Download Version XX OCED - Servomat Steigler

Transcript
XX
XX presso bean
Installation & Wartung
Fachpartner / Techniker
Ausgabe 1 von 01/2007
Software Version:
Version XX OCED – 1 A 12.02.2007
Provisorische Version
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Leicht und einfach die cremige Milchzubereitung.
Mit unserem automatischen Latte-Aero-Mixx.
70% aller Kaffee-Spezialitäten enthalten aufgeschäumte Milch. Mit unserem neuen Latte-Aero-Mixx haben wir die
Milchaufschäumung und Hygiene kinderleicht gemacht.
•
•
•
•
•
Vergessen sind komplizierte Dampfdüsen, Milchspritzer und offene Milchtüten.
Vorbei sind Hygieneprobleme, Reinigen von Schläuchen, ständiges Nachfüllen.
Mit Latte-Aero-Mixx gewinnen Sie automatisch Sicherheit, Sauberkeit und Frische.
Die benötigte Milch wird bei jedem Bezug garantiert frisch zubereitet.
Sie erhalten durch das Latte-Aero-Mixx-System ein leichtes, feinporiges und dichtes CappuccinoHäubchen. Cremig, rund und voll im Milchgeschmack.
Wie funktioniert der Latte-Aero-Mixx?
Das Konzept stammt von den italienischen Cafébar-Spezialisten, den Bariste.
Zum cremigen Geschmackserlebnis von Milch-Mix-Getränken (Milch-Shakes) benutzen diese Gastro-Profis
hochtourige Mixersysteme. Unser automatisches Latte-Aero-Mixx-System arbeitet mit 16.000 Touren-Mixern, die
zusammen mit Sauerstoff ein cremiges Erlebnis garantieren.
Natürliche Basis ist 100%ig33e Qualitätsmilch in Form von hochwertigem Gastronomie-Milchpulver*. Mit
gefiltertem und 85°C heißem Wasser wieder verflüssigt, wird die Milch dann im Latte-Aero-Mixx-System auf
Touren gebracht.
Das Mengenverhältnis herkömmlicher Milch zu Milchpulver garantiert 10fache Zeiteinsparung durch weniger
Aufwand. Kein Besorgen, Befüllen, Reinigen und Bevorraten. Auch Kühlschränke zur Milchbevorratung sind nicht
mehr nötig. Ein feinporiges, milchiges Geschmackserlebnis.
Ein rundum gelungener Latte Macchiato. Ca. 10g Milchpulver ergeben ein Glas cremige Milch. Eine ContainerFüllung ist ausreichend für ca. 50 Cappuccini.
*Rohmilch kurz erhitzt, schonend konzentriert und direkt sprüh- oder gefriergetrocknet (Wasserentzug).
01.01.2007
2
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
(vor der Geräteinbetriebnahme)
Beschaffenheitsbeschreibung
Wartungscheckliste
Technische Daten
Typenschild
Sicherheitshinweise
Gefahrenhinweise
Sicherheitsvorrichtungen
Bitte beachten
Accessoires
Gerätekonfiguration
Wahlmöglichkeiten
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
1.8
1.9
1.10
1.11
2. Automaten-Bauteile Übersicht
Vorderseite
Rückseite
Produktbehälter, Mischeinheit und Brüher
2.1
2.2
2.3
3. Auspacken, Aufstellen & Inbetriebnahme
Hinweise für die Installation
Aufstellung
Geräteinbetriebnahme
Festwasseranschluss
Stromanschluss
Die Erstinstallation
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
4. Programmierung
Die 2 Arten der Programmierung
Programmierung starten
Programmierung beenden
Programmierung - Übersicht
Einstellwerte / Parameter
Dosierliste 130 ccm Standard
Dosierliste 130 ccm Std / 200 ccm Latte Macchiato
Direktwahl
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
5. Programmierung mit FlashCard
FlashCard – eine echte Arbeitserleichterung
FlashCard - Zubehör
FlashCard – Geräte-Updates durchführen
FlashCard – Geräte-Daten auf die FlashCard laden
FlashCard – Merk-Dir-Das
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
Dosierung - Produkt- und Wasserlaufzeiten
Dosierung – die Direktmahlung
Mahlgrad Justierung
Micro-Brüher - Ein- / Ausbau
Micro Brüher - Reinigung
Micro Brüher – auf Kaffeemenge einstellen
Wasser und Filter - die Wasserqualität
Wasser und Filter - der Wasserfilter
Wasser und Filter - Wasserkreis-Teilebeschreibung
Wasserkreislauf Schema
Erste Hilfe – Störmeldungen
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
6.10
6.11
7. Benutzeraufgaben und –pflichten
Allgemeine Reinigungshinweise
Tägliche Reinigung
Wöchentliche Reinigung
Monatliche Reinigung
Gerät außer Betrieb nehmen
01.01.2007
3
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
1.1
Beschaffenheitsbeschreibung
Die Beschaffenheit der Maschine ist nur für die Produktion mit
automatengerechten Kaffee-, Kakao-, Tee- oder sonstigen
Getränkeprodukten konzipiert.
Der typische Einsatz ist für die Kunden-, Gäste- und MitarbeiterVersorgung.
Die Installation, Befüllung und Reinigung erfolgt nach den Maßgaben
dieser Bedienungsanleitung durch von servomat steigler nachweislich
geschultem Personal des Fachpartners.
Beim Wechsel der Kaffee- oder Produktqualität, ist eine Neujustierung
durch den servomat Fachpartner Voraussetzung.
Der Aufstellplatz ist vorgesehen für trockene, geschlossene Räume ohne
extreme Umwelteinflüsse (z. B. starke Vibration).
Die Größe, Kapazität und der damit verbundene Befüllungs-/Reinigungsund Serviceaufwand sieht Umsätze für das Modell XX von täglich bis zu
50 Portionen vor, maximal 36000 Portionen in 24 Monaten.
Wenn ungeschultes Personal das Gerät befüllt und reinigt, ist eine
umfängliche Einweisung durch den servomat Fachpartner nachweislich
nötig.
Bei mutwilliger Beschädigung oder unsachgemäße Behandlung
(z. B. Manipulationsversuchen mit Münzen, Wertmarken, bargeldlosen
Zahlungsmitteln) ist die Haftung für Mängel ausgeschlossen.
Verschleißteile, sind Teile die einem natürlichen Verschleiß unterliegen
oder über eine natürlich begrenzte Lebensdauer verfügen. Diese Teile
können während der Verjährungsfrist für Mängelansprüche von 24
Monaten ausfallen, ohne dass im juristischen Sinne ein Mangel vorliegt.
Folgende Teile sind hierunter einzuordnen: O-Ringe/Leuchtmittel/V-Ringe/
Mahlscheiben /Mixermotoren/ Ventile und Wasserheizungen bei
Verkalkung.
Der Einsatz von Wasserenthärtern/-Filtern, wie z. B. BRITAWasserfilter an Aufstellorten mit mehr als 9° Grad deutscher Wasserhärte
ist dringend empfohlen. Wesentliche Funktionen unserer Kaffeemaschinen
stehen in direktem Zusammenhang mit wasserführenden Teilen, wie z. B.
Ventile, Boiler, Heizungen.
Regelmäßigen Wartungen sind lt. beigefügter Check-Liste (mindestens 2
x pro Jahr, jedoch alle 5000 Portionen) durchzuführen. Bei der
Durchführung dieser Wartungen sind Verbrauchsteile zur
Gesamtfunktionserhaltung lt. beigefügter Check-List auszutauschen.
Die Reinigungs- und Hygienevorschriften dieser Bedienungsanleitung
sind zu beachten um ein mangelfreie Funktion unserer Maschinen zu
gewährleisten.
Innerhalb der 24-monatigen Herstellergarantie können
Garantieansprüche gegenüber dem Vorlieferanten/Hersteller nur durch
erbrachte Servicenachweise geltend gemacht werden.
Beimerstetten, den 01.02.2007
Copyright. © Servomat Steigler, Vertriebs- und Beratungs GmbH
01.01.2007
4
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
1.2
Wartungscheckliste
Folgende Arbeiten müssen im Rahmen der Wartungsvorschrift
durchgeführt werden:
Was muss gemacht werden?
Wasserfilterpatrone Festwasser tauschen
Welche Teile?
Festwasseranschluss
Boiler ausbauen und reinigen, ggf. entkalken und Dichtungen
erneuern
Temperaturfühler reinigen ggf. entkalken
Ventilblock ausbauen und reinigen ggf. entkalken
Plunger von allen Auslassventilen erneuern
Mahlwerk reinigen und Mahlscheiben erneuern
Boiler
Ventilblock
Mahlwerk
Brüher ausbauen und reinigen
Siebe und O-Ringe Stempel erneuern
Mischschale ausbauen und reinigen
O-Ring Mixerflansch erneuern
V-Ring Mixermotor erneuern
O-Ring Buchse Mischschale erneuern
Mixerscheibe erneuern
Mixermotor überprüfen, ggf. tauschen
Ventilator ausbauen und reinigen
Lüfterkanal ausbauen und reinigen
Lüfterschlauch ausbauen und reinigen
Produkte überprüfen, ggf. Produktbehälter reinigen
Produktrutschen reinigen
Tropfschale und Kaffeesatzbehälter reinigen
alle Wasser- und elektrische Steckverbindungen prüfen
Wasser- und Produktdosierungen überprüfen
Mahlgrad Kaffee überprüfen ggf. nachstellen
Temperatur Boiler und überprüfen.
Brüher
Mixereinheit
Ventilator
Produktbehälter
Tropfschale und
Kaffeesatzbehälter
Wasser- und elektr.
Steckverbindungen
Dosierung
Temperatur und
Funktion
Endkontrolle und Probelauf ggf. Münzannahme
01.01.2007
5
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
1.3
Technische Daten
Maße
Gewicht
Elektr. Anschluß
Transformator
Boiler
Temperaturregelung
Produktmotor
Mixermotor
Ventile
Festwasseranschluß
Sonstiges
Bohnenbehälter
Kakaobehälter
(schmal)
Milchbehälter
Höhe ………………………………………………………………………...
Breite ………………………………………………………………………..
Tiefe ………………………………………….………………..……….……
Leer ………………………………………………………….………………
Voll …………………………………………………….…………………….
Elektrische Anschlusswerte ………………….……………………………
Leistungsaufnahme max. ……………………….…………………………
Primär …………..………………………………….………………………..
Sekundär …..………………………………….…………………………….
Heizelement Leistung ………………………………………….…………..
Fassungsvermögen ……………………………………….……………….
Aufheizzeit …………………………………………….…………………….
elektronisch ……………………………………………………………..….
Versorgungsspannung ……………………………………………………
Laufgeschwindigkeit ……………………………………………………….
Versorgungsspannung ……………………………………………………
Laufgeschwindigkeit ……………………………………………………….
Versorgungsspannung ……………………………………………………
Wasserleitungsdruck ………………………………………………………
Anschluß ……………………………………………………………………
555 mm
300 mm
455 mm
24 kg
Ca. 27 kg
230 V 50Hz 16A
1350 VA
230 V (schwarz)
24 V (blau) 90 VA –
100 VA, 8,5 V (rot) 10
VA
1350 VA
0,25 l
ca. 5 Minuten
PTC Fühler
24 V DC
85 Upm
24 V DC
2.400 Æ 16.000 Upm
24 V DC
1 Æ 8 bar
3/8“ oder 3/4“
Außengewinde
FlashCard Programmierung mit PC-Software ……………………….
Fassungsvermögen ………………………………………………………. ca. 0,6 kg *
Fassungsvermögen ………………………………………………………. ca. 0,9 kg *
Fassungsvermögen
………………………………………………………. E/1: ca. 0,6 kg *
E/2: ca. 1,2 kg *
* Bitte beachten Sie, dass Gewichtsangaben produktspezifisch sind und hier lediglich Anhaltswerte darstellen.
Nicht alle Produkte einer Produktgruppe haben das gleiche, spezifische Gewicht.
ÜBEREINSTIMMUNGSERKLÄRUNG
Rhea Projects S.p.A. erklärt, dass dieser Automat nach der Richtlinie und Sicherheitsnormen geplant und
hergestellt worden ist:
01.01.2007
6
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
1.4
Typenschild
Das Typenschild ist ein wichtiges Informations-Etikett.
Für Ersatzteilbestellungen bitte immer Gerätetyp und Gerätenummer
angeben.
Das Typenschild befindet sich an der inneren rechten
Geräteseite. Das Typenschild wird wie folgt definiert:
Rheaprojects
Rhea Projects S.P.A
Via Trieste, 49 I - 21042 Caronno P.Iia (VA) Italia
Società del Gruppo Rhea Vendors
Modello :
Codice:
Matricola:
XX E/2 230 AA
230 V ~ 50 / 60 Hz 1350 W
0,1-0,8 Mpa
D19106B021040
06500961
Herstellerdaten
Gerätedaten
Gerätenummer
Geräte –Typ
XX
Modell Ausführung
E = Bono
2 = Anzahl InstantProduktbehälter
Dieses Handbuch ist Bestandteil des Gerätes und muss immer zum Nachschlagen in
der Nähe der Maschine bereit liegen, bis zur Entsorgung des Gerätes
Falls Sie das Handbuch verlegen oder beschädigen sollten, müssen Sie dem
Hersteller für eine Nachbestellung die Identifikationsdaten, die Sie auf dem
Typenschild des Gerätes finden, mitteilen.
01.01.2007
7
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
1.5
Sicherheitshinweise
Dieses Gerät wurde unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte
gefertigt. Dennoch dürfen mit der selbstständigen Aufstellung und
Bedienung der Automaten nur Personen, die das 18. Lebensjahr
vollendet haben, betraut werden. Geeignet ist nur, wer durch fachliche
Ausbildung und Erfahrung im Umgang mit solchen oder ähnlichen
Automaten qualifiziert ist, sowie einschlägige Sicherheits- und
Unfallverhütungsvorschriften kennt und daher Gefahren erkennen und
abwenden kann.
