Download CHIPDRIVE & KartenZwerg

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CHIPDRIVE
&
KartenZwerg
BENUTZERHANDBUCH
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kurzbeschreibung
Installation
Der ChipCard-Editor
Anhang
OEM Anwendungen
© 1997 TOWITOKO electronics GmbH, München
CHIPDRIVE
Alle Teile dieser Bedienungsanleitung und der mitgelieferten
Software unterliegen dem Urheberrecht (Copyright). Vervielfältigung
oder Verbreitung, ganz oder in Auszügen, ist nur mit schriftlicher
Genehmigung der TOWITOKO electronics GmbH gestattet.
Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz.
IBM, PC/XT/AT sind eingetragene Warenzeichen der International
Business Machines Corporation.
MS-WINDOWS und MS-DOS sind eingetragene Warenzeichen der
Microsoft Corporation.
TURBO PASCAL ist eingetragenes Warenzeichen von Borland.
Weitere u.U. genannte Warenzeichen dienen ausschließlich
Erkennungszwecken und implizieren keine freie Verwendbarkeit.
1997 TOWITOKO electronics GmbH, München
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CHIPDRIVE
1. KURZBESCHREIBUNG............................................................... 4
2. INSTALLATION............................................................................ 5
2.1 Installation CHIPDRIVE intern .............................................. 5
2.2 Installation CHIPDRIVE extern / KartenZwerg...................... 6
2.3 Die Schnittstellen unter DOS ................................................ 6
2.4 Die Schnittstellen unter Windows ......................................... 7
2.5 Installation der Software ....................................................... 8
3. DER CHIPCARD-EDITOR............................................................ 9
3.1 Das Hauptmenü .................................................................... 9
3.1.1 Chipcard Semiconductors .................................................. 9
3.1.2 Sample Applikation Mask................................................. 10
3.1.3 German Insurance / Telekom Debit Card ........................ 11
3.2 Allgemeine Funktionen / Menüs.......................................... 11
3.3 Chipspezifische Funktionen / Menüs .................................. 13
3.3.1 SLE4404 .................................................................... 13
3.3.2 SLE4406 / PCF7960 .................................................. 19
3.3.3 SLE4418 .................................................................... 21
3.3.4 SLE4428 .................................................................... 22
3.3.5 SLE4432 / PCF2032 .................................................. 24
3.3.6 SLE4442 / PCF2042 .................................................. 25
3.3.7 PCF8582E, MCM2814(ATR), I2C .............................. 27
ANHANG - OEM ANWENDUNGEN............................................... 29
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CHIPDRIVE
1. KURZBESCHREIBUNG
TOWITOKO-Chipkartenterminals unterstützen nahezu alle
Chipkartenprotokolle.
CHIPDRIVE extern und KartenZwerg sind für den Anschluß
an die serielle Schnittstelle eines PC konzipiert. Die Stromversorgung erfolgt direkt aus der Schnittstelle.
CHIPDRIVE intern wird als 3,5“ (8,89 cm) Laufwerk zum
Einbau in den Rechner geliefert. Die Verbindung zum PC
erfolgt über die mitgelieferte ISA-Einsteckkarte.
Eine genaue Beschreibung der Leistungsmerkmale finden
Sie auf der Produktverpackung.
Es ist zu beachten, daß viele Chipkarten irreversible
Befehle unterstützen, die den Chip u.U. bei inkorrekter
Verwendung permanent sperren! Die Einhaltung aller
rechtlichen Bestimmungen und Auflagen bezüglich des
Lesens und Schreibens von Chipkarten aus Fremdapplikationen obliegt alleinig dem Anwender!
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CHIPDRIVE
2. INSTALLATION
2.1 Installation CHIPDRIVE intern
Zum Einbau von CHIPDRIVE intern benötigen Sie einen
freien 3,5” (8,89 cm) Laufwerksschacht und einen 8 Bit ISASteckplatz. Ihr PC muß über einen freien COM-Port (1, 2, 3
oder 4) und eine freie Unterbrechungsanforderung (IRQ 3,
4, 5 oder 7) verfügen.
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Schalten Sie den Rechner und alle Peripheriegeräte aus
und öffnen die Gehäuseabdeckung. Verbinden Sie das
sechspolige Kabel mit dem Laufwerk. Montieren Sie dann
das Laufwerk und befestigen den Kunststoffrahmen mit den
mitgelieferten Schrauben im Laufwerksschacht.
