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ERE 220 Betriebsanleitung 50420287 01.06 10.03D Vorwort Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer. Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B. Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer. Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B. In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert. Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten, dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet wird. In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert. Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten, dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet wird. Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet: Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet: F Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden. F Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden. M Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden. M Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden. Z Steht vor Hinweisen und Erklärungen. Z Steht vor Hinweisen und Erklärungen. t Kennzeichnet Serienausstattung. t Kennzeichnet Serienausstattung. o Kennzeichnet Zusatzausstattung. o Kennzeichnet Zusatzausstattung. Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen. Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden. Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen. Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden. Urheberrecht Urheberrecht Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG. Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG. Jungheinrich Aktiengesellschaft Jungheinrich Aktiengesellschaft Am Stadtrand 35 22047 Hamburg - GERMANY Am Stadtrand 35 22047 Hamburg - GERMANY Telefon: +49 (0) 40/6948-0 Telefon: +49 (0) 40/6948-0 www.jungheinrich.com www.jungheinrich.com 0108.D 0108.D Vorwort 0108.D 0108.D A Bestimmungsgemäße Verwendung A Bestimmungsgemäße Verwendung B Fahrzeugbeschreibung B Fahrzeugbeschreibung 1 2 3 3.1 3.2 3.3 3.4 4 4.1 Einsatzbeschreibung ........................................................................... B 1 Baugruppen ......................................................................................... B 2 Technische Daten ............................................................................... B 3 Leistungsdaten .................................................................................... B 3 Abmessungen ..................................................................................... B 4 EN-Normen ......................................................................................... B 5 Einsatzbedingungen ............................................................................ B 5 Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ........................................ B 6 Typenschild, Fahrzeug ........................................................................ B 7 1 2 3 3.1 3.2 3.3 3.4 4 4.1 Einsatzbeschreibung ........................................................................... B 1 Baugruppen ......................................................................................... B 2 Technische Daten ............................................................................... B 3 Leistungsdaten .................................................................................... B 3 Abmessungen ..................................................................................... B 4 EN-Normen ......................................................................................... B 5 Einsatzbedingungen ............................................................................ B 5 Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ........................................ B 6 Typenschild, Fahrzeug ........................................................................ B 7 C Transport und Erstinbetriebnahme C Transport und Erstinbetriebnahme 1 2 3 Kranverladung ..................................................................................... C 1 Erstinbetriebnahme ............................................................................. C 2 Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen ............................................... C 3 1 2 3 Kranverladung ..................................................................................... C 1 Erstinbetriebnahme ............................................................................. C 2 Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen ............................................... C 3 D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel 1 2 3 3.1 3.2 4 5 5.1 5.2 5.3 Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ................. D 1 Batterietypen ....................................................................................... D 2 Batterie freilegen ................................................................................. D 2 Standardausführung ............................................................................ D 2 Seitliche Batterieentnahme (o) ........................................................... D 3 Batterie laden ...................................................................................... D 4 Batterie aus- und einbauen ................................................................. D 5 Ausbau Standardausführung .............................................................. D 5 Ausbau „Seitliche Batterieentnahme“ (o) ........................................... D 6 Einbau der Batterie ............................................................................. D 6 1 2 3 3.1 3.2 4 5 5.1 5.2 5.3 Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ................. D 1 Batterietypen ....................................................................................... D 2 Batterie freilegen ................................................................................. D 2 Standardausführung ............................................................................ D 2 Seitliche Batterieentnahme (o) ........................................................... D 3 Batterie laden ...................................................................................... D 4 Batterie aus- und einbauen ................................................................. D 5 Ausbau Standardausführung .............................................................. D 5 Ausbau „Seitliche Batterieentnahme“ (o) ........................................... D 6 Einbau der Batterie ............................................................................. D 6 1003.D Inhaltsverzeichnis 1003.D Inhaltsverzeichnis I1 I1 E Bedienung 1 2 3 3.2 4 4.1 4.2 4.3 4.4 5 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 6 6.1 6.2 6.3 7 Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ....... E 1 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................... E 2 Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................... E 6 Fahrzeug einschalten .......................................................................... E 6 Arbeiten mit dem Flurförderzeug ......................................................... E 7 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ................................................. E 7 Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................... E 8 Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten .................................... E 14 Fahrzeug gesichert abstellen .............................................................. E 15 Bedientastatur (CANCODE) (o) ......................................................... E 16 Codeschloss ........................................................................................ E 16 Fahrprogramm .................................................................................... E 18 Parameter ........................................................................................... E 18 Parameter- Einstellungen .................................................................... E 19 Fahrparameter .................................................................................... E 23 Anzeigeinstrument (CANDIS) (o) ....................................................... E 25 Entladewächter-Funktion .................................................................... E 26 Betriebsstunden-Anzeige .................................................................... E 26 Einschalt-Test ..................................................................................... E 26 Störungshilfe ....................................................................................... E 27 1 2 3 3.2 4 4.1 4.2 4.3 4.4 5 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 6 6.1 6.2 6.3 7 Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ....... E 1 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................... E 2 Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................... E 6 Fahrzeug einschalten .......................................................................... E 6 Arbeiten mit dem Flurförderzeug ......................................................... E 7 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ................................................. E 7 Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................... E 8 Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten .................................... E 14 Fahrzeug gesichert abstellen .............................................................. E 15 Bedientastatur (CANCODE) (o) ......................................................... E 16 Codeschloss ........................................................................................ E 16 Fahrprogramm .................................................................................... E 18 Parameter ........................................................................................... E 18 Parameter- Einstellungen .................................................................... E 19 Fahrparameter .................................................................................... E 23 Anzeigeinstrument (CANDIS) (o) ....................................................... E 25 Entladewächter-Funktion .................................................................... E 26 Betriebsstunden-Anzeige .................................................................... E 26 Einschalt-Test ..................................................................................... E 26 Störungshilfe ....................................................................................... E 27 F Instandhaltung des Fahrzeuges F Instandhaltung des Fahrzeuges 1 2 3 4 5 5.1 6 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 6.7 7 7.1 7.2 7.3 8 Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................. F 1 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung .................................... F 1 Wartung und Inspektion ...................................................................... F 3 Wartungs-Checkliste .......................................................................... F 4 Schmierplan ........................................................................................ F 6 Betriebsmittel ...................................................................................... F 7 Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ................ F 8 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ..... F 8 Batteriehaube öffnen ........................................................................... F 8 Fronthaube öffnen ............................................................................... F 8 Lagerung und Befestigung des Antriebsrads prüfen ........................... F 9 Hydraulikölstand prüfen ...................................................................... F 9 Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................... F 10 Wiederinbetriebnahme ........................................................................ F 11 Stillegung des Flurförderzeuges ......................................................... F 11 Maßnahmen vor der Stillegung ........................................................... F 11 Maßnahmen während der Stillegung .................................................. F 11 Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung ........................................ F 12 Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach BGV D27) ........................ F 12 1 2 3 4 5 5.1 6 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 6.7 7 7.1 7.2 7.3 8 Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................. F 1 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung .................................... F 1 Wartung und Inspektion ...................................................................... F 3 Wartungs-Checkliste .......................................................................... F 4 Schmierplan ........................................................................................ F 6 Betriebsmittel ...................................................................................... F 7 Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ................ F 8 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ..... F 8 Batteriehaube öffnen ........................................................................... F 8 Fronthaube öffnen ............................................................................... F 8 Lagerung und Befestigung des Antriebsrads prüfen ........................... F 9 Hydraulikölstand prüfen ...................................................................... F 9 Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................... F 10 Wiederinbetriebnahme ........................................................................ F 11 Stillegung des Flurförderzeuges ......................................................... F 11 Maßnahmen vor der Stillegung ........................................................... F 11 Maßnahmen während der Stillegung .................................................. F 11 Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung ........................................ F 12 Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach BGV D27) ........................ F 12 I2 1003.D Bedienung 1003.D E I2 A Bestimmungsgemäße Verwendung A Bestimmungsgemäße Verwendung Z Z M Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneingeschränkt. Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneingeschränkt. Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug, das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist. Es muss nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden. Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug, das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist. Es muss nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden. Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat. Der Betreiber muss sicherstellen, dass das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie der Betriebs-, Wartungsund Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muss sicherstellen, dass alle Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben. Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat. Der Betreiber muss sicherstellen, dass das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie der Betriebs-, Wartungsund Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muss sicherstellen, dass alle Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben. M Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden sind. Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder diese Funktionen ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen. Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller. 0600.D 0600.D Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder diese Funktionen ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen. Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller. Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden sind. A1 A1 A2 A2 0600.D 0600.D B Fahrzeugbeschreibung B Fahrzeugbeschreibung 1 1 Einsatzbeschreibung Das Fahrzeug ist ein Elektro-Deichselhubwagen mit klappbarer Fahrerstandplattform und Sicherheitsbügeln. Eine feste Fahrerstandplattform ist optional möglich. Das Fahrzeug ist für den Einsatz auf ebenem Boden zum Heben und zum Transport von Gütern bestimmt. Es können Paletten mit offener Bodenauflage oder mit Querbrettern außerhalb des Bereiches der Lasträder oder Rollwagen aufgenommen werden. Die Nenntragfähigkeit ist dem Typenschild oder Tragkraftschild Qmax zu entnehmen. 1003.D 1003.D Das Fahrzeug ist ein Elektro-Deichselhubwagen mit klappbarer Fahrerstandplattform und Sicherheitsbügeln. Eine feste Fahrerstandplattform ist optional möglich. Das Fahrzeug ist für den Einsatz auf ebenem Boden zum Heben und zum Transport von Gütern bestimmt. Es können Paletten mit offener Bodenauflage oder mit Querbrettern außerhalb des Bereiches der Lasträder oder Rollwagen aufgenommen werden. Die Nenntragfähigkeit ist dem Typenschild oder Tragkraftschild Qmax zu entnehmen. Einsatzbeschreibung B1 B1 Baugruppen 2 1 Baugruppen 2 11 1 3 4 5 11 10 10 9 9 8 8 6 6 7 3 6 13 Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung 1 t Fahrschalter 8 t Klappbare Fahrerstandplattform 1 t Fahrschalter 8 t Klappbare Fahrerstandplattform 2 3 t Deichsel o Anzeigeinstrument (CANDIS) t Schaltschloss o Bedientastatur (CANCODE) t Stützrad 9 10 t Rammschutz t Sicherheitsbügel 2 3 9 10 t Rammschutz t Sicherheitsbügel 11 12 t Hauptschalter o Feste Fahrerstandplattform 4 5 11 12 t Hauptschalter o Feste Fahrerstandplattform 13 o Totmannschalter 6 t Deichsel o Anzeigeinstrument (CANDIS) t Schaltschloss o Bedientastatur (CANCODE) t Stützrad 13 o Totmannschalter 6 7 t Antriebsrad t = Serienausstattung o = Zusatzausstattung 7 1003.D 4 5 B2 5 12 13 Bezeichnung 4 6 7 12 Pos. 2 B2 t Antriebsrad t = Serienausstattung o = Zusatzausstattung 1003.D 2 3 Technische Daten 3 Technische Daten Z Angabe der technischen Daten gemäß VDI 2198. Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten. Z Angabe der technischen Daten gemäß VDI 2198. Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten. 3.1 Leistungsdaten 3.1 Leistungsdaten Q c Bezeichnung Tragfähigkeit Lastschwerpunktabstand Fahrgeschwindigkeit, Mitgängerbetrieb mit / ohne Last Fahrgeschwindigkeit, Fahrerstandbetrieb mit / ohne Last Hubzeit mit / ohne Last Senkzeit mit / ohne Last Max. Steigfähigkeit (über 5 min) mit / ohne Last 2.000 kg 600 mm 4,5 km/h 8,6 / 10,6 km/h 3,0 / 2,6 s 2,0 / 3,0 s 8,0 / 15,0 % Q c Bezeichnung Tragfähigkeit Lastschwerpunktabstand Fahrgeschwindigkeit, Mitgängerbetrieb mit / ohne Last Fahrgeschwindigkeit, Fahrerstandbetrieb mit / ohne Last Hubzeit mit / ohne Last Senkzeit mit / ohne Last Max. Steigfähigkeit (über 5 min) mit / ohne Last ** ** * bei fester Standplattform ca. 465 mm Rahmenhöhe 1003.D 1003.D * * ** 2.000 kg 600 mm 4,5 km/h 8,6 / 10,6 km/h 3,0 / 2,6 s 2,0 / 3,0 s 8,0 / 15,0 % B3 * ** bei fester Standplattform ca. 465 mm Rahmenhöhe B3 Abmessungen 3.2 (alle Maße in mm) h13 h2 b5 b3 e b11 a (alle Maße in mm) Bezeichnung gesenkte Höhe der Lastgabel 85 Hub 125 Gabelaußenabstand 510 / 540 / 670 Gabelinnenabstand 170 / 200 / 330 Gabelbreite 170 Spurweite 340 / 370 / 500 Sicherheitsabstand 200 Eigengewicht: siehe Typenschild, Fahrzeug h13 h2 b5 b3 e b11 a Länge einschließlich Gabelrücken I2 = 788 mm (Mitgängerbetrieb) 2 l I 1 3) y11)3) x 1) I6 b12 Wa1)2)3) Ast2)3) l I 1 3) y11)3) x 1) I6 b12 Wa1)2)3) Ast2)3) 1000 1723 1509 814 1000 800 1619 2005 1000 1723 1509 814 1000 800 1619 2005 1150 1873 1659 964 1200 800 1768 2204 1150 1873 1659 964 1200 800 1768 2204 1200 1923 1709 1014 1200 800 1817 2203 1200 1923 1709 1014 1200 800 1817 2203 1400 2193 1979 1214 1400 700 2016 2402 1400 2193 1979 1214 1400 700 2016 2402 1600 2393 2179 1414 1600 1200 2215 2601 1600 2393 2179 1414 1600 1200 2215 2601 1950 2743 2529 1392 2000 800 2193 3001 1950 2743 2529 1392 2000 800 2193 3001 2150 2943 2729 1592 2100 700 2392 3100 2150 2943 2729 1592 2100 700 2392 3100 2400 3193 2979 1840 2400 1200 2639 3399 2400 3193 2979 1840 2400 1200 2639 3399 ) gehoben: ) Mitfahrerbetrieb: 3) Kurzversion B4 Bezeichnung gesenkte Höhe der Lastgabel 85 Hub 125 Gabelaußenabstand 510 / 540 / 670 Gabelinnenabstand 170 / 200 / 330 Gabelbreite 170 Spurweite 340 / 370 / 500 Sicherheitsabstand 200 Eigengewicht: siehe Typenschild, Fahrzeug Länge einschließlich Gabelrücken I2 = 788 mm (Mitgängerbetrieb) - 90 mm 1 ) gehoben: - 90 mm + 388 mm 2 ) Mitfahrerbetrieb: + 388 mm (I2=723 mm): - 65 mm 1003.D 1 Abmessungen 3) Kurzversion B4 (I2=723 mm): - 65 mm 1003.D 3.2 3.3 EN-Normen Dauerschalldruckpegel: 3.3 68 dB(A) EN-Normen Dauerschalldruckpegel: gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871. Z gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871. Z Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen. Vibration: 0,67 m/s2 Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen. Vibration: gemäß EN 13059. Z 68 dB(A) 0,67 m/s2 gemäß EN 13059. Z Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit ermittelt. Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit ermittelt. Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß EN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen. Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß EN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen. Z Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen. Z Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen. 3.4 Einsatzbedingungen 3.4 Einsatzbedingungen Umgebungstemperatur Z - bei Betrieb 5 °C bis 40 °C Bei ständigem Einsatz unter 5 °C oder im Kühlhaus bzw. bei extremen Temperaturoder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich. 1003.D Bei ständigem Einsatz unter 5 °C oder im Kühlhaus bzw. bei extremen Temperaturoder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich. 1003.D Z Umgebungstemperatur - bei Betrieb 5 °C bis 40 °C B5 B5 4 Kennzeichnungsstellen und Typenschilder 15 4 Kennzeichnungsstellen und Typenschilder 16 15 16 17 14 17 14 18 19 Pos. 14 15 16 17 18 19 Z 19 Bezeichnung Typenschild, Fahrzeug Achtung: Betriebsanleitung beachten! (siehe Kapitel C) Nenntragfähigkeit Anschlagpunkt für Kranverladung Typenschild, Batterie UVV-Prüfplakette Pos. 14 15 16 17 18 19 Z Das Typenschild Fahrzeug (14) ist nach Öffnen der Fronthaube (siehe Kapitel F) sichtbar. Bezeichnung Typenschild, Fahrzeug Achtung: Betriebsanleitung beachten! (siehe Kapitel C) Nenntragfähigkeit Anschlagpunkt für Kranverladung Typenschild, Batterie UVV-Prüfplakette Das Typenschild Fahrzeug (14) ist nach Öffnen der Fronthaube (siehe Kapitel F) sichtbar. 1003.D Das Typenschild Batterie (18) ist nach Öffnen der Batteriehaube (siehe Kapitel D) sichtbar. 1003.D Das Typenschild Batterie (18) ist nach Öffnen der Batteriehaube (siehe Kapitel D) sichtbar. B6 18 B6 4.1 Typenschild, Fahrzeug 4.1 31 30 29 28 27 20 21 22 23 24 Typenschild, Fahrzeug 31 30 29 28 27 20 21 22 23 24 25 25 26 Pos. 20 21 22 23 24 25 Pos. 26 27 28 29 30 31 Bezeichnung Hersteller Batteriegewicht min/max in kg Antriebsleistung in kW Lastschwerpunktabstand in mm Baujahr Option Pos. 20 21 22 23 24 25 Z Bezeichnung Typ Serien-Nr. Nenntragfähigkeit in kg Batteriespannung Leergewicht ohne Batterie in kg Hersteller Logo Pos. 26 27 28 29 30 31 Bezeichnung Hersteller Batteriegewicht min/max in kg Antriebsleistung in kW Lastschwerpunktabstand in mm Baujahr Option Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (21) angeben. 1003.D Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (21) angeben. 1003.D Z Bezeichnung Typ Serien-Nr. Nenntragfähigkeit in kg Batteriespannung Leergewicht ohne Batterie in kg Hersteller Logo 26 B7 B7 B8 B8 1003.D 1003.D C Transport und Erstinbetriebnahme C Transport und Erstinbetriebnahme 1 1 F Z Kranverladung Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Gewicht des Fahrzeugs siehe Fahrzeug-Typenschild (siehe Kapitel B). F 2 1 1 1 Z Für die Fahrzeugverladung mit Krangeschirr sind am Rahmen und an der Lastgabel die Anschlagpunkte (1) vorgesehen. – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). – Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) anschlagen. Kranverladung Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Gewicht des Fahrzeugs siehe Fahrzeug-Typenschild (siehe Kapitel B). 2 1 1 1 Für die Fahrzeugverladung mit Krangeschirr sind am Rahmen und an der Lastgabel die Anschlagpunkte (1) vorgesehen. – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). – Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) anschlagen. M Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten so anschlagen, dass es auf keinen Fall verrutschen kann und beim Anheben keine Anbauteile berührt. M Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten so anschlagen, dass es auf keinen Fall verrutschen kann und beim Anheben keine Anbauteile berührt. M Ist die Batteriehaube entsprechend der Abbildung gekennzeichnet, ist wie folgt zu verfahren. M Ist die Batteriehaube entsprechend der Abbildung gekennzeichnet, ist wie folgt zu verfahren. – Batteriehaube (2) mittels Griffmulde hochziehen und umklappen (t), bzw. – Haubenverriegelung durch Niederdrücken entriegeln, Batteriehaube vorklappen, Haubensicherung entriegeln und Batteriehaube herunterklappen und auf Lastgabel ablegen (o) (siehe Kapitel D). Z Im Batterieraum befinden sich ein Kombischlüssel (Ring-Gabel SW19) und eine Demontage-, Montageanleitung für die Transportsicherung. 1003.D Im Batterieraum befinden sich ein Kombischlüssel (Ring-Gabel SW19) und eine Demontage-, Montageanleitung für die Transportsicherung. 1003.D Z – Batteriehaube (2) mittels Griffmulde hochziehen und umklappen (t), bzw. – Haubenverriegelung durch Niederdrücken entriegeln, Batteriehaube vorklappen, Haubensicherung entriegeln und Batteriehaube herunterklappen und auf Lastgabel ablegen (o) (siehe Kapitel D). C1 C1 2 Erstinbetriebnahme 2 Erstinbetriebnahme M Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein. M Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein. Z Für Fahrzeuge ab Februar 2001 wurde eine Transportsicherung eingeführt. Z Für Fahrzeuge ab Februar 2001 wurde eine Transportsicherung eingeführt. F F Befindet sich im Fahrzeug keine Batterie, kann nicht mit Gegenstrom- und Betriebsbremse gebremst werden. Im Bereich der Fronthaube befindet sich ein Hinweisschild für die Transportsicherung (3), diese muss nach dem Einbau der Batterie entfernt werden. Im Bereich der Fronthaube befindet sich ein Hinweisschild für die Transportsicherung (3), diese muss nach dem Einbau der Batterie entfernt werden. – – – – – – – – Klappbare Standplattform herunterklappen. Fronthaube öffnen (siehe Kapitel F). Mutter M12 (SW19) lösen und Transportsicherung entfernen. Für spätere Transporte ohne Batterie ist die Transportsicherung am Fahrzeug zu belassen. Klappbare Standplattform herunterklappen. Fronthaube öffnen (siehe Kapitel F). Mutter M12 (SW19) lösen und Transportsicherung entfernen. Für spätere Transporte ohne Batterie ist die Transportsicherung am Fahrzeug zu belassen. 1003.D 3 1003.D 3 C2 Befindet sich im Fahrzeug keine Batterie, kann nicht mit Gegenstrom- und Betriebsbremse gebremst werden. C2 Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen: Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen: – – – – – – – – Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand prüfen. Ggf. Batterie einbauen, Batteriekabel nicht beschädigen. Batterie laden (siehe Kapitel D). Ggf. Einstellung des Kombi-Instrumentes auf Übereinstimmung mit dem Batterietyp prüfen (siehe Kapitel D). – Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand prüfen. Ggf. Batterie einbauen, Batteriekabel nicht beschädigen. Batterie laden (siehe Kapitel D). Ggf. Einstellung des Kombi-Instrumentes auf Übereinstimmung mit dem Batterietyp prüfen (siehe Kapitel D). – Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). Z Nach dem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder. Z Nach dem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder. 3 Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen 3 Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen F Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten. F Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten. Muss das Fahrzeug nach dem Auftreten einer Störung, die den Fahrbetrieb beeinflusst, noch bewegt werden, ist wie folgt vorzugehen: – Hauptschalter in Stellung „Aus“. – Schaltschloss in Stellung „Aus“ und Schlüssel abziehen. – Fahrzeug gegen Wegrollen sichern. – Fronthaube öffnen und ablegen (siehe Kapitel F) – Kontermuttern (5) lösen und Schrauben (4) anziehen. 4 – Hauptschalter in Stellung „Aus“. – Schaltschloss in Stellung „Aus“ und Schlüssel abziehen. – Fahrzeug gegen Wegrollen sichern. – Fronthaube öffnen und ablegen (siehe Kapitel F) – Kontermuttern (5) lösen und Schrauben (4) anziehen. 5 Die Bremse wird gelüftet und das Fahrzeug kann verfahren werden. 4 5 Die Bremse wird gelüftet und das Fahrzeug kann verfahren werden. F Am Zielort Bremsanlage in ursprünglichen Zustand bringen! Das Fahrzeug darf nicht mit gelüfteter Bremse abgestellt werden! Am Zielort Bremsanlage in ursprünglichen Zustand bringen! Das Fahrzeug darf nicht mit gelüfteter Bremse abgestellt werden! – Schrauben (4) wieder ca. 5 mm herausdrehen und mit Kontermuttern (5) sichern. Bremszustand ist wieder hergestellt. Bremszustand ist wieder hergestellt. 1003.D – Schrauben (4) wieder ca. 5 mm herausdrehen und mit Kontermuttern (5) sichern. 