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ERE 220
Betriebsanleitung
50420287
01.06
10.03D
Vorwort
Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch
die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht
aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B.
Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch
die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht
aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B.
In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert.
Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten,
dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet
wird.
In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert.
Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten,
dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet
wird.
Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet:
Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet:
F
Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.
F
Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.
M
Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden.
M
Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden.
Z
Steht vor Hinweisen und Erklärungen.
Z
Steht vor Hinweisen und Erklärungen.
t Kennzeichnet Serienausstattung.
t Kennzeichnet Serienausstattung.
o Kennzeichnet Zusatzausstattung.
o Kennzeichnet Zusatzausstattung.
Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür,
dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen.
Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche
auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden.
Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür,
dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen.
Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche
auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden.
Urheberrecht
Urheberrecht
Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG.
Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG.
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
Telefon: +49 (0) 40/6948-0
Telefon: +49 (0) 40/6948-0
www.jungheinrich.com
www.jungheinrich.com
0108.D
0108.D
Vorwort
0108.D
0108.D
A
Bestimmungsgemäße Verwendung
A
Bestimmungsgemäße Verwendung
B
Fahrzeugbeschreibung
B
Fahrzeugbeschreibung
1
2
3
3.1
3.2
3.3
3.4
4
4.1
Einsatzbeschreibung ........................................................................... B 1
Baugruppen ......................................................................................... B 2
Technische Daten ............................................................................... B 3
Leistungsdaten .................................................................................... B 3
Abmessungen ..................................................................................... B 4
EN-Normen ......................................................................................... B 5
Einsatzbedingungen ............................................................................ B 5
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ........................................ B 6
Typenschild, Fahrzeug ........................................................................ B 7
1
2
3
3.1
3.2
3.3
3.4
4
4.1
Einsatzbeschreibung ........................................................................... B 1
Baugruppen ......................................................................................... B 2
Technische Daten ............................................................................... B 3
Leistungsdaten .................................................................................... B 3
Abmessungen ..................................................................................... B 4
EN-Normen ......................................................................................... B 5
Einsatzbedingungen ............................................................................ B 5
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ........................................ B 6
Typenschild, Fahrzeug ........................................................................ B 7
C
Transport und Erstinbetriebnahme
C
Transport und Erstinbetriebnahme
1
2
3
Kranverladung ..................................................................................... C 1
Erstinbetriebnahme ............................................................................. C 2
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen ............................................... C 3
1
2
3
Kranverladung ..................................................................................... C 1
Erstinbetriebnahme ............................................................................. C 2
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen ............................................... C 3
D
Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
D
Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
1
2
3
3.1
3.2
4
5
5.1
5.2
5.3
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ................. D 1
Batterietypen ....................................................................................... D 2
Batterie freilegen ................................................................................. D 2
Standardausführung ............................................................................ D 2
Seitliche Batterieentnahme (o) ........................................................... D 3
Batterie laden ...................................................................................... D 4
Batterie aus- und einbauen ................................................................. D 5
Ausbau Standardausführung .............................................................. D 5
Ausbau „Seitliche Batterieentnahme“ (o) ........................................... D 6
Einbau der Batterie ............................................................................. D 6
1
2
3
3.1
3.2
4
5
5.1
5.2
5.3
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ................. D 1
Batterietypen ....................................................................................... D 2
Batterie freilegen ................................................................................. D 2
Standardausführung ............................................................................ D 2
Seitliche Batterieentnahme (o) ........................................................... D 3
Batterie laden ...................................................................................... D 4
Batterie aus- und einbauen ................................................................. D 5
Ausbau Standardausführung .............................................................. D 5
Ausbau „Seitliche Batterieentnahme“ (o) ........................................... D 6
Einbau der Batterie ............................................................................. D 6
1003.D
Inhaltsverzeichnis
1003.D
Inhaltsverzeichnis
I1
I1
E
Bedienung
1
2
3
3.2
4
4.1
4.2
4.3
4.4
5
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
6
6.1
6.2
6.3
7
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ....... E 1
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................... E 2
Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................... E 6
Fahrzeug einschalten .......................................................................... E 6
Arbeiten mit dem Flurförderzeug ......................................................... E 7
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ................................................. E 7
Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................... E 8
Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten .................................... E 14
Fahrzeug gesichert abstellen .............................................................. E 15
Bedientastatur (CANCODE) (o) ......................................................... E 16
Codeschloss ........................................................................................ E 16
Fahrprogramm .................................................................................... E 18
Parameter ........................................................................................... E 18
Parameter- Einstellungen .................................................................... E 19
Fahrparameter .................................................................................... E 23
Anzeigeinstrument (CANDIS) (o) ....................................................... E 25
Entladewächter-Funktion .................................................................... E 26
Betriebsstunden-Anzeige .................................................................... E 26
Einschalt-Test ..................................................................................... E 26
Störungshilfe ....................................................................................... E 27
1
2
3
3.2
4
4.1
4.2
4.3
4.4
5
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
6
6.1
6.2
6.3
7
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ....... E 1
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................... E 2
Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................... E 6
Fahrzeug einschalten .......................................................................... E 6
Arbeiten mit dem Flurförderzeug ......................................................... E 7
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ................................................. E 7
Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................... E 8
Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten .................................... E 14
Fahrzeug gesichert abstellen .............................................................. E 15
Bedientastatur (CANCODE) (o) ......................................................... E 16
Codeschloss ........................................................................................ E 16
Fahrprogramm .................................................................................... E 18
Parameter ........................................................................................... E 18
Parameter- Einstellungen .................................................................... E 19
Fahrparameter .................................................................................... E 23
Anzeigeinstrument (CANDIS) (o) ....................................................... E 25
Entladewächter-Funktion .................................................................... E 26
Betriebsstunden-Anzeige .................................................................... E 26
Einschalt-Test ..................................................................................... E 26
Störungshilfe ....................................................................................... E 27
F
Instandhaltung des Fahrzeuges
F
Instandhaltung des Fahrzeuges
1
2
3
4
5
5.1
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
7
7.1
7.2
7.3
8
Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................. F 1
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung .................................... F 1
Wartung und Inspektion ...................................................................... F 3
Wartungs-Checkliste .......................................................................... F 4
Schmierplan ........................................................................................ F 6
Betriebsmittel ...................................................................................... F 7
Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ................ F 8
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ..... F 8
Batteriehaube öffnen ........................................................................... F 8
Fronthaube öffnen ............................................................................... F 8
Lagerung und Befestigung des Antriebsrads prüfen ........................... F 9
Hydraulikölstand prüfen ...................................................................... F 9
Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................... F 10
Wiederinbetriebnahme ........................................................................ F 11
Stillegung des Flurförderzeuges ......................................................... F 11
Maßnahmen vor der Stillegung ........................................................... F 11
Maßnahmen während der Stillegung .................................................. F 11
Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung ........................................ F 12
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen
Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach BGV D27) ........................ F 12
1
2
3
4
5
5.1
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
7
7.1
7.2
7.3
8
Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................. F 1
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung .................................... F 1
Wartung und Inspektion ...................................................................... F 3
Wartungs-Checkliste .......................................................................... F 4
Schmierplan ........................................................................................ F 6
Betriebsmittel ...................................................................................... F 7
Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ................ F 8
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ..... F 8
Batteriehaube öffnen ........................................................................... F 8
Fronthaube öffnen ............................................................................... F 8
Lagerung und Befestigung des Antriebsrads prüfen ........................... F 9
Hydraulikölstand prüfen ...................................................................... F 9
Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................... F 10
Wiederinbetriebnahme ........................................................................ F 11
Stillegung des Flurförderzeuges ......................................................... F 11
Maßnahmen vor der Stillegung ........................................................... F 11
Maßnahmen während der Stillegung .................................................. F 11
Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung ........................................ F 12
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen
Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach BGV D27) ........................ F 12
I2
1003.D
Bedienung
1003.D
E
I2
A Bestimmungsgemäße Verwendung
A Bestimmungsgemäße Verwendung
Z
Z
M
Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil
dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten
uneingeschränkt.
Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil
dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten
uneingeschränkt.
Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug,
das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist.
Es muss nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu
Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen,
explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark
staubhaltigen Bereichen betrieben werden.
Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug,
das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist.
Es muss nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu
Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen,
explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark
staubhaltigen Bereichen betrieben werden.
Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist
jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der
Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat.
Der Betreiber muss sicherstellen, dass das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder
Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie der Betriebs-, Wartungsund Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muss sicherstellen, dass alle
Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist
jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der
Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat.
Der Betreiber muss sicherstellen, dass das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder
Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie der Betriebs-, Wartungsund Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muss sicherstellen, dass alle
Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
M
Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden
sind.
Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit
denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder diese Funktionen ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig.
Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen.
Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller.
0600.D
0600.D
Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit
denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder diese Funktionen ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig.
Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen.
Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller.
Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden
sind.
A1
A1
A2
A2
0600.D
0600.D
B Fahrzeugbeschreibung
B Fahrzeugbeschreibung
1
1
Einsatzbeschreibung
Das Fahrzeug ist ein Elektro-Deichselhubwagen mit klappbarer Fahrerstandplattform
und Sicherheitsbügeln.
Eine feste Fahrerstandplattform ist optional möglich.
Das Fahrzeug ist für den Einsatz auf ebenem Boden zum Heben und zum Transport
von Gütern bestimmt. Es können Paletten mit offener Bodenauflage oder mit Querbrettern außerhalb des Bereiches der Lasträder oder Rollwagen aufgenommen werden. Die Nenntragfähigkeit ist dem Typenschild oder Tragkraftschild Qmax zu entnehmen.
1003.D
1003.D
Das Fahrzeug ist ein Elektro-Deichselhubwagen mit klappbarer Fahrerstandplattform
und Sicherheitsbügeln.
Eine feste Fahrerstandplattform ist optional möglich.
Das Fahrzeug ist für den Einsatz auf ebenem Boden zum Heben und zum Transport
von Gütern bestimmt. Es können Paletten mit offener Bodenauflage oder mit Querbrettern außerhalb des Bereiches der Lasträder oder Rollwagen aufgenommen werden. Die Nenntragfähigkeit ist dem Typenschild oder Tragkraftschild Qmax zu entnehmen.
Einsatzbeschreibung
B1
B1
Baugruppen
2
1
Baugruppen
2
11
1
3
4
5
11
10
10
9
9
8
8
6
6
7
3
6
13
Pos.
Bezeichnung
Pos.
Bezeichnung
Pos.
Bezeichnung
1
t Fahrschalter
8
t Klappbare Fahrerstandplattform
1
t Fahrschalter
8
t Klappbare Fahrerstandplattform
2
3
t Deichsel
o Anzeigeinstrument
(CANDIS)
t Schaltschloss
o Bedientastatur
(CANCODE)
t Stützrad
9
10
t Rammschutz
t Sicherheitsbügel
2
3
9
10
t Rammschutz
t Sicherheitsbügel
11
12
t Hauptschalter
o Feste Fahrerstandplattform
4
5
11
12
t Hauptschalter
o Feste Fahrerstandplattform
13
o Totmannschalter
6
t Deichsel
o Anzeigeinstrument
(CANDIS)
t Schaltschloss
o Bedientastatur
(CANCODE)
t Stützrad
13
o Totmannschalter
6
7
t Antriebsrad
t = Serienausstattung
o = Zusatzausstattung
7
1003.D
4
5
B2
5
12
13
Bezeichnung
4
6
7
12
Pos.
2
B2
t Antriebsrad
t = Serienausstattung
o = Zusatzausstattung
1003.D
2
3
Technische Daten
3
Technische Daten
Z
Angabe der technischen Daten gemäß VDI 2198.
Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten.
Z
Angabe der technischen Daten gemäß VDI 2198.
Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten.
3.1
Leistungsdaten
3.1
Leistungsdaten
Q
c
Bezeichnung
Tragfähigkeit
Lastschwerpunktabstand
Fahrgeschwindigkeit, Mitgängerbetrieb mit / ohne Last
Fahrgeschwindigkeit, Fahrerstandbetrieb mit / ohne Last
Hubzeit mit / ohne Last
Senkzeit mit / ohne Last
Max. Steigfähigkeit (über 5 min) mit / ohne Last
2.000 kg
600 mm
4,5 km/h
8,6 / 10,6 km/h
3,0 / 2,6 s
2,0 / 3,0 s
8,0 / 15,0 %
Q
c
Bezeichnung
Tragfähigkeit
Lastschwerpunktabstand
Fahrgeschwindigkeit, Mitgängerbetrieb mit / ohne Last
Fahrgeschwindigkeit, Fahrerstandbetrieb mit / ohne Last
Hubzeit mit / ohne Last
Senkzeit mit / ohne Last
Max. Steigfähigkeit (über 5 min) mit / ohne Last
**
**
*
bei fester Standplattform ca. 465 mm
Rahmenhöhe
1003.D
1003.D
*
*
**
2.000 kg
600 mm
4,5 km/h
8,6 / 10,6 km/h
3,0 / 2,6 s
2,0 / 3,0 s
8,0 / 15,0 %
B3
*
**
bei fester Standplattform ca. 465 mm
Rahmenhöhe
B3
Abmessungen
3.2
(alle Maße in mm)
h13
h2
b5
b3
e
b11
a
(alle Maße in mm)
Bezeichnung
gesenkte Höhe der Lastgabel
85
Hub
125
Gabelaußenabstand
510 / 540 / 670
Gabelinnenabstand
170 / 200 / 330
Gabelbreite
170
Spurweite
340 / 370 / 500
Sicherheitsabstand
200
Eigengewicht:
siehe Typenschild, Fahrzeug
h13
h2
b5
b3
e
b11
a
Länge einschließlich Gabelrücken I2 = 788 mm (Mitgängerbetrieb)
2
l
I 1 3)
y11)3)
x 1)
I6
b12
Wa1)2)3)
Ast2)3)
l
I 1 3)
y11)3)
x 1)
I6
b12
Wa1)2)3)
Ast2)3)
1000
1723
1509
814
1000
800
1619
2005
1000
1723
1509
814
1000
800
1619
2005
1150
1873
1659
964
1200
800
1768
2204
1150
1873
1659
964
1200
800
1768
2204
1200
1923
1709
1014
1200
800
1817
2203
1200
1923
1709
1014
1200
800
1817
2203
1400
2193
1979
1214
1400
700
2016
2402
1400
2193
1979
1214
1400
700
2016
2402
1600
2393
2179
1414
1600
1200
2215
2601
1600
2393
2179
1414
1600
1200
2215
2601
1950
2743
2529
1392
2000
800
2193
3001
1950
2743
2529
1392
2000
800
2193
3001
2150
2943
2729
1592
2100
700
2392
3100
2150
2943
2729
1592
2100
700
2392
3100
2400
3193
2979
1840
2400
1200
2639
3399
2400
3193
2979
1840
2400
1200
2639
3399
) gehoben:
) Mitfahrerbetrieb:
3) Kurzversion
B4
Bezeichnung
gesenkte Höhe der Lastgabel
85
Hub
125
Gabelaußenabstand
510 / 540 / 670
Gabelinnenabstand
170 / 200 / 330
Gabelbreite
170
Spurweite
340 / 370 / 500
Sicherheitsabstand
200
Eigengewicht:
siehe Typenschild, Fahrzeug
Länge einschließlich Gabelrücken I2 = 788 mm (Mitgängerbetrieb)
- 90 mm
1
) gehoben:
- 90 mm
+ 388 mm
2
) Mitfahrerbetrieb:
+ 388 mm
(I2=723 mm): - 65 mm
1003.D
1
Abmessungen
3) Kurzversion
B4
(I2=723 mm): - 65 mm
1003.D
3.2
3.3
EN-Normen
Dauerschalldruckpegel:
3.3
68 dB(A)
EN-Normen
Dauerschalldruckpegel:
gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871.