2. Konfigurieren Sie die Interfacekarte vor dem Einbau
mittels der DIP-Schalter gemäß der aufgedruckten Tabelle
auf einen in Ihrem PC noch freien COM-Port und eine noch
nicht vergebene Unterbrechungsanforderung.
3. Stecken Sie den Stecker des Verbindungskabels zum
Laufwerk in die passende Buchse auf der Interfacekarte und
montieren Sie dann die Interfacekarte im PC.
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CHIPDRIVE
4. Befestigen Sie die Gehäuseabdeckung und starten den
Rechner. Sollte der Rechner nicht ordnungsgemäß starten,
prüfen Sie nochmals den korrekten Einbau der Interfacekarte und des Laufwerks.
2.2 Installation CHIPDRIVE extern / KartenZwerg
Zur Inbetriebnahme wird das Gerät an einen freien COMPort des PC angeschlossen. Verbinden Sie dazu den 9-poligen Stecker mit der entsprechenden Schnittstelle des PCs.
Schalten Sie den PC aus, bevor Sie die Verbindung
herstellen.
2.3 Die Schnittstellen unter DOS
Beachten Sie bitte, daß die DOS-Gerätetabelle zur
Aufnahme der installierten COM-Ports stets fortlaufend
numeriert ist. Um Probleme bei der Numerierung der
COM-Ports zu verhindern, stellen Sie die Interfacekarte
unbedingt auf den nächsten freien COM-Port ein.
Vermeiden Sie ‘Lücken’ in der Numerierung der COMPorts.
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CHIPDRIVE
2.4 Die Schnittstellen unter Windows
Sollten Sie CHIPDRIVE zusammen mit einer WindowsSoftware einsetzen (z.B. SIM-Surf) ist insbesondere auf die
Einstellungen der Schnittstellen zu achten. Häufig sind die
COM-Ports unter Windows nicht ordnungsgemäß konfiguriert. Bei Problemen mit der Kommunikation kontrollieren
Sie bitte zuerst unter ‘Systemeinstellungen – Anschlüsse’
die Einstellungen des verwendeten Ports.
Gehen Sie dazu wie folgt vor:
1. Starten Sie im Programm Manager die ‘Systemsteuerung’
2. Wählen Sie unter ‘Anschlüsse’ den COM-Port, an dem
CHIPDRIVE installiert werden soll.
3. Aktivieren Sie das Feld ‘Weitere Einstellungen’
4. Für CHIPDRIVE intern:
Stellen Sie die ‘Ein- Ausgabe-Adresse’ entsprechend der
Konfiguration Ihrer Interfacekarte ein (vgl. 2.1). Hierzu
gilt folgende Zuordnung der Adresse und der Einstellung
an der Interfacekarte:
COM1=3F8, COM2=2F8, COM3=3E8, COM4=2E8
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CHIPDRIVE
Für CHIPDRIVE extern:
Die ‘Ein- Ausgabe-Adresse’ muß entsprechend der
Konfiguration Ihres Rechners eingestellt werden. Fragen
Sie im Zweifelsfall Ihren PC-Techniker oder
Fachhändler.
5. Stellen Sie die ‘Unterbrechungsanforderung’ ebenfalls
entsprechend Punkt 4 ein.
6. Führen Sie einen Neustart von Windows durch.
2.5 Installation der Software
Rufen Sie das auf der beiliegenden CD-ROM befindliche
Programm START.EXE auf und folgen Sie den
Anweisungen des Installationsprogramms.
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3. DER CHIPCARD-EDITOR
3.1 Das Hauptmenü
Nach dem Start des ChipCard-Editor erscheint das Hauptmenü. Hier wählen Sie die Grundfunktion der Software aus.
Sollte beim Start eine Fehlermeldung erscheinen prüfen Sie
bitte den korrekten Anschluß von CHIPDRIVE, sowie die
Einstellung unter dem Menüpunkt ‘COM-Port Select’.
Häufig treten Probleme mit den COM Ports 3 und 4 auf, da
diese oft nicht korrekt installiert sind oder keine eindeutige
Unterbrechungsanforderungen verwenden. Benutzen Sie in
diesem Fall COM1 bzw. COM2.
3.1.1 Chipcard Semiconductors
Unter diesem Menüpunkt finden Sie eine Liste der
verschiedenen Hersteller von Memorycard-ICs. Wählen Sie
zuerst den Hersteller, dann den entsprechenden Chiptyp
(vgl. Kap. 3.3).
