Download Logic Compass

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Montage- und Bedienungsanleitung
Installation and Operating Instructions
VDO Kienzle Vertrieb und Service GmbH
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Montage- und Bedienungsanleitung
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Installation and Operating Instructions
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INHALT
Inhaltsverzeichnis
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
zur Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
zur Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Der VDO LOGIC COMPASS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Die Bestandteile der Anlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Die Funktionen des VDO LOGIC COMPASS . . . . . . . . . . . . . 9
Anzeigen und Einstellmöglichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Die Bedienungstasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Die Grundeinstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Die Einstellung der Anzeigedämpfung. . . . . . (Damping). . . . .12
Die Rückstellung von Durchschnittskurs
und Durchschnittsdistanz. . . . . . . . . . . . . . . . (Reset ∅) . . . . .13
Die Einstellung des Sollkurses . . . . . . . . . . . . (Man. èç ) . .13
Die Einstellung der örtlichen Missweisung . . . (Var). . . . . . . . .15
Der automatische Deviationsabgleich . . . . . . (AutoCal.) . . . . 16
Die Eingabe der Sondenausrichtung . . . . . . . (Align) . . . . . . .18
Die Auswahl des NMEA- Datensatzes . . . . . . (NMEA) . . . . . .20
Die Hauptfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Die manuelle Steuerhilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . (Steer) . . . . . . 22
∅ Head). . . . . 23
Die Anzeige des Durchschnittskurses . . . . . . (∅
∅ Dist) . . . . . 23
Die Anzeige der Durchschnittsdistanz . . . . . . (∅
Die Anzeige des Kurses über Grund . . . . . . . . (COG) . . . . . . 24
Die Anzeige des Kurses zum Wegepunkt . . . . (CTM) . . . . . . 24
Der Unterspannungsalarm. . . . . . . . . . . . . . . . (Alarm). . . . . . 25
Die Fehlersuche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Die NMEA- Schnittstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Aufbau der NMEA- Datensätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Die Wartung des VDO LOGIC COMPASS . . . . . . . . . . . . . . 30
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INHALT
Die Installation der VDO LOGIC COMPASS Anlage . . . . . . 31
Die Installation des Anzeigegerätes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Die Installation der Kompasssonde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Die elektrische Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Anschluss Tochteranzeiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
NMEA Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Schaltplanlegende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Kabellängen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
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VORWORT
Dokument gehört immer an Bord!
Manual should always be kept on
board!
Vorwort
Sie haben sich mit dem Kauf eines Bausteins aus dem VDO LOGIC System für ein qualitativ hochwertiges Produkt entschieden, das nach den
anerkannten Regeln der Technik hergestellt wurde. Moderne Fertigungsverfahren und die Beachtung der derzeit gültigen Qualitätssicherungsnormen gewährleisten, dass unsere Produkte das Werk in einwandfreiem Zustand verlassen.
Wir danken Ihnen für Ihre gute Wahl und sind überzeugt, dass Ihnen
dieses System auf See gute Hilfe und Sicherheit bieten wird.
Um einen leichten und sicheren Umgang mit Ihrem VDO LOGIC COMPASS zu gewährleisen, sollten Sie sich mit sämtlichen Funktionen der
Anlage vertraut machen.
Bitte nehmen Sie sich die Zeit, die vorliegende Anleitung aufmerksam
und vollständig zu lesen.
Sollten dennoch Fragen oder Probleme entstehen, steht Ihnen Ihre zuständige VDO Kienzle Vertretung gerne zur Verfügung.
Ihre
VDO Kienzle Vertrieb und Service GmbH
© Copyright by VDO Kienzle Vertrieb und Service GmbH 1997
Alle Rechte vorbehalten
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SICHERHEIT
Sicherheitshinweise
Befolgen Sie alle in diesem Handbuch aufgeführten Anweisungen genau.
Beachten Sie bitte besonders alle Textpassagen, welche mit diesem Symbol gekennzeichnet sind. Es sind Hinweise, die für den Betrieb
der Anlage und für Ihre Sicherheit besonders
wichtig sind.
Der Gebrauch der Kompassanlage entbindet Sie nicht von der Verantwortung über Ihr Schiff und verlangt gute Seemannschaft.
Benutzen Sie zur Interpretation der angezeigten Werte zusätzlich auch
immer Ihre seemännische Erfahrung!
Sicherheitshinweise zur Montage:
Den Einbau der Kompassanlage sollten Sie von Ihrer Werft oder von einem darauf spezialisierten Fachmann ausführen lassen.
Nehmen Sie den Einbau selbst vor, tragen Sie geeignete Arbeitskleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung. Sie kann von beweglichen Teilen erfasst werden. Tragen Sie bei langen Haaren ein Haarnetz.
Bei Arbeiten an der Bordelektrik keinen metallischen oder leitfähigen
Schmuck wie Ketten, Armbänder, Ringe etc. tragen.
Vor Beginn der Arbeiten ist der Minuspol der Batterie abzuklemmen, da
sonst Kurzschlussgefahr besteht. Kurzschlüsse können Kabelbrände,
Batterieexplosionen und Beschädigungen von anderen elektronischen
Speichersystemen verursachen. Bitte beachten Sie, dass beim Abklemmen der Batterie alle flüchtigen elektronischen Speicher ihre eingegebenen Werte verlieren und neu programmiert werden müssen.
