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und ruft die Mitgliedstaaten auf, diese Mängel zu beseitigen, einschließlich in Hinblick auf einen wirksamen Zugang zu Gerichten für Menschen mit Behinderungen, angemessene Weiterbildungsmaßnahmen für im Justizwesen tätige Personen, einschließlich Polizei- und Strafvollzugsbeamten, und betont, dass es wichtig ist, gemäß Artikel 29 des CRPD der Vereinten Nationen die gleichberechtigte Beteiligung am politischen und öffentlichen Leben zu gewährleisten und sicherzustellen, einschließlich des Rechtes zu wählen, für Wahlen zu kandidieren und ein Amt auszuüben, da nach Schätzungen von einschlägigen Nichtregierungsorganisationen und Wahlexperten nur ein geringer Anteil der Menschen mit Behinderungen in der Lage ist, an Wahlen teilzunehmen; 12. ist der Auffassung, dass der Erwerb von Waren und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen, einschließlich der diesbezüglichen relevanten und verfügbaren Informationen, angemessene (Online-) Einkaufslösungen sowie Waren und Dienstleistungen umfassen sollte, die langfristig zugänglich sind; weist auf die Notwendigkeit hin, Produkte für Menschen mit Behinderungen nicht nur gemäß europäischen, sondern weltweit gültigen Normen zu genehmigen; fordert die Kommission auf, weitere angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um gemäß Artikel 29 des CRPD der Vereinten Nationen die Entwicklung von und den Zugang zu universell gestalteten Produkten und Dienstleistungen sowie den Austausch bewährter Verfahren zu fördern; 13. hebt hervor, dass vor dem Hintergrund des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zahlreiche Studien die doppelte Diskriminierung aufgezeigt haben, der Frauen mit Behinderungen sowohl aufgrund ihres Geschlechts als auch aufgrund ihrer Behinderung ausgesetzt sind; fordert die Kommission angesichts der praktisch nicht vorhandenen einschlägigen Mechanismen auf, besonderes Augenmerk auf soziale Sicherungssysteme für Frauen mit Behinderungen zu richten; 14. hebt hervor, dass Menschen mit geistigen Behinderungen oder Beeinträchtigungen in besonderer Weise der Gefahr des Missbrauchs und der Gewalt ausgesetzt sind; und fordert die Mitgliedstaaten auf, einen entwickelten Kontrollmechanismus zur Bereitstellung von sozialen Dienstleistungen und rechtlichem Schutz für Opfer einzurichten, um die Achtung der Menschenrechte und die Freiheiten von Menschen in Pflegeeinrichtungen unter besonderer Berücksichtigung von behinderten Frauen und Kindern zu gewährleisten; fordert das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen auf, Studien zur Situation von Mädchen und Frauen mit Behinderungen im Hinblick auf Gewalt durchzuführen; unterstreicht die Notwendigkeit von Maßnahmen und Aktionen zur Bekämpfung der doppelten Diskriminierung von Frauen und zur Förderung der vollständigen Gleichstellung im Hinblick auf Rechte und Chancen; fordert die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten auf, aktive und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den Übergang von der institutionellen Betreuung zu gemeindenahen Diensten zu fördern und dafür die Finanzierungsmöglichkeiten der EU wie z. B. das Programm „Progress“ effizient für Maßnahmen zu nutzen, mit denen die Öffentlichkeit für die Situation von Menschen mit Behinderungen, die in Heimen leben, sensibilisiert wird; fordert die Mitgliedstaaten auf, Frauen mit Behinderungen, die Opfer von Gewalt sind, vorrangigen Zugang zu Sozialwohnungen, Mitteln zur Anpassung des häuslichen Umfelds, häuslicher Betreuung sowie öffentlichen Diensten, die sich mit Fällen sexueller Gewalt befassen, zu gewähren; 15. hebt hervor, dass die Mitgliedstaaten ermutigt werden müssen, den sozialen Aspekten von Behinderungen wesentlich mehr Aufmerksamkeit zu schenken; vertritt die Auffassung, dass die Schaffung einer Rechtsgrundlage für einen unterstützten 184 /PE 473.472 DE