Die Protokolle der verschiedenen Chipcard-ICs sind leider
nicht genormt und selbst bei den unterschiedlichen Typen
eines Herstellers zum Teil grundverschieden. Sie müssen
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CHIPDRIVE
daher auf jeden Fall genau den Chiptyp angeben, den Sie
bearbeiten möchten.
Nach der Auswahl des Chiptyps wird ein Pufferspeicher
eingerichtet und angezeigt, der in Größe und Aufteilung der
Datenstruktur des gewählten Chiptyps entspricht.
Auskunft über Chiptyp bzw. Chiphersteller von Chipkarten
kann nur der Hersteller dieser Karten erteilen.
ACHTUNG: Die Verwendung eines falschen Protokolls /
Programmieralgorithmus kann insbesondere bei
Schreibzugriffen zur irreversiblen Zerstörung des Chips
führen!
3.1.2 Sample Applikation Mask
Dieser Programmteil stellt eine Eingabemaske diverser
Datenfelder zur Verfügung, die auf einer Chipkarte
gespeichert und von einer Chipkarte gelesen werden
können. Beachten Sie bitte, daß hierzu eine Karte vom Typ
SLE4428 (8KBit) benötigt wird. Andere Karten können in
dieser Maske nicht beschrieben werden!
Der PIN-Code der Karte muß auf 0000 voreingestellt sein
(vgl. 3.3.4 SLE4428)!
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3.1.3 German Insurance / Telekom Debit Card
Der Programmteil ermöglicht die dekodierte Anzeige der
Daten einer Versicherten- bzw. Telefonwertkarte.
3.2 Allgemeine Funktionen / Menüs
In der Statusleiste am unteren Bildschirmrand finden Sie
jeweils eine Auflistung der momentan möglichen Tastaturkommandos, zusammen mit einer kurzen Erklärung. Sie
können den ChipCard-Editor auch über die Maus bedienen.
Folgende Funktionen stehen Ihnen nach der Auswahl des
Herstellers und Chiptyps zur Verfügung:
¢ £ ¤ ¥ Schreibmarke bewegen
© Zwischen hexadezimalen, binären bzw. ASCII
Editorfeld wechseln
’
“
aktuellen Datensatz speichern
gespeicherten Datensatz laden
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CHIPDRIVE
”
Menü mit folgenden Editorfunktionen:
Insert: Die angegebene Anzahl von Zeichen wird an
der Schreibmarke eingefügt. Die nachfolgenden
Zeichen verschieben sich damit nach hinten.
Delete: Die angegebene Anzahl von Zeichen wird ab
der Schreibmarke gelöscht. Die nachfolgenden
Zeichen rücken damit nach vorne.
Copy: Der Speicherbereich, beginnend mit der Adresse ‘Copy From’ und mit der Länge ’Copy Len’, wird an
die Adresse ‘Copy To’ kopiert.
Fill: Der Speicherbereich, beginnend an der Adresse
‘Fill From’ mit der Länge ‘Fill Len’, wird mit dem Hexadezimalwert ‘Fill Data’ überschrieben.
•
˜
Schreibschutzbit im Pufferspeicher setzen /
zurücksetzen. Diese Option wird nur bei Chiptypen mit
entsprechender Sicherheitslogik angezeigt.
Dateninhalt der Chipkarte lesen und in den Puffer
übertragen.
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CHIPDRIVE
š
Menü chiptypspezifischer Funktionen. Die verfügbaren Befehle sind in den folgenden Kapitel beschrieben.
3.3 Chipspezifische Funktionen / Menüs
3.3.1 SLE4404
Kurzbeschreibung des Chiptyps:
• Intelligentes EEPROM (416 Bit)
• 208 Bit Anwendungsspeicher als ROM, PROM,
zugriffsgeschütztes ROM / PROM konfigurierbar.
• Zugriffsschutz mit 16 Bit Paßwort
• Sicherheitslogik mit nicht flüchtigem Fehlerzähler sperrt
den Chip nach 4 aufeinanderfolgenden ungültigen
Passworteingaben
• Anwendungsspeicher maximal 64 mal löschbar und neu
konfigurierbar.