Vor allen Instandsetzungsarbeiten unbedingt
Netzstecker ziehen
Dieses Gerät wurde gemäß folgender europäischen
Sicherheitsvorschrift entwickelt:
EN 60 335 – 1
” Sicherheit elektrischer
Haushaltsgeräte und ähnlicher Geräte”.
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
1.6
Gefahrenhinweise
Achtung: an diesem Gerät befinden sich heiße Teile. Die Temperatur
kann an bestimmten Geräteteilen mehr als 90°C betragen.
Nehmen Sie das Gerät nie mit defekter Zuleitung in Betrieb.
Das Gerät nie ins Wasser tauchen
Zur Reinigung des Gerätes ohne Reinigungsprogramm stets den
Netzstecker aus der Steckdose ziehen
Kinder nie unbeaufsichtigt mit dem Gerät arbeiten lassen
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
1.7
Sicherheitsvorrichtungen
Nachstehend aufgeführte Sicherheitsvorrichtungen sind standardisiert
01.01.2007
8
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
in der XX PB integriert:
- Türkontaktschalter
- Manuell geschalteter Sicherheitstemperaturbegrenzer für den Boiler
- Zeitgesteuerter Schutz für die Pumpe
- Zeitgesteuerter Schutz für den Getriebemotor der Kaffeebrühgruppe
- Zeitgesteuerter Schutz für die Kaffeemühle
- Sicherung Brüher nicht richtig eingebaut oder nicht vorhanden
- Sicherung Kaffeebohnenbehälter nicht richtig eingebaut oder nicht
vorhanden
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
1.8
bitte beachten
Leerlauf und Staudruck schadet der Pumpe
Pumpe
Zu beachten:
Mahlwerk
- Kaffeegut darf nicht zu fein gemahlen sein
- Die Siebe der Brüheinheit dürfen nicht verstopft sein
- kein heißes Wasser in den Wassertank füllen
Es verstopft oder kann verklemmen
Zu beachten:
- Kaffeegut darf nicht zu fein gemahlen sein
- Gerät periodisch reinigen
- geeigneten Kaffee verwenden (Vending- / Automaten-Qualität)
Brüher
Er verstopft bei nicht durchgeführtem Reinigungsprogramm
Zu beachten:
- Reinigungsprogramm täglich durchführen
- Siebe sorgfältig reinigen
- geeigneten Kaffee verwenden (Vending- / Automaten-Qualität)
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
1.9
Accessoires
Wählen Sie aus unserer vielfältigen Auswahl feinster Accessoires
wie …
- Tassenwärmer
- Tassen (Kaffee, Espresso)
- « Coffee To Go » Becher
- Zuckerstäbchen
- XX PB Ersatzteilepaket
- Reinigungstabletten
01.01.2007
9
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
1.10
Gerätekonfiguration
Die XX PB liefern wir werksseitig in 1 Grund-Versionen.
E/2 bezeichnet eine XX mit Pressobean-Brühsystem (ganze Bohne) in der
Version mit Festwasseranschluss, breitem Toppingbehälter und schmalem
Chocobehälter (siehe Etikett Kapitel 1.4).
XX E/2
1. Allgemeine Geräteinformationen & Sicherheitsaspekte
1.11
Wahlmöglichkeiten
Wahl
Latte Macchiato
Cappucino
MoccaCino
Kaffee schwarz
Cafe au lait´
Choco
E/2
Standard
1
2
3
4
5
6
Nummern bezeichnen die Wahltasten- / Menütastennummern.
01.01.2007
10
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
2. Automaten-Bauteile Übersicht
2.1
Vorderseite
Slot FlashCard
Display
einfach wechselbares
Produktschild
Direktwahl- /
Programmierungstasten
Paneele
Schacht für
Münzgerätekit
Tassentisch
Tropfschale
Türkontaktschalter
Kaffeebohnenbehälter
Produktbehälter
Mahlwerk
Produktrutschen
Mischschale
Latte-Aero-Mix
Türschloß
Micro - Brüher
Produktauslauf
Tresterbehälter
01.01.2007
11
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
2. Automaten-Bauteile Übersicht
2.2
Rückseite
HinweisWarnaufkleber
Ventilator
Mischschale
Umluft-Lüfter
Netzeinschalter
Gerätesicherungen
WassereinlassVentil ¾ Zoll
Netzanschlussbuchse
CPU
Zusatzplatine
Umluftlüfter
Absaugschlauch
Produktmotoren
Transformator
Mixermotor
Ventilator Mischschale
Auslassventile
Pumpe
Ausgleichsbehälter
Gerätesicherungen
Brühermotor
Boiler
Einlassventil ¾ Zoll
Netzanschlussbuchse
01.01.2007
12
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
2. Automaten-Bauteile Übersicht
2.3
Produktbehälter – Mischeinheit - Brüher
Deckel
Produktbehälter
Produktbehälter 1BE
Produktbehälter 2BE
Rührrad
Verschlussriegel
Schnecke hinten
Schließung
Produktrutsche
Produktschnecken
18er Teilung
Produktrutsche
Trägereinheit
Mixermotor
Wasserauslass
Mischschale
Halteclip Mixermotor
Mischschale
Latte-Aero-Mix
Mixermotor 24 V DC
Verschlußriegel
O-Ring Mischschale
Auslauf
(bei ET ungebohrt)
V-Ring
Mixerscheibe
Trichter
O-Ring Brüherstempel
Brüherstempel oben
Auslaufschlauch
Brüherstempel unten
Brüher
(9,5 Gramm)
Siebträger & Filter
Brühkammer
Wasserzulauf mit
Rändelschraube
Produktauslauf
01.01.2007
13
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme
3.1
Hinweise für die Installation
In geschlossenen Räumen und bei Raumtemperaturen niedriger als
5 °C ist der reibungslose Betrieb des Gerätes nicht gewährleistet.
Füllprodukte sind hitze- und feuchtigkeitsempfindliche Lebensmittel.
Bei einer Raumtemperatur von über 30 °C und einer relativen
Luftfeuchtigkeit von über 80% müssen alle Bauteile mit
Lebensmittelkontakt täglich gereinigt werden.
Bei der Wahl des Aufstellplatzes achten Sie bitte darauf, dass für die
Bedienung, Wartung und Beschickung des Automaten ein leichter
Zugang gewährleistet ist.
Gerät vor Spritzwasser schützen.
3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme
3.2
Aufstellung
Nach sorgfältigem Entfernen der Verpackung ist zu prüfen, ob
sich der Automat in einwandfreiem Zustand befindet.
Prüfen Sie, ob alle Geräteteile richtig eingesetzt sind.
Die Geräteschlüssel befinden sich auf der Tropfschale.
Bei der Wahl des Aufstellungsplatzes ist darauf zu achten, dass ein
ebener, vibrationsfreier Boden und genügend Platz zur Bedienung
vorhanden ist.
Der Automat ist lot- und waagrecht aufzustellen, damit die Gerätetüre
einwandfrei schließt.
Der Automat darf weder Frost, Feuchtigkeit noch direkter
Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.
Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 10 cm zwischen Wand
und Automatenrückwand einzuhalten.
Der Automat ist mit einem Netzkabel mit Schukostecker versehen.
Erforderlich ist eine mit 16A abgesicherte 230V Wechselstrom VDESchuko-Steckdose. Fremdgeräte, die an den gleichen Stromkreis
angeschlossen sind und aufgrund Ihrer Beschaffenheit
Spannungsspitzen auf das Stromnetz zurück geben, können den
Automaten zerstören oder dessen Funktion beeinträchtigen.
01.01.2007
14
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme
3.3
Geräteinbetriebnahme
Bevor Sie mit dem Installation des Automaten sind nachstehende
Gegebenheiten zu überprüfen:
Wasserqualität: **
ph–Wert von 6,5 bis 7,5
Gesamthärte zwischen 7° und 12° deutsche Härte (dH)
Karbonathärte zwischen 3 – 4° kH
Wasser ohne Verunreinigungen (Sand, Rost etc)
** Æ eventuell geeigneten Wasserfilter und/oder
Wasserentkalkungsfilter zur Verbesserung der Wasserqualität in die
Wasserversorgung einbringen (Kapitel 6.8).
Wasserleitungsdruck:
mind. 0,1 MPa bis max. 0,8 MPa (1 bar bis 8 bar)
Æ bei höheren Wasserleitungsdrücken Druckminderer verwenden und
auf 0,3 MPa (3 Bar) einjustieren.
Stellen Sie sicher, dass in der Wasserzuleitung ein leicht erreichbares
Eckventil (resp. Absperrhahn) vorhanden ist, um im Notfall die
Wasserförderung zu unterbinden
3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme
3.4
Festwasseranschluß
Zur Installation des Gerätes an die externe Wasserversorgung
(Festwasseranschluss, Wasserpumpe) beiliegendes
Wasseranschlusszubehör verwenden. Dieses besteht aus
•
•
•
3 m PE Schlauch
2x Manometerverschraubung 3/8 Zoll
1x Winkelreduzierung von 3/4 Zoll Æ 3/8 Zoll
Zusätzlich benötigt wird: (Flüssig)-Teflon oder ein anderes geeignetes
Dichtmittel (lebensmittelgeeignet)
Vorgehensweise:
Geräteschlüssel von der Tropfschale lösen, Gerätetüre öffnen und
Gerätedokumentation entnehmen
Wasseranschlussreduzierung, Winkelstück und Manometer mittels
Dichtmittel (vorzugsweise Teflon) verbinden
Wasseranschlussreduzierung auf das Wassereinlassventil handfest
aufdrehen.
Manometerverschraubung 3/8 Zoll (Innengewinde) auf das Eckventil
01.01.2007
15
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
mittels Dichtmittel (Teflon) aufdrehen.
PE Schlauch an Eckventil und Einlassventil Gerät anbringen
Eckventil öffnen und Dichtheit des Wasserzuleitung überprüfen
Mehr Infos über „Wasser und Filter“ erhalten Sie ab Kapitel 6.7.
3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme
3.5
Stromanschluss
Netzanschlussleitung an das Stromnetz anschließen
Der
Türkontaktschlüssel
befindet sich
innwandig im
SchlüsselClip (Pfeil)
Netzschalter an Geräterückseite auf „ON“ schalten
Türkontaktschlüssel in den Türkontaktschalter stecken und durch 90°
Rechtsdrehung in der Schlüsselaufnahme fixieren.
Bitte beachten Sie …
1.3 Technische Daten Æ elektrischer Anschluss
3. Auspacken, Aufstellen und Inbetriebnahme
3.6
Die Erstinstallation
Das Gerät ist eingeschaltet.
Im Display erscheint der Herstellername mit Fertigungsdatum des
Gerätes
Nach kurzer Zeit wechselt die Displayinformation automatisch.
Im Display werden Gerätebezeichnung, Softwarebezeichnung und
Softwarestand (Datum) aufgezeigt.
01.01.2007
16
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Nach kurzer Zeit wechselt die Displayinformation automatisch.
Im Display erscheint „bitte warten“. Das Gerät macht einen
InitialisierungsCheck und …
… meldet „füllt Wasser“. Nacheinander werden der
Ausgleichsbehälter und der Boiler mit Wasser befüllt. Wassersonden
im Boiler und die Schwimmer / Schwimmerschalter-Kombination im
Ausgleichsbehälter lassen beim Erreichen der geforderten
Wasserstände …
… das Gerät aufheizen. Im Display erscheint „bitte warten,
Temperatur“.
… nun ist der geeignete Zeitpunkt, um die einzelnen Produktbehälter
zu befüllen. Bei geöffneter Gerätetüre den Gehäusedeckel anheben
und entweder (1) die Produktbehälter im Gerät befüllen oder (2)
Produktbehälter durch leichtes Anheben aus dem Gerät heraus
nehmen und befüllen. Im Anschluss die Verschlussriegel der
Produktrutschen öffnen.
Beim Erreichen der Temperatur schaltet das Gerät in den
Betriebsmodus (Verkaufsbereit-Modus), zeigt im Display fortan
alternierend die z.B. eingestellte Meldung „Tasse unterstellen Probieren Sie mal Latte Macchiato“.
Das Gerät ist nun betriebsbereit und mit einer
Servomat-Standard-Getränke-Rezeptur versehen.
Standarddaten sind Daten, die einen ermittelten Mittelwert darstellen
und als Ausgangspunkt für eine Getränkezubereitungsrezeptur
geeignet sind und nahe am Ideal liegen. Zum Erreichen des
Bestmöglichen Ergebnisses ist eine Nachdosierung unumgänglich.
Je nach Produktlieferant unterscheiden sich die Dosiermengen und
–gewichte der jeweiligen Produkte.
01.01.2007
17
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
4. Programmierung
4.1
Die 2 Arten der Programmierung
Wie auch bei allen anderen Servomat Kaffeeautomaten haben Sie
mit der XX die Möglichkeit, sowohl direkt über die Menüwahltasten
(im Programmierungsmodus = Programmierungstasten), als auch via
FlashCard auf die Programmierung des Automaten einzugreifen.
Die Programmierung der Automatensteuerung ist möglich über …
- Wahltasten (nächstes Kapitel 4.2)
-
FlashCard (ab Kapitel 5.1)
4.2
Programmierung starten
Öffnen Sie die Gerätetüre und drücken Sie die
„PROGRAMMIERUNGS-TASTE am unteren Deckel-Innenteil (s.Pfeil)
Der Automat wechselt vom Verkaufsmodus in den
Programmierungsmodus
Im Display erscheint alternierend (Bild) …
Durch drücken der jeweiligen Nr. am Bedienfeld gelangen Sie in die
gewählte Menügruppe
1 = Programmierung (nur für Servicetechniker oder autorisiertes
Fachpersonal): Einstellungen der Getränkerezeptur
2 = Zähler: Verkaufsdatenzähler aufrufen
3 = Freiverkauf
4 = Spülung (für Bediener): Spülprogramme für die tägliche,
wöchentliche und monatliche Reinigung
5 = Zähler Service: (für Bediener, Servicetechniker oder autorisiertes
Fachpersonal)
Entgegen der Menüs 2 bis 5 ist das Menü 1 (Programmierung) mittels
eines Codes durch unbefugte Benutzung gesichert. In diesem Fall
werden Sie zur Eingabe Ihres Autorisationscodes gebeten.
