Download rotixa/rp - Gemini BV

Transcript
2/86
Bedienungsanleitung
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP
ROTIXA/P
ROTIXA/AP
INHALTSVERZEICHNIS
11.1
1.2
1.3
1.4
1.5
2.
2.1
2.1.1
2.1.2
2.1.3
2.1.4
2.1.5
2.2
2.3
2.4
3.
3.0
3.1
3.1.1
3.1.2
3.1.3
3.1.4
3.2
3.3
3.3.1
3.3.2
3.3.3
3.3.4
3.3.5
3.4
3.4.1
^
Seite
Allgememe Information
Definition
Normen und Vorschriften
Fassungsvermogen
Lieferumfang
Allgemein technische Angaben
2
2
2
2
2
3
Beschreibung der Zentrifuge
Sicherheitseinrichtungen
Deckelverriegelung, Deckelzuhaltung
Unwuchtuberwachungssystem
Kohlebursten-Abnutzung
'ibertemperatur im Schleuderraum
iiberwachung der Nenndrehzahl
Aufstellort fur die Zentrifuge
Transport und Aufstellung
Installation
4
4
4
5
5
5
5
5
5
6
Bedienungs-Kurzanleitung
Bedi enungsanlei tung
Beschreibung des Bedienpults
Schliisselschalter
Programm-Nr.-Anzeige
Funktionstasten zur Programm-Nr.-Anzeige
Befehlstasten
12er Tastatur
Zeit-Anzeige
Dauerlauf
Einschaltzeit
Zentrifugierzeit
Drehzahl gefiihrter Anlauf
Drehzahl gefijhrter Auslauf
Drehzahl -Anzeige
Drehzahl
7
9
9
9
10
10
11
11
11
12
12
12
12
12
13
13
Seite
3.4.2
Bremsabschaltungs-Drehzahl
13
3.4.3
3.4.4
3.5
3.5.1
3.5.2
3.6
3.7
3.7.1
3.7.2
3.7.3
3.7.4
3.7.5
Relative Zentrifugalbeschleunigung
Rotationsanzeige
Temperatur-Radius-Anzeige
Temperatur
Zentrifugierradius
Bremsstufen-Anzeige
Leuchtdioden zur Stormeldung
Deckel
Unwucht
Kohlebiirsten
Kaltekreislauf
Steuerstromkreis
14
14
14
14
15
15
16
16
16
16
16
16
4.
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
Inbetriebnahme
Vorbereitung
Einschalten
Deckel offnen
Rotor-Einbau
. Rotor-Ausbau
Rotor-Bestiickung
Deckel schlieBen
5.
Display-Eingabe
18
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
5.7
5.8
Vorwahl eines Symbols
Zentrifugation mit unbegrenzter Einschaltzeit
Zentrifugation mit begrenzter Einschaltzeit
Zentrifugation mit drehzahlgefuhrtem Anlauf
Zentrifugation mit drehzahlgefiihrtem Auslauf
Zentrifugation mit Bremsabschaltung
Zentrifugation mit Kiihlung
Berechnung der RZB und der Drehzahl
19
19
20
20
21
22
23
24
.
17
17
17
18
18
18
18
18
Seite
5.8.1
5.8.2
5.9
5.9.1
5.9.2
5.9.3
5.9.4
5.9.5
Berechnung der RZB
Berechnung der Drehzahl
Programmierung
Programm-Eingabe
Programm-Abruf
Programm-Verriegelung
Beispiele zur Programmierung
Anderung eines Programms
24
25
26
26
27
27
28
29
6.
Nicht zulassige Zentn'fugationsvorgange
30
7.
7.1
7.2
7.2.1
7.2.2
7.2.3
7.2.4
7.2.5
7.2.6
7.2.7
Instandhaltung
Pflege
Wartung
Wartung allgemein
Schwenklager
Glasbruch
Desinfektion
Kiihiung
Priifung der Arbeitssicherheit
Priifung durch den Benutzer
31
31
31
31
31
32
32
32
33
33
8.
8.1
8.1.1
8.1.2
8.2
8.3
8.3.1
Verhalten bei Storungen
Stromausfall
Programmspeicher
Deckel bffnen
Blinken einer Anzeige
Angezeigte Storungen
Tabelle iiber Storungen
9.
9.1
9.2
9.2.1
9.2.2
9.2.3
Instandsetzung
Instandsetzung allgemein
Kohl ebiirstenwechsel
Einschleifen neuer Kohlebiirsten
Auswechseln'des Motors
Auswechseln des Tachos
34
34
34
34
34
• 35
36
39
39
39
40
40
40
Seite
5.8.1
5.8.2
5.9
5.9.1
5.9.2
5.9.3
5.9.4
5.9.5
Berechnung der RZB
Berechnung der Drehzahl
Programmierung
Programm-Eingabe
Programm-Abruf
Programm-Verriegelung
Beispiele zur Programmierung
Anderung eines Programms
24
25
26
26
27
27
28
29
6.
Nicht zulassige Zentrifugationsvorgange
30
7.
7.1
7.2
7.2.1
7.2.2
7.2.3
7.2.4
7.2.5
7.2.6
7.2.7
Instandhaltung
Pflege
Wartung
Wartung allgemein
Schwenklager
Glasbruch
Desinfektion
Kiihlung
Priifung der Arbeitssicherheit
Priifung durch den Benutzer
31
31
31
31
31
32
32
32
33
33
8.
8.1
8.1.1
8.1.2
8.2
8.3
8.3.1
Verhalten bei Storungen
Stromausfall
Programmspeicher
Deckel bffnen
Blinken einer Anzeige
Angezeigte Storungen
Tabelle Liber Storungen
34
34
34
34
34
35
36
9.
9.1
9.2
9.2.1
9.2.2
9.2.3
Instandsetzung
Instandsetzung allgemein
Kohl ebiirstenwechsel
Einschleifen neuer Kohlebiirsten
Auswechsel n' des Motors
Auswechseln des Tachos
39
39
39
40
40
40
Andreas Hettich D-7200Tuttlingen Tel. (07461) 705-0
ZEIMTRIFUGEN
Tuttingen, den 19.07.1985/s.ri
S E H R
W I C H T I G E R
H I N W E I S
zum Betrieb von Zentrifugen mit Rotoren unterschiedlicher max. Drehzahlen,
z.B. Winkelrotor 5016 und Rotor freischwingend 6254.
Oer Unternehmer (Betreiber) ist laut der Unfallverhiitungsvorschrift UVV-VBG 7z
verpflichtet, dafiir zu sorgen, da8:
DIE EINGESTEMPELTE max. DREHZAHL des ini Einsatz befindiichen ROTORS
nicht uberschritten wird.
Laut § 19 der UVV-VBG 7z hat der Unternehmer (Betreiber) unter BeKicksichtigung
der Betriebs- oder Gebrauchsanleitung des Herstellers eina Batriebsanweisung
aufzustelien und den Beschaftigten zur Kenntnis zu bringen.
AUS SICHERHEITSGRiJNDEN mu3 mit dieser Betriebsanweisung eindeutig darauf
hingewiesen werden, da6 die eingestempeite max. Drehzahl des Tm Einsatz befindlichen Rotors, sowie die zuiassiga FijiIsnenge nicht iiberschritten werden
darf.
Bei Auslieferung erhalten Zentrifugen mit unterschiedlichen Rotoren eine
rotorabhangige 3etriebsstromkodierung der Steuerung und eine Feineinsteilung
der StrommeSstufe auf dem Leistungsteil.
An der Steuerung im Deckel und am Leistungsteil wird durch Aufkleber auf diese
Sondereinstellung hingewiesen. Bei Steuerungs- bzw. Leistungsteilwechsel mussen
die entsprechenden Warte wieder durch dan HETTICH-Kundendienst eingestellt
werden.
Bei Nachbestellung eines weiteren Rotors mu3 diese Sondereinstellung ebenfalls
durch den Kundendienst erfolgen.
- 2BETRIEBSANLEITUNG (NACH DIN 8418)
1
ALIGEMEINE INFORMATION
1.1
DEFINITION
-
Die Zentrifugen der Baureihe ROTIXA sind Becherzentn'fugen,
Mikroprozessor-gesteuert und programmierbar. Jahrzehnteiange Erfahrung und Wiinsche aus der vieiseitigen Praxis in Labor und Produktion wurden in diesen Zentrifugen berucksichtigt.
Die Zentrifugen diirfen nicht in expiosionsgefahrdeten Bereichen betrieben werden.
1.2
NORMEN UND VORSCHRIFTEN
Diese Zentrifugen sind nach § 2 der MEDIZINGERATEVERORDNUNG (MedGV)
in die GRUPPE 3 einzuordnen.
Sie entsprechen den Allgemeinen Anforderungen in § 3 der MedGV.
Bei der Konzipierung wurden folgende Normen und Vorschriften
berijcksichtigt:
1. Unfallverhutungsvorschrift fur elektrische Anlagen und
Betriebsmittel UVV, VBG 4.
2. Unfallverhutungsvorschrift fur Zentrifugen UVV, VBG 7z
3. Unfallverhiitungsvorschrift fur Kalteanlagen UVV, VBG 20
4. VDE 0875, Funkentstorung entsprechend Funkstorgrad N
5. DIN 58970, Teil 1, 2, 3, und 4, Zentrifugen, Zentrifugenrohrchen
6. BS 4402, Britische Sicherheitsvorschrift fur Zentrifugen
7. OVE-MG 750, Teil 2
Osterreichische Bestimmungen fur die Elektrotechnik
1.3
FASSUNGSVERMOGEN
4 x 600 ml Blutbeutelsysteme, labora-system-Gesteile
fur 192 x 7 ml oder 120 x 15 ml sowie Zubehor fur nahezu a l l e
RohrchengroBen ( z . B . Vacutainer, Falcon) konnen z e n t r i f u g i e r t
werden (siehe Prospekt).
1.4
LIEFERUMFANG
Mit jeder Zentrifuge werden g e l i e f e r t :
2 Metallschienen mit Nagel zum Abrollen von der Holzpalette
1 Gabelschliissel SW 17 fiir die SchraubfiiSe
2 Wand-Abstandsbolzen
1 Steckschliissel fiir den Rotor
2 Kohlebur.sten mit 2 Sicherungen
1 Sicherungseinsatze
1 Vaseline-Spray zum Fetten der Tragzapfen und als
Korrosionsschutz fiir Aluminium-Gehange
2 Schliissel fur Schliisselschalter
1 Serviceanleitung
1 Priifbuch
- 3 -
- 3 -
1. 5
ALLGEMEIN TECHNISCHE ANGABEN
1. 5. 1
Hersteller
HETTICH-Zentr-"fugen
Ort
Tuttiinqen
1. 5. 2
Typenbezeichnung
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP d
ROTIXA/P
ROTIXA/AP
1. 5. 3
Verkaufsnummer
4200
4201
4202
1. 5. 4
elektr. AnschluB
1. 5. 5
AnschluBwert
3,0 kVA
2,2 kVA
1,8 kVA
1. 5. 6
Stromaufnahme
14 A
10 A
8 A
1. 5. 7
Leistungsat-ifnahme ges.
2,2 KW
1,6 KW
1,3 KW
1. 5. 8
Drehzahl
7500 min"1
1. 5. 9
RZB
6100
1. 5. 10
zuiassige Dichte
1,2 kg/dm3
1. 5. 11
zul. kinetische Energie
50 000 Nm
1. 5. 12
Priifpflicht
3*
1. 5. 13
Gerauschpegel
1. 5. 14
Funkentstorung
VDE 0875, Funkstorgrad N
1. 5. 15
Abmessung
Breite
Tiefe
Hone
650 mm
720 mm
1030 mm
1. 5. 16
Gewicht
1. 5. 17
vom Anwender einzutragen:
Inventar-Nr.
%erwachungs-Nr.
Ort der AufsteTlunq
220 V, 50 Hz
65 dB (A)
ca. 165 kg
58 dB (A)
ca. 140 kq
ca. 110 kq
- 4 2.
BESCHREIBUNG PER ZENTRIFUGEN
Die Zentrifugen der Baureihe ROTIXA sind nach neuesten technischen
Erkenntm'ssen und in traditioneller HETTICH-Qualitat gefertigt.
Vier Ausfiihrungen, und zwar die Typen:
ROTIXA/AP
ohne Kiihleinrichtung
ROTIXA/P
mit Kiihieinrichtung
ROTIXA/RP
mit verstarkter Kiihleinrichtung
ROTIXA/RP H Heizen-Kiihlen
tragen dazu bei, daB diese neue HETTICH-Generation Mikroprozessorgesteuerter Zentrifugen mit integriertem Rechner und Programmspeicher
viele Wunsche erfullt, sowohl im Routinebetrieb als auch in Prazision
und Reproduzierbarkeit schwieriger Sedimentgewinnung. Dies wiederum erleichtert wesentlich den taglichen Arbeitsanfall.
Bei den Zentrifugen mit Kiihieinrichtung ist die Schl euderraumtemperatur
regelbar von - 10° C bis + 40° C.
Die Zentrifugen sind gepragt durch einen selbsttragenden Stahlrahmen,
die Verkleidung ist aus geschaumtem, konstruktivem Chemie-Werkstoff.
Nach Abnahme der Verkleidung ist die Zentrifuge ringsum zuganglich.
Die Arbeitsplatte und die Rotorkammer (Schleuderraum) sind aus rostfreiem Edelstahl. Die Rotorkammer, aus Sicherheitsgriinden doppelwandig,
besitzt am Boden bei den Klihlzentrifugen einen Kondenswasser-Ablauf,
die dazugehorende Auffangschale befindet sich in der vorderen unteren
Verkleidung. Die Zentrifuge ist fahrbar. Zur Aufstellung vor Ort besitzt sie zwei SchraubfiiQe. Al s Direktantrieb dient ein Elektromotor
mit hoher Beschleunigungsarbeit, Beschleunigung und Bremsung sind
stromgefiihrt.
Das Eingabe- und Informatiosfeld ist eine wasser- und staubdichte
Folientastatur. Sie befindet sich im Deckel der Zentrifugen. Die
Elektronikeinheit, Mikroprozessor-gesteuert hat folgende Funktionen:
Integrierter Rechner mit Ein- und Ausgabeteil
Programmspeicherung
An- und Auslaufintegrator
Drehzahl- und Stromregler
Bremsstromregler
Still standsiiberwachung
Temperaturregler
Zentrale Stromversorgung
Schnittstelle fur Drucker oder zentr. Datenerfassung
Stormeldungen
2.1
SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
2.1.1
DECKELVERRIEGELUNG, DECKELZUHALTUNG
Die Zentrifuge kann nur gestartet werden, wenn der Deckel geschlossen
ist. Die elektrische und die mechanische Verriegelung muS eingerastet sein. Wird der quadratische Driicker der mechanischen Verriegelung wahrendv des Zentrifugiervorganges betatigt, schaltet der Antrieb
ab. LED • f leuchtet (siehe 3.3.1). Der Deckel kann erst geoffnet
werden bei Still stand des Rotors. Bei Still stand des Rotors ist der
Antrieb allpolig vom Netz getrennt (fiVE-Vorschrift).
- 5 -
- 5 -
2.1.2
UNWUCHTHBERWACHUNGSSYSTEM
Bei ungleichmaGiger Beladung gegeniiberliegender Becher wird der Antrieb
in der Beschleunigungsphase (An! auf) abgeschaltet.
2.1.3
UBERWACHUNG DER K O H L E B H R S T E N - A B N U T Z U N G
Die Abnutzung der Kohlebiirsten wird rechtzeitig s i g n a l i s i e r t , urn
Beschadigungen am Kollektor, die zum Ausfall der Zentrifuge fiihren, zu
vermeiden.
2.1.4
HBERTEMPERATUR IH SCHLEUDERRAUM
Wird die Temperatur im Schleuderraum, z.B. bei Ausfall der Kuhlung,
warmer als 50° C, schaltet der Antrieb ab. Der Auslauf erfolgt mit
hochster Bremskraft.
2.1.5
UBERWACHUNG DER NENNDREHZAHL
Wird die,vorgegebene Drehzahl durch irgendeinen Umstand um mehr als
200 min" iiberschritten, so schaltet der Antrieb ab.
2.2
AUFSTELLORT FHR DIE ZENTRIFUGEN
2
Erf order! iche Steilfiache ca. 1 m .
Die Last ( 165 kg) runt auf 4 Fii3en, diese bilden die Eckpunkte einer
FT ache von 438 x 450 mm.
Die Raumtemperatur am AufsteTlort muG groBer sein als + 5° C.
1st dies nicht der Fall, so ist die Funktion der elektronischen
Bauelemente nicht gewahrleistet.
2.3
TRANSPORT UND AUFSTELLUNG
Die Zentrifugen befinden sich bei Anlieferung in einem Karton durch
Verpackungsband auf einer Holzpalette befestigt.
Zentrifugen unter Beachtung der Hinweise auf Blatt Vn684, liegt der
Verpackung bei, an Aufstellort schieben.
Zur ausreichenden Beliiftung ist die Anbringung der 10 cm langen WandAbstandsbolzen unbedingt erforderlich.
