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deudeu Mechanische Temperaturregelung (Thermostat) FM Die Arbeitstemperatur von 260 ± 10° C ist fest eingestellt. Hersteller-Informationen für Rohre bzw. Formstücke sind zu beachten! Vor Beginn der Schweißarbeiten ist die Temperatur an den Funktionsflächen der Heizwerkzeuge zu überprüfen. 2.5. Vorwärmen des Heizelement-Muffenschweißgerätes EE Wird die Anschlussleitung des Heizelement-Muffenschweißgerätes an das Netz angeschlossen, beginnt es sich aufzuheizen. Es leuchtet die rote Netz-Kontrollleuchte (6) und die grüne Temperatur-Kontrollleuchte (7). Das elektrische Gerät benötigt ca. 10 min zum Aufheizen. Ist die eingestellte Solltemperatur erreicht, schaltet der im Gerät eingebaute Temperaturregler (Thermostat) die Stromzufuhr zum Heizelement ab. Die rote Netzkontrollleuchte leuchtet weiter. Es blinkt die grüne Temperatur-Kontrollleuchte und zeigt damit das ständige Ab- bzw. Einschalten der Stromzufuhr an. Nach frühestens weiteren 10 min Wartezeit (DVS 2207 Teil 1) kann der Schweißvorgang beginnen. Vorwärmen des Heizelement-Muffenschweißgerätes FM Wird die Anschlussleitung des Heizelement-Muffenschweißgerätes an das Netz angeschlossen, beginnt es sich aufzuheizen. Es leuchtet die grüne NetzKontrollleuchte (6) und die rote Temperatur-Kontrollleuchte (7). Das Gerät benötigt ca. 10 min zum Aufheizen. Ist die Solltemperatur erreicht, schaltet der im elektrischen Gerät eingebaute Temperaturregler (Thermostat) die Stromzufuhr zum Heizelement ab. Die rote Temperatur-Kontrollleuchte erlischt. Leuchtet die rote Temperatur-Kontrollleuchte, darf nicht geschweißt werden. 2.6. Wahl der Schweißtemperatur EE Die Temperatur des Heizelement-Muffenschweißgerätes ist auf die mittlere Schweißtemperatur für PP-Rohre voreingestellt (260°C). Abhängig vom Rohrwerkstoff kann eine Korrektur dieser Schweißtemperatur erforderlich sein. Diesbezüglich sind die Hersteller-Informationen für Rohre bzw. Formstücke zu beachten! Außerdem können Umgebungseinflüsse (Sommer/Winter/Wind/ Feuchtigkeit) Korrekturen der Temperatur erforderlich machen Deshalb sollte die Temperatur der Heizwerkzeuge (Heizstutzen und Heizbuchse) (5) zum Beispiel mit einem schnellanzeigenden Temperaturmessgerät für Oberflächenmessungen mit einer Auflagefläche von ca. 10 mm kontrolliert werden. Gegebenenfalls kann die Temperatur durch Drehen an der Temperatur-Einstellschraube (8) korrigiert werden. Wird die Temperatur verstellt, so ist zu beachten, dass das Heizelement erst 10 min nach Erreichen der Solltemperatur eingesetzt werden darf. 3.Betrieb Rohranfasgerät REMS RAG (siehe 1.2.) verwendet. Unmittelbar vor dem Schweißen sind das zu schweißende Rohrende und die Innenseite der Formstückmuffe, bei Bedarf Heizstutzen und Heizbuchse, mit nicht faserndem Papier oder Tuch und Spiritus oder technischem Alkohol zu reinigen. Insbesondere dürfen keine Kunststoffreste auf der Beschichtung von Heizstutzen und Heizbuchse haften bleiben. Beim Reinigen der Heizwerkzeuge ist unbedingt darauf zu achten, dass deren antiadhäsive Beschichtung nicht durch Verwendung von Werkzeugen beschädigt wird. Die bearbeiteten Schweißflächen dürfen vor dem Schweißen nicht mehr berührt werden. bzw. mit mechanischer Temperaturregelung dürfen deshalb nicht für Schweißungen gemäß DVS 2207 eingesetzt werden. Bei allen REMS Heizelement-Muffenschweißgeräten EE ist die Temperatur einstellbar. Sie werden mit elektronischer Temperaturregelung geliefert. Die Heizelement-Muffenschweißgeräte sind auf dem Leistungsschild wie folgt gekennzeichnet: z.B. REMS MSG 63 EE: Einstellbare Temperatur, Elektronische Temperaturregelung, regelt eingestellte Temperatur mit Toleranz ± 1°C. Die Qualität der Schweißverbindungen ist abhängig von der Qualifikation der Schweißer, der Eignung der verwendeten Maschinen und Vorrichtungen sowie der Einhaltung der Schweißrichtlinien. Die Schweißnaht kann durch zerstörungsfreie und/oder zerstörende Verfahren geprüft werden. Die Schweißarbeiten sind zu überwachen. Art und Umfang der Überwachung muss zwischen den Vertragspartnern vereinbart werden. Es wird empfohlen, die Verfahrensdaten in Schweißprotokollen oder auf Datenträgern zu dokumentieren. Im Rahmen der Qualitätssicherung wird empfohlen, vor Aufnahme und während der Schweißarbeiten unter den gegebenen Arbeitsbedingungen Probenähte herzustellen und zu prüfen. Jeder Schweißer muss ausgebildet sein und einen gültigen Qualifikationsnachweis