Download Fulltext - ETH E-Collection
Transcript
-61- Tab. 5.1 • Zusammenstellung staltung kompakte Anordnung wichtigsten Kriterien für die Hardwarege¬ der Eingabe und Ausgabemedien (das Ge¬ beträgt 10-12°; bei 60 cm Sehabstand ergibt 10 cm Durchmesser) der sichtsfeld für einen Blick dies einen Bereich von • Höhe der Tasten über Boden zwischen 115 • Schriftgrösse • Verhältnis • Grotesk-Schriftart, z.B. Helvetica • Farben als mindestens 3,6 von Strichdicke zu mm cm und 151 cm (rund 14pt) Schrifthöhe 1:6 Benutzerführung gezielt und sparsam einsetzen 5.2 Software Allgemeines 5.2.1 spielt eine wesentliche Rolle für die Darstellung der In¬ nur dann gefunden, wenn die Gestaltung den Erwar¬ tungen und Erfordernissen des Benutzers entspricht. Da die Informationsfläche des Automaten begrenzt ist, soll dem Benutzer nur die unbedingt notwendige Information gegeben werden. Sie muss so gegliedert sein, dass keine unnötigen Blicksprünge zu ihrer Aufnahme nötig sind. Grosse Blicksprünge stellen unnötigen Zeitverlust bei der Das Fenster des Automaten formation. Die Information wird Benützung des Automaten dar. Personen mit Schielfehlem haben zudem das Pro¬ blem, jeweils die richtige Position zu finden. Untersuchungen von Tullis (1983), Haubner et al. (1987) sowie Graf (1988) haben gezeigt, dass der Aufteilung der Information in Blöcke eine grosse Bedeutung zukommt. Die dargebotenen Informa¬ tionen sollten in nicht mehr als 5-7 Blöcken zusammengefasst werden. Zudem darf differenziert sein. Eine deutliche opti¬ notwendig. Die Darstellung der Informatio¬ die Information innerhalb der Blöcke nicht der Blöcke ist zu unbedingt greift auf die Tatsache zurück, dass die Positionscodierung neben der farblichen Codierung für unser visuelles System besonders geeignet ist (Christ, 1975). Die Blockgrösse muss dem Gesichtsfeld (ein Blick ungefähr 10-12°) angepasst sein. Sehr wesentlich ist, dass Quittierungssignale an der Stelle erfolgen, an der gerade gearbeitet wird, d.h. sie müssen in nächster Nachbarschaft zu diesem sche nen - am Die Trennung in solchen Blöcken besten im aktuellen Gesichtsfeld Informationsdarbietung muss - erscheinen. nicht nur übersichtlich, sondem auch leicht ver¬ Software-Ergonomie mit dem Übergang zum Piktogramm, den Weg vorgezeichnet. vom geschriebenen Wort Komplizierte Zusammenhänge lassen sich häufig besser in graphischer Form erklä¬ ren als in umständlicher verbaler Umschreibung mit einem Text. Wenn mit Text ge¬ arbeitet wird, muss sich dieser auf wenige Worte und Begriffe beschränken, wenn ständlich sein. Hier hat die Entwicklung zur Graphik, der die Information sehr schnell verstanden werden soll. Die Kommunikation des Menschen mit einem flexiblen Automaten lässt sich als die Dialog mit der Maschine einfachste Form eines Dialogs auffassen. An einen solchen sind verschiedene Anforderungen zu stellen (Tab. 5.2):