Am Aufstellort beide SchraubfiiBe herausdrehen (17 mm Gabelschliissel).
Beide vorderen Rollen miissen entlastet sein, damit die Zentrifugen fest
auf ihrer Unterlage stehen.
- 6-
- 6 2.4
INSTALLATION
2.4.1
WARMEERZEUGUNG
Nahezu die gesamte zugefiihrte Energie wird in Warme umgewandeit und
an die Umgebungsluft abgegeben, Leistungsaufnahme siehe 1.5.7.
2.4.2
ANSCHLUSSART
Die Zentrifugen der Baureihe ROTIXA sind Gerate der Schutzkiasse I
und besitzen ein dreiadriges AnschiuQkabel von 2,5 m Lange mit Schutzkontakt-Winkelstecker.
2.4.3
FESTANSCHLUSS
1st FestanschluB erforderlich, so darf die Festinstaliation nur durch
einen zugeiassenen Elektriker vorgenommen werden.
2.4.4
SICHERUNGEN BAUSEITS
Die Zentrifugen sind mit jeweils 16 A, G abzusichern.
- 7 -
- 73
-
BEDIENUNGS-KURZAHLEITUNG
Bevor Sie sich mit der Betriebsanleitung naher befassen, soli Ihnen
diese Kurzanleitung zeigen, wie problemlos und einfach und vor alien
Dingen wie mit wenigen Handgriffen Ihre Zentrifuge zu bedienen ist.
Achtung!
Achten Sie vor dsr ersten Inbetriebnahme darauf, daB:
1. Ihre Zentrifuge vorschriftsmaBig aufgestellt und installiert ist
(siehe hierzu die Abschnitte 2.2 - 2.4.4).
2. Ihre Zentrifuge vorschriftsmaBig bestlickt ist
(siehe hierzu die Abschnitte 4.2 - 4.7).
Sind beide Forderungen erfiillt, beginnen Sie mit der Inbetriebnahme.
Was Ihre Zentrifuge kann und welche Zahlenwert-Eingabemoglichkeiten
bestehen, entnehmen Sie der folgenden Bedienungsanleitung.
Kurzfassung
Display-Eingabe
(siehe Bild 1 - 3)
1. Schlusselschalter in Stellung 1.
2. Funktionstaste unterhalb der gewiinschten Anzeige driicken.
3. Zahlenwert fiir das leuchtende Speicher-Symbol iiber die
lOer Tastatur eingeben.
4. Durch nochmaliges Driicken derselben Taste nachstes SpeicherSymbol Oder durch Driicken einer weiteren Funktionstaste nachste
Anzeige anwahlen.
5. Jeweils den entsprechenden Zahlenwert eingeben.
6. Belegen Sie auf diese Weise die von Ihnen benotigten Speicher.
7. Bei Vorwahl der Bremsstufen-Anzeige (O) leuchtet kein SpeicherSymbol .
8. START-Taste driicken.
Das im Display stehsnde Programs lauft ab. Nach 3eendigung der
Zentrifugation, bei Stillstand des Rotors erscheinen wieder die
zuletzt eingegebenen Zahlenwerte im Display.
Ein akkustisches Signal weist alle 10 sek darauf hin, da8 der
Zentrifugiervorgang beendet ist.
Taste [•A] driicken. Deckel offnen, Rotor wieder neu bestucken.
Deckel schlieBen,
und schon kann der nachste Zentrifugationsablauf erfolgen.
- 8-
- 8 -
Kurzfassung
Prograinmierung
(siehe Bild 3)
Das im Display stehende Programm soil gespeichert werden.
1. Schliisselschaiter in Stellung 3.
2. Programm-Nr.-Taste (2) drlicken.
3. Gewiinschte Programm-Nr. eingeben.
4. Ablege-Taste (3) drlicken. Programm i s t gespeichert.
Kurzfassung
1.
2.
3.
4.
5.
Betrieb der Zentrifuge rait gespeichertea Program
Schlusselschalter in Stellung 1.
Programm-Nr.-Taste (2) driicken.
Nummer des gespeicherten Programms eingeben.
Abruf-Taste (1) drlicken. Programm steht im Display.
START-Taste driicken.
Kurzfassung
Betrieb der Zentrifuge rait verriegeiteTi Prograran
Das im Display stehende Programm soil verriegelt werden.
1. Schliisselschalter in Stellung 2.
?.. Schlussel abziehen.
3. Die im Display stehenden Zentrifugierdaten konnen weder geloscht,
geandert noch iiberschrieben werden.
4. START-Taste drlicken.
- 9 -
- 9 -
3.0
BEDIENUNGSANLEITUNG
Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme die folgenden Eriauterungen
bzw. Beschreibungen sorgfaitig durch.
Beginnen Sie erst mit der Eingabe von Zentrifugierdaten, wenn Sie
wissen:
WAS - MO - HIE
eingestellt und abgelesen werden kann!
Pragen Sie sich ein:
1. Die verschiedenen Bezeichnungen und Symbole
2. Die einzelnen Dispiay-Eingabemb'giichkeiten
3. Die Benutzung und die Funktionen der einzelnen Tasten
Vsrfolgen Sie die Beschreibungen Schritt fiir Schritt, und Sie werden
schneil mit der Bedienung Ihrer Zentrifuge vertraut sein, und Sie werden
feststeilen, daS die Programmierung Ihrer Zentrifuge keine Erfahrung im
Ersteilen von Programmen erfordert.
3.1
BESCHREI3UNG DES BEOIENPULTS
Betrachten Sie Bild 1, Seite 1
FELD A ENTHALT:
Schiusselschalter,
Programm-Mr.-Anzeige,
3 Funktionstasten,
3 3efeh1stasten
3.1.1
SCHLUSSELSCHALTER
Der Schiiisselschaiter hat 4 Schaltsteilungen mit beiiebiger Bewegung in
beide Richtungen. In jeder dieser 4 Schaitsteiiungen ist der Schiiissel
abziehbar. Die jeweilige Schaltsteiiung wird durch Aufleuchten der entsprechenden Bezeichnung angezeigt.
Die Schaltsteiiungen im einzelnen:
Schaltsteiiung 0
AUS/OFF
Zentrifuge ist ausgeschaitet.
Die im Speicher abgeiegten Programme sind dauerhaft gesichert.
- 10 -
- 10 Schaltstellung 1
EIN/ON
Zentn'fuge ist eingeschaltet.
Programme konnen aus dem Speicher abgerufen
werden.
Im Display stehende Zentrifugierdaten konnen geloscht, geandert oder iiberschrieben werden. Im
Speicher abgelegte Programme konnen nicht geandert
werden.
Schaltstellung 2
Programm
Im Display stehende Zentrifugierdaten konnen
nicht geloscht,
nicht geandert,
nicht iiberschrieben werden.
Schaltstellung 3
Input
Zentrifuge ist eingeschaltet.
Programme konnen aus dem Speicher abgerufen und
in den Speicher eingegeben werden.
3.1.2
PROGRAMM-NR•-ANZEIGE
mit 3 Funktionstasten,
Anzeige 2-stellig,
mogliche Eingabe 0 - 9 9
Speicherbelegung 1 - 9 9
3.1.3
FUNKTIONSTASTEN ZUR PROGRAMM-NR.-ANZEIGE
In Schi ijssel schal t e r s t e l l ung 1 und 3 leuchtet LED in Taste
(1). Mach Eingabe der gewiinschten Programmer, in die
Anzeige werden nach Driicken der Taste (1) die im Speicher
unter der in der Anzeige stehenden Programm-Mr. abgelegten
Zentrifugierdaten ins Display g e s t e l l t .
o
O Pr
f
) Mach Drucken der Taste (2) in Schllisselschalterstellung 1
und 3 leuchtet LED in Taste (2).
Leuchtet LED in Taste (2), kann gewiinschte Programm-Mr. zur
Speichereingabe oder zum Speicherabruf in die Anzeige eingegeben werden.
o
0
In Schiiisselschalterstellung 2 leuchtet LED in Taste (2)
immer, dies bedeutet:
Die im Display stehenden und die in den Anzeigespeichern abgelegten Zentrifugierdaten sind verriegelt. Diese Daten konnen
nicht geandert werden.
- 11 -
- 11 In SchHisselscha"!terstellung 3 leuchtet LED in Taste (1)
und (3). Nach Eingabe der gewiinschten Programm-Nr. in die Anzeige werden nach Driicken der Taste (3) die im Display
stehenden und die in den Anzeigespeichern abgelegten Zentrifugierdaten im Programm-Speicher abgelegt.
PROGRAMM-Eingabe oder PROGRAMM-Abruf kann nur erfolgen bei:
Still stand des Rotors.
3.1.4
BEFEHLSTASTEN
O START
O STOP
Nach Driicken der Taste START lauft das im Display stehende
Programm ab. Ein START erfolgt aber nur nach korrekter Eingabe von Zentrifugierdaten und bei richtiger Bedienung. Der
Programmablauf ist Mikroprozessor-gesteuert.
Durch Driicken der Taste STOP wird der Programmablauf sofort
unterbrochen. Der Auslauf erfolgt mit hochster Bremsstufe.
Bei Still stand des Rotors leuchtet LED in Taste Deckel offnen.
Durch Driicken der Taste erlischt LED. Magnet der elektr. Verriegelung zieht an. Durch Betatigung der mech. Verriegelung
kann der Deckel geoffnet werden.
3.2
FELD B ENTHALT:
12er TASTATUR
Mit der Tastatur werden Zahlenwerte in die vorgewahlte Anzeige eingegeben.
Taste dient der Eingabe von Minus- oder Plustemperaturen. Vorzeichen + wird nicht angezeigt.
Taste dient der Loschung von Zahlenwerten in der angewahlten
Anzeige.
3.3
FELD C ENTHALT:
ZEIT-ANZEIGE
mit Multifunktionstaste (4)
Zeit-Anzeige mit den Speichern
Anzeige 3-stellig
mogliche Eingabe 0 - 999
. _,
|t/min[
In die 7eit-Anzeige kann eingegeben werden:
1.
2.
3.
4.
0
0Z™]
lt/mi"l
GZ3
!
.Dauerlauf
Einschaltzeit
Z e n t r i f u g i e r z e i t (nur i n Verbindung mit Anlaufintegrator)
DREHZAHLGEFUHRTER ANLAUF (Anlaufintegrator)
DREHZAHLGEFflHRTER AUSLAUF (Auslaufintegrator)
- 12 -
- 12 3.3.1
DAUERLAUF
Zifferneingabe 0
Bei Vorwahl DAUERLAUF erfolgt der Zentrifugationsablauf bzw. 1st die
Einschaitzeit unbegrenzt. Die Einschaltzeit wird im Minuten-Interval! von 0 aus steigend angezeigt. Die Einschaitzeit kann nur durch
Drlicken der Taste STOP unterbrochen werden, gleichzeitig erfolgt ein
STOP der Zeitanzeige. Der Auslauf erfolgt mit vorgewahltern, drehzahlgefiihrtem Auslauf bzw. mit vorgewahlter Bremsstufe. NOT-STOP erfolgt nach
nochmaligem Driicken der STOP-Taste, der Auslauf erfolgt danach mit
hochster Bremsstufe. Der Zahlenwert der abgelaufenen Einschaltzeit erlischt bei Still stand des Rotors.
3.3.2
EINSCHALTZEIT
Zifferneingabe 1 - 999 min
t/min
3.3.3
ZENTRIFUGIERZEIT
Zifferneingabe 1 - 999 min
t/min
3.3.4
Einschaltzeit t ist die Zeitspanne in Minuten zwischen Inbetriebnahme (EinSchalten) und auBer Betrieb setzen (Ausschalten)
des Zentrifugenantriebes (DIN 58970).
Zentrifugierzeit t ist die Zeitspanne in Minuten vom Ende
der Anlaufzeit bis zum Ausschal ten des Zentrifugenantriebes.
DREHZAHLGEFOHRTER ANLAUF
Zifferneingabe 0 - 999 sek
t-/"s
A n l a u f z e i t t i s t die Zeitspanne in Sekunden, bis die gewiinschte Betfiebsdrehzahl e r r e i c h t i s t .
Die A n l a u f z e i t w i r d begrenzt von der Last und vom zulassigen
Anlaufstrom (stromgefuhrter A n l a u f ) . Dieser STROM GEFiiHRTE ANLAUF kann n i c h t verandert werden, aber:
Der STROMGEFUHRTE ANLAUF kann m i t dem DREHZAHLGEFUHRTEN ANLAUF
verlangert werden.
Die Z e i t muS jedoch groGer s e i n , als die Z e i t des STROMGEFilHRTEN ANLAUFS.
I s t die Z e i t k l e i n e r , iibernimmt die Steuerung s e l b s t t a t i g den
STROMGEFiiHRTEN ANLAUF. Dies kann zu einem Drehzahl-'iberl auf
fiihren. Siehe Diagramm-Nr. 1 (im Anhang).
3.3.5
DREHZAHLGEFIJRHTER AUSLAUF
Zifferneingabe 0 - 9 9 min
ist die Zeitspanne in Minuten vom Aust ^s- min! Auslaufzeit t
schal ten des Zentrifugenantriebes bis zum Still stand des
Rotors. Wird keine Bremsstufe vorgewahlt (siehe 3.6), so erfolgt der FREIE AUSLAUF.
Der FREIE AUSLAUF ist 1astabhangig. Er wird begrenzt durch die
kinetische Energie der umlaufenden Teile der Zentrifuge sowie
durch Luft- und Achsreibung.
- 13 -
- 13 -
Dieser FREIE AUSLAUF kann mit dem DREHZAHLGEFURHTEN AUSLAUF
verlangert werden. Die Zeit muB jedoch groBer sein, als die
Zeit des FREIEN AUSLAUFS.
1st die Zeit kleiner, so erfolgt der Auslauf bis zum Stillstand
des Rotors in der Funktion des FREIEN AUSLAUFS. Siehe DiagrammNr. 4,5 (im Anhang).
3.4
FELD D ENTHALT:
DREHZAHL-ANZEIGE
mit Multifunktionstaste (5)
Drehzahl-Anzeige mit den Speichern
Anzeige 4 - s t e l l i g
mogliche Eingabe 0 - 9999
!
Rotationsanzeige
n/min' 1
n (o) /min- 1
In die Drehzahl-Anzeige kann eingegeben werden:
1
1. n/min "
Drehzahl
(ol
1
2. n /minBremsabschaltungs-Drehzahl
3. RZB
relative Zentrifugaibeschieunigung
Mit dieser Anzeige werden auch Fehler angezeigt, die zum Ausfall der
Zentrifuge fiihren (siehe 8 . 3 ) .
3.4.1
DREHZAHL
Zifferneingabe 10 - 9990 min -1
Steuerung der Zentrifuge ist fest eingestellt fiir die Nennn/min'.-1 Die
drehzahl des mitgelieferten Rotors. Kommen mehrere Rotore zum
Einsatz, so ist immer die Nenndrehzahl des Rotors mit der
kleinsten Drehzahl eingestellt. Bis zu dieser eingestellten
Nenndrehzahl konnen Zahlenwerte eingegeben werden. Die Eingabe
erfolgt im lOer Sprung, d.h. letzte Ziffer ist immer 0.
Ist keine Drehzahl eingegeben, so kann die Zentrifuge nicht gestartet werden.
Die NENNDREHZAHL ist gemaB der Unfallverhutungsvorschrift
VBG, 7 z identisch mit der hochstzulassigen Drehzahl, die fur
den Rotor aus Sicherheitsgriinden nicht uberschritten werden
darf. Diese NENNDREHZAHL, sie ist zentrifugenabhangig, ist dem
Datenblatt im Anhang zu entnehmen. Diese Drehzahlangabe hat
Vorrang gegeniiber der Drehzahl, die auf dem Rotor eingestempelt
3.4.2
BREMSABSCHALTUNGS-DREHZAHL
Zifferneingabe 10 - 9990 min-1
ni0)/nijn_ij3ei Erreichen dieser vorgegebenen Drehzahl wahrend des Auslaufs,
:
^erfolgt die Bremsabschaltung. Ab dieser Drehzahl erfolgt der
FREII AUSLAUF. Die Eingabe erfolgt im lOer Sprung.
Ist die vorgegebene Drehzahl groQer als die Betriebsdrehzahl,
oder ist sie gleich der Nenndrehzahl, so erfolgt nach Abschaltung des Zentrifugenantriebes der Auslauf bis zum Still.stand
des Rotors, in der Funktion des FREIEN AUSLAUFS.
- 14 -
- 14 3.4.3
RELATIVE ZENTRIFUGALBESCHLEUNIGUNG (RZB)
Zifferneingabe 1 - 9999
Die RZB ist ein einheitenfreier Zahienwert. Sie wird aus
Zentrifugierradius und Drehzahl errechnet.
RZB
-
hierin bedeuten:
r = Zentrifuqierradius in mm
n = Drehzahl in rnin"
Berechnung der RZB siehe 5.8.
3.4.4
ROTATIONSANZEIGE
^ ie Rotation des Rotors wird durch Leuchten der griinen
LED angezeigt.
