Download BASIC mit dem Z1013
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Das Löschen von Zeichen erfolgt mit dem Kommando DEL (Tasten S4 und @), Platz für Einfügungen wird mit dem Kommando INS (Tasten S4 und B) geschaffen (delete = löschen, insert = einfügen).Ist die Korrektur abgeschlossen, dann wird durch Drücken der ENTERTaste die Übergabe der korrigierten Zeile in den BASIC-Programmspeicher bewirkt. Zugleich erscheint die nächste BASIC-Zeile auf dem Bildschirm. Jetzt gilt es aufzupassen, da der Z 1013 immer noch im EDIT-Modus ist. Soll in dieser Folgezeile keine Korrektur vorgenommen werden, dann ist dieser Modus mit dem Kommando STOP auf schnellstem Wege zu verlassen. Es ist zu beachten, daß die Benutzung des EDIT-Modus das Löschen aller vorher definierten Felder und Variablen mit sich bringt. RENUMBER AZ, EZ, NAZ, SW: BASIC-Programme werden ja deshalb in 5er oder 10er Schritten der Zeilennummern geschrieben, damit bei Programmkorrekturen noch einige Programmzeilen eingefügt werden können. Das ordnungsgemäße Einfügen erledigt für uns der BASIC-Interpreter. Damit entstehen aber ungleiche Schrittweiten zwischen den einzelnen Zeilennummern. Diesen Schönheitsfehler korrigiert das Kommando RENUMBER (umnumerieren). Dazu sind folgende Werte anzugeben: AZ = Anfangszeilennummer, von der ab umnumeriert werden soll, EZ = Endzeilennummer, bis zu der umnumeriert werden soll, NAZ = Neue Anfangszeilennummer, bei der dieser Block beginnen soll, SW = Schrittweite der Zeilennummern im neuen Block. Beim RENUMBER-Kommando ist Vorsicht geboten. Der Interpreter weist Eigenheiten auf, die man genau kennen muß, auch der Mensch macht hier schnell einen Fehler. Wer auf "Nummer sicher" gehen will, macht vor jedem neuen RENUMBER eine Programmkopie auf einer Magnetbandkassette. Dieses Auslagern von Programmen auf eine Magnetbandkassette soll als letztes im Komplex der Kommandos vorgestellt werden: CSAVE"Programmname": Nach Auslösung dieses Kommandos mit der ENTER-Taste wird das im Speicher des Z 1013 befindliche BASIC-Programm über die Diodenbuchse auf den Kassettenrecorder, der sich natürlich in Aufnahmebetrieb befinden muß, in Form von akustischen Signalen ausgegeben. Vom Programmnamen werden nur die letzten acht Zeichen mit auf das Kassettenmagnetband ausgegeben. Nach Abschluß des Auslagerns auf das Magnetband fragt der Z 1013 mit dem Kommando VERIFY (verifizieren = überprüfen), ob der Inhalt der Magnetbandkassette mit dem Speicherinhalt verglichen werden soll, denn beide enthalten ja jetzt das BASIC-Programm. Für diese Überprüfung ist das Magnetband zurückzuspulen und mit der Wiedergabetaste zu starten. Der 1013 vergleicht nun Magnetband- und Speicherinhalt. Eine OK-Meldung gibt an, daß die Überprüfung erfolgreich verlaufen ist, der Z 1013 kann also getrost ausgeschaltet werden . Einen guten Kassettenrecorder und möglichst neue Magnetbandkassetten sollte man schon haben. "Bejahrte" Kassetten genügen zwar für Hits, nicht aber für Bits. BASIC·Anweisungen Wer selbst Programme schreiben will, muß die Anweisungen und Funktionen kennen, die der benutzte BASIC-Interpreter bereithält. Wir können hier nicht alle Anweisungen des BASIC-Interpreters unseres Z 1013 nennen oder gar erklären und verweisen deshalb nochmals auf das Programmierhandbuch zum KC 85/1 und KC 87. Bei der Betrachtung wichtiger Anweisungen gehen wir von allgemeingültigen Grundstrukturen der Programmierung aus. Das öffnet zugleich den Blick für andere Programmiersprachen, denn sie alle arbeiten mit diesen Grundstrukturen. Lediglich die Anweisungen tragen andere Bezeichnungen. Während z. B. in BASIC die Bildschirmausgabe mit der PRINT-Anweisung erfolgt, wird in FORTH (je nach Version) z. B. ein Dezimalpunkt geschrieben. Alle Programmiersprachen realisieren, mit mehr oder weniger Variantenvielfalt, folgende Grundstrukturen: 12