Download Anwenderanleitung - Flowserve Corporation

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Anwenderanleitung
- Übersetzung der OriginalanleitungD
ISC2-Serie
Innovative Standard-Cartridgedichtung
für allgemeine Anwendungen.
Montageanleitung für Maschinenbauteile.
Experience in Motion
Diese ISC2-Dichtung ist eine vielseitig einsetzbare Gleitring­dichtung in Cartridgebauweise.
Sie wurde für einfache Installation und zuverlässigen Betrieb konstruiert.
Dichtungseinstellgrößen sind nicht erforderlich. Die abnehmbaren Montagelaschen sorgen für eine korrekte Ausrichtung.
Die ISC2-Dichtungsfamilie besteht aus:
Befederte Einzeldichtung mit stationärer befederten Einheit
Befederte Doppeldichtung mit stationärer befederten Einheit
Einzelmetallbalgdichtung mit rotierendem Balg
Doppelmetalbalgdichtung mit rotierendem Balg
Befederte Einzeldichtung mit stationärer befederten Einheit und
­dichtungsinterner Pumpvorrichtung nach Plan 23
ISC2-XB - Einzelmetallbalgdichtung mit rotierenden Bälgen und dichtungsinterner
Pumpvorrichtung nach Plan 23
ISC2-PX
ISC2-PP
ISC2-BX
ISC2-BB
ISC2-XP
-
1. Zeichnung, Kurzbeschreibung, Explosionsschutz, Funktionsvoraussetzungen
!
Diese Gleitringdichtung ist für eine zuverlässigen Funktion unter weitreichenden
Einsatzbedingungen ausgelegt. Die in dieser Produktbroschüre aufgeführten Angaben
und technischen Daten sind unseres Erachtens richtig, werden jedoch lediglich zu
Informationszwecken wiedergegeben und sollten daher nicht im Vertrauen auf ihre
Richtigkeit als Bestätigung bzw. als Garantie für zufriedenstellende Ergebnisse aufgefasst werden. Die in dieser Broschüre enthaltenen Informationen dürfen weder als
Zusicherung noch als vertraglich gewährleistete oder stillschweigend miteingeschlossene Garantie in Bezug auf das Produkt ausgelegt werden. Flowserve Corporation
kann zwar allgemeine Anwendungsrichtlinien aufstellen, nicht aber spezifische
Informationen über alle möglichen Anwendungen geben.
Die letzte Verantwortung für die Bestimmungsgemäßheit von Auswahl, Montage, Betrieb
und Wartung der Flowserve-Produkte muss daher der Käufer/Anwender übernehmen.
Da Flowserve Corporation die Ausführung ihrer Produkte ständig verbessert und auf
den neuesten Stand bringt, können die in dieser Broschüre aufgeführten technischen
Daten, Maße und Angaben ohne Vorankündigung Änderungen unterworfen werden.
1.1 Zeichnung
Zusammen mit der Gleitringdichtung befindet sich die Zeichnung im Versandbehälter.
1.2 Kurzbeschreibung
Eine Gleitringdichtung ist ein Dichtungssystem, das zur Abdichtung von rotierenden Wellen gegenüber stationären Gehäusen bestimmt ist; z.B. einer Pumpenwelle
ISC2-Serie Innovative Standard-Cartridgedichtung - Montageanleitung für Maschinenbauteile
gegenüber dem Pumpengehäuse. Die stationären Bauteile umfassen einen Gleitring
und (je nach Bauart) ein befedertes Element. Das befederte Element kann eine Feder
oder ein Balg sein. Der Gleitring wird zum Gehäuse durch eine Nebendichtung, z.B.
einen O-Ring, abgedichtet. Die rotierenden Bauteile umfassen einen Gleitring und (je
nach Bauart) ein befedertes Element. Das befederte Element kann eine Feder oder ein
Balg sein. Der Gleitring wird zur Welle durch eine Nebendichtung, z.B. einen O-Ring,
abgedichtet.
Eine Gleitringdichtung kann als vormontierte Cartridge oder in einzelnen
Komponenten ausgeliefert werden. Die Montage erfolgt gemäß der Zeichnung. Eine
Gleitringdichtung kann in Kontakt mit dem zu pumpenden Produkt oder der externen
Versorgungsflüssigkeit eingesetzt werden. Zur Schmierung dient ein Flüssigkeitsfilm,
der immer zwischen den Dicht­flächen vorhanden sein muss.
Die Dichtoberflächen werden bei rotierender Welle durch den Flüssigkeitsdichtfilm
voneinander getrennt und arbeiten unter diesen Bedingungen nahezu kontakt- und
verschleißfrei.
