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2.2.2 Akzeptanz von unterstützenden Technologien im Alter
Bereits das Einstiegskapitel (vgl. Kapitel 2.1) zur Situation der Technikausstattung älterer
Menschen zeigt, dass die Verbreitung technischer Geräte und Systeme sehr unterschiedlich
ist. Dies deutet nicht nur auf Altersunterschiede und Differenzen in den finanziellen
Möglichkeiten der Haushalte hin, sondern auch auf Unterschiede in der Technikeinstellung –
und Nutzung. (Meyer, Schulze, & Müller, 1997, S. 110)
Unter Technikakzeptanz subsummieren Meyer, Schulze, Helten, & Fischer (2001, S. 144)
die Technikeinstellung, die Techniknutzung und das Anschaffungsverhalten. Sie zeigen in
ihrer Untersuchung dass die Akzeptanz von Technik mit dem Alter, dem Geschlecht, der
Bildung und dem Einkommen korrespondieren.
Bei männlichen Befragten ist die Technikakzeptanz häufiger als hoch zu bezeichnen,
während sie bei Frauen meist im mittleren Bereich liegt, wobei sie anmerken, dass sich die
Akzeptanz von Frauen überproportional entwickelt hat und in jüngeren Kohorten annähernd
gleich ist.
Weiters verdeutlichen sie, dass das Lebensalter bzw. die Generationszugehörigkeit eine
wichtige Rolle im Umgang mit Technik spielt. Bei der allgemeinen Technikakzeptanz zeigte
sich bei jüngeren Befragten nur eine geringfügig höhere Akzeptanz von Technik. Die Unterschiede zeigen sich vor allem in der Techniknutzung.
Hinsichtlich der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zeigen aktuelle
Daten der Statistik Austria 2012 (Kapitel 2.1) die Situation in Österreich.
Bezüglich des Einkommens wird eine leicht erhöhte Technikakzeptanz bei höheren Einkommensgruppen deutlich und hinsichtlich der Bildung, dass Personen mit höherer Bildung zu
einer höheren Technikakzeptanz tendieren (Meyer, Schulze, Helten, & Fischer, 2001, S.
144-147).
Darüber hinaus untersuchten die Autorinnen biografische Merkmale und Technikakzeptanz
im Alter und verweisen darauf, dass zwischen Technikakzeptanz und Technikbiografie ein
Zusammenhang besteht, wobei die Erfahrungen, die der Einzelne in Beruf, Familie und
Freizeit mit Technik gemacht hat besonders wichtig sind.
Meyer, Schulze & Müller (1997, S. 112) gehen in ihrer Forschungsarbeit der Frage nach,
inwiefern aktive bzw. passive Bewältigungsstrategien älterer Menschen im Alltagshandeln
mit Technikakzeptanz korrespondieren und kommen zu dem Ergebnis, dass „Alltagsstrategien“ und „Technikakzeptanz“ voneinander unabhängige Muster sind, die sich
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