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Michael Blohm / Ursula Lamas Perez ALLBUS-Bibliographie 17. Ausgabe, Juni 2001 126 Hradil, Stefan, (1995). 'LH6LQJOH*HVHOOVFKDIW. München: Verlag C. H. Beck. Abstract: "Das Buch gibt einen Überblick über Häufigkeit, Lebenslagen und soziale Merkmale von Single-Haushalten in der Bundesrepublik und diskutiert Ursachen für die Single-Lebensweise. Darüber hinaus werden mögliche negative und positive Auswirkungen der Häufigkeiten von Singles für die Gesellschaft und Gestaltungswege für die zukünftige gesellschaftliche Entwicklung erörtert. Im Hinblick auf die Häufigkeit von Single-Haushalten wird eine weiter verlangsamte Zunahme, aber keine Entwicklung hin zur "Single-Gesellschaft" (einer Gesellschaft, die überwiegend aus Singles besteht) prognostiziert. Zur empirischen Untersuchung von Häufigkeiten, Lebenslagen und sozialen Merkmalen zieht der Autor neben anderen Datenquellen die ALLBUSErhebungen 1980 bis 1990 (Kap. 3) heran. Mehrere Datenquellen dokumentieren eine deutliche Zunahme des Anteils der Singles. Die Singles lassen sich als mehrheitlich ledig, überdurchschnittlich jung u. als tendenziell höher gebildet charakterisieren; beruflich und einkommensmäbig sind sie im Durchschnitt besser gestellt als gleichaltrige NichtSingles. Im Hinblick auf Werte und Einstellungen zeigen die ALLBUS-Daten bei Singles häufig postmaterialistische Einstellungen, eine geringe Kirchenbindung, eine vergleichsweise niedrige Einschätzung der Wichtigkeit der Familie, überdurchschnittlich liberale Einstellungen zu Abtreibung, überdurchschnittlich starkes politisches Interesse und eine gröb ere SPD-Nähe." Die 'anderen Datenquellen' sind u.a: Wirtschaft und Statistik 2/1992, Volkszählung 1961, Mikrozensus 1980, 1990, Familiensurvey 1988, Repräsentativbefragung agis 1991, Sozio-ökonomisches Panel-West 1991, Wohlfahrtssurvey 1993, deutsche Herzkreislaufpräventionsstudie kum. 1985/86-1990/91. Hradil, Stefan, (1998). Die Seismographen der Modernisierung. Singles in Deutschland. $XV3ROLWLNXQG=HLWJHVFKLFKWHB 53: 9-16. Abstract: "Leitfrage des Beitrags ist, wieso die eher kleine Gruppe der Singles so viel öffentliche Beachtung erfährt und so viele Emotionen auslöst. Eine Bestandsaufnahme geht auf Definition(en), Anzahl, Entwicklungstendenz, Lebensbedingungen, Lebensformen und Lebensweisen der Singles in Deutschland ein. Es ergibt sich, dass diese Gruppe durchaus ihre Eigenheiten hat, von denen viele Kennzeichen von Modernität sind. Die Aufregung über die Singles ist indessen nicht mit ihren Lebensumständen, Denk- und Verhaltensweisen zu erklären, sondern eher dadurch, dass Singles eine Art 'Seismograph' darstellen und in auffälliger Weise andernorts noch vielfach latente Modernisierungstendenzen und -probleme signalisieren und symbolisieren." Hradil bezieht sich in diesem Beitrag auf Auswertungen aus seinem 1995 veröffentlichten Buch "Die Single-Gesellschaft". Neben anderen Datenquellen verwendete er dort den kumulierten ALLBUS 1980-1992. Aufgenommen: 16. Auflage, Juni 2000 Hülser, Oliver, (1994). )UDXHQHUZHUEVWlWLJNHLWLP7UDQVIRUPDWLRQVSUR]HGHU 9HUHLQLJXQJGHUEHLGHQGHXWVFKHQ6WDDWHQ(LQH6HNXQGlUDQDO\VHGHU$//%86 %DVLVXPIUDJHXQGGHV$//%86. Diplomarbeit: Nürnberg.