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KMS 100 Betriebsanleitung 50047885 04.02 07.99- D Vorwort Vorwort Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer. Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B. Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer. Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B. In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert. Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten, dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet wird. In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert. Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten, dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet wird. Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet: Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet: f Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden. f Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden. m Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden. m Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden. A Steht vor Hinweisen und Erklärungen. t Kennzeichnet Serienausstattung. t Kennzeichnet Serienausstattung. o Kennzeichnet Zusatzausstattung. o Kennzeichnet Zusatzausstattung. Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen. Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden. Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen. Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden. Urheberrecht Urheberrecht Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG. Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG. Jungheinrich Aktiengesellschaft Jungheinrich Aktiengesellschaft Am Stadtrand 35 22047 Hamburg - GERMANY Am Stadtrand 35 22047 Hamburg - GERMANY Telefon: +49 (0) 40/6948-0 Telefon: +49 (0) 40/6948-0 www.jungheinrich.com www.jungheinrich.com 0108.D 0108.D A Steht vor Hinweisen und Erklärungen. 0108.D 0108.D Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis A Bestimmungsgemäße Verwendung ...................................A1 B Fahrzeugbeschreibung B Fahrzeugbeschreibung 1 2 2.1 3 3.1 3.2 3.3 3.4 4 4.1 4.2 Einsatzbeschreibung ......................................................................... B1 Baugruppen- und Funktionsbeschreibung ........................................ B2 Fahrzeug ........................................................................................... B3 Technische Daten Standardausführung ............................................ B4 Allgemeine Technische Daten .......................................................... B5 Hubgerüstausführung ........................................................................ B7 EN-Normen ....................................................................................... B8 Einsatzbedingungen .......................................................................... B8 Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ....................................... B9 Typenschild, Fahrzeug .................................................................... B10 Tragfähigkeit ................................................................................... B10 1 2 2.1 3 3.1 3.2 3.3 3.4 4 4.1 4.2 Einsatzbeschreibung ......................................................................... B1 Baugruppen- und Funktionsbeschreibung ........................................ B2 Fahrzeug ........................................................................................... B3 Technische Daten Standardausführung ............................................ B4 Allgemeine Technische Daten .......................................................... B5 Hubgerüstausführung ........................................................................ B7 EN-Normen ....................................................................................... B8 Einsatzbedingungen .......................................................................... B8 Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ....................................... B9 Typenschild, Fahrzeug .................................................................... B10 Tragfähigkeit ................................................................................... B10 C Transport und Erstinbetriebnahme C Transport und Erstinbetriebnahme 1 2 3 3.1 3.2 4 Transport ........................................................................................... C1 Kranverladung ................................................................................... C1 Erstinbetriebnahme ........................................................................... C2 Erstinbetriebnahme ohne Batterie ..................................................... C2 Erstinbetriebnahme bei ausgebautem oder umgelegtem Mast ......... C2 lnbetriebnahme ................................................................................. C3 1 2 3 3.1 3.2 4 Transport ........................................................................................... C1 Kranverladung ................................................................................... C1 Erstinbetriebnahme ........................................................................... C2 Erstinbetriebnahme ohne Batterie ..................................................... C2 Erstinbetriebnahme bei ausgebautem oder umgelegtem Mast ......... C2 lnbetriebnahme ................................................................................. C3 D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel 1 2 3 4 4.1 5 6 Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ............... D1 Batterietypen ..................................................................................... D1 Batterie laden .................................................................................... D2 Batterie aus- und einbauen ............................................................... D3 Aus- und Einbau mit Batterietransportwagen .................................... D3 Batterie - Zustand, Säurestand und Säuredichte prüfen ................... D4 Batterieentladeanzeiger .................................................................... D4 1 2 3 4 4.1 5 6 Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ............... D1 Batterietypen ..................................................................................... D1 Batterie laden .................................................................................... D2 Batterie aus- und einbauen ............................................................... D3 Aus- und Einbau mit Batterietransportwagen .................................... D3 Batterie - Zustand, Säurestand und Säuredichte prüfen ................... D4 Batterieentladeanzeiger .................................................................... D4 5073186 D Bestimmungsgemäße Verwendung ...................................A1 5073186 D A I1 I1 Bedienung E Bedienung 1 2 3 3.1 3.2 3.3 4 5 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 6 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 6.7 6.8 6.9 Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Fahrzeuges ............. E1 Varianten zur Bedienpultanordnung .................................................. E2 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................. E4 Bedien- und Anzeigeelemente am Bedienpult .................................. E4 Bedien- und Anzeigeelemente am Display ...................................... E5 Symbole für den Betriebszustand des Fahrzeuges .......................... E6 Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................. E7 Arbeiten mit dem Fahrzeug ............................................................... E8 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ............................................... E8 Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................. E9 Heben - Senken - außerhalb und innerhalb der Regalgassen ........ E14 Diagonalfahrt (gleichzeitiges Fahren und Heben). .......................... E15 Kommissionieren und Stapeln ........................................................ E16 Fahrzeug gesichert abstellen .......................................................... E17 Störungshilfe ................................................................................... E18 Notstopeinrichtung .......................................................................... E19 Notabsenken Fahrerkabine ............................................................. E19 Fahrerkabine mit Notabseilgerät verlassen ..................................... E20 Schlaffkettensicherung (Signal quittieren) ....................................... E21 Fahrabschaltung (o) ........................................................................ E21 Hubbegrenzung (o) ......................................................................... E21 Gangendsicherung (o) ..................................................................... E22 IF-Notbetrieb ................................................................................... E23 Bergung des Fahrzeugs aus dem Schmalgang .............................. E24 1 2 3 3.1 3.2 3.3 4 5 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 6 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 6.7 6.8 6.9 Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Fahrzeuges ............. E1 Varianten zur Bedienpultanordnung .................................................. E2 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................. E4 Bedien- und Anzeigeelemente am Bedienpult .................................. E4 Bedien- und Anzeigeelemente am Display ...................................... E5 Symbole für den Betriebszustand des Fahrzeuges .......................... E6 Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................. E7 Arbeiten mit dem Fahrzeug ............................................................... E8 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ............................................... E8 Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................. E9 Heben - Senken - außerhalb und innerhalb der Regalgassen ........ E14 Diagonalfahrt (gleichzeitiges Fahren und Heben). .......................... E15 Kommissionieren und Stapeln ........................................................ E16 Fahrzeug gesichert abstellen .......................................................... E17 Störungshilfe ................................................................................... E18 Notstopeinrichtung .......................................................................... E19 Notabsenken Fahrerkabine ............................................................. E19 Fahrerkabine mit Notabseilgerät verlassen ..................................... E20 Schlaffkettensicherung (Signal quittieren) ....................................... E21 Fahrabschaltung (o) ........................................................................ E21 Hubbegrenzung (o) ......................................................................... E21 Gangendsicherung (o) ..................................................................... E22 IF-Notbetrieb ................................................................................... E23 Bergung des Fahrzeugs aus dem Schmalgang .............................. E24 F Instandhaltung des Flurförderzeuges F Instandhaltung des Flurförderzeuges 1 2 3 4 4.1 5 5.1 Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................F1 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung ...................................F1 Wartung und Inspektion .....................................................................F3 Wartungs-Checkliste KMS 100 ..........................................................F4 Betriebsmittel .....................................................................................F8 Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ...............F9 Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ........................................................................................F9 Fahrerplatzträger sichern ...................................................................F9 Hubkettenreinigung ............................................................................F9 Inspektion der Hubketten .................................................................F10 Kettenreparatur ................................................................................F10 Getriebeölwechsel ............................................................................F10 Entlüftungsfilter reinigen ...................................................................F11 Hydraulikölfilter wechseln .................................................................F11 1 2 3 4 4.1 5 5.1 Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................F1 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung ...................................F1 Wartung und Inspektion .....................................................................F3 Wartungs-Checkliste KMS 100 ..........................................................F4 Betriebsmittel .....................................................................................F8 Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ...............F9 Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ........................................................................................F9 Fahrerplatzträger sichern ...................................................................F9 Hubkettenreinigung ............................................................................F9 Inspektion der Hubketten .................................................................F10 Kettenreparatur ................................................................................F10 Getriebeölwechsel ............................................................................F10 Entlüftungsfilter reinigen ...................................................................F11 Hydraulikölfilter wechseln .................................................................F11 I2 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 5.7 5.8 5073186 D 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 5.7 5.8 I2 5073186 D E 5.9 5.10 5.11 5.12 5.13 6 6.1 6.2 6.3 7 Hydrauliköl .......................................................................................F12 Hydraulik-Schlauchleitungen ............................................................F12 Bremsflüssigkeit prüfen ....................................................................F12 Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................F13 Wiederinbetriebnahme .....................................................................F14 Stillegung des Flurförderzeuges ......................................................F14 Maßnahmen vor der Stillegung ........................................................F14 Maßnahmen während der Stillegung ...............................................F14 Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung ......................................F15 Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach UVB 36) .......................F15 5073186 D Hydrauliköl .......................................................................................F12 Hydraulik-Schlauchleitungen ............................................................F12 Bremsflüssigkeit prüfen ....................................................................F12 Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................F13 Wiederinbetriebnahme .....................................................................F14 Stillegung des Flurförderzeuges ......................................................F14 Maßnahmen vor der Stillegung ........................................................F14 Maßnahmen während der Stillegung ...............................................F14 Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung ......................................F15 Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach UVB 36) .......................F15 5073186 D 5.9 5.10 5.11 5.12 5.13 6 6.1 6.2 6.3 7 I3 I3 I4 I4 5073186 D 5073186 D A Bestimmungsgemäße Verwendung A Bestimmungsgemäße Verwendung A A m Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneingeschränkt. Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneingeschränkt. Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug, das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist. Es muß nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden. Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug, das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist. Es muß nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden. Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat. Der Betreiber muß sicherstellen, daß das Flurförderzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie die Einhaltung der Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muß sicherstellen, daß alle Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben. Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat. Der Betreiber muß sicherstellen, daß das Flurförderzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie die Einhaltung der Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muß sicherstellen, daß alle Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben. m Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden sind. Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder die damit ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen. Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller. 5073186 D 5073186 D Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder die damit ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen. Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller. Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden sind. A1 A1 A2 A2 5073186 D 5073186 D B Fahrzeugbeschreibung B Fahrzeugbeschreibung 1 1 Einsatzbeschreibung Einsatzbeschreibung Der Kommissionier-Stapler KMS 100 ist ein Fluförderzeug nach DIN 15140 mit Kraftantrieb. Die Bedienung erfolgt vom hebbaren Fahrerplatz aus; zugelassen ist nur eine Bedienungsperson. Durch den Gabelzusatzhub kann die Lastablagefläche immer in eine bequeme Arbeitshöhe gebracht werden. Der Kommissionier-Stapler ist dazu geeignet, in engen Gängen mit seitlich angeordneten Regalen betrieben zu werden und ist besonders dafür konstruiert, darin mit angehobener Last fahren zu können. Voraussetzung ist eine einwandfreie Bodenbeschaffenheit: Der Kommissionier-Stapler KMS 100 ist ein Fluförderzeug nach DIN 15140 mit Kraftantrieb. Die Bedienung erfolgt vom hebbaren Fahrerplatz aus; zugelassen ist nur eine Bedienungsperson. Durch den Gabelzusatzhub kann die Lastablagefläche immer in eine bequeme Arbeitshöhe gebracht werden. Der Kommissionier-Stapler ist dazu geeignet, in engen Gängen mit seitlich angeordneten Regalen betrieben zu werden und ist besonders dafür konstruiert, darin mit angehobener Last fahren zu können. Voraussetzung ist eine einwandfreie Bodenbeschaffenheit: – ebener und horizontaler Boden entsprechend den Angaben des Staplerherstellers, der in der Lage ist, das Gewicht des Staplers, des Fahrers und der Last während des Betriebes zu tragen – ebener und horizontaler Boden entsprechend den Angaben des Staplerherstellers, der in der Lage ist, das Gewicht des Staplers, des Fahrers und der Last während des Betriebes zu tragen – Boden frei von Fremdkörpern und Gegenständen, die den Betrieb oder die Standsicherheit des Staplers beeinträchtigen können – Boden frei von Fremdkörpern und Gegenständen, die den Betrieb oder die Standsicherheit des Staplers beeinträchtigen können Die Tragfähigkeit ist dem Typenschild zu entnehmen. Die Tragfähigkeit ist dem Typenschild zu entnehmen. Lastschwerpunkt 600 mm Typ KMS 100 Tragfähigkeit 1000 kg Lastschwerpunkt 600 mm 5073186 D Tragfähigkeit 1000 kg 5073186 D Typ KMS 100 B1 B1 Pos. 1 2 3 4 5 Bezeichnung Baugruppen- und Funktionsbeschreibung Pos. 1 o Zusatzhub t t t t Hebbarer Fahrerstand 2 Mast 3 Rahmen 4 Batterie 5 t = Serienausstattung B2 2 o = Zusatzausstattung Bezeichnung o Zusatzhub t t t t Hebbarer Fahrerstand Mast Rahmen Batterie t = Serienausstattung B2 o = Zusatzausstattung 5073186 D Baugruppen- und Funktionsbeschreibung 5073186 D 2 Fahrzeug 2.1 Fahrzeug Integriertes Informationsdisplay zur Anzeige aller für den Fahrer wichtigen Informationen wie Lenkradstellung, Plattformhöhe, Fahrzeugzustandsmeldungen (z.B. Störungen, Einstiegstüren nicht geschlossen, usw.), Betriebsstunden, Batteriekapazität, Uhrzeit sowie Status der Induktivführung usw. Elektrische Lenkung mit kleinem handlichen Lenkknopf - Lenkrad für präzises und leichtgängiges Steuern des kompakten Fahrzeuges. Elektrische Lenkung mit kleinem handlichen Lenkknopf - Lenkrad für präzises und leichtgängiges Steuern des kompakten Fahrzeuges. Zweihandbedienung über kapazitive Sensoren an Griffelement und Masterpilot für entlastende Handauflage; kein unbequemes Betätigen von Totmannschaltern mit Belastung der Handgelenke. Zweihandbedienung über kapazitive Sensoren an Griffelement und Masterpilot für entlastende Handauflage; kein unbequemes Betätigen von Totmannschaltern mit Belastung der Handgelenke. Masterpilot für gleichzeitiges Fahren und Heben auch bei ungeführtem Fahrzeugbetrieb. Natürliche Daumen- und Handbewegung zur ermüdungsfreien Bedienung ohne Belastung der Handgelenke; feinfühlige Dosierung der Fahr- und Hydraulikbewegungen schont die Kommissionierware. Genaues Anfahren der Kommissionierposition, sowie exakte Plazierung der Ware im Stapelbetrieb. Masterpilot für gleichzeitiges Fahren und Heben auch bei ungeführtem Fahrzeugbetrieb. Natürliche Daumen- und Handbewegung zur ermüdungsfreien Bedienung ohne Belastung der Handgelenke; feinfühlige Dosierung der Fahr- und Hydraulikbewegungen schont die Kommissionierware. Genaues Anfahren der Kommissionierposition, sowie exakte Plazierung der Ware im Stapelbetrieb. Lastseitige, übersichtliche Bedienpulte mit geringem Vorbaumaß ermöglichen beste Palettenzugängigkeit für hohe Kommissionierleistung. Der Fahrer braucht sich zwischen Gerätebedienung und Kommissionieren nie umzudrehen. Fahrbahn, Last bzw. Gabelzinken sind immer im Blickfeld. Lastseitige, übersichtliche Bedienpulte mit geringem Vorbaumaß ermöglichen beste Palettenzugängigkeit für hohe Kommissionierleistung. Der Fahrer braucht sich zwischen Gerätebedienung und Kommissionieren nie umzudrehen. Fahrbahn, Last bzw. Gabelzinken sind immer im Blickfeld. Unterschiedliche Varianten der Bedienpultanordung (siehe Sonderausstattung) zur Anpassung der Gerätebedienung an die jeweilige Kommissionierware bzw. an die Lagergegebenheiten. Flexibilität auch bei wechselnden Einsatzbedingungen durch variable Anbringung der Bedienpulte. Unterschiedliche Varianten der Bedienpultanordung (siehe Sonderausstattung) zur Anpassung der Gerätebedienung an die jeweilige Kommissionierware bzw. an die Lagergegebenheiten. Flexibilität auch bei wechselnden Einsatzbedingungen durch variable Anbringung der Bedienpulte. Anordung der Zusatzfunktionen (z.B. Zusatzhub) neben dem Haltegriff für effiziente und sichere Gerätebedienung ohne umzugreifen. Auslösung und Geschwindigkeitssteuerung der Zusatzfunktionen durch den Masterpiloten. Anordung der Zusatzfunktionen (z.B. Zusatzhub) neben dem Haltegriff für effiziente und sichere Gerätebedienung ohne umzugreifen. Auslösung und Geschwindigkeitssteuerung der Zusatzfunktionen durch den Masterpiloten. Mehrfachbremssystem mit mindestens zwei voneinander unabhängigen Systemen. Weiches und sicheres Abbremsen des Fahrzeuges ist in jeder Situation gewährleistet. Verschleißfreie generatorische Betriebsbremse mit Energierückgewinnung, sowie Federspeicherbremse auf Fahrmotor als Parkbremse beim Stapeln und als Notstopbremse. Bei Bedarf sind die Fahrzeuge mit einer zusätzlichen hydraulischen Lastradbremse ausgerüstet. Mehrfachbremssystem mit mindestens zwei voneinander unabhängigen Systemen. Weiches und sicheres Abbremsen des Fahrzeuges ist in jeder Situation gewährleistet. Verschleißfreie generatorische Betriebsbremse mit Energierückgewinnung, sowie Federspeicherbremse auf Fahrmotor als Parkbremse beim Stapeln und als Notstopbremse. Bei Bedarf sind die Fahrzeuge mit einer zusätzlichen hydraulischen Lastradbremse ausgerüstet. 5073186 D Integriertes Informationsdisplay zur Anzeige aller für den Fahrer wichtigen Informationen wie Lenkradstellung, Plattformhöhe, Fahrzeugzustandsmeldungen (z.B. Störungen, Einstiegstüren nicht geschlossen, usw.), Betriebsstunden, Batteriekapazität, Uhrzeit sowie Status der Induktivführung usw. 5073186 D 2.1 B3 B3 Technische Daten Standardausführung 3 der technischen Daten gemäß VDI 2198. A Angabe Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten. 5073186 D der technischen Daten gemäß VDI 2198. A Angabe Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten. B4 Technische Daten Standardausführung 5073186 D 3 B4 3.1 Allgemeine Technische Daten 3.1 Kennzeichen 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.8 1.9 Typenverzeichnis des Herstellers Antrieb Elektro, Diesel, Benzin, Treibgas, Netzelektro Bedienung Hand, Geh, Stand, Sitz, Kommissionierer Tragfähigkeit/Last Lastschwerpunktabstand Lastabstand Radstand Kennzeichen KMS 100 1.2 Elektro 1.3 Kommissionierer 1.4 Q (t) c (mm) x (mm) y (mm) 1,0 600 247 1490 1.5 1.6 1.8 1.9 kg kg kg 3430 3260/1170 1690/1740 2.1 2.2 2.3 Gewichte 2.1 2.2 2.3 Eigengewicht mit Batterie Achslast mit Last vorn/hinten Achslast ohne Last vorn/hinten 3.1 3.2 3.3 3.5 3.6 3.7 6.3 6.4 6.5 Fahrmotor, Leistung S2 60 min Hubmotor, Leistung bei S3 25% Batterie nach DIN 43531/35/36 A, B, C, nein (max.) Batteriespannung, Nennkapazität K5 Batteriegewicht Tractothan 3.1 b10 (mm) b11 (mm) 230 φ/ 115 310 φ/ 100 2/1x 895 0 3.2 3.3 3.5 3.6 3.7 kW kW 4,5 9,5 6.1 6.2 4 PzS 560 A (600) 6.3 V/Ah kg 48 933 6.4 6.5 dB(A) Impuls/MOSFET elektrisch 8.1 8.4 8.6 d1 (mm) d2 (mm) Kommissionierer Q (t) c (mm) x (mm) y (mm) 1,0 600 247 1490 Eigengewicht mit Batterie Achslast mit Last vorn/hinten Achslast ohne Last vorn/hinten kg kg kg 3430 3260/1170 1690/1740 Bereifung Vollgummi, Superelastik, Luft, Polyurethan Reifengröße, vorn Reifengröße, hinten Räder, Anzahl vorn/hinten (x=angetrieben) Spurweite, vorne Spurweite, hinten Tractothan b10 (mm) b11 (mm) 230 φ/ 115 310 φ/ 100 2/1x 895 0 kW kW 4,5 9,5 d1 (mm) d2 (mm) Fahrmotor, Leistung S2 60 min Hubmotor, Leistung bei S3 25% Batterie nach DIN 43531/35/36 A, B, C, nein (max.) Batteriespannung, Nennkapazität K5 Batteriegewicht 4 PzS 560 A (600) V/Ah kg 48 933 dB(A) Impuls/MOSFET elektrisch Sonstiges B5 5073186 D 5073186 D Art der Fahrsteuerung Schallpegel, Fahrerohr Lenkung Elektro E-Motor Sonstiges 8.1 8.4 8.6 KMS 100 Räder, Fahrwerk E-Motor 6.1 6.2 Typenverzeichnis des Herstellers Antrieb Elektro, Diesel, Benzin, Treibgas, Netzelektro Bedienung Hand, Geh, Stand, Sitz, Kommissionierer Tragfähigkeit/Last Lastschwerpunktabstand Lastabstand Radstand Gewichte Räder, Fahrwerk Bereifung Vollgummi, Superelastik, Luft, Polyurethan Reifengröße, vorn Reifengröße, hinten Räder, Anzahl vorn/hinten (x=angetrieben) Spurweite, vorne Spurweite, hinten Allgemeine Technische Daten Art der Fahrsteuerung Schallpegel, Fahrerohr Lenkung B5 Grundabmessungen 4.21 4.22 4.23 4.24 4.25 4.27 4.29 4.30 4.31 4.32 4.33 4.34 Grundabmessungen h1 (mm) h2 (mm) h3 (mm) h4 (mm) h6 (mm) h7 (mm) h9 (mm) h10 (mm) h15 (mm) h13 (mm) l1 (mm) l2 (mm) L3 (mm) b1/b2 (mm) s/e/l (mm) b3 (mm) b5 (mm) b6 (mm) b7 (mm) b8 (mm) m1 (mm) m2 (mm) 3830 5500 7820 2300 290 840 6340 7390 70 2870 2070 1010/1000 40 x 100 x 800 830 830 1200 75 67 4.2 4.3 4.4 4.5 4.7 4.8 4.11 4.12 4.14 4.15 4.19 4.20 Ast (mm) 1400 4.33 Ast (mm) 1200 4.34 Wa (mm) b12 (mm) l6 (mm) l8 (mm) (mm) h11 (mm) b9 (mm) b14 (mm) l10 (mm) 1723 1200 800 530 2000 1200 - 4.35 4.36 4.37 4.38 4.39 4.41 4.42 4.43 4.44 4.21 4.22 4.23 4.24 4.25 4.27 4.29 4.30 4.31 4.32 5073186 D 4.35 4.36 4.37 4.38 4.39 4.41 4.42 4.43 4.44 Höhe Hubgerüst eingefahren Freihub Hub Höhe Hubgerüst ausgefahren Höhe über Schutzdach (Kabine) Sitzhöhe / Standhöhe Zusatzhub Gesamthub Kommissionierhöhe Höhe gesenkt Gesamtlänge ohne Last Länge einschl. Gabelrücken Abstand Schwenkschubgabeldrehpunkt Gesamtbreite Gabelzinkenmaße Gabelträger DIN 15173, Klasse/Form A, B Gabelträgerbreite Gabelaußenabstand Breite über Führungsrollen Schub, seitlich Schub, seitlich von Mitte Fahrzeug Bodenfreiheit mit Last unter Hubgerüst Bodenfreiheit Mitte Radstand Arbeitsgangbreite bei Palette 1000 x 1200 quer Arbeitsgangbreite bei Palette 800 x 1200 längs Wenderadius Palettenbreite Palettenlänge Abstand Schwenkgabeldrehpunkt Kabinentiefe Einstieg Lichte Kabinenhöhe innen Fahrerplatzträgerbreite außen Breite Schwenkschubrahmen Breite Ausleger B6 Höhe Hubgerüst eingefahren Freihub Hub Höhe Hubgerüst ausgefahren Höhe über Schutzdach (Kabine) Sitzhöhe / Standhöhe Zusatzhub Gesamthub Kommissionierhöhe Höhe gesenkt Gesamtlänge ohne Last Länge einschl. Gabelrücken Abstand Schwenkschubgabeldrehpunkt Gesamtbreite Gabelzinkenmaße Gabelträger DIN 15173, Klasse/Form A, B Gabelträgerbreite Gabelaußenabstand Breite über Führungsrollen Schub, seitlich Schub, seitlich von Mitte Fahrzeug Bodenfreiheit mit Last unter Hubgerüst Bodenfreiheit Mitte Radstand Arbeitsgangbreite bei Palette 1000 x 1200 quer Arbeitsgangbreite bei Palette 800 x 1200 längs Wenderadius Palettenbreite Palettenlänge Abstand Schwenkgabeldrehpunkt Kabinentiefe Einstieg Lichte Kabinenhöhe innen Fahrerplatzträgerbreite außen Breite Schwenkschubrahmen Breite Ausleger h1 (mm) h2 (mm) h3 (mm) h4 (mm) h6 (mm) h7 (mm) h9 (mm) h10 (mm) h15 (mm) h13 (mm) l1 (mm) l2 (mm) L3 (mm) b1/b2 (mm) s/e/l (mm) b3 (mm) b5 (mm) b6 (mm) b7 (mm) b8 (mm) m1 (mm) m2 (mm) 3830 5500 7820 2300 290 840 6340 7390 70 2870 2070 1010/1000 40 x 100 x 800 830 830 1200 75 67 Ast (mm) 1400 Ast (mm) 1200 Wa (mm) b12 (mm) l6 (mm) l8 (mm) (mm) h11 (mm) b9 (mm) b14 (mm) l10 (mm) 1723 1200 800 530 2000 1200 - 5073186 D 4.2 4.3 4.4 4.5 4.7 4.8 4.11 4.12 4.14 4.15 4.19 4.20 B6 Leistungsdaten 5.1 5.2 5.3 5.4 5.7 5.8 5.9 5.10 5.11 3.2 Leistungsdaten Fahrgeschwindigkeit mit/ohne Last Hubgeschwindigkeit mit/ohne Last Senkgeschwindigkeit mit/ohne Last Schubgeschwindigkeit mit/ohne Last Steigfähigkeit mit/ohne Last max. Steigfähigkeit mit/ohne Last Beschleunigungszeit mit/ohne Last Betriebsbremse Parkbremse/Totmann km/h m/s m/s m/s % % s 10,0/10,5 0,28/0,35 0,40/0,40 generatorisch elektr. Federsp. 5.1 5.2 5.3 5.4 5.7 5.8 5.9 5.10 5.11 Hubgerüstausführung 3.2 Zweifachteleskop- (ZT) und Dreifachteleskop- (DZ) Hubgerüst mit Vollfreihub Hub h3 [mm] 300 350 400 450 500 550 600 650 700 750 800 850 3000 3500 4000 4500 5000 5500 6000 6500 7000 7500 8000 8500 5073186 D Typ 300 350 400 450 500 550 600 650 700 750 800 850 Bauhöhe Bauhöhe eingefahren eingefahren (ZT) (DZ) h1 [mm] h1 [mm] 2380 2630 2302 2880 2320 3130 2320 3380 2483 3830 2650 4080 2816 4330 3104 4580 3354 4830 3604 5080 3854 5530 4104 Höhe über Schutzdach h6 [mm] 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 Zusatzhub h9 [mm] 840 840 840 840 840 840 840 840 840 840 840 840 Gesamthubhöhe h10 [mm] 3840 4340 4840 5340 5840 6340 6840 7340 7840 8340 8840 9340 Freihub Bauhöhe für DZ ausgefahren h2 [mm] h4 [mm] 163 330 406 784 1034 1284 1534 1784 km/h m/s m/s m/s % % s 10,0/10,5 0,28/0,35 0,40/0,40 generatorisch elektr. Federsp. Hubgerüstausführung Zweifachteleskop- (ZT) und Dreifachteleskop- (DZ) Hubgerüst mit Vollfreihub 5320 5820 6320 6820 7320 7820 8320 8820 9320 9820 10320 10820 Kommissionierhöhe h15 [mm] 4890 5390 5890 6390 6890 7390 7890 8390 8890 9390 9890 10390 Typ Hub h3 [mm] 300 350 400 450 500 550 600 650 700 750 800 850 3000 3500 4000 4500 5000 5500 6000 6500 7000 7500 8000 8500 Typ 5073186 D Typ Fahrgeschwindigkeit mit/ohne Last Hubgeschwindigkeit mit/ohne Last Senkgeschwindigkeit mit/ohne Last Schubgeschwindigkeit mit/ohne Last Steigfähigkeit mit/ohne Last max. Steigfähigkeit mit/ohne Last Beschleunigungszeit mit/ohne Last Betriebsbremse Parkbremse/Totmann B7 300 350 400 450 500 550 600 650 700 750 800 850 Bauhöhe Bauhöhe eingefahren eingefahren (ZT) (DZ) h1 [mm] h1 [mm] 2380 2630 2302 2880 2320 3130 2320 3380 2483 3830 2650 4080 2816 4330 3104 4580 3354 4830 3604 5080 3854 5530 4104 Höhe über Schutzdach h6 [mm] 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 2300 Zusatzhub h9 [mm] 840 840 840 840 840 840 840 840 840 840 840 840 Gesamthubhöhe h10 [mm] 3840 4340 4840 5340 5840 6340 6840 7340 7840 8340 8840 9340 Freihub Bauhöhe für DZ ausgefahren h2 [mm] h4 [mm] 163 330 406 784 1034 1284 1534 1784 5320 5820 6320 6820 7320 7820 8320 8820 9320 9820 10320 10820 Kommissionierhöhe h15 [mm] 4890 5390 5890 6390 6890 7390 7890 8390 8890 9390 9890 10390 B7 3.3 EN-Normen 3.3 Dauerschalldruckpegel: EN-Normen Dauerschalldruckpegel: 65 dB(A) gemäß prEN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871. A 65 dB(A) gemäß prEN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871. A Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen. Vibration: Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen. Vibration: Schwingungsbeschleunigung am Standplatz: Schwingungsbeschleunigung am Standplatz: m/s2 1,11 m/s2 gemäß Dokument N47E der CEN/TC 150/WG8. 1,11 gemäß Dokument N47E der CEN/TC 150/WG8. A A Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit ermittelt. Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV): Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit ermittelt. Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV): Einhaltung folgender Grenzwerte gemäß Produktnormen „Flurförderzeuge Elektromagnetische Verträglichkeit (9/95)“: - Störaussendung (EN 50081-1) - Störfestigkeit (EN 50082-2) - Elektrostatische Entladung (EN 61000-4-2). Einhaltung folgender Grenzwerte gemäß Produktnormen „Flurförderzeuge Elektromagnetische Verträglichkeit (9/95)“: - Störaussendung (EN 50081-1) - Störfestigkeit (EN 50082-2) - Elektrostatische Entladung (EN 61000-4-2). A Änderungen von elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen. A Änderungen von elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen. 3.4 Einsatzbedingungen 3.4 Einsatzbedingungen Umgebungstemperatur – bei Betrieb B8 0°C bis + 40°C. 5073186 D 0°C bis + 40°C. 5073186 D – bei Betrieb Umgebungstemperatur B8 4 Kennzeichnungsstellen und Typenschilder 4 Kennzeichnungsstellen und Typenschilder 14 14 Pos. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 13 Bezeichnung Typenschild Fahrzeug Schild Abseilgerät Warnschild „Heben von Personen mit der Lastaufnahme verboten“ Warnschild „Nicht unter die Lastaufnahme treten“ Warnschild „Quetschgefahr“ Warnschild „Vorsicht Elektronik mit Niederspannung“ Anschlagpunkte für Wagenheber Hydrauliköl einfüllen Schild Tragfähigkeit Schild „Bedienungsanleitung lesen“ Verbotsschild „Mitfahren verboten“ Not-Ablass Schild zum Öffnen und Schließen der Haube Anschlagpunkte für Kranverladung 5073186 D 5073186 D 13 B9 Pos. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Bezeichnung Typenschild Fahrzeug Schild Abseilgerät Warnschild „Heben von Personen mit der Lastaufnahme verboten“ Warnschild „Nicht unter die Lastaufnahme treten“ Warnschild „Quetschgefahr“ Warnschild „Vorsicht Elektronik mit Niederspannung“ Anschlagpunkte für Wagenheber Hydrauliköl einfüllen Schild Tragfähigkeit Schild „Bedienungsanleitung lesen“ Verbotsschild „Mitfahren verboten“ Not-Ablass Schild zum Öffnen und Schließen der Haube Anschlagpunkte für Kranverladung B9 4.1 Typenschild, Fahrzeug 4.1 18 19 20 21 22 23 Typenschild, Fahrzeug 18 29 Xxx Xxxx Xxxx Xxxx 19 28 Xxxxxx Xxxxxx Xxxxxxx Xxxxxx Xxxxxxx Xxxxxx Xxxxxxxx Xxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxx xx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxx Xxxxxxxxxx Xxxxxxxxx Xxxxxxxxx Xxxxx Xxxxx Xxxxx Xxxxx Xx X Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxx 20 27 Xxxxxx Xxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxx Xxxxxx xx xx 21 26 22 xx Xxxxxxx Xxxxxxxxxx Xxxxxx Xxxxxxxxx 25 23 29 Xxx Xxxx Xxxx Xxxx 28 Xxxxxx Xxxxxx Xxxxxxx Xxxxxx Xxxxxxx Xxxxxx Xxxxxxxx Xxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxx xx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxx Xxxxxxxxxx Xxxxxxxxx Xxxxxxxxx Xxxxx Xxxxx Xxxxx Xxxxx Xx X Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxx 23 Bezeichnung Typ Serien-Nr. Order-Nr. Tragfähigkeit in kg Batterie: Spannung V Amperestunden Ah Hersteller Pos. 24 25 26 27 28 29 Bezeichnung Lastschwerpunktabstand in mm Batteriegewicht min/max in kg Eigengewicht ohne Batterie in kg Baujahr Typen-Nr. Pos. 18 19 20 21 22 Hersteller-Logo 23 26 xx 25 Bezeichnung Typ Serien-Nr. Order-Nr. Tragfähigkeit in kg Batterie: Spannung V Amperestunden Ah Hersteller Pos. 24 25 26 27 28 29 Bezeichnung Lastschwerpunktabstand in mm Batteriegewicht min/max in kg Eigengewicht ohne Batterie in kg Baujahr Typen-Nr. Hersteller-Logo Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (19) angeben. Tragfähigkeit 4.2 Das Schild (12) gibt die Tragfähigkeit (Q in kg) des Fahrzeuges in Abhängigkeit von Lastschwerpunktabstand (D in mm) und Hubhöhe (H in mm) in Tabellenform an. Tragfähigkeit Das Schild (12) gibt die Tragfähigkeit (Q in kg) des Fahrzeuges in Abhängigkeit von Lastschwerpunktabstand (D in mm) und Hubhöhe (H in mm) in Tabellenform an. 12 12 -Nr. -Nr. Serien-Nr. Serien-Nr. Qkg Qkg Hmm Hmm 5073186 D Dmm 5073186 D Dmm B 10 xx 24 Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (19) angeben. 