Download KMS 100 - Jungheinrich

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KMS 100
Betriebsanleitung
50047885
04.02
07.99-
D
Vorwort
Vorwort
Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch
die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht
aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B.
Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch
die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht
aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B.
In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert.
Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten,
dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet
wird.
In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert.
Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten,
dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet
wird.
Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet:
Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet:
f
Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.
f
Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.
m
Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden.
m
Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden.
A Steht vor Hinweisen und Erklärungen.
t Kennzeichnet Serienausstattung.
t Kennzeichnet Serienausstattung.
o Kennzeichnet Zusatzausstattung.
o Kennzeichnet Zusatzausstattung.
Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür,
dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen.
Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche
auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden.
Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür,
dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen.
Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche
auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden.
Urheberrecht
Urheberrecht
Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG.
Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG.
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
Telefon: +49 (0) 40/6948-0
Telefon: +49 (0) 40/6948-0
www.jungheinrich.com
www.jungheinrich.com
0108.D
0108.D
A Steht vor Hinweisen und Erklärungen.
0108.D
0108.D
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
A
Bestimmungsgemäße Verwendung ...................................A1
B
Fahrzeugbeschreibung
B
Fahrzeugbeschreibung
1
2
2.1
3
3.1
3.2
3.3
3.4
4
4.1
4.2
Einsatzbeschreibung ......................................................................... B1
Baugruppen- und Funktionsbeschreibung ........................................ B2
Fahrzeug ........................................................................................... B3
Technische Daten Standardausführung ............................................ B4
Allgemeine Technische Daten .......................................................... B5
Hubgerüstausführung ........................................................................ B7
EN-Normen ....................................................................................... B8
Einsatzbedingungen .......................................................................... B8
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ....................................... B9
Typenschild, Fahrzeug .................................................................... B10
Tragfähigkeit ................................................................................... B10
1
2
2.1
3
3.1
3.2
3.3
3.4
4
4.1
4.2
Einsatzbeschreibung ......................................................................... B1
Baugruppen- und Funktionsbeschreibung ........................................ B2
Fahrzeug ........................................................................................... B3
Technische Daten Standardausführung ............................................ B4
Allgemeine Technische Daten .......................................................... B5
Hubgerüstausführung ........................................................................ B7
EN-Normen ....................................................................................... B8
Einsatzbedingungen .......................................................................... B8
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ....................................... B9
Typenschild, Fahrzeug .................................................................... B10
Tragfähigkeit ................................................................................... B10
C
Transport und Erstinbetriebnahme
C
Transport und Erstinbetriebnahme
1
2
3
3.1
3.2
4
Transport ........................................................................................... C1
Kranverladung ................................................................................... C1
Erstinbetriebnahme ........................................................................... C2
Erstinbetriebnahme ohne Batterie ..................................................... C2
Erstinbetriebnahme bei ausgebautem oder umgelegtem Mast ......... C2
lnbetriebnahme ................................................................................. C3
1
2
3
3.1
3.2
4
Transport ........................................................................................... C1
Kranverladung ................................................................................... C1
Erstinbetriebnahme ........................................................................... C2
Erstinbetriebnahme ohne Batterie ..................................................... C2
Erstinbetriebnahme bei ausgebautem oder umgelegtem Mast ......... C2
lnbetriebnahme ................................................................................. C3
D
Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
D
Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
1
2
3
4
4.1
5
6
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ............... D1
Batterietypen ..................................................................................... D1
Batterie laden .................................................................................... D2
Batterie aus- und einbauen ............................................................... D3
Aus- und Einbau mit Batterietransportwagen .................................... D3
Batterie - Zustand, Säurestand und Säuredichte prüfen ................... D4
Batterieentladeanzeiger .................................................................... D4
1
2
3
4
4.1
5
6
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ............... D1
Batterietypen ..................................................................................... D1
Batterie laden .................................................................................... D2
Batterie aus- und einbauen ............................................................... D3
Aus- und Einbau mit Batterietransportwagen .................................... D3
Batterie - Zustand, Säurestand und Säuredichte prüfen ................... D4
Batterieentladeanzeiger .................................................................... D4
5073186 D
Bestimmungsgemäße Verwendung ...................................A1
5073186 D
A
I1
I1
Bedienung
E
Bedienung
1
2
3
3.1
3.2
3.3
4
5
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Fahrzeuges ............. E1
Varianten zur Bedienpultanordnung .................................................. E2
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................. E4
Bedien- und Anzeigeelemente am Bedienpult .................................. E4
Bedien- und Anzeigeelemente am Display ...................................... E5
Symbole für den Betriebszustand des Fahrzeuges .......................... E6
Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................. E7
Arbeiten mit dem Fahrzeug ............................................................... E8
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ............................................... E8
Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................. E9
Heben - Senken - außerhalb und innerhalb der Regalgassen ........ E14
Diagonalfahrt (gleichzeitiges Fahren und Heben). .......................... E15
Kommissionieren und Stapeln ........................................................ E16
Fahrzeug gesichert abstellen .......................................................... E17
Störungshilfe ................................................................................... E18
Notstopeinrichtung .......................................................................... E19
Notabsenken Fahrerkabine ............................................................. E19
Fahrerkabine mit Notabseilgerät verlassen ..................................... E20
Schlaffkettensicherung (Signal quittieren) ....................................... E21
Fahrabschaltung (o) ........................................................................ E21
Hubbegrenzung (o) ......................................................................... E21
Gangendsicherung (o) ..................................................................... E22
IF-Notbetrieb ................................................................................... E23
Bergung des Fahrzeugs aus dem Schmalgang .............................. E24
1
2
3
3.1
3.2
3.3
4
5
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Fahrzeuges ............. E1
Varianten zur Bedienpultanordnung .................................................. E2
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................. E4
Bedien- und Anzeigeelemente am Bedienpult .................................. E4
Bedien- und Anzeigeelemente am Display ...................................... E5
Symbole für den Betriebszustand des Fahrzeuges .......................... E6
Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................. E7
Arbeiten mit dem Fahrzeug ............................................................... E8
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ............................................... E8
Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................. E9
Heben - Senken - außerhalb und innerhalb der Regalgassen ........ E14
Diagonalfahrt (gleichzeitiges Fahren und Heben). .......................... E15
Kommissionieren und Stapeln ........................................................ E16
Fahrzeug gesichert abstellen .......................................................... E17
Störungshilfe ................................................................................... E18
Notstopeinrichtung .......................................................................... E19
Notabsenken Fahrerkabine ............................................................. E19
Fahrerkabine mit Notabseilgerät verlassen ..................................... E20
Schlaffkettensicherung (Signal quittieren) ....................................... E21
Fahrabschaltung (o) ........................................................................ E21
Hubbegrenzung (o) ......................................................................... E21
Gangendsicherung (o) ..................................................................... E22
IF-Notbetrieb ................................................................................... E23
Bergung des Fahrzeugs aus dem Schmalgang .............................. E24
F
Instandhaltung des Flurförderzeuges
F
Instandhaltung des Flurförderzeuges
1
2
3
4
4.1
5
5.1
Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................F1
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung ...................................F1
Wartung und Inspektion .....................................................................F3
Wartungs-Checkliste KMS 100 ..........................................................F4
Betriebsmittel .....................................................................................F8
Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ...............F9
Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten
vorbereiten ........................................................................................F9
Fahrerplatzträger sichern ...................................................................F9
Hubkettenreinigung ............................................................................F9
Inspektion der Hubketten .................................................................F10
Kettenreparatur ................................................................................F10
Getriebeölwechsel ............................................................................F10
Entlüftungsfilter reinigen ...................................................................F11
Hydraulikölfilter wechseln .................................................................F11
1
2
3
4
4.1
5
5.1
Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................F1
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung ...................................F1
Wartung und Inspektion .....................................................................F3
Wartungs-Checkliste KMS 100 ..........................................................F4
Betriebsmittel .....................................................................................F8
Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ...............F9
Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten
vorbereiten ........................................................................................F9
Fahrerplatzträger sichern ...................................................................F9
Hubkettenreinigung ............................................................................F9
Inspektion der Hubketten .................................................................F10
Kettenreparatur ................................................................................F10
Getriebeölwechsel ............................................................................F10
Entlüftungsfilter reinigen ...................................................................F11
Hydraulikölfilter wechseln .................................................................F11
I2
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
5.7
5.8
5073186 D
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
5.7
5.8
I2
5073186 D
E
5.9
5.10
5.11
5.12
5.13
6
6.1
6.2
6.3
7
Hydrauliköl .......................................................................................F12
Hydraulik-Schlauchleitungen ............................................................F12
Bremsflüssigkeit prüfen ....................................................................F12
Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................F13
Wiederinbetriebnahme .....................................................................F14
Stillegung des Flurförderzeuges ......................................................F14
Maßnahmen vor der Stillegung ........................................................F14
Maßnahmen während der Stillegung ...............................................F14
Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung ......................................F15
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen
Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach UVB 36) .......................F15
5073186 D
Hydrauliköl .......................................................................................F12
Hydraulik-Schlauchleitungen ............................................................F12
Bremsflüssigkeit prüfen ....................................................................F12
Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................F13
Wiederinbetriebnahme .....................................................................F14
Stillegung des Flurförderzeuges ......................................................F14
Maßnahmen vor der Stillegung ........................................................F14
Maßnahmen während der Stillegung ...............................................F14
Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung ......................................F15
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen
Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach UVB 36) .......................F15
5073186 D
5.9
5.10
5.11
5.12
5.13
6
6.1
6.2
6.3
7
I3
I3
I4
I4
5073186 D
5073186 D
A Bestimmungsgemäße Verwendung
A Bestimmungsgemäße Verwendung
A
A
m
Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil
dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten
uneingeschränkt.
Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil
dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten
uneingeschränkt.
Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug,
das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist.
Es muß nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu
Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte
Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder
stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden.
Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug,
das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist.
Es muß nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu
Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte
Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder
stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden.
Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist
jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der
Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat.
Der Betreiber muß sicherstellen, daß das Flurförderzeug nur bestimmungsgemäß
verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder
Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie die Einhaltung der Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muß
sicherstellen, daß alle Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist
jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der
Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat.
Der Betreiber muß sicherstellen, daß das Flurförderzeug nur bestimmungsgemäß
verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder
Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie die Einhaltung der Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muß
sicherstellen, daß alle Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
m
Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden
sind.
Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit
denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder die damit ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf.
ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen.
Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller.
5073186 D
5073186 D
Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit
denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder die damit ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf.
ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen.
Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller.
Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden
sind.
A1
A1
A2
A2
5073186 D
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B Fahrzeugbeschreibung
B Fahrzeugbeschreibung
1
1
Einsatzbeschreibung
Einsatzbeschreibung
Der Kommissionier-Stapler KMS 100 ist ein Fluförderzeug nach DIN 15140 mit Kraftantrieb. Die Bedienung erfolgt vom hebbaren Fahrerplatz aus; zugelassen ist nur
eine Bedienungsperson.
Durch den Gabelzusatzhub kann die Lastablagefläche immer in eine bequeme Arbeitshöhe gebracht werden.
Der Kommissionier-Stapler ist dazu geeignet, in engen Gängen mit seitlich angeordneten Regalen betrieben zu werden und ist besonders dafür konstruiert, darin mit angehobener Last fahren zu können.
Voraussetzung ist eine einwandfreie Bodenbeschaffenheit:
Der Kommissionier-Stapler KMS 100 ist ein Fluförderzeug nach DIN 15140 mit Kraftantrieb. Die Bedienung erfolgt vom hebbaren Fahrerplatz aus; zugelassen ist nur
eine Bedienungsperson.
Durch den Gabelzusatzhub kann die Lastablagefläche immer in eine bequeme Arbeitshöhe gebracht werden.
Der Kommissionier-Stapler ist dazu geeignet, in engen Gängen mit seitlich angeordneten Regalen betrieben zu werden und ist besonders dafür konstruiert, darin mit angehobener Last fahren zu können.
Voraussetzung ist eine einwandfreie Bodenbeschaffenheit:
– ebener und horizontaler Boden entsprechend den Angaben des Staplerherstellers,
der in der Lage ist, das Gewicht des Staplers, des Fahrers und der Last während
des Betriebes zu tragen
– ebener und horizontaler Boden entsprechend den Angaben des Staplerherstellers,
der in der Lage ist, das Gewicht des Staplers, des Fahrers und der Last während
des Betriebes zu tragen
– Boden frei von Fremdkörpern und Gegenständen, die den Betrieb oder die Standsicherheit des Staplers beeinträchtigen können
– Boden frei von Fremdkörpern und Gegenständen, die den Betrieb oder die Standsicherheit des Staplers beeinträchtigen können
Die Tragfähigkeit ist dem Typenschild zu entnehmen.
Die Tragfähigkeit ist dem Typenschild zu entnehmen.
Lastschwerpunkt
600 mm
Typ
KMS 100
Tragfähigkeit
1000 kg
Lastschwerpunkt
600 mm
5073186 D
Tragfähigkeit
1000 kg
5073186 D
Typ
KMS 100
B1
B1
Pos.
1
2
3
4
5
Bezeichnung
Baugruppen- und Funktionsbeschreibung
Pos.
1
o
Zusatzhub
t
t
t
t
Hebbarer Fahrerstand
2
Mast
3
Rahmen
4
Batterie
5
t = Serienausstattung
B2
2
o = Zusatzausstattung
Bezeichnung
o
Zusatzhub
t
t
t
t
Hebbarer Fahrerstand
Mast
Rahmen
Batterie
t = Serienausstattung
B2
o = Zusatzausstattung
5073186 D
Baugruppen- und Funktionsbeschreibung
5073186 D
2
Fahrzeug
2.1
Fahrzeug
Integriertes Informationsdisplay zur Anzeige aller für den Fahrer wichtigen Informationen wie Lenkradstellung, Plattformhöhe, Fahrzeugzustandsmeldungen (z.B.
Störungen, Einstiegstüren nicht geschlossen, usw.), Betriebsstunden, Batteriekapazität, Uhrzeit sowie Status der Induktivführung usw.
Elektrische Lenkung mit kleinem handlichen Lenkknopf - Lenkrad für präzises und
leichtgängiges Steuern des kompakten Fahrzeuges.
Elektrische Lenkung mit kleinem handlichen Lenkknopf - Lenkrad für präzises und
leichtgängiges Steuern des kompakten Fahrzeuges.
Zweihandbedienung über kapazitive Sensoren an Griffelement und Masterpilot
für entlastende Handauflage; kein unbequemes Betätigen von Totmannschaltern mit
Belastung der Handgelenke.
Zweihandbedienung über kapazitive Sensoren an Griffelement und Masterpilot
für entlastende Handauflage; kein unbequemes Betätigen von Totmannschaltern mit
Belastung der Handgelenke.
Masterpilot für gleichzeitiges Fahren und Heben auch bei ungeführtem Fahrzeugbetrieb. Natürliche Daumen- und Handbewegung zur ermüdungsfreien Bedienung ohne
Belastung der Handgelenke; feinfühlige Dosierung der Fahr- und Hydraulikbewegungen schont die Kommissionierware. Genaues Anfahren der Kommissionierposition,
sowie exakte Plazierung der Ware im Stapelbetrieb.
Masterpilot für gleichzeitiges Fahren und Heben auch bei ungeführtem Fahrzeugbetrieb. Natürliche Daumen- und Handbewegung zur ermüdungsfreien Bedienung ohne
Belastung der Handgelenke; feinfühlige Dosierung der Fahr- und Hydraulikbewegungen schont die Kommissionierware. Genaues Anfahren der Kommissionierposition,
sowie exakte Plazierung der Ware im Stapelbetrieb.
Lastseitige, übersichtliche Bedienpulte mit geringem Vorbaumaß ermöglichen
beste Palettenzugängigkeit für hohe Kommissionierleistung. Der Fahrer braucht sich
zwischen Gerätebedienung und Kommissionieren nie umzudrehen. Fahrbahn, Last
bzw. Gabelzinken sind immer im Blickfeld.
Lastseitige, übersichtliche Bedienpulte mit geringem Vorbaumaß ermöglichen
beste Palettenzugängigkeit für hohe Kommissionierleistung. Der Fahrer braucht sich
zwischen Gerätebedienung und Kommissionieren nie umzudrehen. Fahrbahn, Last
bzw. Gabelzinken sind immer im Blickfeld.
Unterschiedliche Varianten der Bedienpultanordung (siehe Sonderausstattung)
zur Anpassung der Gerätebedienung an die jeweilige Kommissionierware bzw. an
die Lagergegebenheiten. Flexibilität auch bei wechselnden Einsatzbedingungen
durch variable Anbringung der Bedienpulte.
Unterschiedliche Varianten der Bedienpultanordung (siehe Sonderausstattung)
zur Anpassung der Gerätebedienung an die jeweilige Kommissionierware bzw. an
die Lagergegebenheiten. Flexibilität auch bei wechselnden Einsatzbedingungen
durch variable Anbringung der Bedienpulte.
Anordung der Zusatzfunktionen (z.B. Zusatzhub) neben dem Haltegriff für effiziente und sichere Gerätebedienung ohne umzugreifen. Auslösung und Geschwindigkeitssteuerung der Zusatzfunktionen durch den Masterpiloten.
Anordung der Zusatzfunktionen (z.B. Zusatzhub) neben dem Haltegriff für effiziente und sichere Gerätebedienung ohne umzugreifen. Auslösung und Geschwindigkeitssteuerung der Zusatzfunktionen durch den Masterpiloten.
Mehrfachbremssystem mit mindestens zwei voneinander unabhängigen Systemen. Weiches und sicheres Abbremsen des Fahrzeuges ist in jeder Situation gewährleistet. Verschleißfreie generatorische Betriebsbremse mit Energierückgewinnung, sowie Federspeicherbremse auf Fahrmotor als Parkbremse beim Stapeln
und als Notstopbremse. Bei Bedarf sind die Fahrzeuge mit einer zusätzlichen hydraulischen Lastradbremse ausgerüstet.
Mehrfachbremssystem mit mindestens zwei voneinander unabhängigen Systemen. Weiches und sicheres Abbremsen des Fahrzeuges ist in jeder Situation gewährleistet. Verschleißfreie generatorische Betriebsbremse mit Energierückgewinnung, sowie Federspeicherbremse auf Fahrmotor als Parkbremse beim Stapeln
und als Notstopbremse. Bei Bedarf sind die Fahrzeuge mit einer zusätzlichen hydraulischen Lastradbremse ausgerüstet.
5073186 D
Integriertes Informationsdisplay zur Anzeige aller für den Fahrer wichtigen Informationen wie Lenkradstellung, Plattformhöhe, Fahrzeugzustandsmeldungen (z.B.
Störungen, Einstiegstüren nicht geschlossen, usw.), Betriebsstunden, Batteriekapazität, Uhrzeit sowie Status der Induktivführung usw.
5073186 D
2.1
B3
B3
Technische Daten Standardausführung
3
der technischen Daten gemäß VDI 2198.
A Angabe
Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten.
5073186 D
der technischen Daten gemäß VDI 2198.
A Angabe
Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten.