Lassen Sie vor Beginn der Arbeiten im Motorraum bei Benzinmotoren
den Motorraumlüfter laufen.
Achten Sie am Einbauort des Instruments auf den nötigen Freiraum hinter der Einbauöffnung. Einbauöffnung mit Bohrer vorbohren und mit
Loch- oder Stichsäge fertigstellen (auf die Sicherheitshinweise der
Handwerkzeughersteller achten).
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SICHERHEIT
Bei notwendigen Arbeiten ohne Spannungsunterbrechung darf nur mit
isoliertem Werkzeug gearbeitet werden.
Die elektrischen Ausgänge des Kompass- Anzeigegerätes und die daran angeschlossene Leitungen müssen vor direkter Berührung und
Beschädigung geschützt werden. Dazu müssen die verwendeten
Leitungen eine ausreichende Isolation, bzw. Spannungsfestigkeit besitzen und die Kontaktstellen berührungssicher sein.
Auch die elektrisch leitenden Teile der angeschlossenen Verbraucher
sind durch entsprechende Massnahmen vor direkter Berührung zu
schützen. Das Verlegen metallisch blanker Leitungen und Kontakte ist
nicht zulässig.
Sicherheitshinweise zur Wartung:
Reparaturen an den Komponenten der Kompassanlage dürfen nur
durch von VDO Kienzle autorisierte Fachkräfte durchgeführt werden.
Die VDO LOGIC Kompassanlage entspricht den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen.
Hinweis: Kondensatoren im Gerät können noch geladen sein, selbst
wenn das Gerät von allen Spannungsquellen getrennt wurde.
Es ist sicherzustellen, dass nur Sicherungen vom angegebenen Typ und
der angegebenen Nennstromstärke als Ersatz verwendet werden. Die
Verwendung provisorisch reparierter Sicherungen oder ein Überbrücken
des Sicherungshalters ist unzulässig.
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VDO LOGIC COMPASS
Der VDO LOGIC COMPASS
Der VDO LOGIC COMPASS ist ein zuverlässiges Kursanzeigegerät,
das für den Einsatz in der Sportschiffahrt bestimmt ist.
Das Anzeigegerät zeigt bei Betrieb den rechtweisenden Kurs auf der
Analogskala an. Weitere Werte und Bedienungshilfen erscheinen im LCDisplay unterhalb des Zifferblattes.
Das Gerät verfügt über sechs grosse Tasten auf der Gerätevorderseite,
denen alle Funktionen logisch zugeordnet sind. Die Handhabung des
Gerätes ist dadurch einfach und unkompliziert.
Über den VDO LOGIC Bus ist dieses Gerät mit angeschlossenen anderen VDO LOGIC Geräten (falls installiert), wie z.B. LOGIC MULTIFUNCTION, LOG oder WIND verbunden und Daten können übermittelt werden. Darüber hinaus verfügt das Hauptanzeigegerät über eine NMEA
0183-Schnittstelle, um Daten vom Navigator zu empfangen und zu übermitteln.
Es können zusätzlich maximal 2 Tochteranzeiger angeschlossen werden.
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VDO LOGIC COMPASS
Die Bestandteile der Anlage
Im Lieferumfang sind enthalten:
-
Anzeigegerät mit Schutzdeckel
Bohrschablone zur Montage des Anzeigegerätes
Neoprenunterlage für Anzeigegerät
Teilesatz zur Befestigung des Anzeigegerätes
Fluxgate-Kompasssonde
Verbindungskabel Anzeigegerät — Kompasssonde, 10 m
Verbindungskabel Anzeigegerät — Anzeigegerät (11-adrig, 0,4 m)
Produktzertifikat
Montage- und Bedienungsanleitung
Zubehör (nicht im Lieferumfang enthalten)
-
8
Abdeckhaube für Kompasssonde, 240.113/003/001
Frontrahmen LOGIC für akustischen Warner, N05 800 496
Tochteranzeiger LOGIC COMPASS, N01 510 502
Verbindungskabel Anzeigegerät — Tochteranzeiger (6adrig)
Meterware, X10.719/002/001
Verbindungskabel Anzeigegerät — Anzeigegerät (11adrig)
Meterware, X10.719/002/002
Verlängerungskabel Anzeigegerät — Kompasssonde, 10 m,
N05 800 950
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FUNKTIONEN
Die Funktionen des VDO LOGIC COMPASS
Anzeigen:
-
rechtweisender Kompasskurs
Sollkursanzeige mit Steuerhilfe
Durchschnittskurs 1)
Durchschnittsentfernung 1)
Kurs über Grund 2)
Kurs zur Marke 2)
Unterspannungsalarm
1)
2)
(Anzeige mittels Zeiger)
(Anzeige im LC-Display)
(Anzeige im LC-Display)
(Anzeige im LC-Display)
(Anzeige im LC-Display)
(Anzeige im LC-Display)
(Anzeige im LC-Display)
nur in Verbindung mit LOGIC LOG
nur in Verbindung mit einem GPS Navigator
Einstellmöglichkeiten:
-
Wahl der Anzeigedämpfung in 3 Stufen
Rückstellung von Durchschnittskurs und -distanz
Einstellung des Sollkurses für Steuerhilfe
Einstellung der örtlichen Missweisung
Automatischer Deviationsabgleich
Einstellung der Sondenausrichtung
Auswahl des NMEA-Datensatzes
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FUNKTIONEN
Die Bedienungstasten
Die “CLEAR”-Taste:
Mit dieser Taste können bei der Programmierung des
Gerätes Einstellwerte auf Null gesetzt werden.