4.2 xx Xxxxxxx Xxxxxxxxxx Xxxxxx Xxxxxxxxx 24 Pos. 18 19 20 21 22 27 Xxxxxx Xxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxxxxxxxxxx Xxxxxxx Xxxxxx B 10 C Transport und Erstinbetriebnahme C Transport und Erstinbetriebnahme 1 1 m Transport Transport Der Transport kann je nach Bauhöhe des Hubgerüstes und den örtlichen Gegebenheiten am Einsatzort auf drei verschiedene Arten erfolgen: Der Transport kann je nach Bauhöhe des Hubgerüstes und den örtlichen Gegebenheiten am Einsatzort auf drei verschiedene Arten erfolgen: – Stehend, mit montiertem Hubgerüst und Lastaufnahmemittel (bei niedrigen Bauhöhen) – Stehend, mit umgelegtem Hubgerüst und demontiertem Lastaufnahmemittel, auf Transportgestell aufgelegt. – Stehend, mit demontiertem Hubgerüst und Lastaufnahmemittel (bei großen Bauhöhen) – Stehend, mit montiertem Hubgerüst und Lastaufnahmemittel (bei niedrigen Bauhöhen) – Stehend, mit umgelegtem Hubgerüst und demontiertem Lastaufnahmemittel, auf Transportgestell aufgelegt. – Stehend, mit demontiertem Hubgerüst und Lastaufnahmemittel (bei großen Bauhöhen) m Der Zusammenbau des Fahrzeuges am Einsatzort, die Inbetriebnahme und die Einweisung des Fahrers muß durch vom Hersteller geschultes Personal erfolgen. Transportvorschriften und Aufstellanweisung müssen beachtet werden! Der Zusammenbau des Fahrzeuges am Einsatzort, die Inbetriebnahme und die Einweisung des Fahrers muß durch vom Hersteller geschultes Personal erfolgen. Transportvorschriften und Aufstellanweisung müssen beachtet werden! 2 Kranverladung 2 Kranverladung m Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Gewicht des Fahrzeugs siehe Fahrzeug-Typenschild. Siehe Kapitel B). m Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Gewicht des Fahrzeugs siehe Fahrzeug-Typenschild. Siehe Kapitel B). – Fahrzeug gesichert abstellen (Siehe Kapitel E). – Bei montiertem Mast sind die Kranpunkte oben an der Masttraverse. – Bei umgelegtem Mast ist das Krangeschirr an der Masttraverse oben und an der Traverse am Mast unten anzubringen. – Wenn das Fahrzeug mit umgelegtem Mast verkrant wird, müssen die Transportteile angebracht sein. m – Fahrzeug gesichert abstellen (Siehe Kapitel E). – Bei montiertem Mast sind die Kranpunkte oben an der Masttraverse. – Bei umgelegtem Mast ist das Krangeschirr an der Masttraverse oben und an der Traverse am Mast unten anzubringen. – Wenn das Fahrzeug mit umgelegtem Mast verkrant wird, müssen die Transportteile angebracht sein. m Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) so anschlagen, daß es auf keinen Fall verrutschen kann! 1 Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) so anschlagen, daß es auf keinen Fall verrutschen kann! 1 5073186 D 1 5073186 D 1 C1 C1 3 Erstinbetriebnahme 3 Erstinbetriebnahme 3.1 Erstinbetriebnahme ohne Batterie 3.1 Erstinbetriebnahme ohne Batterie m Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten (keine Bremse). m Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten (keine Bremse). A – Schutzkappe (5) am Entlüftungsventil abschrauben. – Schlauch (4) auf den Entlüftungsstutzen schieben und das andere Ende vom Schlauch in den darüberliegenden Bremsflüssigkeitsbehälter (3) stecken. f A Wenn das Fahrzeug ohne Batterie betrieben wird, muß die Lastradbremse vor Inbetriebnahme gelöst werden. 3 Bremsflüssigkeit steht unter Druck. Gefahr durch Verätzung. Wenn das Fahrzeug ohne Batterie betrieben wird, muß die Lastradbremse vor Inbetriebnahme gelöst werden. – Schutzkappe (5) am Entlüftungsventil abschrauben. – Schlauch (4) auf den Entlüftungsstutzen schieben und das andere Ende vom Schlauch in den darüberliegenden Bremsflüssigkeitsbehälter (3) stecken. 4 5 f 6 – Entlüftungsventil (6) öffnen und austretende Bremsflüssigkeit in den Bremsflüssigkeitsbehälter laufen lassen. – Entlüftungsventil und Bremsflüssigkeitsbehälter schließen. 3 Bremsflüssigkeit steht unter Druck. Gefahr durch Verätzung. 4 5 6 – Entlüftungsventil (6) öffnen und austretende Bremsflüssigkeit in den Bremsflüssigkeitsbehälter laufen lassen. – Entlüftungsventil und Bremsflüssigkeitsbehälter schließen. A Die Funktionsfähigkeit des Bremssystems ist nach Einsetzen der Batterie und nach mehrmaligem Betätigen des Fußtasters wieder gegeben. A Die Funktionsfähigkeit des Bremssystems ist nach Einsetzen der Batterie und nach mehrmaligem Betätigen des Fußtasters wieder gegeben. m Bremsverzögerung überprüfen. Diese Arbeiten dürfen nur von Monteuren des Herstellers durchgeführt werden. m Bremsverzögerung überprüfen. Diese Arbeiten dürfen nur von Monteuren des Herstellers durchgeführt werden. 3.2 Erstinbetriebnahme bei ausgebautem oder umgelegtem Mast 3.2 Erstinbetriebnahme bei ausgebautem oder umgelegtem Mast – Hubmastlager (7), wenn Mast umgelegt ist, lockern (nicht abschrauben). – Hubmastgerüst mit geeignetem Hebezeug senkrecht stellen. Ausgleichbleche, falls vorhanden, beilegen, Mast und Hubmastlager festschrauben. – Hubmastlager (7), wenn Mast umgelegt ist, lockern (nicht abschrauben). – Hubmastgerüst mit geeignetem Hebezeug senkrecht stellen. Ausgleichbleche, falls vorhanden, beilegen, Mast und Hubmastlager festschrauben. C2 5073186 D Wurde ein Fahrzeug wegen der großen Bauhöhe mit ausgebautem oder umgelegtem Mast geliefert, muß der Mast von einem geschulten Monteur angebaut werden. 5073186 D Wurde ein Fahrzeug wegen der großen Bauhöhe mit ausgebautem oder umgelegtem Mast geliefert, muß der Mast von einem geschulten Monteur angebaut werden. C2 4 m m lnbetriebnahme 4 m Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein. lnbetriebnahme Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein. Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen: Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen: – Ggf. Batterie einbauen und laden (Siehe Kapitel D, Abschnitte 4 und 5). – Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen (Siehe Kapitel E, Abschnitt 3). – Ggf. Batterie einbauen und laden (Siehe Kapitel D, Abschnitte 4 und 5). – Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen (Siehe Kapitel E, Abschnitt 3). Die Fahrzeuge sind vor Inbetriebnahme auf Vorhandensein der Kippsicherung (1) zu kontrollieren. Sämtliche Sicherheitseinrichtungen sind auf Vorhandensein und Funktion zu überprüfen. m 1 1 1 5073186 D 5073186 D 1 Die Fahrzeuge sind vor Inbetriebnahme auf Vorhandensein der Kippsicherung (1) zu kontrollieren. Sämtliche Sicherheitseinrichtungen sind auf Vorhandensein und Funktion zu überprüfen. C3 C3 C4 C4 5073186 D 5073186 D D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel 1 1 m f 2 Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien Vor allen Arbeiten an den Batterien muß das Fahrzeug gesichert abgestellt werden (Siehe Kapitel E). Vor allen Arbeiten an den Batterien muß das Fahrzeug gesichert abgestellt werden (Siehe Kapitel E). Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanweisung und die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der Durchführung zu beachten. Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanweisung und die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der Durchführung zu beachten. Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muß belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen. Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muß belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen. Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen. Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen. m Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, daß das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann. f Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund muß bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden. Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen, sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen, bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren. Batterietypen 2 Je nach Typ wird der KMS mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt. Alle Batterietypen entsprechen der DIN 43531-A. Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen als Standard vorgesehen sind: Batterietyp 48V 560 AH 48V 600 AH Fahrzeugtyp KMS 100 KMS 100 Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund muß bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden. Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen, sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen, bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren. Batterietypen Batterietyp 48V 560 AH 48V 600 AH Fahrzeugtyp KMS 100 KMS 100 Die Batteriegewichte sind aus dem Typenschild der Batterie zu entnehmen. Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluß auf die Standsicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig. D1 f 5073186 D 5073186 D Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, daß das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann. Je nach Typ wird der KMS mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt. Alle Batterietypen entsprechen der DIN 43531-A. Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen als Standard vorgesehen sind: Die Batteriegewichte sind aus dem Typenschild der Batterie zu entnehmen. f Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluß auf die Standsicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig. D1 3 Batterie laden 3 Batterie laden f Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). f Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). – Schlüsselschalter auf „O“ (Null) drehen und NOT-AUS-Taster drücken. – Batteriehaube ganz öffnen. f – Schlüsselschalter auf „O“ (Null) drehen und NOT-AUS-Taster drücken. – Batteriehaube ganz öffnen. f Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen. – Batteriestecker herausziehen. – Ggf. vorhandene Gummimatte von der Batterie nehmen. f – Batteriestecker herausziehen. – Ggf. vorhandene Gummimatte von der Batterie nehmen. f Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. – Ladekabel der Batterieladestation mit dem Batteriestecker verbinden. – Ladeaggregat einschalten. – Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden. D2 Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. – Ladekabel der Batterieladestation mit dem Batteriestecker verbinden. – Ladeaggregat einschalten. – Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden. Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers ist unbedingt Folge zu leisten. 5073186 D f Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers ist unbedingt Folge zu leisten. 5073186 D f Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen. D2 4 Batterie aus- und einbauen 4 Batterie aus- und einbauen f Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. f Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. f Beim Wechsel der Batterie darf nur die gleiche Ausführung eingesetzt werden. Zusatzgewichte dürfen nicht entfernt und in ihrer Lage nicht verändert werden. f Beim Wechsel der Batterie darf nur die gleiche Ausführung eingesetzt werden. Zusatzgewichte dürfen nicht entfernt und in ihrer Lage nicht verändert werden. – Schlüsselschalter auf „O“ (Null) drehen und NOT-AUS-Taster drücken. – Batteriehaube ganz öffnen. f – Schlüsselschalter auf „O“ (Null) drehen und NOT-AUS-Taster drücken. – Batteriehaube ganz öffnen. f Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen. – Batteriestecker herausziehen. – Rahmen-Seitenteile ausheben. Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen. – Batteriestecker herausziehen. – Rahmen-Seitenteile ausheben. 4.1 Aus- und Einbau mit Batterietransportwagen 4.1 Aus- und Einbau mit Batterietransportwagen f Fahrzeug muß waagerecht stehen, damit bei Entnahme der Batteriesicherung die Batterie nicht selbständig herausrollt. f Fahrzeug muß waagerecht stehen, damit bei Entnahme der Batteriesicherung die Batterie nicht selbständig herausrollt. f – Batteriesicherung lösen. – Batterie seitlich auf den bereitgestellten Batterietransportwagen ziehen. – Batteriesicherung lösen. – Batterie seitlich auf den bereitgestellten Batterietransportwagen ziehen. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. f Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen und vor Wiederinbetriebnahme kontrollieren, ob: 5073186 D – die Batteriesicherungen eingelegt sind, – die Batteriehaube sicher geschlossen ist. 5073186 D – die Batteriesicherungen eingelegt sind, – die Batteriehaube sicher geschlossen ist. Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen und vor Wiederinbetriebnahme kontrollieren, ob: D3 D3 5 Batterie - Zustand, Säurestand und Säuredichte prüfen 5 – Es gelten die Wartungshinweise des Batterieherstellers. – Batteriegehäuse auf Risse und ggf. ausgelaufene Säure prüfen. – Oxydationsrückstände an den Batteriepolen beseitigen und Batteriepole mit säurefreiem Fett einfetten. – Verschlußstopfen herausschrauben und Säurestand prüfen. Säurestand soll sich mindestens 10-15 mm über der Plattenoberkante befinden. – Säuredichte nach Angaben des Batterieherstellers mit einem Säureheber prüfen und anschließend Verschlußstopfen wieder einschrauben. – Ggf. Batterie nachladen. 6 – Es gelten die Wartungshinweise des Batterieherstellers. – Batteriegehäuse auf Risse und ggf. ausgelaufene Säure prüfen. – Oxydationsrückstände an den Batteriepolen beseitigen und Batteriepole mit säurefreiem Fett einfetten. – Verschlußstopfen herausschrauben und Säurestand prüfen. Säurestand soll sich mindestens 10-15 mm über der Plattenoberkante befinden. – Säuredichte nach Angaben des Batterieherstellers mit einem Säureheber prüfen und anschließend Verschlußstopfen wieder einschrauben. – Ggf. Batterie nachladen. Batterieentladeanzeiger Nachdem der Schlüssel im Schlüsselschalter nach rechts gedreht und der NOT-AUS-Schalter gezogen wurde, zeigt der Batterieentladeanzeiger die noch zur Verfügung stehende Kapazität stufenlos an. Bei einer Restkapazität von 30% blinkt die Anzeige. Unter 20% Kapazitätsanzeige erfolgt die Hubabschaltung. 6 - Batterieentladeanzeiger Nachdem der Schlüssel im Schlüsselschalter nach rechts gedreht und der NOT-AUS-Schalter gezogen wurde, zeigt der Batterieentladeanzeiger die noch zur Verfügung stehende Kapazität stufenlos an. Bei einer Restkapazität von 30% blinkt die Anzeige. Unter 20% Kapazitätsanzeige erfolgt die Hubabschaltung. + - + 5073186 D 50% 5073186 D 50% D4 Batterie - Zustand, Säurestand und Säuredichte prüfen D4 E Bedienung E Bedienung 1 1 f Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Fahrzeuges Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Fahrzeuges Fahrerlaubnis: Das Fahrzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind. Fahrerlaubnis: Das Fahrzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind. Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muß über seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen. Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muß über seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen. Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für das Flurförderzeug verantwortlich. Er muß Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder mit der Lastaufnahme gehoben werden. Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für das Flurförderzeug verantwortlich. Er muß Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder mit der Lastaufnahme gehoben werden. Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden. Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden. Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen. Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen. Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B. Lastgabel oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann. Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B. Lastgabel oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann. f Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muß rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich zum Stillstand zu bringen. Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten. 5073186 D 5073186 D Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten. Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muß rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich zum Stillstand zu bringen. E1 E1 Varianten zur Bedienpultanordnung 2 E2 Varianten zur Bedienpultanordnung Variante I In der serienmäßigen Ausstattung sind die Bedienpulte frontseitig, d.h. vor dem Zusatzhub angeordnet. Entsprechend dazu befindet sich das Informationsdisplay unter dem Fahrerschutzdach auch in Lastrichtung. In der serienmäßigen Ausstattung sind die Bedienpulte frontseitig, d.h. vor dem Zusatzhub angeordnet. Entsprechend dazu befindet sich das Informationsdisplay unter dem Fahrerschutzdach auch in Lastrichtung. Variante II Variante II Bedienpulte und Informationsdisplay sind mastseitig angeordnet. Das Informationsdisplay ist dabei unter dem Fahrerschutzdach angeordnet. Bedienpulte und Informationsdisplay sind mastseitig angeordnet. Das Informationsdisplay ist dabei unter dem Fahrerschutzdach angeordnet. Variante III Variante III Diagonale Anordnung der Bedienelemente. Blickrichtung des Fahrers ist in Lastrichtung links. Das Bedienpultmodul „Lenken“ ist mastseitig, der „Masterpilot“ lastseitig angeordnet. Das Informationsdisplay befindet sich lastseitig unter dem Fahrerschutzdach. Die Bedienung des Zusatzhubes ist lastseitig. Diagonale Anordnung der Bedienelemente. Blickrichtung des Fahrers ist in Lastrichtung links. Das Bedienpultmodul „Lenken“ ist mastseitig, der „Masterpilot“ lastseitig angeordnet. Das Informationsdisplay befindet sich lastseitig unter dem Fahrerschutzdach. Die Bedienung des Zusatzhubes ist lastseitig. 