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Dynamische Rekonfiguration (DR) auf Sun Fire-High-End-Systemen
Bekannte Software- und Hardware-Fehler
Folgende Software- und Hardware-Fehler treten bei Sun Fire-High-End-Systemen auf.
Das Entfernen eines Netzwerkgeräts schlägt fehl, wenn das Gerät noch
von einem Programm geöffnet ist (5054195)
Wenn ein Prozess ein Netzwerkgerät geöffnet hält, schlägt jeder DR-Vorgang fehl, an dem dieses
Gerät beteiligt ist. Dämonen und Prozesse, die Referenzzähler führen, hindern DR-Vorgänge am
Abschluss.
Abhilfemaßnahme: Führen Sie als Superuser folgende Schritte durch:
1. Entfernen Sie das Verzeichnis /rplboot oder benennen Sie es um.
2. Fahren Sie die NFS-Dienste herunter.
# sh /etc/init.d/nfs.server stop
3. Fahren Sie die Boot-Server-Dienste herunter.
# sh /etc/init.d/boot.server stop
4. Führen Sie den DR-Trennvorgang durch.
5. Starten Sie die NFS-Dienste neu.
# sh /etc/init.d/nfs.server start
6. Starten Sie die Boot-Server-Dienste neu.
# sh /etc/init.d/boot.server start
Deleteboard zeigt Undichtigkeits-Fehler (Leakage) an (4730142)
Möglicherweise kommt es zur Anzeige von Warnungen, wenn ein DR-Befehl auf einem System
ausgeführt wird, das mit der SunSwift PCI-Karte, Option 1032, konfiguriert ist. Diese Warnungen
treten in Domänen auf, in denen Solaris 8, Solaris 9 oder Solaris 10 ausgeführt wird. Folgende
Warnung ist ein Beispiel:
Aug 12 12:27:41 machine genunix: WARNING:
vmem_destroy(’pcisch2_dvma’): leaked
Diese Warnungen sind "gutartig". Der Direct Virtual Memory Access (DVMA)-Raum wird während
des DR-Vorgangs ordnungsgemäß aktualisiert. Es kommt zu keinen tatsächlichen
Kernel-Speicherlecks.
Abhilfemaßnahme: Um die Anzeige der Warnung zu verhindern, fügen Sie folgende Zeile in
/etc/system hinzu:
set pcisch:pci_preserve_iommu_tsb=0
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Solaris 10 Versionshinweise • Dezember 2005