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XX XX presso bean Installation & Wartung Fachpartner / Techniker Ausgabe 1 von 01/2007 Software Version: Version XX OCED – 1 A 12.02.2007 Provisorische Version XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Leicht und einfach die cremige Milchzubereitung. Mit unserem automatischen Latte-Aero-Mixx. 70% aller Kaffee-Spezialitäten enthalten aufgeschäumte Milch. Mit unserem neuen Latte-Aero-Mixx haben wir die Milchaufschäumung und Hygiene kinderleicht gemacht. • • • • • Vergessen sind komplizierte Dampfdüsen, Milchspritzer und offene Milchtüten. Vorbei sind Hygieneprobleme, Reinigen von Schläuchen, ständiges Nachfüllen. Mit Latte-Aero-Mixx gewinnen Sie automatisch Sicherheit, Sauberkeit und Frische. Die benötigte Milch wird bei jedem Bezug garantiert frisch zubereitet. Sie erhalten durch das Latte-Aero-Mixx-System ein leichtes, feinporiges und dichtes CappuccinoHäubchen. Cremig, rund und voll im Milchgeschmack. Wie funktioniert der Latte-Aero-Mixx? Das Konzept stammt von den italienischen Cafébar-Spezialisten, den Bariste. Zum cremigen Geschmackserlebnis von Milch-Mix-Getränken (Milch-Shakes) benutzen diese Gastro-Profis hochtourige Mixersysteme. Unser automatisches Latte-Aero-Mixx-System arbeitet mit 16.000 Touren-Mixern, die zusammen mit Sauerstoff ein cremiges Erlebnis garantieren. Natürliche Basis ist 100%ig33e Qualitätsmilch in Form von hochwertigem Gastronomie-Milchpulver*. Mit gefiltertem und 85°C heißem Wasser wieder verflüssigt, wird die Milch dann im Latte-Aero-Mixx-System auf Touren gebracht. Das Mengenverhältnis herkömmlicher Milch zu Milchpulver garantiert 10fache Zeiteinsparung durch weniger Aufwand. Kein Besorgen, Befüllen, Reinigen und Bevorraten. Auch Kühlschränke zur Milchbevorratung sind nicht mehr nötig. Ein feinporiges, milchiges Geschmackserlebnis. Ein rundum gelungener Latte Macchiato. Ca. 10g Milchpulver ergeben ein Glas cremige Milch. Eine ContainerFüllung ist ausreichend für ca. 50 Cappuccini. *Rohmilch kurz erhitzt, schonend konzentriert und direkt sprüh- oder gefriergetrocknet (Wasserentzug). 01.01.2007 2 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte (vor der Geräteinbetriebnahme) Beschaffenheitsbeschreibung Wartungscheckliste Technische Daten Typenschild Sicherheitshinweise Gefahrenhinweise Sicherheitsvorrichtungen Bitte beachten Accessoires Gerätekonfiguration Wahlmöglichkeiten 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 2. Automaten-Bauteile Übersicht Vorderseite Rückseite Produktbehälter, Mischeinheit und Brüher 2.1 2.2 2.3 3. Auspacken, Aufstellen & Inbetriebnahme Hinweise für die Installation Aufstellung Geräteinbetriebnahme Festwasseranschluss Stromanschluss Die Erstinstallation 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 4. Programmierung Die 2 Arten der Programmierung Programmierung starten Programmierung beenden Programmierung - Übersicht Einstellwerte / Parameter Dosierliste 130 ccm Standard Dosierliste 130 ccm Std / 200 ccm Latte Macchiato Direktwahl 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7 5. Programmierung mit FlashCard FlashCard – eine echte Arbeitserleichterung FlashCard - Zubehör FlashCard – Geräte-Updates durchführen FlashCard – Geräte-Daten auf die FlashCard laden FlashCard – Merk-Dir-Das 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 6. Diverse Geräte-Technik im Detail Dosierung - Produkt- und Wasserlaufzeiten Dosierung – die Direktmahlung Mahlgrad Justierung Micro-Brüher - Ein- / Ausbau Micro Brüher - Reinigung Micro Brüher – auf Kaffeemenge einstellen Wasser und Filter - die Wasserqualität Wasser und Filter - der Wasserfilter Wasser und Filter - Wasserkreis-Teilebeschreibung Wasserkreislauf Schema Erste Hilfe – Störmeldungen 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 6.7 6.8 6.9 6.10 6.11 7. Benutzeraufgaben und –pflichten Allgemeine Reinigungshinweise Tägliche Reinigung Wöchentliche Reinigung Monatliche Reinigung Gerät außer Betrieb nehmen 01.01.2007 3 7.1 7.2 7.3 7.4 7.5 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte 1.1 Beschaffenheitsbeschreibung Die Beschaffenheit der Maschine ist nur für die Produktion mit automatengerechten Kaffee-, Kakao-, Tee- oder sonstigen Getränkeprodukten konzipiert. Der typische Einsatz ist für die Kunden-, Gäste- und MitarbeiterVersorgung. Die Installation, Befüllung und Reinigung erfolgt nach den Maßgaben dieser Bedienungsanleitung durch von servomat steigler nachweislich geschultem Personal des Fachpartners. Beim Wechsel der Kaffee- oder Produktqualität, ist eine Neujustierung durch den servomat Fachpartner Voraussetzung. Der Aufstellplatz ist vorgesehen für trockene, geschlossene Räume ohne extreme Umwelteinflüsse (z. B. starke Vibration). Die Größe, Kapazität und der damit verbundene Befüllungs-/Reinigungsund Serviceaufwand sieht Umsätze für das Modell XX von täglich bis zu 50 Portionen vor, maximal 36000 Portionen in 24 Monaten. Wenn ungeschultes Personal das Gerät befüllt und reinigt, ist eine umfängliche Einweisung durch den servomat Fachpartner nachweislich nötig. Bei mutwilliger Beschädigung oder unsachgemäße Behandlung (z. B. Manipulationsversuchen mit Münzen, Wertmarken, bargeldlosen Zahlungsmitteln) ist die Haftung für Mängel ausgeschlossen. Verschleißteile, sind Teile die einem natürlichen Verschleiß unterliegen oder über eine natürlich begrenzte Lebensdauer verfügen. Diese Teile können während der Verjährungsfrist für Mängelansprüche von 24 Monaten ausfallen, ohne dass im juristischen Sinne ein Mangel vorliegt. Folgende Teile sind hierunter einzuordnen: O-Ringe/Leuchtmittel/V-Ringe/ Mahlscheiben /Mixermotoren/ Ventile und Wasserheizungen bei Verkalkung. Der Einsatz von Wasserenthärtern/-Filtern, wie z. B. BRITAWasserfilter an Aufstellorten mit mehr als 9° Grad deutscher Wasserhärte ist dringend empfohlen. Wesentliche Funktionen unserer Kaffeemaschinen stehen in direktem Zusammenhang mit wasserführenden Teilen, wie z. B. Ventile, Boiler, Heizungen. Regelmäßigen Wartungen sind lt. beigefügter Check-Liste (mindestens 2 x pro Jahr, jedoch alle 5000 Portionen) durchzuführen. Bei der Durchführung dieser Wartungen sind Verbrauchsteile zur Gesamtfunktionserhaltung lt. beigefügter Check-List auszutauschen. Die Reinigungs- und Hygienevorschriften dieser Bedienungsanleitung sind zu beachten um ein mangelfreie Funktion unserer Maschinen zu gewährleisten. Innerhalb der 24-monatigen Herstellergarantie können Garantieansprüche gegenüber dem Vorlieferanten/Hersteller nur durch erbrachte Servicenachweise geltend gemacht werden. Beimerstetten, den 01.02.2007 Copyright. © Servomat Steigler, Vertriebs- und Beratungs GmbH 01.01.2007 4 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte 1.2 Wartungscheckliste Folgende Arbeiten müssen im Rahmen der Wartungsvorschrift durchgeführt werden: Was muss gemacht werden? Wasserfilterpatrone Festwasser tauschen Welche Teile? Festwasseranschluss Boiler ausbauen und reinigen, ggf. entkalken und Dichtungen erneuern Temperaturfühler reinigen ggf. entkalken Ventilblock ausbauen und reinigen ggf. entkalken Plunger von allen Auslassventilen erneuern Mahlwerk reinigen und Mahlscheiben erneuern Boiler Ventilblock Mahlwerk Brüher ausbauen und reinigen Siebe und O-Ringe Stempel erneuern Mischschale ausbauen und reinigen O-Ring Mixerflansch erneuern V-Ring Mixermotor erneuern O-Ring Buchse Mischschale erneuern Mixerscheibe erneuern Mixermotor überprüfen, ggf. tauschen Ventilator ausbauen und reinigen Lüfterkanal ausbauen und reinigen Lüfterschlauch ausbauen und reinigen Produkte überprüfen, ggf. Produktbehälter reinigen Produktrutschen reinigen Tropfschale und Kaffeesatzbehälter reinigen alle Wasser- und elektrische Steckverbindungen prüfen Wasser- und Produktdosierungen überprüfen Mahlgrad Kaffee überprüfen ggf. nachstellen Temperatur Boiler und überprüfen. Brüher Mixereinheit Ventilator Produktbehälter Tropfschale und Kaffeesatzbehälter Wasser- und elektr. Steckverbindungen Dosierung Temperatur und Funktion Endkontrolle und Probelauf ggf. Münzannahme 01.01.2007 5 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte 1.3 Technische Daten Maße Gewicht Elektr. Anschluß Transformator Boiler Temperaturregelung Produktmotor Mixermotor Ventile Festwasseranschluß Sonstiges Bohnenbehälter Kakaobehälter (schmal) Milchbehälter Höhe ………………………………………………………………………... Breite ……………………………………………………………………….. Tiefe ………………………………………….………………..……….…… Leer ………………………………………………………….……………… Voll …………………………………………………….……………………. Elektrische Anschlusswerte ………………….…………………………… Leistungsaufnahme max. ……………………….………………………… Primär …………..………………………………….……………………….. Sekundär …..………………………………….……………………………. Heizelement Leistung ………………………………………….………….. Fassungsvermögen ……………………………………….………………. Aufheizzeit …………………………………………….……………………. elektronisch ……………………………………………………………..…. Versorgungsspannung …………………………………………………… Laufgeschwindigkeit ………………………………………………………. Versorgungsspannung …………………………………………………… Laufgeschwindigkeit ………………………………………………………. Versorgungsspannung …………………………………………………… Wasserleitungsdruck ……………………………………………………… Anschluß …………………………………………………………………… 555 mm 300 mm 455 mm 24 kg Ca. 27 kg 230 V 50Hz 16A 1350 VA 230 V (schwarz) 24 V (blau) 90 VA – 100 VA, 8,5 V (rot) 10 VA 1350 VA 0,25 l ca. 5 Minuten PTC Fühler 24 V DC 85 Upm 24 V DC 2.400 Æ 16.000 Upm 24 V DC 1 Æ 8 bar 3/8“ oder 3/4“ Außengewinde FlashCard Programmierung mit PC-Software ………………………. Fassungsvermögen ………………………………………………………. ca. 0,6 kg * Fassungsvermögen ………………………………………………………. ca. 0,9 kg * Fassungsvermögen ………………………………………………………. E/1: ca. 0,6 kg * E/2: ca. 1,2 kg * * Bitte beachten Sie, dass Gewichtsangaben produktspezifisch sind und hier lediglich Anhaltswerte darstellen. Nicht alle Produkte einer Produktgruppe haben das gleiche, spezifische Gewicht. ÜBEREINSTIMMUNGSERKLÄRUNG Rhea Projects S.p.A. erklärt, dass dieser Automat nach der Richtlinie und Sicherheitsnormen geplant und hergestellt worden ist: 01.01.2007 6 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte 1.4 Typenschild Das Typenschild ist ein wichtiges Informations-Etikett. Für Ersatzteilbestellungen bitte immer Gerätetyp und Gerätenummer angeben. Das Typenschild befindet sich an der inneren rechten Geräteseite. Das Typenschild wird wie folgt definiert: Rheaprojects Rhea Projects S.P.A Via Trieste, 49 I - 21042 Caronno P.Iia (VA) Italia Società del Gruppo Rhea Vendors Modello : Codice: Matricola: XX E/2 230 AA 230 V ~ 50 / 60 Hz 1350 W 0,1-0,8 Mpa D19106B021040 06500961 Herstellerdaten Gerätedaten Gerätenummer Geräte –Typ XX Modell Ausführung E = Bono 2 = Anzahl InstantProduktbehälter Dieses Handbuch ist Bestandteil des Gerätes und muss immer zum Nachschlagen in der Nähe der Maschine bereit liegen, bis zur Entsorgung des Gerätes Falls Sie das Handbuch verlegen oder beschädigen sollten, müssen Sie dem Hersteller für eine Nachbestellung die Identifikationsdaten, die Sie auf dem Typenschild des Gerätes finden, mitteilen. 