Die “PFEIL AUF”-Taste:
Mit dieser Taste können Einstellwerte erhöht werden.
Wird die Taste nur kurz betätigt, wird der Wert um 1,0
erhöht. Wird die Taste gedrückt gehalten, erhöht sich
der Wert kontinuierlich.
Die “PFEIL AB”-Taste:
Mit dieser Taste können Einstellwerte verringert werden. Wird die Taste nur kurz betätigt, wird der Wert um
1,0 verringert. Wird die Taste gedrückt gehalten, verringert sich der Wert kontinuierlich.
Die “PROG”-Taste:
Mit dieser Taste werden verschiedene Einstellwerte
zur Programmierung ausgewählt.
Die “MODE”-Taste:
Mit dieser Taste werden verschiedene Werte zur Anzeige auf dem LC-Display ausgewählt.
Die “ENTER”-Taste:
Mit dieser Taste werden alle Programmierfunktionen
und die Auswahl der Anzeigewerte abgeschlossen.
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GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Grundeinstellungen
Die für den einwandfreien Betrieb notwendigen Grundeinstellungen können durch ein- oder mehrmaliges Drücken der “PROG”-Taste ausgewählt werden.
Damping? Einstellen der Anzeigedämpfung
(s.S.12)
Reset ∅? Die Rückstellung von
Durchschnittskurs und -distanz
(s.S.13)
Man.èç? Die Einstellung des Sollkurses
(s.S.13)
Var ?
Die Einstellung der örtlichen
Missweisung
(s.S.15)
AutoCal.? Der automatische Deviationsabgleich
(s.S.16)
Align ?
Die Eingabe der Sondenausrichtung
(s.S.18)
NMEA ?
Die Auswahl des NMEA-Datensatzes
(s.S.19)
Exit ?
Beenden des Programmiermenüs
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GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Einstellung der Anzeigedämpfung (Damping)
Die Dämpfungseinstellung beeinflusst die Zeigerbewegungen. Bei hoher Dämpfung (engl. damping) werden kurze, starke Änderungen des
Kurses gemittelt und führen nicht zu einem Pendeln des Zeigers. Bei
niedriger Dämpfung werden Änderungen des Kurses unmittelbar angezeigt.
Wählen Sie eine Dämpfung, die den herrschenden Seegangsbedingungen entspricht.
Stellen Sie die Dämpfung wie folgt ein:
Beispiel:
oder:
Im dargestellten Beispiel wird die Dämpfung der Anzeige ausgeschaltet.
Eine Veränderung der Einstellung kann jederzeit vorgenommen werden.
Die Einstellung der Dämpfung wirkt sich nicht auf die Digitalanzeige aus.
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GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Rückstellung von Durchschnittskurs und -distanz (Reset ∅)
Mit dieser Funktion erfolgt die Löschung und der Neustart der Berechnung des gekoppelten Durchschnittskurses und der gekoppelten Durchschnittsdistanz.
Nehmen Sie die Einstellung wie folgt vor:
Im dargestellten Beispiel wurden die berechneten Werte für Durchschnittskurs und -distanz auf Null gestellt.
Die Einstellung des Sollkurses (Man. èç)
Mit dieser Funktion kann der zu steuernde Sollkurs einstellt werden.
Diese Einstellung dient zur Anzeige der Steuerhilfe unter der Hauptfunktion “Steer”. Nehmen Sie die Einstellung wie folgt vor:
Beispiel 1:
gedrückt halten bis:
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GRUNDEINSTELLUNGEN
Im dargestellten Beispiel 1 wird der Sollkurs von 0° auf 15° eingestellt.
Beispiel 2:
Im dargestellten Beispiel 2 wird der anliegende Kompasskurs (hier:
224°) durch Druck auf die “CLEAR”-Taste als Sollkurs übernommen.
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GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Einstellung der örtlichen Missweisung (Var)
Diese Funktion ist notwendig, um die für Ihr Revier gültige, örtliche Missweisung (Variation) einzustellen. Der Winkelwert für die Variation wird
der Seekarte entnommen. Die Einstellung der Variation erleichtert die
Kartenarbeit und der Kompass zeigt bei erfolgtem Deviationsabgleich
(s.S.16) den rechtweisenden Kurs an.
Beispiel:
Im dargestellten Beispiel beträgt die vorgegebene örtliche Missweisung
+4° und wird nach Verlegung des Schiffes in ein anderes Revier auf -1°
geändert.
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GRUNDEINSTELLUNGEN
Der automatische Deviationsabgleich (AutoCal)
Alle Eisenmassen an Bord eines Schiffes besitzen einen mehr oder weniger starken Eigenmagnetismus, der einen Einfluss auf den Kompass
ausübt. Dieser Einfluss muss in seiner Wirkung auf einen Fluidkompass,
sowie auf einen Fluxgate-Kompass kompensiert werden.