B4
Technische Daten Standardausführung
5073186 D
3
B4
3.1
Allgemeine Technische Daten
3.1
Kennzeichen
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.8
1.9
Typenverzeichnis des Herstellers
Antrieb Elektro, Diesel, Benzin, Treibgas, Netzelektro
Bedienung Hand, Geh, Stand, Sitz, Kommissionierer
Tragfähigkeit/Last
Lastschwerpunktabstand
Lastabstand
Radstand
Kennzeichen
KMS 100
1.2
Elektro
1.3
Kommissionierer
1.4
Q (t)
c (mm)
x (mm)
y (mm)
1,0
600
247
1490
1.5
1.6
1.8
1.9
kg
kg
kg
3430
3260/1170
1690/1740
2.1
2.2
2.3
Gewichte
2.1
2.2
2.3
Eigengewicht mit Batterie
Achslast mit Last vorn/hinten
Achslast ohne Last vorn/hinten
3.1
3.2
3.3
3.5
3.6
3.7
6.3
6.4
6.5
Fahrmotor, Leistung S2 60 min
Hubmotor, Leistung bei S3 25%
Batterie nach DIN 43531/35/36 A, B, C, nein
(max.)
Batteriespannung, Nennkapazität K5
Batteriegewicht
Tractothan
3.1
b10 (mm)
b11 (mm)
230 φ/ 115
310 φ/ 100
2/1x
895
0
3.2
3.3
3.5
3.6
3.7
kW
kW
4,5
9,5
6.1
6.2
4 PzS 560 A (600)
6.3
V/Ah
kg
48
933
6.4
6.5
dB(A)
Impuls/MOSFET
elektrisch
8.1
8.4
8.6
d1 (mm)
d2 (mm)
Kommissionierer
Q (t)
c (mm)
x (mm)
y (mm)
1,0
600
247
1490
Eigengewicht mit Batterie
Achslast mit Last vorn/hinten
Achslast ohne Last vorn/hinten
kg
kg
kg
3430
3260/1170
1690/1740
Bereifung Vollgummi, Superelastik, Luft, Polyurethan
Reifengröße, vorn
Reifengröße, hinten
Räder, Anzahl vorn/hinten (x=angetrieben)
Spurweite, vorne
Spurweite, hinten
Tractothan
b10 (mm)
b11 (mm)
230 φ/ 115
310 φ/ 100
2/1x
895
0
kW
kW
4,5
9,5
d1 (mm)
d2 (mm)
Fahrmotor, Leistung S2 60 min
Hubmotor, Leistung bei S3 25%
Batterie nach DIN 43531/35/36 A, B, C, nein
(max.)
Batteriespannung, Nennkapazität K5
Batteriegewicht
4 PzS 560 A (600)
V/Ah
kg
48
933
dB(A)
Impuls/MOSFET
elektrisch
Sonstiges
B5
5073186 D
5073186 D
Art der Fahrsteuerung
Schallpegel, Fahrerohr
Lenkung
Elektro
E-Motor
Sonstiges
8.1
8.4
8.6
KMS 100
Räder, Fahrwerk
E-Motor
6.1
6.2
Typenverzeichnis des Herstellers
Antrieb Elektro, Diesel, Benzin, Treibgas, Netzelektro
Bedienung Hand, Geh, Stand, Sitz, Kommissionierer
Tragfähigkeit/Last
Lastschwerpunktabstand
Lastabstand
Radstand
Gewichte
Räder, Fahrwerk
Bereifung Vollgummi, Superelastik, Luft, Polyurethan
Reifengröße, vorn
Reifengröße, hinten
Räder, Anzahl vorn/hinten (x=angetrieben)
Spurweite, vorne
Spurweite, hinten
Allgemeine Technische Daten
Art der Fahrsteuerung
Schallpegel, Fahrerohr
Lenkung
B5
Grundabmessungen
4.21
4.22
4.23
4.24
4.25
4.27
4.29
4.30
4.31
4.32
4.33
4.34
Grundabmessungen
h1 (mm)
h2 (mm)
h3 (mm)
h4 (mm)
h6 (mm)
h7 (mm)
h9 (mm)
h10 (mm)
h15 (mm)
h13 (mm)
l1 (mm)
l2 (mm)
L3 (mm)
b1/b2 (mm)
s/e/l (mm)
b3 (mm)
b5 (mm)
b6 (mm)
b7 (mm)
b8 (mm)
m1 (mm)
m2 (mm)
3830
5500
7820
2300
290
840
6340
7390
70
2870
2070
1010/1000
40 x 100 x 800
830
830
1200
75
67
4.2
4.3
4.4
4.5
4.7
4.8
4.11
4.12
4.14
4.15
4.19
4.20
Ast (mm)
1400
4.33
Ast (mm)
1200
4.34
Wa (mm)
b12 (mm)
l6 (mm)
l8 (mm)
(mm)
h11 (mm)
b9 (mm)
b14 (mm)
l10 (mm)
1723
1200
800
530
2000
1200
-
4.35
4.36
4.37
4.38
4.39
4.41
4.42
4.43
4.44
4.21
4.22
4.23
4.24
4.25
4.27
4.29
4.30
4.31
4.32
5073186 D
4.35
4.36
4.37
4.38
4.39
4.41
4.42
4.43
4.44
Höhe Hubgerüst eingefahren
Freihub
Hub
Höhe Hubgerüst ausgefahren
Höhe über Schutzdach (Kabine)
Sitzhöhe / Standhöhe
Zusatzhub
Gesamthub
Kommissionierhöhe
Höhe gesenkt
Gesamtlänge ohne Last
Länge einschl. Gabelrücken
Abstand Schwenkschubgabeldrehpunkt
Gesamtbreite
Gabelzinkenmaße
Gabelträger DIN 15173, Klasse/Form A, B
Gabelträgerbreite
Gabelaußenabstand
Breite über Führungsrollen
Schub, seitlich
Schub, seitlich von Mitte Fahrzeug
Bodenfreiheit mit Last unter Hubgerüst
Bodenfreiheit Mitte Radstand
Arbeitsgangbreite bei Palette
1000 x 1200 quer
Arbeitsgangbreite bei Palette
800 x 1200 längs
Wenderadius
Palettenbreite
Palettenlänge
Abstand Schwenkgabeldrehpunkt
Kabinentiefe Einstieg
Lichte Kabinenhöhe innen
Fahrerplatzträgerbreite außen
Breite Schwenkschubrahmen
Breite Ausleger
B6
Höhe Hubgerüst eingefahren
Freihub
Hub
Höhe Hubgerüst ausgefahren
Höhe über Schutzdach (Kabine)
Sitzhöhe / Standhöhe
Zusatzhub
Gesamthub
Kommissionierhöhe
Höhe gesenkt
Gesamtlänge ohne Last
Länge einschl. Gabelrücken
Abstand Schwenkschubgabeldrehpunkt
Gesamtbreite
Gabelzinkenmaße
Gabelträger DIN 15173, Klasse/Form A, B
Gabelträgerbreite
Gabelaußenabstand
Breite über Führungsrollen
Schub, seitlich
Schub, seitlich von Mitte Fahrzeug
Bodenfreiheit mit Last unter Hubgerüst
Bodenfreiheit Mitte Radstand
Arbeitsgangbreite bei Palette
1000 x 1200 quer
Arbeitsgangbreite bei Palette
800 x 1200 längs
Wenderadius
Palettenbreite
Palettenlänge
Abstand Schwenkgabeldrehpunkt
Kabinentiefe Einstieg
Lichte Kabinenhöhe innen
Fahrerplatzträgerbreite außen
Breite Schwenkschubrahmen
Breite Ausleger
h1 (mm)
h2 (mm)
h3 (mm)
h4 (mm)
h6 (mm)
h7 (mm)
h9 (mm)
h10 (mm)
h15 (mm)
h13 (mm)
l1 (mm)
l2 (mm)
L3 (mm)
b1/b2 (mm)
s/e/l (mm)
b3 (mm)
b5 (mm)
b6 (mm)
b7 (mm)
b8 (mm)
m1 (mm)
m2 (mm)
3830
5500
7820
2300
290
840
6340
7390
70
2870
2070
1010/1000
40 x 100 x 800
830
830
1200
75
67
Ast (mm)
1400
Ast (mm)
1200
Wa (mm)
b12 (mm)
l6 (mm)
l8 (mm)
(mm)
h11 (mm)
b9 (mm)
b14 (mm)
l10 (mm)
1723
1200
800
530
2000
1200
-
5073186 D
4.2
4.3
4.4
4.5
4.7
4.8
4.11
4.12
4.14
4.15
4.19
4.20
B6
Leistungsdaten
5.1
5.2
5.3
5.4
5.7
5.8
5.9
5.10
5.11
3.2
Leistungsdaten
Fahrgeschwindigkeit mit/ohne Last
Hubgeschwindigkeit mit/ohne Last
Senkgeschwindigkeit mit/ohne Last
Schubgeschwindigkeit mit/ohne Last
Steigfähigkeit mit/ohne Last
max. Steigfähigkeit mit/ohne Last
Beschleunigungszeit mit/ohne Last
Betriebsbremse
Parkbremse/Totmann
km/h
m/s
m/s
m/s
%
%
s
10,0/10,5
0,28/0,35
0,40/0,40
generatorisch
elektr. Federsp.
5.1
5.2
5.3
5.4
5.7
5.8
5.9
5.10
5.11
Hubgerüstausführung
3.2
Zweifachteleskop- (ZT) und Dreifachteleskop- (DZ) Hubgerüst mit Vollfreihub
Hub
h3 [mm]
300
350
400
450
500
550
600
650
700
750
800
850
3000
3500
4000
4500
5000
5500
6000
6500
7000
7500
8000
8500
5073186 D
Typ
300
350
400
450
500
550
600
650
700
750
800
850
Bauhöhe
Bauhöhe
eingefahren eingefahren
(ZT)
(DZ)
h1 [mm]
h1 [mm]
2380
2630
2302
2880
2320
3130
2320
3380
2483
3830
2650
4080
2816
4330
3104
4580
3354
4830
3604
5080
3854
5530
4104
Höhe über
Schutzdach
h6 [mm]
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
Zusatzhub
h9 [mm]
840
840
840
840
840
840
840
840
840
840
840
840
Gesamthubhöhe
h10 [mm]
3840
4340
4840
5340
5840
6340
6840
7340
7840
8340
8840
9340
Freihub
Bauhöhe
für DZ ausgefahren
h2 [mm]
h4 [mm]
163
330
406
784
1034
1284
1534
1784
km/h
m/s
m/s
m/s
%
%
s
10,0/10,5
0,28/0,35
0,40/0,40
generatorisch
elektr. Federsp.
Hubgerüstausführung
Zweifachteleskop- (ZT) und Dreifachteleskop- (DZ) Hubgerüst mit Vollfreihub
5320
5820
6320
6820
7320
7820
8320
8820
9320
9820
10320
10820
Kommissionierhöhe
h15 [mm]
4890
5390
5890
6390
6890
7390
7890
8390
8890
9390
9890
10390
Typ
Hub
h3 [mm]
300
350
400
450
500
550
600
650
700
750
800
850
3000
3500
4000
4500
5000
5500
6000
6500
7000
7500
8000
8500
Typ
5073186 D
Typ
Fahrgeschwindigkeit mit/ohne Last
Hubgeschwindigkeit mit/ohne Last
Senkgeschwindigkeit mit/ohne Last
Schubgeschwindigkeit mit/ohne Last
Steigfähigkeit mit/ohne Last
max. Steigfähigkeit mit/ohne Last
Beschleunigungszeit mit/ohne Last
Betriebsbremse
Parkbremse/Totmann
B7
300
350
400
450
500
550
600
650
700
750
800
850
Bauhöhe
Bauhöhe
eingefahren eingefahren
(ZT)
(DZ)
h1 [mm]
h1 [mm]
2380
2630
2302
2880
2320
3130
2320
3380
2483
3830
2650
4080
2816
4330
3104
4580
3354
4830
3604
5080
3854
5530
4104
Höhe über
Schutzdach
h6 [mm]
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
2300
Zusatzhub
h9 [mm]
840
840
840
840
840
840
840
840
840
840
840
840
Gesamthubhöhe
h10 [mm]
3840
4340
4840
5340
5840
6340
6840
7340
7840
8340
8840
9340
Freihub
Bauhöhe
für DZ ausgefahren
h2 [mm]
h4 [mm]
163
330
406
784
1034
1284
1534
1784
5320
5820
6320
6820
7320
7820
8320
8820
9320
9820
10320
10820
Kommissionierhöhe
h15 [mm]
4890
5390
5890
6390
6890
7390
7890
8390
8890
9390
9890
10390
B7
3.3
EN-Normen
3.3
Dauerschalldruckpegel:
EN-Normen
Dauerschalldruckpegel:
65 dB(A)
gemäß prEN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871.
A
65 dB(A)
gemäß prEN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871.
A
Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und
berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der
Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen.
Vibration:
Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und
berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der
Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen.
Vibration:
Schwingungsbeschleunigung am Standplatz:
Schwingungsbeschleunigung am Standplatz:
m/s2
1,11 m/s2
gemäß Dokument N47E der CEN/TC 150/WG8.
1,11
gemäß Dokument N47E der CEN/TC 150/WG8.
A
A
Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit
ermittelt.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV):
Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit
ermittelt.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV):
Einhaltung folgender Grenzwerte gemäß Produktnormen „Flurförderzeuge Elektromagnetische Verträglichkeit (9/95)“:
- Störaussendung (EN 50081-1)
- Störfestigkeit (EN 50082-2)
- Elektrostatische Entladung (EN 61000-4-2).
Einhaltung folgender Grenzwerte gemäß Produktnormen „Flurförderzeuge Elektromagnetische Verträglichkeit (9/95)“:
- Störaussendung (EN 50081-1)
- Störfestigkeit (EN 50082-2)
- Elektrostatische Entladung (EN 61000-4-2).
A
Änderungen von elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen.
A
Änderungen von elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen.
3.4
Einsatzbedingungen
3.4
Einsatzbedingungen
Umgebungstemperatur
– bei Betrieb
B8
0°C bis + 40°C.
5073186 D
0°C bis + 40°C.
5073186 D
– bei Betrieb
Umgebungstemperatur
B8
4
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder
4
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder
14
14
Pos.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
13
Bezeichnung
Typenschild Fahrzeug
Schild Abseilgerät
Warnschild „Heben von Personen mit der Lastaufnahme verboten“
Warnschild „Nicht unter die Lastaufnahme treten“
Warnschild „Quetschgefahr“
Warnschild „Vorsicht Elektronik mit Niederspannung“
Anschlagpunkte für Wagenheber
Hydrauliköl einfüllen
Schild Tragfähigkeit
Schild „Bedienungsanleitung lesen“
Verbotsschild „Mitfahren verboten“
Not-Ablass
Schild zum Öffnen und Schließen der Haube
Anschlagpunkte für Kranverladung
5073186 D
5073186 D
13
B9
Pos.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
Bezeichnung
Typenschild Fahrzeug
Schild Abseilgerät
Warnschild „Heben von Personen mit der Lastaufnahme verboten“
Warnschild „Nicht unter die Lastaufnahme treten“
Warnschild „Quetschgefahr“
Warnschild „Vorsicht Elektronik mit Niederspannung“
Anschlagpunkte für Wagenheber
Hydrauliköl einfüllen
Schild Tragfähigkeit
Schild „Bedienungsanleitung lesen“
Verbotsschild „Mitfahren verboten“
Not-Ablass
Schild zum Öffnen und Schließen der Haube
Anschlagpunkte für Kranverladung
B9
4.1
Typenschild, Fahrzeug
4.1
18
19
20
21
22
23
Typenschild, Fahrzeug
18
29
Xxx
Xxxx
Xxxx
Xxxx
19
28
Xxxxxx
Xxxxxx
Xxxxxxx
Xxxxxx
Xxxxxxx
Xxxxxx
Xxxxxxxx
Xxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxx
xx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxx
Xxxxxxxxxx
Xxxxxxxxx
Xxxxxxxxx
Xxxxx
Xxxxx
Xxxxx
Xxxxx
Xx
X
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
xx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxx
20
27
Xxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxx
Xxxxxx
xx
xx
21
26
22
xx
Xxxxxxx
Xxxxxxxxxx
Xxxxxx
Xxxxxxxxx
25
23
29
Xxx
Xxxx
Xxxx
Xxxx
28
Xxxxxx
Xxxxxx
Xxxxxxx
Xxxxxx
Xxxxxxx
Xxxxxx
Xxxxxxxx
Xxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxx
xx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxx
Xxxxxxxxxx
Xxxxxxxxx
Xxxxxxxxx
Xxxxx
Xxxxx
Xxxxx
Xxxxx
Xx
X
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
xx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxxxxx
23
Bezeichnung
Typ
Serien-Nr.
Order-Nr.
Tragfähigkeit in kg
Batterie: Spannung V
Amperestunden Ah
Hersteller
Pos.
24
25
26
27
28
29
Bezeichnung
Lastschwerpunktabstand in mm
Batteriegewicht min/max in kg
Eigengewicht ohne Batterie in kg
Baujahr
Typen-Nr.
Pos.
18
19
20
21
22
Hersteller-Logo
23
26
xx
25
Bezeichnung
Typ
Serien-Nr.
Order-Nr.
Tragfähigkeit in kg
Batterie: Spannung V
Amperestunden Ah
Hersteller
Pos.
24
25
26
27
28
29
Bezeichnung
Lastschwerpunktabstand in mm
Batteriegewicht min/max in kg
Eigengewicht ohne Batterie in kg
Baujahr
Typen-Nr.
Hersteller-Logo
Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (19)
angeben.
Tragfähigkeit
4.2
Das Schild (12) gibt die Tragfähigkeit (Q in kg) des Fahrzeuges in Abhängigkeit von
Lastschwerpunktabstand (D in mm) und Hubhöhe (H in mm) in Tabellenform an.
Tragfähigkeit
Das Schild (12) gibt die Tragfähigkeit (Q in kg) des Fahrzeuges in Abhängigkeit von
Lastschwerpunktabstand (D in mm) und Hubhöhe (H in mm) in Tabellenform an.
12
12
-Nr.
-Nr.
Serien-Nr.
Serien-Nr.
Qkg
Qkg
Hmm
Hmm
5073186 D
Dmm
5073186 D
Dmm
B 10
xx
24
Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (19)
angeben.
4.2
xx
Xxxxxxx
Xxxxxxxxxx
Xxxxxx
Xxxxxxxxx
24
Pos.
18
19
20
21
22
27
Xxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxxxxxxxxxx
Xxxxxxx
Xxxxxx
B 10
C Transport und Erstinbetriebnahme
C Transport und Erstinbetriebnahme
1
1
m
Transport
Transport
Der Transport kann je nach Bauhöhe des Hubgerüstes und den örtlichen Gegebenheiten am Einsatzort auf drei verschiedene Arten erfolgen:
Der Transport kann je nach Bauhöhe des Hubgerüstes und den örtlichen Gegebenheiten am Einsatzort auf drei verschiedene Arten erfolgen:
– Stehend, mit montiertem Hubgerüst und Lastaufnahmemittel
(bei niedrigen Bauhöhen)
– Stehend, mit umgelegtem Hubgerüst und demontiertem Lastaufnahmemittel, auf
Transportgestell aufgelegt.
– Stehend, mit demontiertem Hubgerüst und Lastaufnahmemittel
(bei großen Bauhöhen)
– Stehend, mit montiertem Hubgerüst und Lastaufnahmemittel
(bei niedrigen Bauhöhen)
– Stehend, mit umgelegtem Hubgerüst und demontiertem Lastaufnahmemittel, auf
Transportgestell aufgelegt.
– Stehend, mit demontiertem Hubgerüst und Lastaufnahmemittel
(bei großen Bauhöhen)
m
Der Zusammenbau des Fahrzeuges am Einsatzort, die Inbetriebnahme und die Einweisung des Fahrers muß durch vom Hersteller geschultes Personal erfolgen. Transportvorschriften und Aufstellanweisung müssen beachtet werden!
