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Anwendungsbeispiel
9.2
Temporäre Lokaldaten
Temporäre Lokaldaten dienen als Zwischenspeicher und sind damit ein Ersatz für die S5-Schmiermerker. Temporäre Lokaldaten können Sie in allen
Codebausteinen verwenden. Nach der Bearbeitung des Codebausteins gehen
diese Daten verloren. Die Daten stehen im Lokaldaten-Stack (L-Stack).
Beispiel 1
Das Beispiel 1 verwendet die temporären Lokaldaten als Zwischenspeicher,
die symbolisch adressiert werden. Es wird eine vorgegebene Drehzahl in den
digitalisierten Meßwert für die Analogausgabebaugruppe umgerechnet. Es
wird eine Analogausgabebaugruppe mit einer Auflösung von 14 Bit verwendet. Der Meßwert ist ein bipolarer Wert (z. B. Meßbereich +/-10V).
Ober- und Untergrenze werden als Parameter übergeben.
Der Meßwert wird über den Rückgabewert der Funktion (RET_VAL) ausgegeben. Jede Funktion kann optional einen Rückgabewert liefern. Der Datentyp des Rückgabewertes wird bei der Bezeichnung der Funktion angegeben.
Soll kein Rückgabewert geliefert werden, wird an Stelle des Datentyps VOID
geschrieben.
FUNCTION FC2: INT
TITLE = Meßwertberechnung
NAME:
MESSWERT
VERSION:
01.00
VAR_INPUT
EINGANGSWERT
OBERGRENZE
UNTERGRENZE
END_VAR
: REAL;
: REAL;
: REAL;
// Eingangswert (Stromwert)
// Obergrenze
// Untergrenze
VAR_TEMP
LOKAL
END_VAR
: REAL;
// Lokaldaten als Zwischenergebnis
BEGIN
NETWORK
TITLE = Meßwertberechnung
L
L
*R;
EINGANGSWERT;
55296.0;
T
L
L
-R;
L
TAK;
/R;
RND;
T
LOKAL;
OBERGRENZE;
UNTERGRENZE;
//
//
//
//
//
//
Formel zur Berechnung der Einheiten:
Meßwert = EINGANGSWERT
* 55296 (Anzahl Einheiten)
/ (OBERGRENZE - UNTERGRENZE)
Zwischenergebnis in Lokaldaten
zwischenspeichern
LOKAL;
// Gleitpunktzahl in Ganzzahl umwandeln
RET_VAL;
END_FUNCTION
Bild 9-3
Meßwertberechnung
Von S5 nach S7
A5E00706928-01
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