Download - Simon Anatol Weber
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akzeptierten Räume der Communities gepostet scheitert an dem Versuch, aus der totalen Erfassung auszubrechen, als unerfasste, unberührte, natur gegebene Regung in die erfasste Kommunika tion einzutreten wie der Nackte in den Maskenball oder gar sich ihr entgegenzustellen. Die Frage scheitert auch darum, weil sie vom bereits erfassten Bewusstsein gestellt wird und darum die Frage, wie sehr auch immer noch ursprünglich und unerfasst, sich dennoch in die Fassbarkeit der erfassten Kommunikation selbst einfasst. Und eben dadurch wird sie erfassbar, und zwar von der Projektion männlicher Phantasien, die die Orgasmusfrage allenfalls beim bloßen Wort fassen, nicht aber bei ihrem Anspruch. Und damit gefährdet sich der Anspruch eben dadurch, dass er sich erhebt. Die mutmaßliche “Lächerlichkeit“, der sich die betreffende Frau in der allgemeinen Wahrnehmung preisgibt, ist darum nur als der Widerspruch zwischen dem Anspruch und seiner Differenz zur gesellschaftlichen Projektion zu begreifen : jene Projektion des Patriarchats auf die Frauen, die jenen Anspruch durch Unterdrückung herausfordert und zugleich abwehrt, indem sie ihn an ihren eigenen Zwängen misst: „lächerlich“ klingt die „Orgasmusfrage“ nur am falschen Ernst der patriarchalischen Projektion gemessen: die „Lächerlichkeit“ der „Orgasmusfrage“ ist darum objektiv als die umgekehrte Differenz der Projektion am aufbegehrenden Anspruch der betreffenden Frau zu benennen. Lächerlichkeit wirft dem anderen nur vor, wer Angst hat, selbst nicht mehr Ernst genommen zu werden. Der Vorwurf der Lächerlichkeit ist stets die Abwehr der Angst, dass sich