Der Zusammenbau des Fahrzeuges am Einsatzort, die Inbetriebnahme und die Einweisung des Fahrers muß durch vom Hersteller geschultes Personal erfolgen. Transportvorschriften und Aufstellanweisung müssen beachtet werden!
2
Kranverladung
2
Kranverladung
m
Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Gewicht des Fahrzeugs
siehe Fahrzeug-Typenschild. Siehe Kapitel B).
m
Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Gewicht des Fahrzeugs
siehe Fahrzeug-Typenschild. Siehe Kapitel B).
– Fahrzeug gesichert abstellen
(Siehe Kapitel E).
– Bei montiertem Mast sind die Kranpunkte oben an der Masttraverse.
– Bei umgelegtem Mast ist das Krangeschirr an der Masttraverse oben und an
der Traverse am Mast unten anzubringen.
– Wenn das Fahrzeug mit umgelegtem
Mast verkrant wird, müssen die Transportteile angebracht sein.
m
– Fahrzeug gesichert abstellen
(Siehe Kapitel E).
– Bei montiertem Mast sind die Kranpunkte oben an der Masttraverse.
– Bei umgelegtem Mast ist das Krangeschirr an der Masttraverse oben und an
der Traverse am Mast unten anzubringen.
– Wenn das Fahrzeug mit umgelegtem
Mast verkrant wird, müssen die Transportteile angebracht sein.
m
Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) so anschlagen, daß es auf keinen
Fall verrutschen kann!
1
Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) so anschlagen, daß es auf keinen
Fall verrutschen kann!
1
5073186 D
1
5073186 D
1
C1
C1
3
Erstinbetriebnahme
3
Erstinbetriebnahme
3.1
Erstinbetriebnahme ohne Batterie
3.1
Erstinbetriebnahme ohne Batterie
m
Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten (keine Bremse).
m
Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten (keine Bremse).
A
– Schutzkappe (5) am Entlüftungsventil
abschrauben.
– Schlauch (4) auf den Entlüftungsstutzen schieben und das andere Ende
vom Schlauch in den darüberliegenden Bremsflüssigkeitsbehälter (3)
stecken.
f
A
Wenn das Fahrzeug ohne Batterie betrieben wird, muß die Lastradbremse vor Inbetriebnahme gelöst werden.
3
Bremsflüssigkeit steht unter Druck.
Gefahr durch Verätzung.
Wenn das Fahrzeug ohne Batterie betrieben wird, muß die Lastradbremse vor Inbetriebnahme gelöst werden.
– Schutzkappe (5) am Entlüftungsventil
abschrauben.
– Schlauch (4) auf den Entlüftungsstutzen schieben und das andere Ende
vom Schlauch in den darüberliegenden Bremsflüssigkeitsbehälter (3)
stecken.
4
5
f
6
– Entlüftungsventil (6) öffnen und austretende Bremsflüssigkeit in den
Bremsflüssigkeitsbehälter laufen lassen.
– Entlüftungsventil und Bremsflüssigkeitsbehälter schließen.
3
Bremsflüssigkeit steht unter Druck.
Gefahr durch Verätzung.
4
5
6
– Entlüftungsventil (6) öffnen und austretende Bremsflüssigkeit in den
Bremsflüssigkeitsbehälter laufen lassen.
– Entlüftungsventil und Bremsflüssigkeitsbehälter schließen.
A
Die Funktionsfähigkeit des Bremssystems ist nach Einsetzen der Batterie und nach
mehrmaligem Betätigen des Fußtasters wieder gegeben.
A
Die Funktionsfähigkeit des Bremssystems ist nach Einsetzen der Batterie und nach
mehrmaligem Betätigen des Fußtasters wieder gegeben.
m
Bremsverzögerung überprüfen.
Diese Arbeiten dürfen nur von Monteuren des Herstellers durchgeführt werden.
m
Bremsverzögerung überprüfen.
Diese Arbeiten dürfen nur von Monteuren des Herstellers durchgeführt werden.
3.2
Erstinbetriebnahme bei ausgebautem oder umgelegtem Mast
3.2
Erstinbetriebnahme bei ausgebautem oder umgelegtem Mast
– Hubmastlager (7), wenn Mast umgelegt ist, lockern (nicht abschrauben).
– Hubmastgerüst mit geeignetem Hebezeug senkrecht stellen. Ausgleichbleche, falls vorhanden, beilegen,
Mast und Hubmastlager festschrauben.
– Hubmastlager (7), wenn Mast umgelegt ist, lockern (nicht abschrauben).
– Hubmastgerüst mit geeignetem Hebezeug senkrecht stellen. Ausgleichbleche, falls vorhanden, beilegen,
Mast und Hubmastlager festschrauben.
C2
5073186 D
Wurde ein Fahrzeug wegen der großen Bauhöhe mit ausgebautem oder umgelegtem
Mast geliefert, muß der Mast von einem geschulten Monteur angebaut werden.
5073186 D
Wurde ein Fahrzeug wegen der großen Bauhöhe mit ausgebautem oder umgelegtem
Mast geliefert, muß der Mast von einem geschulten Monteur angebaut werden.
C2
4
m
m
lnbetriebnahme
4
m
Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt
die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein.
lnbetriebnahme
Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt
die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein.
Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu
machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:
Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu
machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:
– Ggf. Batterie einbauen und laden (Siehe Kapitel D, Abschnitte 4 und 5).
– Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen (Siehe Kapitel E, Abschnitt 3).
– Ggf. Batterie einbauen und laden (Siehe Kapitel D, Abschnitte 4 und 5).
– Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen (Siehe Kapitel E, Abschnitt 3).
Die Fahrzeuge sind vor Inbetriebnahme
auf Vorhandensein der Kippsicherung
(1) zu kontrollieren.
Sämtliche Sicherheitseinrichtungen sind
auf Vorhandensein und Funktion zu
überprüfen.
m
1
1
1
5073186 D
5073186 D
1
Die Fahrzeuge sind vor Inbetriebnahme
auf Vorhandensein der Kippsicherung
(1) zu kontrollieren.
Sämtliche Sicherheitseinrichtungen sind
auf Vorhandensein und Funktion zu
überprüfen.
C3
C3
C4
C4
5073186 D
5073186 D
D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
1
1
m
f
2
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien
Vor allen Arbeiten an den Batterien muß das Fahrzeug gesichert abgestellt werden
(Siehe Kapitel E).
Vor allen Arbeiten an den Batterien muß das Fahrzeug gesichert abgestellt werden
(Siehe Kapitel E).
Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von
hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanweisung und
die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der
Durchführung zu beachten.
Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von
hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanweisung und
die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der
Durchführung zu beachten.
Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein
offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder
funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muß belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein
offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder
funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muß belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein.
Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein.
Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und
Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze
zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen.
Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und
Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze
zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen.
m
Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, daß das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann.
f
Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund
muß bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden. Sind Kleidung, Haut
oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen, sind die betroffenen
Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen, bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu
neutralisieren.
Batterietypen
2
Je nach Typ wird der KMS mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt. Alle Batterietypen entsprechen der DIN 43531-A. Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe
der Kapazität, welche Kombinationen als Standard vorgesehen sind:
Batterietyp
48V 560 AH
48V 600 AH
Fahrzeugtyp
KMS 100
KMS 100
Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund
muß bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden. Sind Kleidung, Haut
oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen, sind die betroffenen
Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen, bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu
neutralisieren.
Batterietypen
Batterietyp
48V 560 AH
48V 600 AH
Fahrzeugtyp
KMS 100
KMS 100
Die Batteriegewichte sind aus dem Typenschild der Batterie zu entnehmen.
Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluß auf die Standsicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung
des Herstellers zulässig.
D1
f
5073186 D
5073186 D
Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, daß das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann.
Je nach Typ wird der KMS mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt. Alle Batterietypen entsprechen der DIN 43531-A. Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe
der Kapazität, welche Kombinationen als Standard vorgesehen sind:
Die Batteriegewichte sind aus dem Typenschild der Batterie zu entnehmen.
f
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien
Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluß auf die Standsicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung
des Herstellers zulässig.
D1
3
Batterie laden
3
Batterie laden
f
Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
f
Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Schlüsselschalter auf „O“ (Null) drehen und NOT-AUS-Taster drücken.
– Batteriehaube ganz öffnen.
f
– Schlüsselschalter auf „O“ (Null) drehen und NOT-AUS-Taster drücken.
– Batteriehaube ganz öffnen.
f
Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen.
– Batteriestecker herausziehen.
– Ggf. vorhandene Gummimatte von der Batterie nehmen.
f
– Batteriestecker herausziehen.
– Ggf. vorhandene Gummimatte von der Batterie nehmen.
f
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine
ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen
Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen.
– Ladekabel der Batterieladestation mit dem Batteriestecker verbinden.
– Ladeaggregat einschalten.
– Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden.
D2
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine
ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen
Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen.
– Ladekabel der Batterieladestation mit dem Batteriestecker verbinden.
– Ladeaggregat einschalten.
– Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden.
Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers ist unbedingt Folge zu leisten.
5073186 D
f
Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers ist unbedingt Folge zu leisten.
5073186 D
f
Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen.
D2
4
Batterie aus- und einbauen
4
Batterie aus- und einbauen
f
Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden.
f
Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden.
f
Beim Wechsel der Batterie darf nur die gleiche Ausführung eingesetzt werden. Zusatzgewichte dürfen nicht entfernt und in ihrer Lage nicht verändert werden.
f
Beim Wechsel der Batterie darf nur die gleiche Ausführung eingesetzt werden. Zusatzgewichte dürfen nicht entfernt und in ihrer Lage nicht verändert werden.
– Schlüsselschalter auf „O“ (Null) drehen und NOT-AUS-Taster drücken.
– Batteriehaube ganz öffnen.
f
– Schlüsselschalter auf „O“ (Null) drehen und NOT-AUS-Taster drücken.
– Batteriehaube ganz öffnen.
f
Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen.
– Batteriestecker herausziehen.
– Rahmen-Seitenteile ausheben.
Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen.
– Batteriestecker herausziehen.
– Rahmen-Seitenteile ausheben.
4.1
Aus- und Einbau mit Batterietransportwagen
4.1
Aus- und Einbau mit Batterietransportwagen
f
Fahrzeug muß waagerecht stehen, damit bei Entnahme der Batteriesicherung die
Batterie nicht selbständig herausrollt.
f
Fahrzeug muß waagerecht stehen, damit bei Entnahme der Batteriesicherung die
Batterie nicht selbständig herausrollt.
f
– Batteriesicherung lösen.
– Batterie seitlich auf den bereitgestellten Batterietransportwagen ziehen.
– Batteriesicherung lösen.
– Batterie seitlich auf den bereitgestellten Batterietransportwagen ziehen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
f
Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden
prüfen und vor Wiederinbetriebnahme kontrollieren, ob:
5073186 D
– die Batteriesicherungen eingelegt sind,
– die Batteriehaube sicher geschlossen ist.
5073186 D
– die Batteriesicherungen eingelegt sind,
– die Batteriehaube sicher geschlossen ist.
Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden
prüfen und vor Wiederinbetriebnahme kontrollieren, ob:
D3
D3
5
Batterie - Zustand, Säurestand und Säuredichte prüfen
5
– Es gelten die Wartungshinweise des Batterieherstellers.
– Batteriegehäuse auf Risse und ggf. ausgelaufene Säure prüfen.
– Oxydationsrückstände an den Batteriepolen beseitigen und Batteriepole mit säurefreiem Fett einfetten.
– Verschlußstopfen herausschrauben und Säurestand prüfen.
Säurestand soll sich mindestens 10-15 mm über der Plattenoberkante befinden.
– Säuredichte nach Angaben des Batterieherstellers mit einem Säureheber prüfen
und anschließend Verschlußstopfen wieder einschrauben.
– Ggf. Batterie nachladen.
6
– Es gelten die Wartungshinweise des Batterieherstellers.
– Batteriegehäuse auf Risse und ggf. ausgelaufene Säure prüfen.
– Oxydationsrückstände an den Batteriepolen beseitigen und Batteriepole mit säurefreiem Fett einfetten.
– Verschlußstopfen herausschrauben und Säurestand prüfen.
Säurestand soll sich mindestens 10-15 mm über der Plattenoberkante befinden.
– Säuredichte nach Angaben des Batterieherstellers mit einem Säureheber prüfen
und anschließend Verschlußstopfen wieder einschrauben.
– Ggf. Batterie nachladen.
Batterieentladeanzeiger
Nachdem der Schlüssel im Schlüsselschalter nach rechts gedreht und der
NOT-AUS-Schalter gezogen wurde,
zeigt der Batterieentladeanzeiger die
noch zur Verfügung stehende Kapazität
stufenlos an. Bei einer Restkapazität
von 30% blinkt die Anzeige. Unter 20%
Kapazitätsanzeige erfolgt die Hubabschaltung.
6
-
Batterieentladeanzeiger
Nachdem der Schlüssel im Schlüsselschalter nach rechts gedreht und der
NOT-AUS-Schalter gezogen wurde,
zeigt der Batterieentladeanzeiger die
noch zur Verfügung stehende Kapazität
stufenlos an. Bei einer Restkapazität
von 30% blinkt die Anzeige. Unter 20%
Kapazitätsanzeige erfolgt die Hubabschaltung.
+
-
+
5073186 D
50%
5073186 D
50%
D4
Batterie - Zustand, Säurestand und Säuredichte prüfen
D4
E Bedienung
E Bedienung
1
1
f
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Fahrzeuges
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Fahrzeuges
Fahrerlaubnis: Das Fahrzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden,
die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre
Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von
ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
Fahrerlaubnis: Das Fahrzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden,
die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre
Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von
ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muß über seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die
erforderlichen Rechte eingeräumt werden.
Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen.
Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muß über seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die
erforderlichen Rechte eingeräumt werden.
Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen.
Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für
das Flurförderzeug verantwortlich. Er muß Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug
zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder mit der
Lastaufnahme gehoben werden.
Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für
das Flurförderzeug verantwortlich. Er muß Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug
zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder mit der
Lastaufnahme gehoben werden.
Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis zu ihrer
ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden.
Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis zu ihrer
ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden.
Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine
Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall
darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen.
Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine
Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall
darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen.
Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch
Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B.
Lastgabel oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch
der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende
Arbeitseinrichtung erreicht werden kann.
Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch
Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B.
Lastgabel oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch
der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende
Arbeitseinrichtung erreicht werden kann.
f
Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muß rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte trotz
Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich zum
Stillstand zu bringen.
Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten.
5073186 D
5073186 D
Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten.
Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muß rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte trotz
Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich zum
Stillstand zu bringen.
E1
E1
Varianten zur Bedienpultanordnung
2
E2
Varianten zur Bedienpultanordnung
Variante I
In der serienmäßigen Ausstattung sind die
Bedienpulte frontseitig, d.h. vor dem Zusatzhub angeordnet. Entsprechend dazu befindet
sich das Informationsdisplay unter dem Fahrerschutzdach auch in Lastrichtung.
In der serienmäßigen Ausstattung sind die
Bedienpulte frontseitig, d.h. vor dem Zusatzhub angeordnet. Entsprechend dazu befindet
sich das Informationsdisplay unter dem Fahrerschutzdach auch in Lastrichtung.
Variante II
Variante II
Bedienpulte und Informationsdisplay sind
mastseitig angeordnet. Das Informationsdisplay ist dabei unter dem Fahrerschutzdach
angeordnet.
Bedienpulte und Informationsdisplay sind
mastseitig angeordnet. Das Informationsdisplay ist dabei unter dem Fahrerschutzdach
angeordnet.
Variante III
Variante III
Diagonale Anordnung der Bedienelemente.
Blickrichtung des Fahrers ist in Lastrichtung
links.
Das Bedienpultmodul „Lenken“ ist mastseitig,
der „Masterpilot“ lastseitig angeordnet. Das
Informationsdisplay befindet sich lastseitig
unter dem Fahrerschutzdach. Die Bedienung
des Zusatzhubes ist lastseitig.
Diagonale Anordnung der Bedienelemente.
Blickrichtung des Fahrers ist in Lastrichtung
links.
Das Bedienpultmodul „Lenken“ ist mastseitig,
der „Masterpilot“ lastseitig angeordnet. Das
Informationsdisplay befindet sich lastseitig
unter dem Fahrerschutzdach. Die Bedienung
des Zusatzhubes ist lastseitig.
5073186 D
Variante I
5073186 D
2
E2
Lastseitige- und diagonale Anordnung der
Bedienelemente. Blickrichtung des Fahrers
ist direkt in Lastrichtung bzw. diagonal in Lastrichtung links. Das Bedienpultmodul „Lenken“
ist dabei mastseitig zusätzlich vorhanden.
Das Informationsdisplay befindet sich lastseitig unter dem Fahrerschutzdach.
Die Bedienung des Zusatzhubes ist lastseitig.
Lastseitige- und diagonale Anordnung der
Bedienelemente. Blickrichtung des Fahrers
ist direkt in Lastrichtung bzw. diagonal in Lastrichtung links. Das Bedienpultmodul „Lenken“
ist dabei mastseitig zusätzlich vorhanden.
Das Informationsdisplay befindet sich lastseitig unter dem Fahrerschutzdach.
Die Bedienung des Zusatzhubes ist lastseitig.
Variante V
Variante V
Mastseitige- und diagonale Anordnung der
Bedienelemente. Blickrichtung des Fahrers
ist direkt in Mastrichtung bzw. diagonal in
Mastrichtung links. Das Bedienpultmodul
„Lenken“ ist dabei lastseitig zusätzlich vorhanden. Das Informationsdisplay befindet
sich mastseitig unter dem Fahrerschutzdach.
Die Bedienung des Zusatzhubes ist lastseitig.
Mastseitige- und diagonale Anordnung der
Bedienelemente. Blickrichtung des Fahrers
ist direkt in Mastrichtung bzw. diagonal in
Mastrichtung links. Das Bedienpultmodul
„Lenken“ ist dabei lastseitig zusätzlich vorhanden. Das Informationsdisplay befindet
sich mastseitig unter dem Fahrerschutzdach.
Die Bedienung des Zusatzhubes ist lastseitig.
Variante VI
Variante VI
Doppelte Anordnung der Bedienelemente sowohl in Lastrichtung als auch in Mastrichtung.
Das Informationsdisplay ist last- oder mastseitig angeordnet.
Die Bedienung des Zusatzhubes ist last- und
mastseitig.
Doppelte Anordnung der Bedienelemente sowohl in Lastrichtung als auch in Mastrichtung.
Das Informationsdisplay ist last- oder mastseitig angeordnet.
Die Bedienung des Zusatzhubes ist last- und
mastseitig.
5073186 D
Variante IV
5073186 D
Variante IV
E3
E3
3
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente
3
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente
3.1
Bedien- und Anzeigeelemente am Bedienpult
3.1
Bedien- und Anzeigeelemente am Bedienpult
6
7
8
9
10
E4
Funktion
NOT-AUS-Hauptschalter
Lenkrad
Haltegriff (Zweihandbedienung)
„Taster“ Hubabschaltung
„Taster“ Schienenführung = Antriebsrad in Geradeausstellung
Induktivführung = Induktivführung ein
Fahrsteuerknopf
Horn
Hydrauliksteuerknopf (Zweihandbedienung)
Schaltschloß
Optionale Funktionstasten
Pos.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
5073186 D
Pos.
