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KeTop T40 Handterminal Siemens S5 Ankopplung Benutzerhandbuch V 1.2 Hinweise zu diesem Handbuch Im Handbuch finden Sie an verschiedenen Stellen Hinweise und Warnungen vor möglichen Gefahren. Die verwendeten Symbole haben folgende Bedeutung: ! GEFAHR z bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten werden, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. ! WARNUNG z bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten können, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. ! VORSICHT z bedeutet, dass leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. VORSICHT z bedeutet, dass ein Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. Mit dieser Warnung wird auf die möglichen Folgen beim Berühren von elektrostatisch empfindlichen Bauteilen hingewiesen. Hinweis Anwendungstipps und nützliche Infos werden mit "Hinweis" gekennzeichnet. Sie enthalten keine Information, die vor einer gefährlichen oder schädlichen Funktion warnt. © KEBA 2005 Änderungen im Sinne der technischen Weiterentwicklung vorbehalten. Angaben erfolgen ohne Gewähr. Wir wahren unsere Rechte. Dokument: Version 1.2 / Artikel Nr.: 61870 Dateiname: t40_s5_ge.doc, zuletzt gespeichert am: 10. 12. 2004 KEBA AG, Postfach 111, Gewerbepark Urfahr, A-4041 Linz Tel.: ++43 / 732 / 70 90-0, Fax: ++43 / 732 / 73 09 10, E-Mail: [email protected], www.keba.com KEBA GmbH, Ulmer Straße 123, D-73037 Göppingen Tel.: ++49 / 7161 / 97 41-0*, Fax: ++49 / 7161 / 97 41-40 KEBA Corp., 100 West Big Beaver Road, Troy, MI 48084 Tel. ++1 / 248 / 526 - 0561, Fax: ++1 / 248 / 526 - 0562, E-Mail: [email protected] Handterminal Inhalt Änderungsverzeichnis Versionsänd. von / auf V1.0 V1.0/V1.1 Datum Aug 02 Nov. 03 V1.1/V1.2 Dez. 04 geänderte Seiten im ganzen Dokument alle Beschreibung Erstausgabe CB111 auf KeTop CB211 geändert (textuell und Anschlusszeichnungen) neues Layout Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 geändert von sam sam sam 3 Inhalt 4 KeTop T40 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Handterminal Inhalt Inhalt 1 Einleitung ........................................................................................................................................7 2 Anschluss........................................................................................................................................8 Anschluss an die Siemens PG-Schnittstelle...............................................................9 Direkter Anschluss am KeTop T40 ......................................................................9 Anschluss über die Anschlussbox KeTop CB211..............................................10 Multiplex-Betrieb ................................................................................................11 Anschluss an eine Siemens S5 CP525/524-Baugruppe ..........................................12 Direkter Anschluss am KeTop T40 ....................................................................13 Anschluss über die Anschlussbox KeTop CB211..............................................14 3 Projektierung des HTs..................................................................................................................15 Projektierungssoftware .............................................................................................15 Konfiguration.............................................................................................................15 Erstellung von Texten mit Variablen .........................................................................16 4 HT-Hochlaufphase nach dem Einschalten.................................................................................18 Ankopplung an eine Siemens CP525/524-Baugruppe .............................................19 Ankopplung an die Siemens S5 PG-Schnittstelle.....................................................20 5 Aufteilung des Datenbausteins...................................................................................................22 KeTop T40 -> SPS....................................................................................................24 DW0: Status.......................................................................................................24 DL1: Interner ASCII-Code..................................................................................24 DR1: Tastencode ...............................................................................................24 DW2, DW3: Tastenstatus ..................................................................................25 SPS -> KeTop T40....................................................................................................26 DW16, DW17: Kennwort (DB-ID).......................................................................26 DW18: Steuerwort..............................................................................................27 DW19: SPS-RUN-Zähler ...................................................................................27 DW20, DW21 und DW22: Kommando-Schnittstelle ..........................................27 DW23 - DW25: LEDs ein- /ausschalten.............................................................30 DW26 – DW 28: LED blinken ............................................................................30 DW29 - DW36: Textnummer