Q'\
-*\
3.5
FELO E ENTHALT:
TEHPERATUR-RADIUS-ANZEIGE
KAU1US-ANZEIGE BEI ROTIXA/AP
mit Multifunktionstaste (6)
Temperatur-Radius-Anzeige mit den Speichern
Radius-Anzeige mit dem Speicher
T°C
r/mm
r/mm
In die Temperatur-Radius-Anzeige kann eingegeben werden:
1.
|T°C|
Temperatur nicht bei ROTIXA/AP
2.
3.5.1
TEMPERATUR
Zifferneingabe
i
|r/mmj
Zentrifugierradius
- 10 bis + 40° C
Mit der Temperatur-Anzeige wird angezeigt:
1. die SOLL-Temperatur
2. die IST -Temperatur
Wird Symbol lTO(-f angewahit, erscheint in der Anzeige
die SOLL-Temperatur. LED der Taste (6) leuchtet. Nach ca.
10 s erfoigt die Umschaitung zur Anzeige der IST-Temperatur.
LED der Taste (6) eriischt.
Ist die Differenz zwischen SOLL- und IST-Temperatur groRer 5K
(°C) so blinkt die Anzeige. Die Anzeige blinkt, bis die Differenz gleich 5K (°C) ist.
Ist die SOLL-Temperatur kTeiner als die IST-Temperatur, so
schaltet die Kuhlung ein.
Bei der ROTIXA/RP ^ - Hz/Kii bewirkt ein Umkehrvent.il die
Funktion Heizen oder Kiihien. Je nach Temperaturvorwahl wird der
Schieuderraum entweder beheizt oder gekiihlt.
- 15 -
- 15 -
Wird kein Temperatur-Wert in die Anzeige eingegeben, so regelt
sich die Kuhlung der Zentrifuge auf die intern vorgegebene Arbeitstemperatur im Schleuderraum von + 25° C. Vorzeichen siehe
3.2.
Zahlenwerte fur die tiefste erreichbare Temperatur siehe Datenblatt im Anhang.
3.5.2
ZENTRIFUGIERRADIUS
Zifferneingabe 0 - 999 mm
I r/mm
Zentrifugierradius r x, fur das im Einsatz befindliche
Zentrifugenzubehbr siene Datenblatt im Anhang.
r
max
r •
1st ( er
* Abstand von Mitte Rotorachse bis Innenboden
des Zentrifugenrohrchens.
ist der Abstand von Mitte Rotorachse bis Fliissigkeitsoberflache des geflillten Zentrifugenrohrchens.
Ist der Zentrifugierradius eingegeben, so kann je nach Vorwahl,
die Drehzahl oder der RZB-Wert abgefragt werden (siehe 5.8.1
und 5.8.2).
Wird kein Zentrifugierradius eingegeben, so kann keine Berechnung durchgefiihrt werden.
3.6
FELD F ENTHALT:
BREMSSTUFEN-ANZEIGE
mit Funktionstaste (7)
Anzeige 1-stellig
mogliche Eingabe 0 - 9
(0)
Nach e r f o i g t e r Vorwahl der 3REMSSTUFEM-ANZEIGE l e u c h t e t LED i n
Taste ( 7 ) . Gewiinschte Bremsstufe von 1 - 9 kann eingegeben
werden.
Es bedeuten:
Anzeige 0 =
Anzeige 9 =
freier Auslauf
hochste Bremskraft
FREIER AUSLAUF siehe 3.3.5.
Der freie Auslauf kann durch Driicken der Taste STOP unterbrochen werden. Der NOT-STOP erfolgt mit Bremsstufe 9.
- 16 -
- 16 -
3.7
FELD G ENTHALT:
LEUCHTDIOOEN ZUR STORMELDUNG
Leuchten der 5 Dioden bedeutet:
3.7.1
•
Deckel ist elektrisch entriegelt.
Deckel ist mechanisch zu offnen oder
Deckel ist erneut elektrisch zu vern'egeln.
3.7.2
•
Zu groSe Gewichtsdifferenz in der Bestiickung.
Drucktaste der mechanischen Verriegelung betatigt oder
Deckel nicht korrekt geschlossen.
Gewichtsdifferenz (Unwucht) beseitigen.
Deckel offnen und wieder verschlieBen.
3.7.3
DVU
Kohlebursten abgelaufen.
3.7.4
Fehler im Kaltekreislauf
3.7.5
Fehler im Steuerstromkreis
- 17 -
- 17 4.
4.1
INBETRIEBNAHME
VORBEREITEN
Um evtl. auftretende Verwechsiungen beim Einsatz mehrerer Mikroprozessor-gesteuerter Zentrifugen auszuschlie3en, ist aus Griinden der Eindeutigkeit fur jede Zentrifuge ein PROGRAMM-Datenblatt zu fiihren.
Dieses PROGRAMM-Datenblatt informiert Sie jederzeit iiber:
1. erlaubte, zulassige erreichbare Zentrifugierdaten, der im Einsatz
befindiichen Zentrifugenbestiickung.
2. die Eingabe von Zentrifugierdaten, und in welchen Speichern sie
abgelegt sind.
3. das erstellte Programm, und unter welcher Nummer dieses Programm im
Speicher abgelegt ist, bzw. vom Speicher abgerufen werden kann.
4. die Zentrifugenbestiickung, die zum Erstellen des Programms verwendet
wurde.
Entnehmen Sie dieses PROGRAMM-Datenblatt dem Anhang.
Tragen Sie in dieses Datenblatt ein:
1. Zentrifugentyp
2. Werk-Nummer
3. Die zum Einsatz kommende Zentrifugenbestiickung
Ubernehmen Sie ins PROGRAMM-Datenblatt die technischen Daten f i i r die
Zentrifugenbestiickung dem Datenblatt im Anhang. Tragen Sie die Werte
ein f i i r :
1. die Anlaufzeit
2. die Drehzahl
3. die RZB
4. den Radius
5. die FREIE AUSLAUFZEIT
die GEBREMSTE AUSLAUFZEIT
6. die Temperatur
4.2
*a 1 n s
1
n
max in mi n"
r in mm
Anzeige (o) 0
aus in s
Anzeige (o) 1-9
aus in s
T° C
EINSCHALTEN
Drehen Sie den Schliisselschalter in Steilung 1 .
Samtliche Leuchtdioden (LED's) am Bedienpuit miissen ca. 5 Sekunden
aufleuchten (siehe B i l d 2 ) . Das Aufleuchten der LED's dient der
Funktionskontrolle.
Nach 3 Sekunden muB die Anzeige nach B i l d 3 im Display erscheinen.
- 18 -
- 18 4.3
DECKEL OFFNEN
Drucken Sie Taste | ° A J LED der Taste eriischt.
LED des Symbols Jr,
leuchtet.
Drucken Sie den mechanischen Offner unterhalb des Deckels. Offnen Sie
den Deckel.
4.4
ROTOR-EINBAU
Setzen Sie den Rotor so auf die Motorwelle, da8 der Mitnehmerstift
der Motorwelle in die Nut des Rotors greift. Drehen Sie mit beigefiigtem
SteckschlLissel (Schraubenschlussel) die Spannmutter solange nach
rechts, bis der Rotor auf dem Konus der Motor-welle festsitzt. Rastet
der Stift in die Nut nicht ein, so kann die Spannmutter nicht angezogen
werden.
4 5
-
ROTOR-AUSBAU
Beim Ausbau des Rotors ist die Spannmutter nach links zu drehen bis der
Widerstand beim Abdriicken des Rotors vom Konus der Motorwelle iiberwunden ist.
4 6
-
ROTOR-BESTiJCKUNG
Setzen Sie die Gehange in den Rotor ein. Oberzeugen Sie sich, daS die
Gehange einwandfrei in den Nuten bzw. Bolzen hangen, und daS die
Gehange frei ausschwingen konnen.
Nach AugenmaB gleichma'Big gefiillte Glaser, Rohrchen, Flaschen, Beutel
etc. gegeniiberliegend in die Gehange einsetzen.
Kommen unterschiedliche Rotore zum Einsatz, so mu3 die Kontrolle des
RF-Faktors durchgefiihrt werden und wenn erforderlich, muB ein neuer RF
Faktor eingegeben werden.
Siehe hierzu Blatt S3.85 im Anhang.
4.7
DECKEL SCHLIESSEN
SchlieBen Sie den Deckel. Drucken Sie den Deckel am Handgriff nach
unten, bis die Deckelverriegelung hb'rbar einrastet und LED in Taste
leuchtet. LED des Symbols [U eriischt.
5.
DISPLAY-EIN6ABE
Beginnen Sie jetzt mit der Eingabe von Zentrifugierdaten. Beachten Sie
bei der Eingabe die Zahlenwerte des Programm-Datenblattes bzw. des
Datenblattes im Anhang.
Werden Zahlenwerte eingegeben, die die Eingabemoglichkeiten iiberschreiten, so blinkt die entsprechende Anzeige, und die Zentrifuge kann nicht
gestartet werden.
Die Anzeige blinkt, bis ein korrekter Zahlenwert eingegeben ist.
Blinken einer Anzeige siehe 8.2.
- 19 -
- 19 5.1
VORWAHL EINES SYMBOLS, FELD C, D, E, F
Wahlen Sie mit der Funktionstaste das Anzeigefeld an. LED der
gedriickten Funktionstaste leuchtet. Nochmaliges Driicken wechselt das
Symbol, au8er Feld F.
Vor einer Display-Eingabe muG gewiinschtes Symbol sowie die LED der zur
Vorwahl benutzten Taste leuchten. Tasten Sie den Zahlenwert ein.
Jeder Tastendruck wird durch einen Quittierton bestatigt. Unterlauft
Ihnen bei der Eingabe ein Fehler, so iiberschreiben Sie einfach diese
Zahl oder driicken Sie die Taste
und loschen diese Zahl.
CE
Geben Sie folgende Beispiele ins Display ein:
5.2
ZENTRIFUGATION MIT UNBEGRENZTER EINSCHALTZEIT
laltzeit
spiel:
siehe 3.3.2
Einschaltzeit
Drehzahl
Bremsstufe
t/min
n/mirf1
0
2500
(0)
(Dauerlauf)
min"
5
Nach dem Einschalten, nach ca. 3 s erscheint in der Zeit-Anzeige die
Ziffer 0. Dies bedeutet:
Bei Zeit-Anzeige 0 braucht in Speicher t/min
Wahlen Sie Symbol |n/min'1,- an.
Tasten Sie die Drehzahl
0 ein.
nicht eingegeben werden.
Drehzahlen konnen nur im lOer Sprung eingegeben werden, d.h. letzte
Ziffer ist immer 0, demzufolge miissen nur die ersten 3 Ziffern der
Drehzahl eingegeben werden.
Wahlen Sie die Bremsstufen-Anzeige (o) an. Tasten Sie Bremsstufe 5 ein,
Driicken Sie Taste START, der Zentrifugationsablauf beginnt.
5.2.1
ANLAUF
LED der Taste START sowie LED der Rotationsanzeige leuchten. LED der
zuletzt betatigten Taste erlischt.
Der STROMGEFlJHRTE AMLAUF (siehe 3.3.4) erfolgt von 0 aus.
Die Drehzahl wird in Intervallen von ca. 1 s angezeigt.
Die Einschaltzeit ist unbegrenzt (Dauerlauf), sie kann nur durch Driikken der Taste STOP unterbrochen werden.
Driicken Sie Taste STOP, LED der Taste leuchtet.
- 20 -
- 20 5.2.2
AUSLAUF
Der Zentrifugenantrieb schaltet ab. Der Auslauf erfolgt mit vorgewahlter Bremsstufe 5. Erneutes Driicken der Taste STOP bewirkt ein Umschaiten der vorgewahlten Bremsstufe auf hochste Bremsstufe 9.
5.2.3
STILLSTAND DES ROTORS
Bei Still stand des Rotors erlischt LED der Rotationsanzeige sowie LED
der Taste STOP. Nach ca. 3 s erscheinen die zuletzt eingegebenen
Zahlenwerte wieder im Display, aber das ganze Display blinkt. Wahrend
dieser 3 s werden intern die Daten ausgewertet, die zum Ausdrucken fiir
den Schreiber (Drucker) benotigt werden.
Ein akkustisches Signal weist ca. alle 10 s darauf hin, da3 der Zentrifugationsablauf (Betriebszeit) beendet ist.
Ein Druck auf eine beliebige Taste beendet das Blinken des Displays.
5.3
ZENTRIFUGATION MIT BEGRENZTER EINSCHALTZEIT
2. Beispiel:
Geben Sie zu den im Display stehenden Zentrifugierdaten
von Beispiel 1 eine Einschaltzeit von 2 Minuten ein.
Wahlen Sie Symbol
Tasten Sie in Speicher
It/m™\
IjVminj
an.
die Einschaltzeit von 2 Minuten
ein.
Drucken Sie Taste START.
Der STROMGEFUHRTE ANLAUF erfolgt von 0 aus, gleichzeitig erfolgt der
Zeitablauf riickwarts gegen 0.
5.3.1
Nach Ablauf der Einschaltzeit, bei Anzeige 0, schaltet der Zentrifugenantrieb ab.
LED in Taste START erlischt
LED in Taste STOP leuchtet
Der Auslauf erfolgt mit vorgewahlter Bremsstufe.
5.4
ZENTRIFUGATION MIT DREHZAHLGEFUHRTEM ANLAUF
5.4.1
Ist die Beschleunigung beim Anlauf zu hoch, z.B. schwappt beim Anlauf
das Sediment ijber, so kann dies verhindert werden durch Verlangerung
des STROMGEFllHRTEN ANLAUFS.
Nach Eingabe einer Anlaufzeit in Speicher
DREHZAHLGEFUHRTE ANLAUF (siehe 3.3.4).
t./'sj erfolgt der
Ist die Zeiteingabe des DREHZAHLGEFiJHRTEN ANLAUFS kleiner als die Zeit
des STROMGEFUHRTEN ANLAUFS, so kann dies zu Drehzahluberschwingungen
oder zu Storungen im Programmablauf fiihren.
- 21 -
- 21 -
Die Einschaltzeit veriangert sich hierbei um den eingegebenen Zahlenwert. Siehe Diagramm-Nr. 1 (im Anhang).
3. Beispiel:
Geben Sie zu den im Display stehenden Zentrifugierdaten:
t/min I
i
n/min.-1
2500
5
eine Zeit fur den DREHZAHLGEFflHRTEM ANLAUF von 120 s ein.
Wahlen Sie Symbol
EZiD.
Tasten Sie in Speicher 1^*1
Driicken Sie Taste START.
an.
die Zeit von 120 s ein
5.4.2
Der DREHZAHLGEF1IHRTE ANLAUF beginnt.
Die Anlaufzeit lauft von 120 s ruckwarts gegen 0.
Nach Ablauf von 120 s erfolgt die Umschaitung auf die Zentrifugierzeit
(siehe 3.3.3) von 1 min. Symbol f^*1 , erlischt, Symbol [U^n\
leuchtet, die Drehzahl von 2500"min" ist erreicht. Nach Ablauf der
Zentrifugierzeit, bei Anzeige 0, schaltet der Zentrifugenantrieb ab.
Der Auslauf erfolgt mit Bremsstufe 5.
5.5
ZENTRIFUGATION MIT DREHZAHLGEFUHRTEM AUSLAUF
Ist fiir eine Untersuchung die Zeit des FREIEN AUSLAUFS nicht
ausreichend, z.B. erfolgt wahrend des Ausiaufs ein Aufwirbein des
Sediments, so kann dies verhindert werden durch Veriangerung des FREIEN
AUSLAUFS.
Nach Eingabe einer Auslauf zeit in Speicher
DREHZAHLGEFUHRTE AUSLAUF (siehe 3.3.5).
erfolgt der
Ist die Zeiteingabe des DREHZAHLGEFIJHRTEN AUSLAUFS kieiner als die Zeit
des FREIEN AUSLAUFS, so erfolgt nach Ablauf der eingegebenen Zeit, der
Auslauf bis zum Stillstand des Rotors, in der Funktion des FREIEN AUSLAUFS. Siehe Diagramm-Mr. 5 (im Anhang).
Ist der Speicher |t-\-mi;ij beiegt, eriibrigt sich die Eingabe eines Zahlenwertes in Speicher In^'/min-1} und die Eingabe einer Bremsstufe, denn :
Speicher
l|;>"'"-) hat immer Vorrang.
4. Beispiel:
Geben Sie die foigenden Zentrifugierdaten ins Display
ein:
t/min ;
1
120
n/min"1
2500
"ioD
0
- 22 -
- 22 und zusatzlich eine Zeit fiir den DREHZAHLGEFiJHRTEN AUSLAUF von 10 min.
^™"! die Zeit von 10 min ein.
Geben Sie in Speicher 1^™
Driicken Sie Taste START.
Nach Ablauf der Zentrifugierzeit, bei Anzeige 0, erfolgt die Umschaltung auf den DREHZAHLGEFUHRTEN AUSLAUF.
