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REG-DA 15.7.4 Das Zeitprogramm „Const“ „Const“ steht für konstante Reaktionszeiten, die sich nicht feinfühlig der jeweiligen Regelabweichung anpassen können, wie es etwa bei dem „∆U · t = const“- oder dem „REG- 5A/E“- Verfahren der Fall ist. Bei dem Programm „Const“ werden zwei unterschiedliche Zeiten fest vorgegeben, die den Regler in Abhängigkeit von der Höhe der Regelabweichung zu Stufungen veranlassen. Die Zeit T1 ist wirksam, wenn die Spannung um einen Betrag außerhalb des Spannungsbandes liegt, der mit einem einzigen Stufungsbefehl in das Band zurückgeführt werden kann, T2 tritt in Kraft, wenn größere Abweichungen ausgeregelt werden müssen. Die Grenze, ab der die Zeit T2 gilt, kann gleichgesetzt werden mit der eingestellten zulässige Regelabweichung. Beispiel: zulässige Regelabweichung ist 2% tatsächliche Regelabweichung 3% ➪ der Regler arbeitete mit der Zeit T1 zulässige Regelabweichung ist 2% tatsächliche Regelabweichung 5% ➪ der Regler arbeitete mit der Zeit T2 U 5% 4% 3% 2% T2 T2 T1 Sollwert Als Vorteil des Verfahrens gilt, daß der Betreiber bei Regelabweichungen, die größer einem Stufensprung sind, klar ersehen kann, wann der nächste Stellbefehl abgesetzt wird. Bedienungsanleitung REG-DA 261