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EZS 330/350 / XL
Betriebsanleitung
50468391
04.06
04.06 -
D
Vorwort
Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch
die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht
aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B.
Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch
die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht
aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B.
In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert.
Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten,
dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet
wird.
In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert.
Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten,
dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet
wird.
Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet:
Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet:
F
Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.
F
Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.
M
Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden.
M
Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden.
Z
Steht vor Hinweisen und Erklärungen.
Z
Steht vor Hinweisen und Erklärungen.
t Kennzeichnet Serienausstattung.
t Kennzeichnet Serienausstattung.
o Kennzeichnet Zusatzausstattung.
o Kennzeichnet Zusatzausstattung.
Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür,
dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen.
Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche
auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden.
Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür,
dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen.
Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche
auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden.
Urheberrecht
Urheberrecht
Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG.
Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG.
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
Telefon: +49 (0) 40/6948-0
Telefon: +49 (0) 40/6948-0
www.jungheinrich.com
www.jungheinrich.com
0108.D
0108.D
Vorwort
0108.D
0108.D
Inhaltsverzeichnis
A
Bestimmungsgemäße Verwendung
A
Bestimmungsgemäße Verwendung
B
Fahrzeugbeschreibung
B
Fahrzeugbeschreibung
1
2
2.1
2.2
3
3.1
3.2
4
4.1
Einsatzbeschreibung ........................................................................... B 1
Baugruppen ........................................................................................ B 2
EN-Normen ......................................................................................... B 3
Einsatzbedingungen ............................................................................ B 3
Technische Daten Standardausführung .............................................. B 4
Leistungsdaten für Standardfahrzeuge ............................................... B 4
Abmessungen .................................................................................... B 4
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ......................................... B 6
Typenschild, Fahrzeug ........................................................................ B 7
1
2
2.1
2.2
3
3.1
3.2
4
4.1
Einsatzbeschreibung ........................................................................... B 1
Baugruppen ........................................................................................ B 2
EN-Normen ......................................................................................... B 3
Einsatzbedingungen ............................................................................ B 3
Technische Daten Standardausführung .............................................. B 4
Leistungsdaten für Standardfahrzeuge ............................................... B 4
Abmessungen .................................................................................... B 4
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ......................................... B 6
Typenschild, Fahrzeug ........................................................................ B 7
C
Transport und Erstinbetriebnahme
C
Transport und Erstinbetriebnahme
1
2
3
4
Kranverladung ..................................................................................... C 1
Sicherung des Fahrzeuges beim Transport ........................................ C 1
Erstinbetriebnahme ............................................................................. C 2
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen ............................................... C 3
1
2
3
4
Kranverladung ..................................................................................... C 1
Sicherung des Fahrzeuges beim Transport ........................................ C 1
Erstinbetriebnahme ............................................................................. C 2
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen ............................................... C 3
D
Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
D
Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
1
2
3
4
5
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ................. D 1
Batterietypen ....................................................................................... D 2
Batterie freilegen ................................................................................. D 3
Batterie laden ...................................................................................... D 4
Batterie aus- und einbauen ................................................................. D 5
1
2
3
4
5
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ................. D 1
Batterietypen ....................................................................................... D 2
Batterie freilegen ................................................................................. D 3
Batterie laden ...................................................................................... D 4
Batterie aus- und einbauen ................................................................. D 5
E
Bedienung
E
Bedienung
1
2
3
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
5
5.1
5.2
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ....... E 1
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................... E 2
Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................... E 4
Arbeiten mit dem Flurförderzeug ......................................................... E 5
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ................................................. E 5
Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................... E 6
Mitgängerbetrieb (o) ........................................................................... E 9
Kupplungsarten ................................................................................... E 10
Fahren mit Anhängern ........................................................................ E 11
Sitz o (nur XL) .................................................................................... E 12
Fahrzeug gesichert abstellen .............................................................. E 12
Anzeigeinstrument (CANDIS) (o) ....................................................... E 13
Betriebsstunden-Anzeige .................................................................... E 13
Einschalt-Test ..................................................................................... E 14
1
2
3
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
5
5.1
5.2
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ....... E 1
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................... E 2
Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................... E 4
Arbeiten mit dem Flurförderzeug ......................................................... E 5
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ................................................. E 5
Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................... E 6
Mitgängerbetrieb (o) ........................................................................... E 9
Kupplungsarten ................................................................................... E 10
Fahren mit Anhängern ........................................................................ E 11
Sitz o (nur XL) .................................................................................... E 12
Fahrzeug gesichert abstellen .............................................................. E 12
Anzeigeinstrument (CANDIS) (o) ....................................................... E 13
Betriebsstunden-Anzeige .................................................................... E 13
Einschalt-Test ..................................................................................... E 14
0205.D
0205.D
Inhaltsverzeichnis
I1
I1
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
7
Bedientastatur (CANCODE) (o) ......................................................... E 15
Codeschloss ........................................................................................ E 15
Fahrprogramme .................................................................................. E 17
Parameter ........................................................................................... E 17
Parameter- Einstellungen .................................................................... E 18
Fahrparameter .................................................................................... E 22
Störungshilfe ....................................................................................... E 27
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
7
Bedientastatur (CANCODE) (o) ......................................................... E 15
Codeschloss ........................................................................................ E 15
Fahrprogramme .................................................................................. E 17
Parameter ........................................................................................... E 17
Parameter- Einstellungen .................................................................... E 18
Fahrparameter .................................................................................... E 22
Störungshilfe ....................................................................................... E 27
F
Instandhaltung des Flurförderzeuges
F
Instandhaltung des Flurförderzeuges
1
2
3
4
5
5.1
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
7
7.1
7.2
7.3
8
Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................. F 1
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung .................................... F 1
Wartung und Inspektion ...................................................................... F 3
Wartungscheckliste ............................................................................. F 4
Schmierplan ........................................................................................ F 6
Betriebsmittel ...................................................................................... F 7
Hinweise zur Wartung ......................................................................... F 8
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ..... F 8
Radmuttern anziehen .......................................................................... F 8
Fronthaube abnehmen ........................................................................ F 9
Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................... F 10
Wiederinbetriebnahme ........................................................................ F 11
Stilllegung des Flurförderzeuges ......................................................... F 11
Maßnahmen vor der Stilllegung .......................................................... F 11
Maßnahmen während der Stilllegung ................................................. F 11
Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung ....................................... F 12
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen
(D: UVV-Prüfung nach BGV D27) ....................................................... F 12
Endgültige Außerbetriebnahme, Entsorgung ...................................... F 12
1
2
3
4
5
5.1
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
7
7.1
7.2
7.3
8
Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................. F 1
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung .................................... F 1
Wartung und Inspektion ...................................................................... F 3
Wartungscheckliste ............................................................................. F 4
Schmierplan ........................................................................................ F 6
Betriebsmittel ...................................................................................... F 7
Hinweise zur Wartung ......................................................................... F 8
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ..... F 8
Radmuttern anziehen .......................................................................... F 8
Fronthaube abnehmen ........................................................................ F 9
Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................... F 10
Wiederinbetriebnahme ........................................................................ F 11
Stilllegung des Flurförderzeuges ......................................................... F 11
Maßnahmen vor der Stilllegung .......................................................... F 11
Maßnahmen während der Stilllegung ................................................. F 11
Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung ....................................... F 12
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen
(D: UVV-Prüfung nach BGV D27) ....................................................... F 12
Endgültige Außerbetriebnahme, Entsorgung ...................................... F 12
I2
0205.D
9
0205.D
9
I2
Anhang
Betriebsanleitung JH-Traktionsbatterie
Betriebsanleitung JH-Traktionsbatterie
Z
Diese Betriebanleitung ist nur für Batterietypen der Marke Jungheinrich zulässig.
Sollten andere Marken verwendet werden, so sind die Betriebsanleitungen des Herstellers zu beachten.
0506.D
Diese Betriebanleitung ist nur für Batterietypen der Marke Jungheinrich zulässig.
Sollten andere Marken verwendet werden, so sind die Betriebsanleitungen des Herstellers zu beachten.
0506.D
Z
Anhang
1
1
2
2
0506.D
0506.D
A Bestimmungsgemäße Verwendung
A Bestimmungsgemäße Verwendung
Z
Z
M
Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil
dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten
uneingeschränkt.
Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil
dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten
uneingeschränkt.
Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug,
das zum Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist.
Es muss nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu
Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm.
Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden.
Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug,
das zum Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist.
Es muss nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu
Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm.
Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden.
Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist
jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der
Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat.
Der Betreiber muss sicherstellen, dass das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder
Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie der Betriebs-, Wartungsund Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muss sicherstellen, dass alle
Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist
jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der
Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat.
Der Betreiber muss sicherstellen, dass das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder
Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie der Betriebs-, Wartungsund Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muss sicherstellen, dass alle
Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
M
Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden
sind.
Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit
denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder diese Funktionen ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig.
Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen.
Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller.
0406.D
0406.D
Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit
denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder diese Funktionen ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig.
Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen.
Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller.
Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden
sind.
A1
A1
B Fahrzeugbeschreibung
B Fahrzeugbeschreibung
1
1
Einsatzbeschreibung
Das Fahrzeug ist ein Elektro-Schlepper in Dreiradausführung mit Fahrerstand, der
mit Jet-Pilot ausgerüstet ist. Das Fahrzeug ist für den Einsatz in Gebäuden auf ebenem Boden zum Transport von Gütern bestimmt.
Die Zugkraft ist dem Typenschild zu entnehmen.
0406.D
0406.D
Das Fahrzeug ist ein Elektro-Schlepper in Dreiradausführung mit Fahrerstand, der
mit Jet-Pilot ausgerüstet ist. Das Fahrzeug ist für den Einsatz in Gebäuden auf ebenem Boden zum Transport von Gütern bestimmt.
Die Zugkraft ist dem Typenschild zu entnehmen.
Einsatzbeschreibung
B1
B1
2
Baugruppen
1
2
2
3
4
5
6
7
1
4
5
6
7
8
9
9
10
10
11
11
12
12
13
Bezeichnung
Fronthaube
Batteriehaube
Jet-Pilot
Hauptschalter (Notaus)
Fahrregler
Bedientastatur
(CANCODE)
t Schaltschloss
t
t
t
t
t
o
Pos.
8
9
10
11
12
13
o
o
o
o
t
t
Bezeichnung
Taster „Mitgänger“ rückwärts
Stopp-Taster
Taster „Mitgänger“ vorwärts
Anhängerkupplung
Ablage
Antriebsrad
Pos.
1
2
3
4
5
6
o Scheinwerfer (ohne Abb.)
o Blitzleuchte (ohne Abb.)
7
o = Zusatzausstattung
Bezeichnung
Fronthaube
Batteriehaube
Jet-Pilot
Hauptschalter (Notaus)
Fahrregler
Bedientastatur
(CANCODE)
t Schaltschloss
t
t
t
t
t
o
t = Serienausstattung
0406.D
t = Serienausstattung
B2
3
Pos.
8
9
10
11
12
13
o
o
o
o
t
t
Bezeichnung
Taster „Mitgänger“ rückwärts
Stopp-Taster
Taster „Mitgänger“ vorwärts
Anhängerkupplung
Ablage
Antriebsrad
o Scheinwerfer (ohne Abb.)
o Blitzleuchte (ohne Abb.)
o = Zusatzausstattung
0406.D
7
2
8
13
Pos.
1
2
3
4
5
6
Baugruppen
B2
2.1
EN-Normen
Dauerschalldruckpegel:
2.1
66 dB(A)
EN-Normen
Dauerschalldruckpegel:
gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871.
Z
gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871.
Z
Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und
berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der
Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen.
Vibration:
0,94 m/s2
Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und
berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der
Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen.
Vibration:
gemäß EN 13059.
Z
66 dB(A)
0,94 m/s2
gemäß EN 13059.
Z
Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit
ermittelt.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit
ermittelt.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte
für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß EN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen.
Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte
für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß EN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen.
Z
Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen.
Z
Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen.
2.2
Einsatzbedingungen
2.2
Einsatzbedingungen
Umgebungstemperatur
Umgebungstemperatur
- bei Betrieb -10 °C bis 40 °C
Z
Bei ständigem Einsatz unter extremem Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitswechsel ist
für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich.
0406.D
Bei ständigem Einsatz unter extremem Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitswechsel ist
für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich.
0406.D
Z
- bei Betrieb -10 °C bis 40 °C
B3
B3
3
Technische Daten Standardausführung
3
Technische Daten Standardausführung
Z
Angabe der technischen Daten gemäß VDI 2198. Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten.
Z
Angabe der technischen Daten gemäß VDI 2198. Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten.
3.1
Leistungsdaten für Standardfahrzeuge
3.1
Leistungsdaten für Standardfahrzeuge
Q
F
EZS 330
3000
600
EZS 350
5000
1000
EZS 330 XL EZS 350 XL
3000
5000
600
1000
kg
N
Q
F
Abmessungen
h7
h14
h10
l1
b1
b11
y
m2
Wa
Bezeichnung
Eigengewicht
Achslast ohne Last
vorne/hinten
Standhöhe
Höhe Deichsel in
Fahrstellung 2)
Kupplungshöhe
Gesamtlänge 3)
Gesamtbreite
Spurweite, hinten
Radstand
Bodenfreiheit Mitte
Radstand
Wenderadius
Fahrgeschwindigkeit
mit/ohne Last
Zugkraft ohne Last
s2 60 min
max. Zugkraft ohne
Last s2 5 min
Fahrmotor, Leistung
bei s2 60 min
Batteriespannung,
Nennkapazität k5
Batteriegewicht
3.2
EZS 330 XL EZS 350 XL
1201
1201
EZS 350
1066
514/552
514/552
635/566
635/566
kg
132
132
142
142
mm
1342
1342
1387
1387
mm
158
1260
810
490
920
158
1260
810
490
920
158
1427
810
490
1087
158
1427
810
490
1087
mm
mm
mm
mm
mm
45
45
45
45
mm
h10
l1
b1
b11
y
m2
1160
1160
1320
1320
mm
Wa
8,5/12,5
5,0/8,0
8,5/12,5
5,0/8,0
km/h
600
1000
600
1000
N
3000
3500
3000
3500
N
2,5
2,5
2,5
2,5
kW
24/420
(450)
370
24/420
(450)
370
24/560
(600)
370/450
24/560
(600)
370/450
kg
h7
h14
kg
EZS 350
5000
1000
EZS 330 XL EZS 350 XL
3000
5000
600
1000
Bezeichnung
Eigengewicht
Achslast ohne Last
vorne/hinten
Standhöhe
Höhe Deichsel in
Fahrstellung 2)
Kupplungshöhe
Gesamtlänge 3)
Gesamtbreite
Spurweite, hinten
Radstand
Bodenfreiheit Mitte
Radstand
Wenderadius
Fahrgeschwindigkeit
mit/ohne Last
Zugkraft ohne Last
s2 60 min
max. Zugkraft ohne
Last s2 5 min
Fahrmotor, Leistung
bei s2 60 min
Batteriespannung,
Nennkapazität k5
Batteriegewicht
kg
N
EZS 330
1066
EZS 350
1066
EZS 330 XL EZS 350 XL
1201
1201
514/552
514/552
635/566
635/566
kg
132
132
142
142
mm
1342
1342
1387
1387
mm
158
1260
810
490
920
158
1260
810
490
920
158
1427
810
490
1087
158
1427
810
490
1087
mm
mm
mm
mm
mm
45
45
45
45
mm
1160
1160
1320
1320
mm
8,5/12,5
5,0/8,0
8,5/12,5
5,0/8,0
km/h
600
1000
600
1000
N
3000
3500
3000
3500
N
2,5
2,5
2,5
2,5
kW
24/420
(450)
370
24/420
(450)
370
24/560
(600)
370/450
24/560
(600)
370/450
1) In der Ebene, Rollwiderstand 200N/t
1) In der Ebene, Rollwiderstand 200N/t
2) Höhe JetPilot
2) Höhe JetPilot
3) Gesamtlänge ohne Kupplung, da unterschiedliche Kupplungen erhältlich
3) Gesamtlänge ohne Kupplung, da unterschiedliche Kupplungen erhältlich
0406.D
B4
EZS 330
3000
600
Abmessungen
EZS 330
1066
V/Ah
Bezeichnung
Zugvermögen 1)
Nennzugkraft
kg
V/Ah
kg
0406.D
3.2
Bezeichnung
Zugvermögen 1)
Nennzugkraft
B4
4) Nennzugkraft
1335
14
h
m
7
2
h
m
7
y
y
l1
l1
11
b
2
h
10
b
1
a
2
a
2
0406.D
Wa
1335
14
h
10
b
a
2
h
Wa
11
b
1
a
2
0406.D
h
4) Nennzugkraft
B5
B5
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder
4
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXX
XXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
14
XXXXXXX
XXXXXXX
14
15
15
16
16
12
0
11 1
9
9
1
2
4
6
6
5
3
17
4
3
18
Bezeichnung
Pos.
Bezeichnung
Typenschild, Fahrzeug
14
Typenschild, Fahrzeug
15
Warnschild „Achtung Tastbetrieb“
15
Warnschild „Achtung Tastbetrieb“
16
UVV-Prüfplakette (nur in D)
16
UVV-Prüfplakette (nur in D)
17
Warnschild: Quetschgefahr bei Rückwärtsfahrt
17
Warnschild: Quetschgefahr bei Rückwärtsfahrt
18
Anschlagpunkt für Kranverladung (innen),
Achtung „Betriebsanleitung beachten“
18
Anschlagpunkt für Kranverladung (innen),
Achtung „Betriebsanleitung beachten“
0406.D
14
0406.D
B6
5
17
18
Pos.
2000
8 7
8 7
2000
1
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
2
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
12
0
11 1
4
B6
Typenschild, Fahrzeug
32
31
30
29
28
27
4.1
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
32
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
31
19
30
20
21
29
28
22
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXX
XXXXXXX
26
Pos.
25
27
23
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
19
20
21
22
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXX
XXXXXXX
25
23
24
Bezeichnung
19
Stützkraft max. in kg
19
Stützkraft max. in kg
20
Leergewicht ohne Batterie in kg
20
Leergewicht ohne Batterie in kg
21
Batteriegewicht min/max in kg
21
Batteriegewicht min/max in kg
22
Hersteller
22
Hersteller
23
Kunden-Nr.
23
Kunden-Nr.
24
Baujahr
24
Baujahr
25
Nennzugkraft 5 min. in N
25
Nennzugkraft 5 min. in N
26
Antriebsleistung in kW
26
Antriebsleistung in kW
27
Auftrag-Nr.
27
Auftrag-Nr.
28
Batterie: Spannung in V
28
Batterie: Spannung in V
29
Nennzugkraft 60 min. in N
29
Nennzugkraft 60 min. in N
30
Serien-Nr.
30
Serien-Nr.
31
Typ
31
Typ
32
Hersteller-Logo
32
Hersteller-Logo
Z
XXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXX
XXXXXXXXX
Pos.
Bei Fragen zum Fahrzeug, bzw. zu Ersatzteilbestellungen, bitte die SerienNummer (22) angeben.
XXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
26
Bezeichnung
XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
XXXXXXXXXX
24
0406.D
Z
Typenschild, Fahrzeug
Bei Fragen zum Fahrzeug, bzw. zu Ersatzteilbestellungen, bitte die SerienNummer (22) angeben.
0406.D
4.1
B7
B7
B8
B8
0406.D
0406.D
C Transport und Erstinbetriebnahme
C Transport und Erstinbetriebnahme
1
1
F
Z
Kranverladung
F
Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden
(Verladegewicht siehe Typenschild Fahrzeug).
Z
Für die Fahrzeugverladung mit
Krangeschirr sind am Rahmen
(3) und an der Rückwand (1) Anschlagpunkte vorgesehen.
– Fahrzeug gesichert abstellen
(siehe Kapitel E).
– Fronthaube (2) öffnen und ablegen, (siehe Kapitel F).
– Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) und (3) anschlagen.
M
Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten so anschlagen,
dass es auf keinen Fall verrutschen kann und beim Anheben
keine Anbauteile berührt.
2
Sicherung des Fahrzeuges beim Transport
Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden
(Verladegewicht siehe Typenschild Fahrzeug).
Für die Fahrzeugverladung mit
Krangeschirr sind am Rahmen
(3) und an der Rückwand (1) Anschlagpunkte vorgesehen.
– Fahrzeug gesichert abstellen
(siehe Kapitel E).
– Fronthaube (2) öffnen und ablegen, (siehe Kapitel F).
– Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) und (3) anschlagen.
1
3
Kranverladung
2
1
3
M
Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten so anschlagen,
dass es auf keinen Fall verrutschen kann und beim Anheben
keine Anbauteile berührt.
2
Sicherung des Fahrzeuges beim Transport
2
Beim Transport auf einem LKW oder Anhänger muss das Fahrzeug fachgerecht verzurrt werden. Der LKW bzw. Anhänger muss über Verzurrringe verfügen.
Beim Transport auf einem LKW oder Anhänger muss das Fahrzeug fachgerecht verzurrt werden. Der LKW bzw. Anhänger muss über Verzurrringe verfügen.
Zum Verzurren des Fahrzeuges Spanngurt (5) über das Fahrzeug (4) ziehen und an
den Verzurrringen befestigen.
Zum Verzurren des Fahrzeuges Spanngurt (5) über das Fahrzeug (4) ziehen und an
den Verzurrringen befestigen.
Spanngurt mit Spannvorrichtung
(6) festziehen.
Spanngurt mit Spannvorrichtung
(6) festziehen.
4
5
6
5
6
0406.D
Das Verladen ist durch eigens dafür geschultes Fachpersonal nach
den Empfehlungen der Richtlinien
VDI 2700 und VDI 2703 durchzuführen. Die korrekte Bemessung
und Umsetzung von Ladungssicherungsmaßnahmen muss in jedem Einzelfall festgelegt werden.
0406.D
Das Verladen ist durch eigens dafür geschultes Fachpersonal nach
den Empfehlungen der Richtlinien
VDI 2700 und VDI 2703 durchzuführen. Die korrekte Bemessung
und Umsetzung von Ladungssicherungsmaßnahmen muss in jedem Einzelfall festgelegt werden.
4
C1
C1
3
Erstinbetriebnahme
3
Erstinbetriebnahme
M
Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt
die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein.
M
Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt
die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein.
Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu
machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:
– Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand prüfen.
– Gegebenenfalls Batterie einbauen, Batteriekabel nicht beschädigen
(siehe Kapitel D).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Fahrzeug wie vorgeschrieben in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
– Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand prüfen.
– Gegebenenfalls Batterie einbauen, Batteriekabel nicht beschädigen
(siehe Kapitel D).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Fahrzeug wie vorgeschrieben in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
C2
Nach längerem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder
kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder.
0406.D
Z
Nach längerem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder
kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder.
0406.D
Z
Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu
machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:
C2
4
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen
4
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen
F
Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten.
F
Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten.
Muss das Fahrzeug nach dem Auftreten einer Störung, die den Fahrbetrieb beeinflusst, noch bewegt werden, ist wie folgt vorzugehen:
–
–
–
–
–
–
Hauptschalter in Stellung „AUS“.
Schaltschloss in Stellung „AUS“ („0“) schalten und Schlüssel abziehen.
Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
Batteriehaube öffnen (siehe Kapitel D).
Fronthaube (7) öffnen und ablegen (siehe Kapitel F).
Kontermuttern (8) lösen und Schrauben (9) anziehen.
–
–
–
–
–
–
Die Bremse wird gelüftet und das Fahrzeug kann bewegt werden.
F
Muss das Fahrzeug nach dem Auftreten einer Störung, die den Fahrbetrieb beeinflusst, noch bewegt werden, ist wie folgt vorzugehen:
Hauptschalter in Stellung „AUS“.
Schaltschloss in Stellung „AUS“ („0“) schalten und Schlüssel abziehen.
Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
Batteriehaube öffnen (siehe Kapitel D).
Fronthaube (7) öffnen und ablegen (siehe Kapitel F).
Kontermuttern (8) lösen und Schrauben (9) anziehen.
Die Bremse wird gelüftet und das Fahrzeug kann bewegt werden.
F
Am Zielort die Bremsanlage in ursprünglichen Zustand bringen! Das Fahrzeug darf
nicht mit gelüfteter Bremse abgestellt werden!
Am Zielort die Bremsanlage in ursprünglichen Zustand bringen! Das Fahrzeug darf
nicht mit gelüfteter Bremse abgestellt werden!
– Schrauben (9) wieder ca. 5 mm herausdrehen und mit Kontermuttern (8) sichern.
– Schrauben (9) wieder ca. 5 mm herausdrehen und mit Kontermuttern (8) sichern.
Bremszustand ist wieder hergestellt.
Bremszustand ist wieder hergestellt.
– Fronthaube (7) anbauen.
– Fronthaube (7) anbauen.
9
9
7
7
0406.D
8
0406.D
8
C3
C3
C4
C4
0406.D
0406.D
D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
1
1
F
M
Vor allen Arbeiten an den Batterien muss das Fahrzeug gesichert abgestellt werden
(siehe Kapitel E).
Vor allen Arbeiten an den Batterien muss das Fahrzeug gesichert abgestellt werden
(siehe Kapitel E).
Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von
hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und
die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der
Durchführung zu beachten.
Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von
hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und
die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der
Durchführung zu beachten.
Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein
offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder
funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muss belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein
offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder
funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muss belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer
rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden.
Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer
rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden.
Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und
Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze
zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen.
Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und
Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze
zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen.
M
Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, dass das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann.
F
Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund
muss bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden.
Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen,
sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen,
bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren.
M
Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden.
F
Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluss auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig.
0406.D
F
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien
Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, dass das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann.
Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund
muss bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden.
Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen,
sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen,
bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren.
Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden.
Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluss auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig.
0406.D
M
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien
D1
D1
2
Batterietypen
2
Je nach Anwendung wird das Fahrzeug mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt.
Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen
als Standard vorgesehen sind:
Je nach Anwendung wird das Fahrzeug mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt.
Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen
als Standard vorgesehen sind:
LxBxH 798x212x784 mm; 370 kg
LxBxH 798x212x784 mm; 370 kg
24 V - EPzS - Batterie
3 EPzS 420 Ah
24 V - EPzS - Batterie
3 EPzS 420 Ah
24 V - EPzS - Batterie
kapazitätsgesteigert
3 EPzS 450 Ah
24 V - EPzS - Batterie
kapazitätsgesteigert
3 EPzS 450 Ah
24 V - EPzV - Batterie
wartungsfrei
3 EPzV 360 Ah
24 V - EPzV - Batterie
wartungsfrei
3 EPzV 360 Ah
24 V - PzW - Batterie
wf 200 1)
3 PzW 420 Ah
24 V - PzW - Batterie
wf 200 1)
3 PzW 420 Ah
LxBxH 798x330x784 mm; 450 kg 2)
LxBxH 798x330x784 mm; 450 kg 2)
24 V - EPzS - Batterie
4 EPzS 560 Ah
24 V - EPzS - Batterie
4 EPzS 560 Ah
24 V - EPzS - Batterie
kapazitätsgesteigert
4 EPzS 620 Ah
24 V - EPzS - Batterie
kapazitätsgesteigert
4 EPzS 620 Ah
24 V - EPzV - Batterie
wartungsfrei
4 EPzV 480 Ah
24 V - EPzV - Batterie
wartungsfrei
4 EPzV 480 Ah
24 V - PzW - Batterie
wf 200 1)
4 PzW 560 Ah
24 V - PzW - Batterie
wf 200 1)
4 PzW 560 Ah
1)
1)
teilwartungsfrei mit Elektrolytumwälzung
D2
teilwartungsfrei mit Elektrolytumwälzung
2) nur XL
2) nur XL
Das Batteriegewicht ist auf dem Typenschild der Batterie angegeben.
Das Batteriegewicht ist auf dem Typenschild der Batterie angegeben.
Je nach Batterietyp sind auch leistungsgesteigerte und wartungsfreie Batterien einsetzbar.
Je nach Batterietyp sind auch leistungsgesteigerte und wartungsfreie Batterien einsetzbar.
Bei Wechsel / Einbau der Batterie ist auf festen Sitz im Batterieraum des Fahrzeuges
zu achten.
0406.D
M
Bei Wechsel / Einbau der Batterie ist auf festen Sitz im Batterieraum des Fahrzeuges
zu achten.
0406.D
M
Batterietypen
D2
3
Batterie freilegen
3
Batterie freilegen
F
Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
F
Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Hebel (1) nach oben ziehen und dabei Jetpilot hochstellen.
– Hebel (1) wieder loslassen.
– Batterieverriegelung (3) hochklappen und Batteriehaube (2) öffnen.
3
1
3
F
2
1
Abdeckungen und Anschlüsse müssen vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges in den
normalen betriebsbereiten Zustand zurückversetzt werden.
0406.D
Abdeckungen und Anschlüsse müssen vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges in den
normalen betriebsbereiten Zustand zurückversetzt werden.
0406.D
F
2
– Hebel (1) nach oben ziehen und dabei Jetpilot hochstellen.
– Hebel (1) wieder loslassen.
– Batterieverriegelung (3) hochklappen und Batteriehaube (2) öffnen.
D3
D3
4
Batterie laden
4
Batterie laden
F
Zur Batterieladung muss das Fahrzeug in geschlossenen, gut belüfteten Räumen abgestellt werden.
F
Zur Batterieladung muss das Fahrzeug in geschlossenen, gut belüfteten Räumen abgestellt werden.
– Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
M
F
– Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
M
Verbinden und Trennen von Batteriestecker (5) und Ladekabel (4) der Batterieladestation, sowie Betätigen des Hauptschalters (7) darf nur bei ausgeschaltetem
Fahrzeug und Ladegerät erfolgen.
F
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine
ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen
Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen.
Den Sicherheitsbestimmungen der Hersteller von Batterie und Ladestation ist unbedingt Folge zu leisten.
– Batteriestecker (5) aus Halterung (6) herausziehen.
– Gegebenenfalls vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen.
– Ladekabel (4) der Batterieladestation mit dem Batteriestecker (5) verbinden und
Ladegerät einschalten.
– Batteriestecker (5) aus Halterung (6) herausziehen.
– Gegebenenfalls vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen.
– Ladekabel (4) der Batterieladestation mit dem Batteriestecker (5) verbinden und
Ladegerät einschalten.
M
Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden.
5
6
7
D4
Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden.
4
0406.D
4
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine
ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen
Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen.
Den Sicherheitsbestimmungen der Hersteller von Batterie und Ladestation ist unbedingt Folge zu leisten.
5
6
7
0406.D
M
Verbinden und Trennen von Batteriestecker (5) und Ladekabel (4) der Batterieladestation, sowie Betätigen des Hauptschalters (7) darf nur bei ausgeschaltetem
Fahrzeug und Ladegerät erfolgen.
D4
5
F
M
Batterie aus- und einbauen
5
F
Fahrzeug muss waagerecht stehen. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden.
Batteriestecker bzw. Batteriekabel so ablegen, dass sie beim Herausziehen der
Batterie nicht am Fahrzeug hängen bleiben.
M
Bei Batterietransport mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe
Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr
muss einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Die Haken in die Anschlagösen (8) einhängen, sodass sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können.
–
–
–
–
Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
Batteriestecker (10) aus Halterung herausziehen.
Batteriearretierung (9) nach hinten klappen.
Batterie (11) mittels Krangeschirr langsam und vorsichtig aus dem Fahrzeug heben.
F
Fahrzeug muss waagerecht stehen. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden.
Batteriestecker bzw. Batteriekabel so ablegen, dass sie beim Herausziehen der
Batterie nicht am Fahrzeug hängen bleiben.
Bei Batterietransport mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe
Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr
muss einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Die Haken in die Anschlagösen (8) einhängen, sodass sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können.
–
–
–
–
Optional ist ein seitlicher Ausbau der Batterie möglich. Hierfür die Batterie seitlich auf
die Batteriewechselstation ziehen:
F
F
Batterie aus- und einbauen
Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
Batteriestecker (10) aus Halterung herausziehen.
Batteriearretierung (9) nach hinten klappen.
Batterie (11) mittels Krangeschirr langsam und vorsichtig aus dem Fahrzeug heben.
Optional ist ein seitlicher Ausbau der Batterie möglich. Hierfür die Batterie seitlich auf
die Batteriewechselstation ziehen:
F
F
Nicht mit den Fingern zwischen Fahrzeugwand und Batterie greifen.
Betriebsanleitung der Batteriewechselstation beachten.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge; dabei auf richtige Einbaulage und
richtigen Anschluß der Batterie achten.
F
Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden
prüfen.
Die Batterie muss im Fahrzeug sicher befestigt sein, um Schäden durch unvorhergesehene Bewegungen zu vermeiden. Nach jedem Wechsel muss sichergestellt sein,
dass die Batterie durch Umklappen der Batteriearretierung (9) in die Aussparung gegen Verrutschen gesichert ist.
Die Batteriehaube muss sicher geschlossen sein.
11
9 10
Betriebsanleitung der Batteriewechselstation beachten.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge; dabei auf richtige Einbaulage und
richtigen Anschluß der Batterie achten.
Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden
prüfen.
Die Batterie muss im Fahrzeug sicher befestigt sein, um Schäden durch unvorhergesehene Bewegungen zu vermeiden. Nach jedem Wechsel muss sichergestellt sein,
dass die Batterie durch Umklappen der Batteriearretierung (9) in die Aussparung gegen Verrutschen gesichert ist.
Die Batteriehaube muss sicher geschlossen sein.
11
9 10
0406.D
8
0406.D
8
Nicht mit den Fingern zwischen Fahrzeugwand und Batterie greifen.
D5
D5
D6
D6
0406.D
0406.D
E Bedienung
E Bedienung
1
1
F
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges
Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten
ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und
von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten
ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und
von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muss über
seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die
erforderlichen Rechte eingeräumt werden.
Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen.
Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muss über
seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die
erforderlichen Rechte eingeräumt werden.
Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen.
Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für
das Flurförderzeug verantwortlich. Er muss Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen werden.
Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für
das Flurförderzeug verantwortlich. Er muss Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen werden.
Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis
zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden.
Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis
zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden.
Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine
Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall
darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen.
Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine
Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall
darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen.
Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch
Fahrbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B. Anhänger)
oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder durch Ausscheren der Anhänger erreicht werden kann.
Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch
Fahrbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B. Anhänger)
oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder durch Ausscheren der Anhänger erreicht werden kann.
F
Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muss rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte
trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich
zum Stillstand zu bringen.
Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten.
0406.D
0406.D
Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten.
Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muss rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte
trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich
zum Stillstand zu bringen.
E1
E1
Pos.
Bedien- bzw. Anzeigeelement
Funktion
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente
Pos.
Bedien- bzw. Anzeigeelement
Funktion
1
Jet-Pilot
t Fahrzeug lenken.
1
Jet-Pilot
t Fahrzeug lenken.
2
Bremstaster
t Das Fahrzeug wird mit maximal möglicher
Verzögerung, bis zum Stillstand abgebremst.
2
Bremstaster
t Das Fahrzeug wird mit maximal möglicher
Verzögerung, bis zum Stillstand abgebremst.
3
Taster „Warnsignal“ (Hupe)
t Warnsignal auslösen.
3
Taster „Warnsignal“ (Hupe)
t Warnsignal auslösen.
4
Fahrregler
t Fahrrichtung und Geschwindigkeit steuern.
4
Fahrregler
t Fahrrichtung und Geschwindigkeit steuern.
5
Taster „Mitgänger“ vorwärts
o Die Fahrt wird im Mitgängerbetrieb in Richtung vorwärts (V) aufgenommen
(Langsamfahrt).
5
Taster „Mitgänger“ vorwärts
o Die Fahrt wird im Mitgängerbetrieb in Richtung vorwärts (V) aufgenommen
(Langsamfahrt).
6
Stopptaster
o Die elektrischen Funktionen schalten ab,
und das Fahrzeug wird zwangsgebremst.
6
Stopptaster
o Die elektrischen Funktionen schalten ab,
und das Fahrzeug wird zwangsgebremst.
7
Taster „Mitgänger“ rückwärts o Die Fahrt wird im Mitgängerbetrieb in Richtung rückwärts (R) aufgenommen
(Langsamfahrt).
7
Taster „Mitgänger“ rückwärts o Die Fahrt wird im Mitgängerbetrieb in Richtung rückwärts (R) aufgenommen
(Langsamfahrt).
8
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
o Betriebsstundenanzeige.
Anzeige der Batteriekapazität.
Anzeige Fahrparameter und Serviceanzeigen.
Zeigt die bereits geleisteten Betriebsstunden des Fahrzeugs an.
8
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
o Betriebsstundenanzeige.
Anzeige der Batteriekapazität.
Anzeige Fahrparameter und Serviceanzeigen.
Zeigt die bereits geleisteten Betriebsstunden des Fahrzeugs an.
9
Bedientastatur
(CANCODE)
o Codeeinstellungen.
Freigabe und Wahl der Fahrprogramme.
Eingabe der Fahrparameter.
9
Bedientastatur
(CANCODE)
o Codeeinstellungen.
Freigabe und Wahl der Fahrprogramme.
Eingabe der Fahrparameter.
Codeschloss
o Ersetzt das Schaltschloss.
Steuerspannung ein- und ausschalten.
Freigabe der Fahrzeugfunktionen.
Codeschloss
o Ersetzt das Schaltschloss.
Steuerspannung ein- und ausschalten.
Freigabe der Fahrzeugfunktionen.
10
Schaltschloss
t Fahrzeug ein- und ausschalten.
Durch Abziehen des Schlüssels ist das
Fahrzeug gegen Einschalten durch Unbefugte gesichert.
10
Schaltschloss
t Fahrzeug ein- und ausschalten.
Durch Abziehen des Schlüssels ist das
Fahrzeug gegen Einschalten durch Unbefugte gesichert.
11
Deichselverstellung
t Die Deichsel kann in die gewünschte Stellung verstellt werden.
11
Deichselverstellung
t Die Deichsel kann in die gewünschte Stellung verstellt werden.
12
Anhängerkupplung
o Für Anhängelast
12
Anhängerkupplung
o Für Anhängelast
13
Plattform
t – freigegeben (unbelastet): Fahren gesperrt, oder Fahrzeug bremst ab.
– betätigt (belastet): Fahren freigegeben.
13
Plattform
t – freigegeben (unbelastet): Fahren gesperrt, oder Fahrzeug bremst ab.
– betätigt (belastet): Fahren freigegeben.
14
Hauptschalter (Notaus)
t Der Stromkreis wird unterbrochen, alle
elektrischen Funktionen schalten ab, und
das Fahrzeug wird zwangsgebremst.
14
Hauptschalter (Notaus)
t Der Stromkreis wird unterbrochen, alle
elektrischen Funktionen schalten ab, und
das Fahrzeug wird zwangsgebremst.
t = Serienausstattung
E2
2
o = Zusatzausstattung
t = Serienausstattung
E2
o = Zusatzausstattung
0406.D
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente
0406.D
2
4
5
6
7
8
9 10
4
5
6
7
8
9 10
11
11
3
3
2
2
7
7
6
5
12
5
14
13
0406.D
14
6
1
12
13
0406.D
1
E3
E3
3
Fahrzeug in Betrieb nehmen
3
Fahrzeug in Betrieb nehmen
F
Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder gefahren werden darf, muss
sich der Fahrer davon überzeugen, dass sich niemand im Gefahrenbereich befindet.
F
Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder gefahren werden darf, muss
sich der Fahrer davon überzeugen, dass sich niemand im Gefahrenbereich befindet.
Die elektronische Fahrsteuerung, und optional die Lenksteuerung, überwachen ihre
Funktion selbsttätig. Im Fehlerfall unterbrechen sie den Fahr- und Lenkbetrieb.
F
Die elektronische Fahrsteuerung, und optional die Lenksteuerung, überwachen ihre
Funktion selbsttätig. Im Fehlerfall unterbrechen sie den Fahr- und Lenkbetrieb.
F
Der aufgetretene Fehler ist vom Hersteller-Service zu beheben.
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
– Gesamtes Fahrzeug (insbesondere Räder) auf Beschädigungen prüfen.
– Batteriebefestigung und Kabelanschlüsse sichtprüfen.
– Gesamtes Fahrzeug (insbesondere Räder) auf Beschädigungen prüfen.
– Batteriebefestigung und Kabelanschlüsse sichtprüfen.
M
Beim Aufsteigen auf das Fahrzeug nicht den Fahrregler oder den Taster
„Mitgänger“ (o) betätigen.
E4
Beim Aufsteigen auf das Fahrzeug nicht den Fahrregler oder den Taster
„Mitgänger“ (o) betätigen.
Fahrzeug einschalten
Fahrzeug einschalten
– Standplattform (20) betreten.
– Jetpilot nach Lösen der Deichselverstellung auf gewünschte Stellung schwenken
und Deichselverstellung wieder loslassen.
– Hauptschalter (19) herausziehen.
– Schlüssel in Schaltschloss (18) stecken und bis zum Anschlag nach rechts in Stellung „I“ drehen.
– Hupe (15) auf Funktion prüfen.
– Fahrregler (16) auf Funktion prüfen (siehe Abschnitt 4.2).
– Standplattform (20) betreten.
– Jetpilot nach Lösen der Deichselverstellung auf gewünschte Stellung schwenken
und Deichselverstellung wieder loslassen.
– Hauptschalter (19) herausziehen.
– Schlüssel in Schaltschloss (18) stecken und bis zum Anschlag nach rechts in Stellung „I“ drehen.
– Hupe (15) auf Funktion prüfen.
– Fahrregler (16) auf Funktion prüfen (siehe Abschnitt 4.2).
Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit.
Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit.
Z
Das Anzeigeinstrument (CANDIS (17/(o)) zeigt die vorhandene Batteriekapazität an.
15
16
17
18
Das Anzeigeinstrument (CANDIS (17/(o)) zeigt die vorhandene Batteriekapazität an.
15
16
17
18
19
19
20
20
0406.D
Z
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
0406.D
M
Der aufgetretene Fehler ist vom Hersteller-Service zu beheben.
E4
4
Arbeiten mit dem Flurförderzeug
4
Arbeiten mit dem Flurförderzeug
4.1
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb
4.1
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb
Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muss die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen
Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muss er z.B. in Kurven, an und in engen
Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er
muss stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das
Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist
verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich
ist verboten.
Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muss die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen
Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muss er z.B. in Kurven, an und in engen
Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er
muss stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das
Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist
verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich
ist verboten.
Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muss in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Das
Flurförderzeug muss mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, z.B.
bei Rangierfahrten, muss der Fahrer sich versichern, dass der Rangierbereich frei ist.
Hat der Fahrer keine freie Sicht, muss eine zweite Person als Warnposten den Rangierbereich sichern.
Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muss in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Das
Flurförderzeug muss mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, z.B.
bei Rangierfahrten, muss der Fahrer sich versichern, dass der Rangierbereich frei ist.
Hat der Fahrer keine freie Sicht, muss eine zweite Person als Warnposten den Rangierbereich sichern.
Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und
griffig sind und gemäß den technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren
werden können. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an
Steigungen bzw. Gefällen ist verboten. Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter Bremsbereitschaft befahren werden.
Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und
griffig sind und gemäß den technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren
werden können. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an
Steigungen bzw. Gefällen ist verboten. Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter Bremsbereitschaft befahren werden.
Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur
befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer
Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben
sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muss mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt.
Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht, und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen.
Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur
befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer
Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben
sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muss mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt.
Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht, und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen.
Schleppen von Anhängern: Die für das Flurförderzeug angegebene maximale Anhängelast für ungebremste und/oder gebremste Anhänger darf nicht überschritten
werden. Die Ladung des Anhängers muss ordnungsgemäß gesichert sein und darf
die für die Fahrwege zugelassenen Abmessungen nicht überschreiten. Nach dem
Ankuppeln muss der Fahrer vor Fahrtantritt prüfen, dass die Anhängekupplung gegen Lösen gesichert ist. Schleppende Flurförderzeuge müssen so betrieben werden,
dass ein sicheres Fahren und Abbremsen des Schleppzuges bei allen Fahrbewegungen gewährleistet ist.
Schleppen von Anhängern: Die für das Flurförderzeug angegebene maximale Anhängelast für ungebremste und/oder gebremste Anhänger darf nicht überschritten
werden. Die Ladung des Anhängers muss ordnungsgemäß gesichert sein und darf
die für die Fahrwege zugelassenen Abmessungen nicht überschreiten. Nach dem
Ankuppeln muss der Fahrer vor Fahrtantritt prüfen, dass die Anhängekupplung gegen Lösen gesichert ist. Schleppende Flurförderzeuge müssen so betrieben werden,
dass ein sicheres Fahren und Abbremsen des Schleppzuges bei allen Fahrbewegungen gewährleistet ist.
0406.D
Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen
Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben.
Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden.
0406.D
Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen
Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben.
Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden.
E5
E5
4.2
Fahren, Lenken, Bremsen
4.2
Fahren, Lenken, Bremsen
F
Beim Fahren und Lenken, insbesondere außerhalb der Fahrzeugkontur, ist erhöhte
Aufmerksamkeit erforderlich.
F
Beim Fahren und Lenken, insbesondere außerhalb der Fahrzeugkontur, ist erhöhte
Aufmerksamkeit erforderlich.
F
Die elektrische Lenkanlage bildet ein sich selbst überwachendes System.
Die elektrische Lenkanlage bildet ein sich selbst überwachendes System.
Dabei überprüft die Lenksteuerung die Häufigkeit von auftretenden Fehlern über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Wird ein Fehler mehrmals in diesem Zeitraum erkannt, reduziert die Lenksteuerung die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges auf
Langsamfahrt. In einem solchen Fehlerfall wird die Fahrtgeschwindigkeit durch Einund Ausschalten des Fahrzeuges nicht wieder auf Normalfahrt zurückgesetzt. Das
verhindert, dass ein aufgetretener Fehler ohne ihn zu beheben gelöscht wird.
Dabei überprüft die Lenksteuerung die Häufigkeit von auftretenden Fehlern über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Wird ein Fehler mehrmals in diesem Zeitraum erkannt, reduziert die Lenksteuerung die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges auf
Langsamfahrt. In einem solchen Fehlerfall wird die Fahrtgeschwindigkeit durch Einund Ausschalten des Fahrzeuges nicht wieder auf Normalfahrt zurückgesetzt. Das
verhindert, dass ein aufgetretener Fehler ohne ihn zu beheben gelöscht wird.
F
Da es sich bei der Lenkanlage um sicherheitsrelevante Komponenten handelt, muss
der aufgetretene Fehler vom Hersteller-Service behoben werden.
NOTAUS
NOTAUS
– Hauptschalter (21) nach unten drücken.
– Hauptschalter (21) nach unten drücken.
Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet.
Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet.
0406.D
21
0406.D
21
E6
Da es sich bei der Lenkanlage um sicherheitsrelevante Komponenten handelt, muss
der aufgetretene Fehler vom Hersteller-Service behoben werden.
E6
Fahren
F
Z
Fahren
F
Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren.
– Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3).
– Fahrregler (22) in die gewünschte Fahrrichtung (vorwärts (V) oder rückwärts (R))
betätigen.
Z
Das Fahrzeug nimmt Fahrt in die gewählte Richtung auf.
Die Fahrgeschwindigkeit wird mit dem Fahrregler (22) geregelt.
Bei Fahrzeugen mit „Mitgängerbetrieb” (o) kann das Fahrzeug ohne Betreten der
Plattform mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren werden.
Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren.
– Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3).
– Fahrregler (22) in die gewünschte Fahrrichtung (vorwärts (V) oder rückwärts (R))
betätigen.
Das Fahrzeug nimmt Fahrt in die gewählte Richtung auf.
Die Fahrgeschwindigkeit wird mit dem Fahrregler (22) geregelt.
Bei Fahrzeugen mit „Mitgängerbetrieb” (o) kann das Fahrzeug ohne Betreten der
Plattform mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren werden.
Fahren an der Steigung
Fahren an der Steigung
Sicherung des Fahrzeuges gegen „Herunterrollen“:
Die Betriebsbremse fällt in Nullstellung des Fahrreglers (22) nach kurzem Rucken
selbsttätig ein (Steuerung erkennt das Rückrollen an der Steigung). Über den Fahrregler (22) wird die Betriebsbremse gelöst und die Geschwindigkeit und Fahrrichtung
gewählt.
Sicherung des Fahrzeuges gegen „Herunterrollen“:
Die Betriebsbremse fällt in Nullstellung des Fahrreglers (22) nach kurzem Rucken
selbsttätig ein (Steuerung erkennt das Rückrollen an der Steigung). Über den Fahrregler (22) wird die Betriebsbremse gelöst und die Geschwindigkeit und Fahrrichtung
gewählt.
Lenken
Lenken
– Lenker nach links oder rechts drehen.
– Lenker nach links oder rechts drehen.
V
22
R
V
R
22
R
R
0406.D
V
0406.D
V
E7
E7
M
F
Z
Z
Z
Z
E8
F
Das Bremsverhalten des Fahrzeuges hängt wesentlich von den Fahrbahnverhältnissen ab. Der Fahrer muss dies in seinem Fahrverhalten berücksichtigen.
M
Der Fahrer muss vorausschauend fahren. Liegt kein Gefahrenfall vor, muss moderat
gebremst werden, um ein Verrschieben der Ladung oder Ausbrechen der Anhänger
zu vermeiden.
Das Bremsverhalten des Fahrzeuges hängt wesentlich von den Fahrbahnverhältnissen ab. Der Fahrer muss dies in seinem Fahrverhalten berücksichtigen.
Der Fahrer muss vorausschauend fahren. Liegt kein Gefahrenfall vor, muss moderat
gebremst werden, um ein Verrschieben der Ladung oder Ausbrechen der Anhänger
zu vermeiden.
Das Fahrzeug kann auf drei Arten gebremst werden:
Das Fahrzeug kann auf drei Arten gebremst werden:
– Mit der Betriebsbremse
– Mit der generatorischen Bremse (Ausrollbremse)
– Mit der Gegenstrombremse (Fahrregler)
– Mit der Betriebsbremse
– Mit der generatorischen Bremse (Ausrollbremse)
– Mit der Gegenstrombremse (Fahrregler)
F
Das Fahrzeug muss im Gefahrenfall mit der Betriebsbremse gebremst werden.
Z
Im normalen Fahrbetrieb die generatorische Bremse und die Gegenstrombremse benutzen. Diese Bremsarten sind verschleißmindernd und energiesparend (Energierückspeisung).
Das Fahrzeug muss im Gefahrenfall mit der Betriebsbremse gebremst werden.
Im normalen Fahrbetrieb die generatorische Bremse und die Gegenstrombremse benutzen. Diese Bremsarten sind verschleißmindernd und energiesparend (Energierückspeisung).
Bremsen mit der Betriebsbremse:
Bremsen mit der Betriebsbremse:
– Bremstaster (23) betätigen.
– Bremstaster (23) betätigen.
Das Fahrzeug wird mit maximal möglicher Verzögerung, bis zum Stillstand abgebremst.
Das Fahrzeug wird mit maximal möglicher Verzögerung, bis zum Stillstand abgebremst.
Z
Das Anfahren ist erst möglich, wenn der Fahrregler einmal in Neutralstellung gebracht wurde.
Das Anfahren ist erst möglich, wenn der Fahrregler einmal in Neutralstellung gebracht wurde.
Bremsen mit der generatorischen Bremse (Ausrollbremse):
Bremsen mit der generatorischen Bremse (Ausrollbremse):
– Fahrregler (25) loslassen - Fahrregler in Nullstellung.
– Fahrregler (25) loslassen - Fahrregler in Nullstellung.
Je nach Einstellung wird generatorisch, mittels der Ausrollbremse, gebremst.
Je nach Einstellung wird generatorisch, mittels der Ausrollbremse, gebremst.
Z
Die Stärke der Abbremsung kann beim Standardfahrzeug durch den Hersteller-Service, bei Fahrzeugen mit CANCODE und CANDIS durch Eingabe, eingestellt werden.
Die Stärke der Abbremsung kann beim Standardfahrzeug durch den Hersteller-Service, bei Fahrzeugen mit CANCODE und CANDIS durch Eingabe, eingestellt werden.
Bremsen mit der Gegenstrombremse:
Bremsen mit der Gegenstrombremse:
– Fahrregler (25) während der Fahrt in Gegenrichtung umschalten.
– Fahrregler (25) während der Fahrt in Gegenrichtung umschalten.
Das Fahrzeug wird durch Gegenstrom abgebremst, bis die Fahrt in Gegenrichtung
einsetzt.
Das Fahrzeug wird durch Gegenstrom abgebremst, bis die Fahrt in Gegenrichtung
einsetzt.
Die Bremswirkung ist von der Stellung des
Fahrreglers abhängig.
Z
25
Die Bremswirkung ist von der Stellung des
Fahrreglers abhängig.