1
2
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5
10
E4
Funktion
NOT-AUS-Hauptschalter
Lenkrad
Haltegriff (Zweihandbedienung)
„Taster“ Hubabschaltung
„Taster“ Schienenführung = Antriebsrad in Geradeausstellung
Induktivführung = Induktivführung ein
Fahrsteuerknopf
Horn
Hydrauliksteuerknopf (Zweihandbedienung)
Schaltschloß
Optionale Funktionstasten
5073186 D
10
3.2
Bedien- und Anzeigeelemente am Display
3.2
Bedien- und Anzeigeelemente am Display
21
Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement
12 Anzeige „Schleichfahrt“
13 Lenkwinkelanzeige
16
17
18
19
20
21
24
26
5073186 D
28
Funktion
Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement
12 Anzeige „Schleichfahrt“
13 Lenkwinkelanzeige
t Der Antrieb ist auf Schleichfahrt geschaltet
t Zeigt die momentane Stellung des Antriebsrades bezogen auf die Mittelstellung an
SF Gangerkennung
IF Einspuren möglich, Einspurvorgang läuft, Fahrzeug eingespurt
Anzeige „Haupthub“
t Zeigt die Höhe der Kabine an
Anzeige
t Zeigt die Zeit der Betriebstunden seit Inbetrieb„Betriebsstunden“
nahme an
Anzeige „Uhrzeit“
t Anzeige der Uhrzeit
Batterieentladeanzeige t Zeigt den Ladezustand der Batterie an
Anzeige
t Leuchtet, wenn die Feststellbremse eingelegt
„Feststellbremse ein“
wird
Anzeige
t Leuchtet, wenn die NOT-STOP Einrichtung
„NOT-STOP“
ausgelöst wurde
Anzeige „Wartung erfor- t Leuchtet, wenn eine Wartung erforderderlich
derlich/Störung“
oder eine Störung aufgetreten ist
Anzeige Schlaffkettensi- t Zeigt an, daß die Schlaffkettensicherung angecherung
sprochen hat
Anzeige „Führung ein“ SF Zeigt die Gradeausstellung des Antriebsrades
an
IF Zeigt an, daß die induktive Führung aktiv ist
Anzeige
o Zeigt an, daß die automatische Hubabschaltung
„Hubabschaltung aus“
deaktiviert ist
Anzeige „Synchrondre- t Zeigt an, daß die Funktion „Synchrondrehen
hen rechts“
rechts“ aktiv ist
t = Serienausstattung
SF = Schienenführung
14
15
16
17
18
19
20
21
24
26
28
5073186 D
14
15
21
o = Zusatzausstattung
IF = Induktive Führung
E5
Funktion
t Der Antrieb ist auf Schleichfahrt geschaltet
t Zeigt die momentane Stellung des Antriebsrades bezogen auf die Mittelstellung an
SF Gangerkennung
IF Einspuren möglich, Einspurvorgang läuft, Fahrzeug eingespurt
Anzeige „Haupthub“
t Zeigt die Höhe der Kabine an
Anzeige
t Zeigt die Zeit der Betriebstunden seit Inbetrieb„Betriebsstunden“
nahme an
Anzeige „Uhrzeit“
t Anzeige der Uhrzeit
Batterieentladeanzeige t Zeigt den Ladezustand der Batterie an
Anzeige
t Leuchtet, wenn die Feststellbremse eingelegt
„Feststellbremse ein“
wird
Anzeige
t Leuchtet, wenn die NOT-STOP Einrichtung
„NOT-STOP“
ausgelöst wurde
Anzeige „Wartung erfor- t Leuchtet, wenn eine Wartung erforderderlich
derlich/Störung“
oder eine Störung aufgetreten ist
Anzeige Schlaffkettensi- t Zeigt an, daß die Schlaffkettensicherung angecherung
sprochen hat
Anzeige „Führung ein“ SF Zeigt die Gradeausstellung des Antriebsrades
an
IF Zeigt an, daß die induktive Führung aktiv ist
Anzeige
o Zeigt an, daß die automatische Hubabschaltung
„Hubabschaltung aus“
deaktiviert ist
Anzeige „Synchrondre- t Zeigt an, daß die Funktion „Synchrondrehen
hen rechts“
rechts“ aktiv ist
t = Serienausstattung
SF = Schienenführung
o = Zusatzausstattung
IF = Induktive Führung
E5
Symbole für den Betriebszustand des Fahrzeuges
3.3
E6
Symbole für den Betriebszustand des Fahrzeuges
Der Betriebszustand des Fahrzeuges nach Einschalten wird durch Symbole im Display angezeigt.
Sicherheitschranken sind offen
Sicherheitschranken sind offen
Fußtaster nicht betätigt
Fußtaster nicht betätigt
Bei der Anzeige der folgenden Symbole ist eine Referenzfahrt entsprechend der Anzeige erforderlich, d.h. daß der Haupthub um ca. 30 cm angehoben und wieder abgesenkt werden muß. Nur so erteilt die Steuerung eine Freigabe zur Ausführung aller
Bewegungen des Fahrzeuges mit voller Geschwindigkeit.
Bei der Anzeige der folgenden Symbole ist eine Referenzfahrt entsprechend der Anzeige erforderlich, d.h. daß der Haupthub um ca. 30 cm angehoben und wieder abgesenkt werden muß. Nur so erteilt die Steuerung eine Freigabe zur Ausführung aller
Bewegungen des Fahrzeuges mit voller Geschwindigkeit.
Referenzfahrt: Haupthub heben
Referenzfahrt: Haupthub heben
Referenzfahrt: Haupthub senken
Referenzfahrt: Haupthub senken
5073186 D
Der Betriebszustand des Fahrzeuges nach Einschalten wird durch Symbole im Display angezeigt.
5073186 D
3.3
E6
4
f
Fahrzeug in Betrieb nehmen
f
Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben
werden darf, muß sich der Fahrer davon überzeugen, daß sich niemand im Gefahrenbereich befindet.
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
Gesamtes Fahrzeug von außen auf offensichtliche Schäden und Leckagen prüfen.
Batteriebefestigung, Kabelanschlüsse auf Beschädigung und festen Sitz prüfen.
Batteriestecker auf festen Sitz prüfen.
Fahrerschutzdach auf Beschädigungen prüfen.
Lastaufnahmemittel auf erkennbare Schäden, wie Risse, verbogene oder stark abgeschliffene Lastgabel prüfen.
Lasträder auf Beschädigungen prüfen.
Prüfen, ob die Lastketten gleichmäßig gespannt sind.
Prüfen, ob alle Sicherheitseinrichtungen in Ordnung und funktionstüchtig sind.
Bei Schienenführung Führungsrollen auf Rundlauf und Beschädigungen prüfen.
Funktion der Bremsen prüfen.
–
–
–
–
–
f
Das Betreten der Fahrerkabine mit mehreren Personen ist verboten.
f
Quetschgefahr beim Schließen oder Öffnen der Kabinenverriegelung zwischen
Schranken und Rahmen.
Das Betreten der Fahrerkabine mit mehreren Personen ist verboten.
Quetschgefahr beim Schließen oder Öffnen der Kabinenverriegelung zwischen
Schranken und Rahmen.
– Auf beiden Seiten die Sicherheitsschranken (1) vollständig schließen.
– Schlüssel in das Schaltschloß (3)
stecken und nach rechts drehen.
– Hauptschalter (2) durch Drehen lösen.
– Funktion der Warneinrichtung (Hupe)
prüfen.
– Betriebs- und Feststellbremse auf
Funktion prüfen.
– Referenzfahrt des Hubmastes zur Justierung der Höhenanzeige und der
maximalen Bewegungen durchführen.
f
Erfolgt während des Einschaltvorgangs
eine ungewollte Fahr-, Hubbewegung,
sofort Hauptschalter (NOT-AUS) betätigen.
5073186 D
5073186 D
Gesamtes Fahrzeug von außen auf offensichtliche Schäden und Leckagen prüfen.
Batteriebefestigung, Kabelanschlüsse auf Beschädigung und festen Sitz prüfen.
Batteriestecker auf festen Sitz prüfen.
Fahrerschutzdach auf Beschädigungen prüfen.
Lastaufnahmemittel auf erkennbare Schäden, wie Risse, verbogene oder stark abgeschliffene Lastgabel prüfen.
Lasträder auf Beschädigungen prüfen.
Prüfen, ob die Lastketten gleichmäßig gespannt sind.
Prüfen, ob alle Sicherheitseinrichtungen in Ordnung und funktionstüchtig sind.
Bei Schienenführung Führungsrollen auf Rundlauf und Beschädigungen prüfen.
Funktion der Bremsen prüfen.
Betriebsbereitschaft herstellen.
– Auf beiden Seiten die Sicherheitsschranken (1) vollständig schließen.
– Schlüssel in das Schaltschloß (3)
stecken und nach rechts drehen.
– Hauptschalter (2) durch Drehen lösen.
– Funktion der Warneinrichtung (Hupe)
prüfen.
– Betriebs- und Feststellbremse auf
Funktion prüfen.
– Referenzfahrt des Hubmastes zur Justierung der Höhenanzeige und der
maximalen Bewegungen durchführen.
f
Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben
werden darf, muß sich der Fahrer davon überzeugen, daß sich niemand im Gefahrenbereich befindet.
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
Betriebsbereitschaft herstellen.
f
Fahrzeug in Betrieb nehmen
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
–
–
–
–
–
f
4
3
E7
Erfolgt während des Einschaltvorgangs
eine ungewollte Fahr-, Hubbewegung,
sofort Hauptschalter (NOT-AUS) betätigen.
3
E7
5
Arbeiten mit dem Fahrzeug
5
Arbeiten mit dem Fahrzeug
5.1
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb
5.1
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb
Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muß die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muß er z.B. in Kurven, an und in engen
Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er
muß stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das
Fahrzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall),
schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist verboten.
Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muß die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muß er z.B. in Kurven, an und in engen
Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er
muß stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das
Fahrzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall),
schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist verboten.
Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muß in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muß das
Flurförderzeug mit nach hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muß
eine zweite Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen.
Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muß in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muß das
Flurförderzeug mit nach hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muß
eine zweite Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen.
Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nicht gestattet!
Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nicht gestattet!
Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur
befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer
Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben
sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muß mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt.
Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen.
Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur
befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer
Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben
sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muß mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt.
Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen.
Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die
Spitze des Gabelträgers oder des Lastschutzgitters gestapelt sind.
Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die
Spitze des Gabelträgers oder des Lastschutzgitters gestapelt sind.
E8
5073186 D
Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen
Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben.
Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden.
5073186 D
Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen
Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben.
Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden.
E8
5073186 D
m
Fahren, Lenken, Bremsen
5.2
Fahren, Lenken, Bremsen
NOT-AUS
NOT-AUS
– Hauptschalter (2) nach unten drücken.
Alle elektrischen Funktionen werden
abgeschaltet.
Die Funktion des Hauptschalters darf
nicht durch abgelegte Gegenstände
beeinträchtigt werden.
– Hauptschalter (2) nach unten drücken.
Alle elektrischen Funktionen werden
abgeschaltet.
Die Funktion des Hauptschalters darf
nicht durch abgelegte Gegenstände
beeinträchtigt werden.
Fahren
Fahren
Beim Fahren wird zwischen zwei Betriebsarten unterschieden: frei verfahrbar oder zwangsgeführt. Zwangsführung erfolgt entweder durch Schienenführung oder durch Induktivführung.
Welche Betriebsart zum Einsatz kommt,
hängt vom Führungssystem der Regalanlage ab, die befahren wird.
Beim Fahren wird zwischen zwei Betriebsarten unterschieden: frei verfahrbar oder zwangsgeführt. Zwangsführung erfolgt entweder durch Schienenführung oder durch Induktivführung.
Welche Betriebsart zum Einsatz kommt,
hängt vom Führungssystem der Regalanlage ab, die befahren wird.
m
Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren.
Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren.
Der Fußtaster muß bei allen Bewegungen des Fahrzeuges ständig gedrückt
sein.
Der Fußtaster muß bei allen Bewegungen des Fahrzeuges ständig gedrückt
sein.
Fahren im Vorfeld
Fahren im Vorfeld
– Sicherheitsschranken (1) schließen.
– Schlüssel in Schaltschloß stecken und
einschalten.
– Hauptschalter (NOT-AUS) durch Drehen lösen.
– Fußtaster (4) treten.
– Zusatzhub ganz absenken, Referenzfahrt des Haupthubes nach Anzeige
im Display durchführen und Haupthub
durch Drehen des Hydrauliksteuerknopfes (13) nach rechts anheben bis
Gabelzinken bodenfrei sind.
– Fahrsteuerknopf (5) langsam mit der
rechten Hand drehen.
Drehrichtung entspricht der Fahrtrichtung
– Fahrgeschwindigkeit durch entsprechendes Weiter- oder Zurückdrehen
des Fahrsteuerknopfes steuern.
– Fahrzeug mit dem Lenkrad (7) in die
gewünschte Richtung lenken.
– Sicherheitsschranken (1) schließen.
– Schlüssel in Schaltschloß stecken und
einschalten.
– Hauptschalter (NOT-AUS) durch Drehen lösen.
– Fußtaster (4) treten.
– Zusatzhub ganz absenken, Referenzfahrt des Haupthubes nach Anzeige
im Display durchführen und Haupthub
durch Drehen des Hydrauliksteuerknopfes (13) nach rechts anheben bis
Gabelzinken bodenfrei sind.
– Fahrsteuerknopf (5) langsam mit der
rechten Hand drehen.
Drehrichtung entspricht der Fahrtrichtung
– Fahrgeschwindigkeit durch entsprechendes Weiter- oder Zurückdrehen
des Fahrsteuerknopfes steuern.
– Fahrzeug mit dem Lenkrad (7) in die
gewünschte Richtung lenken.
5073186 D
5.2
E9
E9
A
Die Lenkung des Fahrzeugs außerhalb
von Schmalgängen erfolgt mit dem
Lenkrad.
Der Winkel des Antriebsrades wird im
Display (13) angezeigt.
Die Lenkung des Fahrzeugs außerhalb
von Schmalgängen erfolgt mit dem
Lenkrad.
Der Winkel des Antriebsrades wird im
Display (13) angezeigt.
Bremsen
Bremsen
A
Das Bremsverhalten des Fahrzeugs
hängt wesentlich von der Bodenbeschaffenheit ab. Der Fahrer hat das in
seinem Fahrverhalten zu berücksichtigen.
E 10
Das Bremsverhalten des Fahrzeugs
hängt wesentlich von der Bodenbeschaffenheit ab. Der Fahrer hat das in
seinem Fahrverhalten zu berücksichtigen.
Bremsen mit Betriebsbremse
Bremsen mit Betriebsbremse
Fahrtrichtungsschalter während der Fahrt in Nullstellung oder in Gegenfahrrichtung
umschalten, das Fahrzeug wird durch die Fahrstromsteuerung gebremst.
Fahrtrichtungsschalter während der Fahrt in Nullstellung oder in Gegenfahrrichtung
umschalten, das Fahrzeug wird durch die Fahrstromsteuerung gebremst.
Bremsen mit Fußtaster
Bremsen mit Fußtaster
Durch Freigabe des Fußtasters wird das Fahrzeug generatorisch bis zum Stillstand
abgebremst. Dann fällt die Haltebremse ein.
Durch Freigabe des Fußtasters wird das Fahrzeug generatorisch bis zum Stillstand
abgebremst. Dann fällt die Haltebremse ein.
A
Diese Art des Abbremsens darf nicht als Betriebsbremse benutzt werden.
Diese Art des Abbremsens darf nicht als Betriebsbremse benutzt werden.
Bremsen mit Haupschalter (NOT-AUS)
Bremsen mit Haupschalter (NOT-AUS)
Durch Betätigen des Hauptschalters (NOT-AUS) wird das Fahrzeug bis zum Stillstand stark abgebremst.
Durch Betätigen des Hauptschalters (NOT-AUS) wird das Fahrzeug bis zum Stillstand stark abgebremst.
m
Der Hauptschalter (NOT-AUS) darf nur in Gefahrensituationen betätigt werden.
5073186 D
m
Lenken
Der Hauptschalter (NOT-AUS) darf nur in Gefahrensituationen betätigt werden.
5073186 D
A
Lenken
E 10
Befahren von Schmalgängen
m
Befahren von Schmalgängen
m
Das Betreten der Schmalgänge (Verkehrswege von Fahrzeugen in Regalanlagen
ohne Sicherheitsabstände für entgegenkommende Personen) durch Unbefugte sowie der Durchgangsverkehr von Personen ist verboten. Diese Arbeitsbereiche sind
entsprechend zu kennzeichnen. Vorhandene Sicherheitseinrichtungen an den Fahrzeugen oder der Regalanlage zur Vermeidung von Gefahren und zum Schutz von
Personen sind täglich zu überprüfen. Sie dürfen weder unwirksam gemacht, mißbräuchlich benutzt, verstellt oder entfernt werden. Mängel an den Sicherheitseinrichtungen sind unverzüglich zu melden und abzustellen.
Das Betreten der Schmalgänge (Verkehrswege von Fahrzeugen in Regalanlagen
ohne Sicherheitsabstände für entgegenkommende Personen) durch Unbefugte sowie der Durchgangsverkehr von Personen ist verboten. Diese Arbeitsbereiche sind
entsprechend zu kennzeichnen. Vorhandene Sicherheitseinrichtungen an den Fahrzeugen oder der Regalanlage zur Vermeidung von Gefahren und zum Schutz von
Personen sind täglich zu überprüfen. Sie dürfen weder unwirksam gemacht, mißbräuchlich benutzt, verstellt oder entfernt werden. Mängel an den Sicherheitseinrichtungen sind unverzüglich zu melden und abzustellen.
A
Vor dem Einfahren in den Schmalgang muß der Fahrer überprüfen, ob sich Personen
oder andere Fahrzeuge in diesem Schmalgang befinden. Es darf nur in freie Schmalgänge eingefahren werden. Wenn sich Personen im Schmalgang aufhalten, muß der
Betrieb sofort eingestellt werden.
A
Vor dem Einfahren in den Schmalgang muß der Fahrer überprüfen, ob sich Personen
oder andere Fahrzeuge in diesem Schmalgang befinden. Es darf nur in freie Schmalgänge eingefahren werden. Wenn sich Personen im Schmalgang aufhalten, muß der
Betrieb sofort eingestellt werden.
A
Das Befahren von Schmalgängen ist nur mit den Fahrzeugen zulässig, die dafür vorgesehen sind. Ist ein Schmalgang mit einer nicht mechanischen Leitlinienführung
ausgestattet, so darf bei defekter oder abgeschalteter Leitlinienführung das Fahrzeug
nur mit Schleichgeschwindigkeit aus dem Schmalgang herausgefahren werden.
A
Das Befahren von Schmalgängen ist nur mit den Fahrzeugen zulässig, die dafür vorgesehen sind. Ist ein Schmalgang mit einer nicht mechanischen Leitlinienführung
ausgestattet, so darf bei defekter oder abgeschalteter Leitlinienführung das Fahrzeug
nur mit Schleichgeschwindigkeit aus dem Schmalgang herausgefahren werden.
Fahrzeug mit Schienenführung
Die schienengeführten Fahrzeuge sind mit Sensoren ausgestattet, die beim Einfahren in die Regalgassen die Gangerkennung aktivieren.
Die schienengeführten Fahrzeuge sind mit Sensoren ausgestattet, die beim Einfahren in die Regalgassen die Gangerkennung aktivieren.
– Fahrzeug mit reduzierter Geschwindigkeit vor den Schmalgang fahren, so daß es
in einer Flucht zum Schmalgang und dessen Markierungen steht.
– Fahrzeug mit reduzierter Geschwindigkeit vor den Schmalgang fahren, so daß es
in einer Flucht zum Schmalgang und dessen Markierungen steht.