Was bei herkömmlichen Fluidkompassen ein autorisierter Fachmann
durchführen muss, können Sie beim VDO LOGIC COMPASS dank des
automatischen Deviationsabgleichs selbst einfach und zuverlässig
durchführen. Die Fehler B, C und D werden gleichzeitig kompensiert.
Den automatischen Deviationsabgleich führen Sie während einer Kreisfahrt bei ruhiger See und fernab von Hafenanlagen und magnetischen
Störquellen (z.B. Stahlbrücken, Spundwände, andere Schiffe) durch. Der
Kreisfahrtdurchmesser muss die fünf- bis sechsfache Schiffslänge betragen. Die Geschwindigkeit sollte etwa 2 Knoten betragen.
Während des Abgleichs wird kein gültiger Kurs durch das Zeigerinstrument angezeigt.
Führen Sie den Abgleich wie folgt durch:
Beginnen Sie nun die Kreisfahrt und starten Sie den Abgleich durch
Druck auf die “ENTER”-Taste.
Setzen Sie die Kreisfahrt solange fort, bis “Ready 1” und “Start 2” angezeigt wird. Der erste Teil des Abgleichs ist abgeschlossen und das Programm wird unterbrochen.
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GRUNDEINSTELLUNGEN
Starten Sie nun die Kreisfahrt in entgegengesetzter Richtung. Setzen
Sie den Abgleich durch Druck auf die “ENTER”- Taste fort.
Führen Sie die Kreisfahrt fort, bis der Abgleich durch Anzeigen von
“Ready 2” und “Success!” (engl. Erfolg) beendet wird.
Der automatische Deviationsabgleich wurde erfolgreich durchgeführt.
Nach drücken der “ENTER”- Taste wird nun mit dem Zeigerinstrument
der rechtweisende Kompasskurs angezeigt.
Wird während der Kreisfahrt die “ENTER”- Taste gedrückt, wird “Break !”
angezeigt. Dies kann der Fall sein, wenn z.B. durch ein kreuzendes
Schiff die Kreisfahrt nicht vollendet werden kann.
Wird die Kreisfahrt unterbrochen, oder die 2. Kreisfahrt nicht korrekt
durchgeführt wird “Error !” angezeigt. Dies kann der Fall sein, wenn das
schiffseigene Störfeld am Montageort der Kompasssonde zu stark ist,
um einen Deviationsabgleich durchzuführen. In diesem Fall muss ein
anderer Montageort für die Kompasssonde gewählt werden.
In beiden Fällen muss nach Druck der “ENTER”- Taste der Deviationsabgleich erneut durchgeführt werden.
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GRUNDEINSTELLUNGEN
Der automatische Deviationsabgleich sollte nach der Neuinstallation des Kompass, nach jedem Abslippen, vor grösseren Törns, nach Schweissarbeiten, nach der Installation
elektrischer Verbraucher, mindestens jedoch einmal pro
Jahr durchgeführt werden.
Beachten Sie auch den bei Stahlschiffen auftretenden Effekt des ‘halbfesten Magnetismus’. Dieser tritt auf, wenn das Schiff über einen längeren
Zeitraum (z.B. Winterlager) der Induktionswirkung des Erdmagnetfeldes
in gleicher Richtung ausgesetzt wird. Der Effekt ist nach einigen Tagen
im Wasser wieder verschwunden. Deshalb sollte nach der Wasserung
eines Stahlschiffes der Deviationsabgleich erst nach einigen Tagen
durchgeführt werden.
Die Eingabe der Sondenausrichtung (Align)
Nach dem erfolgten Deviationsabgleich (“AutoCal”) und der Einstellung
der örtlichen Missweisung (“Var”) muss eine Kontrolle erfolgen, ob die
Kompasssonde nach ihrer Installation exakt zur Mittschiffslinie ausgerichtet ist.
Führen Sie mehrere rechtweisende Peilungen z.B. nach Landmarken
oder festen Seezeichen durch, um die Abweichung in Grad (A-Fehler)
zu ermitteln. Wählen Sie den Abstand zur Peilmarke möglichst gross. Je
grösser der Abstand ist, desto genauer kann die Abweichung ermittelt
werden.
Grössere Abweichungen von mehr als ca. 4° können durch Drehen der
Kompasssonde ausgeglichen werden.
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GRUNDEINSTELLUNGEN
Nehmen Sie den Ausgleich kleinerer Abweichungen mit der Funktion
“Align” (engl. ausrichten) wie folgt vor:
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Im dargestellten Beispiel wird durch Eingabe des Wertes eine Abweichung von +4° ausgeglichen.
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GRUNDEINSTELLUNGEN
Die Auswahl des NMEA- Datensatzes (NMEA)
Nehmen Sie eine Einstellung mit dieser Funktion vor, falls ein Navigator
mit NMEA 0183-Schnittstelle am LOGIC COMPASS angeschlossen
werden soll.
Unter den Hauptfunktionen “Mark” und “Course” wird bei angeschlossenem Navigator auf dem LC-Display des LOGIC COMPASS der Kurs
zum Wegepunkt, sowie eine Steuerhilfe und der Kurs über Grund angezeigt. Je nach Modell des Navigators werden diese Informationen in einem der folgenden NMEA 0183-Datensätze gesendet:
HSC
BWC
RMB
Welcher Datensatz gesendet wird, können Sie in der Anleitung Ihres
Navigators nachlesen. Falls der LOGIC GPS NAVIGATOR angeschlossen ist, so ist der BWC-Datensatz einzustellen.
