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ECP 100-3 Betriebsanleitung 50114167 08.03 02.01 - D Vorwort Vorwort Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer. Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B. Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer. Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B. In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert. Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten, dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet wird. In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Fahrzeugvarianten dokumentiert. Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten, dass die für den vorhandenen Fahrzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet wird. Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet: Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet: f Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden. f Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden. m Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden. m Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden. A Steht vor Hinweisen und Erklärungen. t Kennzeichnet Serienausstattung. t Kennzeichnet Serienausstattung. o Kennzeichnet Zusatzausstattung. o Kennzeichnet Zusatzausstattung. Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen. Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden. Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen. Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden. Urheberrecht Urheberrecht Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG. Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG. Jungheinrich Aktiengesellschaft Jungheinrich Aktiengesellschaft Am Stadtrand 35 22047 Hamburg - GERMANY Am Stadtrand 35 22047 Hamburg - GERMANY Telefon: +49 (0) 40/6948-0 Telefon: +49 (0) 40/6948-0 www.jungheinrich.com www.jungheinrich.com 0108.D 0108.D A Steht vor Hinweisen und Erklärungen. 0108.D 0108.D A Bestimmungsgemäße Verwendung A Bestimmungsgemäße Verwendung B Fahrzeugbeschreibung B Fahrzeugbeschreibung 1 2 2.1 2.2 3 3.1 3.2 3.3 3.4 4 4.1 4.2 Einsatzbeschreibung ........................................................................... B 1 Baugruppen ........................................................................................ B 2 Fahrzeug ............................................................................................. B 3 Technische Beschreibung - Lastaufnahmegerät ................................. B 5 Technische Daten Standardausführung .............................................. B 5 Leistungsdaten .................................................................................... B 5 Abmessungen ..................................................................................... B 7 EN-Normen ......................................................................................... B 8 Einsatzbedingungen ............................................................................ B 8 Schilder ............................................................................................... B 9 Typenschild, Fahrzeug ........................................................................ B 10 Tragfähigkeitsschild, Tragfähigkeit / Lastschwerpunkt / Hubhöhe ...... B 10 1 2 2.1 2.2 3 3.1 3.2 3.3 3.4 4 4.1 4.2 Einsatzbeschreibung ........................................................................... B 1 Baugruppen ........................................................................................ B 2 Fahrzeug ............................................................................................. B 3 Technische Beschreibung - Lastaufnahmegerät ................................. B 5 Technische Daten Standardausführung .............................................. B 5 Leistungsdaten .................................................................................... B 5 Abmessungen ..................................................................................... B 7 EN-Normen ......................................................................................... B 8 Einsatzbedingungen ............................................................................ B 8 Schilder ............................................................................................... B 9 Typenschild, Fahrzeug ........................................................................ B 10 Tragfähigkeitsschild, Tragfähigkeit / Lastschwerpunkt / Hubhöhe ...... B 10 C Transport und Erstinbetriebnahme C Transport und Erstinbetriebnahme 1 2 3 Kranverladung ..................................................................................... C 1 Erstinbetriebnahme ............................................................................. C 1 Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen ............................................... C 2 1 2 3 Kranverladung ..................................................................................... C 1 Erstinbetriebnahme ............................................................................. C 1 Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen ............................................... C 2 D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel 1 2 3 4 5 6 Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ................. D 1 Batterietypen ....................................................................................... D 2 Batterie freilegen ................................................................................. D 2 Batterie laden ...................................................................................... D 3 Batterie aus- und einbauen ................................................................. D 4 Informations- und Service-Anzeige (LISA) .......................................... D 5 1 2 3 4 5 6 Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ................. D 1 Batterietypen ....................................................................................... D 2 Batterie freilegen ................................................................................. D 2 Batterie laden ...................................................................................... D 3 Batterie aus- und einbauen ................................................................. D 4 Informations- und Service-Anzeige (LISA) .......................................... D 5 0803.D Inhaltsverzeichnis 0803.D Inhaltsverzeichnis I1 I1 E Bedienung 1 2 3 4 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7 5 5.1 5.2 5.3 5.4 6 Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ....... E 1 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................... E 2 Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................... E 8 Arbeiten mit dem Flurförderzeug ......................................................... E 10 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ................................................. E 10 Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................... E 11 Tastbetrieb „Mitgänger“ (o) ................................................................ E 15 Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten .................................... E 16 Zusatzhub (o) ..................................................................................... E 17 Fahrzeug gesichert abstellen .............................................................. E 18 Einfahren in Schmalgänge .................................................................. E 19 Informations- und Service-Anzeige (LISA) .......................................... E 20 LED-Warnanzeigen ............................................................................. E 20 Tastaturbelegung ................................................................................ E 20 Displayanzeigen .................................................................................. E 21 Änderungen von Fahrzeugparametern ............................................... E 22 Störungshilfe ....................................................................................... E 23 1 2 3 4 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7 5 5.1 5.2 5.3 5.4 6 Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ....... E 1 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................... E 2 Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................... E 8 Arbeiten mit dem Flurförderzeug ......................................................... E 10 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ................................................. E 10 Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................... E 11 Tastbetrieb „Mitgänger“ (o) ................................................................ E 15 Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten .................................... E 16 Zusatzhub (o) ..................................................................................... E 17 Fahrzeug gesichert abstellen .............................................................. E 18 Einfahren in Schmalgänge .................................................................. E 19 Informations- und Service-Anzeige (LISA) .......................................... E 20 LED-Warnanzeigen ............................................................................. E 20 Tastaturbelegung ................................................................................ E 20 Displayanzeigen .................................................................................. E 21 Änderungen von Fahrzeugparametern ............................................... E 22 Störungshilfe ....................................................................................... E 23 F Instandhaltung des Flurförderzeuges F Instandhaltung des Flurförderzeuges 1 2 3 4 5 5.1 6 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 6.7 7 7.1 7.2 7.3 8 Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................. F 1 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung .................................... F 1 Wartung und Inspektion ...................................................................... F 3 Wartungscheckliste ............................................................................. F 4 Schmierplan ........................................................................................ F 6 Betriebsmittel ...................................................................................... F 7 Hinweise zur Wartung ......................................................................... F 8 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ..... F 8 Batteriehaube öffnen ........................................................................... F 8 Fronthaube öffnen ............................................................................... F 8 Tür E-Anlage öffnen ............................................................................ F 9 Getriebeöl prüfen / wechseln .............................................................. F 10 Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................... F 11 Wiederinbetriebnahme ........................................................................ F 12 Stillegung des Flurförderzeuges ......................................................... F 12 Maßnahmen vor der Stillegung ........................................................... F 12 Maßnahmen während der Stillegung .................................................. F 12 Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung ........................................ F 13 Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach BGV D27) ........................ F 13 1 2 3 4 5 5.1 6 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 6.7 7 7.1 7.2 7.3 8 Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................. F 1 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung .................................... F 1 Wartung und Inspektion ...................................................................... F 3 Wartungscheckliste ............................................................................. F 4 Schmierplan ........................................................................................ F 6 Betriebsmittel ...................................................................................... F 7 Hinweise zur Wartung ......................................................................... F 8 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ..... F 8 Batteriehaube öffnen ........................................................................... F 8 Fronthaube öffnen ............................................................................... F 8 Tür E-Anlage öffnen ............................................................................ F 9 Getriebeöl prüfen / wechseln .............................................................. F 10 Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................... F 11 Wiederinbetriebnahme ........................................................................ F 12 Stillegung des Flurförderzeuges ......................................................... F 12 Maßnahmen vor der Stillegung ........................................................... F 12 Maßnahmen während der Stillegung .................................................. F 12 Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung ........................................ F 13 Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach BGV D27) ........................ F 13 I2 0803.D Bedienung 0803.D E I2 A Bestimmungsgemäße Verwendung A Bestimmungsgemäße Verwendung A A m Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneingeschränkt. Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten uneingeschränkt. Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug, das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist. Es muß nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden. Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug, das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist. Es muß nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen, explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark staubhaltigen Bereichen betrieben werden. Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat. Der Betreiber muß sicherstellen, daß das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie der Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muß sicherstellen, daß alle Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben. Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat. Der Betreiber muß sicherstellen, daß das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie der Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muß sicherstellen, daß alle Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben. m Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden sind. Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder diese Funktionen ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen. Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller. 0600.D 0600.D Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder diese Funktionen ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen. Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller. Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden sind. A1 A1 A2 A2 0600.D 0600.D B Fahrzeugbeschreibung B Fahrzeugbeschreibung 1 1 Einsatzbeschreibung Das Fahrzeug ist ein Vertikal-Kommissionierer in Dreiradausführung mit hebbarem Fahrerstand. Es ist für den Einsatz auf ebenem Boden zum Transport und Kommissionieren von Gütern bestimmt. Es können Rollwagen und Paletten mit offener Bodenauflage oder Querbrettern aufgenommen und kommissioniert werden. Das Fahrzeug wird standardmäßig mit Einfach-Hubgerüst (E-Hubgerüst) oder Zweifach-Hubgerüst (ZZ-Hubgerüst) ausgerüstet (Hubhöhen: siehe Tabelle, Kapitel B). Optional ist ein Zusatzhub erhältlich, der ein Anheben der Lastgabel um weitere 750mm oder 810mm erlaubt. Die Nenntragfähigkeit ist dem Typenschild oder dem Tragfähigkeitschild Qmax zu entnehmen. Die Abmessung der Lastgabel ist für Art und Anzahl der Paletten oder Rollwagen ausgelegt, die aufgenommen werden sollen. 0201.D 0201.D Das Fahrzeug ist ein Vertikal-Kommissionierer in Dreiradausführung mit hebbarem Fahrerstand. Es ist für den Einsatz auf ebenem Boden zum Transport und Kommissionieren von Gütern bestimmt. Es können Rollwagen und Paletten mit offener Bodenauflage oder Querbrettern aufgenommen und kommissioniert werden. Das Fahrzeug wird standardmäßig mit Einfach-Hubgerüst (E-Hubgerüst) oder Zweifach-Hubgerüst (ZZ-Hubgerüst) ausgerüstet (Hubhöhen: siehe Tabelle, Kapitel B). Optional ist ein Zusatzhub erhältlich, der ein Anheben der Lastgabel um weitere 750mm oder 810mm erlaubt. Die Nenntragfähigkeit ist dem Typenschild oder dem Tragfähigkeitschild Qmax zu entnehmen. Die Abmessung der Lastgabel ist für Art und Anzahl der Paletten oder Rollwagen ausgelegt, die aufgenommen werden sollen. Einsatzbeschreibung B1 B1 Baugruppen 2 4 Baugruppen 5 6 4 5 6 18 18 19 3 7 2 19 20 7 2 17 21 1 8 16 17 21 1 8 16 22 9 20 3 22 9 23 10 23 10 11 11 12 12 24 13 24 13 25 14 25 14 26 26 15 15 27 27 28 28 36 36 29 30 35 29 30 35 31 31 32 32 33 34 Pos. Bezeichnung 1 o Taster „Zweihandbedienung“ 3t 4t 5o 6o 7t 8o 9o t= B2 Serienausstattung o= Zusatzausstattung Pos. Bezeichnung 1 o Taster „Zweihandbedienung“ 2t 3t 4t 5o 6o 7t 8o 9o t= 0201.D 2t Pos. Bezeichnung 10 o Tastbetrieb „Mitgänger Antriebsrichtung“ Lenkrad 11 o Tastbetrieb „Mitgänger Gabelrichtung“ Informations- und Serviceanzeige 12 o 2. Hauptschalter (Notaus) (LISA) Hauptschalter (Notaus) 13 t Tür E-Anlage Taster „Senken“ (Plattform) 14 t Totmanntaster Taster „Heben“ (Plattform) 15 t Fahrerstandplattform Fahrregler 16 t Rückwand Taster „Heben“ 17 o Taster Zweihandbedienung (2. Bedienstand) Taster „Senken“ 18 o Lenkrad (2. Bedienstand) 33 34 B2 Pos. Bezeichnung 10 o Tastbetrieb „Mitgänger Antriebsrichtung“ Lenkrad 11 o Tastbetrieb „Mitgänger Gabelrichtung“ Informations- und Serviceanzeige 12 o 2. Hauptschalter (Notaus) (LISA) Hauptschalter (Notaus) 13 t Tür E-Anlage Taster „Senken“ (Plattform) 14 t Totmanntaster Taster „Heben“ (Plattform) 15 t Fahrerstandplattform Fahrregler 16 t Rückwand Taster „Heben“ 17 o Taster Zweihandbedienung (2. Bedienstand) Taster „Senken“ 18 o Lenkrad (2. Bedienstand) Serienausstattung o= Zusatzausstattung 0201.D 2 Fahrzeug 2.1 Fahrzeug Sicherheitseinrichtungen: Geschlossene Fahrzeugkontur. Antriebsrad (34) ist durch einen stabilen Rammschutz geschützt. Die Fahrerstandplattform (15) ist stoßgedämpft. Das Fahrerschutzdach (24) (o) schützt den Fahrer vor eventuell herabfallenden Teilen. Die Sicherheitsschranken (31) auf beiden Seiten der Fahrerstandplattform (15) unterbrechen, sobald sie geöffnet werden, alle Fahr- und Hubbewegungen. Im Betrieb „Schienenführung mit Gangerkennung“ (o) in Schmalgängen, muß zum Fahren und Heben zusätzlich der Taster „Zweihandbedienung“ (1) (o) betätigt werden. Die Zweihandbedienung verhindert das Eingreifen ins Regal, während der Fahrt bzw. dem Hubvorgang. Mit dem Hauptschalter (4) können im Fall der Gefahr alle elektrischen Funktionen außer Betrieb gesetzt werden. Aufbau: Das Fahrzeug ist ein Dreirad-Fahrzeug mit gelenktem Antriebsrad (34) innerhalb der geschlossenen Fahrzeugkontur. Leicht zu öffnende Fronthaube (35), eine schwenkbare Batteriehaube (36) und eine Tür zur E-Anlage (13) bieten gute Zugänglichkeit zu allen Aggregaten. Aufbau: Das Fahrzeug ist ein Dreirad-Fahrzeug mit gelenktem Antriebsrad (34) innerhalb der geschlossenen Fahrzeugkontur. Leicht zu öffnende Fronthaube (35), eine schwenkbare Batteriehaube (36) und eine Tür zur E-Anlage (13) bieten gute Zugänglichkeit zu allen Aggregaten. Fahrantrieb: Die Antriebseinheit ist mittig angeordnet. Der 2,5kW NebenschlußFahrmotor treibt über ein Stirnkegelrad-Getriebe das Antriebsrad an. Stufenlose Drehzahl des Fahrmotors durch elektronische Fahrstromsteuerung. Durch Umschalten der Fahrtrichtung mit dem Fahrregler (7) wird mit Gegenstrom elektronisch geregelt gebremst. Der Fahrmotor wirkt bei Neutralstellung des Fahrreglers als Generatorbremse. Fahrantrieb: Die Antriebseinheit ist mittig angeordnet. Der 2,5kW NebenschlußFahrmotor treibt über ein Stirnkegelrad-Getriebe das Antriebsrad an. Stufenlose Drehzahl des Fahrmotors durch elektronische Fahrstromsteuerung. Durch Umschalten der Fahrtrichtung mit dem Fahrregler (7) wird mit Gegenstrom elektronisch geregelt gebremst. Der Fahrmotor wirkt bei Neutralstellung des Fahrreglers als Generatorbremse. Lenkung: Der Lenkbereich beträgt 90° nach beiden Seiten. Das Lenkrad (2) wirkt vollelektrisch auf den Lenkgetriebemotor, der die Lenkbewegung über eine Kette auf das Antriebsrad (34) überträgt. Im Betrieb „Schienenführung mit Gangerkennung“ (o) ist die Lenkung ohne Funktion. Lenkung: Der Lenkbereich beträgt 90° nach beiden Seiten. Das Lenkrad (2) wirkt vollelektrisch auf den Lenkgetriebemotor, der die Lenkbewegung über eine Kette auf das Antriebsrad (34) überträgt. Im Betrieb „Schienenführung mit Gangerkennung“ (o) ist die Lenkung ohne Funktion. Bedien- und Anzeigeinstrumente: Bedienelemente und Anzeigeinstrument sind übersichtlich am Fahrerplatz angeordnet. Ein Fahrregler (7) steuert die Geschwindigkeit. Die Funktionen Heben, Senken und Hupe sind durch Taster ohne Umgreifen bedienbar. Bei Ausstattung mit Zusatzhub (o) „ZG“ ist die Zusatzhub-Bedienung Heben/Senken (26) sinngemäß lastseitig (am Zusatzhub (30)) angeordnet. Die Informations- und Service-Anzeige (LISA) (3) zeigt die Batterieladung, die Betriebsstunden, sowie Service- und Diagnosedaten an. Eine Radstandsanzeige informiert über den aktuellen Lenkwinkel des Antriebsrades. Es gibt verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, die sich in der Funktion nicht unterscheiden (zweiter Bedienstand, Zweihandbedienung). Bedien- und Anzeigeinstrumente: Bedienelemente und Anzeigeinstrument sind übersichtlich am Fahrerplatz angeordnet. Ein Fahrregler (7) steuert die Geschwindigkeit. Die Funktionen Heben, Senken und Hupe sind durch Taster ohne Umgreifen bedienbar. Bei Ausstattung mit Zusatzhub (o) „ZG“ ist die Zusatzhub-Bedienung Heben/Senken (26) sinngemäß lastseitig (am Zusatzhub (30)) angeordnet. Die Informations- und Service-Anzeige (LISA) (3) zeigt die Batterieladung, die Betriebsstunden, sowie Service- und Diagnosedaten an. Eine Radstandsanzeige informiert über den aktuellen Lenkwinkel des Antriebsrades. Es gibt verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, die sich in der Funktion nicht unterscheiden (zweiter Bedienstand, Zweihandbedienung). Bremsanlage: Die direkt auf die Antriebseinheit wirkende, elektromagnetisch lüftende Federkraftbremse wird über den Totmanntaster (14) geschaltet. Der Bremsbetrieb wird durch Umschalten der Fahrrichtung mit dem Fahrregler (7) (generatorische Bremse) oder durch Loslassen des Fahrreglers (Ausrollbremse) realisiert. Bei Abschaltung der elektrischen Anlage wirkt die Federkraftbremse als Feststellbremse. Bremsanlage: Die direkt auf die Antriebseinheit wirkende, elektromagnetisch lüftende Federkraftbremse wird über den Totmanntaster (14) geschaltet. Der Bremsbetrieb wird durch Umschalten der Fahrrichtung mit dem Fahrregler (7) (generatorische Bremse) oder durch Loslassen des Fahrreglers (Ausrollbremse) realisiert. Bei Abschaltung der elektrischen Anlage wirkt die Federkraftbremse als Feststellbremse. 0201.D Sicherheitseinrichtungen: Geschlossene Fahrzeugkontur. Antriebsrad (34) ist durch einen stabilen Rammschutz geschützt. Die Fahrerstandplattform (15) ist stoßgedämpft. Das Fahrerschutzdach (24) (o) schützt den Fahrer vor eventuell herabfallenden Teilen. Die Sicherheitsschranken (31) auf beiden Seiten der Fahrerstandplattform (15) unterbrechen, sobald sie geöffnet werden, alle Fahr- und Hubbewegungen. Im Betrieb „Schienenführung mit Gangerkennung“ (o) in Schmalgängen, muß zum Fahren und Heben zusätzlich der Taster „Zweihandbedienung“ (1) (o) betätigt werden. Die Zweihandbedienung verhindert das Eingreifen ins Regal, während der Fahrt bzw. dem Hubvorgang. Mit dem Hauptschalter (4) können im Fall der Gefahr alle elektrischen Funktionen außer Betrieb gesetzt werden. 0201.D 2.1 B3 B3 5 6 4 5 6 18 18 19 3 7 2 19 20 7 2 17 21 1 8 16 17 21 1 8 16 22 9 20 3 22 9 23 10 23 10 11 11 12 12 24 13 24 13 25 14 25 14 26 26 15 15 27 27 28 28 36 36 29 30 35 29 30 35 31 31 32 33 34 B4 Pos. Bezeichnung 28 o 2. Hauptschalter (Notaus) 29 t Lastgabel 30 o 31 t 32 o 33 o 34 t 35 t Pos. Bezeichnung 19 o Fahrschalter (2. Bedienstand) 20 o Taster „Warnsignal“ (Hupe) (2. Bedienstand) 21 o Hauptschalter (Notaus) 22 o Taster „Heben“ ZG 23 o Taster „Senken“ ZG 24 o Fahrerschutzdach 25 t Einfach-Hubgerüst 26 o Taster Zusatzhub „Heben“, „Senken“ 27 o Tastbetrieb „Mitgänger Antriebsrichtung, Gabelrichtung“ t= Serienausstattung Zusatzhub Sicherheitsschranke (ab 1200mm) Totmantaster (2. Bedienstand) Anlaufrollen / Führungsrollen Antriebsrad Fronthaube 36 t Batteriehaube o= Zusatzausstattung 33 34 0201.D Pos. Bezeichnung 19 o Fahrschalter (2. Bedienstand) 20 o Taster „Warnsignal“ (Hupe) (2. Bedienstand) 21 o Hauptschalter (Notaus) 22 o Taster „Heben“ ZG 23 o Taster „Senken“ ZG 24 o Fahrerschutzdach 25 t Einfach-Hubgerüst 26 o Taster Zusatzhub „Heben“, „Senken“ 27 o Tastbetrieb „Mitgänger Antriebsrichtung, Gabelrichtung“ t= Serienausstattung 32 B4 Pos. Bezeichnung 28 o 2. Hauptschalter (Notaus) 29 t Lastgabel 30 o 31 t 32 o 33 o 34 t 35 t Zusatzhub Sicherheitsschranke (ab 1200mm) Totmantaster (2. Bedienstand) Anlaufrollen / Führungsrollen Antriebsrad Fronthaube 36 t Batteriehaube o= Zusatzausstattung 0201.D 4 2.2 Hydraulische Anlage: Die Funktionen Heben und Senken werden mit Bedientastern ausgelöst. Durch das Einschalten der Funktion Heben läuft das Pumpenaggregat an und fördert Hydrauliköl aus dem Öltank zum Hubzylinder. Ein hydraulischer Speicher und ein Mengenregelventil lassen ein gedämpftes Heben und Senken zu. Hydraulische Anlage: Die Funktionen Heben und Senken werden mit Bedientastern ausgelöst. Durch das Einschalten der Funktion Heben läuft das Pumpenaggregat an und fördert Hydrauliköl aus dem Öltank zum Hubzylinder. Ein hydraulischer Speicher und ein Mengenregelventil lassen ein gedämpftes Heben und Senken zu. Elektrische Anlage: 24-Volt-Anlage als Zweileiter-System. Eine stufenlose elektronische Fahrstromsteuerung ist Standard. Elektrische Anlage: 24-Volt-Anlage als Zweileiter-System. Eine stufenlose elektronische Fahrstromsteuerung ist Standard. Technische Beschreibung - Lastaufnahmegerät 2.2 Technische Beschreibung - Lastaufnahmegerät Hubeinrichtung: Einfach-Hubgerüst (25) in geschweißter Ausführung. Der Innenmast mit Fahrerstandplattform (15) und Lastgabel (29) läuft auf wälzgelagerten Rollen, um einen geringen Reibungsverlust und niedrigen Stromverbrauch zu erzielen. Das Heben erfolgt durch das Ausfahren von Hydraulikzylindern. Im Zusatzhubbetrieb (o) wird die Lastgabel (29) über einen mittig angeordneten Hubzylinder durch eine Umlenkkette angehoben. Hubeinrichtung: Einfach-Hubgerüst (25) in geschweißter Ausführung. Der Innenmast mit Fahrerstandplattform (15) und Lastgabel (29) läuft auf wälzgelagerten Rollen, um einen geringen Reibungsverlust und niedrigen Stromverbrauch zu erzielen. Das Heben erfolgt durch das Ausfahren von Hydraulikzylindern. Im Zusatzhubbetrieb (o) wird die Lastgabel (29) über einen mittig angeordneten Hubzylinder durch eine Umlenkkette angehoben. Das Fahrzeug kann mit einem Zweifach-Hubgerüst ausgestattet sein. Das Fahrzeug kann mit einem Zweifach-Hubgerüst ausgestattet sein. 3 Technische Daten Standardausführung 3 Technische Daten Standardausführung A Angabe der technischen Daten gemäß VDI 2198. Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten. A Angabe der technischen Daten gemäß VDI 2198. Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten. 3.1 Leistungsdaten 3.1 Leistungsdaten Bezeichnung Q Nenntragfähigkeit C Lastschwerpunktabstand Fahrgeschwindigkeit mit / ohne Nennlast kg mm km/h 1000 600 9,5 / 10,5 kg mm km/h 0201.D 1000 600 9,5 / 10,5 0201.D Bezeichnung Q Nenntragfähigkeit C Lastschwerpunktabstand Fahrgeschwindigkeit mit / ohne Nennlast B5 B5 C h4 h1 C h4 h1 Q h4 h1 Q h4 h1 h12 h12 h7 h9 h3 h7 h13 y l2 l2 l h3 h13 y (l1) l (l1) b1 b1 Wa Wa a 2 a 2 a 2 a 2 0201.D Ast 0201.D Ast B6 h9 B6 3.2 Abmessungen 3.2 (alle Maße in mm) (alle Maße in mm) Bezeichnung h13 h7 h9 y l l1 l2 b1 a Wa Ast 1) bei Einfach-Hubge- Zweifach-Hubgerüst rüst 70 70 200 200 750 / 810 750 / 810 1300 1330 1200 1200 l + 17151) l + 17451) 1715 1745 800 920 200 200 1530 1560 Lastgabel gesenkt Fahrerstandplattform abgesenkt Zusatzhub Radstand Gabellänge (Standard) Fahrzeuglänge Vorderbaulänge Fahrzeugbreite Sicherheitsabstand Wenderadius Arbeitsgangbreite Palette 800x1200 längs Palette 1200x 800 quer Eigengewicht Bezeichnung h13 h7 h9 y l l1 l2 b1 a Wa Ast 31451) 31151) 27151) 27451) siehe Typenschild, Fahrzeug 1) bei Ausstattung mit Zusatzhub (o): Werte um 10mm erhöht Standard-Hubgerüst-Ausführungen (alle Maße in mm) Bezeichnung Abmessungen Einfach-Hubgerüst Einfach-Hubge- Zweifach-Hubgerüst rüst 70 70 200 200 750 / 810 750 / 810 1300 1330 1200 1200 l + 17151) l + 17451) 1715 1745 800 920 200 200 1530 1560 Lastgabel gesenkt Fahrerstandplattform abgesenkt Zusatzhub Radstand Gabellänge (Standard) Fahrzeuglänge Vorderbaulänge Fahrzeugbreite Sicherheitsabstand Wenderadius Arbeitsgangbreite Palette 800x1200 längs Palette 1200x 800 quer Eigengewicht 31451) 31151) 27151) 27451) siehe Typenschild, Fahrzeug Ausstattung mit Zusatzhub (o): Werte um 10mm erhöht Standard-Hubgerüst-Ausführungen (alle Maße in mm) Zweifach-Hubgerüst Bezeichnung Einfach-Hubgerüst Zweifach-Hubgerüst h3 Hub 1000 1600 1900 2400 2800 h3 Hub 1000 1600 1900 2400 2800 h12 Fahrerstandplattform angehoben 1200 1800 2100 2600 3000 h12 Fahrerstandplattform angehoben 1200 1800 2100 2600 3000 h1 Bauhöhe 15901) 21901) 2490 2270 2270 h1 Bauhöhe 15901) 21901) 2490 2270 2270 h4 Ausgefahrene Masthöhe 2590 / 3270 3790 / 3870 -/ 4170 -/ 4640 -/ 5070 h4 Ausgefahrene Masthöhe 2590 / 3270 3790 / 3870 -/ 4170 -/ 4640 -/ 5070 1) bei h1 = 2270mm Ausstattung mit Fahrerschutzdach (o): h1 = 2270mm 0201.D Ausstattung mit Fahrerschutzdach (o): 0201.D 1) bei B7 B7 3.3 EN-Normen Dauerschalldruckpegel: 3.3 63 dB(A) EN-Normen Dauerschalldruckpegel: gemäß prEN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871. A gemäß prEN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871. A Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen. Vibration: 0,86 m/s2 Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen. Vibration: gemäß prEN 13059. A 63 dB(A) 0,86 m/s2 gemäß prEN 13059. A Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit ermittelt. Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Die auf den Körper in seiner Bedienposition wirkende Schwingbeschleunigung ist gemäß Normvorgabe die linear integrierte, gewichtete Beschleunigung in der Vertikalen. Sie wird beim Überfahren von Schwellen mit konstanter Geschwindigkeit ermittelt. Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß prEN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen. Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß prEN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen. A Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen. A Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen. 3.4 Einsatzbedingungen 3.4 Einsatzbedingungen A Bei ständigem Einsatz unter 5 °C oder im Kühlhaus bzw. bei extremen Temperaturoder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich. 0201.D A Umgebungstemperatur - bei Betrieb 5 °C bis 40 °C B8 - bei Betrieb 5 °C bis 40 °C Bei ständigem Einsatz unter 5 °C oder im Kühlhaus bzw. bei extremen Temperaturoder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich. 0201.D Umgebungstemperatur B8 4 Schilder 4 Schilder 39 39 38 38 40 40 41 37 41 37 42 42 43 43 44 44 47 47 39 39 45 46 46 46 46 Bezeichnung Pos. Bezeichnung 37 UVV-Prüfplakette (nur in D) 37 38 Verbotsschild „Das Mitfahren einer zweiten Person ist verboten“ 38 Verbotsschild „Das Mitfahren einer zweiten Person ist verboten“ 39 Warnschild „Nicht zwischen Hubzylinder und Rahmen greifen“ 39 Warnschild „Nicht zwischen Hubzylinder und Rahmen greifen“ 40 Merkregeln für Regalbedienung 40 Merkregeln für Regalbedienung 41 Tragfähigkeitsschild, Tragfähigkeit / Lastschwerpunkt / Hubhöhe 41 Tragfähigkeitsschild, Tragfähigkeit / Lastschwerpunkt / Hubhöhe 42 Warnschild „Vorsicht Elektronik und Niederspannung“ 42 Warnschild „Vorsicht Elektronik und Niederspannung“ 43 Verbotsschild „Nicht durch das Hubgerüst greifen“ 43 Verbotsschild „Nicht durch das Hubgerüst greifen“ 44 Verbotsschild „Nicht unter die Lastaufnahme treten“ 44 Verbotsschild „Nicht unter die Lastaufnahme treten“ 45 Anschlagpunkt für Kranverladung 45 Anschlagpunkt für Kranverladung 46 Anschlagpunkt für Wagenheber 46 Anschlagpunkt für Wagenheber 47 Typenschild, Fahrzeug 47 Typenschild, Fahrzeug 0201.D 0201.D Pos. 45 B9 UVV-Prüfplakette (nur in D) B9 4.1 Typenschild, Fahrzeug 4.1 Typenschild, Fahrzeug 60 60 48 48 49 50 51 59 49 59 58 50 58 51 57 52 56 53 52 53 54 56 53 54 Pos. 48 49 50 51 57 52 Bezeichnung Typ Serien-Nr. Nenntragfähigkeit in kg Batterie: Spannung V Amperestunden Ah Hersteller Auftrag-Nr. Lastschwerpunktabstand in mm 54 55 Pos. 55 56 57 58 59 60 Bezeichnung Antriebsleistung in kW Kunden-Nr. Batteriegewicht min/max in kg Leergewicht ohne Batterie in kg Pos. 48 49 50 51 Baujahr Hersteller-Logo 52 53 54 Bezeichnung Typ Serien-Nr. Nenntragfähigkeit in kg Batterie: Spannung V Amperestunden Ah Hersteller Auftrag-Nr. Lastschwerpunktabstand in mm 55 Pos. 55 56 57 58 59 60 Bezeichnung Antriebsleistung in kW Kunden-Nr. Batteriegewicht min/max in kg Leergewicht ohne Batterie in kg Baujahr Hersteller-Logo A Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. zu Ersatzteilbestellungen bitte die SerienNummer (49) angeben. A Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. zu Ersatzteilbestellungen bitte die SerienNummer (49) angeben. 4.2 Tragfähigkeitsschild, Tragfähigkeit / Lastschwerpunkt / Hubhöhe 4.2 Tragfähigkeitsschild, Tragfähigkeit / Lastschwerpunkt / Hubhöhe Beispiel für die Ermittlung der maximalen Tragfähigkeit: Beispiel für die Ermittlung der maximalen Tragfähigkeit: Bei einem Lastschwerpunkt D von 600 mm und einer maximalen Hubhöhe H von 1000 mm beträgt die maximale Tragkraft Q kg 1000 kg. Bei einem Lastschwerpunkt D von 600 mm und einer maximalen Hubhöhe H von 1000 mm beträgt die maximale Tragkraft Q kg 1000 kg. B 10 0201.D Das Tragfähigkeitsschild (41) gibt die Tragfähigkeit Q kg des Fahrzeuges bei senkrecht stehendem Hubgerüst an. In Tabellenform wird gezeigt, wie groß die maximale Tragfähigkeit bei einem bestimmten Lastschwerpunkt D (in mm) und der gewünschten Hubhöhe H (in mm) ist. 0201.D Das Tragfähigkeitsschild (41) gibt die Tragfähigkeit Q kg des Fahrzeuges bei senkrecht stehendem Hubgerüst an. In Tabellenform wird gezeigt, wie groß die maximale Tragfähigkeit bei einem bestimmten Lastschwerpunkt D (in mm) und der gewünschten Hubhöhe H (in mm) ist. B 10 C Transport und Erstinbetriebnahme C Transport und Erstinbetriebnahme 1 Kranverladung 1 Kranverladung f Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Verladegewicht = Eigengewicht + Batteriegewicht; siehe Typenschild Fahrzeug). f Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Verladegewicht = Eigengewicht + Batteriegewicht; siehe Typenschild Fahrzeug). A Für die Fahrzeugverladung mit Krangeschirr sind am Rahmen (2) und an den Radarmen (1) Anschlagpunkte vorgesehen. A Für die Fahrzeugverladung mit Krangeschirr sind am Rahmen (2) und an den Radarmen (1) Anschlagpunkte vorgesehen. – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). – Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) und (2) anschlagen. m – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). – Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) und (2) anschlagen. m Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten so anschlagen, daß es auf keinen Fall verrutschen kann und beim Anheben keine Anbauteile berührt. Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten so anschlagen, daß es auf keinen Fall verrutschen kann und beim Anheben keine Anbauteile berührt. 1 2 2 Erstinbetriebnahme m Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 Meter sein. 2 2 Erstinbetriebnahme m Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 Meter sein. Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen: Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen: – Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand prüfen. – Gegebenenfalls Batterie einbauen, Batteriekabel nicht beschädigen (siehe Kapitel D). – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Gegebenenfalls Einstellung der Informations- und Serviceanzeige auf Übereinstimmung mit dem Batterietyp prüfen (siehe Kapitel D). – Fahrzeug wie vorgeschrieben in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). – Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand prüfen. – Gegebenenfalls Batterie einbauen, Batteriekabel nicht beschädigen (siehe Kapitel D). – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Gegebenenfalls Einstellung der Informations- und Serviceanzeige auf Übereinstimmung mit dem Batterietyp prüfen (siehe Kapitel D). – Fahrzeug wie vorgeschrieben in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). A Nach dem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder. 0201.D Nach dem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder. 0201.D A 1 C1 C1 3 Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen 3 Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen f Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten. f Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten. A A Bei Störungen der elektrischen Anlage oder bei Ausfall der Batterie wird das Fahrzeug zwangsgebremst. Bei Störungen der elektrischen Anlage oder bei Ausfall der Batterie wird das Fahrzeug zwangsgebremst. Muß das Fahrzeug nach dem Auftreten einer Störung, die den Fahrbetrieb beeinflußt, noch bewegt werden, ist wie folgt vorzugehen: Muß das Fahrzeug nach dem Auftreten einer Störung, die den Fahrbetrieb beeinflußt, noch bewegt werden, ist wie folgt vorzugehen: – – – – – – – – – – Hauptschalter in Stellung „AUS“ schalten. Schaltschloß in Stellung „AUS“ („0“) schalten und Schlüssel abziehen. Fahrzeug gegen Wegrollen sichern. Fronthaube öffnen und ablegen (siehe Kapitel F). Kontermuttern (4) lösen und Schrauben (3) anziehen. Die Bremse wird gelüftet und das Fahrzeug kann bewegt werden. 3 4 Hauptschalter in Stellung „AUS“ schalten. Schaltschloß in Stellung „AUS“ („0“) schalten und Schlüssel abziehen. Fahrzeug gegen Wegrollen sichern. Fronthaube öffnen und ablegen (siehe Kapitel F). Kontermuttern (4) lösen und Schrauben (3) anziehen. Die Bremse wird gelüftet und das Fahrzeug kann bewegt werden. 3 7 6 4 7 6 7 0201.D 5 0201.D 5 C2 7 C2 Zum mechanischen Lenken der Räder (z.B. in Schmalgängen) wie folgt vorgehen: m Zum mechanischen Lenken der Räder (z.B. in Schmalgängen) wie folgt vorgehen: m Nach Arbeiten am Lenkantrieb darf das Fahrzeug nur vom autorisieren Hersteller-Service in Betrieb genommen werden. – Schrauben (5) am Lenkantrieb lösen und Abdeckung (6) vorsichtig abnehmen. m Nach Arbeiten am Lenkantrieb darf das Fahrzeug nur vom autorisieren Hersteller-Service in Betrieb genommen werden. – Schrauben (5) am Lenkantrieb lösen und Abdeckung (6) vorsichtig abnehmen. m Nicht die gezapfte Zahnwelle (am Ende der Welle (7)) beschädigen. – Entsprechendes Werkzeug (z.B. Maulschlüssel SW8) auf den angephasten Teil der Welle (7) setzen. – Welle (7) in die gewünschte Lenkstellung des Rades drehen. Das Fahrzeug kann in die gewünschte Richtung bewegt werden. Nicht die gezapfte Zahnwelle (am Ende der Welle (7)) beschädigen. – Entsprechendes Werkzeug (z.B. Maulschlüssel SW8) auf den angephasten Teil der Welle (7) setzen. – Welle (7) in die gewünschte Lenkstellung des Rades drehen. Das Fahrzeug kann in die gewünschte Richtung bewegt werden. m Abdeckung (6) nicht wieder montieren - Hersteller-Service informieren. m Abdeckung (6) nicht wieder montieren - Hersteller-Service informieren. f Am Zielort die Bremsanlage in ursprünglichen Zustand bringen! Das Fahrzeug darf nicht mit gelüfteter Bremse abgestellt werden! f Am Zielort die Bremsanlage in ursprünglichen Zustand bringen! Das Fahrzeug darf nicht mit gelüfteter Bremse abgestellt werden! Bremszustand ist wieder hergestellt. Bremszustand ist wieder hergestellt. 0201.D – Schrauben (3) wieder ca. 1cm herausdrehen und mit Kontermuttern (4) sichern. 0201.D – Schrauben (3) wieder ca. 1cm herausdrehen und mit Kontermuttern (4) sichern. C3 C3 C4 C4 0201.D 0201.D D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel 1 1 Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien Vor allen Arbeiten an den Batterien muß das Fahrzeug gesichert abgestellt werden (siehe Kapitel E). Vor allen Arbeiten an den Batterien muß das Fahrzeug gesichert abgestellt werden (siehe Kapitel E). Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der Durchführung zu beachten. Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der Durchführung zu beachten. Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muß belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen. Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muß belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen. Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden. Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden. Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen. Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen. m Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, daß das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann. m Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, daß das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann. f Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund muß bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden. Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen, sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen, bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren. f Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund muß bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden. Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen, sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen, bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren. m f Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden. m f Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden. Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluß auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig. 0201.D 0201.D Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluß auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig. D1 D1 Batterietypen 2 Batterietypen Je nach Ausführung wird das Fahrzeug mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt. Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen als Standard vorgesehen sind: Je nach Ausführung wird das Fahrzeug mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt. Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen als Standard vorgesehen sind: 24 V - PzS - Batterie 4 PzS 480 Ah L 24 V - PzS - Batterie 4 PzS 480 Ah L 24 V - PzS - Batterie 4 PzS 560 Ah L 24 V - PzS - Batterie 4 PzS 560 Ah L 24 V - PzS - Batterie leistungsgesteigert 4 PzS 600 Ah HX 24 V - PzS - Batterie leistungsgesteigert 4 PzS 600 Ah HX Die Batteriegewichte sind dem Typenschild der Batterie zu entnehmen. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden. Die Batteriegewichte sind dem Typenschild der Batterie zu entnehmen. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden. Je nach Batterietyp sind auch wartungsfreie Batterien einsetzbar. Je nach Batterietyp sind auch wartungsfreie Batterien einsetzbar. m Beim Wechsel / Einbau der Batterie ist auf festen Sitz im Batterieraum des Fahrzeuges zu achten. m Beim Wechsel / Einbau der Batterie ist auf festen Sitz im Batterieraum des Fahrzeuges zu achten. 3 Batterie freilegen 3 Batterie freilegen f Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). Zum Öffnen bzw. Schließen der Batteriehaube dürfen nur die Griffe (2) benutzt werden. f Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). Zum Öffnen bzw. Schließen der Batteriehaube dürfen nur die Griffe (2) benutzt werden. 2 2 1 1 – Batteriehaube (1) an beiden Griffen (2) fassen und bis zum Anschlag nach oben schwenken. f Die Haube wird lediglich durch ihr Eigengewicht in dieser Position gehalten. f Abdeckungen und Anschlüsse müssen vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges in den normalen betriebsbereiten Zustand zurückversetzt werden. D2 – Batteriehaube (1) an beiden Griffen (2) fassen und bis zum Anschlag nach oben schwenken. 0201.D – Batteriehaube nur an den Griffen (2) schließen. f Die Haube wird lediglich durch ihr Eigengewicht in dieser Position gehalten. f Abdeckungen und Anschlüsse müssen vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges in den normalen betriebsbereiten Zustand zurückversetzt werden. D2 – Batteriehaube nur an den Griffen (2) schließen. 0201.D 2 4 Batterie laden 4 Batterie laden f Zur Batterieladung muß das Fahrzeug in geschlossenen, gut belüfteten Räumen abgestellt werden. f Zur Batterieladung muß das Fahrzeug in geschlossenen, gut belüfteten Räumen abgestellt werden. – Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). m Verbinden und Trennen von Batteriestekker (3) und Ladekabel der Batterieladestation, sowie Betätigen des Hauptschalters darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen. f Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. Den Sicherheitsbestimmungen der Hersteller von Batterie und Ladestation ist unbedingt Folge zu leisten. – Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). 