1003.D F Muss das Fahrzeug nach dem Auftreten einer Störung, die den Fahrbetrieb beeinflusst, noch bewegt werden, ist wie folgt vorzugehen: C3 C3 C4 C4 1003.D 1003.D D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel 1 1 F M Vor allen Arbeiten an den Batterien muss das Fahrzeug gesichert abgestellt werden (siehe Kapitel E). Vor allen Arbeiten an den Batterien muss das Fahrzeug gesichert abgestellt werden (siehe Kapitel E). Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der Durchführung zu beachten. Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der Durchführung zu beachten. Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muss belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen. Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muss belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen. Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden. Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden. Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen. Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen. M Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, dass das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann. F Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund muss bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden. Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen, sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen, bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren. M Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden. F Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluss auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig. 1003.D F Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, dass das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann. Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund muss bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden. Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen, sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen, bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren. Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden. Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluss auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig. 1003.D M Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien D1 D1 2 Batterietypen 2 Die Batterietypen entsprechen der EN 60254-2. Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen vorgesehen sind: Batterietyp 24 V-Batterie 24 V-Batterie (leistungsgesteigert) Batterieraum ca. 225 mm 3 EPzB 300 Ah Batterietypen Die Batterietypen entsprechen der EN 60254-2. Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen vorgesehen sind: Batterieraum ca. 295 mm 3 EPzS 345 Ah Batterietyp 24 V-Batterie 24 V-Batterie (leistungsgesteigert) 3 EPzS 375 Ah Batterieraum ca. 225 mm 3 EPzB 300 Ah Batterieraum ca. 295 mm 3 EPzS 345 Ah 3 EPzS 375 Ah Das Batteriegewicht ist auf dem Typenschild der Batterie angegeben. Das Batteriegewicht ist auf dem Typenschild der Batterie angegeben. Je nach Batterietyp sind auch leistungsgesteigerte und wartungsfreie Batterien einsetzbar. Je nach Batterietyp sind auch leistungsgesteigerte und wartungsfreie Batterien einsetzbar. F Beim Wechsel / Einbau der Batterie ist auf festen Sitz im Batterieraum des Fahrzeuges zu achten. F Beim Wechsel / Einbau der Batterie ist auf festen Sitz im Batterieraum des Fahrzeuges zu achten. 3 Batterie freilegen 3 Batterie freilegen F Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). F Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). 3.1 Standardausführung 3.1 Standardausführung – Hauptschalter (1) in Stellung „Aus“. – Batteriehaube (2) mittels Griffmulde (3) hochziehen und umklappen. – Hauptschalter (1) in Stellung „Aus“. – Batteriehaube (2) mittels Griffmulde (3) hochziehen und umklappen. 2 2 3 3 D2 1003.D 1 1003.D 1 D2 3.2 Seitliche Batterieentnahme (o) 3.2 – Hauptschalter (7) in Stellung „AUS“. – Haubenverriegelung (4) durch Niederdrücken entriegeln, Batteriehaube (5) vorklappen und Haubensicherung (6) entriegeln r. – Batteriehaube (5) herunterklappen und auf der Lastgabel ablegen. 4 7 6 Seitliche Batterieentnahme (o) – Hauptschalter (7) in Stellung „AUS“. – Haubenverriegelung (4) durch Niederdrücken entriegeln, Batteriehaube (5) vorklappen und Haubensicherung (6) entriegeln r. – Batteriehaube (5) herunterklappen und auf der Lastgabel ablegen. 6 4 6 6 1003.D 5 1003.D 5 7 D3 D3 4 Batterie laden 4 – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). F – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). F Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug erfolgen. – Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). F F Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers ist unbedingt Folge zu leisten. Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers ist unbedingt Folge zu leisten. – Batteriestecker (8) herausziehen. – Ggf. vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen. – Ladekabel (9) mit dem Batteriestecker (8) verbinden und Ladegerät einschalten. M Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden. Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden. 8 9 9 1003.D 8 1003.D D4 Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug erfolgen. – Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). – Batteriestecker (8) herausziehen. – Ggf. vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen. – Ladekabel (9) mit dem Batteriestecker (8) verbinden und Ladegerät einschalten. M Batterie laden D4 5 F Batterie aus- und einbauen 5 F Fahrzeug muss waagerecht (gegen Wegrollen gesichert) stehen. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. Batteriestecker bzw. Batteriekabel so ablegen, dass sie beim Herausziehen der Batterie nicht am Fahrzeug hängen bleiben. Batterie aus- und einbauen Fahrzeug muss waagerecht (gegen Wegrollen gesichert) stehen. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. Batteriestecker bzw. Batteriekabel so ablegen, dass sie beim Herausziehen der Batterie nicht am Fahrzeug hängen bleiben. Z Bei Batterietransport mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr muss einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Haken sind an der Batterie an den Anschlagösen (12) so anzubringen, dass sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können. Z Bei Batterietransport mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr muss einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Haken sind an der Batterie an den Anschlagösen (12) so anzubringen, dass sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können. 5.1 Ausbau Standardausführung 5.1 Ausbau Standardausführung – – – – – Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). Schraube (10) an der Batteriehalterung (11) lösen, anheben und herausziehen. Batteriehalterung anheben und herausziehen. Batterie abklemmen. Krangeschirr an den Anschlagösen (12) befestigen und Batterie herausheben. – – – – – Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). Schraube (10) an der Batteriehalterung (11) lösen, anheben und herausziehen. Batteriehalterung anheben und herausziehen. Batterie abklemmen. Krangeschirr an den Anschlagösen (12) befestigen und Batterie herausheben. 11 11 10 10 1003.D 12 1003.D 12 D5 D5 5.2 Ausbau „Seitliche Batterieentnahme“ (o) 5.2 – Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). – Um die Batteriehalterung (13) zu entlasten, Batterie gegen Rahmen drücken. – Batteriehalterung anheben r, ein kurzes Stück in den Rahmen hineinschieben p, anheben r und herausziehen u. – Batterie abklemmen. – Batterie seitlich auf die Batteriewechselstation ziehen. F Ausbau „Seitliche Batterieentnahme“ (o) – Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). – Um die Batteriehalterung (13) zu entlasten, Batterie gegen Rahmen drücken. – Batteriehalterung anheben r, ein kurzes Stück in den Rahmen hineinschieben p, anheben r und herausziehen u. – Batterie abklemmen. – Batterie seitlich auf die Batteriewechselstation ziehen. F Betriebsanleitung der Batteriewechselstation beachten! Betriebsanleitung der Batteriewechselstation beachten! 13 13 Z Die Batterie kann ebenfalls mit Hilfe des Krangeschirrs entnommen werden. Z Die Batterie kann ebenfalls mit Hilfe des Krangeschirrs entnommen werden. 5.3 Einbau der Batterie 5.3 Einbau der Batterie Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. F Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. F Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. Bei der Standardausführung muss vor der Inbetriebnahme die Batteriehalterung (11) mittels Schraube (10) festgeschraubt und die Batteriehaube durch die Haubenverriegelung sicher geschlossen sein! Beim Fahrzeug mit seitlicher Batterieentnahme vor Wiederinbetriebnahme kontrollieren, ob: D6 1003.D – die Batteriehalterung eingelegt ist, – die Batteriehaube sicher geschlossen ist. 1003.D – die Batteriehalterung eingelegt ist, – die Batteriehaube sicher geschlossen ist. Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. Bei der Standardausführung muss vor der Inbetriebnahme die Batteriehalterung (11) mittels Schraube (10) festgeschraubt und die Batteriehaube durch die Haubenverriegelung sicher geschlossen sein! Beim Fahrzeug mit seitlicher Batterieentnahme vor Wiederinbetriebnahme kontrollieren, ob: D6 E Bedienung E Bedienung 1 1 F Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind. Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind. Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muss über seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen. Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muss über seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen. Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für das Flurförderzeug verantwortlich. Er muss Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder gehoben werden. Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für das Flurförderzeug verantwortlich. Er muss Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder gehoben werden. Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden. Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden. Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen. Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen. Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B. Gabelzinken oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann. Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B. Gabelzinken oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann. F Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muss rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich zum Stillstand zu bringen. Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten. 1003.D 1003.D Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten. Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muss rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich zum Stillstand zu bringen. E1 E1 Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement 1 2 3 4 5 6 7 8 9 t Mitgängerbetrieb: – Standplattform in oberer Stellung: Mitgänger-Fahrgeschwindigkeit wird auf max. 4,5 km/h begrenzt. Mitfahrerbetrieb, Standplattform hat Totmanntaster Funktion: – Standplattform in unterer Stellung und unbelastet: Funktion Fahren gesperrt. – Standplattform in unterer Stellung und durch Bediener belastet: Funktion Fahren freigegeben. Sicherheitsbügel t Bei nicht ausgeklappten Sicherheitsbügeln in Verbindung mit belasteter, ausgeklappter Standplattform: Fahrgeschwindigkeit wird auf max. 4,5 km/h begrenzt. Hauptschalter (Notaus) t Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug wird zwangsgebremst. Auffahrsicherheitstaster t Mitgängerbetrieb: Sicherheitsfunktion, die bei Betätigung das Fahrzeug für ca. 5 s in die Fahrtrichtung (R) zwingt und dann so lange abschaltet, bis der Fahrregler kurzzeitig in die neutrale Position gebracht wurde. Mitfahrerbetrieb: Ohne Funktion Fahrregler t Fahrrichtung und Geschwindigkeit steuern (siehe Abschnitt 4.2). Anzeigeinstrument (CANDIS) o Betriebsstundenanzeige Anzeige der Batteriekapazität Zeigt die Restkapazität der Batterie und die bereits geleisteten Betriebsstunden des Fahzeugs an Schaltschloss t Steuerstrom ein- und ausschalten. Durch Abziehen des Schlüssels ist das Fahrzeug gegen Einschalten durch Unbefugte gesichert. Bedientastatur (CANCODE) o Codeeinstellungen Freigabe des Fahrprogramms Deichsel t Schwenkbare Deichsel; Lenken und Bremsen: – Schwenken in Bremsbereich (B): Das Fahrzeug wird mechanisch gebremst. – Schwenken in Fahrbereich (F): Die mechanische Bremse wird gelöst und das Fahrzeug ist fahrbereit. o = Zusatzausstattung Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement Funktion Klappbare Standplattform t = Serienausstattung E2 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 t = Serienausstattung E2 Funktion t Mitgängerbetrieb: – Standplattform in oberer Stellung: Mitgänger-Fahrgeschwindigkeit wird auf max. 4,5 km/h begrenzt. Mitfahrerbetrieb, Standplattform hat Totmanntaster Funktion: – Standplattform in unterer Stellung und unbelastet: Funktion Fahren gesperrt. – Standplattform in unterer Stellung und durch Bediener belastet: Funktion Fahren freigegeben. Sicherheitsbügel t Bei nicht ausgeklappten Sicherheitsbügeln in Verbindung mit belasteter, ausgeklappter Standplattform: Fahrgeschwindigkeit wird auf max. 4,5 km/h begrenzt. Hauptschalter (Notaus) t Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug wird zwangsgebremst. Auffahrsicherheitstaster t Mitgängerbetrieb: Sicherheitsfunktion, die bei Betätigung das Fahrzeug für ca. 5 s in die Fahrtrichtung (R) zwingt und dann so lange abschaltet, bis der Fahrregler kurzzeitig in die neutrale Position gebracht wurde. Mitfahrerbetrieb: Ohne Funktion Fahrregler t Fahrrichtung und Geschwindigkeit steuern (siehe Abschnitt 4.2). Anzeigeinstrument (CANDIS) o Betriebsstundenanzeige Anzeige der Batteriekapazität Zeigt die Restkapazität der Batterie und die bereits geleisteten Betriebsstunden des Fahzeugs an Schaltschloss t Steuerstrom ein- und ausschalten. Durch Abziehen des Schlüssels ist das Fahrzeug gegen Einschalten durch Unbefugte gesichert. Bedientastatur (CANCODE) o Codeeinstellungen Freigabe des Fahrprogramms Deichsel t Schwenkbare Deichsel; Lenken und Bremsen: – Schwenken in Bremsbereich (B): Das Fahrzeug wird mechanisch gebremst. – Schwenken in Fahrbereich (F): Die mechanische Bremse wird gelöst und das Fahrzeug ist fahrbereit. Klappbare Standplattform o = Zusatzausstattung 1003.D Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente 1003.D 2 4 4 5 3 5 3 9 8 6 7 2 10 2 10 11 1 12 12 9 8 6 7 11 10 10 11 1 9 10 12 11 9 10 10 5 10 5 14 11 12 12 11 5 14 13 11 12 12 11 5 13 18 18 15 16 19 17 15 16 1003.D 17 1003.D 19 12 E3 E3 Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement Funktion Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement Funktion 10 Taster-Warnsignal (Hupe) t Warnsignal auslösen. 10 Taster-Warnsignal (Hupe) t Warnsignal auslösen. 11 Taster „Senken“ t Lastgabel wird gesenkt. 11 Taster „Senken“ t Lastgabel wird gesenkt. 