Z
gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871.
Z
Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und
berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der
Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen.
Vibration:
0,67 m/s2
Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und
berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der
Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen.
Vibration:
gemäß EN 13059.
Z
68 dB(A)
0,67 m/s2
gemäß EN 13059.
Z
Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit
ermittelt.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit
ermittelt.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte
für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß EN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen.
Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte
für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß EN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen.
Z
Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen.
Z
Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen.
3.4
Einsatzbedingungen
3.4
Einsatzbedingungen
Umgebungstemperatur
Z
- bei Betrieb 5 °C bis 40 °C
Bei ständigem Einsatz unter 5 °C oder im Kühlhaus bzw. bei extremen Temperaturoder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und
Zulassung erforderlich.
1003.D
Bei ständigem Einsatz unter 5 °C oder im Kühlhaus bzw. bei extremen Temperaturoder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und
Zulassung erforderlich.
1003.D
Z
Umgebungstemperatur
- bei Betrieb 5 °C bis 40 °C
B5
B5
4
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder
15
4
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder
16
15
16
17
14
17
14
18
19
Pos.
14
15
16
17
18
19
Z
19
Bezeichnung
Typenschild, Fahrzeug
Achtung: Betriebsanleitung beachten! (siehe Kapitel C)
Nenntragfähigkeit
Anschlagpunkt für Kranverladung
Typenschild, Batterie
UVV-Prüfplakette
Pos.
14
15
16
17
18
19
Z
Das Typenschild Fahrzeug (14) ist nach Öffnen der Fronthaube
(siehe Kapitel F) sichtbar.
Bezeichnung
Typenschild, Fahrzeug
Achtung: Betriebsanleitung beachten! (siehe Kapitel C)
Nenntragfähigkeit
Anschlagpunkt für Kranverladung
Typenschild, Batterie
UVV-Prüfplakette
Das Typenschild Fahrzeug (14) ist nach Öffnen der Fronthaube
(siehe Kapitel F) sichtbar.
1003.D
Das Typenschild Batterie (18) ist nach Öffnen der Batteriehaube
(siehe Kapitel D) sichtbar.
1003.D
Das Typenschild Batterie (18) ist nach Öffnen der Batteriehaube
(siehe Kapitel D) sichtbar.
B6
18
B6
4.1
Typenschild, Fahrzeug
4.1
31
30
29
28
27
20
21
22
23
24
Typenschild, Fahrzeug
31
30
29
28
27
20
21
22
23
24
25
25
26
Pos.
20
21
22
23
24
25
Pos.
26
27
28
29
30
31
Bezeichnung
Hersteller
Batteriegewicht min/max in kg
Antriebsleistung in kW
Lastschwerpunktabstand in mm
Baujahr
Option
Pos.
20
21
22
23
24
25
Z
Bezeichnung
Typ
Serien-Nr.
Nenntragfähigkeit in kg
Batteriespannung
Leergewicht ohne Batterie in kg
Hersteller Logo
Pos.
26
27
28
29
30
31
Bezeichnung
Hersteller
Batteriegewicht min/max in kg
Antriebsleistung in kW
Lastschwerpunktabstand in mm
Baujahr
Option
Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (21)
angeben.
1003.D
Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (21)
angeben.
1003.D
Z
Bezeichnung
Typ
Serien-Nr.
Nenntragfähigkeit in kg
Batteriespannung
Leergewicht ohne Batterie in kg
Hersteller Logo
26
B7
B7
B8
B8
1003.D
1003.D
C Transport und Erstinbetriebnahme
C Transport und Erstinbetriebnahme
1
1
F
Z
Kranverladung
Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Gewicht des
Fahrzeugs siehe Fahrzeug-Typenschild (siehe Kapitel B).
F
2
1
1
1
Z
Für die Fahrzeugverladung mit Krangeschirr sind am Rahmen und an der
Lastgabel die Anschlagpunkte (1) vorgesehen.
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe
Kapitel E).
– Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) anschlagen.
Kranverladung
Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Gewicht des
Fahrzeugs siehe Fahrzeug-Typenschild (siehe Kapitel B).
2
1
1
1
Für die Fahrzeugverladung mit Krangeschirr sind am Rahmen und an der
Lastgabel die Anschlagpunkte (1) vorgesehen.
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe
Kapitel E).
– Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) anschlagen.
M
Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten so anschlagen, dass es auf
keinen Fall verrutschen kann und beim
Anheben keine Anbauteile berührt.
M
Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten so anschlagen, dass es auf
keinen Fall verrutschen kann und beim
Anheben keine Anbauteile berührt.
M
Ist die Batteriehaube entsprechend der Abbildung gekennzeichnet, ist wie folgt zu
verfahren.
M
Ist die Batteriehaube entsprechend der Abbildung gekennzeichnet, ist wie folgt zu
verfahren.
– Batteriehaube (2) mittels Griffmulde
hochziehen und umklappen (t), bzw.
– Haubenverriegelung durch Niederdrücken entriegeln, Batteriehaube vorklappen,
Haubensicherung entriegeln und Batteriehaube herunterklappen und auf Lastgabel ablegen (o) (siehe Kapitel D).
Z
Im Batterieraum befinden sich ein Kombischlüssel (Ring-Gabel SW19) und eine Demontage-, Montageanleitung für die Transportsicherung.
1003.D
Im Batterieraum befinden sich ein Kombischlüssel (Ring-Gabel SW19) und eine Demontage-, Montageanleitung für die Transportsicherung.
1003.D
Z
– Batteriehaube (2) mittels Griffmulde
hochziehen und umklappen (t), bzw.
– Haubenverriegelung durch Niederdrücken entriegeln, Batteriehaube vorklappen,
Haubensicherung entriegeln und Batteriehaube herunterklappen und auf Lastgabel ablegen (o) (siehe Kapitel D).
C1
C1
2
Erstinbetriebnahme
2
Erstinbetriebnahme
M
Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt
die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein.
M
Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt
die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein.
Z
Für Fahrzeuge ab Februar 2001 wurde eine Transportsicherung eingeführt.
Z
Für Fahrzeuge ab Februar 2001 wurde eine Transportsicherung eingeführt.
F
F
Befindet sich im Fahrzeug keine Batterie, kann nicht mit Gegenstrom- und Betriebsbremse gebremst werden.
Im Bereich der Fronthaube befindet sich ein Hinweisschild für die Transportsicherung
(3), diese muss nach dem Einbau der Batterie entfernt werden.
Im Bereich der Fronthaube befindet sich ein Hinweisschild für die Transportsicherung
(3), diese muss nach dem Einbau der Batterie entfernt werden.
–
–
–
–
–
–
–
–
Klappbare Standplattform herunterklappen.
Fronthaube öffnen (siehe Kapitel F).
Mutter M12 (SW19) lösen und Transportsicherung entfernen.
Für spätere Transporte ohne Batterie ist die Transportsicherung am Fahrzeug zu
belassen.
Klappbare Standplattform herunterklappen.
Fronthaube öffnen (siehe Kapitel F).
Mutter M12 (SW19) lösen und Transportsicherung entfernen.
Für spätere Transporte ohne Batterie ist die Transportsicherung am Fahrzeug zu
belassen.
1003.D
3
1003.D
3
C2
Befindet sich im Fahrzeug keine Batterie, kann nicht mit Gegenstrom- und Betriebsbremse gebremst werden.
C2
Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu
machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:
Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu
machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:
–
–
–
–
–
–
–
–
Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand prüfen.
Ggf. Batterie einbauen, Batteriekabel nicht beschädigen.
Batterie laden (siehe Kapitel D).
Ggf. Einstellung des Kombi-Instrumentes auf Übereinstimmung mit dem Batterietyp prüfen (siehe Kapitel D).
– Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand prüfen.
Ggf. Batterie einbauen, Batteriekabel nicht beschädigen.
Batterie laden (siehe Kapitel D).
Ggf. Einstellung des Kombi-Instrumentes auf Übereinstimmung mit dem Batterietyp prüfen (siehe Kapitel D).
– Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
Z
Nach dem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder.
Z
Nach dem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder.
3
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen
3
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen
F
Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten.
F
Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten.
Muss das Fahrzeug nach dem Auftreten
einer Störung, die den Fahrbetrieb beeinflusst, noch bewegt werden, ist wie
folgt vorzugehen:
– Hauptschalter in Stellung „Aus“.
– Schaltschloss in Stellung „Aus“ und
Schlüssel abziehen.
– Fahrzeug gegen Wegrollen
sichern.
– Fronthaube öffnen und ablegen (siehe
Kapitel F)
– Kontermuttern (5) lösen und Schrauben (4) anziehen.
4
– Hauptschalter in Stellung „Aus“.
– Schaltschloss in Stellung „Aus“ und
Schlüssel abziehen.
– Fahrzeug gegen Wegrollen
sichern.
– Fronthaube öffnen und ablegen (siehe
Kapitel F)
– Kontermuttern (5) lösen und Schrauben (4) anziehen.
5
Die Bremse wird gelüftet und das Fahrzeug kann verfahren werden.
4
5
Die Bremse wird gelüftet und das Fahrzeug kann verfahren werden.
F
Am Zielort Bremsanlage in ursprünglichen Zustand bringen! Das Fahrzeug
darf nicht mit gelüfteter Bremse abgestellt werden!
Am Zielort Bremsanlage in ursprünglichen Zustand bringen! Das Fahrzeug
darf nicht mit gelüfteter Bremse abgestellt werden!
– Schrauben (4) wieder ca. 5 mm herausdrehen und mit Kontermuttern (5)
sichern.
Bremszustand ist wieder hergestellt.
Bremszustand ist wieder hergestellt.
1003.D
– Schrauben (4) wieder ca. 5 mm herausdrehen und mit Kontermuttern (5)
sichern.
1003.D
F
Muss das Fahrzeug nach dem Auftreten
einer Störung, die den Fahrbetrieb beeinflusst, noch bewegt werden, ist wie
folgt vorzugehen:
C3
C3
C4
C4
1003.D
1003.D
D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
1
1
F
M
Vor allen Arbeiten an den Batterien muss das Fahrzeug gesichert abgestellt werden
(siehe Kapitel E).
Vor allen Arbeiten an den Batterien muss das Fahrzeug gesichert abgestellt werden
(siehe Kapitel E).
Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von
hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und
die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der
Durchführung zu beachten.
Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von
hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und
die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der
Durchführung zu beachten.
Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein
offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder
funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muss belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein
offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder
funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muss belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer
rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden.
Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer
rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden.
Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und
Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze
zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen.
Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und
Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze
zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen.
M
Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, dass das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann.
F
Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund
muss bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden.
Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen,
sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen,
bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren.
M
Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden.
F
Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluss auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig.
1003.D
F
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien
Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, dass das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann.
Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund
muss bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden.
Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen,
sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen,
bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren.
Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden.
Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluss auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig.
1003.D
M
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien
D1
D1
2
Batterietypen
2
Die Batterietypen entsprechen der EN 60254-2.
Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen
vorgesehen sind:
Batterietyp
24 V-Batterie
24 V-Batterie
(leistungsgesteigert)
Batterieraum ca. 225 mm
3 EPzB 300 Ah
Batterietypen
Die Batterietypen entsprechen der EN 60254-2.
Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen
vorgesehen sind:
Batterieraum ca. 295 mm
3 EPzS 345 Ah
Batterietyp
24 V-Batterie
24 V-Batterie
(leistungsgesteigert)
3 EPzS 375 Ah
Batterieraum ca. 225 mm
3 EPzB 300 Ah
Batterieraum ca. 295 mm
3 EPzS 345 Ah
3 EPzS 375 Ah
Das Batteriegewicht ist auf dem Typenschild der Batterie angegeben.
Das Batteriegewicht ist auf dem Typenschild der Batterie angegeben.
Je nach Batterietyp sind auch leistungsgesteigerte und wartungsfreie Batterien
einsetzbar.
Je nach Batterietyp sind auch leistungsgesteigerte und wartungsfreie Batterien
einsetzbar.
F
Beim Wechsel / Einbau der Batterie ist auf festen Sitz im Batterieraum des Fahrzeuges zu achten.
F
Beim Wechsel / Einbau der Batterie ist auf festen Sitz im Batterieraum des Fahrzeuges zu achten.
3
Batterie freilegen
3
Batterie freilegen
F
Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
F
Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
3.1
Standardausführung
3.1
Standardausführung
– Hauptschalter (1) in Stellung „Aus“.
– Batteriehaube (2) mittels Griffmulde (3) hochziehen und umklappen.
– Hauptschalter (1) in Stellung „Aus“.
– Batteriehaube (2) mittels Griffmulde (3) hochziehen und umklappen.
2
2
3
3
D2
1003.D
1
1003.D
1
D2
3.2
Seitliche Batterieentnahme (o)
3.2
– Hauptschalter (7) in Stellung „AUS“.
– Haubenverriegelung (4) durch Niederdrücken entriegeln,
Batteriehaube (5) vorklappen und Haubensicherung (6) entriegeln r.
– Batteriehaube (5) herunterklappen und auf der Lastgabel ablegen.
4
7
6
Seitliche Batterieentnahme (o)
– Hauptschalter (7) in Stellung „AUS“.
– Haubenverriegelung (4) durch Niederdrücken entriegeln,
Batteriehaube (5) vorklappen und Haubensicherung (6) entriegeln r.
– Batteriehaube (5) herunterklappen und auf der Lastgabel ablegen.
6
4
6
6
1003.D
5
1003.D
5
7
D3
D3
4
Batterie laden
4
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
F
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
F
Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug erfolgen.
– Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
F
F
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine
ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen
Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen.
Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers ist unbedingt Folge zu leisten.
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine
ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen
Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen.
Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers ist unbedingt Folge zu leisten.