Code XX PB
(E/2)
Code XX pressobean: 8-7-6
Die Elektronik quittiert Falscheingaben durch automatisches Beenden
der Programmierung. Der Automat kehrt zurück zum Verkaufsmodus.
Sie sind nun im Menü PROGRAMMIERUNG und haben den
uneingeschränkten Zugriff auf alle Parameter (Einstellwerte wie
Wasser- und Produktlaufzeiten etc.). Ausführliche Parameterbeschreibung erhalten Sie im Kapitel DOSIERLISTE 4.6 Æ 4.8. Um
diese aufzurufen müssen Sie wie folgt NAVIGIEREN.
01.01.2007
18
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Taste 1/6: navigieren Sie innerhalb der Hauptmenügruppen
Taste 2/3: navigieren Sie innerhalb des jeweiligen Untermenüs des
gewählten Hauptmenüs und wählen Sie den Einstellwert aus
Taste 4/5: Einstellwert / Zeitwert verändern
Taste PROG: ggf. Probedosierung direkt in der Programmierung
(Test)
bitte stets ein geeignetes Messgefäß unter den Produkt- oder
Wasserauslauf geben. Mischschale oder Brüher sind ggf. vorab zu
entnehmen.
Alle geänderten Einstellwerte werden zwingend erst nach Beendigung
des Untermenüs und nach erfolgter „ordentlicher“ Beendigung der
Programmierung abgespeichert (s. Kapitel 4.3).
Sollten Sie die Programmierung durch ziehen des Netzsteckers, durch
lösen des Türkontaktschlüssels oder durch „Ausschalten“ durch
Betätigung des Netzschalters beenden (ohne PROG-Taste), gehen
alle bis dahin eingestellten Einstellwerte verloren. Das Gerät hat keine
Änderungen übernommen.
01.01.2007
19
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
4.3
Programmierung beenden
Sie befinden sich in der Programmierungsroutine und wünschen die
Programmierung zu beenden und die geänderten Einstellwerte
(Parameter) abzuspeichern.
Drücken Sie die Taste 1, danach die Programmierungstaste (Pfeil),
um aus dem Programmierungsmodus in das Verkaufsprogramm zu
gelangen
Im Display erscheint nun „ENDE Programmierung“ ca. 2 Sekunden
lang,
gefolgt von der Standard-Anzeige „Tasse unterstellen“. Der Automat
befindet sich nun im Verkaufsmodus und hat alle Änderungen
abgespeichert.
4. Programmierung
4.4
Programmierung - Übersicht
Durch Drücken der Programmierungstaste „P“ und Eingabe des
Codes gelangen Sie in den Programmiermodus. Mit den Wahltasten
… können Sie …
„1“ und „2“ Æ einzelne Menügruppen auswählen
„2“ und „3“ Æ in der Menügruppe bewegen und Parameter
(Einstellwert) auswählen
„4“ und „5“ Æ Parameterwert verändern / auswählen
„PROG“ Æ Probedosierung (abhängig vom Parameter)
„P“
1/6
2/3
4/5 Wert ändern /
Bereich
Standard
Programmierung
Code eingeben
4
pressobean = 8-7-6
Wahl -1Wahl -2Wahl -3Wahl -4Wahl -5Wahl -6-
01.01.2007
Kapitel
4.2
s. Dosierliste
s. Dosierliste
s. Dosierliste
s. Dosierliste
s. Dosierliste
s. Dosierliste
20
4.5-W1, 4.6 Æ 4.7
4.5-W1, 4.6 Æ 4.7
4.5-W1, 4.6 Æ 4.7
4.5-W1, 4.6 Æ 4.7
4.5-W1, 4.6 Æ 4.7
4.5-W1, 4.6 Æ 4.7
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
Bedienungsanleitung
Preise *
Preis -1Preis -2Preis -3Preis -4Preis -5Preis -6-
00 Æ 999
00 Æ 999
00 Æ 999
00 Æ 999
00 Æ 999
00 Æ 999
00 *
00 *
00 *
00 *
00 *
00 *
4.5-PN1
4.5-PN1
4.5-PN1
4.5-PN1
4.5-PN1
4.5-PN1
Preise Happy *
Preis -1Preis -2Preis -3Preis -4Preis -5Preis -6-
00 Æ 999
00 Æ 999
00 Æ 999
00 Æ 999
00 Æ 999
00 Æ 999
00 *
00 *
00 *
00 *
00 *
00 *
4.5-PH1
4.5-PH1
4.5-PH1
4.5-PH1
4.5-PH1
4.5-PH1
Münze *
Münze –AMünze –BMünze –C-
00 Æ200
00 Æ200
00 Æ200
05 €-Cent *
10 €-Cent *
20 €-Cent *
4.5-M1
4.5-M1
4.5-M1
Münze –DMünze –EMünze –FMünze –GMünze –HMünze –IMünze –JTemperatur
Boiler /
Temperaturerhöhung
Temporäre Temperatur
in SEK. 0 – 10 SEK.
Verschiedene
Automat Nr. A
Automat Nr. B
Information Nr.
Zahlungssystem
Sing - / Multi -Vend
Autoerkennung MDB
Achtung: nicht im
Display sichtbar Autoerkennung
Frei
Laufzeit Lüfter min
Frei
Dezimalzahl
Erste Installation
Tuning Mahlwerk
Diagnostik
Temperatur Anzeige
Frei
Frei
Verkaufsdaten
Zähler Gesamt
Zahler Periode
Frei
Zähler Euro Periode
Zähler Test
Zähler Test Periode
01.01.2007
12.02.07
00 Æ200
00 Æ200
00 Æ200
00 Æ200
00 Æ200
00 Æ200
00 Æ200
50 €-Cent *
100 €-Cent *
100 €-Cent *
00 €-Cent *
00 €-Cent *
00 €-Cent *
00 €-Cent *
4.5-M1
4.5-M1
4.5-M1
4.5-M1
4.5-M1
4.5-M1
4.5-M1
0°C Æ 85°C
80
4.5-T1
0 Æ 9999
0 Æ 9999
0Æ7
(SPI Sing)
(SPI Multi)
-
00
00
0
Achtung:
nicht aktiv
-
4.5-V1
4.5-V1
4.5-V2
-
0 Æ 10
0Æ3
0, 1
+30% Æ -30%
01
2
0 = Erstinstallation
mahlwerksabhängig
4.5-V5
4.5-V7
4.5-V10
4.5-V12
1=Ja
-
0
-
4.5-D1
-
0
4.5-Z1
0
0,00 *
4.5-Z2
4.5-Z4
4.5-Z5
nicht
löschbar
4=löschen
4=löschen
nicht
löschbar
4=löschen
21
-
4.5-Z6
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Zähler Frei Kanne
Zähler Frei Kanne Periode
Bar Verkauf
Bar Verkauf Periode
Bar Verkauf Stück
Bar Verkauf Stück Periode
Kasse Gesamt
Kasse Gesamt Periode
Frei
Frei
Frei
Frei
Karte Verkauf
Karte Verkauf Periode
Zähler Wahl 1
Zähler Wahl 2
Zähler Wahl 3
Zähler Wahl 4
Zähler Wahl 5
Zähler Wahl 6
Zähler Happy Hour Wahl 1
Zähler Happy Hour Wahl 2
Zähler Happy Hour Wahl 3
Zähler Happy Hour Wahl 4
Zähler Happy Hour Wahl 5
Zähler Happy Hour Wahl 6
Zähler Wahl 1 Frei/Ka
Zähler Wahl 2 Frei/Ka
Zähler Wahl 3 Frei/Ka
Zähler Wahl 4 Frei/Ka
Zähler Wahl 5 Frei/Ka
Zähler Wahl 6 Frei/Ka
Bedienungsanleitung
Nicht aktiv
Nicht aktiv
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4=löschen
4.5-Z11
4.5-Z11
4.5-Z11
4.5-Z11
4.5-Z11
4.5-Z11
4.5-Z11
4.5-Z11
4.5-Z11
4.5-Z11
4.5-Z11
4.5-Z11
4.5-Z12
4.5-Z12
4.5-Z12
4.5-Z12
4.5-Z12
4.5-Z12
Uhrzeit
Uhrzeit
z.B. 16:37
aktuelle Uhrzeit
Tag
z.B. 23
aktueller Tag
Wochentag
z.B. Mo
aktueller Wochentag
Monat
z.B. 03
aktueller Monat
Jahr
z.B. 06
aktuelles Jahr
Happy Hour Ein F1*
z.B. 06:15
00:00
Happy Hour Aus F1*
z.B. 18:00
00:00
Happy Hour Ein F2*
z.B. 18:00
00:00
Happy Hour Aus F2*
z.B. 18:00
00:00
Happy Hour Ein F3*
z.B. 18:00
00:00
Happy Hour Aus F3*
z.B. 18:00
00:00
------ wie 4.5-U6/7 * für Zeitspannen F1, F2, F3 Wochentage -------Ein Mo
Aus So
00:00
Aus Mo
Aus So
00:00
--------------------- wie 4.5-U12/13 für alle Wochentage ------------------Kilowattstunden (KWh)
0.0
Fehlermeldungen
n.1 AUS 06 A
……
n.20 AUS == =
Zähler Service
Zähl.Wasserfilt
Zähl.Brüher
Zähl.Kaffeesatz
19:05 09-01-2006
(Bsp.) 4=löschen
==:== == - == - ====
(Bsp. kein Eintrag)
[ 00]
[ 00]
[ 00]
0
0
0
4.5-U1
4.5-U2
4.5-U3
4.5-U4
4.5-U5
4.5-U6
4.5-U7
4.5-U7
4.5-U7
4.5-U7
4.5-U7
4/5 ändern, PROG übernehmen
4/5 ändern, PROG übernehmen
4/5 ändern, PROG übernehmen
4.5-U8
4.5-U9
4.5-U10
4.5-F1
4.5-F1
4.5-ZS1
4.5-ZS2
4.5-ZS2
Zähler
01.01.2007
22
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Alle Zähler unter „Verkaufsdaten“ (Kapitel 4.5-Z1 Æ Z12) werden nacheinander
im Abstand von ca. 3 Sekunden über das Display ausgegeben. Zähler können
nicht gelöscht sondern nur betrachtet werden. Abbruch der Anzeige durch
PROG-Taste.
Freiverkauf
Verwenden Sie das RFID Kartenmodul und/oder einen Impulsgeber und haben
Sie Preise in der Gerätesteuerung hinterlegt, können Sie hier den FREIVERKAUF
eingeben.
Spülung
Starten Sie das Spülprogramm für die tägliche, wöchentliche und monatliche
Reinigung (Kapitel 7).
4.5-Z1 Æ 4.5-Z12
4.5-FREI1
4.5-SPÜE1
1 = Brühergruppe, 2 = Teewasser, 3 = Instant (Mischschale),
4 = Auto (komplette Spülung)
Zähler Service
Verweist auf Kapitel 4.5-ZS1-3 im Ordner PROGRAMMIERUNG, jedoch ohne
Änderungsmöglichkeit der Rahmeneckdaten (Portionen, Mengen etc). Mittels
Menütaste 8 sind die Rückwärtszähler wieder auf den Endwert zu setzen.
01.01.2007
23
4.5-ZSERV1
4.5-ZS1Æ4.5-ZS3
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
4. Programmierung
4.5
Einstellwerte / Parameter
Servomat-Kenner sehen den Strukturbaum der Programmierung und
erkennen die geräteübergreifende und immer gleich bleibende
Servomat-Programmstruktur.
Die Programmstruktur ist bei allen Servomat-Geräten im Wesentlichen
gleich und sollte auch hier bei XX eingesetzt werden. Unrelevante
Parameter werden in dieser Softwareversion noch nicht
ausgeblendet, werden aber in dieser Anleitung als „inaktiv“ oder
„optional“ gekennzeichnet.
Deshalb sind Parameter, Daten, Einstellmöglichkeiten und
Anzeigen stets kritisch zu betrachten !!!
Wahl
„Wahl xxx“ kennzeichnet eine Menüwahltaste (1 Æ 6), hinter der
individuell die unter Kapitel 4.6, 4,7 oder aufgeführte Dosiertabelle
aufzeigt wird. Ca. 30 Parameter pro Menütaste (180 für 6 Wahlen)
sind alleinig für die Getränkerezeptur in Verwendung. Haben Sie
schon über den Einsatz der FlashCard-Technologie nachgedacht?
4.5-W1
Wahl 1 Æ 6
Preise *
Bestimmen Sie den normalen Verkaufspreis des jeweiligen
Produktes (Wahl 1 Æ 6) in €-Cent. Einstellbereich von 00 Æ 999. Als
Standard ist 00 gewählt (Freiverkauf). Haben Sie einen Preis
hinterlegt, zeigt dies Ihnen das Gerät über eine Display-Ausgabe nach
einer Produktwahl an. Beispiel: „Preis: 60“
4.5-PN1 *
Preis 1 Æ 6
Preise Happy *
Bestimmen Sie den Happy-Hour-Verkaufspreis des jeweiligen
Produktes (Wahl 1 Æ 6) in €-Cent. Einstellbereich von 00 Æ 999. Als
Standard ist 00 gewählt (Freiverkauf). Haben Sie einen Preis
hinterlegt, zeigt dies Ihnen das Gerät über eine Display-Ausgabe nach
einer Produktwahl an. Beispiel: „Preis: 60“
4.5-PH1 *
Preis 1 Æ 6
Happy Hour bezeichnet eine Zeitperiode, in der der Verkaufspreis der
jeweiligen Getränkewahl (1 Æ 6) den jeweiligen Perioden-Preis (Preis
Happy 1 Æ 6) zugeordnet wird. Die Periode unter Menü UHR muss
eingestellt werden. Siehe Kapitel 4.5-U1 Æ 4.5-U9.