01.01.2007 7 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte 1.5 Sicherheitshinweise Dieses Gerät wurde unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte gefertigt. Dennoch dürfen mit der selbstständigen Aufstellung und Bedienung der Automaten nur Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, betraut werden. Geeignet ist nur, wer durch fachliche Ausbildung und Erfahrung im Umgang mit solchen oder ähnlichen Automaten qualifiziert ist, sowie einschlägige Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennt und daher Gefahren erkennen und abwenden kann. Vor allen Instandsetzungsarbeiten unbedingt Netzstecker ziehen Dieses Gerät wurde gemäß folgender europäischen Sicherheitsvorschrift entwickelt: EN 60 335 – 1 ” Sicherheit elektrischer Haushaltsgeräte und ähnlicher Geräte”. 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte 1.6 Gefahrenhinweise Achtung: an diesem Gerät befinden sich heiße Teile. Die Temperatur kann an bestimmten Geräteteilen mehr als 90°C betragen. Nehmen Sie das Gerät nie mit defekter Zuleitung in Betrieb. Das Gerät nie ins Wasser tauchen Zur Reinigung des Gerätes ohne Reinigungsprogramm stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen Kinder nie unbeaufsichtigt mit dem Gerät arbeiten lassen 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte 1.7 Sicherheitsvorrichtungen Nachstehend aufgeführte Sicherheitsvorrichtungen sind standardisiert 01.01.2007 8 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung in der XX PB integriert: - Türkontaktschalter - Manuell geschalteter Sicherheitstemperaturbegrenzer für den Boiler - Zeitgesteuerter Schutz für die Pumpe - Zeitgesteuerter Schutz für den Getriebemotor der Kaffeebrühgruppe - Zeitgesteuerter Schutz für die Kaffeemühle - Sicherung Brüher nicht richtig eingebaut oder nicht vorhanden - Sicherung Kaffeebohnenbehälter nicht richtig eingebaut oder nicht vorhanden 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte 1.8 bitte beachten Leerlauf und Staudruck schadet der Pumpe Pumpe Zu beachten: Mahlwerk - Kaffeegut darf nicht zu fein gemahlen sein - Die Siebe der Brüheinheit dürfen nicht verstopft sein - kein heißes Wasser in den Wassertank füllen Es verstopft oder kann verklemmen Zu beachten: - Kaffeegut darf nicht zu fein gemahlen sein - Gerät periodisch reinigen - geeigneten Kaffee verwenden (Vending- / Automaten-Qualität) Brüher Er verstopft bei nicht durchgeführtem Reinigungsprogramm Zu beachten: - Reinigungsprogramm täglich durchführen - Siebe sorgfältig reinigen - geeigneten Kaffee verwenden (Vending- / Automaten-Qualität) 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte 1.9 Accessoires Wählen Sie aus unserer vielfältigen Auswahl feinster Accessoires wie … - Tassenwärmer - Tassen (Kaffee, Espresso) - « Coffee To Go » Becher - Zuckerstäbchen - XX PB Ersatzteilepaket - Reinigungstabletten 01.01.2007 9 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte 1.10 Gerätekonfiguration Die XX PB liefern wir werksseitig in 1 Grund-Versionen. E/2 bezeichnet eine XX mit Pressobean-Brühsystem (ganze Bohne) in der Version mit Festwasseranschluss, breitem Toppingbehälter und schmalem Chocobehälter (siehe Etikett Kapitel 1.4). XX E/2 1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte 1.11 Wahlmöglichkeiten Wahl Latte Macchiato Cappucino MoccaCino Kaffee schwarz Cafe au lait´ Choco E/2 Standard 1 2 3 4 5 6 Nummern bezeichnen die Wahltasten- / Menütastennummern. 01.01.2007 10 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 2. Automaten-Bauteile Übersicht 2.1 Vorderseite Slot FlashCard Display einfach wechselbares Produktschild Direktwahl- / Programmierungstasten Paneele Schacht für Münzgerätekit Tassentisch Tropfschale Türkontaktschalter Kaffeebohnenbehälter Produktbehälter Mahlwerk Produktrutschen Mischschale Latte-Aero-Mix Türschloß Micro - Brüher Produktauslauf Tresterbehälter 01.01.2007 11 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 2. Automaten-Bauteile Übersicht 2.2 Rückseite HinweisWarnaufkleber Ventilator Mischschale Umluft-Lüfter Netzeinschalter Gerätesicherungen WassereinlassVentil ¾ Zoll Netzanschlussbuchse CPU Zusatzplatine Umluftlüfter Absaugschlauch Produktmotoren Transformator Mixermotor Ventilator Mischschale Auslassventile Pumpe Ausgleichsbehälter Gerätesicherungen Brühermotor Boiler Einlassventil ¾ Zoll Netzanschlussbuchse 01.01.2007 12 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 2. Automaten-Bauteile Übersicht 2.3 Produktbehälter – Mischeinheit - Brüher Deckel Produktbehälter Produktbehälter 1BE Produktbehälter 2BE Rührrad Verschlussriegel Schnecke hinten Schließung Produktrutsche Produktschnecken 18er Teilung Produktrutsche Trägereinheit Mixermotor Wasserauslass Mischschale Halteclip Mixermotor Mischschale Latte-Aero-Mix Mixermotor 24 V DC Verschlußriegel O-Ring Mischschale Auslauf (bei ET ungebohrt) V-Ring Mixerscheibe Trichter O-Ring Brüherstempel Brüherstempel oben Auslaufschlauch Brüherstempel unten Brüher (9,5 Gramm) Siebträger & Filter Brühkammer Wasserzulauf mit Rändelschraube Produktauslauf 01.01.2007 13 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme 3.1 Hinweise für die Installation In geschlossenen Räumen und bei Raumtemperaturen niedriger als 5 °C ist der reibungslose Betrieb des Gerätes nicht gewährleistet. Füllprodukte sind hitze- und feuchtigkeitsempfindliche Lebensmittel. Bei einer Raumtemperatur von über 30 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 80% müssen alle Bauteile mit Lebensmittelkontakt täglich gereinigt werden. Bei der Wahl des Aufstellplatzes achten Sie bitte darauf, dass für die Bedienung, Wartung und Beschickung des Automaten ein leichter Zugang gewährleistet ist. Gerät vor Spritzwasser schützen. 3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme 3.2 Aufstellung Nach sorgfältigem Entfernen der Verpackung ist zu prüfen, ob sich der Automat in einwandfreiem Zustand befindet. Prüfen Sie, ob alle Geräteteile richtig eingesetzt sind. Die Geräteschlüssel befinden sich auf der Tropfschale. Bei der Wahl des Aufstellungsplatzes ist darauf zu achten, dass ein ebener, vibrationsfreier Boden und genügend Platz zur Bedienung vorhanden ist. Der Automat ist lot- und waagrecht aufzustellen, damit die Gerätetüre einwandfrei schließt. Der Automat darf weder Frost, Feuchtigkeit noch direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 10 cm zwischen Wand und Automatenrückwand einzuhalten. Der Automat ist mit einem Netzkabel mit Schukostecker versehen. Erforderlich ist eine mit 16A abgesicherte 230V Wechselstrom VDESchuko-Steckdose. Fremdgeräte, die an den gleichen Stromkreis angeschlossen sind und aufgrund Ihrer Beschaffenheit Spannungsspitzen auf das Stromnetz zurück geben, können den Automaten zerstören oder dessen Funktion beeinträchtigen. 01.01.2007 14 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme 3.3 Geräteinbetriebnahme Bevor Sie mit dem Installation des Automaten sind nachstehende Gegebenheiten zu überprüfen: Wasserqualität: ** ph–Wert von 6,5 bis 7,5 Gesamthärte zwischen 7° und 12° deutsche Härte (dH) Karbonathärte zwischen 3 – 4° kH Wasser ohne Verunreinigungen (Sand, Rost etc) ** Æ eventuell geeigneten Wasserfilter und/oder Wasserentkalkungsfilter zur Verbesserung der Wasserqualität in die Wasserversorgung einbringen (Kapitel 6.8). Wasserleitungsdruck: mind. 0,1 MPa bis max. 0,8 MPa (1 bar bis 8 bar) Æ bei höheren Wasserleitungsdrücken Druckminderer verwenden und auf 0,3 MPa (3 Bar) einjustieren. Stellen Sie sicher, dass in der Wasserzuleitung ein leicht erreichbares Eckventil (resp. Absperrhahn) vorhanden ist, um im Notfall die Wasserförderung zu unterbinden 3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme 3.4 Festwasseranschluß Zur Installation des Gerätes an die externe Wasserversorgung (Festwasseranschluss, Wasserpumpe) beiliegendes Wasseranschlusszubehör verwenden. Dieses besteht aus • • • 3 m PE Schlauch 2x Manometerverschraubung 3/8 Zoll 1x Winkelreduzierung von 3/4 Zoll Æ 3/8 Zoll Zusätzlich benötigt wird: (Flüssig)-Teflon oder ein anderes geeignetes Dichtmittel (lebensmittelgeeignet) Vorgehensweise: Geräteschlüssel von der Tropfschale lösen, Gerätetüre öffnen und Gerätedokumentation entnehmen Wasseranschlussreduzierung, Winkelstück und Manometer mittels Dichtmittel (vorzugsweise Teflon) verbinden Wasseranschlussreduzierung auf das Wassereinlassventil handfest aufdrehen. Manometerverschraubung 3/8 Zoll (Innengewinde) auf das Eckventil 01.01.2007 15 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung mittels Dichtmittel (Teflon) aufdrehen. PE Schlauch an Eckventil und Einlassventil Gerät anbringen Eckventil öffnen und Dichtheit des Wasserzuleitung überprüfen Mehr Infos über „Wasser und Filter“ erhalten Sie ab Kapitel 6.7. 3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme 3.5 Stromanschluss Netzanschlussleitung an das Stromnetz anschließen Der Türkontaktschlüssel befindet sich innwandig im SchlüsselClip (Pfeil) Netzschalter an Geräterückseite auf „ON“ schalten Türkontaktschlüssel in den Türkontaktschalter stecken und durch 90° Rechtsdrehung in der Schlüsselaufnahme fixieren. Bitte beachten Sie … 1.3 Technische Daten Æ elektrischer Anschluss 3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme 3.6 Die Erstinstallation Das Gerät ist eingeschaltet. Im Display erscheint der Herstellername mit Fertigungsdatum des Gerätes Nach kurzer Zeit wechselt die Displayinformation automatisch. Im Display werden Gerätebezeichnung, Softwarebezeichnung und Softwarestand (Datum) aufgezeigt. 01.01.2007 16 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Nach kurzer Zeit wechselt die Displayinformation automatisch. Im Display erscheint „bitte warten“. Das Gerät macht einen InitialisierungsCheck und … … meldet „füllt Wasser“. Nacheinander werden der Ausgleichsbehälter und der Boiler mit Wasser befüllt. Wassersonden im Boiler und die Schwimmer / Schwimmerschalter-Kombination im Ausgleichsbehälter lassen beim Erreichen der geforderten Wasserstände … … das Gerät aufheizen. Im Display erscheint „bitte warten, Temperatur“. … nun ist der geeignete Zeitpunkt, um die einzelnen Produktbehälter zu befüllen. Bei geöffneter Gerätetüre den Gehäusedeckel anheben und entweder (1) die Produktbehälter im Gerät befüllen oder (2) Produktbehälter durch leichtes Anheben aus dem Gerät heraus nehmen und befüllen. Im Anschluss die Verschlussriegel der Produktrutschen öffnen. Beim Erreichen der Temperatur schaltet das Gerät in den Betriebsmodus (Verkaufsbereit-Modus), zeigt im Display fortan alternierend die z.B. eingestellte Meldung „Tasse unterstellen Probieren Sie mal Latte Macchiato“. Das Gerät ist nun betriebsbereit und mit einer Servomat-Standard-Getränke-Rezeptur versehen. Standarddaten sind Daten, die einen ermittelten Mittelwert darstellen und als Ausgangspunkt für eine Getränkezubereitungsrezeptur geeignet sind und nahe am Ideal liegen. Zum Erreichen des Bestmöglichen Ergebnisses ist eine Nachdosierung unumgänglich. Je nach Produktlieferant unterscheiden sich die Dosiermengen und –gewichte der jeweiligen Produkte. 