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2 – LM800i/8000i ALLGEMEINE KALIBRIERUNG
2.2
Auto Cal
Wenn Sie das Menü "SENSOREINSTELLUNG" aufgerufen haben, führen
Sie eine automatische Kalibrierung ( "Auto Kal") durch
1. Kalibrierung ( PIN* eingeben)
1. Auto Kal
Das Gerät geht automatisch von Auto Kal Schritt 1 (Dyn. Heben Voll) zu
Schritt 7 (Kal. Gewicht). Sie können diese allerdings auch in beliebiger
Reihenfolge aus dem Menü “Auto Kal“auswählen.
Darstellung 4
2.2.1 „Dyn. Heben Voll“
Die dynamische Geschwindigkeitskompensation wird standardmäßig solange ausgeschalten bis die
Autokalibrierungsroutine durchgeführt wird.
Kalibrierung der schnellen Geschwindigkeit (mit beladener Schaufel)
Beladen Sie die Schaufel (dazu ist es nicht nötig, das Gerät zuvor auf
Null zu setzen). Heben Sie die Schaufel mit dem Menüzeiger gegenüber
dem Symbol
mit voller Geschwindigkeit an. Das Gerät gibt nun
einen Piepton von sich und zeigt an jedem Drucksensor die Frequenz
an, danach die Hebegeschwindigkeit in Millisekunden.
Nun geht der Menüzeiger in eine Position gegenüber dem Ikon
und es erscheint die Aufforderung "Langsame Hebung" (Bereit zum
langsamen Hebevorgang) (Darst. 5).
Darstellung 5
Kalibrierung der langsamen Geschwindigkeit
1.
Senken Sie die Schaufel mit dem Menüzeiger gegenüber dem Symbol
ab und heben Sie sie langsam wieder an, bis die Wiegeposition
wieder erreicht ist. Heben Sie die Schaufel zu schnell an, blinkt auf dem
Bildschirm die Meldung 'Fehler' auf. Wenn das der Fall ist, senken Sie
die Schaufel erneut ab und wiederholen Sie den Vorgang. Das Gerät
gibt nun einen Piepton von sich und zeigt an jedem Drucksensor die
Frequenz an, danach die Hebegeschwindigkeit in Millisekunden (Darst.
6a)
2.
Drücken Sie ENTER, um zu bestätigen.
3.
Nun zeigt das Gerät die Meldung "Geschw. Kompensation".
4.
Mit der Taste ESC können Sie mit der automatischen Kalibrierung AUTO
KAL („4. Stat. Heben Voll“) fortfahren.
Darstellung 6a
HINWEIS: Die Prozentzahlen beziehen sich auf die Funktion “Proportionalanzeige"). Diese Funktion errechnet den
Unterschied der Geschwindigkeitskompensierung für leichte und schwere Schaufelladungen. Damit werden
Ineffektivitäten des Hydrauliksystems und das Reibungsverhalten des Hebesystems kompensiert.
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