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Federgabel
Je niedriger die Federrate ist, um so größer ist die Längenänderung bei
gleicher Krafteinwirkung. Bei einer niedrigen Federrate ist die Feder also
„weicher“ als bei einer Feder mit hoher Federrate.
Der maximale Federweg ist durch die bauliche Gestaltung und die Geometrie der Federgabel begrenzt. Ist das Maximum erreicht, schlägt die
Feder am Anschlag an, so dass noch stärkere Stöße von der Feder nicht
aufgenommen werden können. Der maximale Federweg lässt sich nur
durch Austauschen der Federgabel in ein anderes Modell verändern.
Federgabeln mit anderen Einbaumaßen als das Original können die
Fahreigenschaft und damit die Sicherheit beeinflussen.
Federgabel
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Durch Drehung der Knöpfe in „-“ Richtung verringern Sie die Vorspannung.
Ihre Federgabel wird nun beim Aufsteigen bereits mehr einfedern.
Wenn Sie also eine Federung bereits bei geringen Stößen wünschen,
müssen Sie die Vorspannung verringern. Möchten Sie nur eine Federung
bei stärkeren Stößen erreichen, müssen Sie die Vorspannung erhöhen.
Vorsicht!
Prüfen Sie vor Fahrtantritt stets die Funktion der Federgabel.
Ziehen Sie dazu die Vorderradbremse und drücken Sie den
Lenker nach unten, so dass die Federgabel einfedert. Lassen
Sie die Federgabel dann wieder ausfedern.
Wird eine Federgabel mit mehr Federweg (und größerem Einbaumaß)
eingebaut, so ergibt sich eine Vergrößerung des Steuerrohrwinkels. Das
hat ein verändertes Fahrverhalten und einen erhöhten Verschleiß der
beweglichen Lenkungsteile zur Folge, was die Betriebssicherheit und die
Lebensdauer herabsetzt.
Die Federrate (härter oder weicher) lässt sich nur durch Austauschen
der Federn oder der Elastomere (Kunststoffteile anstelle von Federn)
verändern. Diese Feinabstimmungsmöglichkeit bieten nur High-EndProdukte, dieses Tuning muss vom Fachhändler vorgenommen werden.
Bei manchen Federgabeln können Sie selbst jedoch eine Veränderung
der Federvorspannung vornehmen. Bei diesen finden Sie an den oberen
Enden des Innenrohres Vorladejustierknöpfe, die meist mit einem Pfeil
und der Angabe „+“ und „-“ gekennzeichnet sind. Damit beeinflussen
Sie aber nur das Ansprechverhalten der Federgabel. Die Einstellung der
Federvorspannung geschieht durch Drehen der Vorladejustierknöpfe.
Achtung! Beide Knöpfe müssen um den gleichen Betrag
verstellt werden!
Durch Drehung der Knöpfe in „+“ Richtung erhöhen Sie die Vorspannung.
Die Feder wird zusammengedrückt. Wenn Sie sich jetzt auf Ihr Fahrrad
setzen, wird die Federgabel weniger bzw. bei sehr hoher Vorspannung
noch gar nicht einfedern.
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