01.01.2007 17 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 4. Programmierung 4.1 Die 2 Arten der Programmierung Wie auch bei allen anderen Servomat Kaffeeautomaten haben Sie mit der XX die Möglichkeit, sowohl direkt über die Menüwahltasten (im Programmierungsmodus = Programmierungstasten), als auch via FlashCard auf die Programmierung des Automaten einzugreifen. Die Programmierung der Automatensteuerung ist möglich über … - Wahltasten (nächstes Kapitel 4.2) - FlashCard (ab Kapitel 5.1) 4.2 Programmierung starten Öffnen Sie die Gerätetüre und drücken Sie die „PROGRAMMIERUNGS-TASTE am unteren Deckel-Innenteil (s.Pfeil) Der Automat wechselt vom Verkaufsmodus in den Programmierungsmodus Im Display erscheint alternierend (Bild) … Durch drücken der jeweiligen Nr. am Bedienfeld gelangen Sie in die gewählte Menügruppe 1 = Programmierung (nur für Servicetechniker oder autorisiertes Fachpersonal): Einstellungen der Getränkerezeptur 2 = Zähler: Verkaufsdatenzähler aufrufen 3 = Freiverkauf 4 = Spülung (für Bediener): Spülprogramme für die tägliche, wöchentliche und monatliche Reinigung 5 = Zähler Service: (für Bediener, Servicetechniker oder autorisiertes Fachpersonal) Entgegen der Menüs 2 bis 5 ist das Menü 1 (Programmierung) mittels eines Codes durch unbefugte Benutzung gesichert. In diesem Fall werden Sie zur Eingabe Ihres Autorisationscodes gebeten. Code XX PB (E/2) Code XX pressobean: 8-7-6 Die Elektronik quittiert Falscheingaben durch automatisches Beenden der Programmierung. Der Automat kehrt zurück zum Verkaufsmodus. Sie sind nun im Menü PROGRAMMIERUNG und haben den uneingeschränkten Zugriff auf alle Parameter (Einstellwerte wie Wasser- und Produktlaufzeiten etc.). Ausführliche Parameterbeschreibung erhalten Sie im Kapitel DOSIERLISTE 4.6 Æ 4.8. Um diese aufzurufen müssen Sie wie folgt NAVIGIEREN. 01.01.2007 18 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Taste 1/6: navigieren Sie innerhalb der Hauptmenügruppen Taste 2/3: navigieren Sie innerhalb des jeweiligen Untermenüs des gewählten Hauptmenüs und wählen Sie den Einstellwert aus Taste 4/5: Einstellwert / Zeitwert verändern Taste PROG: ggf. Probedosierung direkt in der Programmierung (Test) bitte stets ein geeignetes Messgefäß unter den Produkt- oder Wasserauslauf geben. Mischschale oder Brüher sind ggf. vorab zu entnehmen. Alle geänderten Einstellwerte werden zwingend erst nach Beendigung des Untermenüs und nach erfolgter „ordentlicher“ Beendigung der Programmierung abgespeichert (s. Kapitel 4.3). Sollten Sie die Programmierung durch ziehen des Netzsteckers, durch lösen des Türkontaktschlüssels oder durch „Ausschalten“ durch Betätigung des Netzschalters beenden (ohne PROG-Taste), gehen alle bis dahin eingestellten Einstellwerte verloren. Das Gerät hat keine Änderungen übernommen. 01.01.2007 19 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 4.3 Programmierung beenden Sie befinden sich in der Programmierungsroutine und wünschen die Programmierung zu beenden und die geänderten Einstellwerte (Parameter) abzuspeichern. Drücken Sie die Taste 1, danach die Programmierungstaste (Pfeil), um aus dem Programmierungsmodus in das Verkaufsprogramm zu gelangen Im Display erscheint nun „ENDE Programmierung“ ca. 2 Sekunden lang, gefolgt von der Standard-Anzeige „Tasse unterstellen“. Der Automat befindet sich nun im Verkaufsmodus und hat alle Änderungen abgespeichert. 4. Programmierung 4.4 Programmierung - Übersicht Durch Drücken der Programmierungstaste „P“ und Eingabe des Codes gelangen Sie in den Programmiermodus. Mit den Wahltasten … können Sie … „1“ und „2“ Æ einzelne Menügruppen auswählen „2“ und „3“ Æ in der Menügruppe bewegen und Parameter (Einstellwert) auswählen „4“ und „5“ Æ Parameterwert verändern / auswählen „PROG“ Æ Probedosierung (abhängig vom Parameter) „P“ 1/6 2/3 4/5 Wert ändern / Bereich Standard Programmierung Code eingeben 4 pressobean = 8-7-6 Wahl -1Wahl -2Wahl -3Wahl -4Wahl -5Wahl -6- 01.01.2007 Kapitel 4.2 s. Dosierliste s. Dosierliste s. Dosierliste s. Dosierliste s. Dosierliste s. Dosierliste 20 4.5-W1, 4.6 Æ 4.7 4.5-W1, 4.6 Æ 4.7 4.5-W1, 4.6 Æ 4.7 4.5-W1, 4.6 Æ 4.7 4.5-W1, 4.6 Æ 4.7 4.5-W1, 4.6 Æ 4.7 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A Bedienungsanleitung Preise * Preis -1Preis -2Preis -3Preis -4Preis -5Preis -6- 00 Æ 999 00 Æ 999 00 Æ 999 00 Æ 999 00 Æ 999 00 Æ 999 00 * 00 * 00 * 00 * 00 * 00 * 4.5-PN1 4.5-PN1 4.5-PN1 4.5-PN1 4.5-PN1 4.5-PN1 Preise Happy * Preis -1Preis -2Preis -3Preis -4Preis -5Preis -6- 00 Æ 999 00 Æ 999 00 Æ 999 00 Æ 999 00 Æ 999 00 Æ 999 00 * 00 * 00 * 00 * 00 * 00 * 4.5-PH1 4.5-PH1 4.5-PH1 4.5-PH1 4.5-PH1 4.5-PH1 Münze * Münze –AMünze –BMünze –C- 00 Æ200 00 Æ200 00 Æ200 05 €-Cent * 10 €-Cent * 20 €-Cent * 4.5-M1 4.5-M1 4.5-M1 Münze –DMünze –EMünze –FMünze –GMünze –HMünze –IMünze –JTemperatur Boiler / Temperaturerhöhung Temporäre Temperatur in SEK. 0 – 10 SEK. Verschiedene Automat Nr. A Automat Nr. B Information Nr. Zahlungssystem Sing - / Multi -Vend Autoerkennung MDB Achtung: nicht im Display sichtbar Autoerkennung Frei Laufzeit Lüfter min Frei Dezimalzahl Erste Installation Tuning Mahlwerk Diagnostik Temperatur Anzeige Frei Frei Verkaufsdaten Zähler Gesamt Zahler Periode Frei Zähler Euro Periode Zähler Test Zähler Test Periode 01.01.2007 12.02.07 00 Æ200 00 Æ200 00 Æ200 00 Æ200 00 Æ200 00 Æ200 00 Æ200 50 €-Cent * 100 €-Cent * 100 €-Cent * 00 €-Cent * 00 €-Cent * 00 €-Cent * 00 €-Cent * 4.5-M1 4.5-M1 4.5-M1 4.5-M1 4.5-M1 4.5-M1 4.5-M1 0°C Æ 85°C 80 4.5-T1 0 Æ 9999 0 Æ 9999 0Æ7 (SPI Sing) (SPI Multi) - 00 00 0 Achtung: nicht aktiv - 4.5-V1 4.5-V1 4.5-V2 - 0 Æ 10 0Æ3 0, 1 +30% Æ -30% 01 2 0 = Erstinstallation mahlwerksabhängig 4.5-V5 4.5-V7 4.5-V10 4.5-V12 1=Ja - 0 - 4.5-D1 - 0 4.5-Z1 0 0,00 * 4.5-Z2 4.5-Z4 4.5-Z5 nicht löschbar 4=löschen 4=löschen nicht löschbar 4=löschen 21 - 4.5-Z6 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Zähler Frei Kanne Zähler Frei Kanne Periode Bar Verkauf Bar Verkauf Periode Bar Verkauf Stück Bar Verkauf Stück Periode Kasse Gesamt Kasse Gesamt Periode Frei Frei Frei Frei Karte Verkauf Karte Verkauf Periode Zähler Wahl 1 Zähler Wahl 2 Zähler Wahl 3 Zähler Wahl 4 Zähler Wahl 5 Zähler Wahl 6 Zähler Happy Hour Wahl 1 Zähler Happy Hour Wahl 2 Zähler Happy Hour Wahl 3 Zähler Happy Hour Wahl 4 Zähler Happy Hour Wahl 5 Zähler Happy Hour Wahl 6 Zähler Wahl 1 Frei/Ka Zähler Wahl 2 Frei/Ka Zähler Wahl 3 Frei/Ka Zähler Wahl 4 Frei/Ka Zähler Wahl 5 Frei/Ka Zähler Wahl 6 Frei/Ka Bedienungsanleitung Nicht aktiv Nicht aktiv 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4=löschen 4.5-Z11 4.5-Z11 4.5-Z11 4.5-Z11 4.5-Z11 4.5-Z11 4.5-Z11 4.5-Z11 4.5-Z11 4.5-Z11 4.5-Z11 4.5-Z11 4.5-Z12 4.5-Z12 4.5-Z12 4.5-Z12 4.5-Z12 4.5-Z12 Uhrzeit Uhrzeit z.B. 16:37 aktuelle Uhrzeit Tag z.B. 23 aktueller Tag Wochentag z.B. Mo aktueller Wochentag Monat z.B. 03 aktueller Monat Jahr z.B. 06 aktuelles Jahr Happy Hour Ein F1* z.B. 06:15 00:00 Happy Hour Aus F1* z.B. 18:00 00:00 Happy Hour Ein F2* z.B. 18:00 00:00 Happy Hour Aus F2* z.B. 18:00 00:00 Happy Hour Ein F3* z.B. 18:00 00:00 Happy Hour Aus F3* z.B. 18:00 00:00 ------ wie 4.5-U6/7 * für Zeitspannen F1, F2, F3 Wochentage -------Ein Mo Aus So 00:00 Aus Mo Aus So 00:00 --------------------- wie 4.5-U12/13 für alle Wochentage ------------------Kilowattstunden (KWh) 0.0 Fehlermeldungen n.1 AUS 06 A …… n.20 AUS == = Zähler Service Zähl.Wasserfilt Zähl.Brüher Zähl.Kaffeesatz 19:05 09-01-2006 (Bsp.) 4=löschen ==:== == - == - ==== (Bsp. kein Eintrag) [ 00] [ 00] [ 00] 0 0 0 4.5-U1 4.5-U2 4.5-U3 4.5-U4 4.5-U5 4.5-U6 4.5-U7 4.5-U7 4.5-U7 4.5-U7 4.5-U7 4/5 ändern, PROG übernehmen 4/5 ändern, PROG übernehmen 4/5 ändern, PROG übernehmen 4.5-U8 4.5-U9 4.5-U10 4.5-F1 4.5-F1 4.5-ZS1 4.5-ZS2 4.5-ZS2 Zähler 01.01.2007 22 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Alle Zähler unter „Verkaufsdaten“ (Kapitel 4.5-Z1 Æ Z12) werden nacheinander im Abstand von ca. 3 Sekunden über das Display ausgegeben. Zähler können nicht gelöscht sondern nur betrachtet werden. Abbruch der Anzeige durch PROG-Taste. Freiverkauf Verwenden Sie das RFID Kartenmodul und/oder einen Impulsgeber und haben Sie Preise in der Gerätesteuerung hinterlegt, können Sie hier den FREIVERKAUF eingeben. Spülung Starten Sie das Spülprogramm für die tägliche, wöchentliche und monatliche Reinigung (Kapitel 7). 4.5-Z1 Æ 4.5-Z12 4.5-FREI1 4.5-SPÜE1 1 = Brühergruppe, 2 = Teewasser, 3 = Instant (Mischschale), 4 = Auto (komplette Spülung) Zähler Service Verweist auf Kapitel 4.5-ZS1-3 im Ordner PROGRAMMIERUNG, jedoch ohne Änderungsmöglichkeit der Rahmeneckdaten (Portionen, Mengen etc). Mittels Menütaste 8 sind die Rückwärtszähler wieder auf den Endwert zu setzen. 01.01.2007 23 4.5-ZSERV1 4.5-ZS1Æ4.5-ZS3 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 4. Programmierung 4.5 Einstellwerte / Parameter Servomat-Kenner sehen den Strukturbaum der Programmierung und erkennen die geräteübergreifende und immer gleich bleibende Servomat-Programmstruktur. Die Programmstruktur ist bei allen Servomat-Geräten im Wesentlichen gleich und sollte auch hier bei XX eingesetzt werden. Unrelevante Parameter werden in dieser Softwareversion noch nicht ausgeblendet, werden aber in dieser Anleitung als „inaktiv“ oder „optional“ gekennzeichnet. Deshalb sind Parameter, Daten, Einstellmöglichkeiten und Anzeigen stets kritisch zu betrachten !!! Wahl „Wahl xxx“ kennzeichnet eine Menüwahltaste (1 Æ 6), hinter der individuell die unter Kapitel 4.6, 4,7 oder aufgeführte Dosiertabelle aufzeigt wird. Ca. 30 Parameter pro Menütaste (180 für 6 Wahlen) sind alleinig für die Getränkerezeptur in Verwendung. Haben Sie schon über den Einsatz der FlashCard-Technologie nachgedacht? 4.5-W1 Wahl 1 Æ 6 Preise * Bestimmen Sie den normalen Verkaufspreis des jeweiligen Produktes (Wahl 1 Æ 6) in €-Cent. Einstellbereich von 00 Æ 999. Als Standard ist 00 gewählt (Freiverkauf). Haben Sie einen Preis hinterlegt, zeigt dies Ihnen das Gerät über eine Display-Ausgabe nach einer Produktwahl an. Beispiel: „Preis: 60“ 4.5-PN1 * Preis 1 Æ 6 Preise Happy * Bestimmen Sie den Happy-Hour-Verkaufspreis des jeweiligen Produktes (Wahl 1 Æ 6) in €-Cent. Einstellbereich von 00 Æ 999. Als Standard ist 00 gewählt (Freiverkauf). Haben Sie einen Preis hinterlegt, zeigt dies Ihnen das Gerät über eine Display-Ausgabe nach einer Produktwahl an. Beispiel: „Preis: 60“ 4.5-PH1 * Preis 1 Æ 6 Happy Hour bezeichnet eine Zeitperiode, in der der Verkaufspreis der jeweiligen Getränkewahl (1 Æ 6) den jeweiligen Perioden-Preis (Preis Happy 1 Æ 6) zugeordnet wird. Die Periode unter Menü UHR muss eingestellt werden. Siehe Kapitel 4.5-U1 Æ 4.5-U9. Münze * Die Parameter Münze 1 Æ 6 repräsentieren die einzelnen Preisleitungen (je Wahl 1 Preis) und werden mit Wertigkeiten belegt. Als Standard ist der €-Münzsatz von 5 €-Cent bis 100 €-Cent standardisiert hinterlegt. Diese Preisleitungen müssen mit den gleichen Werten belegt sein, auf die Ihr Impulsgeber eingerichtet ist. Desweiteren ist die Verwendung von Token / Wertmarken möglich. 