– Batteriestecker (8) herausziehen.
– Ggf. vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen.
– Ladekabel (9) mit dem Batteriestecker (8) verbinden und Ladegerät einschalten.
M
Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden.
Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden.
8
9
9
1003.D
8
1003.D
D4
Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug erfolgen.
– Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
– Batteriestecker (8) herausziehen.
– Ggf. vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen.
– Ladekabel (9) mit dem Batteriestecker (8) verbinden und Ladegerät einschalten.
M
Batterie laden
D4
5
F
Batterie aus- und einbauen
5
F
Fahrzeug muss waagerecht (gegen Wegrollen gesichert) stehen. Um Kurzschlüsse
zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. Batteriestecker bzw. Batteriekabel so ablegen, dass sie
beim Herausziehen der Batterie nicht am Fahrzeug hängen bleiben.
Batterie aus- und einbauen
Fahrzeug muss waagerecht (gegen Wegrollen gesichert) stehen. Um Kurzschlüsse
zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. Batteriestecker bzw. Batteriekabel so ablegen, dass sie
beim Herausziehen der Batterie nicht am Fahrzeug hängen bleiben.
Z
Bei Batterietransport mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe
Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr
muss einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Haken sind an der Batterie an den Anschlagösen (12) so anzubringen,
dass sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können.
Z
Bei Batterietransport mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe
Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr
muss einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Haken sind an der Batterie an den Anschlagösen (12) so anzubringen,
dass sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können.
5.1
Ausbau Standardausführung
5.1
Ausbau Standardausführung
–
–
–
–
–
Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
Schraube (10) an der Batteriehalterung (11) lösen, anheben und herausziehen.
Batteriehalterung anheben und herausziehen.
Batterie abklemmen.
Krangeschirr an den Anschlagösen (12) befestigen und Batterie herausheben.
–
–
–
–
–
Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
Schraube (10) an der Batteriehalterung (11) lösen, anheben und herausziehen.
Batteriehalterung anheben und herausziehen.
Batterie abklemmen.
Krangeschirr an den Anschlagösen (12) befestigen und Batterie herausheben.
11
11
10
10
1003.D
12
1003.D
12
D5
D5
5.2
Ausbau „Seitliche Batterieentnahme“ (o)
5.2
– Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
– Um die Batteriehalterung (13) zu entlasten, Batterie gegen Rahmen drücken.
– Batteriehalterung anheben r, ein kurzes Stück in den Rahmen hineinschieben p,
anheben r und herausziehen u.
– Batterie abklemmen.
– Batterie seitlich auf die Batteriewechselstation ziehen.
F
Ausbau „Seitliche Batterieentnahme“ (o)
– Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
– Um die Batteriehalterung (13) zu entlasten, Batterie gegen Rahmen drücken.
– Batteriehalterung anheben r, ein kurzes Stück in den Rahmen hineinschieben p,
anheben r und herausziehen u.
– Batterie abklemmen.
– Batterie seitlich auf die Batteriewechselstation ziehen.
F
Betriebsanleitung der Batteriewechselstation beachten!
Betriebsanleitung der Batteriewechselstation beachten!
13
13
Z
Die Batterie kann ebenfalls mit Hilfe des Krangeschirrs entnommen werden.
Z
Die Batterie kann ebenfalls mit Hilfe des Krangeschirrs entnommen werden.
5.3
Einbau der Batterie
5.3
Einbau der Batterie
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
F
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
F
Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden
prüfen.
Bei der Standardausführung muss vor der Inbetriebnahme die Batteriehalterung (11)
mittels Schraube (10) festgeschraubt und die Batteriehaube durch die Haubenverriegelung sicher geschlossen sein!
Beim Fahrzeug mit seitlicher Batterieentnahme vor Wiederinbetriebnahme kontrollieren, ob:
D6
1003.D
– die Batteriehalterung eingelegt ist,
– die Batteriehaube sicher geschlossen ist.
1003.D
– die Batteriehalterung eingelegt ist,
– die Batteriehaube sicher geschlossen ist.
Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden
prüfen.
Bei der Standardausführung muss vor der Inbetriebnahme die Batteriehalterung (11)
mittels Schraube (10) festgeschraubt und die Batteriehaube durch die Haubenverriegelung sicher geschlossen sein!
Beim Fahrzeug mit seitlicher Batterieentnahme vor Wiederinbetriebnahme kontrollieren, ob:
D6
E Bedienung
E Bedienung
1
1
F
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges
Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten
ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und
von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten
ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und
von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muss über
seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die
erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen.
Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muss über
seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die
erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen.
Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für
das Flurförderzeug verantwortlich. Er muss Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder gehoben werden.
Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für
das Flurförderzeug verantwortlich. Er muss Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder gehoben werden.
Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis
zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden.
Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis
zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden.
Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine
Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall
darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen.
Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine
Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall
darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen.
Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch
Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B.
Gabelzinken oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört
auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann.
Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch
Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B.
Gabelzinken oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört
auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann.
F
Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muss rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte
trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich
zum Stillstand zu bringen.
Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten.
1003.D
1003.D
Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten.
Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muss rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte
trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich
zum Stillstand zu bringen.
E1
E1
Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement
1
2
3
4
5
6
7
8
9
t Mitgängerbetrieb:
– Standplattform in oberer Stellung:
Mitgänger-Fahrgeschwindigkeit wird auf
max. 4,5 km/h begrenzt.
Mitfahrerbetrieb, Standplattform hat Totmanntaster Funktion:
– Standplattform in unterer Stellung und unbelastet:
Funktion Fahren gesperrt.
– Standplattform in unterer Stellung und durch Bediener belastet:
Funktion Fahren freigegeben.
Sicherheitsbügel
t Bei nicht ausgeklappten Sicherheitsbügeln in Verbindung mit belasteter, ausgeklappter Standplattform:
Fahrgeschwindigkeit wird auf max. 4,5 km/h begrenzt.
Hauptschalter (Notaus)
t Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug
wird zwangsgebremst.
Auffahrsicherheitstaster
t Mitgängerbetrieb:
Sicherheitsfunktion, die bei Betätigung das Fahrzeug für ca. 5 s in die Fahrtrichtung (R) zwingt und
dann so lange abschaltet, bis der Fahrregler kurzzeitig in die neutrale Position gebracht wurde.
Mitfahrerbetrieb:
Ohne Funktion
Fahrregler
t Fahrrichtung und Geschwindigkeit steuern (siehe
Abschnitt 4.2).
Anzeigeinstrument (CANDIS) o Betriebsstundenanzeige
Anzeige der Batteriekapazität
Zeigt die Restkapazität der Batterie und die bereits
geleisteten Betriebsstunden des Fahzeugs an
Schaltschloss
t Steuerstrom ein- und ausschalten. Durch Abziehen des Schlüssels ist das Fahrzeug gegen Einschalten durch Unbefugte gesichert.
Bedientastatur (CANCODE) o Codeeinstellungen
Freigabe des Fahrprogramms
Deichsel
t Schwenkbare Deichsel;
Lenken und Bremsen:
– Schwenken in Bremsbereich (B):
Das Fahrzeug wird mechanisch gebremst.
– Schwenken in Fahrbereich (F):
Die mechanische Bremse wird gelöst und das
Fahrzeug ist fahrbereit.
o = Zusatzausstattung
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente
Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement
Funktion
Klappbare Standplattform
t = Serienausstattung
E2
2
1
2
3
4
5
6
7
8
9
t = Serienausstattung
E2
Funktion
t Mitgängerbetrieb:
– Standplattform in oberer Stellung:
Mitgänger-Fahrgeschwindigkeit wird auf
max. 4,5 km/h begrenzt.
Mitfahrerbetrieb, Standplattform hat Totmanntaster Funktion:
– Standplattform in unterer Stellung und unbelastet:
Funktion Fahren gesperrt.
– Standplattform in unterer Stellung und durch Bediener belastet:
Funktion Fahren freigegeben.
Sicherheitsbügel
t Bei nicht ausgeklappten Sicherheitsbügeln in Verbindung mit belasteter, ausgeklappter Standplattform:
Fahrgeschwindigkeit wird auf max. 4,5 km/h begrenzt.
Hauptschalter (Notaus)
t Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug
wird zwangsgebremst.
Auffahrsicherheitstaster
t Mitgängerbetrieb:
Sicherheitsfunktion, die bei Betätigung das Fahrzeug für ca. 5 s in die Fahrtrichtung (R) zwingt und
dann so lange abschaltet, bis der Fahrregler kurzzeitig in die neutrale Position gebracht wurde.
Mitfahrerbetrieb:
Ohne Funktion
Fahrregler
t Fahrrichtung und Geschwindigkeit steuern (siehe
Abschnitt 4.2).
Anzeigeinstrument (CANDIS) o Betriebsstundenanzeige
Anzeige der Batteriekapazität
Zeigt die Restkapazität der Batterie und die bereits
geleisteten Betriebsstunden des Fahzeugs an
Schaltschloss
t Steuerstrom ein- und ausschalten. Durch Abziehen des Schlüssels ist das Fahrzeug gegen Einschalten durch Unbefugte gesichert.
Bedientastatur (CANCODE) o Codeeinstellungen
Freigabe des Fahrprogramms
Deichsel
t Schwenkbare Deichsel;
Lenken und Bremsen:
– Schwenken in Bremsbereich (B):
Das Fahrzeug wird mechanisch gebremst.
– Schwenken in Fahrbereich (F):
Die mechanische Bremse wird gelöst und das
Fahrzeug ist fahrbereit.
Klappbare Standplattform
o = Zusatzausstattung
1003.D
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente
1003.D
2
4
4
5
3
5
3
9
8
6 7
2
10
2
10
11
1
12
12
9
8
6 7
11
10
10
11
1
9
10
12
11
9
10
10
5
10
5
14
11
12
12
11
5
14
13
11
12
12
11
5
13
18
18
15
16
19
17
15
16
1003.D
17
1003.D
19
12
E3
E3
Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement
Funktion
Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement
Funktion
10
Taster-Warnsignal (Hupe)
t Warnsignal auslösen.
10
Taster-Warnsignal (Hupe)
t Warnsignal auslösen.
11
Taster „Senken“
t Lastgabel wird gesenkt.
11
Taster „Senken“
t Lastgabel wird gesenkt.
12
Taster „Heben“
t Lastgabel wird gehoben.
12
Taster „Heben“
t Lastgabel wird gehoben.
13
Bremstaster
(Variante „Gefederte Standplattform“)
o Notstop und Betriebsbremse
13
Bremstaster
(Variante „Gefederte Standplattform“)
o Notstop und Betriebsbremse
14
Deichsel (elektrische Lenkung)
o Lenkung
14
Deichsel (elektrische Lenkung)
o Lenkung
15
Starre Sicherheitsbügel
o Nur Mitfahrerbetrieb möglich.
15
Starre Sicherheitsbügel
o Nur Mitfahrerbetrieb möglich.
16
Totmannschalter
o Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel:
– Totmannschalter betätigt:
Fahren freigegeben.
– Totmannschalter freigegeben:
Fahrzeug rollt aus.
Fahrzeug mit starrer Deichsel:
– Totmannschalter betätigt:
Fahrzeug fahrbereit.
– Totmannschalter freigegeben:
Fahrzeug bremst ab.
16
Totmannschalter
o Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel:
– Totmannschalter betätigt:
Fahren freigegeben.
– Totmannschalter freigegeben:
Fahrzeug rollt aus.
Fahrzeug mit starrer Deichsel:
– Totmannschalter betätigt:
Fahrzeug fahrbereit.
– Totmannschalter freigegeben:
Fahrzeug bremst ab.
(Funktion abhängig von der
Deichselvariante)
(Funktion abhängig von der
Deichselvariante)
17
Feste Standplattform
o Nur Mitfahrerbetrieb möglich.
17
Feste Standplattform
o Nur Mitfahrerbetrieb möglich.
18
Starre Sicherheitsbügel
(Variante „Gefederte Standplattform“)
o Nur Mitfahrerbetrieb möglich.
18
Starre Sicherheitsbügel
(Variante „Gefederte Standplattform“)
o Nur Mitfahrerbetrieb möglich.
19
Feste Standplattform (gefedert) o Mitfahrerbetrieb bei belasteter Standplattform
(Variante „Gefederte Standplattform“)
19
Feste Standplattform (gefedert) o Mitfahrerbetrieb bei belasteter Standplattform
(Variante „Gefederte Standplattform“)
t = Serienausstattung
E4
o = Zusatzausstattung
1003.D
o = Zusatzausstattung
1003.D
t = Serienausstattung
E4
4
4
5
3
5
3
9
8
6 7
2
10
2
10
11
1
12
12
9
8
6 7
11
10
10
11
1
9
10
12
11
9
10
10
5
10
5
14
11
12
12
11
5
14
13
11
12
12
11
5
13
18
18
15
16
19
17
15
16
1003.D
17
1003.D
19
12
E5
E5
F
Fahrzeug in Betrieb nehmen
3
F
Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben
werden darf, muss sich der Fahrer davon überzeugen, dass sich niemand im Gefahrenbereich befindet.
Fahrzeug in Betrieb nehmen
Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben
werden darf, muss sich der Fahrer davon überzeugen, dass sich niemand im Gefahrenbereich befindet.
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
– Gesamtes Fahrzeug (insbesondere Räder und Lastaufnahmemittel) auf offensichtliche Beschädigungen sichtprüfen.
– Lenkspiel prüfen.
– Batteriebefestigung und Kabelanschlüsse sichtprüfen.
– Gesamtes Fahrzeug (insbesondere Räder und Lastaufnahmemittel) auf offensichtliche Beschädigungen sichtprüfen.
– Lenkspiel prüfen.
– Batteriebefestigung und Kabelanschlüsse sichtprüfen.
3.1
Fahrzeugvarianten
3.1
Fahrzeugvarianten
F
Die Inbetriebnahme und Bedienung des Fahrzeugs ist je nach Fahrzeugvariante und
Ausstattung unterschiedlich.
F
Die Inbetriebnahme und Bedienung des Fahrzeugs ist je nach Fahrzeugvariante und
Ausstattung unterschiedlich.
Fahrzeugeinrichtung
Deichsel
Lenkung
Sicherheitsbügel
Betriebsart
– klappbar
– starr
– Mitgänger
– Mitfahrer
Beim Hochklappen der klappbaren
Standplattform (soweit vorhanden) nicht
zwischen Standplattform und Fahrzeugwandung greifen.
Bremsfunktion prüfen
(siehe Abschnitt 4.2).
Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit.
Das Anzeigeinstrument (CANDIS) (6)
zeigt die vorhandene Batteriekapazität
an.
