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Dr.Web Agent
Version 6.0.4
Benutzerhandbuch
27.08.2013
Doctor Web, Hauptsitz Russland
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Doctor Web bietet effektive Antivirus- und Antispam-Lösungen
sowohl für staatliche Einrichtungen und große Unternehmen als
auch für private Benutzer.
Die Antivirensoftware von Dr.Web wird seit 1992 entwickelt. Die
Antivirus-Lösungen zeigen immer wieder hervorragende
Leistungen bei Entdeckung von Malware und entsprechen den
weltweiten Sicherheitsnormen.
Zertifikate und Auszeichnungen sowie umfangreiche Geographie
der Benutzer zeugen vom besonderen Vertrauen der Kunden in
unsere Produkte.
Wir danken den Benutzern für Unterstützung der
Lösungen von Dr.Web-Familie!
4
Inhaltsverzeichnis
8
Kapitel 1. Einleitung
1.1. Symbole und Abkürzungen
8
1.2. Dr.Web® Antivirus Enterprise Security Suite
9
11
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
2.1. Grundfunktionen und Parameter des Dr.Web
Agenten
11
2.2. Systemanforderungen
12
2.3. Antivirus-Software installieren und
deinstallieren
14
2.3.1. Installation des Dr.Web Agenten
14
2.3.2. Deinstallation des Dr.Web Agenten
26
2.4. Benutzeroberfläche des Dr.Web Agenten starten
und stoppen
29
2.5. Verwaltung des Dr.Web Agenten
30
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
37
3.1. Sprache der Benutzeroberfläche einstellen
37
3.2. Antivirus-Software aktualisieren
37
3.3. Einstellungen des Dr.Web Agenten
38
3.3.1. Verbindungseinstellungen zum Server
40
3.3.2. Detailtiefe des Protokolls
42
3.4. Modus des Zusammenwirkens zwischen dem
Agenten und dem Server
42
3.5. Terminplan einstellen
44
3.5.1. Lokaler Terminplan. Liste der lokalen Aufgaben
44
3.5.2. Zentralisierter Terminplan
55
Benutzerhandbuch
5
3.6. Einstellungen des Mobilmodus
55
3.7. Statistik ansehen
57
3.8. Status der Antivirus-Software ansehen
59
3.9. Infomeldungen
60
64
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
4.1. Dr.Web Scanner
64
4.2. Dr.Web Scanner NT4
65
4.2.1. Virenüberprüfung
65
4.2.2. Hauptfenster von Dr.Web Scanner
76
4.2.3. Einstellungen für Dr.Web Scanner konfigurieren
79
4.2.4. Scannen im Befehlszeilenmodus
94
4.2.5. Konsolen-Scanner
96
Kapitel 5. Quarantäne
5.1. Benutzeroberfläche einstellen
98
99
5.2. Eigenschaften der Quarantäne einstellen
101
5.3. Den Quarantäne-Inhalt verwalten
102
5.4. Bereinigung der Quarantäne
103
Kapitel 6. Dr.Web Firewall
105
6.1. Dr.Web Firewall Einstellungen
105
6.2. Dr.Web Firewall Log
106
Kapitel 7. Office Kontrolle
107
Kapitel 8. SpIDer Gate
110
Kapitel 9. SpIDer Guard
112
9.1. SpIDer Guard G3 Einstellungen
113
9.1.1. Allgemein
115
9.1.2. Aktionen
119
Benutzerhandbuch
6
9.1.3. Ausgenommen
123
9.1.4. Protokoll
126
9.2. SpIDer Guard NT4 Einstellungen
128
9.2.1. Scan-Einstellungen
129
9.2.2. Verwaltung
149
9.2.3. Zusätzliche Benutzerdialoge
160
Kapitel 10. SpIDer Mail
165
10.1. SpIDer Mail einstellen
169
10.2. SpIDer Mail NT4 einstellen
170
10.2.1. Scan (Virenprüfung)
172
10.2.2. Actions (Aktionen)
180
10.2.3. Engine
183
10.2.4. Log (Protokoll)
185
10.2.5. Interception (Abfangen)
187
10.2.6. Excluded Applications (Ausgenommene
Anwendungen)
192
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
11.1. Virenprüfung
194
196
11.1.1. Schädliche Objekte
196
11.1.2. Aktionen
196
11.2. Spam-Prüfung
200
11.2.1. Spam-Filter einstellen
201
11.2.2. Black- und Whitelists
202
11.3. Protokollieren der Ereignisse
206
11.3.1. Ereignis-Log-Datei
207
11.3.2. Debug.log Datei
208
11.4. Statistik
209
Benutzerhandbuch
7
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
211
Anhang B. Vollständige Liste von
unterstützten Betriebssystemen
223
Anhang C. Entdeckungsverfahren von Viren
Schlagwortregister
226
228
Benutzerhandbuch
Kapitel 1. Einleitung
Kapitel 1. Einleitung
1.1. Symbole und Abkürzungen
Symbole
In diesem Benutzerhandbuch werden die Bezeichnungen, die in
Tabelle 1 angeführt sind, verwendet.
Tabelle 1. Symbole
Bezeichnung
Erläuterung
Wichtige Bemerkung oder Hinweis.
Achten Sie,
dass
Achtung
Warnung vor möglichen Fehlersituationen sowie
wichtigen Momenten, die besonderer Rücksicht
bedürfen.
Dr.Web Agent
Produkt- und Komponentennamen von Dr.Web.
Antivirus-Netzwerk
Ein Begriff tritt als Definition auf.
<IP-address>
Felder zum Ersatz von Funktionsnamen durch
tatsächliche Werte.
Übernehmen
Namen der Tasten, Fenster, Menüpunkte und
sonstigen Bestandteile der Benutzeroberfläche.
CTRL
Bezeichnungen der Tastaturtasten.
C:\Windows\
Namen der Dateien und Ordner, Ausschnitte des
Programmcodes.
Anhang A
Querverweise
zu
Dokumentkapiteln
Hyperlinks zu externen Ressourcen.
oder
Benutzerhandbuch
8
Kapitel 1. Einleitung
Abkürzungen
Im Text des Handbuches werden folgende Abkürzungen ohne
Erläuterung verwendet:
FDD – Floppy Disk Drive (Diskette – transportabler magnetischer
Datenträger),
GUI – Graphical User Interface (grafische Benutzeroberfläche),
GUI-Programmversion - eine Version, die GUI-Mittel benutzt,
UAC – User Account Control (Benutzerkontensteuerung Komponente von Microsoft Windows. Die UAC fordert
Bestätigung der Aktionen, die Administratorrechte bedürfen, an,
um den Schutz vor Missbrauch des Computers zu
gewährleisten),
URL – Uniform Resource Locator (Einheitlicher Quellenanzeiger –
die im World Wide Web verwendete standartisierte Darstellung
von Internetadressen),
GAS Dr.Web – Globales Aktualisierungssystem von
Dr.Web,
OS – Betriebssystem,
SW – Software.
1.2. Dr.Web® Antivirus Enterprise
Security Suite
Dr.Web Enterprise Security Suite dient der Einrichtung und
Verwaltung eines einheitlich und zuverlässig wirkenden, komplexen
Virenschutzes für Computer Ihres Unternehmens.
Geschützte Computer werden in ein Antivirus-Netzwerk vereinigt, das
vom Administrator über einen Enterprise Server verwaltet wird. Der
Schutz von Computern der Mitarbeiter ist automatisiert und wird
zentral verwaltet, was ein zuverlässiges Sicherheitsniveau beim
minimalen Eingreifen seitens Personals gewährleistet.
Benutzerhandbuch
9
Kapitel 1. Einleitung
Dr.Web Enterprise Security Suite löst folgende Aufgaben:
Zentralisierte (ohne dass direkter Zugriff des Personals benötigt
wird) Installation der Antivirus-Pakete auf den geschützten
Computern,
Zentralisierte Parametereinstellung von Antivirus-Paketen auf
den geschützten Computern,
Zentralisierte Aktualisierung der Virendatenbanken und der
Software auf den geschützten Computern,
Monitoring von Virenereignissen sowie vom Zustand der
Antivirus-Pakete und des Betriebssystems auf allen geschützten
Computern.
Auf den geschützten Computern wird Dr.Web Agent installiert. Diese
Komponente gewährleistet die Verwaltung des Computerschutzes und
steht in Verbindung mit dem Enterprise Server, über den die
Antivirus-Programme und deren Komponenten aktualisiert sowie
Grundparameter von der auf den Computern installierten AntivirusSoftware eingestellt werden.
Auf den Computern mit installiertem Dr.Web Agenten
muss keine andere Antivirus-Software installiert werden,
eingeschlossen von anderen Versionen der Dr.Web
Software.
Einstellungen, die für Benutzer zugänglich sind, werden im Abschnitt
Dr.Web Agent verwalten beschrieben.
Benutzerhandbuch
10
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Kapitel 2. Komponente Dr.Web
Agent
2.1. Grundfunktionen und Parameter des
Dr.Web Agenten
Dem Schutz von Computern vor Virenbedrohungen und Spam dienen
Programme, die zum Antivirus-Paket Dr.Web Enterprise Security
Suite gehören.
Die Verwaltung des Computerschutzes und Verbindung zum
Enterprise Server erfolgt mit Hilfe des Dr.Web Enterprise
Security Suite Agenten (im weiteren Dr.Web Agent).
Dr.Web Agent erfüllt folgende Funktionen:
installiert, aktualisiert und stellt das Dr.Web Antivirus-Paket ein,
startet den Scanvorgang sowie führt andere Aufgaben aus, die
vom Enterprise Server erstellt werden;
lässt die Komponenten des Dr.Web Antivirus-Pakets über
spezielle Benutzeroberfläche aufrufen;
übergibt die Ergebnisse
Enterprise Server;
der
Aufgabenausführung
dem
übergibt dem Enterprise Server die Nachrichten über das
Entstehen der voreingestellten Ereignisse in der Funktion des
Antivirus-Pakets.
Der Benutzer kann folgende Aktionen mit Hilfe des Dr.Web
Agenten ausführen:
den Zeitplan zur Virenprüfung (Scannen) des Computers
einstellen;
Scannen des Computers bei Bedarf starten;
Einstellungen
einzelner
Komponenten
vom
Dr.Web
Programmkomplex, darunter auch manche Einstellungen des
Agenten selbst, ändern;
Benutzerhandbuch
11
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Statistik der Virenereignisse auf dem Computer sowie andere
Informationen über den Dr.Web Programmkomplex anschauen.
Zur Änderung von Einstellungen des Agenten und der
Komplex-Komponenten muss der Benutzer entsprechende
Rechte besitzen. Weitere Information hierzu finden Sie in
den Beschreibungen der Einstellungen für bestimmte
Komponenten.
2.2. Systemanforderungen
Auf Workstations des Antivirus-Netzwerkes, das mit Hilfe
von Dr.Web verwaltet wird, muss keine andere AntivirusSoftware verwendet werden (einschließlich anderer
Versionen von Dr.Web Antivirus-Software).
Zur Funktion des Dr.Web Agenten und des vollständigen
Antivirus-Pakets wird folgendes erforderlich sein:
1. Minimale Anforderungen:
Prozessor Intel® Pentium® IV 1.6 GHz;
Hauptspeicher 512 MB.
2. Empfohlene Anforderungen:
Prozessor Intel® Pentium® IV 2.4 GHz oder höher;
Hauptspeicher mindestens 1 GB.
3. Freier Speicherplatz auf der Festplatte: mindestens 250 MB für
ausführbare Dateien + zusätzlich für Funktionsprotokolle und
temporäre Dateien.
4. Betriebssysteme (s. Anhang В. Vollständige
unterstützten Betriebssystemen):
Liste
von
a) OS Microsoft® Windows® 98, OS Windows Me, OS
Windows NT4 (SP6) oder höher. Je nach Betriebssystem
können folgende Komponenten dabei installiert werden:
Benutzerhandbuch
12
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Komponente
Betriebssystem
SpIDer Gate,
Windows 2000 (SP4) oder höher.
SelfPROtect,
Office Kontrolle,
Dr.Web Browser-Plugin
für Outlook
SpIDer Guard NT4,
Windows 98,
Dr.Web Scanner NT4
Windows ME,
Windows NT4 (SP6a),
Windows 2000 mit SP4 ohne Update
Rollup1,
Windows XP ohne SP sowie mit SP1,
Windows 2003 ohne SP.
FireWall,
SpIDer Guard G3,
Dr.Web Scanner
Windows 2000 mit SP4 und Update
Rollup1,
Windows XP mit SP2 oder neuer,
Windows 2003 mit SP1 oder neuer,
Windows Vista oder neuer.
SpIDer Mail NT4
Windows 98,
Windows NT4 mit SP6a.
SpIDer Mail
Unter
sämtlichen
unterstützten
Betriebssystemen, die neuer als die für
Version SpIDer Mail NT4.
b) Microsoft® Windows Mobile®;
c) Novell® NetWare®;
d) Betriebssysteme der UNIX®-Familie: OS Linux®, OS
FreeBSD® oder OS SolarisTM;
e) Android;
f) Mac OS X.
5. Für das anzuschließende Modul Dr.Web für Outlook ist
installierter Microsoft Outlook Client von MS Office erforderlich:
Outlook 2000 (Outlook 9),
Benutzerhandbuch
13
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Outlook 2002 (Outlook 10 oder Outlook XP),
Office Outlook 2003 (Outlook 11),
Office Outlook 2007,
Office Outlook 2010.
6. Zur korrekten Funktion der Kontexthilfe Dr.Web Agent für
Windows ist Windows® Internet Explorer® 6.0 oder höher
erforderlich.
Informationen zur Agenten-Funktionalität unter Windows
Mobile und Novell NetWare finden Sie in den
Benutzerhandbüchern Dr.Web Agent für Windows
Mobile und Dr.Web Agent für Novell NetWare.
2.3. Antivirus-Software installieren und
deinstallieren
2.3.1. Installation des Dr.Web Agenten
Vor Beginn der Installation von Antivirus-Software achten Sie auf den
Abschnitt Systemanforderungen.
Für die Installation des Dr.Web Agenten benötigt der
Benutzer die Administratorrechte.
Installation und Deinstallation des Dr.Web Agenten und des
Antivirus-Pakets kann auf zwei Weisen ausgeführt werden:
1. Entfernt - auf dem Server über Netzwerk. Die Installation wird
vom Administrator des Antivirus-Netzwerkes ausgeführt. Das
Eingreifen seitens des Benutzers ist nicht erforderlich
(ausführliche Information zur Errichtung einer Antivirus-Station
und entfernten Installation der Antivirus-Software finden Sie im
Administratorhandbuch Dr.Web Enterprise Security Suite
Antivirus).
Benutzerhandbuch
14
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Entfernte Installation der Dr.Web Agenten ist nur für
Workstations, die unter Windows NT4 oder neuer
funktionieren, möglich.
Zur
entfernten
Software-Installation
sind
Administratorrechte für Workstation erforderlich.
die
2. Lokal - direkt auf dem Benutzercomputer. Die Installation kann
sowohl vom Administrator als auch vom Benutzer ausgeführt
werden. Dabei kann die Installation mit Hilfe folgender
Komponenten erfolgen:
Installationspaket esinst.exe.
Netzwerkinstallations-Assistent Agent drwinst.exe.
Nachfolgend finden Sie die Beschreibung der lokalen Installation
und Deinstallation von Antivirus-Software.
2.3.1.1. Installation des Dr.Web Agenten mit
Hilfe des Installationspakets
Falls auf einer Workstation die Antivirus-Software schon installiert ist,
versucht das Installationsprogramm vor Installationsbeginn diese zu
löschen. Beim Fehlversuch müssen Sie die auf der Workstation
verwendete Antivirus-Software selbstständig löschen.
Um den Agenten und das Antivirus-Paket auf der
Workstation zu installieren:
1. Laden die Installationsdatei des Agenten herunter. Dafür
klicken Sie auf den Link, den Sie vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes erhalten haben.
2. Starten Sie die heruntergeladene esinst.exe Datei. Dabei
öffnet sich das Fenster des Installationswizards von Dr.Web
Antivirus.
3. Vor Beginn der Installation bittet der Installationswizard zu
bestätigen, dass keine Antivirus-Programme auf dem Computer
installiert sind. Stellen Sie sicher, dass keine andere AntivirusSoftware (darunter auch andere Versionen der Antivirus-
Benutzerhandbuch
15
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Software von Dr.Web) auf dem Computer benutzt wird.
Danach setzen Sie ein Häkchen bei Auf meinem Computer
gibt es keine andere Antivirus-Software und klicken Sie
auf Weiter.
4. Im nächsten Fenster wird es angeboten, den Installationstyp zu
wählen:
Schnellinstallation (empfehlenswert) - die einfachste
Installationsvariante. Sämtliche
Parameter werden
automatisch festgelegt. Gehen Sie direkt weiter zu Schritt
9.
Benutzerdefinierte Installation - Installationsvariante,
bei der Sie die Komponenten der auf dem Computer zu
installierenden Antivirus-Software auswählen können.
Administrative Installation - die meist vollständige
Installationsvariante.
Dieser
Installationstyp
lässt
sämtliche Parameter der Installation sowie der zu
installierenden Antivirus-Software festlegen/ändern.
5. Bei Installationsvarianten Benutzerdefinierte Installation
und Administrative Installation können Sie im nächsten
Fenster die Komponenten des Dr.Web Antivirus-Pakets
auswählen. Setzen Sie Häkchen bei den Komponenten, die Sie
auf Ihrem Computer installieren möchten.
Im Abschnitt Pfad des Installationsordners können Sie den
Ordner festlegen, in dem die Antivirus-Software installiert wird.
Standardmäßig ist es der Ordner Dr.Web Enterprise
Suite, der sich im Program files Ordner auf der
Systemplatte befindet. Zur Änderung des Installationspfads
klicken Sie auf Durchsuchen und geben Sie den erforderlichen
Pfad an.
Klicken Sie auf Weiter.
Bei der Installationsvariante Benutzerdefinierte Installation
gehen Sie direkt weiter zu Schritt 9.
6. Bei der Installationsvariante Administrative Installation: im
nächsten Fenster legen Sie die Einstellungen des
Netzwerkinstallers fest:
Im
Feld
Dr.Web
Enterprise
Server
wird
die
Benutzerhandbuch
16
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Netzwerkadresse des Enterprise Servers angegeben,
von dem Agent und Antivirus-Paket installiert werden.
Wenn Sie beim Starten des Installationsprogramms die
Adresse des Servers angegeben haben, wird diese
Adresse automatisch ins genannte Feld eingetragen.
Bei
Installation
des
Agenten
mit
Hilfe
des
Installationsassistenten,
geschaffen
im
Verwaltungscenter, wird das Feld Dr.Web Enterprise
Server automatisch ausgefüllt.
Falls die Server-Adresse Ihnen unbekannt ist, klicken Sie
auf den Suche-Knopf. Dabei offnet sich ein Fenster zur
Suche von aktiven Enterprise Server des Netzwerkes.
Legen
Sie
erforderliche
Parameter
(im
Format
<Servername>@<IP-Adresse>/<Netzw erkpräfix>:<Port>)
fest und klicken Sie auf den Suche-Knopf. Aus der Liste der
gefundenen Server wählen Sie den Server aus, von dem die
Antivirus-Software installiert wird, und klicken Sie auf ОК.
Im Feld Dr.Web Enterprise Server öffentlicher
Schlüssel wird der vollständige Pfad des öffentlichen
Schlüssels (drwcsd.pub) angegeben, der sich auf
Ihrem Computer befindet (wird das Installationsprogramm
vom Server über Netzwerk gestartet, so wird der
Schlüssel in die temporären Dateien des Betriebssystems
kopiert
und
nach
der
Installation
in
den
Installationsordner übertragen).
Im Abschnitt Komprimierung beim Herunterladen
verwenden wählen Sie gewünschte Variante zum
Komprimieren des Verkehrs: Ja - Komprimierung
verwenden, Nein - nicht verwenden, Möglich - die
Verwendung der Komprimierung hängt von ServerEinstellungen ab.
Benutzerhandbuch
17
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Das Häkchen bei Dr.Web Agenten in die Liste der
Ausnahmen von Windows Firewall hinzufügen
bestimmt das Hinzufügen von den vom Agenten
benutzten Ports und Oberflächen in die Ausnahmenliste
vom Netzwerkmonitor des Betriebssystems (außer
Windows 2000 oder älter). Es ist empfehlenswert, dieses
Häkchen zu setzen. Es hilft, Fehler zu vermeiden, z.B. bei
automatischer Aktualisierung von Antivirus-Komponenten
und Virendatenbanken.
Setzen Sie gegebenenfalls ein Häkchen bei Den Agenten
in der Liste der installierten Programme zu
registrieren.
Diese Option ermöglicht unter anderem den Agenten und
das Antiviruspaket mit den standardmäßigen Mitteln des
Windows-Betriebssystems zu entfernen (siehe Kapitel
Entfernen von Dr.Web Agenten).
7. Bei der Installationsvariante Administrative Installation: im
nächsten Fenster legen Sie die Einstellungen des Agenten
fest:
Im Abschnitt Authorisierung werden die Parameter für
Authorisierung des Agenten auf dem Server festgelegt.
Bei
der
Auswahl
der
Variante
Automatisch
(standardmäßig) wird der Zugriffsmodus für Station auf
dem Server bestimmt. Bei der Variante Manuell sind die
Authorisierungsparameter der Station festzulegen:
Identifizierer der Station auf dem Server und
Passwort für den Zugriff darauf. Dabei bekommt die
Station den Zugriff, ohne dass die manuelle Bestätigung
durch den Administrator auf dem Server erforderlich sein
wird.
Bei
Installation
des
Agenten
mit
Hilfe
des
Installationsassistenten,
geschaffen
im
Verwaltungscenter, werden die Felder Identifizierer
und Passwort für Authorisierungsvariante Manuell
automatisch ausgefüllt.
Benutzerhandbuch
18
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
In
den
Abschnitten
Komprimierung
und
Verschlüsselung werden entsprechende Modi für den
Verkehr zwischen Server und Agenten festgelegt
(weitere Information s. im Punkt Verwendung von
Komprimierung und Verschlüsselung des Verkehrs
in dem Administratorhandbuch zum Dr.Web Enterprise
Security Suite Antivirus).
Klicken Sie auf Weiter.
8. Die Installation des Agenten und der Antivirus-Komponenten
startet (ohne dass Eingreifen seitens Benutzers erforderlich
sein wird).
9. Nach Beendung der Installation benachrichtigt der
Installationswizard uber die Notwendigkeit, den Computer neu
zu starten. Klicken Sie auf den Fertig-Knopf, um den
Installationswizard zu beenden.
10. Starten Sie Ihren Computer neu.
Bei der Installation des Antivirus-Pakets, zu dem die
Komponente Dr.Web Firewall gehört, wird es erforderlich
sein, die Station zweimal neu zu starten, um die Installation
zu beenden.
Unter Windows Vista und Windows Server 2008 wird dabei
der Windows Task Scheduler, der durch Dr.Web
Firewall gesperrt wurde, nach dem zweiten Neustart nicht
gestartet. Die Funktionalität wird wiederhergestellt,
nachdem die voreingestellte Regel, die den Start des
Schedulers erlaubt, durch Dr.Web Firewall automatisch
erstellt und der nachfolgende Neustart des Schedulers
ausgeführt wird, d.h. nach Neustart der Station.
2.3.1.2. Installation des Dr.Web Agenten mit
Hilfe des Netzwerkinstallations-Assistenten
Wenn der Netzwerkinstallations-Assistent im standardmäßigen
Installationsmodus (d.h. ohne -uninstall Schlüssel) auf einer
Station, wo der Agent bereits installiert wurde, gestartet wird, werden
dabei keine Aktionen ausgeführt.
Benutzerhandbuch
19
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Vor Beginn einer neuen Installation ist es erforderlich, den installierten
Agenten zu löschen.
Die Installation mit dem Netzinstaller ist in zwei Hauptmodi
möglich:
1. Im Hintergrundmodus.
2. Im grafischen Modus.
Installation des Dr.Web Agenten mit dem Installer
im Hintergrundmodus
Um Antivirus-Software (Dr.Web Agent und Antivirus-Paket)
im Hintergrundmodus des Netzinstallers zu installieren:
1. Vom Auf dem Rechner, auf dem die Antivirensoftware installiert
wird, starten Sie das drwinst.exe Programm, das Sie auf
eine der folgenden Weisen finden können:
Im Netzwerkinstallationsverzeichnis des Agenten. Bei
Installation des Servers ist es das Installer Unterverzeichnis (per Default versteckte geteilte
Ressource) im Installationsverzeichnis des Servers. Im
Weiteren kann es verschoben werden.
Auf
der
Installationsseite
des
Dr.Web
Verwaltungscenters, die auf jedem Rechner mit dem
Netzwerkzugriff auf den Enterprise Server verfügbar ist,
unter:
http://<Serveradresse>:<Portnummer>/install/
wobei als <Serveradresse> die IP-Adresse oder der DNSName des Rechners, auf dem der Enterprise Server
installiert ist, anzugeben ist. Als <Portnummer> geben Sie
die Portnummer 9080 (oder 9081 für https) an.
Per Default verwendet das ohne Parameter gestartete
drwinst-Programm den Multicast–Modus, um das
Netzwerk aufs Vorhandensein der aktiven Enterprise
Server zu scannen.
Benutzerhandbuch
20
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Bei Nutzung des Multicast–Modus zur Suche der aktiven
Server wird der Agent vom ersten gefundenen Server
installiert. Wenn dabei der vorhandene pub–Schlüssel mit
dem Schlüssel des Servers nicht übereinstimmt, wird die
Installation mit einem Fehler beendet. In diesem Fall geben
Sie die explizite Adresse des Servers beim Start des
Installationsassistenten an (s. unten).
Der drwinst Befehl kann auch mit zusätzlichen Parametern
ausgeführt werden:
Wird der Multicast-Modus nicht verwendet, so ist es
empfehlenswert, den Server-Namen (der beim DNSDienst registriert wurde) bei der Agent-Installation
anzuwenden:
drwinst <DNS_Name_des_Enterprise-Servers>
Dadurch wird die Einstellung des Antivirus-Netzwerkes, die
mit Neuinstallation des Enterprise Servers auf einem
anderen Computer verbunden ist, erleichtert.
Sie können auch explizite Angabe der Server-Adresse
benutzen:
drwinst 192.168.1.3
Die Verwendung des -regagent Schlüssels lässt den
Agenten bei der Installation in
Entfernen-Programmliste registrieren.
der
Hinzufügen/
Um das Installationsprogramm im grafischen Modus zu
starten, benutzen Sie den -interactive Parameter.
Die komplette Parameterliste des NetzwerkinstallationsAssistenten
finden
Sie
im
Anhang
H4.
Netzwerkinstallations-Assistent
in
dem
Administratorhandbuch zum Dr.Web Enterprise Security
Suite Antivirus.