1.3 Explosionsschutz.
Die Gleitringdichtung ISC2 ist eine Standard-Cartridgedichtung und daher als ein
Maschinenelement anzusehen. Maschinenelemente sind von den Bestimmungen
der Richtlinie 94/9/EG ausgenommen (Produktleitfaden ATEX 95), da sie als integrale Bestandteile einer größeren Maschine (Pumpe, Rührwerk) gelten. Das wurde
sowohl vom Ständigen ATEX-Ausschuss der EG als auch von der European Sealing
Association (ESA) bestätigt. Auf folgende Websites wird verwiesen:
Ständiger ATEX-Ausschuss der EG: http://ec.europa.eu/enterprise/atex/rotating.htm
ESA-Stellungnahme: http://www.europeansealing.com/statements.html
Für Anwendungen, die Daten über die erwarteten Oberflächentemperaturen der
Gleitkörper erfordern, ist auf Anfrage das Flowserve-Dokument “Information /
Erklärung zu ATEX 137” erhältlich. Dieses Dokument ermöglicht den Anwendern die
Bestimmung typischer Oberflächentemperaturen aufgrund der Dichtungsauslegung,
der Betriebsbedingungen und der Gleitkörper-Werkstoffe. Den Anwendern kann es
dabei behilflich sein, die Richtlinie ATEX 1999/92/EG (ATEX 137) einzuhalten.
1.4 Funktionsvoraussetzungen
Die ordnungsgemäße Funktion der Gleitringdichtung wird nur erreicht, wenn folgende
Voraussetzungen erfüllt werden:
• Gemäß Spezifikation geläppte Dichtflächen
• Rechtwinkligkeit und Konzentrizität der Welle zur Stirnseite des Dichtungsraums
bzw. der Bohrung
• Freie axiale Federbeweglichkeit der befederten Einheit (des Gleitrings)
• Axiale und radiale Arbeitsbewegung der Welle innerhalb der Toleranzen von
Flowserve bzw. des Erstausrüsters (je nach dem, welche enger sind).
• Die Dichtung wird für die Einsatzbedingungen verwendet, für die sie ausgewählt
wurde.
• Die Anlage mit der/den eingebauten Dichtung/en wird im Rahmen der normalen
Parameter betrieben (keine Kavitation, zu starken Schwingungen usw.).
• Belagbildung auf den Oberflächen der Wellen bzw. Wellen­hülsen durch z.B.
Kristallisation, Polymerisation ist auszuschließen.
• Dauerhafter Flüssigkeitsfilm zwischen den Dichtflächen.
!
Werden diese Funktionsvoraussetzungen nicht erfüllt, erhöht sich z. B. der Produkt­
verbrauch und Anteile des Produkts können in die Atmosphäre austreten. Des
Weiteren können bei Nichtbeachtung hohe Bauteiltemperaturen entstehen.
Siehe Richtlinie 94/9/EG, 1999/92/EG und EN 13463-5.
Werden diese Funktionsvoraussetzungen nicht erfüllt, kann eine stark erhöhte Leckage
auftreten und/oder die Lebensdauer der Dichtung verkürzt werden.
2. Sicherheitshinweise
GEFAHR: bedeutet, dass bei Nichtbeachtung Personengefährdung besteht oder
erheblicher Sachschaden auftreten kann.
!
ACHTUNG: bedeutet, dass auf wichtige Informationen besonders hingewiesen wird,
weil sie möglicherweise auch für Fachkräfte nicht offensichtlich sind. Die
Beachtung dieser Hinweise ist jedoch unerlässlich, um Personen- oder
Sachschäden zu vermeiden.
Lesen Sie diese Anleitung bitte sorgfältig durch. Wenn die Gleitring­dichtung gemäß der folgenden Anleitung eingebaut wird, wird sie lange störungsfrei funktionieren.
Für zugehörige Versorgungssysteme (Behälter, Kühler usw.) werden separate Anleitungen
zur Verfügung gestellt.
Der Endanwender hat dafür Sorge zu tragen, dass die mit Hand­habung, Montage und
Einsatz der Gleitringdichtung und zugehörigen Ausrüstungen beauftragten Personen mit
dem Aufbau und den Betriebsanforderungen dieser Ausrüstungen vertraut sind.
!
Diese Personen müssen gegebenenfalls Schutzkleidung gemäß den für die Anlage
geltenden Vorschriften tragen.
Bei Beschädigung eines Dichtungsbauteils und insbesondere der Dichtflächen kann
(erhöhte) Leckage in flüssiger oder gasförmiger Form auftreten. Die gefährdende
Wirkung hängt von dem abgedichteten Produkt ab, und von der Gefährdung können
Personen und die Umwelt betroffen sein. Die mit der Leckage in Berührung kom-
ISC2-Serie Innovative Standard-Cartridgedichtung - Montageanleitung für Maschinenbauteile
menden Bauteile müssen korrosionsbeständig oder korrosionsgeschützt sein.
Die austretende Leckage darf keine zündfähigen Gemische bilden.
EXPLOSIONSSCHUTZ: bedeutet, dass bei Nichtbeachtung in explosionsgefährdeten
Bereichen Explosionsgefahr besteht und somit Personengefährdung und / oder
erheblicher Sachschaden auftreten kann.
Die Sicherheits-, Unfall- und Umweltschutzvorschriften für die Anlage sind unbedingt
einzuhalten.
