
Vorbereitung der Dachfläche
Aus Sicherheitsgrrinden muß unter der
Breite bis Blechende
Kollektorfläche ein wasserdichtes
Unterdach vorhanden sein, z.B.
Bitumenpapier, gitterarmierte Folie oder
sonstiges geeignetes Material, um bei
eventuellen Undichtigkeiten das Eindringen von Feuchtigkeit in das
Gebäude zu verhindern. Dieses muß in
der Dachrinne enden.
c
=
Breite
Kollektorfeld (A)
co
Iq)
.tr
o
Diese Dachsteine zum
Ausmitteln des
Kollektorfeldes belassen
l¿
_9
o
o)
dl
tt)
o
E
o
E
Y
_c
:o
T
2-12
c)
E
cq)
o
I
2-12
Maße Kollektorfeldhöhe
o Das Kollektorfeld ist 233cm hoch. Die
ziegelfreie Fläche kann maximal
2
3
1
¡
¡
.o
12 cm größer sein, damit die obere
Einblechung noch ausreichend
überdeckt wird.
Bei einer Deckungshöhe von 30cm
werden 8 Ziegelreihen entfernt.
Für die Montage wird oben eine
weitere Reihe abgedeckt, die am
Ende wieder eingedeckt wird.
,g
4
5
1
Dreiecksd ichtband
2
3
Verkleidung oben
Kehlsattelband
4
Kollektor
5
Wasserdichtes Unterdach
29
lndach-Montage
Vorbereitung der Dachfläche
2-12cm
2-12cm
Breite Kollektorfeld Maß A
Wellen berg"
W
/
Untere Montageschiene
Kehlsattelbandauflage
18 cm
18 cm
* Der Ziegel muss an dieser Stelle eine Höhe von min. 1,5 cm haben
Kollektoranzahl
Breite Kollektorfeld Maß A (cm)
2
3
4
5
6
7
8
9
10
235
348
461
574
687
800
913
1026
1139
8
12
15,52
19,52
23
27
34,52
3g3
30,5
2
r Zur Montage müssen rechts und links je ein Ziegel mehr entfernt werden, die nachher wieder eingesetzt werden
mit halber Breite oder halbierte Pfannen einsetzen.
'Pfannen
3
Die Pfannen mrissen beidseitig um ca. 5 cm gekürzt werden.
Maße Kollektorfeldbreite
und Positionierung
¡ Das
Kollektorfeld bei 2 Kollektoren ist
235cm breit und verbreitert sich pro
zusätzlichem Kollektor um 'l 13cm.
. Die ziegelfreie Fläche muss 2-12cm
größer sein, damit eine ausreichende
Überdeckung der Seitenverblechung
gewährleistet ist.
o Am Blechende muss der Wellenberg
des Ziegel wenigstens 1,5 cm hoch
sein, um den Blechfalz aufnehmen zu
können.
16
30
2
o Mit Hilfe derfertig montieñen unteren
Montageschiene kann direkt auf dem
Dach Maß genommen werden und
die geeignete Position bestimmt
werden. Dabei markiert der obere Teil
der Kehlsattelbandauflage die Länge
des Kollektorfeldes, der flache Teil
die Breite der Einblechung.
o Wenn die geeignete Position
festgelegt und markiert ist, werden
rechts und links jeweils noch eine
Ziegelreihe zur Montage abgedeckt,
die am Ende wieder eingedeckt wird.
364
Untere Montageschiene
1 Kehlsattelbandauflagelinks
2 Montageschiene für
2 Kollektoren (2,26n)
3 Verbindungsschiene
4 Montageschiene für
1 zus. Kollektor (1 , 1 3m)
5 Kehlsattelbandauflagerechts
6 SchlossschraubenMSxl6
mit Unterlagscheiben und Muttern
l
6
5
lndach-Montage
Anbringen der Montag eschienen
Anbringen der Montageschienen
o Die vorbereitete Montageschiene wird
direkt an den Sparren befestigt. Für 2
Kollektoren werden 3 Befestigungspunkte benötigt, für jeden weiteren
Kollektor 1 Befestigungspunkt mehr.
o Die Montageschiene muß auf die
Höhe der Dachlattung angehoben
werden. Dazu beiliegende Holzstücke
venruenden.
o Die vorgebohrten Holz-Distanzstücke
'l
e
5mm
2
3
4
1
2
3
4
5
6
7
Holzschraube 8x80 mit U-Scheibe
Montageschiene
Holzdistanzstück
15 mm bei24er Lattung
21 mm bei 30er Lattung
Sparren
Kehlsattelband
Schutzfolie
Kesselsattelbandauflage
rechts / links
auf die Dachsparren in Längsrichtung
auflegen. Dadurch ergibt sich der
benötigte Abstand zwischen Dachziegeln und Montageschiene von 80mm.
¡ Dachsparren durch die Bohrung der
vorgeboh rten Holzdistanzstücke
mit ø5 mm vorbohren. Dadurch können die Holzschrauben leicht und
ohne Reißen des SParren gesetzt
werden.
¡ Montageschiene an jedem Dachsparren mit Holzschrauben 8x80 und UScheiben festschrauben'
Montage Kehlsattelband
Legen Sie das Kehlsattelband auf,
sodass es mit 10 mm Breite den langen
2
Schenkel der unteren Montageschiene
überdeckt.
Üoertappung
>3cm
6
Das Kehlsattelband mit 350 mm
Überstand über Kehlsattelbandauflagen
andrücken.
Das Kehlsattelband noch nicht an den
Ziegeln befestigen.