2. Nachdem das Installationsprogramm beendet wird, wird die
Software des Dr.Web Agenten (aber kein Antivirus-Paket) auf
dem Computer installiert.
3. Nach der Bestätigung von Station auf dem Server (falls es
Benutzerhandbuch
21
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
durch Server-Einstellungen vorgesehen ist) wird das AntivirusPaket automatisch installiert.
4. Starten Sie Ihren Computer nach Anforderung des Agenten
neu.
Bei der Installation des Antivirus-Pakets, zu dem die
Komponente Dr.Web Firewall gehört, wird es erforderlich
sein, die Station zweimal neu zu starten, um die Installation
zu beenden.
Unter Windows Vista und Windows Server 2008 wird dabei
der Windows Task Scheduler, der durch Dr.Web
Firewall gesperrt wurde, nach dem zweiten Neustart nicht
gestartet. Die Funktionalität wird wiederhergestellt,
nachdem die voreingestellte Regel, die den Start des
Schedulers erlaubt, durch Dr.Web Firewall automatisch
erstellt und der nachfolgende Neustart des Schedulers
ausgeführt wird, d.h. nach Neustart der Station.
Installation des Dr.Web Agenten mit Installer im
grafischen Modus
Um Antivirus-Software (Dr.Web Agent und Antivirus-Paket)
im grafischen Modus des Netzinstallers zu installieren:
1. Auf dem Rechner, auf dem die Antivirensoftware installiert
wird, starten Sie das drwinst.exe Programm mit dem
Parameter -interactive. Das Programm drwinst.exe
können Sie auf eine der folgenden Weisen finden:
Im Netzwerkinstallationsverzeichnis des Agenten. Bei
Installation des Servers ist es das Installer Unterverzeichnis (per Default versteckte geteilte
Ressource) im Installationsverzeichnis des Servers. Im
Weiteren kann es verschoben werden.
Benutzerhandbuch
22
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Auf
der
Installationsseite
des
Dr.Web
Verwaltungscenters, die auf jedem Rechner mit dem
Netzwerkzugriff auf den Enterprise Server verfügbar ist,
unter:
http://<Serveradresse>:<Portnummer>/install/
wobei als <Serveradresse> die IP-Adresse oder der DNSName des Rechners, auf dem der Enterprise Server
installiert ist, anzugeben ist. Als <Portnummer> geben Sie
die Portnummer 9080 (oder 9081 für https) an.
Es öffnet sich das
Installationswizard.
Fenster
vom
Dr.Web
Antivirus-
2. Vor Beginn der Installation bittet der Installationswizard zu
bestätigen, dass keine Antivirus-Programme auf dem Computer
installiert sind. Stellen Sie sicher, dass keine andere AntivirusSoftware (darunter auch andere Versionen der AntivirusSoftware von Dr.Web) auf dem Computer benutzt wird.
Danach setzen Sie ein Häkchen bei Auf meinem Computer
gibt es keine andere Antivirus-Software und klicken Sie
auf Weiter.
3. Im nächsten Fenster wird es angeboten, den Installationstyp zu
wählen:
Schnellinstallation (empfehlenswert) - die einfachste
Installationsvariante. Sämtliche
Parameter werden
automatisch festgelegt. Gehen Sie direkt weiter zu Schritt
7.
Benutzerdefinierte Installation - Installationsvariante,
bei der Sie die Komponenten der auf dem Computer zu
installierenden Antivirus-Software auswählen können.
Administrative Installation - die meist vollständige
Installationsvariante.
Dieser
Installationstyp
lässt
sämtliche Parameter der Installation sowie der zu
installierenden Antivirus-Software festlegen/ändern.
4. Bei Installationsvarianten Benutzerdefinierte Installation
und Administrative Installation können Sie im nächsten
Fenster die Komponenten des Dr.Web Antivirus-Pakets
auswählen. Setzen Sie Häkchen bei den Komponenten, die Sie
auf Ihrem Computer installieren möchten.
Im Abschnitt Pfad des Installationsordners können Sie den
Benutzerhandbuch
23
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Ordner festlegen, in dem die Antivirus-Software installiert wird.
Standardmäßig ist es der Ordner Dr.Web Enterprise
Suite, der sich im Program files Ordner auf der
Systemplatte befindet. Zur Änderung des Installationspfads
klicken Sie auf Durchsuchen und geben Sie den erforderlichen
Pfad an.
Klicken Sie auf Weiter.
Bei der Installationsvariante Benutzerdefinierte Installation
gehen Sie direkt weiter zu Schritt 7.
5. Bei der Installationsvariante Administrative Installation: im
nächsten Fenster legen Sie die Einstellungen des
Netzwerkinstallers fest:
Im Feld Dr.Web Enterprise Server wird die
Netzwerkadresse des Enterprise Servers angegeben,
von dem Agent und Antivirus-Paket installiert werden.
Wenn Sie beim Starten des Installationsprogramms die
Adresse des Servers angegeben haben, wird diese
Adresse automatisch ins genannte Feld eingetragen. Falls
die Server-Adresse Ihnen unbekannt ist, klicken Sie auf
den Suche-Knopf. Dabei öffnet sich ein Fenster zur Suche
von aktiven Enterprise Server des Netzwerkes. Legen
Sie
erforderliche
Parameter
(im
Format
<Servername>@<IP-Adresse>/
<Netzw erkpräfix>:<Port>) fest und klicken Sie auf den
Suche-Knopf. Aus der Liste der gefundenen Server
wählen Sie den Server aus, von dem die AntivirusSoftware installiert wird, und klicken Sie auf ОК.
Im Feld Dr.Web Enterprise Server öffentlicher
Schlüssel wird der vollständige Pfad des öffentlichen
Schlüssels (drwcsd.pub) angegeben, der sich auf
Ihrem Computer befindet (wird das Installationsprogramm
vom Server über Netzwerk gestartet, so wird der
Schlüssel in die temporären Dateien des Betriebssystems
kopiert
und
nach
der
Installation
in
den
Installationsordner übertragen).
Benutzerhandbuch
24
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Im Abschnitt Komprimierung beim Herunterladen
verwenden wählen Sie gewünschte Variante zum
Komprimieren des Verkehrs: Ja - Komprimierung
verwenden, Nein - nicht verwenden, Möglich - die
Verwendung der Komprimierung hängt von ServerEinstellungen ab.
Das Häkchen bei Dr.Web Agenten in die Liste der
Ausnahmen von Windows Firewall hinzufügen
bestimmt das Hinzufügen von den vom Agenten
benutzten Ports und Oberflächen in die Ausnahmenliste
vom Netzwerkmonitor des Betriebssystems (außer
Windows 2000 oder älter). Es ist empfehlenswert, dieses
Häkchen zu setzen. Es hilft, Fehler zu vermeiden, z.B. bei
automatischer Aktualisierung von Antivirus-Komponenten
und Virendatenbanken.
Setzen Sie gegebenenfalls ein Häkchen bei Den Agenten
in der Liste der installierten Programme zu
registrieren.
Diese Option ermöglicht unter anderem den Agenten und
das Antiviruspaket mit den standardmäßigen Mitteln des
Windows-Betriebssystems zu entfernen (siehe Kapitel
Entfernen von Dr.Web Agenten).
6. Bei der Installationsvariante Administrative Installation: im
nächsten Fenster legen Sie die Einstellungen des Agenten
fest:
Im Abschnitt Authorisierung werden die Parameter für
Authorisierung des Agenten auf dem Server festgelegt.
Bei
der
Auswahl
der
Variante
Automatisch
(standardmäßig) wird der Zugriffsmodus für Station auf
dem Server bestimmt. Bei der Variante Manuell sind die
Authorisierungsparameter der Station festzulegen:
Identifizierer der Station auf dem Server und
Passwort für den Zugriff darauf. Dabei bekommt die
Station den Zugriff, ohne dass die manuelle Bestätigung
durch den Administrator auf dem Server erforderlich sein
wird.
Benutzerhandbuch
25
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
In
den
Abschnitten
Komprimierung
und
Verschlüsselung werden entsprechende Modi für den
Verkehr zwischen Server und Agenten festgelegt
(weitere Information s. im Punkt Verwendung von
Komprimierung und Verschlüsselung des Verkehrs
in dem Administratorhandbuch zum Dr.Web Enterprise
Security Suite Antivirus).
Klicken Sie auf Weiter.
7. Die Installation des Dr.Web Agenten startet. Nach der
Installation des Agenten klicken Sie auf Fertig, um den
Installationswizard zu beenden.
8. Nach der Bestätigung von Station auf dem Server (falls es
durch Server-Einstellungen vorgesehen ist und bei Schritt 6
der
Administrativen
Installation
Manuell
als
Authorisierungstyp nicht gewählt wurde) wird das AntivirusPaket automatisch installiert.
9. Starten Sie Ihren Computer nach Anforderung des Agenten
neu.
Bei der Installation des Antivirus-Pakets, zu dem die
Komponente Dr.Web Firewall gehört, wird es erforderlich
sein, die Station zweimal neu zu starten, um die Installation
zu beenden.
Unter Windows Vista und Windows Server 2008 wird dabei
der Windows Task Scheduler, der durch Dr.Web
Firewall gesperrt wurde, nach dem zweiten Neustart nicht
gestartet. Die Funktionalität wird wiederhergestellt,
nachdem die voreingestellte Regel, die den Start des
Schedulers erlaubt, durch Dr.Web Firewall automatisch
erstellt und der nachfolgende Neustart des Schedulers
ausgeführt wird, d.h. nach Neustart der Station.
2.3.2. Deinstallation des Dr.Web Agenten
Um den Agenten und das Antivirus-Paket lokal zu
deinstallieren, muss diese Option durch Administrator auf
dem Server freigegeben werden.
Benutzerhandbuch
26
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Nach Deinstallieren der Antivirus-Software wird Ihr
Computer vor Viren und anderen böswilligen Programmen
nicht geschützt.
Deinstallation von Antivirus-Software der Station (des Dr.Web
Agenten und des Antivirus-Pakets) kann auf zwei Weisen ausgeführt
werden:
1. Mit Hilfe von normalen Windows-Mitteln.
2. Mit Hilfe von Installationsprogramm des Agenten.
Mit normalen Windows-Mitteln deinstallieren
Dieses Verfahren kann zum Deinstallieren nur verwendet
werden, wenn ein Häkchen bei Den Agenten in der Liste
der installierten Programme zu registrieren während
Installation des Agenten mit Hilfe des grafischen
Installationsprogramms gesetzt wurde.
Falls
der
Agent
im
grafischen
Modus
des
Installationsprogramms installiert wurde, wird das
Deinstallieren der Antivirus-Software mit normalen
Windows-Mitteln nur in dem Fall zugänglich, wenn der regagent Schlüssel bei der Installation verwendet wurde.
Zum Deinstallieren der Antivirus-Software wählen Sie:
Für Betriebssysteme Windows 98, Windows NT4, Windows ME,
Windows 2000: Start
Einstellungen
Systemsteuerung
Software.
Für Betriebssysteme Windows XP, Windows 2003 (abhängend
vom Start-Menü Typ):
Start-Menü: Start
Systemsteuerung
Klassisches Start-Menü: Start
Systemsteuerung Software.
Software.
Einstellungen
Für die Betriebssysteme Windows Vista und Windows 7
(abhängend vom Start-Menü Typ):
Benutzerhandbuch
27
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Start-Menü: Start
Systemsteuerung
Programme,
weiter abhängend vom Typ der Systemsteuerung:
o Klassisches Start-Menü: Programme.
o Startseite:
Programme
Funktionen.
Programme
und
Klassisches Start-Menü: Start
Einstellungen
Systemsteuerung Programme und Funktionen.
Für das Betriebssystem Windows 8:
Öffnen Sie die Systemsteuerung auf eine beliebige Art und
Weise, z. B. indem Sie mit der rechten Maustaste in der
unteren Bildschirmecke links klicken und den Menüpunkt
Systemsteuerung in dem Kontextmenü aufrufen bzw. über
die Charms Bar
Einstellungen
Systemsteuerung.
Im Weiteren wählen Sie je nach dem Einstellungstyp die
Anzeige für die Systemsteuerung:
o Große Symbole/Kleine
Funktionen.
Symbole:
o Кategorie: Programme
Programme
und
Programm deinstallieren.
In der geöffneten Liste wählen Sie die Zeile Dr.Web Agent und
klicken Sie auf Löschen (oder Löschen/Ersetzen für ältere
Windows-Versionen). Die Antivirus-Software der Station wird
deinstalliert.
Deinstallieren mit Hilfe des
Installationsprogramms
Deinstallation
Assistenten
mit
Hilfe
des
Netzwerkinstallations-
Um die Software des Dr.Web Agenten und das Antivirenpaket auf
der Workstation mit Hilfe des Netzwerkinstallations-Assistenten des
Agenten zu deinstallieren, ist der drwinst –Befehl mit dem
Parameter
-uninstall
(oder
mit
-uninstall
interactive Parametern, falls es erforderlich sein wird, Kontrolle
der Deinstallation sicherzustellen) im Installationsverzeichnis des
Benutzerhandbuch
28
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Agenten
(standardmäßig – C:\Program
Enterprise Suite) auszuführen.
Files\DrWeb
Deinstallation mit Hilfe des Installationspakets
Um die Software des Dr.Web Agenten und das Antivirenpaket mit
Hilfe des Installationspakets zu deinstallieren, starten Sie die
Installationsdatei esinst.exe von der Produktversion, die auf
Ihrem Rechner installiert ist. Dabei öffnet sich das Fenster des
Deinstallationswizards von Dr.Web Antivirus. Um das Deinstallieren
der Antivirus-Software zu starten, klicken Sie auf Weiter.
2.4. Benutzeroberfläche des Dr.Web
Agenten starten und stoppen
Der Dr.Web Agent wird automatisch nach der Installation sowie
jedesmal nach Windows Herunterladen gestartet.
In der Windows-Umgebung legt der gestartete Dr.Web Agent das
Icon
im Infobereich der Taskleiste an.
Der Befehl Beenden im Kontextmenü des Agenten dient
nur zum Löschen des Icons aus dem Infobereich der
Taskleiste. Der Agent setzt dabei seine Funktion fort.
Nach Windows Herunterladen wird das Icon des Agenten automatisch
nach seinem Starten im Bereich der Taskleiste angelegt.
Um das Symbol des Agenten (wenn das Symbol mit dem Befehl
Beenden entfernt wurde) ohne den Neustart des Computers anzeigen
zu lassen, ist es ausreichend die Benutzeroberfläche des Agenten auf
folgenden Weise zu starten:
Für Betriebssysteme älter als Windows 8: Start
Programme
Dr.Web Enterprise Suite Menüpunkt Start AgentUI.
Benutzerhandbuch
29
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Für das Betriebssystem Windows 8: Menü Apps (wird über den
Menüpunkt Alle Apps auf der Startseite geöffnet)
Abschnitt
Dr.Web Enterprise Suite Menüpunkt Start AgentUI.
Um die Benutzeroberfläche des Agenten über das
Benutzerkonto mit den Administratorrechten zu starten:
Für Betriebssysteme älter als Windows Vista:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den
Menüpunkt Start AgentUI (s. oben) und wählen Sie in
dem Kontextmenü die Option Starten als.
2. In dem geöffneten Fenster geben Sie die Daten (Login
und Passwort) des gewünschten Benutzerkontos ein und
klicken Sie auf ОК.
3. Die Benutzeroberfläche des Agenten wird unter dem
angegebenen Benutzernamen gestartet.
Für das Betriebssystem
Betriebssysteme:
Windows
Vista
und
jüngere
1. Wählen Sie in dem Kontextmenü des Agenten den
Menüpunkt Administrator aus.
2. Bei aktivierter UAC bestätigen Sie die Ausführung der
Anwendung
unter
dem
Benutzernamen
mit
Administratorrechten.
3. Die Benutzeroberfläche des Agenten wird unter dem
Benutzernamen mit Administratorrechten gestartet.
2.5. Verwaltung des Dr.Web Agenten
In der Windows-Umgebung legt der gestartete Dr.Web Agent das
Icon
im Infobereich der Taskleiste an.
Beim Bewegen des Mauszeigers auf das Agenten-Icon erscheint ein
Popup-Meldefenster mit Gesamtangaben über Virenereignisse, Status
von Komponenten der Antivirus-Software sowie Datum der letzten
Aktualisierung (s. auch Punkt Infomeldungen).
Die zum Ändern und Anschauen zugängliche Funktionen des Dr.Web
Agenten werden aus dem Kontextmenü des Dr.Web Agenten-Icons
Benutzerhandbuch
30
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
aufgerufen. Dafür klicken Sie mit der rechten Maustaste aufs Icon und
wählen Sie den erforderlichen Befehl aus.
Abbildung 2-1. Kontextmenü des Dr.Web Agenten.
Benutzerhandbuch
31
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Das Kontextmenü enthält folgende Punkte:
Beenden - das Icon des Dr.Web Agenten aus dem
Infobereich
der
Taskleiste
entfernen
(s.
Punkt
Benutzeroberfläche des Dr.Web Agenten starten und stoppen).
Support - auf Website des technischen Supportdienstes von
Doctor Web gehen, um technische Unterstützung zu erhalten.
Log vorbereiten - Archiv (im zip-Format) mit Logdateien und
Systeminformation zum Versand an technischen Supportdienst
erstellen.
Doctor Web, Ltd. - auf Website von Doctor Web gehen.
Hilfe - Hilfedatei des Dr.Web Agenten aufrufen.
Über - Informationen über das Programm und aktuelle Version
anschauen. Es ist auch möglich, aus diesem Meldefenster auf
Website von Doctor Web oder auf Website des technischen
Supportdienstes von Doctor Web zu gehen.
SpIDer Mail - E-Mail-Wächter von SpIDer Mail aktivieren/
deaktivieren.
SpIDer Mail prüft automatisch alle Zugriffe beliebiger E-MailProgramme, die auf Ihrem Computer installiert sind, auf die
Mailserver.
SpIDer Guard - Dateiwächter von SpIDer Guard aktivieren/
deaktivieren.
SpIDer Guard prüft "on the fly" alle Dateiaufrufe sowie
überprüft permanent die Aktionen der gestarteten Vorgänge, die
für Viren kennzeichnend sind.
SpIDer Gate - HTTP-Wächter von SpIDer Gate aktivieren/
deaktivieren.
SpIDer Gate hilft Ihren Computer vor Malware-Programmen,
die sich beim Zusammenwirken im Netzwerk über HTTP-Protokoll
übertragen werden können, zu schützen.
SelfPROtect
deaktivieren.
-
Systemwächter
SelfPROtect
aktivieren/
Diese Komponente schützt die Dateien und Ordner von Dr.Web
vor unbefugtem oder zufälligem Eingreifen, z.B. vor Löschen
Benutzerhandbuch
32
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
durch Viren. Wenn der Systemwächter aktiviert ist, haben nur
Dr.Web Programme Zugriff auf genannte Ressourcen.
In der ausfallenden Liste Verdächtigen Aktionen vorbeugen
sind folgende Optionen verfügbar:
HOSTS-Systemdatei schützen setzt Verbot für
Änderungen an der HOSTS-Datei durch, die durch
Betriebssystem zur Vereinfachung des Internetzugangs
benutzt wird, d.h. zur Umsetzung der Textnamen mancher
Websites zu entsprechenden IP-Adressen. Änderung an
der HOSTS-Datei kann auf Schadprogramme hindeuten.
Kritische System-Objekte schützen setzt Verbot für
Änderungen
an
den
kritischen
Objekten
des
Betriebssystems (Registrierdatenbank usw.).
Outlook plug-in - das anzuschließende Dr.Web für Outlook
Modul aktivieren/deaktivieren.
Dr.Web für Outlook prüft E-Mails, die mit Hilfe eines
Mailprogramms empfangen/versandt werden.
Netzwerkzugang - falls das Häkchen hier gesetzt wird, wird
der Zugang auf das lokale Netzwerk und Internet erlaubt,
anderenfalls wird es verboten.
Firewall - Netzwerkmonitor von Dr.Web Firewall aktivieren/
deaktivieren.
Dr.Web Firewall Netzwerkmonitor dient dem Schutz Ihres
Computers vor unbefugtem Zugriff von außen sowie zur
Verhinderung des Datenverlustes im Netzwerk.
Weitere Information über sonstige Menüpunkte finden Sie in
nachfolgenden Kapiteln des Benutzerhandbuches. Für Übergang zum
gewünschten Abschnitt klicken Sie auf entsprechenden Menüpunkt in
der Abbildung 2-1.
Benutzerhandbuch
33
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Einstellungen, die über Kontextmenü des Dr.Web
Agenten-Icons verfügbar sind, können sich je nach
Konfiguration der Workstation unterscheiden. Der
Administrator
des
Antivirus-Netzwerkes
kann
die
Benutzerrechte auf Verwaltung und Einstellung der
Antivirus-Produkte, die auf dem Computer des Benutzers
installiert sind, beschränken.
Falls manche Punkte des Kontextmenüs unzugänglich sind,
kann es durch eine der zwei Varianten verursacht werden:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
wurden durch den Administrator des AntivirusNetzwerkes auf dem Server deaktiviert.
2. Der Benutzer hat keine Administratorrechte auf
diesem Computer.
Das Kontextmenü des Agenten, der ohne Administratorrechte unter
Windows Vista oder neuer gestartet wird, enthält einen zusätzlichen
Punkt Administrator (s. Abb. 2-2). Dieser Menüpunkt lässt den
Dr.Web Agenten mit Administratorrechten auf diesem Computer
starten, um einen vollständigen Zugriff auf Funktionalität des Agenten
zu gewährleisten: dabei werden alle Menüpunkte, die auf dem
Antivirus-Server erlaubt sind, aktiv.
Das Kontextmenü des Agenten, der mit Administratorrechten unter
Windows Vista oder neuer mit eingeschalteter UAC gestartet wird,
enthält den Menüpunkt Benutzer, der den Agenten ohne
Administratorrechte (unter dem Namen des Benutzers) starten lässt.
Benutzerhandbuch
34
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Abbildung 2-2. Kontextmenü des Dr.Web Agenten unter dem
Benutzer von Windows 7
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über ein Fensterelement zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
Benutzerhandbuch
35
Kapitel 2. Komponente Dr.Web Agent
Die Darstellung des Dr.Web Agenten–Icons hängt davon ab, ob die
Verbindung von Workstation zum Server aufgebaut wurde sowie von
anderen Parametern. Mögliche Varianten und entsprechende Status
von Komponenten sind in Tabelle 2 angeführt.
Tabelle 2. Mögliche Darstellungsvarianten des Icons und
entsprechende Status von Komponenten
Icon
Beschreibung
Status
Schwarzes Bild vor grünem
Hintergrund.
Agent funktioniert normal und
baut Verbindung zum Server
auf.
Rote Pfeile vor IconHintergrund.
Verbindung zum Server fehlt.
Ausrufezeichen im gelben
Dreieck vor IconHintergrund.
Agent
fordert
den
Computerneustart an oder die
SelfPROtect oder Spider
Guard
Komponente
ist
deaktiviert.
Der Icon-Hintergrund
wechselt seine Farbe von
Grün zum Rot.
Ein Fehler bei Aktualisierung
von Paket-Komponenten ist
aufgetreten.
Der Icon-Hintergrund bleibt
permanent rot.
Agent wurde gestoppt oder
funktioniert nicht.
Der Icon-Hintergrund ist
gelb.
Agent funktioniert im
Mobilmodus.
Benutzerhandbuch
36
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Kapitel 3. Funktionalität des
Dr.Web Agenten
3.1. Sprache der Benutzeroberfläche
einstellen
Die Änderung der Sprache in der Benutzeroberfläche von
sämtlichen Antivirus-Komponenten ist nur mit dem Dr.Web
Agenten möglich.
Um die Sprache in der Benutzeroberfläche des Dr.Web Agenten und
der Komponenten vom Dr.Web Antivirus-Paket zu ändern, wählen Sie
den Menüpunkt Sprache im Kontextmenü des Agenten-Icons aus. In
der ausfallenden Liste geben Sie nötige Sprache der
Benutzeroberfläche an.
3.2. Antivirus-Software aktualisieren
Sobald die Updates für Dr.Web Antivirus-Software erscheinen, werden
sie automatisch geladen und installiert. Aber in kritischen Situationen
können Sie die Software-Komponenten manuell aktualisieren
(nachdem Sie Beratung durch den Administrator erhalten).
Die auf Ihrem Computer installierte Antivirus-Software kann über den
Menüpunkt Synchronisieren im Kontextmenü aktualisiert werden.
Wenn der Hintergrund des Agenten-Icons seine Farbe vom
Grün zum Rot wechselt, heisst es, dass Sie die Komponenten,
deren Update mit einem Fehler durchgelaufen ist, zwangsweise
aktualisieren müssen. Dafür wählen Sie den Menüpunkt Nur
fehlerhafte Komponenten des Befehls Synchronisieren im
Kontextmenü aus.
Benutzerhandbuch
37
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Falls es erforderlich ist, sämtliche installierte AntivirusKomponenten zu aktualisieren (z.B wenn der Agent lange keine
Verbindung zum Server hatte usw.), wählen Sie Alle
Komponenten des Befehls Synchronisieren im Kontextmenü
aus.
Bei zwangsläufiger Synchronisation aller Komponenten wird
ein zweimaliger Neustart der Station benötigt. Folgen Sie
den Anweisungen des Agenten.
3.3. Einstellungen des Dr.Web Agenten
Zugang zu Einstellungen des Dr.Web Agenten ist mit Hilfe des
Befehls Einstellungen im Kontextmenü des Agenten möglich.
In der ausfallenden Liste vom Menü Einstellungen können Sie den
Typ der Meldungen über Virenereignisse auf Ihrem Computer, die Sie
erhalten möchten, auswählen. Dafür setzen Sie ein Häkchen bei
entsprechendem Menüpunkt (klicken Sie mit der linken Maustaste
darauf):
Wichtige Meldungen - nur wichtige Benachrichtigungen
erhalten. Dazu gehören die Meldungen über:
Fehler beim Starten einer Komponente der AntivirusSoftware.
Fehler bei der Aktualisierung der Antivirus-Software oder
einer seiner Komponenten, wird gleich nach fehlerhafter
Beendung des Aktualisierungsvorgangs angezeigt.
Notwendigkeit, den Computer nach Update neu zu
starten, wird gleich nach der Aktualisierung angezeigt.
Notwendigkeit, auf eine Anforderung des Neustarts zur
Beendung der Komponenteninstallation zu warten.
Nebensächliche
Meldungen
nur
geringfügige
Benachrichtigungen erhalten. Dazu gehören die Meldungen
über:
Starten des Fernscannens.
Beendung des Fernscannens.
Benutzerhandbuch
38
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Starten der Aktualisierung von Antivirus-Software oder
einer seiner Komponenten.
Erfolgreiche Beendung der Aktualisierung von AntivirusSoftware oder einer seiner Komponenten (ohne dass
Neustart benötigt wird).