5073186 D Variante I 5073186 D 2 E2 Lastseitige- und diagonale Anordnung der Bedienelemente. Blickrichtung des Fahrers ist direkt in Lastrichtung bzw. diagonal in Lastrichtung links. Das Bedienpultmodul „Lenken“ ist dabei mastseitig zusätzlich vorhanden. Das Informationsdisplay befindet sich lastseitig unter dem Fahrerschutzdach. Die Bedienung des Zusatzhubes ist lastseitig. Lastseitige- und diagonale Anordnung der Bedienelemente. Blickrichtung des Fahrers ist direkt in Lastrichtung bzw. diagonal in Lastrichtung links. Das Bedienpultmodul „Lenken“ ist dabei mastseitig zusätzlich vorhanden. Das Informationsdisplay befindet sich lastseitig unter dem Fahrerschutzdach. Die Bedienung des Zusatzhubes ist lastseitig. Variante V Variante V Mastseitige- und diagonale Anordnung der Bedienelemente. Blickrichtung des Fahrers ist direkt in Mastrichtung bzw. diagonal in Mastrichtung links. Das Bedienpultmodul „Lenken“ ist dabei lastseitig zusätzlich vorhanden. Das Informationsdisplay befindet sich mastseitig unter dem Fahrerschutzdach. Die Bedienung des Zusatzhubes ist lastseitig. Mastseitige- und diagonale Anordnung der Bedienelemente. Blickrichtung des Fahrers ist direkt in Mastrichtung bzw. diagonal in Mastrichtung links. Das Bedienpultmodul „Lenken“ ist dabei lastseitig zusätzlich vorhanden. Das Informationsdisplay befindet sich mastseitig unter dem Fahrerschutzdach. Die Bedienung des Zusatzhubes ist lastseitig. Variante VI Variante VI Doppelte Anordnung der Bedienelemente sowohl in Lastrichtung als auch in Mastrichtung. Das Informationsdisplay ist last- oder mastseitig angeordnet. Die Bedienung des Zusatzhubes ist last- und mastseitig. Doppelte Anordnung der Bedienelemente sowohl in Lastrichtung als auch in Mastrichtung. Das Informationsdisplay ist last- oder mastseitig angeordnet. Die Bedienung des Zusatzhubes ist last- und mastseitig. 5073186 D Variante IV 5073186 D Variante IV E3 E3 3 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente 3 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente 3.1 Bedien- und Anzeigeelemente am Bedienpult 3.1 Bedien- und Anzeigeelemente am Bedienpult 6 7 8 9 10 E4 Funktion NOT-AUS-Hauptschalter Lenkrad Haltegriff (Zweihandbedienung) „Taster“ Hubabschaltung „Taster“ Schienenführung = Antriebsrad in Geradeausstellung Induktivführung = Induktivführung ein Fahrsteuerknopf Horn Hydrauliksteuerknopf (Zweihandbedienung) Schaltschloß Optionale Funktionstasten Pos. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 5073186 D Pos. 1 2 3 4 5 10 E4 Funktion NOT-AUS-Hauptschalter Lenkrad Haltegriff (Zweihandbedienung) „Taster“ Hubabschaltung „Taster“ Schienenführung = Antriebsrad in Geradeausstellung Induktivführung = Induktivführung ein Fahrsteuerknopf Horn Hydrauliksteuerknopf (Zweihandbedienung) Schaltschloß Optionale Funktionstasten 5073186 D 10 3.2 Bedien- und Anzeigeelemente am Display 3.2 Bedien- und Anzeigeelemente am Display 21 Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement 12 Anzeige „Schleichfahrt“ 13 Lenkwinkelanzeige 16 17 18 19 20 21 24 26 5073186 D 28 Funktion Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement 12 Anzeige „Schleichfahrt“ 13 Lenkwinkelanzeige t Der Antrieb ist auf Schleichfahrt geschaltet t Zeigt die momentane Stellung des Antriebsrades bezogen auf die Mittelstellung an SF Gangerkennung IF Einspuren möglich, Einspurvorgang läuft, Fahrzeug eingespurt Anzeige „Haupthub“ t Zeigt die Höhe der Kabine an Anzeige t Zeigt die Zeit der Betriebstunden seit Inbetrieb„Betriebsstunden“ nahme an Anzeige „Uhrzeit“ t Anzeige der Uhrzeit Batterieentladeanzeige t Zeigt den Ladezustand der Batterie an Anzeige t Leuchtet, wenn die Feststellbremse eingelegt „Feststellbremse ein“ wird Anzeige t Leuchtet, wenn die NOT-STOP Einrichtung „NOT-STOP“ ausgelöst wurde Anzeige „Wartung erfor- t Leuchtet, wenn eine Wartung erforderderlich derlich/Störung“ oder eine Störung aufgetreten ist Anzeige Schlaffkettensi- t Zeigt an, daß die Schlaffkettensicherung angecherung sprochen hat Anzeige „Führung ein“ SF Zeigt die Gradeausstellung des Antriebsrades an IF Zeigt an, daß die induktive Führung aktiv ist Anzeige o Zeigt an, daß die automatische Hubabschaltung „Hubabschaltung aus“ deaktiviert ist Anzeige „Synchrondre- t Zeigt an, daß die Funktion „Synchrondrehen hen rechts“ rechts“ aktiv ist t = Serienausstattung SF = Schienenführung 14 15 16 17 18 19 20 21 24 26 28 5073186 D 14 15 21 o = Zusatzausstattung IF = Induktive Führung E5 Funktion t Der Antrieb ist auf Schleichfahrt geschaltet t Zeigt die momentane Stellung des Antriebsrades bezogen auf die Mittelstellung an SF Gangerkennung IF Einspuren möglich, Einspurvorgang läuft, Fahrzeug eingespurt Anzeige „Haupthub“ t Zeigt die Höhe der Kabine an Anzeige t Zeigt die Zeit der Betriebstunden seit Inbetrieb„Betriebsstunden“ nahme an Anzeige „Uhrzeit“ t Anzeige der Uhrzeit Batterieentladeanzeige t Zeigt den Ladezustand der Batterie an Anzeige t Leuchtet, wenn die Feststellbremse eingelegt „Feststellbremse ein“ wird Anzeige t Leuchtet, wenn die NOT-STOP Einrichtung „NOT-STOP“ ausgelöst wurde Anzeige „Wartung erfor- t Leuchtet, wenn eine Wartung erforderderlich derlich/Störung“ oder eine Störung aufgetreten ist Anzeige Schlaffkettensi- t Zeigt an, daß die Schlaffkettensicherung angecherung sprochen hat Anzeige „Führung ein“ SF Zeigt die Gradeausstellung des Antriebsrades an IF Zeigt an, daß die induktive Führung aktiv ist Anzeige o Zeigt an, daß die automatische Hubabschaltung „Hubabschaltung aus“ deaktiviert ist Anzeige „Synchrondre- t Zeigt an, daß die Funktion „Synchrondrehen hen rechts“ rechts“ aktiv ist t = Serienausstattung SF = Schienenführung o = Zusatzausstattung IF = Induktive Führung E5 Symbole für den Betriebszustand des Fahrzeuges 3.3 E6 Symbole für den Betriebszustand des Fahrzeuges Der Betriebszustand des Fahrzeuges nach Einschalten wird durch Symbole im Display angezeigt. Sicherheitschranken sind offen Sicherheitschranken sind offen Fußtaster nicht betätigt Fußtaster nicht betätigt Bei der Anzeige der folgenden Symbole ist eine Referenzfahrt entsprechend der Anzeige erforderlich, d.h. daß der Haupthub um ca. 30 cm angehoben und wieder abgesenkt werden muß. Nur so erteilt die Steuerung eine Freigabe zur Ausführung aller Bewegungen des Fahrzeuges mit voller Geschwindigkeit. Bei der Anzeige der folgenden Symbole ist eine Referenzfahrt entsprechend der Anzeige erforderlich, d.h. daß der Haupthub um ca. 30 cm angehoben und wieder abgesenkt werden muß. Nur so erteilt die Steuerung eine Freigabe zur Ausführung aller Bewegungen des Fahrzeuges mit voller Geschwindigkeit. Referenzfahrt: Haupthub heben Referenzfahrt: Haupthub heben Referenzfahrt: Haupthub senken Referenzfahrt: Haupthub senken 5073186 D Der Betriebszustand des Fahrzeuges nach Einschalten wird durch Symbole im Display angezeigt. 5073186 D 3.3 E6 4 f Fahrzeug in Betrieb nehmen f Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben werden darf, muß sich der Fahrer davon überzeugen, daß sich niemand im Gefahrenbereich befindet. – – – – – – – – – – Gesamtes Fahrzeug von außen auf offensichtliche Schäden und Leckagen prüfen. Batteriebefestigung, Kabelanschlüsse auf Beschädigung und festen Sitz prüfen. Batteriestecker auf festen Sitz prüfen. Fahrerschutzdach auf Beschädigungen prüfen. Lastaufnahmemittel auf erkennbare Schäden, wie Risse, verbogene oder stark abgeschliffene Lastgabel prüfen. Lasträder auf Beschädigungen prüfen. Prüfen, ob die Lastketten gleichmäßig gespannt sind. Prüfen, ob alle Sicherheitseinrichtungen in Ordnung und funktionstüchtig sind. Bei Schienenführung Führungsrollen auf Rundlauf und Beschädigungen prüfen. Funktion der Bremsen prüfen. – – – – – f Das Betreten der Fahrerkabine mit mehreren Personen ist verboten. f Quetschgefahr beim Schließen oder Öffnen der Kabinenverriegelung zwischen Schranken und Rahmen. Das Betreten der Fahrerkabine mit mehreren Personen ist verboten. Quetschgefahr beim Schließen oder Öffnen der Kabinenverriegelung zwischen Schranken und Rahmen. – Auf beiden Seiten die Sicherheitsschranken (1) vollständig schließen. – Schlüssel in das Schaltschloß (3) stecken und nach rechts drehen. – Hauptschalter (2) durch Drehen lösen. – Funktion der Warneinrichtung (Hupe) prüfen. – Betriebs- und Feststellbremse auf Funktion prüfen. – Referenzfahrt des Hubmastes zur Justierung der Höhenanzeige und der maximalen Bewegungen durchführen. f Erfolgt während des Einschaltvorgangs eine ungewollte Fahr-, Hubbewegung, sofort Hauptschalter (NOT-AUS) betätigen. 5073186 D 5073186 D Gesamtes Fahrzeug von außen auf offensichtliche Schäden und Leckagen prüfen. Batteriebefestigung, Kabelanschlüsse auf Beschädigung und festen Sitz prüfen. Batteriestecker auf festen Sitz prüfen. Fahrerschutzdach auf Beschädigungen prüfen. Lastaufnahmemittel auf erkennbare Schäden, wie Risse, verbogene oder stark abgeschliffene Lastgabel prüfen. Lasträder auf Beschädigungen prüfen. Prüfen, ob die Lastketten gleichmäßig gespannt sind. Prüfen, ob alle Sicherheitseinrichtungen in Ordnung und funktionstüchtig sind. Bei Schienenführung Führungsrollen auf Rundlauf und Beschädigungen prüfen. Funktion der Bremsen prüfen. Betriebsbereitschaft herstellen. – Auf beiden Seiten die Sicherheitsschranken (1) vollständig schließen. – Schlüssel in das Schaltschloß (3) stecken und nach rechts drehen. – Hauptschalter (2) durch Drehen lösen. – Funktion der Warneinrichtung (Hupe) prüfen. – Betriebs- und Feststellbremse auf Funktion prüfen. – Referenzfahrt des Hubmastes zur Justierung der Höhenanzeige und der maximalen Bewegungen durchführen. f Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben werden darf, muß sich der Fahrer davon überzeugen, daß sich niemand im Gefahrenbereich befindet. Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme Betriebsbereitschaft herstellen. f Fahrzeug in Betrieb nehmen Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme – – – – – f 4 3 E7 Erfolgt während des Einschaltvorgangs eine ungewollte Fahr-, Hubbewegung, sofort Hauptschalter (NOT-AUS) betätigen. 3 E7 5 Arbeiten mit dem Fahrzeug 5 Arbeiten mit dem Fahrzeug 5.1 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb 5.1 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muß die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muß er z.B. in Kurven, an und in engen Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er muß stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das Fahrzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist verboten. Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muß die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muß er z.B. in Kurven, an und in engen Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er muß stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das Fahrzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist verboten. Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muß in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muß das Flurförderzeug mit nach hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muß eine zweite Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen. Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muß in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muß das Flurförderzeug mit nach hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muß eine zweite Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen. Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nicht gestattet! Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nicht gestattet! Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muß mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt. Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen. Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muß mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt. Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen. Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die Spitze des Gabelträgers oder des Lastschutzgitters gestapelt sind. Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die Spitze des Gabelträgers oder des Lastschutzgitters gestapelt sind. E8 5073186 D Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben. Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden. 5073186 D Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben. Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden. E8 5073186 D m Fahren, Lenken, Bremsen 5.2 Fahren, Lenken, Bremsen NOT-AUS NOT-AUS – Hauptschalter (2) nach unten drücken. Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet. Die Funktion des Hauptschalters darf nicht durch abgelegte Gegenstände beeinträchtigt werden. – Hauptschalter (2) nach unten drücken. Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet. Die Funktion des Hauptschalters darf nicht durch abgelegte Gegenstände beeinträchtigt werden. Fahren Fahren Beim Fahren wird zwischen zwei Betriebsarten unterschieden: frei verfahrbar oder zwangsgeführt. Zwangsführung erfolgt entweder durch Schienenführung oder durch Induktivführung. Welche Betriebsart zum Einsatz kommt, hängt vom Führungssystem der Regalanlage ab, die befahren wird. Beim Fahren wird zwischen zwei Betriebsarten unterschieden: frei verfahrbar oder zwangsgeführt. Zwangsführung erfolgt entweder durch Schienenführung oder durch Induktivführung. Welche Betriebsart zum Einsatz kommt, hängt vom Führungssystem der Regalanlage ab, die befahren wird. m Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. Der Fußtaster muß bei allen Bewegungen des Fahrzeuges ständig gedrückt sein. Der Fußtaster muß bei allen Bewegungen des Fahrzeuges ständig gedrückt sein. Fahren im Vorfeld Fahren im Vorfeld – Sicherheitsschranken (1) schließen. – Schlüssel in Schaltschloß stecken und einschalten. – Hauptschalter (NOT-AUS) durch Drehen lösen. – Fußtaster (4) treten. – Zusatzhub ganz absenken, Referenzfahrt des Haupthubes nach Anzeige im Display durchführen und Haupthub durch Drehen des Hydrauliksteuerknopfes (13) nach rechts anheben bis Gabelzinken bodenfrei sind. – Fahrsteuerknopf (5) langsam mit der rechten Hand drehen. Drehrichtung entspricht der Fahrtrichtung – Fahrgeschwindigkeit durch entsprechendes Weiter- oder Zurückdrehen des Fahrsteuerknopfes steuern. – Fahrzeug mit dem Lenkrad (7) in die gewünschte Richtung lenken. – Sicherheitsschranken (1) schließen. – Schlüssel in Schaltschloß stecken und einschalten. – Hauptschalter (NOT-AUS) durch Drehen lösen. – Fußtaster (4) treten. – Zusatzhub ganz absenken, Referenzfahrt des Haupthubes nach Anzeige im Display durchführen und Haupthub durch Drehen des Hydrauliksteuerknopfes (13) nach rechts anheben bis Gabelzinken bodenfrei sind. – Fahrsteuerknopf (5) langsam mit der rechten Hand drehen. Drehrichtung entspricht der Fahrtrichtung – Fahrgeschwindigkeit durch entsprechendes Weiter- oder Zurückdrehen des Fahrsteuerknopfes steuern. – Fahrzeug mit dem Lenkrad (7) in die gewünschte Richtung lenken. 5073186 D 5.2 E9 E9 A Die Lenkung des Fahrzeugs außerhalb von Schmalgängen erfolgt mit dem Lenkrad. Der Winkel des Antriebsrades wird im Display (13) angezeigt. Die Lenkung des Fahrzeugs außerhalb von Schmalgängen erfolgt mit dem Lenkrad. Der Winkel des Antriebsrades wird im Display (13) angezeigt. Bremsen Bremsen A Das Bremsverhalten des Fahrzeugs hängt wesentlich von der Bodenbeschaffenheit ab. Der Fahrer hat das in seinem Fahrverhalten zu berücksichtigen. E 10 Das Bremsverhalten des Fahrzeugs hängt wesentlich von der Bodenbeschaffenheit ab. Der Fahrer hat das in seinem Fahrverhalten zu berücksichtigen. Bremsen mit Betriebsbremse Bremsen mit Betriebsbremse Fahrtrichtungsschalter während der Fahrt in Nullstellung oder in Gegenfahrrichtung umschalten, das Fahrzeug wird durch die Fahrstromsteuerung gebremst. Fahrtrichtungsschalter während der Fahrt in Nullstellung oder in Gegenfahrrichtung umschalten, das Fahrzeug wird durch die Fahrstromsteuerung gebremst. Bremsen mit Fußtaster Bremsen mit Fußtaster Durch Freigabe des Fußtasters wird das Fahrzeug generatorisch bis zum Stillstand abgebremst. Dann fällt die Haltebremse ein. Durch Freigabe des Fußtasters wird das Fahrzeug generatorisch bis zum Stillstand abgebremst. Dann fällt die Haltebremse ein. A Diese Art des Abbremsens darf nicht als Betriebsbremse benutzt werden. Diese Art des Abbremsens darf nicht als Betriebsbremse benutzt werden. Bremsen mit Haupschalter (NOT-AUS) Bremsen mit Haupschalter (NOT-AUS) Durch Betätigen des Hauptschalters (NOT-AUS) wird das Fahrzeug bis zum Stillstand stark abgebremst. Durch Betätigen des Hauptschalters (NOT-AUS) wird das Fahrzeug bis zum Stillstand stark abgebremst. m Der Hauptschalter (NOT-AUS) darf nur in Gefahrensituationen betätigt werden. 5073186 D m Lenken Der Hauptschalter (NOT-AUS) darf nur in Gefahrensituationen betätigt werden. 