Nehmen Sie die Einstellung wie folgt vor:
Beispiel:
Im dargestellten Beispiel wird das Anzeigegerät auf den Empfang des
NMEA-Datensatzes BWC eingestellt.
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HAUPTFUNKTIONEN
Die Hauptfunktionen
Die Hauptfunktionen des VDO LOGIC COMPASS sind mit der “MODE”Taste abrufbar. Sie können durch Drücken der “MODE”-Taste ausgewählt werden.
Steer ?
Die manuelle Steuerhilfe
(s.S.21)
∅ Heading ?
Anzeigen des Durchschnittskurses
(s.S.22)
∅ Dist. ?
Anzeigen der Durchschnittsdistanz
(s.S.22)
COG ?
Anzeigen des Kurses über Grund
(s.S.23)
CTM ?
Anzeigen des Kurses zum Wegepunkt
(s.S.23)
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HAUPTFUNKTIONEN
Die manuelle Steuerhilfe (Steer)
Mit der Funktion Man. èç (s.S.13) kann der Sollkurs eingestellt werden, der mit der Funktion “Steer “ angezeigt wird.
Zusätzlich zum Sollkurs geben Richtungspfeile eine Steuerhilfe in welche Richtung das Schiff gesteuert werden werden muss, um bei Kursabweichungen wieder auf den Sollkurs zu gelangen.
Beispiel 1:
Im Beispiel 1 beträgt der Sollkurs 63°. Die momentane Abweichung vom
anliegenden Kompasskurs ist grösser als 5°. Dies ist durch den geschlossen, schwarzen Pfeil gekennzeichnet.
Um wieder auf den Sollkurs zu gelangen, müssen Sie Ihr Schiff nach
Backbord steuern.
Beispiel 2:
Im Beispiel 2 beträgt der Sollkurs 63°. Die momentane Abweichung vom
anliegenden Kompasskurs beträgt 2 bis 5°. Dies ist durch den offenen,
schwarzen Pfeil gekennzeichnet.
Um wieder auf Ihren Sollkurs zu gelangen, müssen Sie nach Steuerbord
Ruder legen.
Beispiel 3:
Im Beispiel 3 beträgt der Sollkurs 63°. Die momentane Abweichung vom
anliegenden Kompasskurs ist kleiner als 2°. Dies ist dadurch gekennzeichnet, dass keine Pfeile als Steuerhilfe dargestellt werden.
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HAUPTFUNKTIONEN
∅ Head.)
Die Anzeige des Durchschnittskurses (∅
Mit dieser Funktion wird der gekoppelte Durchschnittskurs angezeigt.
Beispiel:
Im dargestellten Beispiel beträgt der Durchschnittskurs 182°.
Der Durchschnittskurs kann nur bei angeschlossenem VDO LOGIC
LOG angezeigt werden. Ist dieser Anschluss nicht vorhanden, wird statt
des Durchschnittskurses “Missing” angezeigt.
∅ Dist)
Die Anzeige der Durchschnittsdistanz (∅
Mit dieser Funktion wird die gekoppelte Durchschnittsdistanz angezeigt.
Beispiel:
Im dargestellten Beispiel beträgt die Durchschnittsdistanz 1,95 nm.
Die Durchschnittsdistanz kann nur bei angeschlossenem VDO LOGIC
LOG angezeigt werden. Ist dieser Anschluss nicht vorhanden, wird statt
der Durchschnittsdistanz “Missing” angezeigt.
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HAUPTFUNKTIONEN
Die Anzeige des Kurses über Grund (COG)
Mit dieser Funktion wird der vom Navigator gesendete Kurs über Grund
(COG = Course Over Ground) angezeigt.
Beispiel:
Im dargestellten Beispiel beträgt der Kurs über Grund 176°.
Der Kurs über Grund kann nur bei angeschlossenem Navigator mit
NMEA 0183-Schnittstelle angezeigt werden. Ist dieser Anschluss nicht
vorhanden, wird statt des Kurses über Grund “Missing” angezeigt.
Die Anzeige des Kurses zum Wegepunkt (CTM)
Mit dieser Funktion wird der vom Navigator gesendete Kurs zum Wegepunkt (CTM = Course To Mark) angezeigt.
Zusätzlich zum Sollkurs geben Richtungspfeile eine Steuerhilfe, in welche Richtung das Schiff gesteuert werden muss, um bei Kursabweichungen wieder auf den Sollkurs zu gelangen.
Beispiel:
Im dargestellten Beispiel beträgt der Kurs zum Wegepunkt 92°.
Die momentane Abweichung vom anliegenden Kompasskurs ist grösser
als 5°. Dies ist durch den geschlossen, schwarzen Pfeil gekennzeichnet.
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HAUPTFUNKTIONEN
Um wieder auf Kurs zum Wegepunkt zu gelangen, müssen Sie Ihr Schiff
nach Backbord steuern. Die Anzeige der Steuerhilfe erfolgt analog zu
der auf S.21 beschrieben Steuerhilfe bei Sollkursanzeige.