3 m Verbinden und Trennen von Batteriestekker (3) und Ladekabel der Batterieladestation, sowie Betätigen des Hauptschalters darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen. f Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. Den Sicherheitsbestimmungen der Hersteller von Batterie und Ladestation ist unbedingt Folge zu leisten. – Batteriestecker (3) herausziehen. – Gegebenenfalls vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen. – Ladekabel (4) der Batterieladestation mit dem Batteriestecker (3) verbinden und Ladegerät einschalten. – Batteriestecker (3) herausziehen. – Gegebenenfalls vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen. – Ladekabel (4) der Batterieladestation mit dem Batteriestecker (3) verbinden und Ladegerät einschalten. m Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden. Batterie entsprechend den Vorschriften des Batterie- und des Ladestationsherstellers laden. 3 4 4 0201.D 3 0201.D m 3 D3 D3 5 Batterie aus- und einbauen 5 Batterie aus- und einbauen f Fahrzeug muß waagerecht stehen. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. Batteriestecker bzw. Batteriekabel so ablegen, daß sie beim Herausziehen der Batterie nicht am Fahrzeug hängen bleiben. f Fahrzeug muß waagerecht stehen. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. Batteriestecker bzw. Batteriekabel so ablegen, daß sie beim Herausziehen der Batterie nicht am Fahrzeug hängen bleiben. m Bei Batterietransport mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr muß einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Die Haken sind so an den Anschlagösen (7) der Batterie anzubringen, daß sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können. m Bei Batterietransport mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr muß einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Die Haken sind so an den Anschlagösen (7) der Batterie anzubringen, daß sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können. – – – – Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). Batteriearretierung (5) anheben und abnehmen. Batteriestecker (3) herausziehen. Batterie mittels Krangeschirr langsam und vorsichtig aus dem Fahrzeug heben oder seitlich auf die Batteriewechselstation (o) ziehen. f Betriebsanleitung der Batteriewechselstation beachten! f Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. Die Batterie muß im Fahrzeug sicher befestigt sein, um Schäden durch unvorhergesehene Bewegungen zu vermeiden. Die Batteriehaube muß sicher geschlossen sein. – – – – Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge; dabei auf richtige Einbaulage und richtigen Anschluß der Batterie achten. Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). Batteriearretierung (5) anheben und abnehmen. Batteriestecker (3) herausziehen. Batterie mittels Krangeschirr langsam und vorsichtig aus dem Fahrzeug heben oder seitlich auf die Batteriewechselstation (o) ziehen. f Betriebsanleitung der Batteriewechselstation beachten! f Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. Die Batterie muß im Fahrzeug sicher befestigt sein, um Schäden durch unvorhergesehene Bewegungen zu vermeiden. Die Batteriehaube muß sicher geschlossen sein. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge; dabei auf richtige Einbaulage und richtigen Anschluß der Batterie achten. 7 7 6 6 5 5 D4 0201.D 3 0201.D 3 D4 6 Informations- und Service-Anzeige (LISA) 6 Batterieentladeanzeiger: Der Ladezustand der Batterie (8) wird in 10%-Schritten im Display der Informations- und Service-Anzeige dargestellt. m A Die serienmäßige Einstellung des Batterieentladeanzeigers / Entladewächters erfolgt auf Standardbatterien. Bei Verwendung von wartungsfreien Batterien muß die Anzeige so eingestellt sein, daß das Symbol „T“ (9) hinter der Prozentangabe erscheint. Wird diese Einstellung nicht vorgenommen, kann die Batterie durch Tiefentladung beschädigt werden. Für eine Einstellung des Instrumentes sollte der Hersteller-Service hinzugezogen werden. 8 9 Informations- und Service-Anzeige (LISA) Batterieentladeanzeiger: Der Ladezustand der Batterie (8) wird in 10%-Schritten im Display der Informations- und Service-Anzeige dargestellt. m 10 Die serienmäßige Einstellung des Batterieentladeanzeigers / Entladewächters erfolgt auf Standardbatterien. Bei Verwendung von wartungsfreien Batterien muß die Anzeige so eingestellt sein, daß das Symbol „T“ (9) hinter der Prozentangabe erscheint. Wird diese Einstellung nicht vorgenommen, kann die Batterie durch Tiefentladung beschädigt werden. Für eine Einstellung des Instrumentes sollte der Hersteller-Service hinzugezogen werden. 8 9 10 Bei einer Batterie-Restkapazität von 30% ist eine Batterieaufladung erforderlich. Bei einer Batterie-Restkapazität von 30% ist eine Batterieaufladung erforderlich. Batterieentladewächter: Beim Unterschreiten der Restkapazität wird die Funktion Heben abgeschaltet. Es erscheint eine entsprechende Anzeige an der Informationsund Service-Anzeige. Batterieentladewächter: Beim Unterschreiten der Restkapazität wird die Funktion Heben abgeschaltet. Es erscheint eine entsprechende Anzeige an der Informationsund Service-Anzeige. A Die Funktion Heben wird erst wieder freigegeben, wenn die angeschlossene Batterie mindestens zu 70% geladen ist. Betriebsstundenzähler: Die Betriebsstunden (10) werden neben dem Ladezustand der Batterie angezeigt. Der Betriebsstundenzähler zeigt die Gesamtzeit der Fahrund Hubbewegungen an. 0201.D 0201.D Betriebsstundenzähler: Die Betriebsstunden (10) werden neben dem Ladezustand der Batterie angezeigt. Der Betriebsstundenzähler zeigt die Gesamtzeit der Fahrund Hubbewegungen an. Die Funktion Heben wird erst wieder freigegeben, wenn die angeschlossene Batterie mindestens zu 70% geladen ist. D5 D5 D6 D6 0201.D 0201.D E Bedienung E Bedienung 1 1 f Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind. Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind. Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muß über seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen. Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muß über seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen. Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für das Flurförderzeug verantwortlich. Er muß Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder gehoben werden. Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für das Flurförderzeug verantwortlich. Er muß Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder gehoben werden. Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden. Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden. Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen. Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen. Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B. Gabelzinken oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann. Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B. Gabelzinken oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann. f Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muß rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich zum Stillstand zu bringen. Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten. 0803.D 0803.D Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten. Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muß rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich zum Stillstand zu bringen. E1 E1 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement 1 Fahrregler 2 Taster „Zweihandbedienung“ 3 Lenkrad 4 Informations- und ServiceAnzeige (LISA) 5 Klemmleiste 6 Hauptschalter (Notaus) 7 Taster „Senken“ 8 Taster „Heben“ 9 Schaltschloß mit Schlüssel 10 Taster „Warnsignal“ (Hupe) 11 2. Hauptschalter (Notaus) 12 Taster „Heben“ 13 Taster „Senken“ Funktion E2 Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement 1 Fahrregler 2 Taster „Zweihandbedienung“ t Fahrrichtung und Geschwindigkeit steuern. o Gibt bei Betätigung die Funktionen Heben und Fahren frei (in Betrieb Schienenführung mit Gangerkennung). t Fahrzeug lenken. t Anzeige wichtiger Fahr- und Hubparameter; Warnanzeigen, Fehlbedienungshinweise und Serviceanzeigen (siehe Abschnitt 5). t Aufnahme von DIN A4-Formaten. t Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug wird zwangsgebremst. t Fahrerstandplattform t Fahrerstandplattform t Steuerspannung ein- und ausschalten. Durch Abziehen des Schlüssels ist das Fahrzeug gegen Einschalten durch Unbefugte gesichert. t Warnsignal auslösen. 3 Lenkrad 4 Informations- und ServiceAnzeige (LISA) 5 Klemmleiste 6 Hauptschalter (Notaus) 7 Taster „Senken“ 8 Taster „Heben“ 9 Schaltschloß mit Schlüssel 10 Taster „Warnsignal“ (Hupe) 11 2. Hauptschalter (Notaus) o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug wird zwangsgebremst. o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Lastgabel wird mit Fahrerstandplattform gehoben. o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Lastgabel wird mit Fahrerstandplattform abgesenkt. 12 Taster „Heben“ 13 Taster „Senken“ o = Zusatzausstattung t = Serienausstattung 0803.D t = Serienausstattung 2 Funktion t Fahrrichtung und Geschwindigkeit steuern. o Gibt bei Betätigung die Funktionen Heben und Fahren frei (in Betrieb Schienenführung mit Gangerkennung). t Fahrzeug lenken. t Anzeige wichtiger Fahr- und Hubparameter; Warnanzeigen, Fehlbedienungshinweise und Serviceanzeigen (siehe Abschnitt 5). t Aufnahme von DIN A4-Formaten. t Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug wird zwangsgebremst. t Fahrerstandplattform t Fahrerstandplattform t Steuerspannung ein- und ausschalten. Durch Abziehen des Schlüssels ist das Fahrzeug gegen Einschalten durch Unbefugte gesichert. t Warnsignal auslösen. o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug wird zwangsgebremst. o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Lastgabel wird mit Fahrerstandplattform gehoben. o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Lastgabel wird mit Fahrerstandplattform abgesenkt. o = Zusatzausstattung 0803.D 2 E2 24 25 24 23 22 25 26 26 23 22 27 27 21 21 28 28 20 29 20 29 19 30 19 30 18 18 34 34 33 33 31 32 17 4 3 2 31 5 6 7 8 9 4 3 2 10 5 6 7 8 9 10 11 11 12 12 13 1 32 17 13 1 14 14 15 15 0803.D 16 0803.D 16 E3 E3 Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement Funktion Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement 14 Tastbetrieb „Mitgänger Antriebsrichtung“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Fahrt wird im Nebenhergehen in Richtung (V) aufgenommen (Langsamfahrt). 14 Tastbetrieb „Mitgänger Antriebsrichtung“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Fahrt wird im Nebenhergehen in Richtung (V) aufgenommen (Langsamfahrt). 15 Tastbetrieb „Mitgänger Gabelrichtung“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Fahrt wird im Nebenhergehen in Richtung (R) aufgenommen (Langsamfahrt). 15 Tastbetrieb „Mitgänger Gabelrichtung“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Fahrt wird im Nebenhergehen in Richtung (R) aufgenommen (Langsamfahrt). 16 Totmanntaster t freigegeben: Fahren gesperrt, oder Fahrzeug bremst ab betätigt: Fahren freigegeben 16 Totmanntaster t freigegeben: Fahren gesperrt, oder Fahrzeug bremst ab betätigt: Fahren freigegeben 17 Totmanntaster (2. Bedienstand) o freigegeben: Fahren gesperrt, oder Fahrzeug bremst ab betätigt: Fahren freigegeben 17 Totmanntaster (2. Bedienstand) o freigegeben: Fahren gesperrt, oder Fahrzeug bremst ab betätigt: Fahren freigegeben 18 Sicherheitsschranke o offen: Funktion Heben und Fahren ab Hubhöhe 1200mm gesperrt. geschlossen: Funktion Heben und Fahren freigegeben. 18 Sicherheitsschranke o offen: Funktion Heben und Fahren ab Hubhöhe 1200mm gesperrt. geschlossen: Funktion Heben und Fahren freigegeben. 19 2. Hauptschalter (Notaus) o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug wird zwangsgebremst 19 2. Hauptschalter (Notaus) o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug wird zwangsgebremst 20 Tastbetrieb „Mitgänger Gabelrichtung“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Fahrt wird im Nebenhergehen in Richtung (R) aufgenommen (Langsamfahrt). 20 Tastbetrieb „Mitgänger Gabelrichtung“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Fahrt wird im Nebenhergehen in Richtung (R) aufgenommen (Langsamfahrt). 21 Tastbetrieb „Mitgänger Antriebsrichtung“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Fahrt wird im Nebenhergehen in Richtung (V) aufgenommen (Langsamfahrt). 21 Tastbetrieb „Mitgänger Antriebsrichtung“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Fahrt wird im Nebenhergehen in Richtung (V) aufgenommen (Langsamfahrt). 22 Taster „Senken“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Lastgabel wird abgesenkt. 22 Taster „Senken“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Lastgabel wird abgesenkt. 23 Taster „Heben“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Lastgabel wird gehoben. 23 Taster „Heben“ o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Die Lastgabel wird gehoben. t = Serienausstattung o = Zusatzausstattung 0803.D o = Zusatzausstattung 0803.D t = Serienausstattung E4 Funktion E4 24 25 24 23 22 25 26 26 23 22 27 27 21 21 28 28 20 29 20 29 19 30 19 30 18 18 34 34 33 33 31 32 17 4 3 2 31 5 6 7 8 9 4 3 2 10 5 6 7 8 9 10 11 11 12 12 13 1 32 17 13 1 14 14 15 15 0803.D 16 0803.D 16 E5 E5 Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement Funktion Pos. Bedien- bzw. Anzeigeelement 24 Lenkrad (2. Bedienstand) o Fahrzeug lenken. 24 Lenkrad (2. Bedienstand) o Fahrzeug lenken. 25 Taster „Zweihandbedienung“ (2.Bedienstand) o Gibt bei Betätigung die Funktionen Heben und Fahren frei (in Betrieb Schienenführung mit Gangerkennung). 25 Taster „Zweihandbedienung“ (2.Bedienstand) o Gibt bei Betätigung die Funktionen Heben und Fahren frei (in Betrieb Schienenführung mit Gangerkennung). 26 Fahrregler (2. Bedienstand) o Fahrrichtung und Geschwindigkeit steuern. 26 Fahrregler (2. Bedienstand) o Fahrrichtung und Geschwindigkeit steuern. 27 Taster „Warnsignal“ (Hupe) (2. Bedienstand) o Warnsignal auslösen. 27 Taster „Warnsignal“ (Hupe) (2. Bedienstand) o Warnsignal auslösen. 28 2. Hauptschalter (Notaus) (2. Bedienstand) o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug wird zwangsgebremst 28 2. Hauptschalter (Notaus) (2. Bedienstand) o Zusatzausstattung „Mitgängerbetrieb“: Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug wird zwangsgebremst 29 Taster „Heben“ (2. Bedienstand) o Die Lastgabel wird gehoben. 29 Taster „Heben“ (2. Bedienstand) o Die Lastgabel wird gehoben. 30 Taster „Senken“ (2.Bedienstand) o Die Lastgabel wird abgesenkt. 30 Taster „Senken“ (2.Bedienstand) o Die Lastgabel wird abgesenkt. 31 Taster „Zweihandbedienung“ FME-Gabel „Heben“ o Heben der FEM-Gabel (Zusatzhub). (zusätzlich zu Taster 30) 31 Taster „Zweihandbedienung“ FME-Gabel „Heben“ o Heben der FEM-Gabel (Zusatzhub). (zusätzlich zu Taster 30) 32 Taster „Zweihandbedienung“ FME-Gabel „Senken“ o Senken der FEM-Gabel (Zusatzhub). (zusätzlich zu Taster 33) 32 Taster „Zweihandbedienung“ FME-Gabel „Senken“ o Senken der FEM-Gabel (Zusatzhub). (zusätzlich zu Taster 33) 33 Taster „Heben“ o Die Lastgabel wird gehoben. 33 Taster „Heben“ o Die Lastgabel wird gehoben. 34 Taster „Senken“ o Die Lastgabel wird abgesenkt. 34 Taster „Senken“ o Die Lastgabel wird abgesenkt. t = Serienausstattung o = Zusatzausstattung 0803.D o = Zusatzausstattung 0803.D t = Serienausstattung E6 Funktion E6 24 25 24 23 22 25 26 26 23 22 27 27 21 21 28 28 20 29 20 29 19 30 19 30 18 18 34 34 33 33 31 32 17 4 3 2 31 5 6 7 8 9 4 3 2 10 5 6 7 8 9 10 11 11 12 12 13 1 32 17 13 1 14 14 15 15 0803.D 16 0803.D 16 E7 E7 3 Fahrzeug in Betrieb nehmen 3 Fahrzeug in Betrieb nehmen f Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben werden darf, muß sich der Fahrer davon überzeugen, daß sich niemand im Gefahrenbereich befindet. f Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben werden darf, muß sich der Fahrer davon überzeugen, daß sich niemand im Gefahrenbereich befindet. Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme – Gesamtes Fahrzeug (insbesondere Räder und Lastaufnahmemittel) auf Beschädigungen prüfen. – Batteriebefestigung und Kabelanschlüsse sichtprüfen. – Gesamtes Fahrzeug (insbesondere Räder und Lastaufnahmemittel) auf Beschädigungen prüfen. – Batteriebefestigung und Kabelanschlüsse sichtprüfen. 4 6 9 4 10 6 9 10 11 19 11 28 28 16 16 0803.D 17 0803.D 17 E8 19 E8 Fahrzeug einschalten A A Fahrzeug einschalten A Nach dem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder. Nach dem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder. – Standplattform betreten. – Hauptschalter (6) durch Drehen in Pfeilrichtung einschalten (ggf. alle Hauptschalter). – Schlüssel in Schaltschloß (9) stecken und bis zum Anschlag nach rechts in Stellung „I“ drehen. – Hupe (10) auf Funktion prüfen. – Totmanntaster (16) / ((17 (2. Bedienstand)) und Fahrregler (1) auf Funktion prüfen (siehe Abschnitt 4.2). – Standplattform betreten. – Hauptschalter (6) durch Drehen in Pfeilrichtung einschalten (ggf. alle Hauptschalter). – Schlüssel in Schaltschloß (9) stecken und bis zum Anschlag nach rechts in Stellung „I“ drehen. – Hupe (10) auf Funktion prüfen. – Totmanntaster (16) / ((17 (2. Bedienstand)) und Fahrregler (1) auf Funktion prüfen (siehe Abschnitt 4.2). Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit. Die Lenkung geht auf Geradeausstellung. Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit. Die Lenkung geht auf Geradeausstellung. A Die Informations- und Service-Anzeige (4) zeigt für einen kurzen Moment die Fahrzeugkennung und dann die aktuelle Lenkstellung (Geradeausstellung) des Antriebsrades , die vorhandene Batteriekapazität und die Betriebsstunden an. 0803.D – Bremsen auf Funktion prüfen (siehe Abschnitt 4.2). 0803.D – Bremsen auf Funktion prüfen (siehe Abschnitt 4.2). Die Informations- und Service-Anzeige (4) zeigt für einen kurzen Moment die Fahrzeugkennung und dann die aktuelle Lenkstellung (Geradeausstellung) des Antriebsrades , die vorhandene Batteriekapazität und die Betriebsstunden an. E9 E9 4 Arbeiten mit dem Flurförderzeug 4 Arbeiten mit dem Flurförderzeug 4.1 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb 4.1 Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muß die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muß er z.B. in Kurven, an und in engen Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er muß stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich ist verboten. Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muß die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muß er z.B. in Kurven, an und in engen Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er muß stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich ist verboten. Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muß in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muß das Flurförderzeug mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muß eine zweite Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen. Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muß in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muß das Flurförderzeug mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muß eine zweite Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen. Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und griffig sind und gemäß den technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren werden können. Dabei ist die Ladeeinheit stets bergseitig zu führen. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an Steigungen bzw. Gefällen ist verboten. Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter Bremsbereitschaft befahren werden. Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und griffig sind und gemäß den technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren werden können. Dabei ist die Ladeeinheit stets bergseitig zu führen. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an Steigungen bzw. Gefällen ist verboten. Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter Bremsbereitschaft befahren werden. Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muß mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt. Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht, und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen. Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muß mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt. Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht, und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen. Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die Spitze des Gabelträgers oder Lastschutzgitters gestapelt sind. Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftsmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die Spitze des Gabelträgers oder Lastschutzgitters gestapelt sind. Schleppen von Anhängern: Die für das Flurförderzeug angegebene maximale Anhängelast für ungebremste und/oder gebremste Anhänger darf nicht überschritten werden. Die Ladung des Anhängers muß ordnungsgemäß gesichert sein und darf die für die Fahrwege zugelassenen Abmessungen nicht überschreiten. Nach dem Ankuppeln muß der Fahrer vor Fahrtantritt prüfen, daß die Anhängekupplung gegen Lösen gesichert ist. Schleppende Flurförderzeuge müssen so betrieben werden, daß ein sicheres Fahren und Abbremsen des Schleppzuges bei allen Fahrbewegungen gewährleistet ist. Schleppen von Anhängern: Die für das Flurförderzeug angegebene maximale Anhängelast für ungebremste und/oder gebremste Anhänger darf nicht überschritten werden. Die Ladung des Anhängers muß ordnungsgemäß gesichert sein und darf die für die Fahrwege zugelassenen Abmessungen nicht überschreiten. Nach dem Ankuppeln muß der Fahrer vor Fahrtantritt prüfen, daß die Anhängekupplung gegen Lösen gesichert ist. Schleppende Flurförderzeuge müssen so betrieben werden, daß ein sicheres Fahren und Abbremsen des Schleppzuges bei allen Fahrbewegungen gewährleistet ist. E 10 0803.D Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben. Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden. 0803.D Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben. Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden. E 10 f Sicherung gegen Absturz: Der Fahrer darf den Fahrerplatz in angehobener Stellung nicht verlassen - das Übersteigen in bauliche Einrichtungen oder auf andere Fahrzeuge ist nicht zulässig. Bei Längseinlagerung von Europaletten sind Packstükke ohne Hilfsmittel möglicherweise nicht von der Bedienerplattform erreichbar. Der Betreiber hat dem Bedienpersonal geeignete Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, um die Packstücke ohne Gefahr kommissionieren zu können. f Sicherung gegen Absturz: Der Fahrer darf den Fahrerplatz in angehobener Stellung nicht verlassen - das Übersteigen in bauliche Einrichtungen oder auf andere Fahrzeuge ist nicht zulässig. Bei Längseinlagerung von Europaletten sind Packstükke ohne Hilfsmittel möglicherweise nicht von der Bedienerplattform erreichbar. Der Betreiber hat dem Bedienpersonal geeignete Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, um die Packstücke ohne Gefahr kommissionieren zu können. A Das in dieser Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist nicht für das Schleppen von Anhängern zugelassen. A Das in dieser Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist nicht für das Schleppen von Anhängern zugelassen. 4.2 Fahren, Lenken, Bremsen 4.2 Fahren, Lenken, Bremsen f Beim Fahren und Lenken, insbesondere außerhalb der Fahrzeugkontur, ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. f Beim Fahren und Lenken, insbesondere außerhalb der Fahrzeugkontur, ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. Die elektrische Lenkanlage bildet ein sich selbst überwachendes System. Dabei überprüft die Lenksteuerung die Häufigkeit von auftretenden Fehlern über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Wird ein Fehler mehrmals in diesem Zeitraum erkann, reduziert die Lenksteuerung die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges auf Langsamfahrt. In einem solchem Fehlerfall wird die Fahrtgeschwindigkeit durch Einund Ausschalten des Fahrzeuges nicht wieder auf Normalfahrt zurückgesetzt. Das verhindert, daß ein aufgetretener Fehler ohne ihn zu beheben gelöscht wird. Dabei überprüft die Lenksteuerung die Häufigkeit von auftretenden Fehlern über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Wird ein Fehler mehrmals in diesem Zeitraum erkann, reduziert die Lenksteuerung die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges auf Langsamfahrt. In einem solchem Fehlerfall wird die Fahrtgeschwindigkeit durch Einund Ausschalten des Fahrzeuges nicht wieder auf Normalfahrt zurückgesetzt. Das verhindert, daß ein aufgetretener Fehler ohne ihn zu beheben gelöscht wird. f Da es sich bei der Lenkanlage um sicherheitsrelevante Komponenten handelt, muß der aufgetretene Fehler von geschultem Servicepersonal behoben werden. 0803.D Da es sich bei der Lenkanlage um sicherheitsrelevante Komponenten handelt, muß der aufgetretene Fehler von geschultem Servicepersonal behoben werden. 0803.D f Die elektrische Lenkanlage bildet ein sich selbst überwachendes System. E 11 E 11 A NOTAUS NOTAUS – Hauptschalter (6) drücken. – Hauptschalter (6) drücken. Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet. Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet. Totmanntaster Totmanntaster Für die Funktionen Fahren und Heben (Haupthub) muß der Totmanntaster (16) / (17) betätigt sein. Für die Funktionen Fahren und Heben (Haupthub) muß der Totmanntaster (16) / (17) betätigt sein. A Die Funktion Zusatzhub (o) kann ohne Betätigen des Totmanntasters bedient werden. Sicherheitsschranken f Die Funktion Zusatzhub (o) kann ohne Betätigen des Totmanntasters bedient werden. Sicherheitsschranken f Ab einer Hubhöhe von 1200mm müssen für die Funktionen Fahren und Heben (Haupthub) die Sicherheitsschranken (18) geschlossen sein. Ab einer Hubhöhe von 1200mm müssen für die Funktionen Fahren und Heben (Haupthub) die Sicherheitsschranken (18) geschlossen sein. 6 6 18 18 19 19 11 11 28 28 16 16 E 12 0803.D 17 0803.D 17 E 12 Fahren f Fahren f Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. Außerhalb von Regalgängen nur mit abgesenkter Last fahren. Die Reihenfolge der Bedienung ist unbedingt zu beachten. – Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3). – Totmanntaster (16) betätigen. A A Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. Außerhalb von Regalgängen nur mit abgesenkter Last fahren. Die Reihenfolge der Bedienung ist unbedingt zu beachten. – Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3). – Totmanntaster (16) betätigen. A Auf der Informations- und Service-Anzeige (4) die Lenkstellung des Antriebsrades beachten. Die Stärke der Beschleunigung ist durch den Bediener über die Informations- und Serviceanzeige einstellbar. Auf der Informations- und Service-Anzeige (4) die Lenkstellung des Antriebsrades beachten. Die Stärke der Beschleunigung ist durch den Bediener über die Informations- und Serviceanzeige einstellbar. – Fahrregler (1) in die gewünschte Fahrrichtung (V) oder (R) betätigen. – Fahrregler (1) in die gewünschte Fahrrichtung (V) oder (R) betätigen. Das Fahrzeug nimmt die Fahrt in die gewählte Richtung auf. Das Fahrzeug nimmt die Fahrt in die gewählte Richtung auf. Die Fahrgeschwindigkeit wird mit dem Fahrregler geregelt. Die Fahrgeschwindigkeit wird mit dem Fahrregler geregelt. A Ab einer Höhe der Fahrerstandplattform von 1200mm – Geschwindigkeitsreduzierung auf 2,5 km/h (Langsamfahrt). – Geschwindigkeitsreduzierung auf 2,5 km/h (Langsamfahrt). o Ab einer Höhe der Fahrerstandplattform von 450mm bei Zusatzhub (o) o Ab einer Höhe der Fahrerstandplattform von 450mm bei Zusatzhub (o) – Geschwindigkeitsreduzierung auf 2,5 km/h (Langsamfahrt). V V 3 4 R Ab einer Höhe der Fahrerstandplattform von 1200mm – Geschwindigkeitsreduzierung auf 2,5 km/h (Langsamfahrt). V V 3 4 R 0 1 0 1 R R R R 0 0 24 24 V V 26 26 0803.D 16 0803.D 16 E 13 E 13 f f A – Lenkrad (3) nach links oder rechts drehen. – Lenkrad (3) nach links oder rechts drehen. A In Abhängigkeit von Hubhöhe und Resttragfähigkeit (siehe Tragfähigkeitsschild) wird eine Lenkwinkelbegrenzung von ±5° eingeschaltet. Bei einem Lenkwinkel größer als ±5° wird die Funktion Heben ab dieser Hubhöhe unterbrochen. Die Unterbrechung wird aufgehoben, wenn die Lenkung auf Geradeausstellung (Lenkwinkel kleiner als ±5°) eingestellt wird. E 14 In Abhängigkeit von Hubhöhe und Resttragfähigkeit (siehe Tragfähigkeitsschild) wird eine Lenkwinkelbegrenzung von ±5° eingeschaltet. Bei einem Lenkwinkel größer als ±5° wird die Funktion Heben ab dieser Hubhöhe unterbrochen. Die Unterbrechung wird aufgehoben, wenn die Lenkung auf Geradeausstellung (Lenkwinkel kleiner als ±5°) eingestellt wird. Durch die Lenkwinkelbegrenzung sind in Regalgängen leichte Korrekturen der Geradeausfahrt mit gehobener Last möglich. Durch die Lenkwinkelbegrenzung sind in Regalgängen leichte Korrekturen der Geradeausfahrt mit gehobener Last möglich. Bremsen Bremsen f Das Bremsverhalten des Fahrzeuges hängt wesentlich von den Fahrbahnverhältnissen ab. Der Fahrer muß dies in seinem Fahrverhalten berücksichtigen. Das Bremsverhalten des Fahrzeuges hängt wesentlich von den Fahrbahnverhältnissen ab. Der Fahrer muß dies in seinem Fahrverhalten berücksichtigen. Das Fahrzeug kann auf zwei Arten gebremst werden: Das Fahrzeug kann auf zwei Arten gebremst werden: – Mit der Betriebsbremse (Gegenstrombremse über Fahrregler (1)). – Mit der generatorischen Bremse (Ausrollbremse über Fahrregler (1)). – Mit der Betriebsbremse (Gegenstrombremse über Fahrregler (1)). – Mit der generatorischen Bremse (Ausrollbremse über Fahrregler (1)). f Das Fahrzeug muß im Gefahrenfall mit der Betriebsbremse gebremst werden. Bremsen mit der Betriebsbremse / Gegenstrombremse: Das Fahrzeug muß im Gefahrenfall mit der Betriebsbremse gebremst werden. Bremsen mit der Betriebsbremse / Gegenstrombremse: – Fahrregler (1) während der Fahrt in Gegenrichtung umschalten. – Fahrregler (1) während der Fahrt in Gegenrichtung umschalten. Das Fahrzeug wird durch Gegenstrom abgebremst, bis die Fahrt in Gegenrichtung einsetzt. Das Fahrzeug wird durch Gegenstrom abgebremst, bis die Fahrt in Gegenrichtung einsetzt. A Die Bremswirkung ist von der Stellung des Fahrreglers abhängig. Die Stärke der Abbremsung ist durch den Hersteller-Service einstellbar. Die Bremswirkung ist von der Stellung des Fahrreglers abhängig. Die Stärke der Abbremsung ist durch den Hersteller-Service einstellbar. Bremsen mit der generatorischen Bremse (Ausrollbremse): Bremsen mit der generatorischen Bremse (Ausrollbremse): – Fahrregler (1) loslassen - Fahrregler in Nullstellung. – Fahrregler (1) loslassen - Fahrregler in Nullstellung. Je nach Einstellung wird generatorisch mittels der Ausrollbremse gebremst. Je nach Einstellung wird generatorisch mittels der Ausrollbremse gebremst. A Die Stärke der Abbremsung ist durch den Hersteller-Service einstellbar. 0803.D A Lenken Die Stärke der Abbremsung ist durch den Hersteller-Service einstellbar. 