35cm 7
2
7
35cm
J
31
Vorbereitung der Kollektoren
Benötigtes Werkzeug
2 MaulschlüsselSW 30
1 variabler Schlüssel oder
+ 1 Maulschlüssel SW 32
+ 1 Maulschlüssel SW 27
+ 1 Maulschlüssel SW 22
Wasserpumpenzange
Entlüfterschlüssel
Sämtliche Anschlüsse am Kollektor
druckdicht anziehen.
Bei zu starkem Anziehen der
Schraubverbindungen können sich
Sammelrohr und Kompensatoren
verwinden.
Dies ist zu vermeiden.
Seriennummer ablesen
Lesen Sie die Seriennummern ab und
tþizM¡r*kqnùH,
tragen Sie diese in das lnbetriebnahmeprotokoll ein.
Kompensatoren anbringen
{rrñxxxt7CI,l73{XXm0
Befestigen Sie die Kompensatoren an
den kurzen Kollektoranschlüssen. Kontrollieren Sie davor, ob die Dichtungen
an den Kollektorstutzen ordenflich sit-
Gor&s.. $r'tm0070t rs)00mo
Baujahr
Kollektortyp
{Erutto- ) Flåche
Abcorber-lnhalt
2CI0{}
$ol$ron A ?"3
',
zen.
7 l-itsr
Anschlüsse anbringen
Befestigen Sie alle Anschlussteile an
den Kollektoren, so dass die Solarleitungen optimal geführt werden.
lndach: Das Kreuzstück des Kollektorvorlaufs wird an dem kurzen Stutzen
angebracht.
Rücklauf entsprechend der Kollektorzahl diagonal oder am gleichen Kollektor anbringen
,,
\
32
Entlüfter an Kollektoren anbringen
Verschließen Sie die nicht benötigten
Kollektorstutzen mit den beigefügten
Entlüfterstutzen.
lndach-Montage
Montage Kollektoren
1
Sechskantschraube M8x20
2
Dichtung
I
1
1
31mm
t
I
1
2
Montage Kollektoren
Benötigtes Werkzeug
Schlüssel/Schrauber SW 13
MaulschlüsselSW 30
¡ Wasserpumpenzange
o
Benötigtes Material
o Kollektoren
o Montageschienen oben
o Schrauben
¡ Beim Einlegen der Kollektoren
Schutzhandschuhe tragen.
. Legen Sie den linken Kollektor auf
das linke untere Montageschienenteil
und befestigen Sie ihn mit 2
Sechskantschrauben M8x20 und UScheiben an der Montageschiene.
o Legen Sie den nächsten Kollektor auf
die untere Montageschiene in
ca.10 cm Abstand zum linken
Kollektor. Achten Sie darauf, daß sich
jeweils eine Flachdichtung an den
Kol lektorstutzen bef indet.
¡ Schieben Sie den Kollektor vorsichtig
zum bereits montierten Kollektor
heran bis der Anschluß am
Kompensator anliegt.
Achtung: Auf Parallelen Abstand
zwischen den Kollektoren achten. Der
lichte Abstand muß oben und unten
31mm betragen.
o Darauf achten, daß die Verschrau-
bungsteile an den Kollektoren
miteinander fluchten. Ziehen Sie die
Verschraubungen zwischen den
Kollektoren mit Schlüsseln SW 30
oder WasserpumPenzange an.
Verschraubung vorsichtig anziehen
. Legen Sie gleichermaßen alle Kollektoren der Reihe nach in die untere
Montageschiene und ziehen sie alle
Verschraubungen an. Sichern Sie die
Kollektoren mit 2 Sechskantschrauben M8x20 und U-Scheiben an der
unteren Montageschiene. Noch nicht
festziehen.
33
Anschluss der Kollektoren
Anschluss des Kollektorfeldes
Schließen Sie das Kollektorfeld an die
vorbereiteten Rohrleitungen mit Hilfe
von flexiblen Schläuchen an.
Entlüftungsmöglichkeit am höchsten
Punkt oder Luftabscheider im Keller
Falls im Keller kein automatischer Luftabscheider eingesetzt wird, muss am
obersten Punkt der Anlage eine dauerhaft zugängliche Entlüftungsmöglichkeit
(gegebenenfalls mit Fernentlüfter) vorgesehen werden.
Fühler befestigen und gut abdichten
Schieben Sie den Fühler ganz in die
Tauchhülse ein und dichten ihn mit der
beigelegten PG-Verschraubung gegen
Feuchtigkeit ab.
Drucktest machen
Füllen Sie die Anlage mit Wasser und
kontrollieren Sie bei 3,5 bar sämtliche
Verbindungen.
Anschlüsse isolieren
lsolieren Sie sämtliche Anschlüsse mit
den beigelegten Formteilen.
34
lndach-Montage
Montage
Zwischenbleche, L-Montageschiene oben
Montage Zwischenbleche
Zwischenbleche von oben nach unten
in die Nut der Glashalteleiste
einschieben.
Hinweis: Sollte die Montage von oben
nicht möglich sein, können die
Zwischenbleche von unten eingeschoben werden. Die Zwischenbleche
dienen auch als Abstandhalter. Sollte
das Blech beim Einschieben klemmen,
werden die Kollektoren um wenige Millimeter seitlich verschoben.
Das komplett eingeschobene Zwischenblech wird durch Umbiegen der
Laschen gegen Herausrutschen
gesichert.
