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Zürcher Hochschule der Künste ZHdK – Grafiksammlung
Z Ü RC H E R H O C H S C H U L E D E R
K Ü N ST E ( Z H D K ) ,
G RA F I K SA M M L U N G
Kanton:
Zürich
Ort:
Zürich
Bearbeiter:
Elke Neumann
Adresse:
Ausstellungsstrasse 60, 8005 Zürich
bzw. Postfach, 8031 Zürich
(Standort der Sammlung:
Förrlibuckstrasse 62, 8005 Zürich)
Telefon:
+41 43 446 65 50
Telefax:
+41 43 446 45 62
Homepage:
www.museum-gestaltung.ch
E-Mail:
grafiksammlung@museum-gestaltung.
ch
Träger:
Kanton Zürich
Funktion:
Zürcher Hochschule der Künste
ZHdK
Sammelgebiete:
Europäische Gebrauchsgraphik (Drucksachen im
weitesten Sinne) mit den Schwerpunkten Werbe- und
Informationsgraphik des 20. Jhs bis heute, Schrift /
Typographie und Buchgestaltung vom 15. Jh bis
heute.
Öffnungszeiten:
Nach Vereinbarung.
Technische Einrichtungen für den Benutzer:
Online-Datenbank: www.emuseum.ch; TMS-BildDatenbank, Zettelkatalog, Arbeitsplatz.
Gedruckte Informationen:
Informationsbroschüre (deutsch, englisch), Sonderheft Typografische Monatsblätter Nr. 1/2002
(deutsch, französisch, englisch).
Hinweise für anreisende Benutzer:
Ab Hauptbahnhof Tram Nr. 4 bis Förrlibuckstrasse
497
oder Tram Nr. 13 bis Escher Wyss Platz. – Parkplätze auf Anfrage.
1. B E STA N D S G E S C H I C H T E
1.1 Die ZHdK, eine der grössten Kunsthochschulen Europas, entstand im August 2007 aus dem
Zusammenschluss der Hochschule Musik und
Theater HMT und der Hochschule für Gestaltung
und Kunst HGKZ zur Zürcher Hochschule der
Künste. Zur Hochschule gehören u. a. das Medienund Informationszentrum MIZ mit seinen 6 Standorten sowie das Museum für Gestaltung Zürich mit
seinen bedeutenden Sammlungen.
1.2 Am 1. November 1875 wurde das Museum
für Gestaltung Zürich als Kunstgewerbemuseum
Zürich eröffnet. Es war in den Häusern Friedensgasse 5 und 7 in Selnau untergebracht. Am 3. Mai
1878 nahm die Kunstgewerbeschule des Museums
ihre Tätigkeit auf. Der Grund für die Errichtung
eines Kunstgewerbemuseums mit Schule war dessen
grosse volkswirtschaftliche Bedeutung in der Zeit
der Industrialisierung und des Kampfes um Absatzmärkte. Schule und Museum sollten auf das
aktuelle Geschehen in Handwerk und Industrie
gestalterisch, technisch und wirtschaftlich einwirken. Durch die Förderung v. a. der künstlerischen
Qualität der handwerklichen und industriellen Produkte wollte man die Schweiz im internationalen
Wettbewerb stärken.
1.3 Im Jahr 1895 bezogen Museum und Schule
einen Flügel des Landesmuseums am Sihlquai und
im Frühjahr 1933 den Neubau der Architekten Karl
Egender (1897–1969) und Adolf Steger (1888–
1939) an der Ausstellungsstrasse.
1.4 Von Beginn an eine städtische Institution,
übernahm im Jahr 2000 der Kanton Zürich aus
hochschulpolitischen Gründen die Trägerschaft.
Der Name hat im Laufe der Jahre mehrmals
gewechselt: Das Kunstgewerbemuseum Zürich
wurde zum Museum für Gestaltung Zürich, die
Kunstgewerbeschule Zürich zur Kunstgewerblichen
Abteilung der Gewerbeschule Zürich, zur Schule
für Gestaltung Zürich, zur Höheren Schule für
Gestaltung Zürich, zur Hochschule für Gestaltung
und Kunst Zürich und 2007 schliesslich zusammen