01.01.2007 24 4.5-M1 * Münze 1 Æ 9 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Temperatur 4.5-T1 Temperatur Boiler Der eingestellte Wert entspricht der °C –Temperatur. Einstellbereich von 0°C (kalt, Heizung aus) bis maximal 100 °C. ACHTUNG: der Sicherheitstemperaturbegrenzer STB löst bei 120 °C aus. Fertigungs- und Messtoleranzen bedingen eine Reserve von 3°C Toleranz zwischen STB und Temperaturfühler für einen zuverlässigen Betrieb. Temperatur Standardwert: 90 °C Verschiedene 4.5-V1 Automat Nr. A Automat Nr. B Vergeben Sie Ihrem Automaten eine individuelle, frei einstellbare 4stellige Automaten-Nr A. Bei der Adaption eines 2ten Gerätes (Slave, z.Zt. nicht vorgesehen) ist diese unter Automat Nr. B einzugeben. Nutzen Sie die FlashCard Technologie in der Form, dass Sie mittels des Verkaufsdatensammelschlüssels Verkaufsdaten mehrerer Geräte auf einem Schlüssel sammeln, ist der Wert unter „Automat Nr. A“ der einzige Wert der Unterscheidung in der *.txt resp. *.csv-Datei. Bestimmen Sie die Displayanzeigen-Inhalte im Verkaufsbereit-Modus. Wählen Sie aus 4.5-V2 Information 0 - Probieren Sie Latte Macchiato (Standard) 1 - Probieren Sie mal MoccaCino 2 - Gönnen Sie sich eine kleine Pause 3 - FREI PROGRAMMIERBAR * 4 - Karte einführen 5 - Schlüssel einstecken 6 - Ich bin Verkaufsbereit 7 - Information Laufzeit des Absauglüfters Mischschale. Eingestellter Wert in Minuten. Ab Produktionsbeginn eines Getränks beginnt der Lüfter die Mischschale abzusaugen (Heißwasser Dampfbildung über der Mischschale) und läuft x-Minuten lang. Typischer Wert: 1 Æ 5 Minuten, 0 = Lüfter aus, 1 = Standard Bestimmen Sie die Tonlänge des Quittierungssignals beim Drücken der Wahl- / Menütaste. 0 = kein Tonsignal, 1.5 Sek. = maximale Tonlänge 01.01.2007 4.5-V5 Laufzeit Lüfter 4.5-V6 Zeit Signal Einstellung der Wertigkeit nach dem europäischen Münzsatz. Die Zahl beschreibt die Stellen nach dem Komma. 2 = X . XX (Euro . Cent). 4.5-V7 Dezimalzahl Alle Wasserleitungen sind ab Herstellerwerk restlos entleert. Bei der Inbetriebnahme muss jedoch Sorge getragen werden, dass die Druckpumpe nicht im Leerlauf betrieben wird und sich im Boiler Wasser befindet. Dieser Umstand bedarf bei der Inbetriebnahme einer besonderen Vorgehensweise, die durch diesen Parameter definiert wird. Achten Sie bitte darauf, dass Sie im Falle einer Maschinendeinstallation diesen Parameter wieder auf „0“ setzen. Nach dem Befüllen des Boilers und des Ausgleichsbehälters lässt die Pumpe die Wasserleitungen und sonstige Baugruppen durchspülen und mit Wasser füllen (Wasserkreise Kapitel 6.9); danach wird geheizt. Außerdem wird die Fehlermeldungsliste (Kapitel 4.5-F1, 6.11) gelöscht. Bis auf die Rücksetzung des Gesamtzählers ist das Gerät nahezu jungfräulich. Der Wert „0“ lässt diesen Vorgang starten. Ist dieser einmalige Vorgang beendet, wechselt dieser Wert automatisch von 0 auf 1. Erste Installation kann jederzeit aktiviert werden, besonders beim Wechsel des Geräte-Aufstellplatzes oder vor 4.5-V10 Erste Installation 25 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Einlagerung des Geräts zum Sicherstellen einer ordentlichen Wieder Inbetriebnahme. 0 = Erstinstallation aktiviert 1 = Erstinstallation deaktiviert Mahlwerke unterliegen natürlichen Fertigungstoleranzen. Die Förderleistung der einzelnen Mahlwerke in allen XX sollte jedoch möglichst gleich sein. Ab Werk werden alle Mahlwerke, die in die Geräte-Produktion eingebracht werden, getestet und deren Leistungsparameter bestimmt. Das an der Produktausgabe des Mahlwerks aufgebrachte Etikett informiert über den Wirkungsgrad des Mahlwerks, der hier als Parameter und Korrekturzahl eingestellt werden sollte, damit Ihre individuell ermittelten Geräteeinstelldaten (Programmierungsdaten) transportierbar bleiben und für alle XX ihre Gültigkeit behalten. 4.5-V11 Tuning Mahlwerk Die auf dem Etikett aufgezeigte Nummer mit +/- Angabe zeigt an, dass dieses Mahlwerk um die Zahl z.B. +5% schneller als die Standardmahlwerke arbeitet. Die Förderleistung ist um 5% vom Standardwert erhöht und muss reduziert werden, damit Ihre StandardGrunddaten geräteunabhängig in allen XX des Typs Pressobean eingesetzt werden können. In einer weiteren XX ist es durchaus möglich, dass hier der Wert „-10“ eingestellt ist. Auf Ihrer KDFlashCard haben Sie aber nur 1 individuelle Kunden-Getränkerezeptur ermittelt. Folgendes passiert nun … XX Nr.1: +5 Æ Die Förderleistung des Mahlwerk ist +5% höher als standardmäßig vorgegeben. Die tatsächliche Laufzeit des Mahlwerks muss deshalb um diese 5% reduziert werden. Tragen Sie +5% - also den auf dem Etikett angegebenen Wert – hier in diesem Parameter ein, und das Mahlwerk wird anstelle z.B. 8 Sekunden um den Wert 5% (also 7,6 Sekunden lang) angesteuert, obgleich in der Programmierung die Laufzeit von 8 Sekunden beibehalten und nicht verändert wird. XX Nr.2: -10% Æ Die Förderleistung des Mahlwerk ist -10% geringer als standardmäßig vorgegeben. Die tatsächliche Laufzeit des Mahlwerks muss deshalb um diese 10% erhöht werden. Tragen Sie -10% - also den auf dem Etikett angegebenen Wert – hier in diesem Parameter ein, und das Mahlwerk wird anstelle z.B. 8 Sekunden um den Wert +10% (also 8,8 Sekunden lang) angesteuert, obgleich in der Programmierung die Laufzeit von 8 Sekunden beibehalten und nicht verändert wird. Mit einer unveränderten Dosierliste ist es Ihnen möglich, alle XX mit fertigungstechnischen Mahlwerkstoleranzen mit gleichen Dosierdaten … und somit mit gleich bleibender Getränke- und Dosierungsqualität … zu betreiben. Tuning Mahlwerk = Korrekturwert für Mahlwerk (-30% ÅÆ +-0% ÅÆ +30%) (abhängig vom verwendeten Mahlwerk) Achtung: Mahlwerke, die als Ersatzteil ausgeliefert wurden, sind nicht Klassifiziert und tragen keinen Korrekturwert. Dies ist selbst zu ermitteln. Bitte gehen Sie wie folgt vor: Mahlwerk typisieren: Laufzeit eines Mahlwerk bei einem Testgetränk einstellen auf 8 Sekunden. Gewicht des gemahlenen Kaffees abwiegen: SOLL = 8 Gramm. Bei einem gemessenen Gewicht von 8,8 Gramm ist die geleistete Kaffeemehlmenge +10% höher als der Standard, bei 7,6 Gramm jedoch -5% unterhalb. 01.01.2007 26 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Diagnostik Anzeige der aktuellen Boiler - Temperatur im Display. Für den Techniker ein nützliches Instrument, um aktuelle Temperaturwerte während der Produktion eines Getränkes zu überwachen. Nützliche Diagnose-Hilfe zur Ermittlung des Verkalkungszustandes, indem hierüber festgestellt werden kann, wie schnell das System das neu hinzukommende Kaltwasser auf SOLL- Temperatur bringt. 4.5-D1 Anzeige Temperaturanzeige: 0 = deaktiviert, 1 = aktiviert Verkaufsdaten 4.5-Z1 Zähler Gesamt Dieser Zähler registriert und zählt alle im Verkaufsmodus abgegebenen Abverkäufe in Stückzahl. Nicht rückstellbar (löschbar). Wie Gesamt-Zähler, jedoch rückstellbar (auf 0 setzten möglich). Dieser Zähler registriert und zählt alle im Verkaufsmodus abgegebenen Abverkäufe in Stückzahl. 4.5-Z2 Zähler Periode Löschen: Taste 4 drücken, bis Zähler auf NULL geht (ca. 2 Sek.) 4.5-Z Zähler Euro * Dieser Zähler registriert und zählt alle im Verkaufsmodus abgegebenen Abverkäufe in Münzwert (Geldwert, Preise). Nicht rückstellbar (löschbar). Wie Gesamt-Zähler Periode, jedoch rückstellbar (auf 0 setzten möglich). Dieser Zähler registriert und zählt alle im Verkaufsmodus abgegebenen Abverkäufe in Münzwert (Geldwert, Preise). 4.5-Z4 Zähler Euro Periode * Löschen: Taste 4 drücken, bis Zähler auf NULL geht (ca. 2 Sek.) Dieser Zähler registriert und zählt alle im Test- / Freiverkaufsmodus Verkaufsmodus abgegebenen Abverkäufe in Stückzahl. 4.5-Z5 Zähler Test Nicht rückstellbar (löschbar). Dieser Zähler registriert und zählt alle im Test- / Freiverkaufsmodus abgegebenen Abverkäufe in Stückzahl 4.5-Z6 Zähler Test Periode Löschen: Taste 4 drücken, bis Zähler auf NULL geht (ca. 2 Sek.) Dieser Zähler registriert alle Abverkäufe in Stückzahl der verkauften Getränke der Menütaste / Wahltaste 1 Æ 8, 9 = inaktiv. 4.5-Z11 Zähler Wahl 1 Æ 6 Löschen: Taste 4 drücken, bis Zähler auf NULL geht (ca. 2 Sek.) Dieser Zähler registriert alle Abverkäufe in Stückzahl der über die Funktion Freiverkauf / Kannenausgabe abgegebenen Getränke der Menütaste / Wahltaste 1 Æ 8, 9 = inaktiv. 4.5-Z12 Zähler Wahl 1 Æ 6 Frei/Kanne Löschen: Taste 4 drücken, bis Zähler auf NULL geht (ca. 2 Sek.) 01.01.2007 27 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Fehlermeldungen 4.5-F1 n.1 Æ n.20 Die XX speichert bis zu 20 Störmeldungscodes (n.1 bis n.20) mit Uhrzeit und Datum versehen ab. Im Servicefall ist für den Techniker schnell und einfach die Historie der Störmeldungen überschaubar, die im Kapitel 6.11 im Detail beschrieben werden und Lösungen aufgezeigt werden. Dieses Fehlerlisting ist eine wichtige Hilfe und Unterstützung für den Techniker bei seiner Urteilsfindung und Diagnose im Fehlerfall. n.1 Æ Störung Nr. 1 AUS 31B Æ Störung (Kapitel 6.11) 10:13 Æ Uhrzeit der Fehlermeldung * 29-03-2006 Æ Datum der Fehlermeldung ** * Uhrzeit muss eingestellt sein (Kapitel 4.5-U4) ** Datum muss eingestellt sein (Kapitel 4.5-U5 Æ U7) 4.5-ZS1 Zähl. Wasserfilter Der Zähler-RESET ist durch den Bediener realisierbar. Kapitel 4.2 Æ PROG Æ Taste „5“ = Zähler Service) Dieser Zähler dient zur Kontrolle, ab wann der Wasserfilter erneuert werden muss (Kapitel 6.8). Hierzu ist anhand der Wasserqualität (Messung während Inbetriebnahme), der Filterkapazität (Verbrauchstabelle des Wasserfilterherstellers) und der eingestellten Getränkegröße die Verkaufsmenge in Becherportionen zu ermitteln … und einzugeben. Maximaler Einstellwert = 10.000 Æ „4500“ Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Taste Programmierungstaste. Im Display erscheint und der Zähler ist nun aktiv. Dieser Zähler zählt nun bei jeder abgegebenen Portion rückwärts, bis 50 erscheint. Im Display erscheint … Das Gerät informiert den Bediener über das Display, dass der Wasserfilter erschöpft ist und getauscht werden muss. Der Abverkauf ist weiterhin möglich, das Gerät wird nicht gesperrt der Wert sinkt programmierungsHat der Zähler „2“ erreicht … technisch nicht auf „0“, sondern bleibt bei „2“ stehen. erscheint im Display weiterhin … der Zähler bleibt nun bei 2 stehen, der Abverkauf bleibt möglich. Zähler auf 2 abgelaufen = Gerät wird nicht gesperrt, weiterer Abverkauf Diese Displaymeldung erlischt erst, wenn der Wasserfilter getauscht möglich wurde und Sie durch Drücken der Taste PROGRAMMIERUNGDTASTE inkl. BESTÄTIGUNG den Zähler auf die neue Verbrauchsmenge (z.B. 4500) gesetzt haben. Programmierungstaste Æ im Display erscheint … Bestätigen Sie den Vorgang durch Drücken der Taste „4“. „1“ bewirkt keine Änderung; Sie kehren zum vorherigen Programmpunkt zurück. 