Zeile 0 – 7............................................................31 DW37 – DW46: Variablen..................................................................................31 Grafikfunktionen........................................................................................................32 Grafikelemente ..................................................................................................32 Grafiktext ...........................................................................................................38 6 Fehlermeldungen..........................................................................................................................42 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 5 Siemens S5 Ankopplung Einleitung 1 Einleitung Dieses Dokument stellt eine Ergänzung zum Benutzerhandbuch "KeTop T40 Handterminal - Allgemeiner Teil" dar und bezieht sich ausschließlich auf Siemens S5 Ankopplungen. Die folgenden Kapiteln beschreiben den Einsatz des HTs an der Siemens S5 PG-Schnittstelle und an den Siemens Kommunikationsbaugruppen CP525/524. Der Datenaustausch vom KeTop T40 zur SPS erfolgt durch Lesen und Schreiben eines frei wählbaren Datenbausteins (DB) mit einer Mindestlänge von 40 Datenworten (DW). Dieser Datenbaustein muss in der Steuerung definiert und bereitgestellt werden. Detaillierte Beschreibungen zur Projektierung des KeTops, Basisfunktionen, Tastenbeschriftung usw. sind in diesem Handbuch nicht angeführt, sondern können dem Benutzerhandbuch "KeTop T40 Handterminal Allgemeiner Teil" entnommen werden. Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 7 Anschluss KeTop T40 2 Anschluss Das KeTop T40 kann an die PG-Schnittstelle (Protokoll AS511) einer S5Zentralbaugruppe oder an eine Kommunikationsprozessorbaugruppe CP525/524 (Protokoll RK512) seriell an die Siemens S5-Steuerung angekoppelt werden. Für den Fall, dass das KeTop T40 an die PG-Schnittstelle angeschlossen wird und das Siemens Programmiergerät gleichzeitig aber auch eingesetzt werden soll, muss das KeTop T40 im "PG-Multiplex-Betrieb" projektiert werden. Der Anschluss an die S5 erfolgt über die Schnittstelle COM2 des KeTop T40, welche mittels DIP-Switches als RS-232-C bzw. RS-422-A konfiguriert werden kann. Siehe auch Benutzerhandbuch "KeTop T40 Handterminal - Allgemeiner Teil", Kapitel "Anschluss". Da der S5-PG Anschluss als 20mA CL-Schnittstelle ausgeführt ist und das KeTop T40 nur eine RS-232-C bzw. RS-422-A-Schnittstelle (COM2) besitzt muss ein Schnittstellenkonverter verwendet werden. 8 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Anschluss Anschluss an die Siemens PG-Schnittstelle Für die Kommunikation über den Datenbaustein sind keinerlei Hantierungsbausteine erforderlich. Direkter Anschluss am KeTop T40 Die folgenden Abbildungen zeigen die beiden Varianten des Anschlusses (RS-232-C, RS-422-A) der Siemens S5 an die Schnittstelle COM2 des KeTop T40. RS-232-C S5-PG SI1/SI2 20 mA CL SUB-D 15-pol. Buchsenstecker RXD 9 RXD 2 TXD 7 TXD 6 KeTop T40 COM2 RJ45 verdrillte Adernpaare Schnittstellenkonverter S6 TXD 20mA CL 1 2 RXD RS-232-C 3 4 GND Stromrichtung 5 6 7 8 Anschlussbeispiel: Current Loop an Siemens S5-PG über COM2 RS-232-C RS-422-A S5-PG SI1/SI2 20 mA CL SUB-D 15-pol. Buchsenstecker KeTop T40 COM2 RJ45 verdrillte Adernpaare Schnittstellenkonverter S6 A 1 2 B 2 TXD 7 A' 3 TXD 6 RXD 9 RXD 20mA CL RS-422-A 4 5 Stromrichtung B' 6 7 8 Anschlussbeispiel: Current Loop an Siemens S5-PG über COM2 RS-422-A Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 9 Anschluss KeTop T40 Anschluss über die Anschlussbox KeTop CB211 Die S5 PG-Schnittstelle kann über den Schnittstellenkonverter an der Klemmenleiste X3 der Anschlussbox KeTop CB211 angeschlossen werden. Die folgenden Abbildungen zeigen die beiden Varianten des Anschlusses (RS-232-C, RS-422-A) der Siemens S5 an die Anschlussbox KeTop CB211. RS-232-C S5-PG SI1/SI2 20 mA CL SUB-D 15-pol. Buchsenstecker RXD 9 RXD 2 TXD 7 TXD 6 Anschlussbox KeTop CB211 verdrillte Adernpaare Schnittstellenkonverter 20 mA CL RS-232-C TxD X3 1 RxD 2 RXD 3 GND TxD 4 5 GND 6 Stromrichtung Anschlussbeispiel: Current Loop an Siemens S5-PG über Anschlussbox KeTop CB211, RS-232-C RS-422-A Anschlussbox KeTop CB211 S5-PG SI1/SI2 20 mA CL SUB-D 15-pol. Buchsenstecker RXD 9 RXD 2 TXD 7 verdrillte Adernpaare Schnittstellenkonverter 20mA CL TXD RS-422-A 6 X3 1 A (TxD-) A' (RXD-) 2 B (TxD+) B' (RXD+) 3 A' (RxD-) A (TXD-) 4 B' (RxD+) B (TXD+) 5 6 Stromrichtung Anschlussbeispiel: Current Loop an Siemens S5-PG über Anschlussbox KeTop CB211, RS-422-A 10 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Anschluss Multiplex-Betrieb Es besteht die Möglichkeit, das KeTop T40 und das SiemensProgrammiergerät gleichzeitig an der S5-PG-Schnittstelle zu betreiben. In diesem Fall hängt das KeTop T40 mit einer Schnittstelle (COM2) an der Siemens-Steuerung und mit der anderen Schnittstelle (COM1) am Siemens-Programmiergerät. Die Schnittstellenzuordnung erfolgt bei der Projektierung. Sämtliche Aufträge des Programmiergerätes werden also durch das Handterminal zur Siemens-Steuerung weitergegeben. KeTop T40 S5 Programmiergerät Siemens Simatic S5 AG KETOP DEBUG-COM HT-COM PG-Schnittstelle S5-Programmiergerät über KeTop T40 an PG-Schnittstelle (durch Multiplex-Betrieb) Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 11 Anschluss KeTop T40 Anschluss an eine