E6
--
t
t
o
t
--
--
t
t
--
--
t
t
Deichsel
Lenkung
Sicherheitsbügel
Betriebsart
Fahrzeug einschalten
– Hauptschalter (3) herausziehen.
– Schaltschloss (7) mit Schlüssel in
Stellung „I“ schalten.
– Warnsignal (Hupe) (10) auf Funktion
prüfen.
F
o
t
Fahrzeugeinrichtung
3.2
3
10
67
– schwenkbar
– starr
– mechanisch
– elektrisch
Fahrzeugvariante
klappbare
feste
gefederte
Standplattform Standplattform Standplattform
-t
t
-o
t
-t
t
– klappbar
– starr
– Mitgänger
– Mitfahrer
F
8
Beim Hochklappen der klappbaren
Standplattform (soweit vorhanden) nicht
zwischen Standplattform und Fahrzeugwandung greifen.
Bremsfunktion prüfen
(siehe Abschnitt 4.2).
Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit.
Das Anzeigeinstrument (CANDIS) (6)
zeigt die vorhandene Batteriekapazität
an.
E6
o
t
--
t
t
o
t
--
--
t
t
--
--
t
t
Fahrzeug einschalten
– Hauptschalter (3) herausziehen.
– Schaltschloss (7) mit Schlüssel in
Stellung „I“ schalten.
– Warnsignal (Hupe) (10) auf Funktion
prüfen.
1003.D
3.2
– schwenkbar
– starr
– mechanisch
– elektrisch
Fahrzeugvariante
klappbare
feste
gefederte
Standplattform Standplattform Standplattform
-t
t
-o
t
-t
t
3
10
67
8
1003.D
3
4
Arbeiten mit dem Flurförderzeug
4
Arbeiten mit dem Flurförderzeug
4.1
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb
4.1
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb
Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muss die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen
Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muss er z.B. in Kurven, an und in engen
Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er
muss stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das
Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist
verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich
ist verboten.
Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muss die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen
Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muss er z.B. in Kurven, an und in engen
Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er
muss stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das
Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist
verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich
ist verboten.
Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muss in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muss das Flurförderzeug mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muss eine zweite
Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen.
Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muss in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muss das Flurförderzeug mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muss eine zweite
Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen.
Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und
griffig sind und gemäß den technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren
werden können. Dabei ist die Ladeeinheit stets bergseitig zu führen. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an Steigungen bzw. Gefällen ist
verboten. Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter
Bremsbereitschaft befahren werden.
Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und
griffig sind und gemäß den technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren
werden können. Dabei ist die Ladeeinheit stets bergseitig zu führen. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an Steigungen bzw. Gefällen ist
verboten. Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter
Bremsbereitschaft befahren werden.
Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur
befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer
Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben
sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muss mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt.
Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht, und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen.
Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur
befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer
Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben
sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muss mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt.
Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht, und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen.
Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die
Spitze des Gabelträgers oder Lastschutzgitters gestapelt sind.
Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die
Spitze des Gabelträgers oder Lastschutzgitters gestapelt sind.
Schleppen von Anhängern: Die für das Flurförderzeug angegebene maximale Anhängelast für ungebremste und/oder gebremste Anhänger darf nicht überschritten
werden. Die Ladung des Anhängers muss ordnungsgemäß gesichert sein und darf
die für die Fahrwege zugelassenen Abmessungen nicht überschreiten. Nach dem
Ankuppeln muss der Fahrer vor Fahrtantritt prüfen, dass die Anhängekupplung gegen Lösen gesichert ist. Schleppende Flurförderzeuge müssen so betrieben werden,
dass ein sicheres Fahren und Abbremsen des Schleppzuges bei allen Fahrbewegungen gewährleistet ist.
Schleppen von Anhängern: Die für das Flurförderzeug angegebene maximale Anhängelast für ungebremste und/oder gebremste Anhänger darf nicht überschritten
werden. Die Ladung des Anhängers muss ordnungsgemäß gesichert sein und darf
die für die Fahrwege zugelassenen Abmessungen nicht überschreiten. Nach dem
Ankuppeln muss der Fahrer vor Fahrtantritt prüfen, dass die Anhängekupplung gegen Lösen gesichert ist. Schleppende Flurförderzeuge müssen so betrieben werden,
dass ein sicheres Fahren und Abbremsen des Schleppzuges bei allen Fahrbewegungen gewährleistet ist.
1003.D
Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen
Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben.
Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden.
1003.D
Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen
Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben.
Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden.
E7
E7
F
4.2
F
Beim Fahren und Lenken, insbesondere außerhalb der Fahrzeugkontur, ist erhöhte
Aufmerksamkeit erforderlich.
Im Mitgängerbetrieb auf ausreichenden Abstand zum Fahrzeug achten.
E8
Fahren, Lenken, Bremsen
Beim Fahren und Lenken, insbesondere außerhalb der Fahrzeugkontur, ist erhöhte
Aufmerksamkeit erforderlich.
Im Mitgängerbetrieb auf ausreichenden Abstand zum Fahrzeug achten.
Die elektrische Lenkanlage bildet ein sich selbst überwachendes System.
Die elektrische Lenkanlage bildet ein sich selbst überwachendes System.
Dabei überprüft die Lenksteuerung die Häufigkeit von auftretenden Fehlern über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Wird ein Fehler mehrmals in diesem Zeitraum erkannt, reduziert die Lenksteuerung die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges auf
Langsamfahrt. In einem solchem Fehlerfall wird die Fahrtgeschwindigkeit durch Einund Ausschalten des Fahrzeuges nicht wieder auf Normalfahrt zurückgesetzt. Das
verhindert, dass ein aufgetretener Fehler ohne ihn zu beheben gelöscht wird.
Dabei überprüft die Lenksteuerung die Häufigkeit von auftretenden Fehlern über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Wird ein Fehler mehrmals in diesem Zeitraum erkannt, reduziert die Lenksteuerung die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges auf
Langsamfahrt. In einem solchem Fehlerfall wird die Fahrtgeschwindigkeit durch Einund Ausschalten des Fahrzeuges nicht wieder auf Normalfahrt zurückgesetzt. Das
verhindert, dass ein aufgetretener Fehler ohne ihn zu beheben gelöscht wird.
Da es sich bei der Lenkanlage um sicherheitsrelevante Komponenten handelt, muss
der aufgetretene Fehler von geschultem Servicepersonal behoben werden.
Da es sich bei der Lenkanlage um sicherheitsrelevante Komponenten handelt, muss
der aufgetretene Fehler von geschultem Servicepersonal behoben werden.
Notaus
Notaus
Hauptschalter (3) nach unten drücken. Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet.
Hauptschalter (3) nach unten drücken. Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet.
Notstop
Notstop
Die Notstopfunktion wird je nach Fahrzeugvariante, wie nachfolgend beschrieben,
auf unterschiedliche Weise ausgelöst.
Die Notstopfunktion wird je nach Fahrzeugvariante, wie nachfolgend beschrieben,
auf unterschiedliche Weise ausgelöst.
Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel (t):
Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel (t):
Beim Loslassen der Deichsel (9) erfolgt eine Zwangsbremsung (Notstop) - die Deichsel schwenkt selbsttätig in den oberen Bremsbereich (B).
Beim Loslassen der Deichsel (9) erfolgt eine Zwangsbremsung (Notstop) - die Deichsel schwenkt selbsttätig in den oberen Bremsbereich (B).
F
Schwenkt die Deichsel verlangsamt in die Bremsstellung, muss die Ursache beseitigt
werden. Ggf. ist die Rückstellfeder zu erneuern!
Schwenkt die Deichsel verlangsamt in die Bremsstellung, muss die Ursache beseitigt
werden. Ggf. ist die Rückstellfeder zu erneuern!
Fahrzeug mit starrer Deichsel (o):
Fahrzeug mit starrer Deichsel (o):
Die Notstopfunktion wird ausgelöst durch die Freigabe des Totmannschalters (16) in
der Standplattform.
Die Notstopfunktion wird ausgelöst durch die Freigabe des Totmannschalters (16) in
der Standplattform.
Fahrzeug mit starrer Deichsel und gefederter Standplattform
(Variante „Gefederte Standplattform“) (o):
Fahrzeug mit starrer Deichsel und gefederter Standplattform
(Variante „Gefederte Standplattform“) (o):
Die Notstopfunktion wird ausgelöst durch:
Die Notstopfunktion wird ausgelöst durch:
– Betätigung des Bremstasters (13) an der Deichsel.
– Betätigung des Bremstasters (13) an der Deichsel.
Verlassen der Standplattform (17).
Verlassen der Standplattform (17).
1003.D
F
Fahren, Lenken, Bremsen
1003.D
4.2
E8
B
3
4
5
9
F
B
3
R
4
0
9
F
R
0
V
V
R
R
B
B
2.1
2.1
2.2
2.2
V
V
1
1
14
14
9
9
13
13
19
16
1003.D
19
1003.D
5
15
E9
16
15
E9
F
Z
Fahren
Fahren
Es wird zwischen zwei Fahrbetriebsarten unterschieden:
Es wird zwischen zwei Fahrbetriebsarten unterschieden:
Fahrzeug mit klappbarer Standplattform und schwenkbarer Deichsel.
Fahrzeug mit klappbarer Standplattform und schwenkbarer Deichsel.
F
Beim Hochklappen der Standplattform nicht zwischen Standplattform und Fahrzeugwandung greifen.
– Mitgängerbetrieb: Sicherheitsbügel (2.1) und (2.2) nach innen schwenken (zuerst
Sicherheitsbügel 2.2), Standplattform (1) hochklappen. Fahrzeug kann nur mit der
reduzierten Fahrgeschwindigkeit betrieben werden.
– Mitfahrerbetrieb: Sicherheitsbügel (2.1) und (2.2) nach außen schwenken, Standplattform (1) herunterklappen. Fahrzeug kann mit der maximalen Fahrgeschwindigkeit betrieben werden.
– Mitgängerbetrieb: Sicherheitsbügel (2.1) und (2.2) nach innen schwenken (zuerst
Sicherheitsbügel 2.2), Standplattform (1) hochklappen. Fahrzeug kann nur mit der
reduzierten Fahrgeschwindigkeit betrieben werden.
– Mitfahrerbetrieb: Sicherheitsbügel (2.1) und (2.2) nach außen schwenken, Standplattform (1) herunterklappen. Fahrzeug kann mit der maximalen Fahrgeschwindigkeit betrieben werden.
Allgemein:
Allgemein:
– Deichsel (9) in Fahrbereich (F) schwenken.
– Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen.
– Deichsel (9) in Fahrbereich (F) schwenken.
– Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen.
Z
Die Fahrfunktion ist bei unbelasteter Standplattform und nicht ausgeschwenkten Sicherheitsbügeln gesperrt.
Bei belasteter Standplattform und nicht ausgeschwenkten Sicherheitsbügeln kann
das Fahrzeug nur mit reduzierter Fahrgeschwindigkeit betrieben werden.
o Fahrzeug mit fester Standplattform:
–
–
–
–
F
Die Fahrfunktion ist bei unbelasteter Standplattform und nicht ausgeschwenkten Sicherheitsbügeln gesperrt.
Bei belasteter Standplattform und nicht ausgeschwenkten Sicherheitsbügeln kann
das Fahrzeug nur mit reduzierter Fahrgeschwindigkeit betrieben werden.
o Fahrzeug mit fester Standplattform:
Standplattform (19) betreten.
Totmanntaster (16) betätigen.
Deichsel (14) in Fahrbereich (F) schwenken.
Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen.
–
–
–
–
Standplattform (19) betreten.
Totmanntaster (16) betätigen.
Deichsel (14) in Fahrbereich (F) schwenken.
Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen.
Fahrzeug mit fester Standplattform und starrer Deichsel (o):
Fahrzeug mit fester Standplattform und starrer Deichsel (o):
– Standplattform (19) betreten.
– Totmannschalter (16) betätigen.
– Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen.
– Standplattform (19) betreten.
– Totmannschalter (16) betätigen.
– Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen.
Fahrzeug mit fester abgesenkter gefederter Standplattform
(Variante „Gefederte Standplattform“) (o):
Fahrzeug mit fester abgesenkter gefederter Standplattform
(Variante „Gefederte Standplattform“) (o):
– gefederte Standplattform (19) betreten.
– Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen.
– gefederte Standplattform (19) betreten.
– Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen.
F
Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. Beim Fahren durch Pendeltore o. ä. darauf achten, dass die Torflügel nicht die Auffahrsicherheitstaste (13) betätigen.
Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. Beim Fahren durch Pendeltore o. ä. darauf achten, dass die Torflügel nicht die Auffahrsicherheitstaste (13) betätigen.
1003.D
– Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3).
1003.D
– Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3).
E 10
Beim Hochklappen der Standplattform nicht zwischen Standplattform und Fahrzeugwandung greifen.
E 10
B
3
4
5
9
F
B
3
R
4
0
9
F
R
0
V
V
R
R
B
B
2.1
2.1
2.2
2.2
V
V
1
1
14
14
9
9
13
13
19
16
1003.D
19
1003.D
5
15
E 11
16
15
E 11
Lenken
F
Lenken
F
In engen Kurven steht der Fahrer über den Außenkonturen des Fahrzeugs.
– Deichsel (9, 14) nach links oder rechts schwenken.
Bremsen
Bremsen
F
Das Bremsverhalten des Fahrzeugs hängt wesentlich von den Fahrbahnverhältnissen ab. Der Fahrer muss dies in seinem Fahrverhalten berücksichtigen.
E 12
Das Bremsverhalten des Fahrzeugs hängt wesentlich von den Fahrbahnverhältnissen ab. Der Fahrer muss dies in seinem Fahrverhalten berücksichtigen.
Das Fahrzeug kann auf zwei Arten gebremst werden:
Das Fahrzeug kann auf zwei Arten gebremst werden:
– Mit Gegenstrombremse
– Mit Betriebsbremse
– Mit Gegenstrombremse
– Mit Betriebsbremse
Bremsen mit der Gegenstrombremse:
Bremsen mit der Gegenstrombremse:
Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel (t):
Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel (t):
– Fahrregler (5) in die entgegengesetzte Fahrtrichtung drehen, bis das Fahrzeug
steht.
– Fahrregler (5) in die entgegengesetzte Fahrtrichtung drehen, bis das Fahrzeug
steht.
Das Fahrzeug wird mit Gegenstrom gebremst.
Das Fahrzeug wird mit Gegenstrom gebremst.
Bremsen mit der Betriebsbremse:
Bremsen mit der Betriebsbremse:
– Deichsel (9, 14) in einen der Bremsbereiche (B) schwenken.
– Deichsel (9, 14) in einen der Bremsbereiche (B) schwenken.
Der Fahrmotor wird mechanisch mit der Motorbremse gebremst.