12 Taster „Heben“ t Lastgabel wird gehoben. 12 Taster „Heben“ t Lastgabel wird gehoben. 13 Bremstaster (Variante „Gefederte Standplattform“) o Notstop und Betriebsbremse 13 Bremstaster (Variante „Gefederte Standplattform“) o Notstop und Betriebsbremse 14 Deichsel (elektrische Lenkung) o Lenkung 14 Deichsel (elektrische Lenkung) o Lenkung 15 Starre Sicherheitsbügel o Nur Mitfahrerbetrieb möglich. 15 Starre Sicherheitsbügel o Nur Mitfahrerbetrieb möglich. 16 Totmannschalter o Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel: – Totmannschalter betätigt: Fahren freigegeben. – Totmannschalter freigegeben: Fahrzeug rollt aus. Fahrzeug mit starrer Deichsel: – Totmannschalter betätigt: Fahrzeug fahrbereit. – Totmannschalter freigegeben: Fahrzeug bremst ab. 16 Totmannschalter o Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel: – Totmannschalter betätigt: Fahren freigegeben. – Totmannschalter freigegeben: Fahrzeug rollt aus. Fahrzeug mit starrer Deichsel: – Totmannschalter betätigt: Fahrzeug fahrbereit. – Totmannschalter freigegeben: Fahrzeug bremst ab. (Funktion abhängig von der Deichselvariante) (Funktion abhängig von der Deichselvariante) 17 Feste Standplattform o Nur Mitfahrerbetrieb möglich. 17 Feste Standplattform o Nur Mitfahrerbetrieb möglich. 18 Starre Sicherheitsbügel (Variante „Gefederte Standplattform“) o Nur Mitfahrerbetrieb möglich. 18 Starre Sicherheitsbügel (Variante „Gefederte Standplattform“) o Nur Mitfahrerbetrieb möglich. 19 Feste Standplattform (gefedert) o Mitfahrerbetrieb bei belasteter Standplattform (Variante „Gefederte Standplattform“) 19 Feste Standplattform (gefedert) o Mitfahrerbetrieb bei belasteter Standplattform (Variante „Gefederte Standplattform“) t = Serienausstattung E4 o = Zusatzausstattung 1003.D o = Zusatzausstattung 1003.D t = Serienausstattung E4 4 4 5 3 5 3 9 8 6 7 2 10 2 10 11 1 12 12 9 8 6 7 11 10 10 11 1 9 10 12 11 9 10 10 5 10 5 14 11 12 12 11 5 14 13 11 12 12 11 5 13 18 18 15 16 19 17 15 16 1003.D 17 1003.D 19 12 E5 E5 F Fahrzeug in Betrieb nehmen 3 F Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben werden darf, muss sich der Fahrer davon überzeugen, dass sich niemand im Gefahrenbereich befindet. Fahrzeug in Betrieb nehmen Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben werden darf, muss sich der Fahrer davon überzeugen, dass sich niemand im Gefahrenbereich befindet. Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme – Gesamtes Fahrzeug (insbesondere Räder und Lastaufnahmemittel) auf offensichtliche Beschädigungen sichtprüfen. – Lenkspiel prüfen. – Batteriebefestigung und Kabelanschlüsse sichtprüfen. – Gesamtes Fahrzeug (insbesondere Räder und Lastaufnahmemittel) auf offensichtliche Beschädigungen sichtprüfen. – Lenkspiel prüfen. – Batteriebefestigung und Kabelanschlüsse sichtprüfen. 3.1 Fahrzeugvarianten 3.1 Fahrzeugvarianten F Die Inbetriebnahme und Bedienung des Fahrzeugs ist je nach Fahrzeugvariante und Ausstattung unterschiedlich. F Die Inbetriebnahme und Bedienung des Fahrzeugs ist je nach Fahrzeugvariante und Ausstattung unterschiedlich. Fahrzeugeinrichtung Deichsel Lenkung Sicherheitsbügel Betriebsart – klappbar – starr – Mitgänger – Mitfahrer Beim Hochklappen der klappbaren Standplattform (soweit vorhanden) nicht zwischen Standplattform und Fahrzeugwandung greifen. Bremsfunktion prüfen (siehe Abschnitt 4.2). Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit. Das Anzeigeinstrument (CANDIS) (6) zeigt die vorhandene Batteriekapazität an. E6 -- t t o t -- -- t t -- -- t t Deichsel Lenkung Sicherheitsbügel Betriebsart Fahrzeug einschalten – Hauptschalter (3) herausziehen. – Schaltschloss (7) mit Schlüssel in Stellung „I“ schalten. – Warnsignal (Hupe) (10) auf Funktion prüfen. F o t Fahrzeugeinrichtung 3.2 3 10 67 – schwenkbar – starr – mechanisch – elektrisch Fahrzeugvariante klappbare feste gefederte Standplattform Standplattform Standplattform -t t -o t -t t – klappbar – starr – Mitgänger – Mitfahrer F 8 Beim Hochklappen der klappbaren Standplattform (soweit vorhanden) nicht zwischen Standplattform und Fahrzeugwandung greifen. Bremsfunktion prüfen (siehe Abschnitt 4.2). Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit. Das Anzeigeinstrument (CANDIS) (6) zeigt die vorhandene Batteriekapazität an. E6 o t -- t t o t -- -- t t -- -- t t Fahrzeug einschalten – Hauptschalter (3) herausziehen. – Schaltschloss (7) mit Schlüssel in Stellung „I“ schalten. – Warnsignal (Hupe) (10) auf Funktion prüfen. 1003.D 3.2 – schwenkbar – starr – mechanisch – elektrisch Fahrzeugvariante klappbare feste gefederte Standplattform Standplattform Standplattform -t t -o t -t t 3 10 67 8 1003.D 3 4 Arbeiten mit dem Flurförderzeug 4 Arbeiten mit dem Flurförderzeug 4.1 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb 4.1 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muss die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muss er z.B. in Kurven, an und in engen Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er muss stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich ist verboten. Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muss die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muss er z.B. in Kurven, an und in engen Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er muss stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich ist verboten. Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muss in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muss das Flurförderzeug mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muss eine zweite Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen. Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muss in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muss das Flurförderzeug mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muss eine zweite Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen. Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und griffig sind und gemäß den technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren werden können. Dabei ist die Ladeeinheit stets bergseitig zu führen. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an Steigungen bzw. Gefällen ist verboten. Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter Bremsbereitschaft befahren werden. Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und griffig sind und gemäß den technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren werden können. Dabei ist die Ladeeinheit stets bergseitig zu führen. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an Steigungen bzw. Gefällen ist verboten. Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter Bremsbereitschaft befahren werden. Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muss mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt. Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht, und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen. Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muss mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt. Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht, und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen. Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die Spitze des Gabelträgers oder Lastschutzgitters gestapelt sind. Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die Spitze des Gabelträgers oder Lastschutzgitters gestapelt sind. Schleppen von Anhängern: Die für das Flurförderzeug angegebene maximale Anhängelast für ungebremste und/oder gebremste Anhänger darf nicht überschritten werden. Die Ladung des Anhängers muss ordnungsgemäß gesichert sein und darf die für die Fahrwege zugelassenen Abmessungen nicht überschreiten. Nach dem Ankuppeln muss der Fahrer vor Fahrtantritt prüfen, dass die Anhängekupplung gegen Lösen gesichert ist. Schleppende Flurförderzeuge müssen so betrieben werden, dass ein sicheres Fahren und Abbremsen des Schleppzuges bei allen Fahrbewegungen gewährleistet ist. Schleppen von Anhängern: Die für das Flurförderzeug angegebene maximale Anhängelast für ungebremste und/oder gebremste Anhänger darf nicht überschritten werden. Die Ladung des Anhängers muss ordnungsgemäß gesichert sein und darf die für die Fahrwege zugelassenen Abmessungen nicht überschreiten. Nach dem Ankuppeln muss der Fahrer vor Fahrtantritt prüfen, dass die Anhängekupplung gegen Lösen gesichert ist. Schleppende Flurförderzeuge müssen so betrieben werden, dass ein sicheres Fahren und Abbremsen des Schleppzuges bei allen Fahrbewegungen gewährleistet ist. 1003.D Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben. Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden. 1003.D Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben. Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden. E7 E7 F 4.2 F Beim Fahren und Lenken, insbesondere außerhalb der Fahrzeugkontur, ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. Im Mitgängerbetrieb auf ausreichenden Abstand zum Fahrzeug achten. E8 Fahren, Lenken, Bremsen Beim Fahren und Lenken, insbesondere außerhalb der Fahrzeugkontur, ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. Im Mitgängerbetrieb auf ausreichenden Abstand zum Fahrzeug achten. Die elektrische Lenkanlage bildet ein sich selbst überwachendes System. Die elektrische Lenkanlage bildet ein sich selbst überwachendes System. Dabei überprüft die Lenksteuerung die Häufigkeit von auftretenden Fehlern über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Wird ein Fehler mehrmals in diesem Zeitraum erkannt, reduziert die Lenksteuerung die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges auf Langsamfahrt. In einem solchem Fehlerfall wird die Fahrtgeschwindigkeit durch Einund Ausschalten des Fahrzeuges nicht wieder auf Normalfahrt zurückgesetzt. Das verhindert, dass ein aufgetretener Fehler ohne ihn zu beheben gelöscht wird. Dabei überprüft die Lenksteuerung die Häufigkeit von auftretenden Fehlern über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Wird ein Fehler mehrmals in diesem Zeitraum erkannt, reduziert die Lenksteuerung die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges auf Langsamfahrt. In einem solchem Fehlerfall wird die Fahrtgeschwindigkeit durch Einund Ausschalten des Fahrzeuges nicht wieder auf Normalfahrt zurückgesetzt. Das verhindert, dass ein aufgetretener Fehler ohne ihn zu beheben gelöscht wird. Da es sich bei der Lenkanlage um sicherheitsrelevante Komponenten handelt, muss der aufgetretene Fehler von geschultem Servicepersonal behoben werden. Da es sich bei der Lenkanlage um sicherheitsrelevante Komponenten handelt, muss der aufgetretene Fehler von geschultem Servicepersonal behoben werden. Notaus Notaus Hauptschalter (3) nach unten drücken. Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet. Hauptschalter (3) nach unten drücken. Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet. Notstop Notstop Die Notstopfunktion wird je nach Fahrzeugvariante, wie nachfolgend beschrieben, auf unterschiedliche Weise ausgelöst. Die Notstopfunktion wird je nach Fahrzeugvariante, wie nachfolgend beschrieben, auf unterschiedliche Weise ausgelöst. Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel (t): Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel (t): Beim Loslassen der Deichsel (9) erfolgt eine Zwangsbremsung (Notstop) - die Deichsel schwenkt selbsttätig in den oberen Bremsbereich (B). Beim Loslassen der Deichsel (9) erfolgt eine Zwangsbremsung (Notstop) - die Deichsel schwenkt selbsttätig in den oberen Bremsbereich (B). F Schwenkt die Deichsel verlangsamt in die Bremsstellung, muss die Ursache beseitigt werden. Ggf. ist die Rückstellfeder zu erneuern! Schwenkt die Deichsel verlangsamt in die Bremsstellung, muss die Ursache beseitigt werden. Ggf. ist die Rückstellfeder zu erneuern! Fahrzeug mit starrer Deichsel (o): Fahrzeug mit starrer Deichsel (o): Die Notstopfunktion wird ausgelöst durch die Freigabe des Totmannschalters (16) in der Standplattform. Die Notstopfunktion wird ausgelöst durch die Freigabe des Totmannschalters (16) in der Standplattform. Fahrzeug mit starrer Deichsel und gefederter Standplattform (Variante „Gefederte Standplattform“) (o): Fahrzeug mit starrer Deichsel und gefederter Standplattform (Variante „Gefederte Standplattform“) (o): Die Notstopfunktion wird ausgelöst durch: Die Notstopfunktion wird ausgelöst durch: – Betätigung des Bremstasters (13) an der Deichsel. – Betätigung des Bremstasters (13) an der Deichsel. Verlassen der Standplattform (17). Verlassen der Standplattform (17). 1003.D F Fahren, Lenken, Bremsen 1003.D 4.2 E8 B 3 4 5 9 F B 3 R 4 0 9 F R 0 V V R R B B 2.1 2.1 2.2 2.2 V V 1 1 14 14 9 9 13 13 19 16 1003.D 19 1003.D 5 15 E9 16 15 E9 F Z Fahren Fahren Es wird zwischen zwei Fahrbetriebsarten unterschieden: Es wird zwischen zwei Fahrbetriebsarten unterschieden: Fahrzeug mit klappbarer Standplattform und schwenkbarer Deichsel. Fahrzeug mit klappbarer Standplattform und schwenkbarer Deichsel. F Beim Hochklappen der Standplattform nicht zwischen Standplattform und Fahrzeugwandung greifen. – Mitgängerbetrieb: Sicherheitsbügel (2.1) und (2.2) nach innen schwenken (zuerst Sicherheitsbügel 2.2), Standplattform (1) hochklappen. Fahrzeug kann nur mit der reduzierten Fahrgeschwindigkeit betrieben werden. – Mitfahrerbetrieb: Sicherheitsbügel (2.1) und (2.2) nach außen schwenken, Standplattform (1) herunterklappen. Fahrzeug kann mit der maximalen Fahrgeschwindigkeit betrieben werden. – Mitgängerbetrieb: Sicherheitsbügel (2.1) und (2.2) nach innen schwenken (zuerst Sicherheitsbügel 2.2), Standplattform (1) hochklappen. Fahrzeug kann nur mit der reduzierten Fahrgeschwindigkeit betrieben werden. – Mitfahrerbetrieb: Sicherheitsbügel (2.1) und (2.2) nach außen schwenken, Standplattform (1) herunterklappen. Fahrzeug kann mit der maximalen Fahrgeschwindigkeit betrieben werden. Allgemein: Allgemein: – Deichsel (9) in Fahrbereich (F) schwenken. – Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen. – Deichsel (9) in Fahrbereich (F) schwenken. – Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen. Z Die Fahrfunktion ist bei unbelasteter Standplattform und nicht ausgeschwenkten Sicherheitsbügeln gesperrt. Bei belasteter Standplattform und nicht ausgeschwenkten Sicherheitsbügeln kann das Fahrzeug nur mit reduzierter Fahrgeschwindigkeit betrieben werden. o Fahrzeug mit fester Standplattform: – – – – F Die Fahrfunktion ist bei unbelasteter Standplattform und nicht ausgeschwenkten Sicherheitsbügeln gesperrt. Bei belasteter Standplattform und nicht ausgeschwenkten Sicherheitsbügeln kann das Fahrzeug nur mit reduzierter Fahrgeschwindigkeit betrieben werden. o Fahrzeug mit fester Standplattform: Standplattform (19) betreten. Totmanntaster (16) betätigen. Deichsel (14) in Fahrbereich (F) schwenken. Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen. – – – – Standplattform (19) betreten. Totmanntaster (16) betätigen. Deichsel (14) in Fahrbereich (F) schwenken. Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen. Fahrzeug mit fester Standplattform und starrer Deichsel (o): Fahrzeug mit fester Standplattform und starrer Deichsel (o): – Standplattform (19) betreten. – Totmannschalter (16) betätigen. – Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen. – Standplattform (19) betreten. – Totmannschalter (16) betätigen. – Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen. Fahrzeug mit fester abgesenkter gefederter Standplattform (Variante „Gefederte Standplattform“) (o): Fahrzeug mit fester abgesenkter gefederter Standplattform (Variante „Gefederte Standplattform“) (o): – gefederte Standplattform (19) betreten. – Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen. – gefederte Standplattform (19) betreten. – Fahrregler (5) in die gewünschte Fahrtrichtung (V) oder (R) drehen. F Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. Beim Fahren durch Pendeltore o. ä. darauf achten, dass die Torflügel nicht die Auffahrsicherheitstaste (13) betätigen. Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. Beim Fahren durch Pendeltore o. ä. darauf achten, dass die Torflügel nicht die Auffahrsicherheitstaste (13) betätigen. 1003.D – Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3). 1003.D – Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3). E 10 Beim Hochklappen der Standplattform nicht zwischen Standplattform und Fahrzeugwandung greifen. E 10 B 3 4 5 9 F B 3 R 4 0 9 F R 0 V V R R B B 2.1 2.1 2.2 2.2 V V 1 1 14 14 9 9 13 13 19 16 1003.D 19 1003.D 5 15 E 11 16 15 E 11 Lenken F Lenken F In engen Kurven steht der Fahrer über den Außenkonturen des Fahrzeugs. – Deichsel (9, 14) nach links oder rechts schwenken. Bremsen Bremsen F Das Bremsverhalten des Fahrzeugs hängt wesentlich von den Fahrbahnverhältnissen ab. Der Fahrer muss dies in seinem Fahrverhalten berücksichtigen. E 12 Das Bremsverhalten des Fahrzeugs hängt wesentlich von den Fahrbahnverhältnissen ab. Der Fahrer muss dies in seinem Fahrverhalten berücksichtigen. Das Fahrzeug kann auf zwei Arten gebremst werden: Das Fahrzeug kann auf zwei Arten gebremst werden: – Mit Gegenstrombremse – Mit Betriebsbremse – Mit Gegenstrombremse – Mit Betriebsbremse Bremsen mit der Gegenstrombremse: Bremsen mit der Gegenstrombremse: Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel (t): Fahrzeug mit schwenkbarer Deichsel (t): – Fahrregler (5) in die entgegengesetzte Fahrtrichtung drehen, bis das Fahrzeug steht. – Fahrregler (5) in die entgegengesetzte Fahrtrichtung drehen, bis das Fahrzeug steht. Das Fahrzeug wird mit Gegenstrom gebremst. Das Fahrzeug wird mit Gegenstrom gebremst. Bremsen mit der Betriebsbremse: Bremsen mit der Betriebsbremse: – Deichsel (9, 14) in einen der Bremsbereiche (B) schwenken. – Deichsel (9, 14) in einen der Bremsbereiche (B) schwenken. Der Fahrmotor wird mechanisch mit der Motorbremse gebremst. Beim abgestellten Fahrzeug wirkt die Betriebsbremse als Feststellbremse. Der Fahrmotor wird mechanisch mit der Motorbremse gebremst. Beim abgestellten Fahrzeug wirkt die Betriebsbremse als Feststellbremse. Z Beim Loslassen der Deichsel schwenkt diese in den oberen Bremsbereich (B). Fahrzeug mit starrer Deichsel (o): Beim Loslassen der Deichsel schwenkt diese in den oberen Bremsbereich (B). Fahrzeug mit starrer Deichsel (o): – Fußschalter (17) in der Standplattform freigeben. – Fußschalter (17) in der Standplattform freigeben. Fahrzeugvariante „Gefederte Standplattform“ (o): Fahrzeugvariante „Gefederte Standplattform“ (o): Bremstaster (13) im Deichselkopf betätigen. Bremstaster (13) im Deichselkopf betätigen. 1003.D Z – Deichsel (9, 14) nach links oder rechts schwenken. 1003.D F In engen Kurven steht der Fahrer über den Außenkonturen des Fahrzeugs. E 12 B 3 4 5 9 F B 3 R 4 0 9 F R 0 V V R R B B 2.1 2.1 2.2 2.2 V V 1 1 14 14 9 9 13 13 19 16 1003.D 19 1003.D 5 15 E 13 16 15 E 13 4.3 Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten 4.3 Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten M Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, dass sie ordnungsgemäß palettiert ist und die zugelassene Tragfähigkeit des Fahrzeugs nicht überschreitet. M Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, dass sie ordnungsgemäß palettiert ist und die zugelassene Tragfähigkeit des Fahrzeugs nicht überschreitet. – Fahrzeug mit den Gabelzinken so weit wie möglich unter die Ladeeinheit fahren. Die Queraufnahme von Langgut ist nicht zulässig. M Die Ladeeinheit so aufnehmen, dass diese nicht wesentlich (< 50 mm) über die Spitzen der Gabelzinken hinausragt. – Fahrzeug mit den Gabelzinken so weit wie möglich unter die Ladeeinheit fahren. Die Queraufnahme von Langgut ist nicht zulässig. 11 12 12 M 11 Heben und Senken E 14 11 12 12 11 Heben und Senken Z Mit den Tastern „Heben“ bzw. „Senken“ erfolgt die Hub- bzw. die Senkbewegung mit fest eingestellter Geschwindigkeit. Mit den Tastern „Heben“ bzw. „Senken“ erfolgt die Hub- bzw. die Senkbewegung mit fest eingestellter Geschwindigkeit. Heben – Taster „Heben“ (12) betätigen. Taster halten, bis Hubhöhe erreicht ist. – Taster „Heben“ (12) betätigen. Taster halten, bis Hubhöhe erreicht ist. Senken Senken – Taster „Senken“ (11) betätigen, die Lastgabel wird abgesenkt. – Taster „Senken“ (11) betätigen, die Lastgabel wird abgesenkt. 1003.D Heben 1003.D Z Die Ladeeinheit so aufnehmen, dass diese nicht wesentlich (< 50 mm) über die Spitzen der Gabelzinken hinausragt. E 14 4.4 Fahrzeug gesichert abstellen Wird das Fahrzeug verlassen, muss es gesichert abgestellt werden, auch wenn die Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist. – Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen. – Lastgabel vollständig absenken. – Schaltschloss (7) in Stellung „0“ schalten und Schlüssel abziehen. – Hauptschalter (3) in Stellung „AUS“ drücken. – Klappbare Sicherheitsbügel (soweit vorhanden) einklappen. F 4.4 Fahrzeug gesichert abstellen Wird das Fahrzeug verlassen, muss es gesichert abgestellt werden, auch wenn die Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist. 3 7 – Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen. – Lastgabel vollständig absenken. – Schaltschloss (7) in Stellung „0“ schalten und Schlüssel abziehen. – Hauptschalter (3) in Stellung „AUS“ drücken. – Klappbare Sicherheitsbügel (soweit vorhanden) einklappen. 8 F Beim Hochklappen der klappbaren Standplattform (soweit vorhanden) nicht zwischen Standplattform und Fahrzeugwandung greifen. 7 8 Beim Hochklappen der klappbaren Standplattform (soweit vorhanden) nicht zwischen Standplattform und Fahrzeugwandung greifen. 1003.D – Klappbare Standplattform (soweit vorhanden) an einer der abgeschrägten Ecken fassen und hochklappen. 1003.D – Klappbare Standplattform (soweit vorhanden) an einer der abgeschrägten Ecken fassen und hochklappen. 3 E 15 E 15 5 Bedientastatur (CANCODE) (o) Die Bedientastatur setzt sich aus 10 Zifferntasten, einer Set-Taste und einer o-Taste zusammen. Die Aktivierung des Fahrprogramms wird an Hand der Taste 1 durch die grüne Leuchtdiode angezeigt. Die o-Taste zeigt durch eine rot/grüne Leuchtdiode Betriebszustände an. 5.1 5 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Set 0 Bedientastatur (CANCODE) (o) Die Bedientastatur setzt sich aus 10 Zifferntasten, einer Set-Taste und einer o-Taste zusammen. Die Aktivierung des Fahrprogramms wird an Hand der Taste 1 durch die grüne Leuchtdiode angezeigt. Die o-Taste zeigt durch eine rot/grüne Leuchtdiode Betriebszustände an. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Set 0 Sie hat folgende Funktionen: Sie hat folgende Funktionen: – Codeschlossfunktion (Inbetriebnahme des Fahrzeugs). – Einstellung der Fahr-und Batterieparameter, nur in Verbindung mit dem Anzeigeinstrument (CANDIS (o)). – Codeschlossfunktion (Inbetriebnahme des Fahrzeugs). – Einstellung der Fahr-und Batterieparameter, nur in Verbindung mit dem Anzeigeinstrument (CANDIS (o)). Die o-Taste ist von oberster Priorität, und setzt das Fahrzeug aus jedem Zustand in den Grundzustand zurück, ohne das Veränderungen der Einstellungen vorgenommen werden. Die o-Taste ist von oberster Priorität, und setzt das Fahrzeug aus jedem Zustand in den Grundzustand zurück, ohne das Veränderungen der Einstellungen vorgenommen werden. Codeschloss 5.1 Nach Eingabe des richtigen Codes ist das Fahrzeug betriebsbereit. Es ist möglich, jedem Fahrzeug, jedem Bediener oder auch einer Bedienergruppe einen individuellen Code zuzuweisen. Codeschloss Nach Eingabe des richtigen Codes ist das Fahrzeug betriebsbereit. Es ist möglich, jedem Fahrzeug, jedem Bediener oder auch einer Bedienergruppe einen individuellen Code zuzuweisen. Z Im Auslieferzustand ist der Bedienercode (Werkseinstellung 2-5-8-0) durch eine aufgeklebte Folie gekennzeichnet. M Bei Erst-Inbetriebnahme, den Master- und den Bedienercode ändern! (siehe Abschnitt 5.4) M Bei Erst-Inbetriebnahme, den Master- und den Bedienercode ändern! (siehe Abschnitt 5.4) E 16 1003.D Im Auslieferzustand ist der Bedienercode (Werkseinstellung 2-5-8-0) durch eine aufgeklebte Folie gekennzeichnet. 1003.D Z E 16 Z Z Inbetriebnahme Inbetriebnahme Nach dem Einschalten des Hauptschalters und ggf. des Schaltschlosses leuchtet die LED (20) rot. Nach dem Einschalten des Hauptschalters und ggf. des Schaltschlosses leuchtet die LED (20) rot. Nach Eingabe des richtigen Bediencodes (werkseitig 2-5-8-0 eingestellt) leuchtet die LED (20) grün. Nach Eingabe des richtigen Bediencodes (werkseitig 2-5-8-0 eingestellt) leuchtet die LED (20) grün. Bei einer falschen Codeeingabe, blinkt die LED (20) für zwei Sekunden rot. Danach ist eine erneute Codeeingabe möglich. Bei einer falschen Codeeingabe, blinkt die LED (20) für zwei Sekunden rot. Danach ist eine erneute Codeeingabe möglich. Z Die Set-Taste (21) hat im Bedienmodus keine Funktion. Die Set-Taste (21) hat im Bedienmodus keine Funktion. Abschalten Abschalten Das Fahrzeug wird durch Betätigen der o-Taste (25) abgeschaltet. Das Fahrzeug wird durch Betätigen der o-Taste (25) abgeschaltet. Z Die Abschaltung kann automatisch nach einer voreingestellten Zeit erfolgen. Hierzu muss der entsprechende Codeschlossparameter eingestellt werden (siehe Abschnitt 5.4). 22 21 23 Die Abschaltung kann automatisch nach einer voreingestellten Zeit erfolgen. Hierzu muss der entsprechende Codeschlossparameter eingestellt werden (siehe Abschnitt 5.4). 22 24 23 24 1 2 3 1 2 3 4 5 6 4 5 6 7 8 9 7 8 9 Set 0 Set 0 25 21 1003.D 20 1003.D 20 25 E 17 E 17 5.2 Fahrprogramm 5.2 Das Fahrzeug verfügt über ein Fahrprogramm. Das aktivierte Programm wird durch die grüne Leuchtdiode (22) angezeigt, die Tasten 2 und 3 sind ohne Funktion. Fahrprogramm Das Fahrzeug verfügt über ein Fahrprogramm. Das aktivierte Programm wird durch die grüne Leuchtdiode (22) angezeigt, die Tasten 2 und 3 sind ohne Funktion. Z Das Fahrprogramm kann individuell dem Einsatz des Fahrzeugs angepasst werden . Z Das Fahrprogramm kann individuell dem Einsatz des Fahrzeugs angepasst werden . 5.3 Parameter 5.3 Parameter Die Bedientastatur erlaubt im Programmiermodus die Einstellung der CodeschlossFunktionen und die Anpassung des Fahrprogramms. Zusätzlich können Batterieparameter eingestellt werden. Z Die Bedientastatur erlaubt im Programmiermodus die Einstellung der CodeschlossFunktionen und die Anpassung des Fahrprogramms. Zusätzlich können Batterieparameter eingestellt werden. Z Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist nur die Einstellung der Codeschlossparameter möglich. Parametergruppen Parametergruppen Die Parameternummer setzt sich aus drei Ziffern zusammen. Die erste Stelle bezeichnet die Parametergruppe entsprechend Tabelle 1. Die zweite und dritte Stelle werden von 00 bis 99 fortlaufend nummeriert. Die Parameternummer setzt sich aus drei Ziffern zusammen. Die erste Stelle bezeichnet die Parametergruppe entsprechend Tabelle 1. Die zweite und dritte Stelle werden von 00 bis 99 fortlaufend nummeriert. 1003.D Nr. Parametergruppe 0xx Codeschloss-Einstellungen (Codes, Freigabe des Fahrprogramms, automatische Abschaltung, etc.) 1xx Fahrparameter des Fahrprogramms 1 (Beschleunigung, Ausrollbremse, Geschwindigkeit, etc.) 4xx Fahrprogrammunabhängige Parameter 1003.D Nr. Parametergruppe 0xx Codeschloss-Einstellungen (Codes, Freigabe des Fahrprogramms, automatische Abschaltung, etc.) 1xx Fahrparameter des Fahrprogramms 1 (Beschleunigung, Ausrollbremse, Geschwindigkeit, etc.) 4xx Fahrprogrammunabhängige Parameter E 18 Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist nur die Einstellung der Codeschlossparameter möglich. E 18 5.4 Parameter- Einstellungen 5.4 Zur Änderung der Fahrzeugeinstellung, muss der Mastercode eingegeben werden. Z M F Zur Änderung der Fahrzeugeinstellung, muss der Mastercode eingegeben werden. Z M Die Werkseinstellung des Mastercodes ist 7-2-9-5. Bei Erst-Inbetriebnahme den Mastercode ändern (siehe Abschnitt 5.1). F Sicherheitshinweise für Fahrzeuge mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) – Parameter-Einstellungen sind äußerst sorgfälltig und nur von einer hierfür qualifizierte Person durchzuführen. Im Zweifel ist der Hersteller-Service zu beauftragen. – Jeder Einstellvorgang muss auf der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) überwacht werden. Im Zweifel muss der Einstellvorgang durch Betätigen der o-Taste (25) abgebrochen werden. – Da sich das Fahrverhalten des Fahrzeuges ändert, muss nach jeder Änderung der Parameter eine Probefahrt, in einem dafür freigegebenen Arbeitsbereich durchgeführt werden. Die Werkseinstellung des Mastercodes ist 7-2-9-5. Bei Erst-Inbetriebnahme den Mastercode ändern (siehe Abschnitt 5.1). Sicherheitshinweise für Fahrzeuge mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) – Parameter-Einstellungen sind äußerst sorgfälltig und nur von einer hierfür qualifizierte Person durchzuführen. Im Zweifel ist der Hersteller-Service zu beauftragen. – Jeder Einstellvorgang muss auf der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) überwacht werden. Im Zweifel muss der Einstellvorgang durch Betätigen der o-Taste (25) abgebrochen werden. – Da sich das Fahrverhalten des Fahrzeuges ändert, muss nach jeder Änderung der Parameter eine Probefahrt, in einem dafür freigegebenen Arbeitsbereich durchgeführt werden. Eingabe des Mastercodes: Eingabe des Mastercodes: – o-Taste betätigen – Mastercode eingeben – o-Taste betätigen – Mastercode eingeben Anzeigeinstrument (CANDIS) Betriebsstunden werden angezeigt Z Parameter- Einstellungen 284.0 LED (20) LED (22) LED (23) LED (24) o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3 grün aus aus aus blinkend Anzeigeinstrument (CANDIS) Betriebsstunden werden angezeigt 284.0 LED (20) LED (22) LED (23) LED (24) o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3 grün aus aus aus blinkend Codeschloss-Parameter Codeschloss-Parameter Einstellvorgang für Fahrzeuge ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)): Einstellvorgang für Fahrzeuge ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)): – Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (21) bestätigen. – Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (21) bestätigen. – Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (21) bestätigen. – Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (21) bestätigen. Z Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden. Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der Eingabe, o-Taste (25) drücken. 1003.D 1003.D Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der Eingabe, o-Taste (25) drücken. Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden. E 19 E 19 Einstellvorgang für Fahrzeuge mit und ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)): – Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (21) bestätigen. – Im Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) werden die Betriebsstunden weiterhin angezeigt. Ändert sich dei Anzeige, ist der Einstellvorgang mit der o-Taste (25) zu beenden und neu zu beginnen. – Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (21) bestätigen. – Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (21) bestätigen. – Im Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) werden die Betriebsstunden weiterhin angezeigt. Ändert sich dei Anzeige, ist der Einstellvorgang mit der o-Taste (25) zu beenden und neu zu beginnen. – Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (21) bestätigen. Z Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden. Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der Eingabe o-Taste (25) drücken. Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der Eingabe o-Taste (25) drücken. Es können folgende Parameter eingegeben werden: Es können folgende Parameter eingegeben werden: Codeschloss-Parameterliste Codeschloss-Parameterliste Nr. Funktion Bereich Einstellwert Codeschloss 000 Mastercode ändern 0000 - 9999 Die Länge (4-6 stellig) des oder Mastercodes gibt auch die 00000 - 99999 Länge (4-6 stellig) des Beoder dienercodes vor. Solange 000000 - 999999 Bedienercodes programmiert sind, kann nur ein neuer Code gleicher Länge eingegeben werden. Soll die Codelänge geändert werden, müssen zuvor alle Bedienercodes gelöscht werden. 0000 - 9999 oder 00000 - 99999 oder 000000 - 999999 Standard Einstellwert Bemerkungen Arbeitsablauf 7295 (LED 22 blinkt) Eingabe des aktuellen Codes Nr. bestätigen (Set) (LED 23 blinkt) Eingabe eines neuen Codes bestätigen (Set) (LED 24 blinkt) wiederholen des neuen Codes 2580 Funktion Bereich Einstellwert Codeschloss 000 Mastercode ändern 0000 - 9999 Die Länge (4-6 stellig) des oder Mastercodes gibt auch die 00000 - 99999 Länge (4-6 stellig) des Beoder dienercodes vor. Solange 000000 - 999999 Bedienercodes programmiert sind, kann nur ein neuer Code gleicher Länge eingegeben werden. Soll die Codelänge geändert werden, müssen zuvor alle Bedienercodes gelöscht werden. bestätigen (Set) (LED 23 blinkt) Eingabe eines Codes 001 Bedienercode hinzufügen (max. 600) bestätigen (Set) 0000 - 9999 oder 00000 - 99999 oder 000000 - 999999 Standard Einstellwert Bemerkungen Arbeitsablauf 7295 (LED 22 blinkt) Eingabe des aktuellen Codes bestätigen (Set) (LED 23 blinkt) Eingabe eines neuen Codes bestätigen (Set) (LED 24 blinkt) wiederholen des neuen Codes 2580 bestätigen (Set) (LED 23 blinkt) Eingabe eines Codes bestätigen (Set) (LED 24 blinkt) wiederholen der Codeeingabe (LED 24 blinkt) wiederholen der Codeeingabe bestätigen (Set) bestätigen (Set) 1003.D 001 Bedienercode hinzufügen (max. 600) E 20 Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden. 1003.D Z Einstellvorgang für Fahrzeuge mit und ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)): E 20 Nr. Funktion Codeschloss 002 Bedienercode ändern 003 Bedienercode löschen Bereich Einstellwert Standard Einstellwert 0000 - 9999 oder 00000 - 99999 oder 000000 - 999999 Bemerkungen Arbeitsablauf Nr. Funktion Codeschloss 002 Bedienercode ändern (LED 22 blinkt) Eingabe des aktuellen Codes bestätigen (Set) Standard Einstellwert 0000 - 9999 oder 00000 - 99999 oder 000000 - 999999 (LED 22 blinkt) Eingabe des aktuellen Codes bestätigen (Set) (LED 23 blinkt) Eingabe eines neuen Codes bestätigen (Set) bestätigen (Set) (LED 24 blinkt) wiederholen der Codeeingabe (LED 24 blinkt) wiederholen der Codeeingabe 003 Bedienercode löschen bestätigen (Set) bestätigen (LED 23 blinkt) Eingabe eines Codes 0000 - 9999 oder 00000 - 99999 oder 000000 - 999999 bestätigen (Set) (LED 24 blinkt) wiederholen der Codeeingabe 004 Codespeicher löschen (löscht alle Benutzercodes) 3265 010 automatische Zeitabschaltung 00 - 31 (LED 24 blinkt) wiederholen der Codeeingabe bestätigen (Set) 3265 = löschen 00 Bemerkungen Arbeitsablauf (LED 23 blinkt) Eingabe eines neuen Codes bestätigen (LED 23 blinkt) Eingabe eines Codes 0000 - 9999 oder 00000 - 99999 oder 000000 - 999999 Bereich Einstellwert andere Eingabe = nicht löschen 00 = keine Abschaltung 004 Codespeicher löschen (löscht alle Benutzercodes) 3265 010 automatische Zeitabschaltung 00 - 31 bestätigen (Set) 3265 = löschen 00 andere Eingabe = nicht löschen 00 = keine Abschaltung 01 bis 30 = Abschaltzeit in Minuten 01 bis 30 = Abschaltzeit in Minuten 31 = Abschaltung nach 10 Sekunden 31 = Abschaltung nach 10 Sekunden 1003.D LED 22-24 befinden sich in den Tastenfeldern 1-3 (siehe Abschnitt 5.2). 1003.D LED 22-24 befinden sich in den Tastenfeldern 1-3 (siehe Abschnitt 5.2). E 21 E 21 Nr. Funktion Bereich Einstellwert Standard Einstellwert Bemerkungen Arbeitsablauf Nr. Bereich Einstellwert Standard Einstellwert Bemerkungen Arbeitsablauf Codeschloss 030 Anzeige der Anzahl belegter Bedienercodes*) Codeschloss 030 Anzeige der Anzahl belegter Bedienercodes*) *) nur in Verbindung mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) *) nur in Verbindung mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) Fehlermeldungen der Bedientastatur Fehlermeldungen der Bedientastatur Folgende Fehler werden durch rotes Blinken der LED (20) angezeigt: Folgende Fehler werden durch rotes Blinken der LED (20) angezeigt: – – – – Neuer Mastercode ist schon Bedienercode. Neuer Bedienercode ist schon Mastercode. Zu ändernden Bedienercode gibt es nicht. Bedienercode soll in einen anderen Bedienercode geändert werden, die es schon gibt. – Zu löschenden Bedienercode gibt es nicht. – – – – Codespeicher ist voll. Codespeicher ist voll. 1003.D Neuer Mastercode ist schon Bedienercode. Neuer Bedienercode ist schon Mastercode. Zu ändernden Bedienercode gibt es nicht. Bedienercode soll in einen anderen Bedienercode geändert werden, die es schon gibt. – Zu löschenden Bedienercode gibt es nicht. 1003.D E 22 Funktion E 22 5.5 Fahrparameter 5.5 Fahrparameter Z Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Fahrparameter nur durch den Hersteller-Service möglich. Z Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Fahrparameter nur durch den Hersteller-Service möglich. Im folgenden Beispiel wird die Parametereinstellung der Beschleunigung des Fahrprogramms 1 (Parameter 101) dargestellt. Im folgenden Beispiel wird die Parametereinstellung der Beschleunigung des Fahrprogramms 1 (Parameter 101) dargestellt. Beispiel Beschleunigung Beispiel Beschleunigung Anzeigeinstrument (CANDIS) aktuelle Einstellung wird angezeigt geänderte Einstellung wird angezeigt 101 6 LED (20) LED (22) LED (23) LED (24) o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3 grün aus aus aus blinkend 101 8 grün blinkend aus aus Anzeigeinstrument (CANDIS) aktuelle Einstellung wird angezeigt geänderte Einstellung wird angezeigt aus Parameter- Paramenummer tereinstellwert 101 6 LED (20) LED (22) LED (23) LED (24) o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3 grün aus aus aus blinkend 101 8 grün blinkend aus aus aus Parameter- Paramenummer tereinstellwert – Eingabe der dreistelligen Parameternummer (101), mit der Set-Taste (21) bestätigen. – Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) (Parameternummer und aktueller Parameterwert werden angezeigt). – Eingabe der dreistelligen Parameternummer (101), mit der Set-Taste (21) bestätigen. – Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) (Parameternummer und aktueller Parameterwert werden angezeigt). Z Erfolgt für ca. 5 Sekunden keine Eingabe, schaltet die Anzeige auf Betriebsstundenanzeige zurück. Z Erfolgt für ca. 5 Sekunden keine Eingabe, schaltet die Anzeige auf Betriebsstundenanzeige zurück. F Wird eine andere Parameternummer als gewünscht angezeigt, muss gewartet werden, bis Betriebsstundenanzeige erscheint. F Wird eine andere Parameternummer als gewünscht angezeigt, muss gewartet werden, bis Betriebsstundenanzeige erscheint. – Parameterwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern. – Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)), mit der Set-Taste (21) bestätigen. – Die LED (20) der o-Taste (25) schaltet kurz auf Dauerlicht und beginnt nach ca. 2 Sekunden wieder an zu blinken. Z – Parameterwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern. – Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)), mit der Set-Taste (21) bestätigen. – Die LED (20) der o-Taste (25) schaltet kurz auf Dauerlicht und beginnt nach ca. 2 Sekunden wieder an zu blinken. Z Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden. Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen, sobald die LED (20) der o-Taste (25) blinkt. Zum Abschluss der Eingabe, o-Taste (25) drücken. 1003.D 1003.D Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen, sobald die LED (20) der o-Taste (25) blinkt. Zum Abschluss der Eingabe, o-Taste (25) drücken. Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (20) der o-Taste (25) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden. E 23 E 23 Es können folgende Parameter eingegeben werden: Es können folgende Parameter eingegeben werden: Fahrprogramm Fahrprogramm Nr. Funktion 101 Beschleunigung 102 Ausrollbremse 104 Maximalgeschwindigkeit in Antriebsrichtung über Fahrregler 105 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung über Fahrregler 108 Maximalgeschwindigkeit in Gabelrichtung über Fahrregler 109 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über Fahrregler Bereich Einstellwert Standard Einstellwert Bemerkungen 0-9 0-9 0-9 9 9 8 0-9 5 abhängig vom Fahrschalter 0-9 8 abhängig vom Fahrschalter 0-9 5 abhängig vom Fahrschalter Nr. 101 Beschleunigung 102 Ausrollbremse 104 Maximalgeschwindigkeit in Antriebsrichtung über Fahrregler 105 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung über Fahrregler 108 Maximalgeschwindigkeit in Gabelrichtung über Fahrregler 109 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über Fahrregler abhängig vom Fahrschalter Fahrprogrammunabhängige Parameter Z Bereich Einstellwert Standard Einstellwert 0-9 0-9 0-9 9 9 8 0-9 5 abhängig vom Fahrschalter 0-9 8 abhängig vom Fahrschalter 0-9 5 abhängig vom Fahrschalter Z Die Einstellung erfolgt wie bei den Fahrparametern. Es können folgende Parameter eingegeben werden: Es können folgende Parameter eingegeben werden: Batterieparameter 411 Batterietyp (Normal / Gesteigert / Trocken) 412 Entladewächterfunktion Bereich Einstellwert Standard Einstellwert 0-2 0 0/1 abhängig vom Fahrschalter Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Batterieparameter nur durch den Hersteller-Service möglich. Die Einstellung erfolgt wie bei den Fahrparametern. Funktion Bemerkungen Fahrprogrammunabhängige Parameter Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Batterieparameter nur durch den Hersteller-Service möglich. Nr. Bemerkungen Nr. Funktion Batterieparameter 411 Batterietyp (Normal / Gesteigert / Trocken) 0 = Normal (nass) Bereich Einstellwert Standard Einstellwert 0-2 0 Bemerkungen 0 = Normal (nass) 1 = Leistungsgesteigert (nass) 1 = Leistungsgesteigert (nass) 2 = Trocken (wartungsfrei) 2 = Trocken (wartungsfrei) 1 412 Entladewächterfunktion 0/1 1 1003.D Im Bereich Einstellwert 0 / 1 bedeutet: 0 = Aus 1 = Ein 1003.D Im Bereich Einstellwert 0 / 1 bedeutet: 0 = Aus 1 = Ein E 24 Funktion E 24 6 Anzeigeinstrument (CANDIS) (o) 6 Das Instrument zeigt an: – Restladezustand der Batterie (Leuchtdioden-Balken (27)), – Betriebsstunden (LCD-Anzeige (29)). Zusätzlich werden Fehlermeldungen der Elektronik-Komponenten und Parameteränderungen angezeigt. Das Instrument zeigt an: 27 26 Anzeigeinstrument (CANDIS) (o) – Restladezustand der Batterie (Leuchtdioden-Balken (27)), – Betriebsstunden (LCD-Anzeige (29)). 28 Zusätzlich werden Fehlermeldungen der Elektronik-Komponenten und Parameteränderungen angezeigt. 29 27 26 28 29 Anzeige des Entladezustands Anzeige des Entladezustands Abhängig vom eingestellten Batterietyp ergeben sich auch die Einschaltgrenzen für die Zusatz-Anzeigen (26) „Warnung“ und (28) „Stop“. Abhängig vom eingestellten Batterietyp ergeben sich auch die Einschaltgrenzen für die Zusatz-Anzeigen (26) „Warnung“ und (28) „Stop“. Anzahl Ladezustand Balken Anzahl Ladezustand Balken Nass-Batterie Wartungsfreie Batterie LED (gelb) LED (rot) LED (gelb) LED (rot) Warnung Stop Warnung Stop 10 90,1- 100% Aus Aus Aus Aus 9 80,1 - 90% Aus Aus Aus Aus 8 70,1 - 80% Aus Aus Aus Aus 7 60,1 - 70% Aus Aus Aus Aus 6 50,1 - 60% Aus Aus Aus Aus 5 40,1 - 50% Aus Aus Ein Aus 4 30,1 - 40% Aus Aus Ein Ein 3 20,1 - 30% Ein Aus Ein Ein 2 10,1 - 20% Ein Ein Ein Ein Eine Unterschreitung der 20%- Grenze bei Nass-Batterien bzw. der 40%- Grenze bei wartungsfreien Batterien vermeiden. 1003.D 1003.D Nass-Batterie Wartungsfreie Batterie LED (gelb) LED (rot) LED (gelb) LED (rot) Warnung Stop Warnung Stop 10 90,1- 100% Aus Aus Aus Aus 9 80,1 - 90% Aus Aus Aus Aus 8 70,1 - 80% Aus Aus Aus Aus 7 60,1 - 70% Aus Aus Aus Aus 6 50,1 - 60% Aus Aus Aus Aus 5 40,1 - 50% Aus Aus Ein Aus 4 30,1 - 40% Aus Aus Ein Ein 3 20,1 - 30% Ein Aus Ein Ein 2 10,1 - 20% Ein Ein Ein Ein Eine Unterschreitung der 20%- Grenze bei Nass-Batterien bzw. der 40%- Grenze bei wartungsfreien Batterien vermeiden. E 25 E 25 6.1 Entladewächter-Funktion 6.1 Bei Erreichen der Entladegrenze (die Stop-LED schaltet ein) wird bei aktivierter Entladewächterfunktion die Hubfunktion abgeschaltet. Das Fahren und Senken ist weiterhin möglich. Bei Nass-Batterien beträgt die Restkapazität 20%, bei wartungsfreien Batterien 40%. Ab 30% bei Nass-, bzw. 50% bei wartungsfreien Batterien sollten diese wieder geladen werden (als Warnung leuchtet die gelbe LED auf). 