25
24
24
23
23
0406.D
F
Bremsen
E8
0406.D
Bremsen
4.3
F
Z
Mitgängerbetrieb (o)
4.3
F
Beim Fahren im Mitgängerbetrieb ist beim Nebenhergehen unbedingt darauf zu achten, dass die Lenkung in Geradeausfahrt steht und der Bediener nicht zwischen Fahrzeug und Hindernis eingeklemmt werden kann.
Z
Das Fahrzeug kann im Mitgängerbetrieb vom Bediener, von beiden Seiten, im Nebenhergehen bedient werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist stark reduziert.
Der Mitgängerbetrieb erfolgt über über die Tasten „Mitgänger“ (27, 28) an der Rückenlehne.
Mitgängerbetrieb (o)
Beim Fahren im Mitgängerbetrieb ist beim Nebenhergehen unbedingt darauf zu achten, dass die Lenkung in Geradeausfahrt steht und der Bediener nicht zwischen Fahrzeug und Hindernis eingeklemmt werden kann.
Das Fahrzeug kann im Mitgängerbetrieb vom Bediener, von beiden Seiten, im Nebenhergehen bedient werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist stark reduziert.
Der Mitgängerbetrieb erfolgt über über die Tasten „Mitgänger“ (27, 28) an der Rückenlehne.
27 28
V
26
27 28
R
V
26
R
R
R
28R
28R
27V
27V
V
V
– Tasten „Mitgänger“ (27, 28) betätigen.
– Tasten „Mitgänger“ (27, 28) betätigen.
Fahrzeug fährt mit fest eingestellter Geschwindigkeit von ca. 2 km/h (Langsamfahrt).
Fahrzeug fährt mit fest eingestellter Geschwindigkeit von ca. 2 km/h (Langsamfahrt).
0406.D
Fahren über Taste „Mitgänger“ (o)
0406.D
Fahren über Taste „Mitgänger“ (o)
E9
E9
F
F
Kupplungsarten
4.4
F
Beim An- und Abkuppeln von Anhängern müssen Schlepper und Anhänger auf ebenem Untergrund stehen. Alle Bedienelemente müssen sich in Neutralposition befinden. Schlepper und Anhänger müssen gegen unkontrollierte Bewegungen gesichert
sein.
F
Quetschgefahr! Beim Ankuppeln darauf achten, nicht mit der Hand zwischen Fahrzeugteile zu geraten.
4.4.1 Steckkupplung (o)
Beim An- und Abkuppeln von Anhängern müssen Schlepper und Anhänger auf ebenem Untergrund stehen. Alle Bedienelemente müssen sich in Neutralposition befinden. Schlepper und Anhänger müssen gegen unkontrollierte Bewegungen gesichert
sein.
Quetschgefahr! Beim Ankuppeln darauf achten, nicht mit der Hand zwischen Fahrzeugteile zu geraten.
4.4.1 Steckkupplung (o)
Anhänger ankuppeln
Anhänger ankuppeln
– Bolzen (29) ganz aus der Anhängerkupplung nach oben herausziehen.
– Zugöse des Anhängers in die Anhängerkupplung schieben; den Bolzen der Anhängerkupplung von oben durch die
Bohrungen der Anhängerkupplung und
durch die Zugöse schieben.
– Zum Sichern: die Sicherungsnadel (30;
durch eine Kette gegen Verlieren gesichert) durch die Bohrung am Ende des
Bolzens stecken.
– Bolzen (29) ganz aus der Anhängerkupplung nach oben herausziehen.
– Zugöse des Anhängers in die Anhängerkupplung schieben; den Bolzen der Anhängerkupplung von oben durch die
Bohrungen der Anhängerkupplung und
durch die Zugöse schieben.
– Zum Sichern: die Sicherungsnadel (30;
durch eine Kette gegen Verlieren gesichert) durch die Bohrung am Ende des
Bolzens stecken.
29
30
29
30
Anhänger abkuppeln
Anhänger abkuppeln
– Sicherstellen, dass sich der Anhänger nicht unkontrolliert bewegen kann.
– Sicherungsnadel (30) vom Bolzen (29) seitlich abziehen. Bolzen nach oben aus der
Kupplung herausziehen. Zugöse seitlich aus Kupplung herausschwenken. Bolzen
wieder in die Kupplung einführen und sichern.
– Sicherstellen, dass sich der Anhänger nicht unkontrolliert bewegen kann.
– Sicherungsnadel (30) vom Bolzen (29) seitlich abziehen. Bolzen nach oben aus der
Kupplung herausziehen. Zugöse seitlich aus Kupplung herausschwenken. Bolzen
wieder in die Kupplung einführen und sichern.
4.4.2 Doppelsteckkupplung (o)
4.4.2 Doppelsteckkupplung (o)
Ankuppeln von Anhängern in zwei Höhen
möglich.
– Bolzen (31) ganz aus der Anhängerkupplung nach oben herausziehen.
– Zugöse des Anhängers in die Anhängerkupplung schieben; den Bolzen der Anhängerkupplung von oben durch die
Bohrungen der Anhängerkupplung und
durch die Zugöse schieben.
– Zum Sichern: die Sicherungsnadel (32;
durch eine Kette gegen Verlieren gesichert) durch die Bohrung am Ende des
Bolzens stecken.
Ankuppeln von Anhängern in zwei Höhen
möglich.
Anhänger ankuppeln
31
– Bolzen (31) ganz aus der Anhängerkupplung nach oben herausziehen.
– Zugöse des Anhängers in die Anhängerkupplung schieben; den Bolzen der Anhängerkupplung von oben durch die
Bohrungen der Anhängerkupplung und
durch die Zugöse schieben.
– Zum Sichern: die Sicherungsnadel (32;
durch eine Kette gegen Verlieren gesichert) durch die Bohrung am Ende des
Bolzens stecken.
32
0406.D
Anhänger ankuppeln
E 10
Kupplungsarten
E 10
31
32
0406.D
4.4
Anhänger abkuppeln
Anhänger abkuppeln
– Sicherstellen, dass sich der Anhänger nicht unkontrolliert bewegen kann.
– Sicherungsnadel (32) vom Bolzen (31) seitlich abziehen. Bolzen nach oben aus der
Kupplung herausziehen. Zugöse seitlich aus Kupplung herausschwenken. Bolzen
wieder in die Kupplung einführen und sichern.
– Sicherstellen, dass sich der Anhänger nicht unkontrolliert bewegen kann.
– Sicherungsnadel (32) vom Bolzen (31) seitlich abziehen. Bolzen nach oben aus der
Kupplung herausziehen. Zugöse seitlich aus Kupplung herausschwenken. Bolzen
wieder in die Kupplung einführen und sichern.
4.4.3 Rockinger Kupplung mit Handhebel oder Bowdenzug (o)
4.5
Die Rockinger-Kupplung ist mit oder ohne
Fernentriegelung (Bowdenzug) erhältlich.
Die Rockinger-Kupplung ist mit oder ohne
Fernentriegelung (Bowdenzug) erhältlich.
Die Rockinger Kupplung mit Fernentriegelung ermöglicht das An- und Abkuppeln von
Anhängern von der Plattform aus über einen Bowdenzug.
Die Rockinger Kupplung mit Fernentriegelung ermöglicht das An- und Abkuppeln von
Anhängern von der Plattform aus über einen Bowdenzug.
Anhänger ankuppeln
Anhänger ankuppeln
– Zugöse des Anhängers in die Anhängerkupplung schieben; der Bolzen der Anhängerkupplung schließt automatisch.
– Zugöse des Anhängers in die Anhängerkupplung schieben; der Bolzen der Anhängerkupplung schließt automatisch.
34
33
34
33
Anhänger abkuppeln
Anhänger abkuppeln
– Verriegelung der Zugöse durch Betätigen von Hebel (33) oder Bowdenzug-Handgriff (34) öffnen.
– Verriegelung der Zugöse durch Betätigen von Hebel (33) oder Bowdenzug-Handgriff (34) öffnen.
Fahren mit Anhängern
4.5
F
Bei schwierigen Einsatzbedingungen (Gefällstrecken, glatte oder rutschige Fahrbahn) muss die Anhängelast gegebenenfalls reduziert werden, so dass ein unfallsicheres Abbremsen möglich ist. Die ausgewiesene zulässige Höchstlast gilt nur für
das Schleppen in der Ebene auf tragfähigem, rutschsicherem Untergrund.
Bei Anhängelasten von mehr als 2000 kg und auf Gefällestrecken wird der Einsatz
von gebremsten Anhängern empfohlen.
Fahren mit Anhängern
Bei schwierigen Einsatzbedingungen (Gefällstrecken, glatte oder rutschige Fahrbahn) muss die Anhängelast gegebenenfalls reduziert werden, so dass ein unfallsicheres Abbremsen möglich ist. Die ausgewiesene zulässige Höchstlast gilt nur für
das Schleppen in der Ebene auf tragfähigem, rutschsicherem Untergrund.
Bei Anhängelasten von mehr als 2000 kg und auf Gefällestrecken wird der Einsatz
von gebremsten Anhängern empfohlen.
M
Anhänger nur ziehen, nicht drücken.
M
Anhänger nur ziehen, nicht drücken.
Z
Machen Sie sich bei Fahrtantritt mit dem Bremssystem und der Lenkung des Anhängers vertraut.
Z
Machen Sie sich bei Fahrtantritt mit dem Bremssystem und der Lenkung des Anhängers vertraut.
M
Beachten Sie bei Kurvenfahrten mit langen Anhängern und Anhängerzügen die Verkürzung des Winkels.
M
Beachten Sie bei Kurvenfahrten mit langen Anhängern und Anhängerzügen die Verkürzung des Winkels.
1. Langsam anfahren, bis die Anhängerkupplung sich gestrafft hat. Danach vorsichtig auf Fahrgeschwindigkeit beschleunigen.
1. Langsam anfahren, bis die Anhängerkupplung sich gestrafft hat. Danach vorsichtig auf Fahrgeschwindigkeit beschleunigen.
2. Um zu halten, Geschwindigkeit verringern, so dass Schlepper und Anhänger allmählich verlangsamt werden. Vorsichtig bremsen!
2. Um zu halten, Geschwindigkeit verringern, so dass Schlepper und Anhänger allmählich verlangsamt werden. Vorsichtig bremsen!
E 11
0406.D
0406.D
F
4.4.3 Rockinger Kupplung mit Handhebel oder Bowdenzug (o)
E 11
Z
Anhängerzüge lassen sich nur schwer rangieren. Daher bei Kurvenfahrten auf den
richtigen Winkel achten.
Z
Anhängerzüge lassen sich nur schwer rangieren. Daher bei Kurvenfahrten auf den
richtigen Winkel achten.
4.6
Sitz o (nur XL)
4.6
Sitz o (nur XL)
Der Sitz (35) ist in eingeklapptem Zustand in die Rückenlehne integriert. Der herausgeklappte Sitz ermöglicht dem Bediener, eine bequeme Haltung beim Fahren und
Bedienen einzunehmen. Der Sitz ist höhenverstellbar und kann in vier Stellungen arretiert werden.
Der Sitz (35) ist in eingeklapptem Zustand in die Rückenlehne integriert. Der herausgeklappte Sitz ermöglicht dem Bediener, eine bequeme Haltung beim Fahren und
Bedienen einzunehmen. Der Sitz ist höhenverstellbar und kann in vier Stellungen arretiert werden.
– Sitz (35) ausklappen, zu sich heranziehen und in die gewünschte Höhe schieben.
Sitz in der gewünschten Höhe arretieren.
– Um eine höhere Position einzustellen, den Sitz nach oben schieben und in gewünschter Stellung loslassen.
– Zum Einklappen den Sitz in oberste Position schieben und umklappen.
– Sitz (35) ausklappen, zu sich heranziehen und in die gewünschte Höhe schieben.
Sitz in der gewünschten Höhe arretieren.
– Um eine höhere Position einzustellen, den Sitz nach oben schieben und in gewünschter Stellung loslassen.
– Zum Einklappen den Sitz in oberste Position schieben und umklappen.
35
4.7
35
Fahrzeug gesichert abstellen
4.7
Wird das Fahrzeug verlassen, muss es gesichert abgestellt werden, auch wenn die
Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist.
Wird das Fahrzeug verlassen, muss es gesichert abgestellt werden, auch wenn die
Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist.
– Antriebsrad auf „Geradeausstellung“ drehen.
– Schaltschloss in Stellung „AUS“ („0“) schalten und Schlüssel abziehen.
– Hauptschalter (Notaus) in Stellung „AUS“ drücken.
E 12
Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen!
– Antriebsrad auf „Geradeausstellung“ drehen.
– Schaltschloss in Stellung „AUS“ („0“) schalten und Schlüssel abziehen.
– Hauptschalter (Notaus) in Stellung „AUS“ drücken.
0406.D
F
Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen!
0406.D
F
Fahrzeug gesichert abstellen
E 12
5
Anzeigeinstrument (CANDIS) (o)
5
Das Instrument zeigt an:
– Restladezustand der Batterie
(Leuchtdioden-Balken (36)),
– Betriebsstunden
(LCD-Anzeige (38)).
Zusätzlich werden Fehlermeldungen
der Elektronik-Komponenten und Parameteränderungen angezeigt.
Das Instrument zeigt an:
36
39
– Restladezustand der Batterie
(Leuchtdioden-Balken (36)),
– Betriebsstunden
(LCD-Anzeige (38)).
37
Zusätzlich werden Fehlermeldungen
der Elektronik-Komponenten und Parameteränderungen angezeigt.
38
37
38
Abhängig vom eingestellten Batterietyp ergeben sich auch die Einschaltgrenzen für
die Zusatz-Anzeigen (39) „Warnung“ und (37) „Stop“.
Abhängig vom eingestellten Batterietyp ergeben sich auch die Einschaltgrenzen für
die Zusatz-Anzeigen (39) „Warnung“ und (37) „Stop“.
Anzahl Ladezustand
Balken
Anzahl Ladezustand
Balken
Nass-Batterie
Wartungsfreie Batterie
LED (gelb)
LED (rot)
LED (gelb)
LED (rot)
Warnung
Stop
Warnung
Stop
10
90,1- 100%
Aus
Aus
Aus
Aus
9
80,1 - 90%
Aus
Aus
Aus
Aus
8
70,1 - 80%
Aus
Aus
Aus
Aus
7
60,1 - 70%
Aus
Aus
Aus
Aus
6
50,1 - 60%
Aus
Aus
Aus
Aus
5
40,1 - 50%
Aus
Aus
Ein
Aus
4
30,1 - 40%
Aus
Aus
Ein
Ein
3
20,1 - 30%
Ein
Aus
Ein
Ein
2
10,1 - 20%
Ein
Ein
Ein
Ein
Eine Unterschreitung der 20%- Grenze bei Nass-Batterien bzw. der 40%- Grenze
bei wartungsfreien Batterien vermeiden.
Betriebsstunden-Anzeige
5.1
Betriebsstunden-Anzeige
Anzeigebereich zwischen 0,0 und 99.999,0 Stunden. Fahrbewegungen werden erfasst. Die Anzeige ist hinterleuchtet.
Z
Bei wartungsfreien Batterien erscheint ein „T“ Symbol in der Betriebsstundenanzeige
(38).
Bei wartungsfreien Batterien erscheint ein „T“ Symbol in der Betriebsstundenanzeige
(38).
Fehlermeldungen
Fehlermeldungen
Die Betriebsstunden-Anzeige wird auch für die Anzeige von Fehlern genutzt. Die
Fehleranzeige ist zweiteilig und beginnt mit einem „C“ für Component, und einer dreistelligen Komponentennummer und dann erscheint ein „E“ für Error mit dreistelliger
Fehlernummer abwechselnd.
Treten mehrere Fehler gleichzeitig auf, werden diese nacheinander angezeigt. Die
Fehler werden, solange sie vorliegen, angezeigt (immer in Kombination Cxxx / Exxx).
Fehlermeldungen überschreiben die Betriebsstunden-Anzeige. Die meisten Fehler
führen zum Auslösen eines Notstopps. Die Fehler-Anzeige bleibt solange erhalten,
bis der Steuerstromkreis abgeschaltet wird (Schaltschloss).
Die Betriebsstunden-Anzeige wird auch für die Anzeige von Fehlern genutzt. Die
Fehleranzeige ist zweiteilig und beginnt mit einem „C“ für Component, und einer dreistelligen Komponentennummer und dann erscheint ein „E“ für Error mit dreistelliger
Fehlernummer abwechselnd.
Treten mehrere Fehler gleichzeitig auf, werden diese nacheinander angezeigt. Die
Fehler werden, solange sie vorliegen, angezeigt (immer in Kombination Cxxx / Exxx).
Fehlermeldungen überschreiben die Betriebsstunden-Anzeige. Die meisten Fehler
führen zum Auslösen eines Notstopps. Die Fehler-Anzeige bleibt solange erhalten,
bis der Steuerstromkreis abgeschaltet wird (Schaltschloss).
E 13
0406.D
0406.D
39
Anzeige des Entladezustands
Anzeigebereich zwischen 0,0 und 99.999,0 Stunden. Fahrbewegungen werden erfasst. Die Anzeige ist hinterleuchtet.
Z
36
Anzeige des Entladezustands
Nass-Batterie
Wartungsfreie Batterie
LED (gelb)
LED (rot)
LED (gelb)
LED (rot)
Warnung
Stop
Warnung
Stop
10
90,1- 100%
Aus
Aus
Aus
Aus
9
80,1 - 90%
Aus
Aus
Aus
Aus
8
70,1 - 80%
Aus
Aus
Aus
Aus
7
60,1 - 70%
Aus
Aus
Aus
Aus
6
50,1 - 60%
Aus
Aus
Aus
Aus
5
40,1 - 50%
Aus
Aus
Ein
Aus
4
30,1 - 40%
Aus
Aus
Ein
Ein
3
20,1 - 30%
Ein
Aus
Ein
Ein
2
10,1 - 20%
Ein
Ein
Ein
Ein
Eine Unterschreitung der 20%- Grenze bei Nass-Batterien bzw. der 40%- Grenze
bei wartungsfreien Batterien vermeiden.
5.1
Anzeigeinstrument (CANDIS) (o)
E 13
Z
Z
Detaillierte Komponentenbeschreibungen mit Fehlerkodierungen liegen dem Hersteller-Service vor.
Detaillierte Komponentenbeschreibungen mit Fehlerkodierungen liegen dem Hersteller-Service vor.
Anzeige bei Parameter-Änderungen (Fahrprogramme)
Anzeige bei Parameter-Änderungen (Fahrprogramme)
In Verbindung mit der Bedientastatur (CANCODE (o)) dient die LCD-Anzeige (38)
zur Anzeige der Einstellparameter. Die ersten drei Stellen der Anzeige zeigen die Parameternummern, die letzen drei Stellen den Parameterwert an.
In Verbindung mit der Bedientastatur (CANCODE (o)) dient die LCD-Anzeige (38)
zur Anzeige der Einstellparameter. Die ersten drei Stellen der Anzeige zeigen die Parameternummern, die letzen drei Stellen den Parameterwert an.
Z
Einstellwerte der Parametergruppe 0XX (Codeschloss) werden nicht angezeigt.
Z
Einstellwerte der Parametergruppe 0XX (Codeschloss) werden nicht angezeigt.
5.2
Einschalt-Test
5.2
Einschalt-Test
– der Softwareversion des Anzeigegerätes (kurzzeitig),
– der Betriebsstunden,
– des Entladezustands.
– der Softwareversion des Anzeigegerätes (kurzzeitig),
– der Betriebsstunden,
– des Entladezustands.
E 14
0406.D
Nach dem Einschalten erfolgt die Anzeige:
0406.D
Nach dem Einschalten erfolgt die Anzeige:
E 14
6
6.1
Bedientastatur (CANCODE) (o)
6
Bedientastatur (CANCODE) (o)
Die Bedientastatur setzt sich aus 10 Zifferntasten, einer Set-Taste und einer o-Taste zusammen.
Die Aktivierung der Fahrprogramme wird anhand
der Tasten 1,2,3 durch grüne Leuchtdioden angezeigt.
Die o-Taste zeigt durch eine rot/grüne Leuchtdiode Betriebszustände an.
Die Bedientastatur setzt sich aus 10 Zifferntasten, einer Set-Taste und einer o-Taste zusammen.
Die Aktivierung der Fahrprogramme wird anhand
der Tasten 1,2,3 durch grüne Leuchtdioden angezeigt.
Die o-Taste zeigt durch eine rot/grüne Leuchtdiode Betriebszustände an.
Sie hat folgende Funktionen:
Sie hat folgende Funktionen:
– Codeschlossfunktion (Inbetriebnahme des Fahrzeugs).
– Wahl des Fahrprogramms.
– Einstellung der Fahr-und Batterieparameter, nur in Verbindung mit dem Anzeigeinstrument (CANDIS (o)).
– Codeschlossfunktion (Inbetriebnahme des Fahrzeugs).
– Wahl des Fahrprogramms.
– Einstellung der Fahr-und Batterieparameter, nur in Verbindung mit dem Anzeigeinstrument (CANDIS (o)).
Die o-Taste ist von oberster Priorität, und setzt das Fahrzeug aus jedem Zustand in
den Grundzustand zurück, ohne das Veränderungen der Einstellungen vorgenommen werden.
Die o-Taste ist von oberster Priorität, und setzt das Fahrzeug aus jedem Zustand in
den Grundzustand zurück, ohne das Veränderungen der Einstellungen vorgenommen werden.
Codeschloss
6.1
Nach Eingabe des richtigen Codes ist das Fahrzeug betriebsbereit. Es ist möglich,
jedem Fahrzeug, jedem Bediener oder auch einer Bedienergruppe einen individuellen Code zuzuweisen.
Codeschloss
Nach Eingabe des richtigen Codes ist das Fahrzeug betriebsbereit. Es ist möglich,
jedem Fahrzeug, jedem Bediener oder auch einer Bedienergruppe einen individuellen Code zuzuweisen.
Z
Im Auslieferzustand ist der Bedienercode (Werkseinstellung 2-5-8-0) durch eine aufgeklebte Folie gekennzeichnet.
M
Bei Erst-Inbetriebnahme, den Master- und den Bedienercode ändern! (siehe Abschnitt 6.4)
M
Bei Erst-Inbetriebnahme, den Master- und den Bedienercode ändern! (siehe Abschnitt 6.4)
0406.D
Im Auslieferzustand ist der Bedienercode (Werkseinstellung 2-5-8-0) durch eine aufgeklebte Folie gekennzeichnet.
0406.D
Z
E 15
E 15
Z
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
Nach dem Einschalten des Hauptschalters und ggf. des Schaltschlosses leuchtet die
LED (44) rot.
Nach dem Einschalten des Hauptschalters und ggf. des Schaltschlosses leuchtet die
LED (44) rot.
Nach Eingabe des richtigen Bediencodes (werkseitig 2-5-8-0 eingestellt) leuchtet die
LED (44) grün.
Nach Eingabe des richtigen Bediencodes (werkseitig 2-5-8-0 eingestellt) leuchtet die
LED (44) grün.
Bei einer falschen Codeeingabe, blinkt die LED (44) für zwei Sekunden rot. Danach
ist eine erneute Codeeingabe möglich.
Bei einer falschen Codeeingabe, blinkt die LED (44) für zwei Sekunden rot. Danach
ist eine erneute Codeeingabe möglich.
Z
Die Set-Taste (45) hat im Bedienmodus keine Funktion.
Abschalten
40
41
Abschalten
42
Das Fahrzeug wird durch Betätigen der
o-Taste (43) abgeschaltet.
41
42
Das Fahrzeug wird durch Betätigen der
o-Taste (43) abgeschaltet.
Z
Die Abschaltung kann automatisch nach einer voreingestellten Zeit erfolgen. Hierzu
muss der entsprechende Codeschlossparameter eingestellt werden
(siehe Abschnitt 6.4).
43
44
Die Abschaltung kann automatisch nach einer voreingestellten Zeit erfolgen. Hierzu
muss der entsprechende Codeschlossparameter eingestellt werden
(siehe Abschnitt 6.4).
43
45
0406.D
45
E 16
40
44
0406.D
Z
Die Set-Taste (45) hat im Bedienmodus keine Funktion.
E 16
6.2
Fahrprogramme
6.2
Durch Betätigung der Zifferntasten 1, 2, und 3 sind drei Fahrprogramme wählbar. Das
aktivierte Programm wird durch die grünen Leuchtdioden (40), (41), (42) in der jeweiligen Taste angezeigt.
Z
Fahrprogramme
Durch Betätigung der Zifferntasten 1, 2, und 3 sind drei Fahrprogramme wählbar. Das
aktivierte Programm wird durch die grünen Leuchtdioden (40), (41), (42) in der jeweiligen Taste angezeigt.
Z
Die Fahrprogramme unterscheiden sich durch die Höhe der Fahrgeschwindigkeit, die
Stärke der Beschleunigung und der Abbremsung.
Die Fahrprogramme unterscheiden sich durch die Höhe der Fahrgeschwindigkeit, die
Stärke der Beschleunigung und der Abbremsung.
Die werkseitige Einstellung ist:
Die werkseitige Einstellung ist:
– Programm 1: Sanftlauf
– Programm 2: Normalbetrieb
– Programm 3: Leistungsbetrieb (bei Inbetriebnahme vorgewählt)
– Programm 1: Sanftlauf
– Programm 2: Normalbetrieb
– Programm 3: Leistungsbetrieb (bei Inbetriebnahme vorgewählt)
Z
Die Fahrprogramme können individuell dem Einsatz des Fahrzeugs angepasst werden (siehe Abschnitt 6.4).
Z
Die Fahrprogramme können individuell dem Einsatz des Fahrzeugs angepasst werden (siehe Abschnitt 6.4).
6.3
Parameter
6.3
Parameter
Die Bedientastatur erlaubt im Programmiermodus die Einstellung der CodeschlossFunktionen und die Anpassung der Fahrprogramme. Zusätzlich können Batterieparameter eingestellt werden.
Z
Die Bedientastatur erlaubt im Programmiermodus die Einstellung der CodeschlossFunktionen und die Anpassung der Fahrprogramme. Zusätzlich können Batterieparameter eingestellt werden.
Z
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist nur die Einstellung der
Codeschlossparameter möglich.
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist nur die Einstellung der
Codeschlossparameter möglich.
Parametergruppen
Parametergruppen
Die Parameternummer setzt sich aus drei Ziffern zusammen. Die erste Stelle bezeichnet die Parametergruppe entsprechend Tabelle 1. Die zweite und dritte Stelle
werden von 00 bis 99 fortlaufend nummeriert.