Beim abgestellten Fahrzeug wirkt die Betriebsbremse als Feststellbremse.
Der Fahrmotor wird mechanisch mit der Motorbremse gebremst.
Beim abgestellten Fahrzeug wirkt die Betriebsbremse als Feststellbremse.
Z
Beim Loslassen der Deichsel schwenkt diese in den oberen Bremsbereich (B).
Fahrzeug mit starrer Deichsel (o):
Beim Loslassen der Deichsel schwenkt diese in den oberen Bremsbereich (B).
Fahrzeug mit starrer Deichsel (o):
– Fußschalter (17) in der Standplattform freigeben.
– Fußschalter (17) in der Standplattform freigeben.
Fahrzeugvariante „Gefederte Standplattform“ (o):
Fahrzeugvariante „Gefederte Standplattform“ (o):
Bremstaster (13) im Deichselkopf betätigen.
Bremstaster (13) im Deichselkopf betätigen.
1003.D
Z
– Deichsel (9, 14) nach links oder rechts schwenken.
1003.D
F
In engen Kurven steht der Fahrer über den Außenkonturen des Fahrzeugs.
E 12
B
3
4
5
9
F
B
3
R
4
0
9
F
R
0
V
V
R
R
B
B
2.1
2.1
2.2
2.2
V
V
1
1
14
14
9
9
13
13
19
16
1003.D
19
1003.D
5
15
E 13
16
15
E 13
4.3
Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten
4.3
Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten
M
Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen
wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, dass sie ordnungsgemäß palettiert ist und die zugelassene
Tragfähigkeit des Fahrzeugs nicht überschreitet.
M
Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen
wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, dass sie ordnungsgemäß palettiert ist und die zugelassene
Tragfähigkeit des Fahrzeugs nicht überschreitet.
– Fahrzeug mit den Gabelzinken so
weit wie möglich unter die Ladeeinheit fahren. Die Queraufnahme von
Langgut ist nicht zulässig.
M
Die Ladeeinheit so aufnehmen, dass
diese nicht wesentlich (< 50 mm) über
die Spitzen der Gabelzinken hinausragt.
– Fahrzeug mit den Gabelzinken so
weit wie möglich unter die Ladeeinheit fahren. Die Queraufnahme von
Langgut ist nicht zulässig.
11
12
12
M
11
Heben und Senken
E 14
11
12
12
11
Heben und Senken
Z
Mit den Tastern „Heben“ bzw. „Senken“ erfolgt die Hub- bzw. die Senkbewegung mit
fest eingestellter Geschwindigkeit.
Mit den Tastern „Heben“ bzw. „Senken“ erfolgt die Hub- bzw. die Senkbewegung mit
fest eingestellter Geschwindigkeit.
Heben
– Taster „Heben“ (12) betätigen. Taster halten, bis Hubhöhe erreicht ist.
– Taster „Heben“ (12) betätigen. Taster halten, bis Hubhöhe erreicht ist.
Senken
Senken
– Taster „Senken“ (11) betätigen, die Lastgabel wird abgesenkt.
– Taster „Senken“ (11) betätigen, die Lastgabel wird abgesenkt.
1003.D
Heben
1003.D
Z
Die Ladeeinheit so aufnehmen, dass
diese nicht wesentlich (< 50 mm) über
die Spitzen der Gabelzinken hinausragt.
E 14
4.4
Fahrzeug gesichert abstellen
Wird das Fahrzeug verlassen, muss es
gesichert abgestellt werden, auch wenn
die Abwesenheit nur von kurzer Dauer
ist.
– Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen.
– Lastgabel vollständig absenken.
– Schaltschloss (7) in Stellung „0“
schalten und Schlüssel abziehen.
– Hauptschalter (3) in Stellung „AUS“
drücken.
– Klappbare Sicherheitsbügel (soweit
vorhanden) einklappen.
F
4.4
Fahrzeug gesichert abstellen
Wird das Fahrzeug verlassen, muss es
gesichert abgestellt werden, auch wenn
die Abwesenheit nur von kurzer Dauer
ist.
3
7
– Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen.
– Lastgabel vollständig absenken.
– Schaltschloss (7) in Stellung „0“
schalten und Schlüssel abziehen.
– Hauptschalter (3) in Stellung „AUS“
drücken.
– Klappbare Sicherheitsbügel (soweit
vorhanden) einklappen.
8
F
Beim Hochklappen der klappbaren
Standplattform (soweit vorhanden)
nicht zwischen Standplattform und
Fahrzeugwandung greifen.
7
8
Beim Hochklappen der klappbaren
Standplattform (soweit vorhanden)
nicht zwischen Standplattform und
Fahrzeugwandung greifen.
1003.D
– Klappbare Standplattform (soweit
vorhanden) an einer der abgeschrägten Ecken fassen und hochklappen.
1003.D
– Klappbare Standplattform (soweit
vorhanden) an einer der abgeschrägten Ecken fassen und hochklappen.
3
E 15
E 15
5
Bedientastatur (CANCODE) (o)
Die Bedientastatur setzt sich aus 10 Zifferntasten, einer Set-Taste und einer o-Taste zusammen.
Die Aktivierung des Fahrprogramms wird an
Hand der Taste 1 durch die grüne Leuchtdiode
angezeigt.
Die o-Taste zeigt durch eine rot/grüne Leuchtdiode Betriebszustände an.
5.1
5
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Set
0
Bedientastatur (CANCODE) (o)
Die Bedientastatur setzt sich aus 10 Zifferntasten, einer Set-Taste und einer o-Taste zusammen.
Die Aktivierung des Fahrprogramms wird an
Hand der Taste 1 durch die grüne Leuchtdiode
angezeigt.
Die o-Taste zeigt durch eine rot/grüne Leuchtdiode Betriebszustände an.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Set
0
Sie hat folgende Funktionen:
Sie hat folgende Funktionen:
– Codeschlossfunktion (Inbetriebnahme des Fahrzeugs).
– Einstellung der Fahr-und Batterieparameter, nur in Verbindung mit dem Anzeigeinstrument (CANDIS (o)).
– Codeschlossfunktion (Inbetriebnahme des Fahrzeugs).
– Einstellung der Fahr-und Batterieparameter, nur in Verbindung mit dem Anzeigeinstrument (CANDIS (o)).
Die o-Taste ist von oberster Priorität, und setzt das Fahrzeug aus jedem Zustand in
den Grundzustand zurück, ohne das Veränderungen der Einstellungen vorgenommen werden.
Die o-Taste ist von oberster Priorität, und setzt das Fahrzeug aus jedem Zustand in
den Grundzustand zurück, ohne das Veränderungen der Einstellungen vorgenommen werden.
Codeschloss
5.1
Nach Eingabe des richtigen Codes ist das Fahrzeug betriebsbereit. Es ist möglich,
jedem Fahrzeug, jedem Bediener oder auch einer Bedienergruppe einen individuellen Code zuzuweisen.
Codeschloss
Nach Eingabe des richtigen Codes ist das Fahrzeug betriebsbereit. Es ist möglich,
jedem Fahrzeug, jedem Bediener oder auch einer Bedienergruppe einen individuellen Code zuzuweisen.
Z
Im Auslieferzustand ist der Bedienercode (Werkseinstellung 2-5-8-0) durch eine aufgeklebte Folie gekennzeichnet.
M
Bei Erst-Inbetriebnahme, den Master- und den Bedienercode ändern! (siehe Abschnitt 5.4)
M
Bei Erst-Inbetriebnahme, den Master- und den Bedienercode ändern! (siehe Abschnitt 5.4)
E 16
1003.D
Im Auslieferzustand ist der Bedienercode (Werkseinstellung 2-5-8-0) durch eine aufgeklebte Folie gekennzeichnet.
1003.D
Z
E 16
Z
Z
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
Nach dem Einschalten des Hauptschalters und ggf. des Schaltschlosses leuchtet die
LED (20) rot.
Nach dem Einschalten des Hauptschalters und ggf. des Schaltschlosses leuchtet die
LED (20) rot.
Nach Eingabe des richtigen Bediencodes (werkseitig 2-5-8-0 eingestellt) leuchtet die
LED (20) grün.
Nach Eingabe des richtigen Bediencodes (werkseitig 2-5-8-0 eingestellt) leuchtet die
LED (20) grün.
Bei einer falschen Codeeingabe, blinkt die LED (20) für zwei Sekunden rot. Danach
ist eine erneute Codeeingabe möglich.
Bei einer falschen Codeeingabe, blinkt die LED (20) für zwei Sekunden rot. Danach
ist eine erneute Codeeingabe möglich.
Z
Die Set-Taste (21) hat im Bedienmodus keine Funktion.
Die Set-Taste (21) hat im Bedienmodus keine Funktion.
Abschalten
Abschalten
Das Fahrzeug wird durch Betätigen der
o-Taste (25) abgeschaltet.
Das Fahrzeug wird durch Betätigen der
o-Taste (25) abgeschaltet.
Z
Die Abschaltung kann automatisch nach einer voreingestellten Zeit erfolgen. Hierzu
muss der entsprechende Codeschlossparameter eingestellt werden
(siehe Abschnitt 5.4).
22
21
23
Die Abschaltung kann automatisch nach einer voreingestellten Zeit erfolgen. Hierzu
muss der entsprechende Codeschlossparameter eingestellt werden
(siehe Abschnitt 5.4).
22
24
23
24
1
2
3
1
2
3
4
5
6
4
5
6
7
8
9
7
8
9
Set
0
Set
0
25
21
1003.D
20
1003.D
20
25
E 17
E 17
5.2
Fahrprogramm
5.2
Das Fahrzeug verfügt über ein Fahrprogramm. Das aktivierte Programm wird durch
die grüne Leuchtdiode (22) angezeigt, die Tasten 2 und 3 sind ohne Funktion.
Fahrprogramm
Das Fahrzeug verfügt über ein Fahrprogramm. Das aktivierte Programm wird durch
die grüne Leuchtdiode (22) angezeigt, die Tasten 2 und 3 sind ohne Funktion.
Z
Das Fahrprogramm kann individuell dem Einsatz des Fahrzeugs angepasst werden .
Z
Das Fahrprogramm kann individuell dem Einsatz des Fahrzeugs angepasst werden .
5.3
Parameter
5.3
Parameter
Die Bedientastatur erlaubt im Programmiermodus die Einstellung der CodeschlossFunktionen und die Anpassung des Fahrprogramms. Zusätzlich können Batterieparameter eingestellt werden.
Z
Die Bedientastatur erlaubt im Programmiermodus die Einstellung der CodeschlossFunktionen und die Anpassung des Fahrprogramms. Zusätzlich können Batterieparameter eingestellt werden.
Z
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist nur die Einstellung der
Codeschlossparameter möglich.
Parametergruppen
Parametergruppen
Die Parameternummer setzt sich aus drei Ziffern zusammen. Die erste Stelle bezeichnet die Parametergruppe entsprechend Tabelle 1. Die zweite und dritte Stelle
werden von 00 bis 99 fortlaufend nummeriert.
Die Parameternummer setzt sich aus drei Ziffern zusammen. Die erste Stelle bezeichnet die Parametergruppe entsprechend Tabelle 1. Die zweite und dritte Stelle
werden von 00 bis 99 fortlaufend nummeriert.
1003.D
Nr. Parametergruppe
0xx Codeschloss-Einstellungen
(Codes, Freigabe des Fahrprogramms, automatische Abschaltung, etc.)
1xx Fahrparameter des Fahrprogramms 1
(Beschleunigung, Ausrollbremse, Geschwindigkeit, etc.)
4xx Fahrprogrammunabhängige Parameter
1003.D
Nr. Parametergruppe
0xx Codeschloss-Einstellungen
(Codes, Freigabe des Fahrprogramms, automatische Abschaltung, etc.)
1xx Fahrparameter des Fahrprogramms 1
(Beschleunigung, Ausrollbremse, Geschwindigkeit, etc.)
4xx Fahrprogrammunabhängige Parameter
E 18
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist nur die Einstellung der
Codeschlossparameter möglich.
E 18
5.4
Parameter- Einstellungen
5.4
Zur Änderung der Fahrzeugeinstellung, muss der Mastercode eingegeben werden.
Z
M
F
Zur Änderung der Fahrzeugeinstellung, muss der Mastercode eingegeben werden.
Z
M
Die Werkseinstellung des Mastercodes ist 7-2-9-5.
Bei Erst-Inbetriebnahme den Mastercode ändern (siehe Abschnitt 5.1).
F
Sicherheitshinweise für Fahrzeuge mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o))
– Parameter-Einstellungen sind äußerst sorgfälltig und nur von einer hierfür qualifizierte Person durchzuführen. Im Zweifel ist der Hersteller-Service zu beauftragen.
– Jeder Einstellvorgang muss auf der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument
(CANDIS (o)) überwacht werden. Im Zweifel muss der Einstellvorgang durch Betätigen der o-Taste (25) abgebrochen werden.
– Da sich das Fahrverhalten des Fahrzeuges ändert, muss nach jeder Änderung der
Parameter eine Probefahrt, in einem dafür freigegebenen Arbeitsbereich durchgeführt werden.
Die Werkseinstellung des Mastercodes ist 7-2-9-5.
Bei Erst-Inbetriebnahme den Mastercode ändern (siehe Abschnitt 5.1).
Sicherheitshinweise für Fahrzeuge mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o))
– Parameter-Einstellungen sind äußerst sorgfälltig und nur von einer hierfür qualifizierte Person durchzuführen. Im Zweifel ist der Hersteller-Service zu beauftragen.
– Jeder Einstellvorgang muss auf der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument
(CANDIS (o)) überwacht werden. Im Zweifel muss der Einstellvorgang durch Betätigen der o-Taste (25) abgebrochen werden.
– Da sich das Fahrverhalten des Fahrzeuges ändert, muss nach jeder Änderung der
Parameter eine Probefahrt, in einem dafür freigegebenen Arbeitsbereich durchgeführt werden.
Eingabe des Mastercodes:
Eingabe des Mastercodes:
– o-Taste betätigen
– Mastercode eingeben
– o-Taste betätigen
– Mastercode eingeben
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
Betriebsstunden
werden angezeigt
Z
Parameter- Einstellungen
284.0
LED (20) LED (22) LED (23) LED (24)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
Betriebsstunden
werden angezeigt
284.0
LED (20) LED (22) LED (23) LED (24)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
Codeschloss-Parameter
Codeschloss-Parameter
Einstellvorgang für Fahrzeuge ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)):
Einstellvorgang für Fahrzeuge ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)):
– Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (21) bestätigen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (21)
bestätigen.
– Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (21) bestätigen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (21)
bestätigen.
Z
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der
Eingabe, o-Taste (25) drücken.