01.01.2007 28 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Sie drücken Æ 4 = ja Im Display wird der Zähler neu gesetzt. Der Zählzyklus beginnt von neuem. Dieser Zähler zeigt an, ab wann der Brüher durch den Bediener gereinigt werden soll. Nach üblicherweise 250 Portionen (max. 9999) sollte der Brüher mit dem Spülprogramm und mit Reinigungstablette gereinigt werden, damit die Kaffeeöle im Siebfilter gelöst werden und der Kaffeewasserdurchfluss garantiert wird (Kapitel 6.5 Æ Brüher reinigen, 7.3 Æ wöchentliche Reinigung). Standardmäßig sind keine Daten hinterlegt, der Zähler ist nicht aktiv. Æ „250“ Definieren Sie diesen Rückwärtszähler mittels der Taste 4 und 5 … Und bestätigen Sie Ihre Eingabe durch Drücken der PROGRAMMIERUNGSTASTE. 4.5-ZS2 Zähl. Brüher Der Zähler-RESET ist durch den Bediener realisierbar. Kapitel 4.2 Æ Taste „5“ = Zähler Service) der Wert sinkt programmierungstechnisch nicht auf „0“, sondern bleibt bei „2“ stehen Im Display erscheint ... fortan ist der Zähler aktiv. Zähler auf 2 abgelaufen = Gerät wird nicht gesperrt, weiterer Abverkauf möglich Ist der Zähler bis auf Wert 10 abgelaufen … dann erscheint im Display… Diese Displaymeldung signalisiert dem Bediener, dass der Brüher intensiv gereinigt werden muss (siehe Kapitel 6.5 – Brüher reinigen, 7.3 – wöchentliche Reinigung). Diese Displaymeldung erlischt erst, wenn Sie durch Drücken der Taste PROGRAMMIERUNG inkl. BESTÄTIGUNG den Zähler auf den neuen Zählerstand (z.B. 250) zurückgesetzt haben. Programmierungstaste Æ im Display erscheint … Bestätigen Sie den Vorgang durch Drücken der Taste „2“. „1“ bewirkt keine Änderung; Sie kehren zum vorherigen Programmpunkt zurück. Sie drücken ->PROG Taste oder bei geschlossener Türe die „Taste 1“ für ca. 8 sek. drücken dann ist der Zähler zurückgesetzt Im Display erscheint … Der Zähler ist neu gesetzt und das Gerät ist fortan wieder betriebsbereit ohne Servicemeldung. Dieser Zähler zeigt an, ab wann der Kaffeesatzbehälter durch den Bediener entleert und gereinigt werden soll. Nach üblicherweise 35 Portionen sollte der Kaffeesatzbehälter entleert werden. (Kapitel 7.2 Punkt 5). Standardmäßig sind keine Daten hinterlegt, der Zähler ist nicht aktiv. 4.5-ZS3 Zähl. Kaffeesatz Æ „35“ Definieren Sie diesen Rückwärtszähler mittels der Taste 4 und 5 … Und bestätigen Sie Ihre Eingabe durch Drücken der 01.01.2007 29 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung PROGRAMMIERUNGSTASTE. der Wert sinkt programmierungsIm Display erscheint ... technisch nicht auf „0“, fortan ist der Zähler aktiv. sondern bleibt bei „1“ stehen Ist der Zähler bis auf den Wert 10 abgelaufen … Zähler auf 1 abgelaufen = Gerät wird gesperrt, weiterer Abverkauf nicht möglich) dann erscheint im Display … Diese Displaymeldung signalisiert dem Bediener, dass der Kaffeesatzbehälter entleert und gereinigt werden muss. Diese Displaymeldung erlischt erst, wenn Sie durch Drücken der Taste PROGRAMMIERUNG inkl. BESTÄTIGUNG den Zähler auf den neuen Zählerstand (z.B. 250) zurückgesetzt haben. Hat der Zähler den Wert „1“ erreicht, schaltet das Gerät den Betriebsbereit-Modus ab und ist fortan bis zum RESET gesperrt. Programmierungstaste Æ im Display erscheint … Bestätigen Sie den Vorgang durch Drücken der Taste „2“. „1“ bewirkt keine Änderung; Sie kehren zum vorherigen Programmpunkt zurück. Sie drücken ->PROG Taste oder bei geschlossener Türe die „Taste 1“ für ca. 8 sek. drücken dann ist der Zähler zurückgesetzt Im Display erscheint … Der Zähler ist neu gesetzt und das Gerät ist fortan wieder betriebsbereit ohne Servicemeldung. Uhrzeit Das Gerät verfügt über eine interne Uhr. Sie haben die Möglichkeit verschiedene, nachfolgend aufgezeigte Schaltfunktionen einzustellen. Die Uhr wird erst aktiv, wenn eine Uhrzeit eingeben wird. Wichtig für die Diagnose (u.a. Störmeldungsliste Kapitel 4.5-F1) und alternative Verkaufspreise (Happy Hour in Verbindung mit einem Zahlungssystem wie z.B. RFID-Karte resp. Impulsgeber SPI (z.Zt. im deutschen Markt nicht erhältlich)). 4.5-U1 Uhrzeit Stellen Sie hier die aktuelle Uhrzeit ein. 00:00 Æ Stunde (24) : Minute [xx:xx] Werkseinstellung Æ aktuelle Uhrzeit 4.5-U2 Tag Richten Sie hier den Datums-Tag ein. tt.mm.jj Æ Tag (01 Æ 31) Werkseinstellung Æ aktueller Tag 4.5-U3 Wochentag Richten Sie hier den Datums-Wochentag ein Mo (Montag) Æ So (Sonntag) Werkseinstellung Æ aktueller Tag Richten Sie hier den Datums-Monat ein. 4.5-U4 Monat tt.mm.jj Æ Monat (01 Æ 12) Werkseinstellung Æ aktueller Monat z.B. 03 für März 01.01.2007 30 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Richten Sie hier das Datums-Jahr ein. 4.5-U5 Jahr tt.mm.jj Æ Jahr (00 Æ 99) Werkseinstellung Æ aktuelles Jahr z.B. 06 für 2006 Richten Sie hier den EIN-Startpunkt fest, ab wann täglich das HappyHour Verkaufsprogramm startet. Mit XX kann man täglich 3 verschiedene und unabhängig voneinander geschaltete Verkaufsperioden einrichten, bei denen ein „geänderter“ Happy-Hour Verkaufspreis Geltung zeigt. 4.5-U6 HH Ein F1* ACHTUNG: Überlappungen der Zeitperioden verursachen Störfunktionen. 00:00 Æ Stunde (24) : Minute [xx:xx] Werkseinstellung Æ 00:00 Richten Sie hier den AUS-Startpunkt fest, ab wann täglich das HappyHour Verkaufsprogramm endet. Mit XX kann man täglich 3 verschiedene und unabhängig voneinander geschaltete Verkaufsperioden einrichten, bei denen ein „geänderter“ Happy-Hour Verkaufspreis Geltung zeigt. 4.5-U7 HH AUS F1* ACHTUNG: Überlappungen der Zeitperioden verursachen Störfunktionen. 00:00 Æ Stunde (24) : Minute [xx:xx] Werkseinstellung Æ 00:00 tagesbezogener Startzeitpunkt (Uhrzeit) des Betriebsbereit-Modus festlegen. Zu diesem Startzeitpunkt schaltet das Gerät vom StandbyModus in den Betriebsbereit –Modus. Legen Sie zudem den AUSZeitpunkt unter 4.5-U9 fest. 4.5-U8 Ein Mo Æ So 00:00 Æ Stunde (24) : Minute Bsp1: 6 Uhr 30 morgens Æ Einstellwert: 06:30 Bsp2: 5 Uhr 15 nachmittags Æ Einstellwert: 17:15 Das Gerät ist im Standby-Modus lediglich „nicht“ betriebsbereit und macht „keine“ Abverkäufe/Freiverkäufe. Beleuchtung, Heizung und alle für den Betrieb notwendigen Funktionen sind jedoch aktiv (Heizung gegen Keimbildung im Wasser). Die Funktion „Standby“ ist keine Energiesparfunktion. tagesbezogener Ausschaltzeitpunkt (Uhrzeit) des BetriebsbereitModus festlegen. Zu diesem Startzeitpunkt schaltet das Gerät vom Betriebsbereit-Modus in den Standby-Modus. Legen Sie zudem den EIN-Zeitpunkt unter 4.5-U8 fest. 4.5-U9 Aus Mo Æ So 00:00 Æ Stunde (24) : Minute Bsp1: 6 Uhr 30 morgens Æ Einstellwert: 06:30 Bsp2: 5 Uhr 15 nachmittags Æ Einstellwert: 17:15 Das Gerät ist im Standby-Modus lediglich „nicht“ betriebsbereit und macht „keine“ Abverkäufe/Freiverkäufe. Beleuchtung, Heizung und alle für den Betrieb notwendigen Funktionen sind jedoch aktiv (Heizung gegen Keimbildung im Wasser). Die Funktion „Standby“ ist keine Energiesparfunktion. 01.01.2007 31 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Spülung Starten Sie das Spülprogramm für die tägliche, wöchentliche und monatliche Reinigung (Kapitel 7). 1 = Brühergruppe 2 = Teewasser 3 = Instant (Mischschale) 4 = Auto (Brühergruppe, Teewasser, Instant (Mischschale) 4.5-SPUE1 Klares, heißes Wasser wird durch die Schläuche und Mischschalen gepumpt und löst die wasserlöslichen Produkte und Verunreinigungen. Im Falle der Reinigung der Brühergruppe werden Sie zudem zur Eingabe der Reinigungstablette aufgefordert, die im wöchentlichen Reinigungszyklus empfehlenswert ist. Diese reinigt alle Brühersiebe und Komponenten und löst Kaffeerückstände wirkungsvoll. Diese Reinigungstablette ist bei Servomat zu beziehen und ist ein wichtiger Bestandteil zur Erhaltung der Getränkequalität und Maschinenlaufzeit. Nachdem Sie die Taste 6 gedrückt haben beginnt die Einwirkzeit der Tablette in der mit heißem Wasser gefüllten Brühkammer. Anschließend beginnt der Spülprozess Æ alle Reinigungsrückstände werden ausgewaschen. Bei Spülprogramm 4 Auto werden nacheinander alle Baugruppen komplett durchgespült und gereinigt. (Reihenfolge ist hier 1 komplett, 2 komplett und 3 komplett) ACHTUNG: unbedingt Tresterbehälter, Tropfschale in das Gerät und ein geeignetes Wasserauffanggefäß unter den Auslauf vor der Reinigungsprozedur stellen. Zähler Service 4.5-ZSERV1 siehe 4.5-ZS1Æ 4.5-ZS3 01.01.2007 Verweist auf Kapitel 4.5-ZS1-3 im Ordner PROGRAMMIERUNG, jedoch ohne Änderungsmöglichkeit der Rahmeneckdaten (Portionen, Mengen etc). Mittels Menütaste 6 sind die Rückwärtszähler wieder auf den Endwert zu setzen. 32 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 4. Programmierung 4.6 Dosierliste E/2 Standard Gerätespezifikation: Softwareversion: Konfiguration: XX PB E2 Version XX OCED – 1 A 12-02-07 130 ccm Standard ** wichtige Info zur Kaffeemahlung und Brühereinstellung siehe Kapitel 6.2, 6.3, 6.6 6 Getränkename Choco 5 Cafe au Lait 4 Kaffee schwarz 3 Mocca Cino 2 Cappucino 1 Latte Macchiato 200 ccm Taste Taste Aktiv / Gesperrt Frei Aktiv Frei Aktiv Frei Aktiv Frei Aktiv Frei Aktiv Frei Aktiv Frei Wasser Kaffee ccm Kaffee nach = 0 / vor = 1 Zeit Dosierung Mahlwerk 40 nach 8.0 ** Laufzeit Produkt 1 Startzeit Produkt 1 Top Stop Motor 2.4 0.5 02 Laufzeit Produkt 2 Startzeit Produkt 2 Pause Latte Macchiato 0.0 15.0 Frei Frei Laufzeit Produkt 1a Frei Frei 2.4 Startzeit Produkt 1a Top Stop Motor 13.5 02 Laufzeit Produkt 2 a Laufzeit Wasser 1 Laufzeit Wasser 2 Startzeit Wasser 2 Durchfluss Wasser 2 Laufzeit Mixer 2 0.0 0.0 6.0 0.0 Langsam 8.0 Startzeit Mixer 2 Drehzahl Mixer 2 0.2 05 Laufzeit Wasser 1a Laufzeit Wasser 2 a 0.0 6.0 Startzeit Wasser 2 a Durchfluss Wasser 2 a [Bild] 13.0 Langsam Laufzeit Mixer 2 a 8.0 Startzeit Mixer 2 a 13.2 Drehzahl Mixer 2 a 00 Top Stop Brüher 00 Freiverkauf Kanne 00 Startzeit Wasser 1 Durchfluss Wasser 1 Frei Frei Frei * Freiverkauf Kanne Standard Wert 00 01.01.2007 33 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 4. Programmierung 4.7 Dosierliste E/2 Latte Macchiato Direktwahl Gerätespezifikation: XX PB E2 Softwareversion: Version XX OCED – 1 A 12-02-07 Konfiguration: 130 ccm Standard 200 ccm Latte Macchiato Direktwahl ** wichtige Info zur Kaffeemahlung und Brühereinstellung siehe Kapitel 6.2, 6.3, 6.6 6 Getränkename Choco 5 Cafe au Lait 4 Kaffee schwarz 3 Mocca Cino 2 Cappucino 1 Latte Macchiato 200 ccm Taste Taste Aktiv / Gesperrt Frei Aktiv