Download 5 - Service

Transcript
A
08/2005
Anhang
B
Begriffe
A
Interpolator
Logische Einheit des -> NCK, die nach Angaben von Zielpositionen im
Teileprogramm Zwischenwerte für die in den einzelnen Achsen zu
fahrenden Bewegungen bestimmt.
Interpolatorische Kompensation
Mit Hilfe der interpolatorischen Kompensation können fertigungsbedingte Spindelsteigungsfehler und Meßsystemfehler kompensiert
werden (SSFK, MSFK).
Interruptroutine
Interruptroutinen sind spezielle -> Unterprogramme, die durch Ereignisse (externe Signale) vom Bearbeitungsprozeß gestartet werden
können. Ein in Abarbeitung befindlicher Teileprogrammsatz wird abgebrochen, die Unterbrechungsposition der Achsen wird automatisch
gespeichert.
J
Jog
Betriebsart der Steuerung (Einrichtebetrieb): In der Betriebsart Jog
kann die Maschine eingerichtet werden. Einzelne Achsen und Spindeln können über die Richtungstasten im Tippbetrieb verfahren werden. Weitere Funktionen in der Betriebsart Jog sind das -> Referenzpunktfahren, -> Repos sowie -> Preset (Istwert setzen).
K
Kanal
Ein Kanal ist dadurch gekennzeichnet, daß er unabängig von anderen
Kanälen ein -> Teileprogramm abarbeiten kann. Ein Kanal steuert
exklusiv die ihm zugeordneten Achsen und Spindeln. Teileprogrammabläufe verschiedener Kanäle können durch -> Synchronisation koordiniert werden.
Kanalstruktur
Die Kanalstruktur erlaubt es, die -> Programme der einzelnen Kanäle
simultan und asynchron abzuarbeiten.
Kettenmaß
Auch Inkrementmaß: Angabe eines Bewegungsziels einer Achse
durch eine zu verfahrende Wegstrecke und Richtung bezogen auf
einen bereits erreichten Punkt. Siehe auch -> Absolutmaß.
Kompensationsachse
Achse, deren Soll- oder Istwert durch den Kompensationswert modifiziert wird.
Kompensationstabelle
Tabelle von Stützpunkten. Sie liefert für ausgewählte Positionen der
Basisachse die Kompensationswerte der Kompensationsachse.
© Siemens AG 2005 All rights reserved.
SINUMERIK 840D sl Bedienungsanleitung HMI-Embedded (BEMsl) - Ausgabe 08/2005
A-319