Diese Gleitringdichtung ist für die Abdichtung rotierender Maschinen ausgelegt und konstruiert. Für Schäden, die durch den Einsatz in davon abweichenden Anwendungen verursacht werden, haftet der Anwender.
Ein Ausfall, eine Wiederherstellung oder eine Änderung der Energie­versorgung der
Maschine und / oder des Versorgungssystems darf Personen und Umwelt nicht
gefährden bzw. die Funktion der Gleitringdichtung nicht beeinträchtigen.
Vom Maschinenhersteller eingesetzte Schutzeinrichtungen müssen den
Anforderungen der Anlage entsprechen, dürfen aber keine zusätzlichen Gefährdung
darstellen. Diese Schutzeinrichtungen müssen sicherstellen, dass der für
Wartungsarbeiten an der Gleitringdichtung notwendige Bereich ordnungsgemäß
zugänglich ist.
Die elektrische Versorgung der Maschine muss den Schutzzielen der Richtlinie
2006/95/EG entsprechen. Von einer nichtelektrischen Energieversorgung darf keine
gefährdende Wirkung für Personen und Umwelt ausgehen.
3. Allgemeine Hinweise
In Bezug auf die Darstellungen und Angaben in dieser Montage- und Wartungsanleitung
sind technische Änderungen, die zur Verbesserung der Produktleistung notwendig werden,
vorbehalten.
Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei FLOWSERVE. Diese
Betriebsanleitung ist für das Wartungs-, Bedienungs- und Überwachungspersonal bestimmt und enthält Vorschriften und Zeichnungen technischer Art, die weder vollständig noch
teilweise vervielfältigt, verbreitet oder zu Zwecken des Wett­bewerbs unbefugt verwendet
oder Dritten mitgeteilt werden dürfen.
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Es ist zu beachten, dass Flowserve für Schäden und Betriebs­störungen, die sich aus
der Nichtbeachtung der Betriebsanleitung ergeben, keine Haftung übernimmt.
4. Transport, Lagerung
Die Gleitringdichtung und die zugehörigen Versorgungssysteme sind in der ungeöffneten Original-Versandverpackung zu transportieren und aufzubewahren. Der Lagerort der
Gleitringdichtung und der zugehörigen Versorgungssysteme muss trocken und staubfrei
sein. Es muss vermieden werden, die Ausrüstungen starken Temperaturschwankungen
und Strahlung auszusetzen.
Teile oder komplette Gleitringdichtungen, die beim Transport gestürzt sind oder einem
starken Stoß ausgesetzt waren, dürfen nicht eingebaut werden. Eine Inspektion durch
Flowserve oder autorisierte Vertreter wird dringend empfohlen.
Im Falle einer Konservierung der Maschine mit eingebauter GLRD darf das
Konservierungsmittel die Funktion der GLRD nicht beeinträchtigen, z. B. Verkleben
der Gleitkörper, Aushärten bzw. Quellen der Nebendichtungen.
Nach einer Lagerzeit von 3 Jahren muss die Gleitringdichtung auf Neuwertigkeit überprüft
werden. Dies betrifft besonders die Dichtflächen und Nebendichtungen. Eine Inspektion
durch Flowserve ist dann erforderlich.
!
Die Gleitringdichtung ist grundsätzlich mit geeigneten Hilfsmitteln wie
z.B. Lasthebe­vorrichtungen zu transportieren.
5. Kontrolle der Anschlußmaße
! 5.1 Befolgen Sie vor der Demon­tage die Sicherheitsbestimmungen. Dazu gehören
unter anderem, aber nicht ausschließlich:
• Vor der Demontage muß die Maschine außer Betrieb und drucklos gefahren
werden.
• Tragen Sie die vorgeschriebene Schutzkleidung.
• Die Sicherheits-, Unfall- und Umweltvorschriften des Betreibers für diesen
Anlagenteil sind unbedingt einzuhalten.
• Schauen Sie in den SDB nach den Gefahrstoffvorschriften nach.
5.2 Demontieren Sie die Pumpe gemäß den Anweisungen des Herstellers, und entfernen Sie die Dichtung.
! 5.3 Prüfen Sie die Dichtungsdokumentation auf Kon­struktion und Werkstoffe.
Vergewissern Sie sich, dass die ISC2-Dichtung für die zu reparierende Maschine
konstruiert wurde.
! 5.4 Prüfen Sie die Dichtungsmontagezeichnung auf erforderliche Veränderungen an
der Anlage, bevor Sie mit der Installation beginnen, und führen Sie diese durch.
ISC2-Serie Innovative Standard-Cartridgedichtung - Montageanleitung für Maschinenbauteile
! 5.5 Prüfen Sie die Pumpenabmessungen, um sicherzustellen, daß sie von den
Abmessungen her innerhalb der in der Dichtungszeichnung angegebenen
Toleranzen liegen. Kritische Abmessungen sind unter anderen: Außendurchmesser
der Welle/Wellenhülse, Dichtungsraumtiefe, Dichtungsraum­bohrung, Entfernung
zum nächsten Hindernis, Stopfbuchsenführung und Stopfbuchsen­verschraubung.