6.2 Bei Erreichen der Entladegrenze (die Stop-LED schaltet ein) wird bei aktivierter Entladewächterfunktion die Hubfunktion abgeschaltet. Das Fahren und Senken ist weiterhin möglich. Bei Nass-Batterien beträgt die Restkapazität 20%, bei wartungsfreien Batterien 40%. Ab 30% bei Nass-, bzw. 50% bei wartungsfreien Batterien sollten diese wieder geladen werden (als Warnung leuchtet die gelbe LED auf). Betriebsstunden-Anzeige 6.2 Anzeigebereich zwischen 0,0 und 99.999,0 Stunden. Fahr- und Hubbewegungen werden erfasst. Die Anzeige ist hinterleuchtet. Z Z Entladewächter-Funktion Betriebsstunden-Anzeige Anzeigebereich zwischen 0,0 und 99.999,0 Stunden. Fahr- und Hubbewegungen werden erfasst. Die Anzeige ist hinterleuchtet. Z Bei wartungsfreien Batterien erscheint ein „T“ Symbol in der Betriebsstundenanzeige (29). Bei wartungsfreien Batterien erscheint ein „T“ Symbol in der Betriebsstundenanzeige (29). Fehlermeldungen Fehlermeldungen Die Betriebsstunden-Anzeige wird auch für die Anzeige von Fehlern genutzt. Die Fehleranzeige ist zweiteilig und beginnt mit einem „C“ für Component, und einer dreistelligen Komponentennummer und dann erscheint ein „E“ für Error mit dreistelliger Fehlernummer abwechselnd. Treten mehrere Fehler gleichzeitig auf, werden diese nacheinander angezeigt. Die Fehler werden, solange sie vorliegen, angezeigt (immer in Kombination Cxxx / Exxx). Fehlermeldungen überschreiben die Betriebsstunden-Anzeige. Die meisten Fehler führen zum Auslösen eines Notstops. Die Fehler-Anzeige bleibt solange erhalten, bis der Steuerstromkreis abgeschaltet wird (Schaltschloss). Die Betriebsstunden-Anzeige wird auch für die Anzeige von Fehlern genutzt. Die Fehleranzeige ist zweiteilig und beginnt mit einem „C“ für Component, und einer dreistelligen Komponentennummer und dann erscheint ein „E“ für Error mit dreistelliger Fehlernummer abwechselnd. Treten mehrere Fehler gleichzeitig auf, werden diese nacheinander angezeigt. Die Fehler werden, solange sie vorliegen, angezeigt (immer in Kombination Cxxx / Exxx). Fehlermeldungen überschreiben die Betriebsstunden-Anzeige. Die meisten Fehler führen zum Auslösen eines Notstops. Die Fehler-Anzeige bleibt solange erhalten, bis der Steuerstromkreis abgeschaltet wird (Schaltschloss). Z Detaillierte Komponentenbeschreibungen mit Fehlerkodierungen liegen dem Hersteller-Service vor. Detaillierte Komponentenbeschreibungen mit Fehlerkodierungen liegen dem Hersteller-Service vor. Anzeige bei Parameter-Änderungen (Fahrprogramme) Anzeige bei Parameter-Änderungen (Fahrprogramme) In Verbindung mit der Bedientastatur (CANCODE (o)) dient die LCD-Anzeige (29) zur Anzeige der Einstellparameter. Die ersten drei Stellen der Anzeige zeigen die Parameternummern, die letzen drei Stellen den Parameterwert an. In Verbindung mit der Bedientastatur (CANCODE (o)) dient die LCD-Anzeige (29) zur Anzeige der Einstellparameter. Die ersten drei Stellen der Anzeige zeigen die Parameternummern, die letzen drei Stellen den Parameterwert an. Z Einstellwerte der Parametergruppe 0XX (Codeschloss) werden nicht angezeigt. Z Einstellwerte der Parametergruppe 0XX (Codeschloss) werden nicht angezeigt. 6.3 Einschalt-Test 6.3 Einschalt-Test – der Softwareversion des Anzeigegerätes (kurzzeitig), – der Betriebsstunden, – des Entladezustands. – der Softwareversion des Anzeigegerätes (kurzzeitig), – der Betriebsstunden, – des Entladezustands. E 26 1003.D Nach dem Einschalten erfolgt die Anzeige: 1003.D Nach dem Einschalten erfolgt die Anzeige: E 26 Störungshilfe 7 Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen. Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen. Störung Fahrzeug fährt nicht Störung Fahrzeug fährt nicht Mögliche Ursache – Batteriestecker nicht eingesteckt – Hauptschalter gedrückt – Schaltschloss in Stellung „0“ – Batterieladung zu gering – Sicherung defekt Last läßt sich – Fahrzeug nicht nicht heben betriebsbereit – Hydraulikölstand zu niedrig – Zu hohe Last – – Batterieentla- – deanzeige ohne Anzeige – – Abhilfemaßnahmen – Batteriestecker prüfen, ggf. einstecken Mögliche Ursache – Batteriestecker nicht eingesteckt – Hauptschalter gedrückt – Schaltschloss in Stellung „0“ – Batterieladung zu gering – Sicherung defekt Last läßt sich – Fahrzeug nicht nicht heben betriebsbereit – Hauptschalter entriegeln – Schaltschloss in Stellung „I“ schalten – Batterieladung prüfen, ggf. Batterie laden – Sicherungen F1, 1F1 und 3F9 prüfen – Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen – Hydraulikölstand prüfen – Hydraulikölstand zu niedrig – Zu hohe Last – Maximale Tragfähigkeit beachten (siehe Typenschild) Batterieladewächter hat – Batterie laden abgeschaltet und zeigt „STOP“ Sicherung defekt – Sicherung 2F1 prüfen Fahrzeug nicht – Batteriestecker prüfen, ggf. einstecken betriebsbereit Hauptschalter – Hauptschalter entriegeln gedrückt Sicherung defekt – Sicherung 6F1 prüfen – – Batterieentla- – deanzeige ohne Anzeige – – Z Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt werden kann. 1003.D Z Störungshilfe Abhilfemaßnahmen – Batteriestecker prüfen, ggf. einstecken – Hauptschalter entriegeln – Schaltschloss in Stellung „I“ schalten – Batterieladung prüfen, ggf. Batterie laden – Sicherungen F1, 1F1 und 3F9 prüfen – Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen – Hydraulikölstand prüfen – Maximale Tragfähigkeit beachten (siehe Typenschild) Batterieladewächter hat – Batterie laden abgeschaltet und zeigt „STOP“ Sicherung defekt – Sicherung 2F1 prüfen Fahrzeug nicht – Batteriestecker prüfen, ggf. einstecken betriebsbereit Hauptschalter – Hauptschalter entriegeln gedrückt Sicherung defekt – Sicherung 6F1 prüfen Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt werden kann. 1003.D 7 E 27 E 27 E 28 E 28 1003.D 1003.D F Instandhaltung des Fahrzeuges F Instandhaltung des Fahrzeuges 1 1 Betriebssicherheit und Umweltschutz Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden. F M Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden. F Jegliche Veränderung am Flurförderzeug -insbesondere der Sicherheitseinrichtungen ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden. M Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung. Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F). 2 M Betriebssicherheit und Umweltschutz Jegliche Veränderung am Flurförderzeug -insbesondere der Sicherheitseinrichtungen ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden. Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung. Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F). Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung 2 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge dürfen nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service - Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluss eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service - Stützpunkt des Herstellers. Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge dürfen nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service - Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluss eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service - Stützpunkt des Herstellers. Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken muss durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastgabel dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist. Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken muss durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastgabel dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist. Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluss) ausschließen. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muss der Batteriestecker herausgezogen werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen. Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluss) ausschließen. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muss der Batteriestecker herausgezogen werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen. M Wird das Fahrzeug mit Wasser oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen. Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen. Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen Tätigkeiten durchzuführen. 0106.D 0106.D Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen Tätigkeiten durchzuführen. Wird das Fahrzeug mit Wasser oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen. Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen. F1 F1 Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem Flurförderzeug auszubauen. Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem Flurförderzeug auszubauen. Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte beachtet werden. Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte beachtet werden. Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflusst die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Bei Ersatz der werkseitig montierten Reifen sind ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers zu verwenden, da andernfalls die Typenblatt-Daten nicht eingehalten werden können. Beim Wechseln von Rädern oder Reifen ist darauf zu achten, dass keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig). Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflusst die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Bei Ersatz der werkseitig montierten Reifen sind ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers zu verwenden, da andernfalls die Typenblatt-Daten nicht eingehalten werden können. Beim Wechseln von Rädern oder Reifen ist darauf zu achten, dass keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig). Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen. Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz. Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muss eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muss vorschriftsgemäß verwendet werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erzielt. Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen. Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz. Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muss eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muss vorschriftsgemäß verwendet werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erzielt. Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden. Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden. F2 0106.D Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluss eines elektrischen Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten. 0106.D Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluss eines elektrischen Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten. F2 3 Wartung und Inspektion 3 Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb. M Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall, starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle angemessen zu verkürzen. Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall, starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle angemessen zu verkürzen. Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert: Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert: W A B C W A B C = = = = Alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1mal pro Woche Alle 500 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x halbjährlich Alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich Z Die Wartungsintervalle W sind vom Betreiber durchzuführen. In der Einfahrphase - nach ca. 100 Betriebsstunden - des Flurförderzeuges ist durch den Betreiber eine Prüfung der Radmuttern bzw. Radbolzen und ggf. ein Nachziehen sicher zu stellen. 0106.D Z Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb. = = = = Alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1mal pro Woche Alle 500 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x halbjährlich Alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich Die Wartungsintervalle W sind vom Betreiber durchzuführen. In der Einfahrphase - nach ca. 100 Betriebsstunden - des Flurförderzeuges ist durch den Betreiber eine Prüfung der Radmuttern bzw. Radbolzen und ggf. ein Nachziehen sicher zu stellen. 0106.D M Wartung und Inspektion F3 F3 Wartungs-Checkliste Rahmen/ Aufbau: Antrieb: Räder: Lenkung: 1.1 1.2 1.3 2.1 2.2 2.3 3.1 3.2 4.1 4.2 Bremsanlage: 4.3 5.1 5.2 Hydraul. Anlage: 5.3 5.4 6.1 6.2 6.3 Elektr. Anlage: 6.4 6.5 6.6 7.1 7.2 7.3 7.4 7.5 7.6 8.1 8.2 8.3 F4 Wartungs-Checkliste C Rahmen/ Aufbau: Antrieb: t Räder: Lenkung: 1.1 1.2 1.3 2.1 2.2 2.3 3.1 3.2 4.1 4.2 Bremsanlage: 4.3 5.1 5.2 Hydraul. Anlage: 5.3 5.4 6.1 6.2 6.3 t t Elektr. Anlage: t 6.4 6.5 6.6 7.1 7.2 7.3 7.4 7.5 7.6 ElektroMotoren: 0106.D ElektroMotoren: Wartungsintervalle Standard = t W A B Kühlhaus = k Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen t Schraubverbindungen prüfen t Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen t Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen t Getriebeölstand prüfen t Getriebeöl wechseln k Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen t Lagerung und Befestigung prüfen k t Lenkspiel prüfen t Lenkkette und Kettenritzel auf Verschleiß prüfen, einstellen k t und fetten Mechanische Teile der Lenksäule prüfen, ggf. fetten t Funktion und Einstellung prüfen k t Gasdruckfeder auf Rückstellfunktion, t Dichtheit u. Beschädigung prüfen Bremsbelagverschleiß prüfen t Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten k t Funktion prüfen k t Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit k t und Beschädigung prüfen Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Befesti- k t gung prüfen Ölstand prüfen k t Hydrauliköl und Filterpatrone wechseln k Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen k Funktion prüfen t Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung t prüfen Sicherungen auf richtigen Wert prüfen Schalter und Schaltnocken auf festen Sitz und Funktion t prüfen Schaltschütze und Relais prüfen, ggf. Verschleißteile t erneuern Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf k t Funktion prüfen t Kohlebürstenverschleiß prüfen Motorbefestigung prüfen t Motorgehäuse aussaugen, Kollektor auf k t Verschleiß prüfen 4 8.1 8.2 8.3 Wartungsintervalle Standard = t W A B Kühlhaus = k Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen t Schraubverbindungen prüfen t Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen t Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen t Getriebeölstand prüfen t Getriebeöl wechseln k Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen t Lagerung und Befestigung prüfen k t Lenkspiel prüfen t Lenkkette und Kettenritzel auf Verschleiß prüfen, einstellen k t und fetten Mechanische Teile der Lenksäule prüfen, ggf. fetten t Funktion und Einstellung prüfen k t Gasdruckfeder auf Rückstellfunktion, t Dichtheit u. Beschädigung prüfen Bremsbelagverschleiß prüfen t Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten k t Funktion prüfen k t Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit k t und Beschädigung prüfen Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Befesti- k t gung prüfen Ölstand prüfen k t Hydrauliköl und Filterpatrone wechseln k Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen k Funktion prüfen t Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung t prüfen Sicherungen auf richtigen Wert prüfen Schalter und Schaltnocken auf festen Sitz und Funktion t prüfen Schaltschütze und Relais prüfen, ggf. Verschleißteile t erneuern Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf k t Funktion prüfen t Kohlebürstenverschleiß prüfen Motorbefestigung prüfen t Motorgehäuse aussaugen, Kollektor auf k t Verschleiß prüfen C t t t t 0106.D 4 F4 9.1 9.2 9.3 9.4 Hub10.1 