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© Doctor Web, 2004-2013. Alle Rechte vorbehalten Das im vorliegenden Dokument enthaltene Material ist Eigentum von Doctor Web und dient ausschließlich der persönlichen Nutzung durch Produktkäufer. Kein Teil des vorliegenden Dokumentes dard ohne Quellenangabe weder reproduziert noch auf einer Netzwerkressource untergebracht oder mittels Kommunikationskanäle und Massenmedien verbreitet oder auf jede andere Weise benutzt werden, ausgenommen Nutzung für persönliche Zwecke. WARENZEICHEN Dr.Web, SpIDer Mail, SpIDer Guard, CureIt!, CureNet!, AV-Desk und Dr.WEB Logo sind eingetragene Warenzeichen von Doctor Web in Russland und/oder anderen Ländern. Alle sonstigen eingetragenen Warenzeichen, Logos und Firmennamen, die im vorliegenden Dokument erwähnt sind, sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. HAFTUNGSAUSSCHLUSS Unter keinen Umständen haften Doctor Web und seine Lieferanten für die im vorliegenden Dokument enthaltenen Fehler und/oder Auslassungen sowie für Schäden des Produktkäufers (direkte oder indirekte Schäden einschließlich Gewinnausfälle), die sich dadurch ergeben. Dr.Web Agent Version 6.0.4 Benutzerhandbuch 27.08.2013 Doctor Web, Hauptsitz Russland Tretja ul. Jamskogo polja 2, Gebäude 12A 125124 Moskau Russische Föderation Website: www.drweb.com Telefon: +7 (495) 789-45-87 Nähere Informationen zu den regionalen Vertretungen und Büros finden Sie auf unserer Website Doctor Web Doctor Web ist ein russischer Anbieter hauseigener IT-Sicherheitslösungen. Doctor Web bietet effektive Antivirus- und Antispam-Lösungen sowohl für staatliche Einrichtungen und große Unternehmen als auch für private Benutzer. Die Antivirensoftware von Dr.Web wird seit 1992 entwickelt. Die Antivirus-Lösungen zeigen immer wieder hervorragende Leistungen bei Entdeckung von Malware und entsprechen den weltweiten Sicherheitsnormen. Zertifikate und Auszeichnungen sowie umfangreiche Geographie der Benutzer zeugen vom besonderen Vertrauen der Kunden in unsere Produkte. Wir danken den Benutzern für Unterstützung der Lösungen von Dr.Web-Familie! 4 Inhaltsverzeichnis 8 Kapitel 1. Einleitung 1.1. Symbole und Abkürzungen 8 1.2. Dr.Web® Antivirus Enterprise Security Suite 9 11 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent 2.1. Grundfunktionen und Parameter des Dr.Web Agenten 11 2.2. Systemanforderungen 12 2.3. Antivirus-Software installieren und deinstallieren 14 2.3.1. Installation des Dr.Web Agenten 14 2.3.2. Deinstallation des Dr.Web Agenten 26 2.4. Benutzeroberfläche des Dr.Web Agenten starten und stoppen 29 2.5. Verwaltung des Dr.Web Agenten 30 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten 37 3.1. Sprache der Benutzeroberfläche einstellen 37 3.2. Antivirus-Software aktualisieren 37 3.3. Einstellungen des Dr.Web Agenten 38 3.3.1. Verbindungseinstellungen zum Server 40 3.3.2. Detailtiefe des Protokolls 42 3.4. Modus des Zusammenwirkens zwischen dem Agenten und dem Server 42 3.5. Terminplan einstellen 44 3.5.1. Lokaler Terminplan. Liste der lokalen Aufgaben 44 3.5.2. Zentralisierter Terminplan 55 Benutzerhandbuch 5 3.6. Einstellungen des Mobilmodus 55 3.7. Statistik ansehen 57 3.8. Status der Antivirus-Software ansehen 59 3.9. Infomeldungen 60 64 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows 4.1. Dr.Web Scanner 64 4.2. Dr.Web Scanner NT4 65 4.2.1. Virenüberprüfung 65 4.2.2. Hauptfenster von Dr.Web Scanner 76 4.2.3. Einstellungen für Dr.Web Scanner konfigurieren 79 4.2.4. Scannen im Befehlszeilenmodus 94 4.2.5. Konsolen-Scanner 96 Kapitel 5. Quarantäne 5.1. Benutzeroberfläche einstellen 98 99 5.2. Eigenschaften der Quarantäne einstellen 101 5.3. Den Quarantäne-Inhalt verwalten 102 5.4. Bereinigung der Quarantäne 103 Kapitel 6. Dr.Web Firewall 105 6.1. Dr.Web Firewall Einstellungen 105 6.2. Dr.Web Firewall Log 106 Kapitel 7. Office Kontrolle 107 Kapitel 8. SpIDer Gate 110 Kapitel 9. SpIDer Guard 112 9.1. SpIDer Guard G3 Einstellungen 113 9.1.1. Allgemein 115 9.1.2. Aktionen 119 Benutzerhandbuch 6 9.1.3. Ausgenommen 123 9.1.4. Protokoll 126 9.2. SpIDer Guard NT4 Einstellungen 128 9.2.1. Scan-Einstellungen 129 9.2.2. Verwaltung 149 9.2.3. Zusätzliche Benutzerdialoge 160 Kapitel 10. SpIDer Mail 165 10.1. SpIDer Mail einstellen 169 10.2. SpIDer Mail NT4 einstellen 170 10.2.1. Scan (Virenprüfung) 172 10.2.2. Actions (Aktionen) 180 10.2.3. Engine 183 10.2.4. Log (Protokoll) 185 10.2.5. Interception (Abfangen) 187 10.2.6. Excluded Applications (Ausgenommene Anwendungen) 192 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook 11.1. Virenprüfung 194 196 11.1.1. Schädliche Objekte 196 11.1.2. Aktionen 196 11.2. Spam-Prüfung 200 11.2.1. Spam-Filter einstellen 201 11.2.2. Black- und Whitelists 202 11.3. Protokollieren der Ereignisse 206 11.3.1. Ereignis-Log-Datei 207 11.3.2. Debug.log Datei 208 11.4. Statistik 209 Benutzerhandbuch 7 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 211 Anhang B. Vollständige Liste von unterstützten Betriebssystemen 223 Anhang C. Entdeckungsverfahren von Viren Schlagwortregister 226 228 Benutzerhandbuch Kapitel 1. Einleitung Kapitel 1. Einleitung 1.1. Symbole und Abkürzungen Symbole In diesem Benutzerhandbuch werden die Bezeichnungen, die in Tabelle 1 angeführt sind, verwendet. Tabelle 1. Symbole Bezeichnung Erläuterung Wichtige Bemerkung oder Hinweis. Achten Sie, dass Achtung Warnung vor möglichen Fehlersituationen sowie wichtigen Momenten, die besonderer Rücksicht bedürfen. Dr.Web Agent Produkt- und Komponentennamen von Dr.Web. Antivirus-Netzwerk Ein Begriff tritt als Definition auf. <IP-address> Felder zum Ersatz von Funktionsnamen durch tatsächliche Werte. Übernehmen Namen der Tasten, Fenster, Menüpunkte und sonstigen Bestandteile der Benutzeroberfläche. CTRL Bezeichnungen der Tastaturtasten. C:\Windows\ Namen der Dateien und Ordner, Ausschnitte des Programmcodes. Anhang A Querverweise zu Dokumentkapiteln Hyperlinks zu externen Ressourcen. oder Benutzerhandbuch 8 Kapitel 1. Einleitung Abkürzungen Im Text des Handbuches werden folgende Abkürzungen ohne Erläuterung verwendet: FDD – Floppy Disk Drive (Diskette – transportabler magnetischer Datenträger), GUI – Graphical User Interface (grafische Benutzeroberfläche), GUI-Programmversion - eine Version, die GUI-Mittel benutzt, UAC – User Account Control (Benutzerkontensteuerung Komponente von Microsoft Windows. Die UAC fordert Bestätigung der Aktionen, die Administratorrechte bedürfen, an, um den Schutz vor Missbrauch des Computers zu gewährleisten), URL – Uniform Resource Locator (Einheitlicher Quellenanzeiger – die im World Wide Web verwendete standartisierte Darstellung von Internetadressen), GAS Dr.Web – Globales Aktualisierungssystem von Dr.Web, OS – Betriebssystem, SW – Software. 1.2. Dr.Web® Antivirus Enterprise Security Suite Dr.Web Enterprise Security Suite dient der Einrichtung und Verwaltung eines einheitlich und zuverlässig wirkenden, komplexen Virenschutzes für Computer Ihres Unternehmens. Geschützte Computer werden in ein Antivirus-Netzwerk vereinigt, das vom Administrator über einen Enterprise Server verwaltet wird. Der Schutz von Computern der Mitarbeiter ist automatisiert und wird zentral verwaltet, was ein zuverlässiges Sicherheitsniveau beim minimalen Eingreifen seitens Personals gewährleistet. Benutzerhandbuch 9 Kapitel 1. Einleitung Dr.Web Enterprise Security Suite löst folgende Aufgaben: Zentralisierte (ohne dass direkter Zugriff des Personals benötigt wird) Installation der Antivirus-Pakete auf den geschützten Computern, Zentralisierte Parametereinstellung von Antivirus-Paketen auf den geschützten Computern, Zentralisierte Aktualisierung der Virendatenbanken und der Software auf den geschützten Computern, Monitoring von Virenereignissen sowie vom Zustand der Antivirus-Pakete und des Betriebssystems auf allen geschützten Computern. Auf den geschützten Computern wird Dr.Web Agent installiert. Diese Komponente gewährleistet die Verwaltung des Computerschutzes und steht in Verbindung mit dem Enterprise Server, über den die Antivirus-Programme und deren Komponenten aktualisiert sowie Grundparameter von der auf den Computern installierten AntivirusSoftware eingestellt werden. Auf den Computern mit installiertem Dr.Web Agenten muss keine andere Antivirus-Software installiert werden, eingeschlossen von anderen Versionen der Dr.Web Software. Einstellungen, die für Benutzer zugänglich sind, werden im Abschnitt Dr.Web Agent verwalten beschrieben. Benutzerhandbuch 10 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent 2.1. Grundfunktionen und Parameter des Dr.Web Agenten Dem Schutz von Computern vor Virenbedrohungen und Spam dienen Programme, die zum Antivirus-Paket Dr.Web Enterprise Security Suite gehören. Die Verwaltung des Computerschutzes und Verbindung zum Enterprise Server erfolgt mit Hilfe des Dr.Web Enterprise Security Suite Agenten (im weiteren Dr.Web Agent). Dr.Web Agent erfüllt folgende Funktionen: installiert, aktualisiert und stellt das Dr.Web Antivirus-Paket ein, startet den Scanvorgang sowie führt andere Aufgaben aus, die vom Enterprise Server erstellt werden; lässt die Komponenten des Dr.Web Antivirus-Pakets über spezielle Benutzeroberfläche aufrufen; übergibt die Ergebnisse Enterprise Server; der Aufgabenausführung dem übergibt dem Enterprise Server die Nachrichten über das Entstehen der voreingestellten Ereignisse in der Funktion des Antivirus-Pakets. Der Benutzer kann folgende Aktionen mit Hilfe des Dr.Web Agenten ausführen: den Zeitplan zur Virenprüfung (Scannen) des Computers einstellen; Scannen des Computers bei Bedarf starten; Einstellungen einzelner Komponenten vom Dr.Web Programmkomplex, darunter auch manche Einstellungen des Agenten selbst, ändern; Benutzerhandbuch 11 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Statistik der Virenereignisse auf dem Computer sowie andere Informationen über den Dr.Web Programmkomplex anschauen. Zur Änderung von Einstellungen des Agenten und der Komplex-Komponenten muss der Benutzer entsprechende Rechte besitzen. Weitere Information hierzu finden Sie in den Beschreibungen der Einstellungen für bestimmte Komponenten. 2.2. Systemanforderungen Auf Workstations des Antivirus-Netzwerkes, das mit Hilfe von Dr.Web verwaltet wird, muss keine andere AntivirusSoftware verwendet werden (einschließlich anderer Versionen von Dr.Web Antivirus-Software). Zur Funktion des Dr.Web Agenten und des vollständigen Antivirus-Pakets wird folgendes erforderlich sein: 1. Minimale Anforderungen: Prozessor Intel® Pentium® IV 1.6 GHz; Hauptspeicher 512 MB. 2. Empfohlene Anforderungen: Prozessor Intel® Pentium® IV 2.4 GHz oder höher; Hauptspeicher mindestens 1 GB. 3. Freier Speicherplatz auf der Festplatte: mindestens 250 MB für ausführbare Dateien + zusätzlich für Funktionsprotokolle und temporäre Dateien. 4. Betriebssysteme (s. Anhang В. Vollständige unterstützten Betriebssystemen): Liste von a) OS Microsoft® Windows® 98, OS Windows Me, OS Windows NT4 (SP6) oder höher. Je nach Betriebssystem können folgende Komponenten dabei installiert werden: Benutzerhandbuch 12 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Komponente Betriebssystem SpIDer Gate, Windows 2000 (SP4) oder höher. SelfPROtect, Office Kontrolle, Dr.Web Browser-Plugin für Outlook SpIDer Guard NT4, Windows 98, Dr.Web Scanner NT4 Windows ME, Windows NT4 (SP6a), Windows 2000 mit SP4 ohne Update Rollup1, Windows XP ohne SP sowie mit SP1, Windows 2003 ohne SP. FireWall, SpIDer Guard G3, Dr.Web Scanner Windows 2000 mit SP4 und Update Rollup1, Windows XP mit SP2 oder neuer, Windows 2003 mit SP1 oder neuer, Windows Vista oder neuer. SpIDer Mail NT4 Windows 98, Windows NT4 mit SP6a. SpIDer Mail Unter sämtlichen unterstützten Betriebssystemen, die neuer als die für Version SpIDer Mail NT4. b) Microsoft® Windows Mobile®; c) Novell® NetWare®; d) Betriebssysteme der UNIX®-Familie: OS Linux®, OS FreeBSD® oder OS SolarisTM; e) Android; f) Mac OS X. 5. Für das anzuschließende Modul Dr.Web für Outlook ist installierter Microsoft Outlook Client von MS Office erforderlich: Outlook 2000 (Outlook 9), Benutzerhandbuch 13 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Outlook 2002 (Outlook 10 oder Outlook XP), Office Outlook 2003 (Outlook 11), Office Outlook 2007, Office Outlook 2010. 6. Zur korrekten Funktion der Kontexthilfe Dr.Web Agent für Windows ist Windows® Internet Explorer® 6.0 oder höher erforderlich. Informationen zur Agenten-Funktionalität unter Windows Mobile und Novell NetWare finden Sie in den Benutzerhandbüchern Dr.Web Agent für Windows Mobile und Dr.Web Agent für Novell NetWare. 2.3. Antivirus-Software installieren und deinstallieren 2.3.1. Installation des Dr.Web Agenten Vor Beginn der Installation von Antivirus-Software achten Sie auf den Abschnitt Systemanforderungen. Für die Installation des Dr.Web Agenten benötigt der Benutzer die Administratorrechte. Installation und Deinstallation des Dr.Web Agenten und des Antivirus-Pakets kann auf zwei Weisen ausgeführt werden: 1. Entfernt - auf dem Server über Netzwerk. Die Installation wird vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes ausgeführt. Das Eingreifen seitens des Benutzers ist nicht erforderlich (ausführliche Information zur Errichtung einer Antivirus-Station und entfernten Installation der Antivirus-Software finden Sie im Administratorhandbuch Dr.Web Enterprise Security Suite Antivirus). Benutzerhandbuch 14 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Entfernte Installation der Dr.Web Agenten ist nur für Workstations, die unter Windows NT4 oder neuer funktionieren, möglich. Zur entfernten Software-Installation sind Administratorrechte für Workstation erforderlich. die 2. Lokal - direkt auf dem Benutzercomputer. Die Installation kann sowohl vom Administrator als auch vom Benutzer ausgeführt werden. Dabei kann die Installation mit Hilfe folgender Komponenten erfolgen: Installationspaket esinst.exe. Netzwerkinstallations-Assistent Agent drwinst.exe. Nachfolgend finden Sie die Beschreibung der lokalen Installation und Deinstallation von Antivirus-Software. 2.3.1.1. Installation des Dr.Web Agenten mit Hilfe des Installationspakets Falls auf einer Workstation die Antivirus-Software schon installiert ist, versucht das Installationsprogramm vor Installationsbeginn diese zu löschen. Beim Fehlversuch müssen Sie die auf der Workstation verwendete Antivirus-Software selbstständig löschen. Um den Agenten und das Antivirus-Paket auf der Workstation zu installieren: 1. Laden die Installationsdatei des Agenten herunter. Dafür klicken Sie auf den Link, den Sie vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes erhalten haben. 2. Starten Sie die heruntergeladene esinst.exe Datei. Dabei öffnet sich das Fenster des Installationswizards von Dr.Web Antivirus. 3. Vor Beginn der Installation bittet der Installationswizard zu bestätigen, dass keine Antivirus-Programme auf dem Computer installiert sind. Stellen Sie sicher, dass keine andere AntivirusSoftware (darunter auch andere Versionen der Antivirus- Benutzerhandbuch 15 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Software von Dr.Web) auf dem Computer benutzt wird. Danach setzen Sie ein Häkchen bei Auf meinem Computer gibt es keine andere Antivirus-Software und klicken Sie auf Weiter. 4. Im nächsten Fenster wird es angeboten, den Installationstyp zu wählen: Schnellinstallation (empfehlenswert) - die einfachste Installationsvariante. Sämtliche Parameter werden automatisch festgelegt. Gehen Sie direkt weiter zu Schritt 9. Benutzerdefinierte Installation - Installationsvariante, bei der Sie die Komponenten der auf dem Computer zu installierenden Antivirus-Software auswählen können. Administrative Installation - die meist vollständige Installationsvariante. Dieser Installationstyp lässt sämtliche Parameter der Installation sowie der zu installierenden Antivirus-Software festlegen/ändern. 5. Bei Installationsvarianten Benutzerdefinierte Installation und Administrative Installation können Sie im nächsten Fenster die Komponenten des Dr.Web Antivirus-Pakets auswählen. Setzen Sie Häkchen bei den Komponenten, die Sie auf Ihrem Computer installieren möchten. Im Abschnitt Pfad des Installationsordners können Sie den Ordner festlegen, in dem die Antivirus-Software installiert wird. Standardmäßig ist es der Ordner Dr.Web Enterprise Suite, der sich im Program files Ordner auf der Systemplatte befindet. Zur Änderung des Installationspfads klicken Sie auf Durchsuchen und geben Sie den erforderlichen Pfad an. Klicken Sie auf Weiter. Bei der Installationsvariante Benutzerdefinierte Installation gehen Sie direkt weiter zu Schritt 9. 6. Bei der Installationsvariante Administrative Installation: im nächsten Fenster legen Sie die Einstellungen des Netzwerkinstallers fest: Im Feld Dr.Web Enterprise Server wird die Benutzerhandbuch 16 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Netzwerkadresse des Enterprise Servers angegeben, von dem Agent und Antivirus-Paket installiert werden. Wenn Sie beim Starten des Installationsprogramms die Adresse des Servers angegeben haben, wird diese Adresse automatisch ins genannte Feld eingetragen. Bei Installation des Agenten mit Hilfe des Installationsassistenten, geschaffen im Verwaltungscenter, wird das Feld Dr.Web Enterprise Server automatisch ausgefüllt. Falls die Server-Adresse Ihnen unbekannt ist, klicken Sie auf den Suche-Knopf. Dabei offnet sich ein Fenster zur Suche von aktiven Enterprise Server des Netzwerkes. Legen Sie erforderliche Parameter (im Format <Servername>@<IP-Adresse>/<Netzw erkpräfix>:<Port>) fest und klicken Sie auf den Suche-Knopf. Aus der Liste der gefundenen Server wählen Sie den Server aus, von dem die Antivirus-Software installiert wird, und klicken Sie auf ОК. Im Feld Dr.Web Enterprise Server öffentlicher Schlüssel wird der vollständige Pfad des öffentlichen Schlüssels (drwcsd.pub) angegeben, der sich auf Ihrem Computer befindet (wird das Installationsprogramm vom Server über Netzwerk gestartet, so wird der Schlüssel in die temporären Dateien des Betriebssystems kopiert und nach der Installation in den Installationsordner übertragen). Im Abschnitt Komprimierung beim Herunterladen verwenden wählen Sie gewünschte Variante zum Komprimieren des Verkehrs: Ja - Komprimierung verwenden, Nein - nicht verwenden, Möglich - die Verwendung der Komprimierung hängt von ServerEinstellungen ab. Benutzerhandbuch 17 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Das Häkchen bei Dr.Web Agenten in die Liste der Ausnahmen von Windows Firewall hinzufügen bestimmt das Hinzufügen von den vom Agenten benutzten Ports und Oberflächen in die Ausnahmenliste vom Netzwerkmonitor des Betriebssystems (außer Windows 2000 oder älter). Es ist empfehlenswert, dieses Häkchen zu setzen. Es hilft, Fehler zu vermeiden, z.B. bei automatischer Aktualisierung von Antivirus-Komponenten und Virendatenbanken. Setzen Sie gegebenenfalls ein Häkchen bei Den Agenten in der Liste der installierten Programme zu registrieren. Diese Option ermöglicht unter anderem den Agenten und das Antiviruspaket mit den standardmäßigen Mitteln des Windows-Betriebssystems zu entfernen (siehe Kapitel Entfernen von Dr.Web Agenten). 7. Bei der Installationsvariante Administrative Installation: im nächsten Fenster legen Sie die Einstellungen des Agenten fest: Im Abschnitt Authorisierung werden die Parameter für Authorisierung des Agenten auf dem Server festgelegt. Bei der Auswahl der Variante Automatisch (standardmäßig) wird der Zugriffsmodus für Station auf dem Server bestimmt. Bei der Variante Manuell sind die Authorisierungsparameter der Station festzulegen: Identifizierer der Station auf dem Server und Passwort für den Zugriff darauf. Dabei bekommt die Station den Zugriff, ohne dass die manuelle Bestätigung durch den Administrator auf dem Server erforderlich sein wird. Bei Installation des Agenten mit Hilfe des Installationsassistenten, geschaffen im Verwaltungscenter, werden die Felder Identifizierer und Passwort für Authorisierungsvariante Manuell automatisch ausgefüllt. Benutzerhandbuch 18 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent In den Abschnitten Komprimierung und Verschlüsselung werden entsprechende Modi für den Verkehr zwischen Server und Agenten festgelegt (weitere Information s. im Punkt Verwendung von Komprimierung und Verschlüsselung des Verkehrs in dem Administratorhandbuch zum Dr.Web Enterprise Security Suite Antivirus). Klicken Sie auf Weiter. 8. Die Installation des Agenten und der Antivirus-Komponenten startet (ohne dass Eingreifen seitens Benutzers erforderlich sein wird). 9. Nach Beendung der Installation benachrichtigt der Installationswizard uber die Notwendigkeit, den Computer neu zu starten. Klicken Sie auf den Fertig-Knopf, um den Installationswizard zu beenden. 10. Starten Sie Ihren Computer neu. Bei der Installation des Antivirus-Pakets, zu dem die Komponente Dr.Web Firewall gehört, wird es erforderlich sein, die Station zweimal neu zu starten, um die Installation zu beenden. Unter Windows Vista und Windows Server 2008 wird dabei der Windows Task Scheduler, der durch Dr.Web Firewall gesperrt wurde, nach dem zweiten Neustart nicht gestartet. Die Funktionalität wird wiederhergestellt, nachdem die voreingestellte Regel, die den Start des Schedulers erlaubt, durch Dr.Web Firewall automatisch erstellt und der nachfolgende Neustart des Schedulers ausgeführt wird, d.h. nach Neustart der Station. 2.3.1.2. Installation des Dr.Web Agenten mit Hilfe des Netzwerkinstallations-Assistenten Wenn der Netzwerkinstallations-Assistent im standardmäßigen Installationsmodus (d.h. ohne -uninstall Schlüssel) auf einer Station, wo der Agent bereits installiert wurde, gestartet wird, werden dabei keine Aktionen ausgeführt. Benutzerhandbuch 19 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Vor Beginn einer neuen Installation ist es erforderlich, den installierten Agenten zu löschen. Die Installation mit dem Netzinstaller ist in zwei Hauptmodi möglich: 1. Im Hintergrundmodus. 2. Im grafischen Modus. Installation des Dr.Web Agenten mit dem Installer im Hintergrundmodus Um Antivirus-Software (Dr.Web Agent und Antivirus-Paket) im Hintergrundmodus des Netzinstallers zu installieren: 1. Vom Auf dem Rechner, auf dem die Antivirensoftware installiert wird, starten Sie das drwinst.exe Programm, das Sie auf eine der folgenden Weisen finden können: Im Netzwerkinstallationsverzeichnis des Agenten. Bei Installation des Servers ist es das Installer Unterverzeichnis (per Default versteckte geteilte Ressource) im Installationsverzeichnis des Servers. Im Weiteren kann es verschoben werden. Auf der Installationsseite des Dr.Web Verwaltungscenters, die auf jedem Rechner mit dem Netzwerkzugriff auf den Enterprise Server verfügbar ist, unter: http://<Serveradresse>:<Portnummer>/install/ wobei als <Serveradresse> die IP-Adresse oder der DNSName des Rechners, auf dem der Enterprise Server installiert ist, anzugeben ist. Als <Portnummer> geben Sie die Portnummer 9080 (oder 9081 für https) an. Per Default verwendet das ohne Parameter gestartete drwinst-Programm den Multicast–Modus, um das Netzwerk aufs Vorhandensein der aktiven Enterprise Server zu scannen. Benutzerhandbuch 20 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Bei Nutzung des Multicast–Modus zur Suche der aktiven Server wird der Agent vom ersten gefundenen Server installiert. Wenn dabei der vorhandene pub–Schlüssel mit dem Schlüssel des Servers nicht übereinstimmt, wird die Installation mit einem Fehler beendet. In diesem Fall geben Sie die explizite Adresse des Servers beim Start des Installationsassistenten an (s. unten). Der drwinst Befehl kann auch mit zusätzlichen Parametern ausgeführt werden: Wird der Multicast-Modus nicht verwendet, so ist es empfehlenswert, den Server-Namen (der beim DNSDienst registriert wurde) bei der Agent-Installation anzuwenden: drwinst <DNS_Name_des_Enterprise-Servers> Dadurch wird die Einstellung des Antivirus-Netzwerkes, die mit Neuinstallation des Enterprise Servers auf einem anderen Computer verbunden ist, erleichtert. Sie können auch explizite Angabe der Server-Adresse benutzen: drwinst 192.168.1.3 Die Verwendung des -regagent Schlüssels lässt den Agenten bei der Installation in Entfernen-Programmliste registrieren. der Hinzufügen/ Um das Installationsprogramm im grafischen Modus zu starten, benutzen Sie den -interactive Parameter. Die komplette Parameterliste des NetzwerkinstallationsAssistenten finden Sie im Anhang H4. Netzwerkinstallations-Assistent in dem Administratorhandbuch zum Dr.Web Enterprise Security Suite Antivirus. 2. Nachdem das Installationsprogramm beendet wird, wird die Software des Dr.Web Agenten (aber kein Antivirus-Paket) auf dem Computer installiert. 3. Nach der Bestätigung von Station auf dem Server (falls es Benutzerhandbuch 21 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent durch Server-Einstellungen vorgesehen ist) wird das AntivirusPaket automatisch installiert. 4. Starten Sie Ihren Computer nach Anforderung des Agenten neu. Bei der Installation des Antivirus-Pakets, zu dem die Komponente Dr.Web Firewall gehört, wird es erforderlich sein, die Station zweimal neu zu starten, um die Installation zu beenden. Unter Windows Vista und Windows Server 2008 wird dabei der Windows Task Scheduler, der durch Dr.Web Firewall gesperrt wurde, nach dem zweiten Neustart nicht gestartet. Die Funktionalität wird wiederhergestellt, nachdem die voreingestellte Regel, die den Start des Schedulers erlaubt, durch Dr.Web Firewall automatisch erstellt und der nachfolgende Neustart des Schedulers ausgeführt wird, d.h. nach Neustart der Station. Installation des Dr.Web Agenten mit Installer im grafischen Modus Um Antivirus-Software (Dr.Web Agent und Antivirus-Paket) im grafischen Modus des Netzinstallers zu installieren: 1. Auf dem Rechner, auf dem die Antivirensoftware installiert wird, starten Sie das drwinst.exe Programm mit dem Parameter -interactive. Das Programm drwinst.exe können Sie auf eine der folgenden Weisen finden: Im Netzwerkinstallationsverzeichnis des Agenten. Bei Installation des Servers ist es das Installer Unterverzeichnis (per Default versteckte geteilte Ressource) im Installationsverzeichnis des Servers. Im Weiteren kann es verschoben werden. Benutzerhandbuch 22 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Auf der Installationsseite des Dr.Web Verwaltungscenters, die auf jedem Rechner mit dem Netzwerkzugriff auf den Enterprise Server verfügbar ist, unter: http://<Serveradresse>:<Portnummer>/install/ wobei als <Serveradresse> die IP-Adresse oder der DNSName des Rechners, auf dem der Enterprise Server installiert ist, anzugeben ist. Als <Portnummer> geben Sie die Portnummer 9080 (oder 9081 für https) an. Es öffnet sich das Installationswizard. Fenster vom Dr.Web Antivirus- 2. Vor Beginn der Installation bittet der Installationswizard zu bestätigen, dass keine Antivirus-Programme auf dem Computer installiert sind. Stellen Sie sicher, dass keine andere AntivirusSoftware (darunter auch andere Versionen der AntivirusSoftware von Dr.Web) auf dem Computer benutzt wird. Danach setzen Sie ein Häkchen bei Auf meinem Computer gibt es keine andere Antivirus-Software und klicken Sie auf Weiter. 3. Im nächsten Fenster wird es angeboten, den Installationstyp zu wählen: Schnellinstallation (empfehlenswert) - die einfachste Installationsvariante. Sämtliche Parameter werden automatisch festgelegt. Gehen Sie direkt weiter zu Schritt 7. Benutzerdefinierte Installation - Installationsvariante, bei der Sie die Komponenten der auf dem Computer zu installierenden Antivirus-Software auswählen können. Administrative Installation - die meist vollständige Installationsvariante. Dieser Installationstyp lässt sämtliche Parameter der Installation sowie der zu installierenden Antivirus-Software festlegen/ändern. 4. Bei Installationsvarianten Benutzerdefinierte Installation und Administrative Installation können Sie im nächsten Fenster die Komponenten des Dr.Web Antivirus-Pakets auswählen. Setzen Sie Häkchen bei den Komponenten, die Sie auf Ihrem Computer installieren möchten. Im Abschnitt Pfad des Installationsordners können Sie den Benutzerhandbuch 23 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Ordner festlegen, in dem die Antivirus-Software installiert wird. Standardmäßig ist es der Ordner Dr.Web Enterprise Suite, der sich im Program files Ordner auf der Systemplatte befindet. Zur Änderung des Installationspfads klicken Sie auf Durchsuchen und geben Sie den erforderlichen Pfad an. Klicken Sie auf Weiter. Bei der Installationsvariante Benutzerdefinierte Installation gehen Sie direkt weiter zu Schritt 7. 5. Bei der Installationsvariante Administrative Installation: im nächsten Fenster legen Sie die Einstellungen des Netzwerkinstallers fest: Im Feld Dr.Web Enterprise Server wird die Netzwerkadresse des Enterprise Servers angegeben, von dem Agent und Antivirus-Paket installiert werden. Wenn Sie beim Starten des Installationsprogramms die Adresse des Servers angegeben haben, wird diese Adresse automatisch ins genannte Feld eingetragen. Falls die Server-Adresse Ihnen unbekannt ist, klicken Sie auf den Suche-Knopf. Dabei öffnet sich ein Fenster zur Suche von aktiven Enterprise Server des Netzwerkes. Legen Sie erforderliche Parameter (im Format <Servername>@<IP-Adresse>/ <Netzw erkpräfix>:<Port>) fest und klicken Sie auf den Suche-Knopf. Aus der Liste der gefundenen Server wählen Sie den Server aus, von dem die AntivirusSoftware installiert wird, und klicken Sie auf ОК. Im Feld Dr.Web Enterprise Server öffentlicher Schlüssel wird der vollständige Pfad des öffentlichen Schlüssels (drwcsd.pub) angegeben, der sich auf Ihrem Computer befindet (wird das Installationsprogramm vom Server über Netzwerk gestartet, so wird der Schlüssel in die temporären Dateien des Betriebssystems kopiert und nach der Installation in den Installationsordner übertragen). Benutzerhandbuch 24 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Im Abschnitt Komprimierung beim Herunterladen verwenden wählen Sie gewünschte Variante zum Komprimieren des Verkehrs: Ja - Komprimierung verwenden, Nein - nicht verwenden, Möglich - die Verwendung der Komprimierung hängt von ServerEinstellungen ab. Das Häkchen bei Dr.Web Agenten in die Liste der Ausnahmen von Windows Firewall hinzufügen bestimmt das Hinzufügen von den vom Agenten benutzten Ports und Oberflächen in die Ausnahmenliste vom Netzwerkmonitor des Betriebssystems (außer Windows 2000 oder älter). Es ist empfehlenswert, dieses Häkchen zu setzen. Es hilft, Fehler zu vermeiden, z.B. bei automatischer Aktualisierung von Antivirus-Komponenten und Virendatenbanken. Setzen Sie gegebenenfalls ein Häkchen bei Den Agenten in der Liste der installierten Programme zu registrieren. Diese Option ermöglicht unter anderem den Agenten und das Antiviruspaket mit den standardmäßigen Mitteln des Windows-Betriebssystems zu entfernen (siehe Kapitel Entfernen von Dr.Web Agenten). 6. Bei der Installationsvariante Administrative Installation: im nächsten Fenster legen Sie die Einstellungen des Agenten fest: Im Abschnitt Authorisierung werden die Parameter für Authorisierung des Agenten auf dem Server festgelegt. Bei der Auswahl der Variante Automatisch (standardmäßig) wird der Zugriffsmodus für Station auf dem Server bestimmt. Bei der Variante Manuell sind die Authorisierungsparameter der Station festzulegen: Identifizierer der Station auf dem Server und Passwort für den Zugriff darauf. Dabei bekommt die Station den Zugriff, ohne dass die manuelle Bestätigung durch den Administrator auf dem Server erforderlich sein wird. Benutzerhandbuch 25 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent In den Abschnitten Komprimierung und Verschlüsselung werden entsprechende Modi für den Verkehr zwischen Server und Agenten festgelegt (weitere Information s. im Punkt Verwendung von Komprimierung und Verschlüsselung des Verkehrs in dem Administratorhandbuch zum Dr.Web Enterprise Security Suite Antivirus). Klicken Sie auf Weiter. 7. Die Installation des Dr.Web Agenten startet. Nach der Installation des Agenten klicken Sie auf Fertig, um den Installationswizard zu beenden. 8. Nach der Bestätigung von Station auf dem Server (falls es durch Server-Einstellungen vorgesehen ist und bei Schritt 6 der Administrativen Installation Manuell als Authorisierungstyp nicht gewählt wurde) wird das AntivirusPaket automatisch installiert. 9. Starten Sie Ihren Computer nach Anforderung des Agenten neu. Bei der Installation des Antivirus-Pakets, zu dem die Komponente Dr.Web Firewall gehört, wird es erforderlich sein, die Station zweimal neu zu starten, um die Installation zu beenden. Unter Windows Vista und Windows Server 2008 wird dabei der Windows Task Scheduler, der durch Dr.Web Firewall gesperrt wurde, nach dem zweiten Neustart nicht gestartet. Die Funktionalität wird wiederhergestellt, nachdem die voreingestellte Regel, die den Start des Schedulers erlaubt, durch Dr.Web Firewall automatisch erstellt und der nachfolgende Neustart des Schedulers ausgeführt wird, d.h. nach Neustart der Station. 2.3.2. Deinstallation des Dr.Web Agenten Um den Agenten und das Antivirus-Paket lokal zu deinstallieren, muss diese Option durch Administrator auf dem Server freigegeben werden. Benutzerhandbuch 26 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Nach Deinstallieren der Antivirus-Software wird Ihr Computer vor Viren und anderen böswilligen Programmen nicht geschützt. Deinstallation von Antivirus-Software der Station (des Dr.Web Agenten und des Antivirus-Pakets) kann auf zwei Weisen ausgeführt werden: 1. Mit Hilfe von normalen Windows-Mitteln. 