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APPLIED SOIL PHYSICS [mPR dgr i] = g [mSch+s+w i] = g [mSch i] = g 0,0266 g IHLW / WAU / BOKU WIEN (lufttrockene) eingedampfte Bodenmasse einer bestimmten Pipettenentnahme Masse der Schale mit dem (lufttrockenen) Eindampfrückstand, Boden und Dispergiermittel enthaltend Masse der Eindampfschale Masse des Dispergiermittels in 20 mL Pipettevolumen (siehe Anhang) (50 mL 0,4-n Na4P2O7 ·10 H2O auf einem Liter Suspension) Unmittelbar nach der Homogenisierung ist die Partialdichte der gesamten lufttrockenen Feinbodeneinwaage ms+w in jedem Milliliter der Suspension mit dem Volumen VZyl dieselbe; sie beträgt ρs* = ms+w /VZyl. Der (lufttrockene) Eindampfrückstand mPR dgr i eines Pipettenvolumens VP, das zu einer dem Grenzdurchmesser dgr i entsprechenden Zeit entnommen wurde, enthält Feinbodenpartikel der Kornfraktion [dgr i > d] in derselben Konzentration bzw. Partialdichte mPR dgr i /VP wie die Suspension unmittelbar nach der Homogenisierung. In dieser war die Fraktion daher mit einer Masse von (mPR dgr i /VP) ·VZyl vertreten. Daraus ergibt sich für die Fraktion [dgr i > d] ein prozentueller Massenanteil am Feinboden von mPR dgr i p [dgr i > d] mPR dgr i VZyl VP ·VZylinder = ×100 = % ms+w ms+w · VP ×100 . p [dgr i > d] mPR dgr i Mit VZylinder = 1,000 L und VP = 0,020 L erhält man = m ×5000 . (3-5) % s+w Für die erste Pipette, die keine Sandpartikel bzw. nur die Schluff- und Tonfraktion [d < 0,063 mm] p [Schluff + Ton] mPR 0,063 mm enthält, gilt daher = % ms+w ×5000 . Nachdem p [Sand] + p [Schluff] + p [Ton] = 100 % Feinboden ergibt, beträgt der aus der Pipettierung ermittelte Sandanteil am Feinboden p [Sand]Pipettierung mPR 0,063 mm ×5000 . = 100 − % ms+w [p [Sand]Pipettierung] = % prozentueller Massenanteil der Sandfraktion am Feinboden; ermittelt aus der Pipettierung [mPR 0,063 mm] = g (lufttrockene) eingedampfte Bodenmasse der ersten, 0,063-mm-Pipette [ms+w] = g (lufttrockene) Bodeneinwaage für das Absetzverfahren (in etwa 20,00 g) Der Sandanteil wird also sowohl mit der Siebung (Formel 3-3 oder Formel 3-4) als auch mit der Pipettierung bestimmt. Nachdem bei den beiden Verfahren zwei verschiedene Teilproben verwendet werden und überdies die Fraktionierung auf unterschiedlichen Prinzipien beruht, treten Abweichungen auf. Der Unterschied sollte jedoch weniger als 5 % betragen: ⎪p [Sand]Feinsiebung p [Sand]Pipettierung⎪ − ⎪ ⎪< 5 % % ⎪ ⎪ Bei größerem Unterschied ist das Absetzverfahren zu wiederholen. Wird das Ergebnis des Absetzverfahrens bestätigt, ist die Feinsiebung zu wiederholen. Die gesamte Abweichung zwischen Siebung und Absetzverfahren wird als Fehler der ersten Pipette interpretiert und der Prozentwert für die Sandfraktion aus dem Absetzverfahren verworfen. Korngrößenanalyse S. 29