0803.D A Lenken E 14 4.3 Tastbetrieb „Mitgänger“ (o) 4.3 Tastbetrieb „Mitgänger“ (o) f Beim Fahren im Tastbetrieb ist beim Nebenhergehen darauf zu achten, daß die Lenkung in Geradeausfahrt steht und der Bediener oder eine andere Person nicht zwischen Fahrzeug und Hindernis eingeklemmt werden kann. Der Bediener muß sich während des Mitgängerbetriebs neben dem Fahrzeug aufhalten. Es darf sich keine weitere Person auf der Fahrerstandplattform befinden. Die Last bis auf einen Freihub von 200mm absenken. f Beim Fahren im Tastbetrieb ist beim Nebenhergehen darauf zu achten, daß die Lenkung in Geradeausfahrt steht und der Bediener oder eine andere Person nicht zwischen Fahrzeug und Hindernis eingeklemmt werden kann. Der Bediener muß sich während des Mitgängerbetriebs neben dem Fahrzeug aufhalten. Es darf sich keine weitere Person auf der Fahrerstandplattform befinden. Die Last bis auf einen Freihub von 200mm absenken. A Das Fahrzeug kann im Tastbetrieb vom Bediener von beiden Seiten im Nebenhergehen bedient werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf ca. 2,5km/h (Langsamfahrt) reduziert. A Das Fahrzeug kann im Tastbetrieb vom Bediener von beiden Seiten im Nebenhergehen bedient werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf ca. 2,5km/h (Langsamfahrt) reduziert. f – Taster „Mitgänger Antriebsrichtung“ (14, 21) betätigen. Fahrzeug fährt in Fahrrichtung (V) mit fest eingestellter Geschwindigkeit von ca. 2,5km/h (Langsamfahrt). – Taster „Mitgänger Gabelrichtung“ (15, 20) betätigen. – Taster „Mitgänger Antriebsrichtung“ (14, 21) betätigen. Fahrzeug fährt in Fahrrichtung (V) mit fest eingestellter Geschwindigkeit von ca. 2,5km/h (Langsamfahrt). – Taster „Mitgänger Gabelrichtung“ (15, 20) betätigen. Fahrzeug fährt in Fahrrichtung (R) mit fest eingestellter Geschwindigkeit von ca. 2,5km/h (Langsamfahrt). Fahrzeug fährt in Fahrrichtung (R) mit fest eingestellter Geschwindigkeit von ca. 2,5km/h (Langsamfahrt). f Entfernt sich der Bediener beim Mitgängerbetrieb vom Fahrzeug, so ist dieses gegen unbeabsichtigtes Bedienen zu sichern: – Hauptschalter (Notaus) (11, 19) in Stellung „AUS“ drücken. Entfernt sich der Bediener beim Mitgängerbetrieb vom Fahrzeug, so ist dieses gegen unbeabsichtigtes Bedienen zu sichern: – Hauptschalter (Notaus) (11, 19) in Stellung „AUS“ drücken. 21 V 21 V 20 R 20 R 19 19 11 11 14 V 14 V 15 R 15 R 0803.D 16 0803.D 16 E 15 E 15 4.4 Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten 4.4 Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten m Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, daß sie ordnungsgemäß palettiert ist und die zugelassene Tragfähigkeit des Fahrzeuges nicht überschreitet. Bedienung ausschließlich von der Fahrerstandplattform. m Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, daß sie ordnungsgemäß palettiert ist und die zugelassene Tragfähigkeit des Fahrzeuges nicht überschreitet. Bedienung ausschließlich von der Fahrerstandplattform. – Fahrzeug mit den Gabelzinken so weit wie möglich unter die Ladeeinheit fahren. Die Queraufnahme von Langgut ist nicht zulässig. – Fahrzeug mit den Gabelzinken so weit wie möglich unter die Ladeeinheit fahren. Die Queraufnahme von Langgut ist nicht zulässig. m Die Ladeeinheit darf nicht mehr als 50mm über die Spitzen der Gabelzinken hinausragen. m Die Ladeeinheit darf nicht mehr als 50mm über die Spitzen der Gabelzinken hinausragen. f Das Begehen des Lastteiles ist verboten (außer bei Palettenumwehrung (o)). f Das Begehen des Lastteiles ist verboten (außer bei Palettenumwehrung (o)). Heben und Senken (t) A Mit den Tastern „Heben“ bzw. „Senken“ erfolgt die Hub- bzw. Senkbewegung mit fest eingestellter Geschwindigkeit. 23 Heben Senken 7 – Taster „Senken“ (7) betätigen, die Lastgabel wird abgesenkt. 8 Fahrerstandplattform Heben und Senken im Tastbetrieb „Mitgänger“ (o) Beim Bedienen des Fahrzeuges im „Mitgängerbetrieb“ darf sich keine Person auf dem Fahrzeug befinden. Der Bediener muß sich außerhalb der Fahrzeugkontur befinden. 12 f 13 8 Beim Bedienen des Fahrzeuges im „Mitgängerbetrieb“ darf sich keine Person auf dem Fahrzeug befinden. Der Bediener muß sich außerhalb der Fahrzeugkontur befinden. 12 13 Im Tastbetrieb „Mitgänger“ sind die Funktionen Heben und Senken von beiden Fahrzeugseiten als Zusatzausstattung möglich. A Mit den Tastern „Heben“ bzw. „Senken“ erfolgt die Hub- bzw. Senkbewegung mit fest eingestellter Geschwindigkeit. Mit den Tastern „Heben“ bzw. „Senken“ erfolgt die Hub- bzw. Senkbewegung mit fest eingestellter Geschwindigkeit. Heben (o) – Taster „Heben“ (12, 23) (o) betätigen, bis gewünschte Hubhöhe erreicht ist. – Taster „Heben“ (12, 23) (o) betätigen, bis gewünschte Hubhöhe erreicht ist. Senken (o) Senken (o) 0803.D Heben (o) – Taster „Senken“ (13, 22) (o) betätigen, die Lastgabel wird abgesenkt. E 16 7 Fahrerstandplattform Heben und Senken im Tastbetrieb „Mitgänger“ (o) Im Tastbetrieb „Mitgänger“ sind die Funktionen Heben und Senken von beiden Fahrzeugseiten als Zusatzausstattung möglich. A 22 – Taster „Heben“ (8) betätigen, bis gewünschte Hubhöhe erreicht ist. Senken f 23 Heben 22 – Taster „Heben“ (8) betätigen, bis gewünschte Hubhöhe erreicht ist. – Taster „Senken“ (7) betätigen, die Lastgabel wird abgesenkt. Mit den Tastern „Heben“ bzw. „Senken“ erfolgt die Hub- bzw. Senkbewegung mit fest eingestellter Geschwindigkeit. – Taster „Senken“ (13, 22) (o) betätigen, die Lastgabel wird abgesenkt. E 16 0803.D A Heben und Senken (t) 4.5 Zusatzhub (o) 4.5 Zusatzhub (o) A Die Bedienelemente sind bei Zusatzhubbetrieb im Zusatzhub integriert. Der Zusatzhub erlaubt ein Anheben der Lastgabel ohne ein Anheben der Fahrerstandplattform. A Die Bedienelemente sind bei Zusatzhubbetrieb im Zusatzhub integriert. Der Zusatzhub erlaubt ein Anheben der Lastgabel ohne ein Anheben der Fahrerstandplattform. Heben Heben – Taster „Lastgabel Heben“ (31 und 33) betätigen, bis gewünschte Hubhöhe erreicht ist. – Taster „Lastgabel Heben“ (31 und 33) betätigen, bis gewünschte Hubhöhe erreicht ist. Senken Senken – Taster „Lastgabel Senken“ (32 und 34) betätigen, die Lastgabel wird abgesenkt. – Taster „Lastgabel Senken“ (32 und 34) betätigen, die Lastgabel wird abgesenkt. 35 34 33 13 35 34 2 32 31 33 A 13 31 Bei Fahrzeugen mit Zusatzhubgerüst (ZG) und einer FEM-Gabel ist das Senken der Plattform Taster „Senken“ (35) nur in Verbindung mit dem Freigabetaster (2) „Zweihandbetrieb“ möglich. 0803.D Bei Fahrzeugen mit Zusatzhubgerüst (ZG) und einer FEM-Gabel ist das Senken der Plattform Taster „Senken“ (35) nur in Verbindung mit dem Freigabetaster (2) „Zweihandbetrieb“ möglich. 12 2 32 0803.D A 12 E 17 E 17 4.6 Fahrzeug gesichert abstellen 4.6 Wird das Fahrzeug verlassen, muß es gesichert abgestellt werden, auch wenn die Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist. Wird das Fahrzeug verlassen, muß es gesichert abgestellt werden, auch wenn die Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist. f Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen! Die Lastgabel muß immer ganz abgesenkt sein. – Lastgabel absenken. – Schaltschloß (9) in Stellung „AUS“ („0“) schalten und Schlüssel abziehen. – Hauptschalter (Notaus) (6) in Stellung „AUS“ drücken. 9 6 0803.D – Lastgabel absenken. – Schaltschloß (9) in Stellung „AUS“ („0“) schalten und Schlüssel abziehen. – Hauptschalter (Notaus) (6) in Stellung „AUS“ drücken. E 18 Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen! Die Lastgabel muß immer ganz abgesenkt sein. 9 6 0803.D f Fahrzeug gesichert abstellen E 18 4.7 Einfahren in Schmalgänge 4.7 Einfahren in Schmalgänge f Es darf nur in freie Schmalgänge eingefahren werden. Den Betrieb sofort einstellen, wenn sich Personen im Regalgang aufhalten! f Es darf nur in freie Schmalgänge eingefahren werden. Den Betrieb sofort einstellen, wenn sich Personen im Regalgang aufhalten! A Fahrzeug mit Schienenführung (o) 36 Fahrzeug mit Schienenführung (o) 36 – Fahrzeug langsam vor den Regalgang fahren, bis es mit dem Regalgang in einer Flucht ist. 37 – Fahrzeug langsam vor den Regalgang fahren, bis es mit dem Regalgang in einer Flucht ist. 37 A Auf dem Fahrweg angebrachte Kennzeichnungen (z. B. Gangmittellinie) beachten. – Fahrzeug langsam vorwärts fahren und darauf achten, daß die Führungsrollen (37) des Fahrzeuges in die Seitenschienen (36) des Regalganges einfädeln. A Ist das Fahrzeug mit der Option „Gangerkennung" ausgestattet, so ist eine maximale Fahrgeschwindigkeit auch außerhalb der Höhe der Fahrerstandplattform von 1200mm und 450mm bei Fahrzeugen mit Zusatzhub (o) möglich. Ist das Fahrzeug mit der Option „Gangerkennung" ausgestattet, so ist eine maximale Fahrgeschwindigkeit auch außerhalb der Höhe der Fahrerstandplattform von 1200mm und 450mm bei Fahrzeugen mit Zusatzhub (o) möglich. Bei Schienenführung ist die Lenkung (3) ohne Funktion. Das Antriebsrad wird automatisch geradegestellt. Bei Schienenführung ist die Lenkung (3) ohne Funktion. Das Antriebsrad wird automatisch geradegestellt. – Zum Fahren bzw. Heben/Senken des Fahrzeuges im Schmalgang muß zusätzlich der Taster „Zweihandbedienung“ (2, 25) betätigt werden. – Zum Fahren bzw. Heben/Senken des Fahrzeuges im Schmalgang muß zusätzlich der Taster „Zweihandbedienung“ (2, 25) betätigt werden. 24 25 f Nach dem Verlassen des Schmalganges wird auf manuelle Lenkung umge- 3 schaltet. Das Fahrzeug muß vom Fahrer 2 mit dem Lenkrad (3, 24) gelenkt werden. Außerhalb von Schmalgängen nur mit abgesenkter Last fahren! 0803.D f – Fahrzeug langsam vorwärts fahren und darauf achten, daß die Führungsrollen (37) des Fahrzeuges in die Seitenschienen (36) des Regalganges einfädeln. 24 25 Nach dem Verlassen des Schmalganges wird auf manuelle Lenkung umge- 3 schaltet. Das Fahrzeug muß vom Fahrer 2 mit dem Lenkrad (3, 24) gelenkt werden. Außerhalb von Schmalgängen nur mit abgesenkter Last fahren! 0803.D A Auf dem Fahrweg angebrachte Kennzeichnungen (z. B. Gangmittellinie) beachten. E 19 E 19 5 Informations- und Service-Anzeige (LISA) Auf dem Display (40) der LCD-Informations- und Service-Anzeige („LISA“) werden die Betriebsdaten, die Batterieladung, die Betriebsstunden, sowie Service- und Diagnosedaten angezeigt. Als Warnanzeigen sind zwei Leuchtdioden (LED (38) bis (39)) unter dem Display. Die Tastatur (vier Tasten (41) bis (44)) wird benötigt, um Fahrzeugparameter abzurufen, auszuwählen, zu lesen und zu verändern. 5 38 Informations- und Service-Anzeige (LISA) Auf dem Display (40) der LCD-Informations- und Service-Anzeige („LISA“) werden die Betriebsdaten, die Batterieladung, die Betriebsstunden, sowie Service- und Diagnosedaten angezeigt. Als Warnanzeigen sind zwei Leuchtdioden (LED (38) bis (39)) unter dem Display. Die Tastatur (vier Tasten (41) bis (44)) wird benötigt, um Fahrzeugparameter abzurufen, auszuwählen, zu lesen und zu verändern. 39 40 41 42 43 44 38 39 40 41 42 43 44 m Veränderungen im Service-Modus dürfen nur vom autorisierten Hersteller-Service vorgenommen werden! m Veränderungen im Service-Modus dürfen nur vom autorisierten Hersteller-Service vorgenommen werden! 5.1 LED-Warnanzeigen 5.1 LED-Warnanzeigen Zwei leuchtende LED-Warnanzeigen zeigen folgende Zustände an: Pos. Funktion Pos. 38 Fahrrichtung vorwärts (Antriebsrichtung) (grüne LED) 38 Fahrrichtung vorwärts (Antriebsrichtung) (grüne LED) 39 Fahrrichtung rückwärts (Lastrichtung) (grüne LED) 39 Fahrrichtung rückwärts (Lastrichtung) (grüne LED) Tastaturbelegung Pos. 5.2 Funktion Tastaturbelegung Pos. Funktion 41 Doppelfunktion - stufenweise Erhöhung des angewählten Parameters - Wahl der einzelnen Menüpunkte aufwärts 41 Doppelfunktion - stufenweise Erhöhung des angewählten Parameters - Wahl der einzelnen Menüpunkte aufwärts 42 Doppelfunktion - stufenweise Verminderung des angewählten Parameters - Wahl der einzelnen Menüpunkte abwärts 42 Doppelfunktion - stufenweise Verminderung des angewählten Parameters - Wahl der einzelnen Menüpunkte abwärts 43 Doppelfunktion - Freigabe eines Auswahlmenüs aus dem Hauptmenü - Bestätigung einer Frage mit „NEIN“ -> „x“ 43 Doppelfunktion - Freigabe eines Auswahlmenüs aus dem Hauptmenü - Bestätigung einer Frage mit „NEIN“ -> „x“ 44 Dreifachfunktion - Verlassen eines ausgewählten Menüpunktes - Speicherung geänderter Parameter - Bestätigung einer Frage mit „JA“ -> „q“ 44 Dreifachfunktion - Verlassen eines ausgewählten Menüpunktes - Speicherung geänderter Parameter - Bestätigung einer Frage mit „JA“ -> „q“ 0803.D E 20 Funktion 0803.D 5.2 Zwei leuchtende LED-Warnanzeigen zeigen folgende Zustände an: E 20 5.3 Displayanzeigen 5.3 Displayanzeigen Auf dem Display erscheinen Betriebsdaten und Fehlermeldungen. Über das Anwendermenü können folgende Fahrparameter eingestellt werden: Hier wird die Zeit zwischen maximaler Betätigung des BESCHLEUNIGUNG L Fahrschalters und 100% Ausregelung der Elektronik eingestellt. Auf dem Display erscheinen Betriebsdaten und Fehlermeldungen. Über das Anwendermenü können folgende Fahrparameter eingestellt werden: Hier wird die Zeit zwischen maximaler Betätigung des BESCHLEUNIGUNG L Fahrschalters und 100% Ausregelung der Elektronik eingestellt. Dieser Fahrparameter ist nur durch den Hersteller-Service einstellbar. AUSROLLBREMSE Dieser Fahrparameter ist nur durch den Hersteller-Service einstellbar. AUSROLLBREMSE Dieser Fahrparameter ist ohne Funktion. UMKEHRBREMSE Dieser Fahrparameter ist ohne Funktion. UMKEHRBREMSE L L L Dieser Fahrparameter ist nur durch den Hersteller-Service einstellbar. GESCHW ANTR. Dieser Fahrparameter ist nur durch den Hersteller-Service einstellbar. LANGSAM ANTR. Dieser Fahrparameter ist nur durch den Hersteller-Service einstellbar. GESCHW GABEL Dieser Fahrparameter ist nur durch den Hersteller-Service einstellbar. LANGSAM GABEL Gibt akustischen Alarm bei Fehlbedienung. BUZZER ON/OFF 1 Dieser Fahrparameter ist nur durch den Hersteller-Service einstellbar. GESCHW ANTR. L Dieser Fahrparameter ist nur durch den Hersteller-Service einstellbar. LANGSAM ANTR. L Dieser Fahrparameter ist nur durch den Hersteller-Service einstellbar. GESCHW GABEL L Dieser Fahrparameter ist nur durch den Hersteller-Service einstellbar. LANGSAM GABEL L Gibt akustischen Alarm bei Fehlbedienung. BUZZER ON/OFF 1 L Voreingestellte Werte können aufgerufen und eingestellt werden. GRUNDEINSTELLUNG L L L L L GRUNDEINSTELLUNG L 0803.D L 0803.D Voreingestellte Werte können aufgerufen und eingestellt werden. L E 21 E 21 5.4 Änderungen von Fahrzeugparametern 5.4 Änderungen von Fahrzeugparametern f Durch Veränderungen der Fahrzeugparameter wird das Fahrverhalten des Fahrzeuges verändert. Dies ist bei Inbetriebnahme zu beachten! Parameter dürfen nur bei Fahrzeugstillstand und ohne Hubbewegungen verändert werden. f Durch Veränderungen der Fahrzeugparameter wird das Fahrverhalten des Fahrzeuges verändert. Dies ist bei Inbetriebnahme zu beachten! Parameter dürfen nur bei Fahrzeugstillstand und ohne Hubbewegungen verändert werden. – Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3). – Schlüssel ins Schaltschloß stecken und bis zum Anschlag nach rechts drehen. – Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3). – Schlüssel ins Schaltschloß stecken und bis zum Anschlag nach rechts drehen. Auf dem Display erscheint für ca. 3 Sekunden das Anwendermenü mit Fahrzeugnamen. Danach werden der aktuelle Lenkwinkel, die Batterieladung und die Betriebsstunden angezeigt. Auf dem Display erscheint für ca. 3 Sekunden das Anwendermenü mit Fahrzeugnamen. Danach werden der aktuelle Lenkwinkel, die Batterieladung und die Betriebsstunden angezeigt. – Taste – Taste (43) Auswahlmenü drücken. Auf dem Display wird „Beschleunigung“ mit dem entsprechenden Parameter angezeigt. – Für ein Ansehen bzw. Ändern der Fahrzeugparameter ist entsprechend dem nachfolgenden Diagramm vorzugehen. – Der Wechsel zwischen den neun Einstellparametern erfolgt mit den Tasten (41) und (42). – Für ein Ansehen bzw. Ändern der Fahrzeugparameter ist entsprechend dem nachfolgenden Diagramm vorzugehen. – Der Wechsel zwischen den neun Einstellparametern erfolgt mit den Tasten (41) und (42). Beschleunigung Ausrollbremse Umkehrbremse xx h L1) L1) 3) BATT xxx% Beschleunigung Umkehrbremse Geschwindigkeit Antriebsrichtung Langsamfahrt Antriebsrichtung L1) Langsamfahrt Antriebsrichtung Geschwindigkeit Lastrichtung L1) Geschwindigkeit Lastrichtung Buzzer on/off Grundeinstellung L1) L1) L1) Beschleunigung Ändern? Ausrollbremse Geschwindigkeit Antriebsrichtung L1) Langsamfahrt Lastrichtung S2) Ausrollbremse 3) Umkehrbremse ja nein Langsamfahrt Lastrichtung Buzzer on/off Grundeinstellung 1) 2) 3) geändert werden. E 22 3) Umkehrbremse Langsamfahrt Antriebsrichtung Geschwindigkeit Lastrichtung L1) Geschwindigkeit Lastrichtung L1) L1) L1) S2) Ändern? Ausrollbremse Langsamfahrt Antriebsrichtung L1) Grundeinstellung 3) ja nein Langsamfahrt Lastrichtung Buzzer on/off Grundeinstellung L = Betriebsparameter werden ausgelesen. S = Der ausgewählte Parameter kann mit den Tasten ohne Funktion 0803.D L = Betriebsparameter werden ausgelesen. S = Der ausgewählte Parameter kann mit den Tasten ohne Funktion L1) Beschleunigung Geschwindigkeit Antriebsrichtung Buzzer on/off S2) L1) Geschwindigkeit Antriebsrichtung L1) Langsamfahrt Lastrichtung S2) xx h S2) S2) geändert werden. 