besitzen. Das vorgesehene Anwendungsgebiet kann für die Art der Qualifikation bestimmend sein. 3.1.Verfahrensbeschreibung Beim Heizelement-Muffenschweißen werden Rohr und Formstück überlappend geschweißt. Das Rohrende und Formstückmuffe werden mit Hilfe eines buchsenund stutzenförmigen Heizwerkzeuges auf Schweißtemperatur gebracht und anschließend verbunden. Rohrende und Heizbuchse bzw. Formstückmuffe und Heizstutzen sind so aufeinander abgestimmt, dass sich beim Fügen ein Fügedruck aufbaut (Fig. 4): Die Richtlinie DVS 2208 sieht für das Heizelement-Muffenschweißen 2 Verfahren vor, bei denen sich die Heizstutzen und Heizbuchsen maßlich unterscheiden. Beim Verfahren A ist keine mechanische Rohrbearbeitung vorgesehen, beim Verfahren B ist eine mechanische Rohrbearbeitung (Schälen) vorgesehen. REMS Heizstutzen und Heizbuchsen sind ausschließlich nach dem Verfahren A gefertigt, d.h. es ist keine mechanische Rohrbearbeitung notwendig. Heizelement-Muffenschweißungen können bis einschließlich Ø 50 mm von Hand hergestellt werden. Bei größeren Rohrdurchmessern ist wegen der zunehmenden Fügekräfte eine geeignete Schweißvorrichtung zu verwenden. 3.2. Vorbereitung zum Schweißen Es sind die Hersteller-Informationen für Rohre bzw. Formstücke zu beachten! Das Rohrende muss rechtwinklig und plan abgeschnitten sein. Dies geschieht mit dem Rohrabschneider REMS RAS (siehe 1.2.) oder mit der Rohrschere REMS ROS (siehe 1.2.). Außerdem ist das Rohrende anzufasen, damit es leichter mit der Muffe gefügt werden kann (Fig 6). Zum Anfasen wird das VORSICHT Gerät in heißem Zustand nur am Handgriff (3) anfassen! Niemals Heizelement (4), die Heizwerkzeuge (5) oder die Blechteile zwischen Handgriff (3) und Heizelement (4) berühren! Verbrennungsgefahr! 3.3. Verfahrensschritte beim Heizelement-Stumpfschweißen 3.3.1. Anwärmen Zum Anwärmen werden Rohr und Formstück zügig und axial bis zum Anschlag bzw. bis zur Markierung auf die Heizwerkzeuge geschoben und festgehalten. Es ist die Anwärmzeit gemäß den Angaben in Fig. 5, Spalte 2 einzuhalten. Beim Anwärmen dringt die Wärme in die zu schweißenden Fügeflächen ein und bringt diese auf Schweißtemperatur. 3.3.2. Umstellen und Fügen Nach dem Anwärmen sind Rohr und Formstück ruckartig von den Heizwerkzeugen abzuziehen und sofort ohne Verdrehen bis zum Anschlag zusammenzuschieben. Die Umstellzeit darf die in Fig. 5, Spalte 3 angegebenen Zeiten nicht überschreiten, da sonst die Fügeflächen unzulässig erkalten. 3.3.3. Fixieren Die gefügten Teile müssen gemäß den Angaben in Fig. 5, Spalte 4 fixiert (festgehalten) werden. 3.3.4. Abkühlen Die Verbindung darf erst nach Ablauf der Abkühlzeit (Fig. 5, Spalte 5) durch die weiteren Verlegearbeiten beansprucht werden. 4.Instandhaltung VORSICHT Berühren Sie das Heizelement-Muffenschweißgerät in heißem Zustand nur am Handgriff (3)! Das Heizelement (4), die Heizwerkzeuge (5) sowie die Metallteile zwischen dem Heizelement (4) und dem Handgriff (3) erreichen Arbeitstemperaturen bis zu 300°C. Beim Berühren dieser Teile werden schwere Brandverletzungen verursacht. 4.1.Wartung WARNUNG Vor Wartungsarbeiten Netzstecker ziehen! Die antiadhäsive Beschichtung der Heizwerkzeuge (5) ist vor jeder Schweißung mit nicht faserndem Papier oder Tuch oder technischem Alkohol zu reinigen. Auf den Heizwerkzeugen haftende Rückstände von Kunststoff sind umgehend mit nicht faserndem Papier oder Tuch und technischem Alkohol zu entfernen. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die antiadhäsive Beschichtung der Heizwerkzeuge nicht durch Verwendung von Werkzeugen beschädigt wird. Die Verwendung von Spiritus zur Reinigung der Heizwerkzeuge kann durch das darin enthaltene Wasser zu einer Qualitätsminderung der Schweißnaht führen. Kunststoffteile (z. B. Gehäuse) nur mit dem Maschinenreiniger REMS CleanM (Art.-Nr. 140119) oder milder Seife und feuchtem Tuch reinigen. Keine Haushaltsreiniger verwenden. Diese enthalten vielfach Chemikalien, die Kunststoffteile beschädigen könnten. Keinesfalls Benzin, Terpentinöl, Verdünnung oder ähnliche Produkte zur Reinigung von Kunststoffteilen verwenden. Darauf achten, dass Flüssigkeiten niemals in das Innere des elektrischen Gerätes gelangen. Das elektrische Gerät niemals in Flüssigkeit tauchen. 4.2.Inspektion/Instandsetzung WARNUNG Vor Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten Netzstecker ziehen! Diese Arbeiten dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.