Frei Aktiv Frei Aktiv Frei Aktiv Frei Aktiv Frei Aktiv Frei Wasser Kaffee ccm Kaffee nach = 0 / vor = 1 Zeit Dosierung Mahlwerk 40 nach 8.0 ** Laufzeit Produkt 1 Startzeit Produkt 1 Top Stop Motor 2.4 0.5 02 Laufzeit Produkt 2 Startzeit Produkt 2 Pause Latte Macchiato 0.0 15.0 Frei Frei Laufzeit Produkt 1a Frei Frei 2.4 Startzeit Produkt 1a Top Stop Motor 13.5 02 Laufzeit Produkt 2 a Laufzeit Wasser 1 Laufzeit Wasser 2 Startzeit Wasser 2 Durchfluss Wasser 2 Laufzeit Mixer 2 0.0 0.0 6.0 0.0 Langsam 8.0 Startzeit Mixer 2 Drehzahl Mixer 2 0.2 05 Laufzeit Wasser 1a Laufzeit Wasser 2 a 0.0 6.0 Startzeit Wasser 2 a Durchfluss Wasser 2 a [Bild] 13.0 Langsam Laufzeit Mixer 2 a 8.0 Startzeit Mixer 2 a 13.2 Drehzahl Mixer 2 a 00 Top Stop Brüher 00 Freiverkauf Kanne 00 Startzeit Wasser 1 Durchfluss Wasser 1 Frei 00 00 00 00 00 00 - Frei Name Name Name Name Name Name - Frei Name Name Name Name Name Name - 01.01.2007 34 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 5. Programmierung mit FlashCard 5.1 FlashCard – eine echte Arbeitserleichterung Historie: Die ersten Kaffeemaschinen wurden elektro-mechanisch gesteuert. Eine Art Timer – analog zur Waschmaschine – mit mechanisch einstellbaren Zeitscheiben ließ Rollenhebelschalter nach eingestelltem Muster schalten. Aus den ursprünglich elektro-mechanisch gesteuerten Kaffeemaschinen wurden vor ca. 15 Jahren erstmalig mikroprozessorgesteuerte Kaffeemaschinen. Die Programmierung dieser Maschinen wurde direkt über die Gerätetastatur „direkt am Gerät“ vorgenommen. Ein heute noch übliches Verfahren zur Automatenprogrammierung. Musste man jedoch die MaschinenSoftware tauschen, dann benötigte man ein sog. „Eprom“. Schnell war beim Tausch ein Beinchen ab. Das Eprom war dann unbrauchbar. Hat man sich erst einmal einen 1200 DM teueren Eprom-Brenner zugelegt, dann konnte man Eproms selbst „brennen / duplizieren“. Meistens hat man dieses Eprom beim Hersteller bezogen. Inklusive der Frachtkosten eine kostspielige Angelegenheit. Die Eprom-Technologie wurde bei Servomat Steigler im Jahr 2003 abgelöst von der sogenannten „Flash-Card“ –Technologie. Obgleich das Datenhandling einfacher, schneller und somit komfortabler wurde galt auch hier: die Transportkosten (von Servomat zu Fachpartner) waren zeitaufwendig und kostspielig. Mit der aktuellen, PC-gestützten Version der Flash-Card-Programmierung in Verbindung mit der Software Rheaction geht Servomat Steigler deshalb seit geraumer Zeit neue Wege. Und dies mit großem Erfolg und Kundenzuspruch. Eprom FlashCard Doch was ist FlashCard genau und welche Vorteile haben Sie damit? Eine FlashCard ist ein moderner, mobiler Datenspeicher Software-Update über das Internet Wir bieten für alle Geräte der RHEA-Serie umfangreiche Geräte-, Dosier- und Sonderkonfigurationsdateien im Internet unter www.servomat-steigler.com zum kostenlosen Download. Laden Sie Ihre aktuellste Software über Ihren PC auf die FlashCard Æ das Maschinen-Update erfolgt binnen Sekunden am Gerät. Erreichbarkeit: 24 h / 365 Tagen im Jahr. Service 24/7 Softwareübertragung von Gerät zu Gerät (1:1 Kopie) 01.01.2007 35 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Erstellen Sie einfach und schnell eine 1:1 Kopie mit FlashCard zum duplizieren eines eingerichteten Automaten. Für Aufstellplätze, an denen mehrere „gleiche“ Automaten gefordert werden. Abspeicherung und Verwaltung der eingestellten Daten am PC Lesen Sie mit FlashCard die Maschinensoftware inkl. Dosierwerte aus und speichern Sie diese Daten auf Ihrem PC ab. Download der Verkaufsdaten Speicherplatz für weit über 100 Automaten auf einem Schlüssel Laden Sie Automaten-Verkaufsdaten „aller Geräte!“ auf „einen FlashCard-Schlüssel“ und werten Sie diese gesammelten Daten mit einem handelsüblichen Editor oder mittels einer CSV-Datei-konformen Tabellenkalkulationssoftware aus. Unser Beitrag für Ihre einfache, zeitsparende und resourcenschonende Datensammlung für Ihre Rechnungsstellung. Ergebnis Æ Kostenersparnis 5. Programmierung mit FlashCard 5.2 FlashCard – Zubehör* Zur Nutzung der FlashCard benötigen Sie : FlashCard –Set (Art-Nr. 500000) bestehend aus: Twin Card Reader USB Reaction inkl Treiber (Software-CD) * ausführliche Bedienungs- und Installationsanleitung entnehmen Sie bitte der beigelegten Dokumentation 2x FlashCard 1MB individuell konfigurierbar Bedienungs- und Installationsanleitung 01.01.2007 36 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 5. Programmierung 5.3 FlashCard – Geräte-Updates durchführen Wie führen Sie ein UPDATE durch? Voraussetzung: Schlüssel geladen mit geräterichtiger Software- und Konfigurationsdatei Automat ist ausgeschaltet Vorgehensweise: vorprogrammierte FlashCard in den Slot eingeben (SchlüsselKontakte zeigen nach unten) Gerät einschalten Æ im Display erschein kurzzeitig Hersteller / Herstellungsdatum des Gerätes Blinkend erscheint der Hinweis, dass sich das Gerät im Programmierungsmodus befindet und MASTER-Daten vom Schlüssel in die Elektroniksteuerung geladen werden Das Ende der Datenübertragung wird durch den Hinweis „OK“ quittiert, der ca. 1 Sekunde im Display erscheint Anschließend wir die Änderung der Software durch die Anzeige der NEUEN Softwareversion angezeigt. KURZ-Anleitung: Gerät ausschalten vorprogrammierte FlashCard in Slot einstecken Gerät einschalten Wenn auf der FlashCard lediglich die Gerätesteuerungssoftware ohne Warten bis Konfigurationsdatei vorhanden ist, erscheint jetzt „Programmierung „Programmierung richtig“. Die FlashCard ist zu entnehmen und das Gerät ist Aus-/Ein zu richtig“ erscheint schalten. Das Update ist beendet. Ansonsten … Es erscheint der Hinweis, dass sich das Gerät im Programmierungsmodus befindet und KONFIGURATIONS-Daten vom Schlüssel in die Elektroniksteuerung geladen werden. Diese sind FlashCard entnehmen üblicherweise Dosierungs- und Ablaufzeiten. „Programmierung richtig“ zeigt den fertigen Status an; das Gerät ist umprogrammiert. Die FlashCard ist zu entnehmen und das Gerät ist Aus-/Ein zu schalten. Das Update ist beendet 01.01.2007 37 Gerät aus- und wieder einschalten ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 5. Programmierung 5.4 FlashCard –Gerätedaten auf die FlashCard laden Wie speichern Sie Gerätedaten auf eine FlashCard? Voraussetzung: Schlüssel geladen mit geräterichtiger Software- und Konfigurationsdatei Automat ist eingeschalten und Gerätetüre ist geöffnet Vorgehensweise: Die als Verkaufsdatensammler eingerichtete FlashCard in den Slot eingeben (Schlüssel-Kontakte zeigen nach unten) Drücken Sie 2x hintereinander die Programmierungstaste (Pfeil) in inneren Gerätedeckel Gerät ist eingeschaltet Der Hinweis „Programmierung FlashCard“ zeigt, dass die Gerätedaten auf die FlashCard übertragen werden Die Daten wurden auf die FlashCard übertragen. Die Programmierung ist beendet. Sowohl die Gerätesoftware, als auch alle eingestellten Dosierzeiten sind als Kopie auf den Schlüssel übertragen worden. Mit diesem „mobilen Datenträger“ können Sie nun eine Kopie dieses Gerätes binnen Sekunden einrichten oder kundenspezifisch auf Ihrem PC zur Datensicherung hinterlegen. vorprogrammierte FlashCard in Slot einstecken 2x PROG-Taste Warten bis „Programmierung richtig“ erscheint FlashCard entnehmen 01.01.2007 38 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 5. Programmierung 5.5 FlashCard – Merk-Dir-Das Sollten Sie die versehentlich falsche Methode verwenden, kann dies fatale Datenverluste auf dem Schlüssel wie auch im Gerät zur Folge haben. Bitte deshalb und bedingt merken: Daten von … FlashCard Æ Gerät = einschalten Gerät Æ FlashCard = eingeschaltet, 2x PROG-Taste 6. Diverse Geräte-Technik im Detail 6.1 Dosierung - Produkt- und Wasserlaufzeiten Unser patentiertes A.R.T. System garantiert gleichbleibende Produktqualität und –sicherheit. Trotz allem geben wir Ihnen mit XX eine Fülle von Einstellungs- und Änderungsmöglichkeiten in die Hand. Produkt- und Wasserlaufzeiten sind in jedem Produkt frei einstellbar. Achten Sie bitte deshalb immer auf ausreichend Nachlaufzeit des Wassers bei Instantprodukten. Mit unseren werksseitigen Dosierwerten liegen Sie stets goldrichtig. Diese sind für die verschiedensten Tassengrößen in der Programmierung auszuwählen, in unserem Internetportal unter www.servomat-steigler.com zu download und mittels der FlashCardTechnologie in Sekundenschnelle auf den Automaten zu übertragen. Mehr dazu im Kapitel 4 unter 4.6 und 4.7auf Seite 33 und 34 . Was sind Produkt- und Wasserlaufzeiten? Die Produktion eines Getränkes läuft nach strengen Abläufen und Zeitschemen ab. Wasser wird in die Mischschale gepumpt – der Mixermotor quirlt - und das Instantprodukt wird dazu gegeben. Unser A.R.T System gewährt hier vorbildlich beste Standard-Genuss-undQualitätsergebnisse in der Tasse in Abhängigkeit vom verwendeten Produkt. Leichte Nachregelarbeiten, Anpassungen an das verwendete Produkt unter Beachtung der Wassermengen, sind obligatorisch und im Regelfall notwendig. Wasser- und Produktlaufzeiten sind Zeitwerte, die in der elektronischen Steuerung hinterlegt sind. Um Wasser mengen zu verändern ist die Laufzeit des Wassers nach zu justieren. Beispiel: Zeitwert 7.0 = 90 ccm, Zeitwert 8,6 = 115 ccm Zeitwert: Millisekunden = Wasservolumen 01.01.2007 39 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 6. Diverse Geräte-Technik im Detail 6.2 Dosierung – die Direktmahlung Mit XX führte Servomat erstmalig die „Direktmahlung“ in die Automatentechnik ein. Entgegen der bekannten „Mahlung in einen Dosierer“, bei der das Kaffeevolumen und somit indirekt das Kaffeegewicht mittels eines Dosierers eingestellt werden kann, funktioniert die Direktmahlung gänzlich ohne Dosierer. Während der Dosierer für jedes Getränk …ob Espresso, Kaffee schwarz oder andere Spezialitätenprodukte … eine gleich bleibende Menge des Kaffeeguts bereit stellt, ist bei der Direktmahlung die Menge des Kaffeeguts individuell für jedes Getränk einstellbar. Was ist die Direktmahlung? Mit der Direktmahlung wird das gemahlene Kaffeegut direkt vom Mahlwerk in den Brüher gegeben, ohne Messung des Kaffeevolumens / Kaffeegewichtes. Somit ist für jedes Getränkeprodukt die Kaffeemenge individuell einstellbar. Die Abgabemenge des Kaffeeguts wird ausschließlich bestimmt von diesen 3 Faktoren: • • • Kaffee-Art / Kaffee-Qualität / Grad der Röstung Mahlgrad (fein / grob) Laufzeit des Mahlwerks (siehe Kapitel 6.3). Kaffee-Art / Kaffee-Qualität / Grad der Röstung Je nach Mischungsverhältnis, Bohnenqualität und Röstungsgrad werden die Bohnen unterschiedlich gemahlen bzw. gebrochen. Die Art und Weise der Bohnenkornoberfläche bestimmt das Kaffeevolumen und das Gewicht des Mahlguts. Die Änderung der Kaffeesorte macht meistens eine Anpassung der Dosierwerte notwendig. Mahlgrad (fein / grob) Der Mahlgrad bestimmt die Kaffeekorngröße und somit die eingeschlossene Luft im Mahlgut. Das Gewicht des Kaffeeguts ist abhängig vom Mahlgrad bei gleichem Volumen. Die Änderung des Mahlgrades macht meistens eine Anpassung der Dosierwerte notwendig (siehe Kapitel 6.3). Laufzeit des Mahlwerks Die Laufzeit des Mahlwerks bestimmt primär das geförderte Kaffeevolumen und somit das Gewicht des Mahlguts. Je nach Mahlgrad und verwendeter Kaffeesorte variiert die Kaffeeabgabemenge des Mahlwerks bei gleicher Zeiteinstellung. Einstellungen notwendig (siehe Kapitel 6.3). 