! 5.6 Inspizieren und reinigen Sie gründlich den Dichtungsraum und die Welle oder die
Wellenhülse. Prüfen Sie auf Korrosion oder sonstige Defekte. Entfernen Sie Grate,
Einschnitte, Kerben oder sonstige Defekte, die die Dichtungsprofile beschädigen oder eine Undichtigkeit ermöglichen könnten. Ersetzen Sie ausgeschlagene
Wellen oder Wellenhülsen. Scharfe Kanten von Nuten und Gewinden entfernen.
! 5.7 Überprüfen Sie die Anforderungen der Anlage wie in Abbildung 1 beschrieben.
Jedes Maß, das größer als erlaubt ist, muss den Spezi­fikationen angepasst werden.
5.8 Handhaben Sie die ISC2-Dichtung mit Vorsicht, sie ist mit präzisen Toleranzen
hergestellt. Die Dichtflächen sind besonders wichtig und müssen immer absolut sauber gehalten werden.
5.9 Für die Installation benötigtes Werkzeug: Ein Maulschlüssel und ein Drehmoment­
schlüssel in der Größe der Flansch­schraubenmuttern; ein Drehmomentschlüssel
für die Stellschrauben. Das sonstige Werkzeug wird mitgeliefert.
Anforderungen an den Dichtungsraum
Abbildung 1
Der Einbau kann erfolgen, wenn die GLRD keine Beschädigungen aufweist.
Das gilt insbesondere für die Anlageflächen, Zentrierungen und die statisch
abdichtenden O-Ringe.
zum nächsten
Pumpengehäuse
Fläche [Stirnseite] des Pumpengehäuses muß recht­
winklig zur Wellenachse bis zu 0,0005 Inch (0,013
mm) Innenmaß stehen und eine Oberflächengüte von
√63 µInch (1,6 µm) Ra oder besser aufweisen.
Oberflächengüte des Dichtungsraums
√125 µInch (3,2 µm) Ra oder besser.
Oberflächengüte von Hülse oder Welle
32 µInch (0,8 µm) Ra oder besser.
•
•
•
•
Zentrierdurchmesser kann an einer dieser beiden
Paßflächen anliegen. Konzentrisch bis zu 0,005 Inch
(0,13 mm) Innenmaß des Außendurchmessers von
Welle oder Hülse.
Außendurchmesser von Welle oder Hülse
+0,000 Inch (+ 0,000 mm)
-0,002 Inch (- 0,050 mm) ANSI
+0,000 Inch (+0,000 mm) API 610
-0,001 Inch (-0,025 mm) DIN / ISO
Lager müssen in einwandfreiem Zustand sein.
maximale seitliche oder axiale Bewegung der Welle (maximal) = 0,010 Inch (0,25 mm) Innenmaß
maximale Unrundheit der Welle zur Dichtungsgehäusefläche = 0,002 Inch (0,05 mm) Innenmaß
maximale dynamische Wellenauslenkung am Dichtungsgehäuse = 0,002 Inch (0,05 mm) Innenmaß
6
Einbau der ISC2 Gleitringdichtung
Der Einbauraum der GLRD ist nach der zugehörigen Zeichnung bzw. Maßtabelle zu
überprüfen. Es ist sicherzustellen, dass alle Maße, Oberflächenbeschaffenheiten und
Toleranzen (z.B. Konzentrizität, Planlauf, Passungen) eingehalten werden. Einhalten
der Vorgaben nach z. B. ISO 21049 bzw. API 682, DIN 28161, FLOWSERVE
Druckschrift FSD101, FLOWSERVE Druckschrift FSD127.
Hinweis: Für die Montage ist das Einstellen der Dichtung nicht erforderlich. Die
Anweisungen gelten für ANSI Pumpen mit vertikal geteiltem Gehäuse. Für andere
Pumpentypen sind möglicherweise Änderungen des Verfahrens notwendig.Wenden
Sie sich bitte an Flowserve, wenn Sie Installationsunterstützung benötigen.
Es ist darauf zu achten, dass die Cartridge-Dichtung bzw. Dichtungsteile während
der Montage der Gleitringdichtung sicher gehandhabt und transportiert werden und
dass ergonomische Grundsätze befolgt werden. Um Personenschäden zu vermeiden, sollte auch der Bediener Schutzkleidung gemäß den für die Anlage geltenden
Vorschriften tragen.
Teile der Gleitringdichtung, die während der Montagearbeiten betreten werden müssen, sind durch entsprechende Vorkehrungen zu sichern. Diese Teile müssen rutschhemmend, stolper- und absturzsicher ausgeführt sein (z. B. durch Anbringen von
Haltevorrichtungen).
6.1 Bringen Sie etwas Silikonfett auf die Welle oder Wellenhülse, falls nicht anders spezifiziert.
6.2 Überprüfen Sie den festen Sitz der Montagelaschen; ziehen Sie die Schrauben gegebenenfalls an.