• Datenerhalt > 10 Jahre
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• mindestens 10 Schreibzyklen
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CHIPDRIVE
Die Speicheraufteilung:
Bit 000-00F 16 Bit Masken-ROM Code
Bit 010-03F 48 Bit Application ROM
Bit 040-04F 16 Bit User-Key
Bit 050-053 4 Bit Error-Counter
Bit 054-05F Scratch Pad Memory 1. Dieser Bereich kann
immer gelesen und beschrieben werden. Nach jeder
gültigen User-Key Eingabe werden alle Bits auf 1
gesetzt. Die Bits können beim Schreiben nur von 1 auf
0 gesetzt werden.
Bit 060-06F Scratch Pad Memory 2. Dieser 16 Bit Bereich
kann immer gelesen werden. Mit gültigem User-Key
kann dieser Bereich frei beschrieben / gelöscht werden.
Bit 070 Write Enable Bit.
Bit 071 Read Enable Bit.
Bit 072-13F Application Memory. Der Bereich kann nach
Eingabe eines gültigen User-Key jedenfalls gelesen
werden. Das Write Enable Bit ermöglicht das
Beschreiben (1 nach 0). Das Read Enable Bit gibt
Lesezugriffe auch ohne User-Key frei.
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CHIPDRIVE
Bit 140-15F 32 Bit Issuer Key. Dieser Schlüssel ist zum
Löschen des Application Memory erforderlich.
Bit 160-19F Erase Counter. Jedes der 64 Bits kann nur
einmalig von 1 auf 0 gesetzt werden. Um das
Application Memory zu löschen, muß zuvor mindestens
ein Bit aus diesem Bereich geschrieben werden. Damit
ist die Anzahl der Application Memory Löschvorgänge
auf max. 64 beschränkt.
Das Funktionsmenü enthält folgende Befehle:
Read Card Data liest den gesamten Speicher des Chips in
den Pufferspeicher. Die zugriffsgeschützten Bereiche
und der User- bzw. Issuer-Key können grundsätzlich
nicht gelesen werden und werden mit ‘FF’ angezeigt.
Das Application Memory kann mit diesem Befehl nur
dann gelesen werden, wenn der Zugriffsschutz (Read
Enable Bit) nicht aktiv ist.
Read Card Data (Key) erfordert die Eingabe des UserKeys, um auch das zugriffsgeschützte Application
Memory lesen zu können.
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CHIPDRIVE
Achtung: Die Sicherheitslogik des SLE4404 zählt aufeinanderfolgende Fehlversuche bei der User-Key
Eingabe und sperrt den Chip irreversibel nach dem
vierten Fehler! Bei richtiger User-Key Eingabe wird der
Fehlerzähler zurückgesetzt, und der gesamte Speicher
bis auf User- und Issuer-Key wird gelesen.
Access Counter zeigt die Anzahl der noch möglichen UserKey Eingabeversuche an. Der Zähler wird durch eine
richtige User-Key Eingabe auf vier Versuche
zurückgesetzt und mit jedem Fehlversuch um eins
reduziert. Erreicht der Zähler den Wert null, ist die Karte
irreversibel für weitere User-Key Eingaben gesperrt und
damit unbrauchbar.
AppMem Reloads zeigt die noch maximal mögliche Anzahl
von Löschvorgängen des Application Memory an.
Erase AppMem setzt alle Bits des Application Memory auf
‘1’. Zur Ausführung des Befehls ist der User-Key und
der Issuer Key sowie mindestens ein Bit des Erase
Counters erforderlich; daher ist dieser Befehl max. 64
mal pro Chip ausführbar.
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CHIPDRIVE
Write App Mem aktualisiert das Application Memory des
Chips mit den entsprechenden Daten im Pufferspeicher.
Dieser Befehl erfordert den gültigen User-Key. Alle Bits
können nur von ‘1’ nach ‘0’ geschrieben werden.
Write WP Bit aktiviert den Schreibschutz für die gesamte
Application Area. Das Bit kann nur gemeinsam mit dem
Application Memory gelöscht werden.
Write RP Bit aktiviert den Zugriffsschutz für die Application
Area, d.h. die Daten können nur noch mit gültigem
User-Key gelesen werden. Das Bit kann nur gemeinsam mit dem Application Memory gelöscht werden.
Write Area1 aktualisiert den entsprechenden Bereich des
Chips mit den Daten des Pufferspeichers. Die zwölf Bit
können nur von ‘1’ nach ‘0’ geschrieben werden. Bei der
nächsten gültigen User-Key Eingabe werden diese Bits
wieder auf ‘1’ gesetzt. Für diesen Befehl ist keine
Eingabe des User-Keys erforderlich.