2. Mit Hilfe von Installationsprogramm des Agenten. Mit normalen Windows-Mitteln deinstallieren Dieses Verfahren kann zum Deinstallieren nur verwendet werden, wenn ein Häkchen bei Den Agenten in der Liste der installierten Programme zu registrieren während Installation des Agenten mit Hilfe des grafischen Installationsprogramms gesetzt wurde. Falls der Agent im grafischen Modus des Installationsprogramms installiert wurde, wird das Deinstallieren der Antivirus-Software mit normalen Windows-Mitteln nur in dem Fall zugänglich, wenn der regagent Schlüssel bei der Installation verwendet wurde. Zum Deinstallieren der Antivirus-Software wählen Sie: Für Betriebssysteme Windows 98, Windows NT4, Windows ME, Windows 2000: Start Einstellungen Systemsteuerung Software. Für Betriebssysteme Windows XP, Windows 2003 (abhängend vom Start-Menü Typ): Start-Menü: Start Systemsteuerung Klassisches Start-Menü: Start Systemsteuerung Software. Software. Einstellungen Für die Betriebssysteme Windows Vista und Windows 7 (abhängend vom Start-Menü Typ): Benutzerhandbuch 27 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Start-Menü: Start Systemsteuerung Programme, weiter abhängend vom Typ der Systemsteuerung: o Klassisches Start-Menü: Programme. o Startseite: Programme Funktionen. Programme und Klassisches Start-Menü: Start Einstellungen Systemsteuerung Programme und Funktionen. Für das Betriebssystem Windows 8: Öffnen Sie die Systemsteuerung auf eine beliebige Art und Weise, z. B. indem Sie mit der rechten Maustaste in der unteren Bildschirmecke links klicken und den Menüpunkt Systemsteuerung in dem Kontextmenü aufrufen bzw. über die Charms Bar Einstellungen Systemsteuerung. Im Weiteren wählen Sie je nach dem Einstellungstyp die Anzeige für die Systemsteuerung: o Große Symbole/Kleine Funktionen. Symbole: o Кategorie: Programme Programme und Programm deinstallieren. In der geöffneten Liste wählen Sie die Zeile Dr.Web Agent und klicken Sie auf Löschen (oder Löschen/Ersetzen für ältere Windows-Versionen). Die Antivirus-Software der Station wird deinstalliert. Deinstallieren mit Hilfe des Installationsprogramms Deinstallation Assistenten mit Hilfe des Netzwerkinstallations- Um die Software des Dr.Web Agenten und das Antivirenpaket auf der Workstation mit Hilfe des Netzwerkinstallations-Assistenten des Agenten zu deinstallieren, ist der drwinst –Befehl mit dem Parameter -uninstall (oder mit -uninstall interactive Parametern, falls es erforderlich sein wird, Kontrolle der Deinstallation sicherzustellen) im Installationsverzeichnis des Benutzerhandbuch 28 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Agenten (standardmäßig – C:\Program Enterprise Suite) auszuführen. Files\DrWeb Deinstallation mit Hilfe des Installationspakets Um die Software des Dr.Web Agenten und das Antivirenpaket mit Hilfe des Installationspakets zu deinstallieren, starten Sie die Installationsdatei esinst.exe von der Produktversion, die auf Ihrem Rechner installiert ist. Dabei öffnet sich das Fenster des Deinstallationswizards von Dr.Web Antivirus. Um das Deinstallieren der Antivirus-Software zu starten, klicken Sie auf Weiter. 2.4. Benutzeroberfläche des Dr.Web Agenten starten und stoppen Der Dr.Web Agent wird automatisch nach der Installation sowie jedesmal nach Windows Herunterladen gestartet. In der Windows-Umgebung legt der gestartete Dr.Web Agent das Icon im Infobereich der Taskleiste an. Der Befehl Beenden im Kontextmenü des Agenten dient nur zum Löschen des Icons aus dem Infobereich der Taskleiste. Der Agent setzt dabei seine Funktion fort. Nach Windows Herunterladen wird das Icon des Agenten automatisch nach seinem Starten im Bereich der Taskleiste angelegt. Um das Symbol des Agenten (wenn das Symbol mit dem Befehl Beenden entfernt wurde) ohne den Neustart des Computers anzeigen zu lassen, ist es ausreichend die Benutzeroberfläche des Agenten auf folgenden Weise zu starten: Für Betriebssysteme älter als Windows 8: Start Programme Dr.Web Enterprise Suite Menüpunkt Start AgentUI. Benutzerhandbuch 29 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Für das Betriebssystem Windows 8: Menü Apps (wird über den Menüpunkt Alle Apps auf der Startseite geöffnet) Abschnitt Dr.Web Enterprise Suite Menüpunkt Start AgentUI. Um die Benutzeroberfläche des Agenten über das Benutzerkonto mit den Administratorrechten zu starten: Für Betriebssysteme älter als Windows Vista: 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Menüpunkt Start AgentUI (s. oben) und wählen Sie in dem Kontextmenü die Option Starten als. 2. In dem geöffneten Fenster geben Sie die Daten (Login und Passwort) des gewünschten Benutzerkontos ein und klicken Sie auf ОК. 3. Die Benutzeroberfläche des Agenten wird unter dem angegebenen Benutzernamen gestartet. Für das Betriebssystem Betriebssysteme: Windows Vista und jüngere 1. Wählen Sie in dem Kontextmenü des Agenten den Menüpunkt Administrator aus. 2. Bei aktivierter UAC bestätigen Sie die Ausführung der Anwendung unter dem Benutzernamen mit Administratorrechten. 3. Die Benutzeroberfläche des Agenten wird unter dem Benutzernamen mit Administratorrechten gestartet. 2.5. Verwaltung des Dr.Web Agenten In der Windows-Umgebung legt der gestartete Dr.Web Agent das Icon im Infobereich der Taskleiste an. Beim Bewegen des Mauszeigers auf das Agenten-Icon erscheint ein Popup-Meldefenster mit Gesamtangaben über Virenereignisse, Status von Komponenten der Antivirus-Software sowie Datum der letzten Aktualisierung (s. auch Punkt Infomeldungen). Die zum Ändern und Anschauen zugängliche Funktionen des Dr.Web Agenten werden aus dem Kontextmenü des Dr.Web Agenten-Icons Benutzerhandbuch 30 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent aufgerufen. Dafür klicken Sie mit der rechten Maustaste aufs Icon und wählen Sie den erforderlichen Befehl aus. Abbildung 2-1. Kontextmenü des Dr.Web Agenten. Benutzerhandbuch 31 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Das Kontextmenü enthält folgende Punkte: Beenden - das Icon des Dr.Web Agenten aus dem Infobereich der Taskleiste entfernen (s. Punkt Benutzeroberfläche des Dr.Web Agenten starten und stoppen). Support - auf Website des technischen Supportdienstes von Doctor Web gehen, um technische Unterstützung zu erhalten. Log vorbereiten - Archiv (im zip-Format) mit Logdateien und Systeminformation zum Versand an technischen Supportdienst erstellen. Doctor Web, Ltd. - auf Website von Doctor Web gehen. Hilfe - Hilfedatei des Dr.Web Agenten aufrufen. Über - Informationen über das Programm und aktuelle Version anschauen. Es ist auch möglich, aus diesem Meldefenster auf Website von Doctor Web oder auf Website des technischen Supportdienstes von Doctor Web zu gehen. SpIDer Mail - E-Mail-Wächter von SpIDer Mail aktivieren/ deaktivieren. SpIDer Mail prüft automatisch alle Zugriffe beliebiger E-MailProgramme, die auf Ihrem Computer installiert sind, auf die Mailserver. SpIDer Guard - Dateiwächter von SpIDer Guard aktivieren/ deaktivieren. SpIDer Guard prüft "on the fly" alle Dateiaufrufe sowie überprüft permanent die Aktionen der gestarteten Vorgänge, die für Viren kennzeichnend sind. SpIDer Gate - HTTP-Wächter von SpIDer Gate aktivieren/ deaktivieren. SpIDer Gate hilft Ihren Computer vor Malware-Programmen, die sich beim Zusammenwirken im Netzwerk über HTTP-Protokoll übertragen werden können, zu schützen. SelfPROtect deaktivieren. - Systemwächter SelfPROtect aktivieren/ Diese Komponente schützt die Dateien und Ordner von Dr.Web vor unbefugtem oder zufälligem Eingreifen, z.B. vor Löschen Benutzerhandbuch 32 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent durch Viren. Wenn der Systemwächter aktiviert ist, haben nur Dr.Web Programme Zugriff auf genannte Ressourcen. In der ausfallenden Liste Verdächtigen Aktionen vorbeugen sind folgende Optionen verfügbar: HOSTS-Systemdatei schützen setzt Verbot für Änderungen an der HOSTS-Datei durch, die durch Betriebssystem zur Vereinfachung des Internetzugangs benutzt wird, d.h. zur Umsetzung der Textnamen mancher Websites zu entsprechenden IP-Adressen. Änderung an der HOSTS-Datei kann auf Schadprogramme hindeuten. Kritische System-Objekte schützen setzt Verbot für Änderungen an den kritischen Objekten des Betriebssystems (Registrierdatenbank usw.). Outlook plug-in - das anzuschließende Dr.Web für Outlook Modul aktivieren/deaktivieren. Dr.Web für Outlook prüft E-Mails, die mit Hilfe eines Mailprogramms empfangen/versandt werden. Netzwerkzugang - falls das Häkchen hier gesetzt wird, wird der Zugang auf das lokale Netzwerk und Internet erlaubt, anderenfalls wird es verboten. Firewall - Netzwerkmonitor von Dr.Web Firewall aktivieren/ deaktivieren. Dr.Web Firewall Netzwerkmonitor dient dem Schutz Ihres Computers vor unbefugtem Zugriff von außen sowie zur Verhinderung des Datenverlustes im Netzwerk. Weitere Information über sonstige Menüpunkte finden Sie in nachfolgenden Kapiteln des Benutzerhandbuches. Für Übergang zum gewünschten Abschnitt klicken Sie auf entsprechenden Menüpunkt in der Abbildung 2-1. Benutzerhandbuch 33 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Einstellungen, die über Kontextmenü des Dr.Web Agenten-Icons verfügbar sind, können sich je nach Konfiguration der Workstation unterscheiden. Der Administrator des Antivirus-Netzwerkes kann die Benutzerrechte auf Verwaltung und Einstellung der Antivirus-Produkte, die auf dem Computer des Benutzers installiert sind, beschränken. Falls manche Punkte des Kontextmenüs unzugänglich sind, kann es durch eine der zwei Varianten verursacht werden: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, wurden durch den Administrator des AntivirusNetzwerkes auf dem Server deaktiviert. 2. Der Benutzer hat keine Administratorrechte auf diesem Computer. Das Kontextmenü des Agenten, der ohne Administratorrechte unter Windows Vista oder neuer gestartet wird, enthält einen zusätzlichen Punkt Administrator (s. Abb. 2-2). Dieser Menüpunkt lässt den Dr.Web Agenten mit Administratorrechten auf diesem Computer starten, um einen vollständigen Zugriff auf Funktionalität des Agenten zu gewährleisten: dabei werden alle Menüpunkte, die auf dem Antivirus-Server erlaubt sind, aktiv. Das Kontextmenü des Agenten, der mit Administratorrechten unter Windows Vista oder neuer mit eingeschalteter UAC gestartet wird, enthält den Menüpunkt Benutzer, der den Agenten ohne Administratorrechte (unter dem Namen des Benutzers) starten lässt. Benutzerhandbuch 34 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Abbildung 2-2. Kontextmenü des Dr.Web Agenten unter dem Benutzer von Windows 7 In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über ein Fensterelement zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Benutzerhandbuch 35 Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent Die Darstellung des Dr.Web Agenten–Icons hängt davon ab, ob die Verbindung von Workstation zum Server aufgebaut wurde sowie von anderen Parametern. Mögliche Varianten und entsprechende Status von Komponenten sind in Tabelle 2 angeführt. Tabelle 2. Mögliche Darstellungsvarianten des Icons und entsprechende Status von Komponenten Icon Beschreibung Status Schwarzes Bild vor grünem Hintergrund. Agent funktioniert normal und baut Verbindung zum Server auf. Rote Pfeile vor IconHintergrund. Verbindung zum Server fehlt. Ausrufezeichen im gelben Dreieck vor IconHintergrund. Agent fordert den Computerneustart an oder die SelfPROtect oder Spider Guard Komponente ist deaktiviert. Der Icon-Hintergrund wechselt seine Farbe von Grün zum Rot. Ein Fehler bei Aktualisierung von Paket-Komponenten ist aufgetreten. Der Icon-Hintergrund bleibt permanent rot. Agent wurde gestoppt oder funktioniert nicht. Der Icon-Hintergrund ist gelb. Agent funktioniert im Mobilmodus. Benutzerhandbuch 36 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten 3.1. Sprache der Benutzeroberfläche einstellen Die Änderung der Sprache in der Benutzeroberfläche von sämtlichen Antivirus-Komponenten ist nur mit dem Dr.Web Agenten möglich. Um die Sprache in der Benutzeroberfläche des Dr.Web Agenten und der Komponenten vom Dr.Web Antivirus-Paket zu ändern, wählen Sie den Menüpunkt Sprache im Kontextmenü des Agenten-Icons aus. In der ausfallenden Liste geben Sie nötige Sprache der Benutzeroberfläche an. 3.2. Antivirus-Software aktualisieren Sobald die Updates für Dr.Web Antivirus-Software erscheinen, werden sie automatisch geladen und installiert. Aber in kritischen Situationen können Sie die Software-Komponenten manuell aktualisieren (nachdem Sie Beratung durch den Administrator erhalten). Die auf Ihrem Computer installierte Antivirus-Software kann über den Menüpunkt Synchronisieren im Kontextmenü aktualisiert werden. Wenn der Hintergrund des Agenten-Icons seine Farbe vom Grün zum Rot wechselt, heisst es, dass Sie die Komponenten, deren Update mit einem Fehler durchgelaufen ist, zwangsweise aktualisieren müssen. Dafür wählen Sie den Menüpunkt Nur fehlerhafte Komponenten des Befehls Synchronisieren im Kontextmenü aus. Benutzerhandbuch 37 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Falls es erforderlich ist, sämtliche installierte AntivirusKomponenten zu aktualisieren (z.B wenn der Agent lange keine Verbindung zum Server hatte usw.), wählen Sie Alle Komponenten des Befehls Synchronisieren im Kontextmenü aus. Bei zwangsläufiger Synchronisation aller Komponenten wird ein zweimaliger Neustart der Station benötigt. Folgen Sie den Anweisungen des Agenten. 3.3. Einstellungen des Dr.Web Agenten Zugang zu Einstellungen des Dr.Web Agenten ist mit Hilfe des Befehls Einstellungen im Kontextmenü des Agenten möglich. In der ausfallenden Liste vom Menü Einstellungen können Sie den Typ der Meldungen über Virenereignisse auf Ihrem Computer, die Sie erhalten möchten, auswählen. Dafür setzen Sie ein Häkchen bei entsprechendem Menüpunkt (klicken Sie mit der linken Maustaste darauf): Wichtige Meldungen - nur wichtige Benachrichtigungen erhalten. Dazu gehören die Meldungen über: Fehler beim Starten einer Komponente der AntivirusSoftware. Fehler bei der Aktualisierung der Antivirus-Software oder einer seiner Komponenten, wird gleich nach fehlerhafter Beendung des Aktualisierungsvorgangs angezeigt. Notwendigkeit, den Computer nach Update neu zu starten, wird gleich nach der Aktualisierung angezeigt. Notwendigkeit, auf eine Anforderung des Neustarts zur Beendung der Komponenteninstallation zu warten. Nebensächliche Meldungen nur geringfügige Benachrichtigungen erhalten. Dazu gehören die Meldungen über: Starten des Fernscannens. Beendung des Fernscannens. Benutzerhandbuch 38 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Starten der Aktualisierung von Antivirus-Software oder einer seiner Komponenten. Erfolgreiche Beendung der Aktualisierung von AntivirusSoftware oder einer seiner Komponenten (ohne dass Neustart benötigt wird). Virusmeldungen - nur Virenmeldungen erhalten. Zu diesem Benachrichtigungstyp gehören die Meldungen beim Fund eines Virus (Viren) durch eine Komponente der Antivirus-Software. Wenn Sie alle Meldungsgruppen erhalten möchten, setzen Sie alle drei Häkchen. Anderenfalls werden nur die Meldungen der angegebenen Gruppen angezeigt (s. auch Punkt Infomeldungen). Um die Synchronisierung der Systemzeit mit dem Server zu aktivieren, setzen Sie ein Häkchen bei Zeit synchronisieren. In diesem Modus legt der Agent die Systemzeit auf Ihrem Computer gemäß der auf dem Server eingestellten Zeit regelmäßig fest. Zum Anschauen oder Ändern der Verbindungsparameter zum Server wählen Sie den Menüpunkt Verbindung wird hergestellt (s. Punkt Verbindungseinstellungen zum Server) aus. Zum Anschauen oder Ändern von Führungsparametern des Virenereignisse-Protokolls auf Ihrem Computer wählen Sie den Menüpunkt Logniveau (s. Punkt Detailtiefe des Protokolls) aus. Der Punkt Zeit synchronisieren ist im Menü Einstellungen nur zugänglich, wenn der Benutzer über Folgendes verfügt: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgelegt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. Benutzerhandbuch 39 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten 3.3.1. Verbindungseinstellungen zum Server Zum Anschauen und Editieren der Verbindungseinstellungen zum Enterprise Server gehen Sie zum Kontextmenü Einstellungen Verbindung wird hergestellt. Der Menüpunkt Verbindung wird hergestellt ist im Menü Einstellungen nur zugänglich, wenn der Benutzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgelegt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. Im Dialogfenster der Verbindungseinstellungen zum Enterprise Server von Dr.Web (s. Abb. 3-1) können Sie die Einstellungen der Verbindung zum aktuellen Server ändern oder die Verbindung zu einem neuen Enterprise Server einstellen. Abbildung 3-1. Verbindungseinstellungen zum Server. Benutzerhandbuch 40 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Die Verbindungseinstellungen zum Enterprise Server können nur in Abstimmung mit dem Administrator des Antivirus-Netzwerkes geändert werden, ansonsten wird Ihr Computer vom Antivirus-Netzwerk abgeschaltet. Gegebenenfalls können Sie Parameter ändern: Server - geben Sie den Namen des Enterprise Servers oder seine IP-Adresse ein. ID - geben Sie den Identifizierer des Dr.Web Agenten an, der Ihrem Computer für seine Registrierung auf dem Server zugeordnet wird. Passwort - geben Sie das Passwort des Dr.Web Agenten für Verbindung zum Enterprise Server ein. Im Feld Passwort bestätigen geben Sie dasselbe Passwort wiederholt ein. Um das Fenster zu verlassen und Änderungen zu speichern, klicken Sie auf OK. Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen. Um alle Verbindungseinstellungen zum Server zurückzusetzen, klicken Sie auf den Anfänger-Knopf. In diesem Fall verliert der Agent seine Verbindung zum Enterprise Server und der maximal zuverlässige Schutz Ihres Computers durch das Antivirus-Paket wird dadurch unmöglich. Um später die Verbindung zum Server neu einzustellen, müssen Sie in diesem Dialogfenster neue Registrierungsdaten auf dem Server angeben. Nachdem die Registrierung durch den Administrator des Antivirus-Netzwerkes bestätigt wird, wird Ihr Computer wieder zum Enterprise Server angeschlossen. Benutzerhandbuch 41 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten 3.3.2. Detailtiefe des Protokolls Um die Detailtiefe des Ereignis-Protokolls auf Ihrem Computer zu ändern, gehen Sie zum Kontextmenü Einstellungen Logniveau. Der Menüpunkt Logniveau ist im Menü Einstellungen nur zugänglich, wenn der Benutzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgelegt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. In der ausfallenden Liste wählen Sie den erforderlichen Wert aus (Fehlerbeseitigung 3 – maximal detaillierte Protokollführung, Kritische Fehler – minimal detaillierte Protokollführung, bei der nur Fehlermeldungen gespeichert werden): Fehlerbeseitigung 3 ... Fehlerbeseitigung - DebuggingMeldungen mit unterschiedlicher Detailtiefe, Ablaufverfolgung 3 ... Ablaufverfolgung - Überwachung der geschehenden Ereignisse mit unterschiedlicher Detailtiefe, Informationen - Infomeldungen, Bemerkung - wichtige Infomeldungen, Warnung - Warnungen vor möglichen Fehlern, Fehler - Meldungen über Funktionsfehler, Kritische Fehler - Meldungen über kritische Funktionsfehler. 3.4. Modus des Zusammenwirkens zwischen dem Agenten und dem Server Die Parameteränderung des Zusammenwirkens zwischen dem Dr.Web Agenten und dem Server erfolgt mit dem Befehl Modus im Kontextmenü des Agenten. Benutzerhandbuch 42 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Der Menüpunkt Modus ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Besitzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgelegt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. In der ausfallenden Liste Modus sind folgende Menüpunkte verfügbar: Mit Dr.Web Enterprise Server verbinden - zum Versand der Statistiken an Administrator sowie zum Erhalten der Dr.WebAnleitungen und Updates vom Server. Aufgaben akzeptieren - zum regelmäßigen Erhalten der Aufgaben für Virenprüfung Ihres Computers vom Administrator. Updates akzeptieren - zum Erhalten der regelmäßigen Updates von Antivirus-Komponenten und Virendatenbanken. Ereignisse sammeln - zum Speichern und Deaktivieren des Statistik-Versandes über Virenereignisse auf Ihrem Computer. Bei aktivierter Option setzt der Agent sein Zusammenwirken mit dem Server fort, dabei aber werden folgende Informationen dem Server nicht zugesandt: regelmäßige Statistik, vireninformation, änderung von Konfiguration des Agenten und der Antivirus-Komponenten, information über Starten und Stoppen der AntivirusKomponenten. Diese Informationen sind nicht kritisch und haben keine Einwirkung auf Funktion des Agenten. Diese Informationen werden dabei gespeichert und bei nächster Verbindung zum Server versandt, nachdem die Option Ereignisse speichern deaktiviert wird. Benutzerhandbuch 43 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Diese Option kann bei niedriger Kanalleistung nützlich sein. 3.5. Terminplan einstellen Je nach Einstellungen auf dem Server können Sie den Terminplan des Antivirus-Scanners anschauen und editieren: lokalen Terminplan für Prüfungen festsetzen und ändern; zentralisierten Terminplan für Prüfungen anschauen. Dafür müssen Sie den entsprechenden Menüpunkt in der ausfallenden Liste des Befehls Terminplan im Kontextmenü des Agenten auswählen. 3.5.1. Lokaler Terminplan. Liste der lokalen Aufgaben Je nach Einstellungen auf dem Server können Sie Ihren eigenen Terminplan aufstellen und dazu unterschiedliche Typen von Aufgaben für Prüfung von Ihrem Computer hinzufügen. Der Menüpunkt Lokalterminplan ist im Menü Terminplan nur zugänglich, wenn der Besitzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgelegt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. Wird der Punkt Lokalterminplan im Menü Terminplan des Kontextmenüs ausgewählt, öffnet sich das Fenster mit ihrem eigenen Terminplan. Benutzerhandbuch 44 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Wenn Sie eine Aufgabe zum Scannen Ihres Computers geben möchten, klicken Sie auf Hinzufügen. Im geöffneten Menü wählen Sie den Typ der Aufgabe aus: Stündlich Täglich Wöchentlich Monatlich Jede N Minuten Beim Start Falls eine der gegebenen Aufgaben in der Folgezeit editiert werden muss, wählen Sie diese Aufgabe in der Liste aus und klicken Sie auf Bearbeiten. Um die Aufgabe zu löschen, wählen Sie diese in der Liste aus und klicken Sie auf Löschen. Sie können die Überprüfung sofort starten, indem Sie den Befehl Scanner im Kontextmenü des Dr.Web Agenten-Icons wählen. In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. 3.5.1.1. Stündliche Aufgabe Dieser Typ der Aufgabe wird zur angegebenen Minute stündlich ausgeführt. Benutzerhandbuch 45 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Abbildung 3-2. Dialogfenster der stündlichen Aufgabe In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Im Dialogfenster der stündlichen Aufgabe (s. Abb. 3-2) können Sie folgende Parameter festsetzen: Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein. Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die Ausführung der Aufgabe zu erlauben. Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht ausgeführt. Das bei Kritische Aufgabe gesetzte Häkchen fordert die Ausführung der Aufgabe beim nächsten Start des Dr.Web Agenten an, falls die Ausführung dieser Aufgabe übersprungen wird (Dr.Web Agent ist während der Ausführung der Aufgabe deaktiviert). Wird die Aufgabe innerhalb von einer bestimmten Zeitperiode mehrmals übersprungen, so wird sie beim Starten des Dr.Web Agenten einmal ausgeführt. Benutzerhandbuch 46 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für Scanner angegeben sind. Stündlich - geben Sie an, zu welcher Minute stündlich die Aufgabe auszuführen ist. Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf OK. Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen. 3.5.1.2. Tägliche Aufgabe Dieser Typ der Aufgabe wird zur angegebenen Zeit jeden Tag ausgeführt. Abbildung 3-3. Dialogfenster der täglichen Aufgabe Benutzerhandbuch 47 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Im Dialogfenster der täglichen Aufgabe (s. Abb. 3-3) folgende Parameter festsetzen: können Sie Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein. Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die Ausführung der Aufgabe zu erlauben. Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht ausgeführt. Das bei Kritische Aufgabe gesetzte Häkchen fordert die Ausführung der Aufgabe beim nächsten Start des Dr.Web Agenten an, falls die Ausführung dieser Aufgabe übersprungen wird (Dr.Web Agent ist während der Ausführung der Aufgabe deaktiviert). Wird die Aufgabe innerhalb von einer bestimmten Zeitperiode mehrmals übersprungen, so wird sie beim Starten des Dr.Web Agenten einmal ausgeführt. Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für Scanner angegeben sind. Täglich um - geben Sie an, zu welcher Stunde und Minute täglich die Aufgabe auszuführen ist. Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf OK. Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen. Benutzerhandbuch 48 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten 3.5.1.3. Wöchentliche Aufgabe Dieser Typ der Aufgabe wird zur angegebenen Zeit am angegebenen Wochentag jede Woche ausgeführt. Abbildung 3-4. Dialogfenster der wöchentlichen Aufgabe In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Im Dialogfenster der wöchentlichen Aufgabe (s. Abb. 3-4) können Sie folgende Parameter festsetzen: Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein. Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die Ausführung der Aufgabe zu erlauben. Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht ausgeführt. Das bei Kritische Aufgabe gesetzte Häkchen fordert die Ausführung der Aufgabe beim nächsten Start des Dr.Web Benutzerhandbuch 49 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Agenten an, falls die Ausführung dieser Aufgabe übersprungen wird (Dr.Web Agent ist während der Ausführung der Aufgabe deaktiviert). Wird die Aufgabe innerhalb von einer bestimmten Zeitperiode mehrmals übersprungen, so wird sie beim Starten des Dr.Web Agenten einmal ausgeführt. Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für Scanner angegeben sind. Wöchentlich am - geben Sie an, am welchen Wochentag, zu welcher Stunde und Minute wöchentlich die Aufgabe auszuführen ist. Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf OK. Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen. 3.5.1.4. Monatliche Aufgabe Dieser Typ der Aufgabe wird zur angegebenen Zeit am angegebenen Monatstag jeden Monat ausgeführt. Benutzerhandbuch 50 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Abbildung 3-5. Dialogfenster der monatlichen Aufgabe In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Im Dialogfenster der monatlichen Aufgabe (s. Abb. 3-5) können Sie folgende Parameter festsetzen: Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein. Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die Ausführung der Aufgabe zu erlauben. Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht ausgeführt. Das bei Kritische Aufgabe gesetzte Häkchen fordert die Ausführung der Aufgabe beim nächsten Start des Dr.Web Agenten an, falls die Ausführung dieser Aufgabe übersprungen wird (Dr.Web Agent ist während der Ausführung der Aufgabe deaktiviert). Wird die Aufgabe innerhalb von einer bestimmten Zeitperiode mehrmals übersprungen, so wird sie beim Starten des Dr.Web Agenten einmal ausgeführt. Benutzerhandbuch 51 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für Scanner angegeben sind. Monatlich am - geben Sie an, am welchen Monatstag, zu welcher Stunde und Minute monatlich die Aufgabe auszuführen ist. Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf OK. Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen. 3.5.1.5. Aufgabe, die jede X Minuten auszuführen ist Dieser Typ der Aufgabe wird mit bestimmten Zeitabständen, die in Minuten festgesetzt sind, ausgeführt. Abbildung 3-6. Dialogfenster der Aufgabe Benutzerhandbuch 52 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Im Dialogfenster der Aufgabe (s. Abb. 3-6) Parameter festsetzen: können Sie folgende Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein. Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die Ausführung der Aufgabe zu erlauben. Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht ausgeführt. Das bei Kritische Aufgabe gesetzte Häkchen fordert die Ausführung der Aufgabe beim nächsten Start des Dr.Web Agenten an, falls die Ausführung dieser Aufgabe übersprungen wird (Dr.Web Agent ist während der Ausführung der Aufgabe deaktiviert). Wird die Aufgabe innerhalb von einer bestimmten Zeitperiode mehrmals übersprungen, so wird sie beim Starten des Dr.Web Agenten einmal ausgeführt. Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für Scanner angegeben sind. Jede <...> Minuten - geben Sie einen Zeitabstand in Minuten an, mit dem die Aufgabe ausgeführt wird. Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf OK. Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen. Benutzerhandbuch 53 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten 3.5.1.6. Aufgabe, die beim Starten auszuführen ist Dieser Typ der Aufgabe wird beim Einschalten des Computers (Starten des Betriebssystems) ausgeführt. Abbildung 3-7. Dialogfenster der Aufgabe In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Im Dialogfenster der Aufgabe (s. Abb. 3-7) können Sie folgende Parameter festsetzen: Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein. Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die Ausführung der Aufgabe zu erlauben. Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht ausgeführt. Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für Scanner angegeben sind. Benutzerhandbuch 54 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf OK. Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen. 3.5.2. Zentralisierter Terminplan Im Fenster des zentralisierten Terminplans für Prüfungen können Sie die auf dem Antivirus-Server gegebenen Aufgaben zum Scannen der Computer im Antivirus-Netzwerk anschauen. In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. 3.6. Einstellungen des Mobilmodus Wenn Ihr Computer (oder Notebook) lange keine Verbindung zum Antivirus-Server hat, ist es empfehlenswert, den Mobilmodus des Dr.Web Agenten zum rechtzeitigen Erhalten der Updates von den Dr.Web GAS-Servern zu installieren. Dafür wählen Sie den Menüpunkt Mobilmodus Freigegeben im Kontextmenü des Agenten-Icons aus. Die Farbe des Agenten-Icons wechselt zum gelb. Im Mobilmodus versucht der Agent eine Verbindung zum Server aufzubauen, wobei er drei Versuche ausführt. Beim Fehlversuch wird das HTTP-Update von den Dr.Web GAS-Servern ausgeführt. Die Versuche, den Server zu finden, erfolgen mit einem Zeitabstand von ca. einer Minute. Benutzerhandbuch 55 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Der Punkt Mobilmodus wird im Kontextmenü nur zugänglich, wenn der Mobilmodus von DR.Web GAS Nutzung in den Station-Rechten auf dem Server freigegeben ist. Um die Einstellungen des Mobilmodus festzusetzen, wählen Sie Mobilmodus Einstellungen aus. Dabei öffnet sich ein Fenster zur Einstellung von Übertragbarkeit des Agenten. Abbildung 3-8. Dialogfenster zur Einstellung des Mobilmodus In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über ein Fensterelement zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Im Bereich Aktualisierungsperiode geben Sie an, wie oft die Prüfung von Updates im GAS ausgeführt werden soll: 20 Minuten - Aktualisierungen jede 20 Minuten prüfen. 40 Minuten - Aktualisierungen jede 40 Minuten prüfen. 1 Stunde - Aktualisierungen jede Stunde prüfen. 2 Stunden - Aktualisierungen jede 2 Stunden prüfen. 4 Stunden - Aktualisierungen jede 4 Stunden prüfen. 8 Stunden - Aktualisierungen jede 8 Stunden prüfen. 12 Stunden - Aktualisierungen jede 12 Stunden prüfen. 1 Tag - Aktualisierungen einmal pro Tag prüfen. Benutzerhandbuch 56 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Setzen Sie ein Häkchen bei Nur bei der Internetverbindung, falls es erforderlich sein wird, dass die Prüfung von Aktualisierungen nur bei einer aufgebauten Internetverbindung ausgeführt wird. Wenn ein Proxy-Server benutzt wird, setzen Sie ein Häkchen bei Proxy-Server verwenden. In diesem Fall werden folgende Felder aktiv: Adresse - zur Angabe der Adresse und des Ports vom ProxyServer. Anmelden - zur Angabe der Authorisierungsparameter auf dem Proxy-Server: Login und Passwort. Um den Aktualisierungsvorgang im Mobilmodus sofort zu starten, wählen Sie den Menüpunkt Mobilmodus Aktualisierung starten im Kontextmenü des Agenten aus. Während der Agent im Mobilmodus funktioniert, wird die Verbindung des Agenten zum Enterprise Server unterbrochen. Alle Änderungen, die für solche Station auf dem Server festgelegt werden, treten in Kraft, sobald der Mobilmodus des Agenten deaktiviert und die Verbindung des Agenten zum Server wiederhergestellt wird. Im Mobilmodus werden nur die Virendatenbanken aktualisiert. Um den Mobilmodus zu deaktivieren, wählen Sie den Menüpunkt Mobilmodus im Kontextmenü des Agenten aus und entfernen Sie das Häkchen bei Freigeben. Die Farbe des Agenten-Icons wechselt vom Gelb zum Grün. Die Verbindung des Agenten zum Server wird wieder aufgebaut. 