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1.
Sicherheitshinweise
1.1
Sicherheit
Der Niedrigenergie-Ölkessel MIRA entspricht dem neuesten Stand der Technik und den einschlägigen
Sicherheitsvorschriften.
1.2
Gefahr
Der Kessel wird mit elektrischem Strom (230 VAC) betrieben. Unsachgemäße Installation oder unsachgemäße
Reparatur können Lebensgefahr durch elektrischen Schlag verursachen. Die Installation darf nur von
Fachpersonal mit ausreichender Qualifikation vorgenommen werden.
Hinweiszeichen
In dieser Bedienungsanleitung werden folgende Symbole für Hinweiszeichen verwendet.
Nichtbeachtung der damit gekennzeichneten Hinweise kann zu Gefährdung von Personen führen.
Nichtbeachtung der damit gekennzeichneten Hinweise kann zu Fehlfunktion oder Beschädigung
des Ölkessel bzw. der Heizungsanlage führen.
2.
Brennstoff
Österreich:
Schwefelarmes Heizöl EL (Schwefelgehalt < 50 ppm), DIN 51603-EL–1, Viskosität max. 6,0 cST/20°
Der ideale Brennstoff für neueste Feuerungstechniken und daher auch für den MIRA zu bevorzugen.
Vorteile: – Hohe Betriebssicherheit, da speziell für modernste Brennertechnologien entwickelt.
– Geringer Reinigungsaufwand, umweltschonend mit 95 % weniger SchwefeldioxidEmissionen.
– Geringe Verbrennungsrückstände und somit gleichbleibende hoher Kesselwirkungsgrad.
Heizöl EL, DIN 51603-EL-1, Viskosität max. 6,0 cST/20°
Deutschland: Schwefelarmes Heizöl EL (Schwefelgehalt < 50 ppm), DIN 51603-EL–1, Viskosität max. 6,0 cST/20°
Schweiz:
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3.
Schwefelarmes Heizöl EL (Schwefelgehalt < 50 ppm), SN 181 160-2:2007
Schwefelreduziertes Ökoheizöl (Schwefelgehalt < 500 ppm)
Verwenden Sie nur Markenheizöle, bei denen die Einhaltung der Gütevorschriften gewährleistet ist.
Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, dürfen keine zusätzlichen Heizölzusätze insbesonders
aschenbildende, metallhaltige Verbrennungsverbesserer oder Lagerstabilisatoren verwendet werden.
Dies gilt auch für den Einsatz von Heizöl mit Bio-Anteil.
Verboten und gefährlich sind: Benzin, Alkohol oder andere leicht flüchtige Brennstoffe, vermischte Öle,
Altöl von Motoren und ähnliches.
Funktionskontrolle
Die Funktion der sicherheitstechnischen Einrichtungen sind jährlich von einem Fachmann überprüfen zu lassen.
Für die Heizungsanlage ist ihr Heizungsinstallateur zuständig.
Um Korrosionsschäden und Ablagerungen in der Heizungsanlage und am Heizkessel zu vermeiden ist eine
Überprüfung des Zustandes des Heizungswassers (lt. ÖNORM H 5195-1) von einem Heizungsfachmann
(Installateur) in Intervallen von 2 Jahren erforderlich. Für Heizungsanlagen mit mehr als 1500 Liter
Heizungswasser (z. B. Anlagen mit installierten Pufferspeichern) ist die Überprüfung einmal jährlich erforderlich. Bei Arbeiten, die eine Veränderung des Wasserinhaltes der Heizungsanlage mit sich ziehen, ist im Zeitraum
von 4 bis 6 Wochen eine Überprüfung des Heizungswassers durchführen zu lassen.
Korrosionsschäden und Ablagerungen die durch nicht entsprechendes Heizungswassers entstehen, fallen nicht
unter Garantie und Gewährleistung.
Für die Durchführung der Überprüfung des Heizungswassers laut ÖNORM H 5195-1 ist der Betreiber
der Heizungsanlage verantwortlich.
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