01.01.2007 40 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 6. Diverse Geräte-Technik im Detail 6.3 Mahlgrad Justierung Zur Einstellung des Mahlgrades Hebel während des Mahlvorganges verstellen (Produkt ziehen oder im Programmierungsmodus bei Parameter „Laufzeit Kaffee“ Taste PROG drücken). Von Mitteleinstellung (Standard) nach hinten Æ der Mahlgrad wird feiner nach vorn Æ Mahlgrad wird gröber. Überprüfung der Mahlgradeinstellung Ist der Mahlgrad zu fein eingestellt, ist … • • • • im Produktionsprozess das Kaffeewasser in der Ausgabe anfänglich sehr zähflüssig / Sirup-ähnlich. die Brühzeit von Kaffee schwarz (130 ccm) liegt deutlich über 25 Sekunden. die ausgeworfene Kaffeesatztablette ist trocken und steif. die Gefahr der Verstopfung des Filtereinsätze durch extrem fein gemahlenen Kaffee ist hoch. Ist der Mahlgrad zu grob eingestellt, ist • • • im Produktionsprozess die Kaffeeausgabe sehr zügig die Brühzeit von empfohlen 25 Sekunden bei Kaffee schwarz (130 ccm) wird nicht erreicht die ausgeworfene Kaffeesatztablette ist nass und zerfließt leicht ACHTUNG: Ab Werk sind die Mahlwerke getestet und deren Leistungsparameter ermittelt worden. Bei einem Tausch des Mahlwerks bitte wie in Kapitel 4.5-V12 das Mahlwerk ausmessen und den Ermittelten Korrekturwert in die Programmierung eintragen. 01.01.2007 41 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 6. Diverse Geräte-Technik im Detail 6.4 Micro-Brüher Ein- / Ausbau Auslaufschläuche von der Trägerplatte entnehmen (gesteckt) … und Brüher nach vorne abkippen, anschließend aus der Maschine entnehmen Auslaufschlauchträgerplatte nach rechts weg schwenken und durch Arretierungshebel fixieren Rändelschraube des KaffeewasserZulaufschlaufes entgegen des Uhrzeigersinns aufdrehen und Druckschlauch aus der Verbindung ziehen KURZ-Beschreibung (2) Schläuche abnehmen Arretierungswinkel nach oben drücken … (1) Trägerplatte aufschwenken und arretieren (4) Zulaufschlauch abschrauben (3) Arretierung lösen Brüher herausnehmen Brühereinbau umgekehrte Reihenfolge 01.01.2007 42 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 6. Diverse Geräte-Technik im Detail 6.5 Micro Brüher - Reinigung Rohkaffee enthält ca. 10 –15 % Fett sowie Kaffeewachs. Wenn auch das meiste beim Röstprozess verschwindet, so können sich doch mit der Zeit auf den Siebflächen des Brühers Fett, Wachs und kleine Kaffeepartikel ablagern. Wird der Brüher nicht regelmäßig gereinigt, so können diese Ablagerungen sehr bald Geschmack und Aroma beeinträchtigen, sogar zu einer Verstopfung der Siebe und somit zum Ausfall des Gerätes führen. Zur Reinigung des Brühers gehen Sie wie folgt vor: Abdeckung vom Brühergehäuse nehmen Schrauben beidseitig mit einem Schraubendreher herausdrehen Justierungshilfe des Brüher (Regulierungsplatten) beidseitig abnehmen Den oberen Brüherstempel (D) in Position drehen Antriebswelle Brüher soweit drehen, bis der untere Brüherstempel die höchste Position erreicht (bündig mit Oberkante Brühkammer) Mit dem Schraubendreher die Siebe am unteren und oberen Brüherstempel lösen und die Ablagerungen mit heißem Wasser resp. Geeignetem Reinigungsmaterial die Ablagerungen entfernen. Gründlich spülen. 01.01.2007 43 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 6. Diverse Geräte-Technik im Detail 6.6 Micro Brüher – auf Kaffeemenge einstellen Verschiedene Kaffeesorten und –mengen verlangen nach einer individuellen Brühereinstellung. Das Ziel bei der Einstellung des Brühers ist eine trockene und in ihrer Konsistenz feinkörnige und feste Kaffeetablette nach dem Brühvorgang. Die Brühzeit des Kaffees von max. 25 Sekunden sollte bei einer Kaffeemenge von 130 ccm nicht überschritten werden. So stimmen Sie den Brüher ideal auf Ihren Kaffee ein. Die Grundstellung des oberen Brüherstempels ist auf die unterschiedlichen Kaffeemengen justierbar. Hierzu am Brüher beidseitig (Pfeil 1) … … die Befestigungsschrauben lösen und die Justierhilfe des Brüherstempels entnehmen. ACHTUNG: in Abhängigkeit des verwendeten Kaffees und der Mahlgradeinstellung. Je nach gewünschter Kaffeegröße / Kaffeemenge ist die jeweilige Einstellung der Justierhilfe zu wählen. Espresso (A) bis 130 ccm bis 6,5 Æ 7,5 gr Standard (B) ca. 130 Æ 180 ccm 7,5 Æ 8,5 gr Kaffee XXL (C) Ca. 180 Æ 200 ccm 8,5 Æ 9,5 gr. max * Weitere Infos siehe Kapitel ________ Seite ________ Die Justierhilfe des Brüherstempels trägt auf beiden Seiten eingeprägt die Zeichen A, B oder C. Wählen Sie Ihre Einstellung anhand der gewünschten Kaffeemenge, und … Espresso (A) bis 130 ccm bis 6,5 Æ 7,5 gr Pfeil 1: Bezeichnung der Justierungseinstellung (A, B, C) Pfeil 2: Die paarweise Ausrichtung der Justierungsbeschriftung (Brüher, Justierungshilfe) entspricht der gewählten Einstellung Standard (B) ca. 130 Æ 180 ccm 7,5 Æ 8,5 gr Kaffee XXL (C) ca. 180 Æ 200 ccm 8,5 Æ 9,5 gr. max * schrauben Sie die Justierhilfe an den Brüher / -stempel. Achten Sie stets darauf, dass Ihnen die Mutter nicht abhaut. 01.01.2007 44 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 6. Diverse Geräte-Technik im Detail 6.7 Wasser und Filter - die Wasserqualität Der Deutsche Kaffee-Verband e.V. hat folgende Grundlagen für die Sicherung und Optimierung der Qualität erarbeitet. Voraussetzung für den Erhalt eines hocharomatischen Kaffees (natürlich bei entsprechendem Einsatz einer hochwertigen Röstkaffeesorte) sind unter anderem folgende Kriterien: • • • • 01.01.2007 Wasser frisch im Geschmack = sauerstoffhaltig ph–Wert von 6,5 – 7,5 Gesamthärte zwischen 7 – 12° deutsche Härte (dH) Karbonathärte zwischen 3 – 4° kH 45 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 6. Diverse Geräte-Technik im Detail 6.8 Wasser und Filter - der Wasserfilter Aufgrund der besonderen Art der Heißwasserbereitstellung in XX (Kapitel 6.9 Æ Einsatz Boiler) ist der Einsatz eines geeigneten Wasserfilters respektive Wasserenthärters zwingend Voraussetzung, sofern die unter Kapitel 7.1 aufgeführten Rahmeneckdaten des Wassers nicht eingehalten werden. Deshalb … Wir empfehlen bei Drucksystemen prinzipiell immer einen Wasserfilter zur Entkarbonisierung vor das Gerät zu schalten. Vorgehensweise zum Tausch der Aqua-Aroma Filterkartusche: 1. Filterpatrone herausdrehen. 2. Neue Filterpatrone eindrehen und nur leicht festziehen. 3. Filtersystem auf undichte Stellen prüfen * Vorgenannte Materialien sind lebensmittelecht. Durch imprägnieren der Aktivkohle mit Silber wird eine Verkeimung des Filtermaterials gehemmt. 01.01.2007 Espressosysteme arbeiten mit besonders hoher Temperatur und hohem Wasserdruck. Deshalb sind unsere mobilen Maschinen mit Tanksystemen serienmäßig mit Tankfilter ausgerüstet. Ergebnis: Mehr Aroma, weniger Kalk, reduzierte Service- und Betriebskosten, minimierte Ausfallzeit. Was leistet ein Wasserfilter? (am Beispiel eines Brita BC 06) 1. Die Aktivkohle entfernt geruchs- und geschmacksstörende Stoffe, z.B. Chlor und Chlorverbindungen, sowie deren Rückstände. 2. Der Ionenaustauscher * reduziert unter anderem Kalk (Carbonathärte) und bestimmt Schwermetalle die auch hausinstallationsbedingt auftreten können. Berechnung der Kapazität einer Filterkartusche – am Beispiel BC 06 Karbonathärte Kapazität In Grad Karbonathärte In Liter 130 ml 150 ml 6° kH 700 5300 4600 8° kH 520 4000 3400 10° kH 420 3200 2800 12° kH 350 2600 2300 14° kH 300 2300 2000 16° kH 260 2000 1700 18° kH 240 1800 1600 46 Tassen- / Becheranzahl * Hinweise zum Einsatz der Filterpatrone: Empfohlene Einsatzdauer maximal 6 Monate oder siehe Tabelle Kapazität. ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 6. Diverse Geräte-Technik im Detail 6.9 Wasser und Filter - WasserkreisTeilebeschreibung Ausgleichsbehälter: Der Ausgleichsbehälter bedient die Instantprodukte und die Kaffeemahlung mit Kaltwasser. Über einen Schwimmer meldet ein Schwimmerschalter im Deckelbereich den Füllstand. Ein undichter Schwimmer oder ein defekter Schwimmerschalter lassen den Ausgleichsbehälter überlaufen, der dann über die Überlaufschläuche das Wassereinlassventil mechanisch sperrt. Boiler: Der Boiler versorgt die Maschine mit ca. 90 °C heißem Wasser. Zusätzlich ist der Boiler mit einer Heizung (1300 Watt) ausgestattet, der sowohl über 2x STB´s (Sicherheits-Temperaturbegrenzer reversibel), als auch über einen elektrischen Temperaturfühler verfügt. Flowmeter (Wasserzähler): Der Wasserzähler zählt die Kaffeewassermenge (nicht InstantWasser). Der Wasserzähler registriert über 2 Magnete, die sich im Flügelrad befinden, die Umdrehungen, und somit indirekt den Durchfluß in ccm. Flowmeter ist nicht für Heißwasser geeignet. Druckpumpe: Die Pumpe fördert zwischen 12 und 15 bar Druck. Auslassventile: Die Auslassventile sind auf einem Ventilblock auf dem Boiler verschraubt. 