3.7. Statistik ansehen Zum Ansehen der Statistik für Workstation wählen Sie den Menüpunkt Statistik im Kontextmenü des Agenten aus oder klicken Sie mit der linken Maustaste zweimal auf das Agenten-Icon. Dabei öffnet sich ein Fenster mit der Tabelle, in der die ganze Statistik über die Funktion der Antivirus-Software enthalten ist. Benutzerhandbuch 57 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten In der ersten Spalte der Tabelle sind die Dr.Web Komponenten aufgelistet, die auf Ihrem Computer innerhalb von der laufenden Sitzung wenigstens einmal gestartet wurden. Falls dabei die Komponente kein Scannen ausgeführt hat (keine gescannten Objekte), wird diese Komponente in der Statistikliste nicht angezeigt. In übrigen Spalten ist die Anzahl der Objekte angezeigt, die innerhalb von der laufenden Sitzung gescannt wurden. Die Objekte werden in folgende Kategorien aufgeteilt: Infizierte Objekte, die vom Antivirus gefunden wurden, Virenmodifikationen, Verdächtige, Virenaktivitäten. Dann wird die Anzahl der Objekte angegeben, bei denen folgende Aktionen ausgeführt wurden: desinfiziert, gelöscht, umbenannt, verschoben, blockiert. Weiter finden Sie Informationen über die Anzahl der Fehler und ScanGeschwindigkeit. Ausführliche Informationen über diese Statistikkategorien finden Sie im Abschnitt Registerkarte Statistik im Kapitel Dr.Web Scanner für Windows. In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über ein Fensterelement zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Benutzerhandbuch 58 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten 3.8. Status der Antivirus-Software ansehen Um den Status der auf der Workstation installierten Antivirus-Software anzuschauen, wählen Sie den Menüpunkt Status im Kontextmenü des Agenten aus. Im oberen Bereich des geöffneten Fensters ist die Gesamtinformation enthalten: Gesamtanzahl der Einträge in der Virendatenbank, Datum der letzten Aktualisierung, Version des auf der Workstation funktionierenden Agenten, Scanner-Aktivität (ob der Scanner zu diesem Zeitpunkt auf der Station läuft). Das Status-Fenster enthält auch folgende Tabs: Virendatenbanken. Enthält ausführliche Information über sämtliche installierte Virendatenbanken: Name der Datei, die bestimmte Virendatenbank enthält, Version der Virendatenbank, Anzahl der Einträge in der Virendatenbank, Erstelldatum der Virendatenbank. Komponenten. Enthält ausführliche Information über sämtliche auf der Workstation installierten Dr.Web AntivirusKomponenten: Name der Komponente, Status der Komponente: gestartet (läuft) oder nicht gestartet (läuft nicht). Module. Enthält ausführliche Information über sämtliche Dr.Web Antivirus-Module: Datei, die einzelnes Modul des Produktes definiert, vollständige Modulversion, Modulbeschreibung – sein Funktionsname. Benutzerhandbuch 59 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Im unteren Bereich des Fensters werden folgende Informationen angezeigt: Statuszeile der Antivirus-Software. Enthält wichtige Meldungen (s. Punkt Einstellungen des Dr.Web Agenten). Bei normaler Funktion des Agenten wird die Meldung Aktion nicht erforderlich angezeigt; ID (einzigartige Identitätsnummer) des Agenten. In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über ein Fensterelement zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. 3.9. Infomeldungen Der Benachrichtigung des Benutzers dienen die Popup-Fenster, die direkt beim Icon des Dr.Web Agenten untergebracht werden. Die Meldungen in den Popup-Fenstern können unterschiedliche Informationen enthalten: Benachrichtigungen - ausführliche Information über ausführbare oder erforderliche Aktionen für Antivirus-Software oder Ihren Computer. Sammelmeldung des Dr.Web Agenten - Gesamtdaten über Funktion und Status der Antivirus-Software. Meldungen vom Administrator. Benachrichtigungen Mit Hilfe von Infomeldungen werden die Benachrichtigungen über Virenereignisse und Aktionen der Antivirus-Software auf Ihrem Computer angezeigt (mehr dazu s. Punkt Einstellungen des Dr.WebAgenten). Benutzerhandbuch 60 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Außer informativen Funktionen können die Popup-Meldungen auch Steuerfunktionen haben. Das Fenster über erforderlichen Neustart des Computers nach Aktualisierung der Antivirus-Komponenten (s. Abb.39) ist z.B. im Dialogformat ausgeführt und ist mit Knöpfen versehen, die den Computer neu starten oder die Anforderung zum Neustart des Computers um die angegebene Zeit verschieben lassen. Um den Neustart zu verschieben, wählen Sie den nötigen Zeitabstand in der ausfallenden Liste aus und klicken Sie auf Später. Abbildung 3-9. Benachrichtigung vom Dr.Web Agenten Sammelmeldung des Dr.Web Agenten Beim Bewegen des Mauszeigers über das Icon des Dr.Web Agenten wird ein Popup-Meldefenster mit folgenden Gesamtdaten angezeigt: Statistik der Virenereignisse (s. auch Punkt Statistik ansehen). Status von Komponenten der Antivirus-Software. Datum der letzten Aktualisierung. Benutzerhandbuch 61 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Abbildung 3-10. Meldefenster des Dr.Web Agenten Benutzerhandbuch 62 Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten Meldungen vom Administrator Der Benutzer kann vom Systemadministrator des Antivirus-Netzwerkes Infomeldungen mit beliebigem Inhalt erhalten. Diese Infomeldungen enthalten: Text der Meldung. Hyperlinks auf Internet-Ressourcen. Logo des Unternehmens (oder beliebige grafische Darstellung). im Fenster-Header wird auch das genaue Empfangsdatum der Meldung angegeben. Diese Meldungen werden in Form von Popup-Fenstern angezeigt (s. Abb. 3-11). Abbildung 3-11. Meldefenster vom Administrator Bei Inaktivität werden die Popup-Fenstern mit Benachrichtigungen und Sammelmeldungen des Dr.Web Agenten nach Ablauf einer bestimmten Zeit versteckt. Im Gegensatz dazu werden die Fenster mit den Meldungen vom Administrator angezeigt, bis sie vom Benutzer selbst geschlossen werden. Benutzerhandbuch 63 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Mit Hilfe des Befehls Scanner aus dem Kontextmenü des Agenten können Sie den Dr.Web Scanner für Windows zur regelmäßigen Prüfung Ihres Computers auf Viren und Schadprogramme starten. Dr.Web Scanner für Windows ist bestimmt für die Antivirenprüfung der Bootsektoren, Arbeitsspeicher sowie sowohl der einzelnen Dateien als auch der Teilobjekte in zusammengesetzten Strukturen (Archive, Container-Dateien, E-Mails mit Anhang). Die installierte Version von Dr.Web Scanner für Windows unterscheidet sich je nach dem Betriebssystem. Dr.Web Scanner gibt es in zwei Versionen: Dr. Web Scanner, Dr.Web Scanner NT4. Vor der Installation des Scanners wird die Version des Betriebssystems automatisch bestimmt und die entsprechende Version von Dr.Web Scanner für Windows installiert (siehe Kap. Systemvoraussetzungen). Um die Hilfedatei von Dr.Web Antivirus für Windows aufzurufen, drücken Sie auf F1 in jedem beliebigen Dialogfenster des Scanners. 4.1. Dr.Web Scanner Die Beschreibung der für Dr.Web Scanner zugängllichen Modi der Virenüberprüfung finden Sie in dem Handbuch Dr.Web Antivirus für Windows, Kapitel Prüfungsarten. Benutzerhandbuch 64 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Die Beschreibung der Aktionen von Dr.Web Scanner bei der Erkennung der infizierten und verdächtigen Objekte finden Sie in dem Handbuch Dr.Web Antivirus für Windows, Kapitel Aktionen bei Virenfund. Die Beschreibung der Konfiguration der Einstellungen für Dr.Web Scanner finden Sie in dem Handbuch Dr.Web Antivirus für Windows, Kapitel Dr.Web Scanner konfigurieren. 4.2. Dr.Web Scanner NT4 4.2.1. Virenüberprüfung 4.2.1.1. Modi der Virenüberürüfung Dr.Web Scanner NT4 (im weiteren Scanner) unterstützt folgende Modi der Virenüberprüfung. Schnell Scannen In diesem Modus werden folgende Objekte gescannt: Arbeitsspeicher; Bootsektoren aller Festplatten; Autostart-Objekte; Hauptverzeichnis der Bootfestplatte; Hauptverzeichnis der Windows-Partition; Windows-Systemverzeichnis; Verzeichnis Eigene Dateien; temporäre Dateien des Systems; temporäre Dateien des Benutzers. Benutzerhandbuch 65 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Komplett Scannen In diesem Modus wird die vollständige Virenüberprüfung des Arbeitsspeichers, aller Festplatten und Wechseldatenträger (inklusive Bootsektoren) durchgeführt. Benutzerdefiniert In diesem Modus können beliebige Verzeichnisse und Dateien für die Virenüberprüfung ausgewählt werden. Wenn Sie diesen Modus gewählt haben, öffnet sich im mittleren Bereich der Registerkarte Scannen das Dateisystem in Form einer hierarchisch gegliederten Auswahlliste (eines Baumes). Bei Bedarf kann die Auswahlliste bis hin zu den Verzeichnissen und darin enthaltenen Dateien dargestellt werden. Wählen Sie aus der Auswahlliste die Objekte aus, die gescannt werden sollen. Neben den gewählten Objekten werden die Bootsektoren aller Festplatten überprüft. Auf dem Bild unten sehen Sie die in dem Modus Benutzerdefiniert getroffene Auswahl eines Verzeichnisses auf dem Laufwerk C. Benutzerhandbuch 66 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Bild 4-1. Hauptfenster Dr.Web Scanner. Registerkarte Scannen. Standardmäßig werden neben den gewählten Objekten die Unterverzeichnisse aller gewählten Verzeichnisse und logischen Laufwerke, Bootsektoren aller logischen Laufwerke mit mindestens einem ausgewählten Verzeichnis oder einer ausgewählten Datei sowie Hauptbootsektoren der entsprechenden physischen Laufwerke gescannt. Im schnellen bzw. kompletten Scan-Modus wird der Scanner überprüfen, ob die Hosts-Datei (eine Textdatei, die eine Datenbank mit Domainnamen enthält und bei deren Übertragung an die IP-Adressen der Server verwendet wird) geändert wurde. Die Hosts-Datei kann von Schadprogrammen verändert werden (z.B. mit dem Ziel den Benutzer auf eine bestimmte Website umzuleiten). Im Falle, wenn die Hosts-Datei geändert wurde, wird der Scanner vorschlagen, diese in ihrem ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Diese Möglichkeit dient dazu, unerlaubte durch Schadprogramme hervorgerufene Dateiänderungen zu beseitigen. Benutzerhandbuch 67 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows 4.2.1.2. Virenüberprüfung starten Standardmäßig wird die Virenüberprüfung unter Verwendung aller Verfahren der Erkennung der schädlichen Objekte durchgeführt, dabei werden: alle ausführbaren, mit speziellen Packprogrammen verpackten Dateien entpackt und gescannt; Dateien in den Archivordnern aller gängigen Archivtypen (ACE (bis Version 2.0), ALZIP, AR, ARJ, BGA, 7-ZIP, BZIP2, CAB, GZIP, DZ, HA, HKI, LHA, RAR, TAR, ZIP u. a. m.) gescannt; Dateien innerhalb der Container (1C, CHM, MSI, RTF, ISO, CPIO, DEB, RPM u. a. m.) gescannt; E-Mails (das Format der E-Mails muss dem Standard RFC822 entsprechen), gespeichert in den Postfächern der E-MailProgramme, gescannt. Virenscanner starten 1. Wählen Sie in dem Kontextmenü des Agenten den Menüpunkt Scanner. Das Hauptfenster Scanner wird geöffnet. Benutzerhandbuch 68 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Bild 4-2. Hauptfenster Dr.Web Scanner für Windows. 2. Vor dem Start der Überprüfung wählen Sie einen der folgenden Scan-Modi auf der Registerkarte Scannen: Schnell Scannen; Komplett Scannen; Benutzerdefiniert. Später haben Sie auch die Möglichkeit, den gestarteten ScanVorgang anzuhalten und einen anderen Scan-Modus auszuwählen. 3. Bei Bedarf können Sie die Scan-Einstellungen im Abschnitt Einstellungen konfigurieren. Sie können ebenso bei Bedarf die Standardeinstellungen für die Aktionen beim Erkennen der Bedrohungen (siehe ausführliche Informationen im Kapitel Aktionen beim Erkennen der Bedrohungen) im Abschnitt Einstellungen unter Aktionen ändern. 4. Zur Steuerung des Scan-Vorgangs benutzen Sie die folgenden Benutzerhandbuch 69 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Tasten im rechten Teil des Dialogfensters: Start - um den San-Vorgang zu starten; Pause - um den Scan-Vorgang anzuhalten. Um den Scan-Vorgang fortzusetzen, drücken Sie erneut auf Start; Stop - um den Scan-Vorgang zu stoppen. 5. Die Ergebnisse des Scan-Vorgangs werden in der Liste im unteren Teil der Registerkarte Scannen und auf der Registerkarte Statistik wiedergegeben. Die Protokolltabelle enthält folgende Daten: Spalte Beschreibung Objekt Namen der infizierten bzw. verdächtigen Objekte, Bootsektoren oder Prozesse im Arbeitsspeicher. Wurde das schädliche bzw. verdächtige Objekt innerhalb eines zusammengesetzten Objektes (eines Archives, einer E-Mail-Datei bzw. einer Container-Datei) gefunden, wird in dem Protokoll der Name des zusammengesetzten Objektes angegeben. Pfad Der vollständige Pfad des schädlichen Objektes (für Dateien und Bootsektoren) oder Informationen zu dem infizierten Archivordner. Status Für Dateien und Bootsektoren: der Name des Schadprogramms oder deren Modifikation (als Modifikation eines bekannten Virus wird ein Code bezeichnet, der durch eine solche Änderung des bekannten Virus entstanden ist, dass den Virus dabei erkannt wird, aber die Algorithmen zur Desinfizierung des ursprünglichen Virus nicht mehr auf die Modifikation angewendet werden können) nach der internen Klassifizierung von Doctor Web. Für Bedrohungen innerhalb eines zusammengesetzten Objektes werden Informationen zu dem zusammengesetzten Objekt angegeben. Für verdächtige Objekte wird angegeben, dass das Objekt möglicherweise infiziert ist sowie der Typ des möglichen Schadprogramms nach der Klassifizierung Benutzerhandbuch 70 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Spalte Beschreibung des heuristischen Analysators. Aktion Informationen zu den Aktionen, die vom Scanner zur Deaktivierung der Schadprogramme durchgeführt wurden. z. B.: Desinfektion, Löschen, Umbenennen, Verschieben. Wenn das entdeckte Objekt von einer anderen Anwendung des Windows-Betriebssystems verwendet wird, kann die von Ihnen gewählte Aktion nicht sofort ausgeführt werden. Für solche Objekte erscheint je nach der gewählten Aktion im Protokollfeld des Scanners in der Spalte Aktion der Eintrag Wird nach dem Neustart desinfiziert, Wird nach dem Neustart gelöscht oder Wird nach dem Neustart umbenannt. Die gewünschte Aktion wird dementsprechend erst nach dem darauffolgenden Neustart tatsächlich ausgeführt. Daher wird empfohlen, den Neustart unmittelbar nach dem Abschluss des Scan-Vorgangs durchzuführen. Neben den Tasten und Menüpunkten für den Zugang zu unterschiedlichen Dialogfenstern, Einstellungen und Funktionen sind Schnellzugangstasten vorgesehen F1 – Hilfedatei aufrufen; F3 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte Scannen öffnen; F4 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte Statistik öffnen; F5 – das Fenster für die Angabe des Pfades und der Überprüfungsmaske öffnen; F7 – schnelles Scannen starten (Scannen des Arbeitsspeichers und der Autostart-Objekte) ; F8 – den Aktualisierungsvorgang starten; F9 – das Fenster für Dr.Web Scanner Einstellungen öffnen; F10 – das Menü des aktiven Fensters in den Mittelpunkt stellen; CTRL+F5 – den Scan-Vorgang starten; CTRL+F6 – den Scanvorgang stoppen; Benutzerhandbuch 71 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows CTRL+F2 – das Protokoll des Dr.Web Scanners leeren; ALT+X – Dr.Web Scanner schließen. 4.2.1.3. Aktionen beim Erkennen der Bedrohungen Falls ein bekannter Virus erkannt wurde bzw. der Verdacht auf die Vireninfizierung eines Objekts besteht, kommen folgende Möglichkeiten in Frage, um die Aktionen in Bezug auf dieses Objekt zu definieren: 1. Standardmäßig wird der Benutzer vom Scanner über erkannte Bedrohungen im speziellen Protokollfeld informiert, das sich im unteren Teil der Registerkarte Scannen befindet. Die im Arbeitsspeicher des Computers erkannten infizierten Prozesse werden geschlossen, die erkannten Trojaner - gelöscht. Dabei bekommt der Benutzer die Möglichkeit, weitere Aktionen in Bezug auf konkrete erkannte Objekte zu definieren (für ausführliche Informationen siehe das Kapitel Aktionen für erkannte Bedrohungen definieren). 2. Falls in den Einstellungen vom Scanner auf der Registerkarte Aktionen die Option Bestätigung anfordern nicht aktiviert wurde, wendet der Scanner automatisch ohne Anfrage beim Benutzer die Reaktionen auf die erkannten Bedrohungen an, die auf der Registerkarte Aktionen definiert wurden (für ausführliche Informationen siehe das Kapitel Registerkarte Aktionen). Aktionen für erkannte Bedrohungen definieren Standardmäßig werden Sie vom Scanner beim Erkennen eines schädlichen Objektes vor der Bedrohung gewarnt (Ausnahme hierfür sind Scherzprogramme, potenziell gefährliche Programme sowie Hackertools, die standardmäßig beim Erkennen ignoriert werden). Die Ergebnisse der Virenüberprüfung werden in der Protokolltabelle dargestellt. Hier können Sie die notwendige Aktion für das erkannte Objekt manuell auswählen. Benutzerhandbuch 72 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Im Protokollfeld werden in Form einer Tabelle die Daten zu den infizierten und verdächtigen Objekten dargestellt, die während des Scan-Vorgangs erkannt wurden, sowie zu den Aktionen, die vom Scanner durchgeführt wurden. Werden diese Objekte in Archivordnern, E-Mails bzw. Container-Dateien erkannt, gibt die Tabelle sowohl die infizierten Objekte als auch die Archive wieder. Bild 4-3. Hauptfenster Dr.Web Scanner. Registerkarte Scannen. Folgende Aktionen in Bezug auf die erkannten Objekte sind möglich: Aktion Beschreibung Desinfizieren Den Zustand des Objektes vor der Infizierung wiederherstellen. Wenn Sie diese Aktion auswählen, öffnet sich ein zusätzliches Kontextmenü mit der Auswahl der Reaktionen vom Scanner für den Fall, wenn ein bestimmtes Objekt nicht desinfiziert werden kann. Benutzerhandbuch 73 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Aktion Beschreibung Diese Aktion ist nur beim Erkennen der Objekte anwendbar, die mit einem bekannten Virus infiziert sind, mit Ausnahme der Trojaner und der infizierten Dateien innerhalb der zusammengesetzten Objekte (Archive, EMail-Dateien bzw. einer Container-Dateien). Diese Aktion ist die einzige, die für infizierte Bootsektoren anwendbar ist. Löschen Objekt löschen. Diese Aktion kann nicht für Bootsektoren angewandt werden. Umbenennen Die Erweiterung im Namen der Objektdatei entsprechend den Einstellungen Scanner ändern. Standardmäßig wird das erste Symbol in der Erweiterung durch das Symbol # ersetzt. Diese Aktion kann nicht für Bootsektoren angewandt werden. Verschieben Objekt in ein spezielles Quarantäne-Verzeichnis verschieben. Der Pfad dieses Verzeichnisses wird in den Einstellungen Scanner definiert. Diese Aktion kann nicht für Bootsektoren angewandt werden. Aktionen zur Beseitigung der Bedrohungen durchführen 1. Wählen Sie ein Objekt in der Protokolltabelle aus. Um mehrere Objekte auszuwählen, halten Sie die Taste SHIFT (UmschaltTaste) oder STRG gedrückt. Sie können ebenso folgende Tasten bzw. Tastenkombinationen verwenden: EINFG – Objekt markieren, der Cursor springt zur nächsten Position; STRG+A – Alles markieren; die Taste * auf der Zahlentastatur – alles markieren bzw. die Markierung vollständig aufheben. 2. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus: Klicken Sie auf das markierte Objekt mit der rechten Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü die gewünschte Aktion aus. Benutzerhandbuch 74 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Drücken Sie auf die Taste unter dem Protokollfeld, die Ihrer gewünschten Aktion entspricht. Keine Aktion ist für einzelne Dateien innerhalb der zusammengesetzten Objekte (Archive, E-Mail-Dateien bzw. einer Container-Dateien) anwendbar. Eine Aktion wird in einem solchen Fall auf das gesamte Objekt angewandt. Dabei wird vom Scanner eine Warnungsmeldung über den möglichen Datenverlust standardmäßig angezeigt, wenn die Aktion Löschen für ein zusammengesetztes Objekt gewählt wurde. Neben den Tasten und Menüpunkten für den Zugang zu unterschiedlichen Dialogfenstern, Einstellungen und Funktionen sind Schnellzugangstasten vorgesehen F1 – Hilfedatei aufrufen; F3 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte Scannen öffnen; F4 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte Statistik öffnen; F5 – das Fenster für die Angabe des Pfades und der Überprüfungsmaske öffnen; F7 – schnelles Scannen starten (Scannen des Arbeitsspeichers und der Autostart-Objekte) ; F8 – den Aktualisierungsvorgang starten; F9 – das Fenster für Dr.Web Scanner Einstellungen öffnen; F10 – das Menü des aktiven Fensters in den Mittelpunkt stellen; CTRL+F5 – den Scan-Vorgang starten; CTRL+F6 – den Scanvorgang stoppen; CTRL+F2 – das Protokoll des Dr.Web Scanners leeren; ALT+X – Dr.Web Scanner schließen. Benutzerhandbuch 75 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows 4.2.2. Hauptfenster von Dr.Web Scanner Das Hauptfenster von Scanner besteht aus folgenden Registerkarten: Registerkarte Scannen, auf der die Scan-Aufgaben definiert werden; Registerkarte Statistik, die dem Benutzer die Ergebnisse der Virenüberprüfung durch den Scanner zugänglich macht. 4.2.2.1. Registerkarte Scannen Bild 4-4. Hauptfenster Dr.Web Scanner. Registerkarte Scannen. Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen, klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild Auf der Registerkarte Scannen können Sie die Virenüberprüfung der Objekte des Betriebssystems Windows einstellen, starten und beobachten. Standardmäßig werden alle Verfahren der Erkennung der schädlichen Objekte von Scanner verwendet. Benutzerhandbuch 76 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Im zentralen Bereich des Dialogfensters wird je nach dem gewählten Modus der Virenüberprüfung die Liste der Objekte zum Scannen oder die Liste der Objekte des Dateisystems in hierarchischer Form dargestellt. Im unteren Teil des Dialogfensters befindet sich eine Tabelle zur Wiedergabe der Daten über die infizierten und verdächtigen Objekte, die während der Virenüberprüfung erkannt wurden, sowie über die vom Scanner ausgeführten Aktionen. Neben den Tasten und Menüpunkten für den Zugang zu unterschiedlichen Dialogfenstern, Einstellungen und Funktionen sind Schnellzugangstasten vorgesehen F1 – Hilfedatei aufrufen; F3 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte Scannen öffnen; F4 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte Statistik öffnen; F5 – das Fenster für die Angabe des Pfades und der Überprüfungsmaske öffnen; F7 – schnelles Scannen starten (Scannen des Arbeitsspeichers und der Autostart-Objekte) ; F8 – den Aktualisierungsvorgang starten; F9 – das Fenster für Dr.Web Scanner Einstellungen öffnen; F10 – das Menü des aktiven Fensters in den Mittelpunkt stellen; CTRL+F5 – den Scan-Vorgang starten; CTRL+F6 – den Scanvorgang stoppen; CTRL+F2 – das Protokoll des Dr.Web Scanners leeren; ALT+X – Dr.Web Scanner schließen. Benutzerhandbuch 77 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows 4.2.2.2. Registerkarte Statistik Bild 4-5. Hauptfenster Dr.Web Scanner. Registerkarte Statistik. Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen, klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild Auf der Registerkarte Statistik werden Ergebnisse der Virenüberprüfung von Scanner zusammengeführt, darunter die Gesamtanzahl der überprüften Objekte, die Anzahl der erkannten Objekte, die mit bekannten Viren bzw. deren Modifikationen infiziert wurden, die Anzahl der entdeckten verdächtigen Objekte sowie Informationen zu den von dem Programm durchgeführten Aktionen in Bezug auf infizierte bzw. verdächtige Objekte. Diese Daten können Sie ebenso für jedes logische Laufwerk des Computers erhalten. Dazu wählen Sie das gewünschte Laufwerk aus der Dropdown-Liste im oberen Teil des Dialogfensters. Um die statistischen Daten zurückzusetzen, klicken Sie auf Löschen. Benutzerhandbuch 78 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Neben den Tasten und Menüpunkten für den Zugang zu unterschiedlichen Dialogfenstern, Einstellungen und Funktionen sind Schnellzugangstasten F1 – Hilfedatei aufrufen; F3 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte Scannen öffnen; F4 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte Statistik öffnen; F5 – das Fenster für die Angabe des Pfades und der Überprüfungsmaske öffnen; F7 – schnelles Scannen starten (Scannen des Arbeitsspeichers und der Autostart-Objekte) ; F8 – den Aktualisierungsvorgang starten; F9 – das Fenster für Dr.Web Scanner Einstellungen öffnen; F10 – das Menü des aktiven Fensters in den Mittelpunkt stellen; CTRL+F5 – den Scan-Vorgang starten; CTRL+F6 – den Scanvorgang stoppen; CTRL+F2 – das Protokoll des Dr.Web Scanners leeren; ALT+X – Dr.Web Scanner schließen. 4.2.3. Einstellungen für Dr.Web Scanner konfigurieren Die Standardeinstellungen sind für die meisten Anwendungsfälle von Scanner optimal. Besteht keine Notwendigkeit, sollten diese nicht geändert werden. Einstellungen für Dr.Web Scanner ändern 1. Wenn der Scanner nicht gestartet ist, starten Sie das Programm. Wählen Sie dazu den Menüpunkt Scanner aus dem Kontextmenü des Agenten aus. 2. Wählen Sie im Hauptfenstermenü Scanner den Menüpunkt Benutzerhandbuch 79 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Einstellungen aus. Wählen Sie daraufhin im geöffneten Untermenü den Menüpunkt Einstellungen ändern aus. Das Fenster für die Konfiguration der Einstellungen mit folgenden Registerkarten wird geöffnet: Auf der Registerkarte Scannen werden Listen der von der Virenüberprüfung ausgeschlossenen Verzeichnisse und Dateien erstellt; Auf der Registerkarte Dateitypen werden zusätzliche Einschränkungen für die Zusammensetzung der Dateien, die gescannt werden sollen, festgelegt; Auf der Registerkarte Aktionen wird die Reaktion von Scanner auf erkannte infizierte bzw. verdächtige Dateien, Schadprogramme sowie infizierte Archivordner konfiguriert; Auf der Registerkarte Logdatei wird der Modus für die Führung der Protokolldatei von Scanner festgelegt; Auf der Registerkarte Allgemeine werden Parameter für das Zusammenwirken von Scanner mit dem Betriebssystem sowie Reaktionstöne auf unterschiedliche Ereignisse festgelegt. 3. Tragen Sie die notwendigen Änderungen ein. Bei Bedarf klicken Sie auf Übernehmen, bevor Sie zu einer anderen Registerkarte übergehen. 4. Um Informationen über die Einstellungsoptionen auf der geöffneten Registerkarte zu bekommen, drücken Sie auf die Taste F1. 5. Nachdem Sie die Einstellungen konfiguriert haben, klicken Sie auf OK, um die Änderungen zu speichern bzw. auf Abbrechen, um die Änderungen zu verwerfen. 6. Wenn Sie die definierten Einstellungen für die weiteren ScanSitzungen speichern wollen (die Einstellungen werden beim nächsten Start des Scanners ausgeführt) und falls der Modus Einstellungen automatisch speichern auf der Registerkarte Allgemeine nicht aktiviert wurde, wählen Sie im Hauptfenster aus dem Kontextmenü Einstellungen den Menüpunkt Einstellungen speichern aus. Benutzerhandbuch 80 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows 4.2.3.1. Registerkarte Scannen Bild 4-6. Dialogfenster Dr.Web Scanner Einstellungen. Registerkarte Scannen. Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen, klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild Auf der Registerkarte Scannen werden folgende Einstellungen konfiguriert: die Option, den heuristischen Analysator (ein Verfahren, das verdächtige Objekte erkennen lässt, die mit großer Wahrscheinlichkeit mit noch unbekannten Viren infiziert sind) zu verwenden. Diese Einstellung ist standardmäßig konfiguriert. Es wird empfohlen, die Verwendung der heuristischen Analyse für die Virenüberprüfung zu speichern und diese Einstellung nicht zu ändern. Die Besonderheit dieser Methode für die Virussuche ist der geschätzte, wahrscheinliche Charakter der Virenerkennung, der nicht über infizierte sondern nur über verdächtige Objekte sprechen lässt. Eine ganze Reihe von Programmen (z.B. Benutzerhandbuch 81 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Multisystem-Bootprogramme für PC) kann eine Fehlreaktion des heuristischen Analysators hervorrufen, da diese einen den Viren ähnlichen Code verwenden. Außerdem kann diese Art der Virenüberprüfung die für das Scannen notwendige Zeit auf den Computern mit schwachen Prozessoren etwas verlängern. Solche Gründe können gegen die heuristische Analyse sprechen. Zugleich wird durch das Beibehalten dieser Art der Virenüberprüfung die Sicherheit des Virenschutzes erhöht. Listen der Verzeichnisse und Dateien, die von der Virenprüfung ausgeschlossen werden. Liste der ausgeschlossenen Pfade In diesem Abschnitt wird die Liste der Verzeichnisse erstellt, deren Dateien von der Virenüberprüfung ausgeschlossen werden. In dieser Eigenschaft können Quarantäne-Verzeichnisse des Antivirenprogramms, Arbeitsverzeichnisse einiger Programme und ä. m. auftreten. Liste der ausgeschlossenen Pfade bearbeiten: 1. Um ein Verzeichnis der Liste hinzuzufügen: a) Geben Sie den Pfad eines Verzeichnisses ein, dessen Dateien von der Virenüberprüfung ausgeschlossen werden sollen. Sie können auch die Taste Durchsuchen verwenden und ein bestimmtes Verzeichnis aus dem Datei-Browser des Betriebssystems auswählen. b) Klicken Sie auf die Taste Hinzufügen, die sich auf der rechten Seite befindet. Das Verzeichnis wird der Liste im unteren Teil des Dialogfensters hinzugefügt. 2. Um ein Verzeichnis von der Liste zu entfernen, wählen Sie dieses in der Liste aus und klicken Sie auf Entfernen. Der Inhalt des Verzeichnisses wird für die nächste Virenüberprüfung freigeschaltet. Benutzerhandbuch 82 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Liste der ausgeschlossenen Dateien In diesem Abschnitt wird die Liste der Dateinamen bzw. -masken erstellt, die von der Virenüberprüfung ausgeschlossen werden. Alle Dateien mit den Namen, die mit den Namen bzw. Masken der definierten Dateien übereinstimmen, werden von der Virenüberprüfung ausgeschlossen. In dieser Eigenschaft können temporäre Dateien, Auslagerungsdateien bzw. Swap-Dateien und ä. m. auftreten. Liste der ausgeschlossenen Dateien bearbeiten: 1. Um eine Datei der Liste hinzuzufügen: a) Geben Sie den Namen der Datei ein, die von der Virenüberprüfung ausgeschlossen werden soll. Sie können die Taste Durchsuchen verwenden und ein bestimmtes Objekt aus dem Datei-Browser des Betriebssystems auswählen. Sie können auch Masken verwenden. Eine Maske setzt das Template für die Definition des Objektes fest. Sie kann sowohl übliche Zeichen, die für Dateinamen erlaubt sind, als auch spezielle Bezeichnungen beinhalten: * ersetzt eine beliebige (darunter auch leere) Folge beliebiger Zeichen; ? ersetzt ein beliebiges Zeichen in bestimmter Position. Beispiele: bericht*.doc – Maske, die alle Dokumente von Microsoft Word definiert, deren Name mit der bericht-Zeichenfolge anfängt, z.B. die Dateien bericht-februar.doc, bericht121209.doc usw.; *.exe – Maske, die alle ausführbaren Dateien mit der EXE Erweiterung definiert, z.B. setup.exe, iTunes.exe usw.; photo????09.jpg – Maske, die alle Dateien von JPG Bildern definiert, deren Name mit der photo Zeichenfolge anfängt und mit der Zeichenfolge 09 endet, wobei der Dateiname vier beliebige Zeichen zwischen den angegebenen Zeichenfolgen enthält, z.B. photo121209.jpg, photomama09.jpg Benutzerhandbuch 83 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows oder photo----09.jpg. b) Klicken Sie auf die Taste Hinzufügen, die sich auf der rechten Seite befindet. Die Datei (Dateimaske) wird der Liste im unteren Teil des Dialogfensters hinzugefügt. 2. Um ein Objekt von der Liste zu entfernen, wählen Sie dieses in der Liste aus und klicken Sie auf Entfernen. Die Datei wird für die nächste Virenüberprüfung freigeschaltet. Wenn Sie eine bestimmte Datei von der Virenüberprüfung ausschließen wollen, geben Sie den vollständigen Pfad dieser Datei und deren Namen in die Liste der ausgeschlossenen Pfade ein (Sie können die Taste Durchsuchen verwenden, um ein Verzeichnis auszuwählen, in dem sich die Datei befindet, und daraufhin den Namen der Datei nach dem gewählten Pfad manuell eintragen). Benutzerhandbuch 84 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows 4.2.3.2. Registerkarte Dateitypen Bild 4-7. Dialogfenster Dr.Web Scanner Einstellungen. Registerkarte Dateitypen. Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen, klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild Auf der Registerkarte Dateitypen werden zusätzliche Einschränkungen für die Zusammensetzung der Dateien festgelegt, die entsprechend der Scan-Aufgabe gescannt werden sollen. Im Abschnitt Scanmodus wählen Sie die Dateitypen, die von Scanner überprüft werden: Die standardmäßig festgelegte Option Alle Dateien schreibt die Virenüberprüfung für alle Dateien entsprechend der ScanAufgabe vor. Bei dieser Option wird der maximale Virenschutz gewährleistet. Die Optionen Ausgewählte Typen und Benutzermasken schreiben die Virenüberprüfung nur für Dateien vor, deren Typen, Erweiterungen bzw. Namen der Liste im rechten Teil der Registerkarte angehören. Sie können diese Liste aktivieren, indem Sie den entsprechenden Punkt wählen. Benutzerhandbuch 85 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Standardmäßig enthält die Liste die Erweiterungen der Grunddateitypen, die als Virenträger fungieren können, sowie die Grundtypen der Archivierungsprogramme. Sie können diese Liste bearbeiten. Liste der Dateien für die Virenüberprüfung erstellen 1. Um ein Objekt der Liste der zu überprüfenden Dateien hinzuzufügen: a) Wählen Sie einen der folgenden Abschnitte aus und definieren Sie die entsprechenden Werte für die zu überprüfenden Objekte: Um die Liste der Erweiterungen der zu überprüfenden Dateien zu erstellen, wählen Sie die Option Ausgewählte Typen aus und tragen Sie die Dateierweiterungen in das Eingabefeld über der Liste ein. Um die Virenüberprüfung für Dateien einer bestimmten Art festzulegen, wählen Sie die Option Benutzermasken aus und tragen Sie die Maske in das Eingabefeld über der Liste ein. Ausführliche Informationen über Masken Eine Maske setzt das Template für die Definition des Objektes fest. Sie kann sowohl übliche Zeichen, die für Dateinamen erlaubt sind, als auch spezielle Bezeichnungen beinhalten: * ersetzt eine beliebige (darunter auch leere) Folge beliebiger Zeichen; ? ersetzt ein beliebiges Zeichen in bestimmter Position. Beispiele: bericht*.doc – Maske, die alle Dokumente von Microsoft Word definiert, deren Name mit der bericht-Zeichenfolge anfängt, z.B. die Dateien bericht-februar.doc, bericht121209.doc usw.; *.exe – Maske, die alle ausführbaren Dateien mit der EXE Erweiterung definiert, z.B. setup.exe, iTunes.exe usw.; photo????09.jpg – Maske, die alle Dateien von JPG Bildern definiert, deren Name mit der photo Zeichenfolge anfängt und mit der Zeichenfolge 09 endet, wobei der Benutzerhandbuch 86 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Dateiname vier angegebenen beliebige Zeichen zwischen den Zeichenfolgen enthält, z.B. photo121209.jpg, photomama09.jpg oder photo----09.jpg. b) Klicken Sie auf Hinzufügen. c) Bei Bedarf wiederholen Sie die Schritte а) und b), um weitere Dateitypen bzw.