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Sicherheitshinweise Bei Gasgeruch • Gashahn schließen • Fenster öffnen • Keine elektrischen Schalter betätigen • Offene Flammen löschen • Von ausserhalb Gasversorgungsunternehmen und zugelassenen Fachbetrieb rufen Bei Abgasgeruch • Gerät ausschalten • Fenster und Türen öffnen • Zugelassenen Fachbetrieb rufen Explosive und leicht entflammbare Materialien • Leicht entflammbare Materialien (Papier, Verdünnung, Farben etc.) nicht in der Nähe des Gerätes verwenden oder lagern Verbrennungs-/Raumluft • Zur Vermeidung von Korrosion Verbrennungs-/Raumluft frei von aggresiven Stoffen halten (z.B. Halogenkohlenwasserstoffe, die Chlor- oder Fluorverbindungen enthalten) 1 Allgemeines Der Gas-Heißwasserspeicher in Standausführung ist ein direktbeheiztes Mehrgasgerät. Es eignet sich für Betriebsüberdrücke bis max. 10 bar und Brauchwassertemperaturen bis 70°C. Der druckfeste Behälter kann gleichzeitig mehrere Zapfstellen versorgen. Die Abgase sind über eine zugelassene Abgasanlage abzuführen. Ein in das Abgasrohr des Speichers eingehängtes Staublech gewährleistet eine gute Wärmeübertragung. Die Brennereinheit, bestehend aus Haupt- und Zündbrenner, Regelarmatur mit Piezozünder, thermoelektrischer Zündsicherung, Temperaturregler sowie Gasdruckregler und ist auf Erd- und Flüssiggas nach DVGW-Arbeitsblatt G 260 umstellbar. Für die Düsen- und Anschlussdruckmessungen sind 2 Messstutzen an der Regelarmatur vorhanden. Die gewünschte Wassertemperatur wird am Temperaturwähler eingestellt. Der eingebaute Temperaturbegrenzer unterbricht bei Überhitzung den Thermostromkreis. Der Behälter ist durch eine Zweischicht-Emaillierung und eine Magnesiumanode (Opferanode) gegen Korrosion geschützt. Durch eine Wärmedämmschicht zwischen Innenbehälter und Außenmantel werden Wärmeverluste auf ein Minimum begrenzt. Die Ummantelung ist einbrennlackiert. Zur Reinigung und Wartung lässt sich die Brennereinheit nach vorn herausnehmen. Das Gerät darf nur mit eingebauter Schutzanode betrieben werden. Installation, Einstellung, erste Inbetriebnahme und Wartung dürfen nur durch eine zugelassene Fachkraft durchgeführt werden. Für die Installation gelten insbesondere folgende Richtlinien: DIN 18160, DIN 4753, DIN 4109, DVGW TRGI 2008, TRF 1996/97 Band 1 u. 2, DIN 1988 sowie die einschlägigen Vorschriften der Versorgungsunternehmen und örtliche baurechtliche Vorschriften jeweils in der geltenden Fassung. Alle Speicheranschlussleitungen sind nach den Regeln der Technik und geltenden Vorschriften gemäß Anwendungszweck und Versorgungsmedium zu planen, zu erstellen und zu prüfen. 2 Transport und Aufstellung Um Transportschäden zu vermeiden, darf die Verpackung erst am Aufstellungsort entfernt werden. Beim Transport ist darauf zu achten, dass der Behälter nicht mit spitzen oder scharfkantigen Gegenständen oder Bauteilen in Berührung kommt, oder durch Stürze und Stöße beschädigt wird. Aufstellungsort frostsicher, gut belüftet und in Schornsteinnähe. Die erforderliche Größe des Raumes, sowie dessen Be- und Entlüftung richtet sich nach den DVGW-Richtlinien. Räume mit aggressiven Dämpfen (Treibgase, Klebstoffe, Lösungsmittel etc.) unbedingt meiden, da derartige Stoffe zu Korrosionen in den Abgaswegen und zu Verpuffungen führen können. Bei Holzund Kunststoffböden feuerfeste Dämmplatte unterlegen. Darauf achten, dass das Gerät von Feuchtigkeit führenden Bauteilen entkoppelt ist. Zu leicht entflammbaren Materialien ist ein Abstand von 1m einzuhalten. Für Wartungsarbeiten ist vor, neben, hinter und über dem Gerät ausreichend Platz freizuhalten. © Wikora GmbH Seite 2 Stand: 17.11.2013 Irrtum vorbehalten