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Zentrale Überwachung Tivoli Storage Manager bietet mehrere Möglichkeiten, die Aktivitäten eines Servernetzes zentral zu überwachen: v Durch ein Unternehmensereignisprotokoll, bei dem Ereignisse von mehreren Servern zum Protokollieren auf einem Ereignisserver gesendet werden. Eine Beschreibung der Funktion befindet sich unter „Unternehmensereignisprotokoll: Ereignisse auf einem anderen Server protokollieren” auf Seite 558 und Informationen über die Datenübertragung befinden sich unter „Datenübertragung für Unternehmenskonfiguration und Unternehmensereignisprotokollierung definieren” auf Seite 571. v Bestimmten Administratoren eine Anmeldung an einem beliebigen der Server in dem Netz mit nur einer Benutzer-ID und einem Kennwort gestatten. Siehe „Unternehmensanmeldung von IBM Tivoli Storage Manager verwenden” auf Seite 602. v Abfragebefehle an einen oder mehrere Server in dem Netz weiterleiten. Eine Beschreibung der Funktion befindet sich unter „Befehle an einen oder mehrere Server weiterleiten” auf Seite 604 und Informationen über die Datenübertragung befinden sich unter „Datenübertragung für Unternehmenskonfiguration und Unternehmensereignisprotokollierung definieren” auf Seite 571. Daten auf einem anderen Server speichern Mit Hilfe von Tivoli Storage Manager kann ein Server Daten im Speicherpool eines anderen Servers speichern und aus diesem abrufen. Zu diesen als virtuelle Datenträger gespeicherten Daten gehören Datenbank- und Speicherpoolsicherungen, Wiederherstellungsplandateien sowie Daten, die direkt aus Clientknoten gesichert, archiviert oder speicherverwaltet werden. Bei den Daten kann es sich auch um eine Wiederherstellungsplandatei handeln, die mit Hilfe von Disaster Recovery Manager (DRM) erstellt wurde. Der Quellenserver ist ein Client des Zielservers und die Daten für den Quellenserver werden nur vom Quellenserver verwaltet. Das heißt, der Quellenserver steuert den Verfall und das Löschen der Dateien, die die virtuellen Datenträger auf dem Zielserver bilden. Um virtuelle Datenträger zum Speichern von Datenbank- und Speicherpoolsicherungen sowie Wiederherstellungsplandateien verwenden zu können, muss die Funktion Disaster Recovery Manager zur Verfügung stehen. Siehe „IBM Tivoli Storage Manager-Lizenzierung” auf Seite 473. Informationen über die Verwendung virtueller Datenträger mit DRM siehe Kapitel 24, „Disaster Recovery Manager”, auf Seite 701. Beispielszenarios Die Funktionen für die Verwaltung mehrerer Server können auf viele Arten angewendet werden. Die folgenden zwei Szenarios sollen eine kleine Vorstellung darüber vermitteln, wie die Funktionen sinnvoll eingesetzt werden können: v Tivoli Storage Manager-Server hauptsächlich von einem Standort aus definieren und verwalten. Zum Beispiel steuert und überwacht ein Administrator an einem Standort Server an mehreren Standorten. v Eine Tivoli Storage Manager-Servergruppe an einem Standort definieren und die Server dann von einem beliebigen der Server aus verwalten. Beispielsweise sind mehrere Administratoren verantwortlich für die Verwaltung einer Servergruppe. Ein Administrator definiert die Konfigurationsdaten auf einem Server, um sie an die Server in dem Netz zu verteilen. Administratoren an den einzelnen Servern im Netz verwalten und überwachen die Server. 568 IBM Tivoli Storage Manager for Windows: Administratorhandbuch
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