Write Area2 schreibt die entsprechenden Daten im Pufferspeicher auf den Chip. Alle Bits können sowohl geschrieben als auch gelöscht werden. Für diesen Befehl
ist die Eingabe des gültigen User-Keys erforderlich.
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CHIPDRIVE
Write New Key erlaubt es, den Wert des User-Keys zu
ändern. Es ist die Eingabe des bisherigen sowie des
neuen User-Keys erforderlich.
Verify Card Data, AppMem, Area1/2. Diese Befehle vergleichen die jeweils angegebenen Speicherbereiche mit
dem entsprechenden Inhalt des Pufferspeichers. Eventuelle Unterschiede werden im Pufferspeicher
angezeigt.
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3.3.2 SLE4406 / PCF7960
Kurzbeschreibung des Chiptyps:
• Intelligentes EEPROM (104 Bit)
• Drei Speicherbereiche mit speziellen Eigenschaften
(ROM, PROM, EEPROM)
• Bis zu 20.480 Zählereinheiten
• Integrierte Sicherheitsfunktionen
• Mindestens 104 Schreib-/Löschzyklen
• Datenerhalt > 10 Jahre
Die Speicheraufteilung:
Bit 00-17 Unveränderbarer ROM Code
Bit 18-3F User Data. Dieser Bereich ist nach abgeschlossener Personalisierung nicht mehr änderbar.
Bit 40 Solange das Bit auf 1 gesetzt ist, kann die Karte personalisiert werden. Durch Löschen des Bits
(irreversibel) wird die Sicherheitslogik aktiviert, und die
Karte arbeitet als Zählerkarte.
Bit 41-67 Counter Area. Dieser Bereich enthält die Zählerdaten, die den jeweiligen Wert der Karte bestimmen.
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CHIPDRIVE
Das Funktionsmenü enthält folgende Befehle:
Read Card Data liest die gesamten 104 Bit in den Pufferspeicher.
Verify Card Data vergleicht die 104 Bit des Chips mit dem
Pufferspeicher und zeigt eventuelle Unterschiede an.
Read Counter Value liest und decodiert den Zählerstand
des Chips und zeigt ihn als Dezimalzahl an.
Set Counter Value setzt den Zählerstand des Chips auf
den angegebenen Wert.
Devaluate Counter verringert den Zählerstand des Chips
um den angegebenen Wert.
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CHIPDRIVE
3.3.3 SLE4418
Kurzbeschreibung des Chiptyps:
• EEPROM (1024 Byte)
• irreversibler, für jedes Byte einzeln aktivierbarer
Schreibschutz für
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• mindestens 10 Schreibzyklen
• Datenerhalt > 10 Jahre
Die Speicheraufteilung:
User Memory. Die Daten können beliebig ge000-3FF
ändert werden, solange kein Schreibschutz aktiviert ist.
Das Funktionsmenü enthält folgende Befehle:
Read Card Data liest 1024 Byte Daten und die Schreibschutzinformation in den Pufferspeicher.
Write Card Data schreibt den Dateninhalt und die Schreibschutzinformation des Pufferspeichers auf den Chip.
Verify Card Data vergleicht die Daten- und Schreibschutzinformation des Chips mit dem Pufferspeicher
und zeigt eventuelle Unterschiede an.
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CHIPDRIVE
3.3.4 SLE4428
Kurzbeschreibung des Chiptyps:
• EEPROM (1024 Byte)
• irreversibler, für jedes Byte einzeln aktivierbarer Schreibschutz
• Programmierbarer Sicherheitscode (PSC) für
Schreibzugriffe (16 Bit)
• Sicherheitslogik mit Fehlerzähler
4
• mindestens 10 Schreibzyklen
• Datenerhalt > 10 Jahre
Die Speicheraufteilung:
ROM Code
000-001
002-3FC User Memory. Die Daten können beliebig geändert werden, solange kein Schreibschutz aktiviert ist.
Das Funktionsmenü enthält folgende Befehle:
Read Card Data liest 1024 Byte Daten und die Schreibschutzinformation in den Pufferspeicher.
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CHIPDRIVE
Access Counter zeigt die Anzahl der noch möglichen
Codeeingaben an. Der Zähler wird mit einer richtigen
Codeeingabe auf den Maximalwert acht gesetzt und bei
jeder falschen Eingabe um eins verringert. Erreicht der
Zählerstand den Wert null, ist der Chip irreversibel für
Schreibzugriffe gesperrt.