0803.D BATT xxx% 1) 2) 3) (43) Auswahlmenü drücken. Auf dem Display wird „Beschleunigung“ mit dem entsprechenden Parameter angezeigt. E 22 6 Störungshilfe 6 Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen. Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen. Störung Abhilfemaßnahmen Störung – Batteriestecker prüfen, ggf. einstecken. – Hauptschalter entriegeln. Fahrzeug – Batteriestecker nicht fährt eingesteckt. nicht. – Hauptschalter (Notaus) gedrückt. – Schaltschloß in Stellung „0“. Mögliche Ursache Fahrzeug – Batteriestecker nicht fährt eingesteckt. nicht. – Hauptschalter (Notaus) gedrückt. – Schaltschloß in Stellung „0“. – Batterieladung zu gering. – Sicherheitsschranke nicht geschlossen. – Zweihandbedienung nicht betätigt (o). – Totmanntaster nicht betätigt. – Sicherung defekt. – Schaltschloß in Stellung „I“ schalten. – Batterieladung prüfen, ggf. Batterie laden. – Sicherheitsschranken auf beiden Seiten der Fahrerstandplattfor schließen. – Taster „Zweihandbedienung“ betätigen (o). – Totmanntaster betätigen. – Sicherungen 1F und F1 prüfen. – Sicherheitsschranke nicht geschlossen. – Zweihandbedienung nicht betätigt (o). – Totmanntaster nicht betätigt. – Sicherung defekt. Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen. Hydraulikölstand prüfen. Sicherheitsschranken auf beiden Seiten der Fahrerstandplattfor schließen. – Zweihandbedienung nicht be- – Taster „Zweihandbedienung“ tätigt (o). betätigen (o). – Batterieentladewächter hat ab- – Batterie laden. geschaltet. – Sicherung defekt. – Sicherungen 2F1 und 2F2 (o) prüfen. – Zu hohe Last. Mögliche Ursache – Batterieladung zu gering. Last läßt – Fahrzeug nicht – sich nicht betriebsbereit. heben. – Hydraulikölstand zu niedrig. – – Sicherheitsschranke nicht ge- – schlossen. Abhilfemaßnahmen – Batteriestecker prüfen, ggf. einstecken. – Hauptschalter entriegeln. – Schaltschloß in Stellung „I“ schalten. – Batterieladung prüfen, ggf. Batterie laden. – Sicherheitsschranken auf beiden Seiten der Fahrerstandplattfor schließen. – Taster „Zweihandbedienung“ betätigen (o). – Totmanntaster betätigen. – Sicherungen 1F und F1 prüfen. Last läßt – Fahrzeug nicht – sich nicht betriebsbereit. heben. – Hydraulikölstand zu niedrig. – – Sicherheitsschranke nicht ge- – schlossen. Sämtliche unter der Störung „Fahrzeug fährt nicht“ angeführten Abhilfemaßnahmen durchführen. Hydraulikölstand prüfen. Sicherheitsschranken auf beiden Seiten der Fahrerstandplattfor schließen. – Zweihandbedienung nicht be- – Taster „Zweihandbedienung“ tätigt (o). betätigen (o). – Batterieentladewächter hat ab- – Batterie laden. geschaltet. – Sicherung defekt. – Sicherungen 2F1 und 2F2 (o) prüfen. – Maximale Tragfähigkeit beachten (siehe Typenschild). – Zu hohe Last. A – Maximale Tragfähigkeit beachten (siehe Typenschild). Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt werden kann. 0803.D Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt werden kann. 0803.D A Störungshilfe E 23 E 23 E 24 E 24 0803.D 0803.D F Instandhaltung des Flurförderzeuges F Instandhaltung des Flurförderzeuges 1 1 Betriebssicherheit und Umweltschutz Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden. Betriebssicherheit und Umweltschutz Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden. f Jegliche Veränderung am Flurförderzeug - insbesondere der Sicherheitseinrichtungen - ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden. f Jegliche Veränderung am Flurförderzeug - insbesondere der Sicherheitseinrichtungen - ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden. m Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung. m Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung. Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F). 2 m Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F). Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung 2 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service-Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluß eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service-Stützpunkt des Herstellers. Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service-Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluß eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service-Stützpunkt des Herstellers. Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken muß durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastaufnahme dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist. Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken muß durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastaufnahme dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist. Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluß) ausschließen. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muß der Batteriestecker herausgezogen werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen. Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluß) ausschließen. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muß der Batteriestecker herausgezogen werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen. m Wird das Flurförderzeug mit Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen. Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen. Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen Tätigkeiten durchzuführen. 0803.D 0803.D Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen Tätigkeiten durchzuführen. Wird das Flurförderzeug mit Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen. Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen. F1 F1 Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem Flurförderzeug auszubauen. Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus dem Flurförderzeug auszubauen. Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte beachtet werden. Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte beachtet werden. Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflußt die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Bei Ersatz der werkseitig montierten Reifen sind ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers zu verwenden, da andernfalls die Typenblatt-Daten nicht eingehalten werden können. Beim Wechseln von Rädern oder Reifen ist darauf zu achten, daß keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig). Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflußt die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges. Bei Ersatz der werkseitig montierten Reifen sind ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers zu verwenden, da andernfalls die Typenblatt-Daten nicht eingehalten werden können. Beim Wechseln von Rädern oder Reifen ist darauf zu achten, daß keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig). Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen. Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz. Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muß eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muß vorschriftsgemäß verwendet werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erzielt. Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen. Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz. Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muß eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muß vorschriftsgemäß verwendet werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erzielt. Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden. Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden. F2 0803.D Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluß eines elektrischen Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug zusätzlich durch Ziehen des Batteriestekkers spannungsfrei zu schalten. 0803.D Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluß eines elektrischen Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug zusätzlich durch Ziehen des Batteriestekkers spannungsfrei zu schalten. F2 3 Wartung und Inspektion 3 Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb. m Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall, starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle angemessen zu verkürzen. Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall, starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle angemessen zu verkürzen. Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert: Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert: W1 = M3 = M6 = M12 = W1 = M3 = M6 = M12 = Alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Woche Alle 500 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 3 Monate Alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 6 Monate Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 12 Monate A Die Wartungsintervalle W1 sind vom Betreiber durchzuführen. Alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Woche Alle 500 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 3 Monate Alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 6 Monate Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens alle 12 Monate Die Wartungsintervalle W1 sind vom Betreiber durchzuführen. In der Einfahrphase sind zusätzlich folgende Tätigkeiten durchzuführen: In der Einfahrphase sind zusätzlich folgende Tätigkeiten durchzuführen: Nach den ersten 50 - 100 Betriebsstunden, spätestens nach 2 Monaten: Nach den ersten 50 - 100 Betriebsstunden, spätestens nach 2 Monaten: – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – Batterie-Polschrauben nachziehen und Zustand der Zellenverbinder kontrollieren. Sichtkontrollen der elektrischen und mechanischen Bauteile durchführen. Hubketten auf gleichmäßige Spannung prüfen (bei Zusatzhub, Zweifachmast). Arretierung und Begrenzung der Gabelzinkenprüfen (nur bei FEM-Gabel) Getriebe auf Dichtheit prüfen. Schraubverbindungen und mechanische Sicherungen auf festen Sitz prüfen. Radmuttern auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen. Alle Hydraulikölfilter wechseln. Hydraulikanschlüsse auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen. Gleitstücke am Mast prüfen, ggf. einstellen. 0803.D A Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb. Batterie-Polschrauben nachziehen und Zustand der Zellenverbinder kontrollieren. Sichtkontrollen der elektrischen und mechanischen Bauteile durchführen. Hubketten auf gleichmäßige Spannung prüfen (bei Zusatzhub, Zweifachmast). Arretierung und Begrenzung der Gabelzinkenprüfen (nur bei FEM-Gabel) Getriebe auf Dichtheit prüfen. Schraubverbindungen und mechanische Sicherungen auf festen Sitz prüfen. Radmuttern auf festen Sitz prüfen, ggf. nachziehen. Alle Hydraulikölfilter wechseln. Hydraulikanschlüsse auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen. Gleitstücke am Mast prüfen, ggf. einstellen. 0803.D m Wartung und Inspektion F3 F3 Wartungscheckliste Rahmen / Aufbau Antrieb Räder Lenkung Bremsanlage Hydraulische Anlage 1.1 1.2 1.3 2.1 2.2 2.3 3.1 3.2 4.1 4.2 5.1 5.2 5.3 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 Elektrische 7.1 Anlage 7.2 7.3 7.4 7.5 7.6 8.1 8.2 8.3 F4 Wartungscheckliste M M 6 12 Rahmen / Aufbau Antrieb l t Räder Lenkung t Bremsanlage Hydraulische Anlage 1.1 1.2 1.3 2.1 2.2 2.3 3.1 3.2 4.1 4.2 5.1 5.2 5.3 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 Elektrische 7.1 Anlage 7.2 l t l t t 7.3 7.4 7.5 7.6 Elektromotoren 0803.D Elektromotoren Wartungsintervalle Standard = t W M Kühlhaus = k 1 3 Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen t Schraubverbindungen prüfen t Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen t Getriebe auf Geräusche und Leckage untersuchen t Getriebeölstand prüfen t Getriebeöl wechseln Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen t Lagerung und Befestigung prüfen a) l t Lenkspiel prüfen t Lenkkette und Kettenritzel auf Verschleiß prüfen, einstell len und fetten Funktion und Einstellung prüfen l t Bremsbelagverschleiß prüfen t Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten t Funktion prüfen l t Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit und l t Beschädigung prüfen b) Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Befesti- l t gung prüfen Ölstand prüfen l t Hydrauliköl und Filterpatrone wechseln c) Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen Funktion prüfen t Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung t prüfen Sicherungen auf richtigen Wert prüfen Schalter und Schaltnocken auf festen Sitz und Funktion t prüfen Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf l t Funktion prüfen Schaltschütze und Relais prüfen, ggf. Verschleißteile ert neuern Kohlebürstenverschleiß prüfen t Motorbefestigungen prüfen t Motorgehäuse aussaugen, Kollektor auf Verschleiß prüfen l t 4 8.1 8.2 8.3 Wartungsintervalle Standard = t W M Kühlhaus = k 1 3 Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen t Schraubverbindungen prüfen t Standplattform auf Funktion und Beschädigung prüfen t Getriebe auf Geräusche und Leckage untersuchen t Getriebeölstand prüfen t Getriebeöl wechseln Auf Verschleiß und Beschädigung prüfen t Lagerung und Befestigung prüfen a) l t Lenkspiel prüfen t Lenkkette und Kettenritzel auf Verschleiß prüfen, einstell len und fetten Funktion und Einstellung prüfen l t Bremsbelagverschleiß prüfen t Bremsmechanik kontrollieren, ggf. einstellen und fetten t Funktion prüfen l t Verbindungen und Anschlüsse auf Dichtheit und l t Beschädigung prüfen b) Hydraulikzylinder auf Dichtheit, Beschädigung und Befesti- l t gung prüfen Ölstand prüfen l t Hydrauliköl und Filterpatrone wechseln c) Funktion der Druckbegrenzungsventile prüfen Funktion prüfen t Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung t prüfen Sicherungen auf richtigen Wert prüfen Schalter und Schaltnocken auf festen Sitz und Funktion t prüfen Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf l t Funktion prüfen Schaltschütze und Relais prüfen, ggf. Verschleißteile ert neuern Kohlebürstenverschleiß prüfen t Motorbefestigungen prüfen t Motorgehäuse aussaugen, Kollektor auf Verschleiß prüfen l t M M 6 12 l t t l t l t t 0803.D 4 F4 Batterie 9.1 9.2 9.3 Hubeinrichtung 9.4 10.1 10.2 10.3 Wartungsintervalle Standard = t W M M M Kühlhaus = k 1 3 6 12 Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen l t Anschlußklemmen auf Festsitz prüfen, mit l t Polschraubenfett fetten Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz l t prüfen Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln t Funktion, Verschleiß und Einstellung prüfen t Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge l t Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und Beschä- l t digung prüfen Fahrzeug nach Schmierplan abschmieren l t Schmier11.1 dienst Allgemeine 12.1 Elektrische Anlage auf Masseschluß prüfen Messungen 12.2 Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen 12.3 Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen 12.4 Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen t Vorführung 13.1 Probefahrt mit Nennlast t 13.2 Nach erfolgter Wartung das Fahrzeug einem Beauftragten l t vorführen Batterie 9.1 9.2 9.3 Hubeinrichtung 9.4 10.1 10.2 10.3 Wartungsintervalle Standard = t W M M M Kühlhaus = k 1 3 6 12 Säuredichte, Säurestand und Zellenspannung prüfen l t Anschlußklemmen auf Festsitz prüfen, mit l t Polschraubenfett fetten Batteriesteckerverbindungen reinigen, auf festen Sitz l t prüfen Batteriekabel auf Beschädigung prüfen, ggf. wechseln t Funktion, Verschleiß und Einstellung prüfen t Sichtprüfung der Laufrollen, Gleitstücke und Anschläge l t Gabelzinken und Gabelträger auf Verschleiß und Beschä- l t digung prüfen Fahrzeug nach Schmierplan abschmieren l t Schmier11.1 dienst Allgemeine 12.1 Elektrische Anlage auf Masseschluß prüfen Messungen 12.2 Fahrgeschwindigkeit und Bremsweg prüfen 12.3 Hub- und Senkgeschwindigkeit prüfen 12.4 Sicherheitseinrichtungen und Abschaltungen prüfen t Vorführung 13.1 Probefahrt mit Nennlast t 13.2 Nach erfolgter Wartung das Fahrzeug einem Beauftragten l t vorführen t t t t t t a) Radschrauben erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf festen Sitz prüfen, ggf. nach ziehen. a) Radschrauben erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf festen Sitz prüfen, ggf. nach ziehen. b) Hydraulikanschlüsse erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen. b) Hydraulikanschlüsse erstmals nach ca. 100 Betriebsstunden auf Dichtheit prüfen, ggf. nachziehen. c) 1. Wechsel nach 500 Betriebsstunden. c) 1. Wechsel nach 500 Betriebsstunden. A A Die Wartungsintervalle gelten für normale Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Bedingungen sind sie nach Bedarf zu verkürzen. 