-masken hinzuzufügen. 2. Um ein Objekt aus der Liste der zu überprüfenden Dateien zu entfernen, wählen Sie dieses Objekt in der Liste aus und klicken Sie auf Löschen. 3. Um die Liste gemäß den Standardreinstellungen wiederherzustellen, klicken Sie auf Standardmäßig. Auf dieser Registerkarte wird unter anderem der Modus der Virenüberprüfung für Archiv-Dateien und E-Mail-Dateien festgelegt. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Dateien in Archiven, um Archive zu entpacken und die darin enthaltenen Dateien zu scannen. Die Aktivierung dieses Scan-Modus wird den Computer stärker beanspruchen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen E-Mails, um Dateien der EMail-Programme zu überprüfen, die E-Mails als Textdateien speichern. Wenn Sie solche E-Mail-Programme nicht benutzen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen. Die Aktivierung der Virenüberprüfung der E-Mails kann den Computer stärker beanspruchen. Um die Vireninfizierung über E-Mails zu verhindern, verwenden Sie den E-MailWächter SpIDer Mail. Benutzerhandbuch 87 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows 4.2.3.3. Registerkarte Aktionen Bild 4-8. Dialogfenster Dr.Web Scanner Einstellungen. Registerkarte Aktionen. Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen, klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild Auf der Registerkarte Aktionen wird die Reaktion von Scanner auf die erkannten infizierten bzw. verdächtigen Dateien, Schadprogramme sowie auf infizierte Archive definiert. Die Reaktion wird für jede Kategorie einzeln definiert: Entdeckte Objekte: infiziert mit einem bekannten und (vermutlich) heilbaren Virus; infiziert mit einem nicht heilbaren Virus; wahrscheinlich infiziert (verdächtige Objekte). Malware. Infizierte Pakete (Archive, E-Mail-Dateien, Container). Benutzerhandbuch 88 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Standardmäßig wird der Benutzer bei der Erkennung eines bekannten Virus bzw. beim Verdacht auf die Vireninfizierung eines Objekts von Scanner lediglich informiert (siehe auch das Kapitel Aktionen beim Erkennen der Bedrohungen). Dabei werden die Informationen zu allen infizierten und verdächtigen Objekten im Protokollfeld dargestellt. Hier können Sie später die notwendigen Aktionen manuell wählen. Folgende Reaktionen auf die entdeckten schädlichen Objekte können gewählt werden: Aktion Beschreibung Desinfizieren Dem Scanner wird vorgeschrieben, den Zustand des Objektes vor der Infizierung wiederherzustellen. Sollte der Virus nicht heilbar sein bzw. der Versuch einer Desinfizierung ohne Erfolg bleiben, wird eine Aktion durchgeführt, die für unheilbare Viren definiert wurde. Diese Aktion ist nur für Objekte möglich, die mit einem bekannten heilbaren Virus infiziert sind, ausgenommen Trojaner und infizierte Dateien innerhalb zusammengesetzter Objekte (Archive, E-Mail-Dateien bzw. Container-Dateien). Trojaner werden bei der Erkennung gelöscht. Diese Aktion ist die einzige, die für infizierte Bootsektoren anwendbar ist. Löschen Dem Scanner wird vorgeschrieben, das Objekt zu löschen. In Bezug auf durchgeführt. Umbenennen werden keine Aktionen Dem Scanner wird vorgeschrieben, die Dateierweiterung des Objekts gemäß der Maske zu ändern, die im Eingabefeld Erweiterung umbenennen eingetragen wird (standardmäßig #??, d. h. das erste Symbol der Erweiterung durch das Symbol # ersetzen). In Bezug auf durchgeführt. Verschieben Bootsektoren Bootsektoren werden keine Aktionen Dem Scanner wird vorgeschrieben, das Objekt in ein Quarantäne-Verzeichnis zu verschieben, das im Eingabefeld Pfad zum Verschieben (standardmäßig das Unterverzeichnis infected.!!! im Installationsverzeichnis Dr.Web Antivirus) angegeben ist. Benutzerhandbuch 89 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Aktion Beschreibung In Bezug auf durchgeführt. Ignorieren Bootsektoren werden keine Aktionen Dem Scanner wird vorgeschrieben, das Objekt auszulassen, ohne irgendeine Aktion durchzuführen und keine Informationen im Protokollfenster wiederzugeben. Diese Aktion ist nur für Schadprogramme möglich, wie z.B.: Adware, Dialer, Scherzprogramme, potenziell gefährliche Programme (Riskware) und Hackertools. Beim Erkennen eines infizierten Objektes in einem Archiv wird eine Reaktion angewandt, die für Archive definiert ist. Die definierte Aktion betrifft das gesamte Archiv und nicht nur das infizierte Objekt. Für die erfolgreiche Desinfektion einiger infizierter Dateien wird der Neustart des Betriebssystems Windows benötigt. Die Einstellungen für den Neustart werden auf dem Server von dem Administrator des Antiviren-Netzwerkes konfiguriert. Diese können einen automatischen Neustart, eine Benutzeranfrage bzw. keinen Neustart des Computers vorschreiben. Benutzerhandbuch 90 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows 4.2.3.4. Registerkarte Logdatei Bild 4-9. Dialogfenster Dr.Web Scanner Einstellungen. Registerkarte Logdatei. Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen, klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild Auf der Registerkarte Logdatei werden die Parameter für die Führung der Protokolldatei über die Funktion des Scanners festgelegt. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Protokolldatei zu führen. Log in Datei, um die Standardmäßig ist der Modus für die Führung der Logdatei aktiviert. Die Logdatei DRWEB32W.log befindet sich im Verzeichnis % USERPROFILE%\DoctorWeb. Sie können folgende Parameter für die Führung der Protokolldatei festlegen: Im Abschnitt Logmodus wird der Modus für die Eintragung der Daten in die Protokolldatei festgelegt: Benutzerhandbuch 91 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Anfügen – dem Scanner wird vorgeschrieben, neue Einträge am Ende der Logdatei anzufügen; Überschreiben – die Logdatei soll bei jedem Neustart von Scanner geleert werden. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Max. Loggröße, um die Größe der Protokolldatei einzuschränken. Dabei wird die Logdatei die im Eingabefeld KB angegebene Größe nicht überschreiten. Bei der Überschreitung der angegebenen maximalen Größe wird die Logdatei geleert. Neue Informationen werden gespeichert. Im Abschnitt Kodierung wird die Kodierung für die Logdatei festgelegt: ANSI – den ANSI-Zeichensatz (Windows) für die Protokolldatei verwenden; OEM – den OEM-Zeichenesatz Protokolldatei verwenden. (DOS) für die Am Abschnitt Details können zusätzliche Daten definiert werden, die in der Logdatei gespeichert wird. Bei der standardmäßigen Führung der Logdatei werden Daten über die entdeckten bzw. verdächtigen Objekte, darunter die Bezeichnungen der Viren bzw. deren Modifikationen (für verdächtige Objekte - die für den heuristischen Analysator übliche Klassifikation der verdächtigen Codes) sowie Daten über die durchgeführten Aktionen immer, auch wenn kein Kontrollkästchen aktiviert wurde, gespeichert. Um weitere Daten in der Logdatei zu speichern, aktivieren Sie folgende Kontrollkästchen: Gescannte Objekte - Namen aller geprüften Objekte speichern. Dabei werden nicht infizierte Objekte mit OK versehen (dieser Modus kann die Logdatei erheblich vergrößern). Dieses Kontrollkästchen ist bei Standardeinstellungen nicht aktiviert. Benutzerhandbuch 92 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Dateipacker - Meldungen über erkannte ausführbare Dateien, die mit speziellen Packprogrammen (Dateipacker) komprimiert wurden, sowie die Namen dieser Dateipacker speichern. Dieses Kontrollkästchen ist bei Standardeinstellungen nicht aktiviert. Archiver - Meldungen über gescannte Archive und Archivprogramme, mit welchen diese erstellt wurden, sowie damit verbundene Fehlermeldungen (z. B. das Archiv konnte nicht entpackt werden, weil es durch ein Passwort geschützt ist) speichern. Dieses Kontrollkästchen ist bei Standardeinstellungen nicht aktiviert. Statistik - statistische Daten über die Funktion des Programms während des jeweiligen Scan-Vorgangs sowie der gesamten Scanner-Sitzung wiedergeben. 4.2.3.5. Registerkarte Allgemeine Bild 4-10. Dialogfenster Dr.Web Scanner Einstellungen. Registerkarte Allgemeine. Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen, klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild Benutzerhandbuch 93 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Auf der Registerkarte Allgemeine werden Parameter für das Zusammenspiel des Programms mit dem Betriebssystem sowie Reaktionstöne des Programms auf verschiedene Ereignisse festgelegt. Das aktivierte Kontrollkästchen Einstellungen automatisch speichern schreibt dem Programm vor, die geänderten Einstellungen am Ende der Sitzung von Scanner zu speichern. Andernfalls werden die Änderungen der Einstellungen nur für die laufende Scanner-Sitzung angewandt und beim nächsten Scanner-Start auf die vorher gespeicherten Einstellungen zurückgesetzt. Sie können ebenso die Notwendigkeit der Speicherung der Einstellungsänderungen eindeutig festlegen, indem Sie die Option Einstellungen speichern im Kontextmenü Einstellungen im Hauptfenster für Scanner wählen. Das aktivierte Kontrollkästchen Zustand des Akkus prüfen ermöglicht vor dem Scannen zu überprüfen, ob das Notebook im Akku-Betrieb arbeitet. Die Option ist nur für mobile Rechner (Notebooks) möglich. Der Schieberegler Scanpriorität ermöglicht, die Priorität des Scan-Prozesses im System einzustellen. Im Abschnitt Töne können Sie den Modus der "Tonbegleitung" der Arbeit wählen bzw. Audiodateien mit Virenereignissen verknüpfen. Standardmäßig ist der Modus für Tonreaktionen auf Virenereignisse nicht aktiviert. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Töne abspielen, um die Tonbegleitung für den Scanner einzuschalten. Wenn Sie die Standardeinstellungen der Tonbegleitung für den Scanner ändern wollen, wählen Sie in der Dropdown-Liste das gewünschte Ereignis und geben Sie die Audiodatei in dem Eingabefeld rechts an. 4.2.4. Scannen im Befehlszeilenmodus Sie können Dr.Web Scanner für Windows im Befehlszeilenmodus starten. Dieses Verfahren ermöglicht die Konfiguration der Einstellungen für die laufende Scan-Sitzung und die Erstellung der Auflistung der zu überprüfenden Objekte als Aufrufparameter. Eben in Benutzerhandbuch 94 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows diesem Modus kann der Scanner automatisch nach Zeitplan aufgerufen werden. Der Startbefehl hat folgende Syntax: [<Pfad_des_Programms>]drweb32w [<Obj ekte>] [<Schlüssel>] Die Liste der Scan-Objekte kann entweder leer sein oder einige mit Leerzeichen getrennte Elemente enthalten. Folgende Varianten der Angabe der Scan-Objekte sind besonders verbreitet: * – alle Festplatten scannen; C: – Laufwerk C: scannen; D:\games – Dateien im Verzeichnis scannen; C:\games\* – alle Dateien und Unterverzeichnisse des Verzeichnisses C:\games scannen. Die Parameter sind die Schlüssel der Befehlszeile, welche die Einstellungen des Programms definieren. Fehlen die Parameter, wird die Virenüberprüfung mit vorher gespeicherten Einstellungen (bzw. mit den Standardeinstellungen, wenn Sie keine Änderungen vorgenommen haben) durchgeführt. Jeder Parameter dieser Art fängt mit dem Symbol / an. Die Schlüssel werden mit Leerzeichen getrennt. Unten sind einige besonders oft benutzte Schlüssel angegeben. Die vollständige Liste der Schlüssel finden Sie im Anhang A. /cu – infizierte Objekte desinfizieren; /icm – nicht desinfizierbare Dateien verschieben (in das Standard-Verzeichnis); /icr – umbenennen (standardmäßig); /qu – Scanner-Dialogfenster am Ende der Sitzung schließen; /go – keine Aufrufe ausführen. Die zwei letzten Parameter sind beim automatischen Starten des Scanners (z. B. nach Zeitplan) besonders nützlich. Benutzerhandbuch 95 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Mit den gleichen Parametern kann Dr.Web KonsolenScanner für Windows DrWebWcl verwendet werden. In diesem Fall wird anstatt drweb32w der Befehl drwebwcl eingegeben. Konsolen-Scanner DrWebWcl verwendet standardmäßig die gleichen Einstellungen, die in der GUI-Version des Scanners benutzt werden. Die in der grafischen Benutzeroberfläche des Scanners konfigurierten Parameter (siehe das Kapitel Programmparameter konfigurieren) werden auch beim Scannen im Befehlszeilenmodus verwendet, wenn keine abweichenden Parameterwerte als Schlüssel definiert wurden. 4.2.5. Konsolen-Scanner Der Konsolen-Scanner DWScancl gehört ebenso zu den Komponenten von Dr.Web Antivirus. Im Vergleich zu dem Konsolen-Scanner DrWebWcl bietet er dem Benutzer erweiterte Möglichkeiten der Konfuguration der Einstellungen (mehrere Parameter) und ist für Multiprozessorensysteme entwickelt worden. Die Dateien mit Verdacht auf schädliche Objekte werden vom Konsolen-Scanner DWScancl nicht in das Verzeichnis infected.!!!, sondern in die Quarantäne verschoben. Um den Konsolen-Scanner DWScancl zu starten, verwenden Sie folgenden Befehl: [<Pfad_des_Programms>]dwscancl [<Schlüssel>] [<Obj ekte>] Der Schlüssel fängt mit dem Symbol / an. Mehrere Schlüssel werden mit den Leerzeichen getrennt. Die Liste der Scan-Objekte kann entweder leer sein oder einige mit Leerzeichen getrennte Elemente enthalten. Benutzerhandbuch 96 Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows Die Liste der Schlüssel für den Konsolen-Scanner DWScancl finden Sie im Anhang A. Rückgabecodes: 0 – Scan-Vorgang erfolgreich abgeschlossen, keine infizierten Objekte gefunden. 1 – Scan-Vorgang erfolgreich abgeschlossen, infizierte Objekte gefunden. 10 – ungültige Schlüssel angegeben. 11 – die Schlüsseldatei nicht gefunden oder unterstützt den Konsolen-Scanners DWScancl nicht. 12 – Scanning Engine wurde nicht gestartet. 255 – Scan-Vorgang durch Benutzer unterbrochen. Benutzerhandbuch 97 Kapitel 5. Quarantäne Kapitel 5. Quarantäne Um den Inhalt der Quarantäne anzuschauen und zu bearbeiten, wählen Sie den Menüpunkt Quarantäne im Kontextmenü des Agenten aus. Dabei öffnet sich ein Fenster mit den in Form von Tabelle dargestellten Daten über den aktuellen Status der Quarantäne. Die Quarantäne von Dr.Web Antivirus dient zur Isolation von verdächtigen Dateien, die Schadprogramme enthalten können. Ein Quarantäne-Ordner wird auf jeder Festplatte erstellt, wo verdächtige Dateien entdeckt wurden. Der Quarantäne-Ordner, der DrWeb Quarantine genannt wird, wird im Root der Festplatte erstellt und gehört zu versteckten Ordnern. Der Benutzer hat keine Zugriffsrechte auf die Dateien im Quarantäne-Ordner. Bei Entdeckung von infizierten Objekten auf einem Wechseldatenträger wird der Ordner DrWeb Quarantine nur dann erstellt, wenn das Schreiben auf den Wechseldatenträger möglich ist. Das infizierte Objekt wird in diesen Ordner verschoben. Die Quarantäne-Dateien, die auf einer Festplatte untergebracht werden, werden verschlüsselt gespeichert. Die Quarantäne-Dateien, die auf einem Wechseldatenträger untergebracht werden, werden nicht verschlüsselt. Es ist erforderlich, dass die Stations mit dem installierten Quarantäne-Modul unter Betriebssystemen funktionieren, auf welchen SpIDer Guard G3 installiert werden kann (s. Punkt Systemanforderungen). Im Gegenfall wird die Quarantäne nicht imstande sein, die Dateien aus dem Ordner Infected.!!! zu verwalten (dieser Ordner befindet sich im Antivirus-Installationsordner) und die Information über den Quarantäne-Inhalt wird dem Server nicht zugesandt. Benutzerhandbuch 98 Kapitel 5. Quarantäne Die Informationen zu infizierten Objekten, die in den Quarantäne – Ordner auf dem Wechseldatenträger verschoben wurden, sind nur in der lokalen Quarantäne auf der Station zugänglich (vorausgesetzt, dass eine Verbindung zwischen dem Wechseldatenträger und dem Rechner besteht) und können per Remote-Zugriff vom Server nicht verwaltet werden. 5.1. Benutzeroberfläche einstellen Abbildung 5-1. Quarantäne-Fenster Im zentralen Fensterbereich wird die Objekt-Tabelle mit der Information über den Status der Quarantäne angezeigt. Standardmäßig besteht die Tabelle aus folgenden Spalten: Name – Liste der Namen von Objekten in Quarantäne, Bedrohung – Klasse des Schadprogramms, die vom Antivirus bei automatischer Übertragung des Objektes in die Quarantäne bestimmt wird, Pfad – Vollständiger Pfad des Objektes vor seiner Verschiebung in Quarantäne. Benutzerhandbuch 99 Kapitel 5. Quarantäne Es ist auch möglich, die Darstellung von Spalten mit ausführlicher Information über das Objekt einzustellen. Diese Information ist den Daten im unteren Fensterbereich der Quarantäne ähnlich. Um die Darstellung der Spalten einzustellen: 1. Rufen Sie das Header-Kontextmenü der Objekt-Tabelle auf. Dafür klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Header. 2. Im Kontextmenü wählen Sie Spalten anpassen aus. 3. Im geöffneten Fenster setzen Sie Häkchen bei den Punkten, die Sie in die Objekt-Tabelle einschließen möchten. Um die Spalten aus der Objekt-Tabelle auszuschließen, entfernen Sie die Häkchen bei entsprechenden Punkten. a) Um Häkchen bei sämtlichen Objekten gleich zu setzen, klicken Sie auf Alles markieren. b) Um alle Häkchen zu entfernen, klicken Sie Markierung aufheben. auf 4. Um die Folge der Spalten in der Tabelle zu ändern, wählen Sie die entsprechende Spalte in der Liste aus und klicken Sie auf einen der folgenden Knöpfe: a) Nach oben – zur Verschiebung der Spalte in Richtung zum Tabellenanfang (d.h. aufwärts in der Liste der Einstellungen und nach links in der Objekt-Tabelle). b) Nach unten – zur Verschiebung der Spalte in Richtung zum Tabellenende (d.h. abwärts in der Liste der Einstellungen oder nach rechts in der Objekt-Tabelle). 5. Um die Änderungen in den Einstellungen zu speichern, klicken Sie auf OK. Um das Fenster zu schließen, ohne dabei die Änderungen zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen. Im unteren Bereich des Quarantäne-Fensters wird ausführliche Information über ausgewählte Objekte in Quarantäne angezeigt. Benutzerhandbuch 100 Kapitel 5. Quarantäne 5.2. Eigenschaften der Quarantäne einstellen Um die Eigenschaften der Quarantäne einzustellen: 1. Klicken Sie auf den Knopf Fenster. Einstellungen im Quarantäne- 2. Es öffnet sich dabei das Fenster QuarantäneEigenschaften, in dem folgende Parameter geändert werden können: Abschnitt Quarantäne-Größe definieren ermöglicht die Verwaltung des Festplattenspeicherplatzes, der vom Quarantäne-Ordner gefüllt wird. Verschieben Sie den Regler, um die maximal zulässige Größe der Quarantäne zu ändern. Die maximal zulässige Größe der Quarantäne wird im Prozentanteil hinsichtlich der gesamten Festplattengröße bestimmt (falls mehrere Festplatten vorhanden sind, wird dieser Wert für jede einzelne Festplatte, auf der die Quarantäne-Ordner untergebracht werden, berechnet). 100% bedeutet, dass die Einschränkungen für den maximalen Speicherplatz des Quarantäne-Ordners aufgehoben werden. Im Abschnitt Anzeigen setzen Sie ein Häkchen bei Backup-Dateien anzeigen. Dabei werden die Reservekopien der Dateien, die sich in Quarantäne befinden, in der Objekt-Tabelle angezeigt. 3. Nachdem das Bearbeiten der Einstellungen abgeschlossen wird, klicken Sie auf OK, um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf Abbrechen, um sich auf Änderungen zu verzichten. Die Reservekopien werden automatisch bei Verschiebung der Dateien in Quarantäne erstellt. Wenn auch die Dateien in Quarantäne unbefristet gespeichert werden, werden deren Reservekopien nur temporär gespeichert (s. auch Abschnitt Bereinigung der Quarantäne). Zur Anzeige der Hilfedatei klicken Sie auf . Benutzerhandbuch 101 Kapitel 5. Quarantäne 5.3. Den Quarantäne-Inhalt verwalten Die Seitenleiste links dient zur Filterung der Quarantäne-Objekte, die angezeigt werden. Beim Klicken auf den entsprechenden Punkt im mittleren Bereich des Fensters werden alle Objekte in Quarantäne oder nur bestimmte Objektgruppen angezeigt: Dateien, Mail-Objekte, Websites oder alle anderen Objekte, die keiner Gruppe zugeordnet werden. Für die Benutzer sind die Dateien im Quarantäne-Ordner sichtbar, auf welche diese Besitzer Zugriffsrechte haben. Um versteckte Objekte anzuzeigen, starten Sie entweder die im Installationsordner untergebrachte dwqrui.exe Quarantäne-Datei oder die Benutzeroberfläche des Dr.Web Agenten unter einem Benutzernamen, der über Administratorrechte verfügt (s. Punkt Benutzeroberfläche des Dr.Web Agenten starten und stoppen). In dem Quarantäne-Fenster verfügbar: sind folgende Steuerungsknöpfe Hinzufügen – eine Datei in Quarantäne verschieben. Im geöffneten Datei-Browser wählen Sie nötige Datei aus. Wiederherstellen – eine Datei aus der Quarantäne verschieben und an ihrem ursprünglichen Platz auf dem Computer wiederherstellen (die Datei mit ihrem Namen in dem Ordner, in dem sie sich vor Verschiebung in Quarantäne befand, wiederherstellen). Nutzen Sie diese Funktion nur in dem Fall, wenn Sie sicher sind, dass das Objekt zuverlässig ist. Das ausfallende Menü verfügt über die Variante Wiederherstellen in – eine Datei unter dem angegebenen Namen in den Ordner, der vom Benutzer bestimmt wird, übertragen. Neu scannen – eine Datei in Quarantäne erneut scannen Benutzerhandbuch 102 Kapitel 5. Quarantäne lassen. Falls es sich beim Neuscannen der Datei zeigt, dass diese Datei nicht infiziert ist, wird es von der Quarantäne angeboten, diese Datei wiederherzustellen. Löschen – eine Datei aus der Quarantäne und aus dem Betriebssystem löschen. Um gleichzeitig mit mehreren Objekten arbeiten zu können, wählen Sie die erforderlichen Objekte im Quarantäne-Fenster aus, indem Sie die Tasten SHIFT und CTRL gedrückt halten. Danach klicken Sie mit der rechten Maustaste auf beliebige Tabellenzeile und wählen Sie die erforderliche Aktion aus. 5.4. Bereinigung der Quarantäne Automatische Bereinigung der Quarantäne Bei Überfüllung der Festplatte wird eine automatische Bereinigung der Quarantäne ausgeführt: 1. In erster Reihe werden die Reservekopien der Dateien in Quarantäne gelöscht. 2. Wenn der Festplattenspeicherplatz nicht ausreicht, werden die Dateien in Quarantäne, deren Speicherdauer abgelaufen ist, gelöscht. Wenn die Quarantäne überfüllt ist und es keine Möglichkeit besteht, sie automatisch zu entleeren, wird die Verschiebung der Dateien in Quarantäne mit Fehler beendet. In diesem Fall können Sie die Quarantäne im Abschnitt Eigenschaften der Quarantäne Größe der Quarantäne festsetzen vergrößern oder die Dateien aus der Quarantäne per Hand löschen. Benutzerhandbuch 103 Kapitel 5. Quarantäne Quarantäne völlig bereinigen Den ganzen Inhalt der folgenderweise löschen: Quarantäne können Sie 1. Öffnen Sie den Quarantäne-Manager über Kontextmenü des Agenten. Wählen Sie den Menüpunkt Quarantäne aus. Markieren Sie alle Dateien im Quarantäne-Fenster und klicken Sie auf Löschen. 2. Nutzen Sie die Systemfunktion Disk Cleanup, um Festplatte zu reinigen. a) Diese Funktion kann wie folgt gestartet werden: Für Betriebssysteme älter als Windows Vista: o Menü Start Programme Zubehör Systemprogramme Datenträgerbereinigung. o Über den Datei-Browser des Betriebssystems: in dem Kontextmenü des Laufwerks, auf welchem die Quarantäne bereinigt werden soll, wählen Sie Eigenschaften Datenträgerbereinigung. Für die Betriebssysteme Windows Vista und Windows 7: Menü Start Programme Zubehör Systemprogramme Datenträgerbereinigung. Für das Betriebssystem Windows 8: Menü Apps (wird über den Menüpunkt Alle Apps auf der Startseite geöffnet) Abschnitt Verwaltung Menüpunkt Datenträgerbereinigung. Wenn mehrere logische Laufwerke vorhanden sind, wählen Sie das Laufwerk, auf welchem die Quarantäne bereinigt werden soll. b) Im geöffneten Fenster Datenträgerbereinigung setzen Sie ein Häkchen bei Dr.Web Quarantäne in der Liste Zu löschende Dateien und klicken Sie auf OK. Der ganze Inhalt der Quarantäne wird gelöscht. Benutzerhandbuch 104 Kapitel 6. Dr.Web Firewall Kapitel 6. Dr.Web Firewall Dr.Web Firewall Netzwerkmonitor ist für den Schutz Ihres Computers vor unbefugtem Zugang von außen bestimmt und beugt dem Verlust wichtiger Daten im Netzwerk vor. Diese Komponente gestattet Ihnen die Kontrolle über die Verbindung und Übermittlung von Daten übers Internet sowie die Sperre von verdächtigen Verbindungen auf der Paket- und Anwendungsebene. Nach der Installation von Dr.Web Firewall wird die Weiterbildung des Programms im Prozess Ihrer Arbeit am Computer einige Zeit lang durchgeführt. Die Beschreibung vom Trainingmodus des Netzwerkmonitors finden Sie in der Anleitung Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt Dr.Web Firewall Training. Für den Übergang zur Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows klicken Sie auf F1 im beliebigen Fenster des Netzwerkmonitors. Mit Hilfe vom Kontextmenü des Agenten können Sie: 1. Einstellungen des Netzwerkmonitors aufrufen. 2. Ereignis-Logdatei ansehen. 6.1. Dr.Web Firewall Einstellungen Zum Ansehen und Bearbeiten der Parameter vom Dr.Web Firewall Netzwerkmonitor wählen Sie den Menüpunkt Firewall-Einstellungen im Kontextmenü des Agenten aus. Der Menüpunkt Firewall-Einstellungen ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Benutzer Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. Benutzerhandbuch 105 Kapitel 6. Dr.Web Firewall Es öffnet sich das Fenster mit Einstellungen von Dr.Web Firewall. Ausführliche Beschreibung des Verwaltungsvorganges für die Dr.Web Firewall Komponente finden Sie in der Anleitung Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt Firewall Einstellungen. Für den Übergang zur Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows klicken Sie auf F1 im beliebigen Fenster des Netzwerkmonitors. 6.2. Dr.Web Firewall Log Um den Log des Netzwerkmonitors von Dr.Web Firewall anzuschauen, wählen Sie den Menüpunkt Firewall-Protokoll im Kontextmenü des Agenten aus. Der Menüpunkt Firewall-Protokoll ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Besitzer Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. Es öffnet sich das Fenster vom Dr.Web Firewall Log. Ausführliche Beschreibung des Dr.Web Firewall Logs finden Sie in der Anleitung Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt Protokollierung. Für den Übergang zur Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows klicken Sie auf F1 im beliebigen Fenster des Netzwerkmonitors. Benutzerhandbuch 106 Kapitel 7. Office Kontrolle Kapitel 7. Office Kontrolle Das Modul der Office Kontrolle von Dr.Web beschränkt den Benutzerzugriff auf bestimmte lokale Ressourcen und Websites. Dies gewährleistet nicht nur die Kontrolle über die Integrität wichtiger Dateien und deren Schutz vor Vireninfizierung sondern auch die Bewahrung des Datengeheimnisses auf Ihrem Computer. Es besteht die Möglichkeit, sowohl einzelne Dateien als auch komplette Ordner, die sich auf lokalen Datenträgern oder Wechseldatenträgern (solange deren Verbindung zum Computer besteht) befinden, zu schützen. Darüber hinaus kann ein vollständiges Verbot auf die Anzeige der Informationen von allen externen Datenträgern verhängt werden. Die Verwaltung des Zugriffs auf Internetressourcen ermöglicht dem Benutzer sowohl den Schutz vor unerwünschten Websites (wo es sich um Gewalt, Glücksspiele usw. handelt) als auch einen kontrollierten Zugriff auf die vom Benutzer durch Office Kontrolle definierten Internetseiten. Standardmäßig blockiert der Wächter den Zugriff auf die Dr.Web Antivirus-Ordner. Um die Parameter für die Funktion des Moduls festzusetzen, verwenden Sie die entsprechenden Einstellungen. Je nach Parametern auf dem Server können Sie das Modul der Office Kontrolle einstellen. Neben der Möglichkeit, den Zugang auf Inhalte seitens Benutzers einzuschränken, wird auch die Möglichkeit, Einstellungen auf dem Server durch Administrator festzusetzen, aufbewahrt. Die auf dem Server angegebenen Einstellungen werden seitens Benutzers automatisch aktualisiert. Um die Einstellungen des Moduls zu ändern: 1. Wählen Sie den Menüpunkt Office Control Einstellungen im Kontextmenü des Agenten aus. Benutzerhandbuch 107 Kapitel 7. Office Kontrolle Der Menüpunkt Office Control Einstellungen ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Benutzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. 2. Geben Sie das Passwort für den Zugang auf das Modul der Office Kontrolle ein. Der Schutz vor Editierung der Ressourcen-Liste erfolgt mit einem Passwort, das bei erster Einstellung des Moduls der Office Kontrolle festgesetzt wird. Sie können das Passwort im Einstellungsfenster des Moduls ändern oder sich dafür an Administrator wenden. Um das Passwort zu ändern, klicken Sie auf den Knopf Passwort ändern, der sich im Einstellungsfenster befindet. 3. Um Information über die Einstellungen im Tab zu erhalten, klicken Sie auf (Hilfe). 4. Nehmen Sie benötigte Änderungen in den Einstellungstabs vor: URL-Filter (ausführliche Beschreibung finden Sie in der Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt URL-Filter). Lokalzugriff (ausführliche Beschreibung finden Sie in der Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt Lokaler Zugriff). Für den Übergang zur Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows klicken Sie auf F1 im beliebigen Fenster der Office Kontrolle. 5. Klicken Sie auf Anwenden, um die ausgeführten Änderungen zu speichern, ohne dabei das Einstellungsfenster zu schließen. Benutzerhandbuch 108 Kapitel 7. Office Kontrolle 6. Nachdem die Bearbeitung von Einstellungen beendet wird, klicken Sie auf OK, um alle ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf Abbrechen, um das Einstellungsfenster ohne Speicherung von Änderungen zu schließen. Benutzerhandbuch 109 Kapitel 8. SpIDer Gate Kapitel 8. SpIDer Gate Der HTTP-Wächter SpIDer Gate hilft Ihnen, Ihren Computer vor Schadprogrammen, die sich beim Zusammenwirken im Netzwerk über HTTP-Protokoll verbreiten können, zu schützen. Über HTTP funktionieren die Web-Browsers (Internet-Browsers), unterschiedliche Download-Manager und mehrere andere Programme, die Daten im Internet erhalten. Solche Programme werden auch HTTP-Clients genannt. Standardmäßig gehört SpIDer Gate zum Umfang der zu installierenden Komponenten. Dieses Modul läuft regelmäßig im Speicher und wird beim Neustarten von Windows automatisch gestartet. Durch die Änderung der Einstellungen von SpIDer Gate können Sie die Prüfung des ausgehenden oder eingehenden Verkehrs deaktivieren sowie die Liste von Anwendungen, deren HTTP-Verkehr(Information, die über HTTP-Protokoll übertragen wird) auf jeden Fall im vollen Umfang zu prüfen ist, erstellen. Es besteht auch die Möglichkeit, manche Anwendungen von der Prüfung auszschließen. Die Parameteränderung von der mit dem SpIDer Gate HTTP-Wächter auszuführenden Prüfung kann vom Administrator von Dr.Web Enterprise Security Suite freigegeben oder blockiert werden. Zum Ansehen und Bearbeiten von Parametern des SpIDer Gate HTTPWächters wählen Sie den Menüpunkt SpIDer Gate Einstellungen im Kontextmenü des Agenten aus. Der Menüpunkt SpIDer Gate Einstellungen ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Benutzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. Benutzerhandbuch 110 Kapitel 8. SpIDer Gate Standardmäßig wird der ganze HTTP-Verkehr vom Wächter geprüft. Die Prüfungsparameter können Sie die mit Hilfe von entsprechenden Modul-Einstellungen festsetzen. Mehr zur Verwaltung des SpIDer Gate Wächters finden Sie in der Anleitung Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt SpIDer Gate konfigurieren. Für den Übergang zur Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows klicken Sie auf F1 im beliebigen Fenster des Wächters. Benutzerhandbuch 111 Kapitel 9. SpIDer Guard Kapitel 9. SpIDer Guard SpIDer Guard ist ein Antiviruswächter (auch Dateimonitor genannt). Das Programm läuft permanent im Hauptspeicher des Computers. Der Wächter prüft Dateien "on the fly" und entdeckt eventuelle Virenaktivitäten. SpIDer Guard wird automatisch bei jedem Start des Betriebssystems aktiviert. Der automatisch aktivierte Wächter kann dabei innerhalb der laufenden Sitzung des Betriebssystems nicht deaktiviert werden. Im Bedarfsfall (z. B. bei der Ausführung einer für die Prozessorauslastung kritischen Aufgabe im Echtzeitmodus) können Sie das “on the fly” Scannen von Dateien temporär ausschalten. Nach Voreinstellungen überprüft SpIDer Guard “on the fly” alle Dateien, die erstellt oder geändert werden, sowie die Bootsektoren. Auf Wechseldatenträgern und Netzwerklaufwerkn werden auch alle geöffneten Dateien geprüft. Dabei wird jede Datei ähnlich wie vom Dr.Web Scanner überprüft, aber unter "milderen" Überprüfungsbedingungen. Außerdem verfolgt der SpIDer Guard Wächter permanent die Aktionen der gestarteten Vorgänge, die für Viren charakteristisch sind, und blockiert sie, wenn Sicherheitsbedrohungen entdeckt werden. Bei Entdeckung infizierter Objekte nimmt SpIDer Guard Wächter Aktionen vor, die den vordefinierten Einstellungen entsprechen. Durch die entsprechende Veränderung von Einstellungen können Sie automatische Reaktion des Programms auf Virenereignisse bestimmen. Wächter einstellen Der Einstellungsabschnitt vom SpIDer Guard Wächter unterscheidet sich je nach Version des installierten Programms. Vorhanden sind zwei Versionen des SpIDer Guard Wächters: SpIDer Guard G3, SpIDer Guard NT4. Benutzerhandbuch 112 Kapitel 9. SpIDer Guard Vor Installation des Wächters wird die Version des Betriebssystems automatisch bestimmt. Dementsprechend wird die Version des SpIDer Guard Wächters installiert (s. Punkt Systemanforderungen). 9.1. SpIDer Guard G3 Einstellungen Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu verändern. Um SpIDer Guard Dateimonitor einzustellen: 1. Im Kontextmenü des Agenten wählen Sie den Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen aus. Der Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Benutzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. 