6.3 Schieben Sie die ISC2-Cartridge auf die Welle oder Wellenhülse mit den
Montagelaschen nach vorn Richtung Lagergehäuse. Siehe Abbildung 2.
6.4 Montieren Sie die Pumpenrückwand (Dichtungs­kammer) und verschrauben Sie diese
am Lagerträger. Siehe Abbildung 3.
Abb. 2
Lagerträger
Pumpenrückwand
Dichtungsraum
Montagelasche
Abb. 3
ISC2-Serie Innovative Standard-Cartridgedichtung - Montageanleitung für Maschinenbauteile
6.5 Positionieren Sie die ISC2 mit dem Flansch fest gegen die Stirnseite des
Dichtungsraums.
6.6 Richten Sie die ISC2 mit dem Flansch und den Befestigungsbolzen so wie in der Dich­
tungs­montagezeichnung gezeigt aus. Zu Verrohrungs­empfehlungen siehe Kapitel 7.
6.7
!Drehen Sie die Flanschbolzen gleichmäßig in diagonaler Folge an. Die
Flanschmuttern nicht zu fest anziehen, da dies Dichtungsteile verwinden und
Undichtigkeit verursachen kann.
Für die ISC2-Dichtungen sind die empfohlenen Mindestanzieh­-Drehmomentwerte für
die Flanschbolzen je nach Größen­bereich:
Wellengröße 1,000“
Wellengröße2,125“
Wellengröße2,875“
Wellengröße 4,250“
Wellengröße 6,250“
-
2,000“
2,750“
4,000“
6,000“
8,000“
25 - 50 mm
54 - 70 mm
75 - 102 mm
108 - 152 mm
159 - 203 mm
20
27
40
47
54
Nm
Nm
Nm
Nm
Nm
Kundenseitig eingesetzte Bauteile zum Einbau der GLRD, wie z. B. Pumpendeckel
oder Befestigungsschrauben, müssen in der Auswahl des Werkstoffes und
der Dimensionierung ausreichend bemessen sein. Eine Überbeanspruchung,
wie z. B. das Überschreiten des maximal zulässigen Anzugsdrehmoments für
Befestigungsschrauben, muss ausgeschlossen werden.
6.8 Montieren Sie die Pumpe. Vermeiden Sie eine Belastung durch die Verrohrung.
Richten Sie die Kupplung nach den Herstelleranweisungen aus.
6.9 Wenn Laufrad, Welle, Kupplung und Lager in ihren endgültigen Betriebspositionen
sind, ziehen die Stellschrauben an. Siehe Abbildung 4.
Fehlerhaftes Anziehen der Schrauben kann zu einer Gefahrensituation führen, da die
Gleitringdichtung sich bei Druckbeaufschlagung aus dem Dichtungsraum herausbewegen kann.
Abb. 4
Abb. 5
Für die ISC2-Dichtungen sind die empfohlenen Mindestanzieh­-Drehmomentwerte für
die Stellschrauben je nach Größen­bereich:
Wellen-ø Zoll
1,000
2,625
2,875
2,875
-
2,500
2,750
8,000
8,000
Wellen-ø mm
25 67 70 70 -
60 70 200 200 Einbauraum
Alle
Alle
Standard
Erweitert
Drehmoment
4,5
13,5
17
27
Nm
Nm
Nm
Nm
6.10 Entfernen Sie die Montagelaschen, indem Sie die Schrauben lösen.
Siehe Abbildung 5.
Hinweis: Bewahren Sie die Laschen und Verbindungselemente für späteren Gebrauch
auf, wenn das Pumpenlaufrad neu eingestellt oder die Dichtung zur Reparatur ausgebaut werden soll.
Die Übertragung von Vibra­tionen auf die eingesetzte GLRD während des Betriebes
muss z. B. durch konstruktive Maßnahmen an der Maschine verhindert werden.
Die Maschine, in der die GLRD eingebaut wird, muss entsprechend den gültigen
elektrotechnischen Vorschriften (z. B. VDE-Vorschriften) geerdet sein, um auftretende elektrostatische Aufladungen abzuleiten, damit eine Funkenbildung ausgeschlossen ist.
6.11 Drehen Sie die Welle per Hand, um einen leichtgängigen Betrieb zu überprüfen.
6.12 Lesen Sie vor dem Anfahren die Betriebsanleitungen.
Statische Druckprüfung durchführen. Maximale Drücke nicht überschreiten.
7. Verrohrungsempfehlungen
7.1 Installieren Sie ein geeignetes Dichtungsversorgungssystem. Um Gefahren­
situationen zu vermeiden, ist sicherzustellen, dass die Rohrleitungen mit den korrekten Anschlüssen verbunden sind. Die Anschlüsse der Gleitringdichtung sind
ordnungsgemäß gekennzeichnet.
Die ISC2 benötigt eine saubere, kühle Versorgungsflüssigkeit für maximale Dichtungs­
lebensdauer. Typische Verrohrungs­pläne sind unten aufgeführt. Setzen Sie sich mit
Flowserve in Verbindung, um zusätzliche Informationen zu Verrohrungsplänen oder
technische Unterstützung zu erhalten.