Write Card Data erfordert den richtigen Sicherheitscode
und schreibt den Dateninhalt sowie die Schreibschutzinformation des Pufferspeichers auf den Chip.
Verify Card Data vergleicht die Daten- und Schreibschutzinformation des Chips mit dem Pufferspeicher und zeigt
eventuelle Unterschiede an.
Adress erlaubt die Eingabe der Startadresse für die Befehle
Read, Write und Verify.
Length erlaubt die Eingabe der Blocklänge für die Befehle
Read, Write und Verify.
Write New Key erfordert den bisherigen Sicherheitscode
und ersetzt ihn mit einem neuen, vom Benutzer
wählbaren, 16-Bit Wert.
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CHIPDRIVE
3.3.5 SLE4432 / PCF2032
Kurzbeschreibung des Chiptyps:
• EEPROM (256 Byte)
• Irreversibler, für die ersten 32 Byte einzeln aktivierbar
Schreibschutz
4
• mindestens 10 Schreibzyklen
• Datenerhalt > 10 Jahre
Die Speicheraufteilung:
Schreibschützbarer EEPROM Bereich
000-01F
Datenbereich ohne Schreibschutz
020-0FF
Das Funktionsmenü enthält folgende Befehle:
Read Card Data liest 256 Byte Daten und die Schreibschutzinformation in den Pufferspeicher.
Write Card Data schreibt den Dateninhalt und die Schreibschutzinformation des Pufferspeichers auf den Chip.
Verify Card Data vergleicht die Daten- und Schreibschutzinformation des Chips mit dem Pufferspeicher und zeigt
eventuelle Unterschiede an.
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CHIPDRIVE
3.3.6 SLE4442 / PCF2042
Kurzbeschreibung des Chiptyps:
• EEPROM (256 Byte)
• Byteweise adressierbar
• Irreversibler, für jedes der ersten 32 Byte einzeln
aktivierbar Schreibschutz
• Programmierbarer Sicherheitscode (PSC) für alle
Schreibzugriffe (24-Bit)
• Sicherheitslogik mit Fehlerzähler
4
• mindestens 10 Schreibzyklen
• Datenerhalt > 10 Jahre
Die Speicheraufteilung:
Schreibschützbarer EEPROM Bereich
000-01F
Datenbereich ohne Schreibschutz
020-0FF
Das Funktionsmenü enthält folgende Befehle:
Read Card Data liest 256 Byte Daten und die Schreibschutzinformation in den Pufferspeicher.
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CHIPDRIVE
Access Counter zeigt die Anzahl der noch möglichen
Codeeingaben an. Der Zähler wird mit einer richtigen
Codeeingabe auf den Maximalwert von drei gesetzt und
bei jeder falschen Eingabe um eins verringert. Erreicht
der Zählerstand den Wert null, ist der Chip irreversibel
für Schreibzugriffe gesperrt.
Write Card Data erfordert den richtigen Sicherheitscode
und schreibt den Dateninhalt sowie die Schreibschutzinformation des Pufferspeichers auf den Chip.
Verify Card Data vergleicht die Daten- und Schreibschutzinformation des Chips mit dem Pufferspeicher und zeigt
eventuelle Unterschiede an.
Adress erlaubt die Eingabe der Startadresse für die Befehle
Read, Write und Verify.
Length erlaubt die Eingabe der Blocklänge für die Befehle
Read, Write und Verify.
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CHIPDRIVE
3.3.7 PCF8582E, MCM2814(ATR), I2C
Kurzbeschreibung des Chiptyps:
Bei den Speicherkarten ICs MCM2814, MCM2814-ATR,
handelt es sich um 256 Byte EEPROM Speicherbausteine
mit seriellem I2C Interface ohne zusätzliche Sicherheitsfunktionen. Der Pufferspeicher entspricht direkt dem 256 Byte
Dateninhalt der Speicherchips.
Die Auswahl an I2C Speicherbausteinen erstreckt sich von
1KBit bis 64KBit. Der entsprechende ‘PAGE’-Modus zum
beschreiben der Karte ist vom Typ der Karte abhängig, und
nicht von Außen erkennbar. Im Zweifelsfall sollte unbedingt
die ‘1-BYTE-PAGE’ gewählt werden, um ein einwandfreies
Beschreiben der Karten zu ermöglichen. Größere PageModi
ermöglichen u.U. eine signifikante Geschwindigkeitssteigerung der Schreibzugriffe.