Siemens S5 CP525/524-Baugruppe Für den Datenaustausch zwischen der CPU und der CP-Baugruppe sind 3 Hantierungsbausteine erforderlich: HTB SYNCHRON SEND ALL RECEIVE ALL Funktion synchronisiert CP und CPU überträgt die Daten von der CPU zum CP überträgt die Daten vom CP zur CPU S5 115U FB249 S5 135U FB125 S5 150U FB185 S5 155U FB125 FB244 FB120 / FB126 FB121 / FB127 FB180 FB120 / FB126 FB122 / FB127 FB245 FB181 Die Hantierungsbausteine SEND ALL und RECEIVE ALL müssen dazu vom SPS-Programm zyklisch aufgerufen werden. Beim AG 115U / CPU 943 sind diese Hantierungsbausteine Bestandteil des Betriebssystems und belegen keinen Platz im Anwenderspeicher. Beim AG 135U / CPU 922 (R-Prozessor) befinden sich die Bausteinköpfe auf Disketten und müssen ins AG geladen werden. Bei den AG 150U und AG 155U liegen die Hantierungsbausteine als STEP5 Programm auf Disketten vor und müssen in das AG geladen werden. Die Hantierungsbausteine sind hier nicht Bestandteil des Betriebssystems und müssen von SIEMENS separat bezogen werden. Die Definitionen der Prozedur 3964R und des Interpreters RK512 sind dem Handbuch „SIEMENS SIMATIC S5 - COM 525 für CP 525 und CP 524“ entnommen. Bei neueren CPUs der Reihe S5 (945, 928B,...) kann das Protokoll RK512 über ein steckbares Schnittstellenmodul betrieben werden. Die Programmierung unterscheidet sich zur CP525 und ist dem entsprechenden Siemens-Handbuch zu entnehmen. Zur Datenübertragung wird die Prozedur 3964R verwendet. Übertragungsfehler werden hierbei durch Querparität und Blockprüfzeichen sicher erkannt. Zur Protokollsteuerung und Interpretation der übertragenen Daten wird der Interpreter RK 512 eingesetzt. Das KeTop T40 hat hierbei die höhere Priorität, die CP-Baugruppe die niedrigere Priorität. 12 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Anschluss Direkter Anschluss am KeTop T40 Die folgenden Abbildungen zeigen die beiden Varianten des Anschlusses (RS-232-C, RS-422-A) der Siemens S5 an die Schnittstelle COM2 des KeTop T40. RS-232-C CP525/524 SI1/SI2 20 mA CL SUB-D 25-pol. Buchsenstecker KeTop T40 COM2 RJ45 verdrillte Adernpaare Schnittstellenkonverter S6 TXD +RXD 13 20mA CL 1 2 -RXD 14 RXD -TXD 19 RS-232-C 3 4 +TXD 10 GND 5 6 Stromrichtung 7 8 Anschlussbeispiel: Current Loop an Siemens CP525/524 über COM2 RS-232-C RS-422-A CP525/524 SI1/SI2 20 mA CL SUB-D 25-pol. Buchsenstecker KeTop T40 COM2 RJ45 verdrillte Adernpaare +RXD 13 Schnittstellenkonverter 20mA CL -RXD 14 -TXD 19 S6 A 1 B 2 A' 3 RS-422-A 4 +TXD 10 5 Stromrichtung B' 6 7 8 Anschlussbeispiel: Current Loop an Siemens CP525/524 über COM2 RS-422-A Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 13 Anschluss KeTop T40 Anschluss über die Anschlussbox KeTop CB211 Die S5 CP-Baugruppe kann über den Schnittstellenkonverter an die Klemmenleiste X3 der Anschlussbox KeTop CB211 angeschlossen werden. Die folgenden Abbildungen zeigen die beiden Varianten des Anschlusses (RS-232-C, RS-422-A) der Siemens S5 an die Anschlussbox KeTop CB211. RS-232-C CP525/524 SI1/SI2 20 mA CL SUB-D 25-pol. Buchsenstecker Anschlussbox KeTop CB211 verdrillte Adernpaare Schnittstellenkonverter +RXD 13 20 mA CL TxD X3 1 RxD 2 -RXD 14 RxD 3 -TXD 19 GND TxD 4 RS-232-C +TXD 10 5 GND 6 Stromrichtung Anschlussbeispiel: Current Loop an Siemens CP525/524 über Anschlussbox KeTop CB211, RS-232-C RS-422-A CP525/524 SI1/SI2 20 mA CL SUB-D 25-pol. Buchsenstecker Anschlussbox KeTop CB211 verdrillte Adernpaare +RXD 13 Schnittstellenkonverter 20mA CL -RXD 14 -TXD 19 RS-422-A +TXD 10 X3 1 A (TxD-) A' (RXD-) 2 B (TxD+) B' (RXD+) 3 A' (RxD-) A (TXD-) 4 B' (RxD+) B (TXD+) 5 6 Stromrichtung Anschlussbeispiel: Current Loop an Siemens CP525/524 über Anschlussbox KeTop CB211, RS-422-A 14 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Projektierung des HTs 3 Projektierung des HTs Projektierungssoftware Zur Einstellung der Gerätekonfiguration und zur Erstellung der Texte liefert KEBA eine unter Windows lauffähige Projektierungssoftware. Die Projektierung ist im Benutzerhandbuch "KeTop T40 Handterminal - Allgemeiner Teil" ausführlich beschrieben (zB Funktionen zum Editieren der Tastaturbelegung und zum Laden des Projektes) und prinzipiell auch für die Siemens S5-Ankopplung anwendbar. Es werden daher in weiterer Folge nur die spezifischen Details der Siemens S5-Ankopplung beschrieben. Konfiguration Menüpunkte Protokollauswahl Zuerst muss ausgewählt werden, ob das KeTop T40 an die PGSchnittstelle „Seriell S5 PG (AS511)“ oder an eine Kommunikationsbaugruppe CP525/524 „Seriell S5 CP (RK512)“ angeschlossen wird. Seriell S5 CP (RK512) bzw. Seriell S5 PG (AS511) Auswahl der gewünschten Siemens-Ankopplung und Konfiguration der Schnittstelle. SPS-Schnittstelle Auswahl der gewünschten Schnittstelle und der Baud-Rate. AS511: fix 9600 Baud RK512: 9600, 19200, 38400, 57600, 115200 Baud. Datenbaustein Eingabe des Datenbausteintyps (DB oder DX), der Datenbausteinnummer und des Kennwortes. Das Kennwort (maximal 4 Zeichen) muss mit jenem im Datenbaustein (siehe auch "DW16, DW17: Kennwort (DB-ID)") übereinstimmen. Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 15 Projektierung des HTs KeTop T40 Erstellung von Texten mit Variablen Die Variablennummer entspricht bei einer Siemens Ankopplung dem Datenwort des Datenbausteins. Das Datenwort enthält die zugehörige SPSVariable. Jedes Datenwort ab DW 34 aufwärts kann dafür verwendet werden. Schreibzugriffe von Seiten des HTs auf Variablen im Bereich von DW0 - DW33 können zu undefinierten Zuständen im KeTop T40 führen und sollten deshalb unterlassen werden. Textspeicher (Projektierungssoftware) Nr. 0 : Text DR/DW/DD: Datentyp: Format: I/O-Typ: : 1999 DR DW DD Rechtes Datenbyte Datenwort Datendoppelwort Das Siemens-Format eines Datenwortes wird in der Projektierungssoftware anhand der Parameter „Datentyp“ und „Format“ gemäß folgender Tabelle eingestellt: Siemens Format KG KM KB KF KH KC Handterminal Datentyp FLOAT32 UINT8 UINT8 SINT16 UINT16 STRING Format DEC BIN DEC DEC HEX TEXT Der I/O-Typ der Variable legt fest, ob es sich um eine Eingabe-(IN), Ausgabe-(OUT) oder um eine Ein-/Ausgabevariable(IN/OUT) handeln soll (eine ausführliche Beschreibung und Beispiele dazu entnehmen Sie bitte dem Benutzerhandbuch "KeTop T40 Handterminal - Allgemeiner Teil") 16 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Projektierung des HTs Beispiel Projektierungs-SW: "Textzeilen editieren" Display PUMPE 1: 50% Zeile 0 1 2 3 Nr. 0 1 2 3 4 : Datenbaustein DB x Text PUMPE 1: ###% DW: 34 Datentyp: UINT8 Format: DEC I/O-Typ: OUT Var.Nr.: Zeile 0 1 2 3 1 2 3 4 50 : : 1999 Handterminal DW 26 27 28 29 34 35 36 37 Siemens Simatic S5 Beispiel für eine Textanzeige mit einer Ausgabevariable Ausgabevariablen werden zyklisch aktualisiert. Eingabevariablen werden nach Drücken der Enter-Taste an die SPS geschickt. Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 17 HT-Hochlaufphase nach dem Einschalten KeTop T40 4 HT-Hochlaufphase nach dem Einschalten Das Handterminal führt nach dem Einschalten einen Selbsttest durch. Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Testschritte kann dem Benutzerhandbuch "KeTop T40 Handterminal - Allgemeiner Teil" entnommen werden. ► Der erste Teil des Tests ist für jede KeTop T40 - Ankopplung gleich und daher im Benutzerhandbuch "KeTop T40 Handterminal - Allgemeiner Teil" beschrieben. ► Dann erfolgt das Laden der Siemens S5 Konfigurationsdaten. Am Display erscheint die Meldung: S5 Vx.x Initializing... Im Fehlerfall verbleibt das Handterminal in diesem Zustand. ► Nach erfolgreichem Laden der Siemens S5-Konfigurationsdaten werden abhängig von der Ankopplung unterschiedliche Anzeigen ausgegeben. 18 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung HT-Hochlaufphase nach dem Einschalten Ankopplung an eine Siemens CP525/524-Baugruppe S5 CP RK512 Vx.x DBxxxID: “........“ CHANNEL: COMn, mmmmm ooooo,E,8,1 x.x xxx “........“ n ooooo E mmmmm Programmversion DB- bzw. DX-Nummer Kennwort (4 Byte) zB: „KEBA" Nummer des Schnittstellenports Baudrate (9600, 19200, 38400, 57600, 115200 Baud) Parität immer auf Even Schnittstellentyp ( RS232 oder RSxx2 für RS232/RS422) ► Die nächste Anzeige ist von den folgenden Bedingungen abhängig: Verbindung mit SPS OK Nein Ja Kennwort in SPS stimmt mit Kennwort im KeTop T40 überein. Nein Ja Anzeige der von der SPS angesteuerten Texte (Textnummern) Error: Wrong DB-ID Communication Timeout nach ca. 12 Sekunden Eine Beschreibung der Fehler entnehmen Sie bitte dem Kapitel "Fehlermeldungen". Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 19 HT-Hochlaufphase nach dem Einschalten KeTop T40 Ankopplung an die Siemens S5 PG-Schnittstelle ► Abhängig davon, ob das Handterminal im Multiplexbetrieb oder nicht betrieben wird, erscheint am Display folgende Meldung: ohne Multiplex-Funktionalität S5 PG AS511 Vx.x DBxxxID: “........“ CHANNEL: COMn, mmmmm ooooo,E,8,1 x.x xxx “........“ n ooooo E mmmmm oder mit Multiplex-Funktionalität S5 PG-MUX AS511 Vx.x DBxxxID: “........“ CHANNEL: COMn, mmmmm ooooo,E,8,1 Programmversion DB- bzw. DX-Nummer Kennwort (4 Byte) zB: „KEBA" Nummer des Schnittstellenports Baudrate (9600, 19200, 38400, 57600, 115200 Baud) Parität immer auf Even Schnittstellentyp ( RS232 oder RSxx2 für RS232/RS422) ► Nach ca. 3 Sekunden werden die Systemparameter von der Steuerung angefordert. Am Display erscheint die Meldung: wie vorher Vx.x Wait for S5 Systemparameter 20 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung HT-Hochlaufphase nach dem Einschalten ► Die nächste Anzeige ist von den folgenden Bedingungen abhängig: Verbindung mit SPS OK Nein Ja Kennwort in SPS stimmt mit Kennwort im KeTop T40 überein. Nein Ja Anzeige der von der SPS angesteuerten Texte (Textnummern) Error: Wrong DB-ID Communication Timeout Eine Beschreibung der Fehler entnehmen Sie bitte dem Kapitel "Fehlermeldungen". Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 21 Aufteilung des Datenbausteins KeTop T40 5 Aufteilung des Datenbausteins Die Datenworte DW0 bis DW3 dieses Datenbausteins werden vom KeTop T40 zyklisch beschrieben, die Datenworte DW16 bis DW46 zyklisch gelesen. Der Bereich ab DW37 kann bei Bedarf für Schreib/Lesezugriffe auf Variablen verwendet werden (siehe Kapitel "DW37 – DW46: Variablen"): Zyklisches Schreiben vom Handterminal S7 DBW0 S5 15 14 13 12 DL 11 DR 10 8 9 7 6 5 4 3 2 1 0 SPS Bitnummer Status DW0 HT-Aktivbit Editmode Lesen vom SPS-Anwenderprogramm HT Editzeile Interner Tastencode DBW2 DW1 DBW4 DW2 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 DBW6 DW3 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 DBW8 DW4 DBW10 : DBW30 DW5 : DW15 DBW32 DW16 1. Zeichen 2. Zeichen DBW34 DW17 3. Zeichen 4. Zeichen DBW36 DW18 Tastencode Tastenstatus Reserve DB-ID DB-ID Steuerwort Kommando-Schnittstelle aktivieren SPS-RUN-Zähler-Kontrolle Beep