5073186 D A Lenken E 10 Befahren von Schmalgängen m Befahren von Schmalgängen m Das Betreten der Schmalgänge (Verkehrswege von Fahrzeugen in Regalanlagen ohne Sicherheitsabstände für entgegenkommende Personen) durch Unbefugte sowie der Durchgangsverkehr von Personen ist verboten. Diese Arbeitsbereiche sind entsprechend zu kennzeichnen. Vorhandene Sicherheitseinrichtungen an den Fahrzeugen oder der Regalanlage zur Vermeidung von Gefahren und zum Schutz von Personen sind täglich zu überprüfen. Sie dürfen weder unwirksam gemacht, mißbräuchlich benutzt, verstellt oder entfernt werden. Mängel an den Sicherheitseinrichtungen sind unverzüglich zu melden und abzustellen. Das Betreten der Schmalgänge (Verkehrswege von Fahrzeugen in Regalanlagen ohne Sicherheitsabstände für entgegenkommende Personen) durch Unbefugte sowie der Durchgangsverkehr von Personen ist verboten. Diese Arbeitsbereiche sind entsprechend zu kennzeichnen. Vorhandene Sicherheitseinrichtungen an den Fahrzeugen oder der Regalanlage zur Vermeidung von Gefahren und zum Schutz von Personen sind täglich zu überprüfen. Sie dürfen weder unwirksam gemacht, mißbräuchlich benutzt, verstellt oder entfernt werden. Mängel an den Sicherheitseinrichtungen sind unverzüglich zu melden und abzustellen. A Vor dem Einfahren in den Schmalgang muß der Fahrer überprüfen, ob sich Personen oder andere Fahrzeuge in diesem Schmalgang befinden. Es darf nur in freie Schmalgänge eingefahren werden. Wenn sich Personen im Schmalgang aufhalten, muß der Betrieb sofort eingestellt werden. A Vor dem Einfahren in den Schmalgang muß der Fahrer überprüfen, ob sich Personen oder andere Fahrzeuge in diesem Schmalgang befinden. Es darf nur in freie Schmalgänge eingefahren werden. Wenn sich Personen im Schmalgang aufhalten, muß der Betrieb sofort eingestellt werden. A Das Befahren von Schmalgängen ist nur mit den Fahrzeugen zulässig, die dafür vorgesehen sind. Ist ein Schmalgang mit einer nicht mechanischen Leitlinienführung ausgestattet, so darf bei defekter oder abgeschalteter Leitlinienführung das Fahrzeug nur mit Schleichgeschwindigkeit aus dem Schmalgang herausgefahren werden. A Das Befahren von Schmalgängen ist nur mit den Fahrzeugen zulässig, die dafür vorgesehen sind. Ist ein Schmalgang mit einer nicht mechanischen Leitlinienführung ausgestattet, so darf bei defekter oder abgeschalteter Leitlinienführung das Fahrzeug nur mit Schleichgeschwindigkeit aus dem Schmalgang herausgefahren werden. Fahrzeug mit Schienenführung Die schienengeführten Fahrzeuge sind mit Sensoren ausgestattet, die beim Einfahren in die Regalgassen die Gangerkennung aktivieren. Die schienengeführten Fahrzeuge sind mit Sensoren ausgestattet, die beim Einfahren in die Regalgassen die Gangerkennung aktivieren. – Fahrzeug mit reduzierter Geschwindigkeit vor den Schmalgang fahren, so daß es in einer Flucht zum Schmalgang und dessen Markierungen steht. – Fahrzeug mit reduzierter Geschwindigkeit vor den Schmalgang fahren, so daß es in einer Flucht zum Schmalgang und dessen Markierungen steht. A Auf dem Fahrweg angebrachte Kennzeichnungen beachten. Auf dem Fahrweg angebrachte Kennzeichnungen beachten. – Fahrzeug langsam in den Schmalgang einfahren. Darauf achten, daß die Führungsrollen des Fahrzeugs in die Führungsschienen des Schmalganges einfädeln. Darauf achten, daß die Führungsrollen des Fahrzeugs in die Führungsschienen des Schmalganges einfädeln. 5073186 D – Fahrzeug langsam in den Schmalgang einfahren. 5073186 D A Fahrzeug mit Schienenführung E 11 E 11 Fahrzeug mit Induktivführung Fahrzeug mit Induktivführung – Das Fahrzeug mit reduzierter Fahrgeschwindigkeit schräg an den Leitdraht heranfahren. – Das Fahrzeug mit reduzierter Fahrgeschwindigkeit schräg an den Leitdraht heranfahren. Das Fahrzeug darf beim Einspuren nicht parallel zum Leitdraht stehen, der Einspurwinkel muß kleiner als 35° sein. Das Fahrzeug darf beim Einspuren nicht parallel zum Leitdraht stehen, der Einspurwinkel muß kleiner als 35° sein. Der Einspurvorgang sollte vorzugsweise vorwärts erfolgen, da die benötigte Zeitspanne und Wegstrecke hier am geringsten ist. Der Einspurvorgang sollte vorzugsweise vorwärts erfolgen, da die benötigte Zeitspanne und Wegstrecke hier am geringsten ist. – In der Leitdrahtnähe Induktivführung mit Drucktaster (23) einschalten. – In der Leitdrahtnähe Induktivführung mit Drucktaster (23) einschalten. Anzeigeleuchte „Induktivführung aktiv“ (24) leuchtet auf. Die Fahrgeschwindigkeit wird reduziert. Anzeigeleuchte „Induktivführung aktiv“ (24) leuchtet auf. Die Fahrgeschwindigkeit wird reduziert. Bei Erreichen des Leitdrahtes erfolgt die automatische Führung des Fahrzeuges. Bei Erreichen des Leitdrahtes erfolgt die automatische Führung des Fahrzeuges. Die Anzeige für „Einspurvorgang läuft“ (35) leuchtet auf. Das akustische Einspursignal ertönt. Die Anzeige für „Einspurvorgang läuft“ (35) leuchtet auf. Das akustische Einspursignal ertönt. E 12 5073186 D – Taste „Führung ein“ (23) betätigen. – Das Antriebsrad wird automatisch geradeaus gestellt und die Anzeigeleuchte „Führung ein“ (24) leuchtet. Die Handlenkung ist außer Betrieb. – Mit der linken Hand zum Vorbereiten des Fahrens die Handauflage am Griff (Zweihandbedienung) umfassen. – Fahrsteuerknopf langsam in die Richtung der entsprechenden Fahrtrichtung drehen. – Fahrzeug im Schmalgang mit gewünschter Geschwindigkeit weiter fahren. 5073186 D – Taste „Führung ein“ (23) betätigen. – Das Antriebsrad wird automatisch geradeaus gestellt und die Anzeigeleuchte „Führung ein“ (24) leuchtet. Die Handlenkung ist außer Betrieb. – Mit der linken Hand zum Vorbereiten des Fahrens die Handauflage am Griff (Zweihandbedienung) umfassen. – Fahrsteuerknopf langsam in die Richtung der entsprechenden Fahrtrichtung drehen. – Fahrzeug im Schmalgang mit gewünschter Geschwindigkeit weiter fahren. E 12 Nachdem das Fahrzeug genau auf den Leitdraht geführt wurde, wird der Einspurvorgang beendet. Die Anzeige (36) wechselt auf „Leitdraht geführt“. Das Einspursignal ertönt nicht mehr. Das Fahrzeug ist nun zwangsgeführt. Nachdem das Fahrzeug genau auf den Leitdraht geführt wurde, wird der Einspurvorgang beendet. Die Anzeige (36) wechselt auf „Leitdraht geführt“. Das Einspursignal ertönt nicht mehr. Das Fahrzeug ist nun zwangsgeführt. A Die Fahr- und Hydraulikfunktionen können im Schmalgang nur mit der Zweihandbedienung ausgelöst werden. Die Fahr- und Hydraulikfunktionen können im Schmalgang nur mit der Zweihandbedienung ausgelöst werden. Zur Erfüllung der Zweihandbedienung muß der Haltegriff (1) des Bedienpultmodules „Lenken“ und der Hydrauliksteuerknopf (2) umfaßt werden. Zur Erfüllung der Zweihandbedienung muß der Haltegriff (1) des Bedienpultmodules „Lenken“ und der Hydrauliksteuerknopf (2) umfaßt werden. Bei gleichzeitiger Betätigung beider Steuerknöpfe (2 und 3) ist Diagonalfahrt möglich (gleichzeitiges Fahren und Heben bzw. Senken). Bei gleichzeitiger Betätigung beider Steuerknöpfe (2 und 3) ist Diagonalfahrt möglich (gleichzeitiges Fahren und Heben bzw. Senken). Zum Verlassen des Leitdrahtes muß der Ein-/Ausschalter für die induktive Zwangslenkung ausgeschaltet werden. Zum Verlassen des Leitdrahtes muß der Ein-/Ausschalter für die induktive Zwangslenkung ausgeschaltet werden. f Das Umschalten von Zwangs- auf Handlenkung darf nur erfolgen, wenn das ganze Fahrzeug die Regalgasse ganz verlassen hat. 5073186 D f Die induktive Zwangslenkung übernimmt die Lenkung des Fahrzeuges und schwenkt dieses auf den Leitdraht ein. Das Umschalten von Zwangs- auf Handlenkung darf nur erfolgen, wenn das ganze Fahrzeug die Regalgasse ganz verlassen hat. 5073186 D A Die induktive Zwangslenkung übernimmt die Lenkung des Fahrzeuges und schwenkt dieses auf den Leitdraht ein. E 13 E 13 5.3 Heben - Senken - außerhalb und innerhalb der Regalgassen 5.3 Heben - Senken - außerhalb und innerhalb der Regalgassen A Der Fahrer darf den Fahrerplatz in angehobener Stellung nicht verlassen - das Übersteigen in bauliche Einrichtungen oder auf andere Fahrzeuge ist nicht zulässig. A Der Fahrer darf den Fahrerplatz in angehobener Stellung nicht verlassen - das Übersteigen in bauliche Einrichtungen oder auf andere Fahrzeuge ist nicht zulässig. Heben - Senken (Haupthub) – Fußtaster treten. – Gleichzeitig Hydrauliksteuerknopf (2) drehen Drehung im Uhrzeigersinn = Heben Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken – Fußtaster treten. – Gleichzeitig Hydrauliksteuerknopf (2) drehen Drehung im Uhrzeigersinn = Heben Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken A Die Hub- und Senkgeschwindigkeit ist proportional der Drehbewegung vom Hydrauliksteuerknopf. E 14 Die Hub- und Senkgeschwindigkeit ist proportional der Drehbewegung vom Hydrauliksteuerknopf. Sollte die Leitungsbruchsicherung angesprochen haben, kann diese durch nochmaliges Anheben entriegelt werden. Heben - Senken (Zusatzhub) Heben - Senken (Zusatzhub) – Fußtaster treten. – Drucktaster (4) Zusatzhub drücken. – Gleichzeitig Hydrauliksteuerknopf (2) drehen Drehung im Uhrzeigersinn = Heben Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken – Fußtaster treten. – Drucktaster (4) Zusatzhub drücken. – Gleichzeitig Hydrauliksteuerknopf (2) drehen Drehung im Uhrzeigersinn = Heben Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken Die Hub- und Senkgeschwindigkeit ist proportional zur Auslenkung des Hydrauliksteuerknopfes. Die Hub- und Senkgeschwindigkeit ist proportional zur Auslenkung des Hydrauliksteuerknopfes. 5073186 D Sollte die Leitungsbruchsicherung angesprochen haben, kann diese durch nochmaliges Anheben entriegelt werden. 5073186 D A Heben - Senken (Haupthub) E 14 5.4 Diagonalfahrt (gleichzeitiges Fahren und Heben). 5.4 – Fußtaster (1) treten. – Fahrsteuerknopf (3) gemäß gewünschter Fahrtrichtung und Fahrgeschwindigkeit drehen (siehe Kapitel „Fahren, Lenken, Bremsen). Gleichzeitig Hydrauliksteuerknopf (2) schwenken, um ein Heben oder Senken des Haupthubes zu erreichen. Drehung im Uhrzeigersinn = Heben Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken – Fußtaster (1) treten. – Fahrsteuerknopf (3) gemäß gewünschter Fahrtrichtung und Fahrgeschwindigkeit drehen (siehe Kapitel „Fahren, Lenken, Bremsen). Gleichzeitig Hydrauliksteuerknopf (2) schwenken, um ein Heben oder Senken des Haupthubes zu erreichen. Drehung im Uhrzeigersinn = Heben Drehung gegen Uhrzeigersinn = Senken A Mit dem Hydrauliksteuerknopf können die Bewegungen des Lastaufnahmemittels feinfühlig reguliert werden. Mit dem Hydrauliksteuerknopf können die Bewegungen des Lastaufnahmemittels feinfühlig reguliert werden. Um unnötige mechanische sowie hydraulische Beanspruchungen zu vermeiden, ist beim Ansprechen des HydraulikDruckbegrenzungsventils der entsprechende Hydrauliksteuerknopf in die Nullstellung zu bringen. Die Warnlampen sind beim Senken und Fahren automatisch in Betrieb. Die Warnlampen sind beim Senken und Fahren automatisch in Betrieb. 5073186 D Um unnötige mechanische sowie hydraulische Beanspruchungen zu vermeiden, ist beim Ansprechen des HydraulikDruckbegrenzungsventils der entsprechende Hydrauliksteuerknopf in die Nullstellung zu bringen. 5073186 D A Diagonalfahrt (gleichzeitiges Fahren und Heben). E 15 E 15 5.5 Kommissionieren und Stapeln 5.5 Aufnehmen, Transportieren und Absetzen von Ladeeinheiten m Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, daß sie ordnungsgemäß palletiert und die zugelassene Tragfähigkeit des Fahrzeugs nicht überschritten ist. Tragfähigkeitsdiagramm beachten! E 16 Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, daß sie ordnungsgemäß palletiert und die zugelassene Tragfähigkeit des Fahrzeugs nicht überschritten ist. Tragfähigkeitsdiagramm beachten! – Gabelzinkenabstand für die Palette prüfen, ggf. einstellen. – Last symmetrisch auf Gabelzinken aufnehmen. – Gabelzinkenabstand für die Palette prüfen, ggf. einstellen. – Last symmetrisch auf Gabelzinken aufnehmen. Last frontal aufnehmen Last frontal aufnehmen – Stapler in Kriechgeschwindigkeit fahren. – Gabelzinken langsam in die Palette einführen, bis der Gabelrücken an der Last bzw. an der Palette anliegt. – Die Last etwas anheben, mit dem Gabelstapler langsam (Kriechgeschwindigkeit) zurückfahren. – Stapler in Kriechgeschwindigkeit fahren. – Gabelzinken langsam in die Palette einführen, bis der Gabelrücken an der Last bzw. an der Palette anliegt. – Die Last etwas anheben, mit dem Gabelstapler langsam (Kriechgeschwindigkeit) zurückfahren. m Voraussetzung für ein störungsfreies Arbeiten ist eine einwandfreie Bodenbeschaffenheit. Voraussetzung für ein störungsfreies Arbeiten ist eine einwandfreie Bodenbeschaffenheit. Last transportieren Last transportieren – Die Last außerhalb des Regalganges möglichst niedrig, unter Beachtung der Bodenfreiheit, über Flur transportieren. – Die Last nur mit beiden Gabelzinken transportieren. Beim Transport von schweren Lasten ist unbedingt darauf zu achten, daß beide Gabelzinken gleichmäßig belastet sind. – Fahrzeug feinfühlig beschleunigen. – Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit fahren. – Immer bremsbereit sein. – Die Fahrgeschwindigkeit in engen Kurven genügend verringern. – Das Befahren von Rampen, Steigungen und Gefälle ist nicht zulässig. – Einsatz nur in geschlossenen Hallen und ebenen Böden nach DIN 15185 Teil 1 gestattet. – Die Last außerhalb des Regalganges möglichst niedrig, unter Beachtung der Bodenfreiheit, über Flur transportieren. – Die Last nur mit beiden Gabelzinken transportieren. Beim Transport von schweren Lasten ist unbedingt darauf zu achten, daß beide Gabelzinken gleichmäßig belastet sind. – Fahrzeug feinfühlig beschleunigen. – Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit fahren. – Immer bremsbereit sein. – Die Fahrgeschwindigkeit in engen Kurven genügend verringern. – Das Befahren von Rampen, Steigungen und Gefälle ist nicht zulässig. – Einsatz nur in geschlossenen Hallen und ebenen Böden nach DIN 15185 Teil 1 gestattet. 5073186 D m Aufnehmen, Transportieren und Absetzen von Ladeeinheiten 5073186 D m Kommissionieren und Stapeln E 16 m Last absetzen Last absetzen – Fahrzeug vorsichtig an den Lagerort heranfahren. – Fahrzeug vorsichtig an den Lagerort heranfahren. m Bevor die Last abgesetzt werden darf, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, daß der Lagerort für die Lagerung der Last (Abmessungen und Tragfähigkeit) geeignet ist. – Lastaufnahmemittel so weit anheben, daß die Last - ohne anzustoßen - an den Lagerort gefahren werden kann. – Last vorsichtig in das Lagerfach stapeln. – Lastaufnahmemittel feinfühlig so weit absenken, daß die Gabelzinken von der Last frei sind. m – Lastaufnahmemittel so weit anheben, daß die Last - ohne anzustoßen - an den Lagerort gefahren werden kann. – Last vorsichtig in das Lagerfach stapeln. – Lastaufnahmemittel feinfühlig so weit absenken, daß die Gabelzinken von der Last frei sind. m Hartes Aufsetzen der Last vermeiden, um Ladegut und Lastaufnahmemittel nicht zu beschädigen. – Lastaufnahmemittel vorsichtig aus der Last fahren. – Lastaufnahmemittel ganz absenken. 5.6 Bevor die Last abgesetzt werden darf, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, daß der Lagerort für die Lagerung der Last (Abmessungen und Tragfähigkeit) geeignet ist. Hartes Aufsetzen der Last vermeiden, um Ladegut und Lastaufnahmemittel nicht zu beschädigen. – Lastaufnahmemittel vorsichtig aus der Last fahren. – Lastaufnahmemittel ganz absenken. Fahrzeug gesichert abstellen 5.6 Wird das Fahrzeug verlassen, muß es gesichert abgestellt werden, auch wenn die Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist. Fahrzeug gesichert abstellen Wird das Fahrzeug verlassen, muß es gesichert abgestellt werden, auch wenn die Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist. f Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen. In Sonderfällen ist das Flurförderzeug z.B. durch Keile zu sichern. f Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen. In Sonderfällen ist das Flurförderzeug z.B. durch Keile zu sichern. A Den Abstellplatz so wählen, daß niemand an den abgesenkten Gabelzinken hängen bleibt. A Den Abstellplatz so wählen, daß niemand an den abgesenkten Gabelzinken hängen bleibt. 5073186 D – Kabine ganz absenken. – Die Gabelzinken bis zum Boden absenken. – Sicherheitsschlüssel in Nullstellung abziehen. 5073186 D – Kabine ganz absenken. – Die Gabelzinken bis zum Boden absenken. – Sicherheitsschlüssel in Nullstellung abziehen. E 17 E 17 6 Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von Fehlbedienungen selbst zu lokalisieren und zu beheben. Die Störungen werden im Display angezeigt. Bei der Fehlereingrenzung ist in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen. Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von Fehlbedienungen selbst zu lokalisieren und zu beheben. Die Störungen werden im Display angezeigt. Bei der Fehlereingrenzung ist in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen. Störung Fahrzeug fährt nicht Störung Fahrzeug fährt nicht Mögliche Ursache – Batteriestecker nicht eingesteckt – Sicherheitsschranken offen – NOT-STOP gedrückt – SchaltschlÜssel in Stellung „0“ – Batterieladung zu gering – Fußtaster nicht betätigt – Fahrabschaltung hat ausgelöst – Fahrabschaltung durch Gangsicherung Last läßt sich nicht heben – Schlaffkettensicherung angesprochen – Siehe „Fahrzeug fährt nicht“ – Batterieladung zu gering, Hubabschaltung – Hydraulikölstand zu gering Keine Schnell– Haupthub über 1,2 m fahrt möglich angehoben – IF-Suchbetrieb eingeschaltet – IF-Einspurvorgang nicht beendet – Freigabe Bodenanlage fehlt Fahrzeug läßt – Siehe „Fahrzeug fährt sich nicht lenken nicht“ – Taster Schmalgangbetrieb gedrückt Abhilfemaßnahmen – Batteriestecker prüfen, ggf. einstekken – Sicherheitschranken schließen – NOT-STOP entriegeln – Schaltschlüssel in Stellung „I“ schalten – Batterieladung prüfen, ggf. Batterie laden – Fußtaster betätigen – Taster Überbrückung Fahrabschaltung drücken, Gefahrenbereich verlassen – Automatische Fahrsteuerung ausschalten und Fahrzeug wieder auf Leitdraht ausrichten. – Schlaffkettensicherung überbrükken, evtl. Ursache beheben – Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen – Batterieladung prüfen, ggf. Batterie laden – Hydraulikölstand prüfen, ggf. Hydrauliköl nachfüllen – Haupthub unter 1,2 m absenken Mögliche Ursache – Batteriestecker nicht eingesteckt – Sicherheitsschranken offen – NOT-STOP gedrückt – SchaltschlÜssel in Stellung „0“ – Batterieladung zu gering – Fußtaster nicht betätigt – Fahrabschaltung hat ausgelöst – Fahrabschaltung durch Gangsicherung Last läßt sich nicht heben – Schlaffkettensicherung angesprochen – Siehe „Fahrzeug fährt nicht“ – Batterieladung zu gering, Hubabschaltung – Hydraulikölstand zu gering Keine Schnell– Haupthub über 1,2 m fahrt möglich angehoben – IF-Suchbetrieb eingeschaltet – IF-Einspurvorgang nicht beendet – Freigabe Bodenanlage fehlt Fahrzeug läßt – Siehe „Fahrzeug fährt sich nicht lenken nicht“ – Fahrzeug einfädeln oder IF-Betrieb ausschalten – Einspurvorgang wiederholen – neu einfahren – Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen – Funktion fahren im Schmalgang ausschalten Konnte das Fahrzeug nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht in den betriebsfähigen Zustand versetzt werden, oder wird eine Störung oder ein Defekt in der Elektronik mit den jeweiligen Fehlercode angezeigt, verständigen Sie bitte den Service. Weitere Fehlerbehebung darf nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt werden. E 18 Störungshilfe – Taster Schmalgangbetrieb gedrückt Abhilfemaßnahmen – Batteriestecker prüfen, ggf. einstekken – Sicherheitschranken schließen – NOT-STOP entriegeln – Schaltschlüssel in Stellung „I“ schalten – Batterieladung prüfen, ggf. Batterie laden – Fußtaster betätigen – Taster Überbrückung Fahrabschaltung drücken, Gefahrenbereich verlassen – Automatische Fahrsteuerung ausschalten und Fahrzeug wieder auf Leitdraht ausrichten. – Schlaffkettensicherung überbrükken, evtl. Ursache beheben – Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen – Batterieladung prüfen, ggf. Batterie laden – Hydraulikölstand prüfen, ggf. Hydrauliköl nachfüllen – Haupthub unter 1,2 m absenken – Fahrzeug einfädeln oder IF-Betrieb ausschalten – Einspurvorgang wiederholen – neu einfahren – Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen – Funktion fahren im Schmalgang ausschalten Konnte das Fahrzeug nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht in den betriebsfähigen Zustand versetzt werden, oder wird eine Störung oder ein Defekt in der Elektronik mit den jeweiligen Fehlercode angezeigt, verständigen Sie bitte den Service. Weitere Fehlerbehebung darf nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt werden. E 18 5073186 D Störungshilfe 5073186 D 6 6.1 Notstopeinrichtung 6.1 Bei Ansprechen der automatischen Notstopeinrichtung (z.B. wenn die Leitführung verlorengeht, elektr. Lenkung ausfällt, oder Sicherheitsüberwachung anspricht) wird das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst. Vor der Wiederinbetriebnahme ist die Fehlerursache festzustellen und der Fehler zu beheben. Die Wiederinbetriebnahme ist gemäß dieser Betriebsanleitung nach den Angaben des Herstellers durchzuführen. 