Virusmeldungen - nur Virenmeldungen erhalten. Zu diesem
Benachrichtigungstyp gehören die Meldungen beim Fund eines
Virus (Viren) durch eine Komponente der Antivirus-Software.
Wenn Sie alle Meldungsgruppen erhalten möchten, setzen Sie alle drei
Häkchen. Anderenfalls werden nur die Meldungen der angegebenen
Gruppen angezeigt (s. auch Punkt Infomeldungen).
Um die Synchronisierung der Systemzeit mit dem Server zu
aktivieren, setzen Sie ein Häkchen bei Zeit synchronisieren. In
diesem Modus legt der Agent die Systemzeit auf Ihrem Computer
gemäß der auf dem Server eingestellten Zeit regelmäßig fest.
Zum Anschauen oder Ändern der Verbindungsparameter zum Server
wählen Sie den Menüpunkt Verbindung wird hergestellt (s. Punkt
Verbindungseinstellungen zum Server) aus.
Zum Anschauen oder Ändern von Führungsparametern des
Virenereignisse-Protokolls auf Ihrem Computer wählen Sie den
Menüpunkt Logniveau (s. Punkt Detailtiefe des Protokolls) aus.
Der Punkt Zeit synchronisieren ist im Menü
Einstellungen nur zugänglich, wenn der Benutzer über
Folgendes verfügt:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgelegt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
Benutzerhandbuch
39
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
3.3.1. Verbindungseinstellungen zum Server
Zum Anschauen und Editieren der Verbindungseinstellungen zum
Enterprise Server gehen Sie zum Kontextmenü Einstellungen
Verbindung wird hergestellt.
Der Menüpunkt Verbindung wird hergestellt ist im Menü
Einstellungen nur zugänglich, wenn der Benutzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgelegt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
Im Dialogfenster der Verbindungseinstellungen zum Enterprise
Server von Dr.Web (s. Abb. 3-1) können Sie die Einstellungen der
Verbindung zum aktuellen Server ändern oder die Verbindung zu
einem neuen Enterprise Server einstellen.
Abbildung 3-1. Verbindungseinstellungen zum Server.
Benutzerhandbuch
40
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
Die Verbindungseinstellungen zum Enterprise Server
können nur in Abstimmung mit dem Administrator des
Antivirus-Netzwerkes geändert werden, ansonsten wird Ihr
Computer vom Antivirus-Netzwerk abgeschaltet.
Gegebenenfalls können Sie Parameter ändern:
Server - geben Sie den Namen des Enterprise Servers oder
seine IP-Adresse ein.
ID - geben Sie den Identifizierer des Dr.Web Agenten an, der
Ihrem Computer für seine Registrierung auf dem Server
zugeordnet wird.
Passwort - geben Sie das Passwort des Dr.Web Agenten für
Verbindung zum Enterprise Server ein. Im Feld Passwort
bestätigen geben Sie dasselbe Passwort wiederholt ein.
Um das Fenster zu verlassen und Änderungen zu speichern, klicken Sie
auf OK.
Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen zu
speichern, klicken Sie auf Abbrechen.
Um alle Verbindungseinstellungen zum Server zurückzusetzen, klicken
Sie auf den Anfänger-Knopf. In diesem Fall verliert der Agent seine
Verbindung zum Enterprise Server und der maximal zuverlässige
Schutz Ihres Computers durch das Antivirus-Paket wird dadurch
unmöglich. Um später die Verbindung zum Server neu einzustellen,
müssen Sie in diesem Dialogfenster neue Registrierungsdaten auf dem
Server angeben. Nachdem die Registrierung durch den Administrator
des Antivirus-Netzwerkes bestätigt wird, wird Ihr Computer wieder
zum Enterprise Server angeschlossen.
Benutzerhandbuch
41
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
3.3.2. Detailtiefe des Protokolls
Um die Detailtiefe des Ereignis-Protokolls auf Ihrem Computer zu
ändern, gehen Sie zum Kontextmenü Einstellungen Logniveau.
Der Menüpunkt Logniveau ist im Menü Einstellungen nur
zugänglich, wenn der Benutzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgelegt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
In der ausfallenden Liste wählen Sie den erforderlichen Wert aus
(Fehlerbeseitigung 3 – maximal detaillierte Protokollführung,
Kritische Fehler – minimal detaillierte Protokollführung, bei der nur
Fehlermeldungen gespeichert werden):
Fehlerbeseitigung 3 ... Fehlerbeseitigung - DebuggingMeldungen mit unterschiedlicher Detailtiefe,
Ablaufverfolgung 3 ... Ablaufverfolgung - Überwachung der
geschehenden Ereignisse mit unterschiedlicher Detailtiefe,
Informationen - Infomeldungen,
Bemerkung - wichtige Infomeldungen,
Warnung - Warnungen vor möglichen Fehlern,
Fehler - Meldungen über Funktionsfehler,
Kritische Fehler - Meldungen über kritische Funktionsfehler.
3.4. Modus des Zusammenwirkens
zwischen dem Agenten und dem Server
Die Parameteränderung des Zusammenwirkens zwischen dem Dr.Web
Agenten und dem Server erfolgt mit dem Befehl Modus im
Kontextmenü des Agenten.
Benutzerhandbuch
42
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Der Menüpunkt Modus ist im Kontextmenü des Agenten
nur zugänglich, wenn der Besitzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgelegt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
In der ausfallenden Liste Modus sind folgende Menüpunkte verfügbar:
Mit Dr.Web Enterprise Server verbinden - zum Versand der
Statistiken an Administrator sowie zum Erhalten der
Dr.WebAnleitungen und Updates vom Server.
Aufgaben akzeptieren - zum regelmäßigen Erhalten der
Aufgaben für Virenprüfung Ihres Computers vom Administrator.
Updates akzeptieren - zum Erhalten der regelmäßigen
Updates von Antivirus-Komponenten und Virendatenbanken.
Ereignisse sammeln - zum Speichern und Deaktivieren des
Statistik-Versandes über Virenereignisse auf Ihrem Computer.
Bei aktivierter Option setzt der Agent sein Zusammenwirken mit
dem Server fort, dabei aber werden folgende Informationen
dem Server nicht zugesandt:
regelmäßige Statistik,
vireninformation,
änderung von Konfiguration des Agenten und der
Antivirus-Komponenten,
information über Starten und Stoppen der AntivirusKomponenten.
Diese Informationen sind nicht kritisch und haben keine
Einwirkung auf Funktion des Agenten.
Diese Informationen werden dabei gespeichert und bei nächster
Verbindung zum Server versandt, nachdem die Option
Ereignisse speichern deaktiviert wird.
Benutzerhandbuch
43
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Diese Option kann bei niedriger Kanalleistung nützlich sein.
3.5. Terminplan einstellen
Je nach Einstellungen auf dem Server können Sie den Terminplan des
Antivirus-Scanners anschauen und editieren:
lokalen Terminplan für Prüfungen festsetzen und ändern;
zentralisierten Terminplan für Prüfungen anschauen.
Dafür müssen Sie den entsprechenden Menüpunkt in der ausfallenden
Liste des Befehls Terminplan im Kontextmenü des Agenten
auswählen.
3.5.1. Lokaler Terminplan. Liste der lokalen
Aufgaben
Je nach Einstellungen auf dem Server können Sie Ihren eigenen
Terminplan aufstellen und dazu unterschiedliche Typen von Aufgaben
für Prüfung von Ihrem Computer hinzufügen.
Der Menüpunkt Lokalterminplan ist im Menü Terminplan
nur zugänglich, wenn der Besitzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgelegt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
Wird der Punkt Lokalterminplan im Menü Terminplan des
Kontextmenüs ausgewählt, öffnet sich das Fenster mit ihrem eigenen
Terminplan.
Benutzerhandbuch
44
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Wenn Sie eine Aufgabe zum Scannen Ihres Computers geben
möchten, klicken Sie auf Hinzufügen. Im geöffneten Menü wählen
Sie den Typ der Aufgabe aus:
Stündlich
Täglich
Wöchentlich
Monatlich
Jede N Minuten
Beim Start
Falls eine der gegebenen Aufgaben in der Folgezeit editiert werden
muss, wählen Sie diese Aufgabe in der Liste aus und klicken Sie auf
Bearbeiten.
Um die Aufgabe zu löschen, wählen Sie diese in der Liste aus und
klicken Sie auf Löschen.
Sie können die Überprüfung sofort starten, indem Sie den Befehl
Scanner im Kontextmenü des Dr.Web Agenten-Icons wählen.
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
3.5.1.1. Stündliche Aufgabe
Dieser Typ der Aufgabe wird zur angegebenen Minute stündlich
ausgeführt.
Benutzerhandbuch
45
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Abbildung 3-2. Dialogfenster der stündlichen Aufgabe
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
Im Dialogfenster der stündlichen Aufgabe (s. Abb. 3-2) können Sie
folgende Parameter festsetzen:
Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein.
Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die
Ausführung der Aufgabe zu erlauben.
Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das
Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht
ausgeführt.
Das bei Kritische Aufgabe gesetzte Häkchen fordert die
Ausführung der Aufgabe beim nächsten Start des Dr.Web
Agenten an, falls die Ausführung dieser Aufgabe übersprungen
wird (Dr.Web Agent ist während der Ausführung der Aufgabe
deaktiviert). Wird die Aufgabe innerhalb von einer bestimmten
Zeitperiode mehrmals übersprungen, so wird sie beim Starten
des Dr.Web Agenten einmal ausgeführt.
Benutzerhandbuch
46
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter
zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der
Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für
Scanner angegeben sind.
Stündlich - geben Sie an, zu welcher Minute stündlich die
Aufgabe auszuführen ist.
Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu
speichern, klicken Sie auf OK.
Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue
Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen.
3.5.1.2. Tägliche Aufgabe
Dieser Typ der Aufgabe wird zur angegebenen Zeit jeden Tag
ausgeführt.
Abbildung 3-3. Dialogfenster der täglichen Aufgabe
Benutzerhandbuch
47
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
Im Dialogfenster der täglichen Aufgabe (s. Abb. 3-3)
folgende Parameter festsetzen:
können Sie
Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein.
Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die
Ausführung der Aufgabe zu erlauben.
Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das
Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht
ausgeführt.
Das bei Kritische Aufgabe gesetzte Häkchen fordert die
Ausführung der Aufgabe beim nächsten Start des Dr.Web
Agenten an, falls die Ausführung dieser Aufgabe übersprungen
wird (Dr.Web Agent ist während der Ausführung der Aufgabe
deaktiviert). Wird die Aufgabe innerhalb von einer bestimmten
Zeitperiode mehrmals übersprungen, so wird sie beim Starten
des Dr.Web Agenten einmal ausgeführt.
Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter
zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der
Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für
Scanner angegeben sind.
Täglich um - geben Sie an, zu welcher Stunde und Minute
täglich die Aufgabe auszuführen ist.
Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu
speichern, klicken Sie auf OK.
Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue
Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen.
Benutzerhandbuch
48
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
3.5.1.3. Wöchentliche Aufgabe
Dieser Typ der Aufgabe wird zur angegebenen Zeit am angegebenen
Wochentag jede Woche ausgeführt.
Abbildung 3-4. Dialogfenster der wöchentlichen Aufgabe
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
Im Dialogfenster der wöchentlichen Aufgabe (s. Abb. 3-4) können Sie
folgende Parameter festsetzen:
Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein.
Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die
Ausführung der Aufgabe zu erlauben.
Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das
Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht
ausgeführt.
Das bei Kritische Aufgabe gesetzte Häkchen fordert die
Ausführung der Aufgabe beim nächsten Start des Dr.Web
Benutzerhandbuch
49
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Agenten an, falls die Ausführung dieser Aufgabe übersprungen
wird (Dr.Web Agent ist während der Ausführung der Aufgabe
deaktiviert). Wird die Aufgabe innerhalb von einer bestimmten
Zeitperiode mehrmals übersprungen, so wird sie beim Starten
des Dr.Web Agenten einmal ausgeführt.
Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter
zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der
Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für
Scanner angegeben sind.
Wöchentlich am - geben Sie an, am welchen Wochentag, zu
welcher Stunde und Minute wöchentlich die Aufgabe
auszuführen ist.
Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu
speichern, klicken Sie auf OK.
Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue
Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen.
3.5.1.4. Monatliche Aufgabe
Dieser Typ der Aufgabe wird zur angegebenen Zeit am angegebenen
Monatstag jeden Monat ausgeführt.
Benutzerhandbuch
50
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Abbildung 3-5. Dialogfenster der monatlichen Aufgabe
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
Im Dialogfenster der monatlichen Aufgabe (s. Abb. 3-5) können Sie
folgende Parameter festsetzen:
Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein.
Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die
Ausführung der Aufgabe zu erlauben.
Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das
Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht
ausgeführt.
Das bei Kritische Aufgabe gesetzte Häkchen fordert die
Ausführung der Aufgabe beim nächsten Start des Dr.Web
Agenten an, falls die Ausführung dieser Aufgabe übersprungen
wird (Dr.Web Agent ist während der Ausführung der Aufgabe
deaktiviert). Wird die Aufgabe innerhalb von einer bestimmten
Zeitperiode mehrmals übersprungen, so wird sie beim Starten
des Dr.Web Agenten einmal ausgeführt.
Benutzerhandbuch
51
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter
zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der
Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für
Scanner angegeben sind.
Monatlich am - geben Sie an, am welchen Monatstag, zu
welcher Stunde und Minute monatlich die Aufgabe auszuführen
ist.
Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu
speichern, klicken Sie auf OK.
Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue
Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen.
3.5.1.5. Aufgabe, die jede X Minuten
auszuführen ist
Dieser Typ der Aufgabe wird mit bestimmten Zeitabständen, die in
Minuten festgesetzt sind, ausgeführt.
Abbildung 3-6. Dialogfenster der Aufgabe
Benutzerhandbuch
52
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
Im Dialogfenster der Aufgabe (s. Abb. 3-6)
Parameter festsetzen:
können Sie folgende
Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein.
Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die
Ausführung der Aufgabe zu erlauben.
Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das
Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht
ausgeführt.
Das bei Kritische Aufgabe gesetzte Häkchen fordert die
Ausführung der Aufgabe beim nächsten Start des Dr.Web
Agenten an, falls die Ausführung dieser Aufgabe übersprungen
wird (Dr.Web Agent ist während der Ausführung der Aufgabe
deaktiviert). Wird die Aufgabe innerhalb von einer bestimmten
Zeitperiode mehrmals übersprungen, so wird sie beim Starten
des Dr.Web Agenten einmal ausgeführt.
Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter
zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der
Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für
Scanner angegeben sind.
Jede <...> Minuten - geben Sie einen Zeitabstand in Minuten
an, mit dem die Aufgabe ausgeführt wird.
Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu
speichern, klicken Sie auf OK.
Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue
Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen.
Benutzerhandbuch
53
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
3.5.1.6. Aufgabe, die beim Starten auszuführen
ist
Dieser Typ der Aufgabe wird beim Einschalten des Computers (Starten
des Betriebssystems) ausgeführt.
Abbildung 3-7. Dialogfenster der Aufgabe
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
Im Dialogfenster der Aufgabe (s. Abb. 3-7) können Sie folgende
Parameter festsetzen:
Aufgabenname - geben Sie den Namen der Aufgabe ein.
Setzen Sie ein Häkchen bei Aufgabe freigeben, um die
Ausführung der Aufgabe zu erlauben.
Um die Ausführung der Aufgabe zu verbieten, entfernen Sie das
Häkchen. Dabei bleibt die Aufgabe in der Liste, wird aber nicht
ausgeführt.
Parameter - geben Sie gegebenenfalls zusätzliche Parameter
zum Starten der Aufgabe an. Dabei werden die Parameter der
Befehlszeile verwendet, die im Anhang Befehlszeilenschlüssel für
Scanner angegeben sind.
Benutzerhandbuch
54
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Um das Fenster zu verlassen und die Parameter der Aufgabe zu
speichern, klicken Sie auf OK.
Um das Fenster zu verlassen, ohne dabei die Änderungen/neue
Aufgabe zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen.
3.5.2. Zentralisierter Terminplan
Im Fenster des zentralisierten Terminplans für Prüfungen können Sie
die auf dem Antivirus-Server gegebenen Aufgaben zum Scannen der
Computer im Antivirus-Netzwerk anschauen.
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
3.6. Einstellungen des Mobilmodus
Wenn Ihr Computer (oder Notebook) lange keine Verbindung zum
Antivirus-Server hat, ist es empfehlenswert, den Mobilmodus des
Dr.Web Agenten zum rechtzeitigen Erhalten der Updates von den
Dr.Web GAS-Servern zu installieren.
Dafür wählen Sie den Menüpunkt Mobilmodus
Freigegeben im
Kontextmenü des Agenten-Icons aus. Die Farbe des Agenten-Icons
wechselt zum gelb.
Im Mobilmodus versucht der Agent eine Verbindung zum Server
aufzubauen, wobei er drei Versuche ausführt. Beim Fehlversuch wird
das HTTP-Update von den Dr.Web GAS-Servern ausgeführt. Die
Versuche, den Server zu finden, erfolgen mit einem Zeitabstand von
ca. einer Minute.
Benutzerhandbuch
55
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Der Punkt Mobilmodus wird im Kontextmenü nur
zugänglich, wenn der Mobilmodus von DR.Web GAS
Nutzung in den Station-Rechten auf dem Server
freigegeben ist.
Um die Einstellungen des Mobilmodus festzusetzen, wählen Sie
Mobilmodus Einstellungen aus. Dabei öffnet sich ein Fenster zur
Einstellung von Übertragbarkeit des Agenten.
Abbildung 3-8. Dialogfenster zur Einstellung des Mobilmodus
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über ein Fensterelement zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
Im Bereich Aktualisierungsperiode geben Sie an, wie oft die
Prüfung von Updates im GAS ausgeführt werden soll:
20 Minuten - Aktualisierungen jede 20 Minuten prüfen.
40 Minuten - Aktualisierungen jede 40 Minuten prüfen.
1 Stunde - Aktualisierungen jede Stunde prüfen.
2 Stunden - Aktualisierungen jede 2 Stunden prüfen.
4 Stunden - Aktualisierungen jede 4 Stunden prüfen.
8 Stunden - Aktualisierungen jede 8 Stunden prüfen.
12 Stunden - Aktualisierungen jede 12 Stunden prüfen.
1 Tag - Aktualisierungen einmal pro Tag prüfen.
Benutzerhandbuch
56
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Setzen Sie ein Häkchen bei Nur bei der Internetverbindung, falls
es erforderlich sein wird, dass die Prüfung von Aktualisierungen nur bei
einer aufgebauten Internetverbindung ausgeführt wird.
Wenn ein Proxy-Server benutzt wird, setzen Sie ein Häkchen bei
Proxy-Server verwenden. In diesem Fall werden folgende Felder
aktiv:
Adresse - zur Angabe der Adresse und des Ports vom ProxyServer.
Anmelden - zur Angabe der Authorisierungsparameter auf dem
Proxy-Server: Login und Passwort.
Um den Aktualisierungsvorgang im Mobilmodus sofort zu starten,
wählen Sie den Menüpunkt Mobilmodus
Aktualisierung starten
im Kontextmenü des Agenten aus.
Während der Agent im Mobilmodus funktioniert, wird die
Verbindung des Agenten zum Enterprise Server
unterbrochen. Alle Änderungen, die für solche Station auf
dem Server festgelegt werden, treten in Kraft, sobald der
Mobilmodus des Agenten deaktiviert und die Verbindung
des Agenten zum Server wiederhergestellt wird. Im
Mobilmodus werden nur die Virendatenbanken aktualisiert.
Um den Mobilmodus zu deaktivieren, wählen Sie den Menüpunkt
Mobilmodus im Kontextmenü des Agenten aus und entfernen Sie
das Häkchen bei Freigeben. Die Farbe des Agenten-Icons wechselt
vom Gelb zum Grün. Die Verbindung des Agenten zum Server wird
wieder aufgebaut.
3.7. Statistik ansehen
Zum Ansehen der Statistik für Workstation wählen Sie den Menüpunkt
Statistik im Kontextmenü des Agenten aus oder klicken Sie mit der
linken Maustaste zweimal auf das Agenten-Icon. Dabei öffnet sich ein
Fenster mit der Tabelle, in der die ganze Statistik über die Funktion der
Antivirus-Software enthalten ist.
Benutzerhandbuch
57
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
In der ersten Spalte der Tabelle sind die Dr.Web Komponenten
aufgelistet, die auf Ihrem Computer innerhalb von der laufenden
Sitzung wenigstens einmal gestartet wurden. Falls dabei die
Komponente kein Scannen ausgeführt hat (keine gescannten Objekte),
wird diese Komponente in der Statistikliste nicht angezeigt.
In übrigen Spalten ist die Anzahl der Objekte angezeigt, die innerhalb
von der laufenden Sitzung gescannt wurden.
Die Objekte werden in folgende Kategorien aufgeteilt:
Infizierte Objekte, die vom Antivirus gefunden wurden,
Virenmodifikationen,
Verdächtige,
Virenaktivitäten.
Dann wird die Anzahl der Objekte angegeben, bei denen folgende
Aktionen ausgeführt wurden:
desinfiziert,
gelöscht,
umbenannt,
verschoben,
blockiert.
Weiter finden Sie Informationen über die Anzahl der Fehler und ScanGeschwindigkeit.
Ausführliche Informationen über diese Statistikkategorien finden Sie im
Abschnitt Registerkarte Statistik im Kapitel Dr.Web Scanner für
Windows.
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über ein Fensterelement zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
Benutzerhandbuch
58
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
3.8. Status der Antivirus-Software
ansehen
Um den Status der auf der Workstation installierten Antivirus-Software
anzuschauen, wählen Sie den Menüpunkt Status im Kontextmenü des
Agenten aus.
Im oberen Bereich des geöffneten Fensters ist die Gesamtinformation
enthalten:
Gesamtanzahl der Einträge in der Virendatenbank,
Datum der letzten Aktualisierung,
Version des auf der Workstation funktionierenden Agenten,
Scanner-Aktivität (ob der Scanner zu diesem Zeitpunkt auf der
Station läuft).
Das Status-Fenster enthält auch folgende Tabs:
Virendatenbanken. Enthält ausführliche Information über
sämtliche installierte Virendatenbanken:
Name der Datei, die bestimmte Virendatenbank enthält,
Version der Virendatenbank,
Anzahl der Einträge in der Virendatenbank,
Erstelldatum der Virendatenbank.
Komponenten. Enthält ausführliche Information über
sämtliche auf der Workstation installierten Dr.Web AntivirusKomponenten:
Name der Komponente,
Status der Komponente: gestartet (läuft) oder nicht
gestartet (läuft nicht).
Module. Enthält ausführliche Information über sämtliche
Dr.Web Antivirus-Module:
Datei, die einzelnes Modul des Produktes definiert,
vollständige Modulversion,
Modulbeschreibung – sein Funktionsname.
Benutzerhandbuch
59
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Im unteren Bereich des Fensters werden folgende Informationen
angezeigt:
Statuszeile der Antivirus-Software. Enthält wichtige Meldungen
(s. Punkt Einstellungen des Dr.Web Agenten). Bei normaler
Funktion des Agenten wird die Meldung Aktion nicht
erforderlich angezeigt;
ID (einzigartige Identitätsnummer) des Agenten.
In allen Dialogfenstern des Dr.Web Agenten klicken Sie
auf F1, um Informationen über das aktive Fenster zu
erhalten. Um Kontexthilfe über ein Fensterelement zu
erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
3.9. Infomeldungen
Der Benachrichtigung des Benutzers dienen die Popup-Fenster, die
direkt beim Icon des Dr.Web Agenten untergebracht werden.
Die Meldungen in den Popup-Fenstern können unterschiedliche
Informationen enthalten:
Benachrichtigungen - ausführliche Information über ausführbare
oder erforderliche Aktionen für Antivirus-Software oder Ihren
Computer.
Sammelmeldung des Dr.Web Agenten - Gesamtdaten über
Funktion und Status der Antivirus-Software.
Meldungen vom Administrator.
Benachrichtigungen
Mit Hilfe von Infomeldungen werden die Benachrichtigungen über
Virenereignisse und Aktionen der Antivirus-Software auf Ihrem
Computer angezeigt (mehr dazu s. Punkt Einstellungen des
Dr.WebAgenten).
Benutzerhandbuch
60
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Außer informativen Funktionen können die Popup-Meldungen auch
Steuerfunktionen haben. Das Fenster über erforderlichen Neustart des
Computers nach Aktualisierung der Antivirus-Komponenten (s. Abb.39) ist z.B. im Dialogformat ausgeführt und ist mit Knöpfen versehen,
die den Computer neu starten oder die Anforderung zum Neustart des
Computers um die angegebene Zeit verschieben lassen. Um den
Neustart zu verschieben, wählen Sie den nötigen Zeitabstand in der
ausfallenden Liste aus und klicken Sie auf Später.
Abbildung 3-9. Benachrichtigung vom Dr.Web Agenten
Sammelmeldung des Dr.Web Agenten
Beim Bewegen des Mauszeigers über das Icon des Dr.Web Agenten
wird ein Popup-Meldefenster mit folgenden Gesamtdaten angezeigt:
Statistik der Virenereignisse (s. auch Punkt Statistik ansehen).
Status von Komponenten der Antivirus-Software.
Datum der letzten Aktualisierung.
Benutzerhandbuch
61
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Abbildung 3-10. Meldefenster des Dr.Web Agenten
Benutzerhandbuch
62
Kapitel 3. Funktionalität des Dr.Web Agenten
Meldungen vom Administrator
Der Benutzer kann vom Systemadministrator des Antivirus-Netzwerkes
Infomeldungen mit beliebigem Inhalt erhalten. Diese Infomeldungen
enthalten:
Text der Meldung.
Hyperlinks auf Internet-Ressourcen.
Logo des Unternehmens (oder beliebige grafische Darstellung).
im Fenster-Header wird auch das genaue Empfangsdatum der
Meldung angegeben.
Diese Meldungen werden in Form von Popup-Fenstern angezeigt (s.
Abb. 3-11).
Abbildung 3-11. Meldefenster vom Administrator
Bei
Inaktivität
werden
die
Popup-Fenstern
mit
Benachrichtigungen und Sammelmeldungen des Dr.Web
Agenten nach Ablauf einer bestimmten Zeit versteckt. Im
Gegensatz dazu werden die Fenster mit den Meldungen vom
Administrator angezeigt, bis sie vom Benutzer selbst
geschlossen werden.
Benutzerhandbuch
63
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für
Windows
Mit Hilfe des Befehls Scanner aus dem Kontextmenü des Agenten
können Sie den Dr.Web Scanner für Windows zur regelmäßigen
Prüfung Ihres Computers auf Viren und Schadprogramme starten.
Dr.Web Scanner für Windows ist bestimmt für die Antivirenprüfung
der Bootsektoren, Arbeitsspeicher sowie sowohl der einzelnen Dateien
als auch der Teilobjekte in zusammengesetzten Strukturen (Archive,
Container-Dateien, E-Mails mit Anhang).