01.01.2007 47 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 6. Diverse Geräte-Technik im Detail 6.10 01.01.2007 Wasserkreislauf 48 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 6. Diverse Geräte-Technik im Detail 6.11 Erste Hilfe - Störmeldungen Im Störungs- und Fehlerfall meldet Ihnen XX im Regelfall wichtige Informationen bezüglich der Fehlfunktion über das Display aus. Um Fehleranzeigen nach erfolgter Reparatur zu löschen Gerät Aus- / Einschalten (Reset). Keine Verbindung zwischen CPU und dem Zahlungssystem Æ kein Zahlungssystem möglich. Wenn Fehler erscheint CPU tauschen Die EA-Rom Speicher sind defekt Æ diese befinden sich auf der CPU und sind nicht (oder nur durch versierte Fachleute mit SMD-Löterfahrung und -Equipment) tauschbar. Die CPU muss getauscht werden. Hier ist die Datensicherung via FlashCard auf PC sehr sinnvoll und Zeit ersparend. Kein Wasser für Befüllung E/2: die Wasserzufuhr ist abgestellt: Æ Eckventil öffnen. E/2: Das Sicherheitsmembran des Einlassventils hat die Wasserzufuhr unterbrochen (Einlassventil ist mechanisch verriegelt). Æ Schlauch von Druckdose abziehen und angestautes Wasser ablassen Æ Druckdose entlüften. Fehler im Wassersondenbereich (Instantboiler) oder defekter Schwimmer / Schwimmerschalter im Ausgleichsbehälter Wasserverlust im System Obwohl kein Abverkauf stattgefunden hat melden die Wasserstandssonden des Instantboilers Wasserverlust, der durch Ansteuerung des Einlassventils behoben werden muss. Æ Leckage im Gerät Kein Wasser im Ausgleichsbehälter E/2: die Wasserzufuhr ist abgestellt: Æ Eckventil öffnen. E/2: Das Sicherheitsmembran des Einlassventils hat die Wasserzufuhr unterbrochen (Einlassventil ist mechanisch verriegelt). Æ Schlauch von Druckdose abziehen und angestautes Wasser ablassen Æ Druckdose entlüften. Kondenswasser im Instant-Boilerdeckel, welches in den Überlauf tropft Æ Schlauchführung des Überlaufschlauches so verändern, dass dieser „über den Boilerdeckel“ ragt, sodass Kondenswasser wieder zurück in den Instantboiler fließt. Fehler im Wassersondenbereich (Instantboiler) oder defekter Schwimmer / Schwimmerschalter im Ausgleichsbehälter 01.01.2007 49 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Wasserverlust im Ausgleichsbehälter Obwohl kein Abverkauf stattgefunden hat meldet der Schwimmer / Schwimmerschalter des Ausgleichsbehälters Wasserverlust, der durch Ansteuerung des Einlassventils behoben werden muss. Æ Leckage im Gerät kein ausreichendes Kaffeewasser innerhalb vorgegebener Zeit Brüher verstopft Æ Reinigungsprogramm durchführen, Filtersiebe reinigen Mahlgrad zu fein Æ Mahlgrad nachjustieren Flowmeter defekt, meldet keinen Wasserdurchfluss an CPU Æ Flowmeter ersetzen Der Brüher läuft nicht in seine Endstellung Microschalter am Brühermotor überprüfen Spannung für Brühermotor überprüfen Der Microtaster für den Brüher hat ausgelöst Der Brüher ist nicht, oder nicht richtig eingebaut Der Microtaster ist defekt Verlust der Dosierdaten (Standarddaten) Standarddaten (CONFIG-Datei) mithilfe der FlashCard neu in das Gerät laden. Fehlende Daten in der Elektroniksteuerung machen sich bemerkbar durch Zeichen in den Variablenwerten außerhalb des Definitionsbereiches. Das abrupte Abschalten des Gerätes während eines Speicher - Lese-/Schreibzugriffes sowie äußere Einflüsse wie starke Magnetfelder oder überstarke Spannungsspitzen auf dem Stromnetz können diesen Fehler bewirken. Sollten die Dosierwerte nicht ladbar sein ist die CPU zu tauschen. Füllstandskontrolle des Instantboilers nicht in Ordnung Wasserstandssonden verkalkt / beschlagen / oxidiert Æ entkalken, reinigen Kabel von CPU zu den Fühlerstandssonden ist unterbrochen Füllstandskontrolle des Ausgleichsbehälters nicht in Ordnung Schwimmerschalter klemmt / defekt Æ tauschen Schwimmer klemmt Æ auf Leichtgängigkeit prüfen Kabel von CPU zu den Fühlerstandssonden ist unterbrochen 01.01.2007 50 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung Programmierungstaste klemmt Programmierungstaste Gehäusedeckel klemmt Æ ggf. tauschen Störung an der Folientastatur Folientastatur erneuern 24 Volt Versorgungsspannung fehlt Ringkerntransformator defekt Æ tauschen Leitungsbruch von Transformator zur Gerätekomponenten (wie auch CPU) beseitigen Schmelzsicherung auf CPU erneuern Æ Ursache finden (Kurzschluss, schwergängige Motoren etc) und Sicherung tauschen Leiterbahnen auf der CPU sind unterbrochen Æ Ein Verbraucher (Motor etc) hat womöglich einen Defekt. CPU muß getauscht / repariert werden. Ein Transistor auf der CPU ist defekt oder die 6,3 A Sicherung auf der Platine hat ausgelöst Transistor erneuern, CPU ist defekt und muss getauscht werden, Ursache in den Verbrauchern suchen (Kurzschluss, klemmende Motoren etc) Boiler zu heiß CPU defekt, Triac für Heizung hat Kurzschluss Æ Platine oder Triac tauschen Boiler zu kalt Einer oder beide STBs vom Instant-Boiler haben ausgelöst Æ reversieren CPU defekt, Triac für Heizung schaltet nicht mehr Æ Platine oder Triac tauschen Heizelement 1350 Watt heizt nicht mehr Æ tauschen Temperaturfühler für Boiler misst nicht mehr Stecker des Temperaturfühlers an der CPU ist nicht aufgesteckt Æ Kontakt neu aufstecken Leitungsunterbrechung des Temperaturfühlers Æ tauschen CPU ohne Software Auf der CPU ist keine Gerätesoftware geladen Æ neu uploaden (s. Kapitel 5 unter 5.3 Seite 38) 01.01.2007 51 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 7. Benutzeraufgaben- und pflichten 7.1 Allgemeine Reinigungshinweise Dieser Reinigungshinweis ist eine Erweiterung der Benutzerhinweise. Diese Reinigungshinweise bestehen aus einer täglichen, wöchentlichen und monatlichen Reinigung. Halten Sie diese Reinigungshinweise ein. Sie haben damit mehr Hygiene und weniger Störungen. 7. Benutzeraufgaben- und pflichten 7.2 Tägliche Reinigung 1. Instantprodukte befüllen Kontrollieren Sie zuerst den Füllstand von allen vorhandenen Produkten im Gerät. Schließen Sie zuvor die rote Verschlussklappe des Produktcontainers. Füllen Sie nun das wie auf dem Produktcontainer beschriebene Produkt ein. Öffnen Sie danach die rote Verschlussklappe des Produktcontainers wieder. 2. Kaffeebohnen befüllen Kontrollieren Sie den Füllstand der Kaffeebohnen und füllen Sie nach Bedarf nach. Beachten Sie, daß Sie nur diesen Kaffee, der eindosiert wurde, in dieser Maschine nachfüllen. 3. Spülprogramm ausführen Öffnen Sie die Türe. Drücken Sie in der Gerätetüre Innenseite die Servicetaste. Im Display wird Ihnen ein Programm-Menü angezeigt. Drücken Sie die Taste 4 der Anwahltastatur um in das Spülprogramm zu gelangen. Im Display wird Ihnen ein weiteres Menü angezeigt. Stellen Sie nun ein größeres Gefäß unter die Ausgabe. Für die Brüherreinigung drücken Sie nun die Taste 1. Verwenden Sie hierzu die von uns empfohlenen Reinigungstabletten. Folgen Sie bei diesem Programm den Anweisungen auf dem Display. Nach dieser Brüherreinigung erscheint wieder das Menü. Drücken Sie hierbei nachfolgend mehrmals die Tasten 2 und 3 für die einzelnen Ausläufe und Mischschalen. Betätigen Sie die einzelnen Tasten mehrmals bis Sie ca. 3 Liter heißes Wasser gespült haben. Befüllen Sie den Wassertank wieder mit Wasser. 4. Wasserauffangschale reinigen Entnehmen Sie die Tropfschale bei geöffneter Türe wie folgt: durch leichtes herunterdrücken und nach vorne herausziehen. Entnehmen Sie das Tropfgitter von der Tropfschale und reinigen Sie beide Teile unter fließend warmen Wasser. Setzen Sie danach die Tropfschale wieder richtig ein. 5. Kaffeesatzbehälter reinigen Entleeren Sie zuvor den Kaffeesatzbehälter. Reinigen Sie diesen in einer dafür vorgesehenen Spüllösung. Trocknen Sie den Behälter wieder gut aus. 6. Produktausgabebereich Türe reinigen Reinigen Sie die Innen und Außenseite der Türe im Bereich der Produktausgabe. Hier kann es zu Ablagerungen durch Produktspritzern kommen. Reinigen Sie diese Teile mit einem feuchten Schwamm oder Lappen. 01.01.2007 52 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 7. Benutzeraufgaben- und pflichten 7.3 Wöchentliche Reinigung Die wöchentliche Reinigung beinhaltet die tägliche Reinigung von Punkt 1 bis Punkt 6 plus … 7. Mischschalen reinigen Entnehmen Sie die Mischschalen wie folgt: Drehen Sie den roten Verschlussbügel nach links. Nun können Sie die Mischschale nach vorne abziehen. Entnehmen Sie die Mischschalen komplett mit Schlauch und Auslaufwinkel. Wenn Ihr Gerät Teewasserfunktion hat, entnehmen Sie bitte den Auslaufschlauch mit Auslaufwinkel. Reinigen Sie diese Teile in einer dafür vorgesehenen Spüllösung. Trocknen Sie diese Teile wieder sorgfältig ab und bauen Sie diese wieder ein. 8. Produktrutschen reinigen Entnehmen Sie die Produktrutschen vom Produktcontainer wie folgt: Drücken Sie die Produktrutsche leicht gegen den Produktcontainer und drehen diese nach links – gegen den Uhrzeigersinn. Reinigen Sie diese Produktrutschen in einer dafür vorgesehenen Spüllösung. Trocknen Sie diese Produktrutschen wieder gut ab, bevor Sie diese wieder einsetzen. Bei feuchten Produktrutschen entsteht eine Produktverstopfung. 7.4 Monatliche Reinigung 9. Produktcontainer reinigen Schließen Sie zuerst die Verschlusskappen an den Produktcontainern. Entnehmen Sie die Produktcontainer, indem Sie diese vorne leicht anheben und nach vorne abziehen. Entleeren Sie das restliche Produkt. Entnehmen Sie die Produktrutschen von den Produktcontainern. Legen Sie die Produktcontainer und die Produktrutschen in eine dafür vorgesehene Spüllösung. Reiben Sie die Produktcontainer mit Hilfe eines Schwammes sauber aus. Trocknen Sie die Produktcontainer gut. Am besten über Nacht austrocknen lassen und am nächsten Tag wieder einsetzen und befüllen. 10. Kaffeebohnenbehälter reinigen Schließen Sie zuvor den Schieber des Produktbehälters. Heben Sie den Behälter nach oben an. Leeren Sie die restlichen Kaffeebohnen aus dem Behälter. Reinigen Sie den Behälter in einer dafür vorgesehenen Spüllösung. Trocknen Sie danach den Behälter gut ab und setzen Sie ihn wieder ein. Öffnen Sie den Schieber des Behälters wieder und füllen Sie die Kaffeebohnen wieder auf. 11. Lüfterkanal reinigen Wenn Sie die Produktcontainer und die Mischschalen ausgebaut haben so können Sie die Kunststoffschublade über den Mischschalen und unterhalb den Produktcontainern nach vorne entnehmen. Dieses ist der Absaugkanal für die Dampfabsaugung des Wassers. Hier kann es vorkommen, das Produkt mit eingesaugt werden kann. Reinigen Sie diesen Lüfterkanal mit einer dafür vorgesehenen Spüllösung und trocknen Sie diesen vor dem einsetzen wieder gut ab. 01.01.2007 53 ©servomat steigler XX PB Version XX OCED – 1 A 12.02.07 Bedienungsanleitung 7. Benutzeraufgaben- und pflichten 7.5 Gerät außer Betrieb nehmen Bei kurzzeitiger „außer Betriebnahme“, wie z. B. in der Urlaubszeit, ist es notwendig, das Gerät vorher zu Reinigen, die Produkte und das Wasser zu entleeren. Auch wenn Sie einen Ortswechsel vorsehen, wie z. Bsp. bei einem Vorführgerät oder Testgerät, gehen Sie bitte wie bei der Abbauanleitung beschrieben vor. Damit Sie Freude auch nach dem Transport mit der XX haben, beachten Sie bitte diese Abbau- und Außer Betriebanleitung. Führen Sie, wie in den Reinigungshinweisen beschrieben, das Spülprogramm durch. Ihre Maschine ist „fest“ an die Wasserleitung angeschlossen a) b) c) d) Schließen Sie den Wasserzulauf (Eckventil) Öffnen Sie die Rückwand des Gerätes Nun sehen Sie sowohl rechtsseitig einen Klarsichtbehälter und einen Boiler gefüllt mit Wasser. Am Auslauf dieser Behälter befinden sich Ablassschläuche mit je einem Stöpsel (Verschluss). Nehmen Sie einen größeren Behälter, und lösen Sie die Stöpsel. Entleeren Sie den Boiler über den untenliegenden Ablasshahn (Achtung: kann heißes Wasser sein 90° C) und den Ausgleichsbehälter ganz. Schließen Sie den Ablasshahn und den Schlauch wieder. Schließen Sie die Rückseite des Gerätes. Entleeren Sie alle Produktbehälter. Reinigen Sie die Produktbehälter (3) und die Produktrutschen (4) sowie die Mischschalen (5) und Auslaufschläuche (6) wie in den Reinigungshinweisen beschrieben. Entleeren und Reinigen Sie die Tropfschale (7) und den Kaffeesatzbehälter (8). Reinigen Sie die Getränkeausgabe (9). Bauen Sie alle Teile wieder ein. Das Gerät ist jetzt transportfähig / lagerfähig. 01.01.2007 54 ©servomat steigler XX PB 01.01.2007 Version XX OCED – 1 A 12.02.07 55 Bedienungsanleitung ©servomat steigler Ihr Service und Beratungspartner 89179 Beimerstetten, Robert Bosch Str. 3