1
1
2
3
7X"a
4
Glashalteleiste
Zwischenblech
Laschen
4
5
6
7
Ø Smm
6
5
7
Holzschraube 8x80
Montageschiene oben
SechskantschraubeM8x20
Holzdistanzstück
Befestigung L-Montageschiene oben
Befestigen sie die L-Montageschienen
mit 2 Sechskantschrauben M8x20 und
U-Scheiben an der Oberseite der
Kollektoren. Beginnen Sie oben links
mit der kurzen Montageschiene.
Bohrlöcher durch die Holz-Distanzstücke an den Dachsparren mit Bohrer
5mm vorbohren. 3 Befestigungen für 2
Kollektoren + jeweils 1 weitere Befestlgung für jeden weiteren Kollektor.
Befestigen sie die L-Montageschienen
mit Holzschrauben 8x80, U-Scheiben
(und Holz-Distanzstücke) an den
Dachsparren.
Befestigen Sie die Kollektoren mit jeweils zwei M8x20 Schrauben und UScheiben an der oberen Montageschiene.
Ziehen Sie die Sicherungsschrauben
an den unteren Montageschienen fest.
35
Indach-Montage
Montage
Kehlsattelband, Seitenbleche, Oberbleche
1
2
3 4
3
5
Ê
6
6
3
7
1
7
49
7
I
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Montageschiene oben
Glashalteleiste
Oberblech
Haften
Nägel 60 mm
Holzdistanzstück
Seitenblech
Kehlsattelband
Nägel 30 mm
Montage Kehlsattelband (unten):
Schutzfolie am Kehlsattelband
abziehen.
Das Kehlsattelband gleichmäßig nach
unten biegen und an die Dachpfannen
andrücken (mit Hammerstiel das Profil
an den Dachpfannen nachbilden).
Achtung: Das Kehlsattelband ohne
starken Zug andrücken.
An den Kehlsattelbandauflagen links
und rechts wird die Ecke durch Falten
(nicht Schneiden) nachgebildet.
Montage Seitenbleche
(links und rechts)
Die kleine Aufkantung mit Dichtband in
die Nut an der Glashalteleiste einführen, dabei das Blech schräg halten.
Die Aufkantung muß über der gesamten Länge in der Nut einrasten.
Das Blech vorsichtig mit Druck zur
Kollektornut nach unten eindrehen.
Beim Eindrehen darauf achten, daß die
Aufkantung auf der gesamten Länge in
der Nut der Glashalteleiste sitzt.
Seitenblech soweit eindrehen, daß es
auf der Querlattung aufliegt.
Haften mit Någeln fixieren und um den
Blechfalz zusammendrücken.
36
Montage Oberbleche
An den Oberblechen befinden sich
U-förmige Aufnahmen. Diese umschließen nach der Montage die Glashalteleiste des Kollektors.
Linkes Oberblech an die Glashalteleiste
am Kollektor anlegen.
Horizontal ausrichten, dass es in dem
Seitenblech liegt und mit der Aufnahme
über die Glashalteleiste des Kollektors
schieben.
Weitere Oberbleche gleichermaßen
montieren.
Darauf achten, dass die Oberbleche
spaltfrei aneinander stoßen
Alle Oberbleche mit Haften und Nägeln
60mm befestigen. Wenn keine
Querlattung vorhanden ist werden
Holz-Distanzstücke verwendet.
lndach-Montage
Montage Abdichtungen
1
Montage Abdichtungen
Die Oberbleche werden an den
2
aufgekanteten Stößen mit u-förmigem
Klemmband (10x14 mm) abgedichtet.
Das Aufstecken des Klemmbandes am
Kollektor beginnen.
Die Kantungen in den Oberblechen
müssen exakt nachgebildet werden
o
Zwischen den Verblechungen und den
Dachpfannen dienen Dreiecksdichtprofile (aus Schaumstoff) für die
Regendichtigkeit bei Wind.
2
Die optimale Position ergibt sich aus
dem jeweiligen Deckungsmaß und der
Form der Dachpfannen. Die Dachpfannen dürfen nicht zu sehr auf dem
Dichtband aufstehen. Der Luftspalt
zwischen Dichtprofil und Dachpfannen
darf nicht zu groß sein.
lst die Position ermittelt, wird das
Dichtprofil an der Verblechung oben
und seitllch aufgeklebt.
Die Dachpfannen werden bis Liber das
Dreiecksdichtprofil ein gedeckt.
Dreiecksdichtbänder auf die Seitenbleche und auf die Oberteile kleben.
>50
2
1
2
Klemmband
Dreiecksdichtprofil
)<
37
lnbetriebnahme
Druckprobe und Befüllen der Anlage
Bis zur endgültigen lnbetriebnahme
bleiben die Kollektoren mit Abdeckfolie
abgedeckt, um eine Überhitzung zu
vermeiden und die Verbrennungsgefahr
zu minimieren. Die Anlage darf erst
befüllt und in Betrieb genommen werden, wenn eine Wärmeabnahme vor-
handen ist.
Vordruck Ausdehnungsgefäß einstellen
Den Vordruck des Ausdehnungsgefäß
auf jeden Fall vor Befüllen der Anlage
messen und einstellen
o der Vordruck entspricht dem stati-
schen Anlagendruck (2.8.: statische
Höhe 10 m heißt Vordruck 1 bar)
Druckprobe
Unmittelbar nach Kollektor- und Rohrleitungsmontage ist eine Druckprobe
durchzuführen
. Anlage mit Wasser befüllen
¡ Druck erhöhen bis Sicherheitsventil
anspricht, dabei die Dichtheit der Anlage und sämtlicher Verbindungselemente, sowie die Funktionsfähigkeit des Sicherheitsventils überprüfen
Reinigen der Anlage
Vor Befüllen der Anlage müssen die
Rohrleitungen von sämtlichen Rückständen aus Produktion und Montage
gereinigt werden. Selbst kleinste Mengen Fremdmaterials können katalysatorisch auf das Wärmeträgermedium wirken und eine Zersetzung desselben
bewirken.