0803.D 0803.D Die Wartungsintervalle gelten für normale Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Bedingungen sind sie nach Bedarf zu verkürzen. F5 F5 Schmierplan 5 g E Schmierplan g F G g A+C E 2) g F 1) A+C B+C 1,4 l 1) B b B+C 1,4 l 1) a Hydrauliköl-Füllmengen 1:1 Hubhöhe in mm 1000 Menge in l 2,3 1600 3,7 1900 2400 2900 4,2 8,9 10,1 g s b a F6 Hydrauliköl-Füllmengen Gleitflächen Schmiernippel Einfüllstutzen Hydrauliköl Einfüllstutzen Getriebeöl Ablaßschraube Getriebeöl Kühlhauseinsatz 1) Mischungsverhältnis Kühlhauseinsatz 2) Füllmenge siehe Tabelle 0803.D Gleitflächen Schmiernippel Einfüllstutzen Hydrauliköl Einfüllstutzen Getriebeöl Ablaßschraube Getriebeöl Kühlhauseinsatz 1) Mischungsverhältnis Kühlhauseinsatz 2) Füllmenge siehe Tabelle F6 1) M = 110 Nm a b a A+C 2l A A F G M = 110 Nm g s E 2) G B b F G A+C 2l A A E 1:1 Hubhöhe in mm 1000 Menge in l 2,3 1600 3,7 1900 2400 2900 4,2 8,9 10,1 0803.D 5 5.1 Betriebsmittel 5.1 Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen. Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen. f Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen. Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen. Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in der jeweiligen Betriebsanleitung ausdrücklich vorgeschrieben wird. Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in der jeweiligen Betriebsanleitung ausdrücklich vorgeschrieben wird. Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muß umgehend mit einem geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden. Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muß umgehend mit einem geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden. Code Bestell-Nr. Liefermenge A 29 200 670 5,0 l Bezeichnung Verwendung für H-LP 46, DIN 51524 Hydraulische Anlage Code Bestell-Nr. Liefermenge A 29 200 670 5,0 l Bezeichnung Verwendung für H-LP 46, DIN 51524 Hydraulische Anlage B 29 200 680 5,0 l CLP 100, DIN 51517 Getriebe B 29 200 680 5,0 l CLP 100, DIN 51517 Getriebe C 29 200 810 5,0 l H-LP 10, DIN 51524 Getriebe, Hydraulische Anlage C 29 200 810 5,0 l H-LP 10, DIN 51524 Getriebe, Hydraulische Anlage E 29 201 430 1,0 kg Fett, DIN 51825 E 29 201 430 1,0 kg F 29 200 100 1,0 kg Fett, TTF52 Schmierdienst F 29 200 100 1,0 kg Fett, TTF52 Schmierdienst G 29 201 280 0,51 kg Kettenspray Ketten G 29 201 280 0,51 kg Kettenspray Ketten Schmierdienst Fett, DIN 51825 Schmierdienst Fett-Richtwerte Fett-Richtwerte Code Verseifungsart Tropfpunkt °C Walkpenetrati- NLG1-Klasse Gebrauchson bei 25 °C temperatur °C Code Verseifungsart Tropfpunkt °C Walkpenetrati- NLG1-Klasse Gebrauchson bei 25 °C temperatur °C Lithium 185 265 - 295 2 -35 / +120 E Lithium 185 265 - 295 2 -35 / +120 F — — 310 - 340 1 -52 / +100 F — — 310 - 340 1 -52 / +100 0803.D E 0803.D f Betriebsmittel F7 F7 6 Hinweise zur Wartung 6 Hinweise zur Wartung 6.1 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten 6.1 Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind herzustellen: Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind herzustellen: – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). – Batteriestecker herausziehen und so das Fahrzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern (siehe Kapitel D). – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). – Batteriestecker herausziehen und so das Fahrzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern (siehe Kapitel D). f Bei Arbeiten unter angehobener Lastgabel oder angehobenem Fahrzeug sind diese so zu sichern, daß ein Absenken, Abkippen oder Wegrutschen ausgeschlossen ist. Beim Anheben des Fahrzeugs sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels „Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen. f Bei Arbeiten unter angehobener Lastgabel oder angehobenem Fahrzeug sind diese so zu sichern, daß ein Absenken, Abkippen oder Wegrutschen ausgeschlossen ist. Beim Anheben des Fahrzeugs sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels „Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen. 6.2 Batteriehaube öffnen 6.2 Batteriehaube öffnen Siehe Kapitel D. 6.3 Siehe Kapitel D. Fronthaube öffnen 6.3 – Haubenverriegelung (2) mit Innensechskant (3) entriegeln. – Fronthaube (1) etwas vorziehen, anheben, nach oben abnehmen und sicher ablegen. – Haubenverriegelung (2) mit Innensechskant (3) entriegeln. – Fronthaube (1) etwas vorziehen, anheben, nach oben abnehmen und sicher ablegen. 3 2 2 1 1 0803.D 3 0803.D F8 Fronthaube öffnen F8 A A Antriebseinheit und hydraulische Anlage sind für Wartungsarbeiten gut zugänglich. Anbau in umgekehrter Reihenfolge. Antriebseinheit und hydraulische Anlage sind für Wartungsarbeiten gut zugänglich. Anbau in umgekehrter Reihenfolge. f Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. f Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. 6.4 Tür E-Anlage öffnen 6.4 Tür E-Anlage öffnen – Batteriehaube öffnen (siehe Kapitel D). – Türverriegelung (4) ziehen und Tür E-Anlage (5) öffnen. 4 4 5 5 A Fahrstromsteuerung und Fahrzeugsicherungen sind für Wartungsarbeiten gut zugänglich. 0803.D Fahrstromsteuerung und Fahrzeugsicherungen sind für Wartungsarbeiten gut zugänglich. 0803.D A – Batteriehaube öffnen (siehe Kapitel D). – Türverriegelung (4) ziehen und Tür E-Anlage (5) öffnen. F9 F9 6.5 Getriebeöl prüfen / wechseln 6.5 Getriebeöl prüfen / wechseln f Der Umgang mit Betriebsmitteln erfordert erhöhte Aufmerksamkeit. Dem Abschnitt 5.1 ist unbedingt Folge zu leisten. f Der Umgang mit Betriebsmitteln erfordert erhöhte Aufmerksamkeit. Dem Abschnitt 5.1 ist unbedingt Folge zu leisten. A Getriebeöl stets im betriebswarmen Zustand des Fahrzeuges wechseln. A Getriebeöl stets im betriebswarmen Zustand des Fahrzeuges wechseln. – Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). – Antriebsrad in 90°-Stellung (Fahrrichtung Antrieb = links) bringen; Getriebe ist durch die Serviceöffnung (7) sichtbar. – Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1). 6 – Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). – Antriebsrad in 90°-Stellung (Fahrrichtung Antrieb = links) bringen; Getriebe ist durch die Serviceöffnung (7) sichtbar. – Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1). 7 6 8 8 – Gegebenenfalls Getriebeöl ablassen. Dazu Ablaßschraube Getriebeöl (8) herausschrauben. A – Gegebenenfalls Getriebeöl ablassen. Dazu Ablaßschraube Getriebeöl (8) herausschrauben. A Der Einfüllstutzen für Getriebeöl ist durch die Service-Bohrung (7) gut zugänglich. Der Einfüllstutzen für Getriebeöl ist durch die Service-Bohrung (7) gut zugänglich. 0803.D – Schraube (6) herausschrauben und Getriebeöl bis zur Oberkante der Öffnung einfüllen. – Anschließend Ablaßschraube Getriebeöl (8) wieder einschrauben. 0803.D – Schraube (6) herausschrauben und Getriebeöl bis zur Oberkante der Öffnung einfüllen. – Anschließend Ablaßschraube Getriebeöl (8) wieder einschrauben. F 10 7 F 10 6.6 Elektrische Sicherungen prüfen – Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1). – Tür E-Anlage öffnen (siehe Abschnitt 6.4). Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert und eventuelle Beschädigung prüfen, gegebenenfalls austauschen. 11 6.6 12 13 14 15 16 17 Elektrische Sicherungen prüfen – Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.1). – Tür E-Anlage öffnen (siehe Abschnitt 6.4). 10 9 Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert und eventuelle Beschädigung prüfen, gegebenenfalls austauschen. 20 19 11 10 9 20 19 18 Pos. Bezeichnung Absicherung von: 9 1F10 10 F1.1 12 13 14 15 16 17 18 Wert Pos. Bezeichnung Absicherung von: Feld-Fahren 40 A 9 1F10 Steuersicherung Fahren 10 A 10 F1.1 Feld-Fahren Wert 40 A Steuersicherung Fahren 10 A 11 6F1 Steuersicherung Entladeanzeiger 10 A 11 6F1 Steuersicherung Entladeanzeiger 10 A 12 3F6 Lenkmotor 30 A 12 3F6 Lenkmotor 30 A 13 F4 Steuersicherung Hauptschütz 10 A 13 F4 Steuersicherung Hauptschütz 10 A 14 3F9 2A 14 3F9 Steuersicherung Lenksteuerung Steuersicherung Lenksteuerung Gesamtsteuersicherung 2A 15 F1 Gesamtsteuersicherung 10 A 15 F1 16 5F2 DC/DC-Wandler (o) 10 A 16 5F2 DC/DC-Wandler (o) 10 A 10 A 17 5F5 Reserve 10 A 17 5F5 Reserve 10 A Pumpenmotor Zusatzhub (o) 160 A 18 2F2 Pumpenmotor Zusatzhub (o) 160 A 2F1 Pumpenmotor 150 A 19 2F1 Pumpenmotor 150 A 20 1F1 Fahrmotor 150 A 20 1F1 Fahrmotor 150 A 0803.D 2F2 19 0803.D 18 F 11 F 11 7 Wiederinbetriebnahme 6.7 Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden: Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden: – – – – – – – – Hupe auf Funktion prüfen. Hauptschalter auf Funktion prüfen. Bremse auf Funktion prüfen. Fahrzeug entsprechend Schmierplan abschmieren. Stillegung des Flurförderzeuges 7 Wird das Flurförderzeug - z.B. aus betrieblichen Gründen - länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die Maßnahmen vor, während und nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen. m m Das Flurförderzeug muß während der Stillegung so aufgebockt werden, daß alle Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, daß Räder und Radlager nicht beschädigt werden. Maßnahmen vor der Stillegung 7.1 Flurförderzeug gründlich reinigen. Bremsen überprüfen. Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F). Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F). – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten. F 12 Maßnahmen vor der Stillegung Flurförderzeug gründlich reinigen. Bremsen überprüfen. Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F). Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F). – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Batterie abklemmen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten. A Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten. Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten. – Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen. Maßnahmen während der Stillegung 7.2 Maßnahmen während der Stillegung Alle 2 Monate: Alle 2 Monate: – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Batterie laden (siehe Kapitel D). Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört. m 0803.D m Das Flurförderzeug muß während der Stillegung so aufgebockt werden, daß alle Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, daß Räder und Radlager nicht beschädigt werden. – – – – – Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen. 7.2 Stillegung des Flurförderzeuges Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen. – – – – A Hupe auf Funktion prüfen. Hauptschalter auf Funktion prüfen. Bremse auf Funktion prüfen. Fahrzeug entsprechend Schmierplan abschmieren. Wird das Flurförderzeug - z.B. aus betrieblichen Gründen - länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die Maßnahmen vor, während und nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen. Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen. 7.1 Wiederinbetriebnahme F 12 Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört. 0803.D 6.7 7.3 Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung 7.3 – Flurförderzeug gründlich reinigen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F). – Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen. – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). Wiederinbetriebnahme nach der Stillegung – Flurförderzeug gründlich reinigen. – Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren (siehe Kapitel F). – Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen. – Batterie laden (siehe Kapitel D). – Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln. – Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E). A Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen. A Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen. f Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen. f Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen. 8 Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach BGV D27) 8 Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen (D: UVV-Prüfung nach BGV D27) Das Flurförderzeug muß mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese Person muß ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflußt von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie muß ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu können. Dabei muß eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muß das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren. Dabei muß eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muß das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl. unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung aufzubewahren. Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muß der Betreiber sorgen. Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muß der Betreiber sorgen. A Für die Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgt. 0803.D Für die Prüfungen hat der Hersteller einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in welchem Monat welchen Jahres die nächste Prüfung erfolgt. 0803.D A Das Flurförderzeug muß mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese Person muß ihre Begutachtung und Beurteilung unbeeinflußt von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben. Sie muß ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu können. F 13 F 13