Keyclick depress Keyclick release Disable Menu Textausgabe (Textnummer) DBW38 SPS-RUN-Zähler DW19 Kommandoanzahl Wortanzahl gesamt DBW40 DW20 DBW42 DW21 DBW44 DW22 DBW46 DBW48 DW23 DW24 DBW50 DW25 DBW52 DW26 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 DBW54 DW27 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 DBW56 DW28 34 33 DBW58 : DBW72 DW29 : DW36 0 ... n DBW74 DW37 0 ... n DBW76 DW38 0 ... n DBW78 DW39 0 ... n DBW80 DW40 0 ... n DBW82 DW41 0 ... n DBW84 DW42 0 ... n DBW86 DW43 0 ... n DBW88 DW44 0 ... n DBW90 DW45 0 ... n DBW92 DW46 0 ... n DBW94 DW47 0 ... n Variable DBW96 : DBWxxx DW48 : DWxxx 0 ... n Variable : Variable KommandoSchnittstelle DB DW 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 34 33 0 ... n 0 ... n LED ein/aus LED blinken Zeile 0 : Zeile 7 Schreiben vom SPS-Anwenderprogramm 15 Textnummer 16 10 Variablen Azyklisches Lesen und Schreiben Azyklisches Lesen/Schreiben Azyklisches Schreiben Zyklisches Lesen vom Handterminal Handshake-Bits: 11: Kommando(s) ausführen (SPS) 00: Kommando(s) fehlerfrei ausgeführt (HT) 01: Fehler bei der Kommandoabarbeitung (HT) Frei wählbarer Datenbaustein mit festgelegter DW-Aufteilung 22 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Aufteilung des Datenbausteins Hinweis für den Einsatz einer SIEMENS S7 Simatic-Steuerung Bei Ankopplung an eine SIEMENS Simatic S7- Steuerung, sind die Datenwortadressen zu verdoppeln. Die Adressierung bei Datenoperanden in Datenbausteinen erfolgt bei STEP 7 byteweise (im Gegensatz zu STEP 5, wo die Adressierung wortweise erfolgt). Deshalb müssen die Adressen der Datenoperanden entsprechend umgerechnet werden: DW [n] STEP 5 DL [n] 15 14 13 12 11 DR [n] 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 2 1 0 DBW [2n] STEP 7 DBB [2n] 7 6 5 4 3 DBB [2n+1] 2 1 0 7 6 5 4 3 Die Adresse eines Datenworts wird bei STEP 7 gegenüber STEP 5 verdoppelt. Eine Unterteilung in ein rechtes und ein linkes Datenbyte gibt es nicht mehr. Die Bitnummerierung geht in allen Fällen von 0 bis 7. Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 23 Aufteilung des Datenbausteins KeTop T40 KeTop T40 -> SPS DW0: Status Bit 0 - 3: Editzeile Ist der Editmode aktiv (Bit 4 = 1), dann enthalten diese 4 Bits die aktuelle Eingabezeile. Der Wertebereich reicht von KH xxx0 (Zeile 0) bis KH xxx7 (Zeile 7). Beispiel DW9 = KH xxx1 Zeilen index: 0 Länge: 1 Breite: _ _ _ _ _ _ 2 3 Fläche: Der Cursor steht in der zweiten Zeile (Zeilenindex 1). Bit 4: Editmode Diese Bit signalisiert, ob der Eingabe-Mode im Handterminal aktiviert ist. Bit 4 = 1: In diesem Fall steht die aktuelle Zeile in der sich der Cursor befindet in den Bits 0-3. Editmode nicht aktiv. Die Bits 0-3 sind 0. Bit 4 = 0: Bit 5: HT-Aktivbit Als Lebenszeichen des KeTop T40 kann das HT-Aktivbit herangezogen werden. An einem Wechsel dieses Bits von 0 auf 1 kann die SPS erkennen, dass ein Schreibzugriff vom HT (auf DW0 - DW15) stattgefunden hat. Anschließend kann das Bit von der Steuerung wieder zurückgesetzt werden. DL1: Interner ASCII-Code Jeder Taste ist ein interner ASCII-Code eindeutig zugeordnet. Für die Dauer eines Tastendrucks am KeTop T40 wird der zugehörige ASCII-Code in DL0 eingetragen. Werden mehrere Tasten gleichzeitig gedrückt, dann wird der ASCII-Code der in zeitlicher Reihenfolge zuletzt gedrückten Taste eingetragen. Ist keine Taste gedrückt, dann wird 0 eingetragen. DR1: Tastencode Für die Dauer eines Tastendrucks am KeTop T40 wird der zugehörige USER-Code in DR0 eingetragen. Dieser USER-Code ist ein anwenderspezifischer Tastencode, der bei der Projektierung definiert werden kann. Ist keine Taste gedrückt, dann wird 0 eingetragen. 24 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Aufteilung des Datenbausteins DW2, DW3: Tastenstatus Dieser Bereich enthält das bitcodierte Abbild aller augenblicklich gedrückten Tasten am KeTop T40. Die 32 Tasten werden auf 2 Datenworte abgebildet, wobei jeder Taste ein Datenbit zugeordnet ist. Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 25 Aufteilung des Datenbausteins KeTop T40 SPS -> KeTop T40 DW16, DW17: Kennwort (DB-ID) Um sicherzustellen, dass ein Handterminal nicht in einen Datenbaustein schreibt, der nicht zur Kommunikation bestimmt ist, muss sowohl im Handterminal als auch im DB ein Kennwort festgelegt werden. Für das Handterminal erfolgt die Kennworteingabe mittels der Projektierungssoftware im Anschluss an die Protokollauswahl. Es wird dann mit dem gesamten Projekt vom PC auf das Handterminal mitgeladen und im Flash Memory des Gerätes gespeichert. Im Datenbaustein muss das Kennwort in die Datenbytes DL16 bis DR17 eingetragen werden. Das Handterminal liest diesen Datenbereich zyklisch und überprüft das Kennwort auf Übereinstimmung mit dem Kennwort im Flash Memory. Der Anwender muss das Kennwort in die entsprechenden Datenworte der SPS eintragen. Stimmen die beiden Einträge nicht überein, dann erscheint am Display des KeTop T40 die Fehlermeldung „Error: Wrong DB-ID“. DW 16 DW 17 DL 1. Zeichen 3. Zeichen DR 2. Zeichen 4. Zeichen Beispiel Kennwort: „KEBA“ DW 16 DW 17 26 DL K (4BH) B (42H) DR E (45H) A (41H) Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Aufteilung des Datenbausteins DW18: Steuerwort Bit 0: Bit 0 = 0: Bit 0 = 1: Bit 1: Bit 1 = 0: Bit 1 = 1: Bit 2: Bit 2 = 0: Bit 2 = 1: Bit 3: Bit 3 = 0: Bit 3 = 1: Bit 4: Bit 4 = 0: Bit 4 = 1: Bit 5: Bit 5 = 0: Bit 5 = 1: Bit 6: Bit 