¡ Anlage komplett spülen bis die Anlage von allen Rückstände befreit ist
o danach Anlage restlos entleeren
38
Befüllen und Spülen der Anlage
Die Anlage darf erst befüllt und in Betrieb genommen werden, wenn eine
Wärmeabnahme vorhanden ist.
o alle Absperr- und Entlüftungsmöglichkeiten öffnen; insbesondere
auch die Entlüfter an den Kollektorversch[issen, am Kollektoranschluss
und gegebenfalls am Lufttopf.
¡ Als Wärmeträgermedium darf ausschließlich Tyfocor LS verwendet
werden. Auch in frostfreier Umgebung
ist ein Betrieb mit Wasser wegen des
fehlenden Korrosionsschutzes nicht
zulässig.
Tyfocor LS ist komplett ferlig gemischt und darf nicht mit Wasser oder
einem anderen Wärmeträgermedien
gemischt werden. Beachten Sie dazu
die Hinweise auf dem Sicherheitsdatenblatt.
o Das Wärmeträgermedium mit einer
Druckpumpe über den Füll- und Entleerhahn in die Anlage füllen, dabei
die Absperr- und Entlüftungsventile
nacheinander schließen, sobald Flüssigkeit austritt.
¡ Die Anlage mit 3,5 bar spülen, bis das
System komplett luftfrei ist.
o
Vor Beenden des Befüllvorgangs den
Anlagendruck einstellen und langsam
die Ventile schließen.
Anlagendruck:
0,5 bar über statischer Höhe. Druck
kontrollieren und eventuell durch öffnen der Ventile und Druckregulierung
nachregulieren; bei Erreichen des
Fülldrucks den Füll- und Entleerhahn
schließen.
o Durch Öffnen der Handentlüfter an
der höchsten Stelle der Anlage kontrollieren, ob die Anlage tatsächlich
komplett luftfrei ist. Gegebenenfalls
den Spülvorgang nochmal wiederholen.
Beachten Sie bei der Veruvendung
von Fernentlüftern, dass mindestens
die Füllmenge des Entlüfterröhrchens
abgelassen werden muss: 0,3 cl pro
Meter Entlüftungsröhrchen mit 6 mm
Durchmesser.
¡ Automatikentlüfter, deren Entfernung
zum Kollektor geringer als 3m Rohrleitung beträgt und die nicht wenigs-
tens 1m unterhalb des unteren Kollektorausganges liegen, müssen nun
durch Schließen des Absperrhahns
vom System getrennt werden.
Einstellungen:
Bezogen auf den statischen Anlagendruck psrat
(10 m Anlagenhöhe ergeben 1 bar statischen Anlagendruck)
Vordruck des Ausdehnungsgefäßi
Anlagenfülldruck bei20'C im Stillstand
psrar
pstat
+ 0,5 bar
lnbetriebnahme von SolarPumPe
und Solarregler
beachten sie dazu die dazugehörigen
Betriebsanleitungen
o bei der lnbetriebnahme die angezeigten Temperaturen auf Plausibilität
kontrollieren
¡ Pumpen- und Reglerfunktion im Solarkreislauf kontrollieren
¡ Regler, Pumpe und gegebenenfalls
den Durchflussbegrenzer auf die Anlagenhydraulik konfigurieren
Durchfl ussmenge einstellen
Anschließend:
Die Durchflussmenge muss entsprechend der Hydraulik eingestellt werden
Die Durchflussmenge pro Kollektor
muss zwischen 0,5 und 1,5 l/min liegen. Beachten Sie dazu die Hinweise
im Kapitel Hydraulik des Kollektodeldes.
o Abdeckfolie
von den Kollektoren ent-
fernen
o Ordnungsgemäßige Funktion der
Anlage überPrüfen
o lnbetriebnahmeprotokoll ausfüllen
¡ Betreiber einweisen
Die Durchflussmenge hängt von der
Betriebsweise des Kollektors ab:
¡ Bei einer niedrigen Durchflussmenge
wird die größtmögliche Temperaturdifferenz zwischen Vor- und RÜcklauf
erreicht. Dies ist bei der Verwendung
von SchichtensPeicher mit großem
Volumen sinnvoll.
o Bei einer hohen Durchflussmenge
wird der größtmögliche Wärmeertrag
erzielt. Dies ist bei einem Trinkwasser-Solarspeicher mit zwei Wärmetauschern die optimale Betriebsweise.
