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8 Die Community
te Netzwerkname eine eindeutige URL ist. Im Freifunk.net-Wiki kann ein­
fach eine neue Seite (etwa: m u s t e r o r t . f r e i f u n k .n e t ) eingerichtet wer­
den, deren Name als Netzwerkname bei der WLAN-Konfiguration verwen­
det werden kann.
Die größte Verbreitung hat Freifunk in den Gebieten, die bis heute von
Breitband-Internetzugängen abgeschnitten sind. Aber auch in Gebieten, in
denen die Penetration mit Breitbandanschlüssen recht gut ist, gibt es enga­
gierte Freifunker, die aus unterschiedlichen Motiven den Auf- und Ausbau
eines solchen Netzwerks vorantreiben.
Viele Freifunk-Initiativen treffen sich regelmäßig, um ihre Aktivitäten zu
koordinieren. Etablierte Freifunk-Communities halten zumeist auch Ein­
führungskurse ab und helfen Einsteigern gerne mit Rat und technischer
Unterstützung. Die Communities haben ein selbstverständliches Interesse
am Wachstum und Ausbau ihres Netzes, da sich damit die Abdeckung und
Qualität der Versorgung erhöht. Jeder zusätzliche Knotenpunkt verbessert
die drahtlose Infrastruktur - auch wenn er nur auf einer Fensterbank steht,
wo er das Freifunksignal über den Dächern empfängt und in eine Straßen­
schlucht weiterreicht.
Nicht jede Person, die Freifunk benutzen will, braucht einen eigenen WLANRouter. Innerhalb eines Hauses kann das Netz auch per Ethernetkabel ver­
breitet werden. Idealerweise befestigt man den Router möglichst hoch über
dem Dach und speist ihn mit ungefährlicher Gleichspannung über das
Netzwerkkabel (siehe Abschnitt 5.5 ab Seite 116), welches auch den Netz­
zugang für das Haus bereitstellt.
Viele Freifunker begeistert auch die zwischenmenschliche Komponente,
der sogenannte Layer 8 im Freifunker-Jargon. Für die einen ist Freifunk al­
so ein spannendes Hobby, für die anderen ein Weg, die Versorgung mit der
dringend benötigten Internet-Infrastruktur selbst in die Hand zu nehmen.
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