Münze *
Die Parameter Münze 1 Æ 6 repräsentieren die einzelnen
Preisleitungen (je Wahl 1 Preis) und werden mit Wertigkeiten belegt.
Als Standard ist der €-Münzsatz von 5 €-Cent bis 100 €-Cent
standardisiert hinterlegt. Diese Preisleitungen müssen mit den
gleichen Werten belegt sein, auf die Ihr Impulsgeber eingerichtet ist.
Desweiteren ist die Verwendung von Token / Wertmarken möglich.
01.01.2007
24
4.5-M1 *
Münze 1 Æ 9
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Temperatur
4.5-T1
Temperatur
Boiler
Der eingestellte Wert entspricht der °C –Temperatur. Einstellbereich
von 0°C (kalt, Heizung aus) bis maximal 100 °C.
ACHTUNG: der Sicherheitstemperaturbegrenzer STB löst bei 120 °C
aus. Fertigungs- und Messtoleranzen bedingen eine Reserve von 3°C
Toleranz zwischen STB und Temperaturfühler für einen zuverlässigen
Betrieb.
Temperatur Standardwert: 90 °C
Verschiedene
4.5-V1
Automat Nr. A
Automat Nr. B
Vergeben Sie Ihrem Automaten eine individuelle, frei einstellbare 4stellige Automaten-Nr A. Bei der Adaption eines 2ten Gerätes (Slave,
z.Zt. nicht vorgesehen) ist diese unter Automat Nr. B einzugeben.
Nutzen Sie die FlashCard Technologie in der Form, dass Sie mittels
des Verkaufsdatensammelschlüssels Verkaufsdaten mehrerer Geräte
auf einem Schlüssel sammeln, ist der Wert unter „Automat Nr. A“ der
einzige Wert der Unterscheidung in der *.txt resp. *.csv-Datei.
Bestimmen Sie die Displayanzeigen-Inhalte im Verkaufsbereit-Modus.
Wählen Sie aus
4.5-V2
Information
0 - Probieren Sie Latte Macchiato (Standard)
1 - Probieren Sie mal MoccaCino
2 - Gönnen Sie sich eine kleine Pause
3 - FREI PROGRAMMIERBAR *
4 - Karte einführen
5 - Schlüssel einstecken
6 - Ich bin Verkaufsbereit
7 - Information
Laufzeit des Absauglüfters Mischschale. Eingestellter Wert in Minuten.
Ab Produktionsbeginn eines Getränks beginnt der Lüfter die
Mischschale abzusaugen (Heißwasser Dampfbildung über der
Mischschale) und läuft x-Minuten lang.
Typischer Wert: 1 Æ 5 Minuten, 0 = Lüfter aus, 1 = Standard
Bestimmen Sie die Tonlänge des Quittierungssignals beim Drücken
der Wahl- / Menütaste.
0 = kein Tonsignal, 1.5 Sek. = maximale Tonlänge
01.01.2007
4.5-V5
Laufzeit Lüfter
4.5-V6
Zeit Signal
Einstellung der Wertigkeit nach dem europäischen Münzsatz. Die Zahl
beschreibt die Stellen nach dem Komma. 2 = X . XX (Euro . Cent).
4.5-V7
Dezimalzahl
Alle Wasserleitungen sind ab Herstellerwerk restlos entleert. Bei der
Inbetriebnahme muss jedoch Sorge getragen werden, dass die
Druckpumpe nicht im Leerlauf betrieben wird und sich im Boiler
Wasser befindet. Dieser Umstand bedarf bei der Inbetriebnahme einer
besonderen Vorgehensweise, die durch diesen Parameter definiert
wird. Achten Sie bitte darauf, dass Sie im Falle einer Maschinendeinstallation diesen Parameter wieder auf „0“ setzen. Nach dem
Befüllen des Boilers und des Ausgleichsbehälters lässt die Pumpe die
Wasserleitungen und sonstige Baugruppen durchspülen und mit
Wasser füllen (Wasserkreise Kapitel 6.9); danach wird geheizt.
Außerdem wird die Fehlermeldungsliste (Kapitel 4.5-F1, 6.11)
gelöscht. Bis auf die Rücksetzung des Gesamtzählers ist das Gerät
nahezu jungfräulich. Der Wert „0“ lässt diesen Vorgang starten. Ist
dieser einmalige Vorgang beendet, wechselt dieser Wert automatisch
von 0 auf 1. Erste Installation kann jederzeit aktiviert werden,
besonders beim Wechsel des Geräte-Aufstellplatzes oder vor
4.5-V10
Erste Installation
25
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Einlagerung des Geräts zum Sicherstellen einer ordentlichen Wieder Inbetriebnahme.
0 = Erstinstallation aktiviert
1 = Erstinstallation deaktiviert
Mahlwerke unterliegen natürlichen Fertigungstoleranzen. Die
Förderleistung der einzelnen Mahlwerke in allen XX sollte jedoch
möglichst gleich sein. Ab Werk werden alle Mahlwerke, die in die
Geräte-Produktion eingebracht werden, getestet und deren
Leistungsparameter bestimmt. Das an der Produktausgabe des
Mahlwerks aufgebrachte Etikett informiert über den Wirkungsgrad des
Mahlwerks, der hier als Parameter und Korrekturzahl eingestellt
werden sollte, damit Ihre individuell ermittelten Geräteeinstelldaten
(Programmierungsdaten) transportierbar bleiben und für alle XX ihre
Gültigkeit behalten.
4.5-V11
Tuning Mahlwerk
Die auf dem Etikett aufgezeigte Nummer mit +/- Angabe zeigt an, dass
dieses Mahlwerk um die Zahl z.B. +5% schneller als die
Standardmahlwerke arbeitet. Die Förderleistung ist um 5% vom
Standardwert erhöht und muss reduziert werden, damit Ihre StandardGrunddaten geräteunabhängig in allen XX des Typs Pressobean
eingesetzt werden können. In einer weiteren XX ist es durchaus
möglich, dass hier der Wert „-10“ eingestellt ist. Auf Ihrer KDFlashCard haben Sie aber nur 1 individuelle Kunden-Getränkerezeptur
ermittelt. Folgendes passiert nun …
XX Nr.1: +5 Æ Die Förderleistung des Mahlwerk ist +5% höher als
standardmäßig vorgegeben. Die tatsächliche Laufzeit des Mahlwerks
muss deshalb um diese 5% reduziert werden. Tragen Sie +5% - also
den auf dem Etikett angegebenen Wert – hier in diesem Parameter
ein, und das Mahlwerk wird anstelle z.B. 8 Sekunden um den Wert 5% (also 7,6 Sekunden lang) angesteuert, obgleich in der
Programmierung die Laufzeit von 8 Sekunden beibehalten und nicht
verändert wird.
XX Nr.2: -10% Æ Die Förderleistung des Mahlwerk ist -10% geringer
als standardmäßig vorgegeben. Die tatsächliche Laufzeit des
Mahlwerks muss deshalb um diese 10% erhöht werden. Tragen Sie
-10% - also den auf dem Etikett angegebenen Wert – hier in diesem
Parameter ein, und das Mahlwerk wird anstelle z.B. 8 Sekunden um
den Wert +10% (also 8,8 Sekunden lang) angesteuert, obgleich in der
Programmierung die Laufzeit von 8 Sekunden beibehalten und nicht
verändert wird.
Mit einer unveränderten Dosierliste ist es Ihnen möglich, alle XX mit
fertigungstechnischen Mahlwerkstoleranzen mit gleichen Dosierdaten
… und somit mit gleich bleibender Getränke- und Dosierungsqualität
… zu betreiben.
Tuning Mahlwerk = Korrekturwert für Mahlwerk
(-30% ÅÆ +-0% ÅÆ +30%)
(abhängig vom verwendeten Mahlwerk)
Achtung: Mahlwerke, die als Ersatzteil ausgeliefert wurden, sind nicht
Klassifiziert und tragen keinen Korrekturwert. Dies ist selbst zu
ermitteln. Bitte gehen Sie wie folgt vor:
Mahlwerk typisieren:
Laufzeit eines Mahlwerk bei einem Testgetränk einstellen auf
8 Sekunden. Gewicht des gemahlenen Kaffees abwiegen: SOLL = 8
Gramm. Bei einem gemessenen Gewicht von 8,8 Gramm ist die
geleistete Kaffeemehlmenge +10% höher als der Standard, bei 7,6
Gramm jedoch -5% unterhalb.
01.01.2007
26
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Diagnostik
Anzeige der aktuellen Boiler - Temperatur im Display. Für den
Techniker ein nützliches Instrument, um aktuelle Temperaturwerte
während der Produktion eines Getränkes zu überwachen. Nützliche
Diagnose-Hilfe zur Ermittlung des Verkalkungszustandes, indem
hierüber festgestellt werden kann, wie schnell das System das neu
hinzukommende Kaltwasser auf SOLL- Temperatur bringt.
4.5-D1
Anzeige
Temperaturanzeige: 0 = deaktiviert, 1 = aktiviert
Verkaufsdaten
4.5-Z1
Zähler Gesamt
Dieser Zähler registriert und zählt alle im Verkaufsmodus
abgegebenen Abverkäufe in Stückzahl.
Nicht rückstellbar (löschbar).
Wie Gesamt-Zähler, jedoch rückstellbar (auf 0 setzten möglich).
Dieser Zähler registriert und zählt alle im Verkaufsmodus
abgegebenen Abverkäufe in Stückzahl.
4.5-Z2
Zähler Periode
Löschen: Taste 4 drücken, bis Zähler auf NULL geht (ca. 2 Sek.)
4.5-Z
Zähler Euro *
Dieser Zähler registriert und zählt alle im Verkaufsmodus
abgegebenen Abverkäufe in Münzwert (Geldwert, Preise).
Nicht rückstellbar (löschbar).
Wie Gesamt-Zähler Periode, jedoch rückstellbar (auf 0 setzten
möglich). Dieser Zähler registriert und zählt alle im Verkaufsmodus
abgegebenen Abverkäufe in Münzwert (Geldwert, Preise).
4.5-Z4
Zähler Euro Periode *
Löschen: Taste 4 drücken, bis Zähler auf NULL geht (ca. 2 Sek.)
Dieser Zähler registriert und zählt alle im Test- / Freiverkaufsmodus
Verkaufsmodus abgegebenen Abverkäufe in Stückzahl.
4.5-Z5
Zähler Test
Nicht rückstellbar (löschbar).
Dieser Zähler registriert und zählt alle im Test- / Freiverkaufsmodus
abgegebenen Abverkäufe in Stückzahl
4.5-Z6
Zähler Test Periode
Löschen: Taste 4 drücken, bis Zähler auf NULL geht (ca. 2 Sek.)
Dieser Zähler registriert alle Abverkäufe in Stückzahl der
verkauften Getränke der Menütaste / Wahltaste 1 Æ 8, 9 = inaktiv.
4.5-Z11
Zähler Wahl 1 Æ 6
Löschen: Taste 4 drücken, bis Zähler auf NULL geht (ca. 2 Sek.)
Dieser Zähler registriert alle Abverkäufe in Stückzahl der
über die Funktion Freiverkauf / Kannenausgabe abgegebenen
Getränke der Menütaste / Wahltaste 1 Æ 8, 9 = inaktiv.
4.5-Z12
Zähler Wahl 1 Æ 6
Frei/Kanne
Löschen: Taste 4 drücken, bis Zähler auf NULL geht (ca. 2 Sek.)
01.01.2007
27
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Fehlermeldungen
4.5-F1
n.1 Æ n.20
Die XX speichert bis zu 20 Störmeldungscodes (n.1 bis n.20) mit
Uhrzeit und Datum versehen ab. Im Servicefall ist für den Techniker
schnell und einfach die Historie der Störmeldungen überschaubar, die
im Kapitel 6.11 im Detail beschrieben werden und Lösungen
aufgezeigt werden. Dieses Fehlerlisting ist eine wichtige Hilfe und
Unterstützung für den Techniker bei seiner Urteilsfindung und
Diagnose im Fehlerfall.
n.1 Æ Störung Nr. 1
AUS 31B Æ Störung (Kapitel 6.11)
10:13 Æ Uhrzeit der Fehlermeldung *
29-03-2006 Æ Datum der Fehlermeldung **
* Uhrzeit muss eingestellt sein (Kapitel 4.5-U4)
** Datum muss eingestellt sein (Kapitel 4.5-U5 Æ U7)
4.5-ZS1
Zähl. Wasserfilter
Der Zähler-RESET ist
durch den Bediener
realisierbar.
Kapitel 4.2 Æ PROG
Æ Taste „5“ = Zähler
Service)
Dieser Zähler dient zur Kontrolle, ab wann der Wasserfilter erneuert
werden muss (Kapitel 6.8). Hierzu ist anhand der Wasserqualität
(Messung während Inbetriebnahme), der Filterkapazität
(Verbrauchstabelle des Wasserfilterherstellers) und der eingestellten
Getränkegröße die Verkaufsmenge in Becherportionen zu ermitteln …
und einzugeben.
Maximaler Einstellwert = 10.000
Æ „4500“
Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Taste Programmierungstaste.
Im Display erscheint und der Zähler ist nun aktiv.
Dieser Zähler zählt nun bei jeder abgegebenen Portion rückwärts, bis
50 erscheint.
