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Elektroinstallation Externe Kältekreissperre – Kreis 1 und Kreis 2 Das Steuergerät CH.530 verfügt über eine Hilfssteuerung für eine kundenspezifische oder vom Kunden installierte Kontaktschließung, um entweder Kreis 1 oder Kreis 2 einzeln in Betrieb zu nehmen. Ist der Kontakt geschlossen, ist der Kältekreislauf nicht in Betrieb (6S6 und 6S7). Nach dem Öffnen des Kontakts läuft der Kältekreislauf normal. Diese Funktion wird zur Begrenzung des gesamten Maschinenbetriebs verwendet, z.B. beim Notbetrieb eines Generators. Die externe Kältekreissperre ist nur funktionsfähig, wenn sie mit TechView aktiviert wurde. Die Anschlüsse an (A6-2) sind in den mitgelieferten Schaltplänen aufgeführt. Die kundenspezifischen Kontaktschließungen müssen für 24 VDC und 12 mA Widerstandsbelastung ausgelegt sein. Es empfehlen sich versilberte oder vergoldete Kontakte. Eisspeicherbetriebsoption Das CH.530 verfügt über eine Hilfssteuerung für eine kundenspezifische und vom Kunden zu installierende Kontaktschließung für den Eisspeicherbetrieb, sofern diese konfiguriert und aktiviert ist. Dieser Ausgang wird EisspeicherbetriebsStatusrelais genannt. Der Schließkontakt ist während des Eisspeicherbetriebs geschlossen, und er wird geöffnet, wenn der Eisspeicherbetrieb normal beendet wird, entweder durch Erreichen des Eisspeicherbetriebs-Sollwertes oder durch die Rücknahme des Befehls zur Eisspeicherbetrieb. Der Ausgang ist für die Verwendung mit Eisspeichersystemen oder Steuerungen (nicht von Trane geliefert) vorgesehen, um das Signal für die notwendigen Systemänderungen beim Wechsel der Betriebsart von “Eisspeicherbetrieb” zu “Eisspeicherbetrieb abgeschlossen” zu senden. Ist der Kontakt (6S55) verfügbar, läuft die Kältemaschine im Normalbetrieb, wenn der Kontakt geöffnet ist. Das CH.530 ist sowohl für eine isolierte Kontaktschließung (externer Befehl zur Eisspeicherbetrieb) oder ein externes Eingangssignal (Tracer) ausgelegt, um den Eisspeicherbetrieb einzuleiten und zu starten. CH.530 verfügt zudem über einen lokalen Eisspeicherbetriebs-Sollwert, der über TechView von -6,7 bis -0,5 °C in Schritten von mindestens 1 °C eingestellt werden kann. Hinweis: Fällt bei dem Eisspeicherbetrieb die Wassereintrittstemperatur des Verdampfers unter den Eisspeicherbetriebs-Sollwert, schaltet die Kältemaschine vom Eisspeicherbetrieb in die Betriebsart “Eisspeicherbetrieb abgeschlossen”. 50 VORSICHT Die Frostschutzkonzentration muss nach der Wasseraustrittstemperatur bemessen werden. Andernfalls treten Schäden an Systemkomponenten auf. TechView muss auch für die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Eisspeicherbetriebs-Steuerung verwendet werden. Diese Einstellung verhindert nicht, dass Tracer den Befehl für den Eisspeicherbetrieb sendet. Bei der Kontaktschließung leitet das CH.530 den Eisspeicherbetrieb ein, bei der die Maschine die ganze Zeit mit Volllast läuft. Der Eisspeicherbetrieb wird entweder durch das Öffnen des Kontakts oder aufgrund der Kaltwassereintrittstemperatur beendet. CH.530 verhindert das Zurückschalten in den Eisspeicherbetrieb, bis diese Betriebsart an der Maschine ausgeschaltet (6S55-Kontakte offen) und danach wieder eingeschaltet (6S55-Kontakte geschlossen) wurde. Während des Eisspeicherbetriebs werden alle Betriebsgrenzwerte (Frostvermeidung, Verdampfer-, Verflüssiger- und Strombegrenzung) ignoriert. Alle Sicherheitseinrichtungen werden aktiviert. Wenn bei der Eisherstellung die Einstellung für das Einfrieren (Wasser oder Kältemittel) erreicht wird, wird die Maschine genau wie im Normalbetrieb aufgrund einer manuell rückstellbaren Diagnose abgeschaltet. Die Leiter von (6S55) müssen an die entsprechenden Klemmen von (A6-3) angeschlossen werden. Siehe mitgelieferte Schaltpläne für die Verdrahtung vor Ort. Es empfehlen sich versilberte oder vergoldete Kontakte. Die bauseits verwendeten Kontakte müssen für 24 V (DC) und 12 mA Widerstandsbelastung ausgelegt sein. RLC-SVX02G-DE