Durchflussmenge
Zahl der Kollektoren Parallel
I
Mindestdurchflussmenge
in l/min
0,5
Mittlere Durchflussmenge
in l/min
maximale Durchflussmenge
1,1
1,5
in l/min
2
1
2,2
3
3
1,5
3,3
4,5
4
2
4,4
6
5
2,5
5,5
7,5
6
3
6,6
I
7
3,5
7 ,7
10,5
I
4
8,8
12
9
4,5
9,9
13,5
10
5
11
15
39
n
I
betriebna h meprotokol
I
Die SOLATRON Solaranlage von
(Name, Adresse, Tel, des Eetreibers)
am Standort
wurde am
genommen"
install¡ert und am
in Betrieb
Anlaqenbeschreibunq
Kollektortyp
zahl der Kollektoren:
Seriennummern
Montage:
lndach
Aufdach
Orientierung
Flachdach
N
Abweichung
von Süden:
Neigung
w
¡'
Fassade
o
o
(ï
(llì'
<J()"
s
0"
Speicher:
Verbraucher:
Rohrleitungen
Typ:
m
Speichervolumen
' Schwimmbad
Rohrquerschnitt:
m
Anlagendruck:
I
Vordruck:
i Brauchwãsser Heizung
Gesamtlänge:
sonstiges
Material:
Anlagenhöhe:
Ausdehnungsgefäß: Volumen
Pumpe:
Ðurchflussbegrenzer:
Solarregler:
VerrohrungsschEma
+
I II
1
K1
'1
K1,'.)K2
Spclchèr
r
oder 2 Kollektoren seriell
yt'l 'r;,1 .' I '
llÍl^,,
l*,.r,
I
II I
12
2
Speicher
L l
r'|''x¡l
21
2
Speicher
. r
I
I
l
Spe¡oher
lr
' : diagonaler Anschluss
K,'i_.1
3
Speichor
3 Spolcher
3 Speichor
,
2 Kollektsren parallel
Schema laut Betriebsanleitung
S.
11
'i
123
I Speicher
2 bia 3 Speicher mit
Ou
rchgångÉv6na¡l
2 bfs 3 Speicher
mit
Dutchg¡ngsvontíl
Anlagenschernas fiir Solaranlagen
40
einseitigerAnschluss
xrl''ì+xsl
12
A
bar
bar
Durchfluss eingestellt auf: _
l/min
( Reg lereinstellungen als Anlage beifúgen)
Anlagenschema
I Kollektor
mm
,
Nr"
SOnStige
(Schema skizzieren und beilegen)
lnbetriebnahme
o.K.
Kontrolle der Montage
Bemerkung
Alle Anlagenkomponenten richtig dimensionìert
Kollektoren sturm- und schneelastsicher installiert
Solarleitung / Kollektoren an Potentìalausgleieh/Blitzschutz angeschlossen
Sicherheitsdachhaken angebracht
Solarleitungen und Anschliisse temperatur- und
uv-
best{åndig isoliert
Entlüft u ngsmög lichkeit des Solarkreises dauerhaft gegeben und abdampfsicher
Abblaseleitung am Sícherheitsventil des Solarkreises installìert
Leeres Auffanggefd ss (temp.
b
eständ
ig
) unter Abblaseleitung aufgestellt
Brauchwassermischer installiert
Befi.illung und lnbetrièbnahme der Anlage
Vordruek im Ausdehnungsgefäss eìngestelll
Solarkreis mit Wasser rückstandsfrei gespúlt
Solarkreis abgedrückt inkl. Leckkontrolle von Verschraubungen und Lötstellen,
Kontrolle an Sicherheitsvôntil, Stopfbuchsen an Absperrventilen und KFË-Håihnen
geprüft
Anlage mìt Solarflüssigkeit Tyfocor LS gefÜllt
Anlage luftfrei gespült
Pumpe, $peìcherwärmetauscher, Warmwasserspeicher und Kollektor entluftet
Entlf.lfter geschiossen
Anlagendruck kontrollieft
KFE-Ventilkappen zugeschraubt
Fremdstromenode Protech im Speicher Überprüft
Aufkleber,,Wärmeträgermedium"
an der Befülleinrichtung angebracht
Anlagenbeschreibung ausgefüllt und gegebenenfalls schematische Zeiehnungen
beigefügt
überprüfung der Rogelsysteme
Temperaturfühler zeigen realistische Werte an
Pumpe låiuft und wàlzt unr (Volumensirommessung)
Durchflussmenge
Solarkreis und Speicher werden warm
oc
Temperaturunterschied ¿wischen Vor- und Rücklauf
oc
SolarumwËilzpumpe wird abgeschaltet bei:
Solarreglerei nstell u ngen ûberprüft und protokolliert (als Anlage beifÜgen)
Einweisung des Anlagenbetreibers
Grundfunktionen und Bedìenung des Solarreglers inkl. Zirkulationspumpe
Funktionen und Bedienung der Nachheìzung
Sedienung der Entlufter
Aufklärung über !Vårmeträgerff ü ssigkeit / Übergabe der Restmenge Tyfocor LS
Funktion der Speicher-Fremdstromanode
Kontrolle der,Anlage durch den Anlagenbetreiber
Ü
berprUfu ngsi nterva lle d u rch Fachkraft / Servicevêrtråg
Aushåndigung der produktbegleitenden Unterlagen
Datum
Unterschriften
I
nstallateur : ËLCO-Kundendienst
An lag en
betreiber
41
Betrieb der Anlage
Betrieb, Kontrol le, Wartung
Hinweise für den Betrieb der Anlage
Überprüfung der Solaranlage durch
die autorisierte Fachkraft:
Die Solaranlage SOLATRON arbeitet
selbstregelnd und ist wartungsarm. Für
einen einwandfreien Betrieb der Anlage
mit hohen solaren Erträgen, muss folgendes beachtet werden:
Uberprüfung innerhalb der ersten
zwei bis drei Betriebswochen:
o Solarkreis entlüften
¡ Anlagendruck kontrollieren
¡ Kontrollieren, ob sich Abblaseflüssig-
¡ Anlage nie ausschalten
¡
(nie Solarregler aus)
Bei defekter Pumpe, defektem Regler
oder unzulässigem Betriebsdruck den
Kundendienst schnellst-möglich verständigen.
Es besteht sonst die Gefahr von Kollektorschäden.
keit im Auffanggefäß unter dem Sicherheitsventil befindet
o Befragen des Anlagenbetreibers, ob
Funktionen ordnungsgemäß ablaufen.