Der Zeitablauf erfolgt riickwarts gegen 0, wahrend des Zeitablaufs
brennt LED der Taste START bis zum Still stand des Rotors.
5.6
ZENTRIFUGATION MIT BREMSABSCHALTUNG
1st ab einer bestimmten Drehzahl ein schonender Auslauf erwiinscht, so
kann dies erreicht werden durch Eingabe einer
Bremsabschaltungs-Drehzahl.
Nach Eingabe einer Drehzahl in Speicher
Drehzahl der FREIE AUSLAUF.
Diese Drehzahl in Speicher
Betriebsdrehzahl in Speicher
i /mi
'°' ""'I erfolgt ab dieser
muB kleiner sein, als die
n/min"
1st die Drehzahl in
Speicher 1 n'°'/niin"1! gleich oder groBer der Drehzahl
1
in Speicher |n/min- ( , so erfolgt nach Zeitabschaltung der FREIE
AUSLAUF.
1st die Drehzahl in Speicher i"'°'/min'11 groBer als die intern
eingestellte Nenndrehzahl (siehe 3.4.2), so kann die Zentrifuge nicht
gestartet werden. Die Drehzahl-Anzeige blinkt. Blinken einer Anzeige
siehe 8.2.
Die Eingabe einer Bremsabschaltungs-Drehzahl ist nur sinnvoll:
1. bei Vorwahl einer Bremsstufe
2. bei Zeit-Anzeige 0 von Speicher |>^-H
Ist Speicher
|f^miiT|
belegt, hat dieser Vorrang.
Stellen Sie ins Display:
5. Beispiel:
t/min
1
t-^s
1 2 0
n
n/min"
1
n (ol /min(0)
- 23 -
2 5 0 0
8 0 0
q
- 23 Drucken Sie Taste START.
Nach Ablauf der Zentrifugierzeit erfolgt der Auslauf mit vorgewahlter
Bremsstufe 9.
Die Bremskraft ist wirksam bis zu der Drehzahl von 800 min" . Bei
Erreichen dieser Drehzahl erfolgt die Bremsabschaltung, gleichzeitig
erscheint in der Bremsstufen-Anzeige die Ziffer 0.
Es folgt nun der FREIE AUSLAUF.
5.7
ZENTRIFUGATION MITJOJHLUNG
NTCHf "BET "ROTTX"A7AP
Nach dem Einschalten der Zentrifuge, erscheint in der TemperaturAnzeige die intern vorgegebene Arbeitstemperatur von + 25° C. LED der
Taste (6) leuchtet.
Nach ca. 10 s erfolgt die Umschaltung zur Anzeige der IST-Temperatur.
LED der Taste (6) eriischt.
MERKE!
Leuchtet LED in Taste (6) nicht, wird die IST-Temperatur angezeigt.
Leuchtet LED in Taste (6), wird die SOLL-Temperatur angezeigt.
Ist die Differenz zwischen SOLL- und IST-Temperatur groSer als 5K (°C),
so blinkt die Anzeige.
Nach erfolgtem Start schaltet die Kiihlung ein,
bei Erreichen der SOLL-Temperatur.
Sie schaltet aus,
bei Erreichen einer Temperatur, die 2° C
kleiner i s t als die SOLL-Temperatur.
Bei S t i l l stand bzw. im Auslauf schaltet die Kiihlung ein,
bei Erreichen einer Temperatur, die 2° C
groSer i s t als die SOLL-Temperatur.
Sie schaltet aus,
bei Erreichen der SOLL-Temperatur.
BEI GEOFFNETEM DECKEL SCHALTET DIE KUHLUNG NICHT EIN.
Als Beispiel:
Drucken Sie Taste (6), LED der Taste leuchtet. Geben Sie eine Temperatur von + 5° C ein.
Nach ca. 10 s erfolgt die Umschaltung zur Anzeige der IST-Temperatur.
Die Kiihlung schaltet ein.
Geben Sie wieder die Temperatur von + 25° C ein. Nach ca. 10 s schaltet
die Kuhlung wieder aus.
Beachten Sie bei der Eingabe von Temperaturwerten die Zahlenwerte des
Programm-Datenblattes bzw. des Datenblattes im Anhang.
Dort ersehen Sie die tiefste, erreichbare Temperatur des Einsatzes bei
Hb'chstdrehzahl, 23°C Raumtemperatur und 1 h Laufzeit.
Durch Reduzierung der Drehzahl konnen entsprechend tiefere Temperaturen
erreicht werden.
- 24 -
- 24 5.8
BERECHNUNG PER RZB UND PER DREHZAHL
Mit dem Rechner konnen Berechnungen durchgefuhrt werden:
1.
2.
bei Still stand des Rotors.
nach Erreichen der Betriebs-Drehzahl
Wahrend des An- bzw. Auslaufs ist eine Berechnung m'cht mb'glich. Eine
Eingabe in Speicher
Ir/mm[
wahrend des An- bzw. Auslaufs ist deshalb
sinnlos.
5.8.1
BERECHNUNG PER RZB
RZB siehe 3.4.3
Soil die RZB berechnet werden, so mu8 bekannt sein:
1. der Zentrifugierradius in mm (siehe 3.5.2) und
2. die Betriebsdrehzahl in min"
Stehen beide Zahlenwerte im Display und die Symbole
lr/mm! und ln/min"'i
leuchten, so kann der RZB-Wert abgefragt werden. Der RZB-Wert wird
angezeigt mit leuchten von Symbol \fw\
Sind zu der eingegebenen Drehzahl RZB-Werte zu berechnen mit verschiedenen Radien, so ist darauf zu achten:
1. Vor der Eingabe in Speicher
lr/mm! muS die
Drehzahl zuerst ins Display gestellt werden,
2. dann muS der neue Radius eingegeben werden,
3. Symbole Wm>r 1 und
lr/mml miissen leuchten,
erst dann kann der RZB-Wert abgefragt werden.
Es konnen nur Berechnungen durchgefuhrt werden, mit Drehzahlen bis zu
der intern vorgegebenen Nenndrehzahl (siehe 3.4.2). Bei Eingabe einer
Drehzahl, die grb'Ber ist als die Nenndrehzahl, blinkt die Anzeige.
Fuhren Sie nun die folgenden Versuchs-Operationen durch:
Wahlen Sie Symbol
Wahlen Sie Symbol
Wahlen Sie Symbol
n/min
r/mm
RZB
an
an
an
tasten Sie ein
0
tasten Sie ein
0
der RZB-Wert von 2683 erscheint
im Display.
Nach Vorwahl von In/min~
erscheint wieder die Drehzahl von 4000 min -1
Geben Sie j e t z t i n Speicher
lr/"""l
einen Radius von 140 mm e i n , wahlen
Sie an
[RZB"., Sie sehen den RZB-Wert von 2504 usw.
Die Berechnung des RZB-Wertes kann durchgefuhrt werden bei:
1. Still stand des Rotors und
2. nach Erreichen der Betriebsdrehzahl
- 25 -
- 25 5.8.2
BERECHNUNG PER DREHZAHL
Die Berechnung der Drehzahl kann nur durchgefuhrt werden:
bei Still stand des Rotors.
Bei der Berechnung der Drehzahl muB bekannt sein:
1. der Zentrifugierradius in mm
2. der RZB-Wert
Stehen beide Zahlenwerte im Display und die Symbole
leuchten, so kann die Drehzahl abgefragt werden.
lr/ir""
und
1st zur Fortsetzung der Berechnung einer der beiden Zahlenwerte zu
andern, so ist der Zahlenwert, der nicht geandert werden soil, zuerst
ins Display zu stellen. Danach kann der zweite geandert werden und die
Rechenoperation kann durch Abfrage des entsprechenden Symbols
durchgefuhrt werden. Dies gilt fiir Berechnung 5.8.1 und 5.8.2.
Ergibt das Resultat der Rechenoperation einen Drehzahlwert der grb'Ger
ist als die Nenndrehzahl, so wird dieser Zahlenwert angezeigt, aber bei
Betatigung irgendeiner Taste blinkt die Anzeige.
Fiihren Sie folgende Rechenoperationen durch:
Geben Sie ein in Speicher
in Speicher
Abfrage von Speicher
Geben Sie ein in Speicher
Abfrage von Speicher
ll [o|
n/min'-1
Wahlen Sie an Symbol
Geben Sie ein in Speicher
Abfrage von Speicher
Geben Sie ein in Speicher
Abfrage von Speicher
2
4
4
0
2
0
0
Q
3
4
5
0
2
0
0
0
1
r/mm
n/min'-1
0
3
8
2| 0
6 0
8
0
0
7
7 2 0
0
Drucken Sie Taste START, Anzeige blinkt.
Tasten Sie in die blinkende Anzeige ein z.B.|Tj[o], Anzeige blinkt
immer noch.
Wahlen Sie ein anderes Symbol an, Anzeige blinkt nicht mehr.
Ergibt die Rechenoperation fiir die Drehzahl einen Zahlenwert der gleich
Oder kl einer ist der Nenndrehzahl, so braucht Speicher jn/m.n-'j nicht
abgefragt werden. Dies kann durch Driicken der Taste START erfolgen.
Fiihren Sie von sich aus mehrere Rechenoperationen durch und Sie werden
feststellen, wie schnell Sie mit dem Rechner vertraut werden.
- 26 -
- 26 5.9
PROGRAMMIERUNG
WAS 1ST EIN PROGRAMM?
Ein Programm ist m'chts weiter als eine gespeicherte Folge von
Tastenbefehlen, die auf den Druck einer einzigen Taste automatisch ins
Display gestellt werden.
Ein Tastendruck ersetzt eine ganze Tastenfolge!
Ihr Untersuchungsergebnis ist zufriedenstellend, und Sie mochten die
Zentrifugierdaten, mit denen dieses Ergebnis erzielt wurde, speichern,
so gehen Sie wie folgt vor.
Tragen Sie diese Daten in das dafiir vorgesehene Programm-Datenblatt
ein. Anhand dieses Programm-Datenblattes ersehen Sie stets unter
welcher Programm-Nr. welche Zentrifugierdaten abrufbar sind.
Stellen Sie vor jeder Programmierung die Uberiegung an:
Mas mochte ich tun?
Mochte
mochte
mochte
Wahlen
5.9.1
ich Daten in den Speicher eingeben,
ich Daten aus dem Speicher abrufen oder,
ich zentrifugieren mit Daten, die nicht geandert werden diirfen?
Sie dementsprechend die Schl iissel schal tersteii ung (siehe 3.1.1).
PROGRAMM-EINGABE
1. Bringen Sie den Schlusselschalter i n Schaltstellung 3.
LED's von EIN/ON und INPUT leuchten.
2. Wahlen Sie die Programm-Nr.-Anzeige an.
Driicken Sie Taste (2)
\77^\
. LED der Taste l e u c h t e t .
3. Geben Sie den unter 5.9 gefundenen Zentrifugierdaten eine
Programm-Nr., und tasten Sie diese Zahl ein.
(Bei 0 als Programm-Nr. ist keine Eingabe moglich).
4. Driicken Sie Taste (3)
[JJ
5. iiberzeugen Sie sich anhand des Datenblattes Liber die Richtigkeit
der gemachten Eingaben.
Driicken Sie dazu Taste (1) {.
Fragen Sie jeden Speicher mit der entsprechenden Funktionstaste
ab, und priifen Sie so die gemachten Eingaben.
- 27 -
- 27 6. In gleicher Weise konnen so bis zu 99 Programme eingegeben werden.
Eingegebene Programme werden im Speicher bei Stromausfall nicht
geloscht.
5.9.2
PROGRAMM-ABRUF
1. Bringen Sie den Schlussel schalter in Schaltstellung (1) oder (3)
LED EIN/ON oder LED's EIN/ON und INPUT leuchten.
2. Wahlen Sie die Programm-Nr.-Anzeige an.
Driicken Sie Taste (2) [OP,,,,.W,) . LED der Taste leuchtet.
3. Tasten Sie die von Ihnen gewlinschte Programm-Nr. ein.
IoI
4. Driicken Sie Taste (1)
k
5. Das unter der eingetasteten Programm-Nr. im Speicher abgelegte
Programm erscheint im Display.
6. Nicht im Display stehende Zentrifugierdaten konnen jederzeit mit
der entsprechenden Funktionstaste abgefragt werden.
7. In Schlussel schalterstellung 1 und 3 kann ein vom Speicher abgerufenes Programm geandert werden.
Die im Speicher abgelegten Daten werden von der Anderung nicht
betroffen.
Ein geandertes Programm steht im Display bis ein erneuter Abruf
des im Speicher abgelegten Programms erfolgt. Nach erfolgtem Abruf
ist ersichtlich, daS die eingegebenen Zahlenwerte nicht verandert
sind.
5.9.3
PROGRAMM-VERRIEGELUNG
Sind Zentrifugationen durchzufuhren mit Daten, die nicht geandert
werden diirfen, so mu3 dazu der Schllissel schalter in Stellung 2
gebracht werden.
LED's EIN/ON und PROGRAMM leuchten.
Vor der Schliisselumschaltung mu3 beachtet werden:
1. Zentrifugierdaten mussen bzw. das Programm muB zuerst ins Display
gestellt werden.
2. Schllisselschalter in Stellung 2 bringen.
LED der Taste (2)
r
;
leuchtet.
3. SchlUssel abziehen.
In Stellung 2 konnen im Display stehende Daten nicht mehr
geandert werden.
- 28 -
- 28 Nur noch die 3 Befehlstasten
in Funktion.
sind
Wird wahrend der Zentrifugation die Taste
i°ST0'J
gedriickt, so ertont
ein akkustisches Signal (Dauerton). Die Zentrifuge lauft zuriick zum
S t i l l stand und kann nicht mehr gestartet werden. Durch Umschalten des
Schllisselschalters in Stellung 1 oder 3 wird das Signal ausgeschalt e t . Umschalten des Schliisselschalters in Stellung 2 und die Zentrifuge kann wieder gestartet werden.
5 9 4
' *
BEISPIELE ZUR PROGRAHMIERUNG
Eingabe eines Programms in Speich_er_ 5_
Bringen Sie den Schllisselschalter in Schaltstellung 3.
LED EIN/ON und LED INPUT leuchten.
Geben Sie folgende Zentrifugierdaten ein in
i
1
Speicher
t^.min
n/min"1
Zentri fugi erdaten
T°C
r/rnrn
Drucken Sie Taste ( 2 )
f°'••>•>•
Vorwahl der Programm-Nr.-Anzeige
Tasten Sie Programm-Nr. 5 ein
Drucken Sie Taste (3)
(J>
Speicher Eingabe
Drucken Sie Taste (2)
Speicher Abruf
Drlicken Sie Taste (1)
Oberpriifen Sie die in die einzelnen Speicher gemachten Eingaben, wahlen
Sie dazu die entsprechenden Symbole an. Schalten Sie die Zentrifuge
aus.
ABRUF DES I N SPEICHER[ S ABGELEGTEN PR0GR/W1S
Bringen Sie .den Schl Ussel schalter in Schaltstellung 1. LED EIN/ON
leuchtet.
Driicken Sie Taste (2) io c,
. Tasten Sie ein die Zahl
o
Drucken Sie Taste (1). [Oj
Das unter Programm 5 im Speicher abgelegte Programm steht im Display.
- 29 -
- 29 VERRIEGELUNG VON PROGRAMM 5 IM DISPLAY
Bringen Sie den Schl lissel schal ter in Schal tstell ung 2. LED's EIN/ON
PROGRAMM und LED in Taste (2) leuchten, Schlussel abziehen. Versuchen
Sie irgendeinen Wert zu andern. Sie werden feststellen, daS dies nicht
mehr moglich ist. Driicken Sie jetzt Taste STOP. Ein akkustisches
Signal ertont. Dieses Signal ertont solange der Schl iissel schal ter in
Stellung 2 ist. Drehen Sie den Schalter in Stellung 1 oder 3 und
das Signal wird ausgeschaltet.
5.9.5
AMDERUNG EINES PROGRAMMS
Stellen Sie Programm 5 in Schliisselschalterstellung 1 ins Display.
Andern Sie die Speicher
l^
Geben Sie in obige Speicher ein
0
5
!
0
h^minl
1n/min"1
UJ
HI [ol iPl lol
Driicken Sie Taste START. Das im Display stehende, geanderte Programm
lauft ab. Nach S t i l l stand des Rotors erscheint das zuletzt eingegebene
Programm im Display. Soil dieses geanderte Programm gespeichert werden,
so stellen Sie den Schl iissel schal ter in Stellung 3. Driicken Sie
zuerst Taste (2) und dann Taste (3). Das geanderte Programm i s t
unter Nr. 5 im Speicher abgelegt.
Merke!
Nur in Schliisselschalterstellung 3 kann das Programm im Speicher
geandert werden.
- 30 -
- 30 6.
MICHT 2UILASSIGE ZSNTRIFU6ATI0NSV0R6AH6E
6.1
Betrieb der nicht fachqerecht installierten Zentrifuge.
6.2
Betrieb der Zentrifuge in teilweise zerlegtem Zustand.