Der Kurs zum Wegepunkt kann nur bei angeschlossenem Navigator mit
NMEA 0183-Schnittstelle angezeigt werden. Ist dieser Anschluss nicht
vorhanden, wird statt des Kurses über Grund “Missing” angezeigt.
Der Unterspannungsalarm
Sinkt die Versorgungsspannung für den VDO LOGIC COMPASS unter
10,8 V, ist eine genaue Kursangabe nicht mehr gewährleistet und es
wird “Alarm !” angezeigt.
Der Alarm kann durch Druck auf die “ENTER”-Taste abgestellt werden.
Er schaltet selbstständig ab, sobald die Versorgungsspannung 10,8 V
wieder überschreitet.
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- LC- Display zeigt “Alarm !”
- Versorgungsspannung ist kleiner 10,8 V
Bordspannung überprüfen
- Falsche Anzeige
- Deviationsabgleich (AutoCal) durchführen
- Sondenausrichtung einstellen (Align)
- Örtliche Missweisung (Var) korrekt einstellen
Seite 26
- kein Navigator mit NMEA 0183- Schnittstelle
angeschlossen
- NMEA- Anschluss zum Navigator prüfen
- passenden NMEA- Datensatz (NMEA) einstellen
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- LC- Display zeigt “Missing”
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- Elektrische Anschlüsse gemäß Installationsplan überprüfen
- Bordspannung überprüfen, Versorgungsspannung 10,8....15 V DC
FEHLERSUCHE
- VDO LOGIC COMPASS ohne Funktion
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Ursache/ Behebung:
Die Fehlersuche
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Fehler:
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NMEA- SCHNITTSTELLE
Die NMEA- Schnittstelle
Die NMEA (National Marine Electronics Association) ist ein Zusammenschluß von Herstellern zum Zweck der Normung der Datenübertragung
zwischen Geräten verschiedener Hersteller.
Der VDO LOGIC COMPASS sendet folgende Datensätze, die der
NMEA 0183-Norm entsprechen:
- $IIHDT: rechtweisender Kompasskurs
- $IIHDM: magnetischer Kompasskurs
- $IIVHW: rechtweisender und magnetischer Kompasskurs
Der VDO LOGIC COMPASS empfängt folgende Datensätze, die der
NMEA 0183-Norm entsprechen:
- $IIHSC: rechtweisender Kurs zum Wegepunkt
- $IIRMB: rechtweisender Kurs zum Wegepunkt
- $IIBWC: rechtweisender Kurs zum Wegepunkt
- $IIVTG: Kurs über Grund
Die NMEA Schnittstelle entspricht weitgehend der RS422 Schnittstelle.
In den meisten Anwendungsfällen kann die NMEA Schnittstelle direkt
mit der RS232 Schnittstelle (seriell) des PC verbunden werden.
Verwenden Sie folgendes Anschlußschema zur Anzeige der NMEA Datensätze am PC:
LOGIC Anzeigegerät:
Kl. 9 (Masse)
Kl. 20 (NMEA A out)
PC 9pol. Stecker:
Pin 5
Pin 2
PC 25pol. Stecker:
Pin 7
Pin 3
Funktioniert diese Verbindung nicht, so ist der PC mit einem Interface
RS422 zu RS232 auszurüsten. Das Anschlußschema ist in diesem Fall
wie folgt:
LOGIC Anzeigegerät:
Kl. 19 (NMEA B out)
Kl. 20 (NMEA A out)
PC Interface RS422 zu RS232
IN B (Return)
IN A (Signal)
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NMEA-SCHNITTSTELLE / WARTUNG
Die NMEA-Datensätze können unter Windows 3.xx im Terminalprogramm (Gruppe Zubehör) bzw. unter Windows ‘95 im Programm Hyperterminal gelesen werden.
Folgende Einstellungen sind im Menü Einstellungen Datenübertragung
vorzunehmen:
Übertragungsrate:
Datenbits:
Stopbits:
Parität:
Protokoll:
4800 Baud
8
1
keine
kein
Der Aufbau der NMEA-Datensätze
anhand von Beispieldatensätzen
HDT= Heading, True
$IIHDT,143,T
$IIHDT,a ,T
a
T
Kompasskurs, rechtweisend (143°)
True (engl. wahr)
HDM= Heading, True
Beispiel:
$IIHDM,143,M
$IIHDM,a ,M
a
M
Kompasskurs, rechtweisend (143°)
Magnetic
VHW= Water Speed and Heading
Beispiel:
$IIVHW,143,T,,,,,,
$IIVHW,a ,T
a
T
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Kompasskurs, rechtweisend (143°)
True (engl. wahr)
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NMEA-SCHNITTSTELLE
HSC= Heading Steering Command
$IIHSC,210,T,210,M
$IIHSC,a ,T ,b ,M
a
T
b
M
Sollkurs zum Wegepunkt, rechtweisend (210°)
True (engl. wahr)
Sollkurs zum Wegepunkt, rechtweisend (210°)
Magnetic
RMB= Recommended Minimum Navigation Information
$GPRMB,A,2.13,L,0003,0005,5006.32,N,00837.22,E,7.46,310,2.13,A
$GPRMB,A,xte, b,c,
xte
b
c
d
Lat
e
Lon
f
dtm
ctm
wcv
A
d,
Lat,
e, Lon,
Cross Track Error [sm]
L oder R
Startwegepunkt
Zielwegepunkt
Latitude / geographische Breite
N oder S
Longitude / geografische Länge
E oder W
Entfernung zum Zielwegepunkt [sm]
Kurs zum Zielwegepunkt
Annäherungsgeschwindigkeit [knots]
Alarm Status
f, dtm, ctm, wcv, A
(2,13 sm)
(Links)
(WP 3)
(WP 5)
(50° 06’ 32’’)
(Nord)
(008° 37’ 22’’)
(Ost)
(7,46 sm)
(310°)
(2,13 kn)
BWC= Bearing and Distance to Waypoint
$GPBWC,113241,5006.32,N,00837.22,E,305,T,305,M,7.46,N,005
$GPBWC,a,
a
Lat
b
Lat,
b, Lon,
c,d,
T,e,
M, f,
N,g
(11Std: 32Min: 41Sek)
UTC Universal Time Coordinated
(entspricht der zentraleuropäischen Zeit CET)
Latitude / geographische Breite
(50° 06’ 32’’)
N oder S
(Nord)
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NMEA- SCHNITTSTELLE
Lon
c
d
T
e
M
f
N
g
Longitude / geografische Länge
E oder W
Kurs zum Wegepunkt, rechtweisend
True (engl. wahr)
Kurs zum Wegepunkt, magnetisch
Magnetic
Entfernung zum Wegepunkt [sm]
Nautical Miles
Wegepunkt Nr.