Im Display erscheint …
Das Gerät informiert den Bediener über das Display, dass der
Wasserfilter erschöpft ist und getauscht werden muss. Der Abverkauf
ist weiterhin möglich, das Gerät wird nicht gesperrt
der Wert sinkt
programmierungsHat der Zähler „2“ erreicht …
technisch nicht auf „0“,
sondern bleibt bei „2“
stehen.
erscheint im Display weiterhin …
der Zähler bleibt nun bei 2 stehen, der Abverkauf bleibt möglich.
Zähler auf 2
abgelaufen = Gerät
wird nicht gesperrt,
weiterer Abverkauf
Diese Displaymeldung erlischt erst, wenn der Wasserfilter getauscht
möglich
wurde und Sie durch Drücken der Taste
PROGRAMMIERUNGDTASTE inkl. BESTÄTIGUNG den Zähler auf
die neue Verbrauchsmenge (z.B. 4500) gesetzt haben.
Programmierungstaste Æ im Display erscheint …
Bestätigen Sie den Vorgang durch Drücken der Taste „4“. „1“ bewirkt
keine Änderung; Sie kehren zum vorherigen Programmpunkt zurück.
01.01.2007
28
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Sie drücken Æ 4 = ja
Im Display wird der Zähler neu gesetzt. Der Zählzyklus beginnt von
neuem.
Dieser Zähler zeigt an, ab wann der Brüher durch den Bediener
gereinigt werden soll. Nach üblicherweise 250 Portionen (max. 9999)
sollte der Brüher mit dem Spülprogramm und mit Reinigungstablette
gereinigt werden, damit die Kaffeeöle im Siebfilter gelöst werden und
der Kaffeewasserdurchfluss garantiert wird (Kapitel 6.5 Æ Brüher
reinigen, 7.3 Æ wöchentliche Reinigung).
Standardmäßig sind keine Daten hinterlegt, der Zähler ist nicht aktiv.
Æ „250“
Definieren Sie diesen Rückwärtszähler mittels der Taste 4 und 5 …
Und bestätigen Sie Ihre Eingabe durch Drücken der
PROGRAMMIERUNGSTASTE.
4.5-ZS2
Zähl. Brüher
Der Zähler-RESET ist
durch den Bediener
realisierbar.
Kapitel 4.2 Æ Taste
„5“ = Zähler Service)
der Wert sinkt
programmierungstechnisch nicht auf
„0“, sondern bleibt bei
„2“ stehen
Im Display erscheint ...
fortan ist der Zähler aktiv.
Zähler auf 2
abgelaufen = Gerät
wird nicht gesperrt,
weiterer Abverkauf
möglich
Ist der Zähler bis auf Wert 10 abgelaufen …
dann erscheint im Display…
Diese Displaymeldung signalisiert dem Bediener, dass der Brüher
intensiv gereinigt werden muss (siehe Kapitel 6.5 – Brüher reinigen,
7.3 – wöchentliche Reinigung). Diese Displaymeldung erlischt erst,
wenn Sie durch Drücken der Taste PROGRAMMIERUNG inkl.
BESTÄTIGUNG den Zähler auf den neuen Zählerstand (z.B. 250)
zurückgesetzt haben.
Programmierungstaste Æ im Display erscheint …
Bestätigen Sie den Vorgang durch Drücken der Taste „2“. „1“ bewirkt
keine Änderung; Sie kehren zum vorherigen Programmpunkt zurück.
Sie drücken ->PROG Taste oder bei geschlossener Türe die „Taste 1“
für ca. 8 sek. drücken dann ist der Zähler zurückgesetzt
Im Display erscheint …
Der Zähler ist neu gesetzt und das Gerät ist fortan wieder
betriebsbereit ohne Servicemeldung.
Dieser Zähler zeigt an, ab wann der Kaffeesatzbehälter durch den
Bediener entleert und gereinigt werden soll. Nach üblicherweise 35
Portionen sollte der Kaffeesatzbehälter entleert werden. (Kapitel 7.2
Punkt 5). Standardmäßig sind keine Daten hinterlegt, der Zähler ist
nicht aktiv.
4.5-ZS3
Zähl. Kaffeesatz
Æ „35“
Definieren Sie diesen Rückwärtszähler mittels der Taste 4 und 5 …
Und bestätigen Sie Ihre Eingabe durch Drücken der
01.01.2007
29
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
PROGRAMMIERUNGSTASTE.
der Wert sinkt
programmierungsIm Display erscheint ...
technisch nicht auf „0“, fortan ist der Zähler aktiv.
sondern bleibt bei „1“
stehen
Ist der Zähler bis auf den Wert 10 abgelaufen …
Zähler auf 1
abgelaufen = Gerät
wird gesperrt,
weiterer Abverkauf
nicht möglich)
dann erscheint im Display …
Diese Displaymeldung signalisiert dem Bediener, dass der
Kaffeesatzbehälter entleert und gereinigt werden muss. Diese
Displaymeldung erlischt erst, wenn Sie durch Drücken der Taste
PROGRAMMIERUNG inkl. BESTÄTIGUNG den Zähler auf den neuen
Zählerstand (z.B. 250) zurückgesetzt haben.
Hat der Zähler den Wert „1“ erreicht, schaltet das Gerät den
Betriebsbereit-Modus ab und ist fortan bis zum RESET gesperrt.
Programmierungstaste Æ im Display erscheint …
Bestätigen Sie den Vorgang durch Drücken der Taste „2“. „1“ bewirkt
keine Änderung; Sie kehren zum vorherigen Programmpunkt zurück.
Sie drücken ->PROG Taste oder bei geschlossener Türe die „Taste 1“
für ca. 8 sek. drücken dann ist der Zähler zurückgesetzt
Im Display erscheint …
Der Zähler ist neu gesetzt und das Gerät ist fortan wieder
betriebsbereit ohne Servicemeldung.
Uhrzeit
Das Gerät verfügt über eine interne Uhr. Sie haben die Möglichkeit
verschiedene, nachfolgend aufgezeigte Schaltfunktionen einzustellen.
Die Uhr wird erst aktiv, wenn eine Uhrzeit eingeben wird. Wichtig für
die Diagnose (u.a. Störmeldungsliste Kapitel 4.5-F1) und alternative
Verkaufspreise (Happy Hour in Verbindung mit einem Zahlungssystem
wie z.B. RFID-Karte resp. Impulsgeber SPI (z.Zt. im deutschen Markt
nicht erhältlich)).
4.5-U1
Uhrzeit
Stellen Sie hier die aktuelle Uhrzeit ein.
00:00 Æ Stunde (24) : Minute [xx:xx]
Werkseinstellung Æ aktuelle Uhrzeit
4.5-U2
Tag
Richten Sie hier den Datums-Tag ein.
tt.mm.jj Æ Tag (01 Æ 31)
Werkseinstellung Æ aktueller Tag
4.5-U3
Wochentag
Richten Sie hier den Datums-Wochentag ein
Mo (Montag) Æ So (Sonntag)
Werkseinstellung Æ aktueller Tag
Richten Sie hier den Datums-Monat ein.
4.5-U4
Monat
tt.mm.jj Æ Monat (01 Æ 12)
Werkseinstellung Æ aktueller Monat z.B. 03 für März
01.01.2007
30
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Richten Sie hier das Datums-Jahr ein.
4.5-U5
Jahr
tt.mm.jj Æ Jahr (00 Æ 99)
Werkseinstellung Æ aktuelles Jahr z.B. 06 für 2006
Richten Sie hier den EIN-Startpunkt fest, ab wann täglich das HappyHour Verkaufsprogramm startet. Mit XX kann man täglich 3
verschiedene und unabhängig voneinander geschaltete
Verkaufsperioden einrichten, bei denen ein „geänderter“ Happy-Hour
Verkaufspreis Geltung zeigt.
4.5-U6
HH Ein F1*
ACHTUNG: Überlappungen der Zeitperioden verursachen
Störfunktionen.
00:00 Æ Stunde (24) : Minute [xx:xx]
Werkseinstellung Æ 00:00
Richten Sie hier den AUS-Startpunkt fest, ab wann täglich das HappyHour Verkaufsprogramm endet. Mit XX kann man täglich 3
verschiedene und unabhängig voneinander geschaltete
Verkaufsperioden einrichten, bei denen ein „geänderter“ Happy-Hour
Verkaufspreis Geltung zeigt.
4.5-U7
HH AUS F1*
ACHTUNG: Überlappungen der Zeitperioden verursachen
Störfunktionen.
00:00 Æ Stunde (24) : Minute [xx:xx]
Werkseinstellung Æ 00:00
tagesbezogener Startzeitpunkt (Uhrzeit) des Betriebsbereit-Modus
festlegen. Zu diesem Startzeitpunkt schaltet das Gerät vom StandbyModus in den Betriebsbereit –Modus. Legen Sie zudem den AUSZeitpunkt unter 4.5-U9 fest.
4.5-U8
Ein Mo Æ So
00:00 Æ Stunde (24) : Minute
Bsp1: 6 Uhr 30 morgens Æ Einstellwert: 06:30
Bsp2: 5 Uhr 15 nachmittags Æ Einstellwert: 17:15
Das Gerät ist im Standby-Modus lediglich „nicht“ betriebsbereit und
macht „keine“ Abverkäufe/Freiverkäufe. Beleuchtung, Heizung und
alle für den Betrieb notwendigen Funktionen sind jedoch aktiv
(Heizung gegen Keimbildung im Wasser). Die Funktion „Standby“ ist
keine Energiesparfunktion.
tagesbezogener Ausschaltzeitpunkt (Uhrzeit) des BetriebsbereitModus festlegen. Zu diesem Startzeitpunkt schaltet das Gerät vom
Betriebsbereit-Modus in den Standby-Modus. Legen Sie zudem den
EIN-Zeitpunkt unter 4.5-U8 fest.
4.5-U9
Aus Mo Æ So
00:00 Æ Stunde (24) : Minute
Bsp1: 6 Uhr 30 morgens Æ Einstellwert: 06:30
Bsp2: 5 Uhr 15 nachmittags Æ Einstellwert: 17:15
Das Gerät ist im Standby-Modus lediglich „nicht“ betriebsbereit und
macht „keine“ Abverkäufe/Freiverkäufe. Beleuchtung, Heizung und
alle für den Betrieb notwendigen Funktionen sind jedoch aktiv
(Heizung gegen Keimbildung im Wasser). Die Funktion „Standby“ ist
keine Energiesparfunktion.
01.01.2007
31
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Spülung
Starten Sie das Spülprogramm für die tägliche, wöchentliche und
monatliche Reinigung (Kapitel 7).
1 = Brühergruppe
2 = Teewasser
3 = Instant (Mischschale)
4 = Auto (Brühergruppe, Teewasser, Instant (Mischschale)
4.5-SPUE1
Klares, heißes Wasser wird durch die Schläuche und Mischschalen
gepumpt und löst die wasserlöslichen Produkte und Verunreinigungen.
Im Falle der Reinigung der Brühergruppe werden Sie zudem zur
Eingabe der Reinigungstablette aufgefordert, die im wöchentlichen
Reinigungszyklus empfehlenswert ist. Diese reinigt alle Brühersiebe
und Komponenten und löst Kaffeerückstände wirkungsvoll. Diese
Reinigungstablette ist bei Servomat zu beziehen und ist ein wichtiger
Bestandteil zur Erhaltung der Getränkequalität und Maschinenlaufzeit.
Nachdem Sie die Taste 6 gedrückt haben beginnt die Einwirkzeit der
Tablette in der mit heißem Wasser gefüllten Brühkammer.
Anschließend beginnt der Spülprozess Æ alle Reinigungsrückstände
werden ausgewaschen.
Bei Spülprogramm 4 Auto werden nacheinander alle Baugruppen
komplett durchgespült und gereinigt. (Reihenfolge ist hier 1 komplett,
2 komplett und 3 komplett)
ACHTUNG: unbedingt Tresterbehälter, Tropfschale in das Gerät und
ein geeignetes Wasserauffanggefäß unter den Auslauf vor der
Reinigungsprozedur stellen.
Zähler Service
4.5-ZSERV1
siehe
4.5-ZS1Æ 4.5-ZS3
01.01.2007
Verweist auf Kapitel 4.5-ZS1-3 im Ordner PROGRAMMIERUNG,
jedoch ohne Änderungsmöglichkeit der Rahmeneckdaten (Portionen,
Mengen etc). Mittels Menütaste 6 sind die Rückwärtszähler wieder auf
den Endwert zu setzen.