Die Parameternummer setzt sich aus drei Ziffern zusammen. Die erste Stelle bezeichnet die Parametergruppe entsprechend Tabelle 1. Die zweite und dritte Stelle
werden von 00 bis 99 fortlaufend nummeriert.
0406.D
Nr. Parametergruppe
0xx Codeschloss-Einstellungen
(Codes, Freigabe der Fahrprogramme, automatische Abschaltung, etc.)
1xx Fahrparameter des Fahrprogramms 1
(Beschleunigung, Ausrollbremse, Geschwindigkeit, etc.)
2xx Fahrparameter des Fahrprogramms 2
(Beschleunigung, Ausrollbremse, Geschwindigkeit, etc.)
3xx Fahrparameter des Fahrprogramms 3
(Beschleunigung, Ausrollbremse, Geschwindigkeit, etc.)
4xx Fahrprogrammunabhängige Parameter
0406.D
Nr. Parametergruppe
0xx Codeschloss-Einstellungen
(Codes, Freigabe der Fahrprogramme, automatische Abschaltung, etc.)
1xx Fahrparameter des Fahrprogramms 1
(Beschleunigung, Ausrollbremse, Geschwindigkeit, etc.)
2xx Fahrparameter des Fahrprogramms 2
(Beschleunigung, Ausrollbremse, Geschwindigkeit, etc.)
3xx Fahrparameter des Fahrprogramms 3
(Beschleunigung, Ausrollbremse, Geschwindigkeit, etc.)
4xx Fahrprogrammunabhängige Parameter
E 17
E 17
6.4
Parameter- Einstellungen
6.4
Zur Änderung der Fahrzeugeinstellung, muss der Mastercode eingegeben werden.
Z
M
F
Zur Änderung der Fahrzeugeinstellung, muss der Mastercode eingegeben werden.
Z
M
Die Werkseinstellung des Mastercodes ist 7-2-9-5.
Bei Erst-Inbetriebnahme den Mastercode ändern (siehe Abschnitt 6.1).
F
Sicherheitshinweise für Fahrzeuge mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o)).
– Parameter-Einstellungen sind äußerst sorgfältig und nur von einer hierfür qualifizierte Person durchzuführen. Im Zweifel ist der Hersteller-Service zu beauftragen.
– Jeder Einstellvorgang muss auf der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) überwacht werden. Im Zweifel muss der Einstellvorgang durch Betätigen
der o-Taste (43) abgebrochen werden.
– Da sich das Fahrverhalten des Fahrzeuges ändert, muss nach jeder Änderung der
Parameter eine Probefahrt, in einem dafür freigegebenen Arbeitsbereich, durchgeführt werden.
Bei Erst-Inbetriebnahme den Mastercode ändern (siehe Abschnitt 6.1).
Sicherheitshinweise für Fahrzeuge mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o)).
– Parameter-Einstellungen sind äußerst sorgfältig und nur von einer hierfür qualifizierte Person durchzuführen. Im Zweifel ist der Hersteller-Service zu beauftragen.
– Jeder Einstellvorgang muss auf der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) überwacht werden. Im Zweifel muss der Einstellvorgang durch Betätigen
der o-Taste (43) abgebrochen werden.
– Da sich das Fahrverhalten des Fahrzeuges ändert, muss nach jeder Änderung der
Parameter eine Probefahrt, in einem dafür freigegebenen Arbeitsbereich, durchgeführt werden.
Eingabe des Mastercodes:
– o-Taste betätigen
– Mastercode eingeben
– o-Taste betätigen
– Mastercode eingeben
Betriebsstunden
werden angezeigt
284.0
LED (44) LED (40) LED (41) LED (42)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
Betriebsstunden
werden angezeigt
284.0
LED (44) LED (40) LED (41) LED (42)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
Codeschloss-Parameter
Codeschloss-Parameter
Einstellvorgang für Fahrzeuge ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)):
Einstellvorgang für Fahrzeuge ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)):
– Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (45) bestätigen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (45)
bestätigen.
– Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (45) bestätigen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (45)
bestätigen.
Z
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (44) der o-Taste (43) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (44) der o-Taste (43) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
0406.D
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der
Eingabe o-Taste (43) drücken.
0406.D
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der
Eingabe o-Taste (43) drücken.
E 18
Die Werkseinstellung des Mastercodes ist 7-2-9-5.
Eingabe des Mastercodes:
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
Z
Parameter- Einstellungen
E 18
Einstellvorgang für Fahrzeuge mit und ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)):
– Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (45) bestätigen.
– Im Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) werden die Betriebsstunden weiterhin angezeigt. Ändert sich dei Anzeige, ist der Einstellvorgang mit der o-Taste (43) zu beenden und neu zu beginnen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (45)
bestätigen.
– Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (45) bestätigen.
– Im Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) werden die Betriebsstunden weiterhin angezeigt. Ändert sich dei Anzeige, ist der Einstellvorgang mit der o-Taste (43) zu beenden und neu zu beginnen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (45)
bestätigen.
Z
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (44) der o-Taste (43) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (44) der o-Taste (43) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der
Eingabe o-Taste (43) drücken.
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen. Zum Abschluss der
Eingabe o-Taste (43) drücken.
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Codeschloss-Parameterliste
Codeschloss-Parameterliste
Nr.
Funktion
Bereich
Einstellwert
Codeschloss
000 Mastercode ändern
0000 - 9999
Die Länge (4-6 stellig) des
oder
Mastercodes gibt auch die 00000 - 99999
Länge (4-6 stellig) des Beoder
dienercodes vor. Solange 000000 - 999999
Bedienercodes programmiert sind, kann nur ein
neuer Code gleicher Länge eingegeben werden.
Soll die Codelänge geändert werden, müssen zuvor alle Bedienercodes
gelöscht werden.
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Bemerkungen
Arbeitsablauf
7295
(LED 40 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
Nr.
(LED 41 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen (Set)
(LED 42 blinkt)
wiederholen des
neuen Codes
2580
Funktion
Bereich
Einstellwert
Codeschloss
000 Mastercode ändern
0000 - 9999
Die Länge (4-6 stellig) des
oder
Mastercodes gibt auch die 00000 - 99999
Länge (4-6 stellig) des Beoder
dienercodes vor. Solange 000000 - 999999
Bedienercodes programmiert sind, kann nur ein
neuer Code gleicher Länge eingegeben werden.
Soll die Codelänge geändert werden, müssen zuvor alle Bedienercodes
gelöscht werden.
bestätigen (Set)
bestätigen (Set)
(LED 41 blinkt)
Eingabe eines
Codes
001 Bedienercode hinzufügen
(max. 600)
bestätigen (Set)
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
Arbeitsablauf
7295
(LED 40 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
bestätigen (Set)
(LED 41 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen (Set)
(LED 42 blinkt)
wiederholen des
neuen Codes
2580
bestätigen (Set)
(LED 41 blinkt)
Eingabe eines
Codes
bestätigen (Set)
(LED 42 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
(LED 42 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
bestätigen (Set)
bestätigen (Set)
0406.D
001 Bedienercode hinzufügen
(max. 600)
Standard
Einstellwert
0406.D
Z
Einstellvorgang für Fahrzeuge mit und ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)):
E 19
E 19
Nr.
Funktion
Codeschloss
002 Bedienercode ändern
003 Bedienercode löschen
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Bemerkungen
Arbeitsablauf
Nr.
Funktion
Codeschloss
002 Bedienercode ändern
(LED 40 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
bestätigen (Set)
Standard
Einstellwert
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
(LED 40 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
bestätigen (Set)
(LED 41 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen (Set)
bestätigen (Set)
(LED 42 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
(LED 42 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
003 Bedienercode löschen
bestätigen (Set)
bestätigen
(LED 41 blinkt)
Eingabe eines
Codes
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
bestätigen (Set)
(LED 42 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
004 Codespeicher löschen
(löscht alle Benutzercodes)
3265
010 automatische Zeitabschaltung
00 - 31
(LED 42 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
bestätigen (Set)
3265 = löschen
00
andere Eingabe =
nicht löschen
00 = keine
Abschaltung
004 Codespeicher löschen
(löscht alle Benutzercodes)
3265
010 automatische Zeitabschaltung
00 - 31
bestätigen (Set)
3265 = löschen
00
andere Eingabe =
nicht löschen
00 = keine
Abschaltung
01 bis 30 =
Abschaltzeit in
Minuten
01 bis 30 =
Abschaltzeit in
Minuten
31 = Abschaltung
nach 10 Sekunden
31 = Abschaltung
nach 10 Sekunden
0406.D
LED 23-25 befinden sich in den Tastenfeldern 1-3 (siehe Abschnitt 6.2).
0406.D
LED 23-25 befinden sich in den Tastenfeldern 1-3 (siehe Abschnitt 6.2).
E 20
Bemerkungen
Arbeitsablauf
(LED 41 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen
(LED 41 blinkt)
Eingabe eines
Codes
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Bereich
Einstellwert
E 20
Nr.
Funktion
Codeschloss
020 StartFahrprogramm
021 Fahrprogramm 1*)
Freigabe
Bereich
Standard
Einstellwert Einstellwert
0-3
3
0 oder 1
1
Bemerkungen
Arbeitsablauf
Nr.
Funktion
Codeschloss
020 StartFahrprogramm
0 - Es gibt kein Startprogramm
1 - Fahrprogramm 1 = StartFahrprogramm
2 - Fahrprogramm 2 = StartFahrprogramm
3 - Fahrprogramm 3 = StartFahrprogramm
0 = Fahrprogram
nicht freigegeben
021 Fahrprogramm 1*)
Freigabe
Bereich
Standard
Einstellwert Einstellwert
0-3
3
0 oder 1
1
1 = Fahrprogramm freigegeben
022 Fahrprogramm 2*)
Freigabe
0 oder 1
1
0 oder 1
1
022 Fahrprogramm 2*)
Freigabe
0 = Fahrprogramm nicht freigegeben
0 oder 1
1
023 Fahrprogramm 3*)
Freigabe
0 = Fahrprogramm nicht freigegeben
0 oder 1
1
0 = Fahrprogramm nicht freigegeben
1 = Fahrprogramm freigegeben
Nach Eingabe der Parameternummer wird die Anzahl
der verwendeten Benutzercodes auf dem Anzeigeinstrument CANDIS
angezeigt.
030 Anzeige
Speicherbelegung *)
Nach Eingabe der Parameternummer wird die Anzahl
der verwendeten Benutzercodes auf dem Anzeigeinstrument CANDIS
angezeigt.
*) nur in Verbindung mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o))
*) nur in Verbindung mit Anzeigeinstrument (CANDIS (o))
Fehlermeldungen der Bedientastatur
Fehlermeldungen der Bedientastatur
Folgende Fehler werden durch rotes Blinken der LED (44) angezeigt:
Folgende Fehler werden durch rotes Blinken der LED (44) angezeigt:
–
–
–
–
–
–
–
–
Neuer Mastercode ist schon Bedienercode.
Neuer Bedienercode ist schon Mastercode.
Zu ändernden Bedienercode gibt es nicht.
Bedienercode soll in einen anderen Bedienercode geändert werden, die es schon
gibt.
– Zu löschenden Bedienercode gibt es nicht.
Codespeicher ist voll.
E 21
0406.D
0406.D
0 = Fahrprogramm nicht freigegeben
1 = Fahrprogramm freigegeben
1 = Fahrprogramm freigegeben
030 Anzeige
Speicherbelegung *)
0 - Es gibt kein Startprogramm
1 - Fahrprogramm 1 = StartFahrprogramm
2 - Fahrprogramm 2 = StartFahrprogramm
3 - Fahrprogramm 3 = StartFahrprogramm
0 = Fahrprogram
nicht freigegeben
1 = Fahrprogramm freigegeben
1 = Fahrprogramm freigegeben
023 Fahrprogramm 3*)
Freigabe
Bemerkungen
Arbeitsablauf
Neuer Mastercode ist schon Bedienercode.
Neuer Bedienercode ist schon Mastercode.
Zu ändernden Bedienercode gibt es nicht.
Bedienercode soll in einen anderen Bedienercode geändert werden, die es schon
gibt.
– Zu löschenden Bedienercode gibt es nicht.
Codespeicher ist voll.
E 21
6.5
Fahrparameter
6.5
Fahrparameter
Z
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Fahrparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
Z
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Fahrparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
Im folgenden Beispiel wird die Parametereinstellung der Beschleunigung des Fahrprogramms 1 (Parameter 101) dargestellt.
Im folgenden Beispiel wird die Parametereinstellung der Beschleunigung des Fahrprogramms 1 (Parameter 101) dargestellt.
Beispiel Beschleunigung
Beispiel Beschleunigung
Eingabe der dreistelligen Parameternummer (101), mit der Set-Taste (45) bestätigen.
Eingabe der dreistelligen Parameternummer (101), mit der Set-Taste (45) bestätigen.
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
aktuelle
Einstellung
wird angezeigt
101 6
LED (44) LED (40) LED (41) LED (42)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
aktuelle
Einstellung
wird angezeigt
– Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o))(Parameternummer und aktueller Parameterwert werden angezeigt).
101 6
LED (44) LED (40) LED (41) LED (42)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
– Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o))(Parameternummer und aktueller Parameterwert werden angezeigt).
Z
Erfolgt für ca. 5 Sekunden keine Eingabe, schaltet die Anzeige auf Betriebsstundenanzeige zurück.
Z
Erfolgt für ca. 5 Sekunden keine Eingabe, schaltet die Anzeige auf Betriebsstundenanzeige zurück.
F
Wird eine andere Parameternummer als gewünscht angezeigt, muss gewartet werden, bis Betriebsstundenanzeige erscheint.
F
Wird eine andere Parameternummer als gewünscht angezeigt, muss gewartet werden, bis Betriebsstundenanzeige erscheint.
Parameterwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern.
Parameterwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern.
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
Anzeigeinstrument
(CANDIS)
geänderte
Einstellung
wird angezeigt
Z
101 8
LED (44) LED (40) LED (41) LED (42)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
geänderte
Einstellung
wird angezeigt
Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)), mit der SetTaste (45) bestätigen.
Überprüfung der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CANDIS (o)), mit der SetTaste (45) bestätigen.
Anzeigeinstrument LED (44) LED (40) LED (41) LED (42)
(CANDIS)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
Parameter- Paramenummer
tereinstellwert
Anzeigeinstrument LED (44) LED (40) LED (41) LED (42)
(CANDIS)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
Parameter- Paramenummer
tereinstellwert
– Die LED (44) der o-Taste (43) schaltet kurz auf Dauerlicht und beginnt nach ca. 2
Sekunden wieder an zu blinken.
– Die LED (44) der o-Taste (43) schaltet kurz auf Dauerlicht und beginnt nach ca. 2
Sekunden wieder an zu blinken.
Z
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (44) der o-Taste (43) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (44) der o-Taste (43) rot. Nach erneuter Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert werden.
0406.D
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen, sobald die LED (44)
der o-Taste (43) blinkt. Zum Abschluss der Eingabe, o-Taste (43) drücken.
0406.D
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen, sobald die LED (44)
der o-Taste (43) blinkt. Zum Abschluss der Eingabe, o-Taste (43) drücken.
E 22
101 8
LED (44) LED (40) LED (41) LED (42)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
E 22
Z
Die Fahrfunktion ist während der Parametereingabe abgeschaltet. Soll der Einstellwert im Programmiermodus geprüft werden, ist folgender Ablauf einzuhalten:
Die Fahrfunktion ist während der Parametereingabe abgeschaltet. Soll der Einstellwert im Programmiermodus geprüft werden, ist folgender Ablauf einzuhalten:
– Nach Änderung des Parameterwertes das bearbeitete Fahrprogramm wählen, mit
der Set-Taste (45) bestätigen.
– Das Fahrzeug befindet sich im Fahrmodus und kann geprüft werden.
– Zur Fortsetzung der Einstellung Set-Taste (45) erneut bestätigen.
– Nach Änderung des Parameterwertes das bearbeitete Fahrprogramm wählen, mit
der Set-Taste (45) bestätigen.
– Das Fahrzeug befindet sich im Fahrmodus und kann geprüft werden.
– Zur Fortsetzung der Einstellung Set-Taste (45) erneut bestätigen.
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Fahrprogramme
Fahrprogramme
Nr.
Funktion
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
2
Wert des Parameters 101 >= Parameter 100
101 Beschleunigung im
Mitfahrbetrieb
102 Ausrollbremse im
Mitfahrbetrieb
103 Ausrollbremse im
Mitgängerbetrieb
0-9
2
0-9
2
0-9
2
104 Maximalgeschwindigkeit
in Antriebsrichtung über
Fahrregler
105 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Fahrregler
106 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Taster in Rückenlehne
108 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
109 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Fahrregler
110 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Taster in Rückenlehne
0-9
8
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
0-9
8
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
Funktion
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
2
Wert des Parameters 101 >= Parameter 100
101 Beschleunigung im
Mitfahrbetrieb
102 Ausrollbremse im
Mitfahrbetrieb
103 Ausrollbremse im
Mitgängerbetrieb
0-9
2
0-9
2
0-9
2
104 Maximalgeschwindigkeit
in Antriebsrichtung über
Fahrregler
105 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Fahrregler
106 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Taster in Rückenlehne
108 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
109 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Fahrregler
110 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Taster in Rückenlehne
0-9
8
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
0-9
8
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
Fahrprogramm 1
100 Beschleunigung im
Mitgängerbetrieb
Wert des Parameters 103 >= Parameter 102
abhängig vom
Fahrschalter
0406.D
Fahrprogramm 1
100 Beschleunigung im
Mitgängerbetrieb
Nr.
Wert des Parameters 103 >= Parameter 102
abhängig vom
Fahrschalter
0406.D
Z
E 23
E 23
Funktion
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
5
Wert des Parameters 201 >= Parameter 200
201 Beschleunigung im
Mitfahrbetrieb
202 Ausrollbremse im
Mitfahrbetrieb
203 Ausrollbremse im
Mitgängerbetrieb
0-9
5
0-9
5
0-9
5
204 Maximalgeschwindigkeit
in Antriebsrichtung über
Fahrregler
205 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Fahrregler
206 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Taster in Rückenlehne
208 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
209 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Fahrregler
210 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Taster in Rückenlehne
0-9
8
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
0-9
8
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
E 24
Funktion
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
5
Wert des Parameters 201 >= Parameter 200
201 Beschleunigung im
Mitfahrbetrieb
202 Ausrollbremse im
Mitfahrbetrieb
203 Ausrollbremse im
Mitgängerbetrieb
0-9
5
0-9
5
0-9
5
204 Maximalgeschwindigkeit
in Antriebsrichtung über
Fahrregler
205 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Fahrregler
206 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Taster in Rückenlehne
208 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
209 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Fahrregler
210 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Taster in Rückenlehne
0-9
8
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
0-9
8
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
Fahrprogramm 2
200 Beschleunigung im
Mitgängerbetrieb
Wert des Parameters 203 >= Parameter 202
abhängig vom
Fahrschalter
0406.D
Fahrprogramm 2
200 Beschleunigung im
Mitgängerbetrieb
Nr.
Wert des Parameters 203 >= Parameter 202
abhängig vom
Fahrschalter
0406.D
Nr.
E 24
Funktion
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
7
Wert des Parameters 301 >= Parameter 300
301 Beschleunigung im
Mitfahrbetrieb
302 Ausrollbremse im
Mitfahrbetrieb
303 Ausrollbremse im
Mitgängerbetrieb
0-9
7
0-9
7
0-9
7
304 Maximalgeschwindigkeit
in Antriebsrichtung über
Fahrregler
305 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Fahrregler
306 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Taster in Rückenlehne
308 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
309 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Fahrregler
310 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Taster in Rückenlehne
0-9
8
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
0-9
8
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
Funktion
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
7
Wert des Parameters 301 >= Parameter 300
301 Beschleunigung im
Mitfahrbetrieb
302 Ausrollbremse im
Mitfahrbetrieb
303 Ausrollbremse im
Mitgängerbetrieb
0-9
7
0-9
7
0-9
7
304 Maximalgeschwindigkeit
in Antriebsrichtung über
Fahrregler
305 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Fahrregler
306 Mitgängergeschwindigkeit in Antriebsrichtung
über Taster in Rückenlehne
308 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
309 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Fahrregler
310 Mitgängergeschwindigkeit in Gabelrichtung über
Taster in Rückenlehne
0-9
8
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
0-9
8
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
5
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
3
nicht Fahrschalterabhängig
(feste Geschw.)
Fahrprogramm 3
300 Beschleunigung im
Mitgängerbetrieb
Wert des Parameters 303 >= Parameter 302
abhängig vom
Fahrschalter
0406.D
Fahrprogramm 3
300 Beschleunigung im
Mitgängerbetrieb
Nr.
Wert des Parameters 303 >= Parameter 302
abhängig vom
Fahrschalter
0406.D
Nr.
E 25
E 25
Fahrprogrammunabhängige Parameter
Z
Fahrprogrammunabhängige Parameter
Z
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Batterieparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
Die Einstellung erfolgt wie bei den Fahrparametern.
Die Einstellung erfolgt wie bei den Fahrparametern.
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Nr.
Funktion
Batterieparameter
411 Batterietyp (Normal /
Gesteigert / Trocken)
412 Entladewächterfunktion
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
0-2
0
0/1
Bemerkungen
Nr.
Funktion
Batterieparameter
411 Batterietyp (Normal /
Gesteigert / Trocken)
0 = Normal (nass)
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
0-2
0
Bemerkungen
0 = Normal (nass)
1 = Leistungsgesteigert
(nass)
1 = Leistungsgesteigert
(nass)
2 = Trocken
(wartungsfrei)
2 = Trocken
(wartungsfrei)
1
412 Entladewächterfunktion
0/1
1
0406.D
Im Bereich Einstellwert 0 / 1 bedeutet: 0 = Aus 1 = Ein
0406.D
Im Bereich Einstellwert 0 / 1 bedeutet: 0 = Aus 1 = Ein
E 26
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CANDIS (o)) ist die Einstellung der Batterieparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
E 26
7
Störungshilfe
7
Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von
Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist
in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen.
Störung
Mögliche Ursache
Fahrzeug – Batteriestecker nicht eingefährt nicht.
steckt.
– Hauptschalter (Notaus)
gedrückt.
– Schaltschloss in Stellung
„0“.
– Batterieladung zu gering.
– Sicherung defekt.
Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von
Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist
in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen.
Abhilfemaßnahmen
Störung
– Batteriestecker prüfen,
ggf. einstecken.
– Hauptschalter entriegeln.
Mögliche Ursache
Fahrzeug – Batteriestecker nicht eingefährt nicht.
steckt.
– Hauptschalter (Notaus)
gedrückt.
– Schaltschloss in Stellung
„0“.
– Batterieladung zu gering.
– Schaltschloss in Stellung „I“
schalten.
– Batterieladung prüfen,
ggf. Batterie laden.
– Sicherungen F1 und 1F1 prüfen.
– Sicherung defekt.
Z
Abhilfemaßnahmen
– Batteriestecker prüfen,
ggf. einstecken.
– Hauptschalter entriegeln.
– Schaltschloss in Stellung „I“
schalten.
– Batterieladung prüfen,
ggf. Batterie laden.
– Sicherungen F1 und 1F1 prüfen.
Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung
nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt
werden kann.
0406.D
Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung
nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt
werden kann.
0406.D
Z
Störungshilfe
E 27
E 27
E 28
E 28
0406.D
0406.D
F Instandhaltung des Flurförderzeuges
F Instandhaltung des Flurförderzeuges
1
1
Betriebssicherheit und Umweltschutz
Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach
den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden.
F
M
Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach
den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden.
F
Jegliche Veränderung am Flurförderzeug - insbesondere der Sicherheitseinrichtungen - ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden.
M
Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren
und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu
verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den
geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht
Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung.
Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten
des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F).
2
M
Betriebssicherheit und Umweltschutz
Jegliche Veränderung am Flurförderzeug - insbesondere der Sicherheitseinrichtungen - ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden.
Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren
und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu
verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den
geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht
Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung.
Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten
des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F).
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung
2
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung
Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge
darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service-Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte
Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluss eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service-Stützpunkt des Herstellers.
Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge
darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service-Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte
Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluss eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service-Stützpunkt des Herstellers.
Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken
muss durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden.
Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken
muss durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden.
Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten
gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluss) ausschließen.
Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muss der Batteriestecker herausgezogen
werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder
Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen.
Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten
gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluss) ausschließen.
Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muss der Batteriestecker herausgezogen
werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder
Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen.
M
Wird das Flurförderzeug mit Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt
werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen.
Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen.
Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen
Tätigkeiten durchzuführen.
0406.D
0406.D
Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen
Tätigkeiten durchzuführen.
Wird das Flurförderzeug mit Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt
werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen.
Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen.
F1
F1
Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem
Flurförderzeug auszubauen.
Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem
Flurförderzeug auszubauen.
Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte beachtet werden.
Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte beachtet werden.
Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflusst die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Bei Ersatz der werkseitig montierten Reifen sind
ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers zu verwenden, da andernfalls die
Typenblatt-Daten nicht eingehalten werden können. Beim Wechseln von Rädern
oder Reifen ist darauf zu achten, dass keine Schrägstellung des Flurförderzeuges
entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig).
Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflusst die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Bei Ersatz der werkseitig montierten Reifen sind
ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers zu verwenden, da andernfalls die
Typenblatt-Daten nicht eingehalten werden können. Beim Wechseln von Rädern
oder Reifen ist darauf zu achten, dass keine Schrägstellung des Flurförderzeuges
entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig).
F2
0406.D
Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen
nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor
Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluss eines elektrischen
Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug
zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten.
0406.D
Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen
nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor
Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluss eines elektrischen
Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug
zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten.
F2
3
Wartung und Inspektion
3
Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung
der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet
zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb.
M
Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall,
starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle
angemessen zu verkürzen.
Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall,
starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle
angemessen zu verkürzen.
Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und
den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert:
Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und
den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert:
W
A
B
C
W
A
B
C
=
=
=
=
Alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Woche
Alle 500 Betriebsstunden
Alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1 x jährlich
Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1 x jährlich
Z
Die Wartungsintervalle W sind vom Betreiber durchzuführen.
In der Einfahrphase - nach ca. 100 Betriebsstunden - des Flurförderzeuges ist durch
den Betreiber eine Prüfung der Radmuttern bzw. Radbolzen und ggf. ein Nachziehen
sicher zu stellen.
0406.D
Z
Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung
der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet
zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb.
=
=
=
=
Alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Woche
Alle 500 Betriebsstunden
Alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1 x jährlich
Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1 x jährlich
Die Wartungsintervalle W sind vom Betreiber durchzuführen.