(008° 37’ 22’’)
(Ost)
(305°)
(305°)
(7,46 sm)
(WP 5)
VTG = Track made good and Ground Speed
$GPVTG,305,T,305,M,4.52,N,8.37,K
$GPVTG,a, T, b, M, c, N, d, K
a
T
b
M
c
N
d
K
COG Kurs über Grund, rechtweisend (305°)
True
COG Kurs über Grund, magnetisch
(305°)
Magnetic
SOG Geschw. über Grund [knots]
(4,52 kn)
Nautical Miles
SOG Geschw. über Grund [km/h]
(8,37 km/h)
km/h
Die Wartung des VDO LOGIC COMPASS
Das Anzeigegerät und die Kompasssonde sind wartungsfrei. Benutzen
Sie zur Reinigung des Anzeigegerätes ein feuchtes, fusselfreies oder
antistatisches Tuch. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel.
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INSTALLATION
Die Installation der VDO LOGIC COMPASS Anlage
Bevor Sie mit der Montage beginnen, lesen Sie bitte die
Sicherheitshinweise auf den Seiten 5 und 6.
Die Installation des Anzeigegerätes
-
Kleben Sie die mitgelieferte Bohrschablone an geeigneter Stelle
auf.
-
Bohren Sie die vorgegebene Löcher.
-
Ziehen Sie die Schablone langsam ab.
-
Reinigen Sie den Untergrund vor dem Einsetzen des Anzeigegerätes gründlich. Entfernen Sie die Bohrspäne.
-
Legen Sie die mitgelieferte, schwarze Neoprenmatte auf Geräterückseite
-
Setzen Sie das Anzeigegerät nach Einschrauben der Gewindestifte und nach Herstellung der Kabelverbindungen gemäß Anschlußplan (siehe “Die elektrische Installation”) in den Ausschnitt
ein.
-
Befestigen Sie das Anzeigegerät durch Festschrauben der Rändelmuttern.
Achten Sie darauf, dass die Rändelmuttern nur handfest angezogen werden.
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INSTALLATION
Die Bohrschablone ist so ausgelegt, dass bei Installation weiterer VDO
LOGIC Instrumente genügend Zwischenraum zwischen den Anzeigegeräten vorhanden ist, um die weiße Schutzkappe für die Anzeigegeräte
aufsetzen zu können.
Die Installation der Kompasssonde
Das Erdmagnetfeld wird nach dem Fluxgateprinzip über zwei kreuzförmig ineinanderliegende Spulen nach Richtung und Stärke gemessen.
Bei Holz-, GFK-, Kevlar- und Aluminiumrümpfen kann die Sonde im
Rumpf montiert werden.
Bei Stahl- und Ferrozementrümpfen muss die Sonde mindestens 1 m
über Deck, jedoch nicht höher als 5 m montiert werden.
Achten Sie bei der Montage der Sonde auf ausreichenden
Abstand zu festmontierten Eisenteilen, elektrischen Leitungen und sonstigen magnetfelderzeugenden Objekten.
Beachten Sie auch ausreichende Abstände zu allen beweglichen Störquellen wie Konservendosen, Bratpfannen, Radios, usw.
Montieren Sie die Sonde zunächst provisorisch und führen Sie einen ersten Deviationsabgleich “AutoCal” durch. Gelingt dieser nicht (“Error”),
muss ein anderer Montageort gewählt werden.
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INSTALLATION
Ist ein geeigneter Montageort für die Sonde gefunden, befestigen Sie
die Sonde mit drei Messing- oder Niroschrauben, so dass ein späteres
Verdrehen um die Langlöcher zur Ausrichtung möglich ist.
Kennzeichnen Sie den Montageort mit dem beiliegenden Warnaufkleber.
Verwenden Sie zur Montage der Sonde niemals Stahlschrauben (Magnetismus).
Die Sonde ist grundsätzlich in senkrechter Position zu montieren und zu lagern.