A
Auf dem Fahrweg angebrachte Kennzeichnungen beachten.
Auf dem Fahrweg angebrachte Kennzeichnungen beachten.
– Fahrzeug langsam in den Schmalgang einfahren.
Darauf achten, daß die Führungsrollen des Fahrzeugs in die Führungsschienen des
Schmalganges einfädeln.
Darauf achten, daß die Führungsrollen des Fahrzeugs in die Führungsschienen des
Schmalganges einfädeln.
5073186 D
– Fahrzeug langsam in den Schmalgang einfahren.
5073186 D
A
Fahrzeug mit Schienenführung
E 11
E 11
Fahrzeug mit Induktivführung
Fahrzeug mit Induktivführung
– Das Fahrzeug mit reduzierter Fahrgeschwindigkeit schräg an den Leitdraht
heranfahren.
– Das Fahrzeug mit reduzierter Fahrgeschwindigkeit schräg an den Leitdraht
heranfahren.
Das Fahrzeug darf beim Einspuren nicht
parallel zum Leitdraht stehen, der Einspurwinkel muß kleiner als 35° sein.
Das Fahrzeug darf beim Einspuren nicht
parallel zum Leitdraht stehen, der Einspurwinkel muß kleiner als 35° sein.
Der Einspurvorgang sollte vorzugsweise
vorwärts erfolgen, da die benötigte Zeitspanne und Wegstrecke hier am geringsten ist.
Der Einspurvorgang sollte vorzugsweise
vorwärts erfolgen, da die benötigte Zeitspanne und Wegstrecke hier am geringsten ist.
– In der Leitdrahtnähe Induktivführung
mit Drucktaster (23) einschalten.
– In der Leitdrahtnähe Induktivführung
mit Drucktaster (23) einschalten.
Anzeigeleuchte „Induktivführung aktiv“
(24) leuchtet auf. Die Fahrgeschwindigkeit wird reduziert.
Anzeigeleuchte „Induktivführung aktiv“
(24) leuchtet auf. Die Fahrgeschwindigkeit wird reduziert.
Bei Erreichen des Leitdrahtes erfolgt die
automatische Führung des Fahrzeuges.
Bei Erreichen des Leitdrahtes erfolgt die
automatische Führung des Fahrzeuges.
Die Anzeige für „Einspurvorgang läuft“
(35) leuchtet auf. Das akustische Einspursignal ertönt.
Die Anzeige für „Einspurvorgang läuft“
(35) leuchtet auf. Das akustische Einspursignal ertönt.
E 12
5073186 D
– Taste „Führung ein“ (23) betätigen.
– Das Antriebsrad wird automatisch geradeaus gestellt und die Anzeigeleuchte „Führung ein“ (24) leuchtet.
Die Handlenkung ist außer Betrieb.
– Mit der linken Hand zum Vorbereiten
des Fahrens die Handauflage am Griff
(Zweihandbedienung) umfassen.
– Fahrsteuerknopf langsam in die Richtung der entsprechenden Fahrtrichtung drehen.
– Fahrzeug im Schmalgang mit gewünschter Geschwindigkeit weiter
fahren.
5073186 D
– Taste „Führung ein“ (23) betätigen.
– Das Antriebsrad wird automatisch geradeaus gestellt und die Anzeigeleuchte „Führung ein“ (24) leuchtet.
Die Handlenkung ist außer Betrieb.
– Mit der linken Hand zum Vorbereiten
des Fahrens die Handauflage am Griff
(Zweihandbedienung) umfassen.
– Fahrsteuerknopf langsam in die Richtung der entsprechenden Fahrtrichtung drehen.
– Fahrzeug im Schmalgang mit gewünschter Geschwindigkeit weiter
fahren.
E 12
Nachdem das Fahrzeug genau auf den
Leitdraht geführt wurde, wird der Einspurvorgang beendet. Die Anzeige (36)
wechselt auf „Leitdraht geführt“. Das
Einspursignal ertönt nicht mehr. Das
Fahrzeug ist nun zwangsgeführt.
Nachdem das Fahrzeug genau auf den
Leitdraht geführt wurde, wird der Einspurvorgang beendet. Die Anzeige (36)
wechselt auf „Leitdraht geführt“. Das
Einspursignal ertönt nicht mehr. Das
Fahrzeug ist nun zwangsgeführt.
A
Die Fahr- und Hydraulikfunktionen können im Schmalgang nur mit der Zweihandbedienung ausgelöst werden.
Die Fahr- und Hydraulikfunktionen können im Schmalgang nur mit der Zweihandbedienung ausgelöst werden.
Zur Erfüllung der Zweihandbedienung
muß der Haltegriff (1) des Bedienpultmodules „Lenken“ und der Hydrauliksteuerknopf (2) umfaßt werden.
Zur Erfüllung der Zweihandbedienung
muß der Haltegriff (1) des Bedienpultmodules „Lenken“ und der Hydrauliksteuerknopf (2) umfaßt werden.
Bei gleichzeitiger Betätigung beider
Steuerknöpfe (2 und 3) ist Diagonalfahrt
möglich (gleichzeitiges Fahren und Heben bzw. Senken).
Bei gleichzeitiger Betätigung beider
Steuerknöpfe (2 und 3) ist Diagonalfahrt
möglich (gleichzeitiges Fahren und Heben bzw. Senken).
Zum Verlassen des Leitdrahtes muß der
Ein-/Ausschalter für die induktive
Zwangslenkung ausgeschaltet werden.
Zum Verlassen des Leitdrahtes muß der
Ein-/Ausschalter für die induktive
Zwangslenkung ausgeschaltet werden.
f
Das Umschalten von Zwangs- auf Handlenkung darf nur erfolgen, wenn das
ganze Fahrzeug die Regalgasse ganz
verlassen hat.
5073186 D
f
Die induktive Zwangslenkung übernimmt die Lenkung des Fahrzeuges und
schwenkt dieses auf den Leitdraht ein.
Das Umschalten von Zwangs- auf Handlenkung darf nur erfolgen, wenn das
ganze Fahrzeug die Regalgasse ganz
verlassen hat.
5073186 D
A
Die induktive Zwangslenkung übernimmt die Lenkung des Fahrzeuges und
schwenkt dieses auf den Leitdraht ein.
E 13
E 13
5.3
Heben - Senken - außerhalb und innerhalb der Regalgassen
5.3
Heben - Senken - außerhalb und innerhalb der Regalgassen
A
Der Fahrer darf den Fahrerplatz in angehobener Stellung nicht verlassen - das Übersteigen in bauliche Einrichtungen oder auf andere Fahrzeuge ist nicht zulässig.
A
Der Fahrer darf den Fahrerplatz in angehobener Stellung nicht verlassen - das Übersteigen in bauliche Einrichtungen oder auf andere Fahrzeuge ist nicht zulässig.
Heben - Senken (Haupthub)
– Fußtaster treten.
– Gleichzeitig Hydrauliksteuerknopf (2)
drehen
Drehung im Uhrzeigersinn = Heben
Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken
– Fußtaster treten.
– Gleichzeitig Hydrauliksteuerknopf (2)
drehen
Drehung im Uhrzeigersinn = Heben
Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken
A
Die Hub- und Senkgeschwindigkeit ist
proportional der Drehbewegung vom
Hydrauliksteuerknopf.
E 14
Die Hub- und Senkgeschwindigkeit ist
proportional der Drehbewegung vom
Hydrauliksteuerknopf.
Sollte die Leitungsbruchsicherung angesprochen haben, kann diese durch
nochmaliges Anheben entriegelt werden.
Heben - Senken (Zusatzhub)
Heben - Senken (Zusatzhub)
– Fußtaster treten.
– Drucktaster (4) Zusatzhub drücken.
– Gleichzeitig Hydrauliksteuerknopf (2) drehen
Drehung im Uhrzeigersinn = Heben
Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken
– Fußtaster treten.
– Drucktaster (4) Zusatzhub drücken.
– Gleichzeitig Hydrauliksteuerknopf (2) drehen
Drehung im Uhrzeigersinn = Heben
Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken
Die Hub- und Senkgeschwindigkeit ist proportional zur Auslenkung des Hydrauliksteuerknopfes.
Die Hub- und Senkgeschwindigkeit ist proportional zur Auslenkung des Hydrauliksteuerknopfes.
5073186 D
Sollte die Leitungsbruchsicherung angesprochen haben, kann diese durch
nochmaliges Anheben entriegelt werden.
5073186 D
A
Heben - Senken (Haupthub)
E 14
5.4
Diagonalfahrt (gleichzeitiges Fahren
und Heben).
5.4
– Fußtaster (1) treten.
– Fahrsteuerknopf (3) gemäß gewünschter Fahrtrichtung und Fahrgeschwindigkeit drehen (siehe Kapitel
„Fahren, Lenken, Bremsen). Gleichzeitig
Hydrauliksteuerknopf
(2)
schwenken, um ein Heben oder Senken des Haupthubes zu erreichen.
Drehung im Uhrzeigersinn = Heben
Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken
– Fußtaster (1) treten.
– Fahrsteuerknopf (3) gemäß gewünschter Fahrtrichtung und Fahrgeschwindigkeit drehen (siehe Kapitel
„Fahren, Lenken, Bremsen). Gleichzeitig
Hydrauliksteuerknopf
(2)
schwenken, um ein Heben oder Senken des Haupthubes zu erreichen.
Drehung im Uhrzeigersinn = Heben
Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken
A
Mit dem Hydrauliksteuerknopf können
die Bewegungen des Lastaufnahmemittels feinfühlig reguliert werden.
Mit dem Hydrauliksteuerknopf können
die Bewegungen des Lastaufnahmemittels feinfühlig reguliert werden.
Um unnötige mechanische sowie hydraulische Beanspruchungen zu vermeiden, ist beim Ansprechen des HydraulikDruckbegrenzungsventils der entsprechende Hydrauliksteuerknopf in die Nullstellung zu bringen.
Die Warnlampen sind beim Senken und
Fahren automatisch in Betrieb.
Die Warnlampen sind beim Senken und
Fahren automatisch in Betrieb.
5073186 D
Um unnötige mechanische sowie hydraulische Beanspruchungen zu vermeiden, ist beim Ansprechen des HydraulikDruckbegrenzungsventils der entsprechende Hydrauliksteuerknopf in die Nullstellung zu bringen.
5073186 D
A
Diagonalfahrt (gleichzeitiges Fahren
und Heben).
E 15
E 15
5.5
Kommissionieren und Stapeln
5.5
Aufnehmen, Transportieren und Absetzen von Ladeeinheiten
m
Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, daß sie ordnungsgemäß palletiert und die zugelassene Tragfähigkeit des Fahrzeugs nicht überschritten ist. Tragfähigkeitsdiagramm beachten!
E 16
Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, daß sie ordnungsgemäß palletiert und die zugelassene Tragfähigkeit des Fahrzeugs nicht überschritten ist. Tragfähigkeitsdiagramm beachten!
– Gabelzinkenabstand für die Palette prüfen, ggf. einstellen.
– Last symmetrisch auf Gabelzinken aufnehmen.
– Gabelzinkenabstand für die Palette prüfen, ggf. einstellen.
– Last symmetrisch auf Gabelzinken aufnehmen.
Last frontal aufnehmen
Last frontal aufnehmen
– Stapler in Kriechgeschwindigkeit fahren.
– Gabelzinken langsam in die Palette
einführen, bis der Gabelrücken an der
Last bzw. an der Palette anliegt.
– Die Last etwas anheben, mit dem Gabelstapler langsam (Kriechgeschwindigkeit) zurückfahren.
– Stapler in Kriechgeschwindigkeit fahren.
– Gabelzinken langsam in die Palette
einführen, bis der Gabelrücken an der
Last bzw. an der Palette anliegt.
– Die Last etwas anheben, mit dem Gabelstapler langsam (Kriechgeschwindigkeit) zurückfahren.
m
Voraussetzung für ein störungsfreies Arbeiten ist eine einwandfreie Bodenbeschaffenheit.
Voraussetzung für ein störungsfreies Arbeiten ist eine einwandfreie Bodenbeschaffenheit.
Last transportieren
Last transportieren
– Die Last außerhalb des Regalganges möglichst niedrig, unter Beachtung der Bodenfreiheit, über Flur transportieren.
– Die Last nur mit beiden Gabelzinken transportieren. Beim Transport von schweren
Lasten ist unbedingt darauf zu achten, daß beide Gabelzinken gleichmäßig belastet sind.
– Fahrzeug feinfühlig beschleunigen.
– Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit fahren.
– Immer bremsbereit sein.
– Die Fahrgeschwindigkeit in engen Kurven genügend verringern.
– Das Befahren von Rampen, Steigungen und Gefälle ist nicht zulässig.
– Einsatz nur in geschlossenen Hallen und ebenen Böden nach DIN 15185 Teil 1 gestattet.
– Die Last außerhalb des Regalganges möglichst niedrig, unter Beachtung der Bodenfreiheit, über Flur transportieren.
– Die Last nur mit beiden Gabelzinken transportieren. Beim Transport von schweren
Lasten ist unbedingt darauf zu achten, daß beide Gabelzinken gleichmäßig belastet sind.
– Fahrzeug feinfühlig beschleunigen.
– Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit fahren.
– Immer bremsbereit sein.
– Die Fahrgeschwindigkeit in engen Kurven genügend verringern.
– Das Befahren von Rampen, Steigungen und Gefälle ist nicht zulässig.
– Einsatz nur in geschlossenen Hallen und ebenen Böden nach DIN 15185 Teil 1 gestattet.
5073186 D
m
Aufnehmen, Transportieren und Absetzen von Ladeeinheiten
5073186 D
m
Kommissionieren und Stapeln
E 16
m
Last absetzen
Last absetzen
– Fahrzeug vorsichtig an den Lagerort heranfahren.
– Fahrzeug vorsichtig an den Lagerort heranfahren.
m
Bevor die Last abgesetzt werden darf, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, daß
der Lagerort für die Lagerung der Last (Abmessungen und Tragfähigkeit) geeignet
ist.
– Lastaufnahmemittel so weit anheben, daß die Last - ohne anzustoßen - an den Lagerort gefahren werden kann.
– Last vorsichtig in das Lagerfach stapeln.
– Lastaufnahmemittel feinfühlig so weit absenken, daß die Gabelzinken von der Last
frei sind.
m
– Lastaufnahmemittel so weit anheben, daß die Last - ohne anzustoßen - an den Lagerort gefahren werden kann.
– Last vorsichtig in das Lagerfach stapeln.
– Lastaufnahmemittel feinfühlig so weit absenken, daß die Gabelzinken von der Last
frei sind.
m
Hartes Aufsetzen der Last vermeiden, um Ladegut und Lastaufnahmemittel nicht zu
beschädigen.
– Lastaufnahmemittel vorsichtig aus der Last fahren.
– Lastaufnahmemittel ganz absenken.
5.6
Bevor die Last abgesetzt werden darf, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, daß
der Lagerort für die Lagerung der Last (Abmessungen und Tragfähigkeit) geeignet
ist.
Hartes Aufsetzen der Last vermeiden, um Ladegut und Lastaufnahmemittel nicht zu
beschädigen.
– Lastaufnahmemittel vorsichtig aus der Last fahren.
– Lastaufnahmemittel ganz absenken.
Fahrzeug gesichert abstellen
5.6
Wird das Fahrzeug verlassen, muß es gesichert abgestellt werden, auch wenn die
Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist.
Fahrzeug gesichert abstellen
Wird das Fahrzeug verlassen, muß es gesichert abgestellt werden, auch wenn die
Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist.
f
Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen. In Sonderfällen ist das Flurförderzeug z.B.
durch Keile zu sichern.
f
Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen. In Sonderfällen ist das Flurförderzeug z.B.
durch Keile zu sichern.
A
Den Abstellplatz so wählen, daß niemand an den abgesenkten Gabelzinken hängen
bleibt.
A
Den Abstellplatz so wählen, daß niemand an den abgesenkten Gabelzinken hängen
bleibt.
5073186 D
– Kabine ganz absenken.
– Die Gabelzinken bis zum Boden absenken.
– Sicherheitsschlüssel in Nullstellung abziehen.
5073186 D
– Kabine ganz absenken.
– Die Gabelzinken bis zum Boden absenken.
– Sicherheitsschlüssel in Nullstellung abziehen.
E 17
E 17
6
Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von
Fehlbedienungen selbst zu lokalisieren und zu beheben. Die Störungen werden im
Display angezeigt. Bei der Fehlereingrenzung ist in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen.
Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von
Fehlbedienungen selbst zu lokalisieren und zu beheben. Die Störungen werden im
Display angezeigt. Bei der Fehlereingrenzung ist in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen.
Störung
Fahrzeug fährt
nicht
Störung
Fahrzeug fährt
nicht
Mögliche Ursache
– Batteriestecker nicht
eingesteckt
– Sicherheitsschranken
offen
– NOT-STOP gedrückt
– SchaltschlÜssel in
Stellung „0“
– Batterieladung zu gering
– Fußtaster nicht betätigt
– Fahrabschaltung hat
ausgelöst
– Fahrabschaltung
durch Gangsicherung
Last läßt sich
nicht heben
– Schlaffkettensicherung angesprochen
– Siehe „Fahrzeug fährt
nicht“
– Batterieladung zu gering, Hubabschaltung
– Hydraulikölstand zu
gering
Keine Schnell– Haupthub über 1,2 m
fahrt möglich
angehoben
– IF-Suchbetrieb eingeschaltet
– IF-Einspurvorgang
nicht beendet
– Freigabe Bodenanlage fehlt
Fahrzeug läßt
– Siehe „Fahrzeug fährt
sich nicht lenken
nicht“
– Taster Schmalgangbetrieb gedrückt
Abhilfemaßnahmen
– Batteriestecker prüfen, ggf. einstekken
– Sicherheitschranken schließen
– NOT-STOP entriegeln
– Schaltschlüssel in Stellung „I“ schalten
– Batterieladung prüfen, ggf. Batterie
laden
– Fußtaster betätigen
– Taster Überbrückung Fahrabschaltung drücken, Gefahrenbereich verlassen
– Automatische Fahrsteuerung ausschalten und Fahrzeug wieder auf
Leitdraht ausrichten.
– Schlaffkettensicherung überbrükken, evtl. Ursache beheben
– Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen
– Batterieladung prüfen, ggf. Batterie
laden
– Hydraulikölstand prüfen, ggf. Hydrauliköl nachfüllen
– Haupthub unter 1,2 m absenken
Mögliche Ursache
– Batteriestecker nicht
eingesteckt
– Sicherheitsschranken
offen
– NOT-STOP gedrückt
– SchaltschlÜssel in
Stellung „0“
– Batterieladung zu gering
– Fußtaster nicht betätigt
– Fahrabschaltung hat
ausgelöst
– Fahrabschaltung
durch Gangsicherung
Last läßt sich
nicht heben
– Schlaffkettensicherung angesprochen
– Siehe „Fahrzeug fährt
nicht“
– Batterieladung zu gering, Hubabschaltung
– Hydraulikölstand zu
gering
Keine Schnell– Haupthub über 1,2 m
fahrt möglich
angehoben
– IF-Suchbetrieb eingeschaltet
– IF-Einspurvorgang
nicht beendet
– Freigabe Bodenanlage fehlt
Fahrzeug läßt
– Siehe „Fahrzeug fährt
sich nicht lenken
nicht“
– Fahrzeug einfädeln oder IF-Betrieb
ausschalten
– Einspurvorgang wiederholen
– neu einfahren
– Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen
– Funktion fahren im Schmalgang
ausschalten
Konnte das Fahrzeug nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht in den betriebsfähigen Zustand versetzt werden, oder wird eine Störung oder ein Defekt in der
Elektronik mit den jeweiligen Fehlercode angezeigt, verständigen Sie bitte den Service. Weitere Fehlerbehebung darf nur von besonders geschultem und qualifiziertem
Service-Personal durchgeführt werden.