Plan 11: Standard-Spülplan für Einzeldichtung vom Druckstutzen bei horizontalen
Pumpen
10
Plan 13: Standard-Spülplan für Einzeldichtung vom Dichtungsraum bei vertikalen
Pumpen
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Plan 21: Spülplan vom Druckstutzen über einen Kühler zur Verwendung bei heißen
Medien (Einzeldichtung)
Plan 23: Spülplan mit dichtungsinterner Pumpeinrichtung über einen Kühler (für ISC2XP und ISC2-XB)
Plan 32: Spülplan für Einzeldichtungen mit Zuführung von sauberer Fremdflüssigkeit
für Medien mit hohem Verschmutzungsgrad oder solchen, die mit der
Dichtung nicht kompatibel sind
Plan 52: Einsatz bei nicht druckbeaufschlagten Doppel­dichtungen über ein drucklosen
Flüssigkeitsbehälter
Plan 53: Einsatz bei druckbeaufschlagten Doppeldichtungen über einen Flüssigkeits­
behälter (53A), Rippenrohrfeld (53B) oder Druckübersetzer (Transmitter)
(53C)
Plan 62: Externer Quench für die atmosphärenseitige Einzelgleitringdichtung
7.2 Bei Doppeldichtungen sind im Flansch Ein- und Austritts­öffnungen für Sperr­
flüssigkeit markiert: LBI (Liquid Barrier Inlet - Eintritt) und LBO (Liquid Barrier
Outlet- Austritt). Die ISC2 ist unidirektional. Der korrekte Anschluß der Verrohrung
an Eintritt und Austritt ist wichtig für eine einwandfreie Zirkulation. Der Sperrflüssig­
keitseintritt sollte vom Boden des Flüssigkeitsbehälters erfolgen, während der
Sperrflüssigkeits­austritt im oberen Bereich des Systems eingespeist wird.
Beim Anschluss der Zirkulationsleitung ist auf eine Zwangs­entlüftung des Dichtungs­
raumes zu achten. Verbleiben im Dichtungsraum Gas- oder Luft­ein­schlüsse,
können sich diese beim Starten der Maschine durch die Rotation um den Außen­
durchmesser des Dichtspalts sammeln. Dadurch entsteht für einen unbestimmten
Zeitraum Trockenlauf im Dichtspalt und somit eine Schädigung der Gleitflächen.
7.3 Beim Einsatz einer druckbeaufschlagten Doppeldichtung (Doppel-Anordnung) ist
ein sauberes, kompatibles Sperrmedium mit einem Druck von mindestens 25 psi
(1,7 bar) über dem Druck im Dichtungsraum zu beaufschlagen (Anschluß siehe
Abbildung 6). Der Druck der Sperrflüssigkeit darf den empfohlenen Höchstdruck
nicht überschreiten.
Eine Überwachung der Flüssigkeitszirkulation wird empfohlen, um die Funktion der
Gleitringdichtung zu sichern.
Eine Fehlbedienung von eingebauten Absperr- oder Drosseleinrichtungen in der
Fluidversorgung ist durch geeignete Maßnahmen zu verhindern.
7.4 Bei drucklosem Doppeldichtungseinsatz (Tandem-Anordnung) ist eine saubere,
kompatible, drucklose Vorlageflüssigkeit mit einem Druck unter dem im
Dichtungsraum in den Zirkulationskreis bringen.
Der Druck im Dichtungsraum darf den empfohlenen Höchst­druck nicht überschreiten.
11
Druckbeaufschlagte ISC2-Doppeldichtung mit Vorratsbehälter
Abb. 6
(Plan 53A)
7.5 Quench- und Leckage­anschlüsse an Einzeldichtungen müssen mit einem
Rohrstopfen verschlossen werden, wenn sie nicht benutzt werden.
Hinweis: Die Quench- und Leckage­anschlüsse sind kleiner als der Spülanschluß.
Die austretende Leckage darf keine zündfähigen Gemische bilden.
7.6 Empfehlung für Doppeldichtungsbetrieb: Für eine bessere Dichtungsleistung und
zur Reduzierung des Verkokens benutzen Sie DuraClear als Sperrflüssigkeit. Für
weitere Einzelheiten lesen Sie bitte die DuraClear Broschüre FSD123 oder nehmen Sie
Verbindung zu Flowserve auf.
8. Inbetriebnahme der Maschine
8.1 Entfernen Sie die Verriegelungen an Pumpe und Ventilen.
8.2 Starten Sie die Maschine nicht trocken, um die Motor­drehung etc. zu prüfen. Öffnen
Sie die Ventile, um die Pumpe mit Produktflüssigkeit zu füllen. Vergewissern Sie sich,
dass das Dichtungsversorgungssystem arbeitet. Entlüften Sie vor dem Anfahren das
Pumpengehäuse und den Dichtungsraum.
