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HDS 9/16-4 ST Gas A. Zu Ihrer Sicherheit 3. Allgemeine Hinweise n Für den Betrieb dieser Anlage in Deutschland gelten die Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler, herausgegeben vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaft, zu beziehen von Carl Heymanns-Verlag , Luxemburger Straße 449, 50939 Köln, http://www.heymanns.com. n Außerdem gilt die Unfallverhütungsvorschrift (BGV D 15) Arbeiten mit Flüssigkeitsstrahlern. Hochdruckstrahler müssen nach diesen Richtlinien mindestens alle 12 Monate von einem Sachkundigen geprüft und das Ergebnis der Prüfung schriftlich festgehalten werden. n Der Durchlauferhitzer ist eine Feuerungsanlage. Feuerungsanlagen müssen jährlich durch den Bezirksschornsteinfegermeister auf Einhaltung der Abgaswerte überprüft werden. (Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes) n Bei Betrieb der Anlage in Räumen ist für eine gefahrlose Ableitung der Abgase zu sorgen (Rauchgasrohr ohne Zugunterbrecher). Weiter muß eine ausreichende Frischluftzufuhr vorhanden sein. Vorschriften, Richtlinien und Regeln Vor der Installation des Gerätes sollte eine Abstimmung mit dem Gasversorgungsunternehmen und dem Bezirksschornsteinfegermeister erfolgen. Bei der Installation sind die Vorschriften des Baurechts, des Gewerberechts und des Immissionsschutzes zu beachten. Wir weisen auf die nachstehend aufgeführten Vorschriften, Richtlinien und Normen hin: DVGW-TRGI '86, Ausgabe 1996: Technische Regeln für die Gasinstallation DVGW-TRF '96: Technische Regeln Flüssiggas DVGW Arbeitsblätter: G260, G600, G670 DIN 1988: Technische Regeln für die Trinkwasserinstallation (TRWI) BImSchV: Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes FeuVO: Feuerungsverordnung der Bundesländer 5.959-254 Deutsch Die Installation der Gasleitungen, sowie der gasseitige Anschluss des Gerätes, darf nur von einer im Gas- und Wasserhandwerk zugelassenen Fachfirma erfolgen. DIN 4705: Berechnungen von Schornsteinabmessungen DIN 18160 T1, T2: Hausschornsteine VDE-Vorschriften 4. Arbeitsplätze Der Arbeitsplatz befindet sich an der Instrumententafel. Weitere Arbeitsplätze sind je nach Anlagenaufbau an den Zubehörgeräten (Spritzeinrichtungen), die an den Zapfstellen angeschlossen werden. 5. Persönliche Schutzausrüstung Beim Reinigen dröhnender Teile: Gehörschutz zur Vorbeugung von Gehörschäden tragen. n Zum Schutz gegen Spritzwasser: wasserabweisende Schutzkleidung tragen. 6. Bestimmungsgemäße Verwendung Das Gerät dient dazu, mittels eines frei austretenden Wasserstrahls Schmutz von Oberflächen zu entfernen. Es wird insbesondere zur Reinigung von Maschinen, Fahrzeugen und Fassaden verwendet. 7. Funktion Das Kaltwasser gelangt über die Motorkühlschlange in den Schwimmerbehälter und von dort in den Außenmantel des Durchlauferhitzers und weiter zur Saugseite der Hochdruckpumpe. Im Schwimmerbehälter wird Enthärter zudosiert. Die Pumpe fördert Wasser und angesaugtes Reinigungsmittel durch den Durchlauferhitzer. Der Anteil von Reinigungsmittel im Wasser kann durch ein Dosierventil eingestellt werden. Der Durchlauferhitzer wird mit einem Gasbrenner beheizt. Der Hochdruckausgang wird an ein im Gebäude vorhandenes Hochdrucknetz angeschlossen. An den Zapfstellen dieses Netzes erfolgt der Anschluß der Handspritzpistole mit einem Hochdruckschlauch. A2