2. Es öffnet sich Abschnitten: das Einstellungsfenster mit folgenden Abschnitt Allgemein, in dem der Prüfungsmodus für Dateien und Vorgänge des zu schützenden Computers konfiguriert wird. Abschnitt Aktionen, in dem die Reaktion des SpIDer Guard Wächters bei Entdeckung infizierter oder verdächtiger Dateien sowie Malware konfiguriert wird. Abschnitt Ausgenommen, in dem eine Liste der vom Scannen durch den SpIDer Guard Wächter ausgeschloßenen Ordner und Dateien konfiguriert wird. Benutzerhandbuch 113 Kapitel 9. SpIDer Guard Abschnitt Protokoll, in dem der Modus der Protokolldateiführung des SpIDer Guard Wächters konfiguriert wird. 3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor. 4. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК, um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf Abbrechen, um sie aufzugeben. Um Information über das aktive Einstellungsfenster von SpIDer Guard zu erhalten, klicken Sie auf F1. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Benutzerhandbuch 114 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.1.1. Allgemein Abbildung 9-1. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Allgemein. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Benutzerhandbuch 115 Kapitel 9. SpIDer Guard Im Tab Allgemein wird der Prüfungsmodus der Dateien und Prozesse des geschützten Compuetrs konfiguriert: Setzen Sie ein Häkchen bei Heuristische Analyse, um den heuristischen Analysator bei der Prüfung zu verwenden. Entfernen Sie das Häkchen, um die Prüfung nur aufgrund bekannter Virensignaturen durchzuführen (s. auch Abschnitt Entdeckungsverfahren von Viren). Die Option Laufende Anwendungen und Programme prüfen lässt die Dateien von Programmen, die zu diesem Zeitpunkt aktiv sind, prüfen. Um den Prüfungsmodus für Dateien der ausführbaren Vorgänge zu konfigurieren, wählen Sie in der ausfallenden Liste eine der folgenden Varianten aus: im Hintergrundmodus - die Module werden im Hintergrundmodus geprüft, d.h. nachdem sie gestartet und während sie ausgeführt werden. beim Programmstart - die Module werden vor ihrem Starten geprüft. Wird ein Häkchen bei Dateien nach dem Update der Virendatenbanken neu prüfen gesetzt, so werden alle aktiven, zu diesem Zeitpunkt geladene Module und infizierte Dateien gleich nach der Aktualisierung der Virendatenbanken wiederholt geprüft. Wenn dieses Häkchen entfernt wird, so werden nur die infizierten Dateien nach der Aktualisierung der Virendatenbanken neu geprüft. Das Häkchen bei Optimaler Modus regelt den Prüfungsmodus, in dem es festgesetzt wird, bei welchen Aktionen ein Objekt vom SpIDer Guard Wächter geprüft werden soll: Wird ein Häkchen bei Optimaler Modus gesetzt, so werden die Dateien auf Festplatten nur bei manchen Zugriffen darauf gescannt: wenn sie für Ausführung gestartet werden, beim Erstellen, beim Schreiben (beim Versuch zu schreiben) in die bestehenden Dateien und Bootsektoren. Benutzerhandbuch 116 Kapitel 9. SpIDer Guard Wird kein Häkchen bei Optimaler Modus gesetzt, so werden die Dateien auf Festplatten bei sämtlichen Zugriffen darauf gescannt: wenn sie für Ausführung gestartet werden, beim Erstellen, beim Schreiben (beim Versuch zu schreiben) in die bestehenden Dateien und Bootsektoren sowie beim beliebigen Öffnen der Dateien, einschließlich der Dateien nur zum Lesen. Beim Deaktivieren des Optimaler Modus wird der maximale Schutz sichergestellt, dabei aber wird die Belastung des Computers wesentlich steigen. Die Prüfungsmodi für Dateien auf Wechseldatenträgern und auf Netzwerklaufwerken werden separat mit Häkchen bei Wechseldatenträger prüfen und Dateien im Netzwerk prüfen konfiguriert. Präzisierungen und Empfehlungen Es wird empfohlen, den Optimaler Modus nur nach einer sorgfältigen Prüfung aller Festplatten unter Anwendung von Dr.Web Scanner zu nutzen. Dabei wird das Eindringen neuer Viren und anderer schädlichen Programme auf den Computer über die Wechselmedien verhindert. Es wird jedoch hierbei kein wiederholtes Scannen der bereits geprüften, "sauberen" Objekte durchgeführt. Die Reaktion des SpIDer Guard Wächters auf die Entdeckung schädlicher Objekte wird im Abschnitt Aktionen konfiguriert. Manche externe Speicher (insbesondere externe Festplatten mit USB-Schnittstelle) können im Betriebsystem als Festplatten angezeigt werden. Deswegen sollen solche Geräte unter besonderer Vorsicht genutzt und beim Anschließen an Computer auf Viren unter Anwendung von Dr.Web Scanner geprüft werden. Das Häkchen bei Autorun von Wechseldatenträgern blockieren verbietet das automatische Starten der Programme von externen Datenträgern. Somit werden Sie Ihren Computer vom Starten der Schadprogramme, die sich auf externen Benutzerhandbuch 117 Kapitel 9. SpIDer Guard Datenträgern befinden können, schützen. Setzen Sie ein Häkchen bei Wechseldatenträger prüfen, um die Dateien auf den Wechseldatenträgern (CD/DVD, Magnetplatten (FDD), flash-Speicher und sonstige Datenträger, die über einen USB-Port angeschlossen werden) bei beliebigem Zugriff darauf, eingeschlossen vom Öffnen der Dateien nur zum Lesen, zu scannen. Wird das Häkchen bei Wechseldatenträger prüfen entfernt, so werden die Dateien auf den Wechseldatenträgern nur gescannt, wenn die Ausführung solcher Dateien angefordert wird. Setzen Sie ein Häkchen bei Dateien im Netzwerk prüfen, um Objekte auf Netzwerklaufwerken zu scannen, falls deren Ausführung auf Ihrem Computer angefordert wird sowie beim beliebigen Öffnen der Dateien, eingeschlossen von Dateien nur zum Lesen. Wird das Häkchen bei Dateien im Netzwerk prüfen entfernt, so werden die Dateien auf den Netzwerklaufwerken nur gescannt, wenn die Ausführung solcher Dateien auf Ihrem Computer angefordert wird. Benutzerhandbuch 118 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.1.2. Aktionen Abbildung 9-2. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Aktionen. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Im Tab Aktionen wird die Reaktion des SpIDer Guard Wächters bei Entdeckung infizierter oder verdächtiger Dateien und Schadprogramme konfiguriert. Die zugänglichen Reaktionen unterscheiden sich je nach dem Typ des Virenereignisses. Benutzerhandbuch 119 Kapitel 9. SpIDer Guard Folgende Aktionen können für gefundene Objekte ausgeführt werden: Desinfizieren - den Zustand des infizierten Objektes vor seiner Infizierung wiederherstellen. Wenn das Desinfizieren unmöglich ist, wird die Einstellung für nicht desinfizierbare Objekte verwendet. Diese Aktion ist nur für die mit bekannten desinfizierbaren Viren infizierten Objekte möglich. Ausgenommen sind Trojaner und infizierte Dateien innerhalb der zusammengesetzten Objekte (Archive, E-Mail-Dateien oder Datei-Container). Löschen - infizierte Objekte löschen. In Quarantäne - infizierte Objekte in den Quarantäne-Ordner verschieben. Benachrichtigen - nur eine Benachrichtigung bei Virenfund senden (mehr zur Einstellung des Benachrichtigungsmodus s. unten). Ignorieren - das Objekt ohne Anwendung jeglicher Aktionen und ohne Benachrichtigung überspringen. Wird die Aktion Ignorieren ausgewählt, werden keine Aktionen ausgeführt: im Gegensatz zur aktivierten Option Benachrichtigen erhält der Benutzer keine Benachrichtigung bei Entdeckung eines schädlichen Objektes. Tabelle 3. SpIDer Guard Aktionen bei entdeckten schädlichen Objekten Aktion Löschen In Quarantä ne Benachrich tigen Ignorieren Adware + +/* + + Dialer + + +/* + +/* + + + + + +/* + Objekt Scherzprogram me Riskware Desinfiz ieren Benutzerhandbuch 120 Kapitel 9. SpIDer Guard Aktion Desinfiz ieren Löschen In Quarantä ne Benachrich tigen Ignorieren + + +/* + + + Verdächtig + +/* + + Nicht desinfizierbar + +/* Installationspa kete + +/* + + Objekt Hackertools Infiziert +/* Symbole + Die Aktion ist für diesen Typ der Objekte freigegeben +/* Die Aktion ist als standardmäßige Reaktion für diesen Typ der Objekte festgesetzt Zur Festsetzung der Aktionen für entdeckte schädliche Obj ekte werden folgende Einstellungen verwendet: Die ausfallende Liste Adware setzt die Reaktion von SpIDer Guard auf Entdeckung von diesem Typ der unerwünschten Software fest. Gleich der Reaktion auf Adware wird die Reaktion von SpIDer Guard auf Entdeckung von sonstigen unerwünschten Programmen eingestellt: Dialer; Scherzprogramme; Riskware; Hackertools. Die ausfallende Liste Infiziert setzt die Reaktion von SpIDer Guard auf Entdeckung einer Datei, die mit einem bekannten Virus infiziert ist. Die ausfallende Liste Verdächtig setzt die Reaktion von SpIDer Guard auf Entdeckung einer Datei, die mit einem Virus vermutlich infiziert ist (Ergebnis der heuristischen Analyse). Die ausfallende Liste Nicht desinfizierbar setzt die Reaktion Benutzerhandbuch 121 Kapitel 9. SpIDer Guard von SpIDer Guard auf Entdeckung einer Datei, die mit einem bekannten, nicht desinfizierbaren Virus infiziert ist (eingeschlossen der Desinfektionsversuche, die fehlgeschlagen sind). Die Option Installationspakete prüfen regelt die „on the fly“ Prüfung der Installationsdateien. Bei Einstellung dieser Option wählen Sie in der ausfallenden Liste Installationspakete eine Aktion, die bei Entdeckung der böswilligen Objekte in den Installationspaketen ausgeführt wird, aus. Benachrichtigungen einstellen Nach der Ausführung der vorgeschriebenen Aktion wird der SpIDer Guard Wächter standardmäßig eine Benachrichtigung im Infobereich von Windows anzeigen. Sie können die Anzeige von Benachrichtigungen erlauben oder verbieten. Bei der Einstellung von Benachrichtigungen des SpIDer Guard Wächters setzen oder entfernen Sie ein Häkchen bei Benachrichtigungen bei Virenfund in der ausfallenden Liste Einstellungen im Kontextmenü des Agenten-Icons, um den Empfang dieser Meldungen freizugeben oder zu verbieten. Benutzerhandbuch 122 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.1.3. Ausgenommen Abbildung 9-3. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Ausgenommen. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Im Tab Ausgenommen wird die Liste der Ordner und Dateien, die vom Prüfungsvorgang durch den SpIDer Guard Wächter ausgenommen werden. Benutzerhandbuch 123 Kapitel 9. SpIDer Guard Das Häkchen Systemdateien von der Prüfung auslassen regelt die Ausnahme von Systemdateien, die zur inneren Liste der SpIDer Guard Komponente gehören, von der Prüfung. Diese Liste wird für jede Version von Windows aufgrund von Microsoft® Empfehlungen bezüglich Verwendung der Antivirus-Software erstellt. Beim Setzen eines Häkchens bei Systemdateien von der Prüfung auslassen sind folgende Einstellungen zugänglich: Das Häkchen bei Prefetcher-Datenbankdateien auslassen setzt die Ausnahme der Datenbankdateien von Prefetcher (Komponente des Betriebssystems Microsoft Windows, die seinen Bootsvorgang fördert sowie die Startzeit der Programme dank der Speicherung von Information, die beim Laden benutzt wird, reduziert)-Systemkomponente von der Prüfung fest. Das Häkchen bei Windows Search Datenbank-Dateien auslassen regelt die Ausnahme der Datenbank-Dateien des Windows Search-Dienstes von der Prüfung. In dem Abschnitt Ausgenommene Verzeichnisse und Dateien finden Sie eine Auflistung von Verzeichnissen und Dateien, welche von der Prüfung mit dem SpIDer Guard Wächter ausgeschlossen werden. Dies können die Quarantäne-Ordner des Antivirus, Arbeitsordner mancher Programme, temporäre Dateien (Swap-Dateien) u.ä. sein. Standardgemäß ist die Liste leer. Sie können sowohl bestimmte Ordner und Dateien zu den Ausnahmen hinzufügen, als auch Masken verwenden, um die Prüfung von bestimmten Objektgruppen zu verbieten. Ausnahmenliste erstellen 1. Um einen Ordner oder eine Datei zur Ausnahmenliste hinzuzufügen, führen Sie eine der folgenden Aktionen aus: um einen bestimmten bestehenden Ordner oder eine Datei anzugeben, klicken Sie auf den Knopf und wählen Sie einen Ordner oder eine Datei im standardmäßigen Betriebssystem-Browser aus. Außerdem können Sie den kompletten Pfad der Datei oder des Ordners manuell im Eingabefeld angeben; Benutzerhandbuch 124 Kapitel 9. SpIDer Guard um alle Dateien oder Ordner mit einem bestimmten Namen von der Prüfung auszunehmen, geben Sie diesen Namen in das Eingabefeld ein. Die Angabe des Pfades zur Datei oder zum Ordner ist in diesem Fall nicht erforderlich; um die Dateien oder Ordner einer bestimmten Art von der Prüfung auszunehmen, geben Sie eine diese Objekte definierende Maske in das Eingabefeld ein. Mehr zu Masken Eine Maske setzt das Template für die Definition des Objektes fest. Sie kann sowohl übliche Zeichen, die für Dateinamen erlaubt sind, als auch spezielle Bezeichnungen beinhalten: * ersetzt eine beliebige (darunter auch leere) Folge beliebiger Zeichen; ? ersetzt ein beliebiges Zeichen in bestimmter Position. Beispiele: bericht*.doc – Maske, die alle Dokumente von Microsoft Word definiert, deren Name mit der bericht-Zeichenfolge anfängt, z.B. die Dateien bericht-februar.doc, bericht121209.doc usw.; *.exe – Maske, die alle ausführbaren Dateien mit der EXE Erweiterung definiert, z.B. setup.exe, iTunes.exe usw.; photo????09.jpg – Maske, die alle Dateien von JPG Bildern definiert, deren Name mit der photo Zeichenfolge anfängt und mit der Zeichenfolge 09 endet, wobei der Dateiname vier beliebige Zeichen zwischen den angegebenen Zeichenfolgen enthält, z.B. photo121209.jpg, photomama09.jpg oder photo----09.jpg. 2. Klicken Sie auf Hinzufügen. 3. Bei Bedarf wiederholen Sie die Schritte 1 und 2, um andere Dateien oder Ordner hinzuzufügen. 4. Um eine Datei oder einen Ordner aus der Liste der Ausnahmen zu entfernen, wählen Sie das entsprechende Element in der Liste aus und klicken Sie auf Löschen. Benutzerhandbuch 125 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.1.4. Protokoll Abbildung 9-4. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Protokoll. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Im Tab Protokoll wird der Modus der Protokollführung festgesetzt und Information angegeben, die in die Protokolldatei eingetragen wird. Benutzerhandbuch 126 Kapitel 9. SpIDer Guard Das Protokoll des SpIDer Guard Wächters wird in der spiderg3.log Protokolldatei gespeichert. Diese befindet sich im Installationsordner von Dr.Web Enterprise Security Suite. Es empfiehlt analysieren. sich, die Protokolldatei regelmäßig zu Zur Detaillierung des Protokolls setzen Sie Häkchen bei Modi für Protokollführung und Typen der Information, die ins Protokoll gehört. Um die Modi für Protokollführung einzustellen, werden folgende Häkchen gesetzt: Detailliertes Protokoll – außer allgemeinen Ereignissen werden die ausführlichen Daten über geprüfte Objekte in diesem Protokollmodus erfasst. Es wird empfohlen, diesen Modus für die Definition der Objekte zu nutzen, deren Prüfung vom SpIDer Guard Wächter am häufigsten durchgeführt wird. Bei Bedarf können Sie solche Objekte auch in die Liste der Ausnahmen eintragen, was die Belastung des Computers reduzieren kann. Debug-Protokoll – in diesem Protokollmodus wird der maximale Informationsumfang über die Funktion des SpIDer Guard Wächters im Protokoll erfasst, was zu einer erheblichen Vergrößerung der Protokolldatei führen kann. Die Nutzung dieses Modus wird nur bei Schwierigkeiten im Betrieb des SpIDer Guard Wächters oder auf Verlangen des technischen Support-Dienstes von Dr.Web empfohlen. Um die Typen der Information, die im Protokoll erfasst wird, festzusetzen, werden folgende Häkchen gesetzt: Packprogramm ausführbarer Dateien anzeigen - regelt die Eintragung der Meldungen über die Entdeckung von ausführbaren Dateien, die mit speziellen Packprogrammen verpackt wurden, sowie der Namen dieser Packprogramme. Standardmäßig wird dieses Häkchen nicht gesetzt. Nicht infizierte Dateien - regelt die Eintragung der Namen von allen geprüften Objekten, eingeschlossen von nicht infizierten Objekten mit einem Ok Vermerk (in diesem Modus kann die Protokolldatei wesentlich größer werden). Benutzerhandbuch 127 Kapitel 9. SpIDer Guard Standardmäßig wird dieses Häkchen nicht gesetzt. Archiver anzeigen - regelt die Eintragung der Meldungen über geprüfte Archive und über Programme, mit denen diese Archive erstellt wurden, sowie über die damit verbundenen Fehler (z.B. Archiv wurde nicht entpackt, da es mit Passwort geschützt ist). Standardmäßig wird dieses Häkchen nicht gesetzt. Das Feld Maximale Größe der Protokolldatei lässt die Größe der Protokolldatei einschränken, indem ihre maximal zulässige Größe in KB festgesetzt wird. 9.2. SpIDer Guard NT4 Einstellungen Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu verändern. Um SpIDer Guard NT4 Dateimonitor einzustellen: Der Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Benutzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. 1. Zum Ansehen oder Ändern der Scanparameter wählen Sie den Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen ScanEinstellungen im Kontextmenü des Agenten aus. Ausführliche Beschreibung der Einstellungen finden Sie im Punkt Scan-Einstellungen. 2. Um die Start-Parameter des Wächters, seine Einstellungen und Benachrichtigungen über Ereignisse anzuschauen oder zu ändern, wählen Sie den Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen Verwaltung im Kontextmenü des Agenten aus. Ausführliche Beschreibung der Verwaltung Benutzerhandbuch 128 Kapitel 9. SpIDer Guard finden Sie im Abschnitt Verwaltung. 3. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК, um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf Abbrechen, um sie aufzugeben. In allen Dialogfenstern können Sie auf F1 klicken, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. 9.2.1. Scan-Einstellungen Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu verändern. Um SpIDer Guard Dateimonitor einzustellen: 1. Wählen Sie den Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen Scanеinstellungen im Kontextmenü des Agenten aus. Der Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Benutzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. 2. Es öffnet sich Abschnitten: das Einstellungsfenster mit folgenden Abschnitt Scanoptionen, in dem der Prüfungsmodus der Dateien und Prozesse des geschützten Computers konfiguriert wird. Benutzerhandbuch 129 Kapitel 9. SpIDer Guard Abschnitt Dateitypen, in dem es bestimmt wird, welche Dateien durch den Wächter zu den im Tab Prüfung festgesetzten Bedingungen zu prüfen sind. Abschnitt Aktionen, in dem die Reaktion des SpIDer Guard Wächters auf Entdeckung infizierter oder verdächtiger Dateien sowie Malware konfiguriert wird. Abschnitt Logdatei, in Protokolldateiführung des konfiguriert wird. dem der Modus der SpIDer Guard Wächters Abschnitt Ausschlüsse, in dem eine Liste der Ordner und Dateien, die vom Scannen durch den SpIDer Guard Wächter ausgeschlossen werden, konfiguriert wird. 3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor. 4. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК, um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf Abbrechen, um sie aufzugeben. Benutzerhandbuch 130 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.2.1.1. Scanoptionen Abbildung 9-5. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Scanoptionen. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Im Tab Scanoptionen wird der Prüfungsmodus der Dateien und Prozesse des geschützten Compuetrs konfiguriert. Scanmodus "On Access" Im Abschnitt Scanmodus "On Access" wird der Prüfungsmodus geregelt, in dem es festgesetzt wird, bei welchen Aktionen ein Objekt vom SpIDer Guard Wächter geprüft werden soll: Benutzerhandbuch 131 Kapitel 9. SpIDer Guard Wird ein Häkchen bei Optimal gesetzt, so werden die Dateien und Bootsektoren auf Festplatten nur bei manchen Zugriffen darauf gescannt: wenn sie für Ausführung gestartet werden, beim Erstellen, beim Schreiben (beim Versuch zu schreiben) in die bestehenden Dateien und Bootsektoren. Die Objekte auf Wechseldatenträgern und Netzwerklaufwerken werden bei beliebigem Zugriff darauf gescannt: wenn sie für Ausführung gestartet werden, beim Erstellen, beim Schreiben (beim Versuch zu schreiben) in die bestehenden Dateien sowie beim beliebigen Öffnen der Dateien, einschließlich der Dateien nur zum Lesen. Wird die Variante Andere ausgewählt, werden folgende Modi dabei zugänglich sein: Ausführen und Öffnen - regelt die Prüfung sämtlicher Dateien beim Ausführen sowie beim beliebigen Öffnen der Dateien, eingeschlossen von Dateien nur zum Lesen. Erstellen und Speichern - regelt die Prüfung sämtlicher Dateien beim Erstellen oder Schreiben (beim Versuch zu schreiben) in die bestehende Dateien oder Bootsektoren. Mit Hilfe dieser Häkchen können Sie das Sicherheitsniveau Ihres Computers selbstständig definieren. Beim gleichzeitigen Setzen der Häkchen bei Ausführen und Öffnen und Erstellen und Speichern wird der maximale Schutz sichergestellt, dabei aber wird die Belastung des Computers wesentlich steigen. Präzisierungen und Empfehlungen Es wird empfohlen, den Optimal Modus nur nach einer sorgfältigen Prüfung aller Festplatten unter Anwendung von Dr.Web Scanner zu nutzen. Dabei wird das Eindringen neuer Viren und anderer schädlichen Programme auf den Computer über die Wechseldatenträger verhindert. Es wird jedoch hierbei kein wiederholtes Scannen der bereits geprüften, "sauberen" Objekte durchgeführt. Benutzerhandbuch 132 Kapitel 9. SpIDer Guard Die Reaktion des SpIDer Guard Wächters auf die Entdeckung schädlicher Objekte wird im Abschnitt Aktionen konfiguriert. Manche externe Speicher (insbesondere externe Festplatten mit USB-Schnittstelle) können im Betriebsystem als Festplatten angezeigt werden. Deswegen sollen solche Geräte unter besonderer Vorsicht genutzt und beim Anschließen an Computer auf Viren unter Anwendung von Dr.Web Scanner geprüft werden. Das Häkchen Erweiterten Schutzmodus deaktivieren lässt diesen Modus deaktivieren. Standardmäßig wird der erweiterte Schutzmodus eingeschaltet. In diesem Modus prüft der Wächter sofort alle Dateien, die einstellungsgemäß geprüft werden sollen. Übrige Dateien, die geöffnet werden sollen, werden in eine Warteschlange zur späteren Prüfung gestellt (Dateien, die sich zum Lesen in dem Optimal und im Modus Erstellen und Speichern öffnen). Bei geringer CPU-Auslastung werden diese Dateien auch vom Wächter geprüft. Zusätzliche Aufgaben das Häkchen bei Bootfähige Disketten scannen lässt prüfen, ob Diskette im Diskettenlaufwerk ist. Falls die Diskette im Diskettenlaufwerk entdeckt wird, wird sie auf Viren geprüft (ist die Diskette infiziert, kann der Computer beim nächsten Herunterladen auch infiziert werden). das Häkchen bei Laufende Programme und Module scannen lässt die Dateien der Programme prüfen, die zu diesem Zeitpunkt aktiv sind. das Häkchen bei Autostart-Dateien scannen lässt sämtliche Autorun-Dateien prüfen (im Autorun Ordner, iniSystemdateien, Windows Registrierdatenbank). Benutzerhandbuch 133 Kapitel 9. SpIDer Guard Parameter Setzen Sie ein Häkchen bei Heuristische Analyse, um diese bei Prüfung zu verwenden. Entfernen Sie das Häkchen, um die Prüfung nur aufgrund der bekannten Virensignaturen auszuführen (s. auch Abschnitt Entdeckungsverfahren von Viren). Das Häkchen Töne abspielen regelt die Nutzung von akustischen Reaktionen des Wächters. Standardgemäß sind die Töne abgeschaltet. Benutzerhandbuch 134 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.2.1.2. Dateitypen Abbildung 9-6. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Dateitypen. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Im Tab Dateitypen wird die zusätzliche Einschränkung für Dateien festgesetzt, die gemäß den im Tab Prüfung angeführten Bedingungen zu prüfen sind. Im Abschnitt Diese Dateitypen zum Scannen einreichen wählen Sie aus, welche Dateitypen vom Wächter geprüft werden sollen: Benutzerhandbuch 135 Kapitel 9. SpIDer Guard Standardgemäß wird die Option Alle Dateien ausgewählt. Dabei sind alle Dateien gemäß den im Tab Prüfung angeführten Bedingungen zu prüfen. Diese Variante gewährt den maximalen Schutz. Die Optionen Ausgewählte Dateitypen und Benutzerdefinierte Masken schreiben vor, die Dateien zu überprüfen, deren Erweiterungen oder Namen zur Liste gehören, die sich im rechten Tabbereich befindet. Diese Liste wird beim Setzen eines dieser Häkchen aktiv. Standardmäßig enthält die Liste die Erweiterungen grundsetzender Dateitypen, die ein Virus enthalten können, sowie die Erweiterungen grundsetzender Archivtypen. Sie können diese Liste bearbeiten. Die Liste der zu prüfenden Dateien erstellen 1. Um ein Objekt der Liste der zu überprüfenden Dateien hinzuzufügen: a) Wählen Sie einen der folgenden Abschnitte aus und definieren Sie die entsprechenden Werte für die zu überprüfenden Objekte: Um die Liste der Erweiterungen der zu überprüfenden Dateien zu erstellen, wählen Sie die Option Ausgewählte Dateitypen aus und tragen Sie die Dateierweiterungen in das Eingabefeld unter der Liste ein. Um die Virenüberprüfung für Dateien einer bestimmten Art festzulegen, wählen Sie die Option Benutzerdefinierte Masken aus und tragen Sie die Maske in das Eingabefeld unter der Liste ein. Ausführliche Informationen über Masken Eine Maske setzt das Template für die Definition des Objektes fest. Sie kann sowohl übliche Zeichen, die für Dateinamen erlaubt sind, als auch spezielle Bezeichnungen beinhalten: * ersetzt eine beliebige (darunter auch leere) Folge beliebiger Zeichen; ? ersetzt ein beliebiges Zeichen in bestimmter Position. Beispiele: Benutzerhandbuch 136 Kapitel 9. SpIDer Guard bericht*.doc – Maske, die alle Dokumente von Microsoft Word definiert, deren Name mit der bericht-Zeichenfolge anfängt, z.B. die Dateien bericht-februar.doc, bericht121209.doc usw.; *.exe – Maske, die alle ausführbaren Dateien mit der EXE Erweiterung definiert, z.B. setup.exe, iTunes.exe usw.; photo????09.jpg – Maske, die alle Dateien von JPG Bildern definiert, deren Name mit der photo Zeichenfolge anfängt und mit der Zeichenfolge 09 endet, wobei der Dateiname vier beliebige Zeichen zwischen den angegebenen Zeichenfolgen enthält, z.B. photo121209.jpg, photomama09.jpg oder photo----09.jpg. b) Klicken Sie auf Hinzufügen. c) Bei Bedarf wiederholen Sie die Schritte а) und b), um weitere Dateitypen bzw.-masken hinzuzufügen. 2. Um ein Objekt aus der Liste der zu überprüfenden Dateien zu entfernen, wählen Sie dieses Objekt in der Liste aus und klicken Sie auf Entfernen. 3. Um die Liste gemäß den Standardreinstellungen wiederherzustellen, klicken Sie auf Standard. In diesem Tab wird auch der Prüfungsmodus für Dateiarchive und EMail-Dateien im Abschnitt Dateiformate festgesetzt: Setzen Sie ein Häkchen bei Archive, um verpackte Dateien zu prüfen. Standardmäßig werden die Dateien in Archiven nicht geprüft, wenn auch der Typ oder die Maske der Datei, die dem Archiv entsprechen, in der Liste der zu prüfenden Dateitypen oder –masken angegeben sind (falls eine Datei im Archiv infiziert ist, wird der Virus vom Wächter bei Verpackung entdeckt, bevor der Computer infiziert wird). Beim Aktivieren dieser Prüfung wird die Belastung des Computers wesentlich steigen. Benutzerhandbuch 137 Kapitel 9. SpIDer Guard Setzen Sie ein Häkchen bei E-Mail-Dateien, um diese Dateien zu prüfen. Die Postfächer werden vordefiniert nicht geprüft (wenn eine Datei im Anhang infiziert ist, wird ders Virus vom Wächter entdeckt, bevor der Computer infiziert wird). Das Aktivieren dieser Option erhöht wesentlich die CPUAuslastung. Für den proaktiven Schutz gegen Viren in E-Mails verwenden Sie den SpIDer Mail E-Mail-Wächter. Benutzerhandbuch 138 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.2.1.3. Aktionen Abbildung 9-7. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Aktionen. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Im Tab Aktionen wird die Reaktion des SpIDer Guard Wächters bei Entdeckung infizierter oder verdächtiger Dateien und Schadprogramme konfiguriert. Die zugänglichen Reaktionen unterscheiden sich je nach dem Typ des Virenereignisses. Aktionen einstellen Alle Typen der schädlichen Objekte sind in der hierarchischen Liste im linken Fensterbereich dargestellt. Bei der Auswahl eines Objektes aus der Liste wird die standardmäßige Reaktion der Software auf seine Benutzerhandbuch 139 Kapitel 9. SpIDer Guard Entdeckung im rechten Bereich des Fensters widerspiegelt. Es wird die Aktion angegeben, die von den gültigen Einstellungen vorgeschrieben wird, sowie die Aktionsfolge im Falle, wenn diese misslingt. Sie haben die Möglichkeit, die Reaktionen der Software auf Entdeckung jedes Typs der Objekte separat zu verändern. Zur Festsetzung der Aktionen für entdeckte schädliche Obj ekte werden folgende Einstellungen verwendet: 1. Um die Einstellungen der ersten Aktion zu ändern, geben Sie in der ausfallenden Liste Primäraktion die primäre Programmreaktion ein. 2. Im Bereich Was muss man tun, wenn die Aktion fehlgeschlagen ist werden die Aktionen bestimmt, die beim Fehlschlagen folgender Grundaktionen ausgeführt werden: Wiederherstellen, in Quarantäne verschieben, Umbenennen, Löschen. Mögliche Aktionen Folgende Aktionen können für gefundene Objekte ausgeführt werden: Desinfizieren – den Zustand des infizierten Objektes vor seiner Infizierung wiederherstellen. Diese Aktion ist nur für die mit bekannten desinfizierbaren Viren infizierten Objekte möglich. Ausgenommen sind Trojaner und infizierte Dateien innerhalb der zusammengesetzten Objekte (Archive, E-Mail-Dateien oder Datei-Container). Löschen – infizierte oder verdächtige Objekte löschen (für Bootsektoren werden keine Aktionen ausgeführt). Benutzerhandbuch 140 Kapitel 9. SpIDer Guard Standardmäßig überprüft die Software keine Dateiarchive sowie lässt sie nicht löschen. Ist die Prüfung von Dateiarchiven eingeschaltet (das Einschalten dieser Prüfung lässt die Belastung des Computers erheblich steigern), so können Sie die Auswahl der Aktion Löschen für Archiv freigeben. Dazu öffnen Sie die Konfigurationsdatei des Programms (die drweb32.ini Datei im Installationsordner der Software) im Texteditor und fügen Sie die Zeile EnableDeleteArchiveAction=Yes (oder, wenn diese Zeile vorhanden ist, ersetzen Sie den Wert No mit Yes) im Abschnitt [SpIDerGuardNT] hinzu. Speichern Sie die Datei. Für die Dateien innerhalb von Archiven sind keine Aktionen möglich. Bei der Auswahl der Aktion Löschen wird das Archiv komplett gelöscht. In die Quarantäne verschieben – infizierte Objekte in den Quarantäne-Ordner verschieben, der im Feld QuarantäneOrdner festgelegt wird (standardmäßig ist es der infected.!!! Unterordner im Installationsordner des Programms). Benachrichtigen – nur eine Benachrichtigung bei Virenfund senden (im Fenster Anfrage an Benutzer). Blockieren – schreibt vor, den Zugriff auf die Datei zu verweigern, deren Überprüfung die Reaktion des Wächters hervorgerufen hat. Das Sperren des Zugriffs auf die Datei wird nach dem Neustarten des Computers, sowie beim zeitweisen Deaktivieren vom Monitoring aufgehoben. Ignorieren – das Objekt ohne Anwendung jeglicher Aktionen und ohne Benachrichtigung überspringen. Wird die Aktion Ignorieren ausgewählt, werden keine Aktionen ausgeführt: im Gegensatz zur aktivierten Option Benachrichtigen erhält der Benutzer keine Benachrichtigung bei Entdeckung eines schädlichen Objektes. Benutzerhandbuch 141 Kapitel 9. SpIDer Guard Umbenennen schreibt vor, die Namenserweiterung des infizierten oder verdächtigen Objektes entsprechend der Maske, die im Feld Maske zur Umbenennung angegeben ist (standardmäßig #??, d. h. das erste Erweiterungszeichen mit # zu ersetzen), umzubenennen. Tabelle 4. SpIDer Guard Aktionen bei entdeckten schädlichen Objekten Objekt Aktion Infizierte Objekte Desinfizieren Verdächtig +/* Löschen + + In Quarantäne verschieben + +/* Benachrichtigen + + Blockieren + + Ignorieren + Umbenennen + + Tabelle 5. SpIDer Guard Aktionen für zusammengesetzte Objekte Aktion Zusammengesetztes Objekt Archive E-Mails Container +/* + +/* Benachrichtigen + +/* + Blockieren + + + Ignorieren + + + Umbenennen + + + In Quarantäne verschieben Benutzerhandbuch 142 Kapitel 9. SpIDer Guard Tabelle 6. SpIDer Guard Aktionen für Malware Schädliches Objekt Aktion Adware Dialer Löschen + + + + + In Quarantäne verschieben + + + + + +/* +/* +/* + +/* Blockieren + + + + + Ignorieren + + + +/* + Umbenennen + + + + + Benachrichtigen Scherzprogr Riskware amme Hacktools Symbole + Die Aktion ist für diesen Typ der Objekte freigegeben +/* Die Aktion ist als standardmäßige Reaktion für diesen Typ der Objekte festgesetzt Bei Entdeckung der Objekte, die Adware oder Dialer enthalten, wird der Wächter im Umfang des Dr.Web für Server Pakets standardmäßig die Aktion In die Quarantäne verschieben ausführen, der Wächter im Dr.Web für Workstations Paket – die Aktion Benachrichtigen. Reaktion bei Entdeckung Bei Entdeckung eines infizierten oder verdächtigen Objektes sind folgende Reaktionen je nach Version des Wächters möglich: SpIDer Guard im Dr.Web für Workstations Paket fordert standardmäßig die Aktion des Benutzers an. Dabei wird das Fenster Anfrage an Benutzer angezeigt, in dem Sie im weiteren benötigte Aktionen für Programm manuell festsetzen können. Benutzerhandbuch 143 Kapitel 9. SpIDer Guard SpIDer Guard im Dr.Web für Server Paket führt standardmäßig automatische Aktionen zur Vorbeugung der Virenbedrohung aus. 9.2.1.4. Logdatei Abbildung 9-8. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Logdatei. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Im Tab Logdatei wird der Modus der Protokollführung festgesetzt und Information angegeben, die in die Protokolldatei eingetragen wird. Es empfiehlt sich, die Protokolldatei zu führen und sie regelmäßig zu analysieren. Benutzerhandbuch 144 Kapitel 9. SpIDer Guard Protokoll Im Abschnitt Logdatei werden die allgemeinen Parameter der Protokolldatei festgesetzt. Setzen Sie ein Häkchen bei Logdatei führen, um die Angaben über Funktion des SpIDer Guard Wächters in die Protokolldatei einzutragen. Sie können auch den Namen und den Pfad der Protokolldatei im entsprechenden Feld eingeben. Standardmäßig wird das Protokoll des SpIDer Guard Wächters in logs/SpIDer.log geschrieben, die sich im Installationsordner von Dr.Web Enterprise Security Suite befindet. Details Im Abschnitt Details wird die zusätzliche Information, die ins Protokoll eingetragen wird, angegeben. Zur Detaillierung des Protokolls können folgende Häkchen gesetzt werden: Gescannte Objekte - regelt die Eintragung der Namen von allen geprüften Objekten, eingeschlossen von nicht infizierten Objekten mit dem Ok Vermerk (in diesem Modus kann die Protokolldatei wesentlich größer werden). Standardmäßig wird dieses Häkchen nicht gesetzt. Dateipacker - regelt die Eintragung der Meldungen über die Entdeckung von ausführbaren Dateien, die mit speziellen Packprogrammen verpackt wurden, sowie der Namen dieser Packprogramme. Archivinhalt - regelt die Eintragung der Meldungen über geprüfte Archive und über Programme, mit denen diese Archive erstellt wurden, sowie über die damit verbundenen Fehler (z.B. Archiv wurde nicht entpackt, da es mit Passwort geschützt ist). Benutzerhandbuch 145 Kapitel 9. SpIDer Guard Parameter Im Abschnitt Parameter werden die zusätzlichen Parameter für Führung der Protokolldatei festgesetzt: Setzen Sie ein Häkchen bei Logdatei überschreiben, um alte Protokolldatei zu löschen und eine neue Protokolldatei am Anfang jeder neuer Sitzung zu führen. Wird dieses Häkchen entfernt, so werden die Protokolldaten am Ende der bestehenden Datei geschrieben. Setzen Sie ein Häkchen bei OEM-Zeichensatz verwenden, um die Protokolldatei in DOS-Codierung zu führen. Wenn Sie die Größe der Protokolldatei einschränken möchten, setzen Sie ein Häkchen bei Loggröße einschränken und geben Sie die maximal zulässige Dateigröße in KB im Feld Max. Loggröße (KB) an. Wird die maximal zulässige Größe überstiegen, so wird die Protokolldatei bereinigt und die Information wird vom Anfang an eingetragen. Benutzerhandbuch 146 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.2.1.5. Ausschlüsse Abbildung 9-9. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Ausschlüsse. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Im Tab Ausschlüsse wird die Liste der Ordner und Dateien, die vom Prüfungsvorgang durch den SpIDer Guard Wächter ausgenommen werden. Im Abschnitt Ausgeschlossene Verzeichnisse und Dateien wird eine Auflistung von Ordnern und Dateien zusammengestellt, welche von der Prüfung mit dem SpIDer Guard Wächter ausgeschlossen sind. Dies können die Quarantäne-Ordner des Antivirus, Arbeitsordner mancher Programme, temporäre Dateien (Swap-Dateien) u.ä. sein. Benutzerhandbuch 147 Kapitel 9. SpIDer Guard Standardmäßig ist die Liste leer. Sie können sowohl bestimmte Ordner und Dateien zu den Ausnahmen hinzufügen, als auch Masken verwenden, um die Prüfung von bestimmten Objektgruppen zu verbieten. Ausnahmenliste erstellen 1. Um einen Ordner oder eine Datei zur Ausnahmenliste hinzuzufügen, führen Sie eine der folgenden Aktionen aus: um einen bestimmten bestehenden Ordner oder eine Datei anzugeben, klicken Sie auf den Knopf und wählen Sie einen Ordner oder eine Datei im standardmäßigen Betriebssystem-Browser aus. Außerdem können Sie den kompletten Pfad der Datei oder des Ordners manuell im Eingabefeld angeben; um alle Dateien oder Ordner mit einem bestimmten Namen von der Prüfung auszunehmen, ohne dabei den bestimmten Pfad anzugeben, setzen Sie ein Häkchen bei Relative Dateinamen freigeben freigen. Danach geben Sie den erforderlichen Namen in das Eingabefeld ein; um die Dateien oder Ordner einer bestimmten Art von der Prüfung auszunehmen, setzen Sie ein Häkchen bei Dateimasken freigeben. Danach geben Sie eine Maske in das Eingabefeld ein. Mehr zu Masken Eine Maske setzt das Template für die Definition des Objektes fest. Sie kann sowohl übliche Zeichen, die für Dateinamen erlaubt sind, als auch spezielle Bezeichnungen beinhalten: * ersetzt eine beliebige (darunter auch leere) Folge beliebiger Zeichen; ? ersetzt ein beliebiges Zeichen in bestimmter Position. Beispiele: bericht*.doc – Maske, die alle Dokumente von Microsoft Word definiert, deren Name mit der bericht-Zeichenfolge anfängt, z.B. die Dateien bericht-februar.doc, bericht121209.doc usw.; Benutzerhandbuch 148 Kapitel 9. SpIDer Guard *.exe – Maske, die alle ausführbaren Dateien mit der EXE Erweiterung definiert, z.B. setup.exe, iTunes.exe usw.; photo????09.jpg – Maske, die alle Dateien von JPG Bildern definiert, deren Name mit der photo Zeichenfolge anfängt und mit der Zeichenfolge 09 endet, wobei der Dateiname vier beliebige Zeichen zwischen den angegebenen Zeichenfolgen enthält, z.B. photo121209.jpg, photomama09.jpg oder photo----09.jpg. 2. Klicken Sie auf Hinzufügen. 3. Bei Bedarf wiederholen Sie die Schritte 1 und 2, um andere Dateien oder Ordner hinzuzufügen. 4. Um eine Datei oder einen Ordner aus der Liste der Ausnahmen zu entfernen, wählen Sie das entsprechende Element in der Liste aus und klicken Sie auf Entfernen. 9.2.2. Verwaltung Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu verändern. Um SpIDer Guard Dateimonitor einzustellen: 1. Im Kontextmenü des Agenten wählen Sie den Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen Verwaltung aus oder wählen Sie das SpIDer Guard Element, das sich in der Windows Systemsteuerung befindet, aus. Der Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Benutzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. Benutzerhandbuch 149 Kapitel 9. SpIDer Guard 2. Es öffnet sich Abschnitten: das Einstellungsfenster mit folgenden Verwaltung; Parameter; Notifizierung; Reminder. 3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor. 4. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК, um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf Abbrechen, um sie aufzugeben. Benutzerhandbuch 150 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.2.2.1. Verwaltung Abbildung 9-10. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Verwaltung. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Im Tab Verwaltung wird der Lademodus von SpIDer Guard festgesetzt sowie die Registrierung der Komponente im Betriebssystem ausgeführt (oder abgestellt). Benutzerhandbuch 151 Kapitel 9. SpIDer Guard Der Abschnitt Lademodus lässt die Variante des Programmstartes auswählen: Falls Manuell ausgewählt wird, klicken Sie auf Starten, um den Wächter zu starten. Der auf solche Weise gestartete Wächter kann mit dem Klicken auf Beenden gestoppt werden. Falls Automatisch ausgewählt wird, wird der Wächter beim jeden Herunterladen von Windows automatisch gestartet. Um den Wächter im Betriebssystem zu registrieren, klicken Sie auf Installieren. Um die Registrierung abzustellen, klicken Sie auf Deinstallieren. Nach Installation von Antivirus wird der Wächter standardmäßig automatisch bei jedem Start des Betriebssystems aktiviert. Sie können aber den Lademodus von SpIDer Guard ändern, wobei Sie den automatischen Modus deaktivieren. Um das automatische Starten von SpIDer Guard zu deaktivieren: 1. Gehen Sie zum Tab Verwaltung im entsprechenden Fenster von SpIDer Guard über. Der Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen Verwaltung ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Benutzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. 2. Im Fensterbereich Lademodus wählen Sie Manuell aus. 3. Klicken Sie auf OK. Beim nächsten Starten von Windows wird das Programm automatisch nicht gestartet. Bei Bedarf können Sie es manuell starten. Dafür klicken Sie auf Starten im oben genannten Fensterbereich. Der manuell gestartete Wächter kann mit dem Klicken auf Beenden gestoppt werden. Benutzerhandbuch 152 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.2.2.2. Parameter Abbildung 9-11. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Parameter. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung In diesem Tab von SpIDer Guard werden einzelne Einstellungen des Wächters festgesetzt. Benutzerhandbuch 153 Kapitel 9. SpIDer Guard Leistungsfähigkeit Im Abschnitt Leistungsfähigkeit wird die Größe der Pfadliste von geprüften Dateien, die im Cache-Speicher gespeichert wird, festgesetzt. Bewegen Sie den Schieberegler, um die Größe dieser Lsite zu bestimmen. Die Dateien aus dieser Liste werden von wiederholten Prüfungen ausgenommen, wenn sie nicht geändert wurden. Standardmäßig beträgt dieser Parameterwert 100, d.h. 9 KB vom benutzten Speicher für jeden logischen Datenträger. Wenn das Betriebssystem genügend Speicherplatz hat, so kann dieser Parameterwert bis zu 500-1000 vergrößert werden. Dieser Parameter ist nur im Prüfungsmodus Ausführen und Öffnen sowie bei Prüfung der Dateien auf Netzwerklaufwerken und Wechseldatenträgern im Optmal aktuell. Sonstiges Im Abschnitt Sonstiges können Sie folgende Einstellungen festsetzen: Setzen Sie ein Häkchen bei SpIDer Guard Icon im Infobereich anzeigen, wenn Sie möchten, dass das WächterIcon im Infobereich der Taskleiste (Element von Microsoft Windows Desktop, das Icons aktiver Anwendungen anzeigt und sich im rechten Bereich der Taskleiste befindet. Die Taskleiste befindet sich standardmäßig im unteren Bereich des Desktops) von Windows angezeigt wird. Beim Setzen eines Häkchens bei 'Monitoring anhalten' zwischen Sitzungen speichern wird der SpIDer Guard Wächter im Pausemodus nach Neustart bleiben, wenn Monitoring in der laufenden Sitzung abgeschaltet wurde. Benutzerhandbuch 154 Kapitel 9. SpIDer Guard Spezielle Einstellungen Im Abschnitt Spezielle Einstellungen festsetzen: Einstellungen können Sie folgende Setzen Sie ein Häkchen bei Objekte auf Wechseldatenträgern nicht scannen, damit die Dateien auf Wechseldatenträgern nur beim Starten ihrer Ausführung gescannt werden. Wird das Häkchen bei Objekte auf Wechseldatenträgern nicht scannen entfernt, so werden die Dateien auf Wechseldatenträgern (CD/DVD, Magnetplatten (FDD), flashSpeicher und sonstige Datenträger, die über einen USB-Port angeschlossen werden) bei beliebigem Zugriff darauf, eingeschlossen vom Öffnen der Dateien nur zum Lesen, gescannt. Setzen Sie ein Häkchen bei Objekte im Lokalnetzwerk nicht scannen, damit die Dateien auf Netzwerklaufwerken nur beim Starten ihrer Ausführung auf Ihrem Computer gescannt werden. Wird das Häkchen bei Objekte im Lokalnetzwerk nicht scannen entfernt, so werden die Objekte auf Netzwerklaufwerken beim Starten ihrer Ausführung auf Ihrem Computer sowie beim beliebigen Öffnen der Dateien, eingeschlossen von Dateien nur zum Lesen, geprüft. Manche externe Speicher (insbesondere externe Festplatten mit USB-Schnittstelle) können im Betriebssystem als Festplatten angezeigt werden. Deswegen sollen solche Geräte unter besonderer Vorsicht genutzt und beim Anschließen an Computer auf Viren unter Anwendung vom Antivirus-Scanner geprüft werden. Benutzerhandbuch 155 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.2.2.3. Notifizierung Abbildung 9-12. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Notifizierung. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Im Tab Notifizierung werden die Benachrichtigungen über entdeckte Vireneireignisse eingestellt: Liste der Ereignisse, die den Versand von Benachrichtigungen aufrufen, Versandtyp und Listen der Empfänger. Benutzerhandbuch 156 Kapitel 9. SpIDer Guard Im Abschnitt Bei folgenden Ereignissen notifizieren setzen Sie Häkchen bei den Typen der Ereignisse, über welche eine Benachrichtigung zu versenden ist. Im Abschnitt Empfänger Benachrichtigungen festgesetzt: wird der Versandtyp von Setzen Sie ein Häkchen bei Per E-Mail notifizieren, wenn Sie Benachrichtigungen über ausgewählte Ereignisse per E-Mail senden möchten. Setzen Sie ein Häkchen bei Über das Netzwerk notifizieren, wenn Sie Benachrichtigungen über ausgewählte Ereignisse im Netzwerk senden möchten. Die Optionen Per E-Mail notifizieren und Über das Netzwerk notifizieren sind voneinander unabhängig und können gleichzeitig ausgewählt werden. Danach sind die Listen der Empfänger von Benachrichtigungen für ausgewählte Versandtypen zu erstellen (bearbeiten): 1. Um ein neues Element in die Liste der Empfänger von E-MailBenachrichtigungen hinzuzufügen, klicken Sie auf den Hinzufügen-Knopf bei der Liste der E-Mail-Adressen. Es öffnet sich das Einstellungsfenster der E-Mail-Adresse. 2. Um ein neues Element in die Liste der Empfänger von lokalen Netzwerk-Benachrichtigungen hinzuzufügen, klicken Sie auf den Hinzufügen-Knopf bei der Liste der Netzwerkadressen. Es öffnet sich das Einstellungsfenster der Netzwerkadresse. 3. Um ein Element aus der Liste zu entfernen, wählen Sie es in der entsprechenden Liste aus und klicken Sie auf Entfernen. 4. Um ein Element in der Liste zu bearbeiten, wählen Sie es in der Liste aus und klicken Sie auf Bearbeiten. Es öffnet sich das Einstellungsfenster der E-Mail-Adresse oder das Einstellungsfenster der Netzwerkadresse. Benutzerhandbuch 157 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.2.2.4. Reminder Abbildung 9-13. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Reminder. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung Im Tab Reminder wird die Anzeige von Tipp-Erinnerungen eingestellt. Die Tipps tauchen als Popup-Meldungen über dem SpIDer Guard Icon im Infobereich von Windows auf, wenn die Anzeige des WächterIcons aktiviert ist. Benutzerhandbuch 158 Kapitel 9. SpIDer Guard Im Abschnitt Infomeldung anzeigen, wenn wird eine Liste von Ereignissen erstellt, über die man mit einer Popup-Meldung informiert wird: Dr.Web Engine und Virendatenbanken aktualisiert sind über Aktualisierung von Antivirus-Engine und Virendatenbanken benachrichtigen. Schaddatei desinfiziert ist - bei Entdeckung und Desinfektion eines infizierten Objektes benachrichtigen. Status geändert ist - bei Änderungen in der Funktion des SpIDer Guard Wächters (Starten, Stoppen) benachrichtigen. Das Häkchen bei Über nicht aktualisierte Virendatenbanken benachrichtigen in schreibt dem Wächter vor, eine Infomeldung anzuzeigen, wenn die Virendatenbanken nach Ablauf der in der ausfallenden Liste angegebenen Zeitperiode nicht aktualisiert wurden. In der Gruppe Reminder wird die Anzeige von Tipps über ausgewählte Ereignisse konfiguriert: Infomeldung beim Systemstart anzeigen - Tipps bei jedem Herunterladen des Betriebssystems anzeigen. Infomeldung wiederholt anzeigen in - Wiederholte Anzeige von Erinnerungen mit den in der ausfallenden Liste ausgewählten Zeitabständen aktivieren. Klicken Sie auf Default-Einstellungen, um die ursprünglichen Einstellungen, die vom Programm empfohlen werden, zu aktivieren. Benutzerhandbuch 159 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.2.3. Zusätzliche Benutzerdialoge 9.2.3.1. Anfrage an Benutzer bei Entdeckung eines infizierten Objektes Dieses Fenster wird geöffnet, wenn ein infiziertes oder verdächtiges Objekt vom Wächter entdeckt wird, vorausgesetzt, dass die Benachrichtigungen in Programmeinstellungen festgesetzt sind. Abbildung 9-14. Das Fenster für Anforderung der Aktionen vom Wächter bei Entdeckung eines infizierten Objektes Die zugänglichen Knöpfe hängen vom Typ des Virenereignisses sowie vom Typ des infizierten Objektes ab (für Archive, E-Mail-Dateien und Datei-Container bleiben manche Reaktionen unzugänglich). Der Knopf Ignorieren schreibt vor, dass keine Aktionen bei Entdeckung eines verdächtigen Objektes ausgeführt werden. Der Knopf Blockieren schreibt vor, dass der Zugriff auf eine Datei, deren Prüfung die Reaktion des Wächters gebracht hat, verboten wird. Die Blockierung des Zugriffs auf die Datei wird nach dem Neustart des Computers sowie beim temporären Ausschalten von Monitoring aufgehoben. Der Knopf Wiederherstellen (ist nur bei Entdeckung eines vermutlich desinfizierbaren Virus zugänglich und für Archive vom beliebigen Typ unzugänglich) schreibt vor, dass der Wächter das mit einem bekannten Virus infizierte Objekt zu desinfizieren Benutzerhandbuch 160 Kapitel 9. SpIDer Guard versucht. Wenn der Virus nicht desinfizierbar ist oder der Desinfektionsversuch fehlgeschlagen ist, wird das Fenster noch einmal in der für nicht desinfizierbare Viren festgesetzten Form angezeigt. Der Knopf Umbenennen schreibt vor, dass die Namenserweiterung einer infizierten oder verdächtigen Datei gemäß den Standardeinstellungen umbenannt wird. Der Knopf Verschieben schreibt vor, dass eine infizierte oder verdächtige Datei in den standardgemäß festgesetzten Quarantäne-Ordner verschoben wird. Der Knopf Löschen schreibt vor, dass eine infizierte oder verdächtige Datei (bei Bootsektoren werden keine Aktionen ausgeführt) gelöscht wird. Bei Standardeistellungen wird diese Reaktion für beliebige Archive unzugänglich sein. Benutzerhandbuch 161 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.2.3.2. Einstellungsfenster der E-Mail-Adresse Abbildung 9-15. Einstellungsfenster der E-Mail-Adresse In diesem Fenster werden die Adresse und die Mail-Einstellungen vom E-Mail-Postfach, das zum Empfang von Benachrichtigungen über Virenereignisse benutzt wird, festgesetzt. Mailserver Im Abschnitt Mailserver werden die Einstellungen des SMTP-Servers für E-Mail-Versand festgesetzt. Benutzerhandbuch 162 Kapitel 9. SpIDer Guard Folgende Parameter sind obligatorisch: SMTP Server - IP-Adresse oder Domainname des Servers für versandte E-Mails. Port - Nummer des Ports, auf dem SMTP-Server läuft. Falls auf dem SMTP-Server Authorisierung benötigt wird, setzen Sie ein Häkchen bei SMTP-Server braucht Authorisierung und füllen Sie die Felder Benutzername und Passwort für den Zugriff auf den Server für ausgehende E-Mails aus. Wenn es eine TLS/SSL-geschützte Verbindung benötigt wird, setzen Sie ein Häkchen bei Geschützte Verbindung (TLS/SSL) verwenden. E-Mail-Kopf Im Abschnitt E-Mail-Header werden die Attribute einer E-Mail festgesetzt. Geben Sie folgende E-Mail-Adressen an: Im Feld Zieladresse geben Sie die E-Mail-Adresse an, die zum Empfang von Benachrichtigungen über Virenereignisse benutzt wird. Im Feld E-Mail-adresse des geben Sie die E-Mail-Adresse an, die als Adresse des Absenders in der Nachricht über Virensituation angezeigt wird. Sie können auch das Thema der Nachricht im Feld Betreff angeben. Wenn dieses Feld nicht ausgefüllt wird, so wird der standardmäßig festgesetzte Betreff in der E-Mail angegeben. Benutzerhandbuch 163 Kapitel 9. SpIDer Guard 9.2.3.3. Einstellungsfenster der Netzwerkadresse Abbildung 9-16. Einstellungsfenster der Netzwerkadresse In diesem Fenster wird die Adresse des Computers im Microsoft Netzwerk angegeben, damit der Computer in die Benachrichtigungsliste eingetragen wird. Geben Sie den Netzwerknamen des Computers im Feld Computername an oder klicken Sie auf Durchsuchen, um den Computer im Ordner des Netzwerk-Browsers zu finden. Benutzerhandbuch 164 Kapitel 10. SpIDer Mail Kapitel 10. SpIDer Mail Der SpIDer Mail E-Mail-Wächter gehört standardgemäß zum Umfang der zu installierenden Komponenten, läuft permanent im Hauptspeicher und wird beim Starten des Betriebsystems automatisch ausgeführt. Wenn der Antivirus unter Lizenz für das Programmpaket "Antivirus +Antispam" (und entsprechender Schlüsseldatei) funktioniert, so kann die Spam-Prüfung von E-Mails auch vom E-Mail-Wächter mit Hilfe von Dr.Web Antispam ausgeführt werden. Die Standardeinstellungen von SpIDer Mail sind für die Anfänger optimal und sorgen für das maximale Sicherheitsniveau bei einer minimalen Einmischung seitens Benutzers. Dabei werden jedoch einige Möglichkeiten der Mail-Programme blockiert (z.B.: der Versand einer EMail an mehrere Adressen kann als Massenversand eingestuft werden, oder eingehende Spam-Mail wird nicht erkannt). Einige Informationen (aus dem nicht infizierten Teil des Textes) können den automatisch gelöschten Mails nicht mehr entnommen werden. Die erfahrenen Benutzer können die Parameter der E-Mail-Prüfung verändern sowie die Einstellungen für die Reaktion des SpIDer Mail E-Mail-Wächters auf verschiedene Ereignisse verändern. E-mails bearbeiten Standardgemäß werden sämtliche Zugriffe auf Mail-Server, die auf den für Protokolle standardmäßigen Ports durch beliebige Mail-Programme auf Ihrem Computer ausgeführt werden, vom SpIDer Mail E-MailWächter automatisch abgefangen. Die Standardports sind: für das POP3-Protokoll - Port 110; für das SMTP-Protokoll - Port 25; für das IMAP4-Protokoll - Port 143; für das NNTP-Protokoll - Port 119. Benutzerhandbuch 165 Kapitel 10. SpIDer Mail In manchen Fällen ist das automatische Abfangen von POP3-, SMTP-, IMAP4- und NNTP-Verbindungen nicht möglich. In diesem Fall können Sie das Abfangen der Verbindungen per Hand einstellen. Der SpIDer Mail E-Mail-Wächter empfängt alle eingehenden E-Mails anstatt des E-Mail-Clients und prüft sie auf Viren mit maximaler Detailuntersuchung. Werden keine Viren oder verdächtige Objekte gefunden, so wird die E-mail dem E-Mail-Client in einer "transparenten" Form übermittelt, als ob sie direkt vom Server kam. Auf ähnliche Weise werden die ausgehenden E-Mails vor ihrer Absendung an Server geprüft. Dr.Web Antispam Die Spam-Prüfung von E-Mails ist nur zugänglich, wenn Dr.Web Agent unter Lizenz "Antivirus+Antispam" betrieben wird. Die Technologie des Antispamfilters von Dr.Web basiert auf mehreren Tausenden von Regeln, die in einige Gruppen eingeteilt werden können: Heuristische Analyse – äußerst komplizierte, hochintelligente Technologie der empirischen Auswertung aller E-Mail-Teile: des Headers, des E-Mails-Körpers, des Anhangs. Filterung der Gegenwirkung – basiert auf Erkennung von Tricks, die von Spamern zum Überspringen der Antispamfilter benutzt werden. Analyse aufgrund von HTML-Signaturen – die Nachrichten, die den HTML-Kode enthalten, werden mit den Mustern der HTML-Signaturen aus der Antispambibliothek verglichen. Semantische Analyse – Wörter und Ausdrücke in einer Nachricht werden mit den für Spam typischen Wörtern und idiomatischen Wendungen mit Hilfe eines speziellen Wörterbuches verglichen. Der Analyse werden sowohl sichtbare als auch visuell durch spezielle technische Tricks versteckte Wörter, Ausdrücke und Symbole unterzogen. Anti-Scam-Technologie – zu den Scamming- und Pharming- Benutzerhandbuch 166 Kapitel 10. SpIDer Mail Nachrichten zählen die sogenannten nigerianischen E-Mails, Nachrichten über Geldgwinn durch Lotterien, im Kasino, gefälschte Nachrichten von Banken. Für deren Filterung wird ein spezielles Modul angewendet. Filterung technischer Spam-Mails – die sogenannten Bounce-Nachrichten entstehen als Reaktion auf Viren oder als Äußerung von Virusaktivität. Das spezielle Antispam-Modul behandelt solche Nachrichten als unerwünschte. SpIDer Mail Reaktionen Die Reaktion des SpIDer Mail E-Mail-Wächters bei Entdeckung von infizierten und verdächtigen eingehenden E-Mails sowie von E-Mails, die keine Prüfung bestanden haben (z.B. E-Mails mit übermäßig komplizierter Struktur), ist standardmäßig wie folgt: aus den infizierten E-Mails werden schädliche Informationen entfernt (diese Aktion wird Desinfizieren einer E-Mail genannt), dann werden sie wie üblich zugestellt; E-Mails mit verdächtigen Objekten werden als einzelne Dateien in die Quarantäne verschoben, dem Mail-Programm wird eine Benachrichtigung darüber zugesandt (diese Aktion wird Verschieben einer E-Mail genannt); nicht infizierte E-Mails und E-Mails, die keine Prüfung bestanden haben, werden ohne Änderungen weitergegeben (übersprungen); alle gelöschten und verschobenen E-Mails werden auch auf dem POP3- oder IMAP4-Server gelöscht. Infizierte oder verdächtige ausgehende E-Mails werden an Server nicht weitergeleitet. Der Benutzer wird über das fehlgeschlagene Absenden informiert (in der Regel, wird die E-Mail dabei vom Mail-Programm gespeichert). Beim Vorhandensein eines unbekannten Virus auf dem Computer, welcher sich über E-Mail verbreitet, kann der SpIDer Mail E-MailWächter die typischen Merkmale des "Virenverhaltens" (Massenversand) erkennen. Standardmäßig ist diese Option aktiv. Benutzerhandbuch 167 Kapitel 10. SpIDer Mail Mit dem SpIDer Mail E-Mail-Wächter können die eingehenden E-Mails mittels Dr.Web Antispam auf Spam geprüft werden. Standardmäßig ist diese Option aktiv. E-Mails mit anderen Mitteln prüfen Der SpIDer Guard E-Mail-Wächter sowie Dr.Web Scanner kann ebenfalls Viren in den E-Mail-Postfächern mancher Formate entdecken, der SpIDer Mail E-Mail-Wächter hat jedoch im Gegensatz dazu einige Vorteile: weitaus nicht alle Formate von E-Mail-Postfächern der populären Mail-Programme werden vom SpIDer Guard Wächter und Dr.Web Scanner unterstüzt; mit SpIDer Mail E-Mail-Wächter landen infizierte E-Mails erst gar nicht in dem Postfach; standardmäßig prüft SpIDer Guard die E-Mail-Postfächer nicht; bei Aktivierung dieser Option wird die Leistungsfähigkeit des Systems wesentlich reduziert; Dr.Web Scanner prüft die E-Mail-Postfächer nur auf Anfrage des Benutzers oder gemäß dem Terminplan und nicht im Moment des E-Mail-Empfangs, dabei ist diese Aktion arbeits- und zeitaufwändig. Somit entdeckt der SpIDer Mail E-Mail-Wächter unter Standardeinstellungen sämtlicher Dr.Web Enterprise Security Suite Komponenten als erster Viren und verdächtige Objekte, die sich über E-Mails verbreiten, und blockiert ihren Zugriff auf den Computer. Seine Funktion ist extrem ressourcensparend. Die Verwendung sonstiger Komponenten wird für die Prüfung der E-Mails nicht benötigt. Wächter einstellen Die Einstellungen des SpIDer Mail Wächters unterscheiden sich je nach installierter Version. Es sind zwei Versionen des SpIDer Mail Wächters vorhanden: SpIDer Mail, SpIDer Mail NT4. Benutzerhandbuch 168 Kapitel 10. SpIDer Mail Vor Installation wird die Version des Betriebssystems automatisch bestimmt und entsprechende Version des SpIDer Mail Wächters installiert (s. Punkt Systemanforderungen). Gegebenenfalls (z.B. falls hinsichtlich der Prozessorbelastung kritische Aufgabe im Echtzeitmodus auszuführen ist) können Sie den Wächter temporär abschalten. 10.1. SpIDer Mail einstellen Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu verändern. Um SpIDer Mail Dateimonitor einzustellen: 1. Im Kontextmenü des Agenten wählen Sie den Menüpunkt SpIDer Mail Einstellungen aus. Der Menüpunkt SpIDer Mail Einstellungen ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Benutzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. 2. Es öffnet sich Abschnitten: das Einstellungsfenster mit folgenden Abschnitt Virenprüfung, in dem der Prüfungsmodus für E-Mails festgesetzt wird (ausführliche Beschreibung finden Sie in der Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt Virenprüfung). Benutzerhandbuch 169 Kapitel 10. SpIDer Mail Abschnitt Antispam, in dem der Prüfungsmodus von EMails auf Spam mit Hilfe von Dr.Web Antispam festgesetzt wird (ausführliche Beschreibung finden Sie in der Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt Antispam). Abschnitt Ausnahmen, in dem die Liste der Ausnahmen, deren Mail-Verkehr von der Prüfung durch SpIDer Mail E-Mail-Wächter ausgenommen wird (ausführliche Beschreibung finden Sie in der Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt Ausnahmen). Abschnitt Abgefangen, in dem die Parameter fürs Abfangen von Verbindungen zu den Mail-Servern festgesetzt werden (ausführliche Beschreibung finden Sie in der Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt Abfangen von Verbindungen). Abschnitt Protokoll, in dem die Führung der Protokolldatei vom SpIDer Mail E-Mail-Wächter eingestellt wird (ausführliche Beschreibung finden Sie in der Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt Protokoll). In allen Dialogfenstern klicken Sie auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. 3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor. 4. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК, um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf Abbrechen, um sie aufzugeben. 10.2. SpIDer Mail NT4 einstellen Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu verändern. Benutzerhandbuch 170 Kapitel 10. SpIDer Mail Um SpIDer Mail NT4 Dateimonitor einzustellen: 1. Im Kontextmenü des Agenten wählen Sie den Menüpunkt SpIDer Mail Einstellungen aus. Der Menüpunkt SpIDer Mail Einstellungen ist im Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der Benutzer: 1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt. 2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt. 2. Es öffnet sich Abschnitten: das Einstellungsfenster mit folgenden Abschnitt Scan (Virenprüfung), in dem der Prüfungsmodus für E-Mails festgesetzt wird. Abschnitt Actions (Aktionen), in dem die Reaktion des SpIDer Mail Wächters bei Entdeckung infizierter oder verdächtigen Dateien in E-Mails festgesetzt wird. Abschnitt Engine, in dem die Parameter für Funktion der Antivirus-Engine festgesetzt werden. Abschnitt Log (Protokoll), in dem die Führung der Protokolldatei vom SpIDer Mail Wächter eingestellt wird. Abschnitt Interception (Abfangen), in dem die Parameter fürs Abfangen von Verbindungen zu den POP3/SMTP/ IMAP4/NNTP-Servern festgesetzt werden. Abschnitt Excluded Applications (Ausgenommene Anwendungen), in dem die Liste der Ordner und Dateien, die von der Prüfung durch den SpIDer Mail Wächter ausgenommen werden. 3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor. 4. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК, um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf Abbrechen, um sie aufzugeben. Benutzerhandbuch 171 Kapitel 10. SpIDer Mail 10.2.1. Scan (Virenprüfung) Abbildung 10-1. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab Virenprüfung. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung In diesem Tab wird der Prüfungsmodus für E-Mails festgesetzt. Mit der nachfolgenden Gruppe der Einstellungen werden die Prüfparameter für E-Mails festgesetzt. Standardmäßig sind die folgenden wichtigen Einstellungen vorgegeben, deren Änderung nicht empfohlen wird: Das per Default gesetzte Häkchen bei Heuristic analysis (Heuristische Analyse) schreibt vor, dass der E-Mail-Wächter die heuristische Analyse zur Prüfung von E-Mails benutzt. In diesem Modus werden spezielle Mechanismen verwendet, die verdächtige Objekte, die mit großer Wahrscheinlichkeit mit noch unbekannten Viren infiziert sind, in E-Mails entdecken lassen. Das per Default gesetzte Häkchen bei Check archives Benutzerhandbuch 172 Kapitel 10. SpIDer Mail (Dateien in Archiven prüfen) schreibt vor, dass der Inhalt der Archive, die per E-Mail gesandt werden, geprüft wird. Um die Funktion des SpIDer Mail E-Mail-Wächters zu fördern, entfernen Sie das Häkchen bei Check archives (Dateien in Archiven prüfen). Damit wird diese Einstellung deaktiviert. Der Verzicht auf die Prüfung der Archive beim permanenten Laufen des SpIDer Guard Wächters heisst nicht, dass Viren in den Computer eindringen. Damit wird die Entdeckung von Viren nur etwas verschoben. Beim Entpacken eines infizierten Archivs versucht das Betriebsystem, das infizierte Objekt auf die Festplatte zu schreiben. Dabei wird das schädliche Objekt vom SpIDer Guard Wächter entdeckt. Das Häkchen bei Virus activity control (Kontrolle der Virusaktivität) wird per default gesetzt. Dieser Modus schreibt vor, dass charakteristische Merkmale des Massenversandes von Viren entdeckt werden. Der Massenversand von Viren ist eine häufige Folge von Vireninfizierung des Computers. In diesem Modus kann der SpIDer Mail E-Mail-Wächter den E-MailVersand von Ihrem Computer an mehrere Adressen blockieren. Falls Probleme beim Versand von E-Mails an mehrere Empfänger entstehen, ist es empfehlenswert, dieses Häkchen zu entfernen. In diesem Tab können Sie auch die E-Mail-Prüfung auf das Vorhandensein von unerwünschten E-Mails konfigurieren: Das Häkchen bei Check for spam (Auf Spam prüfen) schreibt vor, dass der E-Mail-Wächter alle eingehenden E-Mails mit Hilfe eines Spam-Filters auf Spam geprüft werden. Die Spam-Prüfung ist nur zugänglich, wenn Dr.Web Agent unter Lizenz für das Programmpaket "Antivirus+Antispam" betrieben wird. Um die Einstellungen des Spam-Filters zu ändern, klicken Sie auf den Advanced (Erweitert) Knopf unten. Es öffnet sich das Fenster Einstellungen für Spam-Prüfung der E-Mails. Benutzerhandbuch 173 Kapitel 10. SpIDer Mail Neben E-Mails mit infizierten Dateien kann der E-Mail-Wächter auch EMails, die andere Typen der Schadprogramme enthalten, entdecken: Adware, Dialers (Dialer), Riskware (Potentiell gefährliche Software), Hacktools (Hackertools), Jokes (Scherzprogramme). Um den Bestand der zu entdeckenden Schadprogramme zu ändern, setzen Sie Häkchen bei den Typen der Schadprogramme, die zu entdecken sind, und löschen Sie Häkchen bei den Typen der Software, die nicht zu entdecken sind. Standardgemäß entdeckt der E-Mail-Wächter nur Adware und Dialers (Dialer). Die Reaktion des E-Mail-Wächters bei Entdeckung unerwünschter Programme stimmt mit der Reaktion auf Entdeckung von infizierten E-Mails, die im Tab Aktionen definiert wird, überein. Das Häkchen bei Load at startup (Programm-Autorun) wird per default gesetzt. Dabei wird SpIDer Mail automatisch beim Windows Start gestartet. Sie können das Häkchen entfernen. In diesem Fall ist das Programm per Hand zu starten. Zur Einstellung der zusätzlichen Parameter für E-Mail-Prüfung klicken Sie auf den Erweitert Knopf in der rechten unteren Ecke des Fensters. Benutzerhandbuch 174 Kapitel 10. SpIDer Mail 10.2.1.1. Spam-Filter einstellen Abbildung 10-2. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Wenn Sie Ihre E-Mails per IMAP/NNTP-Protokolle erhalten, stellen Sie Ihr Mail-Programm so ein, dass die E-Mails vom Mail-Server sofort und vollständig geladen werden, ohne dass E-Mail-Headers vorgeschaut werden. Dies ist zur korrekten Funktion des Spam-Filters erforderlich. Das Häkchen bei Add prefix to the subjects of the spam messages (Präfix ins Subject-Feld der E-Mails mit Spam hinzufügen) schreibt vor, dass der SpIDer Mail Wächter dem Betreff der als Spam erkannten E-Mails ein spezielles Präfix hinzufügt. Das Hinzufügen des Präfixes wird Ihnen helfen, die Regeln zur Filterung der als Spam markierten E-Mails in den Mail-Clients (z.B. MS Outlook Express) zu erstellen, wo es unmöglich ist, die Filter aufgrund E-Mail-Headers einzustellen. Das Häkchen bei Allow Cyrillic text (Kyrillische Schrift erlauben) schreibt vor, dass der Antispam-Filter die E-Mails mit eingestellter Benutzerhandbuch 175 Kapitel 10. SpIDer Mail kyrillischen Kodierung ohne vorherige Analyse nicht als Spam markiert. Wenn das Häkchen entfernt ist, werden solche E-Mails mit großer Wahrscheinlichkeit als Spam eingestuft. Ähnlicherweise funktioniert das Setzen und Entfernen des Häkchens bei Allow Chinese/Japanese/Korean text (Chinesische/ Japanische/Koreanische Schrift erlauben). Die Felder White list (Whitelist) und Black list (Blacklist) enthalten "schwarze" und "weiße" Adressenlisten der E-Mail-Absender. Wenn die Absenderadresse der Whitelist hinzugefügt wird, wird die E-Mail auf Spam nicht geprüft. Wenn aber die DomainNamen der Empfänger- und Absenderadressen gleich sind und dieser Domain-Name in die Whitelist mit der "*" Maske eingetragen ist, so wird die E-Mail auf Spam geprüft. Eingabemethoden um einen bestimmten Absender in die Liste hinzuzufügen, geben Sie seine komplette E-Mail-Adresse (z.B. [email protected]) an. Alle E-Mails, die von dieser Adresse erhalten werden, werden ohne Spam-Prüfung zugestellt; unterschiedliche E-Mail-Adressen werden mit Zeichen voneinander getrennt; dem ";" um die E-Mail-Adressen bestimmter Art in die Absenderliste hinzuzufügen, geben Sie eine Maske, die diese Adressen definiert, ein. Die Maske setzt das Template zur Definition des Objektes fest. Sie kann übliche Zeichen, die in E-MailAdressen erlaubt sind, sowie das spezielle * Zeichen, mit dem eine beliebige (auch leere) Zeichenfolge ersetzt werden kann, beinhalten. Beispielsweise sind folgende Varianten möglich: [email protected] *[email protected] mailbox@dom* *box@dom* Benutzerhandbuch 176 Kapitel 10. SpIDer Mail Das * Zeichen wird nur am Anfang oder am Ende der E-Mail-Adresse gesetzt. Das @ Zeichen ist obligatorisch. um E-Mails von E-Mail-Adressen einer bestimmten Domain garantiert zu erhalten, benutzen Sie das * Zeichen anstatt des Benutzernamens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten auf der example.net Domain zu erhalten, geben Sie *@example.net ein; um E-Mails von E-Mail-Adressen mit einem bestimmten Benutzernamen von einer beliebigen Domain garantiert zu erhalten, benutzen Sie das * Zeichen anstatt des DomainNamens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten mit dem Namen des E-Mail-Postfaches "ivanov" zu erhalten, geben Sie ivanov@* ein. Wenn die Absenderadresse der Blacklist hinzugefügt wird, wird die E-Mail ohne zusätzliche Analyse als Spam eingestuft. Eingabemethoden um einen bestimmten Absender in die Liste hinzuzufügen, geben Sie seine komplette E-Mail-Adresse (z.B. [email protected]) an. Alle E-Mails, die von dieser Adresse erhalten werden, werden automatisch als Spam eingestuft; unterschiedliche E-Mail-Adressen werden mit Zeichen voneinander getrennt; dem ";" um die E-Mail-Adressen bestimmter Art in die Absenderliste hinzuzufügen, geben Sie eine Maske, die diese Adressen definiert, ein. Die Maske setzt das Template zur Definition des Objektes fest. Sie kann übliche Zeichen, die in E-MailAdressen erlaubt sind, sowie das spezielle * Zeichen, mit dem eine beliebige (auch leere) Zeichenfolge ersetzt werden kann, beinhalten. Beispielsweise sind folgende Varianten möglich: [email protected] *[email protected] mailbox@dom* Benutzerhandbuch 177 Kapitel 10. SpIDer Mail *box@dom* Das * Zeichen wird nur am Anfang oder am Ende der E-Mail-Adresse gesetzt. Das @ Zeichen ist obligatorisch. um E-Mails von E-Mail-Adressen einer bestimmten Domain als Spam garantiert zu markieren, benutzen Sie das * Zeichen anstatt des Benutzernamens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten auf der spam.ru Domain als Spam zu markieren, geben Sie *@spam.ru ein; um E-Mails von E-Mail-Adressen mit einem bestimmten Benutzernamen von einer beliebigen Domain als Spam garantiert zu markieren, benutzen Sie das * Zeichen anstatt des Domain-Namens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten mit dem Namen des E-Mail-Postfaches "ivanov" als Spam zu markieren, geben Sie ivanov@* ein; die E-Mail-Adressen auf Domain des Empfängers werden nicht bearbeitet. Falls die E-Mail-Adresse des Empfängers (Ihre E-Mail-Adresse) beispielsweise auf der mail.ru Domain eingerichtet wurde, so werden die Absenderadressen der mail.ru Domain vom Spam-Filter nicht bearbeitet. Alle geprüften E-Mails erhalten Headers: X-DrWeb-SpamState: Yes/No. Der Wert Yes weist darauf hin, dass die E-Mail als Spam eingestuft wurde, No – die E-Mail ist nach SpIDer Mail kein Spam. X-DrWeb-SpamVersion: version. version – Version der Bibliothek vom Vade Retro Antispam-Filter. Wenn manche E-Mails vom Spam-Filter falsch eingestuft werden, sollen diese an spezielle E-Mail-Adressen zur Analyse und Leistungserhöhung des Spam-Filters gesandt werden. Die als Spam falsch markierte E-Mails sind an [email protected] zu senden. Spam-E-Mails, die vom System nicht erkannt wurden, senden Sie bitte an [email protected]. Alle Nachrichten sind nur im Anhang (nicht im E-Mail-Körper) zu senden. Benutzerhandbuch 178 Kapitel 10. SpIDer Mail 10.2.1.2. Zusätzliche Einstellungen des Prüfungsmodus Abbildung 10-3. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. In diesem Fenster werden die zusätzlichen Einstellungen für E-MailPrüfung festgesetzt. Die nachfolgende Gruppe der Einstellungen setzt Bedingungen fest, bei deren Ausführung die kompliziert aufgebauten E-Mails, deren Prüfung äußerst aufwändig ist, als nicht geprüft definiert werden: Message scan timeout (Timeout bei E-Mail-Prüfung) – maximale Zeit, innerhalb der eine E-Mail geprüft wird. Nach Ablauf dieser Zeit wird die Prüfung abgebrochen; Max file size to extract (Max. Länge der Datei beim Entpacken) – wenn der E-Mail-Wächter feststellt, dass das Archiv nach dem Entpacken länger als angegeben wird, werden weder Prüfung noch Entpacken ausgeführt; Max compression ratio (Max. Komprimierung des Archivs) – wenn der E-Mail-Wächter feststellt, dass der Komprimierungsgrad den angegebenen Wert übersteigt, werden weder Entpacken noch Prüfung ausgeführt; Benutzerhandbuch 179 Kapitel 10. SpIDer Mail Max archive nesting level (Max. Verschachtelung des Archivs) – wenn die Verschachtelungstiefe den angegebenen Wert übersteigt, wird die Prüfung nur bis zur angegebenen Verschachtelungstiefe ausgeführt. Das Häkchen bei Show virus alerts for outgoing mail flag (Vor Viren in ausgehenden E-Mails warnen) wird per default gesetzt. Dabei öffnet sich ein Meldefenster, das über den fehlgeschlagenen Versand einer infizierten E-Mail an SMTP-Server benachrichtigen wird. In der Regel wird eine ähnliche Nachricht vom Mail-Programm erstellt; in diesem Fall kann das Häkchen entfernt werden. 10.2.2. Actions (Aktionen) Abbildung 10-4. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab Aktionen. Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung In diesem Tab werden die Reaktionen des SpIDer Mail Wächters bei Entdeckung von infizierten oder verdächtigen Dateien in E-Mails festgesetzt. Benutzerhandbuch 180 Kapitel 10. SpIDer Mail Aktionen einstellen Folgende Einstellungen dienen zur Festsetzung von Aktionen bei entdeckten schädlichen Obj ekten: Die ausfallende Liste Infected messages (Infizierte E-Mails) setzt die Reaktion von SpIDer Mail bei Entdeckung einer EMail, die das schädliche Objekt enthält, fest. Die ausfallende Liste Suspicious messages (Verdächtige EMails) setzt die Reaktion von SpIDer Mail bei Entdeckung einer E-Mail, die vermutlich ein Virus enthält (Ergebnis der heuristischen Analyse), fest. Die ausfallende Liste Not checked messages (Nicht geprüfte E-Mails) setzt die Reaktion von SpIDer Mail bei Entdeckung der E-Mails, deren Prüfung nicht beendet werden konnte. Das Häkchen bei Delete modified messages on server (Modifizierte E-Mails auf dem Server löschen) wird per default gesetzt. In diesem Fall werden alle eingehenden E-Mails, für die Reaktion Delete (Löschen) oder Quarantine (In Quarantäne) verwendet wurde, unabhängig von Einstellungen des Mail-Clients vom POP3/IMAP4-Server gelöscht. Wird das Häkchen bei Insert 'X-AntiVirus' header into messages ('X-AntiVirus' Header den Nachrichten hinzufügen) gesetzt, so erhalten alle geprüften E-Mails folgende Headers: X-DrWeb-SpamState: Yes/No. Der Wert Yes weist darauf hin, dass die E-Mail als Spam eingestuft wurde, No – die E-Mail ist nach SpIDer Mail kein Spam. X-DrWeb-SpamVersion: version. version – Version der Bibliothek vom Vade Retro Antispam-Filter. Benutzerhandbuch 181 Kapitel 10. SpIDer Mail Mögliche Reaktionen Bei entdeckten Objekten sind folgende Aktionen möglich: Delete (Löschen) – in diesem Fall übermittelt der E-MailWächter dem E-Mail-Client keine Mail. Statt der gelöschten EMail erhält das E-Mail-Client eine Nachricht über die ausgeführte Aktion. Quarantine (In Quarantäne) – in diesem Fall wird die E-Mail dem E-Mail-Client nicht übermittelt, sondern in den QuarantäneOrdner verschoben. Statt der verschobenen E-Mail erhält das EMail-Client eine Nachricht über die ausgeführte Aktion. Skip (Überspringen) – die E-Mails werden dem E-Mail-Client üblicherweise übermittelt. Bei ausgehenden E-Mails haben diese Aktionen (außer Überspringen) den Verzicht auf E-Mail-Versand an SMTPServer zur Folge. Tabelle 7. SpIDer Mail Aktionen bei E-Mail-Prüfung Aktion Objekt Löschen In Quarantäne Überspringen Infizierte E-Mails + +/* Verdächtige E-Mails + +/* + Nicht geprüfte E-Mails + + +/* Symbole + die Aktion ist für diesen Typ der Objekte freigegeben +/* die Aktion ist als standardmäßige Reaktion für diesen Typ der Objekte festgesetzt Benutzerhandbuch 182 Kapitel 10. SpIDer Mail 10.2.3. Engine Abbildung 10-5. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab Engine. Um Informationen über Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Tabnamen in der Abbildung In diesem Tab werden die Parameter der Antivirus-Engine eingestellt. Gegebenenfalls können Sie benutzerdefinierte Anordnung der Antivirus-Engine (der Suchengine) und der Virendatenbanken festlegen. Wenn während der Sitzung des Wächters die Virendatenbanken mit Hilfe des Aktualisierungsmoduls aktualisiert wurden, lädt der Wächter sofort die aktualisierten Virendatenbanken herunter. Wenn die Aktualisierung von Virendatenbanken anders durchgeführt wurde (z.B. durch das direkte Kopieren der Virendatenbanken in den Installationsordner), kann der Wächter die aktualisierten Virendatenbanken auch ohne Neustart des Programms herunterladen. Dazu dient der Mechanismus der periodischen Prüfung der Referenzdatei. Die Änderung der Referenzdatei informiert über die Benutzerhandbuch 183 Kapitel 10. SpIDer Mail Notwendigkeit des Neuladens der Virendatenbanken. Sie können den Namen und Pfad der Referenzdatei sowie den Zeitabstand zwischen den Prüfungen (standardgemäß 300 Sekunden) festsetzen. Klicken Sie auf Advanced (Erweitert), um zusätzliche Einstellungen der Antivirus-Engine festzusetzen. 10.2.3.1. Zusätzliche Einstellungen der Suchengines Abbildung 10-6. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. In diesem Fenster werden die zusätzlichen Einstellungen für Suchengine festgesetzt: Im Feld Total scan engines (Gesamtanzahl der Suchengines) wird die maximale Anzahl der gleichzeitig geladenen Suchengines festgesetzt. Im Feld Numbers of scan engines at start (Anzahl der Suchengines beim Starten) wird die Anzahl der Suchengines, die beim Starten von SpIDer Mail geladen werden, festgesetzt. Im Feld Unused engines unload timeout (Freie Suchengines deaktivieren in) wird die Zeit in Sekunden festgesetzt, nach deren Ablauf eine nicht benutzte Suchengine deaktiviert wird. Benutzerhandbuch 184 Kapitel 10. SpIDer Mail 10.2.4. Log (Protokoll) Abbildung 10-7. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab Protokoll. Um Informationen über Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Tabnamen in der Abbildung In diesem Tab werden die Parameter der Protokolldatei von SpIDer Mail festgelegt. Das Häkchen bei Enable logging (Protokoll führen) schreibt vor, dass der SpIDer Mail Wächter die Protokolldatei führt. Standardgemäß wird das Häkchen gesetzt. Sie können folgende Parameter der Protokolldatei einstellen: Setzen Sie ein Häkchen bei Log scanning info (Protokoll über geprüfte Objekte), um die Angaben über alle geprüften Objekte, eingeschlossen von nicht infizierten Objekten, ins Protokoll einzutragen. Im Feld Log to file (Protokolldatei führen) können Sie den Namen und den Pfad der Protokolldatei eingeben. Klicken Sie auf Benutzerhandbuch 185 Kapitel 10. SpIDer Mail den Knopf, um das Objekt im Dateibrowser des Betriebssystems anzugeben. Setzen Sie ein Häkchen bei Maximum log file size (Maximale Größe der Protokolldatei), um die maximale Größe der Protokolldatei einzuschränken, und geben Sie die maximal zulässige Größe in Kilobytes an. Sie können auch die zusätzlichen Parameter festsetzen: Setzen Sie ein Häkchen bei Enable icon in the notification area (Programm-Icon anzeigen), damit das Icon von SpIDer Mail im Infobereich der Taskleiste angezeigt wird. Setzen Sie ein Häkchen bei Enable icon animation (Animiertes Icon) anzeigen, damit das animierte Icon von SpIDer Mail im Infobereich der Taskleiste angezeigt wird. Setzen Sie ein Häkchen bei Show notifications (Benachrichtigungen anzeigen), damit eine PopupTippbenachrichtigung mit der Information über Programmversion,Anzahl der Vireneinträge usw. über dem SpIDer Mail Icon angezeigt wird. Die Tippbenachrichtigung erscheint gleich nach dem Programmstart. Benutzerhandbuch 186 Kapitel 10. SpIDer Mail 10.2.5. Interception (Abfangen) Abbildung 10-8. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab Abfangen. Um Informationen über Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Tabnamen in der Abbildung In diesem Tab werden die Parameter des Abfangens von Verbindungen zu den POP3/SMTP/IMAP4/NNTP-Servern festgesetzt. Wählen Sie den Abfangmodus aus: automatischer Modus ist meist komfortabel; manueller Modus ist nur dann zu verwenden, wenn der automatische Modus für alle oder einige abzufangenden Serveradressen unmöglich ist (für alle Adressen soll ein und derselbe Modus verwendet werden). Nachdem der Modus ausgewählt ist, klicken Sie auf Parameters (Parameter). Es öffnet sich das Fenster, in dem das Abfangen im ausgewählten Modus eingestellt werden kann. Benutzerhandbuch 187 Kapitel 10. SpIDer Mail 10.2.5.1. Automatisches Abfangen Abbildung 10-9. Einstellungsfenster des automatischen Abfangens von SpIDer Mail. In diesem Fenster werden die Einstellungen für das Abfangen im automatischen Modus festgesetzt. Die Liste der abzufangenden Adressen der Mail-Server enthält standardgemäß vier Elemente: beliebige Adressen auf Port 143 – standardmäßige IMAP4Server, beliebige Adressen auf Port 119 – standardmäßige NNTP-Server, beliebige Adressen auf Port 110 – standardmäßige POP3-Server, beliebige Adressen auf Port 25 – standardmäßige SMTP-Server. Sie können diese Liste editieren: 1. Um ein Element in die Liste hinzuzufügen, geben Sie entsprechende Daten in den Feldern Address (Adresse) und Port an und klicken Sie auf Add (Hinzufügen). 2. Um ein Element aus der Liste zu entfernen, markieren dieses Element in der Liste und klicken Sie auf Delete (Löschen). Benutzerhandbuch 188 Kapitel 10. SpIDer Mail Das standardgemäß gesetzte Häkchen bei Test interception functionality at every starting (Abfangen von Verbindungen beim Starten prüfen) schreibt vor, dass das Programm die Funktion des automatischen Abfangs prüft. Wenn der automatische Abfang wenigstens einer Verbindung unmöglich ist, wechseln Sie zum manuellen Abfangmodus. 10.2.5.2. Manuelles Abfangen Abbildung 10-10. Einstellungsfenster des manuellen Abfangens von SpIDer Mail. In diesem Fenster werden die Einstellungen des manuellen Abfangs von Verbindungen zu den Mail-Servern festgesetzt. In diesem Modus tritt der SpIDer Mail E-Mail-Wächter als ein Proxy-Server zwischen den Mail-Programmen und Mail-Servern auf. Der Wächter prüft nur die Verbindungen, die in den Einstellungen explizit angegeben sind. Deswegen erfordert die Nutzung von diesem Typ des Abfangens, dass die Änderung von Einstellungen für Verbindung der Mail-Programme ausgeführt wird. Die Liste der abzufangenden Adressen enthält Einträge, von denen jeder jeweils die Übereinstimmung der Einstellungen zwischen dem SpIDer Mail E-Mail-Wächter und dem Mail-Server definiert. Standardgemäß ist die Abfangliste leer. Sie können hier erforderliche Einträge machen. Benutzerhandbuch 189 Kapitel 10. SpIDer Mail Den manuellen Abfangmodus einstellen 1. Erstellen Sie die Liste der Mail-Server, zu welchen Sie die Verbindungen abfangen wollen, und geben Sie die Portnummern für diese Server aufsteigend und lückenlos an. Es empfiehlt sich, die Nummerierung mit der 7000 anzufangen. Im weiteren werden diese Nummern SpIDer Mail Ports genannt. Der SpIDer Mail E-Mail-Wächter uterstüzt die Mail-Server, die über POP3, SMTP, IMAP4 oder NNTP Protokolle funktionieren. 2. In den Einstellungen des SpIDer Mail E-Mail-Wächters wählen Sie den Abschnitt Interception (Abfangen). 3. Wählen Sie den manuellen Abfangmodus aus und klicken Sie auf Connection Settings (Verbindungseinstellungen). 4. Im geöffneten Dialogfenster geben Sie folgende Informationen ein: im Feld SpIDer Mail Port – SpIDer Mail Port, der für Mail-Server ausgewählt wurde; im Feld Server address – Domainname oder IP-Adresse des Mail-Servers; im Feld Server port – Nummer des Ports, der vom MailServer benutzt wird. 5. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen). 6. Gegebenenfalls wiederholen Sie die Schritte 4 und 5 für andere Server. Um das Abfangen von Verbindungen zum Server zu stoppen, wählen Sie das entsprechende Element in der Liste aus und klicken Sie auf Remove (Löschen). 7. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК, um die Änderungen zu speichern, oder auf Cancel (Abbrechen), um sie zu verwerfen. 8. Konfigurieren Sie Ihren Mail-Client für das Zusammenwirken mit dem SpIDer Mail E-Mail-Wächter beim manuellen Abfangen von Verbindungen. Benutzerhandbuch 190 Kapitel 10. SpIDer Mail Mail-Client einstellen Wenn die manuellen Einstellungen für das Abfangen von Verbindungen vom SpIDer Mail verwendet werden, dann ändern Sie die Einstellungen Ihres Mail-Clients wie folgt: als Serveradresse für eingehende und ausgehende E-Mails geben Sie localhost an; als Port des Mail-Servers geben Sie den SpIDer Mail Port an, den Sie für entsprechenden Mail-Server festgesetzt haben. In der Regel müssen Sie dafür in den Einstellungen der Mail-ServerAdresse folgendes angeben: localhost:<SpIDer_Mail_Port> wo <SpIDer_Mail_Port> – der Port, den Sie für entsprechenden MailServer festgesetzt haben. Zum Beispiel Wenn der Mail-Server mit der pop.mail.ru Adresse und dem Port 110 auf SpIDer Mail Port 7000 festgesetzt wurde, ist es notwendig, localhost als Server für eingehende E-Mails und 7000 als Port in den Einstellungen des Mail-Clients anzugeben. Benutzerhandbuch 191 Kapitel 10. SpIDer Mail 10.2.6. Excluded Applications (Ausgenommene Anwendungen) Abbildung 10-11. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab Ausgenommene Anwendungen. Um Informationen über Parameter in einem anderen Tab zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Tabnamen in der Abbildung In diesem Tab wird die Liste der Anwendungen festgesetzt, deren MailVerkehr nicht abgefangen und dementsprechend vom E-Mail-Wächter nicht analysiert wird. Um die Liste der Anwendungen einzustellen: 1. Geben Sie den Pfad der ausführbaren Anwendungsdatei ein. Sie können auch den Knopf benutzen und das Objekt im Datei-Browser des Betriebssystems auswählen. 2. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen). Die Anwendung wird in die unten angeordnete Liste hinzugefügt. Benutzerhandbuch 192 Kapitel 10. SpIDer Mail 3. Um eine Anwendung aus der Liste zu entfernen, wählen Sie seine ausführbare Datei in der Liste aus und klicken Sie auf Delete (Löschen). Benutzerhandbuch 193 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Grundfunktionen der Komponente Das anzuschließende Dr.Web für Outlook Modul führt folgende Funktionen aus: Virenprüfung der an E-Mails angehängten Dateien. Prüfung der E-Mails, die über eine verschlüsselte SSLVerbindung versandt werden. Spam-Prüfung der E-Mails. Erkennung und Neutralisierung der schädlichen Software. Verwendung der heuristischen Analyse zum zusätzlichen Schutz vor unbekannten Viren. Aktivieren/Deaktivieren Das Aktivieren und Deaktivieren des Dr.Web für Outlook Moduls erfolgt über das Kontextmenü des Agenten. Das Modul Dr.Web für Outlook einstellen Zur Einstellung der Parameter sowie zum Anschauen von Programmstatistik gehen Sie zu Microsoft Outlook, Abschnitt Extras Optionen Tab Dr.Web Antivirus. Der zu Einstellungen von Microsoft Outlook gehörende Dr.Web Anti-Virus Tab ist nur zugänglich, wenn der Benutzer die Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen, besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des AntivirusNetzwerkes auf dem Server festgelegt. Benutzerhandbuch 194 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Abbildung 11-1. Einstellungsfenster von Microsoft Outlook. Dr.Web Antivirus Tab. Im Tab Dr.Web Antivirus wird der aktuelle Schutzstatus (aktiviert/ deaktiviert) angezeigt sowie Zugriff auf folgende Programmoptionen sichergestellt: Protokoll - lässt die Registrierung der Programm-Ereignisse einstellen; Anhänge prüfen - lässt die E-Mail-Prüfung einstellen sowie Aktionen des Programms für entdeckte schädliche Objekte Benutzerhandbuch 195 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook definieren; Spam-Filter - lässt Aktionen des Programms bei SpamNachrichten festsetzen sowie White- und Blacklists von E-Mails erstellen; Statistik - zeigt Angaben zu Objekten, die vom Programm geprüft und bearbeitet wurden. 11.1. Virenprüfung Dr.Web für Outlook nutzt unterschiedliche Entdeckungsverfahren von Viren. Gegen gefundene schädliche Objekte werden benutzerdefinierte Aktionenverwendet: infizierte Objekte können vom Programm desinfiziert, gelöscht oder in Quarantäne zur Isolierung und zuverlässigen Speicherung verschoben werden. 11.1.1. Schädliche Objekte Das Programm Dr.Web für Outlook entdeckt folgende böswillige Objekte: infizierte Archive; Datei-Bomben und Archivbomben; Adware; Hackertools; Dialer; Scherzprogramme; potentiell verdächtige Software. 11.1.2. Aktionen Dr.Web für Outlook lässt die Reaktion des Programms bei Entdeckung von infizierten oder verdächtigen Dateien und Schadprogrammen in E-Mail-Anhängen einstellen. Benutzerhandbuch 196 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Um die Prüfung der Anhänge einzustellen und die Aktionen des Programms bei entdeckten schädlichen Objekten zu definieren, gehen Sie zu Microsoft Outlook, Abschnitt Extras Optionen Tab Dr.Web Antivirus und klicken Sie auf Anhänge prüfen. Abbildung 11-2. Einstellungsfenster der Anhangprüfung. Das Fenster Anhänge prüfen ist nur zugänglich, wenn der Benutzer Systemadministratorrechte besitzt. Wenn Sie unter Windows Vista und neuer auf Anhänge prüfen klicken: Benutzerhandbuch 197 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Bei aktivierter UAC: der Administrator erhält eine Aufforderung zur Bestätigung von Programmaktionen. Der Benutzer ohne Administratorrechte erhält eine Aufforderung zur Eingabe von Identifiezierungsdaten des Systemadministrators. Bei deaktivierter UAC: der Administrator kann Programmeinstellungen ändern. Der Benutzer erhält keinen Zugriff auf Änderung von Einstellungen. Im Fenster Anhänge prüfen können Sie die Aktionen des Programms bei unterschiedlichen Kategorien der zu prüfenden Objekte sowie für den Fall, dass Fehler während der Prüfung aufgetreten sind, festsetzen. Sie können auch die Prüfung der Archive einstellen. Zur Definition der Aktionen für entdeckte schädliche Obj ekte dienen folgende Einstellungen: Die ausfallende Liste Infiziert setzt die Reaktion auf Entdeckung der Objekte, die mit bekannten und (vermutlich) desinfizierbaren Viren infiziert sind. Die ausfallende Liste Nicht desinfiziert setzt die Reaktion auf Entdeckung der Objekte, die mit einem bekannten, nicht desinfizierbaren Virus infiziert sind, eingeschlossen der Desinfektionsversuche, die fehlgeschlagen sind. Die ausfallende Liste Verdächtige setzt die Reaktion auf Entdeckung der Objekte, die mit einem Virus vermutlich infiziert sind (Ergebnis der heuristischen Analyse). Der Abschnitt Malware setzt die Reaktion auf Entdeckung folgender unerwünschter Software: Adware; Dialer; Scherzprogramme; Hackertools; Riskware. Die ausfallende Liste Wenn die Prüfung lässt die Aktionen des Programms für den Fall einstellen, dass die Prüfung eines Anhangs unmöglich ist, z.B. wenn der Anhang eine beschädigte oder mit Passwort geschützte Datei ist. Benutzerhandbuch 198 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Das Häkchen bei Archive prüfen lässt die Prüfung der als Archiv angehängten Dateien aktivieren oder deaktivieren. Setzen Sie dieses Häkchen zur Aktivierung der Prüfung. Um die Prüfung zu deaktivieren, entfernen Sie das Häkchen. Die verfügbaren Reaktionen unterscheiden sich je nach dem Typ des Virenereignisses. Folgende Aktionen ausgeführt werden: können für gefundene Obj ekte Desinfizieren - heisst, dass das Programm versucht, das infizierte Objekt zu desinfizieren; Wie für nicht desinfizierte - heisst, dass eine für nicht desinfizierte Objekte festgelegte Aktion gegen infizierten Anhang verwendet wird; Löschen - das Objekt aus dem System löschen; In Quarantäne verschieben - das Objekt im QuarantäneOrdner isolieren; Überspringen - das Objekt ohne Änderungen überspringen. Tabelle 8. Aktionen bei entdeckten schädlichen Objekten Aktion Objekt Desinfizieren Infiziert +/* Wie für Löschen In nicht Quarantäne desinfizierte verschieben Überspringen + Nicht desinfiziert + +/* Verdächtig + +/* + Adware + +/* + Dialer + +/* + Scherzprogram me + +/* + Hackertools + +/* + Riskware + +/* + Benutzerhandbuch 199 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Aktion Desinfizieren Objekt Wie für Löschen In nicht Quarantäne desinfizierte verschieben Überspringen + + Wenn die Prüfung +/* Symbole + Die Aktion ist für diesen Typ der Objekte freigegeben +/* Die Aktion ist als standardmäßige Reaktion für diesen Typ der Objekte festgesetzt 11.2. Spam-Prüfung Dr.Web für Outlook prüft alle E-Mails mit Hilfe des Vade Retro Spam-Filters auf Spam und filtert Nachrichten gemäß den Einstellungen, die vom Benutzer definiert werden. Um die Spam-Prüfung der E-Mails einzustellen, gehen Sie zu Microsoft Outlook, Abschnitt Extras Optionen Tab Dr.Web Antivirus und klicken Sie auf Spam-Filter. Es öffnet sich das Einstellungsfenster des Spam-Filters. Der Abschnitt Spam-Filter ist nur zugänglich, wenn Dr.Web Agent unter Lizenz für das Programmpaket "Antivirus+Antispam" betrieben wird. Falls die Lizenz den Spam-Filter nicht unterstützt, werden die Einstellungen der Spam-Prüfung unzugänglich sein. Die Spam-Prüfung der Nachrichten wird nicht ausgeführt. Das Fenster Spam-Filter ist nur zugänglich, wenn der Benutzer die Systemadministratorrechte besitzt. Wenn Sie unter Windows Vista und neuer auf Spam-Filter klicken: Benutzerhandbuch 200 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Bei aktivierter UAC: der Administrator erhält eine Aufforderung zur Bestätigung von Programmaktionen. Der Benutzer ohne Administratorrechte erhält eine Aufforderung zur Eingabe von Identifiezierungsdaten des Systemadministrators. Bei deaktivierter UAC: der Administrator kann Programmeinstellungen ändern. Der Benutzer erhält keinen Zugriff auf Änderung von Einstellungen. 11.2.1. Spam-Filter einstellen Abbildung 11-3. Einstellungsfenster des Spam-Filters. Um die Parameter des Spam-Filters einzustellen: Setzen Sie ein Häkchen bei Auf Spam prüfen zur Aktivierung des Spam-Filters. Wenn Sie speziellen Text dem Header einer Nachricht, die als Benutzerhandbuch 201 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Spam markiert wurde, hinzufügen möchten, setzen Sie das Häkchen bei Präfix in den E-Mail-Kopf hinzufügen. Das Feld zur Texteingabe befindet sich rechts vom Häkchen. Standardgemäß wird das ***SPAM*** Präfix hinzugefügt. Die geprüften Nachrichten können als gelesen in Eigenschaften der E-Mail markiert werden. Dafür setzen Sie ein Häkchen bei EMails als gelesen markieren. Standardgemäß wird das Häkchen bei E-Mails als gelesen markieren gesetzt. Sie können auch die White- und Blacklists zur Filterung der EMails einstellen. Wenn manche E-Mails falsch eingestuft werden, sollen diese an spezielle E-Mail-Adressen zur Analyse und Leistungserhöhung des Spam-Filters gesandt werden. Mehr dazu Nachrichten, die fälschlicherweise als Spam erkannt wurden, sind an folgende Adresse zu senden: [email protected]; Nicht erkannte und versäumte Spam-Nachrichten sind an folgende Adresse zu senden: [email protected]. Alle Nachrichten sind nur im Anhang (nicht im E-MailKörper) zu senden. 11.2.2. Black- und Whitelists Die Black- und Whitelists der E-Mail-Adressen dienen zum Filtern von Nachrichten. Zum Ansehen und Bearbeiten des Black- oder Whitelists klicken Sie dementsprechend auf Blacklist oder Whitelist in den Einstellungen des Spam-Filters. Benutzerhandbuch 202 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Abbildung 11-4. Einstellungsfenster des Whitelists vom Spam-Filter. Um eine E-Mail-Adresse hinzuzufügen: zur Black- oder Whitelist 1. Klicken Sie auf Hinzufügen. 2. Geben Sie die E-Mail-Adresse im entsprechenden Feld (s. Eingabemethoden für Whitelist und Blacklist). 3. Klicken Sie auf OK im Fenster Liste bearbeiten. Um die E-Maiil-Adressen in der Liste zu ändern: 1. Wählen Sie die Adresse in der Liste aus und klicken Sie auf Ändern. 2. Bearbeiten Sie erforderliche Informationen. 3. Klicken Sie auf OK im Fenster Liste bearbeiten. Benutzerhandbuch 203 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Um eine E-Mail-Adresse aus der Liste zu entfernen: 1. Wählen Sie die E-Mail-Adresse in der Liste aus. 2. Klicken Sie auf Löschen. Im Fenster White- und Blacklists klicken Sie auf OK, um Änderungen zu speichern. Whitelist Wenn die Absenderadresse der Whitelist hinzugefügt wird, wird die EMail auf Spam nicht geprüft. Wenn aber die Domain-Namen der Empfänger- und Absenderadressen gleich sind und dieser DomainName in die Whitelist mit der "*" Maske eingetragen ist, so wird die EMail auf Spam geprüft. Eingabemethoden um einen bestimmten Absender in die Liste hinzuzufügen, geben Sie seine komplette E-Mail-Adresse (z.B. [email protected]) an. Alle EMails, die von dieser Adresse erhalten werden, werden ohne SpamPrüfung zugestellt; jedes Element der Liste kann nur eine E-Mail-Adresse oder eine Maske enthalten; um die E-Mail-Adressen bestimmter Art in die Absenderliste hinzuzufügen, geben Sie eine Maske, die diese Adressen definiert, ein. Die Maske setzt das Template zur Definition des Objektes fest. Sie kann übliche Zeichen, die in E-Mail-Adressen erlaubt sind, sowie das spezielle * Zeichen, mit dem eine beliebige (auch leere) Zeichenfolge ersetzt werden kann, beinhalten. Beispielsweise sind folgende Varianten möglich: [email protected] *[email protected] mailbox@dom* *box@dom* Benutzerhandbuch 204 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Das * Zeichen wird nur am Anfang oder am Ende der EMail-Adresse gesetzt. Das @ Zeichen ist obligatorisch. um E-Mails von E-Mail-Adressen einer bestimmten Domain garantiert zu erhalten, benutzen Sie das * Zeichen anstatt des Benutzernamens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten auf der example.net Domain zu erhalten, geben Sie *@example.net ein; um E-Mails von E-Mail-Adressen mit einem bestimmten Benutzernamen von einer beliebigen Domain garantiert zu erhalten, benutzen Sie das * Zeichen anstatt des Domain-Namens. Um alle EMails z.B. von Adressaten mit dem Namen des E-Mail-Postfaches "ivanov" zu erhalten, geben Sie ivanov@* ein. Blacklist Wenn die Absenderadresse der Blacklist hinzugefügt wird, wird die EMail ohne zusätzliche Analyse als Spam eingestuft. Eingabemethoden um einen bestimmten Absender in die Liste hinzuzufügen, geben Sie seine komplette E-Mail-Adresse (z.B. [email protected]) an. Alle E-Mails, die von dieser Adresse erhalten werden, werden automatisch als Spam eingestuft; jedes Element der Liste kann nur eine E-Mail-Adresse oder eine Maske enthalten; um die E-Mail-Adressen bestimmter Art in die Absenderliste hinzuzufügen, geben Sie eine Maske, die diese Adressen definiert, ein. Die Maske setzt das Template zur Definition des Objektes fest. Sie kann übliche Zeichen, die in E-Mail-Adressen erlaubt sind, sowie das spezielle * Zeichen, mit dem eine beliebige (auch leere) Zeichenfolge ersetzt werden kann, beinhalten. Beispielsweise sind folgende Varianten möglich: [email protected] Benutzerhandbuch 205 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook *[email protected] mailbox@dom* *box@dom* Das * Zeichen wird nur am Anfang oder am Ende der EMail-Adresse gesetzt. Das @ Zeichen ist obligatorisch. um E-Mails von E-Mail-Adressen einer bestimmten Domain als Spam garantiert zu markieren, benutzen Sie das * Zeichen anstatt des Benutzernamens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten auf der spam.ru Domain als Spam zu markieren, geben Sie *@spam.ru ein; um E-Mails von E-Mail-Adressen mit einem bestimmten Benutzernamen von einer beliebigen Domain als Spam garantiert zu markieren, benutzen Sie das * Zeichen anstatt des Domain-Namens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten mit dem Namen des E-MailPostfaches "ivanov" als Spam zu markieren, geben Sie ivanov@* ein; die E-Mail-Adressen auf Domain des Empfängers werden nicht bearbeitet. Falls die E-Mail-Adresse des Empfängers (Ihre E-MailAdresse) beispielsweise auf der mail.ru Domain eingerichtet wurde, so werden die Absenderadressen der mail.ru Domain vom Spam-Filter nicht bearbeitet. 