Kontrolle der Anlage durch den Anlagenbetreiber
Die ordnungsgemäße Funktion der
Anlage muss am Anfang regelmäßig,
später halbjährlich kontrollied werden:
o Systemdruck im zulässigen Bereich
o Solarspeicher wird bei Sonnenschein
Uberprüfung der Anlage in regelmäßigen Abständen
Solaranlagen müssen - zusätzlich zur
Funktionskontrolle durch den Anlagenbetreiber - regelmäßig von einer autorisierten Fachkraft gemäß Wadungsprotokoll überprüft werden:
o Einfache Trinkwasseranlagen im Einund Zweifamilienhaus müssen nach
spätestens 5 Jahren das erste Mal,
dann im zweijährigen Turnus von
einer Fachkraft überprüft werden.
¡ Hydraulisch aufwendigere und größere Anlagen müssen wenigstens alle
zwei Jahre von einer Fachkraft überprüft werden.
¡ Großanlagen müssen jährlich von
einer Fachkraft überprüft werden.
Die notwendigen Wartungsintervalle
der Anlage werden bei der lnbetriebnahme festgelegt.
Folgende Komponenten müssen bei
der Uberprüfung auf ihre ordnungsgemäße Funktion kontrolliert werden:
¡ Sonnenkollektoren
¡ Solarkreis
¡ Wärmeträgerflüssigkeit
¡ Solarspeicher
¡ Solarregler incl Zirkulation
¡ Nachheizung
warm
o Kollektor nachts kalt
¡ Temperaturangaben auf Sinnhaftigkeit überprüfen
¡ Wärmeträgermedium im Schauglas
des Durchflussbegrenzers klar.
Wärmeträgermedium Tyfocor LS
OK
stark gealtert
erneuern
Farbe
pink/orange
braun
Aussehen
klar
trüb
Geruch
gering
stechend
Ph-Wert
> 7,5
<7
Frostschutz*
-28" C
geringer -25" C
Anzeige Frostschutzprüfer *
-23" C
geringer -20" C
* Unbedingt beachten:
Die Prüfung des Frostschutzes muss bei 20"C erfolgen, um den richtigen Wert zu erhalten
Der Frostschutzprüfer Tyfocor L zeigt bei Tyfocor LS einen um 5'C geringeren Wert an.
42
Störungen - Ursache - Beseitigung
Störung
Ursache
Beseitigung durch die autorisierte Fachkraft
Systemdruck ist
.
-
System ist undicht
abgefallen
¡ Luft
in der Anlage
o Vordruck des Ausdehnungsgefäßes zu
hoch
Solarspeicher wird bei
Sonne nicht warm
¡ Pumpe
Undichte Stellen suchen und abdichten,
mit Tyfocor LS nachfüllen, entlüften
-Anlage entlüften, luftfrei spülen, Anlagendruck einstellen
- Vordruck des Ausdehnungsgefäßes korrigieren,
dazu Anlage ablassen, Vordruck messen und auf
den statischen Anlagendruck einstellen; Anlage neu
befüllen und entlüften.
-
Erneuern
Erneuern bzw richtig anbringen
o Solarregler defekt
o Luft in der Anlage
-
Erneuern
o Rückschlagklappe defekt
o Solarregler defekt
- Erneuern
- Erneuern
- Erneuern
defekt
¡ Temperaturfühler defekt oder falsch
angebracht
Kollektor nachts warm
¡ Temperaturfühler defekt oder falsch
-Anlage entlüften, Durchsatz kontrollieren
bzw richtig anbringen
angebracht
o Falls vorhanden: Solarsensor defekt
o ln sehrwarmen Nächten:
,,Mondscheineffekt"
-
Erneuern
Keine Störung bei Betrieb ohne Solarsensor, in
kalten Nächten tritt Effekt nicht auf
Temperaturanzeige un-
¡ Temperaturfühler defekt oder falsch
-
Erneuern bzw richtig anbringen
sinnig oder keine Temperaturanzeige am Regler
angebracht
o Solarregler defekt
-
Erneuern
Wärmeträgermedium
stark gealtert
(siehe oben)
¡ Bei nur kurzer Betriebsdauer
-Anlagenfehler ausschließen, bzw. korrigieren
Hinweis
auf Anlagenfehler, wie
- falsche Dimensionierung
der Komponenten
zu
- geringe Wärmeabnahme
- falsche Rohrleitungsführung
-falsche Montagerichtung der Kollektoren (um 90'verdreht)
-defekter Solarregler
- Rückstände in den
Solarleitungen
o Bei Betriebsdauer größer 5 Jahre üblicher Verschleiß
-Altes Wärmeträgermedium komplett ablassen
und
ordnungsgemäß entsorgen, Anlage mit Wasser gut
durchspülen; Anlage mit neuen Tyfocor LS befüllen
und entlüften
.)
43
Wartungsprotoll
SOLATRON Solaranlage von
(Name, Adresse, Te[. des Betreibers)
am Standort:
lnbetriebnahme
am:
letzte Wartung am
OK
Måingel
Befragung des Anlagenbetreiber über den
ordnungsgemäßen Betrieb der Anlage
Speicher wird bei Sonneneinstrahlung warm
Kollektor nachts kalt
Solarkreis:
Abblaseflüssigkeit im Auffanggefåß
OC
bar bei
Anlagendruck:
Luft in der Anlage? Rauschen in der Pumpe?
UmwÊilzmenge im Solarkreis
U
l/min
rnwälzpumpe iäuft in allen Leistun gsbereichen
Sichtprufung der Leitungen und Armaturen
Sichtprüfu ng der Wiå rmedåmmung
Wä rmeträ gerfl üssi g keit
Optische Prrifung und Geruch
Ph-Wert.
