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Synchronaktionen (FBSY)
2.6 Beeinflussung und Schutz von Synchronaktionen
08.02
08.97
Kanalspezifischer Schutz
Funktion
Über das kanalspezifische Maschinendatum
MD 21240 : PREVENT_SYNACT_LOCK_CHAN
kann ein Bereich von schreibgeschützten Synchronaktionen für den Kanal festgelegt werden. Synchronaktionen mit ID–Nummern, die im geschützten Bereich liegen, können nicht mehr:
–
überschrieben,
–
gelöscht (CANCEL) oder
–
gesperrt (LOCK)
werden, wenn sie einmal definiert sind. Geschützte Synchronaktionen können
auch durch PLC nicht gesperrt werden. Sie werden der PLC an der Nahtstelle
als nicht sperrbar angezeigt. Vergleiche 2.6.1.
Anwendung
s.o.
Notation des
MD 21240
CHANDATA(C) ; mit C Kanalnummer
$MC_PREVENT_SYNACT_LOCK_CHAN[0]= k
; k Nummer der 1. für den Kanal zu sperrenden ID
$MC_PREVENT_SYNACT_LOCK_CHAN[1]= l
; l Nummer der letzten für den Kanal zu sperrend. ID
k und l können auch vertauscht angegeben werden.
Mit k = 0 und l = 0 gibt es keinen geschützten Bereich.
Mit k = –1 und l = –1 wird angegeben, daß für den Kanal der mit
MD 11500 : PREVENT_SYNACT_LOCK festgelegte globale Bereich von geschützten Synchronaktionen gelten soll.
Hinweis
Während der Erstellung von geschützten statischen Synchronaktionen sollte
der Schutz aufgehoben sein, da sonst bei jeder Änderung Power On notwendig
ist, um die Logik neu definieren zu können.
Die Wirksamkeit der Sperren ist identisch, unabhängig davon, ob sie als:
globale Sperren oder als
kanalspezifische Sperren
angegeben wurden.
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SINUMERIK 840D/840Di/810D Funktionsb. Synchronaktionen (FBSY) – Ausgabe 11.02