Die installierte Version von Dr.Web Scanner für Windows
unterscheidet sich je nach dem Betriebssystem. Dr.Web Scanner gibt
es in zwei Versionen:
Dr. Web Scanner,
Dr.Web Scanner NT4.
Vor der Installation des Scanners wird die Version des
Betriebssystems automatisch bestimmt und die entsprechende Version
von Dr.Web Scanner für Windows installiert (siehe Kap.
Systemvoraussetzungen).
Um die Hilfedatei von Dr.Web Antivirus für Windows
aufzurufen, drücken Sie auf F1 in jedem beliebigen
Dialogfenster des Scanners.
4.1. Dr.Web Scanner
Die Beschreibung der für Dr.Web Scanner zugängllichen Modi der
Virenüberprüfung finden Sie in dem Handbuch Dr.Web Antivirus für
Windows, Kapitel Prüfungsarten.
Benutzerhandbuch
64
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Die Beschreibung der Aktionen von Dr.Web Scanner bei der
Erkennung der infizierten und verdächtigen Objekte finden Sie in dem
Handbuch Dr.Web Antivirus für Windows, Kapitel Aktionen bei
Virenfund.
Die Beschreibung der Konfiguration der Einstellungen für Dr.Web
Scanner finden Sie in dem Handbuch Dr.Web Antivirus für
Windows, Kapitel Dr.Web Scanner konfigurieren.
4.2. Dr.Web Scanner NT4
4.2.1. Virenüberprüfung
4.2.1.1. Modi der Virenüberürüfung
Dr.Web Scanner NT4 (im weiteren Scanner) unterstützt folgende
Modi der Virenüberprüfung.
Schnell Scannen
In diesem Modus werden folgende Objekte gescannt:
Arbeitsspeicher;
Bootsektoren aller Festplatten;
Autostart-Objekte;
Hauptverzeichnis der Bootfestplatte;
Hauptverzeichnis der Windows-Partition;
Windows-Systemverzeichnis;
Verzeichnis Eigene Dateien;
temporäre Dateien des Systems;
temporäre Dateien des Benutzers.
Benutzerhandbuch
65
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Komplett Scannen
In diesem Modus wird die vollständige Virenüberprüfung des
Arbeitsspeichers, aller Festplatten und Wechseldatenträger (inklusive
Bootsektoren) durchgeführt.
Benutzerdefiniert
In diesem Modus können beliebige Verzeichnisse und Dateien für die
Virenüberprüfung ausgewählt werden.
Wenn Sie diesen Modus gewählt haben, öffnet sich im mittleren
Bereich der Registerkarte Scannen das Dateisystem in Form einer
hierarchisch gegliederten Auswahlliste (eines Baumes). Bei Bedarf
kann die Auswahlliste bis hin zu den Verzeichnissen und darin
enthaltenen Dateien dargestellt werden.
Wählen Sie aus der Auswahlliste die Objekte aus, die gescannt werden
sollen. Neben den gewählten Objekten werden die Bootsektoren aller
Festplatten überprüft.
Auf dem Bild unten sehen Sie die in dem Modus Benutzerdefiniert
getroffene Auswahl eines Verzeichnisses auf dem Laufwerk C.
Benutzerhandbuch
66
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Bild 4-1. Hauptfenster Dr.Web Scanner. Registerkarte Scannen.
Standardmäßig werden neben den gewählten Objekten die
Unterverzeichnisse aller gewählten Verzeichnisse und
logischen Laufwerke, Bootsektoren aller logischen Laufwerke
mit mindestens einem ausgewählten Verzeichnis oder einer
ausgewählten Datei sowie
Hauptbootsektoren der
entsprechenden physischen Laufwerke gescannt.
Im schnellen bzw. kompletten Scan-Modus wird der
Scanner überprüfen, ob die Hosts-Datei (eine Textdatei,
die eine Datenbank mit Domainnamen enthält und bei deren
Übertragung an die IP-Adressen der Server verwendet wird)
geändert
wurde.
Die
Hosts-Datei
kann
von
Schadprogrammen verändert werden (z.B. mit dem Ziel den
Benutzer auf eine bestimmte Website umzuleiten).
Im Falle, wenn die Hosts-Datei geändert wurde, wird der
Scanner vorschlagen, diese in ihrem ursprünglichen
Zustand wiederherzustellen. Diese Möglichkeit dient dazu,
unerlaubte
durch
Schadprogramme
hervorgerufene
Dateiänderungen zu beseitigen.
Benutzerhandbuch
67
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
4.2.1.2. Virenüberprüfung starten
Standardmäßig wird die Virenüberprüfung unter Verwendung aller
Verfahren der Erkennung der schädlichen Objekte durchgeführt, dabei
werden:
alle ausführbaren, mit speziellen Packprogrammen verpackten
Dateien entpackt und gescannt;
Dateien in den Archivordnern aller gängigen Archivtypen (ACE
(bis Version 2.0), ALZIP, AR, ARJ, BGA, 7-ZIP, BZIP2, CAB,
GZIP, DZ, HA, HKI, LHA, RAR, TAR, ZIP u. a. m.) gescannt;
Dateien innerhalb der Container (1C, CHM, MSI, RTF, ISO, CPIO,
DEB, RPM u. a. m.) gescannt;
E-Mails (das Format der E-Mails muss dem Standard RFC822
entsprechen), gespeichert in den Postfächern der E-MailProgramme, gescannt.
Virenscanner starten
1. Wählen Sie in dem Kontextmenü des Agenten den
Menüpunkt Scanner. Das Hauptfenster Scanner wird
geöffnet.
Benutzerhandbuch
68
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Bild 4-2. Hauptfenster Dr.Web Scanner für Windows.
2. Vor dem Start der Überprüfung wählen Sie einen der folgenden
Scan-Modi auf der Registerkarte Scannen:
Schnell Scannen;
Komplett Scannen;
Benutzerdefiniert.
Später haben Sie auch die Möglichkeit, den gestarteten ScanVorgang anzuhalten und einen anderen Scan-Modus
auszuwählen.
3. Bei Bedarf können Sie die Scan-Einstellungen im Abschnitt
Einstellungen konfigurieren.
Sie können ebenso bei Bedarf die Standardeinstellungen für die
Aktionen beim Erkennen der Bedrohungen (siehe ausführliche
Informationen im Kapitel Aktionen beim Erkennen der
Bedrohungen) im Abschnitt Einstellungen unter Aktionen
ändern.
4. Zur Steuerung des Scan-Vorgangs benutzen Sie die folgenden
Benutzerhandbuch
69
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Tasten im rechten Teil des Dialogfensters:
Start - um den San-Vorgang zu starten;
Pause - um den Scan-Vorgang anzuhalten. Um den
Scan-Vorgang fortzusetzen, drücken Sie erneut auf
Start;
Stop - um den Scan-Vorgang zu stoppen.
5. Die Ergebnisse des Scan-Vorgangs werden in der Liste im
unteren Teil der Registerkarte Scannen und auf der
Registerkarte Statistik wiedergegeben. Die Protokolltabelle
enthält folgende Daten:
Spalte
Beschreibung
Objekt
Namen der infizierten bzw. verdächtigen Objekte,
Bootsektoren oder Prozesse im Arbeitsspeicher.
Wurde das schädliche bzw. verdächtige Objekt
innerhalb eines zusammengesetzten Objektes (eines
Archives, einer E-Mail-Datei bzw. einer Container-Datei)
gefunden, wird in dem Protokoll der Name des
zusammengesetzten Objektes angegeben.
Pfad
Der vollständige Pfad des schädlichen Objektes (für
Dateien und Bootsektoren) oder Informationen zu dem
infizierten Archivordner.
Status
Für Dateien und Bootsektoren: der Name des
Schadprogramms oder deren Modifikation (als
Modifikation eines bekannten Virus wird ein Code
bezeichnet, der durch eine solche Änderung des
bekannten Virus entstanden ist, dass den Virus dabei
erkannt wird, aber die Algorithmen zur Desinfizierung
des ursprünglichen Virus nicht mehr auf die
Modifikation angewendet werden können) nach der
internen Klassifizierung von Doctor Web.
Für Bedrohungen innerhalb eines zusammengesetzten
Objektes
werden
Informationen
zu
dem
zusammengesetzten Objekt angegeben.
Für verdächtige Objekte wird angegeben, dass das
Objekt möglicherweise infiziert ist sowie der Typ des
möglichen Schadprogramms nach der Klassifizierung
Benutzerhandbuch
70
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Spalte
Beschreibung
des heuristischen Analysators.
Aktion
Informationen zu den Aktionen, die vom Scanner zur
Deaktivierung der Schadprogramme durchgeführt
wurden. z. B.: Desinfektion, Löschen, Umbenennen,
Verschieben.
Wenn das entdeckte Objekt von einer anderen
Anwendung des Windows-Betriebssystems verwendet
wird, kann die von Ihnen gewählte Aktion nicht sofort
ausgeführt werden. Für solche Objekte erscheint je
nach der gewählten Aktion im Protokollfeld des
Scanners in der Spalte Aktion der Eintrag Wird nach
dem Neustart desinfiziert, Wird nach dem
Neustart gelöscht oder Wird nach dem Neustart
umbenannt.
Die
gewünschte
Aktion
wird
dementsprechend erst nach dem darauffolgenden
Neustart tatsächlich ausgeführt. Daher wird empfohlen,
den Neustart unmittelbar nach dem Abschluss des
Scan-Vorgangs durchzuführen.
Neben den Tasten und Menüpunkten für den Zugang zu
unterschiedlichen Dialogfenstern, Einstellungen und Funktionen sind
Schnellzugangstasten vorgesehen
F1 – Hilfedatei aufrufen;
F3 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte
Scannen öffnen;
F4 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte
Statistik öffnen;
F5 – das Fenster für die Angabe des Pfades und der
Überprüfungsmaske öffnen;
F7 – schnelles Scannen starten (Scannen des Arbeitsspeichers
und der Autostart-Objekte) ;
F8 – den Aktualisierungsvorgang starten;
F9 – das Fenster für Dr.Web Scanner Einstellungen öffnen;
F10 – das Menü des aktiven Fensters in den Mittelpunkt stellen;
CTRL+F5 – den Scan-Vorgang starten;
CTRL+F6 – den Scanvorgang stoppen;
Benutzerhandbuch
71
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
CTRL+F2 – das Protokoll des Dr.Web Scanners leeren;
ALT+X – Dr.Web Scanner schließen.
4.2.1.3. Aktionen beim Erkennen der
Bedrohungen
Falls ein bekannter Virus erkannt wurde bzw. der Verdacht auf die
Vireninfizierung
eines
Objekts
besteht,
kommen folgende
Möglichkeiten in Frage, um die Aktionen in Bezug auf dieses Objekt zu
definieren:
1. Standardmäßig wird der Benutzer vom Scanner über erkannte
Bedrohungen im speziellen Protokollfeld informiert, das sich im
unteren Teil der Registerkarte Scannen befindet. Die im
Arbeitsspeicher des Computers erkannten infizierten Prozesse
werden geschlossen, die erkannten Trojaner - gelöscht. Dabei
bekommt der Benutzer die Möglichkeit, weitere Aktionen in
Bezug auf konkrete erkannte Objekte zu definieren (für
ausführliche Informationen siehe das Kapitel Aktionen für
erkannte Bedrohungen definieren).
2. Falls in den Einstellungen vom Scanner auf der Registerkarte
Aktionen die Option Bestätigung anfordern nicht aktiviert
wurde, wendet der Scanner automatisch ohne Anfrage beim
Benutzer die Reaktionen auf die erkannten Bedrohungen an,
die auf der Registerkarte Aktionen definiert wurden (für
ausführliche Informationen siehe das Kapitel Registerkarte
Aktionen).
Aktionen für erkannte Bedrohungen definieren
Standardmäßig werden Sie vom Scanner beim Erkennen eines
schädlichen Objektes vor der Bedrohung gewarnt (Ausnahme hierfür
sind Scherzprogramme, potenziell gefährliche Programme sowie
Hackertools, die standardmäßig beim Erkennen ignoriert werden). Die
Ergebnisse der Virenüberprüfung werden in der Protokolltabelle
dargestellt. Hier können Sie die notwendige Aktion für das erkannte
Objekt manuell auswählen.
Benutzerhandbuch
72
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Im Protokollfeld werden in Form einer Tabelle die Daten zu den
infizierten und verdächtigen Objekten dargestellt, die während des
Scan-Vorgangs erkannt wurden, sowie zu den Aktionen, die vom
Scanner durchgeführt wurden. Werden diese Objekte in
Archivordnern, E-Mails bzw. Container-Dateien erkannt, gibt die
Tabelle sowohl die infizierten Objekte als auch die Archive wieder.
Bild 4-3. Hauptfenster Dr.Web Scanner. Registerkarte Scannen.
Folgende Aktionen in Bezug auf die erkannten Objekte sind möglich:
Aktion
Beschreibung
Desinfizieren
Den Zustand des Objektes vor der Infizierung
wiederherstellen. Wenn Sie diese Aktion auswählen, öffnet
sich ein zusätzliches Kontextmenü mit der Auswahl der
Reaktionen vom Scanner für den Fall, wenn ein
bestimmtes Objekt nicht desinfiziert werden kann.
Benutzerhandbuch
73
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Aktion
Beschreibung
Diese Aktion ist nur beim Erkennen der Objekte
anwendbar, die mit einem bekannten Virus infiziert sind,
mit Ausnahme der Trojaner und der infizierten Dateien
innerhalb der zusammengesetzten Objekte (Archive, EMail-Dateien bzw. einer Container-Dateien).
Diese Aktion ist die einzige, die für infizierte Bootsektoren
anwendbar ist.
Löschen
Objekt löschen.
Diese Aktion kann nicht für Bootsektoren angewandt
werden.
Umbenennen
Die Erweiterung im Namen der Objektdatei entsprechend
den Einstellungen Scanner ändern. Standardmäßig wird
das erste Symbol in der Erweiterung durch das Symbol #
ersetzt.
Diese Aktion kann nicht für Bootsektoren angewandt
werden.
Verschieben
Objekt in ein spezielles Quarantäne-Verzeichnis
verschieben. Der Pfad dieses Verzeichnisses wird in den
Einstellungen Scanner definiert.
Diese Aktion kann nicht für Bootsektoren angewandt
werden.
Aktionen zur Beseitigung der Bedrohungen durchführen
1. Wählen Sie ein Objekt in der Protokolltabelle aus. Um mehrere
Objekte auszuwählen, halten Sie die Taste SHIFT (UmschaltTaste) oder STRG gedrückt. Sie können ebenso folgende
Tasten bzw. Tastenkombinationen verwenden:
EINFG – Objekt markieren, der Cursor springt zur
nächsten Position;
STRG+A – Alles markieren;
die Taste * auf der Zahlentastatur – alles markieren bzw.
die Markierung vollständig aufheben.
2. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
Klicken Sie auf das markierte Objekt mit der rechten
Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü die
gewünschte Aktion aus.
Benutzerhandbuch
74
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Drücken Sie auf die Taste unter dem Protokollfeld, die
Ihrer gewünschten Aktion entspricht.
Keine Aktion ist für einzelne Dateien innerhalb der
zusammengesetzten Objekte (Archive, E-Mail-Dateien bzw.
einer Container-Dateien) anwendbar. Eine Aktion wird in
einem solchen Fall auf das gesamte Objekt angewandt.
Dabei wird vom Scanner eine Warnungsmeldung über den
möglichen Datenverlust standardmäßig angezeigt, wenn die
Aktion Löschen für ein zusammengesetztes Objekt gewählt
wurde.
Neben den Tasten und Menüpunkten für den Zugang zu
unterschiedlichen Dialogfenstern, Einstellungen und Funktionen sind
Schnellzugangstasten vorgesehen
F1 – Hilfedatei aufrufen;
F3 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte
Scannen öffnen;
F4 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte
Statistik öffnen;
F5 – das Fenster für die Angabe des Pfades und der
Überprüfungsmaske öffnen;
F7 – schnelles Scannen starten (Scannen des Arbeitsspeichers
und der Autostart-Objekte) ;
F8 – den Aktualisierungsvorgang starten;
F9 – das Fenster für Dr.Web Scanner Einstellungen öffnen;
F10 – das Menü des aktiven Fensters in den Mittelpunkt stellen;
CTRL+F5 – den Scan-Vorgang starten;
CTRL+F6 – den Scanvorgang stoppen;
CTRL+F2 – das Protokoll des Dr.Web Scanners leeren;
ALT+X – Dr.Web Scanner schließen.
Benutzerhandbuch
75
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
4.2.2. Hauptfenster von Dr.Web Scanner
Das Hauptfenster von Scanner besteht aus folgenden Registerkarten:
Registerkarte Scannen, auf der die Scan-Aufgaben definiert
werden;
Registerkarte Statistik, die dem Benutzer die Ergebnisse der
Virenüberprüfung durch den Scanner zugänglich macht.
4.2.2.1. Registerkarte Scannen
Bild 4-4. Hauptfenster Dr.Web Scanner. Registerkarte Scannen.
Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen,
klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild
Auf der Registerkarte Scannen können Sie die Virenüberprüfung der
Objekte des Betriebssystems Windows einstellen, starten und
beobachten. Standardmäßig werden alle Verfahren der Erkennung der
schädlichen Objekte von Scanner verwendet.
Benutzerhandbuch
76
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Im zentralen Bereich des Dialogfensters wird je nach dem gewählten
Modus der Virenüberprüfung die Liste der Objekte zum Scannen oder
die Liste der Objekte des Dateisystems in hierarchischer Form
dargestellt. Im unteren Teil des Dialogfensters befindet sich eine
Tabelle zur Wiedergabe der Daten über die infizierten und
verdächtigen Objekte, die während der Virenüberprüfung erkannt
wurden, sowie über die vom Scanner ausgeführten Aktionen.
Neben den Tasten und Menüpunkten für den Zugang zu
unterschiedlichen Dialogfenstern, Einstellungen und Funktionen sind
Schnellzugangstasten vorgesehen
F1 – Hilfedatei aufrufen;
F3 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte
Scannen öffnen;
F4 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte
Statistik öffnen;
F5 – das Fenster für die Angabe des Pfades und der
Überprüfungsmaske öffnen;
F7 – schnelles Scannen starten (Scannen des Arbeitsspeichers
und der Autostart-Objekte) ;
F8 – den Aktualisierungsvorgang starten;
F9 – das Fenster für Dr.Web Scanner Einstellungen öffnen;
F10 – das Menü des aktiven Fensters in den Mittelpunkt stellen;
CTRL+F5 – den Scan-Vorgang starten;
CTRL+F6 – den Scanvorgang stoppen;
CTRL+F2 – das Protokoll des Dr.Web Scanners leeren;
ALT+X – Dr.Web Scanner schließen.
Benutzerhandbuch
77
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
4.2.2.2. Registerkarte Statistik
Bild 4-5. Hauptfenster Dr.Web Scanner. Registerkarte Statistik.
Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen,
klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild
Auf der Registerkarte Statistik werden Ergebnisse der
Virenüberprüfung von Scanner zusammengeführt, darunter die
Gesamtanzahl der überprüften Objekte, die Anzahl der erkannten
Objekte, die mit bekannten Viren bzw. deren Modifikationen infiziert
wurden, die Anzahl der entdeckten verdächtigen Objekte sowie
Informationen zu den von dem Programm durchgeführten Aktionen in
Bezug auf infizierte bzw. verdächtige Objekte.
Diese Daten können Sie ebenso für jedes logische Laufwerk des
Computers erhalten. Dazu wählen Sie das gewünschte Laufwerk aus
der Dropdown-Liste im oberen Teil des Dialogfensters.
Um die statistischen Daten zurückzusetzen, klicken Sie auf Löschen.
Benutzerhandbuch
78
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Neben den Tasten und Menüpunkten für den Zugang zu
unterschiedlichen Dialogfenstern, Einstellungen und Funktionen sind
Schnellzugangstasten
F1 – Hilfedatei aufrufen;
F3 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte
Scannen öffnen;
F4 – das Hauptfenster Dr.Web Scanner auf der Registerkarte
Statistik öffnen;
F5 – das Fenster für die Angabe des Pfades und der
Überprüfungsmaske öffnen;
F7 – schnelles Scannen starten (Scannen des Arbeitsspeichers
und der Autostart-Objekte) ;
F8 – den Aktualisierungsvorgang starten;
F9 – das Fenster für Dr.Web Scanner Einstellungen öffnen;
F10 – das Menü des aktiven Fensters in den Mittelpunkt stellen;
CTRL+F5 – den Scan-Vorgang starten;
CTRL+F6 – den Scanvorgang stoppen;
CTRL+F2 – das Protokoll des Dr.Web Scanners leeren;
ALT+X – Dr.Web Scanner schließen.
4.2.3. Einstellungen für Dr.Web Scanner
konfigurieren
Die
Standardeinstellungen sind
für die
meisten
Anwendungsfälle von Scanner optimal. Besteht keine
Notwendigkeit, sollten diese nicht geändert werden.
Einstellungen für Dr.Web Scanner ändern
1. Wenn der Scanner nicht gestartet ist, starten Sie das
Programm. Wählen Sie dazu den Menüpunkt Scanner aus
dem Kontextmenü des Agenten aus.
2. Wählen Sie im Hauptfenstermenü Scanner den Menüpunkt
Benutzerhandbuch
79
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Einstellungen aus. Wählen Sie daraufhin im geöffneten
Untermenü den Menüpunkt Einstellungen ändern aus. Das
Fenster für die Konfiguration der Einstellungen mit folgenden
Registerkarten wird geöffnet:
Auf der Registerkarte Scannen werden Listen der von der
Virenüberprüfung ausgeschlossenen Verzeichnisse und
Dateien erstellt;
Auf der Registerkarte Dateitypen werden zusätzliche
Einschränkungen für die Zusammensetzung der Dateien,
die gescannt werden sollen, festgelegt;
Auf der Registerkarte Aktionen wird die Reaktion von
Scanner auf erkannte infizierte bzw. verdächtige Dateien,
Schadprogramme
sowie
infizierte
Archivordner
konfiguriert;
Auf der Registerkarte Logdatei wird der Modus für die
Führung der Protokolldatei von Scanner festgelegt;
Auf der Registerkarte Allgemeine werden Parameter für
das Zusammenwirken von Scanner mit
dem
Betriebssystem sowie Reaktionstöne auf unterschiedliche
Ereignisse festgelegt.
3. Tragen Sie die notwendigen Änderungen ein. Bei Bedarf klicken
Sie auf Übernehmen, bevor Sie zu einer anderen
Registerkarte übergehen.
4. Um Informationen über die Einstellungsoptionen auf der
geöffneten Registerkarte zu bekommen, drücken Sie auf die
Taste F1.
5. Nachdem Sie die Einstellungen konfiguriert haben, klicken Sie
auf OK, um die Änderungen zu speichern bzw. auf
Abbrechen, um die Änderungen zu verwerfen.
6. Wenn Sie die definierten Einstellungen für die weiteren ScanSitzungen speichern wollen (die Einstellungen werden beim
nächsten Start des Scanners ausgeführt) und falls der Modus
Einstellungen
automatisch
speichern
auf
der
Registerkarte Allgemeine nicht aktiviert wurde, wählen Sie im
Hauptfenster aus dem Kontextmenü Einstellungen den
Menüpunkt Einstellungen speichern aus.
Benutzerhandbuch
80
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
4.2.3.1. Registerkarte Scannen
Bild 4-6. Dialogfenster Dr.Web Scanner Einstellungen. Registerkarte
Scannen.
Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen,
klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild
Auf der Registerkarte Scannen werden folgende Einstellungen
konfiguriert:
die Option, den heuristischen Analysator (ein Verfahren, das
verdächtige Objekte erkennen lässt, die mit großer
Wahrscheinlichkeit mit noch unbekannten Viren infiziert sind) zu
verwenden.
Diese Einstellung ist standardmäßig konfiguriert. Es wird
empfohlen, die Verwendung der heuristischen Analyse für die
Virenüberprüfung zu speichern und diese Einstellung nicht zu
ändern.
Die Besonderheit dieser Methode für die Virussuche ist der
geschätzte, wahrscheinliche Charakter der Virenerkennung, der
nicht über infizierte sondern nur über verdächtige Objekte
sprechen lässt. Eine ganze Reihe von Programmen (z.B.
Benutzerhandbuch
81
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Multisystem-Bootprogramme für PC) kann eine Fehlreaktion des
heuristischen Analysators hervorrufen, da diese einen den Viren
ähnlichen Code verwenden. Außerdem kann diese Art der
Virenüberprüfung die für das Scannen notwendige Zeit auf den
Computern mit schwachen Prozessoren etwas verlängern. Solche
Gründe können gegen die heuristische Analyse sprechen.
Zugleich wird durch das Beibehalten dieser Art der
Virenüberprüfung die Sicherheit des Virenschutzes erhöht.
Listen der Verzeichnisse und Dateien, die von der Virenprüfung
ausgeschlossen werden.
Liste der ausgeschlossenen Pfade
In diesem Abschnitt wird die Liste der Verzeichnisse erstellt, deren
Dateien von der Virenüberprüfung ausgeschlossen werden. In dieser
Eigenschaft
können
Quarantäne-Verzeichnisse
des
Antivirenprogramms, Arbeitsverzeichnisse einiger Programme und ä.
m. auftreten.
Liste der ausgeschlossenen Pfade bearbeiten:
1. Um ein Verzeichnis der Liste hinzuzufügen:
a) Geben Sie den Pfad eines Verzeichnisses ein, dessen
Dateien von der Virenüberprüfung ausgeschlossen werden
sollen. Sie können auch die Taste Durchsuchen
verwenden und ein bestimmtes Verzeichnis aus dem
Datei-Browser des Betriebssystems auswählen.
b) Klicken Sie auf die Taste Hinzufügen, die sich auf der
rechten Seite befindet. Das Verzeichnis wird der Liste im
unteren Teil des Dialogfensters hinzugefügt.
2. Um ein Verzeichnis von der Liste zu entfernen, wählen Sie
dieses in der Liste aus und klicken Sie auf Entfernen. Der
Inhalt
des
Verzeichnisses
wird
für
die
nächste
Virenüberprüfung freigeschaltet.
Benutzerhandbuch
82
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Liste der ausgeschlossenen Dateien
In diesem Abschnitt wird die Liste der Dateinamen bzw. -masken
erstellt, die von der Virenüberprüfung ausgeschlossen werden. Alle
Dateien mit den Namen, die mit den Namen bzw. Masken der
definierten Dateien übereinstimmen, werden von der Virenüberprüfung
ausgeschlossen. In dieser Eigenschaft können temporäre Dateien,
Auslagerungsdateien bzw. Swap-Dateien und ä. m. auftreten.
Liste der ausgeschlossenen Dateien bearbeiten:
1. Um eine Datei der Liste hinzuzufügen:
a) Geben Sie den Namen der Datei ein, die von der
Virenüberprüfung ausgeschlossen werden soll. Sie können
die Taste Durchsuchen
verwenden und ein
bestimmtes Objekt aus dem Datei-Browser des
Betriebssystems auswählen. Sie können auch Masken
verwenden.
