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FotoEspresso
G. Rossbach, J. Gulbins, S. Petrowitz, U. Steinmüller
Ein gutes, erfolgreiches 2013
Das Jahr 2012 war für das Fotoespresso-Team recht anstrengend, aber interessant (wir haben unter anderem
unsere Fotoespresso-Webseite umgebaut). Ein Jahr mit
vielen interessanten Kamera-Vorstellungen liegt hinter
uns. Wir konnten davon nur einen kleinen Ausschnitt
zeigen. Er war wahrscheinlich ein bisschen auf ­Canon,
Nikon und Fuji fokussiert, aber vielleicht finden sich ja
›Mitschreiber‹, die uns im kommenden Jahr helfen, auch
Olympus, Sony und all die anderen Hersteller ausführlicher zu berücksichtigen?
Auch wenn diese Ausgabe weniger von aufregen­
den Neuerungen berichtet, obwohl es diese sehr wohl
gibt – man denke dabei nur an die 40+-Megapixel-Voll­
format­kameras, die Canon und Sony wohl im Frühjahr
2013 vorstellen werden –, hoffen wir, Ihnen auch dieses Mal wieder eine lesenswerte Zusammenstellung zu
präsentieren.
Das Fotoespresso-Team hat sich vorgenommen, im
kommenden Jahr ein bisschen weniger über Technik
zu schrei­ben, dafür etwas mehr Reflexionen zum Fotografieren selbst anzustellen und häufiger etwas kritischer über den Sinn und den Unsinn der vielen Technik
nachzudenken. Wenn Sie möchten, können Sie uns mit
Ihren Beiträgen dabei helfen.
Angeregt wurden Gerhard Rossbach und Jürgen
Gulbins zu solchen Überlegungen bei einem Workshop, den Bruce Barnbaum im November 2012 im
Death Valley (USA) durchführte. �����������������������
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ist eine amerika-
nische Fotolegende, inzwischen über 70 Jahre alt und
noch sehr aktiv, unter anderem mit Foto-Workshops in
der ganzen Welt, viele davon in den USA, aber auch in
Perú, auf den Lofoten oder in Deutschland (siehe dazu
auch www.barnbaum.com). Seine Spezialität ist die
Schwarzweißfotografie mit Großformatkameras. (Sein
Wissen und seine Didaktik gehen aber weit darüber hinaus.)
Diese Art der Fotografie sorgt naturgegeben für
eine Entschleunigung des Fotografierens. Mit dem
notwendigen Know-how ausgerüstet, führt dies in fast
allen Fällen zu durchdachteren Bildern, sorgfältiger
komponiert, sorgfältiger belichtet – und insgesamt
natürlich weniger Fotos, aber auch weniger Fotos,
die unbrauchbar oder von geringer Qualität sind. Der
Workshop, bei dem natürlich auch viel digital fotografiert wurde (von den meisten Teilnehmern ausschließlich), hat G
­ erhard und Jürgen ein bisschen von dieser
Art des Fotografierens vermittelt. Einen kurzen Bericht
von Gerhard Rossbach zum Workshop und zu den dabei gemachten Erfahrungen finden Sie ab Seite 18.
Natürlich ist diese Art des Fotografierens primär für
bestimmte Themenbereiche geeignet – etwa für Landschaften, Stillleben und Portraits. Die Philosophie dahinter lässt sich jedoch auf viele andere Arten der Fotografie übertragen. Und gerade in der Natur gehört
dazu auch, zuweilen auf das Fotografieren ganz zu verzichten, da das Licht oder die Stimmung für die Kamera nicht passen, und die Szene nur mit den Augen auf-
© 2012 • FotoEspresso • ww w.fotoespresso.de�Ausgabe
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6/2012
zunehmen. Gerade für die kommenden Feiertage und
das Neujahrsfest mögen diese Überlegungen zum
Zweck unserer eigenen Fotografie und dem Sinn von
Technik und Fertigkeiten ganz nützlich sein.
Thematisch haben wir wieder einen bunten Cock­tail
zusammengestellt aus Reise- und Workshop-Berichten, zwei Hardcore-Themen zum Farb­management, Erfahrungen mit einer für die Infra­rot-Fo­to­grafie umgebauten Digitalkamera und einigen weiteren Themen.
Unsere Web-Rubrik ist diesmal kurz, dafür findet sich
in unserer Bücher­ecke unter anderem ein spannendes
Buch über Objektive, das bei Rocky Nook erschienen
ist, der amerikanischen Schwester des dpunkt-Verlags.
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, hier nochmals auf unsere Spen­den­seite zur Unterstützung der
Produktion des Foto­espresso hinweisen (Bezahlung
der Korrektoren, unserer Übersetzer…). Zugleich möchten wir uns ganz herzlich bei denjenigen bedanken,
die uns dieses Jahr mit ihrer Spende unterstützt haben.
Dies erlaubte uns dieses Jahr 6 Ausgaben zu machen.
Wir wünschen nun allen Lesern ein paar geruhsame
Weihnachtstage, einen guten Rutsch in das Jahr 2013 –
einige Abergläubische hätten die Jahreszahl vielleicht
gerne übersprungen – und ein erfolgreiches sowie fotografisch spannendes kommendes Jahr.
Gerhard Rossbach • Jürgen Gulbins
Sandra Petrowitz • Uwe Steinmüller ■
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