Der Markierungspfeil auf der Sonde muss immer in, bzw. parallel zur
Mittschiffslinie in Richtung Bug weisen.
Soll der VDO LOGIC COMPASS in Landfahrzeuge installiert werden, ist
bei der Wahl des Montageortes der Kompasssonde folgendes zu beachten:
1.
2.
3.
4.
Mit Holz- oder Aluminiummast die Sonde aus dem Einflußbereich
der Störquellen des Fahrzeugs oder der Ladung bringen.
Diese Montagevariante ist zu bevorzugen. Abstand zum Chassis:
ca.0,3 m.
Bei dieser Montage ist der Einfluss der Dachladung zu beachten.
Bei Aluminium- oder Kunststoffaufbauten ist ein Inneneinbau möglich. Die Einfluss der Ladung ist zu beachten.
Nach jedem Umstauen der Ladung muss der Deviationsabgleich “AutoCal” erneut durchgeführt werden.
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INSTALLATION
Die elektrische Installation
Stromversorgung
Klemme 10 / rot
Klemme 9 / blau
Klemme 8 / rosa
Klemme 7 / braun
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=
=
=
=
+12 V
Masse
+12 V Beleuchtung
Masse Beleuchtung
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INSTALLATION
Anschluss Tochteranzeigegerät
Klemme 6 / schwarz =
Klemme 5 / grün
=
Logic Bus 2
Logic Bus 1
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INSTALLATION
NMEA Anschluss
Klemme 22 / grau
Klemme 21 / weiss
Klemme 20 / lila
Klemme 19 / gelb
36
=
=
=
=
NMAE 0183 A in
NMEA 0183 B in
NMEA 0183 A out
NMEA 0183 B out
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INSTALLATION
Schaltplanlegende
1. Stromversorgung
B1
Bordnetzbatterie
F1
Sicherung Instrumente 5A
F2
Sicherung Beleuchtung 5A
S1
Ein/Aus-Schalter Navigationsinstrumente
S2
Ein/Aus-Schalter Beleuchtung
A1
Anzeigegerät
2. Anschluss Tochteranzeigegerät
A1
Hauptgerät
A3
Tochtergerät
Kabellängen
Die zulässigen Kabellängen für den LOGIC Bus hängen von der Anzahl
der Anzeigegeräte und von der Kabelqualität ab.
Eine Standardinstallation mit zwei Steuerständen umfaßt üblicherweise
12 Anzeigegeräte. Die Anzeigegeräte an einem Steuerstand werden, sofern es die Anordnung der Anzeigegeräte zuläßt, mit dem Kabel verbunden, das den Anzeigegeräten beiliegt. Bis zu einer Kabellänge von 8 m
zwischen den Steuerständen kann nicht abgeschirmtes Kabel verwendet werden.
Wird eine längere Verbindungsleitung benötigt oder sollen mehr als 12
Anzeigegeräte angeschlossen werden, müssen die Leitungen für den
LOGIC Bus (Klemme 5 u. 6) jeweils mit einem abgeschirmten Kabel verlegt werden. Es muss in diesem Fall eine Kabelqualität RG58 zum Einsatz kommen. Die Abschirmung der beiden Kabel wird auf der Seite der
Hauptgeräte mit der Klemme 9 (Masse)eines Anzeigegerätes verbunden.
Beim Einsatz von abgeschirmten Kabeln für den Logic Bus (Klemme 5
u. 6) darf die maximale Kabellänge zwischen den Steuerständen 16 m
nicht überschreiten.
Die Gesamtzahl der Anzeigegeräte, die an den LOGIC Bus
angeschlossen sind, darf jedoch 15 nicht überschreiten.
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DATEN
Technische Daten
Messprinzip:
Fluxgate-Magnetfeldmessung,
Spulensystem mit kardanischer Lagerung,
ölgedämpft
Genauigkeit:
± 2° nach Abgleich
Einsatzbereich:
Feldstärke: 8 bis 50 A/m
max. Neigungswinkel in Stampfrichtung: ±35°
max. Neigungswinkel in Rollrichtung: ± 50°
Versorgungsspannung: 10,8 bis 15 V DC
Stromaufnahme:
ca. 80 mA, ca. 120 mA mit Beleuchtung
Betriebstemperatur:
-10 bis +60°C
Schutzart:
Anzeigegerät:
DIN 40050 - IP 65 frontseitig
Kompasssonde:
DIN 40050 - IP 65
EMV-Schutz:
CE: EN 50081-1, EN 50082-1
Datenausgang:
Anzeigegerät:
VDO LOGIC Bus
NMEA 0183
Ausgaberate:
ca. 1 Wert pro Sekunde
Abmessungen:
Anzeigegerät:
125 x 125 x 23 mm
60 mm Einbautiefe (inkl. Stecker)
85 mm Einbaudurchmesser
Kompasssonde:
ca. 120 mm Durchmesser
ca. 140 mm Höhe
Technische Änderungen vorbehalten
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08 600 840 “a”
07/97
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VDO Kienzle Vertrieb und Service GmbH
Kruppstrasse 105
D-60388 Frankfurt am Main
Tel.:
(069) 40805-0
Fax:
(069) 40805-177
e-mail: [email protected]
Internet: www.vdokienzle.com/marine