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Anpassen der Frequenzumrichter-Einstellungen an die Applikation Vermeiden von Resonanzfrequenzen (n49 bis n51) Diese Funktion erlaubt das Sperren oder „Überspringen“ kritischer Frequenzen, um zu gewährleisten, daß der Motor betrieben werden kann, ohne daß im Maschinensystem Resonanzen auftreten. Diese Funktion wird außerdem in Steuerungsanwendungen verwendet, in denen mit Neutralzonen gearbeitet wird. Die Einstellung eines Wertes von 0,00 Hz deaktiviert diese Funktion. Die Resonanzfrequenzen 1 bzw. 2 können Sie wie folgt einstellen: Ausgangsfrequenz n49 > n50 Wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist, zeigt der Frequenzumrichter für eine Sekunde an und stellt die ursprünglichen Einstellungen der Daten wieder her. Frequenzsollwert Ein dauerhafter Betrieb innerhalb des Resonanzfrequenzbereiches ist nicht möglich. Während des Beschleunigens bzw. Verzögerns arbeitet der Motor jedoch kontinuierlich (d.h. ohne daß es zu Drehzahlsprüngen kommt). Fortsetzen des Betriebs durch automatischen Fehlerreset (n48) Diese Einstellung bewirkt, daß der Frequenzumrichter nach Auftreten einer Fehlfunktion neu gestartet und die Fehlererkennung zurückgesetzt wird. Die Anzahl der Selbstdiagnose- und Wiederholungsversuche kann über n48 auf maximal 10 eingestellt werden. Der Frequenzumrichter startet dann automatisch neu, nachdem folgende Fehlerzustände aufgetreten sind: • OC (overcurrent = Überstrom) • GF (ground fault = Erdschluß) • OV (overvoltage = Überspannung) Die Anzahl der Wiederholungsversuche wird in folgenden Fällen auf 0 zurückgesetzt: 1. Wenn innerhalb von 10 Minuten nach einem Wiederholungsversuch kein weiterer Fehler aufgetreten ist. 2. Wenn das Fehlerresetsignal nach Erkennung der Fehlfunktion aktiviert wurde. 3. Wenn die Spannungsversorgung ausgeschaltet wurde. 6-17