32
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
4. Programmierung
4.6
Dosierliste E/2 Standard
Gerätespezifikation:
Softwareversion:
Konfiguration:
XX PB E2
Version XX OCED – 1 A 12-02-07
130 ccm Standard
** wichtige Info zur Kaffeemahlung und
Brühereinstellung siehe Kapitel 6.2, 6.3, 6.6
6
Getränkename
Choco
5
Cafe au
Lait
4
Kaffee
schwarz
3
Mocca
Cino
2
Cappucino
1
Latte
Macchiato
200 ccm
Taste
Taste Aktiv / Gesperrt
Frei
Aktiv
Frei
Aktiv
Frei
Aktiv
Frei
Aktiv
Frei
Aktiv
Frei
Aktiv
Frei
Wasser Kaffee ccm
Kaffee nach = 0 / vor = 1
Zeit Dosierung Mahlwerk
40
nach
8.0 **
Laufzeit Produkt 1
Startzeit Produkt 1
Top Stop Motor
2.4
0.5
02
Laufzeit Produkt 2
Startzeit Produkt 2
Pause Latte Macchiato
0.0
15.0
Frei
Frei
Laufzeit Produkt 1a
Frei
Frei
2.4
Startzeit Produkt 1a
Top Stop Motor
13.5
02
Laufzeit Produkt 2 a
Laufzeit Wasser 1
Laufzeit Wasser 2
Startzeit Wasser 2
Durchfluss Wasser 2
Laufzeit Mixer 2
0.0
0.0
6.0
0.0
Langsam
8.0
Startzeit Mixer 2
Drehzahl Mixer 2
0.2
05
Laufzeit Wasser 1a
Laufzeit Wasser 2 a
0.0
6.0
Startzeit Wasser 2 a
Durchfluss Wasser 2 a
[Bild]
13.0
Langsam
Laufzeit Mixer 2 a
8.0
Startzeit Mixer 2 a
13.2
Drehzahl Mixer 2 a
00
Top Stop Brüher
00
Freiverkauf Kanne
00
Startzeit Wasser 1
Durchfluss Wasser 1
Frei
Frei
Frei
* Freiverkauf Kanne Standard Wert 00
01.01.2007
33
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
4. Programmierung
4.7
Dosierliste E/2 Latte Macchiato Direktwahl
Gerätespezifikation:
XX PB E2
Softwareversion:
Version XX OCED – 1 A 12-02-07
Konfiguration:
130 ccm Standard
200 ccm Latte Macchiato Direktwahl
** wichtige Info zur Kaffeemahlung und
Brühereinstellung siehe Kapitel 6.2, 6.3, 6.6
6
Getränkename
Choco
5
Cafe au
Lait
4
Kaffee
schwarz
3
Mocca
Cino
2
Cappucino
1
Latte
Macchiato
200 ccm
Taste
Taste Aktiv / Gesperrt
Frei
Aktiv
Frei
Aktiv
Frei
Aktiv
Frei
Aktiv
Frei
Aktiv
Frei
Aktiv
Frei
Wasser Kaffee ccm
Kaffee nach = 0 / vor = 1
Zeit Dosierung Mahlwerk
40
nach
8.0 **
Laufzeit Produkt 1
Startzeit Produkt 1
Top Stop Motor
2.4
0.5
02
Laufzeit Produkt 2
Startzeit Produkt 2
Pause Latte Macchiato
0.0
15.0
Frei
Frei
Laufzeit Produkt 1a
Frei
Frei
2.4
Startzeit Produkt 1a
Top Stop Motor
13.5
02
Laufzeit Produkt 2 a
Laufzeit Wasser 1
Laufzeit Wasser 2
Startzeit Wasser 2
Durchfluss Wasser 2
Laufzeit Mixer 2
0.0
0.0
6.0
0.0
Langsam
8.0
Startzeit Mixer 2
Drehzahl Mixer 2
0.2
05
Laufzeit Wasser 1a
Laufzeit Wasser 2 a
0.0
6.0
Startzeit Wasser 2 a
Durchfluss Wasser 2 a
[Bild]
13.0
Langsam
Laufzeit Mixer 2 a
8.0
Startzeit Mixer 2 a
13.2
Drehzahl Mixer 2 a
00
Top Stop Brüher
00
Freiverkauf Kanne
00
Startzeit Wasser 1
Durchfluss Wasser 1
Frei
00
00
00
00
00
00
-
Frei
Name
Name
Name
Name
Name
Name
-
Frei
Name
Name
Name
Name
Name
Name
-
01.01.2007
34
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
5. Programmierung mit FlashCard
5.1
FlashCard – eine echte Arbeitserleichterung
Historie:
Die ersten Kaffeemaschinen wurden elektro-mechanisch gesteuert.
Eine Art Timer – analog zur Waschmaschine – mit mechanisch
einstellbaren Zeitscheiben ließ Rollenhebelschalter nach eingestelltem
Muster schalten. Aus den ursprünglich elektro-mechanisch
gesteuerten Kaffeemaschinen wurden vor ca. 15 Jahren erstmalig
mikroprozessorgesteuerte Kaffeemaschinen. Die Programmierung
dieser Maschinen wurde direkt über die Gerätetastatur „direkt am
Gerät“ vorgenommen. Ein heute noch übliches Verfahren zur
Automatenprogrammierung. Musste man jedoch die MaschinenSoftware tauschen, dann benötigte man ein sog. „Eprom“.
Schnell war beim Tausch ein Beinchen ab. Das Eprom war dann
unbrauchbar. Hat man sich erst einmal einen 1200 DM teueren
Eprom-Brenner zugelegt, dann konnte man Eproms selbst „brennen /
duplizieren“. Meistens hat man dieses Eprom beim Hersteller
bezogen. Inklusive der Frachtkosten eine kostspielige Angelegenheit.
Die Eprom-Technologie wurde bei Servomat Steigler im Jahr 2003
abgelöst von der sogenannten „Flash-Card“ –Technologie. Obgleich
das Datenhandling einfacher, schneller und somit komfortabler wurde
galt auch hier: die Transportkosten (von Servomat zu Fachpartner)
waren zeitaufwendig und kostspielig. Mit der aktuellen, PC-gestützten
Version der Flash-Card-Programmierung in Verbindung mit der
Software Rheaction geht Servomat Steigler deshalb seit geraumer Zeit
neue Wege. Und dies mit großem Erfolg und Kundenzuspruch.
Eprom
FlashCard
Doch was ist FlashCard genau und welche
Vorteile haben Sie damit?
Eine FlashCard ist ein moderner, mobiler Datenspeicher
Software-Update über das Internet
Wir bieten für alle Geräte der RHEA-Serie umfangreiche Geräte-,
Dosier- und Sonderkonfigurationsdateien im Internet unter
www.servomat-steigler.com zum kostenlosen Download. Laden Sie
Ihre aktuellste Software über Ihren PC auf die FlashCard Æ das
Maschinen-Update erfolgt binnen Sekunden am Gerät.
Erreichbarkeit: 24 h / 365 Tagen im Jahr.
Service 24/7
Softwareübertragung von Gerät zu Gerät (1:1 Kopie)
01.01.2007
35
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Erstellen Sie einfach und schnell eine 1:1 Kopie mit FlashCard zum
duplizieren eines eingerichteten Automaten. Für Aufstellplätze, an
denen mehrere „gleiche“ Automaten gefordert werden.
Abspeicherung und Verwaltung der eingestellten Daten am PC
Lesen Sie mit FlashCard die Maschinensoftware inkl. Dosierwerte aus
und speichern Sie diese Daten auf Ihrem PC ab.
Download der Verkaufsdaten
Speicherplatz für weit über 100 Automaten auf einem Schlüssel
Laden Sie Automaten-Verkaufsdaten „aller Geräte!“ auf „einen
FlashCard-Schlüssel“ und werten Sie diese gesammelten Daten mit
einem handelsüblichen Editor oder mittels einer CSV-Datei-konformen
Tabellenkalkulationssoftware aus. Unser Beitrag für Ihre einfache,
zeitsparende und resourcenschonende Datensammlung für Ihre
Rechnungsstellung.
Ergebnis Æ Kostenersparnis
5. Programmierung mit FlashCard
5.2
FlashCard – Zubehör*
Zur Nutzung der FlashCard benötigen Sie :
FlashCard –Set (Art-Nr. 500000)
bestehend aus:
Twin Card Reader USB
Reaction inkl Treiber
(Software-CD)
* ausführliche
Bedienungs- und
Installationsanleitung
entnehmen Sie bitte
der beigelegten
Dokumentation
2x FlashCard 1MB
individuell konfigurierbar
Bedienungs- und
Installationsanleitung
01.01.2007
36
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
5. Programmierung
5.3
FlashCard – Geräte-Updates durchführen
Wie führen Sie ein UPDATE durch?
Voraussetzung:
Schlüssel geladen mit geräterichtiger Software- und
Konfigurationsdatei
Automat ist ausgeschaltet
Vorgehensweise:
vorprogrammierte FlashCard in den Slot eingeben (SchlüsselKontakte zeigen nach unten)
Gerät einschalten
Æ im Display erschein kurzzeitig Hersteller / Herstellungsdatum des
Gerätes
Blinkend erscheint der Hinweis, dass sich das Gerät im
Programmierungsmodus befindet und MASTER-Daten vom Schlüssel
in die Elektroniksteuerung geladen werden
Das Ende der Datenübertragung wird durch den Hinweis „OK“ quittiert,
der ca. 1 Sekunde im Display erscheint
Anschließend wir die Änderung der Software durch die Anzeige der
NEUEN Softwareversion angezeigt.
KURZ-Anleitung:
Gerät ausschalten
vorprogrammierte
FlashCard in Slot
einstecken
Gerät einschalten
Wenn auf der FlashCard lediglich die Gerätesteuerungssoftware ohne
Warten bis
Konfigurationsdatei vorhanden ist, erscheint jetzt „Programmierung
„Programmierung
richtig“. Die FlashCard ist zu entnehmen und das Gerät ist Aus-/Ein zu
richtig“ erscheint
schalten. Das Update ist beendet. Ansonsten …
Es erscheint der Hinweis, dass sich das Gerät im
Programmierungsmodus befindet und KONFIGURATIONS-Daten vom
Schlüssel in die Elektroniksteuerung geladen werden. Diese sind
FlashCard entnehmen
üblicherweise Dosierungs- und Ablaufzeiten.
„Programmierung richtig“ zeigt den fertigen Status an; das Gerät ist
umprogrammiert. Die FlashCard ist zu entnehmen und das Gerät ist
Aus-/Ein zu schalten. Das Update ist beendet
01.01.2007
37
Gerät aus- und wieder
einschalten
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
5. Programmierung
5.4
FlashCard –Gerätedaten auf die FlashCard laden
Wie speichern Sie Gerätedaten auf eine FlashCard?
Voraussetzung:
Schlüssel geladen mit geräterichtiger Software- und
Konfigurationsdatei
Automat ist eingeschalten und Gerätetüre ist geöffnet
Vorgehensweise:
Die als Verkaufsdatensammler eingerichtete FlashCard in den Slot
eingeben (Schlüssel-Kontakte zeigen nach unten)
Drücken Sie 2x hintereinander die Programmierungstaste (Pfeil) in
inneren Gerätedeckel
Gerät ist
eingeschaltet
Der Hinweis „Programmierung FlashCard“ zeigt, dass die Gerätedaten
auf die FlashCard übertragen werden
Die Daten wurden auf die FlashCard übertragen. Die Programmierung
ist beendet. Sowohl die Gerätesoftware, als auch alle eingestellten
Dosierzeiten sind als Kopie auf den Schlüssel übertragen worden. Mit
diesem „mobilen Datenträger“ können Sie nun eine Kopie dieses
Gerätes binnen Sekunden einrichten oder kundenspezifisch auf Ihrem
PC zur Datensicherung hinterlegen.
vorprogrammierte
FlashCard in Slot
einstecken
2x PROG-Taste
Warten bis
„Programmierung
richtig“ erscheint
FlashCard entnehmen
01.01.2007
38
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
5. Programmierung
5.5
FlashCard – Merk-Dir-Das
Sollten Sie die versehentlich falsche Methode verwenden, kann dies
fatale Datenverluste auf dem Schlüssel wie auch im Gerät zur Folge
haben. Bitte deshalb und bedingt merken:
Daten von …
FlashCard Æ Gerät = einschalten
Gerät Æ FlashCard = eingeschaltet, 2x PROG-Taste
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
6.1
Dosierung - Produkt- und Wasserlaufzeiten
Unser patentiertes A.R.T. System garantiert gleichbleibende
Produktqualität und –sicherheit. Trotz allem geben wir Ihnen mit XX
eine Fülle von Einstellungs- und Änderungsmöglichkeiten in die Hand.
Produkt- und Wasserlaufzeiten sind in jedem Produkt frei einstellbar.
Achten Sie bitte deshalb immer auf ausreichend Nachlaufzeit des
Wassers bei Instantprodukten.
Mit unseren werksseitigen Dosierwerten liegen Sie stets goldrichtig.
Diese sind für die verschiedensten Tassengrößen in der
Programmierung auszuwählen, in unserem Internetportal unter
www.servomat-steigler.com zu download und mittels der FlashCardTechnologie in Sekundenschnelle auf den Automaten zu übertragen.
Mehr dazu im Kapitel 4 unter 4.6 und 4.7auf Seite 33 und 34 .
Was sind Produkt- und Wasserlaufzeiten?
Die Produktion eines Getränkes läuft nach strengen Abläufen und
Zeitschemen ab. Wasser wird in die Mischschale gepumpt – der
Mixermotor quirlt - und das Instantprodukt wird dazu gegeben. Unser
A.R.T System gewährt hier vorbildlich beste Standard-Genuss-undQualitätsergebnisse in der Tasse in Abhängigkeit vom verwendeten
Produkt. Leichte Nachregelarbeiten, Anpassungen an das verwendete
Produkt unter Beachtung der Wassermengen, sind obligatorisch und
im Regelfall notwendig.
Wasser- und Produktlaufzeiten sind Zeitwerte, die in der
elektronischen Steuerung hinterlegt sind. Um Wasser mengen zu
verändern ist die Laufzeit des Wassers nach zu justieren.
Beispiel:
Zeitwert 7.0 = 90 ccm,
Zeitwert 8,6 = 115 ccm
Zeitwert: Millisekunden = Wasservolumen
01.01.2007
39
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
6.2
Dosierung – die Direktmahlung
Mit XX führte Servomat erstmalig die „Direktmahlung“ in die
Automatentechnik ein. Entgegen der bekannten „Mahlung in einen
Dosierer“, bei der das Kaffeevolumen und somit indirekt das
Kaffeegewicht mittels eines Dosierers eingestellt werden kann,
funktioniert die Direktmahlung gänzlich ohne Dosierer.
Während der Dosierer für jedes Getränk …ob Espresso, Kaffee
schwarz oder andere Spezialitätenprodukte … eine gleich bleibende
Menge des Kaffeeguts bereit stellt, ist bei der Direktmahlung die
Menge des Kaffeeguts individuell für jedes Getränk einstellbar.
Was ist die Direktmahlung?