In der Einfahrphase - nach ca. 100 Betriebsstunden - des Flurförderzeuges ist durch
den Betreiber eine Prüfung der Radmuttern bzw. Radbolzen und ggf. ein Nachziehen
sicher zu stellen.
0406.D
M
Wartung und Inspektion
F3
F3
Wartungscheckliste
Rahmen /
Aufbau
Antrieb
Räder
Lenkung
1.1
1.2
1.3
2.1
3.1
3.2
4.1
4.2
4.3
5.1
5.2
5.3
Elektrische 7.1
Anlage
7.2
Bremsanlage
7.3
7.4
7.5
7.6
8.2
F4
Wartungscheckliste
B C
t
t
t
t
Rahmen /
Aufbau
Antrieb
Räder
t
t
t
Lenkung
t
t
t
t
t
t
1.1
1.2
1.3
2.1
3.1
3.2
4.1
4.2
4.3
5.1
5.2
5.3
Elektrische 7.1
Anlage
7.2
Bremsanlage
t
t
7.3
7.4
t
7.5
t
t
Elektromotoren
0406.D
Elektromotoren
Wartungsintervalle
Standard
= t W A
Kühlhaus
= k
Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen
Schraubverbindungen prüfen
Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen
Getriebe auf Geräusche und Leckage prüfen
Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen
t
Lagerung und Befestigung prüfen
l
Lenkspiel prüfen
Lenkkette und Kettenritzel auf Verschleiß prüfen, einstell
len und fetten
Mechanische Teile der Lenksäule prüfen, ggf. fetten
Funktion und Einstellung prüfen
l
Bremsbelagverschleiß prüfen
Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen
Funktion prüfen
Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung
prüfen
Sicherungen auf richtigen Wert prüfen
Schalter und Schaltnocken auf festen Sitz und Funktion
prüfen
Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf
l
Funktion prüfen
Schaltschütze prüfen, ggf. Verschleißteile erneuern
Motorbefestigungen prüfen
4
7.6
8.2
Wartungsintervalle
Standard
= t W A
Kühlhaus
= k
Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen
Schraubverbindungen prüfen
Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen
Getriebe auf Geräusche und Leckage prüfen
Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen
t
Lagerung und Befestigung prüfen
l
Lenkspiel prüfen
Lenkkette und Kettenritzel auf Verschleiß prüfen, einstell
len und fetten
Mechanische Teile der Lenksäule prüfen, ggf. fetten
Funktion und Einstellung prüfen
l
Bremsbelagverschleiß prüfen
Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen
Funktion prüfen
Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung
prüfen
Sicherungen auf richtigen Wert prüfen
Schalter und Schaltnocken auf festen Sitz und Funktion
prüfen
Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf
l
Funktion prüfen
Schaltschütze prüfen, ggf. Verschleißteile erneuern
Motorbefestigungen prüfen
B C
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
0406.D
4
F4
9.1
9.2
9.3
t
t
Batterie
t
9.1
9.2
9.3
t
t
Wartungsintervalle
Standard
= t W A
Kühlhaus
= k
Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen
l
Anschlussklemmen auf Festsitz prüfen, mit
l
Polschraubenfett fetten
Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz
l
prüfen
Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln
Fahrzeug nach Schmierplan abschmieren
l
9.4
Schmier11.1
dienst
Allgemeine 12.1 Elektrische Anlage auf Masseschluss prüfen
Messungen 12.2 Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen
12.4 Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen
Vorführung 13.1 Probefahrt mit Nennlast
13.2 Nach erfolgter Wartung das Fahrzeug einem Beauftragten
vorführen
t
t
t
t
l t
0406.D
9.4
Schmier11.1
dienst
Allgemeine 12.1 Elektrische Anlage auf Masseschluss prüfen
Messungen 12.2 Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen
12.4 Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen
Vorführung 13.1 Probefahrt mit Nennlast
13.2 Nach erfolgter Wartung das Fahrzeug einem Beauftragten
vorführen
B C
B C
t
t
t
t
t
t
t
t
t
l t
0406.D
Batterie
Wartungsintervalle
Standard
= t W A
Kühlhaus
= k
Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen
l
Anschlussklemmen auf Festsitz prüfen, mit
l
Polschraubenfett fetten
Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz
l
prüfen
Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln
Fahrzeug nach Schmierplan abschmieren
l
F5
F5
5
Schmierplan
5
Schmierplan
E
E
G
G
B+C 1) 1,4l
Bb
B+C 1) 1,4l
Bb
a
g
s
b
a
Gleitflächen
Schmiernippel
Einfüllstutzen Getriebeöl
Ablassschraube Getriebeöl
Kühlhauseinsatz
1) Mischungsverhältnis
Kühlhauseinsatz 1:1
0406.D
1) Mischungsverhältnis
F6
Gleitflächen
Schmiernippel
Einfüllstutzen Getriebeöl
Ablassschraube Getriebeöl
Kühlhauseinsatz
Kühlhauseinsatz 1:1
0406.D
g
s
b
a
a
F6
5.1
Betriebsmittel
5.1
Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß
und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen.
F
Betriebsmittel
Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß
und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen.
F
Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel
dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar
sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen.
Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel
dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar
sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen.
Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in der jeweiligen Betriebsanleitung ausdrücklich vorgeschrieben wird.
Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in der jeweiligen Betriebsanleitung ausdrücklich vorgeschrieben wird.
Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muss umgehend mit einem
geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden.
Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muss umgehend mit einem
geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden.
Code Bestell-Nr. Liefermenge
Code Bestell-Nr. Liefermenge
B
50 380 904
C
E
Bezeichnung
Verwendung für
5,0 l
Fuchs Titan Gear
HSY 75W-90
Getriebe
B
50 380 904
29 200 810
5,0 l
H-LP 10, DIN 51524 Getriebe
C
29 201 430
1,0 kg
Fett, DIN 51825
Schmierdienst
E
F
29 200 100
1,0 kg
Fett, TTF52
Schmierdienst
G
29 201 280
0,4 l
Kettenspray
Ketten
Fett-Richtwerte
Code Verseifungsart
Bezeichnung
Verwendung für
5,0 l
Fuchs Titan Gear
HSY 75W-90
Getriebe
29 200 810
5,0 l
H-LP 10, DIN 51524 Getriebe
29 201 430
1,0 kg
Fett, DIN 51825
Schmierdienst
F
29 200 100
1,0 kg
Fett, TTF52
Schmierdienst
G
29 201 280
0,4 l
Kettenspray
Ketten
Fett-Richtwerte
Tropfpunkt
°C
Walkpenetration bei 25 °C
NLG1Klasse
Gebrauchstemperatur °C
Code Verseifungsart
Tropfpunkt
°C
Walkpenetration bei 25 °C
NLG1Klasse
Gebrauchstemperatur °C
185
265 - 295
2
-35 / +120
E
Lithium
185
265 - 295
2
-35 / +120
—
—
310 - 340
1
-52 / +100
F
—
—
310 - 340
1
-52 / +100
0406.D
Lithium
F
0406.D
E
F7
F7
6
Hinweise zur Wartung
6
Hinweise zur Wartung
6.1
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
6.1
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle
notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind
herzustellen:
Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle
notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind
herzustellen:
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Batteriestecker herausziehen und so das Fahrzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern (siehe Kapitel D).
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Batteriestecker herausziehen und so das Fahrzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern (siehe Kapitel D).
F
Bei Arbeiten an der Bremsanlage ist das Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern.
F
Bei Arbeiten an der Bremsanlage ist das Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern.
6.2
Radmuttern anziehen
6.2
Radmuttern anziehen
Die Radschrauben am Antriebsrad sind entsprechend den Wartungsintervallen in der
Wartungscheckliste nachzuziehen.
– Antriebsrad (1) quer zur Längsrichtung des Fahrzeuges stellen.
– Alle Radschrauben (2) mit Steckschlüssel durch das Loch (3) im Rammschutz anziehen (Anzugsmoment 150 Nm).
– Antriebsrad (1) quer zur Längsrichtung des Fahrzeuges stellen.
– Alle Radschrauben (2) mit Steckschlüssel durch das Loch (3) im Rammschutz anziehen (Anzugsmoment 150 Nm).
M
Nach dem Anziehen der Radschrauben Steckschlüssel aus Loch (3) entfernen!
2
1
3
0406.D
1
F8
Nach dem Anziehen der Radschrauben Steckschlüssel aus Loch (3) entfernen!
2
3
0406.D
M
Die Radschrauben am Antriebsrad sind entsprechend den Wartungsintervallen in der
Wartungscheckliste nachzuziehen.
F8
6.3
Fronthaube abnehmen
6.3
– Batteriehaube öffnen (siehe Kapitel D).
– Innensechskantschrauben (5), die sich unter der Batteriehaube befinden, mit einem Innensechskant entfernen.
– Fronthaube (4) anheben und ablegen.
4
5
4
Z
Anbau in umgekehrter Reihenfolge.
F
Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren.
0406.D
F
– Batteriehaube öffnen (siehe Kapitel D).
– Innensechskantschrauben (5), die sich unter der Batteriehaube befinden, mit einem Innensechskant entfernen.
– Fronthaube (4) anheben und ablegen.
5
Anbau in umgekehrter Reihenfolge.
Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren.
0406.D
Z
Fronthaube abnehmen
F9
F9
6.4
Elektrische Sicherungen prüfen
6.4
Elektrische Sicherungen prüfen
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube abnehmen (siehe Abschnitt 6.3).
– Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert und eventuelle Beschädigung prüfen, gegebenenfalls austauschen.
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube abnehmen (siehe Abschnitt 6.3).
– Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert und eventuelle Beschädigung prüfen, gegebenenfalls austauschen.
9
9
8
Pos.
6
7
8
9
8
7
7
6
6
Bezeichnung
6F1
F1
3F6
1F1
Absicherung von:
Batterieentladeanzeige / Batteriestundenzähler
Gesamtsteuersicherung
Lenkmotor / Lenkung
Fahrmotor
Wert
Pos.
2A
10 A
30 A
300 A
6
7
8
9
F 10
Absicherung von:
Batterieentladeanzeige / Batteriestundenzähler
Gesamtsteuersicherung
Lenkmotor / Lenkung
Fahrmotor
Wert
2A
10 A
30 A
300 A
0406.D
– Fronthaube wieder anbauen
(siehe Abschnitt 6.3).
0406.D
– Fronthaube wieder anbauen
(siehe Abschnitt 6.3).
Bezeichnung
6F1
F1
3F6
1F1
F 10
6.5
7
Wiederinbetriebnahme
6.5
Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf
erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden:
Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf
erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden:
–
–
–
–
–
–
–
–
Hupe auf Funktion prüfen.
Hauptschalter auf Funktion prüfen.
Bremse auf Funktion prüfen.
Fahrzeug entsprechend Schmierplan abschmieren.
Stilllegung des Flurförderzeuges
7
Wird das Flurförderzeug - z.B. aus betrieblichen Gründen - länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die
Maßnahmen vor, während und nach der Stilllegung sind wie beschrieben durchzuführen.
M
M
Das Flurförderzeug muss während der Stilllegung so aufgebockt werden, dass alle
Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, dass Räder und Radlager
nicht beschädigt werden.
7.1
– Flurförderzeug gründlich reinigen.
– Bremsen überprüfen.
– Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem
dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten.
Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten.
7.2
Maßnahmen während der Stilllegung
Das Flurförderzeug muss während der Stilllegung so aufgebockt werden, dass alle
Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, dass Räder und Radlager
nicht beschädigt werden.
Maßnahmen vor der Stilllegung
– Flurförderzeug gründlich reinigen.
– Bremsen überprüfen.
– Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem
dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten.
– Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen.
Z
Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten.
7.2
Maßnahmen während der Stilllegung
– Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen.
Alle 2 Monate:
Alle 2 Monate:
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch
die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört.
F 11
M
0406.D
0406.D
M
Stilllegung des Flurförderzeuges
Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende
Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen.
Maßnahmen vor der Stilllegung
Z
Hupe auf Funktion prüfen.
Hauptschalter auf Funktion prüfen.
Bremse auf Funktion prüfen.
Fahrzeug entsprechend Schmierplan abschmieren.
Wird das Flurförderzeug - z.B. aus betrieblichen Gründen - länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die
Maßnahmen vor, während und nach der Stilllegung sind wie beschrieben durchzuführen.
Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende
Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen.
7.1
Wiederinbetriebnahme
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch
die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört.
F 11
7.3
Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung
7.3
– Flurförderzeug gründlich reinigen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen.
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
Z
F
8
Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung
– Flurförderzeug gründlich reinigen.
– Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen.
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
Z
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen.
F
Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen.
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen
(D: UVV-Prüfung nach BGV D27)
8
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen.
Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen.
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen
(D: UVV-Prüfung nach BGV D27)
Das Flurförderzeug muss mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese
Person muss ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflusst von betrieblichen und
wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie
muss ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines
Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der
Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu
können.
Das Flurförderzeug muss mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese
Person muss ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflusst von betrieblichen und
wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie
muss ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines
Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der
Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu
können.
Dabei muss eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in Bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muss das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll
anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren.
Dabei muss eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in Bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muss das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll
anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren.
Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muss der Betreiber sorgen.
Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muss der Betreiber sorgen.
Z
Für die Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug
nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in
welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgt.
9
Endgültige Außerbetriebnahme, Entsorgung
9
Endgültige Außerbetriebnahme, Entsorgung
Z
Die endgültige und fachgerechte Außerbetriebnahme bzw. Entsorgung des Flurförderzeuges hat unter den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen des Anwenderlandes zu erfolgen. Insbesondere sind die Bestimmungen für die Entsorgung der
Batterie, der Betriebsstoffe sowie der Elektronik und elektrischen Anlage zu beachten.
Z
Die endgültige und fachgerechte Außerbetriebnahme bzw. Entsorgung des Flurförderzeuges hat unter den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen des Anwenderlandes zu erfolgen. Insbesondere sind die Bestimmungen für die Entsorgung der
Batterie, der Betriebsstoffe sowie der Elektronik und elektrischen Anlage zu beachten.
F 12
0406.D
Für die Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug
nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in
welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgt.
0406.D
Z
F 12
Betriebsanleitung
Betriebsanleitung
Jungheinrich Traktions-Batterie
Jungheinrich Traktions-Batterie
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1
1
2
Jungheinrich-Traktions-Batterie
Bleibatterien mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB ...........................2-6
Jungheinrich-Traktions-Batterie
Bleibatterien mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB ...........................2-6
Typenschild Jungheinrich-Traktions-Batterie....................................7
Typenschild Jungheinrich-Traktions-Batterie....................................7
Gebrauchsanweisung
Wassernachfüllsystem Aquamatic/BFS III ..............................................8-12
Gebrauchsanweisung
Wassernachfüllsystem Aquamatic/BFS III ..............................................8-12
Gebrauchsanweisung
Elektrolytumwälzung EUW ......................................................................13-14
Reinigen von Batterien/Reinigen von Fahrzeug-Antriebsbatterien .........15-16
Gebrauchsanweisung
Elektrolytumwälzung EUW ......................................................................13-14
Reinigen von Batterien/Reinigen von Fahrzeug-Antriebsbatterien .........15-16
Jungheinrich-Traktions-Batterie
Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen EPzV
und EPzV-BS ..........................................................................................17-21
2
0506.D
Typenschild Jungheinrich-Traktions-Batterie....................................21
0506.D
Typenschild Jungheinrich-Traktions-Batterie....................................21
Jungheinrich-Traktions-Batterie
Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen EPzV
und EPzV-BS ..........................................................................................17-21
1
1
Jungheinrich-Traktions-Batterie
1
Bleibatterien mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB
Bleibatterien mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB
Nenndaten
Nenndaten
1.
2.
3.
4.
Nennkapazität C5:
Nennspannung:
Entladestrom:
Nenndichte des Elektrolyten*
Ausführung EPzS:
Ausführung EPzB:
5. Nenntemperatur:
6. Nennelektrolytstand:
siehe Typschild
2,0 V x Zellenzahl
C5/5h
1.
2.
3.
4.
Nennkapazität C5:
Nennspannung:
Entladestrom:
Nenndichte des Elektrolyten*
Ausführung EPzS:
Ausführung EPzB:
5. Nenntemperatur:
6. Nennelektrolytstand:
1,29 kg/l
1,29 kg/l
30° C
bis Elektrolytstandmarke „max.“
* Wird innerhalb der ersten 10 Zyklen erreicht.
siehe Typschild
2,0 V x Zellenzahl
C5/5h
1,29 kg/l
1,29 kg/l
30° C
bis Elektrolytstandmarke „max.“
* Wird innerhalb der ersten 10 Zyklen erreicht.
•Gebrauchsanweisung beachten und am Ladeplatz sichtbar anbringen!
•Arbeiten an Batterien nur nach Unterweisung durch Fachpersonal!
•Gebrauchsanweisung beachten und am Ladeplatz sichtbar anbringen!
•Arbeiten an Batterien nur nach Unterweisung durch Fachpersonal!
•Bei Arbeiten an Batterien Schutzbrille und Schutzkleidung tragen!
•Die Unfallverhütungsvorschriften sowie DIN EN 50272-3, DIN 50110-1 beachten.
•Bei Arbeiten an Batterien Schutzbrille und Schutzkleidung tragen!
•Die Unfallverhütungsvorschriften sowie DIN EN 50272-3, DIN 50110-1 beachten.
•Rauchen verboten!
•Keine offene Flamme, Glut oder Funken in die Nähe der Batterie, da Explosionsund Brandgefahr!
•Rauchen verboten!
•Keine offene Flamme, Glut oder Funken in die Nähe der Batterie, da Explosionsund Brandgefahr!
•Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Wasser aus- bzw. abspülen. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
•Mit Säure verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen.
•Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Wasser aus- bzw. abspülen. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
•Mit Säure verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen.
•Explosions- und Brandgefahr, Kurzschlüsse vermeiden!
•Explosions- und Brandgefahr, Kurzschlüsse vermeiden!
•Elektrolyt ist stark ätzend!
•Elektrolyt ist stark ätzend!
•Batterie nicht kippen!
•Nur zugelassene Hebe- und Transporteinrichtungen verwenden, z.B. Hebegeschirre gem. VDI 3616. Hebehaken dürfen keine Beschädigungen an Zellen, Verbindern oder Anschlußkabeln verursachen!
•Batterie nicht kippen!
•Nur zugelassene Hebe- und Transporteinrichtungen verwenden, z.B. Hebegeschirre gem. VDI 3616. Hebehaken dürfen keine Beschädigungen an Zellen, Verbindern oder Anschlußkabeln verursachen!
•Gefährliche elektrische Spannung!
•Gefährliche elektrische Spannung!
•Achtung! Metallteile der Batteriezellen stehen immer unter Spannung, deshal keine fremden Gegenstände oder Werkzeuge auf der Batterie ablegen.
•Achtung! Metallteile der Batteriezellen stehen immer unter Spannung, deshal keine fremden Gegenstände oder Werkzeuge auf der Batterie ablegen.
0506.D
2
Jungheinrich-Traktions-Batterie
0506.D
1
2
Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung, bei Reparatur mit nicht originalen Ersatzteilen, eigenmächtigen Eingriffen, Anwendung von Zusätzen zum Elektrolyten
(angebliche Aufbesserungsmittel) erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung, bei Reparatur mit nicht originalen Ersatzteilen, eigenmächtigen Eingriffen, Anwendung von Zusätzen zum Elektrolyten
(angebliche Aufbesserungsmittel) erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Für Batterien gem. I und II sind die Hinweise für die Aufrechterhaltung der jeweiligen Schutzart während des Betriebes zu beachten (siehe zugehörige Bescheinigung).
Für Batterien gem. I und II sind die Hinweise für die Aufrechterhaltung der jeweiligen Schutzart während des Betriebes zu beachten (siehe zugehörige Bescheinigung).
1. Inbetriebnahme gefüllter und geladener Batterien. (Inbetriebnahme einer ungefüllten Batterie siehe gesonderte Vorschrift.)
1. Inbetriebnahme gefüllter und geladener Batterien. (Inbetriebnahme einer ungefüllten Batterie siehe gesonderte Vorschrift.)
Die Batterie ist auf mechanisch einwandfreien Zustand zu überprüfen.
Die Batterie ist auf mechanisch einwandfreien Zustand zu überprüfen.
Die Batterieendableitung ist kontaktsicher und polrichtig zu verbinden, ansonsten
können Batterie, Fahrzeug oder Ladegerät zerstört werden.
Die Batterieendableitung ist kontaktsicher und polrichtig zu verbinden, ansonsten
können Batterie, Fahrzeug oder Ladegerät zerstört werden.
Anzugsmomente für Polschrauben der Endableiter und Verbinder:
Anzugsmomente für Polschrauben der Endableiter und Verbinder:
Stahl
23 ± 1 Nm
M 10
Stahl
23 ± 1 Nm
Der Elektrolytstand ist zu kontrollieren. Er muß gesichert oberhalb des Schwappschutzes oder der Scheideroberkante liegen.
Der Elektrolytstand ist zu kontrollieren. Er muß gesichert oberhalb des Schwappschutzes oder der Scheideroberkante liegen.
Die Batterie ist gem. Pkt. 2.2 nachzuladen.
Die Batterie ist gem. Pkt. 2.2 nachzuladen.
Der Elektrolyt ist mit gereinigtem Wasser bis zum Nennstand aufzufüllen.
Der Elektrolyt ist mit gereinigtem Wasser bis zum Nennstand aufzufüllen.
2. Betrieb
2. Betrieb
Für den Betrieb von Fahrzeugantriebsbatterien gilt DIN EN 50272-3 «Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge».
Für den Betrieb von Fahrzeugantriebsbatterien gilt DIN EN 50272-3 «Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge».
2.1 Entladen
2.1 Entladen
Lüftungsöffnungen dürfen nicht verschlossen oder abgedeckt werden.
Lüftungsöffnungen dürfen nicht verschlossen oder abgedeckt werden.
Öffnen oder Schließen von elektrischen Verbindungen (z.B. Steckern) darf nur im
stromlosen Zustand erfolgen.
Öffnen oder Schließen von elektrischen Verbindungen (z.B. Steckern) darf nur im
stromlosen Zustand erfolgen.
Zum Erreichen einer optimalen Lebensdauer sind betriebsmäßige Entladungen von
mehr als 80% der Nennkapazität zu vermeiden (Tiefentladungen).
Zum Erreichen einer optimalen Lebensdauer sind betriebsmäßige Entladungen von
mehr als 80% der Nennkapazität zu vermeiden (Tiefentladungen).
Dem entspricht eine minimale Elektrolytdichte von 1,13 kg/l am Ende der Entladung.
Entladene Batterien sind sofort zu laden und dürfen nicht stehen bleiben. Dies gilt
auch für teilentladene Batterien.
Dem entspricht eine minimale Elektrolytdichte von 1,13 kg/l am Ende der Entladung.
Entladene Batterien sind sofort zu laden und dürfen nicht stehen bleiben. Dies gilt
auch für teilentladene Batterien.
2.2 Laden
2.2 Laden
Es darf nur mit Gleichstrom geladen werden. Alle Ladeverfahren nach DIN 41773 und
DIN 41774 sind zulässig. Anschluß nur an das zugeordnete, für die Batteriegröße zulässige Ladegerät, um Überlastungen der elektrischen Leitungen und Kontakte, unzulässige Gasbildung und Austritt von Elektrolyt aus den Zellen zu vermeiden.
Es darf nur mit Gleichstrom geladen werden. Alle Ladeverfahren nach DIN 41773 und
DIN 41774 sind zulässig. Anschluß nur an das zugeordnete, für die Batteriegröße zulässige Ladegerät, um Überlastungen der elektrischen Leitungen und Kontakte, unzulässige Gasbildung und Austritt von Elektrolyt aus den Zellen zu vermeiden.
Im Gasungsbereich dürfen die Grenzströme gem. DIN EN 50272-3 nicht überschritten werden. Wurde das Ladegerät nicht zusammen mit der Batterie beschafft, ist es
zweckmäßig, dieses vom Kundendienst des Herstellers auf seine Eignung überprüfen zu lassen.
Im Gasungsbereich dürfen die Grenzströme gem. DIN EN 50272-3 nicht überschritten werden. Wurde das Ladegerät nicht zusammen mit der Batterie beschafft, ist es
zweckmäßig, dieses vom Kundendienst des Herstellers auf seine Eignung überprüfen zu lassen.
3
0506.D
0506.D
M 10
3
Die Batterie ist polrichtig (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) an das ausgeschaltete
Ladegerät zu schließen. Danach ist das Ladegerät einzuschalten. Beim Laden steigt
die Elektrolyttemperatur um ca. 10 K an. Deshalb soll die Ladung erst begonnen werden, wenn die Elektrolyttemperatur unter 45 °C liegt. Die Elektrolyttemperatur von
Batterien soll vor der Ladung mindestens +10 °C betragen, da sonst keine ordnungsgemäße Ladung erreicht wird.
Die Batterie ist polrichtig (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) an das ausgeschaltete
Ladegerät zu schließen. Danach ist das Ladegerät einzuschalten. Beim Laden steigt
die Elektrolyttemperatur um ca. 10 K an. Deshalb soll die Ladung erst begonnen werden, wenn die Elektrolyttemperatur unter 45 °C liegt. Die Elektrolyttemperatur von
Batterien soll vor der Ladung mindestens +10 °C betragen, da sonst keine ordnungsgemäße Ladung erreicht wird.
Die Ladung gilt als abgeschlossen, wenn die Elektrolytdichte und Batteriespannung
über 2 Stunden konstant bleiben. Besonderer Hinweis für den Betrieb von Batterien
in Gefahrenbereichen: Dies sind Batterien, die gemäß EN 50 014, DIN VDE 0170/
0171 Ex I in schlagwettergefährdetem bzw. gemäß Ex II in explosionsgefährdetem
Bereich zum Einsatz kommen. Die Behälterdeckel sind während des Ladens und des
Nachgasens so weit abzuheben oder zu öffnen, daß ein entstehendes explosionsfähiges Gasgemisch durch ausreichende Belüftung seine Zündfähigkeit verliert. Der
Behälter bei Batterien mit Plattenschutzpaketen darf frühestens eine halbe Stunde
nach beendeter Ladung aufgelegt oder geschlossen werden.