Eine Maske setzt das Template für die Definition des Objektes fest.
Sie kann sowohl übliche Zeichen, die für Dateinamen erlaubt sind, als
auch spezielle Bezeichnungen beinhalten:
* ersetzt eine beliebige (darunter auch leere) Folge beliebiger
Zeichen;
? ersetzt ein beliebiges Zeichen in bestimmter Position.
Beispiele:
bericht*.doc – Maske, die alle Dokumente von Microsoft
Word definiert, deren Name mit der bericht-Zeichenfolge
anfängt, z.B. die Dateien bericht-februar.doc,
bericht121209.doc usw.;
*.exe – Maske, die alle ausführbaren Dateien mit der EXE
Erweiterung definiert, z.B. setup.exe, iTunes.exe usw.;
photo????09.jpg – Maske, die alle Dateien von JPG Bildern
definiert, deren Name mit der photo Zeichenfolge anfängt und
mit der Zeichenfolge 09 endet, wobei der Dateiname vier
beliebige Zeichen zwischen den angegebenen Zeichenfolgen
enthält, z.B. photo121209.jpg, photomama09.jpg
Benutzerhandbuch
83
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
oder photo----09.jpg.
b) Klicken Sie auf die Taste Hinzufügen, die sich auf der
rechten Seite befindet. Die Datei (Dateimaske) wird der
Liste im unteren Teil des Dialogfensters hinzugefügt.
2. Um ein Objekt von der Liste zu entfernen, wählen Sie dieses in
der Liste aus und klicken Sie auf Entfernen. Die Datei wird für
die nächste Virenüberprüfung freigeschaltet.
Wenn Sie eine bestimmte Datei von der Virenüberprüfung
ausschließen wollen, geben Sie den vollständigen Pfad
dieser Datei und deren Namen in die Liste der
ausgeschlossenen Pfade ein (Sie können die Taste
Durchsuchen
verwenden, um ein Verzeichnis
auszuwählen, in dem sich die Datei befindet, und daraufhin
den Namen der Datei nach dem gewählten Pfad manuell
eintragen).
Benutzerhandbuch
84
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
4.2.3.2. Registerkarte Dateitypen
Bild 4-7. Dialogfenster Dr.Web Scanner Einstellungen. Registerkarte
Dateitypen.
Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen,
klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild
Auf
der
Registerkarte
Dateitypen
werden
zusätzliche
Einschränkungen für die Zusammensetzung der Dateien festgelegt, die
entsprechend der Scan-Aufgabe gescannt werden sollen.
Im Abschnitt Scanmodus wählen Sie die Dateitypen, die von
Scanner überprüft werden:
Die standardmäßig festgelegte Option Alle Dateien schreibt die
Virenüberprüfung für alle Dateien entsprechend der ScanAufgabe vor. Bei dieser Option wird der maximale Virenschutz
gewährleistet.
Die Optionen Ausgewählte Typen und Benutzermasken
schreiben die Virenüberprüfung nur für Dateien vor, deren
Typen, Erweiterungen bzw. Namen der Liste im rechten Teil der
Registerkarte angehören. Sie können diese Liste aktivieren,
indem Sie den entsprechenden Punkt wählen.
Benutzerhandbuch
85
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Standardmäßig enthält die Liste die Erweiterungen der
Grunddateitypen, die als Virenträger fungieren können, sowie die
Grundtypen der Archivierungsprogramme. Sie können diese Liste
bearbeiten.
Liste der Dateien für die Virenüberprüfung erstellen
1. Um ein Objekt der Liste der zu überprüfenden Dateien
hinzuzufügen:
a) Wählen Sie einen der folgenden Abschnitte aus und definieren
Sie die entsprechenden Werte für die zu überprüfenden
Objekte:
Um die Liste der Erweiterungen der zu überprüfenden
Dateien zu erstellen, wählen Sie die Option Ausgewählte
Typen aus und tragen Sie die Dateierweiterungen in das
Eingabefeld über der Liste ein.
Um die Virenüberprüfung für Dateien einer bestimmten
Art festzulegen, wählen Sie die Option Benutzermasken
aus und tragen Sie die Maske in das Eingabefeld über der
Liste ein.
Ausführliche Informationen über Masken
Eine Maske setzt das Template für die Definition des Objektes
fest. Sie kann sowohl übliche Zeichen, die für Dateinamen erlaubt
sind, als auch spezielle Bezeichnungen beinhalten:
* ersetzt eine beliebige (darunter auch leere) Folge
beliebiger Zeichen;
? ersetzt ein beliebiges Zeichen in bestimmter Position.
Beispiele:
bericht*.doc – Maske, die alle Dokumente von Microsoft
Word definiert, deren Name mit der bericht-Zeichenfolge
anfängt, z.B. die Dateien bericht-februar.doc,
bericht121209.doc usw.;
*.exe – Maske, die alle ausführbaren Dateien mit der EXE
Erweiterung definiert, z.B. setup.exe, iTunes.exe usw.;
photo????09.jpg – Maske, die alle Dateien von JPG
Bildern definiert, deren Name mit der photo Zeichenfolge
anfängt und mit der Zeichenfolge 09 endet, wobei der
Benutzerhandbuch
86
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Dateiname vier
angegebenen
beliebige Zeichen zwischen den
Zeichenfolgen
enthält,
z.B.
photo121209.jpg,
photomama09.jpg
oder
photo----09.jpg.
b) Klicken Sie auf Hinzufügen.
c) Bei Bedarf wiederholen Sie die Schritte а) und b), um weitere
Dateitypen bzw.-masken hinzuzufügen.
2. Um ein Objekt aus der Liste der zu überprüfenden Dateien zu
entfernen, wählen Sie dieses Objekt in der Liste aus und
klicken Sie auf Löschen.
3. Um
die
Liste
gemäß
den
Standardreinstellungen
wiederherzustellen, klicken Sie auf Standardmäßig.
Auf dieser Registerkarte wird unter anderem der Modus der
Virenüberprüfung für Archiv-Dateien und E-Mail-Dateien festgelegt.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Dateien in Archiven, um
Archive zu entpacken und die darin enthaltenen Dateien zu
scannen.
Die Aktivierung dieses Scan-Modus wird den Computer
stärker beanspruchen.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen E-Mails, um Dateien der EMail-Programme zu überprüfen, die E-Mails als Textdateien
speichern. Wenn Sie solche E-Mail-Programme nicht benutzen,
deaktivieren Sie das Kontrollkästchen.
Die Aktivierung der Virenüberprüfung der E-Mails kann den
Computer stärker beanspruchen. Um die Vireninfizierung
über E-Mails zu verhindern, verwenden Sie den E-MailWächter SpIDer Mail.
Benutzerhandbuch
87
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
4.2.3.3. Registerkarte Aktionen
Bild 4-8. Dialogfenster Dr.Web Scanner Einstellungen. Registerkarte
Aktionen.
Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen,
klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild
Auf der Registerkarte Aktionen wird die Reaktion von Scanner auf
die erkannten infizierten bzw. verdächtigen Dateien, Schadprogramme
sowie auf infizierte Archive definiert.
Die Reaktion wird für jede Kategorie einzeln definiert:
Entdeckte Objekte:
infiziert mit einem bekannten und (vermutlich) heilbaren
Virus;
infiziert mit einem nicht heilbaren Virus;
wahrscheinlich infiziert (verdächtige Objekte).
Malware.
Infizierte Pakete (Archive, E-Mail-Dateien, Container).
Benutzerhandbuch
88
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Standardmäßig wird der Benutzer bei der Erkennung eines bekannten
Virus bzw. beim Verdacht auf die Vireninfizierung eines Objekts von
Scanner lediglich informiert (siehe auch das Kapitel Aktionen beim
Erkennen der Bedrohungen). Dabei werden die Informationen zu allen
infizierten und verdächtigen Objekten im Protokollfeld dargestellt. Hier
können Sie später die notwendigen Aktionen manuell wählen.
Folgende Reaktionen auf die entdeckten schädlichen Objekte können
gewählt werden:
Aktion
Beschreibung
Desinfizieren
Dem Scanner wird vorgeschrieben, den Zustand des
Objektes vor der Infizierung wiederherzustellen. Sollte der
Virus nicht heilbar sein bzw. der Versuch einer Desinfizierung
ohne Erfolg bleiben, wird eine Aktion durchgeführt, die für
unheilbare Viren definiert wurde.
Diese Aktion ist nur für Objekte möglich, die mit einem
bekannten heilbaren Virus infiziert sind, ausgenommen
Trojaner und infizierte Dateien innerhalb zusammengesetzter
Objekte (Archive, E-Mail-Dateien bzw. Container-Dateien).
Trojaner werden bei der Erkennung gelöscht.
Diese Aktion ist die einzige, die für infizierte Bootsektoren
anwendbar ist.
Löschen
Dem Scanner wird vorgeschrieben, das Objekt zu löschen.
In Bezug auf
durchgeführt.
Umbenennen
werden
keine
Aktionen
Dem Scanner wird vorgeschrieben, die Dateierweiterung
des Objekts gemäß der Maske zu ändern, die im
Eingabefeld Erweiterung umbenennen eingetragen wird
(standardmäßig #??, d. h. das erste Symbol der
Erweiterung durch das Symbol # ersetzen).
In Bezug auf
durchgeführt.
Verschieben
Bootsektoren
Bootsektoren
werden
keine
Aktionen
Dem Scanner wird vorgeschrieben, das Objekt in ein
Quarantäne-Verzeichnis
zu
verschieben,
das
im
Eingabefeld Pfad zum Verschieben (standardmäßig das
Unterverzeichnis
infected.!!!
im
Installationsverzeichnis Dr.Web Antivirus) angegeben ist.
Benutzerhandbuch
89
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Aktion
Beschreibung
In Bezug auf
durchgeführt.
Ignorieren
Bootsektoren
werden
keine
Aktionen
Dem Scanner wird vorgeschrieben, das Objekt auszulassen,
ohne irgendeine Aktion durchzuführen und keine
Informationen im Protokollfenster wiederzugeben.
Diese Aktion ist nur für Schadprogramme möglich, wie z.B.:
Adware, Dialer, Scherzprogramme, potenziell gefährliche
Programme (Riskware) und Hackertools.
Beim Erkennen eines infizierten Objektes in einem Archiv
wird eine Reaktion angewandt, die für Archive definiert ist.
Die definierte Aktion betrifft das gesamte Archiv und nicht
nur das infizierte Objekt.
Für die erfolgreiche Desinfektion einiger infizierter Dateien
wird der Neustart des Betriebssystems Windows benötigt.
Die Einstellungen für den Neustart werden auf dem Server
von
dem
Administrator
des
Antiviren-Netzwerkes
konfiguriert. Diese können einen automatischen Neustart,
eine Benutzeranfrage bzw. keinen Neustart des Computers
vorschreiben.
Benutzerhandbuch
90
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
4.2.3.4. Registerkarte Logdatei
Bild 4-9. Dialogfenster Dr.Web Scanner Einstellungen. Registerkarte
Logdatei.
Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen,
klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild
Auf der Registerkarte Logdatei werden die Parameter für die Führung
der Protokolldatei über die Funktion des Scanners festgelegt.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen
Protokolldatei zu führen.
Log
in Datei,
um
die
Standardmäßig ist der Modus für die Führung der Logdatei aktiviert.
Die Logdatei DRWEB32W.log befindet sich im Verzeichnis
% USERPROFILE%\DoctorWeb.
Sie können folgende Parameter für die Führung der Protokolldatei
festlegen:
Im Abschnitt Logmodus wird der Modus für die Eintragung der
Daten in die Protokolldatei festgelegt:
Benutzerhandbuch
91
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Anfügen – dem Scanner wird vorgeschrieben, neue
Einträge am Ende der Logdatei anzufügen;
Überschreiben – die Logdatei soll bei jedem Neustart
von Scanner geleert werden.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Max. Loggröße, um die
Größe der Protokolldatei einzuschränken. Dabei wird die
Logdatei die im Eingabefeld KB angegebene Größe nicht
überschreiten.
Bei der Überschreitung der angegebenen maximalen Größe wird
die Logdatei geleert. Neue Informationen werden gespeichert.
Im Abschnitt Kodierung wird die Kodierung für die Logdatei
festgelegt:
ANSI – den ANSI-Zeichensatz (Windows) für die
Protokolldatei verwenden;
OEM – den OEM-Zeichenesatz
Protokolldatei verwenden.
(DOS)
für
die
Am Abschnitt Details können zusätzliche Daten definiert
werden, die in der Logdatei gespeichert wird.
Bei der standardmäßigen Führung der Logdatei werden Daten
über die entdeckten bzw. verdächtigen Objekte, darunter die
Bezeichnungen der Viren bzw. deren Modifikationen (für
verdächtige Objekte - die für den heuristischen Analysator übliche
Klassifikation der verdächtigen Codes) sowie Daten über die
durchgeführten
Aktionen
immer,
auch
wenn
kein
Kontrollkästchen aktiviert wurde, gespeichert.
Um weitere Daten in der Logdatei zu speichern, aktivieren Sie
folgende Kontrollkästchen:
Gescannte Objekte - Namen aller geprüften Objekte
speichern. Dabei werden nicht infizierte Objekte mit OK
versehen (dieser Modus kann die Logdatei erheblich
vergrößern).
Dieses
Kontrollkästchen
ist
bei
Standardeinstellungen nicht aktiviert.
Benutzerhandbuch
92
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Dateipacker - Meldungen über erkannte ausführbare
Dateien, die mit speziellen Packprogrammen (Dateipacker)
komprimiert wurden, sowie die Namen dieser Dateipacker
speichern.
Dieses
Kontrollkästchen
ist
bei
Standardeinstellungen nicht aktiviert.
Archiver - Meldungen über gescannte Archive und
Archivprogramme, mit welchen diese erstellt wurden,
sowie damit verbundene Fehlermeldungen (z. B. das
Archiv konnte nicht entpackt werden, weil es durch ein
Passwort geschützt ist) speichern. Dieses Kontrollkästchen
ist bei Standardeinstellungen nicht aktiviert.
Statistik - statistische Daten über die Funktion des
Programms während des jeweiligen Scan-Vorgangs sowie
der gesamten Scanner-Sitzung wiedergeben.
4.2.3.5. Registerkarte Allgemeine
Bild 4-10. Dialogfenster Dr.Web Scanner Einstellungen. Registerkarte
Allgemeine.
Um sich die Parameter auf einer anderen Registerkarte anzusehen,
klicken Sie auf den Namen der Registerkarte auf dem Bild
Benutzerhandbuch
93
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Auf der Registerkarte Allgemeine werden Parameter für das
Zusammenspiel des Programms mit dem Betriebssystem sowie
Reaktionstöne des Programms auf verschiedene Ereignisse festgelegt.
Das aktivierte Kontrollkästchen Einstellungen automatisch
speichern schreibt dem Programm vor, die geänderten
Einstellungen am Ende der Sitzung von Scanner zu speichern.
Andernfalls werden die Änderungen der Einstellungen nur für die
laufende Scanner-Sitzung angewandt und beim nächsten
Scanner-Start auf die vorher gespeicherten Einstellungen
zurückgesetzt.
Sie können ebenso die Notwendigkeit der Speicherung der
Einstellungsänderungen eindeutig festlegen, indem Sie die
Option
Einstellungen
speichern
im
Kontextmenü
Einstellungen im Hauptfenster für Scanner wählen.
Das aktivierte Kontrollkästchen Zustand des Akkus prüfen
ermöglicht vor dem Scannen zu überprüfen, ob das Notebook im
Akku-Betrieb arbeitet. Die Option ist nur für mobile Rechner
(Notebooks) möglich.
Der Schieberegler Scanpriorität ermöglicht, die Priorität des
Scan-Prozesses im System einzustellen.
Im Abschnitt Töne können Sie den Modus der "Tonbegleitung"
der Arbeit wählen bzw. Audiodateien mit Virenereignissen
verknüpfen. Standardmäßig ist der Modus für Tonreaktionen auf
Virenereignisse nicht aktiviert.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Töne abspielen, um
die Tonbegleitung für den Scanner einzuschalten.
Wenn Sie die Standardeinstellungen der Tonbegleitung für
den Scanner ändern wollen, wählen Sie in der
Dropdown-Liste das gewünschte Ereignis und geben Sie
die Audiodatei in dem Eingabefeld rechts an.
4.2.4. Scannen im Befehlszeilenmodus
Sie können Dr.Web Scanner für Windows im Befehlszeilenmodus
starten. Dieses Verfahren ermöglicht die Konfiguration der
Einstellungen für die laufende Scan-Sitzung und die Erstellung der
Auflistung der zu überprüfenden Objekte als Aufrufparameter. Eben in
Benutzerhandbuch
94
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
diesem Modus kann der Scanner automatisch nach Zeitplan
aufgerufen werden.
Der Startbefehl hat folgende Syntax:
[<Pfad_des_Programms>]drweb32w [<Obj ekte>] [<Schlüssel>]
Die Liste der Scan-Objekte kann entweder leer sein oder einige mit
Leerzeichen getrennte Elemente enthalten.
Folgende Varianten der Angabe der Scan-Objekte sind besonders
verbreitet:
* – alle Festplatten scannen;
C: – Laufwerk C: scannen;
D:\games – Dateien im Verzeichnis scannen;
C:\games\* – alle Dateien und Unterverzeichnisse des
Verzeichnisses C:\games scannen.
Die Parameter sind die Schlüssel der Befehlszeile, welche die
Einstellungen des Programms definieren. Fehlen die Parameter, wird
die Virenüberprüfung mit vorher gespeicherten Einstellungen (bzw. mit
den Standardeinstellungen, wenn Sie keine Änderungen vorgenommen
haben) durchgeführt.
Jeder Parameter dieser Art fängt mit dem Symbol / an. Die Schlüssel
werden mit Leerzeichen getrennt.
Unten sind einige besonders oft benutzte Schlüssel angegeben. Die
vollständige Liste der Schlüssel finden Sie im Anhang A.
/cu – infizierte Objekte desinfizieren;
/icm – nicht desinfizierbare Dateien verschieben (in das
Standard-Verzeichnis);
/icr – umbenennen (standardmäßig);
/qu – Scanner-Dialogfenster am Ende der Sitzung schließen;
/go – keine Aufrufe ausführen.
Die zwei letzten Parameter sind beim automatischen Starten des
Scanners (z. B. nach Zeitplan) besonders nützlich.
Benutzerhandbuch
95
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Mit den gleichen Parametern kann Dr.Web KonsolenScanner für Windows DrWebWcl verwendet werden. In
diesem Fall wird anstatt drweb32w
der Befehl
drwebwcl eingegeben.
Konsolen-Scanner DrWebWcl verwendet standardmäßig
die gleichen Einstellungen, die in der GUI-Version des
Scanners benutzt werden. Die in der grafischen
Benutzeroberfläche des Scanners konfigurierten Parameter
(siehe das Kapitel Programmparameter konfigurieren)
werden auch beim Scannen im Befehlszeilenmodus
verwendet, wenn keine abweichenden Parameterwerte als
Schlüssel definiert wurden.
4.2.5. Konsolen-Scanner
Der Konsolen-Scanner DWScancl gehört ebenso zu den
Komponenten von Dr.Web Antivirus. Im Vergleich zu dem
Konsolen-Scanner DrWebWcl bietet er dem Benutzer erweiterte
Möglichkeiten der Konfuguration der Einstellungen (mehrere
Parameter) und ist für Multiprozessorensysteme entwickelt worden.
Die Dateien mit Verdacht auf schädliche Objekte werden
vom Konsolen-Scanner DWScancl nicht in das
Verzeichnis infected.!!!, sondern in die Quarantäne
verschoben.
Um den Konsolen-Scanner DWScancl zu starten, verwenden Sie
folgenden Befehl:
[<Pfad_des_Programms>]dwscancl [<Schlüssel>] [<Obj ekte>]
Der Schlüssel fängt mit dem Symbol / an. Mehrere Schlüssel werden
mit den Leerzeichen getrennt. Die Liste der Scan-Objekte kann
entweder leer sein oder einige mit Leerzeichen getrennte Elemente
enthalten.
Benutzerhandbuch
96
Kapitel 4. Dr.Web Scanner für Windows
Die Liste der Schlüssel für den Konsolen-Scanner DWScancl finden
Sie im Anhang A.
Rückgabecodes:
0 – Scan-Vorgang erfolgreich abgeschlossen, keine infizierten
Objekte gefunden.
1 – Scan-Vorgang erfolgreich abgeschlossen, infizierte Objekte
gefunden.
10 – ungültige Schlüssel angegeben.
11 – die Schlüsseldatei nicht gefunden oder unterstützt den
Konsolen-Scanners DWScancl nicht.
12 – Scanning Engine wurde nicht gestartet.
255 – Scan-Vorgang durch Benutzer unterbrochen.
Benutzerhandbuch
97
Kapitel 5. Quarantäne
Kapitel 5. Quarantäne
Um den Inhalt der Quarantäne anzuschauen und zu bearbeiten,
wählen Sie den Menüpunkt Quarantäne im Kontextmenü des
Agenten aus. Dabei öffnet sich ein Fenster mit den in Form von
Tabelle dargestellten Daten über den aktuellen Status der
Quarantäne.
Die Quarantäne von Dr.Web Antivirus dient zur Isolation von
verdächtigen Dateien, die Schadprogramme enthalten können.
Ein Quarantäne-Ordner wird auf jeder Festplatte erstellt, wo
verdächtige Dateien entdeckt wurden. Der Quarantäne-Ordner, der
DrWeb Quarantine genannt wird, wird im Root der Festplatte
erstellt und gehört zu versteckten Ordnern. Der Benutzer hat keine
Zugriffsrechte auf die Dateien im Quarantäne-Ordner.
Bei Entdeckung von infizierten Objekten auf einem Wechseldatenträger
wird der Ordner DrWeb Quarantine nur dann erstellt, wenn das
Schreiben auf den Wechseldatenträger möglich ist. Das infizierte
Objekt wird in diesen Ordner verschoben.
Die Quarantäne-Dateien, die auf einer Festplatte
untergebracht werden, werden verschlüsselt gespeichert.
Die
Quarantäne-Dateien,
die
auf
einem
Wechseldatenträger untergebracht werden, werden nicht
verschlüsselt.
Es ist erforderlich, dass die Stations mit dem installierten
Quarantäne-Modul unter Betriebssystemen funktionieren,
auf welchen SpIDer Guard G3 installiert werden kann (s.
Punkt Systemanforderungen).
Im Gegenfall wird die Quarantäne nicht imstande sein, die
Dateien aus dem Ordner Infected.!!! zu verwalten
(dieser Ordner befindet sich im Antivirus-Installationsordner)
und die Information über den Quarantäne-Inhalt wird
dem Server nicht zugesandt.
Benutzerhandbuch
98
Kapitel 5. Quarantäne
Die Informationen zu infizierten Objekten, die in den
Quarantäne – Ordner auf dem Wechseldatenträger
verschoben wurden, sind nur in der lokalen Quarantäne
auf der Station zugänglich (vorausgesetzt, dass eine
Verbindung zwischen dem Wechseldatenträger und dem
Rechner besteht) und können per Remote-Zugriff vom
Server nicht verwaltet werden.
5.1. Benutzeroberfläche einstellen
Abbildung 5-1. Quarantäne-Fenster
Im zentralen Fensterbereich wird die Objekt-Tabelle mit der
Information über den Status der Quarantäne angezeigt.
Standardmäßig besteht die Tabelle aus folgenden Spalten:
Name – Liste der Namen von Objekten in Quarantäne,
Bedrohung – Klasse des Schadprogramms, die vom Antivirus
bei automatischer Übertragung des Objektes in die Quarantäne
bestimmt wird,
Pfad – Vollständiger Pfad des Objektes vor seiner Verschiebung
in Quarantäne.
Benutzerhandbuch
99
Kapitel 5. Quarantäne
Es ist auch möglich, die Darstellung von Spalten mit ausführlicher
Information über das Objekt einzustellen. Diese Information ist den
Daten im unteren Fensterbereich der Quarantäne ähnlich.
Um die Darstellung der Spalten einzustellen:
1. Rufen Sie das Header-Kontextmenü der Objekt-Tabelle auf.
Dafür klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Header.
2. Im Kontextmenü wählen Sie Spalten anpassen aus.
3. Im geöffneten Fenster setzen Sie Häkchen bei den Punkten, die
Sie in die Objekt-Tabelle einschließen möchten. Um die Spalten
aus der Objekt-Tabelle auszuschließen, entfernen Sie die
Häkchen bei entsprechenden Punkten.
a) Um Häkchen bei sämtlichen Objekten gleich zu setzen,
klicken Sie auf Alles markieren.
b) Um alle Häkchen zu entfernen, klicken Sie
Markierung aufheben.
auf
4. Um die Folge der Spalten in der Tabelle zu ändern, wählen Sie
die entsprechende Spalte in der Liste aus und klicken Sie auf
einen der folgenden Knöpfe:
a) Nach oben – zur Verschiebung der Spalte in Richtung
zum Tabellenanfang (d.h. aufwärts in der Liste der
Einstellungen und nach links in der Objekt-Tabelle).
b) Nach unten – zur Verschiebung der Spalte in Richtung
zum Tabellenende (d.h. abwärts in der Liste der
Einstellungen oder nach rechts in der Objekt-Tabelle).
5. Um die Änderungen in den Einstellungen zu speichern, klicken
Sie auf OK. Um das Fenster zu schließen, ohne dabei die
Änderungen zu speichern, klicken Sie auf Abbrechen.
Im unteren Bereich des Quarantäne-Fensters wird ausführliche
Information über ausgewählte Objekte in Quarantäne angezeigt.
Benutzerhandbuch
100
Kapitel 5. Quarantäne
5.2. Eigenschaften der Quarantäne
einstellen
Um die Eigenschaften der Quarantäne einzustellen:
1. Klicken Sie auf den Knopf
Fenster.
Einstellungen im Quarantäne-
2. Es öffnet
sich dabei das
Fenster QuarantäneEigenschaften, in dem folgende Parameter geändert werden
können:
Abschnitt Quarantäne-Größe definieren ermöglicht die
Verwaltung des Festplattenspeicherplatzes, der vom
Quarantäne-Ordner gefüllt wird. Verschieben Sie den
Regler, um die maximal zulässige Größe der Quarantäne
zu ändern. Die maximal zulässige Größe der Quarantäne
wird im Prozentanteil hinsichtlich der gesamten
Festplattengröße bestimmt (falls mehrere Festplatten
vorhanden sind, wird dieser Wert für jede einzelne
Festplatte, auf der die Quarantäne-Ordner untergebracht
werden, berechnet). 100% bedeutet, dass die
Einschränkungen für den maximalen Speicherplatz des
Quarantäne-Ordners aufgehoben werden.
