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Industrieprojekt:
Wasserkraftwerk Optimierung
5.4.4 Strahlablenker
Abbildung 15: Handrad und Strahlablenker
Damit die Turbine bei einem Lastabfall nicht
durchgeht, ist nach der Düse ein Strahlablenker angebracht. Dieser wird bei
Normalbetrieb der Turbine von einem Elektromagneten festgehalten. Die Konstruktion
respektive das Eigengewicht des Strahlablenkers ist so ausgelegt, dass dieser bei
spannungslosem Elektromagneten durch die
Erdanziehungskraft in Arbeitstellung bewegt
wird. Nach einem Ausfall der Anlage muss
der Strahlablenker von Hand wieder zum
Elektromagneten angehoben werden, um
die Anlage in Betrieb zu nehmen.
5.4.5 Düse
Abbildung 16: Düse mit Nadel
Die Nadel in der Düse kann mit einem Handrad, welches in Abbildung 15 zu sehen ist,
verstellt werden.
Der aus der Düse austretende Wasserstrahl
trifft auf das Laufrad der Turbine, sofern der
Strahlablenker nicht in Arbeitsstellung ist. Im
Falle eines Druckabfalls, Spannungsausfalls
oder Unstimmigkeit bei der Drehzahl wird
der Elektromagnet ausgeschaltet. Der
Strahlablenker fällt in Arbeitsstellung und
lenkt den Wasserstrahl vom Peltonrad weg.
Abbildung 17: Peltonlaufrad, Strahlablenker,
Mundstück und Nadel (v.l.n.r.)
Tobias Burch, Silvan Gisler
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