6.2 f Notstopeinrichtung Bei Ansprechen der automatischen Notstopeinrichtung (z.B. wenn die Leitführung verlorengeht, elektr. Lenkung ausfällt, oder Sicherheitsüberwachung anspricht) wird das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst. Vor der Wiederinbetriebnahme ist die Fehlerursache festzustellen und der Fehler zu beheben. Die Wiederinbetriebnahme ist gemäß dieser Betriebsanleitung nach den Angaben des Herstellers durchzuführen. Notabsenken Fahrerkabine 6.2 f Bei Anwendung der Notabsenkung ist sicherzustellen, daß sich keine Personen im Gefahrenbereich befinden. Das Lastaufnahmemittel wird von einer Hilfsperson über die unten befindliche Notabsenk-Einrichtung heruntergelassen. Dabei müssen sich Fahrer und Hilfsperson verständigen. Beide müssen sich in einem sicheren Bereich befinden, so daß keine Gefährdung erfolgt. Das Fahrzeug darf erst nach Lokalisierung und Behebung des Fehlers wieder in Betrieb genommen werden. Notabsenken Fahrerkabine Bei Anwendung der Notabsenkung ist sicherzustellen, daß sich keine Personen im Gefahrenbereich befinden. Das Lastaufnahmemittel wird von einer Hilfsperson über die unten befindliche Notabsenk-Einrichtung heruntergelassen. Dabei müssen sich Fahrer und Hilfsperson verständigen. Beide müssen sich in einem sicheren Bereich befinden, so daß keine Gefährdung erfolgt. Das Fahrzeug darf erst nach Lokalisierung und Behebung des Fehlers wieder in Betrieb genommen werden. Wenn erforderlich, kann die Kabine vom Boden aus durch eine Hilfsperson abgesenkt werden. Wenn erforderlich, kann die Kabine vom Boden aus durch eine Hilfsperson abgesenkt werden. – Ablaßventil (37) mit Innensechskantschlüssel durch die Bohrung langsam öffnen. Schraube nicht ganz ausdrehen. – Die Kabine senkt sich ab. – Innensechskantschlüssel nach Öffnen des Ablaßventils wieder am Fahrzeug anbringen. – Ablaßventil (37) mit Innensechskantschlüssel durch die Bohrung langsam öffnen. Schraube nicht ganz ausdrehen. – Die Kabine senkt sich ab. – Innensechskantschlüssel nach Öffnen des Ablaßventils wieder am Fahrzeug anbringen. 5073186 D 37 5073186 D 37 E 19 E 19 Fahrerkabine mit Notabseilgerät verlassen 6.3 Flurförderzeuge mit hebbarem Fahrerplatz, bei denen eine Standhöhe über 3 m erreicht werden kann, haben zusätzlich zur Notabsenkeinrichtung eine Einrichtung (Notabseilgerät) für den Fahrer, mit der er beim Blockieren des Fahrerplatzes den Boden erreichen kann. A Flurförderzeuge mit hebbarem Fahrerplatz, bei denen eine Standhöhe über 3 m erreicht werden kann, haben zusätzlich zur Notabsenkeinrichtung eine Einrichtung (Notabseilgerät) für den Fahrer, mit der er beim Blockieren des Fahrerplatzes den Boden erreichen kann. A Für den Fall, daß sich die Fahrerkabine aufgrund einer Störung nicht mehr absenken läßt und auch von Hand nicht abgesenkt werden kann, muß der Bediener die Fahrerkabine mit dem Notabseilgerät verlassen. Der Fahrer ist in der Handhabung der Notabstiegseinrichtung zu unterweisen. Um die Kabine mit dem Notabseilgerät zu verlassen, ist wie folgt vorzugehen: – Schlüsselschalter in Stellung „0“ drehen. – Hauptschalter (NOT-AUS) drücken. – Abseilgerät aus dem Staufach (39) nehmen. – Abseilgerät links oder rechts an der Öse (38) am Fahrerschutzdach einhängen. – Seil schlingenfrei auswerfen, das Seil darf nicht über scharfe Kanten geführt werden. – Rettungsgurt oder Rettungsgeschirr anlegen. – Hosengurt am Abseilgerät einhängen. – Schlüsselschalter in Stellung „0“ drehen. – Hauptschalter (NOT-AUS) drücken. – Abseilgerät aus dem Staufach (39) nehmen. – Abseilgerät links oder rechts an der Öse (38) am Fahrerschutzdach einhängen. – Seil schlingenfrei auswerfen, das Seil darf nicht über scharfe Kanten geführt werden. – Rettungsgurt oder Rettungsgeschirr anlegen. – Hosengurt am Abseilgerät einhängen. 39 39 Abseilen f Nicht ins lose Seil fallen lassen. Beim Abseilen auf Hindernisse achten. Seil straffziehen. Mit dem Gesicht zum Fahrzeug aussteigen. Zum Abseilen Hebel der Abseilvorrichtung nach oben drücken. Um die Abseilgeschwindigkeit zu verringern, den Bremshebel nach unten drücken. Beiliegendes Merkblatt unbedingt beachten. an Öse der Fahrerkabine an Sitzgurt oder Sicherheitsgeschirr zum Boden führendes Seil Bremshebel nach unten - STOP zum Abseilen Hebel langsam nach oben drücken Nicht ins lose Seil fallen lassen. Beim Abseilen auf Hindernisse achten. – – – – – Seil straffziehen. Mit dem Gesicht zum Fahrzeug aussteigen. Zum Abseilen Hebel der Abseilvorrichtung nach oben drücken. Um die Abseilgeschwindigkeit zu verringern, den Bremshebel nach unten drücken. Beiliegendes Merkblatt unbedingt beachten. an Öse der Fahrerkabine an Sitzgurt oder Sicherheitsgeschirr zum Boden führendes Seil 5073186 D – – – – – E 20 Für den Fall, daß sich die Fahrerkabine aufgrund einer Störung nicht mehr absenken läßt und auch von Hand nicht abgesenkt werden kann, muß der Bediener die Fahrerkabine mit dem Notabseilgerät verlassen. Der Fahrer ist in der Handhabung der Notabstiegseinrichtung zu unterweisen. Um die Kabine mit dem Notabseilgerät zu verlassen, ist wie folgt vorzugehen: Abseilen f Fahrerkabine mit Notabseilgerät verlassen Bremshebel nach unten - STOP E 20 zum Abseilen Hebel langsam nach oben drücken 5073186 D 6.3 6.4 Schlaffkettensicherung (Signal quittieren) 6.4 Hat die Schlaffkettensicherung angesprochen, z.B. bei Lockerung oder Reißen der Hubkette, so ist jede Funktion aufgehoben. Nach Neutralstellung der Stellhebel ist durch Betätigen (quittieren) der Bedienttaste (Schlaffkette) ein Freiheben der Kabine möglich. m Hat die Schlaffkettensicherung angesprochen, z.B. bei Lockerung oder Reißen der Hubkette, so ist jede Funktion aufgehoben. Nach Neutralstellung der Stellhebel ist durch Betätigen (quittieren) der Bedienttaste (Schlaffkette) ein Freiheben der Kabine möglich. m Vor weiterer Inbetriebnahme ist der Schaden unbedingt zu beheben. Nach Erlöschen der Taste Schlaffkette ist jede Funktion wieder ausführbar. 6.6 Nach Erlöschen der Taste Schlaffkette ist jede Funktion wieder ausführbar. Fahrabschaltung (o) 6.5 Fahrabschaltung (o) Es wird zwischen Fahrabschaltung mit Überbrückung und Fahrabschaltung ohne Überbrückung unterschieden. Es wird zwischen Fahrabschaltung mit Überbrückung und Fahrabschaltung ohne Überbrückung unterschieden. Bei der Fahrabschaltung mit Überbrückung ist die Taste „Fahren entriegeln“ zu drükken und der Fahrhebel wie unter „Fahren“ beschrieben, zu betätigen. Auf diese Weise kann mit Kriechgeschwindigkeit gefahren werden. Bei der Fahrabschaltung mit Überbrückung ist die Taste „Fahren entriegeln“ zu drükken und der Fahrhebel wie unter „Fahren“ beschrieben, zu betätigen. Auf diese Weise kann mit Kriechgeschwindigkeit gefahren werden. Hubbegrenzung (o) 6.6 Hubbegrenzung (o) Wenn es die örtlichen Verhältnisse notwendig machen, kann aus Sicherheitsgründen in den Stapler eine automatische Hubbegrenzung, welche bei einer bestimmten Hubhöhe wirksam wird, eingebaut sein. Wenn es die örtlichen Verhältnisse notwendig machen, kann aus Sicherheitsgründen in den Stapler eine automatische Hubbegrenzung, welche bei einer bestimmten Hubhöhe wirksam wird, eingebaut sein. Es wird zwischen Hubbegrenzung mit Überbrückung und Hubbegrenzung ohne Überbrückung unterschieden. Es wird zwischen Hubbegrenzung mit Überbrückung und Hubbegrenzung ohne Überbrückung unterschieden. f Bei Überbrückung der Hubbegrenzung ist eine besondere Aufmerksamkeit des Fahrers erforderlich, um Hindernisse bei ausgefahrenem Mast zu erkennen. Bei Überbrückung der Hubbegrenzung ist eine besondere Aufmerksamkeit des Fahrers erforderlich, um Hindernisse bei ausgefahrenem Mast zu erkennen. – Durch permanentes Drücken der Taste „Hubabschaltung überbrücken“ wird die Hubbegrenzung überbrückt. – Im Display wird die Hubabschaltung invertiert dargestellt. – Durch permanentes Drücken der Taste „Hubabschaltung überbrücken“ wird die Hubbegrenzung überbrückt. – Im Display wird die Hubabschaltung invertiert dargestellt. Die Drucktasten für Fahrabschaltung oder Hubbegrenzung befinden sich im Display. Die Drucktasten für Fahrabschaltung oder Hubbegrenzung befinden sich im Display. 5073186 D f Vor weiterer Inbetriebnahme ist der Schaden unbedingt zu beheben. 5073186 D 6.5 Schlaffkettensicherung (Signal quittieren) E 21 E 21 6.7 Gangendsicherung (o) 6.7 Gangendsicherung (o) Fahrzeuge mit Gangendsicherung werden vor der Gangausfahrt oder im Stichgang abgebremst. Dabei gibt es zwei Grundvarianten: Fahrzeuge mit Gangendsicherung werden vor der Gangausfahrt oder im Stichgang abgebremst. Dabei gibt es zwei Grundvarianten: 1. Abbremsung bis auf Stillstand 1. Abbremsung bis auf Stillstand 2. Abbremsung auf 2,5 km/h 2. Abbremsung auf 2,5 km/h Weitere Variationen (Beeinflussung der nachfolgenden Fahrgeschwindigkeit, Beeinflussung der Hubhöhe etc.) sind verfügbar. Weitere Variationen (Beeinflussung der nachfolgenden Fahrgeschwindigkeit, Beeinflussung der Hubhöhe etc.) sind verfügbar. 1. Abbremsung bis auf Stillstand: 1. Abbremsung bis auf Stillstand: Beim Überfahren des Gangendsicherungsmagneten wird das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst. Beim Überfahren des Gangendsicherungsmagneten wird das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst. Um die Fahrt fortzusetzen: Um die Fahrt fortzusetzen: – Fußtaster kurz loslassen und wieder betätigen – Fußtaster kurz loslassen und wieder betätigen Das Fahrzeug kann mit max. 2,5 km/h aus dem Schmalgang gefahren werden. Das Fahrzeug kann mit max. 2,5 km/h aus dem Schmalgang gefahren werden. 2. Abbremsung bis auf 2,5 km/h: 2. Abbremsung bis auf 2,5 km/h: Beim Überfahren des Gangendsicherungsmagneten wird das Fahrzeug auf 2,5 km/h abgebremst und kann mit dieser Geschwindigkeit aus dem Schmalgang gefahren werden. Beim Überfahren des Gangendsicherungsmagneten wird das Fahrzeug auf 2,5 km/h abgebremst und kann mit dieser Geschwindigkeit aus dem Schmalgang gefahren werden. m In beiden Fällen ist der Bremsweg von der Fahrgeschwindigkeit abhängig. f Die Gangendsicherungsbremsung ist eine Zusatzfunktion zur Unterstützung des Bedieners, die ihn jedoch nicht von seiner Verantwortung entbindet, z.B. der Überwachung der Abbremsung am Gangende und ggf. dem Einleiten der Bremsung. f Die Gangendsicherungsbremsung ist eine Zusatzfunktion zur Unterstützung des Bedieners, die ihn jedoch nicht von seiner Verantwortung entbindet, z.B. der Überwachung der Abbremsung am Gangende und ggf. dem Einleiten der Bremsung. E 22 5073186 D In beiden Fällen ist der Bremsweg von der Fahrgeschwindigkeit abhängig. 5073186 D m E 22 6.8 IF-Notbetrieb Verläßt bei lnduktivführung des Fahrzeuges die führende Antenne den festgelegten Pegelbereich des Leitdrahtes, wird sofort ein Not-Halt eingeleitet. Verläßt bei lnduktivführung des Fahrzeuges die führende Antenne den festgelegten Pegelbereich des Leitdrahtes, wird sofort ein Not-Halt eingeleitet. Fährt das Fahrzeug genau parallel neben dem Leitdraht, erfolgt keine Fahrabschaltung. Die Anzeige für „Einspurvorgang läuft“ und das akustische Einspursignal sind jedoch dauernd in Betrieb und warnen dadurch den Fahrer. Fährt das Fahrzeug genau parallel neben dem Leitdraht, erfolgt keine Fahrabschaltung. Die Anzeige für „Einspurvorgang läuft“ und das akustische Einspursignal sind jedoch dauernd in Betrieb und warnen dadurch den Fahrer. Automatischer NOT-STOP des Fahrzeuges Automatischer NOT-STOP des Fahrzeuges Spricht während des Betriebes eine der Überwachungsfunktionen für Lenkregelung, Lenkanlage, Induktivführung oder die Sicherheitsschaltung der Fahrelektronik oder der Leistungselektronik des Flurförderzeuges an, so wird durch Sicherheitseinrichtungen das Fahrzeug zum Stehen gebracht. Spricht während des Betriebes eine der Überwachungsfunktionen für Lenkregelung, Lenkanlage, Induktivführung oder die Sicherheitsschaltung der Fahrelektronik oder der Leistungselektronik des Flurförderzeuges an, so wird durch Sicherheitseinrichtungen das Fahrzeug zum Stehen gebracht. Damit mit dem Fahrzeug nach einem NOT-STOP wieder gefahren werden kann, sind folgende Maßnahmen durchzuführen: Damit mit dem Fahrzeug nach einem NOT-STOP wieder gefahren werden kann, sind folgende Maßnahmen durchzuführen: – – – – – – – – Mögliche Ursache des NOT-STOPs feststellen. NOT-AUS-Taster drücken und durch Drehen wieder lösen. Induktive Zwangslenkung einschalten. Fahrhebel betätigen. f Fährt das Fahrzeug jetzt an, ist mit Handlenkung und induktiver Zwangslenkung die einwandfreie Funktion des Flurförderzeuges zu prüfen. Mögliche Ursache des NOT-STOPs feststellen. NOT-AUS-Taster drücken und durch Drehen wieder lösen. Induktive Zwangslenkung einschalten. Fahrhebel betätigen. Fährt das Fahrzeug jetzt an, ist mit Handlenkung und induktiver Zwangslenkung die einwandfreie Funktion des Flurförderzeuges zu prüfen. Automatischer und manueller NOT-STOP Automatischer und manueller NOT-STOP Kann nach einem automatischen oder manuellen NOT-STOP nach der Ursachenbehebung nicht mehr angefahren werden, muß der Schlüsselschalter aus und wieder eingeschaltet werden. Anschließend ist eine Referenzfahrt folgendermaßen durchzuführen: Haupthub und Zusatzhub nach Symbolanzeige heben und senken, bis die jeweilige Anzeige erlischt. Kann nach einem automatischen oder manuellen NOT-STOP nach der Ursachenbehebung nicht mehr angefahren werden, muß der Schlüsselschalter aus und wieder eingeschaltet werden. Anschließend ist eine Referenzfahrt folgendermaßen durchzuführen: Haupthub und Zusatzhub nach Symbolanzeige heben und senken, bis die jeweilige Anzeige erlischt. Referenzfahrt durchführen: Referenzfahrt durchführen: - REF- Referenzfahrt: Haupthub heben - REF- Referenzfahrt: Haupthub heben -REF- Referenzfahrt: Haupthub senken -REF- Referenzfahrt: Haupthub senken -REF- Referenzfahrt: Zusatzhub heben -REF- Referenzfahrt: Zusatzhub heben -REF- Referenzfahrt: Zusatzhub senken -REF- Referenzfahrt: Zusatzhub senken 5073186 D f IF-Notbetrieb 5073186 D 6.8 E 23 E 23 Bergung des Fahrzeugs aus dem Schmalgang 6.9 Um das Fahrzeug aus dem Schmalgang zu bergen, müssen die Bremsen gelöst werden. m A Um das Fahrzeug aus dem Schmalgang zu bergen, müssen die Bremsen gelöst werden. m Das Außerkraftsetzen der Bremsen darf nur von einer autorisierten Fachkraft durchgeführt werden! Bei Außerkraftsetzen der Bremsen muß das Fahrzeug auf ebenem Boden abgestellt sein, da keine Bremswirkung mehr vorhanden ist. – Fahrerkabine ganz absenken. – Fahrerkabine ganz absenken. A Zweite Hilfsperson anfordern. Die Hilfsperson muß geschult und mit dem Ablauf der Bergung vertraut sein. – Abdeckung hinten vom Elektronikraum abnehmen. – Stellschrauben (40) an der Magnetbremse oberhalb des Fahrmotors eindrehen damit diese gelöst wird. E 24 Zweite Hilfsperson anfordern. Die Hilfsperson muß geschult und mit dem Ablauf der Bergung vertraut sein. Antriebsradbremse lösen – Abdeckung hinten vom Elektronikraum abnehmen. – Stellschrauben (40) an der Magnetbremse oberhalb des Fahrmotors eindrehen damit diese gelöst wird. 40 Lastradbremse lösen Lastradbremse lösen Schlauch (39) auf den Entlüftungsstutzen schieben und das andere Ende vom Schlauch in den darüberliegenden Bremsflüssigkeitsbehälter stecken. Schlauch (39) auf den Entlüftungsstutzen schieben und das andere Ende vom Schlauch in den darüberliegenden Bremsflüssigkeitsbehälter stecken. f Bremsflüssigkeit steht unter Druck. Verätzungsgefahr! – Entlüftungsstutzen öffnen und austretende Bremsflüssigkeit in den Bremsflüssigkeitsbehälter laufen lassen – Entlüftungsventil und Bremsflüssigkeitsbehälter schließen. – Die Funktionsfähigkeit des Bremssystems ist bei vorhandener Stromzuführung und nach mehrmaligem Betätigen des Fußtasters wieder gegeben. – Abschleppseil am Heckgewicht befestigen und Fahrzeug vorsichtig aus dem Schmalgang ziehen. – Abschleppseil am Heckgewicht befestigen und Fahrzeug vorsichtig aus dem Schmalgang ziehen. Bei Wiederinbetriebnahme Bremsverzögerungswert überprüfen. Diese Arbeiten dürfen nur von autorisiertem Servicepersonal durchgeführt werden. m E 24 40 Bremsflüssigkeit steht unter Druck. Verätzungsgefahr! – Entlüftungsstutzen öffnen und austretende Bremsflüssigkeit in den Bremsflüssigkeitsbehälter laufen lassen – Entlüftungsventil und Bremsflüssigkeitsbehälter schließen. – Die Funktionsfähigkeit des Bremssystems ist bei vorhandener Stromzuführung und nach mehrmaligem Betätigen des Fußtasters wieder gegeben. 