Im Abschnitt Anzeigen setzen Sie ein Häkchen bei
Backup-Dateien anzeigen. Dabei werden die
Reservekopien der Dateien, die sich in Quarantäne
befinden, in der Objekt-Tabelle angezeigt.
3. Nachdem das Bearbeiten der Einstellungen abgeschlossen wird,
klicken Sie auf OK, um die ausgeführten Änderungen zu
speichern, oder auf Abbrechen, um sich auf Änderungen zu
verzichten.
Die Reservekopien werden automatisch bei Verschiebung der Dateien
in Quarantäne erstellt. Wenn auch die Dateien in Quarantäne
unbefristet gespeichert werden, werden deren Reservekopien nur
temporär gespeichert (s. auch Abschnitt Bereinigung der Quarantäne).
Zur Anzeige der Hilfedatei klicken Sie auf
.
Benutzerhandbuch
101
Kapitel 5. Quarantäne
5.3. Den Quarantäne-Inhalt verwalten
Die Seitenleiste links dient zur Filterung der Quarantäne-Objekte, die
angezeigt werden. Beim Klicken auf den entsprechenden Punkt im
mittleren Bereich des Fensters werden alle Objekte in Quarantäne
oder nur bestimmte Objektgruppen angezeigt: Dateien, Mail-Objekte,
Websites oder alle anderen Objekte, die keiner Gruppe zugeordnet
werden.
Für die Benutzer sind die Dateien im Quarantäne-Ordner
sichtbar, auf welche diese Besitzer Zugriffsrechte haben.
Um versteckte Objekte anzuzeigen, starten Sie entweder die
im Installationsordner untergebrachte dwqrui.exe
Quarantäne-Datei oder die Benutzeroberfläche des
Dr.Web Agenten unter einem Benutzernamen, der über
Administratorrechte verfügt (s. Punkt Benutzeroberfläche
des Dr.Web Agenten starten und stoppen).
In dem Quarantäne-Fenster
verfügbar:
sind
folgende
Steuerungsknöpfe
Hinzufügen – eine Datei in Quarantäne verschieben. Im
geöffneten Datei-Browser wählen Sie nötige Datei aus.
Wiederherstellen – eine Datei aus der Quarantäne
verschieben und an ihrem ursprünglichen Platz auf dem
Computer wiederherstellen (die Datei mit ihrem Namen in dem
Ordner, in dem sie sich vor Verschiebung in Quarantäne
befand, wiederherstellen).
Nutzen Sie diese Funktion nur in dem Fall, wenn Sie sicher
sind, dass das Objekt zuverlässig ist.
Das
ausfallende
Menü
verfügt
über
die
Variante
Wiederherstellen in – eine Datei unter dem angegebenen
Namen in den Ordner, der vom Benutzer bestimmt wird,
übertragen.
Neu scannen – eine Datei in Quarantäne erneut scannen
Benutzerhandbuch
102
Kapitel 5. Quarantäne
lassen. Falls es sich beim Neuscannen der Datei zeigt, dass diese
Datei nicht infiziert ist, wird es von der Quarantäne angeboten,
diese Datei wiederherzustellen.
Löschen – eine Datei aus der Quarantäne und aus dem
Betriebssystem löschen.
Um gleichzeitig mit mehreren Objekten arbeiten zu können, wählen Sie
die erforderlichen Objekte im Quarantäne-Fenster aus, indem Sie die
Tasten SHIFT und CTRL gedrückt halten. Danach klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf beliebige Tabellenzeile und wählen Sie die
erforderliche Aktion aus.
5.4. Bereinigung der Quarantäne
Automatische Bereinigung der Quarantäne
Bei Überfüllung der Festplatte wird eine automatische
Bereinigung der Quarantäne ausgeführt:
1. In erster Reihe werden die Reservekopien der Dateien in
Quarantäne gelöscht.
2. Wenn der Festplattenspeicherplatz nicht ausreicht, werden die
Dateien in Quarantäne, deren Speicherdauer abgelaufen ist,
gelöscht.
Wenn die Quarantäne überfüllt ist und es keine
Möglichkeit besteht, sie automatisch zu entleeren, wird die
Verschiebung der Dateien in Quarantäne mit Fehler
beendet. In diesem Fall können Sie die Quarantäne im
Abschnitt Eigenschaften der Quarantäne
Größe der
Quarantäne festsetzen vergrößern oder die Dateien aus
der Quarantäne per Hand löschen.
Benutzerhandbuch
103
Kapitel 5. Quarantäne
Quarantäne völlig bereinigen
Den ganzen Inhalt der
folgenderweise löschen:
Quarantäne
können
Sie
1. Öffnen Sie den Quarantäne-Manager über Kontextmenü des
Agenten. Wählen Sie den Menüpunkt Quarantäne aus.
Markieren Sie alle Dateien im Quarantäne-Fenster und klicken
Sie auf Löschen.
2. Nutzen Sie die Systemfunktion Disk Cleanup, um Festplatte
zu reinigen.
a) Diese Funktion kann wie folgt gestartet werden:
Für Betriebssysteme älter als Windows Vista:
o Menü Start
Programme
Zubehör
Systemprogramme Datenträgerbereinigung.
o Über den Datei-Browser des Betriebssystems: in dem
Kontextmenü des Laufwerks, auf welchem die
Quarantäne bereinigt werden soll, wählen Sie
Eigenschaften Datenträgerbereinigung.
Für die Betriebssysteme Windows Vista und Windows 7:
Menü
Start
Programme
Zubehör
Systemprogramme Datenträgerbereinigung.
Für das Betriebssystem Windows 8: Menü Apps (wird über
den Menüpunkt Alle Apps auf der Startseite geöffnet)
Abschnitt
Verwaltung
Menüpunkt
Datenträgerbereinigung.
Wenn mehrere logische Laufwerke vorhanden sind, wählen Sie
das Laufwerk, auf welchem die Quarantäne bereinigt werden
soll.
b) Im geöffneten Fenster Datenträgerbereinigung setzen Sie
ein Häkchen bei Dr.Web Quarantäne in der Liste Zu
löschende Dateien und klicken Sie auf OK. Der ganze
Inhalt der Quarantäne wird gelöscht.
Benutzerhandbuch
104
Kapitel 6. Dr.Web Firewall
Kapitel 6. Dr.Web Firewall
Dr.Web Firewall Netzwerkmonitor ist für den Schutz Ihres
Computers vor unbefugtem Zugang von außen bestimmt und beugt
dem Verlust wichtiger Daten im Netzwerk vor. Diese Komponente
gestattet Ihnen die Kontrolle über die Verbindung und Übermittlung
von Daten übers Internet sowie die Sperre von verdächtigen
Verbindungen auf der Paket- und Anwendungsebene.
Nach der Installation von Dr.Web Firewall wird die Weiterbildung
des Programms im Prozess Ihrer Arbeit am Computer einige Zeit lang
durchgeführt.
Die
Beschreibung
vom
Trainingmodus
des
Netzwerkmonitors finden Sie in der Anleitung Dr.Web Antivirus für
Windows, Abschnitt Dr.Web Firewall Training.
Für den Übergang zur Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows
klicken Sie auf F1 im beliebigen Fenster des Netzwerkmonitors.
Mit Hilfe vom Kontextmenü des Agenten können Sie:
1. Einstellungen des Netzwerkmonitors aufrufen.
2. Ereignis-Logdatei ansehen.
6.1. Dr.Web Firewall Einstellungen
Zum Ansehen und Bearbeiten der Parameter vom Dr.Web Firewall
Netzwerkmonitor wählen Sie den Menüpunkt Firewall-Einstellungen
im Kontextmenü des Agenten aus.
Der
Menüpunkt
Firewall-Einstellungen
ist
im
Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der
Benutzer Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
Benutzerhandbuch
105
Kapitel 6. Dr.Web Firewall
Es öffnet sich das Fenster mit Einstellungen von Dr.Web Firewall.
Ausführliche Beschreibung des Verwaltungsvorganges für die Dr.Web
Firewall Komponente finden Sie in der Anleitung Dr.Web Antivirus
für Windows, Abschnitt Firewall Einstellungen.
Für den Übergang zur Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows
klicken Sie auf F1 im beliebigen Fenster des Netzwerkmonitors.
6.2. Dr.Web Firewall Log
Um den Log des Netzwerkmonitors von Dr.Web Firewall
anzuschauen, wählen Sie den Menüpunkt Firewall-Protokoll im
Kontextmenü des Agenten aus.
Der Menüpunkt Firewall-Protokoll ist im Kontextmenü
des Agenten nur zugänglich, wenn der Besitzer
Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
Es öffnet sich das Fenster vom Dr.Web Firewall Log. Ausführliche
Beschreibung des Dr.Web Firewall Logs finden Sie in der Anleitung
Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt Protokollierung.
Für den Übergang zur Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows
klicken Sie auf F1 im beliebigen Fenster des Netzwerkmonitors.
Benutzerhandbuch
106
Kapitel 7. Office Kontrolle
Kapitel 7. Office Kontrolle
Das Modul der Office Kontrolle von Dr.Web beschränkt den
Benutzerzugriff auf bestimmte lokale Ressourcen und Websites. Dies
gewährleistet nicht nur die Kontrolle über die Integrität wichtiger
Dateien und deren Schutz vor Vireninfizierung sondern auch die
Bewahrung des Datengeheimnisses auf Ihrem Computer.
Es besteht die Möglichkeit, sowohl einzelne Dateien als auch komplette
Ordner, die sich auf lokalen Datenträgern oder Wechseldatenträgern
(solange deren Verbindung zum Computer besteht) befinden, zu
schützen. Darüber hinaus kann ein vollständiges Verbot auf die
Anzeige der Informationen von allen externen Datenträgern verhängt
werden.
Die Verwaltung des Zugriffs auf Internetressourcen ermöglicht dem
Benutzer sowohl den Schutz vor unerwünschten Websites (wo es sich
um Gewalt, Glücksspiele usw. handelt) als auch einen kontrollierten
Zugriff auf die vom Benutzer durch Office Kontrolle definierten
Internetseiten.
Standardmäßig blockiert der Wächter den Zugriff auf die Dr.Web
Antivirus-Ordner. Um die Parameter für die Funktion des Moduls
festzusetzen, verwenden Sie die entsprechenden Einstellungen.
Je nach Parametern auf dem Server können Sie das Modul der Office
Kontrolle einstellen.
Neben der Möglichkeit, den Zugang auf Inhalte seitens
Benutzers einzuschränken, wird auch die Möglichkeit,
Einstellungen auf dem Server durch Administrator
festzusetzen, aufbewahrt. Die
auf
dem Server
angegebenen Einstellungen werden seitens Benutzers
automatisch aktualisiert.
Um die Einstellungen des Moduls zu ändern:
1. Wählen Sie den Menüpunkt Office Control Einstellungen im
Kontextmenü des Agenten aus.
Benutzerhandbuch
107
Kapitel 7. Office Kontrolle
Der Menüpunkt Office Control Einstellungen ist im
Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der
Benutzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
2. Geben Sie das Passwort für den Zugang auf das Modul der
Office Kontrolle ein.
Der Schutz vor Editierung der Ressourcen-Liste erfolgt mit
einem Passwort, das bei erster Einstellung des Moduls der
Office
Kontrolle festgesetzt wird. Sie können das
Passwort im Einstellungsfenster des Moduls ändern oder
sich dafür an Administrator wenden.
Um das Passwort zu ändern, klicken Sie auf den Knopf
Passwort ändern, der sich im Einstellungsfenster befindet.
3. Um Information über die Einstellungen im Tab zu erhalten,
klicken Sie auf
(Hilfe).
4. Nehmen Sie benötigte Änderungen in den Einstellungstabs vor:
URL-Filter (ausführliche Beschreibung finden Sie in der
Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt
URL-Filter).
Lokalzugriff (ausführliche Beschreibung finden Sie in der
Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt
Lokaler Zugriff).
Für den Übergang zur Hilfedatei Dr.Web Antivirus für
Windows klicken Sie auf F1 im beliebigen Fenster der Office
Kontrolle.
5. Klicken Sie auf Anwenden, um die ausgeführten Änderungen
zu speichern, ohne dabei das Einstellungsfenster zu schließen.
Benutzerhandbuch
108
Kapitel 7. Office Kontrolle
6. Nachdem die Bearbeitung von Einstellungen beendet wird,
klicken Sie auf OK, um alle ausgeführten Änderungen zu
speichern, oder auf Abbrechen, um das Einstellungsfenster
ohne Speicherung von Änderungen zu schließen.
Benutzerhandbuch
109
Kapitel 8. SpIDer Gate
Kapitel 8. SpIDer Gate
Der HTTP-Wächter SpIDer Gate hilft Ihnen, Ihren Computer vor
Schadprogrammen, die sich beim Zusammenwirken im Netzwerk über
HTTP-Protokoll verbreiten können, zu schützen. Über HTTP
funktionieren die Web-Browsers (Internet-Browsers), unterschiedliche
Download-Manager und mehrere andere Programme, die Daten im
Internet erhalten. Solche Programme werden auch HTTP-Clients
genannt.
Standardmäßig gehört SpIDer Gate zum Umfang der zu
installierenden Komponenten. Dieses Modul läuft regelmäßig im
Speicher und wird beim Neustarten von Windows automatisch
gestartet.
Durch die Änderung der Einstellungen von SpIDer Gate können Sie
die Prüfung des ausgehenden oder eingehenden Verkehrs deaktivieren
sowie die Liste von Anwendungen, deren HTTP-Verkehr(Information,
die über HTTP-Protokoll übertragen wird) auf jeden Fall im vollen
Umfang zu prüfen ist, erstellen. Es besteht auch die Möglichkeit,
manche Anwendungen von der Prüfung auszschließen.
Die Parameteränderung von der mit dem SpIDer Gate HTTP-Wächter
auszuführenden Prüfung kann vom Administrator von Dr.Web
Enterprise Security Suite freigegeben oder blockiert werden. Zum
Ansehen und Bearbeiten von Parametern des SpIDer Gate HTTPWächters wählen Sie den Menüpunkt SpIDer Gate Einstellungen im
Kontextmenü des Agenten aus.
Der Menüpunkt SpIDer Gate Einstellungen ist im
Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der
Benutzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
Benutzerhandbuch
110
Kapitel 8. SpIDer Gate
Standardmäßig wird der ganze HTTP-Verkehr vom Wächter geprüft.
Die Prüfungsparameter können Sie die mit Hilfe von entsprechenden
Modul-Einstellungen festsetzen.
Mehr zur Verwaltung des SpIDer Gate Wächters finden Sie in der
Anleitung Dr.Web Antivirus für Windows, Abschnitt SpIDer Gate
konfigurieren.
Für den Übergang zur Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows
klicken Sie auf F1 im beliebigen Fenster des Wächters.
Benutzerhandbuch
111
Kapitel 9. SpIDer Guard
Kapitel 9. SpIDer Guard
SpIDer Guard ist ein Antiviruswächter (auch Dateimonitor genannt).
Das Programm läuft permanent im Hauptspeicher des Computers. Der
Wächter prüft Dateien "on the fly" und entdeckt eventuelle
Virenaktivitäten.
SpIDer Guard wird automatisch bei jedem Start des Betriebssystems
aktiviert. Der automatisch aktivierte Wächter kann dabei innerhalb der
laufenden Sitzung des Betriebssystems nicht deaktiviert werden. Im
Bedarfsfall (z. B. bei der Ausführung einer für die Prozessorauslastung
kritischen Aufgabe im Echtzeitmodus) können Sie das “on the fly”
Scannen von Dateien temporär ausschalten.
Nach Voreinstellungen überprüft SpIDer Guard “on the fly” alle
Dateien, die erstellt oder geändert werden, sowie die Bootsektoren.
Auf Wechseldatenträgern und Netzwerklaufwerkn werden auch alle
geöffneten Dateien geprüft. Dabei wird jede Datei ähnlich wie vom
Dr.Web
Scanner
überprüft,
aber
unter
"milderen"
Überprüfungsbedingungen. Außerdem verfolgt der SpIDer Guard
Wächter permanent die Aktionen der gestarteten Vorgänge, die für
Viren
charakteristisch
sind,
und
blockiert
sie,
wenn
Sicherheitsbedrohungen entdeckt werden.
Bei Entdeckung infizierter Objekte nimmt SpIDer Guard Wächter
Aktionen vor, die den vordefinierten Einstellungen entsprechen. Durch
die entsprechende Veränderung von Einstellungen können Sie
automatische Reaktion des Programms auf Virenereignisse bestimmen.
Wächter einstellen
Der Einstellungsabschnitt vom SpIDer Guard Wächter unterscheidet
sich je nach Version des installierten Programms. Vorhanden sind zwei
Versionen des SpIDer Guard Wächters:
SpIDer Guard G3,
SpIDer Guard NT4.
Benutzerhandbuch
112
Kapitel 9. SpIDer Guard
Vor Installation des Wächters wird die Version des Betriebssystems
automatisch bestimmt. Dementsprechend wird die Version des SpIDer
Guard Wächters installiert (s. Punkt Systemanforderungen).
9.1. SpIDer Guard G3 Einstellungen
Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die
meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu
verändern.
Um SpIDer Guard Dateimonitor einzustellen:
1. Im Kontextmenü des Agenten wählen Sie den Menüpunkt
SpIDer Guard Einstellungen aus.
Der Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen ist im
Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der
Benutzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
2. Es öffnet sich
Abschnitten:
das
Einstellungsfenster
mit
folgenden
Abschnitt Allgemein, in dem der Prüfungsmodus für
Dateien und Vorgänge des zu schützenden Computers
konfiguriert wird.
Abschnitt Aktionen, in dem die Reaktion des SpIDer
Guard Wächters bei Entdeckung infizierter oder
verdächtiger Dateien sowie Malware konfiguriert wird.
Abschnitt Ausgenommen, in dem eine Liste der vom
Scannen durch den SpIDer Guard
Wächter
ausgeschloßenen Ordner und Dateien konfiguriert wird.
Benutzerhandbuch
113
Kapitel 9. SpIDer Guard
Abschnitt
Protokoll,
in dem der Modus
der
Protokolldateiführung des SpIDer Guard Wächters
konfiguriert wird.
3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor.
4. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК,
um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf
Abbrechen, um sie aufzugeben.
Um Information über das aktive Einstellungsfenster von
SpIDer Guard zu erhalten, klicken Sie auf F1. Um
Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken
Sie mit der rechten Maustaste darauf.
Benutzerhandbuch
114
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.1.1. Allgemein
Abbildung 9-1. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Allgemein.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Benutzerhandbuch
115
Kapitel 9. SpIDer Guard
Im Tab Allgemein wird der Prüfungsmodus der Dateien und Prozesse
des geschützten Compuetrs konfiguriert:
Setzen Sie ein Häkchen bei Heuristische Analyse, um den
heuristischen Analysator bei der Prüfung zu verwenden.
Entfernen Sie das Häkchen, um die Prüfung nur aufgrund
bekannter Virensignaturen durchzuführen (s. auch Abschnitt
Entdeckungsverfahren von Viren).
Die Option Laufende Anwendungen und Programme
prüfen lässt die Dateien von Programmen, die zu diesem
Zeitpunkt aktiv sind, prüfen. Um den Prüfungsmodus für Dateien
der ausführbaren Vorgänge zu konfigurieren, wählen Sie in der
ausfallenden Liste eine der folgenden Varianten aus:
im Hintergrundmodus - die Module werden im
Hintergrundmodus geprüft, d.h. nachdem sie gestartet
und während sie ausgeführt werden.
beim Programmstart - die Module werden vor ihrem
Starten geprüft.
Wird ein Häkchen bei Dateien nach dem Update der
Virendatenbanken neu prüfen gesetzt, so werden alle
aktiven, zu diesem Zeitpunkt geladene Module und infizierte
Dateien gleich nach der Aktualisierung der Virendatenbanken
wiederholt geprüft. Wenn dieses Häkchen entfernt wird, so
werden nur die infizierten Dateien nach der Aktualisierung der
Virendatenbanken neu geprüft.
Das Häkchen bei Optimaler Modus regelt den Prüfungsmodus,
in dem es festgesetzt wird, bei welchen Aktionen ein Objekt
vom SpIDer Guard Wächter geprüft werden soll:
Wird ein Häkchen bei Optimaler Modus gesetzt, so
werden die Dateien auf Festplatten nur bei manchen
Zugriffen darauf gescannt: wenn sie für Ausführung
gestartet werden, beim Erstellen, beim Schreiben (beim
Versuch zu schreiben) in die bestehenden Dateien und
Bootsektoren.
Benutzerhandbuch
116
Kapitel 9. SpIDer Guard
Wird kein Häkchen bei Optimaler Modus gesetzt, so
werden die Dateien auf Festplatten bei sämtlichen
Zugriffen darauf gescannt: wenn sie für Ausführung
gestartet werden, beim Erstellen, beim Schreiben (beim
Versuch zu schreiben) in die bestehenden Dateien und
Bootsektoren sowie beim beliebigen Öffnen der Dateien,
einschließlich der Dateien nur zum Lesen.
Beim Deaktivieren des Optimaler Modus wird der
maximale Schutz sichergestellt, dabei aber wird die
Belastung des Computers wesentlich steigen.
Die Prüfungsmodi für Dateien auf Wechseldatenträgern und auf
Netzwerklaufwerken werden separat mit Häkchen bei
Wechseldatenträger prüfen und Dateien im Netzwerk
prüfen konfiguriert.
Präzisierungen und Empfehlungen
Es wird empfohlen, den Optimaler Modus nur nach einer
sorgfältigen Prüfung aller Festplatten unter Anwendung von Dr.Web
Scanner zu nutzen. Dabei wird das Eindringen neuer Viren und
anderer schädlichen Programme auf den Computer über die
Wechselmedien verhindert. Es wird jedoch hierbei kein wiederholtes
Scannen der bereits geprüften, "sauberen" Objekte durchgeführt.
Die Reaktion des SpIDer Guard Wächters auf die Entdeckung
schädlicher Objekte wird im Abschnitt Aktionen konfiguriert.
Manche externe Speicher (insbesondere externe
Festplatten mit USB-Schnittstelle) können im
Betriebsystem als Festplatten angezeigt werden.
Deswegen sollen solche Geräte unter besonderer
Vorsicht genutzt und beim Anschließen an
Computer auf Viren unter Anwendung von Dr.Web
Scanner geprüft werden.
Das Häkchen bei Autorun von Wechseldatenträgern
blockieren verbietet das automatische Starten der Programme
von externen Datenträgern. Somit werden Sie Ihren Computer
vom Starten der Schadprogramme, die sich auf externen
Benutzerhandbuch
117
Kapitel 9. SpIDer Guard
Datenträgern befinden können, schützen.
Setzen Sie ein Häkchen bei Wechseldatenträger prüfen, um
die Dateien auf den Wechseldatenträgern (CD/DVD,
Magnetplatten (FDD), flash-Speicher und sonstige Datenträger,
die über einen USB-Port angeschlossen werden) bei beliebigem
Zugriff darauf, eingeschlossen vom Öffnen der Dateien nur zum
Lesen, zu scannen.
Wird das Häkchen bei Wechseldatenträger prüfen entfernt,
so werden die Dateien auf den Wechseldatenträgern nur
gescannt, wenn die Ausführung solcher Dateien angefordert wird.
Setzen Sie ein Häkchen bei Dateien im Netzwerk prüfen, um
Objekte auf Netzwerklaufwerken zu scannen, falls deren
Ausführung auf Ihrem Computer angefordert wird sowie beim
beliebigen Öffnen der Dateien, eingeschlossen von Dateien nur
zum Lesen.
Wird das Häkchen bei Dateien im Netzwerk prüfen entfernt,
so werden die Dateien auf den Netzwerklaufwerken nur
gescannt, wenn die Ausführung solcher Dateien auf Ihrem
Computer angefordert wird.
Benutzerhandbuch
118
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.1.2. Aktionen
Abbildung 9-2. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Aktionen.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Im Tab Aktionen wird die Reaktion des SpIDer Guard Wächters bei
Entdeckung infizierter oder verdächtiger Dateien und Schadprogramme
konfiguriert. Die zugänglichen Reaktionen unterscheiden sich je nach
dem Typ des Virenereignisses.
Benutzerhandbuch
119
Kapitel 9. SpIDer Guard
Folgende Aktionen können für gefundene Objekte ausgeführt werden:
Desinfizieren - den Zustand des infizierten Objektes vor seiner
Infizierung wiederherstellen. Wenn das Desinfizieren unmöglich
ist, wird die Einstellung für nicht desinfizierbare Objekte
verwendet.
Diese Aktion ist nur für die mit bekannten desinfizierbaren Viren
infizierten Objekte möglich. Ausgenommen sind Trojaner und
infizierte Dateien innerhalb der zusammengesetzten Objekte
(Archive, E-Mail-Dateien oder Datei-Container).
Löschen - infizierte Objekte löschen.
In Quarantäne - infizierte Objekte in den Quarantäne-Ordner
verschieben.
Benachrichtigen - nur eine Benachrichtigung bei Virenfund
senden (mehr zur Einstellung des Benachrichtigungsmodus s.
unten).
Ignorieren - das Objekt ohne Anwendung jeglicher Aktionen
und ohne Benachrichtigung überspringen.
Wird die Aktion Ignorieren ausgewählt, werden keine
Aktionen ausgeführt: im Gegensatz zur aktivierten Option
Benachrichtigen
erhält
der
Benutzer
keine
Benachrichtigung bei Entdeckung eines schädlichen
Objektes.
Tabelle 3. SpIDer Guard Aktionen bei entdeckten schädlichen
Objekten
Aktion
Löschen
In
Quarantä
ne
Benachrich
tigen
Ignorieren
Adware
+
+/*
+
+
Dialer
+
+
+/*
+
+/*
+
+
+
+
+
+/*
+
Objekt
Scherzprogram
me
Riskware
Desinfiz
ieren
Benutzerhandbuch
120
Kapitel 9. SpIDer Guard
Aktion
Desinfiz
ieren
Löschen
In
Quarantä
ne
Benachrich
tigen
Ignorieren
+
+
+/*
+
+
+
Verdächtig
+
+/*
+
+
Nicht
desinfizierbar
+
+/*
Installationspa
kete
+
+/*
+
+
Objekt
Hackertools
Infiziert
+/*
Symbole
+
Die Aktion ist für diesen Typ der Objekte freigegeben
+/*
Die Aktion ist als standardmäßige Reaktion für diesen Typ der
Objekte festgesetzt
Zur Festsetzung der Aktionen für entdeckte schädliche
Obj ekte werden folgende Einstellungen verwendet:
Die ausfallende Liste Adware setzt die Reaktion von SpIDer
Guard auf Entdeckung von diesem Typ der unerwünschten
Software fest.
Gleich der Reaktion auf Adware wird die Reaktion von SpIDer
Guard auf Entdeckung von sonstigen unerwünschten
Programmen eingestellt:
Dialer;
Scherzprogramme;
Riskware;
Hackertools.
Die ausfallende Liste Infiziert setzt die Reaktion von SpIDer
Guard auf Entdeckung einer Datei, die mit einem bekannten
Virus infiziert ist.