Die Ladung gilt als abgeschlossen, wenn die Elektrolytdichte und Batteriespannung
über 2 Stunden konstant bleiben. Besonderer Hinweis für den Betrieb von Batterien
in Gefahrenbereichen: Dies sind Batterien, die gemäß EN 50 014, DIN VDE 0170/
0171 Ex I in schlagwettergefährdetem bzw. gemäß Ex II in explosionsgefährdetem
Bereich zum Einsatz kommen. Die Behälterdeckel sind während des Ladens und des
Nachgasens so weit abzuheben oder zu öffnen, daß ein entstehendes explosionsfähiges Gasgemisch durch ausreichende Belüftung seine Zündfähigkeit verliert. Der
Behälter bei Batterien mit Plattenschutzpaketen darf frühestens eine halbe Stunde
nach beendeter Ladung aufgelegt oder geschlossen werden.
2.3 Ausgleichsladen
2.3 Ausgleichsladen
Ausgleichsladungen dienen zur Sicherung der Lebensdauer und zur Erhaltung der
Kapazität. Sie sind erforderlich nach Tiefentladungen, nach wiederholt ungenügender Ladung und Laden nach IU-Kennlinie. Ausgleichsladungen sind im Anschluß an
normale Ladungen durchzuführen. Der Ladestrom kann max. 5 A/100 Ah Nennkapazität betragen (Ladeende siehe Punkt 2.2.).
Ausgleichsladungen dienen zur Sicherung der Lebensdauer und zur Erhaltung der
Kapazität. Sie sind erforderlich nach Tiefentladungen, nach wiederholt ungenügender Ladung und Laden nach IU-Kennlinie. Ausgleichsladungen sind im Anschluß an
normale Ladungen durchzuführen. Der Ladestrom kann max. 5 A/100 Ah Nennkapazität betragen (Ladeende siehe Punkt 2.2.).
Temperatur beachten.
Temperatur beachten.
2.4 Temperatur
2.4 Temperatur
Die Elektrolyttemperatur von 30 °C wird als Nenntemperatur bezeichnet. Höhere
Temperaturen verkürzen die Lebensdauer, niedrigere Temperaturen verringern die
verfügbare Kapazität. 55 °C ist die Grenztemperatur und nicht als Betriebstemperatur
zulässig.
Die Elektrolyttemperatur von 30 °C wird als Nenntemperatur bezeichnet. Höhere
Temperaturen verkürzen die Lebensdauer, niedrigere Temperaturen verringern die
verfügbare Kapazität. 55 °C ist die Grenztemperatur und nicht als Betriebstemperatur
zulässig.
2.5 Elektrolyt
2.5 Elektrolyt
Die Nenndichte des Elektrolyten bezieht sich auf 30 °C und Nennelektrolytstand in
vollgeladenem Zustand. Höhere Temperaturen verringern, tiefere Temperaturen erhöhen die Elektrolytdichte. Der zugehörige Korrekturfaktor beträgt ± 0,0007 kg/l pro
K, z.B. Elektrolytdichte 1,28 kg/l bei 45 °C entspricht einer Dichte von 1,29 kg/l bei
30°C.
Die Nenndichte des Elektrolyten bezieht sich auf 30 °C und Nennelektrolytstand in
vollgeladenem Zustand. Höhere Temperaturen verringern, tiefere Temperaturen erhöhen die Elektrolytdichte. Der zugehörige Korrekturfaktor beträgt ± 0,0007 kg/l pro
K, z.B. Elektrolytdichte 1,28 kg/l bei 45 °C entspricht einer Dichte von 1,29 kg/l bei
30°C.
Der Elektrolyt muß den Reinheitsvorschriften nach DIN 43530 Teil 2 entsprechen.
Der Elektrolyt muß den Reinheitsvorschriften nach DIN 43530 Teil 2 entsprechen.
4
0506.D
Beim Laden muß für einwandfreien Abzug der Ladegase gesorgt werden. Trogdeckel
bzw. Abdeckungen von Batterieeinbauräumen sind zu öffnen oder abzunehmen. Die
Verschlußstopfen bleiben auf den Zellen bzw. bleiben geschlossen.
0506.D
Beim Laden muß für einwandfreien Abzug der Ladegase gesorgt werden. Trogdeckel
bzw. Abdeckungen von Batterieeinbauräumen sind zu öffnen oder abzunehmen. Die
Verschlußstopfen bleiben auf den Zellen bzw. bleiben geschlossen.
4
3.1 Täglich
3.1 Täglich
Batterie nach jeder Entladung laden. Gegen Ende der Ladung ist der Elektrolytstand
zu kontrollieren. Falls erforderlich, ist gegen Ende der Ladung mit gereinigtem Wasser bis zum Nennstand nachzufüllen. Die Höhe des Elektrolytstandes soll den
Schwappschutz bzw. die Scheideroberkante oder die Elektrolytstandsmarke „Min“
nicht unterschreiten.
Batterie nach jeder Entladung laden. Gegen Ende der Ladung ist der Elektrolytstand
zu kontrollieren. Falls erforderlich, ist gegen Ende der Ladung mit gereinigtem Wasser bis zum Nennstand nachzufüllen. Die Höhe des Elektrolytstandes soll den
Schwappschutz bzw. die Scheideroberkante oder die Elektrolytstandsmarke „Min“
nicht unterschreiten.
3.2 Wöchentlich
3.2 Wöchentlich
Sichtkontrolle nach Wiederaufladung auf Verschmutzung oder mechanische Schäden. Bei regelmäßigem Laden nach IU-Kennlinie ist eine Ausgleichsladung (siehe
Punkt 2.3.) vorzunehmen.
Sichtkontrolle nach Wiederaufladung auf Verschmutzung oder mechanische Schäden. Bei regelmäßigem Laden nach IU-Kennlinie ist eine Ausgleichsladung (siehe
Punkt 2.3.) vorzunehmen.
3.3 Monatlich
3.3 Monatlich
Gegen Ende des Ladevorgangs sind die Spannungen aller Zellen bzw. Blockbatterien bei eingeschaltetem Ladegerät zu messen und aufzuzeichnen. Nach Ende der Ladung ist die Elektrolytdichte und die Elektrolyttemperatur aller Zellen zu messen und
aufzuzeichnen.
Gegen Ende des Ladevorgangs sind die Spannungen aller Zellen bzw. Blockbatterien bei eingeschaltetem Ladegerät zu messen und aufzuzeichnen. Nach Ende der Ladung ist die Elektrolytdichte und die Elektrolyttemperatur aller Zellen zu messen und
aufzuzeichnen.
Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unteschiede
zwischen den Zellen bzw. Blockbatterien festgestellt, so ist zur weiteren Prüfung bzw.
Instandsetzung der Kundendienst anzufordern.
Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unteschiede
zwischen den Zellen bzw. Blockbatterien festgestellt, so ist zur weiteren Prüfung bzw.
Instandsetzung der Kundendienst anzufordern.
3.4 Jährlich
3.4 Jährlich
Gemäß DIN VDE 0117 ist nach Bedarf, aber mindestens einmal jährlich, der Isolationswiderstand des Fahrzeugs und der Batterie durch eine Elektrofachkraft zu prüfen.
Gemäß DIN VDE 0117 ist nach Bedarf, aber mindestens einmal jährlich, der Isolationswiderstand des Fahrzeugs und der Batterie durch eine Elektrofachkraft zu prüfen.
Die Prüfung des Isolationswiderstandes der Batterie ist gemäß DIN EN 60 254-1
durchzuführen.
Die Prüfung des Isolationswiderstandes der Batterie ist gemäß DIN EN 60 254-1
durchzuführen.
Der ermittelte Isolationswiderstand der Batterie soll gemäß DIN EN 50272-3 den
Wert von 50 Ω je Volt Nennspannung nicht unterschreiten.
Der ermittelte Isolationswiderstand der Batterie soll gemäß DIN EN 50272-3 den
Wert von 50 Ω je Volt Nennspannung nicht unterschreiten.
Bei Batterien bis 20 V Nennspannung ist der Mindestwert 1000 Ω.
Bei Batterien bis 20 V Nennspannung ist der Mindestwert 1000 Ω.
4. Pflegen
4. Pflegen
Die Batterie ist stets sauber und trocken zu halten, um Kriechströme zu vermeiden.
Reinigung gem. ZVEI Merkblatt «Reinigung von Fahrzeugantriebsbatterien».
Die Batterie ist stets sauber und trocken zu halten, um Kriechströme zu vermeiden.
Reinigung gem. ZVEI Merkblatt «Reinigung von Fahrzeugantriebsbatterien».
Flüssigkeit im Batterietrog ist abzusaugen und vorschriftsmäßig zu entsorgen. Beschädigungen der Trogisolation sind nach Reinigung der Schadstellen auszubessern, um Isolationswerte nach DIN EN 50272-3 sicherzustellen und Trogkorrosion zu
vermeiden. Wird der Ausbau von Zellen erforderlich, ist es zweckmäßig, hierfür den
Kundendienst anzufordern.
Flüssigkeit im Batterietrog ist abzusaugen und vorschriftsmäßig zu entsorgen. Beschädigungen der Trogisolation sind nach Reinigung der Schadstellen auszubessern, um Isolationswerte nach DIN EN 50272-3 sicherzustellen und Trogkorrosion zu
vermeiden. Wird der Ausbau von Zellen erforderlich, ist es zweckmäßig, hierfür den
Kundendienst anzufordern.
0506.D
3. Warten
0506.D
3. Warten
5
5
5. Lagern
5. Lagern
Werden Batterien für längere Zeit außer Betrieb genommen, so sind diese vollgeladen in einem trockenen, frostfreien Raum zu lagern.
Werden Batterien für längere Zeit außer Betrieb genommen, so sind diese vollgeladen in einem trockenen, frostfreien Raum zu lagern.
Um die Einsatzbereitschaft der Batterie sicherzustellen, können folgende Ladebehandlungen gewählt werden:
Um die Einsatzbereitschaft der Batterie sicherzustellen, können folgende Ladebehandlungen gewählt werden:
1. monatliche Ausgleichsladung nach Punkt 2.3.
1. monatliche Ausgleichsladung nach Punkt 2.3.
2. Erhaltungsladungen bei einer Ladespannung von 2,23 V x Zellenzahl. Die Lagerzeit ist bei der Lebensdauer zu berücksichtigen.
2. Erhaltungsladungen bei einer Ladespannung von 2,23 V x Zellenzahl. Die Lagerzeit ist bei der Lebensdauer zu berücksichtigen.
6. Störungen
6. Störungen
Werden Störungen an der Batterie oder dem Ladegerät festgestellt, ist unverzüglich
der Kundendienst anzufordern. Meßdaten gem. 3.3. vereinfachen die Fehlersuche
und die Störungsbeseitigung.
Werden Störungen an der Batterie oder dem Ladegerät festgestellt, ist unverzüglich
der Kundendienst anzufordern. Meßdaten gem. 3.3. vereinfachen die Fehlersuche
und die Störungsbeseitigung.
Ein Servicevertrag mit uns erleichtert das rechtzeitige Erkennen von Fehlern.
Ein Servicevertrag mit uns erleichtert das rechtzeitige Erkennen von Fehlern.
Gebrauchte Batterien sind besonders überwachungsbedürftige Abfälle zur Verwertung.
Gebrauchte Batterien sind besonders überwachungsbedürftige Abfälle zur Verwertung.
Diese, mit dem Recycling-Zeichen und der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichneten Batterien, dürfen nicht dem Hausmüll zugegeben werden.
Diese, mit dem Recycling-Zeichen und der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichneten Batterien, dürfen nicht dem Hausmüll zugegeben werden.
Die Art der Rücknahme und der Verwertung ist gemäß § 8 BattV mit
dem Hersteller zu vereinbaren.
Die Art der Rücknahme und der Verwertung ist gemäß § 8 BattV mit
dem Hersteller zu vereinbaren.
6
0506.D
Technische Änderungen vorbehalten.
0506.D
Technische Änderungen vorbehalten.
6
7. Typenschild, Jungheinrich-Traktions-Batterie
2/3
4
10
12
7
8
1
2
Typ
Type
3
Lieferanten Nr.
Supplier No.
5
Kapazität
Capacity
Nennspannung
Nominal Voltage
7
9
6
5
Batteriegewicht min/max
Battery mass min/max
Zellenzahl
Number of Cells
Hersteller
Manufacturer
4
8
2/3
4
10
12
Jungheinrich AG, D-22047 Hamburg, Germany
Pb
Bezeichnung
Logo
Batteriebezeichnung
Batterietype
Batterie-Nummer
Lieferanten Nr.
Auslieferungsdatum
Batteriehersteller-Logo
7
1
Pb
9
Pos.
1
2
3
4
5
6
7
6
5
11
13
Baujahr
Year of manufacture
Serien-Nr.
Serial-Nr.
7. Typenschild, Jungheinrich-Traktions-Batterie
8
2
Bezeichnung
Recyclingzeichen
Mülltonne/Werkstoffangabe
Batterie-Nennspannung
Batterie-Nennkapazität
Batterie-Zellenanzahl
Batterie-Gewicht
Sicherheits- und Warnhinweise
Pos.
1
2
3
4
5
6
7
Lieferanten Nr.
Supplier No.
5
Kapazität
Capacity
Nennspannung
Nominal Voltage
7
9
6
5
Batteriegewicht min/max
Battery mass min/max
Zellenzahl
Number of Cells
Hersteller
Manufacturer
4
8
Jungheinrich AG, D-22047 Hamburg, Germany
Pb
1
Pb
Bezeichnung
Logo
Batteriebezeichnung
Batterietype
Batterie-Nummer
Lieferanten Nr.
Auslieferungsdatum
Batteriehersteller-Logo
14
Pos.
8
9
10
11
12
13
14
Bezeichnung
Recyclingzeichen
Mülltonne/Werkstoffangabe
Batterie-Nennspannung
Batterie-Nennkapazität
Batterie-Zellenanzahl
Batterie-Gewicht
Sicherheits- und Warnhinweise
0506.D
* CE Kennzeichen nur für Batterien mit einer Nennspannung größer 75 Volt.
0506.D
* CE Kennzeichen nur für Batterien mit einer Nennspannung größer 75 Volt.
6
5
11
13
Baujahr
Year of manufacture
3
9
14
Pos.
8
9
10
11
12
13
14
1
Typ
Type
Serien-Nr.
Serial-Nr.
7
7
Wassernachfüllsystem Aquamatic/BFS III für Jungheinrich-Traktions-Batterie
mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB
Wassernachfüllsystem Aquamatic/BFS III für Jungheinrich-Traktions-Batterie
mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB
Aquamatic-Stopfenzuordnung für die Gebrauchsanweisung
Aquamatic-Stopfenzuordnung für die Gebrauchsanweisung
Zellenbaureihen*
EPzS
EPzB
2/120 – 10/ 600
2/ 42 – 12/ 252
2/160 – 10/ 800
2/ 64 – 12/ 384
–
2/ 84 – 12/ 504
–
2/110 – 12/ 660
–
2/130 – 12/ 780
–
2/150 – 12/ 900
–
2/172 – 12/1032
–
2/200 – 12/1200
–
2/216 – 12/1296
2/180 – 10/900
–
2/210 – 10/1050
–
2/230 – 10/1150
–
2/250 – 10/1250
–
2/280 – 10/1400
–
2/310 – 10/1550
–
Aquamatic-Stopfentyp (Länge)
Frötek (gelb)
BFS (schwarz)
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
56,0 mm
56,0 mm
56,0 mm
56,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
72,0 mm
66,0 mm
72,0 mm
66,0 mm
Zellenbaureihen*
EPzS
EPzB
2/120 – 10/ 600
2/ 42 – 12/ 252
2/160 – 10/ 800
2/ 64 – 12/ 384
–
2/ 84 – 12/ 504
–
2/110 – 12/ 660
–
2/130 – 12/ 780
–
2/150 – 12/ 900
–
2/172 – 12/1032
–
2/200 – 12/1200
–
2/216 – 12/1296
2/180 – 10/900
–
2/210 – 10/1050
–
2/230 – 10/1150
–
2/250 – 10/1250
–
2/280 – 10/1400
–
2/310 – 10/1550
–
Aquamatic-Stopfen BFS III
mit Diagnoseöffnung
Aquamatic-Stopfen
mit Diagnoseöffnung
Länge
Hub
Länge
Hub
Länge
Hierbei handelt es sich um Zellen mit der positiven Platte 60Ah. Die Typbezeichnung einer Zelle lautet z.B. 2 EPzS 120.
Hub
Hierbei handelt es sich um Zellen mit der positiven Platte 60Ah. Die Typbezeichnung einer Zelle lautet z.B. 2 EPzS 120.
Länge
* Die Zellenbaureihe umfassen Zellen mit Zwei bis Zehn (Zwölf) positive Platten z.B.
Spalte EPzS -> 2/120 – 10/600.
Hub
* Die Zellenbaureihe umfassen Zellen mit Zwei bis Zehn (Zwölf) positive Platten z.B.
Spalte EPzS -> 2/120 – 10/600.
Aquamatic-Stopfen
mit Diagnoseöffnung
Aquamatic-Stopfen BFS III
mit Diagnoseöffnung
Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung, bei Reparatur mit nicht originalen Ersatzteilen, eigenmächtigen Eingriffen, Anwendung von Zusätzen zum Elektrolyten
(angebliche Aufbesserungsmittel) erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Für Batterien gem. I und II sind die Hinweise für die Aufrechterhaltung der jeweiligen Schutzart während des Betriebes zu beachten (siehe zugehörige Bescheinigung).
Für Batterien gem. I und II sind die Hinweise für die Aufrechterhaltung der jeweiligen Schutzart während des Betriebes zu beachten (siehe zugehörige Bescheinigung).
0506.D
Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung, bei Reparatur mit nicht originalen Ersatzteilen, eigenmächtigen Eingriffen, Anwendung von Zusätzen zum Elektrolyten
(angebliche Aufbesserungsmittel) erlischt der Gewährleistungsanspruch.
0506.D
8
Aquamatic-Stopfentyp (Länge)
Frötek (gelb)
BFS (schwarz)
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
50,5 mm
51,0 mm
56,0 mm
56,0 mm
56,0 mm
56,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
61,0 mm
72,0 mm
66,0 mm
72,0 mm
66,0 mm
8
Anlage für
Wassernachfüllsystem
Anlage für
Wassernachfüllsystem
1. Wasservorratsbehälter
1. Wasservorratsbehälter
2. Niveauschalter
2. Niveauschalter
3. Zapfstelle mit Kugelhahn
3. Zapfstelle mit Kugelhahn
4. Zapfstelle mit Magnetventil
4. Zapfstelle mit Magnetventil
5. Ladegerät
6. Verschlußkupplung
6. Verschlußkupplung
7. Verschlußnippel
8. Ionenaustauschpatrone mit
Leitwertmesser und Magnetventil
8. Ionenaustauschpatrone mit
Leitwertmesser und Magnetventil
9. Rohwasseranschluß
9. Rohwasseranschluß
10. Ladeleitung
10. Ladeleitung
1. Bauart
1. Bauart
Die Batteriewassernachfüllsysteme Aquamatic/BFS werden zum automatischen Einstellen den Nennelektrolytstandes eingesetzt. Zum Ableiten der bei der Ladung entstehenden Ladegase sind entsprechende Entgasungsöffnungen vorgesehen. Die
Stopfensysteme besitzen neben der optischen Füllstandsanzeige auch eine Diagnoseöffnung zur Messung der Temperatur und der Elektrolytdichte. Es können alle Batteriezellen der Typreihen EPzS; EPzB mit den Aquamatic/BFS-Befüllsystemen ausgerüstet werden. Durch die Schlauchverbindungen der einzelnen Aquamatic/BFSStopfen wird die Wassernachfüllung über eine zentrale Verschlusskupplung möglich.
Die Batteriewassernachfüllsysteme Aquamatic/BFS werden zum automatischen Einstellen den Nennelektrolytstandes eingesetzt. Zum Ableiten der bei der Ladung entstehenden Ladegase sind entsprechende Entgasungsöffnungen vorgesehen. Die
Stopfensysteme besitzen neben der optischen Füllstandsanzeige auch eine Diagnoseöffnung zur Messung der Temperatur und der Elektrolytdichte. Es können alle Batteriezellen der Typreihen EPzS; EPzB mit den Aquamatic/BFS-Befüllsystemen ausgerüstet werden. Durch die Schlauchverbindungen der einzelnen Aquamatic/BFSStopfen wird die Wassernachfüllung über eine zentrale Verschlusskupplung möglich.
2. Anwendung
2. Anwendung
Das Batteriewassernachfüllsystem Aquamatic/BFS findet bei Antriebsbatterien für
Flurförderzeuge Anwendung. Für die Wasserzufuhr wird das Wassernachfüllsystem
mit einem zentralen Wasseranschluss versehen. Dieser Anschluss sowie die Verschlauchung der einzelnen Stopfen wird mit Weich-PVC-Schlauch vorgenommen.
Die Schlauchenden werden jeweils auf die Schlauchanschlusstüllen der T- bzw.< Stücke aufgesteckt.
Das Batteriewassernachfüllsystem Aquamatic/BFS findet bei Antriebsbatterien für
Flurförderzeuge Anwendung. Für die Wasserzufuhr wird das Wassernachfüllsystem
mit einem zentralen Wasseranschluss versehen. Dieser Anschluss sowie die Verschlauchung der einzelnen Stopfen wird mit Weich-PVC-Schlauch vorgenommen.
Die Schlauchenden werden jeweils auf die Schlauchanschlusstüllen der T- bzw.< Stücke aufgesteckt.
3. Funktion
3. Funktion
Das im Stopfen befindliche Ventil in Verbindung mit dem Schwimmer und dem
Schwimmergestänge steuert den Nachfüllvorgang im Bezug auf die erforderliche
Wassermenge. Beim Aquamatic-System sorgt der anstehende Wasserdruck an dem
Ventil für das Ab-sperren des Wasserzulaufs und für das sichere schließen des Ventils. Beim BFS-System wird über den Schwimmer und dem Schwimmergestänge
über ein Hebelsystem das Ventil beim erreichen des maximalen Füllstandes, mit der
fünffachen Auftriebskraft Verschlossen und unterbricht somit sicher den Wasserzulauf.
Das im Stopfen befindliche Ventil in Verbindung mit dem Schwimmer und dem
Schwimmergestänge steuert den Nachfüllvorgang im Bezug auf die erforderliche
Wassermenge. Beim Aquamatic-System sorgt der anstehende Wasserdruck an dem
Ventil für das Ab-sperren des Wasserzulaufs und für das sichere schließen des Ventils. Beim BFS-System wird über den Schwimmer und dem Schwimmergestänge
über ein Hebelsystem das Ventil beim erreichen des maximalen Füllstandes, mit der
fünffachen Auftriebskraft Verschlossen und unterbricht somit sicher den Wasserzulauf.
9
0506.D
0506.D
7. Verschlußnippel
5. Ladegerät
mindestens 3 m
Schematische Darstellung
mindestens 3 m
Schematische Darstellung
9
Das Befüllen der Batterien mit Batteriewasser sollte möglichst kurz vor Beendigung
der Batterievolladung durchgeführt werden, hierbei wird sichergestellt, das die nachgefüllte Wassermenge mit dem Elektrolyten vermischt wird. Bei normalem Betrieb ist
es in der Regel ausreichend die Befüllung einmal wöchentlich vorzunehmen.
Das Befüllen der Batterien mit Batteriewasser sollte möglichst kurz vor Beendigung
der Batterievolladung durchgeführt werden, hierbei wird sichergestellt, das die nachgefüllte Wassermenge mit dem Elektrolyten vermischt wird. Bei normalem Betrieb ist
es in der Regel ausreichend die Befüllung einmal wöchentlich vorzunehmen.
5. Anschlussdruck
5. Anschlussdruck
Die Wassernachfüllanlage ist so zu betreiben, das ein Wasserdruck in der Wasserleitung von 0,3 bar bis 1,8 bar ansteht. Das Aquamatic-System hat einen Druckarbeitsbereich von 0,3 bar bis 0,6 bar. Das BFS-System hat einen Druckarbeitsbereich
von 0,3 bar bis 1,8 bar. Abweichungen von den Druckbereichen beeinträchtigen die
Funktionssicherheit der Systeme. Dieser weite Druckbereich lässt drei Befüllungsarten zu.
Die Wassernachfüllanlage ist so zu betreiben, das ein Wasserdruck in der Wasserleitung von 0,3 bar bis 1,8 bar ansteht. Das Aquamatic-System hat einen Druckarbeitsbereich von 0,3 bar bis 0,6 bar. Das BFS-System hat einen Druckarbeitsbereich
von 0,3 bar bis 1,8 bar. Abweichungen von den Druckbereichen beeinträchtigen die
Funktionssicherheit der Systeme. Dieser weite Druckbereich lässt drei Befüllungsarten zu.
5.1 Fallwasser
5.1 Fallwasser
Je nachdem welches Wassernachfüllsystem zum Einsatz kommt ist die Höhe des
Vorratsbehälters zu wählen. Aquamatic-System Aufstellhöhe 3 m bis 6 m und das
BFS-System Aufstell-höhe 3 m bis 18 m über Batterieoberfläche.
Je nachdem welches Wassernachfüllsystem zum Einsatz kommt ist die Höhe des
Vorratsbehälters zu wählen. Aquamatic-System Aufstellhöhe 3 m bis 6 m und das
BFS-System Aufstell-höhe 3 m bis 18 m über Batterieoberfläche.
5.2 Druckwasser
5.2 Druckwasser
Einstellung des Druckminderventils Aquamatic-System 0,3 bar bis 0,6 bar. BFS-System 0,3 bar bis 1,8 bar.
Einstellung des Druckminderventils Aquamatic-System 0,3 bar bis 0,6 bar. BFS-System 0,3 bar bis 1,8 bar.
5.3 Wassernachfüllwagen (ServiceMobil)
5.3 Wassernachfüllwagen (ServiceMobil)
Die im Vorratsbehälter des ServiceMobil befindliche Tauchpumpe erzeugt den erforderlichen Befülldruck. Es darf zwischen der Standebene des ServiceMobil und der
Batteriestandfläche kein Höhenunterschied bestehen.
Die im Vorratsbehälter des ServiceMobil befindliche Tauchpumpe erzeugt den erforderlichen Befülldruck. Es darf zwischen der Standebene des ServiceMobil und der
Batteriestandfläche kein Höhenunterschied bestehen.
6. Fülldauer
6. Fülldauer
Die Befülldauer der Batterien ist abhängig von den Einsatzbedingungen der Batterie,
den Umgebungstemperaturen und der Befüllart bzw. dem Befülldruck. Die Befüllzeit
beträgt ca. 0,5 bis 4 Minuten. Die Wasserzuleitung ist nach Befüllende bei manueller
Befüllung von der Batterie zu trennen.