E 18
Störungshilfe
– Taster Schmalgangbetrieb gedrückt
Abhilfemaßnahmen
– Batteriestecker prüfen, ggf. einstekken
– Sicherheitschranken schließen
– NOT-STOP entriegeln
– Schaltschlüssel in Stellung „I“ schalten
– Batterieladung prüfen, ggf. Batterie
laden
– Fußtaster betätigen
– Taster Überbrückung Fahrabschaltung drücken, Gefahrenbereich verlassen
– Automatische Fahrsteuerung ausschalten und Fahrzeug wieder auf
Leitdraht ausrichten.
– Schlaffkettensicherung überbrükken, evtl. Ursache beheben
– Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen
– Batterieladung prüfen, ggf. Batterie
laden
– Hydraulikölstand prüfen, ggf. Hydrauliköl nachfüllen
– Haupthub unter 1,2 m absenken
– Fahrzeug einfädeln oder IF-Betrieb
ausschalten
– Einspurvorgang wiederholen
– neu einfahren
– Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen
– Funktion fahren im Schmalgang
ausschalten
Konnte das Fahrzeug nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht in den betriebsfähigen Zustand versetzt werden, oder wird eine Störung oder ein Defekt in der
Elektronik mit den jeweiligen Fehlercode angezeigt, verständigen Sie bitte den Service. Weitere Fehlerbehebung darf nur von besonders geschultem und qualifiziertem
Service-Personal durchgeführt werden.
E 18
5073186 D
Störungshilfe
5073186 D
6
6.1
Notstopeinrichtung
6.1
Bei Ansprechen der automatischen Notstopeinrichtung (z.B. wenn die Leitführung
verlorengeht, elektr. Lenkung ausfällt, oder Sicherheitsüberwachung anspricht) wird
das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst. Vor der Wiederinbetriebnahme ist die
Fehlerursache festzustellen und der Fehler zu beheben. Die Wiederinbetriebnahme
ist gemäß dieser Betriebsanleitung nach den Angaben des Herstellers durchzuführen.
6.2
f
Notstopeinrichtung
Bei Ansprechen der automatischen Notstopeinrichtung (z.B. wenn die Leitführung
verlorengeht, elektr. Lenkung ausfällt, oder Sicherheitsüberwachung anspricht) wird
das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst. Vor der Wiederinbetriebnahme ist die
Fehlerursache festzustellen und der Fehler zu beheben. Die Wiederinbetriebnahme
ist gemäß dieser Betriebsanleitung nach den Angaben des Herstellers durchzuführen.
Notabsenken Fahrerkabine
6.2
f
Bei Anwendung der Notabsenkung ist sicherzustellen, daß sich keine Personen im
Gefahrenbereich befinden. Das Lastaufnahmemittel wird von einer Hilfsperson über
die unten befindliche Notabsenk-Einrichtung heruntergelassen. Dabei müssen sich
Fahrer und Hilfsperson verständigen. Beide müssen sich in einem sicheren Bereich
befinden, so daß keine Gefährdung erfolgt.
Das Fahrzeug darf erst nach Lokalisierung und Behebung des Fehlers wieder in Betrieb genommen werden.
Notabsenken Fahrerkabine
Bei Anwendung der Notabsenkung ist sicherzustellen, daß sich keine Personen im
Gefahrenbereich befinden. Das Lastaufnahmemittel wird von einer Hilfsperson über
die unten befindliche Notabsenk-Einrichtung heruntergelassen. Dabei müssen sich
Fahrer und Hilfsperson verständigen. Beide müssen sich in einem sicheren Bereich
befinden, so daß keine Gefährdung erfolgt.
Das Fahrzeug darf erst nach Lokalisierung und Behebung des Fehlers wieder in Betrieb genommen werden.
Wenn erforderlich, kann die Kabine vom Boden aus durch eine Hilfsperson abgesenkt werden.
Wenn erforderlich, kann die Kabine vom Boden aus durch eine Hilfsperson abgesenkt werden.
– Ablaßventil (37) mit Innensechskantschlüssel durch die Bohrung langsam
öffnen. Schraube nicht ganz ausdrehen.
– Die Kabine senkt sich ab.
– Innensechskantschlüssel nach Öffnen
des Ablaßventils wieder am Fahrzeug
anbringen.
– Ablaßventil (37) mit Innensechskantschlüssel durch die Bohrung langsam
öffnen. Schraube nicht ganz ausdrehen.
– Die Kabine senkt sich ab.
– Innensechskantschlüssel nach Öffnen
des Ablaßventils wieder am Fahrzeug
anbringen.
5073186 D
37
5073186 D
37
E 19
E 19
Fahrerkabine mit Notabseilgerät verlassen
6.3
Flurförderzeuge mit hebbarem Fahrerplatz, bei denen eine Standhöhe über 3 m erreicht werden kann, haben zusätzlich zur Notabsenkeinrichtung eine Einrichtung
(Notabseilgerät) für den Fahrer, mit der er beim Blockieren des Fahrerplatzes den
Boden erreichen kann.
A
Flurförderzeuge mit hebbarem Fahrerplatz, bei denen eine Standhöhe über 3 m erreicht werden kann, haben zusätzlich zur Notabsenkeinrichtung eine Einrichtung
(Notabseilgerät) für den Fahrer, mit der er beim Blockieren des Fahrerplatzes den
Boden erreichen kann.
A
Für den Fall, daß sich die Fahrerkabine aufgrund einer Störung nicht mehr absenken
läßt und auch von Hand nicht abgesenkt werden kann, muß der Bediener die Fahrerkabine mit dem Notabseilgerät verlassen.
Der Fahrer ist in der Handhabung der Notabstiegseinrichtung zu unterweisen.
Um die Kabine mit dem Notabseilgerät zu verlassen, ist wie folgt vorzugehen:
– Schlüsselschalter in Stellung „0“ drehen.
– Hauptschalter (NOT-AUS) drücken.
– Abseilgerät aus dem Staufach (39)
nehmen.
– Abseilgerät links oder rechts an der
Öse (38) am Fahrerschutzdach einhängen.
– Seil schlingenfrei auswerfen, das Seil
darf nicht über scharfe Kanten geführt
werden.
– Rettungsgurt oder Rettungsgeschirr
anlegen.
– Hosengurt am Abseilgerät einhängen.
– Schlüsselschalter in Stellung „0“ drehen.
– Hauptschalter (NOT-AUS) drücken.
– Abseilgerät aus dem Staufach (39)
nehmen.
– Abseilgerät links oder rechts an der
Öse (38) am Fahrerschutzdach einhängen.
– Seil schlingenfrei auswerfen, das Seil
darf nicht über scharfe Kanten geführt
werden.
– Rettungsgurt oder Rettungsgeschirr
anlegen.
– Hosengurt am Abseilgerät einhängen.
39
39
Abseilen
f
Nicht ins lose Seil fallen lassen. Beim Abseilen auf Hindernisse achten.
Seil straffziehen.
Mit dem Gesicht zum Fahrzeug aussteigen.
Zum Abseilen Hebel der Abseilvorrichtung nach oben drücken.
Um die Abseilgeschwindigkeit zu verringern, den Bremshebel nach unten drücken.
Beiliegendes Merkblatt unbedingt beachten.
an Öse der
Fahrerkabine
an Sitzgurt oder
Sicherheitsgeschirr
zum Boden
führendes Seil
Bremshebel nach
unten - STOP
zum Abseilen
Hebel langsam
nach oben drücken
Nicht ins lose Seil fallen lassen. Beim Abseilen auf Hindernisse achten.
–
–
–
–
–
Seil straffziehen.
Mit dem Gesicht zum Fahrzeug aussteigen.
Zum Abseilen Hebel der Abseilvorrichtung nach oben drücken.
Um die Abseilgeschwindigkeit zu verringern, den Bremshebel nach unten drücken.
Beiliegendes Merkblatt unbedingt beachten.
an Öse der
Fahrerkabine
an Sitzgurt oder
Sicherheitsgeschirr
zum Boden
führendes Seil
5073186 D
–
–
–
–
–
E 20
Für den Fall, daß sich die Fahrerkabine aufgrund einer Störung nicht mehr absenken
läßt und auch von Hand nicht abgesenkt werden kann, muß der Bediener die Fahrerkabine mit dem Notabseilgerät verlassen.
Der Fahrer ist in der Handhabung der Notabstiegseinrichtung zu unterweisen.
Um die Kabine mit dem Notabseilgerät zu verlassen, ist wie folgt vorzugehen:
Abseilen
f
Fahrerkabine mit Notabseilgerät verlassen
Bremshebel nach
unten - STOP
E 20
zum Abseilen
Hebel langsam
nach oben drücken
5073186 D
6.3
6.4
Schlaffkettensicherung (Signal quittieren)
6.4
Hat die Schlaffkettensicherung angesprochen, z.B. bei Lockerung oder Reißen der
Hubkette, so ist jede Funktion aufgehoben. Nach Neutralstellung der Stellhebel ist
durch Betätigen (quittieren) der Bedienttaste (Schlaffkette) ein Freiheben der Kabine
möglich.
m
Hat die Schlaffkettensicherung angesprochen, z.B. bei Lockerung oder Reißen der
Hubkette, so ist jede Funktion aufgehoben. Nach Neutralstellung der Stellhebel ist
durch Betätigen (quittieren) der Bedienttaste (Schlaffkette) ein Freiheben der Kabine
möglich.
m
Vor weiterer Inbetriebnahme ist der Schaden unbedingt zu beheben.
Nach Erlöschen der Taste Schlaffkette ist jede Funktion wieder ausführbar.
6.6
Nach Erlöschen der Taste Schlaffkette ist jede Funktion wieder ausführbar.
Fahrabschaltung (o)
6.5
Fahrabschaltung (o)
Es wird zwischen Fahrabschaltung mit Überbrückung und Fahrabschaltung ohne
Überbrückung unterschieden.
Es wird zwischen Fahrabschaltung mit Überbrückung und Fahrabschaltung ohne
Überbrückung unterschieden.
Bei der Fahrabschaltung mit Überbrückung ist die Taste „Fahren entriegeln“ zu drükken und der Fahrhebel wie unter „Fahren“ beschrieben, zu betätigen. Auf diese Weise kann mit Kriechgeschwindigkeit gefahren werden.
Bei der Fahrabschaltung mit Überbrückung ist die Taste „Fahren entriegeln“ zu drükken und der Fahrhebel wie unter „Fahren“ beschrieben, zu betätigen. Auf diese Weise kann mit Kriechgeschwindigkeit gefahren werden.
Hubbegrenzung (o)
6.6
Hubbegrenzung (o)
Wenn es die örtlichen Verhältnisse notwendig machen, kann aus Sicherheitsgründen
in den Stapler eine automatische Hubbegrenzung, welche bei einer bestimmten Hubhöhe wirksam wird, eingebaut sein.
Wenn es die örtlichen Verhältnisse notwendig machen, kann aus Sicherheitsgründen
in den Stapler eine automatische Hubbegrenzung, welche bei einer bestimmten Hubhöhe wirksam wird, eingebaut sein.
Es wird zwischen Hubbegrenzung mit Überbrückung und Hubbegrenzung ohne
Überbrückung unterschieden.
Es wird zwischen Hubbegrenzung mit Überbrückung und Hubbegrenzung ohne
Überbrückung unterschieden.
f
Bei Überbrückung der Hubbegrenzung ist eine besondere Aufmerksamkeit des Fahrers erforderlich, um Hindernisse bei ausgefahrenem Mast zu erkennen.
Bei Überbrückung der Hubbegrenzung ist eine besondere Aufmerksamkeit des Fahrers erforderlich, um Hindernisse bei ausgefahrenem Mast zu erkennen.
– Durch permanentes Drücken der Taste „Hubabschaltung überbrücken“ wird die
Hubbegrenzung überbrückt.
– Im Display wird die Hubabschaltung invertiert dargestellt.
– Durch permanentes Drücken der Taste „Hubabschaltung überbrücken“ wird die
Hubbegrenzung überbrückt.
– Im Display wird die Hubabschaltung invertiert dargestellt.
Die Drucktasten für Fahrabschaltung oder Hubbegrenzung befinden sich im Display.
Die Drucktasten für Fahrabschaltung oder Hubbegrenzung befinden sich im Display.
5073186 D
f
Vor weiterer Inbetriebnahme ist der Schaden unbedingt zu beheben.
5073186 D
6.5
Schlaffkettensicherung (Signal quittieren)
E 21
E 21
6.7
Gangendsicherung (o)
6.7
Gangendsicherung (o)
Fahrzeuge mit Gangendsicherung werden vor der Gangausfahrt oder im Stichgang
abgebremst. Dabei gibt es zwei Grundvarianten:
Fahrzeuge mit Gangendsicherung werden vor der Gangausfahrt oder im Stichgang
abgebremst. Dabei gibt es zwei Grundvarianten:
1. Abbremsung bis auf Stillstand
1. Abbremsung bis auf Stillstand
2. Abbremsung auf 2,5 km/h
2. Abbremsung auf 2,5 km/h
Weitere Variationen (Beeinflussung der nachfolgenden Fahrgeschwindigkeit, Beeinflussung der Hubhöhe etc.) sind verfügbar.
Weitere Variationen (Beeinflussung der nachfolgenden Fahrgeschwindigkeit, Beeinflussung der Hubhöhe etc.) sind verfügbar.
1. Abbremsung bis auf Stillstand:
1. Abbremsung bis auf Stillstand:
Beim Überfahren des Gangendsicherungsmagneten wird das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst.
Beim Überfahren des Gangendsicherungsmagneten wird das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst.
Um die Fahrt fortzusetzen:
Um die Fahrt fortzusetzen:
– Fußtaster kurz loslassen und wieder betätigen
– Fußtaster kurz loslassen und wieder betätigen
Das Fahrzeug kann mit max. 2,5 km/h aus dem Schmalgang gefahren werden.
Das Fahrzeug kann mit max. 2,5 km/h aus dem Schmalgang gefahren werden.
2. Abbremsung bis auf 2,5 km/h:
2. Abbremsung bis auf 2,5 km/h:
Beim Überfahren des Gangendsicherungsmagneten wird das Fahrzeug auf 2,5 km/h
abgebremst und kann mit dieser Geschwindigkeit aus dem Schmalgang gefahren werden.
Beim Überfahren des Gangendsicherungsmagneten wird das Fahrzeug auf 2,5 km/h
abgebremst und kann mit dieser Geschwindigkeit aus dem Schmalgang gefahren werden.
m
In beiden Fällen ist der Bremsweg von der Fahrgeschwindigkeit abhängig.
f
Die Gangendsicherungsbremsung ist eine Zusatzfunktion zur Unterstützung des Bedieners, die ihn jedoch nicht von seiner Verantwortung entbindet, z.B. der Überwachung der Abbremsung am Gangende und ggf. dem Einleiten der Bremsung.
f
Die Gangendsicherungsbremsung ist eine Zusatzfunktion zur Unterstützung des Bedieners, die ihn jedoch nicht von seiner Verantwortung entbindet, z.B. der Überwachung der Abbremsung am Gangende und ggf. dem Einleiten der Bremsung.
E 22
5073186 D
In beiden Fällen ist der Bremsweg von der Fahrgeschwindigkeit abhängig.
5073186 D
m
E 22
6.8
IF-Notbetrieb
Verläßt bei lnduktivführung des Fahrzeuges die führende Antenne den festgelegten
Pegelbereich des Leitdrahtes, wird sofort ein Not-Halt eingeleitet.
Verläßt bei lnduktivführung des Fahrzeuges die führende Antenne den festgelegten
Pegelbereich des Leitdrahtes, wird sofort ein Not-Halt eingeleitet.
Fährt das Fahrzeug genau parallel neben dem Leitdraht, erfolgt keine Fahrabschaltung. Die Anzeige für „Einspurvorgang läuft“ und das akustische Einspursignal sind
jedoch dauernd in Betrieb und warnen dadurch den Fahrer.
Fährt das Fahrzeug genau parallel neben dem Leitdraht, erfolgt keine Fahrabschaltung. Die Anzeige für „Einspurvorgang läuft“ und das akustische Einspursignal sind
jedoch dauernd in Betrieb und warnen dadurch den Fahrer.
Automatischer NOT-STOP des Fahrzeuges
Automatischer NOT-STOP des Fahrzeuges
Spricht während des Betriebes eine der Überwachungsfunktionen für Lenkregelung,
Lenkanlage, Induktivführung oder die Sicherheitsschaltung der Fahrelektronik oder
der Leistungselektronik des Flurförderzeuges an, so wird durch Sicherheitseinrichtungen das Fahrzeug zum Stehen gebracht.
Spricht während des Betriebes eine der Überwachungsfunktionen für Lenkregelung,
Lenkanlage, Induktivführung oder die Sicherheitsschaltung der Fahrelektronik oder
der Leistungselektronik des Flurförderzeuges an, so wird durch Sicherheitseinrichtungen das Fahrzeug zum Stehen gebracht.
Damit mit dem Fahrzeug nach einem NOT-STOP wieder gefahren werden kann, sind
folgende Maßnahmen durchzuführen:
Damit mit dem Fahrzeug nach einem NOT-STOP wieder gefahren werden kann, sind
folgende Maßnahmen durchzuführen:
–
–
–
–
–
–
–
–
Mögliche Ursache des NOT-STOPs feststellen.
NOT-AUS-Taster drücken und durch Drehen wieder lösen.
Induktive Zwangslenkung einschalten.
Fahrhebel betätigen.
f
Fährt das Fahrzeug jetzt an, ist mit Handlenkung und induktiver Zwangslenkung die
einwandfreie Funktion des Flurförderzeuges zu prüfen.
Mögliche Ursache des NOT-STOPs feststellen.
NOT-AUS-Taster drücken und durch Drehen wieder lösen.
Induktive Zwangslenkung einschalten.
Fahrhebel betätigen.
Fährt das Fahrzeug jetzt an, ist mit Handlenkung und induktiver Zwangslenkung die
einwandfreie Funktion des Flurförderzeuges zu prüfen.
Automatischer und manueller NOT-STOP
Automatischer und manueller NOT-STOP
Kann nach einem automatischen oder manuellen NOT-STOP nach der Ursachenbehebung nicht mehr angefahren werden, muß der Schlüsselschalter aus und wieder
eingeschaltet werden.
Anschließend ist eine Referenzfahrt folgendermaßen durchzuführen:
Haupthub und Zusatzhub nach Symbolanzeige heben und senken, bis die jeweilige
Anzeige erlischt.
Kann nach einem automatischen oder manuellen NOT-STOP nach der Ursachenbehebung nicht mehr angefahren werden, muß der Schlüsselschalter aus und wieder
eingeschaltet werden.
Anschließend ist eine Referenzfahrt folgendermaßen durchzuführen:
Haupthub und Zusatzhub nach Symbolanzeige heben und senken, bis die jeweilige
Anzeige erlischt.