1003.D
1003.D
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der
Eingabe, o-Taste (25) drücken.
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
E 19
E 19
Einstellvorgang für Fahrzeuge mit und ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)):
– Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (21) bestätigen.
– Im Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) werden die Betriebsstunden weiterhin angezeigt. Ändert sich dei Anzeige, ist der Einstellvorgang mit der o-Taste (25) zu beenden und neu zu beginnen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (21)
bestätigen.
– Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (21) bestätigen.
– Im Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) werden die Betriebsstunden weiterhin angezeigt. Ändert sich dei Anzeige, ist der Einstellvorgang mit der o-Taste (25) zu beenden und neu zu beginnen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (21)
bestätigen.
Z
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der
Eingabe o-Taste (25) drücken.
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der
Eingabe o-Taste (25) drücken.
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Codeschloss-Parameterliste
Codeschloss-Parameterliste
Nr.
Funktion
Bereich
Einstellwert
Codeschloss
000 Mastercode ändern
0000 - 9999
Die Länge (4-6 stellig) des
oder
Mastercodes gibt auch die 00000 - 99999
Länge (4-6 stellig) des Beoder
dienercodes vor. Solange 000000 - 999999
Bedienercodes programmiert sind, kann nur ein
neuer Code gleicher Länge eingegeben werden.
Soll die Codelänge geändert werden, müssen zuvor alle Bedienercodes
gelöscht werden.
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
Arbeitsablauf
7295
(LED 22 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
Nr.
bestätigen (Set)
(LED 23 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen (Set)
(LED 24 blinkt)
wiederholen des
neuen Codes
2580
Funktion
Bereich
Einstellwert
Codeschloss
000 Mastercode ändern
0000 - 9999
Die Länge (4-6 stellig) des
oder
Mastercodes gibt auch die 00000 - 99999
Länge (4-6 stellig) des Beoder
dienercodes vor. Solange 000000 - 999999
Bedienercodes programmiert sind, kann nur ein
neuer Code gleicher Länge eingegeben werden.
Soll die Codelänge geändert werden, müssen zuvor alle Bedienercodes
gelöscht werden.
bestätigen (Set)
(LED 23 blinkt)
Eingabe eines
Codes
001 Bedienercode hinzufügen
(max. 600)
bestätigen (Set)
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
Arbeitsablauf
7295
(LED 22 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
bestätigen (Set)
(LED 23 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen (Set)
(LED 24 blinkt)
wiederholen des
neuen Codes
2580
bestätigen (Set)
(LED 23 blinkt)
Eingabe eines
Codes
bestätigen (Set)
(LED 24 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
(LED 24 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
bestätigen (Set)
bestätigen (Set)
1003.D
001 Bedienercode hinzufügen
(max. 600)
E 20
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
1003.D
Z
Einstellvorgang für Fahrzeuge mit und ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)):
E 20
Nr.
Funktion
Codeschloss
002 Bedienercode ändern
003 Bedienercode löschen
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Bemerkungen
Arbeitsablauf
Nr.
Funktion
Codeschloss
002 Bedienercode ändern
(LED 22 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
bestätigen (Set)
Standard
Einstellwert
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
(LED 22 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
bestätigen (Set)
(LED 23 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen (Set)
bestätigen (Set)
(LED 24 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
(LED 24 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
003 Bedienercode löschen
bestätigen (Set)
bestätigen
(LED 23 blinkt)
Eingabe eines
Codes
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
bestätigen (Set)
(LED 24 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
004 Codespeicher löschen
(löscht alle Benutzercodes)
3265
010 automatische Zeitabschaltung
00 - 31
(LED 24 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
bestätigen (Set)
3265 = löschen
00
Bemerkungen
Arbeitsablauf
(LED 23 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen
(LED 23 blinkt)
Eingabe eines
Codes
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Bereich
Einstellwert
andere Eingabe =
nicht löschen
00 = keine
Abschaltung
004 Codespeicher löschen
(löscht alle Benutzercodes)
3265
010 automatische Zeitabschaltung
00 - 31
bestätigen (Set)
3265 = löschen
00
andere Eingabe =
nicht löschen
00 = keine
Abschaltung
01 bis 30 =
Abschaltzeit in
Minuten
01 bis 30 =
Abschaltzeit in
Minuten
31 = Abschaltung
nach 10 Sekunden
31 = Abschaltung
nach 10 Sekunden
1003.D
LED 22-24 befinden sich in den Tastenfeldern 1-3 (siehe Abschnitt 5.2).
1003.D
LED 22-24 befinden sich in den Tastenfeldern 1-3 (siehe Abschnitt 5.2).
E 21
E 21
Nr.
Funktion
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
Arbeitsablauf
Nr.
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
Arbeitsablauf
Codeschloss
030 Anzeige der Anzahl belegter Bedienercodes*)
Codeschloss
030 Anzeige der Anzahl belegter Bedienercodes*)
*) nur in Verbindung mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o))
*) nur in Verbindung mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o))
Fehlermeldungen der Bedientastatur
Fehlermeldungen der Bedientastatur
Folgende Fehler werden durch rotes Blinken der LED (20) angezeigt:
Folgende Fehler werden durch rotes Blinken der LED (20) angezeigt:
–
–
–
–
Neuer Mastercode ist schon Bedienercode.
Neuer Bedienercode ist schon Mastercode.
Zu ändernden Bedienercode gibt es nicht.
Bedienercode soll in einen anderen Bedienercode geändert werden, die es schon
gibt.
– Zu löschenden Bedienercode gibt es nicht.
–
–
–
–
Codespeicher ist voll.
Codespeicher ist voll.
1003.D
Neuer Mastercode ist schon Bedienercode.
Neuer Bedienercode ist schon Mastercode.
Zu ändernden Bedienercode gibt es nicht.
Bedienercode soll in einen anderen Bedienercode geändert werden, die es schon
gibt.
– Zu löschenden Bedienercode gibt es nicht.
1003.D
E 22
Funktion
E 22
5.5
Fahrparameter
5.5
Fahrparameter
Z
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Fahrparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
Z
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Fahrparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
Im folgenden Beispiel wird die Parametereinstellung der Beschleunigung des Fahrprogramms 1 (Parameter 101) dargestellt.
Im folgenden Beispiel wird die Parametereinstellung der Beschleunigung des Fahrprogramms 1 (Parameter 101) dargestellt.
Beispiel Beschleunigung
Beispiel Beschleunigung
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
aktuelle
Einstellung
wird angezeigt
geänderte
Einstellung
wird angezeigt
101 6
LED (20) LED (22) LED (23) LED (24)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
101 8
grün
blinkend
aus
aus
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
aktuelle
Einstellung
wird angezeigt
geänderte
Einstellung
wird angezeigt
aus
Parameter- Paramenummer
tereinstellwert
101 6
LED (20) LED (22) LED (23) LED (24)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
101 8
grün
blinkend
aus
aus
aus
Parameter- Paramenummer
tereinstellwert
– Eingabe der dreistelligen Parameternummer (101), mit der Set-Taste (21) bestätigen.
– Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) (Parameternummer und aktueller Parameterwert werden angezeigt).
– Eingabe der dreistelligen Parameternummer (101), mit der Set-Taste (21) bestätigen.
– Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) (Parameternummer und aktueller Parameterwert werden angezeigt).
Z
Erfolgt für ca. 5 Sekunden keine Eingabe, schaltet die Anzeige auf Betriebsstundenanzeige zurück.
Z
Erfolgt für ca. 5 Sekunden keine Eingabe, schaltet die Anzeige auf Betriebsstundenanzeige zurück.
F
Wird eine andere Parameternummer als gewünscht angezeigt, muss gewartet werden, bis Betriebsstundenanzeige erscheint.
F
Wird eine andere Parameternummer als gewünscht angezeigt, muss gewartet werden, bis Betriebsstundenanzeige erscheint.
– Parameterwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern.
– Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)), mit der
Set-Taste (21) bestätigen.
– Die LED (20) der o-Taste (25) schaltet kurz auf Dauerlicht und beginnt nach ca.
2 Sekunden wieder an zu blinken.
Z
– Parameterwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern.
– Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)), mit der
Set-Taste (21) bestätigen.
– Die LED (20) der o-Taste (25) schaltet kurz auf Dauerlicht und beginnt nach ca.
2 Sekunden wieder an zu blinken.
Z
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen, sobald die LED (20)
der o-Taste (25) blinkt. Zum Abschluss der Eingabe, o-Taste (25) drücken.
1003.D
1003.D
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen, sobald die LED (20)
der o-Taste (25) blinkt. Zum Abschluss der Eingabe, o-Taste (25) drücken.
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
E 23
E 23
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Fahrprogramm
Fahrprogramm
Nr.
Funktion
101 Beschleunigung
102 Ausrollbremse
104 Maximalgeschwindigkeit
in Antriebsrichtung über
Fahrregler
105 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Fahrregler
108 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
109 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Fahrregler
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
0-9
0-9
9
9
8
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
8
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
Nr.
101 Beschleunigung
102 Ausrollbremse
104 Maximalgeschwindigkeit
in Antriebsrichtung über
Fahrregler
105 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Fahrregler
108 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
109 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Fahrregler
abhängig vom
Fahrschalter
Fahrprogrammunabhängige Parameter
Z
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
0-9
0-9
0-9
9
9
8
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
8
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
Z
Die Einstellung erfolgt wie bei den Fahrparametern.
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Batterieparameter
411 Batterietyp (Normal /
Gesteigert / Trocken)
412 Entladewächterfunktion
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
0-2
0
0/1
abhängig vom
Fahrschalter
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Batterieparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
Die Einstellung erfolgt wie bei den Fahrparametern.
Funktion
Bemerkungen
Fahrprogrammunabhängige Parameter
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Batterieparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
Nr.
Bemerkungen
Nr.
Funktion
Batterieparameter
411 Batterietyp (Normal /
Gesteigert / Trocken)
0 = Normal (nass)
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
0-2
0
Bemerkungen
0 = Normal (nass)
1 = Leistungsgesteigert
(nass)
1 = Leistungsgesteigert
(nass)
2 = Trocken
(wartungsfrei)
2 = Trocken
(wartungsfrei)
1
412 Entladewächterfunktion
0/1
1
1003.D
Im Bereich Einstellwert 0 / 1 bedeutet: 0 = Aus 1 = Ein
1003.D
Im Bereich Einstellwert 0 / 1 bedeutet: 0 = Aus 1 = Ein
E 24
Funktion
E 24
6
Anzeigeinstrument (CANDIS) (o)
6
Das Instrument zeigt an:
– Restladezustand der Batterie
(Leuchtdioden-Balken (27)),
– Betriebsstunden
(LCD-Anzeige (29)).
Zusätzlich werden Fehlermeldungen
der Elektronik-Komponenten und Parameteränderungen angezeigt.
Das Instrument zeigt an:
27
26
Anzeigeinstrument (CANDIS) (o)
– Restladezustand der Batterie
(Leuchtdioden-Balken (27)),
– Betriebsstunden
(LCD-Anzeige (29)).
28
Zusätzlich werden Fehlermeldungen
der Elektronik-Komponenten und Parameteränderungen angezeigt.
29
27
26
28
29
Anzeige des Entladezustands
Anzeige des Entladezustands
Abhängig vom eingestellten Batterietyp ergeben sich auch die Einschaltgrenzen für
die Zusatz-Anzeigen (26) „Warnung“ und (28) „Stop“.
Abhängig vom eingestellten Batterietyp ergeben sich auch die Einschaltgrenzen für
die Zusatz-Anzeigen (26) „Warnung“ und (28) „Stop“.
Anzahl Ladezustand
Balken
Anzahl Ladezustand
Balken
Nass-Batterie
Wartungsfreie Batterie
LED (gelb)
LED (rot)
LED (gelb)
LED (rot)
Warnung
Stop
Warnung
Stop
10
90,1- 100%
Aus
Aus
Aus
Aus
9
80,1 - 90%
Aus
Aus
Aus
Aus
8
70,1 - 80%
Aus
Aus
Aus
Aus
7
60,1 - 70%
Aus
Aus
Aus
Aus
6
50,1 - 60%
Aus
Aus
Aus
Aus
5
40,1 - 50%
Aus
Aus
Ein
Aus
4
30,1 - 40%
Aus
Aus
Ein
Ein
3
20,1 - 30%
Ein
Aus
Ein
Ein
2
10,1 - 20%
Ein
Ein
Ein
Ein
Eine Unterschreitung der 20%- Grenze bei Nass-Batterien bzw. der 40%- Grenze
bei wartungsfreien Batterien vermeiden.
1003.D
1003.D
Nass-Batterie
Wartungsfreie Batterie
LED (gelb)
LED (rot)
LED (gelb)
LED (rot)
Warnung
Stop
Warnung
Stop
10
90,1- 100%
Aus
Aus
Aus
Aus
9
80,1 - 90%
Aus
Aus
Aus
Aus
8
70,1 - 80%
Aus
Aus
Aus
Aus
7
60,1 - 70%
Aus
Aus
Aus
Aus
6
50,1 - 60%
Aus
Aus
Aus
Aus
5
40,1 - 50%
Aus
Aus
Ein
Aus
4
30,1 - 40%
Aus
Aus
Ein
Ein
3
20,1 - 30%
Ein
Aus
Ein
Ein
2
10,1 - 20%
Ein
Ein
Ein
Ein
Eine Unterschreitung der 20%- Grenze bei Nass-Batterien bzw. der 40%- Grenze
bei wartungsfreien Batterien vermeiden.
E 25
E 25
6.1
Entladewächter-Funktion
6.1
Bei Erreichen der Entladegrenze (die Stop-LED schaltet ein) wird bei aktivierter Entladewächterfunktion die Hubfunktion abgeschaltet. Das Fahren und Senken ist weiterhin möglich. Bei Nass-Batterien beträgt die Restkapazität 20%, bei wartungsfreien
Batterien 40%. Ab 30% bei Nass-, bzw. 50% bei wartungsfreien Batterien sollten diese wieder geladen werden (als Warnung leuchtet die gelbe LED auf).
6.2
Bei Erreichen der Entladegrenze (die Stop-LED schaltet ein) wird bei aktivierter Entladewächterfunktion die Hubfunktion abgeschaltet. Das Fahren und Senken ist weiterhin möglich. Bei Nass-Batterien beträgt die Restkapazität 20%, bei wartungsfreien
Batterien 40%. Ab 30% bei Nass-, bzw. 50% bei wartungsfreien Batterien sollten diese wieder geladen werden (als Warnung leuchtet die gelbe LED auf).
Betriebsstunden-Anzeige
6.2
Anzeigebereich zwischen 0,0 und 99.999,0 Stunden. Fahr- und Hubbewegungen
werden erfasst. Die Anzeige ist hinterleuchtet.