Die Befülldauer der Batterien ist abhängig von den Einsatzbedingungen der Batterie,
den Umgebungstemperaturen und der Befüllart bzw. dem Befülldruck. Die Befüllzeit
beträgt ca. 0,5 bis 4 Minuten. Die Wasserzuleitung ist nach Befüllende bei manueller
Befüllung von der Batterie zu trennen.
7. Wasserqualität
7. Wasserqualität
Zum Befüllen der Batterien darf nur Nachfüllwasser verwendet werden, welches bezüglich der Qualität der DIN 43530 Teil 4 entspricht. Die Nachfüllanlage (Vorratsbehälter, Rohrleitungen, Ventile etc.) dürfen keinerlei Verschmutzung enthalten, die die
Funktionssicherheit des Aquamatic-/BFS-Stopfens beeinträchtigen könnte. Aus
Gründen der Sicherheit empfielt es sich in die Hauptzuleitung der Batterie ein Filterelement (Option) mit einem max. Durchlass von 100 bis 300 µm einzubauen.
Zum Befüllen der Batterien darf nur Nachfüllwasser verwendet werden, welches bezüglich der Qualität der DIN 43530 Teil 4 entspricht. Die Nachfüllanlage (Vorratsbehälter, Rohrleitungen, Ventile etc.) dürfen keinerlei Verschmutzung enthalten, die die
Funktionssicherheit des Aquamatic-/BFS-Stopfens beeinträchtigen könnte. Aus
Gründen der Sicherheit empfielt es sich in die Hauptzuleitung der Batterie ein Filterelement (Option) mit einem max. Durchlass von 100 bis 300 µm einzubauen.
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0506.D
4. Befüllen (manuell/automatisch)
0506.D
4. Befüllen (manuell/automatisch)
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Die Verschlauchung der einzelnen Stopfen ist entlang der vorhandenen elektrischen
Schaltung vorzunehmen. Änderungen dürfen nicht vorgenommen werden.
Die Verschlauchung der einzelnen Stopfen ist entlang der vorhandenen elektrischen
Schaltung vorzunehmen. Änderungen dürfen nicht vorgenommen werden.
9. Betriebstemperatur
9. Betriebstemperatur
Die Grenztemperatur für den Betrieb von Antriebsbatterien ist festgelegt mit 55°C.
Ein Überschreiten dieser Temperatur hat eine Batterieschädigung zur Folge. Die Batteriebefüllsysteme dürfen in einem Temperaturbereich von > 0 °C bis max. 55 °C betrieben werden.
Die Grenztemperatur für den Betrieb von Antriebsbatterien ist festgelegt mit 55°C.
Ein Überschreiten dieser Temperatur hat eine Batterieschädigung zur Folge. Die Batteriebefüllsysteme dürfen in einem Temperaturbereich von > 0 °C bis max. 55 °C betrieben werden.
ACHTUNG:
Batterien mit automatischen Wassernachfüllsystemen dürfen nur in Räumen
mit Temperaturen > 0 °C gelagert werden (sonst Gefahr durch einfrieren der
Systeme).
ACHTUNG:
Batterien mit automatischen Wassernachfüllsystemen dürfen nur in Räumen
mit Temperaturen > 0 °C gelagert werden (sonst Gefahr durch einfrieren der
Systeme).
9.1 Diagnoseöffnung
9.1 Diagnoseöffnung
Um die problemlose Messung von Säuredichte und Temperatur zu ermöglichen besitzen die Wassernachfüllsysteme eine Diagnoseöffnung mit einem ø von 6,5 mm
Aquamatic-Stopfen und 7,5 mm BFS-Stopfen.
Um die problemlose Messung von Säuredichte und Temperatur zu ermöglichen besitzen die Wassernachfüllsysteme eine Diagnoseöffnung mit einem ø von 6,5 mm
Aquamatic-Stopfen und 7,5 mm BFS-Stopfen.
9.2 Schwimmer
9.2 Schwimmer
Je nach Zellenbauart und Typ werden unterschiedliche Schwimmer eingesetzt.
Je nach Zellenbauart und Typ werden unterschiedliche Schwimmer eingesetzt.
9.3 Reinigung
9.3 Reinigung
Die Reinigung der Stopfensysteme hat ausschließlich mit Wasser zu erfolgen. Es
dürfen keine Teile der Stopfen mit lösungshaltigen Stoffen oder Seifen in Berührung
kommen.
Die Reinigung der Stopfensysteme hat ausschließlich mit Wasser zu erfolgen. Es
dürfen keine Teile der Stopfen mit lösungshaltigen Stoffen oder Seifen in Berührung
kommen.
10. Zubehör
10. Zubehör
10.1 Strömungsanzeiger
10.1 Strömungsanzeiger
Zur Überwachung des Befüllvorganges kann batterieseitig in die Wasserzuleitung ein
Strömungsanzeiger eingebaut werden. Beim Befüllvorgang wird das Schaufelrädchen durch das durchfließende Wasser gedreht. Nach Beendigung des Füllvorganges kommt das Rädchen zum Stillstand wodurch das Ende des Befüllvorganges angezeigt wird. (Ident Nr.: 50219542).
Zur Überwachung des Befüllvorganges kann batterieseitig in die Wasserzuleitung ein
Strömungsanzeiger eingebaut werden. Beim Befüllvorgang wird das Schaufelrädchen durch das durchfließende Wasser gedreht. Nach Beendigung des Füllvorganges kommt das Rädchen zum Stillstand wodurch das Ende des Befüllvorganges angezeigt wird. (Ident Nr.: 50219542).
10.2 Stopfenheber
10.2 Stopfenheber
Zur Demontage der Stopfensysteme darf nur das dazugehörige Spezialwerkzeug
(Stopfenheber) verwendet werden. Um Beschädigungen an den Stopfensystemen zu
vermeiden ist das Heraushebeln der Stopfen mit größter Sorgfalt vorzunehmen.
Zur Demontage der Stopfensysteme darf nur das dazugehörige Spezialwerkzeug
(Stopfenheber) verwendet werden. Um Beschädigungen an den Stopfensystemen zu
vermeiden ist das Heraushebeln der Stopfen mit größter Sorgfalt vorzunehmen.
0506.D
8. Batterieverschlauchung
0506.D
8. Batterieverschlauchung
11
11
10.2.1 Klemmringwerkzeug
10.2.1 Klemmringwerkzeug
Mit dem Klemmringwerkzeug kann zur Erhöhung des Anpressdruckes der Verschlauchung auf die Schlaucholiven der Stopfen ein Klemmring aufgeschoben bzw.
wieder gelöst werden.
Mit dem Klemmringwerkzeug kann zur Erhöhung des Anpressdruckes der Verschlauchung auf die Schlaucholiven der Stopfen ein Klemmring aufgeschoben bzw.
wieder gelöst werden.
10.3 Filterelement
10.3 Filterelement
In die Batteriezuleitung zur Batteriewasserversorgung kann aus Sicherheitsgründen
ein Filterelement (Ident Nr.: 50307282) eingebaut werden. Dieses Filterelement hat
einen max. Durchlassquerschnitt von 100 bis 300µm und ist als Schlauchfilter ausgeführt.
In die Batteriezuleitung zur Batteriewasserversorgung kann aus Sicherheitsgründen
ein Filterelement (Ident Nr.: 50307282) eingebaut werden. Dieses Filterelement hat
einen max. Durchlassquerschnitt von 100 bis 300µm und ist als Schlauchfilter ausgeführt.
10.4 Verschlusskupplung
10.4 Verschlusskupplung
Der Wasserzufluss zu den Wassernachfüllsystemen (Aquamatic/BFS) erfolgt über
eine zentrale Zuleitung. Diese wird über ein Verschlusskupplungssystem mit dem
Wasserversorgungssystem der Batterieladestelle verbunden. Batterieseitig ist ein
Verschlussnippel (Ident Nr.: 50219538) montiert Wasserversorgungsseitig ist bauseitig eine Verschlusskupplung (zu beziehen unter Ident Nr.: 50219537) vorzusehen.
Der Wasserzufluss zu den Wassernachfüllsystemen (Aquamatic/BFS) erfolgt über
eine zentrale Zuleitung. Diese wird über ein Verschlusskupplungssystem mit dem
Wasserversorgungssystem der Batterieladestelle verbunden. Batterieseitig ist ein
Verschlussnippel (Ident Nr.: 50219538) montiert Wasserversorgungsseitig ist bauseitig eine Verschlusskupplung (zu beziehen unter Ident Nr.: 50219537) vorzusehen.
11. Funktionsdaten
11. Funktionsdaten
PS - Selbstschließdruck Aquamatic > 1,2 bar
PS - Selbstschließdruck Aquamatic > 1,2 bar
BFS - System keiner
D
BFS - System keiner
- Durchflussmenge des geöffneten Ventils bei einem anstehenden Druck von
0,1 bar 350ml/min
D
D1 - max. zulässige Leckrate des geschlossenen Ventils bei einem anstehenden
Druck von 0,1 bar 2 ml/min
D1 - max. zulässige Leckrate des geschlossenen Ventils bei einem anstehenden
Druck von 0,1 bar 2 ml/min
T
T
- Zulässiger Temperaturbereich 0 °C bis max. 65 °C
- Zulässiger Temperaturbereich 0 °C bis max. 65 °C
0506.D
Pa - Arbeitsdruckbereich 0,3 bis 0,6 bar Aquamatic-System.
Arbeitsdruckbereich 0,3 bis 1,8 bar BFS-System
0506.D
Pa - Arbeitsdruckbereich 0,3 bis 0,6 bar Aquamatic-System.
Arbeitsdruckbereich 0,3 bis 1,8 bar BFS-System
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- Durchflussmenge des geöffneten Ventils bei einem anstehenden Druck von
0,1 bar 350ml/min
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Erforderliche Zusatzausrüstung
Erforderliche Zusatzausrüstung
Batterie:
Batterie:
Je Batteriezelle ein Luftzufuhrröhrchen sowie die entsprechende Verschlauchung
und den Kupplungssystemen.
Je Batteriezelle ein Luftzufuhrröhrchen sowie die entsprechende Verschlauchung
und den Kupplungssystemen.
Ladegleichrichter:
Ladegleichrichter:
Eine im Ladegleichrichter integriertes Pumpenmodul mit Drucküberwachung zur Umschaltung des Ladefaktors von nominal 1,20 auf 1,05 bis 1,07, der Verschlauchung
und dem Kupplungssystem.
Eine im Ladegleichrichter integriertes Pumpenmodul mit Drucküberwachung zur Umschaltung des Ladefaktors von nominal 1,20 auf 1,05 bis 1,07, der Verschlauchung
und dem Kupplungssystem.
Wirkungsweise:
Wirkungsweise:
Mit Beginn der Batterieladung wird in jede Zelle über das Luftzufuhrröhrchen staubfreie Luft eingeleitet. Die Umwälzung des Elektrolyten erfolgt durch eine „Flüssigkeitspumpe“ nach dem Mammutpumpenprinzip. Somit stellen sich von Beginn der
Ladung gleiche Elektrolytdichtewerte über die gesamte Elektrodenlänge ein.
Mit Beginn der Batterieladung wird in jede Zelle über das Luftzufuhrröhrchen staubfreie Luft eingeleitet. Die Umwälzung des Elektrolyten erfolgt durch eine „Flüssigkeitspumpe“ nach dem Mammutpumpenprinzip. Somit stellen sich von Beginn der
Ladung gleiche Elektrolytdichtewerte über die gesamte Elektrodenlänge ein.
Aufbau:
Aufbau:
Die in dem Ladegleichrichter eingebaute, elektrisch angetriebene Schwingankerpumpe erzeugt die erforderliche Druckluft, welche über ein Schlauchsystem den Batteriezellen zugeführt wird. Hier wird über T-Anschlußstücke die Luft in die Luftzufuhrröhrchen der Batteriezelle geleitet. Speziell auf EUW abgestimmte
Ladesteckersysteme ermöglichen ein gleichzeitiges, sicheres Kuppeln des elektrischen sowie des Luftanschlusses. Der Luftanschluß kann auch über separate Kupplungssysteme erfolgen.
Die in dem Ladegleichrichter eingebaute, elektrisch angetriebene Schwingankerpumpe erzeugt die erforderliche Druckluft, welche über ein Schlauchsystem den Batteriezellen zugeführt wird. Hier wird über T-Anschlußstücke die Luft in die Luftzufuhrröhrchen der Batteriezelle geleitet. Speziell auf EUW abgestimmte
Ladesteckersysteme ermöglichen ein gleichzeitiges, sicheres Kuppeln des elektrischen sowie des Luftanschlusses. Der Luftanschluß kann auch über separate Kupplungssysteme erfolgen.
Pumpe:
Pumpe:
Es werden je nach Anzahl der Zellen im Batterieverbund Pumpenleistungen von 800;
1000; 1500 l/h eingesetzt. Außer dem Wechsel der Luftfilter (je nach Luftverschmutzungsgrad 2–3 Mal pro Jahr) sind die Pumpen wartungsfrei. Bei Bedarf, z.B. bei unerklärlichem Ansprechen der Drucküberwachung, sind die Filter zu kontrollieren und
ggf. ist die Filterwatte zu wechseln. Die Pumpe wird zu Beginn der Batterieladung angesteuert und ist in Intervallen bis zum Ladungsende aktiv.
Es werden je nach Anzahl der Zellen im Batterieverbund Pumpenleistungen von 800;
1000; 1500 l/h eingesetzt. Außer dem Wechsel der Luftfilter (je nach Luftverschmutzungsgrad 2–3 Mal pro Jahr) sind die Pumpen wartungsfrei. Bei Bedarf, z.B. bei unerklärlichem Ansprechen der Drucküberwachung, sind die Filter zu kontrollieren und
ggf. ist die Filterwatte zu wechseln. Die Pumpe wird zu Beginn der Batterieladung angesteuert und ist in Intervallen bis zum Ladungsende aktiv.
Batterieanschluß:
Batterieanschluß:
Am Pumpenmodul befinden sich zwei Schlauchanschlüsse mit einem Innendurchmesser von 6 mm. Diese werden über ein Y-Schlauchverteilerstück zu einem
Schlauch mit 9 mm Innendurchmesser zusammengefaßt. Dieser Schlauch wird gemeinsam mit den Ladeleitungen aus dem Ladegleichrichter bis zum Ladestecker geführt. Über die im Stekker integrierte EUW-Kupplungsdurchführungen wird die Luft
zur Batterie weitergeleitet. Bei der Verlegung ist sorgfältig darauf zu achten, daß der
Schlauch nicht geknickt wird.
Am Pumpenmodul befinden sich zwei Schlauchanschlüsse mit einem Innendurchmesser von 6 mm. Diese werden über ein Y-Schlauchverteilerstück zu einem
Schlauch mit 9 mm Innendurchmesser zusammengefaßt. Dieser Schlauch wird gemeinsam mit den Ladeleitungen aus dem Ladegleichrichter bis zum Ladestecker geführt. Über die im Stekker integrierte EUW-Kupplungsdurchführungen wird die Luft
zur Batterie weitergeleitet. Bei der Verlegung ist sorgfältig darauf zu achten, daß der
Schlauch nicht geknickt wird.
0506.D
Elektrolytumwälzung EUW
0506.D
Elektrolytumwälzung EUW
13
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Drucküberwachungsmodul:
Drucküberwachungsmodul:
Die EUW-Pumpe wird zu Beginn der Ladung aktiviert. Über das Drucküberwachungsmodul wird der Druckaufbau während des Ladungsbeginns überwacht. Dieses stellt sicher, daß der notwendige Luftdruck bei Ladung mit EUW zur Verfügung
steht.
Die EUW-Pumpe wird zu Beginn der Ladung aktiviert. Über das Drucküberwachungsmodul wird der Druckaufbau während des Ladungsbeginns überwacht. Dieses stellt sicher, daß der notwendige Luftdruck bei Ladung mit EUW zur Verfügung
steht.
Bei eventuellen Störfällen, wie z.B.
Bei eventuellen Störfällen, wie z.B.
•
•
•
•
Luftkupplung Batterie mit Umwälzmodul nicht verbunden (bei separater Kupplung) oder defekt.
undichte oder defekte Schlauchverbindungen auf der Batterie
Ansaugfilter verschmutzt, erfolgt eine optische Störmeldung.
•
•
Achtung:
Wird ein installiertes EUW-System nicht oder nicht regelmäßig benutzt oder unterliegt
die Batterie größeren Temperaturschwankungen kann es zu einem Rückfluss des
Elektrolyten in das Schlauchsystem kommen. In diesen Fällen ist die Luftzufuhrleitung mit einem separaten Kupplungssystem zu versehen.
Wird ein installiertes EUW-System nicht oder nicht regelmäßig benutzt oder unterliegt
die Batterie größeren Temperaturschwankungen kann es zu einem Rückfluss des
Elektrolyten in das Schlauchsystem kommen. In diesen Fällen ist die Luftzufuhrleitung mit einem separaten Kupplungssystem zu versehen.
– Verschlußkupplung Batterieseite
– Verschlußkupplung Batterieseite
– Durchgangskupplung Luftversorgungsseite.
– Durchgangskupplung Luftversorgungsseite.
Schematische Darstellung der EUW-Installation auf der Batterie sowie die Luftversorgung über den Ladegleichrichter.
Schematische Darstellung der EUW-Installation auf der Batterie sowie die Luftversorgung über den Ladegleichrichter.
0506.D
Achtung:
0506.D
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Luftkupplung Batterie mit Umwälzmodul nicht verbunden (bei separater Kupplung) oder defekt.
undichte oder defekte Schlauchverbindungen auf der Batterie
Ansaugfilter verschmutzt, erfolgt eine optische Störmeldung.
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Reinigen von Batterien (Auszug aus ZVEI Merkblatt – Reinigen von Fahrzeugantriebsbattrien)
Reinigen von Batterien (Auszug aus ZVEI Merkblatt – Reinigen von Fahrzeugantriebsbattrien)
Eine saubere Batterie ist zwingend notwendig, nicht nur wegen des äußeren Erscheinungsbildes, sondern vielmehr, um Unfälle und Sachschäden sowie eine verkürzte
Lebensdauer und Verfügbarkeit der Batterien zu vermeiden.
Eine saubere Batterie ist zwingend notwendig, nicht nur wegen des äußeren Erscheinungsbildes, sondern vielmehr, um Unfälle und Sachschäden sowie eine verkürzte
Lebensdauer und Verfügbarkeit der Batterien zu vermeiden.
Das Reinigen von Batterien und Trögen ist notwendig, um die erforderliche Isolation
der Zellen gegeneinander, gegen Erde oder fremde leitfähige Teile aufrecht zu erhalten. Außerdem werden Schäden durch Korrosion und durch Kriechströme vermieden.
Das Reinigen von Batterien und Trögen ist notwendig, um die erforderliche Isolation
der Zellen gegeneinander, gegen Erde oder fremde leitfähige Teile aufrecht zu erhalten. Außerdem werden Schäden durch Korrosion und durch Kriechströme vermieden.
Der Isolationswiderstand von Antriebsbatterien gemäß DIN EN 50272-3 muß mindestens 50 Ω je Volt Nennspannung betragen. Bei Batterien für Elektro-Flurförderzeuge nach DIN EN 50272-1 darf der Isolationswiderstand nicht kleiner als 1000 Ω
sein.
Der Isolationswiderstand von Antriebsbatterien gemäß DIN EN 50272-3 muß mindestens 50 Ω je Volt Nennspannung betragen. Bei Batterien für Elektro-Flurförderzeuge nach DIN EN 50272-1 darf der Isolationswiderstand nicht kleiner als 1000 Ω
sein.
Die Batterie ist ein elektrisches Betriebsmittel mit herausgeführten Anschlüssen, die
einen Berührungsschutz durch Isolierabdeckungen haben.
Die Batterie ist ein elektrisches Betriebsmittel mit herausgeführten Anschlüssen, die
einen Berührungsschutz durch Isolierabdeckungen haben.
Dies ist jedoch nicht mit einer elektrischen Isolierung gleichzusetzen, denn zwischen
den Polen und den Anschlüssen, die durch einen elektrisch nicht leitenden Kunststoffdeckel herausgeführt sind, liegt eine Spannung an.
Dies ist jedoch nicht mit einer elektrischen Isolierung gleichzusetzen, denn zwischen
den Polen und den Anschlüssen, die durch einen elektrisch nicht leitenden Kunststoffdeckel herausgeführt sind, liegt eine Spannung an.
Je nach Einsatzort und Einsatzdauer läßt sich eine Staubablagerung auf der Batterie
nicht vermeiden. Geringe Mengen austretender Elektrolytpartikel während der Batterieladung oberhalb der Gasungsspannung bilden auf den Zellen oder den Blockdeckeln eine mehr oder weniger schwach leitende Schicht. Durch diese Schicht fließen
dann sogenannte Kriechströme. Erhöhte und unterschiedliche Selbstentladung der
einzelnen Zellen bzw. Blockbatterien sind die Folge.
Je nach Einsatzort und Einsatzdauer läßt sich eine Staubablagerung auf der Batterie
nicht vermeiden. Geringe Mengen austretender Elektrolytpartikel während der Batterieladung oberhalb der Gasungsspannung bilden auf den Zellen oder den Blockdeckeln eine mehr oder weniger schwach leitende Schicht. Durch diese Schicht fließen
dann sogenannte Kriechströme. Erhöhte und unterschiedliche Selbstentladung der
einzelnen Zellen bzw. Blockbatterien sind die Folge.
Dies ist einer der Gründe, weshalb sich die Fahrer von Elektrofahrzeugen über mangelnde Kapazität nach der Standzeit einer Batterie über das Wochenende beklagen.
Dies ist einer der Gründe, weshalb sich die Fahrer von Elektrofahrzeugen über mangelnde Kapazität nach der Standzeit einer Batterie über das Wochenende beklagen.
Fließen höhere Kriechströme, sind elektrische Funken nicht auszuschließen, die das
aus den Zellenstopfen oder Zellenventilen austretende Ladegas (Knallgas) zur Explosion bringen können.
Fließen höhere Kriechströme, sind elektrische Funken nicht auszuschließen, die das
aus den Zellenstopfen oder Zellenventilen austretende Ladegas (Knallgas) zur Explosion bringen können.
Somit ist die Reinigung von Batterien nicht nur zur Sicherung der hohen Verfügbarkeit erforderlich, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil zur Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften.
Somit ist die Reinigung von Batterien nicht nur zur Sicherung der hohen Verfügbarkeit erforderlich, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil zur Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften.
Reinigen von Fahrzeug-Antriebsbatterien
Reinigen von Fahrzeug-Antriebsbatterien
• Die Gefahrenhinweise der Gebrauchsanweisung für Fahrzeug-Antriebsbatterien
sind zu beachten.
• Zur Reinigung ist die Batterie aus dem Fahrzeug auszubauen.
• Der Aufstellungsort für die Reinigung muß so gewählt werden, daß dabei entstehendes elektrolythaltiges Spülwasser einer dafür geeigneten Abwasserbehandlungsanlage zugeleitet wird. Bei der Entsorgung von gebrauchtem Elektrolyten
bzw. entsprechendem Spülwasser sind die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie die wasser- und abfallrechtlichen Vorschriften zu beachten.
0506.D
0506.D
• Die Gefahrenhinweise der Gebrauchsanweisung für Fahrzeug-Antriebsbatterien
sind zu beachten.
• Zur Reinigung ist die Batterie aus dem Fahrzeug auszubauen.
• Der Aufstellungsort für die Reinigung muß so gewählt werden, daß dabei entstehendes elektrolythaltiges Spülwasser einer dafür geeigneten Abwasserbehandlungsanlage zugeleitet wird. Bei der Entsorgung von gebrauchtem Elektrolyten
bzw. entsprechendem Spülwasser sind die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie die wasser- und abfallrechtlichen Vorschriften zu beachten.
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• Es ist eine Schutzbrille und Schutzkleidung zu tragen.
• Die Zellenstopfen dürfen nicht abgenommen oder geöffnet werden, sondern
müssen die Zellen geschlossen halten. Die Reinigungsvorschriften des Herstellers sind zu beachten.
• Die Kunststoffteile der Batterie, insbesondere die Zellengefäße, dürfen nur mit
Wasser bzw. wassergetränkten Putztüchern ohne Zusätze gereinigt werden.
• Nach dem Reinigen ist die Batterieoberfläche mit geeigneten Mitteln zu trocknen,
z.B. mit Druckluft oder mit Putztüchern.
• Flüssigkeit, die in den Batterietrog gelangt ist, muß abgesaugt und unter Beachtung der zuvor genannten Vorschriften entsorgt werden. (Einzelheiten hierzu siehe auch Entwurf DIN EN 50272-3, bzw. ZVEI Merkblatt: „Vorsichtsmaßnahmen
beim Umgang mit Elektrolyt für Bleiakkumulatoren“.)
• Es ist eine Schutzbrille und Schutzkleidung zu tragen.
• Die Zellenstopfen dürfen nicht abgenommen oder geöffnet werden, sondern
müssen die Zellen geschlossen halten. Die Reinigungsvorschriften des Herstellers sind zu beachten.
• Die Kunststoffteile der Batterie, insbesondere die Zellengefäße, dürfen nur mit
Wasser bzw. wassergetränkten Putztüchern ohne Zusätze gereinigt werden.
• Nach dem Reinigen ist die Batterieoberfläche mit geeigneten Mitteln zu trocknen,
z.B. mit Druckluft oder mit Putztüchern.
• Flüssigkeit, die in den Batterietrog gelangt ist, muß abgesaugt und unter Beachtung der zuvor genannten Vorschriften entsorgt werden. (Einzelheiten hierzu siehe auch Entwurf DIN EN 50272-3, bzw. ZVEI Merkblatt: „Vorsichtsmaßnahmen
beim Umgang mit Elektrolyt für Bleiakkumulatoren“.)
Fahrzeug-Antriebsbatterien können auch mit Hochdruckreinigungsgeräten gesäubert werden. Hierbei ist zusätzlich die Gebrauchsanweisung des Hochdruckreinigers
zu beachten.
Fahrzeug-Antriebsbatterien können auch mit Hochdruckreinigungsgeräten gesäubert werden. Hierbei ist zusätzlich die Gebrauchsanweisung des Hochdruckreinigers
zu beachten.