Frostschutz
Solarspeicher
Korrosionssch utz intakt
Solarregler
Funktion der Solarkreispumpe:
AN (Automatik) / Handbetrieb I AUS
Temperatunwerte alle Fühler
Reglereinstellung überprüfen
Zirkulation : Pumpenfunktion; Einstellunq
l\achheizung durch Heizkessel: Ërreichen der
gewtinschten Brauchwassertemperatur
Sonnenkollektor
Koll ektorsichtp rüfu
n
g
Kollektorhalterung fest und slurmsicher/
I ndach: Einblechung dicht
Folgende Maßnahmen sind zu treffen
Datum
Unterschriften:
Serviceleehniker
44
Anlagenbelreìber
Behoben am
EG . SICHERHEITSDATENBLATT
gem. 91/1S5/EWG Überarbeitet am 01.09.99 Druckdatum: 01.09.99 Blatt 0'l von 04
1
. StolÍ
JZu be reitu
n
gs - u nd
F
i
rme n beze¡ch
nung
bis '28 "C
Handelsname:
TYFOCOR@ LS -Fertigmischung, Kälteschutz
Firma:
TYFOROP Chemie GmbH, Hellbrookstraße 5a, 22305 Hamburg
Tet.: 040-6121 69 und 61 40 39; Fax: 040-615299; e-mail: [email protected]
Notfallauskunft: 040-61 40 39,
in der Zeit von 18-8 Uhr: 0621-43333
2. Zusammensetzung / Angaben zu Bestandteilen
Ghemische Gharakterisierung
Wäßrige Lösung von 1,2-Propylenglykol mit Korrosionsinhibitoren. CAS-Nr. : 57-55-6
3. Mögliche Gefahren
Besondere Gefahrenhinweise für Mensch und Umwelt: Nicht erforderlich
4. Erste-Hilfe-Maßnahmen
Allgemeine Hinweise:
Verunreinigte Kleidung entfernen.
Nach Augenkontakt:
15 Minuten bei gespreizten Lidern unter fließendem Wasser
gründlich ausspülen.
Nach Hautkontakt:
Mit Wasser und Seife abwaschen.
Nach Verschlucken:
Mund ausspülen und reichlich Wasser nachtrinken.
Hinweise für den Arzt:
Symptomatische Behandlung (Dekontamination, Vitalfunktionen), kein spezifisches Antidot bekannt.
5. Maßnahmen zur BrandbekämPfung
Geeignete Löschmittel
Bei einem Brand kann
freigesetzt werden:
Besondere Schutzausrüstung:
Weitere Angaben:
:
Sprühwasser, Trockenlöschmittel, alkoholbeständiger Schaum,
Kohlendioxid (C02).
Gase/Dämpfe. Gefährdung hängt von den verbrennenden
Stoffen und den Brandbedingungen ab.
I
m Brandfal I u m uftu
I
na bhäng
i
ges Atemsch utzgerät trag en.
Kontaminiertes Löschwasser muß entsprechend den örtlichen
behördlichen Vorschriften entsorgt werden.
45
TYFOROP E
Produkt:TYF
Überarbeitet am 01.09.99
ung
Druckdatum: 01.09.99
Blatt 02 von 04
6. Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
Personenbezogene
Maßnahmen:
Keine besonderen Maßnahmen erforderlich
Umweltschutzmaßnahmen:
Das Produkt darf nicht ohne Vorbehandlung (biologische Kläranlage)
in Gewässer gelangen.
Verfahren zur Reinigung/Aufnahme:
Ausgelaufenes Material eindämmem und mit großen Mengen Sand,
Erde oder anderem absorbierenden Material abdecken; dann zur
Förderung der Absorption kräftig zusammenkehren. Das Gemisch
in Behälter oder Plastiksäcke füllen und der Entsorgung zuführen.
Kleine Mengen (Spritzer) mit viel Wasser fortspülen, bei größeren
Mengen, die in die Drainage oder Gewässer laufen könnten, zuständige Wasserbehörde informieren.
7. Handhabung und Lagerung
Handhabung:
Gute Belüftung am Arbeitsplatz, sonst keine besonderen Maßnahmen
erforderlich.
Brand- u. Explosionsschutz:
Keine außergewöhnlichen Maßnahmen erforderlich. Durch Hitze gefährdete Behälter mit Wasser kühlen.
Lagerung:
Behälter dicht geschlossen an einem trockenen Ort aufbewahren.
Verzinkte Behälter sind zur Lagerung nicht zu verwenden.
8. Expositionsbegrenzung und persönliche Schutzausrüstungen
Zusätzliche Hinweise zur Gestaltung technischer Anlagen: siehe 7.
Persönliche Schutzausrüstung
Augenschutz:
Handschutz:
Allgemeine Schutz-
Schutzbrille.
Gummi- oder PVC-Handschuhe.
u.
Die beim Umgang mit Chemikalien üblichen Schutzmaßnahmen
Hygienemaßnahmen: sindzubeachten.
9. Physikalische und chemische Eigenschaften
46
Form:
Farbe:
Geruch:
Erstarru ngstemperatur:
flüssig.
rot fluoreszierend
produktspezifisch
Siedetemperatur:
Flammpunkt:
Explosionsgrenzen:
- untere:
- obere:
Zündtemperatur:
Dampfdruck bei20'C:
Dichte bei 20'C:
Löslichkeit in Wasser:
Löslichkeit in anderen Lösungsmitteln
pH-Wert bei 500 gll,20 "C:
Viskosität bei20'G:
> 100
ca.