11.3. Protokollieren der Ereignisse Dr.Web für Outlook registriert Fehler und geschehende Ereignisse in folgenden Logdateien: Ereignis-Logdatei des Betriebssystems (Event Log); Debug.log Datei. Benutzerhandbuch 206 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook 11.3.1. Ereignis-Log-Datei In der Ereignis-Log-Datei (Event Log) werden folgende Informationen protokolliert: Meldungen beim Starten und Beenden des Programms. Parameter der Lizenzschlüsseldatei: Gültigkeit oder Ungültigkeit der Lizenz, Gültigkeitsdauer der Lizenz (Information wird beim Starten des Programms, während des Programmlaufes und beim Ersetzen der Lizenzschlüsseldatei protokolliert). Parameter der Programm-Module: Scanner, Engine, Virendatenbanken (Information wird beim Starten des Programms und bei Aktualisierung der Module protokolliert). Meldung über Ungültigkeit der Lizenz: keine Freigabe zur Nutzung der Programm-Module in der Lizenzschlüsseldatei, blockierte Lizenz, Integrität der Schlüsseldatei beschädigt (Information wird beim Starten des Programms und während des Programmlaufes protokolliert). Meldungen beim Virenfund. Benachrichtigungen über Gültigkeitsablauf der Lizenz (Information wird 30, 15, 7, 3, 2 und 1 Tage vor Gültigkeitsablauf protokolliert). Um die Ereignis-Log-Datei anzusehen: des Betriebssystems 1. Öffnen Sie die Systemsteuerung. 2. Wählen Sie Verwaltung - Ereignisanzeige aus. 3. Im linken Fensterbereich der Ereignisanzeige wählen Sie den Menüpunkt Anwendung aus. Es öffnet sich die Liste der Ereignisse, die durch Benutzeranwendungen in der Logdatei registriert wurden. Als Informationsquelle für Dr.Web für Outlook tritt die Anwendung Dr.Web for Outlook auf. Benutzerhandbuch 207 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook 11.3.2. Debug.log Datei In der Debug.log Datei werden folgende Informationen protokolliert: Meldungen über Gültigkeit oder Ungültigkeit der Lizenz. Meldungen beim Virenfund. Meldungen über Schreib- oder Lesefehler der Dateien, Analysefehler bei Archiven und Dateien, die mit Passwort geschützt sind. Parameter der Virendatenbanken. Programm-Module: Scanner, Engine, Meldungen über sofortiges Stoppen der Programm-Engine. Benachrichtigungen über Gültigkeitsablauf der Lizenz (Information wird 30, 15, 7, 3, 2 und 1 Tage vor Gültigkeitsablauf protokolliert). Durch die Führung der Debug.log Datei wird die Geschwindigkeit des Betriebssystems beeinträchtigt. In diesem Zusammenhang ist es empfehlenswert, die Protokollierung der Ereignisse nur zu aktivieren, wenn Fehler in der Funktion der Dr.Web für Outlook Anwendung auftreten. Protokollierung der Ereignisse einstellen 1. Im Tab Dr.Web Antivirus klicken Sie auf Protokoll. Es öffnet sich das Einstellungsfenster der Logdatei. 2. Wählen Sie die Detailtiefe (von 0 bis 5) zum Protokollieren der Ereignisse: Detailtiefe 0 heisst, dass keine Ereignisse in der Debug.log Datei protokolliert werden. Detailtiefe 5 entspricht dem maximalen Detaillierungsgrad der zu protokollierenden Ereignisse. Per Default ist das Protokollieren der Ereignisse deaktiviert. 3. Geben Sie die maximale Größe (in Kilobytes) der Logdatei an. 4. Klicken Sie auf OK, um Änderungen zu speichern. Benutzerhandbuch 208 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Das Fenster Protokoll ist nur zugänglich, wenn der Benutzer Systemadministratorrechte besitzt. Wenn Sie unter Windows Vista und neuer auf Protokoll klicken: Bei aktivierter UAC: der Administrator erhält eine Aufforderung zur Bestätigung von Programmaktionen. Der Benutzer ohne Administratorrechte erhält eine Aufforderung zur Eingabe von Identifiezierungsdaten des Systemadministrators. Bei deaktivierter UAC: der Administrator kann Programmeinstellungen ändern. Der Benutzer erhält keinen Zugriff auf Änderung von Einstellungen. Ereignis-Logdatei ansehen Zum Ansehen der Ereignis-Logdatei klicken Sie auf Im Ordner anzeigen. Es öffnet sich der Ordner, in dem die Logdatei gespeichert wird. Standardgemäß wird das Protokoll in der DrWebOutlook.log Datei gespeichert. Diese Datei befindet sich im Benutzerprofil des DoctorWeb Ordners. Die Logdatei DrWebOutlook.log wird für jeden einzelnen Benutzer des Betriebssystems separat geführt. 11.4. Statistik Die E-Mail-Anwendung Microsoft Outlook, Abschnitt Extras Optionen Tab Dr.Web Antivirus enthält statistische Informationen über die Gesamtanzahl der Objekte, die vom Programm geprüft und bearbeitet wurden. Die Objekte werden in folgende Kategorien aufgeteilt: Geprüft - Gesamtanzahl der geprüften E-Mails. Benutzerhandbuch 209 Kapitel 11. Dr.Web für Outlook Infiziert - Anzahl der E-Mails, die Viren enthalten. Verdächtig - Anzahl der E-Mails, die vermutlich mit einem Virus infiziert sind (Ergebnis der heuristischen Analyse). Desinfiziert - Anzahl der Objekte, die vom Programm erfolgreich desinfiziert wurden. Nicht geprüft - Anzahl der Objekte, deren Prüfung unmöglich ist oder bei deren Prüfung Fehler aufgetreten sind. Sauber - Anzahl der E-Mails, die keine schädlichen Objekte enthalten. Dann wird die Anzahl der Objekte wie folgt angezeigt: In Quarantäne - Anzahl der Objekte, die in Quarantäne verschoben wurden. Gelöscht - Anzahl der Objekte, die aus dem System gelöscht wurden. Übersprungen - Anzahl der Objekte, die ohne Änderungen übersprungen wurden. Spam-Mails - Anzahl der E-Mails, die als Spam markiert wurden. Statistikdatei Standardgemäß wird die Statistik in der drwebforoutlook.stat Datei gespeichert, die sich im Benutzerprofil des DoctorWeb Ordners befindet. Zur Statistikbereinigung müssen Sie diese Datei löschen. Die Statistikdatei drwebforoutlook.stat wird für jeden einzelnen Benutzer des Betriebssystems separat geführt. Die Statistiken der Dr.Web für Outlook Anwendung werden mit Statistiken sonstiger Antivirus-Komponenten von Dr.Web Enterprise Security Suite zusammen dem Agenten zum Versand an den Server übergeben. Benutzerhandbuch 210 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 In diesem Abschnitt finden Sie die Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4. Die Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner befinden sich in Benutzerhandbuch für Dr.Web Antivirus für Windows, im Unterabschnitt des Anhangs A: Schlüssel für Scanner und Konsolen-Scanner. Während der Scan-Prüfung wird Dr.Web Scanner gestartet. Gegebenenfalls können zusätzliche Prüfparameter angegeben werden. Im Eingabefeld Parameter können Sie folgende Schlüssel angeben (mit Leerzeichen getrennt): /@<Name der Datei> oder /@+<Name der Datei> – schreibt vor, dass die Prüfung der in der angegebenen Datei aufgelisteten Objekte ausgeführt wird. Jedes Objekt wird jeweils in einer separaten Zeile der Liste definiert. Dies kann entweder ein kompletter Pfad mit Angabe des Dateinamens oder die Zeile ?boot, welche die Überprüfung von Bootsektoren bedeutet, sein. Für die GUI-Version des Scanners sind es auch Dateinamen mit der Maske und Ordnernamen. Die Listendatei kann manuell mit Hilfe eines beliebigen Texteditors sowie auch automatisch mittels Anwendungen, die den Scanner zur Überprüfung von bestimmten Dateien benutzen, vorbereitet werden. Nach Abschluss der Überprüfung entfernt der Scanner die Listendatei, wenn die Schlüsselform ohne "+" Zeichen benutzt wurde. /AL – alle Dateien auf gegebener Hardware bzw. im gegebenen Ordner prüfen, unabhängig von der Erweiterung bzw. vom internen Format. /AR – Dateien innerhalb von Archiven prüfen. Zur Zeit wird die Überprüfung (ohne Wiederherstellung) von Archiven unterstüzt, die durch ARJ, PKZIP, ALZIP, AL RAR, LHA, GZIP, TAR, BZIP2, 7-ZIP, ACE usw. erstellt wurden, sowie von MS CAB-Archiven – Windows Cabinet Files (QUANTUM-Verpackung wird zu diesem Benutzerhandbuch 211 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 Zeitpunkt nicht unterstüzt) und ISO-Images optischer Datenträger (CD und DVD). In der angegebenen Form (/AR) definiert der Schlüssel die Benachrichtigung des Benutzers bei Entdeckung eines Archivs, das infizierte oder verdächtige Dateien enthält. Wenn der Schlüssel von der Basis-Registry D, M oder R ergänzt wird, werden andere Aktionen ausgeführt: /ARD – entfernen; /ARM – verschieben (per default - in den QuarantäneOrdner); /ARR – umbenennen (per default wird der erste Buchstabe der Erweiterung durch das # Zeichen ersetzt). Der Schlüssel kann mit der Basis-Registry N enden. In diesem Fall wird der Name des Archivers nach dem Namen der Archivdatei nicht angezeigt. /CU – Aktionen bei infizierten Dateien und Bootsektoren der Festplatten. Ohne zusätzliche Einstellungen D, M oder R wird die Wiederherstellung von desinfizierbaren Objekten und das Entfernen von nicht desinfizierbaren Dateien ausgeführt (falls das Gegenteil durch den Parameter /IC nicht bestimmt wird). Sonstige Aktionen werden nur für infizierte Dateien ausgeführt: /CUD – entfernen; /CUM – verschieben (per default - in den QuarantäneOrdner); /CUR – umbenennen (per default wird der erste Buchstabe der Erweiterung durch das # Zeichen ersetzt). /SPR, /SPD oder /SPM – Aktionen für verdächtige Dateien: /SPR – umbenennen, /SPD – entfernen, /SPM – verschieben. /ICR, /ICD oder /ICM – Aktionen für infizierte Dateien, die man nicht wiederherstellen kann: /ICR – umbenennen, /ICD – entfernen, /ICM – verschieben. /MW – Aktionen für alle Arten der unerwünschten Software. In der angegebenen Form (/MW) bedeutet der Schlüssel die Benachrichtigung des Benutzers. Wird der Schlüssel mit dem Benutzerhandbuch 212 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 Basisregister D, M, R oder I ergänzt, werden sonstige Aktionen ausgeführt: /MWD – entfernen; /MWM – verschieben (per default - in den QuarantäneOrdner); /MWR – umbenennen (per default wird der erste Buchstabe der Erweiterung durch das # Zeichen ersetzt); /MWI – ignorieren. Aktionen für bestimmte Arten unerwünschter Software werden mit den Schlüsseln / ADW, /DLS, /JOK, /RSK, /HCK definiert. /DA – Computer einmal am Tag testen. Das Datum der nächsten Prüfung wird in der Konfigurationsdatei gespeichert, deswegen muss sie zum Erstellen sowie zum nachfolgenden Neuschreiben zugänglich sein. /EX – Dateien mit Erweiterungen prüfen, die in der Konfigurationsdatei gespeichert sind. Nach Default-Einstellungen oder beim Fehlen der Konfigurationsdatei sind es die Erweiterungen EXE, COM, DLL, SYS, VXD, OV?, BAT, BIN, DRV, PRG, BOO, SCR, CMD, 386, FON, DO?, XL?, WIZ, RTF, CL*, HT*, VB*, JS*, INF, PP?, OBJ, LIB, PIF, AR?, ZIP, R??, GZ, Z, TGZ, TAR, TAZ, CAB, HLP, MD?, INI, MBR, IMG, CSC, CPL, MBP, SH, SHB, SHS, SHT*, MSG, CHM, XML, PRC, ASP, LSP, MSO, OBD, THE*, EML, NWS, SWF, MPP, TBB. Wenn ein Element in der Liste der zu prüfenden Objekte eine explizite Angabe der Dateierweiterung enthält, wenn auch mit speziellen * und ? Zeichen, werden nicht nur Dateien mit den zur Liste passenden Erweiterungen, sondern auch alle in dieser Liste angegebenen Dateien geprüft. /FN – russische Buchstaben in den Zeichengenerator des Videoadapters laden (nur für Dr.Web für DOS). /GO – Paketmodus der Programmfunktion. Alle Fragen, die eine Antwort des Benutzers erwarten, werden ignoriert; Beschlüsse, welche eine Auswahl erfordern, werden automatisch gefasst. Es ist empfehlenswert, diesen Modus ist bei der automatischen Prüfung von Dateien, z.B. bei der ganztägigen E-Mail-Prüfung auf dem Server, zu verwenden. Benutzerhandbuch 213 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 /SCP:<n> – legt die Scanpriorität fest. <n> kann die Werte von 1 bis 50 inkl. annehmen. /SHELL – gilt für die GUI-Version des Scanners. Unterdrückt das Anzeigen des Startbildes, deaktiviert die Prüfung des Speichers und selbstladender Dateien. Es werden auch die früher gespeicherten Listen mit Pfaden der Dateien und Ordner, die vordefiniert gescannt werden sollen, zur Prüfung nicht geladen. Dieser Modus erlaubt es, die GUI-Version des Scanners statt der Konsolen-Version für die Prüfung nur solcher Objekte zu benutzen, die in den Einstellungen der Befehlszeile enthalten sind. /ST – definiert den versteckten Funktionsmodus des GUIScanners. Das Programm funktioniert, indem es keine Fenster öffnet und sich selbst schließt. Sollten aber Viren beim Scannen entdeckt werden, öffnet sich das Standard-Fenster des Scanners nach dem Programmablauf. Dieser Modus des Scanners setzt voraus, dass eine Liste der zu prüfenden Objekte in der Befehlszeile definiert wird. /HA – führt die heuristische Analyse von Dateien durch und sucht nach unbekannten Viren darin. /INI:<Pfad> – andere Konfigurationsdatei angegebenen Namen oder Pfad verwenden. mit dem /NI – Parameter, die in der drweb32.ini Konfigurationsdatei der Software gespeichert werden, nicht verwenden. /LNG:<Dateiname> oder /LNG – alternative Datei der Sprachressourcen (dwl-Datei) mit dem angegebenen Namen oder Pfad verwenden. Falls der Pfad nicht angegeben ist, die integrierte Sprache (English) verwenden. /ML – Dateien überprüfen, die ein E-Mail-Format haben (UUENCODE, XXENCODE, BINHEX und MIME). In der genannten Form (/ML) definiert der Schlüssel die Benachrichtigung des Benutzers bei Entdeckung eines infizierten oder verdächtigen Objektes im E-Mail-Archiv. Wird der Schlüssel mit einem Indexregister D, M, oder R, ergänzt, so werden andere Aktionen ausgeführt: /MLD – entfernen; /MLM – verschieben (per default - in den QuarantäneOrdner); Benutzerhandbuch 214 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 /MLR – umbenennen (per default wird der erste Buchstabe der Erweiterung durch das # Zeichen ersetzt). Der Schlüssel kann auch mit dem zusätzlichen Indexregister N enden (gleichzeitig können auch Basisregister festgesetzt werden). In diesem Fall wird die Anzeige der Information über E-Mail-Dateien deaktiviert. /NS – Möglichkeit, die Computerprüfung abzubrechen, verbieten. Nach Angabe dieses Parameters kann der Benutzer die Ausführung des Programms durch Drücken der ESC-Taste nicht abbrechen. /OK – komplette Liste von Objekten zum Scannen ausgeben, indem nicht infizierte Objekte mit dem OK Vermerk markiert werden. /PF – Bestätigung für Prüfung nächster Diskette anfordern. /PR – Eine Aufforderung der Bestätigung vor Aktion anzeigen. /QU – Scanner prüft die in der Befehlszeile angegebenen Objekte (Dateien, Datenträger, Ordner). Danach wird seine Funktion automatisch beendet (gilt nur für die GUI-Version des Scanners). /RP<Dateiname> oder /RP+<Dateiname> – Bericht über die Funktionsweise der Software in einer Datei speichern, deren Name im Schlüssel angegeben ist. Ist der Dateiname nicht angegeben, soll der Bericht in einer vordefinierten Datei gespeichert werden. Wenn das Zeichen + vorhanden ist, wird die Datei ergänzt, wenn es fehlt, wird sie neu erstellt. /NR – keine Logdatei erstellen. /SD – Unterordner prüfen. /SO – Tonbegleitung einschalten. /SS – nach Arbeitsende Modi speichern, die beim aktuellen Start der Software in der Konfigurationsdatei angegeben wurden. /TB – Bootsektoren und Haupt-Bootsektoren (MBR) der Festplatte prüfen. /TM – nach Viren im Innenspeicher suchen (einschließlich des Windows-Systembereiches, es gilt nur für Windows-Scanner). /TS – nach Viren in Autorun-Dateien suchen (im Autorun Ordner, in systemeigenen ini-Dateien, in der WindowsRegistry). Es gilt nur für Windows-Scanner. Benutzerhandbuch 215 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 /UP oder /UPN – ausführbare Dateien überprüfen, die mit ASPACK, COMPACK, DIET, EXEPACK, LZEXE usw. verpackt wurden; Dateien, die mit BJFNT, COM2EXE, CONVERT, CRYPTCOM usw. geändert wurden sowie Dateien, die mit CPAV, F-XLOCK, PGPROT, VACCINE usw. immunisiert wurden, prüfen. Damit der Scanner den Namen des Programms, das zum Verpacken, Ändern oder Immunisieren verwendet wurde, nicht anzeigt, wird der Schlüssel /UPN verwendet. /WA – Programm bis zum Drücken einer beliebigen Schaltfläche nicht beenden, wenn Viren bzw. verdächtige Objekte entdeckt wurden (nur für den Konsolen-Scanner). /? – kurze Auskunft über Verwendung des Programms anzeigen. Manche Parameter lassen am Ende das "-" Zeichen verwenden. In solcher "negativen" Form bedeutet es das Deaktivieren des entsprechenden Modus. Solche Option kann dann nützlich sein, wenn dieser Modus nach Default-Einstellungen bzw. nach den in der Konfigurationsdatei früher vorgenommenen Einstellungen aktiviert ist. Die Liste von Einstellungen der Befehlszeile, die eine "negative" Form zulassen: /ADW /AR /CU /DLS /FN /HCK /JOK /HA /IC /ML /MW /OK / PF /PR /RSK /SD /SO /SP /SS/TB /TM /TS /UP /WA Für die Schlüssel /CU, /IC und /SP bricht die "negative" Form die Ausführung beliebiger Aktionen ab, die in der Beschreibung dieser Parameter angegeben sind. Dies bedeutet, dass die Informationen über infizierte und verdächtige Objekte im Protokoll fixiert werden, es werden jedoch keine Aktionen für diese Objekte ausgeführt. Für die Schlüssel /INI und /RP wird die "negative" Form entsprechend als /NI und /NR geschrieben. Für die Schlüssel /AL und /EX ist keine "negative" Form vorgesehen. Das Definieren von einem Schlüssel macht die Aktion des anderen ungültig. Wenn mehrere inkompatible Schlüssel in der Befehlszeile verwendet werden, so ist dann der letzte Schlüssel gültig. Benutzerhandbuch 216 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 Schlüssel für den Konsolen Scanner DWScancl /AR – Archive scannen. Diese Option ist standardmäßig aktiviert. /AC – Container-Dateien standardmäßig aktiviert. scannen. Diese Option ist /AFS – den Slash beii der Angabe der Verschachtelungsebene innerhalb der Archive verwenden. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /ARC:<Zahl> – maximaler Komprimierungsgrad. Wenn der Konsolen-Scanner erkennt, dass der Komprimierungsgrad des Archives die definierte Größe übersteigt, wird weder Dekomprimierung noch Überprüfung durchgeführt. Bei Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen. /ARL:<Zahl> – maximale Tiefe der Verschachtelung des zu überprüfenden Archives. Bei Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen. /ARS:<Zahl> – maximale Größe des zu überprüfenden Archives, in Kilobyte. Bei Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen. /ART:<Zahl> – der Grenzwert für die Überprüfung des Komprimierungsgrades (minimale Größe innerhalb eines Archives. Ab dieser Größe wird der Komprimierungsgrad überprüft), in Kilobyte. Bei Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen. /ARX:<Zahl> – maximale Größe der zu überprüfenden Objekte in Archiven, in Kilobyte. Bei Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen. /BI – Informationen über die Virendatenbanken anzeigen. Bei Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen. /DR – Verzeichnisse rekursiv scannen (Unterverzeichnisse überprüfen). Diese Option ist standardmäßig aktiviert. /E:<Zahl> – angegebene Anzahl der Engines verwenden. /FL:<Dateiname> – in der Datei angegebene Pfade scannen. /FM:<Maske> – Dateien nach Maske scannen. Standardmäßig werden alle Dateien gescannt. /FR:<regulärer_Ausdruck> – Dateien nach dem regulären Benutzerhandbuch 217 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 Ausdruck scannen. gescannt. Standardmäßig werden alle Dateien /H oder /? – kurze Hilfedateii zu der Programmbenutzung auf dem Bildschirm anzeigen. /HA – heuristische Analyse der Dateien durchführen und diese auf unbekannte Viren scannen. Diese Option ist standardmäßig aktiviert. /KEY:<Schlüsseldatei> – den Pfad der Schlüsseldatei angeben. Der Parameter wird benötigt, wenn sich die Schlüsseldatei nicht im gleichen Verzeichnis, wie der Konsolen-Scanner befindet. Standardmäßig wird die Schlüsseldatei aus dem Installationsverzeichnis für den Antivirus verwendet. /LN – mit Verknüpfungen gekennzeichneten Dateien scannen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /LS – unter dem Konto LocalSystem scannen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /MA – E-Mail-Dateien scannen. Diese Option ist standardmäßig aktiviert. /MC:<Zahl> – maximale Anzahl der Desinfizierungsversuche einer Datei festlegen. Bei Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen. /NB – keine Sicherheitskopien der desinfizierten/gelöschten Dateien erstellen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /NI[:X] –Grad der Beanspruchung von Systemressourcen, in Prozent. Festgelegt werden die für das Scannen benötigten Speicherkapazitäten sowie die Priorität der Scan-Aufgabe im System. Bei Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen. /NT – NTFS-Ströme scannen. Diese Option ist standardmäßig aktiviert. /OK – vollständige Liste der zu überprüfenden Objekte anzeigen. Die nicht infizierten Objekte mit OK vermerken. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /P:<Priorität> – Priorität der laufenden Scan-Aufgabe in der gesamten Reihenfolge der Scan-Aufgaben. 0 – die niedrigste. L – niedrige. N – normale. Standard-Priorität. Benutzerhandbuch 218 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 H – die höchste. M – maximale. /PAL:<Zahl> – Verschachtelungsgrad der Packprogramme. Bei Standardeinstellungen - 1000. /RA:<Dateiname> – Protokoll über den Programmbetrieb in der definierten Datei fortschreiben. Standardmäßig wird kein Protokoll erstellt. /RP:<Dateiname> – Protokoll über den Programmbetrieb in die definierte Datei aufnehmen. Standardmäßig wird kein Protokoll erstellt. /RPC:<Zahl> – Unterbrechung der Verbindung mit Scanning Engine, in Sekunden. Bei Standardeinstellungen - 30 Sekunden. /RPCD – dynamischen RPC-Identifikator verwenden. /RPCE – dynamische RPC-Zieladresse verwenden. /RPCE:<Zieladresse> verwenden. – die angegebene RPC-Adresse /RPCH:<Hostname> – den angegebenen Hostnamen für RPCAufrufe verwenden. /RPCP:<Protokoll> – das angegebene RPC-Protokoll verwenden. Folgenden Protokolle können verwendet werden: lpc, np, tcp. /QL – Liste aller Dateien, die sich auf allen Laufwerken in der Quarantäne befinden, anzeigen. /QL:<logisches_Laufwerk> – Liste aller Dateien, die sich auf dem definierten logischen Laufwerk in der Quarantäne befinden, anzeigen. /QR[:[d][:p]] – Dateien von dem angegebenen Laufwerk entfernen<d> (logisches_Laufwerk), die sich länger als <p> (Anzahl) Tage in der Quarantäne befinden. Wenn <d> und <p> nicht angegeben sind, werden alle Dateien aus der Quarantäne auf allen logischen Laufwerken entfernt. /QNA – Pfade in doppelten Anführungszeichen angeben. /REP – nach Symbolverweisen scannen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /SCC – Inhalte der zusammengesetzten Objekte anzeigen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /SCN – Namen der Container-Datei anzeigen. Diese Option ist Benutzerhandbuch 219 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 standardmäßig nicht aktiviert. /SPN – Namen der Packprogramme anzeigen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /SLS – Log-Dateien auf dem Bildschirm anzeigen. Diese Option ist standardmäßig aktiviert. /SPS – Verlauf des Scan-Vorgangs anzeigen. Diese Option ist standardmäßig aktiviert. /SST – Scan-Zeit der Datei anzeigen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /TB – Virenüberprüfung der Bootsektoren und der Hauptbootsektoren (MBR) der Festplatte durchführen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /TM – Arbeitsspeicher (einschließlich des WindowsSystembereichs) auf Viren untersuchen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /TS – Autostart-Dateien (im Ordner "Autostart", iniSystemdateien, der Windows-Registrierdatenbank) auf Viren untersuchen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /TR – Wiederherstellungspunkte im System scannen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert. /W:<Zahl> – maximale Scan-Zeit, in Sekunden. Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen. Bei /WCL – Ausgang, der mit drwebwcll kompatibel ist. /X:S[:R] – nach Beendigung des Scan-Vorgangs den Rechner in den angegebenen Modus versetzen: Herunterfahren/Neu starten/Energie sparen/Ruhezustand aus dem Grund R (für Herunterfahren/Neu starten). Aktionen mit unterschiedlichen Objekten definieren (C – desinfizieren, Q – in die Quarantäne verschieben, D – entfernen, I – ignorieren, R – benachrichtigen. Bei Standardeinstellungen gilt für alle Objekte die Aktion - benachrichtigen): /AAD:<Aktion> – Aktionen für Adware (mögliche Aktionen: DQIR). /AAR:<Aktion> – Aktionen mit infizierten Archiven (mögliche Aktionen: DQIR). /ACN:<Aktion> – Aktionen mit infizierten Container-Dateien Benutzerhandbuch 220 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 (mögliche Aktionen: DQIR). /ADL:<Aktion> – Aktionen mit Dialern (mögliche Aktionen: DQIR). /AHT:<Aktion> – Aktionen mit Hackertools (mögliche Aktionen: DQIR). /AIC:<Aktion> – Aktionen mit nicht desinfizierbaren Dateien (mögliche Aktionen: DQR). /AIN:<Aktion> – Aktionen mit infizierten Dateien (mögliche Aktionen: CDQR). /AJK:<Aktion> – Aktionen mit Scherzprogrammen (mögliche Aktionen: DQIR). /AML:<Aktion> – Aktionen mit (mögliche Aktionen: QIR). infizierten E-Mail-Dateien /ARW:<Aktion> – Aktionen mit potenziell gefährlichen Dateien (mögliche Aktionen: DQIR). /ASU:<Aktion> – Aktionen mit verdächtigen Dateien (mögliche Aktionen: DQIR). Einige Schlüssel können über Modifikatoren verfügen, die einen Modus eindeutig aktivieren bzw. deaktivieren lassen. z. B.: /AC- Modus wird eindeutig deaktiviert, /AC, /AC+ Modus wird eindeutig aktiviert. Diese Option kann in dem Fall nützlich werden, wenn ein Modus standardmäßig bzw. gemäß der zuvor gespeicherten Einstellungen in der Konfigurationsdatei aktiviert/deaktiviert ist. Die Liste der Schlüssel, welche die Verwendung der Modifikatoren zulassen: /AR, /AC, / AFS, /BI, /DR, /HA, /LN, /LS, /MA, /NB, /NT, /OK, /QNA, / REP, /SCC, /SCN, /SPN, /SLS, /SPS, /SST, /TB, /TM, /TS, / TR, /WCL. Für den Schlüssel /FL bedeutet der Modifikator "-": die in der angegebenen Datei aufgezählte Pfade überprüfen und die Datei löschen. Für die Schlüssel /ARC, /ARL, /ARS, /ART, /ARX, /NI[:X], / PAL, /RPC, /W, die als Parameterwert <Zahl> annehmen, bedeutet "0", dass der Parameter ohne Einschränkungen verwendet wird. Benutzerhandbuch 221 Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner NT4 Beispiell für die Benutzung der Schlüssell beim Starten des KonsolenScanners DWScancl: [<Pfad_des_Programms>]dwscancl /AR- /AIN:C /AIC:Q C:\ alle Dateien scannen, ausgenommen der Archive, auf dem Laufwerk C, infizierte Dateien desinfizieren, nicht desinfizierbare Dateien in die Quarantäne verschieben. Benutzerhandbuch 222 Anhang B. Vollständige Liste von unterstützten Betriebssystemen Anhang B. Vollständige Liste von unterstützten Betriebssystemen Betriebssysteme der UNIX-Familie: Linux glibc 2.7 und höher FreeBSD 7.3 und höher Sun Solaris 10 (nur für Intel-Plattform) Windows Betriebssysteme: - 32 bit: Windows 98 Windows Millennium Edition Windows NT4 (SP6a) Windows 2000 Professional (SP4 auch mit Update Rollup 1) Windows 2000 Server (SP4 auch mit Update Rollup 1) Windows XP Professional (auch mit SP1 und höher) Windows XP Home (auch mit SP1 und höher) Windows Server 2003 (auch mit SP1 und höher) Windows Vista (auch mit SP1 und höher) Windows Server 2008 (auch mit SP1 und höher) Windows 7 Windows 8 - 64 bit: Windows Server 2003 (auch mit SP1 und höher) Windows Vista (auch mit SP1 und höher) Windows Server 2008 (auch mit SP1 und höher) Windows Server 2008 R2 Windows 7 Benutzerhandbuch 223 Anhang B. Vollständige Liste von unterstützten Betriebssystemen Windows Server 2012 Windows 8 SelfPROtect, SpIDer Gate, Office Kontrolle, FireWall - 32 bit: Windows 2000 Professional (SP4 auch mit Update Rollup 1) Windows 2000 Server (SP4 auch mit Update Rollup 1) Windows XP Professional (auch mit SP1 und höher) Windows XP Home (auch mit SP1 und höher) Windows Server 2003 (auch mit SP1 und höher) Windows Vista (auch mit SP1 und höher) Windows Server 2008 (auch mit SP1 und höher) Windows 7 Windows 8 - 64 bit: Windows Server 2003 (auch mit SP1 und höher) Windows Vista (auch mit SP1 und höher) Windows Server 2008 (auch mit SP1 und höher) Windows Server 2008 R2 Windows 7 Windows Server 2012 Windows 8 Windows Mobile Windows Mobile 2003 Windows Mobile 2003 Second Edition Windows Mobile 5.0 Windows Mobile 6.0 Windows Mobile 6.1 Windows Mobile 6.5 Benutzerhandbuch 224 Anhang B. Vollständige Liste von unterstützten Betriebssystemen Novell NetWare Novell NetWare 4.11 SP9 Novell NetWare 4.2 Novell NetWare 5.1 Novell NetWare 6.0 Novell NetWare 6.5 Mac OS X Mac OS 10.6 (Snow Leopard) Mac OS 10.6 Server (Snow Leopard Server) Mac OS 10.7 (Lion) Mac OS 10.7 Server (Lion Server) Mac OS 10.8 (Mountain Lion) Mac OS 10.8 (Mountain Lion Server) Android Android 1.6 Android 2.0 Android 2.1 Android 2.2 Android 2.3 Android 3.0 Android 3.1 Android 3.2 Android 4.0. Die Beschreibung von Funktionalität des Ageneten unter Windows Mobile und Novel NetWare finden Sie in Benutzerhandbüchern Dr.Web Agent für Windows Mobile und Dr.Web Agent für Novell NetWare. Benutzerhandbuch 225 Anhang C. Entdeckungsverfahren von Viren Anhang C. Entdeckungsverfahren von Viren Alle Antivirus-Komponenten von Dr.Web setzen gleichzeitig mehrere Entdeckungsverfahren von schädlichen Objekten ein. Dies ermöglicht, maximal sorgfältig alle verdächtigen Dateien zu prüfen und das Verhalten der Software zu kontrollieren: 1. In erster Linie wird die Signaturanalyse eingesetzt. Dieses Verfahren lässt den Code von verdächtigen Dateien analysieren, um festzustellen, ob sie den bekannten Virensignaturen entsprechen (Signatur ist eine kontinuierliche endliche Byte-Reihnfolge, die für Erkennung eines Virus erforderlich und ausreichend ist). Dabei werden die Prüfsummen von Signaturen verglichen, was zu einer wesentlichen Verringerung der Virendatenbankgröße beiträgt. Dabei bleibt die eindeutige Übereinstimmung und demgemäß die Zuverlässigkeit bei Virusentdeckung und Desinfizierung der verdächtigen Dateien erhalten. Die Dr.Web Virendatenbanken sind so zusammengesetzt, dass nur mit einer Signatur mehrere Klassen von Bedrohungen entdeckt werden können. 2. Nach der Signaturanalyse wird die einzigartige Origins Tracing™ Technologie eingesetzt, die zur Entdeckung von neuen und modifizierten Viren dient, die bekannte Infizierungsmechanismen benutzen. Dieses Verfahren schützt die Benutzer von Dr.Web Antivirus-Lösungen vor solchen Viren, wie z.B. Erpresservirus Trojan.Encoder.18 (das auch unter dem Namen gpcode bekannt ist). Weiterhin lässt Origins Tracing die Anzahl von Fehlauslösungen der heuristischen Analyse reduzieren. 3. Das Prinzip der heuristischen Analyse basiert auf Wissen (Heuristiken) über kennzeichnende Merkmale eines Viruscodes sowie eines zuverlässigen Codes. Jedes Merkmal besitzt bestimmten Wert (eine Zahl, die Wesentlichkeit und Zuverlässigkeit dieses Merkmales anzeigt). Aufgrund des Gesamtwertes, der jede bestimmte Datei definiert, wird die Wahrscheinlichkeit von Datei-Infizierung mit einem Benutzerhandbuch 226 Anhang C. Entdeckungsverfahren von Viren unbekannten Virus mittels der heuristischen Analyse festgestellt. Wie auch jedes System der Hypothesenprüfung unter Unbestimmtheitsbedingungen kann die heuristische Analyse Fehler der ersten (Nichterkennung der unbekannten Viren) sowie der zweiten Art (Falschmeldung) bringen. Bei einer beliebigen Prüfung werden die aktuellsten Informationen über bekannte Schadprogramme von Dr.Web Antivirus-Komponenten verwendet. Die Virensignaturen, Infos über ihre Merkmale und Verhaltensmodelle werden sofort aktualisiert, wenn Experten aus dem Virenlabor von Doctor Web neue Bedrohungen entdecken, manchmal kann es mehrmals pro Stunde passieren. Regelmäßige Aktualisierung der Virendatenbanken lässt auch die neuesten Viren entdecken. Benutzerhandbuch 227 228 Schlagwortregister jede X Minuten A Lokaler Agent monatliche Benutzeroberfläche Bericht 11 Icon, Ansicht wöchentliche Benachrichtigungen Starten, Stoppen Verwaltung 29 30 Agent 36 HTTP-Verkehr 110 119 D 180 Aktionen für Objekte Dr.Web für Outlook Dr.Web für Outlook SpIDer Guard NT Aktualisierung 42 Blockierung SpIDer Guard G3 SpIDer Mail 38 Bericht Aktionen bei Objekten 196 139 Antispam 200 Protokoll 208 Reaktionen 37 Antispam 194 196 Dr.Web®, Antivirus Dr.Web für Outlook SpIDer Mail 175 Antivirus-Prüfung Verfahren 226 Aktualisierung E 165 Entdeckungsverfahren 226 event log, Dr.Web für Outlook 207 37 F 59 Aufgabe beim Starten 9 200 E-Mail-Wächter Antivirus-Software Status 49 B 37 Agenten-Icon 45 47 36 31 Sprache 50 stündliche tägliche Funktionen Menü 29 42 52 44 Firewall 54 105, 106 Beschreibung 105 Benutzerhandbuch 229 Schlagwortregister Firewall 105, 106 Einstellungen Log M 105 106 Meldungen Funktionen 38 Meldungen vom Administrator Agenten 11 Menü des Agenten Dr. Web Enterprise Security Suite 10 Mobilmodus 55 Modus Mobiler H HTTP-Verkehr, Blockierung HTTP-Wächter 55 Zusammenwirkens mit dem Server 42 110 110 60 31 Monatliche Aufgabe 50 Monitor I Infomeldungen 60 K Datei- 112 HTTP 110 N Kontextmenü des Agenten 31 Netzwerkmonitor Beschreibung 105 L Einstellungen 105 Log Log Agent 106 42 SpIDer Guard G3 126 O SpIDer Guard NT 144 Office Kontrolle SpIDer Mail P Logdatei Agent 107 185 42 Parameter der Befehlszeile Dr.Web für Outlook Lokaler Terminplan 44 208 Popup-Fenster 211 60 Protokoll Dr.Web für Outlook 208 Benutzerhandbuch 230 Schlagwortregister NT Protokoll SpIDer Guard G3 126 SpIDer Guard NT 144 SpIDer Mail 128 SpIDer Guard G3 Ausnahme von der Prüfung 185 Benachrichtigungen Meldungen Protokolldatei Dr.Web für Outlook 206, 208 Protokoll 126 126 Prüfungsmodus SpIDer Guard NT 144 Reaktionen 185 SpIDer Guard NT Q 144 Reaktionen Quarantäne SpIDer Mail Benutzeroberfläche einstellen Funktionalität Verwaltung 115 119 Protokoll Eigenschaften einstellen 122 122 SpIDer Guard G3 SpIDer Mail 123 101 98 102 99 139 165 Protokoll 185 Reaktionen Sprache, Einstellung 37 Starten Agenten S 180 29 Statistik Scanner Antivirus 64 Schlüssel Status der Antivirus-Software Befehlszeile 211 Server Stoppen des Agenten stündliche Aufgabe Modus des Zusammenwirkens 42 Verbindung SpIDer Gate 40 110 SpIDer Guard Einstellung G3 57 113 112 59 29 45 Synchronisieren Antivirus-Software 37 Synchronisierung der Zeit 38 Systemanforderungen Systemsteuerung Systemwächter 12 29 32 Benutzerhandbuch 231 Schlagwortregister T tägliche Aufgabe 47 Terminplan Lokaler 44 zentralisierter 55 V Viren Benachrichtigungen 38 Datenbanken, Status 59 Virenprüfung Verfahren 226 W Wächter 165 DateiE-MailHTTP System 112 165 110 32 wöchentliche Aufagbe 49 Z zentralisierter Terminplan 55 Zugriffseinschränkung Internet 110 Zusammenwirken mit dem Server Modus 42 Verbindungseinstellung 40 Benutzerhandbuch © Doctor Web, 2004-2013