Um beim Reinigungsvorgang Schäden an Kunststoffteilen wie den Zellendeckeln,
der Isolierung der Zellenverbinder und der Stopfen zu vermeiden, sind die folgenden
Punkte zu beachten:
Um beim Reinigungsvorgang Schäden an Kunststoffteilen wie den Zellendeckeln,
der Isolierung der Zellenverbinder und der Stopfen zu vermeiden, sind die folgenden
Punkte zu beachten:
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0506.D
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Die Zellenverbinder müssen fest angezogen bzw. fest eingesteckt sein.
Die Zellenstopfen müssen aufgesetzt, d.h. geschlossen sein.
Es dürfen keine Reinigungszusätze verwendet werden.
Die maximal zulässige Temperatureinstellung für das Reinigungsgerät ist: 140°
C. Damit wird in der Regel sichergestellt, daß im Abstand von 30 cm hinter der
Austrittsdüse eine Temperatur von 60° C nicht überschritten wird.
Ein Abstand der Austrittsdüse eines Strahlreinigers von der Batterieoberfläche
soll 30 cm nicht unterschreiten.
Der maximale Betriebsdruck soll 50 bar betragen.
Die Batterien sind großflächig zu bestrahlen, um lokale Überhitzungen zu vermeiden.
Nicht länger als 3 s auf einer Stelle mit dem Strahl verharren. Nach dem Reinigen
ist die Batterieoberfläche mit geeigneten Mitteln zu trocknen, z.B. mit Druckluft
oder mit Putztüchern.
Es dürfen keine Heißluftgeräte mit offener Flamme oder mit Glühdrähten verwendet werden.
Eine Oberflächentemperatur der Batterie von maximal 60° C darf nicht überschritten werden.
Flüssigkeit, die in den Batterietrog gelangt ist, muß abgesaugt und unter Beachtung der zuvor genannten Vorschriften entsorgt werden. (Einzelheiten hierzu siehe auch Entwurf DIN EN 50272-3, bzw. ZVEI Merkblatt: „Vorsichtsmaßnahmen
beim Umgang mit Elektrolyt für Bleiakkumulatoren“.)
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Die Zellenverbinder müssen fest angezogen bzw. fest eingesteckt sein.
Die Zellenstopfen müssen aufgesetzt, d.h. geschlossen sein.
Es dürfen keine Reinigungszusätze verwendet werden.
Die maximal zulässige Temperatureinstellung für das Reinigungsgerät ist: 140°
C. Damit wird in der Regel sichergestellt, daß im Abstand von 30 cm hinter der
Austrittsdüse eine Temperatur von 60° C nicht überschritten wird.
Ein Abstand der Austrittsdüse eines Strahlreinigers von der Batterieoberfläche
soll 30 cm nicht unterschreiten.
Der maximale Betriebsdruck soll 50 bar betragen.
Die Batterien sind großflächig zu bestrahlen, um lokale Überhitzungen zu vermeiden.
Nicht länger als 3 s auf einer Stelle mit dem Strahl verharren. Nach dem Reinigen
ist die Batterieoberfläche mit geeigneten Mitteln zu trocknen, z.B. mit Druckluft
oder mit Putztüchern.
Es dürfen keine Heißluftgeräte mit offener Flamme oder mit Glühdrähten verwendet werden.
Eine Oberflächentemperatur der Batterie von maximal 60° C darf nicht überschritten werden.
Flüssigkeit, die in den Batterietrog gelangt ist, muß abgesaugt und unter Beachtung der zuvor genannten Vorschriften entsorgt werden. (Einzelheiten hierzu siehe auch Entwurf DIN EN 50272-3, bzw. ZVEI Merkblatt: „Vorsichtsmaßnahmen
beim Umgang mit Elektrolyt für Bleiakkumulatoren“.)
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Jungheinrich-Traktions-Batterie
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Jungheinrich-Traktions-Batterie
Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen EPzV und EPzV-BS
Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen EPzV und EPzV-BS
Nenndaten
Nenndaten
1. Nennkapazität C5:
siehe Typenschild
1. Nennkapazität C5:
siehe Typenschild
2. Nennspannung:
2,0 Volt x Zellenanzahl
2. Nennspannung:
2,0 Volt x Zellenanzahl
3. Entladestrom:
C5/5h
3. Entladestrom:
C5/5h
4. Nenntemperatur:
30° C
4. Nenntemperatur:
30° C
EPzV-Batterien sind verschlossene Batterien mit festgelegtem Elektrolyten, bei denen über die gesamte Brauchbarkeitsdauer kein Nachfüllen von Wasser zulässig ist.
Als Verschlußstopfen werden Überdruckventile verwendet, die bei Öffnen zerstört
werden.
EPzV-Batterien sind verschlossene Batterien mit festgelegtem Elektrolyten, bei denen über die gesamte Brauchbarkeitsdauer kein Nachfüllen von Wasser zulässig ist.
Als Verschlußstopfen werden Überdruckventile verwendet, die bei Öffnen zerstört
werden.
Während des Einsatzes werden an die verschlossenen Batterien die gleichen Sicherheitsanforderungen wie für Batterien mit flüssigem Elektrolyt gestellt, um einen elektrischen Schlag, eine Explosion der elektrolytischen Ladegase sowie im Falle einer
Zerstörung der Zellengefäße die Gefahr durch den ätzenden Elektrolyten zu vermeiden.
Während des Einsatzes werden an die verschlossenen Batterien die gleichen Sicherheitsanforderungen wie für Batterien mit flüssigem Elektrolyt gestellt, um einen elektrischen Schlag, eine Explosion der elektrolytischen Ladegase sowie im Falle einer
Zerstörung der Zellengefäße die Gefahr durch den ätzenden Elektrolyten zu vermeiden.
• Gebrauchsanweisung beachten und am Ladeplatz sichtbar anbringen!
• Arbeiten an Batterien nur nach Unterweisung durch Fachpersonal!
• Bei Arbeiten an Batterien Schutzbrille und Schutzkleidung tragen!
• Die Unfallverhütungsvorschriften sowie DIN EN 50272, DIN 50110-1 beachten!
• Bei Arbeiten an Batterien Schutzbrille und Schutzkleidung tragen!
• Die Unfallverhütungsvorschriften sowie DIN EN 50272, DIN 50110-1 beachten!
• Rauchen verboten!
• Keine offene Flamme, Glut oder Funken in die Nähe der Batterie, da Explosionsund Brandgefahr!
• Rauchen verboten!
• Keine offene Flamme, Glut oder Funken in die Nähe der Batterie, da Explosionsund Brandgefahr!
• Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Wasser aus- bzw. abspülen. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
• Mit Säure verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen.
• Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Wasser aus- bzw. abspülen. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
• Mit Säure verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen.
• Explosions- und Brandgefahr, Kurzschlüsse vermeiden!
• Explosions- und Brandgefahr, Kurzschlüsse vermeiden!
• Elektrolyt ist stark ätzend!
• Im normalen Betrieb ist eine Berührung mit dem Elektrolyten ausgeschlossen.
Bei Zerstörung der Gehäuse ist der freiwerdende gebundende Elektrolyt genauso ätzend wie flüssiger.
• Elektrolyt ist stark ätzend!
• Im normalen Betrieb ist eine Berührung mit dem Elektrolyten ausgeschlossen.
Bei Zerstörung der Gehäuse ist der freiwerdende gebundende Elektrolyt genauso ätzend wie flüssiger.
• Batterie nicht kippen!
• Nur zugelassene Hebe- und Transporteinrichtungen verwenden, z.B. Hebegeschirre gem. VDI 3616. Hebehaken dürfen keine Beschädigungen an Zellen,
Verbindern oder Anschlußkabeln verursachen!
• Batterie nicht kippen!
• Nur zugelassene Hebe- und Transporteinrichtungen verwenden, z.B. Hebegeschirre gem. VDI 3616. Hebehaken dürfen keine Beschädigungen an Zellen,
Verbindern oder Anschlußkabeln verursachen!
• Gefährliche elektrische Spannung!
• Achtung! Metallteile der Batteriezellen stehen immer unter Spannung, deshalb
keine fremden Gegenstände oder Werkzeuge auf der Batterie ablegen.
• Gefährliche elektrische Spannung!
• Achtung! Metallteile der Batteriezellen stehen immer unter Spannung, deshalb
keine fremden Gegenstände oder Werkzeuge auf der Batterie ablegen.
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• Gebrauchsanweisung beachten und am Ladeplatz sichtbar anbringen!
• Arbeiten an Batterien nur nach Unterweisung durch Fachpersonal!
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Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung, bei Reparatur mit nicht originalen Ersatzteilen und eigenmächtigen Eingriffen erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung, bei Reparatur mit nicht originalen Ersatzteilen und eigenmächtigen Eingriffen erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Für Batterien gem. I und II sind die Hinweise für die Aufrechterhaltung der jeweiligen Schutzart während des Betriebes zu beachten (siehe zugehörige Bescheinigung).
Für Batterien gem. I und II sind die Hinweise für die Aufrechterhaltung der jeweiligen Schutzart während des Betriebes zu beachten (siehe zugehörige Bescheinigung).
1. Inbetriebnahme
1. Inbetriebnahme
Die Batterie ist auf mechanisch einwandfreien Zustand zu überprüfen.
Die Batterie ist auf mechanisch einwandfreien Zustand zu überprüfen.
Die Batterieendableitung ist kontaktsicher und polrichtig zu verbinden.
Die Batterieendableitung ist kontaktsicher und polrichtig zu verbinden.
Ansonsten können Batterie, Fahrzeug oder Ladegerät zerstört werden.
Ansonsten können Batterie, Fahrzeug oder Ladegerät zerstört werden.
Die Batterie ist nachzuladen gem. Pkt. 2.2
Die Batterie ist nachzuladen gem. Pkt. 2.2
Anzugsdrehmoment für Polschrauben der Endableiter und Verbinder:
Anzugsdrehmoment für Polschrauben der Endableiter und Verbinder:
18
Stahl
23 ± 1 Nm
M 10
Stahl
23 ± 1 Nm
2. Betrieb
Für den Betrieb von Fahrzeugantriebsbatterien gilt DIN EN 50272-3 «Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge».
Für den Betrieb von Fahrzeugantriebsbatterien gilt DIN EN 50272-3 «Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge».
2.1 Entladen
2.1 Entladen
Lüftungsöffnungen dürfen nicht verschlossen oder abgedeckt werden.
Lüftungsöffnungen dürfen nicht verschlossen oder abgedeckt werden.
Öffnen oder Schließen von elektrischen Verbindungen (z.B. Steckern) darf nur im
stromlosen Zustand erfolgen.
Öffnen oder Schließen von elektrischen Verbindungen (z.B. Steckern) darf nur im
stromlosen Zustand erfolgen.
Zum Erreichen einer optimalen Brauchbarkeitsdauer sind Entladungen von mehr als
60% der Nennkapazität zu vermeiden.
Zum Erreichen einer optimalen Brauchbarkeitsdauer sind Entladungen von mehr als
60% der Nennkapazität zu vermeiden.
Entladungen von mehr als 80% der Nennkapazität sind Tiefentladungen und nicht zulässig. Sie verkürzen die Brauchbarkeitsdauer der Batterie erheblich. Zur Erfassung
des Entladezustands sind nur die vom Batteriehersteller zugelassenen Entladezustandsanzeiger zu verwenden.
Entladungen von mehr als 80% der Nennkapazität sind Tiefentladungen und nicht zulässig. Sie verkürzen die Brauchbarkeitsdauer der Batterie erheblich. Zur Erfassung
des Entladezustands sind nur die vom Batteriehersteller zugelassenen Entladezustandsanzeiger zu verwenden.
Entladene Batterien sind sofort zu laden und dürfen nicht im entladenen Zustand stehen bleiben. Dies gilt auch für teilentladene Batterien.
Entladene Batterien sind sofort zu laden und dürfen nicht im entladenen Zustand stehen bleiben. Dies gilt auch für teilentladene Batterien.
2.2 Laden
2.2 Laden
Es darf nur mit Gleichstrom geladen werden. Die Ladeverfahren nach DIN 41773 und
DIN 41774 sind nur in der vom Hersteller zugelassenen Modifizierung anzuwenden.
Deshalb sind nur die vom Batteriehersteller zugelassenen Ladegeräte zu verwenden.
Anschluß nur an das zugeordnete, für die Batteriegröße zulässige Ladegerät, um
Überlastung der elektrischen Leitungen und Kontakte sowie unzulässige Gasbildung
zu vermeiden.
Es darf nur mit Gleichstrom geladen werden. Die Ladeverfahren nach DIN 41773 und
DIN 41774 sind nur in der vom Hersteller zugelassenen Modifizierung anzuwenden.
Deshalb sind nur die vom Batteriehersteller zugelassenen Ladegeräte zu verwenden.
Anschluß nur an das zugeordnete, für die Batteriegröße zulässige Ladegerät, um
Überlastung der elektrischen Leitungen und Kontakte sowie unzulässige Gasbildung
zu vermeiden.
EPzV-Batterien sind gasungsarm, aber nicht gasungsfrei.
EPzV-Batterien sind gasungsarm, aber nicht gasungsfrei.
Beim Laden muß für einwandfreien Abzug der Ladegase gesorgt werden. Trogdeckel
bzw. Abdeckungen von Batterie-Einbauräumen sind zu öffnen oder abzunehmen.
Beim Laden muß für einwandfreien Abzug der Ladegase gesorgt werden. Trogdeckel
bzw. Abdeckungen von Batterie-Einbauräumen sind zu öffnen oder abzunehmen.
0506.D
2. Betrieb
18
0506.D
M 10
Beim Laden steigt die Temperatur in der Batterie um ca. 10 K an. Deshalb soll die
Ladung erst begonnen werden, wenn die Temperatur unter 35° C liegt. Die Temperatur soll vor der Ladung mindestens 15° C betragen, da sonst keine ordnungsgemäße Ladung erreicht wird. Sind die Temperaturen ständig höher als 40 °C oder niedriger als 15° C, so ist eine temperaturabhängige Konstantspannungsregelung des
Ladegerätes erforderlich.
Beim Laden steigt die Temperatur in der Batterie um ca. 10 K an. Deshalb soll die
Ladung erst begonnen werden, wenn die Temperatur unter 35° C liegt. Die Temperatur soll vor der Ladung mindestens 15° C betragen, da sonst keine ordnungsgemäße Ladung erreicht wird. Sind die Temperaturen ständig höher als 40 °C oder niedriger als 15° C, so ist eine temperaturabhängige Konstantspannungsregelung des
Ladegerätes erforderlich.
Hierbei ist der Korrekturfaktor gem. DIN EN 50272-1 (Entwurf) mit -0,005 V/Z pro K
anzuwenden.
Hierbei ist der Korrekturfaktor gem. DIN EN 50272-1 (Entwurf) mit -0,005 V/Z pro K
anzuwenden.
Besonderer Hinweis für den Betrieb von Batterien in Gefahrenbereichen:
Besonderer Hinweis für den Betrieb von Batterien in Gefahrenbereichen:
Dies sind Batterien, die gemäß EN 50014, DIN VDE 0170/0171 Ex I in schlagwettergefährdetem bzw. gemäß Ex II in explosionsgefährdetem Bereich zum Einsatz kommen. Die Warnhinweise auf der Batterie sind zu beachten.
Dies sind Batterien, die gemäß EN 50014, DIN VDE 0170/0171 Ex I in schlagwettergefährdetem bzw. gemäß Ex II in explosionsgefährdetem Bereich zum Einsatz kommen. Die Warnhinweise auf der Batterie sind zu beachten.
2.3 Ausgleichsladung
2.3 Ausgleichsladung
Ausgleichsladungen dienen zur Sicherung der Brauchbarkeitsdauer und zur Erhaltung der Kapazität. Ausgleichsladungen sind im Anschluß an eine normale Ladung
durchzuführen.
Ausgleichsladungen dienen zur Sicherung der Brauchbarkeitsdauer und zur Erhaltung der Kapazität. Ausgleichsladungen sind im Anschluß an eine normale Ladung
durchzuführen.
Sie sind erforderlich nach Tiefentladungen und nach wiederholt ungenügender Ladung. Für die Ausgleichsladung sind ebenfalls nur die vom Batteriehersteller zugelassenen Ladegeräte zu verwenden.
Sie sind erforderlich nach Tiefentladungen und nach wiederholt ungenügender Ladung. Für die Ausgleichsladung sind ebenfalls nur die vom Batteriehersteller zugelassenen Ladegeräte zu verwenden.
Temperatur beachten
Temperatur beachten
2.4 Temperatur
2.4 Temperatur
Die Batterietemperatur von 30 ° C wird als Nenntemperatur bezeichnet. Höhere Temperaturen verkürzen die Lebensdauer, niedrigere Temperaturen verringern die verfügbare Kapazität.
Die Batterietemperatur von 30 ° C wird als Nenntemperatur bezeichnet. Höhere Temperaturen verkürzen die Lebensdauer, niedrigere Temperaturen verringern die verfügbare Kapazität.
45°C ist die Grenztemperatur und nicht als Betriebstemperatur zulässig.
45°C ist die Grenztemperatur und nicht als Betriebstemperatur zulässig.
2.5 Elektrolyt
2.5 Elektrolyt
Der Elektrolyt ist Schwefelsäure, die in Gel festgelegt ist. Die Dichte des Elektrolyten
ist nicht meßbar.
Der Elektrolyt ist Schwefelsäure, die in Gel festgelegt ist. Die Dichte des Elektrolyten
ist nicht meßbar.
3. Warten
3. Warten
Kein Wasser nachfüllen!
Kein Wasser nachfüllen!
3.1 Täglich
3.1 Täglich
Batterie nach jeder Entladung laden.
Batterie nach jeder Entladung laden.
0506.D
Die Batterie ist polrichtig (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) an das ausgeschaltete
Ladegerät anzuschließen. Danach ist das Ladegerät einzuschalten.
0506.D
Die Batterie ist polrichtig (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) an das ausgeschaltete
Ladegerät anzuschließen. Danach ist das Ladegerät einzuschalten.
19
19
Sichtkontrolle auf Verschmutzung und mechanische Schäden.
Sichtkontrolle auf Verschmutzung und mechanische Schäden.
3.3 Vierteljährlich
3.3 Vierteljährlich
Nach Volladung und einer Standzeit von mindestens 5 Stunden sind zu messen und
aufzuzeichnen:
Nach Volladung und einer Standzeit von mindestens 5 Stunden sind zu messen und
aufzuzeichnen:
• Gesamtspannung
• Gesamtspannung
• Einzelspannungen
• Einzelspannungen
Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unterschiede
zwischen den Zellen bzw. Blockbatterien festgestellt, so ist zur weiteren Prüfung bzw.
Instandsetzung der Kundendienst anzufordern.
Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unterschiede
zwischen den Zellen bzw. Blockbatterien festgestellt, so ist zur weiteren Prüfung bzw.
Instandsetzung der Kundendienst anzufordern.
3.4 Jährlich
3.4 Jährlich
Gemäß DIN VDE 0117 ist nach Bedarf, aber mindestens einmal jährlich, der Isolationswiderstand des Fahrzeugs und der Batterie durch eine Elektrofachkraft zu prüfen.
Gemäß DIN VDE 0117 ist nach Bedarf, aber mindestens einmal jährlich, der Isolationswiderstand des Fahrzeugs und der Batterie durch eine Elektrofachkraft zu prüfen.
Die Prüfung des Isolationswiderstandes der Batterie ist gemäß DIN 43539 Teil 1
durchzuführen.
Die Prüfung des Isolationswiderstandes der Batterie ist gemäß DIN 43539 Teil 1
durchzuführen.
Der ermittelte Isolationswiderstand der Batterie soll gemäß DIN EN 50272-3 den
Wert von 50 Ω je Volt Nennspannung nicht unterschreiten.
Der ermittelte Isolationswiderstand der Batterie soll gemäß DIN EN 50272-3 den
Wert von 50 Ω je Volt Nennspannung nicht unterschreiten.
Bei Batterien bis 20 V Nennspannung ist der Mindestwert 1000 Ω.
Bei Batterien bis 20 V Nennspannung ist der Mindestwert 1000 Ω.
4. Pflegen
4. Pflegen
Die Batterie ist stets sauber und trocken zu halten, um Kriechströme zu vermeiden.
Reinigung gem. ZVEI-Merkblatt «Reinigung von Batterien».
Die Batterie ist stets sauber und trocken zu halten, um Kriechströme zu vermeiden.
Reinigung gem. ZVEI-Merkblatt «Reinigung von Batterien».
Flüssigkeit im Batterietrog ist abzusaugen und vorschriftsmäßig zu entsorgen.
Flüssigkeit im Batterietrog ist abzusaugen und vorschriftsmäßig zu entsorgen.
Beschädigungen der Trogisolation sind nach Reinigung der Schadstellen auszubessern, um Isolationswerte nach DIN EN 50272-3 sicherzustellen und Trogkorrosion zu
vermeiden. Wird der Ausbau von Zellen erforderlich, ist es zweckmäßig, hierfür den
Kundendienst anzufordern.
Beschädigungen der Trogisolation sind nach Reinigung der Schadstellen auszubessern, um Isolationswerte nach DIN EN 50272-3 sicherzustellen und Trogkorrosion zu
vermeiden. Wird der Ausbau von Zellen erforderlich, ist es zweckmäßig, hierfür den
Kundendienst anzufordern.
5. Lagern
5. Lagern
Werden Batterien für längere Zeit außer Betrieb genommen, so sind diese vollgeladen in einem trockenen, frostfreien Raum zu lagern.
Werden Batterien für längere Zeit außer Betrieb genommen, so sind diese vollgeladen in einem trockenen, frostfreien Raum zu lagern.
Um die Einsatzbereitschaft der Batterie sicherzustellen, können folgende Ladebehandlungen gewählt werden:
Um die Einsatzbereitschaft der Batterie sicherzustellen, können folgende Ladebehandlungen gewählt werden:
1. Vierteljährlich Volladung nach Punkt 2.2. Bei angeschlossenem Verbraucher, z.B.
Meß- oder Kontrolleinrichtungen, kann die Volladung bereits 14-tägig erforderlich
sein.
1. Vierteljährlich Volladung nach Punkt 2.2. Bei angeschlossenem Verbraucher, z.B.
Meß- oder Kontrolleinrichtungen, kann die Volladung bereits 14-tägig erforderlich
sein.
2. Erhaltungsladung bei einer Ladespannung von 2,25 Volt x Zellenzahl.
2. Erhaltungsladung bei einer Ladespannung von 2,25 Volt x Zellenzahl.
Die Lagerzeit ist bei der Brauchbarkeitsdauer zu berücksichtigen.
Die Lagerzeit ist bei der Brauchbarkeitsdauer zu berücksichtigen.
20
0506.D
3.2 Wöchentlich
0506.D
3.2 Wöchentlich
20
6. Störungen
6. Störungen
Werden Störungen an der Batterie oder dem Ladegerät festgestellt, ist unverzüglich
der Kundendienst anzufordern. Meßdaten gem. 3.3 vereinfachen die Fehlersuche
und die Störungsbeseitigung.
Werden Störungen an der Batterie oder dem Ladegerät festgestellt, ist unverzüglich
der Kundendienst anzufordern. Meßdaten gem. 3.3 vereinfachen die Fehlersuche
und die Störungsbeseitigung.
Ein Servicevertrag mit uns erleichtert das rechtzeitige Erkennen von Fehlern.
Ein Servicevertrag mit uns erleichtert das rechtzeitige Erkennen von Fehlern.
Gebrauchte Batterien sind besonders überwachungsbedürftige Abfälle zur Verwertung.
Gebrauchte Batterien sind besonders überwachungsbedürftige Abfälle zur Verwertung.
Diese, mit dem Recycling-Zeichen und der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichneten Batterien, dürfen nicht dem Hausmüll zugegeben werden.
Diese, mit dem Recycling-Zeichen und der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichneten Batterien, dürfen nicht dem Hausmüll zugegeben werden.
Die Art der Rücknahme und der Verwertung ist gemäß § 8 BattV mit
dem Hersteller zu vereinbaren.
Die Art der Rücknahme und der Verwertung ist gemäß § 8 BattV mit
dem Hersteller zu vereinbaren.
Technische Änderungen vorbehalten.
Technische Änderungen vorbehalten.
7. Typenschild, Jungheinrich-Traktions-Batterie
7. Typenschild, Jungheinrich-Traktions-Batterie
2/3
4
10
12
7
8
1
2
3
Lieferanten Nr.
Supplier No.
5
Kapazität
Capacity
Nennspannung
Nominal Voltage
7
9
6
5
Batteriegewicht min/max
Battery mass min/max
Zellenzahl
Number of Cells
Hersteller
Manufacturer
4
8
2/3
4
10
12
Jungheinrich AG, D-22047 Hamburg, Germany
Pb
Bezeichnung
Logo
Batteriebezeichnung
Batterietype
Batterie-Nummer
Lieferanten Nr.
Auslieferungsdatum
Batteriehersteller-Logo
7
1
Pb
9
Pos.
1
2
3
4
5
6
7
6
5
11
13
Baujahr
Year of manufacture
Typ
Type
Serien-Nr.
Serial-Nr.
8
2
Bezeichnung
Recyclingzeichen
Mülltonne/Werkstoffangabe
Batterie-Nennspannung
Batterie-Nennkapazität
Batterie-Zellenanzahl
Batterie-Gewicht
Sicherheits- und Warnhinweise
Pos.
1
2
3
4
5
6
7
Lieferanten Nr.
Supplier No.
5
Kapazität
Capacity
Nennspannung
Nominal Voltage
7
9
6
5
Batteriegewicht min/max
Battery mass min/max
Zellenzahl
Number of Cells
Hersteller
Manufacturer
4
8
Jungheinrich AG, D-22047 Hamburg, Germany
Pb
1
Pb
Bezeichnung
Logo
Batteriebezeichnung
Batterietype
Batterie-Nummer
Lieferanten Nr.
Auslieferungsdatum
Batteriehersteller-Logo
14
Pos.
8
9
10
11
12
13
14
Bezeichnung
Recyclingzeichen
Mülltonne/Werkstoffangabe
Batterie-Nennspannung
Batterie-Nennkapazität
Batterie-Zellenanzahl
Batterie-Gewicht
Sicherheits- und Warnhinweise
0506.D
* CE Kennzeichen nur für Batterien mit einer Nennspannung größer 75 Volt.
0506.D
* CE Kennzeichen nur für Batterien mit einer Nennspannung größer 75 Volt.
6
5
11
13
Baujahr
Year of manufacture
3
9
14
Pos.
8
9
10
11
12
13
14
1
Typ
Type
Serien-Nr.
Serial-Nr.
21
21
22
22
0506.D
0506.D