Referenzfahrt durchführen:
Referenzfahrt durchführen:
- REF- Referenzfahrt: Haupthub heben
- REF- Referenzfahrt: Haupthub heben
-REF-
Referenzfahrt: Haupthub senken
-REF-
Referenzfahrt: Haupthub senken
-REF-
Referenzfahrt: Zusatzhub heben
-REF-
Referenzfahrt: Zusatzhub heben
-REF-
Referenzfahrt: Zusatzhub senken
-REF-
Referenzfahrt: Zusatzhub senken
5073186 D
f
IF-Notbetrieb
5073186 D
6.8
E 23
E 23
Bergung des Fahrzeugs aus dem Schmalgang
6.9
Um das Fahrzeug aus dem Schmalgang zu bergen, müssen die Bremsen gelöst werden.
m
A
Um das Fahrzeug aus dem Schmalgang zu bergen, müssen die Bremsen gelöst werden.
m
Das Außerkraftsetzen der Bremsen darf nur von einer autorisierten Fachkraft durchgeführt werden!
Bei Außerkraftsetzen der Bremsen muß das Fahrzeug auf ebenem Boden abgestellt
sein, da keine Bremswirkung mehr vorhanden ist.
– Fahrerkabine ganz absenken.
– Fahrerkabine ganz absenken.
A
Zweite Hilfsperson anfordern. Die Hilfsperson muß geschult und mit dem Ablauf der
Bergung vertraut sein.
– Abdeckung hinten vom Elektronikraum abnehmen.
– Stellschrauben (40) an der Magnetbremse oberhalb des Fahrmotors eindrehen damit diese gelöst wird.
E 24
Zweite Hilfsperson anfordern. Die Hilfsperson muß geschult und mit dem Ablauf der
Bergung vertraut sein.
Antriebsradbremse lösen
– Abdeckung hinten vom Elektronikraum abnehmen.
– Stellschrauben (40) an der Magnetbremse oberhalb des Fahrmotors eindrehen damit diese gelöst wird.
40
Lastradbremse lösen
Lastradbremse lösen
Schlauch (39) auf den Entlüftungsstutzen schieben und das andere Ende vom
Schlauch in den darüberliegenden
Bremsflüssigkeitsbehälter stecken.
Schlauch (39) auf den Entlüftungsstutzen schieben und das andere Ende vom
Schlauch in den darüberliegenden
Bremsflüssigkeitsbehälter stecken.
f
Bremsflüssigkeit steht unter Druck.
Verätzungsgefahr!
– Entlüftungsstutzen öffnen und austretende Bremsflüssigkeit in den Bremsflüssigkeitsbehälter laufen lassen
– Entlüftungsventil und Bremsflüssigkeitsbehälter schließen.
– Die Funktionsfähigkeit des Bremssystems ist bei vorhandener Stromzuführung und nach mehrmaligem
Betätigen des Fußtasters wieder gegeben.
– Abschleppseil am Heckgewicht befestigen und Fahrzeug vorsichtig aus
dem Schmalgang ziehen.
– Abschleppseil am Heckgewicht befestigen und Fahrzeug vorsichtig aus
dem Schmalgang ziehen.
Bei Wiederinbetriebnahme Bremsverzögerungswert überprüfen.
Diese Arbeiten dürfen nur von autorisiertem Servicepersonal durchgeführt werden.
m
E 24
40
Bremsflüssigkeit steht unter Druck.
Verätzungsgefahr!
– Entlüftungsstutzen öffnen und austretende Bremsflüssigkeit in den Bremsflüssigkeitsbehälter laufen lassen
– Entlüftungsventil und Bremsflüssigkeitsbehälter schließen.
– Die Funktionsfähigkeit des Bremssystems ist bei vorhandener Stromzuführung und nach mehrmaligem
Betätigen des Fußtasters wieder gegeben.
5073186 D
m
Das Außerkraftsetzen der Bremsen darf nur von einer autorisierten Fachkraft durchgeführt werden!
Bei Außerkraftsetzen der Bremsen muß das Fahrzeug auf ebenem Boden abgestellt
sein, da keine Bremswirkung mehr vorhanden ist.
Antriebsradbremse lösen
f
Bergung des Fahrzeugs aus dem Schmalgang
Bei Wiederinbetriebnahme Bremsverzögerungswert überprüfen.
Diese Arbeiten dürfen nur von autorisiertem Servicepersonal durchgeführt werden.
5073186 D
6.9
F Instandhaltung des Flurförderzeuges
F Instandhaltung des Flurförderzeuges
1
1
Betriebssicherheit und Umweltschutz
Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach
den Fristen der Wartungs-Checkliste durchgeführt werden.
f
m
Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach
den Fristen der Wartungs-Checkliste durchgeführt werden.
f
Jegliche Veränderung am Flurförderzeug - insbesondere der Sicherheitseinrichtungen - ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden.
m
Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren
und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu
verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den
geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht
Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung.
Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten
des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden.
2
m
Betriebssicherheit und Umweltschutz
Jegliche Veränderung am Flurförderzeug - insbesondere der Sicherheitseinrichtungen - ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden.
Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren
und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu
verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den
geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht
Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung.
Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten
des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden.
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung
2
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung
Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung an Flurförderzeugen darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden.
Die Service-Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluß eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service-Stützpunkt des Herstellers.
Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung an Flurförderzeugen darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden.
Die Service-Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluß eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service-Stützpunkt des Herstellers.
Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken
muß durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastaufnahme dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist.
Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken
muß durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastaufnahme dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist.
Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten
gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluß) ausschließen. Bei
batteriebetriebenen Flurförderzeugen muß der Batteriestecker herausgezogen werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder
Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen.
Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten
gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluß) ausschließen. Bei
batteriebetriebenen Flurförderzeugen muß der Batteriestecker herausgezogen werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder
Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen.
m
Wird das Flurförderzeug mit Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt
werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen.
Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen.
Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen
Tätigkeiten durchzuführen.
5073186 D
5073186 D
Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen
Tätigkeiten durchzuführen.
Wird das Flurförderzeug mit Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt
werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen.
Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen.
F1
F1
Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem
Flurförderzeug auszubauen.
Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem
Flurförderzeug auszubauen.
Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die Flurförderzeug abhängigen Einstellwerte beachtet werden.
Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die Flurförderzeug abhängigen Einstellwerte beachtet werden.
Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflußt die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Änderungen dürfen nur nach Abstimmung mit dem
Hersteller erfolgen. Beim Wechseln von Rädern oder Reifen ist darauf zu achten, daß
keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Radwechsel z.B. immer links
und rechts gleichzeitig).
Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflußt die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Änderungen dürfen nur nach Abstimmung mit dem
Hersteller erfolgen. Beim Wechseln von Rädern oder Reifen ist darauf zu achten, daß
keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Radwechsel z.B. immer links
und rechts gleichzeitig).
Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen.
Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz.
Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muß eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muß vorschriftsgemäß verwendet
werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erreicht.
Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen.
Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz.
Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muß eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muß vorschriftsgemäß verwendet
werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erreicht.
Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren
müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden.
Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren
müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden.
F2
5073186 D
Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen
nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor
Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluß eines elektrischen
Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Flurförderzeug zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten.
5073186 D
Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen
nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor
Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluß eines elektrischen
Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Flurförderzeug zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten.
F2
3
Wartung und Inspektion
3
Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung
der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet
zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb.
Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung
der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet
zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb.
m
Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall,
starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle
angemessen zu verkürzen.
Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall,
starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle
angemessen zu verkürzen.
Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und
den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert:
Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und
den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert:
W1
M3
M6
M12
W1
M3
M6
M12
=
=
=
=
Alle 50
Alle 500
Alle 1000
Alle 2000
Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Woche
Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 3 Monate
Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 6 Monate
Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 12 Monate
=
=
=
=
Alle 50
Alle 500
Alle 1000
Alle 2000
Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Woche
Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 3 Monate
Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 6 Monate
Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 12 Monate
In der Einfahrphase sind zusätzlich folgende Tätigkeiten durchzuführen:
Nach den ersten 100 Betriebsstunden:
Nach den ersten 100 Betriebsstunden:
– Radmuttern auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen.
– Hydraulikanschlüsse auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen.
– Radmuttern auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen.
– Hydraulikanschlüsse auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen.
Nach den ersten 500 Betriebsstunden:
Nach den ersten 500 Betriebsstunden:
– Hydrauliköl und Hydraulikölfilter wechseln.
– Hydrauliköl und Hydraulikölfilter wechseln.
5073186 D
In der Einfahrphase sind zusätzlich folgende Tätigkeiten durchzuführen:
5073186 D
m
Wartung und Inspektion
F3
F3
4
Wartungs-Checkliste KMS 100
Rahmen/Auf- 1.1
bau:
1.2
1.3
1.4
Antrieb:
2.1
Räder:
2.2
2.3
2.4
3.1
3.2
4.1
4.2
Lenkung:
4.3
Bremsanlage: 5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
4
Wartungsintervalle
Standard
= t W M M M
1 3 6 12
Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen
t
Schraubverbindungen prüfen
t
Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen
t
Kennzeichnungsstellen, Typenschilder und Warnhint
weise auf Lesbarkeit prüfen, ggf. erneuern
Lagerstelle zwischen Fahrmotor und Getriebe abt
schmieren
Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen
t
Getriebeölstand prüfen
t
Getriebeöl wechseln
t
Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen
t
Lagerung und Befestigung prüfen
a)
t
Lenkritzel und Zahnkranz am Getriebe abschmieren
t
Radstellungsanzeige auf Funktion und Einstellung prüt
fen
Abstand zwischen Führungsrollen und Schienenfüht
rung auf der gesamten Schienenlänge prüfen. Das Spiel
zwischen beiden Führungsrollen und Schienen (über
die Achse gemessen) sollte 0-5 mm betragen. Rollen
dürfen nicht klemmen.
Funktion und Einstellung prüfen
t
Bremsbelagverschleiß prüfen
t
Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten
t
Bremsleitungen, Anschlüsse und Stand der Bremsflüst
sigkeit prüfen
Bremsflüssigkeit prüfen
t
Bremsflüssigkeit wechseln
t
Wartungs-Checkliste KMS 100
Rahmen/Auf- 1.1
bau:
1.2
1.3
1.4
Antrieb:
2.1
Räder:
2.2
2.3
2.4
3.1
3.2
4.1
4.2
Lenkung:
4.3
Bremsanlage: 5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
Wartungsintervalle
Standard
= t W M M M
1 3 6 12
Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen
t
Schraubverbindungen prüfen
t
Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen
t
Kennzeichnungsstellen, Typenschilder und Warnhint
weise auf Lesbarkeit prüfen, ggf. erneuern
Lagerstelle zwischen Fahrmotor und Getriebe abt
schmieren
Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen
t
Getriebeölstand prüfen
t
Getriebeöl wechseln
t
Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen
t
Lagerung und Befestigung prüfen
a)
t
Lenkritzel und Zahnkranz am Getriebe abschmieren
t
Radstellungsanzeige auf Funktion und Einstellung prüt
fen
Abstand zwischen Führungsrollen und Schienenfüht
rung auf der gesamten Schienenlänge prüfen. Das Spiel
zwischen beiden Führungsrollen und Schienen (über
die Achse gemessen) sollte 0-5 mm betragen. Rollen
dürfen nicht klemmen.
Funktion und Einstellung prüfen
t
Bremsbelagverschleiß prüfen
t
Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten
t
Bremsleitungen, Anschlüsse und Stand der Bremsflüst
sigkeit prüfen
Bremsflüssigkeit prüfen
t
Bremsflüssigkeit wechseln
t
b) Hydraulikanschlüsse erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf Dichtheit prüfen, ggf.
nachziehen.
b) Hydraulikanschlüsse erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf Dichtheit prüfen, ggf.
nachziehen.
d) 1. Wechsel nach 500 Betriebsstunden
d) 1. Wechsel nach 500 Betriebsstunden
Wartungsintervalle gelten für normale Einsatzbedingungen.
A Die
Bei erschwerten Bedingungen sind sie nach Bedarf zu verkürzen.
Wartungsintervalle gelten für normale Einsatzbedingungen.
A Die
Bei erschwerten Bedingungen sind sie nach Bedarf zu verkürzen.
F4
5073186 D
a) Radschrauben erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen.
5073186 D
a) Radschrauben erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen.
F4
Hydr. Anlage 6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
6.10
Elektr. Anlage 7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
7.7
7.8
Wartungsintervalle
Standard
= t W M M M
1 3 6 12
Funktion prüfen
t
Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit und Bet
schädigung prüfen
b)
Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Bet
festigung prüfen
Ölstand prüfen
t
Schlauchführung auf Funktion und Beschädigung prüt
fen
Be- und Entlüftungsfilter am Hydrauliktank prüfen
t
Be- und Entlüftungsfilter am Hydrauliktank wechseln
t
Hydrauliköl und Filterpatrone wechseln
d)
t
Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen
t
HydraulikschläucheaufDichtheitundBeschädigungprüfen
t
p)
Ableitung statischer Aufladung prüfen
t
Funktion prüfen
t
Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung
t
prüfen
Kabelführungen auf Funktion und Beschädigung prüfen
t
Warneinrichtungen und Sicherheitsschalter auf Funktit
on prüfen
Sensoren auf Befestigung, Beschädigung, Sauberkeit
t
u. Funktion prüfen
Instrumente und Anzeigen auf Funktion prüfen
t
Schaltschütze und Relais prüfen, ggf. Verschleißteile
t
erneuern
Sicherungen auf richtigen Wert prüfen
t
Motorbefestigung prüfen
t
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
6.10
Elektr. Anlage 7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
7.7
7.8
7.9
Elektro-Moto- 8.2
ren:
Batterie:
9.1 Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen
9.2 Anschlußklemmen auf Festsitz prüfen, mit Polschraubenfett fetten
9.3 Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz
prüfen
9.4 Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln
t
t
t
t
t
t
t
t
b) Hydraulikanschlüsse erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf Dichtheit prüfen, ggf.
nachziehen.
b) Hydraulikanschlüsse erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf Dichtheit prüfen, ggf.
nachziehen.
d) 1. Wechsel nach 500 Betriebsstunden
d) 1. Wechsel nach 500 Betriebsstunden
p) Hydraulikschläuche nach 6 Jahren Betrieb wechseln
p) Hydraulikschläuche nach 6 Jahren Betrieb wechseln
5073186 D
5073186 D
7.9
Elektro-Moto- 8.2
ren:
Batterie:
9.1 Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen
9.2 Anschlußklemmen auf Festsitz prüfen, mit Polschraubenfett fetten
9.3 Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz
prüfen
9.4 Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln
Hydr. Anlage 6.1
6.2
Wartungsintervalle
Standard
= t W M M M
1 3 6 12
Funktion prüfen
t
Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit und Bet
schädigung prüfen
b)
Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Bet
festigung prüfen
Ölstand prüfen
t
Schlauchführung auf Funktion und Beschädigung prüt
fen
Be- und Entlüftungsfilter am Hydrauliktank prüfen
t
Be- und Entlüftungsfilter am Hydrauliktank wechseln
t
Hydrauliköl und Filterpatrone wechseln
d)
t
Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen
t
HydraulikschläucheaufDichtheitundBeschädigungprüfen
t
p)
Ableitung statischer Aufladung prüfen
t
Funktion prüfen
t
Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung
t
prüfen
Kabelführungen auf Funktion und Beschädigung prüfen
t
Warneinrichtungen und Sicherheitsschalter auf Funktit
on prüfen
Sensoren auf Befestigung, Beschädigung, Sauberkeit
t
u. Funktion prüfen
Instrumente und Anzeigen auf Funktion prüfen
t
Schaltschütze und Relais prüfen, ggf. Verschleißteile
t
erneuern
Sicherungen auf richtigen Wert prüfen
t
Motorbefestigung prüfen
t
F5
F5
Hubeinrichtung
10.1
10.2
10.3
10.4
10.5
10.7
10.8
Anbaugeräte 11.1
11.2
11.3
Schmierdienst:
Allgemeine
Messungen:
12.1
13.1
13.2
13.3
13.4
13.5
13.6
13.7
Vorführung:
13.8
14.1
14.2
Wartungsintervalle
Standard
= t W M M M
1 3 6 12
Laufrollen und seitliche Anlaufflächen der Führungsrol- t
len in den Hubgerüstprofilen mit Fett versehen.
Hubgerüstbefestigung prüfen
t
Hubketten und Kettenführung auf Verschleiß prüfen,
t
einstellen und fetten
j)
Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge
t
Hubgerüstlagerung prüfen
t
Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und Bet
schädigung prüfen
Schmierstellen der Kettenrollen abschmieren
t
Funktion prüfen
t
Befestigung am Gerät und tragende Elemente prüfen
t
Lagerstellen, Führungen und Anschläge auf Verschleiß
t
und Beschädigung prüfen, fetten
Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren
t
Elektrische Anlage auf Masseschluß prüfen
Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen
Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen
Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen
IF: Stromstärke im Leitdraht messen, ggf. einstellen e)
Fahrverhalten auf dem IF-Draht, maximale Abweichung
prüfen, ggf. einstellen
e)
Einspur- und Fahrverhalten auf dem IF-Draht
bei Gangeinfädelung prüfen
e)
IF-Funktion NOT-STOP prüfen
e)
Probefahrt mit Nennlast
Nach erfolgter Wartung das Flurförderzeug einem Beauftragten vorführen
Hubeinrichtung
10.1
10.2
10.3
10.4
10.5
10.7
10.8
Anbaugeräte 11.1
11.2
11.3
Schmierdienst:
Allgemeine
Messungen:
t
t
t
12.1
t
t
t
13.1
13.2
13.3
13.4
13.5
13.6
t
13.7
t
t
t
Vorführung:
13.8
14.1
14.2
Wartungsintervalle
Standard
= t W M M M
1 3 6 12
Laufrollen und seitliche Anlaufflächen der Führungsrol- t
len in den Hubgerüstprofilen mit Fett versehen.
Hubgerüstbefestigung prüfen
t
Hubketten und Kettenführung auf Verschleiß prüfen,
t
einstellen und fetten
j)
Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge
t
Hubgerüstlagerung prüfen
t
Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und Bet
schädigung prüfen
Schmierstellen der Kettenrollen abschmieren
t
Funktion prüfen
t
Befestigung am Gerät und tragende Elemente prüfen
t
Lagerstellen, Führungen und Anschläge auf Verschleiß
t
und Beschädigung prüfen, fetten
Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren
t
Elektrische Anlage auf Masseschluß prüfen
Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen
Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen
Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen
IF: Stromstärke im Leitdraht messen, ggf. einstellen e)
Fahrverhalten auf dem IF-Draht, maximale Abweichung
prüfen, ggf. einstellen
e)
Einspur- und Fahrverhalten auf dem IF-Draht
bei Gangeinfädelung prüfen
e)
IF-Funktion NOT-STOP prüfen
e)
Probefahrt mit Nennlast
Nach erfolgter Wartung das Flurförderzeug einem Beauftragten vorführen
e) IF: induktiv geführte Flurförderzeuge
e) IF: induktiv geführte Flurförderzeuge
F6
t
t
t
t
t
t
t
5073186 D
j) Kette erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden prüfen, ggf. einstellen.
5073186 D
j) Kette erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden prüfen, ggf. einstellen.
t
t
t
F6
Egs
Egs
G
G
Egs
Egs
G
G
D
D
D
D
Eg
Eg
g Gleitflächen
Es
B
A
5073186 D
5073186 D
B
s Schmiernippel
F7
g Gleitflächen
Es
A
s Schmiernippel
F7
4.1
Betriebsmittel
4.1
Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß
und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen.
f
Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß
und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen.
f
Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel
dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar
sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen.
Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel
dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar
sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen.
Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung
ausdrücklich vorgeschrieben wird.
Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung
ausdrücklich vorgeschrieben wird.
Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muß umgehend mit einem geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden.
Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muß umgehend mit einem geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden.
*A
B
D
E
F
G
H
Menge
Bezeichnung
33 l
Hydrauliköl
H-LPD22
2,5 l
SAE 80 EP API GL 4
0,18 l SAE J 1703
FMVSS 116
DOT 3 und DOT 4
Mehrzweck-LithiumSchmierfett KP 2 (N)
DIN 51502
Mehrzweck-LithiumSchmierfett
KPF L2 N (M) mit MOS2
DIN 502
Kettenspray
Hochtemperaturfett
Verwendung für
Hydraulikanlage
*A
Getriebe
Hydraulische
Bremsanlage
B
D
Allgemein
E
Zahnstangen
F
Hubketten
Vorderradlager
G
H
Menge
Bezeichnung
33 l
Hydrauliköl
H-LPD22
2,5 l
SAE 80 EP API GL 4
0,18 l SAE J 1703
FMVSS 116
DOT 3 und DOT 4
Mehrzweck-LithiumSchmierfett KP 2 (N)
DIN 51502
Mehrzweck-LithiumSchmierfett
KPF L2 N (M) mit MOS2
DIN 502
Kettenspray
Hochtemperaturfett
Verwendung für
Hydraulikanlage
Getriebe
Hydraulische
Bremsanlage
Allgemein
Zahnstangen
Hubketten
Vorderradlager
5073186 D
* Zusätzlich 2% Additiv 68/D von Dea Fuchs
5073186 D
* Zusätzlich 2% Additiv 68/D von Dea Fuchs
F8
Betriebsmittel
F8
5
Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten
5
Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten
5.1
Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
5.1
Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle
notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind
herzustellen:
– Flurförderzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Batteriestecker herausziehen und so das Flurförderzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern.
– Bei Arbeiten unter angehobenem Flurförderzeug ist dieses so zu sichern, daß ein
Absinken, Abkippen oder Wegrutschen ausgeschlossen ist.
– Flurförderzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Batteriestecker herausziehen und so das Flurförderzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern.
– Bei Arbeiten unter angehobenem Flurförderzeug ist dieses so zu sichern, daß ein
Absinken, Abkippen oder Wegrutschen ausgeschlossen ist.
f
Beim Anheben des Flurförderzeuges sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels
„Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen (siehe Kapitel C).
f
Beim Anheben des Flurförderzeuges sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels
„Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen (siehe Kapitel C).
5.2
Fahrerplatzträger sichern
5.2
Fahrerplatzträger sichern
m
Fahrerplatzträger kann in gehobener
Stellung gesichert werden.
Fahrerplatzträger kann in gehobener
Stellung gesichert werden.
– Fahrerplatzträger anheben, bis sich
der Innenmast (1) über dem Träger
der Lastaufnahmesicherung befindet.
– Befestigungsschraube (4) herausschrauben und Sicherungsbolzen (3)
vom Träger (2) am Hubgerüst (5) abnehmen.
– Sicherungsbolzen auf vertikale Bohrung des Trägers aufsetzen und festschrauben.
– Fahrerplatzträger sehr langsam so
weit absenken, bis der Innenmast auf
dem Sicherungsbolzen aufsitzt.
– Fahrerplatzträger anheben, bis sich
der Innenmast (1) über dem Träger
der Lastaufnahmesicherung befindet.
– Befestigungsschraube (4) herausschrauben und Sicherungsbolzen (3)
vom Träger (2) am Hubgerüst (5) abnehmen.
– Sicherungsbolzen auf vertikale Bohrung des Trägers aufsetzen und festschrauben.
– Fahrerplatzträger sehr langsam so
weit absenken, bis der Innenmast auf
dem Sicherungsbolzen aufsitzt.
Hubkettenreinigung
5.3
m
Es ist wichtig, daß alle Hubketten und
Drehzapfen immer sauber und gut geschmiert sind. Hubketten sind Sicherheitselemente.
Ketten sollen keine erheblicheren Verschmutzungen aufweisen. Die Reinigung darf nur mit Paraffinderivaten
erfolgen, wie z.B. Petroleum oder Dieselkraftstoffe.
Ketten niemals mit Dampfstrahl-Hochdruckreiniger, Kaltreinigern oder chemischen Reinigern säubern.
5073186 D
5.3
5073186 D
Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle
notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind
herzustellen:
F9
Hubkettenreinigung
Es ist wichtig, daß alle Hubketten und
Drehzapfen immer sauber und gut geschmiert sind. Hubketten sind Sicherheitselemente.
Ketten sollen keine erheblicheren Verschmutzungen aufweisen. Die Reinigung darf nur mit Paraffinderivaten
erfolgen, wie z.B. Petroleum oder Dieselkraftstoffe.
Ketten niemals mit Dampfstrahl-Hochdruckreiniger, Kaltreinigern oder chemischen Reinigern säubern.
F9
m
5.5
Inspektion der Hubketten
5.4
Inspektion der Hubketten
Unzulässiger Verschleiß und äußere Beschädigungen:
Unzulässiger Verschleiß und äußere Beschädigungen:
Entsprechend den offiziellen Vorschriften gilt eine Kette dann als verschlissen, wenn
sie sich im Bereich, welcher über das Umlenkrad geführt wird, um 3% gelängt hat.
Wir halten einen Austausch aus sicherheitstechnischen Gründen bei einer Längung
von 2% für empfehlenswert.
Entsprechend den offiziellen Vorschriften gilt eine Kette dann als verschlissen, wenn
sie sich im Bereich, welcher über das Umlenkrad geführt wird, um 3% gelängt hat.
Wir halten einen Austausch aus sicherheitstechnischen Gründen bei einer Längung
von 2% für empfehlenswert.
Auch bei äußeren Beschädigungen der Kette sollte umgehend ein Kettenaustausch
durchgeführt werden, denn solche Beschädigungen führen nach einer gewissen Zeit
zu Dauerbrüchen.
Auch bei äußeren Beschädigungen der Kette sollte umgehend ein Kettenaustausch
durchgeführt werden, denn solche Beschädigungen führen nach einer gewissen Zeit
zu Dauerbrüchen.
m
Ist das Flurförderzeug mit zwei Hubketten ausgerüstet, so müssen stets beide Ketten
ausgetauscht werden. Nur dann ist eine gleichmäßige Lastverteilung auf beide Ketten gewährleistet. Beim Kettentausch müssen auch die Verbindungsbolzen zwischen
Kettenanker und Kette erneuert werden. Grundsätzlich dürfen nur neue Originalteile
verwendet werden.
Kettenreparatur
5.5
Auch bei der Kettenreparatur dürfen nur neue Originalteile eingesetzt werden. Die
Nietköpfe sind vor dem Demontieren abzuschleifen. So werden Beschädigungen
durch den Bolzen beim Hindurchtreiben durch die Zwischenlaschen bzw. das lnnenglied im Bohrungsbereich verhindert. Ausgebaute Bolzen und Laschen dürfen nicht
wiederverwendet werden.
Ist das Flurförderzeug mit zwei Hubketten ausgerüstet, so müssen stets beide Ketten
ausgetauscht werden. Nur dann ist eine gleichmäßige Lastverteilung auf beide Ketten gewährleistet. Beim Kettentausch müssen auch die Verbindungsbolzen zwischen
Kettenanker und Kette erneuert werden. Grundsätzlich dürfen nur neue Originalteile
verwendet werden.
Kettenreparatur
Auch bei der Kettenreparatur dürfen nur neue Originalteile eingesetzt werden. Die
Nietköpfe sind vor dem Demontieren abzuschleifen. So werden Beschädigungen
durch den Bolzen beim Hindurchtreiben durch die Zwischenlaschen bzw. das lnnenglied im Bohrungsbereich verhindert. Ausgebaute Bolzen und Laschen dürfen nicht
wiederverwendet werden.
5.6
Getriebeölwechsel
5.6
Getriebeölwechsel
m
Auf keinen Fall darf Öl in das Kanalnetz oder in das Erdreich gelangen. Altöl muß bis
zur vorschriftsmäßigen Entsorgung sicher aufbewahrt werden.
m
Auf keinen Fall darf Öl in das Kanalnetz oder in das Erdreich gelangen. Altöl muß bis
zur vorschriftsmäßigen Entsorgung sicher aufbewahrt werden.
F 10
Öl ablassen:
– Ölablaßwanne unter das Getriebe
stellen.
– Ölablaßschraube (7) auf der Unterseite des Getriebes öffnen und das Öl
ablassen.
– Ölablaßwanne unter das Getriebe
stellen.
– Ölablaßschraube (7) auf der Unterseite des Getriebes öffnen und das Öl
ablassen.
6
Öl einfüllen:
Öl einfüllen:
– Ölablaßschraube (7) eindrehen und
festziehen.
– Ölstandskontroll- und Öleinfüllschraube (6) an der oberen Seite des Getriebes öffnen.
– Neues Getriebeöl bis zur Ölstandskontrollbohrung auffüllen.
– Ölstandskontroll- und Öleinfüllschraube (6) wieder eindrehen.
– Ölablaßschraube (7) eindrehen und
festziehen.
– Ölstandskontroll- und Öleinfüllschraube (6) an der oberen Seite des Getriebes öffnen.
– Neues Getriebeöl bis zur Ölstandskontrollbohrung auffüllen.
– Ölstandskontroll- und Öleinfüllschraube (6) wieder eindrehen.
7
Wegen des Entsorgungsproblems und des eventuell erforderlichen Spezialwerkzeuges sowie der nötigen Fachkenntnisse sollte das Getriebe- und Hydrauliköl sowie die
Bremsflüssigkeit und der Filterwechsel vom Kundendienst durchgeführt werden.
5073186 D
A
Öl ablassen:
A
F 10
6
7
Wegen des Entsorgungsproblems und des eventuell erforderlichen Spezialwerkzeuges sowie der nötigen Fachkenntnisse sollte das Getriebe- und Hydrauliköl sowie die
Bremsflüssigkeit und der Filterwechsel vom Kundendienst durchgeführt werden.
5073186 D
5.4
5.7
Entlüftungsfilter reinigen
5.7
Entlüftungsfilter mit Ölmeßstab (8) herausdrehen und mit Druckluft oder einem
Reinigungsmittel reinigen.
Entlüftungsfilter reinigen
Entlüftungsfilter mit Ölmeßstab (8) herausdrehen und mit Druckluft oder einem
Reinigungsmittel reinigen.
m
Verbrauchte Filter ordnungsgemäß entsorgen.
m
Verbrauchte Filter ordnungsgemäß entsorgen.
5.8
Hydraulikölfilter wechseln
5.8
Hydraulikölfilter wechseln
5073186 D
– HydraulikölfiIter-Verschlußkappe (9)
abschrauben.
– Filtereinsatz wechseln; falls der ORing beschädigt ist, muß auch dieser
ausgetauscht werden. O-Ring beim
Einbau leicht einölen.
– Verschlußkappe wieder aufschrauben.
5073186 D
– HydraulikölfiIter-Verschlußkappe (9)
abschrauben.
– Filtereinsatz wechseln; falls der ORing beschädigt ist, muß auch dieser
ausgetauscht werden. O-Ring beim
Einbau leicht einölen.
– Verschlußkappe wieder aufschrauben.
F 11
F 11
Hydrauliköl
5.9
– Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten.
m
5.10
– Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten.
m
Auf keinen Fall darf Öl in das Kanalnetz oder in das Erdreich gelangen. Altöl muß bis
zur vorschriftsmäßigen Entsorgung sicher aufbewahrt werden.
Öl ablassen:
Hydrauliköl bei herausgenommenem
Entlüftungsfilter (8) absaugen. Falls diese Möglichkeit nicht besteht, kann das
Hydrauliköl nach dem Ausschrauben
der Ölablaßschraube unten am Hydrauliktank abgelassen werden.
Hydrauliköl bei herausgenommenem
Entlüftungsfilter (8) absaugen. Falls diese Möglichkeit nicht besteht, kann das
Hydrauliköl nach dem Ausschrauben
der Ölablaßschraube unten am Hydrauliktank abgelassen werden.
Öl einfüllen:
Öl einfüllen:
Ölablaßschraube wieder eindrehen.
Neues Hydrauliköl bis zur oberen Markierung (max.) am Ölmeßstab (10) auffüllen. Entlüftungsfilter wieder aufschrauben.
Ölablaßschraube wieder eindrehen.
Neues Hydrauliköl bis zur oberen Markierung (max.) am Ölmeßstab (10) auffüllen. Entlüftungsfilter wieder aufschrauben.
Hydraulikölstand prüfen:
Hydraulikölstand prüfen:
Prüfen, ob sich bei ganz abgesenktem Hubgerüst der Hydraulikölstand zwischen der
min. und max. Markierung des Ölmeßstabes (10) befindet.
Ist dies nicht der Fall, muß neues Hydrauliköl nachgefüllt werden.
Prüfen, ob sich bei ganz abgesenktem Hubgerüst der Hydraulikölstand zwischen der
min. und max. Markierung des Ölmeßstabes (10) befindet.
Ist dies nicht der Fall, muß neues Hydrauliköl nachgefüllt werden.
Hydraulik-Schlauchleitungen
5.10
F 12
Hydraulik-Schlauchleitungen
Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren sollten die Schlauchleitungen ersetzt werden, siehe Sicherheitsregeln für Hydraulik-Schlauchleitungen ZH 1/74.
Bremsflüssigkeit prüfen
5.11
f
Bremsflüssigkeit ist giftig und daher nur
in verschlossenen Originalbehältern aufzubewahren. Außerdem ist zu beachten,
daß Bremsflüssigkeit den Fahrzeuglack
angreift.
Bremsflüssigkeit prüfen
Bremsflüssigkeit ist giftig und daher nur
in verschlossenen Originalbehältern aufzubewahren. Außerdem ist zu beachten,
daß Bremsflüssigkeit den Fahrzeuglack
angreift.
Im Werk wird Bremsflüssigkeit eingefüllt,
die nach spätestens zwei Jahren erneuert werden muß, da sie sich im Laufe der
Zeit verändert und ihre ursprünglichen
Fähigkeiten verliert.
Im Werk wird Bremsflüssigkeit eingefüllt,
die nach spätestens zwei Jahren erneuert werden muß, da sie sich im Laufe der
Zeit verändert und ihre ursprünglichen
Fähigkeiten verliert.
Der Bremsflüssigkeit - Vorratsbehälter
(11) befindet sich im Heck des Fahrzeuges und ist nach Abnahme der Abdekkung zugänglich. Der Vorratsbehälter
soll immer bis 2 cm unter dem Behälterverschluß gefüllt sein.
Nur die vorgeschriebene Bremsflüssigkeit verwenden.
Die Dichtheit der gesamten Bremsanlage muß ständig gegeben sein.
Der Bremsflüssigkeit - Vorratsbehälter
(11) befindet sich im Heck des Fahrzeuges und ist nach Abnahme der Abdekkung zugänglich. Der Vorratsbehälter
soll immer bis 2 cm unter dem Behälterverschluß gefüllt sein.
Nur die vorgeschriebene Bremsflüssigkeit verwenden.
Die Dichtheit der gesamten Bremsanlage muß ständig gegeben sein.
5073186 D
f
Auf keinen Fall darf Öl in das Kanalnetz oder in das Erdreich gelangen. Altöl muß bis
zur vorschriftsmäßigen Entsorgung sicher aufbewahrt werden.
Öl ablassen:
Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren sollten die Schlauchleitungen ersetzt werden, siehe Sicherheitsregeln für Hydraulik-Schlauchleitungen ZH 1/74.
5.11
Hydrauliköl
F 12
5073186 D
5.9
5.12
Elektrische Sicherungen prüfen
5.12
– Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Kapitel F).
– Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert prüfen, ggf. wechseln.
19
20
18
– Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Kapitel F).
– Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert prüfen, ggf. wechseln.
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POS
12
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18
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20
Bezeichnung
2F15
1F11
3F10
F3.1
F1.2
5F2
F2.1
1F3
2F10
Absicherung von:
Hydraulik
Fahren
Lenkung
Steuerstrom
Wandler U16 Eingang
Wandler U16 Ausgang
Steuerstrom
Fahrsteuerung
Hydrauliksteuerung
Wert
250 A
160 A
30 A
24 V / 10 A
48 V / 3,15 A
6,3 A
48 V / 10 V
3,15 A
3,15 A
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Elektrische Sicherungen prüfen
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POS
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Bezeichnung
2F15
1F11
3F10
F3.1
F1.2
5F2
F2.1
1F3
2F10
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Absicherung von:
Hydraulik
Fahren
Lenkung
Steuerstrom
Wandler U16 Eingang
Wandler U16 Ausgang
Steuerstrom
Fahrsteuerung
Hydrauliksteuerung
Wert
250 A
160 A
30 A
24 V / 10 A
48 V / 3,15 A
6,3 A
48 V / 10 V
3,15 A
3,15 A
F 13
6
Wiederinbetriebnahme
5.13
Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf
erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden:
Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf
erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden:
– Hupe auf Funktion prüfen.
– Hauptschalter auf Funktion prüfen.
– Bremse auf Funktion prüfen.
– Hupe auf Funktion prüfen.
– Hauptschalter auf Funktion prüfen.
– Bremse auf Funktion prüfen.
Stillegung des Flurförderzeuges
6
Wird das Flurförderzeug länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die Maßnahmen vor, während und
nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen.
m
m
Das Flurförderzeug muß während der Stillegung so aufgebockt werden, daß alle Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, daß Räder und Radlager nicht
beschädigt werden.
Maßnahmen vor der Stillegung
6.1
Flurförderzeug gründlich reinigen.
Bremsen überprüfen.
Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F).
Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem
dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten.
Flurförderzeug gründlich reinigen.
Bremsen überprüfen.
Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F).
Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem
dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten.
A
Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten.
F 14
Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten.
– Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen.
Maßnahmen während der Stillegung
6.2
Maßnahmen während der Stillegung
Alle 2 Monate:
Alle 2 Monate:
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch
die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört.
m
5073186 D
m
Maßnahmen vor der Stillegung
–
–
–
–
– Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen.
6.2
Das Flurförderzeug muß während der Stillegung so aufgebockt werden, daß alle Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, daß Räder und Radlager nicht
beschädigt werden.
Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende
Maßnahmen mit dem Hersteller-Service abzusprechen.
–
–
–
–
A
Stillegung des Flurförderzeuges
Wird das Flurförderzeug länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die Maßnahmen vor, während und
nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen.
Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende
Maßnahmen mit dem Hersteller-Service abzusprechen.
6.1
Wiederinbetriebnahme
F 14
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch
die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört.
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5.13
6.3
Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung
6.3
– Flurförderzeug gründlich reinigen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F ).
– Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen.
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
f
7
A
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen.
f
Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen.
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen
(D: UVV-Prüfung nach UVB 36)
7
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen.
Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen.
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen
(D: UVV-Prüfung nach UVB 36)
Das Flurförderzeug muß mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese
Person muß ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflußt von betrieblichen und
wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie
muß ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines
Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der
Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu
können.
Das Flurförderzeug muß mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese
Person muß ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflußt von betrieblichen und
wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie
muß ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines
Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der
Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu
können.
Dabei muß eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeugs in bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muß das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl.
unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung
aufzubewahren.
Dabei muß eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeugs in bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muß das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl.
unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung
aufzubewahren.
Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muß der Betreiber sorgen.
Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muß der Betreiber sorgen.
A
Für diese Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug
nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in
welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgen muß.
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A
– Flurförderzeug gründlich reinigen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F ).
– Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen.
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
Für diese Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug
nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in
welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgen muß.
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Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung
F 15
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