6.3
Betrieb der Zentrifuge nach Instandsetzung durch nicht
zugelassene Personen.
6.4
Betrieb der Zentrifuge mit nicht ordnungsgeinaB eingebautem
Rotor (siehe 4.4).
6.5
Betrieb der Zentrifuge mit nicht voll bestucktem Rotor.
Der Rotor muS immer voll besetzt sein, leere Rotorplatze sind nicht
zugelassen. Gegenuberliegende Gehanqe konnen leer sein. Eine gemischte
Beladung des Rotors ist zulaQig, wenn gegeniiberliegend dieselben,
gleichschweren Gehange eingesetzt werden.
6.6
Betrieb der Zentrifuge mit Uberiadung des Rotors.
Die vom Hersteller festgesetzte Beladung des Rotors, sowie die
hochstzulassige Drehzahl (siehe Stempelung am Rotor, diirfen nicht
Liberschritten werden).
Die
Rotoren sind fur Fliissigkeiten bemessen, die eine durchschnittl iche
;
homogene Dichte von 1,2 g/rnl Oder weniger besitzen, wenn sie mit der
Hochstgeschwindigkeit gefahren werden.
Soil en Fliissigkeiten mit hbherer Dichte zur Anwendung komnen, so muB
die Drehzahl fur diese Rotation reduziert werden.
Nach folgender Formel Ial3t sich die erlaubte Drehzahl errechnen:
1
Reduzierte Drehzahl (n red ) A / h a h e r ^ i c h t e
(n
xx Hochstdrehzahl
Hochstdrehzahl (r\
max'
"red = \/fti"
6.7
6.8
6.9
x 4000 =
3464 min' 1 )
Bei evtl. Unklarheiten ist Auskunft beim Hersteller einzuholen.
Betrieb der Zentrifuge mit Rotoren und Gehangen, die bereits deutliche
Korrosionsspuren oder mechanische Schaden aufweisen.
Betrieb der Zentrifuge mit stark korrodierenden Substanzen, die Material schaden yerursachen und die mechanische Festigkeit von Rotor und Gehangen beeintrachtigen konnen.
Betrieb der Zentrifuge mit Rotoren und Zubehorteilen, die nicht vom
Hersteller zugelassen sind, mit Ausnahine der handelsliblichen ZentrifugiergefaBe aus Glas Oder Kunststoff.
- 31 -
- 31 7.
INSTAMDHALTUNG
7.1
PFLEGE
Zur Reim'gung der Zentrifuge diinnes Seifenwasser oder wasserlosl iches
anderes Reinigungsmittel verwenden.
Stark atzende und irgendwie aggressive Stoffe vermeiden. Niemals Laugen
oder scharfe Losungsmittel, keine Mittel mit Scheuer- oder
Schurfbestandteilen, wie VIM, ATA oder andere Scheuerpulver verwenden.
7.2
WARTUNG
7.2.1
Bei der Wartung miissen gewisse VorsichtsmaSregeln besonders sorgfaltig
beachtet werden.
Nutgehange, Zapfengehange, metallarmierte Kunststoffbecher sind mit
hochster Prazision gefertigt unter dem Gesichtspunkt, daB sie
wiederholten Druckfaktoren fnnerhalb ihres Geschwindigkeitsbereiches
widerstehen konnen.
Chemische Reaktionen sowie Druckkorrosion (Kombination von wechseindem
Druck und chemischer Reaktion) konnen das Geflige der Metalle angreifen
bzw. zerstoren. Kaum nachweisbare Risse an der Oberflache vergroBern
sich und schwachen das Material ohne sichtbare Anzeichen dafiir.
Bei Feststellung einer sichtbaren Gefiigezerstorung an der Oberflache,
einer RiBbildung, einer Drucksteile oder einer sonstigen Veranderung
ist das betreffende Gehange im Interesse der eigenen Sicherheit,
unverziiglich auszutauschen.
Um einer Korrosion vorzubeugen sind Rotor, Gehange, Gesteile, Einsatze
sowie Edelstahihiil sen regeima'Big zu reinigen.
Die Reinigung wird wenigstens einmal wochentlich, noch besser nach
jedem Gebrauch empfohlen. Warmes Wasser, mit neutraier Seife oder einem
Spulmittel versetzt, ist das richtige Waschmittel. Mit einem weichen
Tuch muS danac'n abgetrocknet werden. Besonders Aluminium-Gehange sind
stark korrosionsgefahrdet.
Fur die Reinigung dieser Gehange soilte daher mogiichst neutraies
Reinigungsmittel benutzt werden, dessen pH-Wert zwischen 6 und 3 liegt,
alkalische Reinigungsmittel (pH^>8) sind zu vermeiden.
Es ist empfehlenswert, diese Aluminium-Gehange regelma'Big mit
Korrosionsschutzol einzureiben. Die Lebensdauer wird dadurch erhoht und
die Korrosionsanfalligkeit vermindert.
Eine weitere Pflege durch den Benutzer verlangert die Lebensdauer und
verhindert den vorzeitigen Ausfall des Rotors.
Wird dies jedoch alles unterlassen, so kann bei auftretender
Korrosionsbildung beim Hersteller kein Garantieanspruch geltend gemacht
werden.
7.2.2
SCWJENKLAGER
Tragzapfen am Rotor sol H e n immer mit dem mitgelieferten Fett
eingefettet sein, denn nur eingefettete Tragzapfen gewahrleisten einen
ruhigen Lauf.
- 32 -
- 32 -
7.2.3
GLASBRUCH
Bei Glasbruch sind samtliche Splitter sofort und vollstandig zu
entfernen.
Gummieinlagen sind sorgfaltig zu reinigen und gegebenenfalls zu
erneuern. Wird dies unterlassen, so ist bei Glasbruch zu beachten:
Splitter in Gummieinlagen verursachen weiteren Glasbruch.
Splitter in den Schwenklagern verhindern ein gleichmaBiges Ausschwingen der Gehange, es entsteht Unwucht.
Splitter im Schleuderraum verursachen durch die Luftumwalzung einen
Metallabrieb. Dieser entstehende sehr feine Metallstaub
verunreinigt den Schleuderraum, den Rotor, die Gehange sowie
die Proben sehr stark.
7.2.4
DESINFEKTION
Gelangt durch irgendeinen Umstand z.B. bei Glasbruch infektioses
Material in den Schleuderraum, so ist nach dem Lauf eine Desinfektion
erforderlich.
Der KondenswasserabfluS, der AbfluBschlauch sowie die Auffangschale,
die durch verschiittetes infektioses Material leicht zu einem
Bakterienherd werden konnen, sind ebenfalls regelmaBig zu
desinfizieren. Hierzu ist die Auffangschale aus der vorderen unteren
Verkleidung zu ziehen. Urn an den AbfluBschlauch zu gelangen, ist das
vordere Liiftungsgitter abzunehmen.
Auf besonderen Kundenwunsch kann der AbfluBschlauch nach auBen in einen
Behalter gefuhrt werden.
7.2.5
KliHLUNG
Der einfachste Weg zur Verfliissigung des vom Kompressor geforderten
Kaltemittelbedarfs ist der luftgekiihlte Verfliissiger.
Der gewahlte Aufstellungsort sollte deshalb verhaltnisma'Big sauber
sein, d.h. Schmutz, Staub usw. soil ten den Luftstrom durch den
Verfliissiger und die Warmeubertragung nicht behindern, denn Staubbelag
auf den Verfliissigerrohren und Lamellen vermindert den Warmeaustausch.
Der Verfliissiger sollte deshalb einmal im Jahr gereinigt werden.
Bei geringer Verschmutzung geniigt ein Durchblasen der Lamellenabstande
von innen und auBen mit Druckluft.
Bei starker Verschmutzung oder nicht vorhandener Druckluft sind die
Lamellenabstande mit einem geeignetem Hilfsmittel zu reinigen.
Kal temittel fiil 1 ung werksei t i g :
Sicherheitskaltemittel R 12
- 33 -
- 33 -
7.2.6
PRUFUNG PER ARBEITSSICHERHEIT
Zentrifugen mit einer kinetischen Energie uber 10 000 Nm und einer
Leistungsaufnahme iiber 500 Watt mussen im Betriebszustand jahriich
mindestens einmal und zusatziich im zerlegten Zustand bei Bedarf,
mindestens jedoch alle drei Jahre, durch einen Sachkundigen, auf ihre
Arbeitssicherheit gepriift werden. Kinetische Energie sowie
Leistungsaufnahme siehe ailgemein technische Daten 1.5.
Ein Bedarfsfall fur eine kiirzere Priiffrist ais drei Jahre ist
beispieisweise bei haufigem Auftreten von Unwucht oder bei starker
Korrosion gegeben.
Die Ergebnisse der Priifungen sind in ein Priifbuch einzutragen.
Das Prufbuch i s t am Betriebsort der Zentrifuge aufzubewahren
(UVV, VBG 7z, § 15 und 16).
7.2.7
PRUFUNG DURCH DEN BENUTZER
Der Benutzer hat darauf zu achten, da3 zur Sicherheit beitragende,
wichtige Teile der Zentrifuge nicht sichtbar beschadigt sind.
Dies gilt insbesondere fur:
1. Motor!agerung
2. Rundiauf der Motorwelle
3. Befestigung der Tragzapfen im Rotor
4. An Gehangen, Veranderungen im Gefuge bei eventueller
Korrosionsbildung z.B. Risse, Materialabtragung
5. Verschraubungen
Werden diese Punkte beachtet und in gewissen Zeitabstanden
kontroliiert, so ist:
"Die Arbeitssicherheit der Zentrifuge stets gewahrleistet."
- 34 -
- 34 8
-
VERHALTEN BEI STORUNGEN
8.1
STROHAUSFALL
8.1.1
PROGRAWMSPEICHER
In den Speichern abgelegte Programme werden bei Stromausfall nicht
gelbscht.
Eine zentrale Stromversorgung verhindert uber Jahre hinweg das Loschen
von Programmen bei Stromausfall.
8.1.2
DECKEL 6FFNEN
MuB bei Stromausfall oder bei einer sonstigen Stbrung der Deckel
gebffnet werden, so ist die linke obere Verkleidung zu entfernen.
Durch kurzes Ziehen der Schnur, die an der Verriegelung angebracht ist,
kann die Deckelzuhaltung gelost und somit der Deckel geoffnet werden.
Vor diesem Eingriff ist die Zentrifuge vom Netz zu trennen!
8 2
-
BLINKEN EINER ANZEIGE
Fehler, die das Blinken einer Anzeige auslbsen:
1. Eingabe einer Drehzahl, die grb'Ber ist als die intern vorgegebene
Nenndrehzahl.
2. Eingabe einer Bremsabschal tungsdrehzahl, die grb'Ber ist als die
intern vorgegebene Nenndrehzahl.
w.
3. Eingabe von Zahlenwerten fur Radius und RZB flir die Berechnung der
Drehzahl deren Resultat einen Wert ergeben, der grbBer ist als die
intern vorgegebene Nenndrehzahl.
Das Resultat der Berechnung wird wohl angezeigt, fangt aber an zu
blinken nach Drlicken einer Funktionstaste oder der Taste START.
4. Eingabe einer Teaiperatur, die auGerhalb des Bereiches von
- 10 bis + 40° C liegt.
An zwei Anzeigen und zwar an der Drehzahl anzeige und an der
Temperaturanzeige wird durch Blinken angedeutet, da3 die Zentrifuge
nicht gestartet werden kann, bzw. daQ ein unzulassiger Zahlenwert
eingegeben ist.
Blinken einer Anzeige bedeutet: Zentrifuge kann nicht gestartet werden.
Ist ein unzulassiger Zahlenwert eingegeben, so blinkt dieser Zahlenwert
nach Driicken der. Taste START oder nach weiterem Drlicken einer
Funktionstaste.
Solange die Anzeige blinkt, kann kein anderer Befehl erfolgen. Zuerst
muB jetzt ein zulassiger Zahlenwert eingegeben werden. Das Blinken
erlischt nach Drucken einer Funktionstaste oder der Taste START.
- 35 -
- 35 8.3
ANGEZEIGTE STfiRUNGEN
Stbrungen werden angezeigt. durch Leuchten der betreffenden LED links am
Bedienpuit und durch Anzeige der entsprechenden Diagnose-Nr. in der
Drehzahl-Anzeige.
Die Anzeige der Diagnose-Nr. in der Drehzahl-Anzeige erfolgt nur bei
Still stand des Rotors. Die Diagnose-Nr. kann nur durch EIN- und AUSSCHALIEN d*es Schiusseischaiters geloscht werden. Eriischt die Diagnose-Nr. nicht Oder erscheint erneut dieselbe Nummer, so ist unverziiglich der Service zu benachrichtigen. Die Lage der betreffenden
Sicherung entnehmen Sie bitte den Schaltschemen im Anhang.
- 36 -
- 36 8.3.1
TABELLE:
Auftretende, angezeigte und nicht angezeigte Storungen:
Grund
Beseitigung
—
Keine Netzspannung.
Sicherung Si 5, Si8, Si 13 oder
Si 14 defekt.
Sicherungen bauseits uberpriifen.
Aufgefiihrte Sicherungen iiberpriifen.
(Siehe Schaltschema Seite 60-63).
57
Verriegelung mechanisch oder
elektrisch defekt. Kein Ausgangssignal an der Elektronik.
Deckel offnen (siehe 8.1.2). Verriegelung uberprufen. Diagnose-Nr.
loschen, Taste
erneut
driicken. Erscheint Diagnose-Nr.
erneut, Service benachrichtigen.
Zentrifuge laBt sich nicht
starten.
1. Deckel nicht richtig eingerastet.
2. Verriegelung defekt.
1. Deckel vorschriftsmaBig schlieBen
(siehe 4.7).
2. Service benachrichtigen.
Nach SchlieBen des Deckels.
1. Deckel nicht korrekt ver1. Deckel vorschriftsmaBig schlieBen
riegelt.
(siehe 4.7)
2. Driicker der mechanischen Ver- 2. Deckel offnen und schlieBen.
riegelung unerlaubt betatigt.
3. Tragzapfen und Gehange reinigen,
einfetten.
Festgestellte Storung
Zentrifuge laBt sich' nicht
einschalten.
Display-Anzeige dunkel •
im Display
bei
leuchtet Still stand
—
Deckel laBt sich nicht offnen.
Nach Drucken der Taste START.
Zentrifuge schaltet sich im
Hochlauf aus.
Zentrifuge stopt und lauft
gebremst aus.
• h
50
Schleuderraumtemperatur ist angestiegen auf + 50° C, infolge:
1. Ausfall der Kuhlung.
2. Unterbrechung in der Leitung
zum Fuhler, Fiihler defekt.
3. An Stecker Stl7 zwischen
Kontakt 2 und 3 Unterbrechung.
- 37 -
Zentrifuge abkiihlen lassen bis
+ 35° C.
Diagnose-Nr. loschen, Zentrifuge
erneut starten.
Wiederholt sich der Ausfall, so
ist der Service zu benachrichtigen.
- 37
Festgestellte Storung
Zentrifuge stopt und lauft
gebremst aus.
Zentrifuge stopt und lauft
gebremst aus.
Grund
Beseitigung
Uberdruck im Kaltesystem,
infolge:
1. Verschmutzung des Kondensators.
2. Keine Luftzirkulation am
Kondensator.
3. Fehler in der Ventilatorsteuerung.
4. Ventilator defekt.
5. Fehler im Kaltesystem.
Lamellen und Rohre am Kondensator
reinigen, Luftzirkulation und
Steuerung uberpriifen.
Diagnose-Nr. loschen. Zentrifuge erneut starten. Wiederholt sich der
Vorgang, so ist der Service zu benachrichtigen.
55
Defekt in der Steuerung.
Service benachrichtigen.
54
Storimpulse aus dem Netz oder
aus der Atmosphare (Gewitter)
konnen u.U. Fehler in der
Steuerung vortauschen.
Diagnose-Nr. loschen, Zentrifuge
erneut starten. Wiederholt sich
der Ausfall, so ist der Service
zu benachrichtigen.
56
Tachobruch, Fehler im Tachosystem. Deckel laSt sich aus
Sicherheitsgrunden erst nach
ca. 4 min offnen.
Service benachrichtigen.
Tacho-Wechsel siehe 9.2.3.
56
Unterbrechung in der Zuleitung
zum Motor. Motor erhalt keine
Spannung. Sicherung Si2 defekt.
Deckel Ta3t sich aus Sicherheitsgrunden erst nach ca.
4 min offnen.
Service benachrichtigen.
Tacho-Wechsel siehe 9.2.3.
Si 2 auswechseln.
im Display
bei
leuchtet Still stand
52
Zentrifuge stopt und lauft
gebremst aus.
Zentrifuge stopt und lauft
ungebremst aus.
-
- 38
FestgesteTlte Stb'rung
Beim Driicken der Taste
START erscheint im Display.
im Display
bei
leuchtet Still stand
•
^
-
Grund
58
Sicherung Si 10 defekt.
Beseitigung
Sicherung Si 10 uberpriifen.
Motor lauft nicht an.