Die ausfallende Liste Verdächtig setzt die Reaktion von
SpIDer Guard auf Entdeckung einer Datei, die mit einem Virus
vermutlich infiziert ist (Ergebnis der heuristischen Analyse).
Die ausfallende Liste Nicht desinfizierbar setzt die Reaktion
Benutzerhandbuch
121
Kapitel 9. SpIDer Guard
von SpIDer Guard auf Entdeckung einer Datei, die mit einem
bekannten,
nicht
desinfizierbaren
Virus
infiziert
ist
(eingeschlossen der Desinfektionsversuche, die fehlgeschlagen
sind).
Die Option Installationspakete prüfen regelt die „on the fly“
Prüfung der Installationsdateien.
Bei Einstellung dieser Option wählen Sie in der ausfallenden Liste
Installationspakete eine Aktion, die bei Entdeckung der
böswilligen Objekte in den Installationspaketen ausgeführt wird,
aus.
Benachrichtigungen einstellen
Nach der Ausführung der vorgeschriebenen Aktion wird der SpIDer
Guard Wächter standardmäßig eine Benachrichtigung im Infobereich
von Windows anzeigen. Sie können die Anzeige von
Benachrichtigungen erlauben oder verbieten.
Bei der Einstellung von Benachrichtigungen des SpIDer Guard
Wächters setzen oder entfernen Sie ein Häkchen bei
Benachrichtigungen bei Virenfund in der ausfallenden Liste
Einstellungen im Kontextmenü des Agenten-Icons, um den
Empfang dieser Meldungen freizugeben oder zu verbieten.
Benutzerhandbuch
122
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.1.3. Ausgenommen
Abbildung 9-3. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab
Ausgenommen.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Im Tab Ausgenommen wird die Liste der Ordner und Dateien, die
vom Prüfungsvorgang durch den SpIDer Guard Wächter
ausgenommen werden.
Benutzerhandbuch
123
Kapitel 9. SpIDer Guard
Das Häkchen Systemdateien von der Prüfung auslassen regelt
die Ausnahme von Systemdateien, die zur inneren Liste der SpIDer
Guard Komponente gehören, von der Prüfung. Diese Liste wird für
jede Version von Windows aufgrund von Microsoft® Empfehlungen
bezüglich Verwendung der Antivirus-Software erstellt.
Beim Setzen eines Häkchens bei Systemdateien von der Prüfung
auslassen sind folgende Einstellungen zugänglich:
Das Häkchen bei Prefetcher-Datenbankdateien auslassen
setzt die Ausnahme der Datenbankdateien von Prefetcher
(Komponente des Betriebssystems Microsoft Windows, die
seinen Bootsvorgang fördert sowie die Startzeit der Programme
dank der Speicherung von Information, die beim Laden benutzt
wird, reduziert)-Systemkomponente von der Prüfung fest.
Das Häkchen bei Windows Search Datenbank-Dateien
auslassen regelt die Ausnahme der Datenbank-Dateien des
Windows Search-Dienstes von der Prüfung.
In dem Abschnitt Ausgenommene Verzeichnisse und Dateien
finden Sie eine Auflistung von Verzeichnissen und Dateien, welche von
der Prüfung mit dem SpIDer Guard Wächter ausgeschlossen werden.
Dies können die Quarantäne-Ordner des Antivirus, Arbeitsordner
mancher Programme, temporäre Dateien (Swap-Dateien) u.ä. sein.
Standardgemäß ist die Liste leer. Sie können sowohl bestimmte Ordner
und Dateien zu den Ausnahmen hinzufügen, als auch Masken
verwenden, um die Prüfung von bestimmten Objektgruppen zu
verbieten.
Ausnahmenliste erstellen
1. Um einen Ordner oder eine Datei zur Ausnahmenliste
hinzuzufügen, führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
um einen bestimmten bestehenden Ordner oder eine
Datei anzugeben, klicken Sie auf den
Knopf und
wählen Sie einen Ordner oder eine Datei im
standardmäßigen Betriebssystem-Browser aus. Außerdem
können Sie den kompletten Pfad der Datei oder des
Ordners manuell im Eingabefeld angeben;
Benutzerhandbuch
124
Kapitel 9. SpIDer Guard
um alle Dateien oder Ordner mit einem bestimmten
Namen von der Prüfung auszunehmen, geben Sie diesen
Namen in das Eingabefeld ein. Die Angabe des Pfades zur
Datei oder zum Ordner ist in diesem Fall nicht erforderlich;
um die Dateien oder Ordner einer bestimmten Art von der
Prüfung auszunehmen, geben Sie eine diese Objekte
definierende Maske in das Eingabefeld ein.
Mehr zu Masken
Eine Maske setzt das Template für die Definition des Objektes
fest. Sie kann sowohl übliche Zeichen, die für Dateinamen erlaubt
sind, als auch spezielle Bezeichnungen beinhalten:
* ersetzt eine beliebige (darunter auch leere) Folge
beliebiger Zeichen;
? ersetzt ein beliebiges Zeichen in bestimmter Position.
Beispiele:
bericht*.doc – Maske, die alle Dokumente von Microsoft
Word definiert, deren Name mit der bericht-Zeichenfolge
anfängt, z.B. die Dateien bericht-februar.doc,
bericht121209.doc usw.;
*.exe – Maske, die alle ausführbaren Dateien mit der EXE
Erweiterung definiert, z.B. setup.exe, iTunes.exe usw.;
photo????09.jpg – Maske, die alle Dateien von JPG
Bildern definiert, deren Name mit der photo Zeichenfolge
anfängt und mit der Zeichenfolge 09 endet, wobei der
Dateiname vier beliebige Zeichen zwischen den
angegebenen
Zeichenfolgen
enthält,
z.B.
photo121209.jpg,
photomama09.jpg
oder
photo----09.jpg.
2. Klicken Sie auf Hinzufügen.
3. Bei Bedarf wiederholen Sie die Schritte 1 und 2, um andere
Dateien oder Ordner hinzuzufügen.
4. Um eine Datei oder einen Ordner aus der Liste der Ausnahmen
zu entfernen, wählen Sie das entsprechende Element in der
Liste aus und klicken Sie auf Löschen.
Benutzerhandbuch
125
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.1.4. Protokoll
Abbildung 9-4. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Protokoll.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Im Tab Protokoll wird der Modus der Protokollführung festgesetzt
und Information angegeben, die in die Protokolldatei eingetragen wird.
Benutzerhandbuch
126
Kapitel 9. SpIDer Guard
Das
Protokoll
des
SpIDer
Guard
Wächters
wird
in
der
spiderg3.log Protokolldatei gespeichert. Diese befindet sich im
Installationsordner von Dr.Web Enterprise Security Suite.
Es empfiehlt
analysieren.
sich,
die
Protokolldatei
regelmäßig
zu
Zur Detaillierung des Protokolls setzen Sie Häkchen bei Modi für
Protokollführung und Typen der Information, die ins Protokoll gehört.
Um die Modi für Protokollführung einzustellen, werden
folgende Häkchen gesetzt:
Detailliertes Protokoll – außer allgemeinen Ereignissen
werden die ausführlichen Daten über geprüfte Objekte in diesem
Protokollmodus erfasst. Es wird empfohlen, diesen Modus für die
Definition der Objekte zu nutzen, deren Prüfung vom SpIDer
Guard Wächter am häufigsten durchgeführt wird. Bei Bedarf
können Sie solche Objekte auch in die Liste der Ausnahmen
eintragen, was die Belastung des Computers reduzieren kann.
Debug-Protokoll – in diesem Protokollmodus wird der
maximale Informationsumfang über die Funktion des SpIDer
Guard Wächters im Protokoll erfasst, was zu einer erheblichen
Vergrößerung der Protokolldatei führen kann. Die Nutzung
dieses Modus wird nur bei Schwierigkeiten im Betrieb des
SpIDer Guard Wächters oder auf Verlangen des technischen
Support-Dienstes von Dr.Web empfohlen.
Um die Typen der Information, die im Protokoll erfasst
wird, festzusetzen, werden folgende Häkchen gesetzt:
Packprogramm ausführbarer Dateien anzeigen - regelt
die Eintragung der Meldungen über die Entdeckung von
ausführbaren Dateien, die mit speziellen Packprogrammen
verpackt wurden, sowie der Namen dieser Packprogramme.
Standardmäßig wird dieses Häkchen nicht gesetzt.
Nicht infizierte Dateien - regelt die Eintragung der Namen
von allen geprüften Objekten, eingeschlossen von nicht
infizierten Objekten mit einem Ok Vermerk (in diesem Modus
kann die
Protokolldatei wesentlich größer werden).
Benutzerhandbuch
127
Kapitel 9. SpIDer Guard
Standardmäßig wird dieses Häkchen nicht gesetzt.
Archiver anzeigen - regelt die Eintragung der Meldungen über
geprüfte Archive und über Programme, mit denen diese Archive
erstellt wurden, sowie über die damit verbundenen Fehler (z.B.
Archiv wurde nicht entpackt, da es mit Passwort geschützt ist).
Standardmäßig wird dieses Häkchen nicht gesetzt.
Das Feld Maximale Größe der Protokolldatei lässt die Größe der
Protokolldatei einschränken, indem ihre maximal zulässige Größe in KB
festgesetzt wird.
9.2. SpIDer Guard NT4 Einstellungen
Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die
meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu
verändern.
Um SpIDer Guard NT4 Dateimonitor einzustellen:
Der Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen ist im
Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der
Benutzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
1. Zum Ansehen oder Ändern der Scanparameter wählen Sie den
Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen
ScanEinstellungen im Kontextmenü des Agenten aus.
Ausführliche Beschreibung der Einstellungen finden Sie im
Punkt Scan-Einstellungen.
2. Um die Start-Parameter des Wächters, seine Einstellungen und
Benachrichtigungen über Ereignisse anzuschauen oder zu
ändern, wählen Sie den Menüpunkt SpIDer Guard
Einstellungen
Verwaltung im Kontextmenü des
Agenten aus. Ausführliche Beschreibung der Verwaltung
Benutzerhandbuch
128
Kapitel 9. SpIDer Guard
finden Sie im Abschnitt Verwaltung.
3. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК,
um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf
Abbrechen, um sie aufzugeben.
In allen Dialogfenstern können Sie auf F1 klicken, um
Informationen über das aktive Fenster zu erhalten. Um
Kontexthilfe über einen Fensterbereich zu erhalten, klicken
Sie mit der rechten Maustaste darauf.
9.2.1. Scan-Einstellungen
Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die
meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu
verändern.
Um SpIDer Guard Dateimonitor einzustellen:
1. Wählen Sie den Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen
Scanеinstellungen im Kontextmenü des Agenten aus.
Der Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen ist im
Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der
Benutzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
2. Es öffnet sich
Abschnitten:
das
Einstellungsfenster
mit
folgenden
Abschnitt Scanoptionen, in dem der Prüfungsmodus der
Dateien und Prozesse des geschützten Computers
konfiguriert wird.
Benutzerhandbuch
129
Kapitel 9. SpIDer Guard
Abschnitt Dateitypen, in dem es bestimmt wird, welche
Dateien durch den Wächter zu den im Tab Prüfung
festgesetzten Bedingungen zu prüfen sind.
Abschnitt Aktionen, in dem die Reaktion des SpIDer
Guard Wächters auf Entdeckung infizierter oder
verdächtiger Dateien sowie Malware konfiguriert wird.
Abschnitt
Logdatei,
in
Protokolldateiführung des
konfiguriert wird.
dem der Modus
der
SpIDer Guard Wächters
Abschnitt Ausschlüsse, in dem eine Liste der Ordner und
Dateien, die vom Scannen durch den SpIDer Guard
Wächter ausgeschlossen werden, konfiguriert wird.
3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor.
4. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК,
um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf
Abbrechen, um sie aufzugeben.
Benutzerhandbuch
130
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.2.1.1. Scanoptionen
Abbildung 9-5. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab
Scanoptionen.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Im Tab Scanoptionen wird der Prüfungsmodus der Dateien und
Prozesse des geschützten Compuetrs konfiguriert.
Scanmodus "On Access"
Im Abschnitt Scanmodus "On Access" wird der Prüfungsmodus
geregelt, in dem es festgesetzt wird, bei welchen Aktionen ein Objekt
vom SpIDer Guard Wächter geprüft werden soll:
Benutzerhandbuch
131
Kapitel 9. SpIDer Guard
Wird ein Häkchen bei Optimal gesetzt, so werden die Dateien
und Bootsektoren auf Festplatten nur bei manchen Zugriffen
darauf gescannt: wenn sie für Ausführung gestartet werden,
beim Erstellen, beim Schreiben (beim Versuch zu schreiben) in
die bestehenden Dateien und Bootsektoren.
Die Objekte auf Wechseldatenträgern und Netzwerklaufwerken
werden bei beliebigem Zugriff darauf gescannt: wenn sie für
Ausführung gestartet werden, beim Erstellen, beim Schreiben
(beim Versuch zu schreiben) in die bestehenden Dateien sowie
beim beliebigen Öffnen der Dateien, einschließlich der Dateien
nur zum Lesen.
Wird die Variante Andere ausgewählt, werden folgende Modi
dabei zugänglich sein:
Ausführen und Öffnen - regelt die Prüfung sämtlicher
Dateien beim Ausführen sowie beim beliebigen Öffnen der
Dateien, eingeschlossen von Dateien nur zum Lesen.
Erstellen und Speichern - regelt die Prüfung sämtlicher
Dateien beim Erstellen oder Schreiben (beim Versuch zu
schreiben) in die bestehende Dateien oder Bootsektoren.
Mit Hilfe dieser Häkchen können Sie das Sicherheitsniveau Ihres
Computers selbstständig definieren.
Beim gleichzeitigen Setzen der Häkchen bei Ausführen
und Öffnen und Erstellen und Speichern wird der
maximale Schutz sichergestellt, dabei aber wird die
Belastung des Computers wesentlich steigen.
Präzisierungen und Empfehlungen
Es wird empfohlen, den Optimal Modus nur nach einer sorgfältigen
Prüfung aller Festplatten unter Anwendung von Dr.Web Scanner zu
nutzen. Dabei wird das Eindringen neuer Viren und anderer
schädlichen
Programme
auf
den
Computer
über
die
Wechseldatenträger verhindert. Es wird jedoch hierbei kein
wiederholtes Scannen der bereits geprüften, "sauberen" Objekte
durchgeführt.
Benutzerhandbuch
132
Kapitel 9. SpIDer Guard
Die Reaktion des SpIDer Guard Wächters auf die Entdeckung
schädlicher Objekte wird im Abschnitt Aktionen konfiguriert.
Manche externe Speicher (insbesondere externe
Festplatten mit USB-Schnittstelle) können im
Betriebsystem als Festplatten angezeigt werden.
Deswegen sollen solche Geräte unter besonderer
Vorsicht genutzt und beim Anschließen an
Computer auf Viren unter Anwendung von Dr.Web
Scanner geprüft werden.
Das Häkchen Erweiterten Schutzmodus deaktivieren lässt
diesen Modus deaktivieren. Standardmäßig wird der erweiterte
Schutzmodus eingeschaltet. In diesem Modus prüft der Wächter
sofort alle Dateien, die einstellungsgemäß geprüft werden sollen.
Übrige Dateien, die geöffnet werden sollen, werden in eine
Warteschlange zur späteren Prüfung gestellt (Dateien, die sich
zum Lesen in dem Optimal und im Modus Erstellen und
Speichern öffnen). Bei geringer CPU-Auslastung werden diese
Dateien auch vom Wächter geprüft.
Zusätzliche Aufgaben
das Häkchen bei Bootfähige Disketten scannen lässt prüfen,
ob Diskette im Diskettenlaufwerk ist. Falls die Diskette im
Diskettenlaufwerk entdeckt wird, wird sie auf Viren geprüft (ist
die Diskette infiziert, kann der Computer beim nächsten
Herunterladen auch infiziert werden).
das Häkchen bei Laufende Programme und Module
scannen lässt die Dateien der Programme prüfen, die zu
diesem Zeitpunkt aktiv sind.
das Häkchen bei Autostart-Dateien scannen lässt sämtliche
Autorun-Dateien prüfen (im Autorun
Ordner, iniSystemdateien, Windows Registrierdatenbank).
Benutzerhandbuch
133
Kapitel 9. SpIDer Guard
Parameter
Setzen Sie ein Häkchen bei Heuristische Analyse, um diese
bei Prüfung zu verwenden.
Entfernen Sie das Häkchen, um die Prüfung nur aufgrund der
bekannten Virensignaturen auszuführen (s. auch Abschnitt
Entdeckungsverfahren von Viren).
Das Häkchen Töne abspielen regelt die Nutzung von
akustischen Reaktionen des Wächters. Standardgemäß sind die
Töne abgeschaltet.
Benutzerhandbuch
134
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.2.1.2. Dateitypen
Abbildung 9-6. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab
Dateitypen.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Im Tab Dateitypen wird die zusätzliche Einschränkung für Dateien
festgesetzt, die gemäß den im Tab Prüfung angeführten Bedingungen
zu prüfen sind.
Im Abschnitt Diese Dateitypen zum Scannen einreichen wählen
Sie aus, welche Dateitypen vom Wächter geprüft werden sollen:
Benutzerhandbuch
135
Kapitel 9. SpIDer Guard
Standardgemäß wird die Option Alle Dateien ausgewählt.
Dabei sind alle Dateien gemäß den im Tab Prüfung angeführten
Bedingungen zu prüfen. Diese Variante gewährt den maximalen
Schutz.
Die
Optionen
Ausgewählte
Dateitypen
und
Benutzerdefinierte Masken schreiben vor, die Dateien zu
überprüfen, deren Erweiterungen oder Namen zur Liste gehören,
die sich im rechten Tabbereich befindet. Diese Liste wird beim
Setzen eines dieser Häkchen aktiv.
Standardmäßig
enthält
die
Liste
die
Erweiterungen
grundsetzender Dateitypen, die ein Virus enthalten können, sowie
die Erweiterungen grundsetzender Archivtypen. Sie können diese
Liste bearbeiten.
Die Liste der zu prüfenden Dateien erstellen
1. Um ein Objekt der Liste der zu überprüfenden Dateien
hinzuzufügen:
a) Wählen Sie einen der folgenden Abschnitte aus und definieren
Sie die entsprechenden Werte für die zu überprüfenden
Objekte:
Um die Liste der Erweiterungen der zu überprüfenden
Dateien zu erstellen, wählen Sie die Option Ausgewählte
Dateitypen aus und tragen Sie die Dateierweiterungen in
das Eingabefeld unter der Liste ein.
Um die Virenüberprüfung für Dateien einer bestimmten
Art
festzulegen,
wählen
Sie
die
Option
Benutzerdefinierte Masken aus und tragen Sie die
Maske in das Eingabefeld unter der Liste ein.
Ausführliche Informationen über Masken
Eine Maske setzt das Template für die Definition des Objektes
fest. Sie kann sowohl übliche Zeichen, die für Dateinamen erlaubt
sind, als auch spezielle Bezeichnungen beinhalten:
* ersetzt eine beliebige (darunter auch leere) Folge
beliebiger Zeichen;
? ersetzt ein beliebiges Zeichen in bestimmter Position.
Beispiele:
Benutzerhandbuch
136
Kapitel 9. SpIDer Guard
bericht*.doc – Maske, die alle Dokumente von Microsoft
Word definiert, deren Name mit der bericht-Zeichenfolge
anfängt, z.B. die Dateien bericht-februar.doc,
bericht121209.doc usw.;
*.exe – Maske, die alle ausführbaren Dateien mit der EXE
Erweiterung definiert, z.B. setup.exe, iTunes.exe usw.;
photo????09.jpg – Maske, die alle Dateien von JPG
Bildern definiert, deren Name mit der photo Zeichenfolge
anfängt und mit der Zeichenfolge 09 endet, wobei der
Dateiname vier beliebige Zeichen zwischen den
angegebenen
Zeichenfolgen
enthält,
z.B.
photo121209.jpg,
photomama09.jpg
oder
photo----09.jpg.
b) Klicken Sie auf Hinzufügen.
c) Bei Bedarf wiederholen Sie die Schritte а) und b), um weitere
Dateitypen bzw.-masken hinzuzufügen.
2. Um ein Objekt aus der Liste der zu überprüfenden Dateien zu
entfernen, wählen Sie dieses Objekt in der Liste aus und
klicken Sie auf Entfernen.
3. Um
die
Liste
gemäß
den
Standardreinstellungen
wiederherzustellen, klicken Sie auf Standard.
In diesem Tab wird auch der Prüfungsmodus für Dateiarchive und EMail-Dateien im Abschnitt Dateiformate festgesetzt:
Setzen Sie ein Häkchen bei Archive, um verpackte Dateien zu
prüfen. Standardmäßig werden die Dateien in Archiven nicht
geprüft, wenn auch der Typ oder die Maske der Datei, die dem
Archiv entsprechen, in der Liste der zu prüfenden Dateitypen
oder –masken angegeben sind (falls eine Datei im Archiv infiziert
ist, wird der Virus vom Wächter bei Verpackung entdeckt, bevor
der Computer infiziert wird).
Beim Aktivieren dieser Prüfung wird die Belastung des
Computers wesentlich steigen.
Benutzerhandbuch
137
Kapitel 9. SpIDer Guard
Setzen Sie ein Häkchen bei E-Mail-Dateien, um diese Dateien
zu prüfen. Die Postfächer werden vordefiniert nicht geprüft
(wenn eine Datei im Anhang infiziert ist, wird ders Virus vom
Wächter entdeckt, bevor der Computer infiziert wird).
Das Aktivieren dieser Option erhöht wesentlich die CPUAuslastung.
Für den proaktiven Schutz gegen Viren in E-Mails
verwenden Sie den SpIDer Mail E-Mail-Wächter.
Benutzerhandbuch
138
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.2.1.3. Aktionen
Abbildung 9-7. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Aktionen.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Im Tab Aktionen wird die Reaktion des SpIDer Guard Wächters bei
Entdeckung infizierter oder verdächtiger Dateien und Schadprogramme
konfiguriert. Die zugänglichen Reaktionen unterscheiden sich je nach
dem Typ des Virenereignisses.
Aktionen einstellen
Alle Typen der schädlichen Objekte sind in der hierarchischen Liste im
linken Fensterbereich dargestellt. Bei der Auswahl eines Objektes aus
der Liste wird die standardmäßige Reaktion der Software auf seine
Benutzerhandbuch
139
Kapitel 9. SpIDer Guard
Entdeckung im rechten Bereich des Fensters widerspiegelt. Es wird die
Aktion angegeben, die von den gültigen Einstellungen vorgeschrieben
wird, sowie die Aktionsfolge im Falle, wenn diese misslingt.
Sie haben die Möglichkeit, die Reaktionen der Software auf
Entdeckung jedes Typs der Objekte separat zu verändern.
Zur Festsetzung der Aktionen für entdeckte schädliche
Obj ekte werden folgende Einstellungen verwendet:
1. Um die Einstellungen der ersten Aktion zu ändern, geben Sie in
der ausfallenden Liste
Primäraktion die
primäre
Programmreaktion ein.
2. Im Bereich Was muss man tun, wenn die Aktion
fehlgeschlagen ist werden die Aktionen bestimmt, die beim
Fehlschlagen folgender Grundaktionen ausgeführt werden:
Wiederherstellen, in Quarantäne verschieben, Umbenennen,
Löschen.
Mögliche Aktionen
Folgende Aktionen können für gefundene Objekte ausgeführt werden:
Desinfizieren – den Zustand des infizierten Objektes vor seiner
Infizierung wiederherstellen.
Diese Aktion ist nur für die mit bekannten desinfizierbaren Viren
infizierten Objekte möglich. Ausgenommen sind Trojaner und
infizierte Dateien innerhalb der zusammengesetzten Objekte
(Archive, E-Mail-Dateien oder Datei-Container).
Löschen – infizierte oder verdächtige Objekte löschen (für
Bootsektoren werden keine Aktionen ausgeführt).
Benutzerhandbuch
140
Kapitel 9. SpIDer Guard
Standardmäßig überprüft die Software keine Dateiarchive
sowie lässt sie nicht löschen. Ist die Prüfung von
Dateiarchiven eingeschaltet (das Einschalten dieser Prüfung
lässt die Belastung des Computers erheblich steigern), so
können Sie die Auswahl der Aktion Löschen für Archiv
freigeben. Dazu öffnen Sie die Konfigurationsdatei des
Programms
(die
drweb32.ini
Datei
im
Installationsordner der Software) im Texteditor und fügen
Sie die Zeile EnableDeleteArchiveAction=Yes
(oder, wenn diese Zeile vorhanden ist, ersetzen Sie den
Wert No mit Yes) im Abschnitt [SpIDerGuardNT]
hinzu. Speichern Sie die Datei.
Für die Dateien innerhalb von Archiven sind keine Aktionen
möglich. Bei der Auswahl der Aktion Löschen wird das
Archiv komplett gelöscht.
In die Quarantäne verschieben – infizierte Objekte in den
Quarantäne-Ordner verschieben, der im Feld QuarantäneOrdner festgelegt wird (standardmäßig ist es der
infected.!!! Unterordner im Installationsordner des
Programms).
Benachrichtigen – nur eine Benachrichtigung bei Virenfund
senden (im Fenster Anfrage an Benutzer).
Blockieren – schreibt vor, den Zugriff auf die Datei zu
verweigern, deren Überprüfung die Reaktion des Wächters
hervorgerufen hat. Das Sperren des Zugriffs auf die Datei wird
nach dem Neustarten des Computers, sowie beim zeitweisen
Deaktivieren vom Monitoring aufgehoben.
Ignorieren – das Objekt ohne Anwendung jeglicher Aktionen
und ohne Benachrichtigung überspringen.
Wird die Aktion Ignorieren ausgewählt, werden keine
Aktionen ausgeführt: im Gegensatz zur aktivierten Option
Benachrichtigen
erhält
der
Benutzer
keine
Benachrichtigung bei Entdeckung eines schädlichen
Objektes.
Benutzerhandbuch
141
Kapitel 9. SpIDer Guard
Umbenennen schreibt vor, die Namenserweiterung des
infizierten oder verdächtigen Objektes entsprechend der Maske,
die im Feld Maske zur Umbenennung angegeben ist
(standardmäßig #??, d. h. das erste Erweiterungszeichen mit #
zu ersetzen), umzubenennen.
