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Das Beergame als Softwarevariante 10 5. Rundenübergang. Zunächst werden wie in der klassischen Variante die Inhalte der Shipping Delay Felder vorgerückt. Der Shipping Delay ist mit den Feldern Wareneingang und Warenausgang der umliegenden Supply-Chain-Stufen verbunden. Danach wird die im Feld Postausgang liegende Bestellung in den Posteingang des vorgelagerten Spielers gelegt. Auf das Zeichnen von Diagrammen während des Spiels wird in dieser Variante verzichtet. Stattdessen werden in jeder Runde die Werte für Lagerbestand, eingehende und ausgehende Lieferungen sowie eingehende und ausgehende Bestellungen in eine Tabelle eingetragen. Unter Zuhilfenahme eines Tabellenkalkulationsprogramms können dann die entsprechenden Diagramme aus den Tabellen generiert werden. Zusätzlich zu den Spielern werden bei dieser Spielvariante zwei weitere Personen pro Spiel benötigt. Zum einen der „Postbote ―, der Waren und Bestellungen von Tisch zu Tisch befördert, zum anderen ein „Buchhalter―, der während des Spiels die Rundentabellen in ein Tabellenkalkulationsprogramm übernimmt. Durch den Einsatz des Postboten kann gewährleistet werden, dass sich alle Spieler eines Spiels in derselben Runde befinden, da der Rundenübergang nicht mehr von den Spielern selbst, sondern zeitgleich für alle vom Postboten vollzogen wird. Der Buchhalter überprüft die Werte in den Tabellen der Spieler in der Tabellenkalkulation und kann die Spieler so frühzeitig über eventuell falsche Berechnungen informieren. 2.5 Konsequenzen für eine softwaretechnische Realisierung Durch die im vorherigen Abschnitt beschriebene Abwandlung des Beergame konnten einige der Probleme des klassischen Brettspiels behoben werden. Allerdings bringt diese Variante wiederum neue Schwierigkeiten mit sich, vor allem in räumlicher und personeller Hinsicht. Wurde beim klassischen Brettspiel pro Spiel nur ein Tisch benötigt, fallen nun ein Tisch pro Supply-Chain-Stufe sowie ein eigener Tisch für den Shipping Delay an. Zudem verlangt die geänderte Variante pro Spiel einen Postboten und einen Buchhalter. Soll eine größere Anzahl an Spielen gleichzeitig ablaufen, so kann dies schnell zu Problemen führen. Abhilfe kann hier durch den Einsatz von Informationstechnik geschaffen werden. Auf Spielbrett, Spielsteine, Zettel und Kärtchen würde vollständig verzichtet, stattdessen säße jeder Spieler vor einem Computer, der die aktuelle Spielsituation anzeigt und die Bestellung des Spielers entgegennimmt. Sind die Computer der einzelnen Spieler in einem Netzwerk miteinander verbunden, so können die Computer selbst die Weiterleitung aller notwendigen Daten übernehmen. Liegen die Bestellungen aller Spieler vor, kann der Com-