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114 Kapitel 6. Inbetriebnahme und Funktionsprüfung des OPERA-PT DAQ Lifetime in SM2 DAQ Lifetime [%] DAQ Lifetime [%] DAQ Lifetime in SM1 1 0.8 0.6 0.9 0.8 0.7 0.6 0.5 0.4 0.4 0.3 0.2 0.2 0.1 0 512 514 516 518 520 522 524 526 528 Extraction No. 0 512 514 516 518 520 522 524 526 528 Extraction No. Abbildung 6.11: Die relative Laufzeit der Datennahme, links für Supermodul 1 und rechts für Supermodul 2 von Extraction 370 bis Extraction 400. 6.2 Untersuchung der Rauschraten im Magneten Die hohen Rauschraten werden von den Stromversorgungen der Magneten verursacht. Diese arbeiten mit Schaltnetzteilen, die insgesamt ein Leistung von mehreren Kilowatt zur Verfügung stellen. Die hochfrequenten elektrischen Schaltvorgänge in den Schaltnetzteilen liegen im MHz Bereich. Um den Einfluss des Magneten auf das Rauschen in den Ebenen im Magneten zu untersuchen, wurden zwei unterschiedliche Messungen durchgeführt. Für die erste Messung wurden die Testpulse des OSUB genutzt und der Einfluss des Stromes in den Spulen des Magneten untersucht. In der zweiten Messung erzeugte das OTB zufällige Trigger, um mit diesen für verschiedene Diskriminatorschwellen die Rauschrate zu bestimmen. 6.2.1 Testpulsmessung Bei der Testpulsmessung erfolgte zunächst eine Referenzmessung, bei der die Stromversorgung des Magneten komplett ausgeschaltet war. Bei eingeschalteter Stromversorgung, aber ohne Strom in den Spulen, wurde anschließend die Rauschrate bestimmt. Durch sukzessive Erhöhung des Stromflusses konnte in den weiteren Messungen die Rauschrate der Module sowohl im Magnet als auch außerhalb bestimmt werden. Bei den Messungen wurden je 2 × 50 Ereignisse pro Sensor generiert. Wie in Abschnitt 4.2.3 beschrieben, generiert das OSUB abwechselnd die Ereignisse für die geraden und die ungeraden Kanäle. Das Stop–Signal wird über die Backplane verteilt und erreicht alle Sensoren im jeweiligen Crate, während die Startsignale nur den zum OSUB