12
Es muss sichergestellt werden, dass die Maschine gegen das Eindringen von Staub
abgedichtet ist und / oder dass Staubablagerungen in regelmäßigen Intervallen
ISC2-Serie Innovative Standard-Cartridgedichtung - Montageanleitung für Maschinenbauteile
entfernt werden, damit eine Ablagerung mit einer Dicke von mehr als 5 mm an den
Oberflächen der Gleitkörper verhindert wird.
Es muss z. B. durch Füllstandüberwachung sichergestellt werden, dass der
Dichtungsraum in jeder Einsatzsituation komplett mit Flüssigkeit gefüllt und
entlüftet ist, um die Reibungswärme, die zur Temperaturerhöhung an den
Oberflächen der Gleitkörper beiträgt, zu minimieren.
Sind die thermischen Einsatzgrenzen für die bestimmungsgemäße Verwendung
nicht einzuhalten, muss eine permanente Temperaturüberwachung der
Flüssigkeitsversorgung und / oder von eingesetzten Bauteilen erfolgen, die bei
Erreichen kritischer Temperaturen zur Abschaltung der Maschine führt. Dies kann
z. B. durch den Einsatz von Widerstandsthermometern oder Thermoelementen
erfolgen.
Der Dichtungsraum ist vor Inbetriebnahme sorgfältig zu entlüften.
8.3 Beobachten Sie das Anfahren. Läuft die Dichtung heiß oder quietscht sie, prüfen
Sie das Dichtungsversorgungssystem. Lassen Sie die Maschine nicht mit heißer oder
quietschender Dichtung über längere Zeit laufen.
8.4 Überschreiten Sie die Korrosionsgrenzwerte nicht. Die ISC2 ist gegen die meisten
Chemikalien beständig. Setzen Sie die ISC Werkstoffe jedoch nicht Medien aus, die
über den Korrosionsgrenzwerten liegen.
Wenden Sie sich mit Fragen zur chemischen Beständigkeit an Flowserve.
8.5 Überschreiten Sie nicht die in der ISC2-Broschüre aufgeführten Einsatzgrenzen von
Druck und Drehzahl.
8.6 Überschreiten Sie nicht die Temperatur-Einsatzgrenzen der ISC2. Schalten Sie bei
Doppeldichtungen mit Vorratsbehältern mit Kühlschlangen das Kühlwasser zum
Vorratsbehälter vor dem Anfahren ein.
Das eingesetzte Sperrmedium muss bei jeder Einsatz­temperatur einen genügend
großen Abstand (20 K) zum Verdampfungs­punkt einhalten. Ist in bestimmten
Situationen, wie z. B. beim An- oder Abfahren der Maschine, der Abstand zum
Verdampfungspunkt zu gering, muss eine Zwangsumwälzung und / oder eine ausreichende Kühlung des Versorgungsmediums zur Verbesserung der Wärmeabfuhr
erfolgen.
Die austretende Leckage darf keine zündfähigen Gemische bilden.
8.7 Die ISC2 nicht trocken anfahren oder betreiben. Bei Doppel­dichtungen muss sich
während des Pumpenbetriebs immer Vor­­lage-/Sperrflüssigkeit im Dichtungsraum
befinden. Bei Einzeldichtungen muss sich immer Prozessflüssigkeit in der Pumpe
befinden. Bei Installationsproblemen wenden Sie sich bitte an Ihren nächsten
Flowserve-Vertreter oder an einen autorisierten Händler.
13
9. Demontage
Die Maschine kann jederzeit stillgesetzt werden. Bevor die Gleitringdichtung ausgebaut
werden kann, muss die Maschine entspannt werden. Der Sperrdruck muss entspannt
werden, wenn die Maschine drucklos ist.
!
Bevor der Bediener die Gleitringdichtung ausbaut, muss er sich vergewissern, dass
die Außenflächen der Maschine in ausreichender Weise abgekühlt sind und ohne
Risiko gehandhabt werden können.
Beim Ausbau der Gleitringdichtung kann Produkt austreten. Sicherheitsmaßnahmen und
Schutzkleidung sind entsprechend den für die Anlage geltenden Vorschriften zu beachten
und einzuhalten.
Der Ausbau der Gleitringdichtung darf nur bei stillgesetzter Maschine erfolgen.
Die weitere Demontage der Gleitringdichtung erfolgt nach den Angaben des Lieferanten.
10. Wartung
Die Wartung der Anlage erstreckt sich, soweit zutreffend, auf die Überwachung des
Drucks, der Temperatur, der Leckage und des Verbrauchs von Sperr-/Buffer-Flüssigkeit.
Die Wartung der GLRD erstreckt sich auf die Überwachung der eingestellten Werte
für Druck, Temperatur und Leckagemenge.
Die Wartung der Gleitringdichtung darf nur bei stillgesetzter Maschine erfolgen.
Der für den Betrieb der Maschine bzw. für die Wartung der Gleitringdichtung
erforderliche Bereich muss leicht zugänglich sein.