Z
Z
Entladewächter-Funktion
Betriebsstunden-Anzeige
Anzeigebereich zwischen 0,0 und 99.999,0 Stunden. Fahr- und Hubbewegungen
werden erfasst. Die Anzeige ist hinterleuchtet.
Z
Bei wartungsfreien Batterien erscheint ein „T“ Symbol in der Betriebsstundenanzeige
(29).
Bei wartungsfreien Batterien erscheint ein „T“ Symbol in der Betriebsstundenanzeige
(29).
Fehlermeldungen
Fehlermeldungen
Die Betriebsstunden-Anzeige wird auch für die Anzeige von Fehlern genutzt. Die
Fehleranzeige ist zweiteilig und beginnt mit einem „C“ für Component, und einer dreistelligen Komponentennummer und dann erscheint ein „E“ für Error mit dreistelliger
Fehlernummer abwechselnd.
Treten mehrere Fehler gleichzeitig auf, werden diese nacheinander angezeigt. Die
Fehler werden, solange sie vorliegen, angezeigt (immer in Kombination Cxxx / Exxx).
Fehlermeldungen überschreiben die Betriebsstunden-Anzeige. Die meisten Fehler
führen zum Auslösen eines Notstops. Die Fehler-Anzeige bleibt solange erhalten, bis
der Steuerstromkreis abgeschaltet wird (Schaltschloss).
Die Betriebsstunden-Anzeige wird auch für die Anzeige von Fehlern genutzt. Die
Fehleranzeige ist zweiteilig und beginnt mit einem „C“ für Component, und einer dreistelligen Komponentennummer und dann erscheint ein „E“ für Error mit dreistelliger
Fehlernummer abwechselnd.
Treten mehrere Fehler gleichzeitig auf, werden diese nacheinander angezeigt. Die
Fehler werden, solange sie vorliegen, angezeigt (immer in Kombination Cxxx / Exxx).
Fehlermeldungen überschreiben die Betriebsstunden-Anzeige. Die meisten Fehler
führen zum Auslösen eines Notstops. Die Fehler-Anzeige bleibt solange erhalten, bis
der Steuerstromkreis abgeschaltet wird (Schaltschloss).
Z
Detaillierte Komponentenbeschreibungen mit Fehlerkodierungen liegen dem Hersteller-Service vor.
Detaillierte Komponentenbeschreibungen mit Fehlerkodierungen liegen dem Hersteller-Service vor.
Anzeige bei Parameter-Änderungen (Fahrprogramme)
Anzeige bei Parameter-Änderungen (Fahrprogramme)
In Verbindung mit der Bedientastatur (CANCODE (o)) dient die LCD-Anzeige (29)
zur Anzeige der Einstellparameter. Die ersten drei Stellen der Anzeige zeigen die Parameternummern, die letzen drei Stellen den Parameterwert an.
In Verbindung mit der Bedientastatur (CANCODE (o)) dient die LCD-Anzeige (29)
zur Anzeige der Einstellparameter. Die ersten drei Stellen der Anzeige zeigen die Parameternummern, die letzen drei Stellen den Parameterwert an.
Z
Einstellwerte der Parametergruppe 0XX (Codeschloss) werden nicht angezeigt.
Z
Einstellwerte der Parametergruppe 0XX (Codeschloss) werden nicht angezeigt.
6.3
Einschalt-Test
6.3
Einschalt-Test
– der Softwareversion des Anzeigegerätes (kurzzeitig),
– der Betriebsstunden,
– des Entladezustands.
– der Softwareversion des Anzeigegerätes (kurzzeitig),
– der Betriebsstunden,
– des Entladezustands.
E 26
1003.D
Nach dem Einschalten erfolgt die Anzeige:
1003.D
Nach dem Einschalten erfolgt die Anzeige:
E 26
Störungshilfe
7
Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von
Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist
in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen.
Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von
Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist
in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen.
Störung
Fahrzeug
fährt nicht
Störung
Fahrzeug
fährt nicht
Mögliche Ursache
– Batteriestecker nicht
eingesteckt
– Hauptschalter
gedrückt
– Schaltschloss in
Stellung „0“
– Batterieladung
zu gering
– Sicherung defekt
Last läßt sich – Fahrzeug nicht
nicht heben
betriebsbereit
– Hydraulikölstand zu
niedrig
– Zu hohe Last
–
–
Batterieentla- –
deanzeige
ohne Anzeige –
–
Abhilfemaßnahmen
– Batteriestecker prüfen, ggf. einstecken
Mögliche Ursache
– Batteriestecker nicht
eingesteckt
– Hauptschalter
gedrückt
– Schaltschloss in
Stellung „0“
– Batterieladung
zu gering
– Sicherung defekt
Last läßt sich – Fahrzeug nicht
nicht heben
betriebsbereit
– Hauptschalter entriegeln
– Schaltschloss in Stellung „I“ schalten
– Batterieladung prüfen, ggf. Batterie
laden
– Sicherungen F1, 1F1 und 3F9 prüfen
– Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug
fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen
– Hydraulikölstand prüfen
– Hydraulikölstand zu
niedrig
– Zu hohe Last
– Maximale Tragfähigkeit beachten
(siehe Typenschild)
Batterieladewächter hat – Batterie laden
abgeschaltet und zeigt
„STOP“
Sicherung defekt
– Sicherung 2F1 prüfen
Fahrzeug nicht
– Batteriestecker prüfen, ggf. einstecken
betriebsbereit
Hauptschalter
– Hauptschalter entriegeln
gedrückt
Sicherung defekt
– Sicherung 6F1 prüfen
–
–
Batterieentla- –
deanzeige
ohne Anzeige –
–
Z
Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung
nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt
werden kann.
1003.D
Z
Störungshilfe
Abhilfemaßnahmen
– Batteriestecker prüfen, ggf. einstecken
– Hauptschalter entriegeln
– Schaltschloss in Stellung „I“ schalten
– Batterieladung prüfen, ggf. Batterie
laden
– Sicherungen F1, 1F1 und 3F9 prüfen
– Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug
fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen
– Hydraulikölstand prüfen
– Maximale Tragfähigkeit beachten
(siehe Typenschild)
Batterieladewächter hat – Batterie laden
abgeschaltet und zeigt
„STOP“
Sicherung defekt
– Sicherung 2F1 prüfen
Fahrzeug nicht
– Batteriestecker prüfen, ggf. einstecken
betriebsbereit
Hauptschalter
– Hauptschalter entriegeln
gedrückt
Sicherung defekt
– Sicherung 6F1 prüfen
Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung
nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt
werden kann.
1003.D
7
E 27
E 27
E 28
E 28
1003.D
1003.D
F Instandhaltung des Fahrzeuges
F Instandhaltung des Fahrzeuges
1
1
Betriebssicherheit und Umweltschutz
Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach
den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden.
F
M
Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach
den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden.
F
Jegliche Veränderung am Flurförderzeug -insbesondere der Sicherheitseinrichtungen ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden.
M
Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren
und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu
verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den
geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht
Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung.
Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten
des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F).
2
M
Betriebssicherheit und Umweltschutz
Jegliche Veränderung am Flurförderzeug -insbesondere der Sicherheitseinrichtungen ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden.
Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren
und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu
verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den
geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht
Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung.
Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten
des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F).
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung
2
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung
Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge
dürfen nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die
Service - Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluss eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service - Stützpunkt des Herstellers.
Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge
dürfen nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die
Service - Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluss eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service - Stützpunkt des Herstellers.
Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken
muss durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastgabel dürfen nur durchgeführt
werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist.
Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken
muss durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastgabel dürfen nur durchgeführt
werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist.
Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten
gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluss) ausschließen.
Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muss der Batteriestecker herausgezogen
werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder
Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen.
Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten
gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluss) ausschließen.
Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muss der Batteriestecker herausgezogen
werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder
Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen.
M
Wird das Fahrzeug mit Wasser oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher
alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt werden, denn
Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen. Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist
nicht zugelassen.
Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen
Tätigkeiten durchzuführen.
0106.D
0106.D
Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen
Tätigkeiten durchzuführen.
Wird das Fahrzeug mit Wasser oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher
alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt werden, denn
Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen. Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist
nicht zugelassen.
F1
F1
Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem
Flurförderzeug auszubauen.
Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem
Flurförderzeug auszubauen.
Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte
beachtet werden.
Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte
beachtet werden.
Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflusst die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Bei Ersatz der werkseitig montierten Reifen sind
ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers zu verwenden, da andernfalls die
Typenblatt-Daten nicht eingehalten werden können. Beim Wechseln von Rädern
oder Reifen ist darauf zu achten, dass keine Schrägstellung des Flurförderzeuges
entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig).
Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflusst die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Bei Ersatz der werkseitig montierten Reifen sind
ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers zu verwenden, da andernfalls die
Typenblatt-Daten nicht eingehalten werden können. Beim Wechseln von Rädern
oder Reifen ist darauf zu achten, dass keine Schrägstellung des Flurförderzeuges
entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig).
Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen.
Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz.
Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muss eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muss vorschriftsgemäß verwendet
werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erzielt.
Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen.
Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz.
Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muss eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muss vorschriftsgemäß verwendet
werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erzielt.
Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren
müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden.
Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren
müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden.
F2
0106.D
Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen
nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor
Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluss eines elektrischen
Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug
zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten.
0106.D
Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen
nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor
Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluss eines elektrischen
Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug
zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten.
F2
3
Wartung und Inspektion
3
Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung
der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet
zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb.
M
Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall,
starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle
angemessen zu verkürzen.
Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall,
starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle
angemessen zu verkürzen.
Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und
den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert:
Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und
den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert:
W
A
B
C
W
A
B
C
=
=
=
=
Alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1mal pro Woche
Alle 500 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x halbjährlich
Alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich
Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich
Z
Die Wartungsintervalle W sind vom Betreiber durchzuführen.
In der Einfahrphase - nach ca. 100 Betriebsstunden - des Flurförderzeuges ist durch
den Betreiber eine Prüfung der Radmuttern bzw. Radbolzen und ggf. ein Nachziehen
sicher zu stellen.
0106.D
Z
Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung
der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet
zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb.
=
=
=
=
Alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1mal pro Woche
Alle 500 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x halbjährlich
Alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich
Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich
Die Wartungsintervalle W sind vom Betreiber durchzuführen.
In der Einfahrphase - nach ca. 100 Betriebsstunden - des Flurförderzeuges ist durch
den Betreiber eine Prüfung der Radmuttern bzw. Radbolzen und ggf. ein Nachziehen
sicher zu stellen.
0106.D
M
Wartung und Inspektion
F3
F3
Wartungs-Checkliste
Rahmen/
Aufbau:
Antrieb:
Räder:
Lenkung:
1.1
1.2
1.3
2.1
2.2
2.3
3.1
3.2
4.1
4.2
Bremsanlage:
4.3
5.1
5.2
Hydraul.
Anlage:
5.3
5.4
6.1
6.2
6.3
Elektr.
Anlage:
6.4
6.5
6.6
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
8.1
8.2
8.3
F4
Wartungs-Checkliste
C
Rahmen/
Aufbau:
Antrieb:
t
Räder:
Lenkung:
1.1
1.2
1.3
2.1
2.2
2.3
3.1
3.2
4.1
4.2
Bremsanlage:
4.3
5.1
5.2
Hydraul.
Anlage:
5.3
5.4
6.1
6.2
6.3
t
t
Elektr.
Anlage:
t
6.4
6.5
6.6
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
ElektroMotoren:
0106.D
ElektroMotoren:
Wartungsintervalle
Standard = t W A B
Kühlhaus = k
Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen
t
Schraubverbindungen prüfen
t
Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen
t
Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen
t
Getriebeölstand prüfen
t
Getriebeöl wechseln
k
Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen
t
Lagerung und Befestigung prüfen
k t
Lenkspiel prüfen
t
Lenkkette und Kettenritzel auf Verschleiß prüfen, einstellen
k t
und fetten
Mechanische Teile der Lenksäule prüfen, ggf. fetten
t
Funktion und Einstellung prüfen
k t
Gasdruckfeder auf Rückstellfunktion,
t
Dichtheit u. Beschädigung prüfen
Bremsbelagverschleiß prüfen
t
Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten
k t
Funktion prüfen
k t
Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit
k t
und Beschädigung prüfen
Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Befesti- k t
gung prüfen
Ölstand prüfen
k t
Hydrauliköl und Filterpatrone wechseln
k
Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen
k
Funktion prüfen
t
Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung
t
prüfen
Sicherungen auf richtigen Wert prüfen
Schalter und Schaltnocken auf festen Sitz und Funktion
t
prüfen
Schaltschütze und Relais prüfen, ggf. Verschleißteile
t
erneuern
Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf
k t
Funktion prüfen
t
Kohlebürstenverschleiß prüfen
Motorbefestigung prüfen
t
Motorgehäuse aussaugen, Kollektor auf
k t
Verschleiß prüfen
4
8.1
8.2
8.3
Wartungsintervalle
Standard = t W A B
Kühlhaus = k
Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen
t
Schraubverbindungen prüfen
t
Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen
t
Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen
t
Getriebeölstand prüfen
t
Getriebeöl wechseln
k
Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen
t
Lagerung und Befestigung prüfen
k t
Lenkspiel prüfen
t
Lenkkette und Kettenritzel auf Verschleiß prüfen, einstellen
k t
und fetten
Mechanische Teile der Lenksäule prüfen, ggf. fetten
t
Funktion und Einstellung prüfen
k t
Gasdruckfeder auf Rückstellfunktion,
t
Dichtheit u. Beschädigung prüfen
Bremsbelagverschleiß prüfen
t
Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten
k t
Funktion prüfen
k t
Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit
k t
und Beschädigung prüfen
Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Befesti- k t
gung prüfen
Ölstand prüfen
k t
Hydrauliköl und Filterpatrone wechseln
k
Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen
k
Funktion prüfen
t
Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung
t
prüfen
Sicherungen auf richtigen Wert prüfen
Schalter und Schaltnocken auf festen Sitz und Funktion
t
prüfen
Schaltschütze und Relais prüfen, ggf. Verschleißteile
t
erneuern
Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf
k t
Funktion prüfen
t
Kohlebürstenverschleiß prüfen
Motorbefestigung prüfen
t
Motorgehäuse aussaugen, Kollektor auf
k t
Verschleiß prüfen
C
t
t
t
t
0106.D
4
F4
9.1
9.2
9.3
9.4
Hub10.1
einrichtung: 10.2
10.3
9.1
9.2
9.3
9.4
Hub10.1
einrichtung: 10.2
10.3
Schmier11.1
dienst:
Allgemeine 12.1 Elektrische Anlage auf Masseschluss prüfen
Messungen: 12.2 Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen
12.3 Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen
12.4 Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen
Vorführung: 13.1 Probefahrt mit Nennlast
13.2 Nach erfolgter Wartung das Fahrzeug einem Beauftragten
vorführen
t
t
t
t
t
t
0106.D
Schmier11.1
dienst:
Allgemeine 12.1 Elektrische Anlage auf Masseschluss prüfen
Messungen: 12.2 Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen
12.3 Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen
12.4 Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen
Vorführung: 13.1 Probefahrt mit Nennlast
13.2 Nach erfolgter Wartung das Fahrzeug einem Beauftragten
vorführen
Batterie:
Wartungsintervalle
Standard = t W A B C
Kühlhaus = k
Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen
t
Anschlussklemmen auf Festsitz prüfen,
t
mit Polschraubenfett fetten
Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz
t
prüfen
Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln
t
Funktion, Verschleiß und Einstellung prüfen
t
Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge
t
Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und
t
Beschädigung prüfen
Fahrzeug nach Schmierplan abschmieren
t
t
t
t
t
t
t
0106.D
Batterie:
Wartungsintervalle
Standard = t W A B C
Kühlhaus = k
Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen
t
Anschlussklemmen auf Festsitz prüfen,
t
mit Polschraubenfett fetten
Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz
t
prüfen
Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln
t
Funktion, Verschleiß und Einstellung prüfen
t
Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge
t
Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und
t
Beschädigung prüfen
Fahrzeug nach Schmierplan abschmieren
t
F5
F5
Schmierplan
5
G
G
C
C
E
F
E
s
F
s
E
B
b
E
F
A
A+C
0,7l
s
F
F
s
E
F
1)
B+C
2)
1,25l - 1,3l
s
E
B
b
g
1)
a
E
F
A
A+C
0,7l
g Gleitflächen
s Schmiernippel
Einfüllstutzen Hydrauliköl
b Einfüllstutzen Getriebeöl
a Ablassschraube Getriebeöl
Kühlhauseinsatz
1) Mischungsverhältnis Kühlhauseinsatz 1 : 1
2) 1,25 l - 1,3 l je nach Getriebeausführung (immer
bis Unterkante Einfüllstutzen)
0106.D
g Gleitflächen
s Schmiernippel
Einfüllstutzen Hydrauliköl
b Einfüllstutzen Getriebeöl
a Ablassschraube Getriebeöl
Kühlhauseinsatz
F6
Schmierplan
s
F
E
1)
B+C
2)
1,25l - 1,3l
g
1)
a
1) Mischungsverhältnis Kühlhauseinsatz 1 : 1
2) 1,25 l - 1,3 l je nach Getriebeausführung (immer
bis Unterkante Einfüllstutzen)
0106.D
5
F6
5.1
Betriebsmittel
5.1
Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß
und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen.