6 = 0: Bit 6 = 1: Testausgabe Zur Kontrolle der in DW29 - DW36 eingetragenen Textnummern kann diese Diagnosefunktion aktiviert werden. Am Display des KeTop T40 werden die in DW29 bis DW36 angegebenen Meldetexte ausgegeben. Am Display des KeTop T40 werden die in DW29 bis DW36 eingetragenen Textnummern als Dezimalzahl angezeigt. Disable Menu Zur Kontrolle der in DW29 - DW36 eingetragenen Textnummern kann diese Diagnosefunktion aktiviert werden. Aufruf des Hauptmenüs durch Drücken der Tasten 1 und 2 freigegeben. Aufruf des Hauptmenüs durch Drücken der Tasten 1 und 2 gesperrt. Keyclick release Beim Loslassen einer Taste am KeTop T40 ertönt ein Piepton von 20ms Dauer. Kein Keyclick beim Loslassen einer Taste. Keyclick beim Loslassen einer Taste. Keyclick depress Beim Drücken einer Taste am KeTop T40 ertönt ein Piepston von 20 ms Dauer. Kein Keyclick beim Drücken einer Taste. Keyclick beim Drücken einer Taste. Beep Dient zur direkten Ansteuerung des im KeTop T40 eingebauten Summers. Summer aus. Summer ein. SPS-RUN-Zähler-Kontrolle Dient zur Freigabe der Überprüfung des SPS-RUN-Zählers. Überprüfung des „SPS-RUN-Zählers“ gesperrt. Überprüfung des „SPS-RUN-Zählers“ freigegeben. Kommando-Schnittstelle Dient zur Aktivierung der Kommando-Schnittstelle. Kommando-Schnittstelle inaktiv. Kommando-Schnittstelle aktiv. DW19: SPS-RUN-Zähler Dieser 16-Bit Wert muss vom SPS-Programm laufend inkrementiert werden. Das HT kann auf diese Art und Weise den „RUN“-Zustand des SPSProgrammes überprüfen. Ändert sich dieser Wert länger als 1 Sekunde nicht, so kommt es am HT zu einer Fehlermeldung. Diese Prüffunktion wird über das Bit „SPS-RUN-Zähler-Kontrolle“ (DW18, Bit 5) aktiviert. DW20, DW21 und DW22: Kommando-Schnittstelle Über die Kommando-Schnittstelle können ein oder mehrere Befehle als eine Art „Batch-Job“ an das KeTop T40 abgesetzt werden. Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 27 Aufteilung des Datenbausteins KeTop T40 Die Freigabe bzw. das Sperren der Kommando-Schnittstelle erfolgt über das Bit 6 im Steuerwort (DW 18). Bit 6 = 0 Kommando-Schnittstelle inaktiv Bit 6 = 1 Kommando-Schnittstelle aktiv Die Kommando-Schnittstelle ist in zwei Datenbereiche aufgeteilt: ein Bereich (DW20, DW21 und DW22), der zyklisch vom HT ausgelesen wird und ein Bereich, der nur dann ausgelesen wird, wenn ein oder mehrere Befehle an das HT abgesetzt werden DW18 1 Handshake-Bits Kommandoanzahl DW20 x x x x x x Steuerwort Kommando-Schnittstelle aktivieren Wortanzahl gesamt DW21 DB DW22 DW DB DW 1. Kommando Wortanzahl 18 5 Parameter 2. Kommando Wortanzahl Parameter 3. Kommando 8 Wortanzahl 2 Parameter Die Wortanzahl pro Kommando kann größer sein als die tatsächlich benötigte zugehörige Parameterwortanzahl. Dadurch kann ein Speicherplatz innerhalb einer Kommandokette für den nachträglichen Eintrag unterschiedlich langer Kommandos reserviert werden. zB: 1. Kommando (fix) = 2. Kommando (variabel) = 28 Kreis a) Ellipse b) Linie c) Punkt (Wortanzahl=4) (Wortanzahl=5) (Wortanzahl=4) (Wortanzahl=2) Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung 3. Kommando (fix) = Aufteilung des Datenbausteins Rechteck (Wortanzahl=5) Kreis Text mit unterschiedlicher Länge, zB: “Alarm“ oder “Warnung“ Rechteck (Wortanzahl=4) (Wortanzahl=9) oder 1. Kommando (fix) = 2. Kommando = 3. Kommando (fix) = (Wortanzahl=5) Das Absetzen von Befehlen an das KeTop T40 erfolgt durch Setzen der beiden Handshake-Bits. Setzen der Handshake-Bits vom SPS-Anwenderprogramm: 11 Kommando(s) ausführen (Startbefehl) Setzen der Handshake-Bits vom Handterminal: 00 01 fehlerfreie Ausführung des/der Kommandos Bei der Abarbeitung des/der Kommandos trat ein Fehler auf Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 29 Aufteilung des Datenbausteins KeTop T40 DW23 - DW25: LEDs ein- /ausschalten Durch Setzen von Datenbits in diesem Datenwort werden die zugehörigen LEDs am KeTop T40 eingeschaltet. 0 = LED aus 1 = LED ein Hinweis Die im Handterminal verwendeten LEDs können jeweils in einen Blinkmodus (Flashmap) oder in einen Leuchtmodus (Bitmap) geschaltet werden. LED Bitmap 0 0 1 1 LED Flashmap 0 1 1 0 LED-Zustand am KeTop T40 LED aus LED blinkt LED blinkt LED leuchtet DW26 – DW 28: LED blinken Durch Setzen von Datenbits in diesen Datenworten werden die zugehörigen LEDs am KeTop T40 in den Blinkmodus geschaltet. Die Blinkfrequenz beträgt 2 Hz. 0 = LED blinkt nicht 1 = LED blinkt 30 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Aufteilung des Datenbausteins DW29 - DW36: Textnummer Zeile 0 – 7 Im Flash-Memory des KeTop T40 können Textzeilen jeweils aus 40 ASCIIZeichen bestehend, abgelegt werden. Die Textzeilen sind von 0 bis n nummeriert. Sie werden mit der Nummer, unter der sie in der Projektierungssoftware eingegeben wurden, von der SPS aufgerufen. Die maximale Anzahl der Texte ist in der Projektierungssoftware einstellbar. Jeder Display-Zeile ist im Datenbaustein ein Datenwort zugeordnet. Durch den Eintrag einer Text-Nr. in das entsprechende Datenwort wird der in der Projektierungssoftware zugeordnete Text am Display dargestellt. Beim Aufruf eines nicht belegten Meldetextes erscheint am Display entweder eine Leerzeile oder die Meldung „Invalid Text: xxxx“. DW37 – DW46: Variablen Die Datenworte DW16 bis DW46 werden vom Handterminal zyklisch ausgelesen. Häufig verwendete Variablen sollten in diesem Datenwortbereich liegen, damit keine zusätzlichen Lesezugriffe auf die SPS notwendig werden: Für jede Variable die außerhalb dieses Bereiches liegt, wird ein weiterer Lesezugriff notwendig. Eine Textkombination die gleichzeitig 4 Variablen von 4 unterschiedlichen Stellen im DB ausgibt benötigt zum Beispiel die 5fache Zeit gegenüber einer Kombination bei der alle Variablen im Bereich DW37 bis DW46 liegen. Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 31 Aufteilung des Datenbausteins KeTop T40 Grafikfunktionen Die Grafikfunktionen werden von der Steuerung aus aktiviert. Sie ermöglichen einerseits die Anzeige von Text und andererseits das Zeichnen von Grafikelementen (Linie, Kreis, Rechteck und Ellipse) an einer beliebigen Position des KeTop T40-Displays (pixelorientiert). x y-Position x-Position 0 1 2 3 4 5 y 0 1 2 3 4 5 6 7 Buchstabe A in Standardgröße an der x/y-Position 0/0 des HT-Displays Die Grafikfunktionen werden am KeTop T40 über die KommandoSchnittstelle aktiviert (siehe Kapitel "DW20, DW21 und DW22: KommandoSchnittstelle"). Grafikelemente Die Elemente Kreis, Rechteck und Ellipse können auch als ausgefüllte Flächen dargestellt werden. Das Löschen eines Grafikelementes wird durch das Zeichnen desselben Elementes in gleicher Größe, an gleicher Position und in inverser Farbe erreicht. Werden Grafikelemente über bereits bestehende Texte oder Bitmaps positioniert, so überschreiben sie diese. 32 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Aufteilung des Datenbausteins Pixel (B0H) Dieses Kommando ermöglicht die Darstellung eines einzelnen Pixels an der angegebenen x/y-Position des HT-Displays. Kommando-Schnittstelle x/y Kommando: B0H 2 x Parameter y Linie (B1H) Dieses Kommando ermöglicht die Darstellung einer Linie am HT-Display gemäß der angegebenen x/y-Koordinaten. Kommando-Schnittstelle x0/y0 Kommando: B1H 4 x0 Parameter y0 x1 x1/y1 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 y1 33 Aufteilung des Datenbausteins KeTop T40 Rechteck (B2H) Dieses Kommando ermöglicht die Darstellung eines Rechteckes am HTDisplay gemäß der angegebenen x/y-Koordinaten. Kommando-Schnittstelle x0/y0 Kommando: B2H 5 x0 y0 Parameter x1 x1/y1 y1 fill fill 0H 1H Grafik nicht ausgefüllt Grafik ausgefüllt Kreis (B3H) Dieses Kommando ermöglicht die Darstellung eines Kreises am HT-Display an der angegebenen x/y-Position mit dem Radius r. Kommando-Schnittstelle Kommando: B3H 4 x x/y r y Parameter r fill fill 0H 1H 34 Grafik nicht ausgefüllt Grafik ausgefüllt Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Aufteilung des Datenbausteins Ellipse (B4H) Dieses Kommando ermöglicht die Darstellung einer Ellipse am HT-Display an der angegebenen x/y-Position mit den Radien rx und ry. Kommando-Schnittstelle Kommando: B4H ry 5 x x/y y rx Parameter rx ry fill fill 0H 1H Grafik nicht ausgefüllt Grafik ausgefüllt Fenster löschen (B8H) Mit diesem Kommando kann eine Rechteck-Fläche am HT-Display gemäß der angegebenen x/y-Koordinaten gelöscht werden. Kommando-Schnittstelle x0/y0 Kommando: B8H 4 x0 Parameter y0 x1 ABCDEFG x1/y1 y1 Dieses Kommando entspricht dem Zeichnen eines ausgefüllten Rechteckes mit der momentan eingestellten Hintergrundfarbe. Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 35 Aufteilung des Datenbausteins KeTop T40 Farben setzen (B9H) Mit diesem Kommando kann die Vorder- und Hintergrundfarbe (zur Zeit nur schwarz oder weiß) für die weiteren Grafikelemente und Grafiktexte gesetzt werden. Die Farbe bleibt solange aktiv, bis sie wieder anders gesetzt wird. Kommando-Schnittstelle Kommando: B9H 1 Parameter: fg bg fg (foreground) 0H FFH weiß schwarz bg (background) 0H FFH weiß schwarz Linienmuster setzen (BAH) Mit diesem Kommando kann ein beliebiges Linienmuster gesetzt werden, das allen weiteren Grafikelementen zu Grunde liegt. Diese Einstellung bleibt solange erhalten, bis ein neues Linienmuster definiert wird. Kommando-Schnittstelle Kommando: Parameter: BAH 1 Linienmuster Beispiele für Linienmuster: Linienmuster: Pixeldarstellung am Display: Linientyp: 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Linienmuster: Pixeldarstellung am Display: Linientyp: 1 1 1 1 1 0 0 0 1 1 1 1 1 0 0 0 Linienmuster: Pixeldarstellung am Display: Linientyp: 1 1 1 1 0 1 1 0 1 1 1 1 0 1 1 0 Hinweis Bei der Definition eines Linienmusters sollte darauf geachtet werden, dass eine Linie aus mehreren, aneinandergereihten Linienmustern besteht. Bei ungeeigneter Wahl des Linienmusters, kann eine Linie daher ungleichmäßig aussehen. 36 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Aufteilung des Datenbausteins Bitmap anzeigen (BBH) Mit diesem Kommando kann der Inhalt einer Windows Bitmap-Datei aus dem Bitmap-Speicher des HTs am HT-Display gemäß der angegebenen x/y-Koordinaten zur Anzeige gebracht werden. Die maximale Größe der Bitmaps ist durch die Displaygröße des KeTop T40 begrenzt (128x64 Pixel). x/y Kommando-Schnittstelle Kommando: BBH 4 Bitmap-Nr. H Parameter Bitmap-Nr. L x y Den Bitmaps werden bei der Projektierung Nummern zugeordnet, über die sie hier identifiziert werden. Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 37 Aufteilung des Datenbausteins KeTop T40 Grafiktext Diese Texte müssen in der Steuerung aufbereitet werden und können dann mit dem Kommando B5H am Handterminal zur Anzeige gebracht werden. Der Text ist am Display frei platzierbar. Bei Bedarf können die Textzeichen doppelt hoch und/oder doppelt breit dargestellt werden. Standardmäßig werden die Zeichen im Format 5 x 7 Pixel (inkl. Abstand 6 x 8 Pixel) ausgegeben. Doppelt hohe Zeichen haben somit ein Format von 5 x 14 Pixel (inkl. Abstand 6 x 16 Pixel) und doppelt breite Zeichen 10 x 7 Pixel (inkl. Abstand 12 x 8 Pixel). Die Ausgabe eines Zeichens am Display bewirkt, dass zuerst die Fläche für das Zeichen gelöscht und dann das Zeichen in das leere Feld geschrieben wird. Das heißt eine eventuell darunterliegende Grafik oder eine BitmapDarstellung wird an dieser Stelle gelöscht. Hinweis A) Projektierte Texte, die im HT fix hinterlegt sind, können wie bisher nur zeilen- und spaltenorientiert ausgegeben werden. Eine Anzeige dieser Texte an einer beliebigen Pixelposition bzw. eine größere Ausgabe davon ist nicht möglich. B) Für Grafiktexte, die von der Steuerung direkt an das HandterminalDisplay gesendet werden, gibt es keine Editorfunktion. D.h. Projektierungssymbole (___, ###) zur Ein- bzw. Ausgabe von Variablen werden vom HT nicht als solche interpretiert. 38 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Aufteilung des Datenbausteins Text (B5H) Dieses Kommando ermöglicht die Darstellung von maximal 40 Textzeichen an der angegebenen x/y-Position des HT-Displays (bei nicht doppeltbreiter Darstellung und beginnend bei Pixelspalte 0). Die Textanzeige erfolgt bis zum Zeilenende (kein Zeilenumbruch und kein Weiterschreiben in der nächsten Zeile). 4 + (Textlänge+1) / 2 Kommando-Schnittstelle B5H Kommando: 11 x y Zeichengröße Textattribut Textlänge (hier 13) 'D' 'r' 'u' 'c' 'k' ' ' 'z' 'u' ' ' 'g' 'r' 'o' 'ß' x,y Position des Textes am HT-Display Zeichengröße Dieser Parameter definiert die Größe der Textzeichen am HTDisplay. Folgende Einstellungen sind möglich: 00H ... normal 01H ... doppelt hoch 02H ... doppelt breit 03H ... doppelt hoch, doppelt breit Textattribut Dieser Parameter beinhaltet das Zeichensatz-Attribut und gibt an, ob der übertragene Text am HT-Display normal, invers, normal blinkend oder invers blinkend ausgegeben werden soll. 00H ... normal 01H ... invers 02H ... normal blinken 03H ... invers blinken Textlänge Zeichenanzahl des Textes Mögliche Zeichengrößen am HT-Display: Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 39 Aufteilung des Datenbausteins KeTop T40 6 Pixel 8 Pixel 8 Pixel Zeichengröße = 0 (Zeichen 5x7 Pixel) Zeichengröße = 2 (Zeichen 10x7 Pixel) 6 Pixel 12 Pixel 16 Pixel 16 Pixel Zeichengröße = 1 (Zeichen 5x14 Pixel) 40 12 Pixel Zeichengröße = 3 (Zeichen 10x14 Pixel) Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Aufteilung des Datenbausteins Beispiel für verschiedene Grafik-Kommandos über die Kommando-Schnittstelle: Am HT-Display sollen die folgenden Grafikelemente zur Anzeige gebracht werden: 0 0 10 39 19 59 68 79 84 99 119122127 103 9 12 19 31 39 44 54 59 63 Handshake-Bits 1 DW20 Kommandoanzahl Wortanzahl gesamt 4 1 24 DW21 100 (DB) DW22 0 (DW) DB100 Kommando Wortanzahl B2H DW0 5 19 (x0) 5 12 (y0) Rechteck (ausgefüllt) 24 68 (x1) 44 (y1) 1 (fill) B3H 4 103 (x) 4 31 (y) Kreis 21 (r) 0 B1H 4 122 (x0) Linie 4 9 (y0) 84 (x1) 54 (y1) B5H 7 10 (x) 54 (y) Text 0 (Zeichengröße) 7 0 (Textattribut) Textlänge (hier im Bsp: 5) 68H ('H') 61H ('a') 6CH ('l') 6CH ('l') 6FH ('o') Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 41 Fehlermeldungen KeTop T40 6 Fehlermeldungen Bei Auftreten eines Anwenderfehlers (zB Verbindungsabbruch, falsche Daten im DB) ertönt am HT ein kurzer Warnton. Anschließend wird der Display-Inhalt mit einer Fehlermaske überschrieben. In diesem Zustand können keine Ein- bzw. Ausgaben mehr getätigt werden. Das Gerät bleibt solange inaktiv, bis der Fehler behoben wird. Die Fehlermaske wird dann automatisch wieder ausgeblendet und der vorhergehende Bildschirminhalt wird restauriert. Mögliche Fehlerzustände sind: Verbindungsabbruch Communication Timeout Erscheint diese Fehlermeldung unmittelbar nach dem Einschalten des HTs, so überprüfen Sie bitte z die eingestellten Protokollparameter der Steuerung und z den Anschluss des Verbindungskabels (siehe Kapitel Anschluss). Erscheint diese Fehlermeldung bei laufendem Betrieb, so überprüfen Sie bitte z die mechanische Verbindung zur Steuerung und z ob die Steuerung dem HT noch antwortet. Falsches Kennwort im S5-Datenbaustein Error: Wrong DB-ID (xxxxxxxxxxxxxxxx) xx Das vom HT aus der Steuerung ausgelesene Kennwort in HEX-Darstellung (jeweils zwei ‚x‘ für ein Zeichen. 8 Zeichen insgesamt). Wird zB das Kennwort „KeTopT40“ aus der Steuerung ausgelesen, wird am HT-Display der HEX-Code (4B45544F50543430) angezeigt. Das Kennwort im Flash Memory des Handterminals und jenes im Datenbaustein stimmen nicht überein. Vergleichen Sie die Einstellungen der Protokollparameter (Kennwort) mit den Einstellungen im Datenbaustein (siehe Seite 26). 42 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 Siemens S5 Ankopplung Fehlermeldungen AS 511: Datenbaustein existiert in der SPS nicht: AS511 Error DBxxx does not exist xxx set number of DB RK 512: Ausgabe des von der SPS gesendeten Fehlercodes (Bedeutung siehe RK512-Fehlertabelle im Siemens-Handbuch): RK512 Error xxx (yyH) xxx yy Fehlercode dezimal Fehlercode hexadezimal SPS-Programm im STOP-Zustand (nur bei Freigabe der SPSRUN-Zähler-Kontrolle): PLC Program stopped! Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005 43 Fehlermeldungen 44 KeTop T40 Benutzerhandbuch, Version: 1.2 / Artikel Nr.: 61870 © KEBA 2005