-28'C.
'c.
(DrN 51s83)
(ASTM D 1120)
keiner.
2.6VoL-%.
12.6Volo/".
(Angaben für 1,2Propylenglykol)
entfällt.
20 mbar.
ca. 1.030 g/cm3.
(DrN 51757)
vollständig löslich.
löslich in polaren Lösungsmitteln
9.0-10.5.
ca. 5.0 mm'/s.
(ASTM D 1287)
(DrN 51562)
Überarbeitet am 01 .09.99
TYFOROP EG-Sicherheitsdatenblatt
isch
Produkt:TYFOCOR@ LS -F
Druckdatum: 01.09.99
Blatt 03 von 04
10. Stabilität und Reaktivität
Zu vermeidende Stoffe:
Starke Oxidationsmittel.
Gefährliche Reaktionen :
*Gefährliche Zersetzungsprodukte:
Keine bei bestimmungsgemäßer Verarbeitung
Keine bei bestimmungsgemäßer Verarbeitung
11. Angaben zur Toxikologie
Die Aussage ist von den Eigenschaften der Einzelkomponenten abgeleitet
LDso/oral/Ratte: >2000 mg/kg
Akute Toxizität:
Primäre Hautreizwirkung/Kaninchen/Draize-Test: nicht reizend
primäre Schleimhautreizwirkung/Kaninchenauge/Literaturangabe: nicht reizend.
12. Angaben zur ökologie
Die Aussage ist von den Eigenschaften der Einzelkomponenten abgeleitet'
Versuchsmethode OECD 301AJlSO 7827
Angaben zur Elimination
Analysenmethode: DOC-Abnahme
Eliminationsgrad: > 70 o/o (28 d)
Bewertung: leicht biologisch abbaubar.
Bei sachgemäßer Einleitung geringer Konzentrationen in adaptierte biologische Kläranlagen sind störungen der Abbauaktivität des Belebtschlammes nicht zu erwarten.
Verhalten in Umweltkompartimenten:
ökotoxische Wirkungen
:
*Weitere ökologische
Hinweise:
Algentoxizität: EC50 (72h): >100 mg/l
Bakterientoxizität: >1000 mg/|, Warburg
Daphnientoxizität (akut): EC50 (48 h) >100 mg/l
Fischtoxizität: LC50 (96 h): >100 mg/|, Leuciscus idus
AOX: Das Produkt enthält kein organisch gebundenes Halogen
*13. Hinwe¡se zur Entsorgung
TyFOCOR@ LS muß unter Beachtung der örllichen Vorschriften z. B. einer geeigneten Deponie
oder einer geeigneten Verbrennungsanlage zugeführt werden. Bei Mengen unter 100 I mit der
örtlichen Stadtreinigung bzw. mit dem Umweltmobil in Verbindung setzen.
N icht kontam n ierte Verpacku ngen kön nen wiedervenruendet werden.
Ungereinigte
Nicht reinigungsfähige Verpackungen sind wie der Stoff zu entsorgen
Verpackungen:
i
14. Angaben zum Transport
VbF: Unterliegt nicht der Verordnung brennbarer Flüssigkeiten. Postversand zugelassen
IMDG-Code
GGVS/ADR: GGVE/RID:
- Luft :
TA
IATA-DGR:
UN-Nr.:
-
Kein Gefahrgut im Sinne der Transportvorschriften
)
47
TYFOROP EG-Sicherheitsdatenblatt
Überarbeitet am 01.09.99
Produkt: TYFOCOR@ LS -Fertigmischung
Druckdatum: 01.09.99
Blatt 04 von 04
15. Vorschriften
Kennzeichnung nach
EG-Richtlinien:
*Nationale Vorschriften
Nicht kennzeichnungspflichtig
:
Wassergefährdungsklasse: WGK 1 (Deutschland),
gemäß VwVwS vom 17.05.99
16. Sonstige Angaben
Alle Angaben, die sich im Vergleich zur vorangegangenen Ausgabe geändert haben, sind mit
einem Stern gekennzeichnet. Ältere Ausgaben verlieren damit ihre Gültigkeit.
Das Sicherheitsdatenblatt ist dazu bestimmt, die beim Umgang mit chemischen Stoffen und
Zubereitungen wesentlichen physikalischen, sicherheitstechnischen, toxikologischen u. ökologischen Daten zu vermitteln, sowie Empfehlungen für den sicheren Umgang bzw. Lagerung, Handhabung und Transportzu geben. Eine Haftung für Schäden im Zusammenhang
mit der Verwendung dieser lnformation oder dem Gebrauch, der Anwendung, Anpassung
oder Verarbeitung der hierin beschriebenen Produkte ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht,
soweit wir, unsere gesetzlichen Vertreteroder Erfüllungsgehilfen bei Vorsatzoder grober
Fahrlässigkeit zwingend haften. Die Haftung für mittelbare Schäden ist ausgeschlossen.
Diese Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt und entsprechen unserem aktuellen Kenntnisstand. Sie enthalten keine Zusicherung von Produkteigenschaften.
Datenblatt ausstellender Bereich: Abt. AT, Tel.: 040-01 40 39
48
Notizen
49
Notizen
50
Notizen
/\l
,)
51
CLco
eLco
KL()CKNER
ELCOTHËR
Heiztechnik
Service:
ELCOTHERM AG
CH - 7324 Vilters
ELCO Klöckner Heiztechnik GmbH
D - 72379 Hechingen
ELCO Klöckner Heiztechnik GmbH
A - 2544 Leobersdorf
,)