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Tab. 5.1
•
Zusammenstellung
staltung
kompakte Anordnung
wichtigsten Kriterien für die Hardwarege¬
der
Eingabe und Ausgabemedien (das Ge¬
beträgt 10-12°; bei 60 cm Sehabstand ergibt
10 cm Durchmesser)
der
sichtsfeld für einen Blick
dies einen Bereich
von
•
Höhe der Tasten über Boden zwischen 115
•
Schriftgrösse
•
Verhältnis
•
Grotesk-Schriftart, z.B. Helvetica
•
Farben als
mindestens 3,6
von
Strichdicke
zu
mm
cm
und 151
cm
(rund 14pt)
Schrifthöhe 1:6
Benutzerführung gezielt
und sparsam einsetzen
5.2 Software
Allgemeines
5.2.1
spielt eine wesentliche Rolle für die Darstellung der In¬
nur dann gefunden, wenn die Gestaltung den Erwar¬
tungen und Erfordernissen des Benutzers entspricht. Da die Informationsfläche des
Automaten begrenzt ist, soll dem Benutzer nur die unbedingt notwendige Information
gegeben werden. Sie muss so gegliedert sein, dass keine unnötigen Blicksprünge zu
ihrer Aufnahme nötig sind. Grosse Blicksprünge stellen unnötigen Zeitverlust bei der
Das Fenster des Automaten
formation. Die Information wird
Benützung des Automaten dar. Personen mit Schielfehlem haben zudem das Pro¬
blem, jeweils die richtige Position zu finden. Untersuchungen von Tullis (1983),
Haubner et al. (1987) sowie Graf (1988) haben gezeigt, dass der Aufteilung der
Information in Blöcke eine grosse Bedeutung zukommt. Die dargebotenen Informa¬
tionen sollten in nicht mehr als 5-7 Blöcken
zusammengefasst
werden. Zudem darf
differenziert sein. Eine deutliche opti¬
notwendig. Die Darstellung der Informatio¬
die Information innerhalb der Blöcke nicht
der Blöcke ist
zu
unbedingt
greift auf die Tatsache zurück, dass die Positionscodierung
neben der farblichen Codierung für unser visuelles System besonders geeignet ist
(Christ, 1975). Die Blockgrösse muss dem Gesichtsfeld (ein Blick ungefähr 10-12°)
angepasst sein. Sehr wesentlich ist, dass Quittierungssignale an der Stelle erfolgen,
an der gerade gearbeitet wird, d.h. sie müssen in nächster Nachbarschaft zu diesem
sche
nen
-
am
Die
Trennung
in solchen Blöcken
besten im aktuellen Gesichtsfeld
Informationsdarbietung
muss
-
erscheinen.
nicht
nur
übersichtlich, sondem auch leicht
ver¬
Software-Ergonomie mit dem Übergang
zum Piktogramm, den Weg vorgezeichnet.
vom geschriebenen Wort
Komplizierte Zusammenhänge lassen sich häufig besser in graphischer Form erklä¬
ren als in umständlicher verbaler Umschreibung mit einem Text. Wenn mit Text ge¬
arbeitet wird, muss sich dieser auf wenige Worte und Begriffe beschränken, wenn
ständlich sein. Hier hat die
Entwicklung
zur Graphik,
der
die Information sehr schnell verstanden werden soll.
Die Kommunikation des Menschen mit einem flexiblen Automaten lässt sich als die
Dialog mit der Maschine
einfachste Form eines Dialogs auffassen. An einen solchen
sind verschiedene Anforderungen zu stellen (Tab. 5.2):