Sicherung Si9 defekt. 1st die
Sicherung Si9 uberpriifen.
Sicherung Si9 defekt, so
dauert die Funktionskontrolle
(siehe 4.2) ca. 10 s.
Bei Defekt von Sicherung Si9 oder Taste STOP drucken.
Si 10 lauft Zentrifuge ungebremst
aus, LED der Taste START
leuchtet.
Kohlebiirsten verbraucht.
Nach Aufleuchten der LED kann
Zentrifuge noch 50 Stunden betrieben werden, aber nach 50
Stunden kann die Zentrifuge nicht
mehr gestartet werden. Zentrifugationsablauf mit Vorwahl Zeit
wird beendet, mit Vorwahl Dauerlauf jedoch sofort unterbrochen
(Stop-Funktion).
Kohlebursten auswechseln.
Sicherung Si4 und Sill uberpriifen
(siehe 9.2).
Service benachrichtigen.
Keine Kalteleistung
1. Verschmutzung des Kondensators
2. Kompressor oder Ventilator
defekt.
3. Kein Kaltemittel.
Service benachrichtigen.
-
39-
- 39 -
9.
INSTANDSETZUNG
9.1.
Reparaturen Oder A'nderungen diirfen nur vom Herst.eller bzw. einer vom
Hersteller ausdriickl ich ermachtigten Servicestelle durchgefiihrt. werden.
Ersatz- und Bauteile, welche die Sicherheit der Zentrifuge beeinflussen
konnen, diirfen nur durch Original-Bauteile ersetzt werden.
Nach durchgefiihrter Instandsetzung bzw. Auswechsein von Bauteilen ist
im Rahmen einer Funktionspriifung, die den bestimmungsgemaBen Gebrauch
darstellt, festzustellen, daB offensichtliche Sicherheitsmangei nicht
bestehen.
9.2
AUSWECHSELN PER KOHLEBHRSTEN
Urn an die Kohlebiirsten zu gelangen, sind die beiden Liiftungsgitter zu
entfernen.
"-*
Steckhiilse der Kohiebiirste abziehen.
Federhebel des Btirstenhaiters umlegen und Kohlebiirste auswechsein bzw.
einsetzen.
Vor dem Einsetzen der neuen Kohlebiirsten:
-
Kohlestaub entfernen.
Auf Leichtgangigkeit der Biirsten in den Biirstenhaltern achten.
Biirsten in urspriingl icher Lage wieder einsetzen.
Bei Biirstenwechsel, die vom Hersteller angegebenen Kohiebursten
verwenden.
- Es msissen immer beide Kohleblirsten gewechseit werden.
Montage in umgekehrter Reihenfolge vornehmen.
ACHTUNG!
Nach erfoigtem Wechsei der Kohlebiirsten miissen unbedingt die beiden
Sicherungen Si 4 und Sill (siehe Sc halt schema im Anhang) iiberpriift und
gegebenenfalls erneuert werden. Entfernen Sie hierzu die rechte, untere
Seitenwand.
Diese beiden Sicherungen sind zum Schutz des Motors. Diese Sicherunqen
schmelzen durch, wenn die Kohlebiirsten verbraucht bzw. abgelaufen sind.
LED des Symbols
• owj
erneuert worden i s t .
leuchtet solange bis defekte Sicherung
Unter der Bestell-Mr. 5780 werden vom Hersteller geliefert:
2 Kohlebiirsten mit 2 Sicherungen.
- 40 -
- 40 9.2.1
EINSCHLEIFEN NEUER KOHLEBURSTEN
Nach dem Einsetzen neuer Bursten miissen diese eingeschliffen werden.
Dazu wird ein Streifen Schmirgelleinen (Vorschleifen Kornung 60, Feinschleifen Kornung 180) unter die Bursten auf den Kollektor aufgelegt
und unter den Biirsten in Motordrehrichtung durchgezogen bis die Kohlebiirsten dem Kollektorradius angepa3t sind.
In Speicher \._/~% 120 s und in Speicher t/min 60 min eingeben und mit
unbestucktem Rotor das Einschleifen der neuen Kohlebiirsten bei
n = 2000 min" vornehmen.
Nach dem Einschleifen Kohlestaub entfernen.
9.2.2
AUSWECHSELN DES MOTORS
1st zur Instandsetzung der Motor auszubauen, so ist wie folgt vorzugehen:
1.
2.
3.
4.
5.
Rotor ausbauen (siehe 4.5).
Mitnehmerstift der Motorwelle entfernen, Schleuderscheibe abziehen.
Motorabdeckung und Gummimanschette im Schleuderraum entfernen.
Untere, linke und rechte Seitenwand abschrauben.
Beide Muttern in den vorderen Eckstutzen unter dem Boden des Oberteils losen.
6. Oberteil mit Deckel anheben, nach hinten kippen und mit ausschwenkbarer
Stiitze in der Bohrung am Boden des Oberteil s abstiitzen. Oberteil
nicht uber 60° schwenken.
7. Steckverbindngen des Motors losen.
8. 3 Befestigungsschrauben Motor-Gummipuffer losen. Motor ausbauen.
Montage in umgekehrter Reihenfolge vornehmen.
Nach dem erfolgten Wechsel bzw. Austausch des Motors Orehrichtung
kontrollieren (Linkslauf). Bei Rechtslauf an Stecker Stl7 - Klemmen 4
und 12 oder Klemmen 10 und 5 wechseln.
9.2.3
AU SW E CHSEIN DES TACHOS
Bei Tachobruch leuchtet LED des Symbols • A r
und LED in Taste STOP.
Die Zentrifuge lauft gebremst aus.
Nach 4 min erscheint im Display die Diagnose-Nr. 56. LED der Taste STOP
erlischt. LED der Taste "Deckel auf" leuchtet.
Die Zentrifuge kann nicht mehr gestartet werden.
Der Tacho mu8 zuerst ausgewechselt werden.
Beim Einbau des neuen Tachos ist unbedingt die Eintauchtiefe von 9,5 + 1 mm
zu beachten (siehe Bild 7 ) .
Nach erfolgtem Wechsel ist die Diagnose-Nr. 56 wie folgt zu loschen:
Motorwelle drehen und Schlusselschalter
in Stellung EIN/ON bringen.
Beachte
Beim Einschalten der Netzspannung mu6 sich die Motorwelle drehen!
Bedienpult
0
0
j
0
o
0
1
D
(O)
,'mm
Q Q
ft'mut-'
-a
1
•
l/ntm
Q
000
000
000
B
1 E1N/0N
2 Pr«9r.
3 Input
•
Netz
X1
X22
Kodierleiste
X22
Mikroprozessor
Schalfnetzteil
Netz-Relais
Entstorfilter
Drucker
X6
X2
X2
X12
Leistungsteit
X16
X9 X7
X17
X1t X15
X13
X10 X19 X20 X18
v '
Deckel
-Schalter
-Magnet
V7
Uberdruckschalter
Temperatursensor
Trans
forma
tor
Unwuchtsensor
Deckel zu Abfrage
Liifter mit
Ubertemperatur-r - J
schutz
Aggregat
Ubertemp.Rotorkammer
Temperatursensor
Rotorkammer
v7
Motor
Burstenrneldung
Verzbgerung
Aggregat
Bremswiderstand
Thermostat
Geber
Magnet-Ventil
Blockschaltbild
50
r
Spannung von
leistungsteil
Pin belegt bedeutet:
Anschlufi liegt auf Masse
Pin nicht belegt bedeutet:
Anschlufl liegt an 5V
Spannung fur die
Versorgung vom
Steuerteil
Spannung 5.12V
B«st. Nr.:
Zcntrifuga :
Schaltschema
schemata diagram
schemaelectriaue
Steuerteil
ZEIMTRIFUGEN
X23
nur t»i Bofixn RP DH
Si 13
Si 14
Transformaforplatine
en
woo
4201
4202
Rotixa P, AP, RP,
rmt tlektronik I
Si
Wert
13
F16A
Funktion
Netzeingang
14
F16A
1
FF1SA
I
U3mA
11
T63mA
5
7
763mA
Stromversorgung fur Druckerausgang
B
T3.15A
Stromversorgung 28V Netzfeil u. Tacho d. hasseteit
1
T3.15A
Stromversorgung 28V Netzteil
10
T63mA
Strommenschaltung
lilSt.
Stecker
plat.
X2
X6
X7
St2
St6
St7
X8
X9
sts
ThyrisUii:ucke
biirstenmetdung
Stetkerbelegung
B1
S1
S2.S3
B2
X10
X11
X12
X13
X16
St10
SM2
Sf-13
SM«
X21
F12
Y1
X17
SM7
m
X18
X19
SUB
R1
B3
M2.M3
stu
K2
Bi
Y2
X20
S(2O
(Halbwelle^
Mt
Ftachbandkabet Leistunosplat ^HikroDrozessorptatine
Netzrelaisptahne-Schliisselschalter
Temp.fijhler/Temperaturschutz im Kessel
nicht betegt
Unuuchlschalter
Deckelverrieqetunqkontakt
TachoQenerator
nicht beteof
Oruckerausaanq
Pressostat lUDerdruck]
Deckef&chalter/Entriepetunqsmaanet
Motor
Bijrstenmeldung
Bremswtderstand
Temp.fiihltr f, OrehzaMsieuerujia Luftec
KuhtaQQreaat
^j
AnlaufverzbqerunQ
I
Thermostat
i X23/24
MaqnetvenUl
J
Lijfter
220V Spannung liegf an, bis der Sthalter
T bffnet od max 1s
Messungen an den 5V Ein-u. Ausgangen
vom Steuerteil nur mit Instr. Ri*100kfi/V
Alle Ausgange liegen iiber 10kfi an *5V
u. werden uber die Schalter auf _L gelegt.
L.JLI
I4" U??% J
B4
cn
o
M2 - MJ
Hiirivitklimg 13-U 1S.3R
HjuptvitHung 12-U L.k B
L_Ji©~^.J L_J L^_i
K2
M3
Y2 Hjgnptvrntil unferbrkht in etnem der btitltn KapiMarrohre die
KaltfmittHzufuhr be) Finer Temperature hlriner als die
»m Thermostat Bt fingesteltte
Best.-Nr.:
Zentrtfuge:
ROTtXA RP
4200
Schattschcma
schematic diagram
schema electrique
Y2
r
r
Mi ' , 2?DV bSHj
n_
nHhn
Stccker mi'
T63mA
itt2-'!»isp'.3t'ne
X20.
i SiS
X22
L1
SM3
LT
Transfrrmator-.
pUl.nt
plat.
SiU
l
sts
XV
BS
B(
,1
s:.s3
X1S
xn
XI?
lebtunqsplat.-Mikrcpro:t;storp!tft
NttzrtiJr.pl.t.r.t-Scl.L'i'.elKl.iller
Temp fuhter Kesset /Temperaturschutz im Kessel
tunp.fiitiltr im
Leistungsplatine
Si2
DecketverrieQelunqskontaKt
stio
xn
X12
X15
10
11 12
CD
7
1
!
c
I
5
6
1
!
3
c
•',»?
Brucke
Stl?
•S?
Biirstrnr.i-lil.ini
L1K
NK
H*i(tfoikt
Relais I M2.H3 )
Pressostat
Umkehrventil
Rtlaii ( H3)
X23/21
2S-28V
Str<,m*b,l.ihPeltntiom«t.r
j y
J\t\X
/ V V\
U M WV
220V Sparinung liegt »n, bis der *
i t Vrrsch!')''1 rffret cd. * a * 1s
St7
St8
Stl2
J ^ r St9
StlQ St13
St16
St6
St19
r
IIIIII11II11
I I
VVWWW
TTT
Netzreljisptatine
-TW
Athtung I
Kt
Messungen an den SV Ein-und
Ausgangen vom Steuerteil nur
mit Instr. Ri*100kfl/V
Alle Ausg'ange liegen uber 10ka
an »5V und werden ijber die
Schalter su( J- gelegt.
Sri ilia
t
VI
Rl
M1
LJ
I
M2
Y3
HiltsmMung t l - U 15,3 n
Hior,iv»nu-.5 i ) - u ( , ; n
© J L J L O J L<?
K2
M3
ROTIXA RP
12C0
<y
ci. 20s
Schsttschema
schematic diagram
Heizen-Kuhlen
NetzretaisplaHne
Messungen sn den 5V Ein-und
Ausgangen voo Steuerteil nur
wit Instr. Ri«1C0ka/V
Alt* Ausgangt liegen uber 10kg
'• an »5V und wirdcn Ober die
suf J- gelegt.
I
Y4
©]I
M2
i LJLJ
K2
M3
M)
»«ft-Mr
•4 »-U
I.
Q
*
R0TIXAN1?P
12C0 ••
wassergtkiihlt
Strnltsthemj
1
1
-
•
•
•/ass
.;. .
ram"—»-—•«—.. •
Stecker mit Netzspannung !
X16 1 2 3 1 5 i l i t : 3 4X18
Transforir.ator-Prtmar 220V
Stromversorqunq f. Oruckerausgang
Stromvermrqunq 28V Net2tei[/T«cho (Hasseleitung)
StrofnversorgjfiQ 28V Netzteil IHalbwelte)
Ausschaltpunkt
I t 2 3 4 S4 i
.ejsfunasDlat.-MikrooroiessorDlatine
Net2relai<.pUfinfc-Schlasselschalfer
Temp.fuhter/Tetr.perarurschut2 im Kesse
Deckelschaltcr/Entrieqelungsinaqnet
StroniabgteichPotentiometer
Temp fiihler i. Drehiahlsteueruno Liifter
_72BV Spannung tiegt «n, t»s (ter Schairer
bn VerschtuO offnet od. max 1s
St13
I U I I I I I I 1 ll
1 6 7 11 2 3 t
1210
St7 |
II
StiB
I!
SM9
St20
M i l l
8 5
IHSSi
Hessungen an den SV Ein-u. Ausgsngen
vom Steuerteil nur mif Instr. Ri»100kfl/V
Alle Ausgange tiegen iiber 10kQ an . 5 V
.u. werden iiber die Schalter
aufXgelegt.
Fild
I
X21
•
S3
S2
S1
inker
B2
-Mliwitklung 13-11 f.k 0
Hjuptulttliing n - U 6.2 II
ROTIXA P
ROTIXA AP
I
c
M2
M3
Kuhlaggregat
cooling aggregate
Kuhlaggregat
cooling aggregate
liifter
fan
B3
Y2
F12
K2
1
2
3a
3b
<>
5
6
7
8
Temperaturfiihler fur Drehzahtsteuerung Lufter
temp.sensor for speed control fan
Thermostat (Sauggastemp.)
thermostat
F12
P>15bar
Ap 6bar
Magnetventil
solenoide valve
Pressostat
over - pressure switch
Anlaufverzogerung starting delay
Schleuderraum
cenfrifuging chamber
flexible Rohrverbindung
flexible tube connection
Kapillarrohr Grundlast
base load of capillary tube
Kapillarrohr Spitzenlast
peak load of capillary tube
Warmetauscher
heat - echanger
Handabsperrventil
shut off hand valve
Ruckschlagventil
non - return valve
U B3
Kondensator
capacitor
Fiterschauglas - Kombination
filter sight - glass combination
SicherheitskaUemittel R 12
Zanhifugc:
ROTIXA RP
A200
Kalteschema
cooling scheme
IEISTTRIFUOEM
c
M2
M3
Kuhlaggregat
cooling aggregate
M4
Liifter
fan
K2
Anlaufverzb'gerung
starting delay
F12
Pressostat
over - pressure switch
1
Schleuderraum
centrifuging chamber
2
flexible Rohrverbindung
flexible tube connection
3
Kapillarrohr
capillary tube
4
Umkehrventil
reversing valve
5
Kondensator
capacitor
6
Filtertrockner
filterdrier
7
Handabsperrventil
shut off hand valve
B
Rlickschlagventil
non - return valve
9
Kondensatordruckregler
pressure controller capacitor
Sicherheitskaltemittel R 12
ROTIXA RP
A200
Kalteschema
cooling scheme
ZEfMTRIFUGEIM
f
V
M2
M3
Kiihlaggregat
cooling aggregate
Magnetventil
solenoide valve
F12
Pressostaf (Uberdruck)
over - pressure switch
F13
Pressostat (Unterdruck)
low - pressure switch
K2
Anlaufverzogerung
starting delay
1
Schleuderraum
tentrifuging chamber
2
Expansionsventil
expansion valve
3
Handabsperrventil
shut off hand valve
If
Ruckschlagventil
non - return valve
5
FHterschauglas - Kombination
filter sight - glass combination
6
Bijndelrohrkondensator
multitube condensers
7
Kuhlwassermengenregler
quantity controller for cooling water
8
flexible Rohrverbindung
flexible tube connection
•aBetriebsiJberdruck
Wasserseitig max 10 bar
Sicherheitskaltemittel R 12
Zvntrifugt:
4200
ho
ROTIXA RP
Kalteschema
cooling scheme
wassergekijhlt
water cooled
c
Kuhlsggregat
M2
cooling aggregate
M4
Lufter
fan
F12
Pressostat
over-pressure switch
B3
Temperaturfiihler fur Drehzahlsteuerung Lufter
F12
temp.sensor for speed control f a n
O
l~
1
2
3
centrifuging chamber
Kapillarrohr
capillary tube
flexible Rohrverbindung
flexible tube connection
Warmetauscher
5
Handabsperrventil
shut off hand valve
7
6
Schleuderraum
4
6
Mtbar
ip5bar
^
(J
M
M h)
1—1 {
i
P(
7
heat - echanger
Kondensator
capacitor
i
i
1
i
3
3
3
C "
C..__
C "
— -3
5
J
f
B3
Filferschauglas - Kombination
filter sight - glass combination
Sicherheitskaltemittel R 12
Best.Nr.:
Ztntrtfuge:
ROTIXA P
4201
Kalteschema
cooling scheme
ZEIMTRIFUOEN
Ersatzteiliiste
Pos.
