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4.3.1.3 Montage
Gefahr der Beschädigung der pH-Elektrode.
Andere Einbauteile im Kulturgefäß, insbesondere die drehenden Rührer,
dürfen nicht an der Elektrode anstoßen. Verwenden Sie eine geeignete,
z.B. weiter außen liegende Deckelöffnung.
1. Stecken Sie die pH-Elektrode in eine freie Deckelöffnung d 12 mm.
O-Ring
Die Einbautiefe Hso hängt vom Kulturgefäß und der Schaftlänge ab. Für 10 L Gefäße
gibt es Sensoren mit unterschiedlichen Längen, abhängig von minimalen Arbeitsvolumen 5 L oder 1,5 L.
2. Schrauben Sie die Armatur der pH-Elektrode handfest ein. Benutzen Sie keine(n)
Zange oder Schlüssel!
3. Um ein Austrocknen der pH-Elektrode zu verhindern, füllen Sie das Kulturgefäß
nach Einbau aller Teile mit Wasser oder Kulturmedium.
Einbau der pH–Elektrode
4.3.1.4 Anschluss
und Inbetriebnahme
1. Das Kabel darf nicht autoklaviert werden. Zum Schutz des Sensorensteckers vor
der Dampfeinwirkung beim Autoklavieren können Sie die gelieferte Schutzkappe
aufstecken oder den Stecker mit Alufolie umwickeln.
2. Nach dem Autoklavieren und Aufstellen des Kulturgefäßes am Arbeitsplatz
bzw. vor Prozessstart schliessen Sie die Elektrode am Mess- und Regelsystem an.
Bei Bioreaktoren mit mehreren Kulturgefäßen (BIOSTAT® Bplus Twin, Qplus,
B-DCU) beachten Sie, welches Messverstärker-Panel dem jeweiligen Kulturgefäß
zugeordnet ist.
3. Stellen Sie die pH-Mess- und Regelparameter ein t Dokumentation zum Messund Regelsystem.
4.3.1.5 Sonstige Hinweise
y Um mögliche Einflüsse durch die Hitze oder das Kulturmedium beim Autoklavieren auf das Messverhalten der pH-Elektrode berücksichtigen zu können, läßt sich
die pH-Elektrode im Prozess nachkalibrieren t „Funktion
Nachkalibrierung |Recalibration, Mess- und Regelsystem“.
4.4 pO2-Sensoren
Der Gelöst-Sauerstoff wird als Sauerstoffpartialdruck pO2 mit sterilisierbaren pO2Sensoren gemesssen. Die pO2-Sensoren arbeiten nach dem polarographischen Prinzip.
Sie bestehen aus einer Ag-Anode und einer Pt-Kathode, die eine gasdurchläßige Polymermembran von der Messlösung trennt. Ein Elektrolyt mit definierter Schichtdicke
zwischen Membran und Kathode verbindet Anode und Kathode leitend. Bei geeigneter Polarisationsspannung wird der durch die Membran diffundierende Sauerstoff
vollständig an der Kathode reduziert. Die chemische Reaktion erzeugt einen elektrischen Strom im mA-Bereich, der proportional zum Sauerstoffpartialdruck in der
Messlösung ist.
Die Permeabilität der Membran ist temperaturabhängig, wobei der Sensorenstrom
um ca. 3% pro °C steigt. Diesen Temperatureffekt kompensiert ein in der Elektrode
integrierter Thermistor.
Sonden und Sensoren
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