Z
Betriebsmittel
Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß
und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen.
Z
Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel
dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar
sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen.
Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel
dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar
sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen.
Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung
ausdrücklich vorgeschrieben wird.
Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung
ausdrücklich vorgeschrieben wird.
Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muss umgehend mit einem
geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden.
Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muss umgehend mit einem
geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden.
Code
A
Bestell-Nr.
50 449 669
Liefermenge
Bezeichnung
5,0 l
H-LP 46,DIN 51524
B
50 380 904
5,0 l
Fuchs Titan Cytrac
HSY 75W-90
C
D
E
F
G
29 200 810
29 200 150
29 201 430
29 200 100
29 201 280
5,0 l
1,0 l
1,0 kg
1,0 kg
0,51 kg
H-LP 10,DIN 51524
Bremsflüssigkeit
Fett, DIN 51825
Fett, TTF52
Kettenspray
Verwendung für
Hydraulische Anlage
Code
A
Bestell-Nr.
50 449 669
Getriebe
B
50 380 904
5,0 l
Fuchs Titan Cytrac
HSY 75W-90
Getriebe
Hydraulische Anlage
Bremsanlage
Schmierdienst
Schmierdienst
Ketten
C
D
E
F
G
29 200 810
29 200 150
29 201 430
29 200 100
29 201 280
5,0 l
1,0 l
1,0 kg
1,0 kg
0,51 kg
H-LP 10,DIN 51524
Bremsflüssigkeit
Fett, DIN 51825
Fett, TTF52
Kettenspray
Hydraulische Anlage
Bremsanlage
Schmierdienst
Schmierdienst
Ketten
Fett-Richtwerte
Code Verseifungsart
Liefermenge
Bezeichnung
5,0 l
H-LP 46,DIN 51524
Verwendung für
Hydraulische Anlage
Fett-Richtwerte
Tropfpunkt
°C
Walkpenetration
bei 25 °C
NLG1Klasse
Gebrauchstemperatur °C
Code Verseifungsart
Tropfpunkt
°C
Walkpenetration
bei 25 °C
NLG1Klasse
Gebrauchstemperatur °C
185
265 - 295
2
-35 / +120
E
Lithium
185
265 - 295
2
-35 / +120
F
—
—
310 - 340
1
-52 / +100
F
—
—
310 - 340
1
-52 / +100
0106.D
Lithium
0106.D
E
F7
F7
6
Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten
6
Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten
6.1
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
6.1
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
Z
Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle
notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind
herzustellen:
Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle
notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind
herzustellen:
– Fahrzeug gesichert abstellen
(siehe Kapitel E).
– Fahrzeug gesichert abstellen
(siehe Kapitel E).
1
2
Z
Öffnen der Batteriehaube
(siehe Kapitel D).
– Batteriestecker (2) herausziehen und
so das Fahrzeug gegen ungewolltes
Inbetriebnehmen sichern.
– Bei Arbeiten unter angehobenem
Fahrzeug ist dieses so zu sichern,
dass ein Absinken, Abkippen oder
Wegrutschen ausgeschlossen ist.
F
6.2
Beim Anheben des Fahrzeugs sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels
„Transport und Erstinbetriebnahme“ zu
befolgen (siehe Kapitel C).
Batteriehaube öffnen
Fronthaube öffnen
3
F
3
4
6.2
Öffnen der Batteriehaube
(siehe Kapitel D).
Beim Anheben des Fahrzeugs sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels
„Transport und Erstinbetriebnahme“ zu
befolgen (siehe Kapitel C).
Batteriehaube öffnen
3
3
4
Siehe Kapitel D.
6.3
5
Fronthaube öffnen
Fahrzeug mit klappbarer Fahrerstandplattform:
– Standplattform (5) herunterklappen.
– Standplattform (5) herunterklappen.
Allgemein:
Allgemein:
– Haubenverriegelungen (3) mit einem
Sechskantschlüssel (1)
(Schlüsselweite 8) entriegeln.
– Haube (4) anheben und neben das
Fahrzeug stellen.
– Haubenverriegelungen (3) mit einem
Sechskantschlüssel (1)
(Schlüsselweite 8) entriegeln.
– Haube (4) anheben und neben das
Fahrzeug stellen.
Nach Beendigung der Arbeit Haube (4)
schließen.
Nach Beendigung der Arbeit Haube (4)
schließen.
5
0106.D
Fahrzeug mit klappbarer Fahrerstandplattform:
0106.D
F8
2
– Batteriestecker (2) herausziehen und
so das Fahrzeug gegen ungewolltes
Inbetriebnehmen sichern.
– Bei Arbeiten unter angehobenem
Fahrzeug ist dieses so zu sichern,
dass ein Absinken, Abkippen oder
Wegrutschen ausgeschlossen ist.
Siehe Kapitel D.
6.3
1
F8
6.4
Lagerung und Befestigung des Antriebsrads prüfen
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube öffnen (siehe Abschnitt
6.2).
– Steuerleitungsverbindungen zur
Standplattform (6) trennen.
– Befestigungsschrauben (7) der Standplattform lösen und Standplattform abnehmen (Arbeitsgang gilt sinngemäß
auch für die feste Standplattform).
– Fahrzeug so anheben, dass das Antriebsrad (8) frei läuft.
– Antriebsrad von Hand drehen und prüfen, ob es geräuschfrei läuft.
– Fahrzeug absetzen.
– Deichsel vollständig nach links
schwenken.
– Radschrauben (9) über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel anziehen.
Z
6.5
6.4
7
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube öffnen (siehe Abschnitt
6.2).
– Steuerleitungsverbindungen zur
Standplattform (6) trennen.
– Befestigungsschrauben (7) der Standplattform lösen und Standplattform abnehmen (Arbeitsgang gilt sinngemäß
auch für die feste Standplattform).
– Fahrzeug so anheben, dass das Antriebsrad (8) frei läuft.
– Antriebsrad von Hand drehen und prüfen, ob es geräuschfrei läuft.
– Fahrzeug absetzen.
– Deichsel vollständig nach links
schwenken.
– Radschrauben (9) über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel anziehen.
7
JUNGHEINRICH
6
8/9
JUNGHEINRICH
Anzugsmoment
–
–
–
–
1. Schritt - MA = 10 Nm
2. Schritt - MA = 105 Nm
Standplattform (4) ansetzen und mit den Befestigungsschrauben festschrauben.
Steuerleitungsverbindungen zur Standplattform herstellen.
Hydraulikölstand prüfen
Z
Anzugsmoment
6.5
Hydraulikölstand prüfen
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube öffnen
(siehe Abschnitt 6.2).
– Am Hydrauliktank (11) Hydraulikölstand prüfen.
Z
Auf dem Hydrauliktank befinden sich
Markierungen (10). Der Ölstand muss
bei abgelassener Lastgabel zwischen
den Markierungen „max“ und „min“ liegen.
Lagerung und Befestigung des Antriebsrads prüfen
–
–
–
–
7
7
JUNGHEINRICH
6
8/9
JUNGHEINRICH
1. Schritt - MA = 10 Nm
2. Schritt - MA = 105 Nm
Standplattform (4) ansetzen und mit den Befestigungsschrauben festschrauben.
Steuerleitungsverbindungen zur Standplattform herstellen.
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube öffnen
(siehe Abschnitt 6.2).
– Am Hydrauliktank (11) Hydraulikölstand prüfen.
Z
max
min
10
11
max
min
10
11
0106.D
Ggf. Hydrauliköl der richtigen Spezifikation bis zur Markierung „max“ nachfüllen
(Hydraulikölspezifikation, siehe Abschitt 5).
0106.D
Ggf. Hydrauliköl der richtigen Spezifikation bis zur Markierung „max“ nachfüllen
(Hydraulikölspezifikation, siehe Abschitt 5).
Auf dem Hydrauliktank befinden sich
Markierungen (10). Der Ölstand muss
bei abgelassener Lastgabel zwischen
den Markierungen „max“ und „min“ liegen.
F9
F9
Elektrische Sicherungen prüfen
6.6
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube öffnen (siehe Abschnitt 6.2).
– Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert prüfen, ggf. wechseln.
Elektrische Sicherungen prüfen
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube öffnen (siehe Abschnitt 6.2).
– Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert prüfen, ggf. wechseln.
16
16
15
10
15
10
14
14
11
11
Pos.
10
11
12
13
14
15
16
F 10
Bezeichnung
3F9
1F10
2F1
1F1
F1
6F2
--
13
Absicherung von:
Lenkmotor (o)
Feld-Fahren
Pumpenmotor
Fahrmotor
Gesamtsteuersicherung
Batterieladeanzeiger / Betriebsstundenzähler
Lenksteuerung (o)
12
Wert
30 A
40 A
150 A
150 A
10 A
10 A
--
Pos.
10
11
12
13
14
15
16
0106.D
12
F 10
Bezeichnung
3F9
1F10
2F1
1F1
F1
6F2
--
13
Absicherung von:
Lenkmotor (o)
Feld-Fahren
Pumpenmotor
Fahrmotor
Gesamtsteuersicherung
Batterieladeanzeiger / Betriebsstundenzähler
Lenksteuerung (o)
Wert
30 A
40 A
150 A
150 A
10 A
10 A
--
0106.D
6.6
6.7
7
Wiederinbetriebnahme
6.7
Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf
erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden:
Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf
erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden:
–
–
–
–
–
–
–
–
Hupe auf Funktion prüfen.
Hauptschalter auf Funktion prüfen.
Bremse auf Funktion prüfen.
Fahrzeug entsprechend Schmierplan abschmieren.
Stilllegung des Flurförderzeuges
7
Wird das Flurförderzeug - z.B. aus betrieblichen Gründen - länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die
Maßnahmen vor, während und nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen.
M
M
Das Flurförderzeug muss während der Stillegung so aufgebockt werden, dass alle
Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, dass Räder und Radlager
nicht beschädigt werden.
7.1
–
–
–
–
Flurförderzeug gründlich reinigen.
Bremsen überprüfen.
Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F).
Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem
dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten.
Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten.
7.2
Maßnahmen während der Stillegung
Das Flurförderzeug muss während der Stillegung so aufgebockt werden, dass alle
Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, dass Räder und Radlager
nicht beschädigt werden.
Maßnahmen vor der Stilllegung
–
–
–
–
Flurförderzeug gründlich reinigen.
Bremsen überprüfen.
Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F).
Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem
dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten.
– Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen.
Z
Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten.
7.2
Maßnahmen während der Stillegung
– Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen.
Alle 2 Monate:
Alle 2 Monate:
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch
die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört.
F 11
M
0106.D
0106.D
M
Stilllegung des Flurförderzeuges
Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende
Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen.
Maßnahmen vor der Stilllegung
Z
Hupe auf Funktion prüfen.
Hauptschalter auf Funktion prüfen.
Bremse auf Funktion prüfen.
Fahrzeug entsprechend Schmierplan abschmieren.
Wird das Flurförderzeug - z.B. aus betrieblichen Gründen - länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die
Maßnahmen vor, während und nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen.
Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende
Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen.
7.1
Wiederinbetriebnahme
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch
die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört.
F 11
7.3
Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung
7.3
– Flurförderzeug gründlich reinigen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen.
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
F
8
Z
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen.
F
Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen.
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen
(D: UVV-Prüfung nach BGV D27)
8
F 12
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen.
Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen.
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen
(D: UVV-Prüfung nach BGV D27)
Das Flurförderzeug muss mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese
Person muss ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflusst von betrieblichen und
wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie
muss ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines
Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der
Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu
können.
Das Flurförderzeug muss mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese
Person muss ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflusst von betrieblichen und
wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie
muss ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines
Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der
Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu
können.
Dabei muss eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muss das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll
anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren.
Dabei muss eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muss das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll
anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren.
Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muss der Betreiber sorgen.
Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muss der Betreiber sorgen.
Z
Für die Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug
nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in
welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgt.
0106.D
Z
– Flurförderzeug gründlich reinigen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen.
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
Für die Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug
nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in
welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgt.
0106.D
Z
Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung
F 12