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CHIPDRIVE
Das Funktionsmenü enthält folgende Befehle:
Read Buffer liest den Datenbereich des Chips in den
Pufferspeicher.
Write Buffer beschreibt den Chip mit den Daten des
Pufferspeichers.
Verify Card Data vergleicht die Daten des Chips mit dem
Pufferspeicher und zeigt eventuelle Unterschiede an.
Adress erlaubt die Eingabe der Startadresse für die Befehle
Read, Write und Verify.
Length erlaubt die Eingabe der Blocklänge für die Befehle
Read, Write und Verify.
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CHIPDRIVE
ANHANG - OEM ANWENDUNGEN
CHIPDRIVE läßt sich mit Hilfe diverser Treibersoftwarepakete in OEM Anwendungen integrieren. Die
Software wird als Device innerhalb der CONFIG.SYS unter
DOS in das System eingebunden, oder als DLL unter
Windows installiert.
Die Treiber stellen jeweils alle chipkartenspezifischen
Funktionen über einfache Interrupt- bzw. Funktionsaufrufe
zur Verfügung. Eine Beispielapplikation sowie eine ausführliche Dokumentation liegen den entsprechenden
Treibersoftwarepaketen bei. Für nähere Angaben und Preisinformationen zu den Treibern wenden Sie sich bitte an die:
TOWITOKO electronics GmbH
Rotwandweg 3 • 82024 Taufkirchen
Fax (089) 66 68 32 22
http://www.towitoko.de
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CHIPDRIVE
GARANTIEVERPFLICHTUNG
Die Garantie von zwölf Monaten beginnt mit dem Tag des Kaufes
beim Händler, der die Garantieleistung übernimmt. Der original Kaufbeleg muß zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen vorweisbar
sein. Während der Garantiezeit werden Fabrikations- und Materialfehler kostenlos behoben. Alle weitergehenden Ansprüche sind
ausgeschlossen. Fehler aufgrund falscher Bedienung, unsachgemäßer Anwendung oder eigenmächtiger Eingriffe unterliegen nicht
der Garantie. Im Falle einer Beanstandung senden Sie uns bitte eine
genaue Fehlerbeschreibung! Sie erleichtern uns damit die
Instandsetzung Ihres Geräts sowie eine schnelle Rückgabe.
HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG
Eine Haftung für Schäden oder Folgeschäden im Zusammenhang
mit diesem Produkt, insbesondere Schäden an Chipkarten jeglicher
Art, ist grundsätzlich ausgeschlossen. Die Verantwortung für die
Verwendung von Chipkarten sowie Wahrung der jeweils geltenden
gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Chipkarten aus Fremdapplikationen obliegt ausschließlich dem Benutzer dieses Produkts.
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CHIPDRIVE
SOFTWARE LIZENZVEREINBARUNG
Mit dem Kauf dieses Produkts haben Sie ein nicht ausschließliches
und nicht übertragbares Nutzungsrecht an der mitgelieferten
Software, bestehend aus Programmdiskette(n) und Dokumentation,
erworben. Die ausschließliche Verfügung über alle Urheber- und
Nutzungsrechte verbleiben bei der TOWITOKO electronics GmbH.
Jegliche unautorisierte Vervielfältigung der Software und der Dokumentation, auch auszugsweise, verpflichtet zu Schadensersatz und
kann straf- und zivilrechtlich verfolgt werden.
Die Garantieverpflichtung der TOWITOKO electronics GmbH ist auf
Material-, und Herstellungsmängel beschränkt. Die Software wird in
vorliegender Form geliefert, ohne Zusicherungen für die
Einsatzfähigkeit für einen bestimmten Zweck, weder in ausdrücklicher noch in impliziter Form. Eine Haftung für Folgeschäden,
entgangenen Gewinn, Datenverluste oder sonstige Schäden im Zusammenhang mit der Verwendung der mitgelieferten Software ist
grundsätzlich ausgeschlossen. Mit dem Öffnen der Verpackung erklären Sie sich mit dieser Lizenzvereinbarung einverstanden.
Andernfalls haben Sie das Recht, das komplette, unbeschädigte
Produkt gegen Rückerstattung des Kaufpreises zurückzugeben.
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