Mit der Direktmahlung wird das gemahlene Kaffeegut direkt vom
Mahlwerk in den Brüher gegeben, ohne Messung des Kaffeevolumens
/ Kaffeegewichtes. Somit ist für jedes Getränkeprodukt die
Kaffeemenge individuell einstellbar. Die Abgabemenge des Kaffeeguts
wird ausschließlich bestimmt von diesen 3 Faktoren:
•
•
•
Kaffee-Art / Kaffee-Qualität / Grad der Röstung
Mahlgrad (fein / grob)
Laufzeit des Mahlwerks
(siehe Kapitel 6.3).
Kaffee-Art / Kaffee-Qualität / Grad der Röstung
Je nach Mischungsverhältnis, Bohnenqualität und Röstungsgrad
werden die Bohnen unterschiedlich gemahlen bzw. gebrochen. Die
Art und Weise der Bohnenkornoberfläche bestimmt das
Kaffeevolumen und das Gewicht des Mahlguts. Die Änderung der
Kaffeesorte macht meistens eine Anpassung der Dosierwerte
notwendig.
Mahlgrad (fein / grob)
Der Mahlgrad bestimmt die Kaffeekorngröße und somit die
eingeschlossene Luft im Mahlgut. Das Gewicht des Kaffeeguts ist
abhängig vom Mahlgrad bei gleichem Volumen. Die Änderung des
Mahlgrades macht meistens eine Anpassung der Dosierwerte
notwendig (siehe Kapitel 6.3).
Laufzeit des Mahlwerks
Die Laufzeit des Mahlwerks bestimmt primär das geförderte
Kaffeevolumen und somit das Gewicht des Mahlguts. Je nach
Mahlgrad und verwendeter Kaffeesorte variiert die
Kaffeeabgabemenge des Mahlwerks bei gleicher Zeiteinstellung.
Einstellungen notwendig (siehe Kapitel 6.3).
01.01.2007
40
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
6.3
Mahlgrad Justierung
Zur Einstellung des Mahlgrades Hebel während des Mahlvorganges
verstellen (Produkt ziehen oder im Programmierungsmodus bei
Parameter „Laufzeit Kaffee“ Taste PROG drücken). Von
Mitteleinstellung (Standard)
nach hinten Æ der Mahlgrad wird feiner
nach vorn Æ Mahlgrad wird gröber.
Überprüfung der Mahlgradeinstellung
Ist der Mahlgrad zu fein eingestellt, ist …
•
•
•
•
im Produktionsprozess das Kaffeewasser in der Ausgabe
anfänglich sehr zähflüssig / Sirup-ähnlich.
die Brühzeit von Kaffee schwarz (130 ccm) liegt deutlich über
25 Sekunden.
die ausgeworfene Kaffeesatztablette ist trocken und steif.
die Gefahr der Verstopfung des Filtereinsätze durch extrem
fein gemahlenen Kaffee ist hoch.
Ist der Mahlgrad zu grob eingestellt, ist
•
•
•
im Produktionsprozess die Kaffeeausgabe sehr zügig
die Brühzeit von empfohlen 25 Sekunden bei Kaffee schwarz
(130 ccm) wird nicht erreicht
die ausgeworfene Kaffeesatztablette ist nass und zerfließt
leicht
ACHTUNG: Ab Werk sind die Mahlwerke getestet und deren
Leistungsparameter ermittelt worden. Bei einem Tausch des
Mahlwerks bitte wie in Kapitel 4.5-V12 das Mahlwerk ausmessen und
den Ermittelten Korrekturwert in die Programmierung eintragen.
01.01.2007
41
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
6.4
Micro-Brüher Ein- / Ausbau
Auslaufschläuche von
der Trägerplatte
entnehmen (gesteckt)
… und Brüher nach
vorne abkippen,
anschließend aus der
Maschine entnehmen
Auslaufschlauchträgerplatte nach
rechts weg schwenken
und durch
Arretierungshebel
fixieren
Rändelschraube des
KaffeewasserZulaufschlaufes
entgegen des
Uhrzeigersinns
aufdrehen und
Druckschlauch aus der
Verbindung ziehen
KURZ-Beschreibung
(2) Schläuche
abnehmen
Arretierungswinkel
nach oben drücken …
(1) Trägerplatte
aufschwenken und
arretieren
(4) Zulaufschlauch
abschrauben
(3) Arretierung lösen
Brüher herausnehmen
Brühereinbau umgekehrte Reihenfolge
01.01.2007
42
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
6.5
Micro Brüher - Reinigung
Rohkaffee enthält ca. 10 –15 % Fett sowie Kaffeewachs. Wenn auch
das meiste beim Röstprozess verschwindet, so können sich doch mit
der Zeit auf den Siebflächen des Brühers Fett, Wachs und kleine
Kaffeepartikel ablagern. Wird der Brüher nicht regelmäßig gereinigt, so
können diese Ablagerungen sehr bald Geschmack und Aroma
beeinträchtigen, sogar zu einer Verstopfung der Siebe und somit zum
Ausfall des Gerätes führen.
Zur Reinigung des Brühers gehen Sie wie folgt vor:
Abdeckung vom
Brühergehäuse
nehmen
Schrauben beidseitig
mit einem
Schraubendreher
herausdrehen
Justierungshilfe
des Brüher
(Regulierungsplatten)
beidseitig abnehmen
Den oberen
Brüherstempel (D) in
Position drehen
Antriebswelle Brüher
soweit drehen, bis der
untere Brüherstempel
die höchste Position
erreicht (bündig mit
Oberkante
Brühkammer)
Mit dem
Schraubendreher die
Siebe am unteren und
oberen Brüherstempel
lösen und die
Ablagerungen mit
heißem Wasser resp.
Geeignetem
Reinigungsmaterial die
Ablagerungen
entfernen.
Gründlich spülen.
01.01.2007
43
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
6.6
Micro Brüher – auf Kaffeemenge einstellen
Verschiedene Kaffeesorten und –mengen verlangen nach einer
individuellen Brühereinstellung. Das Ziel bei der Einstellung des
Brühers ist eine trockene und in ihrer Konsistenz feinkörnige und feste
Kaffeetablette nach dem Brühvorgang. Die Brühzeit des Kaffees von
max. 25 Sekunden sollte bei einer Kaffeemenge von 130 ccm nicht
überschritten werden.
So stimmen Sie den Brüher ideal auf Ihren Kaffee ein.
Die Grundstellung
des oberen
Brüherstempels ist
auf die unterschiedlichen Kaffeemengen justierbar.
Hierzu am Brüher
beidseitig (Pfeil 1) …
… die Befestigungsschrauben lösen und
die Justierhilfe des
Brüherstempels
entnehmen.
ACHTUNG:
in Abhängigkeit des
verwendeten Kaffees
und der Mahlgradeinstellung.
Je nach gewünschter
Kaffeegröße /
Kaffeemenge ist die
jeweilige Einstellung
der Justierhilfe zu
wählen.
Espresso (A)
bis 130 ccm
bis 6,5 Æ 7,5 gr
Standard (B)
ca. 130 Æ 180 ccm
7,5 Æ 8,5 gr
Kaffee XXL (C)
Ca. 180 Æ 200 ccm
8,5 Æ 9,5 gr. max *
Weitere Infos siehe
Kapitel ________
Seite ________
Die Justierhilfe des Brüherstempels trägt auf beiden Seiten eingeprägt
die Zeichen A, B oder C. Wählen Sie Ihre Einstellung anhand der
gewünschten Kaffeemenge, und …
Espresso (A)
bis 130 ccm
bis 6,5 Æ 7,5 gr
Pfeil 1: Bezeichnung
der Justierungseinstellung (A, B, C)
Pfeil 2: Die paarweise Ausrichtung der
Justierungsbeschriftung (Brüher, Justierungshilfe) entspricht
der gewählten
Einstellung
Standard (B)
ca. 130 Æ 180 ccm
7,5 Æ 8,5 gr
Kaffee XXL (C)
ca. 180 Æ 200 ccm
8,5 Æ 9,5 gr. max *
schrauben Sie die Justierhilfe an den Brüher / -stempel. Achten Sie
stets darauf, dass Ihnen die Mutter nicht abhaut.
01.01.2007
44
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
6.7
Wasser und Filter - die Wasserqualität
Der Deutsche Kaffee-Verband e.V. hat folgende Grundlagen für die
Sicherung und Optimierung der Qualität erarbeitet. Voraussetzung für
den Erhalt eines hocharomatischen Kaffees (natürlich bei
entsprechendem Einsatz einer hochwertigen Röstkaffeesorte) sind
unter anderem folgende Kriterien:
•
•
•
•
01.01.2007
Wasser frisch im Geschmack = sauerstoffhaltig
ph–Wert von 6,5 – 7,5
Gesamthärte zwischen 7 – 12° deutsche Härte (dH)
Karbonathärte zwischen 3 – 4° kH
45
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
6.8
Wasser und Filter - der Wasserfilter
Aufgrund der besonderen Art der Heißwasserbereitstellung in XX
(Kapitel 6.9 Æ Einsatz Boiler) ist der Einsatz eines geeigneten
Wasserfilters respektive Wasserenthärters zwingend Voraussetzung,
sofern die unter Kapitel 7.1 aufgeführten Rahmeneckdaten des
Wassers nicht eingehalten werden. Deshalb …
Wir empfehlen bei Drucksystemen prinzipiell
immer einen Wasserfilter zur Entkarbonisierung
vor das Gerät zu schalten.
Vorgehensweise
zum Tausch der
Aqua-Aroma
Filterkartusche:
1. Filterpatrone
herausdrehen.
2. Neue Filterpatrone
eindrehen und nur
leicht festziehen.
3. Filtersystem auf
undichte Stellen
prüfen
* Vorgenannte
Materialien sind
lebensmittelecht. Durch
imprägnieren der
Aktivkohle mit Silber
wird eine Verkeimung
des Filtermaterials
gehemmt.
01.01.2007
Espressosysteme
arbeiten mit besonders
hoher Temperatur und
hohem Wasserdruck.
Deshalb sind unsere
mobilen Maschinen mit
Tanksystemen serienmäßig mit Tankfilter
ausgerüstet.
Ergebnis: Mehr
Aroma, weniger Kalk,
reduzierte Service- und
Betriebskosten,
minimierte Ausfallzeit.
Was leistet ein Wasserfilter? (am Beispiel eines Brita BC 06)
1. Die Aktivkohle entfernt geruchs- und geschmacksstörende
Stoffe, z.B. Chlor und Chlorverbindungen, sowie deren
Rückstände.
2. Der Ionenaustauscher * reduziert unter anderem Kalk
(Carbonathärte) und bestimmt Schwermetalle die auch
hausinstallationsbedingt auftreten können.
Berechnung der Kapazität einer Filterkartusche – am Beispiel BC 06
Karbonathärte
Kapazität
In Grad Karbonathärte
In Liter
130 ml
150 ml
6° kH
700
5300
4600
8° kH
520
4000
3400
10° kH
420
3200
2800
12° kH
350
2600
2300
14° kH
300
2300
2000
16° kH
260
2000
1700
18° kH
240
1800
1600
46
Tassen- / Becheranzahl *
Hinweise zum Einsatz
der Filterpatrone:
Empfohlene
Einsatzdauer
maximal
6 Monate oder
siehe Tabelle
Kapazität.
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
6.9
Wasser und Filter - WasserkreisTeilebeschreibung
Ausgleichsbehälter:
Der Ausgleichsbehälter bedient die Instantprodukte und die
Kaffeemahlung mit Kaltwasser. Über einen Schwimmer meldet ein
Schwimmerschalter im Deckelbereich den Füllstand. Ein undichter
Schwimmer oder ein defekter Schwimmerschalter lassen den
Ausgleichsbehälter überlaufen, der dann über die Überlaufschläuche
das Wassereinlassventil mechanisch sperrt.
Boiler:
Der Boiler versorgt die Maschine mit ca. 90 °C heißem Wasser.
Zusätzlich ist der Boiler mit einer Heizung (1300 Watt) ausgestattet,
der sowohl über 2x STB´s (Sicherheits-Temperaturbegrenzer
reversibel), als auch über einen elektrischen Temperaturfühler verfügt.
Flowmeter (Wasserzähler):
Der Wasserzähler zählt die Kaffeewassermenge (nicht InstantWasser). Der Wasserzähler registriert über 2 Magnete, die sich im
Flügelrad befinden, die Umdrehungen, und somit indirekt den
Durchfluß in ccm. Flowmeter ist nicht für Heißwasser geeignet.
Druckpumpe:
Die Pumpe fördert zwischen 12 und 15 bar Druck.
Auslassventile:
Die Auslassventile sind auf einem Ventilblock auf dem Boiler
verschraubt.
01.01.2007
47
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
6.10
01.01.2007
Wasserkreislauf
48
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
6. Diverse Geräte-Technik im Detail
6.11
Erste Hilfe - Störmeldungen
Im Störungs- und Fehlerfall meldet Ihnen XX im Regelfall wichtige
Informationen bezüglich der Fehlfunktion über das Display aus.
Um Fehleranzeigen nach erfolgter Reparatur zu löschen Gerät Aus- /
Einschalten (Reset).
Keine Verbindung zwischen CPU und dem
Zahlungssystem
Æ kein Zahlungssystem möglich. Wenn Fehler erscheint CPU
tauschen
Die EA-Rom Speicher sind defekt
Æ diese befinden sich auf der CPU und sind nicht (oder nur durch
versierte Fachleute mit SMD-Löterfahrung und -Equipment) tauschbar.
Die CPU muss getauscht werden. Hier ist die Datensicherung via
FlashCard auf PC sehr sinnvoll und Zeit ersparend.
Kein Wasser für Befüllung
E/2: die Wasserzufuhr ist abgestellt:
Æ Eckventil öffnen.
E/2: Das Sicherheitsmembran des Einlassventils hat die Wasserzufuhr
unterbrochen (Einlassventil ist mechanisch verriegelt).
Æ Schlauch von Druckdose abziehen und angestautes Wasser
ablassen Æ Druckdose entlüften.
