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Polyester, Polyether (mit Hydroxylgruppen), Polyole
Bei den hier eingesetzten Komponenten handelt es sich in der Regel um längerkettige
Verbindungen, die aufgrund ihres niedrigen Dampfdruckes unter Normalbedingungen keine
gesundheitlich bedenklichen Raumluftkonzentrationen entwickeln. Einige Vertreter aus
dieser Gruppe können jedoch Haut und Schleimhäute reizen.
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Halogenkohlenwasserstoffe (HKW)
Die hier zumeist verwendeten HKW sind die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). Erst
bei Konzentrationen weit oberhalb des MAK-Wertes treten narkotische Wirkungen und
Erstickungserscheinungen auf. Der Einsatz von FCKW wird aber durch bestehende
gesetzliche Verwendungsverbote drastisch eingeschränkt.
Schutzmaßnahmen
Folgende Maßnahmen sind beim Umgang mit Komponenten zur Polyurethanherstellung zu
beachten:
Lagerung
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Die Rohstoffe sind verwechslungssicher und geschützt gegen Witterung auf
beständigen und undurchlässigen Untergründen zu lagern.
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Kühle und trockene Lagerung muß gewährleistet sein, da z.B. bei Feuchtigkeitszutritt
Druckaufbau in den Gefäßen durch Kohlendioxidbildung erfolgt. Der Einbau von
Überdruckventilen an Lagertanks bietet zusätzliche Sicherheit.
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Die Lagerräume sind gut zu be- und entlüften. Das Betreten dieser Räume ist nur den
dort Beschäftigten, evtl. mit Schutzausrüstung zu gestatten.
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Da die Dämpfe der Rohstoffe brennbar sind, müssen die üblichen
Brandschutzmaßnahmen getroffen werden.
Verarbeitung
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Das richtige Mischungsverhältnis der Komponenten muß gewährleistet sein, da
andernfalls durch Nachreaktion Temperaturerhöhungen bis hin zur Selbstentzündung
auftreten können. Die hierbei entstehenden gefährlichen Zersetzungsprodukte aus
Polyurethanen sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
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Technische Be- und Entlüftungen, ggf. mit Einzelabsaugung an der Emissionsquelle,
sind erforderlich.
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Der Haut-, Schleimkaut- und Augenkontakt ist wegen der stark reizenden Wirkungen
durch Tragen von persönlicher Schutzausrüstung (Handschuhe, Schürzen,
Gesichtsschutz) zu vermeiden.
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Beim Umgang mit Isocyanaten am Arbeitsplatz sollten Vernichterlösungen
(Abschnitt 5.4.7 des Merkblattes "Polyurethan-Herstellung, Isocyanate", ZH 1/34)
bereitgehalten werden.
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Auf die Erstellung von Betriebsanweisungen und die mindestens jährlich
durchzurführenden arbeitsplatzbezogenen Unterweisungen nach § 20 GefStoffV wird
hingewiesen.
In den folgenden Bildern wird die Gefahrstoffkennzeichnung der Gebinde und die
dazugehörende Betriebsanweisung gem. § 20 GefStoffV gezeigt.
Quelle: www.arbeitssicherheit.de - Kooperation des HVBG mit dem Carl Heymanns Verlag © 2005
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