Nr.
Stck.
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP ff] Hz/Ku
Benennung
EiestellJr.
ROTIXA/P
ROTIXA/AP
zusatzliche Angaben,
Bezeichnungen siehe
Schaltschemen im Anhang
Steuerung komplett - siehe Schaltschemen im Anhang
Steuerung
5750
mit Folientastatur
1
1
Austausch -• Steuerung
5810
1
Kodierstecker
5848
ACHTUNG!
Vor Einbau Kodierstecker nach Kodierpl an kodieren oder gegen
Kodierstecker der auszuwechseinden Steuerung austauschen.
Kodierplan siehe Abdeckung auBen der Steuerung.
Schaltnetzteil
5751
an Steuerung
1
1
Leistungsteil komplett
5797
ROTIXA/P - ROTIXA/RP
1
Austausch-Leistungsteil
5821
1
Leistungsplatine
5822
ROTIXA/P - ROTIXA/RP
1
Austausch-Leistungsplatine 5823
1
Netzrelaisplatine
5824
ROTIXA/P - ROTIXA/RP
ROTIXA/RP-Hz/Kii
1
Transformatorpi atine
5815
1
Gleichrichterbriicke
5825
1
Leistungsteil komplett
5826
1
Austausch-Leistungsteil
5827
1
Leistungsplatine
5828
> ROTIXA/AP
1
Austausch-Lei stungsplati ne 5829
1
Netzrelaisplatine
5830
1
Leistungsteil komplett
5831
"I
1
Austausch-Leistungsteil
5832
k ROTIXA/RP-Hz/Kii
1
Leistungsplatine
5833
1
Austausch-Lei stungsplati ne 5834
J St2
1
Steuerleitung
5753
1
Steckergehause
3-polig 5756
Stl9
1
Steckergehause
12-polig 5757
Stl7
6
Buchsengehause
4-polig 5758
St6/9/10/12/13/18
3
Buchsengehause
6-polig 5759
St7/16/20
Sti ft
5760
fur Steckergehause
Buchse
5761
fur Buchsengehause
Verschi Lissel ungssti ft
5762
fur Buchsengehause
fur Schl Lissel schal ter
2
Schliissel
5763
Zur Schliissel-Bestellung ist unbedingt die Angabe der Schl LisselNr. erforderlich.
Die Mummer ist auf dem Schliissel selbst und auf dem Aufkleber
innen am schwarzen Rahmen der Steuerung ersichtlich.
Zum Finden des Aufklebers ist die Abdeckung mit Steuerung, nach
losen der 4 Verbindungsschrauben (Pos. 2 Bild 4 ) , abzunehmen.
Sicherungseinsatze auf Leistungs- bzw. Transformatorplatine
Si 2
FF 16 A
Sicherungseinsatz
2338
1
1
Sicherungseinsatz
5765
Si8/9
T 3,15 A
Sicherungseinsatz
5766
Si 5
T 500 mA
2
Sicherungseinsatz
2262
Si4/7/10/ll T 63 mA
4
1
)f
r
HETTICH behalt sich technische Anderungen vor.
80
Bild
Bild 5
Bild 6 •
Ersatztei11i ste
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP fj Pos.
Stck.
Benennung
Nr.
Besteii
Mr.
Hz/Kii
ROTIXA/P
R0TIX.VAP
zusatziiche Angaben,
Bezeichnungen siehe
Schaitschemen im Anhang
Bild 4
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
1
1
1
1
4
2
1
2
2
1
1
2
2
2
4
2
2
28
1
1
2
1
Abdeckung
Verbindungsschraube
Seitenwand oben
Frontbiende
Seitenwand unten
Liiftungsgitter
Auffangschale
mechanische Verriegeiung
Gasfeder
Abstandshiiise
Abstandsh'ilse
Rolie
Gummipuffer
Stel1schraube
Hiilsenmutter
elektrische Verriegeiung
Dichtung
Lasche
Kioben
Zwischeniage
5768
5769
5770
5796
5798
5771
5772
5773
5774
3596
5775
Sill
.5709
5710
5711
5712
5713
2306
5714
2257
3686
ROTIXA/AP
ROTIXA/P
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP-Hz/Kii
siehe Bild 5
16 mm
21 mm
siehe 3ild 6
unter Kioben
Bild 5
25
1
26
27
28
29
30
31
32
1
1
1
1
1
2
1
Taster
Druckfeder
Gehause
Scheibe
Winkei
Spannscheibe
Ausioser
Mutter
5715
5716
5717
5718
5719
5720
5721
5722
Moosgumnri
Oichtung
Dichtung
5723
5747
5748
Bild 6
35
36
37
82
M 8x16 DIN 933
A8DIN127-
Bild 7
Ersatzteiiliste
Stck.
Pos.
Nr.
ROTIXA/RP
ROTIXA/P
ROTIXA/AP
ROTIXA/RP ffj Hz/Kii
Benennung
Bestell
Nr.
zusatzliche Angaben,
Bezelchnungen siehe
Schaltschemen im Anhang
Bild 7
1
1
Mitnehmerstift
3586
2
1
Motor
5778
1
Austauschmotor
5779
2
Kohleburste mit Sicherung
5780
2
Abstandsrolle
5730
5
1
Drehimpulsgeber
5731
B2
6
1
Blende
5732
B2
7
1
Schraube
5733
8
3
Gummipuffer
3851
3
4
•
4 x 30 DIN 7343
Ml
M6 x 16 DIN 933, links
Teile im Schl<;uderraum und am Deckel ohne Abbildung
1
Ausgleichsring
5943
1
Faltenbalg
5944
1
Baldachin
7262
1
Schleuderscheibe
3691
1
Temperaturf;ihl er
5755
Bl ROTIXA/P, ROTIXA/RP
1
Temperaturfuhler
5945
B5 ROTIXA/RP-Hz/K'J
1
Temperaturfuhler
5946
B6 ROTIXA/RP-Hz/KU
nicht bei ROTIXA/AP
84
85
Ersatzteill i ste
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP §] -Hz/Kii
Pos.
Stck •
Benennung
Nr.
ROTIXA/P
ROTIXA/AP
zusatzl iche Angaben,
Bezeichnungen siehe
Schaltschemen im Anhang
Bestell
Mr.
Bild i
1
2
3
2
2
1
VerschluB
VerschluGhal ter
Temperaturf iihl er
5739
5740
5741
5745
ROTIXA/RP
1
1
1
1
1
1
1
1
2
1
1
1
2
Stecker Stl8 nrit Understand
Filter-SchauglasKombination
Filter-SchauglasKombi* nation
Filterblocktrockner
Magnetventil
Magnetspule
Magnetspule
Ventilator-Fliigel
Ventilator-Motor
Pressostat
AnlaBverzogerung
Schaltrelais
Kiihlaggregat kpl.
Kiihlaggregat kpl.
Kompressor kpl.
AnlaSvorrichtung
5850
4
1
1
ROTIXA/RP
ROTIXA/P
ROTIXA/RP-Hz/Kii
3570
5852
5786
5853
5854
5787
5788
2302
5789
5855
5790
5856
5791
5792
ROTIXA/P
ROTIXA/RP-Hz/Kii
ROTIXA/RP
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
Anlaufkondensator
Ventilator-Fliigel
Ventilator-Motor
Pressostat
Kiihlaggregat kpl.
Kompressor
AnlaBvorrichtung
Anlaufkondensator
Thermostat
Bremswiderstand
Unwuchtschalter
Buchsenstecker
Sicherungshalter
Sicherungseinsatz
5793
5857
5858
2302
5859
5860
5861
5862
5863
2276
7225
5754
5794
2318
2
Sicherungseinsatz
5864
1
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
B3
Y2
fur Y2
fiir Y3 ROTIXA/RP-Hz/Kii
M4
*F12
) K2
K3/4
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP-Hz/Kii
ROTIXA/RP-Hz/Kii
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP-Hz/Kii
> M2/M3
If
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP-Hz/Kii
F12
> -•
ROTIXA/P
J
B4
Rl
SI
ROTIXA/RP
X21
Si 13/14 ROTIXA/RP-ROTIXA/P
ROTIXA/RP-Hz/Ku
Si 13/14 ROTIXA/AP
86
Diagramm Nr.1
-1
Anlaufverhalten
mm
4000 _
3000 _
2000 _
1000 _
1"2 = t/min
ta
t/s
tz
,-1
mm'
= nicht wahlbarer stromgefiihrter Anlauf (Anlaufzeit" Rotor abhangig)
= bis999sek wahlbarer drehzahlgefuhrter Anlauf
r bis 999min wahlbare Zentrifugierzeif
Diagramm Nr.2
Betriebsverhalfen
4000 _
3000 _
2000 _
1000 -
mm
te
t aus
tbefr
= bis 999min wahlbare Einschaltzeit t e =t a +f z
= freier Auslauf
= Betriebszeit t b e t r =t e +t a u s
90
Diagramm Nr. 3
Betriebszeit mif gebremsfen Auslauf
,-1
mm
4000 _
mm
te
*Wr
= Einschaltzeit
Betriebszeit
=
Diagramm Nr. 4
Auslaufverhalfen
mm
4000
3000 _
2000 _
1000 _
te
t2
freier Auslauf
fVmin
=
=
=
=
Einschaltzeit
Zentrifugierzeit
Auslaufzeit Rotor abhangig nicht beeinfludbar
99 niin wahlbarer drehzahlgefuhrter Auslauf
91
Diagramm Nr. 5
Verhalfen bei Zeif von
r\.min < freier Auslauf
4000,
3000 _
2000 _
1000 _
tt oder tj
tc
tz
(•"Vmin,
= Einschatfzeif ..'
= Zenlrifugierzeils Drehzahlgefiihrfer Auslauf
Diagramm Nr. 6
Verhalfen bei Eingabe
Bremsabschalfungs-Drehzahl
• mm
tt s f/min
tt
|o)9
freier Auslauf •
= 999min wiihlbare Einschalfzeif
= Crcmssfufe z.O. 9
in' 1 = 2000
92
CD
Die in den Tabellen angegebenen Werte fur
Temperatur in °C gelten nur fur ROTIXA/RP
PROSPEKT-Dafenblatt .
Rbhrchen/GEstell/Geha'noe
Bestell-Nr •
76
24
64
4226
5223
4225
passsnd in Gehsnce:
4212
psssend in Rotor:
4210
4ml
1.5ml
0.8ml
i
61
5064
5066
w
50B1
4212
5084
50B6
4210
5076
150
26
5071
S072
5074
'
63
40
it
5257
4224
1
5091
5ml
17
30
5254
4222
H
4212
5071
4212
42J0
4210
5094
6254
6256
5074
5076
66
17
130
23
145
26
176
27
-7
-7
-5
-6
106
109
110
144
-
32
6254
6256
*s 5064
•]\
507;
Ririin^
.T.jx
cnii;
5084 R
5094
6254 Anlauf t ?
Austeuf
fuj 5076
v
(s)
0
An'.suf t ,
0
t i u s (s)
9
Temperstur
TCC
mm
5068
RdJillS.
mm
"r.ax
)®l
4210
3664
2701
3600
-
-
-
-
-
22
25
36
25
20
24
16
222
41
215
40
323
55
235
123
25
267""
-4
-3
-2
40
-3
-5
-3
144
27
-6
139
133
178
166
166
164
173
182
-
-
-
-
-
4000
4000
4500
4193
3915
3737
2826
20
24
16
123
25
287
50
175
188
4000
4000
4000
2466
2290
2466
2379
3184
2969
3756
3291
3B03
31B4
3130
3363
3256
_•
_
-
-
26
216
35
38
28
35
36
36
3B
487
92
0
-4
183
-
467
92
487
92
487
92
26
216
35
0
0
0
-4-
149
160
210
210
194
196
206
-
-
-
3600
3600
4000
3043
3043
3470
38
fin
3600
4000
3600
2652
2665
2318
-
3506
2985
-
-
-
52
41
52
52
52
41
<s)
50
2739
-
R2D
Anlsuf ta
4137
2490
4500
(s)
Auslsuf
4000
3237
1950
mm
3O06
5096
6256
4800
3709
1896
176
riin"
4600
2705
168
151
-
2879
128
150
-
159
4500
-3
-7
-6
148
-
158
4000
139
143
68
17
150
26
5000
153
4000
-5
TCC
95
18
5084
5086
-
152
4600
121
TEir.pErafur
155
26
50B1
4500
150
5000
mm
9
IJS
105
144
27
-6
tsus Is)
rip;,
",
^ ' i
1
-
5066
r ->
mm
mm
n
"u> V
-6
103
•
5071
5072
5074
5076
5064
5066
5068
l/l
] o 1
\r\~y
^
95
18
B
61
5068
AusUuf
0
t , . Is)
9
Tenperstur T°C
12
5229
94
96
5096
6ml
3095
28
c
PROSPEKT-Datenblaft
7ml
6ml
20
12
12
15
17
20
30
48
5227
5230
5120
5240
5251
5247 ;
4222
4213 •
Rohrchen/Gesfelt/Gehange
Bestell-Nr
passend in Gehange:
I
12ml
•8ml
10
16
4220
5237
80
93
5091
96
81
5071
5072
5081
5092
5091
96
5071
5091
96
4212
4212
81
5071
5072
5081
5094
5096
6254
6256
5064
5066
5068
5074
5076
5084
5086
5094
5096
5094
5096
6254
6256
5074
5076
5094
5096
6254
6256
4210
4210
5064
5066
5068
5074
5076
5084
5086
5064
5066
5068
6254
6256
130
23
145
26
95
188
150
26
88
17
123
21
130
23
145
26
176
27
130
23
145
26
95
18
150
26
88
17
100
18
175
26
-7
-8
-7
-5
-6
-7
-5
-7
-6
-5
147
167
156
158
147
154
156.
144
146
147
130
147
4500
4800
4000
4500
5000'
4800
4000
5000
4500
3577
3787
2755
3532
4025
3761
2630
3634
3328
36
323
22
222
25
20
215
24
287
55
-2
41
-4
40
-3
16
144
27
20
150
40
-3
123
25
181
181
184"
179
4212
passend in Rotor:
Auslauf
,U1 Is)
Temperatur T°C
5064
5074
nm3t
5084
5094
6254
Anlauf ta
Auslauf
-7
-5
mm
155
157
144
146
mm
min
4000
4500
5000
4800
2773
3554
4025
3761
2630
22
222
41
25
215
40
20
123
25
16
-4
-3
-5
24
287
50
-3
-6
185
180
162
180
169
197
186
(s)
Temperatur T°C
Radius
mm
mm
4000
"ma
RZB
Anlauf f3
(s)
Auslauf
0
•
Temperafur T°C
5066
Radius
"max
4210
RZB
Anlauf t»
-6
mm
mm
4000
144
27
2987
2791
19
202
38.
22
222
41
25
'215
-4
4500
-6
4000
3220
3668
3220
3023
3524
3327
3238
3238
3291
3202
35
36
:
26
216
35
38
28
34
35
36
38
35
36
25
25
-5
50
-3
275
40
-6
-5
-3
162
180
169
148
170
4500
3309
4000
4500
4000
3668
3220
3023
3351
3041
26
216
38
28
22
220
36
487
92
35
41
-4
-4
-4
4210
487
92
190
210
190
176
208
4000
3600
4000
4000
3600
3399
3043
3399
3148
3014
41
52
41
33
52
to
CJ1
PROSPEKT-Oafenblaft
15ml
6
4
Rohrchen/Gesl ell/Gehange
8
7
25ml
12
1
10
B
64
81
passend in GehanQe:
passend in -?ofor:
P\
/\
5064
5066
5068
5064
5066
95
95
18
18
Auslauf
0
Nu« ts)
9
Temperafur T°C
5064
Radius
5074
Xi •
<3 £>
^
^
5084
5094
6254 Anlauf t 3
Auslauf
<n
r,
<J t>
6254
6256
mm
153
144
mm
-
-
18
52'
5071
5091
96
5091
5074
5076
5094
5096
6254
6256
5094
5096
150
26
4214
146
§
6254
6256
195
32
176
27
130
23
145
26
130
23
145
26
-7
-8
-5
-6
-7
-5
-7
-5
147
167
168
147
156
158
154
156
-
-
—
-
-
- -
4800
4000
5016
4210
88
123
21
32
17<
27
-8
-5
-6
144
-
146
-
147
-
167
159
-
4500
480
2987
3600
378'
95
18
140
-
4000
4500
5500
5000
4BO0
2755
3532
4735
4025
3761
-
-
-
16
144
19
202
30
290
36
323
27
38
50
55
22
222
41
-
150
26
95
18
-
-
-
-
-
-
-
-
20
123
25
24
16
• 287
19
202
38
30
290
50
36
40
20
120
23
32:
55.