11. Reparaturen
Die ISC2 Dichtung ist für einen zuverlässigen Betrieb unter einer großen Bandbreite
von Einsatzbedingungen ausgelegt. Es wird jedoch ein Zeitpunkt kommen, an dem die
Dichtung ausfällt, weil sie ihre normale Lebensdauer erreicht hat oder außerhalb ihrer
Auslegung betrieben wurde.
Diese Dichtung ist ein Präzisions-Maschinenteil. Konstruktion und Toleranzen sind
entscheidend für die Funktion. Für die Reparatur einer Flowserve Dichtung sollten nur
Original-Flowserve Teile verwendet werden. Diese Teile sind an zahlreichen Flowserve
Lagerstandorten erhältlich. Bitte geben Sie bei der Bestellung von Ersatzteilen die Teile14
ISC2-Serie Innovative Standard-Cartridgedichtung - Montageanleitung für Maschinenbauteile
Ident-Nummer und die Werkstoff-Nummer an. Es sollte immer eine Reservedichtung auf
Lager sein, um die Maschinenausfallzeit zu minimieren.
!
Wenn Dichtungen zur Reparatur an Flowserve gegeben werden, dekontaminieren
Sie die Dichtung und schicken Sie sie mit eingerückten Montagelaschen zusammen
mit einem als "Reparieren oder Ersetzen" gekennzeichneten Auftrag an ein Flowserve Service Center. Es muss ein unterzeichnetes Zertifikat der Dekontaminierung
beigefügt werden. Für jedes Produkt, mit dem die Dichtung in Berührung kam, muss
ein Material-Sicherheitsdatenblatt (MSDS) beigefügt werden. Die Dichtungsbaugruppe wird überprüft und, falls durchführbar, repariert, druckgeprüft und wieder in ihren
Originalzustand gebracht.
Alle Produkte der Flowserve Corporation, Flow Solutions müssen gemäß den Flowserve
Montage­anleitungen installiert werden. Eine Nichtbeachtung dieser oder ein Versuch,
Flowserve Produkte zu ändern oder zu modifizieren, führt zur Nichtigkeit der Flowserve
Garantie. Die Flowserve Garantie ist in den Flowserve Standardverkaufsbedingungen
in vollem Wortlaut aufgeführt. Flowserve gibt keine Garantie über die Eignung für eine
bestimmte Anwendung und haftet in keinem Fall für Folgeschäden.
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BEI NACHBESTELLUNG BITTE ANGEBEN
Werkstoff-Nummer:
Teile-Ident-Nummer:
Dichtungstype:
FIS190ger REV 12/09
Gedruckt in Europa
Den Flowserve-Vertreter in Ihrer Nähe
und weitere Informationen über die Flowserve Corporation
finden Sie unter www.flowserve.com
Die Flowserve Corporation hat in ihrer Branche eine führende Position übernommen und entwickelt
und produziert Produkte, die bei korrekter Auswahl für einen zuverlässigen Betrieb über ihre gesamte
Lebensdauer ausgelegt sind. Dabei sollte dem Käufer bzw. Anwender bewusst sein, dass FlowserveProdukte für zahlreiche Anwendungen unter einem breiten Spektrum von Betriebsbedingungen eingesetzt werden können. Flowserve kann zwar allgemeine Richtlinien aufstellen, nicht aber spezifische
Informationen und Warnhinweise für alle möglichen Anwendungen geben. Der Käufer/Anwender muss
daher die Haftung für korrekte Maßangaben und Auswahl, Einbau, Betrieb und Wartung der FlowserveProdukte übernehmen. Der Käufer/Anwender muss die dem Produkt beiliegende Montageanleitung
genau lesen und verstehen und seine Mitarbeiter und Lieferanten in Bezug auf den sicheren Betrieb der
Flowserve-Produkte in der spezifischen Anwendung trainieren.
Die in dieser Produktbroschüre enthaltenen Informationen und Spezifikationen sind nach bestem Wissen genau, dienen jedoch nur zu Informationszwecken und dürfen nicht als zugesicherte Eigenschaft
oder als Garantie für zufrieden stellende Ergebnisse angesehen werden. Der Inhalt dieser Broschüre
darf nicht als eine ausdrückliche oder implizierte Garantie in Bezug auf das Produkt ausgelegt werden. Da die Flowserve Corporation ihr Produktdesign kontinuierlich verbessert, können die in dieser
Broschüre angeführten Spezifikationen, Abmessungen und Informationen ohne vorherige Mitteilung
geändert werden. Bei Fragen zu diesen Bestimmungen sollte der Käufer/Anwender Kontakt mit einem
der Betriebe und Büros der Flowserve Corporation in aller Welt aufnehmen.
USA und Kanada
Kalamazoo, Michigan USA
Tel.: +1 269 381 2650
Fax: +1 269 382 8726
Europa, Mittl. Osten, Afrika
Roosendaal, Niederlande
Tel.: +31 165 581400
Fax: +31 165 554590
Asien/Pazifischer Raum
Singapur
Tel.: +65 6544-6800
Fax: +65 6214-0541
Latein Amerika
Mexiko City, Mexiko
Tel.: +52 55 5567 7170
Fax: +52 55 5567 4224
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flowserve.com
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