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Taurus 145 bis 290
19 Betriebsstörungen
19.1 Unverbrannter Brennstoff in der Asche
1.) Falsche Messergebnisse der Lambdasonde; möglicherweise verursacht durch Undichtheiten in den Kesseltüren.
2.) Mehr Verbrennungsluft benötigt; den Sauerstoffanteil erhö-
hen.
3.) Einstellungen kontrollieren, bei Bedarf nachstellen, siehe Abschnitt 10.
19.2 Kessel mit Ruß angeschwärzt
1.) Falsche Messergebnisse der Lambdasonde; möglicherweise verursacht durch Undichtheiten in den Kesseltüren.
2.) Lambdasonde verschmutzt; säubern.
3.) Einstellungen kontrollieren, bei Bedarf nachstellen, siehe Abschnitt 10.
19.3 Display schwarz
1.) Keine Stromversorgung; Sicherungen im Stromkasten unter-
suchen.
2.) Motorschütz hat ausgelöst; schwarzen Taster drücken.
3.) Thermische Ablaufsicherung hat ausgelöst; wieder aktivieren.
4.) Der Systemdruck ist zu niedrig; Wasser nachfüllen.
Betriebsstörungen
19.6 Rückbrand
Wurde das Thermoventil der Schnecke aufgrund eines Rückbrandes aktiviert, muss vor erneutem Start die Schnecke vom feuchten
Brennstoff gereinigt werden. Dies funktioniert am einfachsten,
indem man die vier Bolzen abschraubt und den Motor vorsichtig
ein Stück zu sich zieht. Während eine andere Person die OPSTARTTaste drückt, hält man den Motor fest; dieser wird sich dann langsam aus dem Schneckenrohr herausschrauben. Das Rohr kann
jetzt gereinigt werden, anschließend Getriebemotor und Schnecke
wieder montieren.
Sollte es wiederholt zu Rückbränden kommen, ist die Pausenzeit
nachzustellen, sie Abschnitt 6.5. Ebenso ist sicherzustellen, ob
si tatsächlich ein Zugregler im Schornstein montiert ist; dies ist
ebenfalls sehr entscheidend zur Vorbeugung von Rückbränden.
Nach der Montage darf nicht vergessen werden, das Thermoventil
und die zugehörige Öffnung auf Verschmutzungen zu überprüfen.
19.7 Schlacke
Am Übergang zwischen Schneckenrohr und Brennerkopf kann sich
Schlacke ansammeln. Das kann die Ursache für eine Blockade
der Schnecke sein. Der Brennstoff wird zunehmend zusammengepresst und schließlich so hart, dass die Schnecke ihn nicht mehr
eintragen kann. In diesem Fall muss das Schneckenrohr in den
Ecken gereinigt und festgebrannte Schlacke entfernt werden, damit die Schnecke wieder laufen kann.
Bei starker Schlackenbildung, z.B. bei Heizung mit Getreide, kann,
wie schon zuvor erwähnt, etwa 1-2 % Kalk zugesetzt werden.
5.) Durchgebrannte Sicherung der in Schalttaffel; kontaktieren Sie unseren Service.
19.8 Unangenehme Rauchentwicklung
6.) Silodeckel nicht vollständig geschlossen; Tür korrekt schließen.
Bildet sich eine erhöhte Menge an Rauch im Kessel oder beim
Öffnen der Inspektionstür, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass
der Kessel gereinigt werden muss.
7.) Silodeckel ist geschlossen aber Türschalter defekt; kontaktie-
ren Sie unseren Service.
19.9 Kondenswasser im Abgassystem
19.4 Gebläse läuft nicht
1.) Durchgebrannte Sicherung der in Schalttaffel; kontaktieren Sie unseren Service.
19.5 Schnecke läuft nicht
1.) Von der Schalttafel ertönt ein Summen; die Stopp-Taste der Schnecke für die Schnecke ist aktiv und kann mit Druck auf START SNEGL wieder eingekuppelt werden.
2.) Der Motor brummt; die Schnecke sitzt fest, ein Fremdkörper oder feuchter Brennstoff blockiert die Schnecke. Abmontieren und Schneckenrohr reinigen.
Sollte sich Kondenswasser in den Rohren sammeln und sogar von
den Verbundstellen tropfen, sollten die Rohre gedämmt werden. Das
trägt wesentlich zur Verlängerung ihrer Lebensdauer bei. Weiters
deutet Kondensation in den Rohren auf zu niedrige Kesseltemperatur hin. Die Vorlauftemperatur sollte höher eingestellt werden,
um dem entgegen zu wirken. Der oben erwähnte Zugregler sorgt
für eine bessere Durchströmung des Schornsteins und ist daher
auch für die Trockenhaltung des Rauchgassystems erforderlich.
Bei der Verwendung von Stückholz kann sich Kondenswasser bilden, wenn der Wärmebedarf zu klein ist. Durch eine sehr schlechte Verbrennung kann ebenso Kondensation auftreten.
Modelländerungen vorbehalten.
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