einrichtung: 10.2 10.3 9.1 9.2 9.3 9.4 Hub10.1 einrichtung: 10.2 10.3 Schmier11.1 dienst: Allgemeine 12.1 Elektrische Anlage auf Masseschluss prüfen Messungen: 12.2 Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen 12.3 Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen 12.4 Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen Vorführung: 13.1 Probefahrt mit Nennlast 13.2 Nach erfolgter Wartung das Fahrzeug einem Beauftragten vorführen t t t t t t 0106.D Schmier11.1 dienst: Allgemeine 12.1 Elektrische Anlage auf Masseschluss prüfen Messungen: 12.2 Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen 12.3 Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen 12.4 Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen Vorführung: 13.1 Probefahrt mit Nennlast 13.2 Nach erfolgter Wartung das Fahrzeug einem Beauftragten vorführen Batterie: Wartungsintervalle Standard = t W A B C Kühlhaus = k Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen t Anschlussklemmen auf Festsitz prüfen, t mit Polschraubenfett fetten Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz t prüfen Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln t Funktion, Verschleiß und Einstellung prüfen t Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge t Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und t Beschädigung prüfen Fahrzeug nach Schmierplan abschmieren t t t t t t t 0106.D Batterie: Wartungsintervalle Standard = t W A B C Kühlhaus = k Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen t Anschlussklemmen auf Festsitz prüfen, t mit Polschraubenfett fetten Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz t prüfen Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln t Funktion, Verschleiß und Einstellung prüfen t Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge t Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und t Beschädigung prüfen Fahrzeug nach Schmierplan abschmieren t F5 F5 Schmierplan 5 G G C C E F E s F s E B b E F A A+C 0,7l s F F s E F 1) B+C 2) 1,25l - 1,3l s E B b g 1) a E F A A+C 0,7l g Gleitflächen s Schmiernippel Einfüllstutzen Hydrauliköl b Einfüllstutzen Getriebeöl a Ablassschraube Getriebeöl Kühlhauseinsatz 1) Mischungsverhältnis Kühlhauseinsatz 1 : 1 2) 1,25 l - 1,3 l je nach Getriebeausführung (immer bis Unterkante Einfüllstutzen) 0106.D g Gleitflächen s Schmiernippel Einfüllstutzen Hydrauliköl b Einfüllstutzen Getriebeöl a Ablassschraube Getriebeöl Kühlhauseinsatz F6 Schmierplan s F E 1) B+C 2) 1,25l - 1,3l g 1) a 1) Mischungsverhältnis Kühlhauseinsatz 1 : 1 2) 1,25 l - 1,3 l je nach Getriebeausführung (immer bis Unterkante Einfüllstutzen) 0106.D 5 F6 5.1 Betriebsmittel 5.1 Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen. Z Betriebsmittel Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen. Z Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen. Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen. Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung ausdrücklich vorgeschrieben wird. Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung ausdrücklich vorgeschrieben wird. Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muss umgehend mit einem geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden. Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muss umgehend mit einem geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden. Code A Bestell-Nr. 50 449 669 Liefermenge Bezeichnung 5,0 l H-LP 46,DIN 51524 B 50 380 904 5,0 l Fuchs Titan Cytrac HSY 75W-90 C D E F G 29 200 810 29 200 150 29 201 430 29 200 100 29 201 280 5,0 l 1,0 l 1,0 kg 1,0 kg 0,51 kg H-LP 10,DIN 51524 Bremsflüssigkeit Fett, DIN 51825 Fett, TTF52 Kettenspray Verwendung für Hydraulische Anlage Code A Bestell-Nr. 50 449 669 Getriebe B 50 380 904 5,0 l Fuchs Titan Cytrac HSY 75W-90 Getriebe Hydraulische Anlage Bremsanlage Schmierdienst Schmierdienst Ketten C D E F G 29 200 810 29 200 150 29 201 430 29 200 100 29 201 280 5,0 l 1,0 l 1,0 kg 1,0 kg 0,51 kg H-LP 10,DIN 51524 Bremsflüssigkeit Fett, DIN 51825 Fett, TTF52 Kettenspray Hydraulische Anlage Bremsanlage Schmierdienst Schmierdienst Ketten Fett-Richtwerte Code Verseifungsart Liefermenge Bezeichnung 5,0 l H-LP 46,DIN 51524 Verwendung für Hydraulische Anlage Fett-Richtwerte Tropfpunkt °C Walkpenetration bei 25 °C NLG1Klasse Gebrauchstemperatur °C Code Verseifungsart Tropfpunkt °C Walkpenetration bei 25 °C NLG1Klasse Gebrauchstemperatur °C 185 265 - 295 2 -35 / +120 E Lithium 185 265 - 295 2 -35 / +120 F — — 310 - 340 1 -52 / +100 F — — 310 - 340 1 -52 / +100 0106.D Lithium 0106.D E F7 F7 6 Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten 6 Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten 6.1 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten 6.1 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten Z Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind herzustellen: Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind herzustellen: – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). 1 2 Z Öffnen der Batteriehaube (siehe Kapitel D). – Batteriestecker (2) herausziehen und so das Fahrzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern. – Bei Arbeiten unter angehobenem Fahrzeug ist dieses so zu sichern, dass ein Absinken, Abkippen oder Wegrutschen ausgeschlossen ist. F 6.2 Beim Anheben des Fahrzeugs sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels „Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen (siehe Kapitel C). Batteriehaube öffnen Fronthaube öffnen 3 F 3 4 6.2 Öffnen der Batteriehaube (siehe Kapitel D). Beim Anheben des Fahrzeugs sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels „Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen (siehe Kapitel C). Batteriehaube öffnen 3 3 4 Siehe Kapitel D. 6.3 5 Fronthaube öffnen Fahrzeug mit klappbarer Fahrerstandplattform: – Standplattform (5) herunterklappen. – Standplattform (5) herunterklappen. Allgemein: Allgemein: – Haubenverriegelungen (3) mit einem Sechskantschlüssel (1) (Schlüsselweite 8) entriegeln. – Haube (4) anheben und neben das Fahrzeug stellen. – Haubenverriegelungen (3) mit einem Sechskantschlüssel (1) (Schlüsselweite 8) entriegeln. – Haube (4) anheben und neben das Fahrzeug stellen. Nach Beendigung der Arbeit Haube (4) schließen. Nach Beendigung der Arbeit Haube (4) schließen. 5 0106.D Fahrzeug mit klappbarer Fahrerstandplattform: 0106.D F8 2 – Batteriestecker (2) herausziehen und so das Fahrzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern. – Bei Arbeiten unter angehobenem Fahrzeug ist dieses so zu sichern, dass ein Absinken, Abkippen oder Wegrutschen ausgeschlossen ist. Siehe Kapitel D. 6.3 1 F8 6.4 Lagerung und Befestigung des Antriebsrads prüfen – Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1). – Fronthaube öffnen (siehe Abschnitt 6.2). – Steuerleitungsverbindungen zur Standplattform (6) trennen. – Befestigungsschrauben (7) der Standplattform lösen und Standplattform abnehmen (Arbeitsgang gilt sinngemäß auch für die feste Standplattform). – Fahrzeug so anheben, dass das Antriebsrad (8) frei läuft. – Antriebsrad von Hand drehen und prüfen, ob es geräuschfrei läuft. – Fahrzeug absetzen. – Deichsel vollständig nach links schwenken. – Radschrauben (9) über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel anziehen. Z 6.5 6.4 7 – Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1). – Fronthaube öffnen (siehe Abschnitt 6.2). – Steuerleitungsverbindungen zur Standplattform (6) trennen. – Befestigungsschrauben (7) der Standplattform lösen und Standplattform abnehmen (Arbeitsgang gilt sinngemäß auch für die feste Standplattform). – Fahrzeug so anheben, dass das Antriebsrad (8) frei läuft. – Antriebsrad von Hand drehen und prüfen, ob es geräuschfrei läuft. – Fahrzeug absetzen. – Deichsel vollständig nach links schwenken. – Radschrauben (9) über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel anziehen. 7 JUNGHEINRICH 6 8/9 JUNGHEINRICH Anzugsmoment – – – – 1. Schritt - MA = 10 Nm 2. Schritt - MA = 105 Nm Standplattform (4) ansetzen und mit den Befestigungsschrauben festschrauben. Steuerleitungsverbindungen zur Standplattform herstellen. Hydraulikölstand prüfen Z Anzugsmoment 6.5 Hydraulikölstand prüfen – Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1). – Fronthaube öffnen (siehe Abschnitt 6.2). – Am Hydrauliktank (11) Hydraulikölstand prüfen. Z Auf dem Hydrauliktank befinden sich Markierungen (10). Der Ölstand muss bei abgelassener Lastgabel zwischen den Markierungen „max“ und „min“ liegen. Lagerung und Befestigung des Antriebsrads prüfen – – – – 7 7 JUNGHEINRICH 6 8/9 JUNGHEINRICH 1. Schritt - MA = 10 Nm 2. Schritt - MA = 105 Nm Standplattform (4) ansetzen und mit den Befestigungsschrauben festschrauben. Steuerleitungsverbindungen zur Standplattform herstellen. – Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1). – Fronthaube öffnen (siehe Abschnitt 6.2). – Am Hydrauliktank (11) Hydraulikölstand prüfen. Z max min 10 11 max min 10 11 0106.D Ggf. Hydrauliköl der richtigen Spezifikation bis zur Markierung „max“ nachfüllen (Hydraulikölspezifikation, siehe Abschitt 5). 0106.D Ggf. Hydrauliköl der richtigen Spezifikation bis zur Markierung „max“ nachfüllen (Hydraulikölspezifikation, siehe Abschitt 5). Auf dem Hydrauliktank befinden sich Markierungen (10). Der Ölstand muss bei abgelassener Lastgabel zwischen den Markierungen „max“ und „min“ liegen. F9 F9 Elektrische Sicherungen prüfen 6.6 – Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1). – Fronthaube öffnen (siehe Abschnitt 6.2). – Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert prüfen, ggf. wechseln. Elektrische Sicherungen prüfen – Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1). – Fronthaube öffnen (siehe Abschnitt 6.2). – Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert prüfen, ggf. wechseln. 16 16 15 10 15 10 14 14 11 11 Pos. 10 11 12 13 14 15 16 F 10 Bezeichnung 3F9 1F10 2F1 1F1 F1 6F2 -- 13 Absicherung von: Lenkmotor (o) Feld-Fahren Pumpenmotor Fahrmotor Gesamtsteuersicherung Batterieladeanzeiger / Betriebsstundenzähler Lenksteuerung (o) 12 Wert 30 A 40 A 150 A 150 A 10 A 10 A -- Pos. 10 11 12 13 14 15 16 0106.D 12 F 10 Bezeichnung 3F9 1F10 2F1 1F1 F1 6F2 -- 13 Absicherung von: Lenkmotor (o) Feld-Fahren Pumpenmotor Fahrmotor Gesamtsteuersicherung Batterieladeanzeiger / Betriebsstundenzähler Lenksteuerung (o) Wert 30 A 40 A 150 A 150 A 10 A 10 A -- 0106.D 6.6 6.7 7 Wiederinbetriebnahme 6.7 Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden: Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden: – – – – – – – – Hupe auf Funktion prüfen. Hauptschalter auf Funktion prüfen. Bremse auf Funktion prüfen. Fahrzeug entsprechend Schmierplan abschmieren. Stilllegung des Flurförderzeuges 7 Wird das Flurförderzeug - z.B. aus betrieblichen Gründen - länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die Maßnahmen vor, während und nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen. M M Das Flurförderzeug muss während der Stillegung so aufgebockt werden, dass alle Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, dass Räder und Radlager nicht beschädigt werden. 7.1 – – – – Flurförderzeug gründlich reinigen. Bremsen überprüfen. Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F). Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F). – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten. Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten. 7.2 Maßnahmen während der Stillegung Das Flurförderzeug muss während der Stillegung so aufgebockt werden, dass alle Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, dass Räder und Radlager nicht beschädigt werden. Maßnahmen vor der Stilllegung – – – – Flurförderzeug gründlich reinigen. Bremsen überprüfen. Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F). Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F). – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten. – Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen. Z Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten. 7.2 Maßnahmen während der Stillegung – Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen. Alle 2 Monate: Alle 2 Monate: – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Batterie laden (siehe Kapitel D). Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört. F 11 M 0106.D 0106.D M Stilllegung des Flurförderzeuges Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen. Maßnahmen vor der Stilllegung Z Hupe auf Funktion prüfen. Hauptschalter auf Funktion prüfen. Bremse auf Funktion prüfen. Fahrzeug entsprechend Schmierplan abschmieren. Wird das Flurförderzeug - z.B. aus betrieblichen Gründen - länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die Maßnahmen vor, während und nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen. Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen. 7.1 Wiederinbetriebnahme Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört. F 11 7.3 Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung 7.3 – Flurförderzeug gründlich reinigen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F). – Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen. – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). F 8 Z Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen. F Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen. Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach BGV D27) 8 F 12 Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen. Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen. Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach BGV D27) Das Flurförderzeug muss mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese Person muss ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflusst von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie muss ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu können. Das Flurförderzeug muss mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese Person muss ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflusst von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie muss ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu können. Dabei muss eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muss das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren. Dabei muss eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muss das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren. Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muss der Betreiber sorgen. Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muss der Betreiber sorgen. Z Für die Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgt. 0106.D Z – Flurförderzeug gründlich reinigen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F). – Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen. – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). Für die Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgt. 0106.D Z Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung F 12