50
144
27
-3
-6
-4
-3
-2
180
169
197
181
_
_
182
_
3231
-6
-4
-3
-2
-U
-3
-4
-3
180
169
197
191
181
186
181
184
179
158
162
_
_
-
_
_
-
-
_
_
-
_
-
-
-
3668
3220
3023
3417
3238
3327
3238
3291
3202
35
-
—
-
-
-
r
36
35
36
22
190
35
26
38
4500
3871
r>"?n
K/.0
nmOT
mm
•
•
'—z—
4210 Anlauf t»
. 'SJ
-5
-
-
-
-
-
-
22
26
38
28
34
40
38
175
216
186
35
35
22
-
-4
-6
199
190
-
-
miri"
RZB
40
4000
3524
143
•
4000
3560
3399
33
41
-
-
-
-3
fin"
•
25
215
162
1
4000
2630
195 .
-
171
-5
17
-7
22
222
41
25
215
T°C
mm
mm
25
507i
507i
5068
3577
-
-
6254
6256
4500
24
287
50
507
5094
5096
5064
5066
4000
-
JiJ
50B4
5086
5064
5066
5068
2791
20
123
91
5092
3787
-
525:
§
4800
20
2987
i
5081
-6
J
5122
5071
5072
5074
5076
4500
(s)
0
2630
81
3803
4276
3761
0
4212
96
123
21
- -
4
5232
68
88
17
-
4025
4223
2
Temperafur
Radius
a t
5094
5096
5241
-
-6
5096
(s)
6256 Anlauf t3
Auslauf
0
* * » (s)
9
5068 Temperafur T°C
mm
5016
5084
5066
H
4220
2
120J
23
5066
C ft O L
5092
30
9
"max
ViS
5081
25
faus t^)
Radius
?*[
90
5071
5072
5074
5076
ft
5250
5068
5000
^> U
5f21
. 5231
16
•
it .
FT
Besfell-Nr :
16
•
-
487
-
92
5000.
4500
4416
3668
216
35
0
210
_ •
-4
186
-
190
-
6000
3600
575S
3043
3327
3399
23
52
33
41
4000
_
4000
3220
3023
3524
3256
-
34
-
-
40
36
26
CM
Os
(
o
o
i
i
CO
m
r*
1
rs*
1
tn
m
Os
tn
1
Os
Os
O
in
i
in
*"*
t
Os
216
p»
Os
CO
o
oo
CD
sO
CD
CD
a
•
CM
CM
•
•
*
sO
1
cn
i
CM
1
a
1
256
try
177
O
CD
CM
CM
fry
182
in
i
000
rr
,
CN
in
1
«n
',
O
m
o
tn
rn
184
• J -
i
tn
IT
IT
178
CM
sO
rsi
sO
CO
290
in
sO
152
254
«o
.O
"
m r»
155
m
130
in
m
m
"*
195
094
in
CN
222
1
in
sC
m
605
i
o
1
-j-
m
o
-
CD
CM
1
oo
Os
1
Os
in
«^
CM
CD
CM
OS
m
i
Csl
i
488
CM
Os
1
in
m
try
000
i
sO
CM
in
sO
150
so
CD
in
i
,
- j -
sO
on
"
•
in
n
CM
o m
tn
i
rn
CD
so CO
s O so
1
1
m
O
Os
1
SO
OS
o
1
Os
fM
fM
sO
CM
,
r-
in
£;
tn in in tn
•
Os
m
184
CO
CO
CD
tn
OO
CD
178
in in
144
CD
in
Os
Os
CM
-J-
CD
071
072
074
.
in
^.
287
^_
v(t—?
o
800
in
709
094
in
SO
123
092
j .
in
rsi
O
Os
rs*
m
ao
oo
m
o
rsi
sO
i
m
so
CM
m
ro
in
LA
Os
so
CD
I
eo
tn
CD
CD
O
rn
r»
tn
in
•
>i
m
rM
o
so
CD
CD
~r
tn
o
1
O N
~*
*
in
try
186
"
I
•
!2
so
m
CM
M
•
in
SO
CM
D
rsi
-4SO
. ..
C^ft CN
~f
sO
^
.— -'
in
sO
n in
NI
SO
Os
-j- sn
Os Os
m
r>
o
LO i n
m
fsl
OS
CD
oo
fM
SO
CM
CD
Os
CD
m
o
m
CD
in
CO
t
i
in
i
P
E
I—
F
o
r»
C3
in
c^
sO
CO
NI
o
<D
r-
CD
m
-J-
CM
p*
c
B
1
CM
rM
1
rsi
-,t
o
ON
1
CO
"SJ
F
E
tn
try
m
o
1
•
- *
CM
CM
c
F
E
>
e.
o
1
1
Os
E
E
E
E
C
E
i
•
OJ
rn
</>
•o
<"
ssend
JZ
ssend
a1
o
ra
o.
d
CO
fNJ
o:
•^t -J- -**
co os tn
<f*> C3 ^sj
Ln m so
<
-J —
so rrs etn cn
>•
•
Vf
-3-
r«
V-N>t
\
^
i
OJ
m
cn
X
M
cP
ce
L_
or
n
V
s o sO so
so r-
ac. os in
a o rsi
^
is
<
SO so
o
o
in in
A
/
ex
V7
in tnso
JC
^
fri")©
X
i
lj
<u
ro
•
m
n
c
CO
SO
rs) i-^in
o
o oo
r~ inr—
f\
s
(X
1/1(S(O
*
«k
RZ
*!"
M
CC
(—
OJ
•
dius
o
o
or
c
—
IV
mper
hell
han
CM
M
OJ
a.
E
lauf
ID
V)
If
n
ra
dius
slau
rti
CU
cc
Q.
1/
(_
o
c
CU
I
m
LJ
o
c
o
in
in
m
sO
<=» o
n
3s
m
m
ir snj
rj
CO
S|
^pJ
• ^ u
"E
t—
<D
fry
911
"
/^k
lauf
stauj
"if
•»
m
•
rsi
SO
tn
• ^
tn
353
ao
000
in in
133
-J* s O
sO sO
<D CD
- ©to s
OSPEK
-
m
oos
,
960
1C—-
E
...
%
SO
~^
091
rsilll^ ?
so
s£
r*
fry
99
1
in
sO
fs
m
sO
t / i
SO
5=
OOS
so
r*a C3
in in
719
LTI
•
CD
sn
r-
rn
1043
CM
CM
n
i
SO
210
•210
•212
¥5—'
~/C—i
o
m
"*
005
r»
'"*
rsi
'•
rn
050
CM
t
fs
3327
in
m
>
100
in
m
1
000
P-
1
400(
i
186
3913
500C
.
(T|
CM
1
488
CO
o
i
195
,-
o
in
in
^sfewS 10.
tn
1
o
o
1
in
rs
202
"E
oo
m
a
1
s O CO
s£> sO
CD CD
094
096
092
in
in
I
000
sO
a
952
-t
tn
165
o
o
1
c
in
123
a
190S
e
m
4 t>
96
" I
or
<X
"sT
8
CM
0
1
It
1
o rn
^"
sO
ro
*~
f
CQ
\
_i
"33
*~
O
in
tn
in
eut
in
CN
vO
•7-'
1
1
o
m
1 >o
ON
I
1 Sr
IN
CM
(3
«o
ir
1
1
CO
r-
1
^.
OS
s<
o
1
in
- r
O
CO
CM
T-
tn
1
VI
m
rn
Os
so
'
CO
fN
~*
«r
o
<N
i
o
m
mi
1
4000
o
m
CO
m
1
o
3613
I
O
CN
•*•
m
774
1
Ss
202
CO
CO
3077
in
i
1
256
1
cooo
CO
1
500
OJ
172
123
760S
5092
loo]
e
m
CM
Os
o
O
I
o
o«
I
*!•
<N
O
1
1
1
•J-
50ml
91
VJ
0
o
vft . U
487
212
CO
"I to
Q:
o
3
vo
vr>
v<
•
s£
i»
CC
e
si
oo
O
sO s O sO
rs r< o
sC
r\
if)
VJ
o
c? K
0c
c
Ol
LJ
VM
o
o
o
|
so
-i-
sO
CN
tn
m
o
o
SO
1m
•in
014
</>
IN
o
-Jin
m
r*
sO
fN
3C .
•*
1ST
3576
o
sh
V)
i
ft
c
%
•o
CM:
4000
VJ
s»3
-
rn
**•
3=
titer.
i
ts
1
227
rnN \"
f
hdl <ess<
vo
CM
CM
1= 00
Csl
• « -
7W
DC
1
IK
208
< ! •
o
CM
CM
2/7
•>•
CM
CM.
200
o
-*-
falcon
4252
VN
1
|
CM
1
CM
m
CN
"cm
3
sO
'
in
in
so
sO
in
Os
OJ
m
1
1
so
Ol CN
so so
^fttk
- j -
S
o
1
CO
1
m
o
<=>
CO
t—
-J-
* j -
m
CO '
<jr
"pig).
CN
o
aa
CM
c»
o m
ra O4
i
Ol
m
1
Csi
o
-4
m
CN
O*
•o
i
sO
in
in
1
r*4
cs
i
rsi
<M
1
r*
166
1
CN
CO
-J-
1
1
o
o
so
m
|
i
n
SO
m
<r\
m
o
CO
CM
1
1
in
486
m
256
096
tn
1
in
1
CM
OS
OJ
G»
488
fN
<->
tn
-J"
o\
in
094
096
-
in
in
i
719
sO
500
in
so vO
952
100m
fT*
25;
256
- ! •
in
oo
Ox
-J-
m
•
•
LJ
o
o
(—
cu
E
F
C
e
E
1
i
w o
o
Ul
o
h-
F=
E
e
c
H
o
i
o
i
c>
e
f=
E
c
E
E
i
1
t_
ot
ell
KA
UJ
0O
cc
(X
a
T»
CU
U
*£
'*z- .'
_L
"
•"•*
w
CO
at
VI
u_
ex
cu
£
^5
r
l/l
VI
V
< - ^
e
r—
CC
X
CO
cf
ce
ni
a
XA
Q.
ro
VI
=)
F
u.
'"5
cr
O
c
3
-o
c
l/l
i/1
ro
14
l/l
a.
M
CO
or
D
at
ex
ro
c
cu
<
O
Os u~\
—
n
• * -
t_
a.
sO
- ^
J'
I
K
i
Y
1
) o
sJ:
<
fM
3U
©c
o* to
O OJ
tn so
K
'•6
TO
tn
n
c?
CC
•210
c
cu
Z)
tor
J2
-Oat
JZ
aj
13
*•
ra
tnj
^*
•vi
so
cr\ so
q
n
)@(
I F
J
C
97
Flum
Tabelle
S3.85
Rotor - F a k t o r e n RF
Be •i Auslieferung 1st jede Zentn'fuge
P' 'ogrammiert. Bei lieferung mehrerer
mi t :
is.2.86
m1t dem RF-Faktor des mitge lieferten Rotors
Rotoren i s t die Zentrifuge programmiert
1. dem RF-Faktor des grb'Oten Rotors und kodiert
2. mit der Drehzahl des Rotors, der die geringst s Drehzahl
erreicht.
Be i Verwendung mehrerer Rotoren i s t die Eingabe des RF-Faktors u ierlassl1ch.
RF-Faktor bewirkt, bedingt durch unterschiedliche Massen, ein ex jktes
Der
El nschwingen auf die vorgegebene SOLL-Drehzahl.
Ro tor-Faktor
e folgt
ei ngeben:
1. Schliisselschalter "EIN"
2. Wahrend der Funktionskontrolle den Zahlen CofJe 097531
eingeben. I s t bereits ein RF-Faktor eingegebtin, so erscheint
dieser j e t z t im Display in der Drehzahlanzeicje.
3. Nach Tabelle den entsprechenden RF-Faktor eirlgeben.
4. Schliisselschalter "AUS". Der RF-Faktor i s t gcjspeichert.
'RF-Faktor f i i r Zentrifugen:
On
KO
tor-Ausfiihrung
i
r
RotorBestell-Nr.
•t
4
6 7
ta
1
<•
m
«
•
2
0
m
3
•
m
m
•
K
w
m
5
*
*
m
6
•
m
7
H
siehe auch
Stempel
Rotor
1388
3540
4210
4530
4575
4580
5012
5016
5064
5066
5068
5074
5076
5084
5086
5094
5096
6214
6254
6256
6260
6267
7025
7050
42 50
ROTAhJTA/
AP ( RP
^302
^300
1
3
•
—
—
—
—
3
•
—
_
3
—
3
—
0
0
—
—
-
P,RP
3502
3504
1
3
1
_
_
3
-
3
0
0
-
ROTIXA/
ROTO SILENTA
RP 4200
P 4201
AP 4202
RP
4100
1
-
0
3
3
1
0
2
2
_
—
1
3
3.
0
_
_
1
1
1
3
0
3
0
0
1
-
-
-
_
_
3
3
2
•
_
-
-
• •
99
•
ZENTniFUGEN
PROGRAMM - DATENBLATT
Technische Daten des Prospektdatenblattes
faus (s)
0 9
Temp.
o
•Of
Radius
(mm)
n
fur
Zentrifugenbestuckung
RZB
max,
S 2.84
Nr.
Rotor
(min"1)
Zentrif uge:
Gehange Becher Gestell
Is')
Werk-Nr. :
Zahlenwerte in Speicher
O(
1
rl/min-1
0)
O
O
y_—*
(O)
T°C
?ZB
t/ min
u' s
^mir
O
0
*V» in"'
•/mm
r/mm
n/min
n (o) /min- 1
RZB
f/min
fVmin r Rotor Gehange Becher Gestell
t
V
J
J
000
000
000
00©
.4
'
(
v
1 EIN/ON
o START]
\ PRpoeR-
OSTOP )
-p- ° @ 2
O
3
O.^.]
r
"tipttirtir
PROGRAMM-Bezeichnung'
OProgr.Nr)
r
Nr. ^
Seite
Anhang
Blockschaitbild
50
Schaltschema
Steuerteil
51
Sch alt schema
Elektronik
55
Schaltschena
Zentrifuge
Kalteschema
Ersatzteiiliste
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP
ROTIXA/P
ROTIXA/AP
4200
Hz/KU
wassergekiihit
4201
4202
60
61
62
63
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP
ROTIXA/RP
ROTIXA/P
4200
Hz/KU
wassergekiihlt
70
71
72
4201
73
80
81
82
83
84
85
86
Elektronik
Zentrifuge
Motor
Zentrifuge
Diagramm-Nr.
Diagramm-Nr.
Diagrasnm-Nr.
Diagrasnm-Nr.
Diagramm-Nr.
biagrasnm-Nr.
1
2
3
4
5
6
Anlaufvernal ten
Betriebsverhaiten
Betriebszeit mit gebremstem Auslauf
Ausiaufvernal ten
Verhalten bei Zeit t ~ \ _ m i n < f r e i e r Auslauf
Vernal ten bei Eingabe Bremsabschaltungsdrehzahl
Prospekt-Datenblatt
Rotor-Faktoren
Programm-Datenbiatter (5 Stiick)
0,8 ml bis 6 ml
von 6 ml bis 12 ml
von 15 ml bis 25 ml
von 25 ml bis 100 ml
von 100 ml bis 250 ml
90
91
92
93
94
95
96
97
99
- 1 Bedienpulf
mit Folientastatur
o
JD
O D'AI
•
(O)
• •
RZB
000
000
000
( \
OSTII
L
Schlusselschalter
-Befehtstasfen
Progr.Nr.-Anzeige
Progr. Eingabe
Progr. Abruf
- Tasfatur
Zeit-Anzeige
- Drehzahl-RZB-Anzeige
Rotations-Anzeige
~ Temperafur-Radius-Anzeige
- Bremsstuf en-Anzeige
- LeuchMiodefi (LED)
ftir Storm el dung
Anzeige (Display) nach Einschattung
FunkHonskontrolle
B
• f
•
JT«C j
o
*
• h
T°C
r/mm
n/min"1
RZB
-
BBBB BBB
p; |
•
RZD
Temperatur
Radius in mm
Drehzahl in min"1
Bremsabsthaltungs-Drehzahl
Zentrifugalbeschteunigung
t/min
t"\_mm
= Einschaitzeit in min
(Antaufzeit + Zentrifugierzeit)
oder
Zentrifugierzeit in min
s Artlaufzeit in sek
= AusUufzeit in min
SymboEe tnif Leuchtdioden
Display nach
4
\Druckpunttt der Funktionstasfen
1-7 Funktionstasten mit Leuchtdioden (LED)
- 2 -
3
2
1