Fehler im Wassersondenbereich (Instantboiler) oder defekter
Schwimmer / Schwimmerschalter im Ausgleichsbehälter
Wasserverlust im System
Obwohl kein Abverkauf stattgefunden hat melden die
Wasserstandssonden des Instantboilers Wasserverlust, der durch
Ansteuerung des Einlassventils behoben werden muss.
Æ Leckage im Gerät
Kein Wasser im Ausgleichsbehälter
E/2: die Wasserzufuhr ist abgestellt:
Æ Eckventil öffnen.
E/2: Das Sicherheitsmembran des Einlassventils hat die Wasserzufuhr
unterbrochen (Einlassventil ist mechanisch verriegelt).
Æ Schlauch von Druckdose abziehen und angestautes Wasser
ablassen Æ Druckdose entlüften.
Kondenswasser im Instant-Boilerdeckel, welches in den Überlauf tropft
Æ Schlauchführung des Überlaufschlauches so verändern, dass
dieser „über den Boilerdeckel“ ragt, sodass Kondenswasser wieder
zurück in den Instantboiler fließt.
Fehler im Wassersondenbereich (Instantboiler) oder defekter
Schwimmer / Schwimmerschalter im Ausgleichsbehälter
01.01.2007
49
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Wasserverlust im Ausgleichsbehälter
Obwohl kein Abverkauf stattgefunden hat meldet der Schwimmer /
Schwimmerschalter des Ausgleichsbehälters Wasserverlust, der durch
Ansteuerung des Einlassventils behoben werden muss.
Æ Leckage im Gerät
kein ausreichendes Kaffeewasser innerhalb
vorgegebener Zeit
Brüher verstopft Æ Reinigungsprogramm durchführen, Filtersiebe
reinigen
Mahlgrad zu fein Æ Mahlgrad nachjustieren
Flowmeter defekt, meldet keinen Wasserdurchfluss an CPU Æ
Flowmeter ersetzen
Der Brüher läuft nicht in seine Endstellung
Microschalter am Brühermotor überprüfen
Spannung für Brühermotor überprüfen
Der Microtaster für den Brüher hat ausgelöst
Der Brüher ist nicht, oder nicht richtig eingebaut
Der Microtaster ist defekt
Verlust der Dosierdaten (Standarddaten)
Standarddaten (CONFIG-Datei) mithilfe der FlashCard neu in das
Gerät laden.
Fehlende Daten in der Elektroniksteuerung machen sich bemerkbar
durch Zeichen in den Variablenwerten außerhalb des
Definitionsbereiches. Das abrupte Abschalten des Gerätes während
eines Speicher - Lese-/Schreibzugriffes sowie äußere Einflüsse wie
starke Magnetfelder oder überstarke Spannungsspitzen auf dem
Stromnetz können diesen Fehler bewirken. Sollten die Dosierwerte
nicht ladbar sein ist die CPU zu tauschen.
Füllstandskontrolle des Instantboilers nicht in
Ordnung
Wasserstandssonden verkalkt / beschlagen / oxidiert Æ entkalken,
reinigen
Kabel von CPU zu den Fühlerstandssonden ist unterbrochen
Füllstandskontrolle des Ausgleichsbehälters nicht in
Ordnung
Schwimmerschalter klemmt / defekt Æ tauschen
Schwimmer klemmt Æ auf Leichtgängigkeit prüfen
Kabel von CPU zu den Fühlerstandssonden ist unterbrochen
01.01.2007
50
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
Programmierungstaste klemmt
Programmierungstaste Gehäusedeckel klemmt Æ ggf. tauschen
Störung an der Folientastatur
Folientastatur erneuern
24 Volt Versorgungsspannung fehlt
Ringkerntransformator defekt Æ tauschen
Leitungsbruch von Transformator zur Gerätekomponenten (wie auch
CPU) beseitigen
Schmelzsicherung auf CPU erneuern Æ Ursache finden (Kurzschluss,
schwergängige Motoren etc) und Sicherung tauschen
Leiterbahnen auf der CPU sind unterbrochen Æ Ein Verbraucher
(Motor etc) hat womöglich einen Defekt. CPU muß getauscht /
repariert werden.
Ein Transistor auf der CPU ist defekt oder
die 6,3 A Sicherung auf der Platine hat ausgelöst
Transistor erneuern, CPU ist defekt und muss getauscht werden,
Ursache in den Verbrauchern suchen (Kurzschluss, klemmende
Motoren etc)
Boiler zu heiß
CPU defekt, Triac für Heizung hat Kurzschluss Æ Platine oder Triac
tauschen
Boiler zu kalt
Einer oder beide STBs vom Instant-Boiler haben ausgelöst Æ
reversieren
CPU defekt, Triac für Heizung schaltet nicht mehr Æ Platine oder Triac
tauschen
Heizelement 1350 Watt heizt nicht mehr Æ tauschen
Temperaturfühler für Boiler misst nicht mehr
Stecker des Temperaturfühlers an der CPU ist nicht aufgesteckt Æ
Kontakt neu aufstecken
Leitungsunterbrechung des Temperaturfühlers Æ tauschen
CPU ohne Software
Auf der CPU ist keine Gerätesoftware geladen Æ neu uploaden
(s. Kapitel 5 unter 5.3 Seite 38)
01.01.2007
51
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
7. Benutzeraufgaben- und pflichten
7.1
Allgemeine Reinigungshinweise
Dieser Reinigungshinweis ist eine Erweiterung der Benutzerhinweise.
Diese Reinigungshinweise bestehen aus einer täglichen,
wöchentlichen und monatlichen Reinigung. Halten Sie diese
Reinigungshinweise ein. Sie haben damit mehr Hygiene und weniger
Störungen.
7. Benutzeraufgaben- und pflichten
7.2
Tägliche Reinigung
1. Instantprodukte
befüllen
Kontrollieren Sie zuerst den Füllstand von allen vorhandenen
Produkten im Gerät. Schließen Sie zuvor die rote Verschlussklappe
des Produktcontainers. Füllen Sie nun das wie auf dem
Produktcontainer beschriebene Produkt ein. Öffnen Sie danach die
rote Verschlussklappe des Produktcontainers wieder.
2. Kaffeebohnen
befüllen
Kontrollieren Sie den Füllstand der Kaffeebohnen und füllen Sie nach
Bedarf nach. Beachten Sie, daß Sie nur diesen Kaffee, der eindosiert
wurde, in dieser Maschine nachfüllen.
3. Spülprogramm
ausführen
Öffnen Sie die Türe. Drücken Sie in der Gerätetüre Innenseite die
Servicetaste. Im Display wird Ihnen ein Programm-Menü angezeigt.
Drücken Sie die Taste 4 der Anwahltastatur um in das Spülprogramm
zu gelangen. Im Display wird Ihnen ein weiteres Menü angezeigt.
Stellen Sie nun ein größeres Gefäß unter die Ausgabe. Für die
Brüherreinigung drücken Sie nun die Taste 1. Verwenden Sie hierzu
die von uns empfohlenen Reinigungstabletten. Folgen Sie bei diesem
Programm den Anweisungen auf dem Display. Nach dieser
Brüherreinigung erscheint wieder das Menü. Drücken Sie hierbei
nachfolgend mehrmals die Tasten 2 und 3 für die einzelnen Ausläufe
und Mischschalen. Betätigen Sie die einzelnen Tasten mehrmals bis
Sie ca. 3 Liter heißes Wasser gespült haben. Befüllen Sie den
Wassertank wieder mit Wasser.
4. Wasserauffangschale reinigen
Entnehmen Sie die Tropfschale bei geöffneter Türe wie folgt: durch
leichtes herunterdrücken und nach vorne herausziehen. Entnehmen
Sie das Tropfgitter von der Tropfschale und reinigen Sie beide Teile
unter fließend warmen Wasser. Setzen Sie danach die Tropfschale
wieder richtig ein.
5. Kaffeesatzbehälter
reinigen
Entleeren Sie zuvor den Kaffeesatzbehälter. Reinigen Sie diesen in
einer dafür vorgesehenen Spüllösung. Trocknen Sie den Behälter
wieder gut aus.
6. Produktausgabebereich Türe reinigen
Reinigen Sie die Innen und Außenseite der Türe im Bereich der
Produktausgabe. Hier kann es zu Ablagerungen durch
Produktspritzern kommen. Reinigen Sie diese Teile mit einem
feuchten Schwamm oder Lappen.
01.01.2007
52
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
7. Benutzeraufgaben- und pflichten
7.3
Wöchentliche Reinigung
Die wöchentliche Reinigung beinhaltet die tägliche Reinigung von
Punkt 1 bis Punkt 6 plus …
7. Mischschalen
reinigen
Entnehmen Sie die Mischschalen wie folgt: Drehen Sie den roten
Verschlussbügel nach links. Nun können Sie die Mischschale nach
vorne abziehen. Entnehmen Sie die Mischschalen komplett mit
Schlauch und Auslaufwinkel. Wenn Ihr Gerät Teewasserfunktion hat,
entnehmen Sie bitte den Auslaufschlauch mit Auslaufwinkel. Reinigen
Sie diese Teile in einer dafür vorgesehenen Spüllösung. Trocknen Sie
diese Teile wieder sorgfältig ab und bauen Sie diese wieder ein.
8. Produktrutschen
reinigen
Entnehmen Sie die Produktrutschen vom Produktcontainer wie folgt:
Drücken Sie die Produktrutsche leicht gegen den Produktcontainer
und drehen diese nach links – gegen den Uhrzeigersinn. Reinigen Sie
diese Produktrutschen in einer dafür vorgesehenen Spüllösung.
Trocknen Sie diese Produktrutschen wieder gut ab, bevor Sie diese
wieder einsetzen. Bei feuchten Produktrutschen entsteht eine
Produktverstopfung.
7.4
Monatliche Reinigung
9. Produktcontainer
reinigen
Schließen Sie zuerst die Verschlusskappen an den Produktcontainern.
Entnehmen Sie die Produktcontainer, indem Sie diese vorne leicht
anheben und nach vorne abziehen. Entleeren Sie das restliche
Produkt. Entnehmen Sie die Produktrutschen von den
Produktcontainern. Legen Sie die Produktcontainer und die
Produktrutschen in eine dafür vorgesehene Spüllösung. Reiben Sie
die Produktcontainer mit Hilfe eines Schwammes sauber aus.
Trocknen Sie die Produktcontainer gut. Am besten über Nacht
austrocknen lassen und am nächsten Tag wieder einsetzen und
befüllen.
10. Kaffeebohnenbehälter reinigen
Schließen Sie zuvor den Schieber des Produktbehälters. Heben Sie
den Behälter nach oben an. Leeren Sie die restlichen Kaffeebohnen
aus dem Behälter. Reinigen Sie den Behälter in einer dafür
vorgesehenen Spüllösung. Trocknen Sie danach den Behälter gut ab
und setzen Sie ihn wieder ein. Öffnen Sie den Schieber des Behälters
wieder und füllen Sie die Kaffeebohnen wieder auf.
11. Lüfterkanal
reinigen
Wenn Sie die Produktcontainer und die Mischschalen ausgebaut
haben so können Sie die Kunststoffschublade über den Mischschalen
und unterhalb den Produktcontainern nach vorne entnehmen. Dieses
ist der Absaugkanal für die Dampfabsaugung des Wassers. Hier kann
es vorkommen, das Produkt mit eingesaugt werden kann. Reinigen
Sie diesen Lüfterkanal mit einer dafür vorgesehenen Spüllösung und
trocknen Sie diesen vor dem einsetzen wieder gut ab.
01.01.2007
53
©servomat steigler
XX PB
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
Bedienungsanleitung
7. Benutzeraufgaben- und pflichten
7.5
Gerät außer Betrieb nehmen
Bei kurzzeitiger „außer Betriebnahme“, wie z. B. in der Urlaubszeit, ist
es notwendig, das Gerät vorher zu Reinigen, die Produkte und das
Wasser zu entleeren.
Auch wenn Sie einen Ortswechsel vorsehen, wie z. Bsp. bei einem
Vorführgerät oder Testgerät, gehen Sie bitte wie bei der
Abbauanleitung beschrieben vor. Damit Sie Freude auch nach dem
Transport mit der XX haben, beachten Sie bitte diese Abbau- und
Außer Betriebanleitung.
Führen Sie, wie in den Reinigungshinweisen beschrieben, das
Spülprogramm durch.
Ihre Maschine ist „fest“ an die Wasserleitung angeschlossen
a)
b)
c)
d)
Schließen Sie den Wasserzulauf (Eckventil)
Öffnen Sie die Rückwand des Gerätes
Nun sehen Sie sowohl rechtsseitig einen Klarsichtbehälter
und einen Boiler gefüllt mit Wasser. Am Auslauf dieser
Behälter befinden sich Ablassschläuche mit je einem Stöpsel
(Verschluss). Nehmen Sie einen größeren Behälter, und
lösen Sie die Stöpsel. Entleeren Sie den Boiler über den
untenliegenden Ablasshahn (Achtung: kann heißes Wasser
sein 90° C) und den Ausgleichsbehälter ganz. Schließen Sie
den Ablasshahn und den Schlauch wieder.
Schließen Sie die Rückseite des Gerätes.
Entleeren Sie alle Produktbehälter. Reinigen Sie die Produktbehälter
(3) und die Produktrutschen (4) sowie die Mischschalen (5) und
Auslaufschläuche (6) wie in den Reinigungshinweisen beschrieben.
Entleeren und Reinigen Sie die Tropfschale (7) und den
Kaffeesatzbehälter (8). Reinigen Sie die Getränkeausgabe (9).
Bauen Sie alle Teile wieder ein.
Das Gerät ist jetzt transportfähig / lagerfähig.
01.01.2007
54
©servomat steigler
XX PB
01.01.2007
Version XX OCED – 1 A
12.02.07
55
Bedienungsanleitung
©servomat steigler
Ihr Service und Beratungspartner
89179 Beimerstetten, Robert Bosch Str. 3