5073186 D m Das Außerkraftsetzen der Bremsen darf nur von einer autorisierten Fachkraft durchgeführt werden! Bei Außerkraftsetzen der Bremsen muß das Fahrzeug auf ebenem Boden abgestellt sein, da keine Bremswirkung mehr vorhanden ist. Antriebsradbremse lösen f Bergung des Fahrzeugs aus dem Schmalgang Bei Wiederinbetriebnahme Bremsverzögerungswert überprüfen. Diese Arbeiten dürfen nur von autorisiertem Servicepersonal durchgeführt werden. 5073186 D 6.9 F Instandhaltung des Flurförderzeuges F Instandhaltung des Flurförderzeuges 1 1 Betriebssicherheit und Umweltschutz Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach den Fristen der Wartungs-Checkliste durchgeführt werden. f m Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach den Fristen der Wartungs-Checkliste durchgeführt werden. f Jegliche Veränderung am Flurförderzeug - insbesondere der Sicherheitseinrichtungen - ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden. m Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung. Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden. 2 m Betriebssicherheit und Umweltschutz Jegliche Veränderung am Flurförderzeug - insbesondere der Sicherheitseinrichtungen - ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden. Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung. Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden. Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung 2 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung an Flurförderzeugen darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service-Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluß eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service-Stützpunkt des Herstellers. Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung an Flurförderzeugen darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service-Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluß eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service-Stützpunkt des Herstellers. Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken muß durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastaufnahme dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist. Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken muß durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastaufnahme dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist. Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluß) ausschließen. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muß der Batteriestecker herausgezogen werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen. Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluß) ausschließen. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muß der Batteriestecker herausgezogen werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen. m Wird das Flurförderzeug mit Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen. Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen. Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen Tätigkeiten durchzuführen. 5073186 D 5073186 D Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen Tätigkeiten durchzuführen. Wird das Flurförderzeug mit Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen. Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen. F1 F1 Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem Flurförderzeug auszubauen. Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem Flurförderzeug auszubauen. Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die Flurförderzeug abhängigen Einstellwerte beachtet werden. Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die Flurförderzeug abhängigen Einstellwerte beachtet werden. Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflußt die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Änderungen dürfen nur nach Abstimmung mit dem Hersteller erfolgen. Beim Wechseln von Rädern oder Reifen ist darauf zu achten, daß keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig). Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflußt die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Änderungen dürfen nur nach Abstimmung mit dem Hersteller erfolgen. Beim Wechseln von Rädern oder Reifen ist darauf zu achten, daß keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig). Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen. Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz. Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muß eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muß vorschriftsgemäß verwendet werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erreicht. Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen. Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz. Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muß eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muß vorschriftsgemäß verwendet werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erreicht. Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden. Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden. F2 5073186 D Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluß eines elektrischen Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Flurförderzeug zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten. 5073186 D Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluß eines elektrischen Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Flurförderzeug zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten. F2 3 Wartung und Inspektion 3 Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb. Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb. m Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall, starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle angemessen zu verkürzen. Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall, starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle angemessen zu verkürzen. Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert: Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert: W1 M3 M6 M12 W1 M3 M6 M12 = = = = Alle 50 Alle 500 Alle 1000 Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Woche Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 3 Monate Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 6 Monate Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 12 Monate = = = = Alle 50 Alle 500 Alle 1000 Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Woche Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 3 Monate Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 6 Monate Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 12 Monate In der Einfahrphase sind zusätzlich folgende Tätigkeiten durchzuführen: Nach den ersten 100 Betriebsstunden: Nach den ersten 100 Betriebsstunden: – Radmuttern auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen. – Hydraulikanschlüsse auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen. – Radmuttern auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen. – Hydraulikanschlüsse auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen. Nach den ersten 500 Betriebsstunden: Nach den ersten 500 Betriebsstunden: – Hydrauliköl und Hydraulikölfilter wechseln. – Hydrauliköl und Hydraulikölfilter wechseln. 5073186 D In der Einfahrphase sind zusätzlich folgende Tätigkeiten durchzuführen: 5073186 D m Wartung und Inspektion F3 F3 4 Wartungs-Checkliste KMS 100 Rahmen/Auf- 1.1 bau: 1.2 1.3 1.4 Antrieb: 2.1 Räder: 2.2 2.3 2.4 3.1 3.2 4.1 4.2 Lenkung: 4.3 Bremsanlage: 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 4 Wartungsintervalle Standard = t W M M M 1 3 6 12 Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen t Schraubverbindungen prüfen t Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen t Kennzeichnungsstellen, Typenschilder und Warnhint weise auf Lesbarkeit prüfen, ggf. erneuern Lagerstelle zwischen Fahrmotor und Getriebe abt schmieren Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen t Getriebeölstand prüfen t Getriebeöl wechseln t Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen t Lagerung und Befestigung prüfen a) t Lenkritzel und Zahnkranz am Getriebe abschmieren t Radstellungsanzeige auf Funktion und Einstellung prüt fen Abstand zwischen Führungsrollen und Schienenfüht rung auf der gesamten Schienenlänge prüfen. Das Spiel zwischen beiden Führungsrollen und Schienen (über die Achse gemessen) sollte 0-5 mm betragen. Rollen dürfen nicht klemmen. Funktion und Einstellung prüfen t Bremsbelagverschleiß prüfen t Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten t Bremsleitungen, Anschlüsse und Stand der Bremsflüst sigkeit prüfen Bremsflüssigkeit prüfen t Bremsflüssigkeit wechseln t Wartungs-Checkliste KMS 100 Rahmen/Auf- 1.1 bau: 1.2 1.3 1.4 Antrieb: 2.1 Räder: 2.2 2.3 2.4 3.1 3.2 4.1 4.2 Lenkung: 4.3 Bremsanlage: 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 Wartungsintervalle Standard = t W M M M 1 3 6 12 Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen t Schraubverbindungen prüfen t Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen t Kennzeichnungsstellen, Typenschilder und Warnhint weise auf Lesbarkeit prüfen, ggf. erneuern Lagerstelle zwischen Fahrmotor und Getriebe abt schmieren Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen t Getriebeölstand prüfen t Getriebeöl wechseln t Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen t Lagerung und Befestigung prüfen a) t Lenkritzel und Zahnkranz am Getriebe abschmieren t Radstellungsanzeige auf Funktion und Einstellung prüt fen Abstand zwischen Führungsrollen und Schienenfüht rung auf der gesamten Schienenlänge prüfen. Das Spiel zwischen beiden Führungsrollen und Schienen (über die Achse gemessen) sollte 0-5 mm betragen. Rollen dürfen nicht klemmen. Funktion und Einstellung prüfen t Bremsbelagverschleiß prüfen t Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten t Bremsleitungen, Anschlüsse und Stand der Bremsflüst sigkeit prüfen Bremsflüssigkeit prüfen t Bremsflüssigkeit wechseln t b) Hydraulikanschlüsse erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen. b) Hydraulikanschlüsse erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen. d) 1. Wechsel nach 500 Betriebsstunden d) 1. Wechsel nach 500 Betriebsstunden Wartungsintervalle gelten für normale Einsatzbedingungen. A Die Bei erschwerten Bedingungen sind sie nach Bedarf zu verkürzen. Wartungsintervalle gelten für normale Einsatzbedingungen. A Die Bei erschwerten Bedingungen sind sie nach Bedarf zu verkürzen. F4 5073186 D a) Radschrauben erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen. 5073186 D a) Radschrauben erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen. F4 Hydr. Anlage 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 6.7 6.8 6.9 6.10 Elektr. Anlage 7.1 7.2 7.3 7.4 7.5 7.6 7.7 7.8 Wartungsintervalle Standard = t W M M M 1 3 6 12 Funktion prüfen t Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit und Bet schädigung prüfen b) Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Bet festigung prüfen Ölstand prüfen t Schlauchführung auf Funktion und Beschädigung prüt fen Be- und Entlüftungsfilter am Hydrauliktank prüfen t Be- und Entlüftungsfilter am Hydrauliktank wechseln t Hydrauliköl und Filterpatrone wechseln d) t Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen t HydraulikschläucheaufDichtheitundBeschädigungprüfen t p) Ableitung statischer Aufladung prüfen t Funktion prüfen t Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung t prüfen Kabelführungen auf Funktion und Beschädigung prüfen t Warneinrichtungen und Sicherheitsschalter auf Funktit on prüfen Sensoren auf Befestigung, Beschädigung, Sauberkeit t u. Funktion prüfen Instrumente und Anzeigen auf Funktion prüfen t Schaltschütze und Relais prüfen, ggf. Verschleißteile t erneuern Sicherungen auf richtigen Wert prüfen t Motorbefestigung prüfen t 6.3 6.4 6.5 6.6 6.7 6.8 6.9 6.10 Elektr. Anlage 7.1 7.2 7.3 7.4 7.5 7.6 7.7 7.8 7.9 Elektro-Moto- 8.2 ren: Batterie: 9.1 Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen 9.2 Anschlußklemmen auf Festsitz prüfen, mit Polschraubenfett fetten 9.3 Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz prüfen 9.4 Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln t t t t t t t t b) Hydraulikanschlüsse erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen. b) Hydraulikanschlüsse erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen. d) 1. Wechsel nach 500 Betriebsstunden d) 1. Wechsel nach 500 Betriebsstunden p) Hydraulikschläuche nach 6 Jahren Betrieb wechseln p) Hydraulikschläuche nach 6 Jahren Betrieb wechseln 5073186 D 5073186 D 7.9 Elektro-Moto- 8.2 ren: Batterie: 9.1 Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen 9.2 Anschlußklemmen auf Festsitz prüfen, mit Polschraubenfett fetten 9.3 Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz prüfen 9.4 Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln Hydr. Anlage 6.1 6.2 Wartungsintervalle Standard = t W M M M 1 3 6 12 Funktion prüfen t Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit und Bet schädigung prüfen b) Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Bet festigung prüfen Ölstand prüfen t Schlauchführung auf Funktion und Beschädigung prüt fen Be- und Entlüftungsfilter am Hydrauliktank prüfen t Be- und Entlüftungsfilter am Hydrauliktank wechseln t Hydrauliköl und Filterpatrone wechseln d) t Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen t HydraulikschläucheaufDichtheitundBeschädigungprüfen t p) Ableitung statischer Aufladung prüfen t Funktion prüfen t Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung t prüfen Kabelführungen auf Funktion und Beschädigung prüfen t Warneinrichtungen und Sicherheitsschalter auf Funktit on prüfen Sensoren auf Befestigung, Beschädigung, Sauberkeit t u. Funktion prüfen Instrumente und Anzeigen auf Funktion prüfen t Schaltschütze und Relais prüfen, ggf. Verschleißteile t erneuern Sicherungen auf richtigen Wert prüfen t Motorbefestigung prüfen t F5 F5 Hubeinrichtung 10.1 10.2 10.3 10.4 10.5 10.7 10.8 Anbaugeräte 11.1 11.2 11.3 Schmierdienst: Allgemeine Messungen: 12.1 13.1 13.2 13.3 13.4 13.5 13.6 13.7 Vorführung: 13.8 14.1 14.2 Wartungsintervalle Standard = t W M M M 1 3 6 12 Laufrollen und seitliche Anlaufflächen der Führungsrol- t len in den Hubgerüstprofilen mit Fett versehen. Hubgerüstbefestigung prüfen t Hubketten und Kettenführung auf Verschleiß prüfen, t einstellen und fetten j) Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge t Hubgerüstlagerung prüfen t Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und Bet schädigung prüfen Schmierstellen der Kettenrollen abschmieren t Funktion prüfen t Befestigung am Gerät und tragende Elemente prüfen t Lagerstellen, Führungen und Anschläge auf Verschleiß t und Beschädigung prüfen, fetten Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren t Elektrische Anlage auf Masseschluß prüfen Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen IF: Stromstärke im Leitdraht messen, ggf. einstellen e) Fahrverhalten auf dem IF-Draht, maximale Abweichung prüfen, ggf. einstellen e) Einspur- und Fahrverhalten auf dem IF-Draht bei Gangeinfädelung prüfen e) IF-Funktion NOT-STOP prüfen e) Probefahrt mit Nennlast Nach erfolgter Wartung das Flurförderzeug einem Beauftragten vorführen Hubeinrichtung 10.1 10.2 10.3 10.4 10.5 10.7 10.8 Anbaugeräte 11.1 11.2 11.3 Schmierdienst: Allgemeine Messungen: t t t 12.1 t t t 13.1 13.2 13.3 13.4 13.5 13.6 t 13.7 t t t Vorführung: 13.8 14.1 14.2 Wartungsintervalle Standard = t W M M M 1 3 6 12 Laufrollen und seitliche Anlaufflächen der Führungsrol- t len in den Hubgerüstprofilen mit Fett versehen. Hubgerüstbefestigung prüfen t Hubketten und Kettenführung auf Verschleiß prüfen, t einstellen und fetten j) Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge t Hubgerüstlagerung prüfen t Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und Bet schädigung prüfen Schmierstellen der Kettenrollen abschmieren t Funktion prüfen t Befestigung am Gerät und tragende Elemente prüfen t Lagerstellen, Führungen und Anschläge auf Verschleiß t und Beschädigung prüfen, fetten Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren t Elektrische Anlage auf Masseschluß prüfen Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen IF: Stromstärke im Leitdraht messen, ggf. einstellen e) Fahrverhalten auf dem IF-Draht, maximale Abweichung prüfen, ggf. einstellen e) Einspur- und Fahrverhalten auf dem IF-Draht bei Gangeinfädelung prüfen e) IF-Funktion NOT-STOP prüfen e) Probefahrt mit Nennlast Nach erfolgter Wartung das Flurförderzeug einem Beauftragten vorführen e) IF: induktiv geführte Flurförderzeuge e) IF: induktiv geführte Flurförderzeuge F6 t t t t t t t 5073186 D j) Kette erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden prüfen, ggf. einstellen. 5073186 D j) Kette erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden prüfen, ggf. einstellen. t t t F6 Egs Egs G G Egs Egs G G D D D D Eg Eg g Gleitflächen Es B A 5073186 D 5073186 D B s Schmiernippel F7 g Gleitflächen Es A s Schmiernippel F7 4.1 Betriebsmittel 4.1 Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen. f Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen. f Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen. Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen. Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung ausdrücklich vorgeschrieben wird. Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung ausdrücklich vorgeschrieben wird. Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muß umgehend mit einem geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden. Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muß umgehend mit einem geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden. *A B D E F G H Menge Bezeichnung 33 l Hydrauliköl H-LPD22 2,5 l SAE 80 EP API GL 4 0,18 l SAE J 1703 FMVSS 116 DOT 3 und DOT 4 Mehrzweck-LithiumSchmierfett KP 2 (N) DIN 51502 Mehrzweck-LithiumSchmierfett KPF L2 N (M) mit MOS2 DIN 502 Kettenspray Hochtemperaturfett Verwendung für Hydraulikanlage *A Getriebe Hydraulische Bremsanlage B D Allgemein E Zahnstangen F Hubketten Vorderradlager G H Menge Bezeichnung 33 l Hydrauliköl H-LPD22 2,5 l SAE 80 EP API GL 4 0,18 l SAE J 1703 FMVSS 116 DOT 3 und DOT 4 Mehrzweck-LithiumSchmierfett KP 2 (N) DIN 51502 Mehrzweck-LithiumSchmierfett KPF L2 N (M) mit MOS2 DIN 502 Kettenspray Hochtemperaturfett Verwendung für Hydraulikanlage Getriebe Hydraulische Bremsanlage Allgemein Zahnstangen Hubketten Vorderradlager 5073186 D * Zusätzlich 2% Additiv 68/D von Dea Fuchs 5073186 D * Zusätzlich 2% Additiv 68/D von Dea Fuchs F8 Betriebsmittel F8 5 Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten 5 Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten 5.1 Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten 5.1 Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind herzustellen: – Flurförderzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). – Batteriestecker herausziehen und so das Flurförderzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern. – Bei Arbeiten unter angehobenem Flurförderzeug ist dieses so zu sichern, daß ein Absinken, Abkippen oder Wegrutschen ausgeschlossen ist. – Flurförderzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). – Batteriestecker herausziehen und so das Flurförderzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern. – Bei Arbeiten unter angehobenem Flurförderzeug ist dieses so zu sichern, daß ein Absinken, Abkippen oder Wegrutschen ausgeschlossen ist. f Beim Anheben des Flurförderzeuges sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels „Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen (siehe Kapitel C). f Beim Anheben des Flurförderzeuges sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels „Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen (siehe Kapitel C). 5.2 Fahrerplatzträger sichern 5.2 Fahrerplatzträger sichern m Fahrerplatzträger kann in gehobener Stellung gesichert werden. Fahrerplatzträger kann in gehobener Stellung gesichert werden. – Fahrerplatzträger anheben, bis sich der Innenmast (1) über dem Träger der Lastaufnahmesicherung befindet. – Befestigungsschraube (4) herausschrauben und Sicherungsbolzen (3) vom Träger (2) am Hubgerüst (5) abnehmen. – Sicherungsbolzen auf vertikale Bohrung des Trägers aufsetzen und festschrauben. – Fahrerplatzträger sehr langsam so weit absenken, bis der Innenmast auf dem Sicherungsbolzen aufsitzt. – Fahrerplatzträger anheben, bis sich der Innenmast (1) über dem Träger der Lastaufnahmesicherung befindet. – Befestigungsschraube (4) herausschrauben und Sicherungsbolzen (3) vom Träger (2) am Hubgerüst (5) abnehmen. – Sicherungsbolzen auf vertikale Bohrung des Trägers aufsetzen und festschrauben. – Fahrerplatzträger sehr langsam so weit absenken, bis der Innenmast auf dem Sicherungsbolzen aufsitzt. Hubkettenreinigung 5.3 m Es ist wichtig, daß alle Hubketten und Drehzapfen immer sauber und gut geschmiert sind. Hubketten sind Sicherheitselemente. Ketten sollen keine erheblicheren Verschmutzungen aufweisen. Die Reinigung darf nur mit Paraffinderivaten erfolgen, wie z.B. Petroleum oder Dieselkraftstoffe. Ketten niemals mit Dampfstrahl-Hochdruckreiniger, Kaltreinigern oder chemischen Reinigern säubern. 5073186 D 5.3 5073186 D Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind herzustellen: F9 Hubkettenreinigung Es ist wichtig, daß alle Hubketten und Drehzapfen immer sauber und gut geschmiert sind. Hubketten sind Sicherheitselemente. Ketten sollen keine erheblicheren Verschmutzungen aufweisen. Die Reinigung darf nur mit Paraffinderivaten erfolgen, wie z.B. Petroleum oder Dieselkraftstoffe. Ketten niemals mit Dampfstrahl-Hochdruckreiniger, Kaltreinigern oder chemischen Reinigern säubern. F9 m 5.5 Inspektion der Hubketten 5.4 Inspektion der Hubketten Unzulässiger Verschleiß und äußere Beschädigungen: Unzulässiger Verschleiß und äußere Beschädigungen: Entsprechend den offiziellen Vorschriften gilt eine Kette dann als verschlissen, wenn sie sich im Bereich, welcher über das Umlenkrad geführt wird, um 3% gelängt hat. Wir halten einen Austausch aus sicherheitstechnischen Gründen bei einer Längung von 2% für empfehlenswert. Entsprechend den offiziellen Vorschriften gilt eine Kette dann als verschlissen, wenn sie sich im Bereich, welcher über das Umlenkrad geführt wird, um 3% gelängt hat. Wir halten einen Austausch aus sicherheitstechnischen Gründen bei einer Längung von 2% für empfehlenswert. Auch bei äußeren Beschädigungen der Kette sollte umgehend ein Kettenaustausch durchgeführt werden, denn solche Beschädigungen führen nach einer gewissen Zeit zu Dauerbrüchen. Auch bei äußeren Beschädigungen der Kette sollte umgehend ein Kettenaustausch durchgeführt werden, denn solche Beschädigungen führen nach einer gewissen Zeit zu Dauerbrüchen. m Ist das Flurförderzeug mit zwei Hubketten ausgerüstet, so müssen stets beide Ketten ausgetauscht werden. Nur dann ist eine gleichmäßige Lastverteilung auf beide Ketten gewährleistet. Beim Kettentausch müssen auch die Verbindungsbolzen zwischen Kettenanker und Kette erneuert werden. Grundsätzlich dürfen nur neue Originalteile verwendet werden. Kettenreparatur 5.5 Auch bei der Kettenreparatur dürfen nur neue Originalteile eingesetzt werden. Die Nietköpfe sind vor dem Demontieren abzuschleifen. So werden Beschädigungen durch den Bolzen beim Hindurchtreiben durch die Zwischenlaschen bzw. das lnnenglied im Bohrungsbereich verhindert. Ausgebaute Bolzen und Laschen dürfen nicht wiederverwendet werden. Ist das Flurförderzeug mit zwei Hubketten ausgerüstet, so müssen stets beide Ketten ausgetauscht werden. Nur dann ist eine gleichmäßige Lastverteilung auf beide Ketten gewährleistet. Beim Kettentausch müssen auch die Verbindungsbolzen zwischen Kettenanker und Kette erneuert werden. Grundsätzlich dürfen nur neue Originalteile verwendet werden. Kettenreparatur Auch bei der Kettenreparatur dürfen nur neue Originalteile eingesetzt werden. Die Nietköpfe sind vor dem Demontieren abzuschleifen. So werden Beschädigungen durch den Bolzen beim Hindurchtreiben durch die Zwischenlaschen bzw. das lnnenglied im Bohrungsbereich verhindert. Ausgebaute Bolzen und Laschen dürfen nicht wiederverwendet werden. 5.6 Getriebeölwechsel 5.6 Getriebeölwechsel m Auf keinen Fall darf Öl in das Kanalnetz oder in das Erdreich gelangen. Altöl muß bis zur vorschriftsmäßigen Entsorgung sicher aufbewahrt werden. m Auf keinen Fall darf Öl in das Kanalnetz oder in das Erdreich gelangen. Altöl muß bis zur vorschriftsmäßigen Entsorgung sicher aufbewahrt werden. F 10 Öl ablassen: – Ölablaßwanne unter das Getriebe stellen. – Ölablaßschraube (7) auf der Unterseite des Getriebes öffnen und das Öl ablassen. – Ölablaßwanne unter das Getriebe stellen. – Ölablaßschraube (7) auf der Unterseite des Getriebes öffnen und das Öl ablassen. 6 Öl einfüllen: Öl einfüllen: – Ölablaßschraube (7) eindrehen und festziehen. – Ölstandskontroll- und Öleinfüllschraube (6) an der oberen Seite des Getriebes öffnen. – Neues Getriebeöl bis zur Ölstandskontrollbohrung auffüllen. – Ölstandskontroll- und Öleinfüllschraube (6) wieder eindrehen. – Ölablaßschraube (7) eindrehen und festziehen. – Ölstandskontroll- und Öleinfüllschraube (6) an der oberen Seite des Getriebes öffnen. – Neues Getriebeöl bis zur Ölstandskontrollbohrung auffüllen. – Ölstandskontroll- und Öleinfüllschraube (6) wieder eindrehen. 7 Wegen des Entsorgungsproblems und des eventuell erforderlichen Spezialwerkzeuges sowie der nötigen Fachkenntnisse sollte das Getriebe- und Hydrauliköl sowie die Bremsflüssigkeit und der Filterwechsel vom Kundendienst durchgeführt werden. 5073186 D A Öl ablassen: A F 10 6 7 Wegen des Entsorgungsproblems und des eventuell erforderlichen Spezialwerkzeuges sowie der nötigen Fachkenntnisse sollte das Getriebe- und Hydrauliköl sowie die Bremsflüssigkeit und der Filterwechsel vom Kundendienst durchgeführt werden. 5073186 D 5.4 5.7 Entlüftungsfilter reinigen 5.7 Entlüftungsfilter mit Ölmeßstab (8) herausdrehen und mit Druckluft oder einem Reinigungsmittel reinigen. Entlüftungsfilter reinigen Entlüftungsfilter mit Ölmeßstab (8) herausdrehen und mit Druckluft oder einem Reinigungsmittel reinigen. m Verbrauchte Filter ordnungsgemäß entsorgen. m Verbrauchte Filter ordnungsgemäß entsorgen. 5.8 Hydraulikölfilter wechseln 5.8 Hydraulikölfilter wechseln 5073186 D – HydraulikölfiIter-Verschlußkappe (9) abschrauben. – Filtereinsatz wechseln; falls der ORing beschädigt ist, muß auch dieser ausgetauscht werden. O-Ring beim Einbau leicht einölen. – Verschlußkappe wieder aufschrauben. 5073186 D – HydraulikölfiIter-Verschlußkappe (9) abschrauben. – Filtereinsatz wechseln; falls der ORing beschädigt ist, muß auch dieser ausgetauscht werden. O-Ring beim Einbau leicht einölen. – Verschlußkappe wieder aufschrauben. F 11 F 11 Hydrauliköl 5.9 – Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten. m 5.10 – Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten. m Auf keinen Fall darf Öl in das Kanalnetz oder in das Erdreich gelangen. Altöl muß bis zur vorschriftsmäßigen Entsorgung sicher aufbewahrt werden. Öl ablassen: Hydrauliköl bei herausgenommenem Entlüftungsfilter (8) absaugen. Falls diese Möglichkeit nicht besteht, kann das Hydrauliköl nach dem Ausschrauben der Ölablaßschraube unten am Hydrauliktank abgelassen werden. Hydrauliköl bei herausgenommenem Entlüftungsfilter (8) absaugen. Falls diese Möglichkeit nicht besteht, kann das Hydrauliköl nach dem Ausschrauben der Ölablaßschraube unten am Hydrauliktank abgelassen werden. Öl einfüllen: Öl einfüllen: Ölablaßschraube wieder eindrehen. Neues Hydrauliköl bis zur oberen Markierung (max.) am Ölmeßstab (10) auffüllen. Entlüftungsfilter wieder aufschrauben. Ölablaßschraube wieder eindrehen. Neues Hydrauliköl bis zur oberen Markierung (max.) am Ölmeßstab (10) auffüllen. Entlüftungsfilter wieder aufschrauben. Hydraulikölstand prüfen: Hydraulikölstand prüfen: Prüfen, ob sich bei ganz abgesenktem Hubgerüst der Hydraulikölstand zwischen der min. und max. Markierung des Ölmeßstabes (10) befindet. Ist dies nicht der Fall, muß neues Hydrauliköl nachgefüllt werden. Prüfen, ob sich bei ganz abgesenktem Hubgerüst der Hydraulikölstand zwischen der min. und max. Markierung des Ölmeßstabes (10) befindet. Ist dies nicht der Fall, muß neues Hydrauliköl nachgefüllt werden. Hydraulik-Schlauchleitungen 5.10 F 12 Hydraulik-Schlauchleitungen Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren sollten die Schlauchleitungen ersetzt werden, siehe Sicherheitsregeln für Hydraulik-Schlauchleitungen ZH 1/74. Bremsflüssigkeit prüfen 5.11 f Bremsflüssigkeit ist giftig und daher nur in verschlossenen Originalbehältern aufzubewahren. Außerdem ist zu beachten, daß Bremsflüssigkeit den Fahrzeuglack angreift. Bremsflüssigkeit prüfen Bremsflüssigkeit ist giftig und daher nur in verschlossenen Originalbehältern aufzubewahren. Außerdem ist zu beachten, daß Bremsflüssigkeit den Fahrzeuglack angreift. Im Werk wird Bremsflüssigkeit eingefüllt, die nach spätestens zwei Jahren erneuert werden muß, da sie sich im Laufe der Zeit verändert und ihre ursprünglichen Fähigkeiten verliert. Im Werk wird Bremsflüssigkeit eingefüllt, die nach spätestens zwei Jahren erneuert werden muß, da sie sich im Laufe der Zeit verändert und ihre ursprünglichen Fähigkeiten verliert. Der Bremsflüssigkeit - Vorratsbehälter (11) befindet sich im Heck des Fahrzeuges und ist nach Abnahme der Abdekkung zugänglich. Der Vorratsbehälter soll immer bis 2 cm unter dem Behälterverschluß gefüllt sein. Nur die vorgeschriebene Bremsflüssigkeit verwenden. Die Dichtheit der gesamten Bremsanlage muß ständig gegeben sein. Der Bremsflüssigkeit - Vorratsbehälter (11) befindet sich im Heck des Fahrzeuges und ist nach Abnahme der Abdekkung zugänglich. Der Vorratsbehälter soll immer bis 2 cm unter dem Behälterverschluß gefüllt sein. Nur die vorgeschriebene Bremsflüssigkeit verwenden. Die Dichtheit der gesamten Bremsanlage muß ständig gegeben sein. 5073186 D f Auf keinen Fall darf Öl in das Kanalnetz oder in das Erdreich gelangen. Altöl muß bis zur vorschriftsmäßigen Entsorgung sicher aufbewahrt werden. Öl ablassen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren sollten die Schlauchleitungen ersetzt werden, siehe Sicherheitsregeln für Hydraulik-Schlauchleitungen ZH 1/74. 5.11 Hydrauliköl F 12 5073186 D 5.9 5.12 Elektrische Sicherungen prüfen 5.12 – Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Kapitel F). – Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert prüfen, ggf. wechseln. 19 20 18 – Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Kapitel F). – Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert prüfen, ggf. wechseln. 15 16 17 19 20 18 14 12 12 13 13 POS 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Bezeichnung 2F15 1F11 3F10 F3.1 F1.2 5F2 F2.1 1F3 2F10 Absicherung von: Hydraulik Fahren Lenkung Steuerstrom Wandler U16 Eingang Wandler U16 Ausgang Steuerstrom Fahrsteuerung Hydrauliksteuerung Wert 250 A 160 A 30 A 24 V / 10 A 48 V / 3,15 A 6,3 A 48 V / 10 V 3,15 A 3,15 A 5073186 D 5073186 D 15 16 17 Elektrische Sicherungen prüfen F 13 POS 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Bezeichnung 2F15 1F11 3F10 F3.1 F1.2 5F2 F2.1 1F3 2F10 14 Absicherung von: Hydraulik Fahren Lenkung Steuerstrom Wandler U16 Eingang Wandler U16 Ausgang Steuerstrom Fahrsteuerung Hydrauliksteuerung Wert 250 A 160 A 30 A 24 V / 10 A 48 V / 3,15 A 6,3 A 48 V / 10 V 3,15 A 3,15 A F 13 6 Wiederinbetriebnahme 5.13 Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden: Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden: – Hupe auf Funktion prüfen. – Hauptschalter auf Funktion prüfen. – Bremse auf Funktion prüfen. – Hupe auf Funktion prüfen. – Hauptschalter auf Funktion prüfen. – Bremse auf Funktion prüfen. Stillegung des Flurförderzeuges 6 Wird das Flurförderzeug länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die Maßnahmen vor, während und nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen. m m Das Flurförderzeug muß während der Stillegung so aufgebockt werden, daß alle Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, daß Räder und Radlager nicht beschädigt werden. Maßnahmen vor der Stillegung 6.1 Flurförderzeug gründlich reinigen. Bremsen überprüfen. Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F). Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F). – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten. Flurförderzeug gründlich reinigen. Bremsen überprüfen. Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F). Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F). – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten. A Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten. F 14 Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten. – Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen. Maßnahmen während der Stillegung 6.2 Maßnahmen während der Stillegung Alle 2 Monate: Alle 2 Monate: – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Batterie laden (siehe Kapitel D). Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört. m 5073186 D m Maßnahmen vor der Stillegung – – – – – Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen. 6.2 Das Flurförderzeug muß während der Stillegung so aufgebockt werden, daß alle Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, daß Räder und Radlager nicht beschädigt werden. Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende Maßnahmen mit dem Hersteller-Service abzusprechen. – – – – A Stillegung des Flurförderzeuges Wird das Flurförderzeug länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die Maßnahmen vor, während und nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen. Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende Maßnahmen mit dem Hersteller-Service abzusprechen. 6.1 Wiederinbetriebnahme F 14 Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört. 5073186 D 5.13 6.3 Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung 6.3 – Flurförderzeug gründlich reinigen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F ). – Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen. – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). f 7 A Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen. f Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen. Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach UVB 36) 7 Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen. Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen. Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach UVB 36) Das Flurförderzeug muß mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese Person muß ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflußt von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie muß ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu können. Das Flurförderzeug muß mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese Person muß ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflußt von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie muß ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu können. Dabei muß eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeugs in bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muß das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren. Dabei muß eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeugs in bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muß das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren. Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muß der Betreiber sorgen. Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muß der Betreiber sorgen. A Für diese Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgen muß. 5073186 D A – Flurförderzeug gründlich reinigen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F ). – Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen. – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). Für diese Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgen muß. 5073186 D A Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung F 15 F 15