Tabelle 4. SpIDer Guard Aktionen bei entdeckten schädlichen
Objekten
Objekt
Aktion
Infizierte
Objekte
Desinfizieren
Verdächtig
+/*
Löschen
+
+
In Quarantäne
verschieben
+
+/*
Benachrichtigen
+
+
Blockieren
+
+
Ignorieren
+
Umbenennen
+
+
Tabelle 5. SpIDer Guard Aktionen für zusammengesetzte Objekte
Aktion
Zusammengesetztes Objekt
Archive
E-Mails
Container
+/*
+
+/*
Benachrichtigen
+
+/*
+
Blockieren
+
+
+
Ignorieren
+
+
+
Umbenennen
+
+
+
In Quarantäne
verschieben
Benutzerhandbuch
142
Kapitel 9. SpIDer Guard
Tabelle 6. SpIDer Guard Aktionen für Malware
Schädliches Objekt
Aktion
Adware
Dialer
Löschen
+
+
+
+
+
In Quarantäne
verschieben
+
+
+
+
+
+/*
+/*
+/*
+
+/*
Blockieren
+
+
+
+
+
Ignorieren
+
+
+
+/*
+
Umbenennen
+
+
+
+
+
Benachrichtigen
Scherzprogr Riskware
amme
Hacktools
Symbole
+
Die Aktion ist für diesen Typ der Objekte freigegeben
+/*
Die Aktion ist als standardmäßige Reaktion für diesen Typ der
Objekte festgesetzt
Bei Entdeckung der Objekte, die Adware oder Dialer
enthalten, wird der Wächter im Umfang des Dr.Web für
Server Pakets standardmäßig die Aktion In die
Quarantäne verschieben ausführen, der Wächter im
Dr.Web für Workstations Paket – die Aktion
Benachrichtigen.
Reaktion bei Entdeckung
Bei Entdeckung eines infizierten oder verdächtigen Objektes sind
folgende Reaktionen je nach Version des Wächters möglich:
SpIDer Guard im Dr.Web für Workstations Paket fordert
standardmäßig die Aktion des Benutzers an. Dabei wird das
Fenster Anfrage an Benutzer angezeigt, in dem Sie im weiteren
benötigte Aktionen für Programm manuell festsetzen können.
Benutzerhandbuch
143
Kapitel 9. SpIDer Guard
SpIDer Guard im Dr.Web für Server Paket führt
standardmäßig automatische Aktionen zur Vorbeugung der
Virenbedrohung aus.
9.2.1.4. Logdatei
Abbildung 9-8. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab Logdatei.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Im Tab Logdatei wird der Modus der Protokollführung festgesetzt und
Information angegeben, die in die Protokolldatei eingetragen wird.
Es empfiehlt sich, die Protokolldatei zu führen und sie
regelmäßig zu analysieren.
Benutzerhandbuch
144
Kapitel 9. SpIDer Guard
Protokoll
Im Abschnitt Logdatei werden die allgemeinen Parameter der
Protokolldatei festgesetzt.
Setzen Sie ein Häkchen bei Logdatei führen, um die Angaben über
Funktion des SpIDer Guard Wächters in die Protokolldatei
einzutragen.
Sie können auch den Namen und den Pfad der Protokolldatei im
entsprechenden Feld eingeben. Standardmäßig wird das Protokoll des
SpIDer Guard Wächters in logs/SpIDer.log geschrieben, die
sich im Installationsordner von Dr.Web Enterprise Security Suite
befindet.
Details
Im Abschnitt Details wird die zusätzliche Information, die ins Protokoll
eingetragen wird, angegeben.
Zur Detaillierung des Protokolls können folgende Häkchen
gesetzt werden:
Gescannte Objekte - regelt die Eintragung der Namen von
allen geprüften Objekten, eingeschlossen von nicht infizierten
Objekten mit dem Ok Vermerk (in diesem Modus kann die
Protokolldatei wesentlich größer werden). Standardmäßig wird
dieses Häkchen nicht gesetzt.
Dateipacker - regelt die Eintragung der Meldungen über die
Entdeckung von ausführbaren Dateien, die mit speziellen
Packprogrammen verpackt wurden, sowie der Namen dieser
Packprogramme.
Archivinhalt - regelt die Eintragung der Meldungen über
geprüfte Archive und über Programme, mit denen diese Archive
erstellt wurden, sowie über die damit verbundenen Fehler (z.B.
Archiv wurde nicht entpackt, da es mit Passwort geschützt ist).
Benutzerhandbuch
145
Kapitel 9. SpIDer Guard
Parameter
Im Abschnitt Parameter werden die zusätzlichen Parameter für
Führung der Protokolldatei festgesetzt:
Setzen Sie ein Häkchen bei Logdatei überschreiben, um alte
Protokolldatei zu löschen und eine neue Protokolldatei am
Anfang jeder neuer Sitzung zu führen. Wird dieses Häkchen
entfernt, so werden die Protokolldaten am Ende der
bestehenden Datei geschrieben.
Setzen Sie ein Häkchen bei OEM-Zeichensatz verwenden,
um die Protokolldatei in DOS-Codierung zu führen.
Wenn Sie die Größe der Protokolldatei einschränken möchten,
setzen Sie ein Häkchen bei Loggröße einschränken und
geben Sie die maximal zulässige Dateigröße in KB im Feld Max.
Loggröße (KB) an. Wird die maximal zulässige Größe
überstiegen, so wird die Protokolldatei bereinigt und die
Information wird vom Anfang an eingetragen.
Benutzerhandbuch
146
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.2.1.5. Ausschlüsse
Abbildung 9-9. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab
Ausschlüsse.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Im Tab Ausschlüsse wird die Liste der Ordner und Dateien, die vom
Prüfungsvorgang durch den SpIDer Guard Wächter ausgenommen
werden.
Im Abschnitt Ausgeschlossene Verzeichnisse und Dateien wird
eine Auflistung von Ordnern und Dateien zusammengestellt, welche
von der Prüfung mit dem SpIDer Guard Wächter ausgeschlossen
sind. Dies können die Quarantäne-Ordner des Antivirus, Arbeitsordner
mancher Programme, temporäre Dateien (Swap-Dateien) u.ä. sein.
Benutzerhandbuch
147
Kapitel 9. SpIDer Guard
Standardmäßig ist die Liste leer. Sie können sowohl bestimmte Ordner
und Dateien zu den Ausnahmen hinzufügen, als auch Masken
verwenden, um die Prüfung von bestimmten Objektgruppen zu
verbieten.
Ausnahmenliste erstellen
1. Um einen Ordner oder eine Datei zur Ausnahmenliste
hinzuzufügen, führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
um einen bestimmten bestehenden Ordner oder eine
Datei anzugeben, klicken Sie auf den
Knopf und
wählen Sie einen Ordner oder eine Datei im
standardmäßigen Betriebssystem-Browser aus. Außerdem
können Sie den kompletten Pfad der Datei oder des
Ordners manuell im Eingabefeld angeben;
um alle Dateien oder Ordner mit einem bestimmten
Namen von der Prüfung auszunehmen, ohne dabei den
bestimmten Pfad anzugeben, setzen Sie ein Häkchen bei
Relative Dateinamen freigeben freigen. Danach
geben Sie den erforderlichen Namen in das Eingabefeld
ein;
um die Dateien oder Ordner einer bestimmten Art von der
Prüfung auszunehmen, setzen Sie ein Häkchen bei
Dateimasken freigeben. Danach geben Sie eine Maske
in das Eingabefeld ein.
Mehr zu Masken
Eine Maske setzt das Template für die Definition des Objektes
fest. Sie kann sowohl übliche Zeichen, die für Dateinamen erlaubt
sind, als auch spezielle Bezeichnungen beinhalten:
* ersetzt eine beliebige (darunter auch leere) Folge
beliebiger Zeichen;
? ersetzt ein beliebiges Zeichen in bestimmter Position.
Beispiele:
bericht*.doc – Maske, die alle Dokumente von Microsoft
Word definiert, deren Name mit der bericht-Zeichenfolge
anfängt, z.B. die Dateien bericht-februar.doc,
bericht121209.doc usw.;
Benutzerhandbuch
148
Kapitel 9. SpIDer Guard
*.exe – Maske, die alle ausführbaren Dateien mit der EXE
Erweiterung definiert, z.B. setup.exe, iTunes.exe usw.;
photo????09.jpg – Maske, die alle Dateien von JPG
Bildern definiert, deren Name mit der photo Zeichenfolge
anfängt und mit der Zeichenfolge 09 endet, wobei der
Dateiname vier beliebige Zeichen zwischen den
angegebenen
Zeichenfolgen
enthält,
z.B.
photo121209.jpg,
photomama09.jpg
oder
photo----09.jpg.
2. Klicken Sie auf Hinzufügen.
3. Bei Bedarf wiederholen Sie die Schritte 1 und 2, um andere
Dateien oder Ordner hinzuzufügen.
4. Um eine Datei oder einen Ordner aus der Liste der Ausnahmen
zu entfernen, wählen Sie das entsprechende Element in der
Liste aus und klicken Sie auf Entfernen.
9.2.2. Verwaltung
Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die
meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu
verändern.
Um SpIDer Guard Dateimonitor einzustellen:
1. Im Kontextmenü des Agenten wählen Sie den Menüpunkt
SpIDer Guard Einstellungen
Verwaltung aus oder
wählen Sie das SpIDer Guard Element, das sich in der
Windows Systemsteuerung befindet, aus.
Der Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen ist im
Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der
Benutzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
Benutzerhandbuch
149
Kapitel 9. SpIDer Guard
2. Es öffnet sich
Abschnitten:
das
Einstellungsfenster
mit
folgenden
Verwaltung;
Parameter;
Notifizierung;
Reminder.
3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor.
4. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК,
um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf
Abbrechen, um sie aufzugeben.
Benutzerhandbuch
150
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.2.2.1. Verwaltung
Abbildung 9-10. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab
Verwaltung.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Im Tab Verwaltung wird der Lademodus von SpIDer Guard
festgesetzt sowie die Registrierung der Komponente im Betriebssystem
ausgeführt (oder abgestellt).
Benutzerhandbuch
151
Kapitel 9. SpIDer Guard
Der Abschnitt Lademodus lässt die Variante des Programmstartes
auswählen:
Falls Manuell ausgewählt wird, klicken Sie auf Starten, um
den Wächter zu starten. Der auf solche Weise gestartete
Wächter kann mit dem Klicken auf Beenden gestoppt werden.
Falls Automatisch ausgewählt wird, wird der Wächter beim
jeden Herunterladen von Windows automatisch gestartet.
Um den Wächter im Betriebssystem zu registrieren, klicken Sie auf
Installieren. Um die Registrierung abzustellen, klicken Sie auf
Deinstallieren.
Nach Installation von Antivirus wird der Wächter standardmäßig
automatisch bei jedem Start des Betriebssystems aktiviert. Sie können
aber den Lademodus von SpIDer Guard ändern, wobei Sie den
automatischen Modus deaktivieren.
Um das automatische Starten von SpIDer Guard zu
deaktivieren:
1. Gehen Sie zum Tab Verwaltung im entsprechenden Fenster
von SpIDer Guard über.
Der Menüpunkt SpIDer Guard Einstellungen
Verwaltung ist im Kontextmenü des Agenten nur
zugänglich, wenn der Benutzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
2. Im Fensterbereich Lademodus wählen Sie Manuell aus.
3. Klicken Sie auf OK.
Beim nächsten Starten von Windows wird das Programm
automatisch nicht gestartet. Bei Bedarf können Sie es manuell
starten. Dafür klicken Sie auf Starten im oben genannten
Fensterbereich. Der manuell gestartete Wächter kann mit dem
Klicken auf Beenden gestoppt werden.
Benutzerhandbuch
152
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.2.2.2. Parameter
Abbildung 9-11. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab
Parameter.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
In diesem Tab von SpIDer Guard werden einzelne Einstellungen des
Wächters festgesetzt.
Benutzerhandbuch
153
Kapitel 9. SpIDer Guard
Leistungsfähigkeit
Im Abschnitt Leistungsfähigkeit wird die Größe der Pfadliste von
geprüften Dateien, die im Cache-Speicher gespeichert wird,
festgesetzt.
Bewegen Sie den Schieberegler, um die Größe dieser Lsite zu
bestimmen.
Die Dateien aus dieser Liste werden von wiederholten Prüfungen
ausgenommen, wenn sie nicht geändert wurden. Standardmäßig
beträgt dieser Parameterwert 100, d.h. 9 KB vom benutzten Speicher
für jeden logischen Datenträger. Wenn das Betriebssystem genügend
Speicherplatz hat, so kann dieser Parameterwert bis zu 500-1000
vergrößert werden. Dieser Parameter ist nur im Prüfungsmodus
Ausführen und Öffnen sowie bei Prüfung der Dateien auf
Netzwerklaufwerken und Wechseldatenträgern im Optmal aktuell.
Sonstiges
Im Abschnitt Sonstiges können Sie folgende Einstellungen festsetzen:
Setzen Sie ein Häkchen bei SpIDer Guard Icon im
Infobereich anzeigen, wenn Sie möchten, dass das WächterIcon im Infobereich der Taskleiste (Element von Microsoft
Windows Desktop, das Icons aktiver Anwendungen anzeigt und
sich im rechten Bereich der Taskleiste befindet. Die Taskleiste
befindet sich standardmäßig im unteren Bereich des Desktops)
von Windows angezeigt wird.
Beim Setzen eines Häkchens bei 'Monitoring anhalten'
zwischen Sitzungen speichern wird der SpIDer Guard
Wächter im Pausemodus nach Neustart bleiben, wenn
Monitoring in der laufenden Sitzung abgeschaltet wurde.
Benutzerhandbuch
154
Kapitel 9. SpIDer Guard
Spezielle Einstellungen
Im Abschnitt Spezielle
Einstellungen festsetzen:
Einstellungen
können
Sie
folgende
Setzen
Sie
ein
Häkchen
bei
Objekte
auf
Wechseldatenträgern nicht scannen, damit die Dateien auf
Wechseldatenträgern nur beim Starten ihrer Ausführung
gescannt werden.
Wird das Häkchen bei Objekte auf Wechseldatenträgern
nicht scannen entfernt, so werden die Dateien auf
Wechseldatenträgern (CD/DVD, Magnetplatten (FDD), flashSpeicher und sonstige Datenträger, die über einen USB-Port
angeschlossen werden) bei beliebigem Zugriff darauf,
eingeschlossen vom Öffnen der Dateien nur zum Lesen,
gescannt.
Setzen Sie ein Häkchen bei Objekte im Lokalnetzwerk nicht
scannen, damit die Dateien auf Netzwerklaufwerken nur beim
Starten ihrer Ausführung auf Ihrem Computer gescannt werden.
Wird das Häkchen bei Objekte im Lokalnetzwerk nicht
scannen
entfernt,
so
werden
die
Objekte
auf
Netzwerklaufwerken beim Starten ihrer Ausführung auf Ihrem
Computer sowie beim beliebigen Öffnen der Dateien,
eingeschlossen von Dateien nur zum Lesen, geprüft.
Manche externe Speicher (insbesondere externe Festplatten
mit USB-Schnittstelle) können im Betriebssystem als
Festplatten angezeigt werden. Deswegen sollen solche
Geräte unter besonderer Vorsicht genutzt und beim
Anschließen an Computer auf Viren unter Anwendung vom
Antivirus-Scanner geprüft werden.
Benutzerhandbuch
155
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.2.2.3. Notifizierung
Abbildung 9-12. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab
Notifizierung.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Im Tab Notifizierung werden die Benachrichtigungen über entdeckte
Vireneireignisse eingestellt: Liste der Ereignisse, die den Versand von
Benachrichtigungen aufrufen, Versandtyp und Listen der Empfänger.
Benutzerhandbuch
156
Kapitel 9. SpIDer Guard
Im Abschnitt Bei folgenden Ereignissen notifizieren setzen Sie
Häkchen bei den Typen der Ereignisse, über welche eine
Benachrichtigung zu versenden ist.
Im
Abschnitt
Empfänger
Benachrichtigungen festgesetzt:
wird
der
Versandtyp
von
Setzen Sie ein Häkchen bei Per E-Mail notifizieren, wenn Sie
Benachrichtigungen über ausgewählte Ereignisse per E-Mail
senden möchten.
Setzen Sie ein Häkchen bei Über das Netzwerk notifizieren,
wenn Sie Benachrichtigungen über ausgewählte Ereignisse im
Netzwerk senden möchten.
Die Optionen Per E-Mail notifizieren und Über das
Netzwerk notifizieren sind voneinander unabhängig und
können gleichzeitig ausgewählt werden.
Danach sind die Listen der Empfänger von Benachrichtigungen für
ausgewählte Versandtypen zu erstellen (bearbeiten):
1. Um ein neues Element in die Liste der Empfänger von E-MailBenachrichtigungen hinzuzufügen, klicken Sie auf den
Hinzufügen-Knopf bei der Liste der E-Mail-Adressen. Es öffnet
sich das Einstellungsfenster der E-Mail-Adresse.
2. Um ein neues Element in die Liste der Empfänger von lokalen
Netzwerk-Benachrichtigungen hinzuzufügen, klicken Sie auf
den Hinzufügen-Knopf bei der Liste der Netzwerkadressen. Es
öffnet sich das Einstellungsfenster der Netzwerkadresse.
3. Um ein Element aus der Liste zu entfernen, wählen Sie es in
der entsprechenden Liste aus und klicken Sie auf Entfernen.
4. Um ein Element in der Liste zu bearbeiten, wählen Sie es in der
Liste aus und klicken Sie auf Bearbeiten. Es öffnet sich das
Einstellungsfenster
der
E-Mail-Adresse
oder
das
Einstellungsfenster der Netzwerkadresse.
Benutzerhandbuch
157
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.2.2.4. Reminder
Abbildung 9-13. Einstellungsfenster von SpIDer Guard. Tab
Reminder.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab zu erhalten,
klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der Abbildung
Im Tab Reminder wird die Anzeige von Tipp-Erinnerungen eingestellt.
Die Tipps tauchen als Popup-Meldungen über dem SpIDer Guard
Icon im Infobereich von Windows auf, wenn die Anzeige des WächterIcons aktiviert ist.
Benutzerhandbuch
158
Kapitel 9. SpIDer Guard
Im Abschnitt Infomeldung anzeigen, wenn wird eine Liste von
Ereignissen erstellt, über die man mit einer Popup-Meldung informiert
wird:
Dr.Web Engine und Virendatenbanken aktualisiert sind über Aktualisierung von Antivirus-Engine und Virendatenbanken
benachrichtigen.
Schaddatei desinfiziert ist - bei Entdeckung und Desinfektion
eines infizierten Objektes benachrichtigen.
Status geändert ist - bei Änderungen in der Funktion des
SpIDer Guard Wächters (Starten, Stoppen) benachrichtigen.
Das Häkchen bei Über nicht aktualisierte Virendatenbanken
benachrichtigen in schreibt dem Wächter vor, eine Infomeldung
anzuzeigen, wenn die Virendatenbanken nach Ablauf der in der
ausfallenden Liste angegebenen Zeitperiode nicht aktualisiert wurden.
In der Gruppe Reminder wird die Anzeige von Tipps über
ausgewählte Ereignisse konfiguriert:
Infomeldung beim Systemstart anzeigen - Tipps bei jedem
Herunterladen des Betriebssystems anzeigen.
Infomeldung wiederholt anzeigen in - Wiederholte Anzeige
von Erinnerungen mit den in der ausfallenden Liste
ausgewählten Zeitabständen aktivieren.
Klicken Sie auf Default-Einstellungen, um die ursprünglichen
Einstellungen, die vom Programm empfohlen werden, zu aktivieren.
Benutzerhandbuch
159
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.2.3. Zusätzliche Benutzerdialoge
9.2.3.1. Anfrage an Benutzer bei Entdeckung
eines infizierten Objektes
Dieses Fenster wird geöffnet, wenn ein infiziertes oder verdächtiges
Objekt vom Wächter entdeckt wird, vorausgesetzt, dass die
Benachrichtigungen in Programmeinstellungen festgesetzt sind.
Abbildung 9-14. Das Fenster für Anforderung der Aktionen vom
Wächter bei Entdeckung eines infizierten Objektes
Die zugänglichen Knöpfe hängen vom Typ des Virenereignisses sowie
vom Typ des infizierten Objektes ab (für Archive, E-Mail-Dateien und
Datei-Container bleiben manche Reaktionen unzugänglich).
Der Knopf Ignorieren schreibt vor, dass keine Aktionen bei
Entdeckung eines verdächtigen Objektes ausgeführt werden.
Der Knopf Blockieren schreibt vor, dass der Zugriff auf eine
Datei, deren Prüfung die Reaktion des Wächters gebracht hat,
verboten wird. Die Blockierung des Zugriffs auf die Datei wird
nach dem Neustart des Computers sowie beim temporären
Ausschalten von Monitoring aufgehoben.
Der Knopf Wiederherstellen (ist nur bei Entdeckung eines
vermutlich desinfizierbaren Virus zugänglich und für Archive vom
beliebigen Typ unzugänglich) schreibt vor, dass der Wächter das
mit einem bekannten Virus infizierte Objekt zu desinfizieren
Benutzerhandbuch
160
Kapitel 9. SpIDer Guard
versucht. Wenn der Virus nicht desinfizierbar ist oder der
Desinfektionsversuch fehlgeschlagen ist, wird das Fenster noch
einmal in der für nicht desinfizierbare Viren festgesetzten Form
angezeigt.
Der Knopf
Umbenennen schreibt
vor,
dass
die
Namenserweiterung einer infizierten oder verdächtigen Datei
gemäß den Standardeinstellungen umbenannt wird.
Der Knopf Verschieben schreibt vor, dass eine infizierte oder
verdächtige Datei in den standardgemäß festgesetzten
Quarantäne-Ordner verschoben wird.
Der Knopf Löschen schreibt vor, dass eine infizierte oder
verdächtige Datei (bei Bootsektoren werden keine Aktionen
ausgeführt) gelöscht wird. Bei Standardeistellungen wird diese
Reaktion für beliebige Archive unzugänglich sein.
Benutzerhandbuch
161
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.2.3.2. Einstellungsfenster der E-Mail-Adresse
Abbildung 9-15. Einstellungsfenster der E-Mail-Adresse
In diesem Fenster werden die Adresse und die Mail-Einstellungen vom
E-Mail-Postfach, das zum Empfang von Benachrichtigungen über
Virenereignisse benutzt wird, festgesetzt.
Mailserver
Im Abschnitt Mailserver werden die Einstellungen des SMTP-Servers
für E-Mail-Versand festgesetzt.
Benutzerhandbuch
162
Kapitel 9. SpIDer Guard
Folgende Parameter sind obligatorisch:
SMTP Server - IP-Adresse oder Domainname des Servers für
versandte E-Mails.
Port - Nummer des Ports, auf dem SMTP-Server läuft.
Falls auf dem SMTP-Server Authorisierung benötigt wird, setzen Sie ein
Häkchen bei SMTP-Server braucht Authorisierung und füllen Sie
die Felder Benutzername und Passwort für den Zugriff auf den
Server für ausgehende E-Mails aus.
Wenn es eine TLS/SSL-geschützte Verbindung benötigt wird, setzen
Sie ein Häkchen bei Geschützte Verbindung (TLS/SSL)
verwenden.
E-Mail-Kopf
Im Abschnitt E-Mail-Header werden die Attribute einer E-Mail
festgesetzt.
Geben Sie folgende E-Mail-Adressen an:
Im Feld Zieladresse geben Sie die E-Mail-Adresse an, die zum
Empfang von Benachrichtigungen über Virenereignisse benutzt
wird.
Im Feld E-Mail-adresse des geben Sie die E-Mail-Adresse an,
die als Adresse des Absenders in der Nachricht über
Virensituation angezeigt wird.
Sie können auch das Thema der Nachricht im Feld Betreff angeben.
Wenn dieses Feld nicht ausgefüllt wird, so wird der standardmäßig
festgesetzte Betreff in der E-Mail angegeben.
Benutzerhandbuch
163
Kapitel 9. SpIDer Guard
9.2.3.3. Einstellungsfenster der
Netzwerkadresse
Abbildung 9-16. Einstellungsfenster der Netzwerkadresse
In diesem Fenster wird die Adresse des Computers im Microsoft
Netzwerk
angegeben,
damit
der
Computer
in
die
Benachrichtigungsliste eingetragen wird.
Geben Sie den Netzwerknamen des Computers im Feld
Computername an oder klicken Sie auf Durchsuchen, um den
Computer im Ordner des Netzwerk-Browsers zu finden.
Benutzerhandbuch
164
Kapitel 10. SpIDer Mail
Kapitel 10. SpIDer Mail
Der SpIDer Mail E-Mail-Wächter gehört standardgemäß zum Umfang
der zu installierenden Komponenten, läuft permanent im
Hauptspeicher und wird beim Starten des Betriebsystems automatisch
ausgeführt.
Wenn der Antivirus unter Lizenz für das Programmpaket "Antivirus
+Antispam" (und entsprechender Schlüsseldatei) funktioniert, so kann
die Spam-Prüfung von E-Mails auch vom E-Mail-Wächter mit Hilfe von
Dr.Web Antispam ausgeführt werden.
Die Standardeinstellungen von SpIDer Mail sind für die Anfänger
optimal und sorgen für das maximale Sicherheitsniveau bei einer
minimalen Einmischung seitens Benutzers. Dabei werden jedoch einige
Möglichkeiten der Mail-Programme blockiert (z.B.: der Versand einer EMail an mehrere Adressen kann als Massenversand eingestuft werden,
oder eingehende Spam-Mail wird nicht erkannt). Einige Informationen
(aus dem nicht infizierten Teil des Textes) können den automatisch
gelöschten Mails nicht mehr entnommen werden. Die erfahrenen
Benutzer können die Parameter der E-Mail-Prüfung verändern sowie
die Einstellungen für die Reaktion des SpIDer Mail E-Mail-Wächters
auf verschiedene Ereignisse verändern.
E-mails bearbeiten
Standardgemäß werden sämtliche Zugriffe auf Mail-Server, die auf den
für Protokolle standardmäßigen Ports durch beliebige Mail-Programme
auf Ihrem Computer ausgeführt werden, vom SpIDer Mail E-MailWächter automatisch abgefangen. Die Standardports sind:
für das POP3-Protokoll - Port 110;
für das SMTP-Protokoll - Port 25;
für das IMAP4-Protokoll - Port 143;
für das NNTP-Protokoll - Port 119.
Benutzerhandbuch
165
Kapitel 10. SpIDer Mail
In manchen Fällen ist das automatische Abfangen von POP3-, SMTP-,
IMAP4- und NNTP-Verbindungen nicht möglich. In diesem Fall können
Sie das Abfangen der Verbindungen per Hand einstellen.
Der SpIDer Mail E-Mail-Wächter empfängt alle eingehenden E-Mails
anstatt des E-Mail-Clients und prüft sie auf Viren mit maximaler
Detailuntersuchung. Werden keine Viren oder verdächtige Objekte
gefunden, so wird die E-mail dem E-Mail-Client in einer
"transparenten" Form übermittelt, als ob sie direkt vom Server kam.
Auf ähnliche Weise werden die ausgehenden E-Mails vor ihrer
Absendung an Server geprüft.
Dr.Web Antispam
Die Spam-Prüfung von E-Mails ist nur zugänglich, wenn
Dr.Web Agent unter Lizenz "Antivirus+Antispam"
betrieben wird.
Die Technologie des Antispamfilters von Dr.Web basiert auf mehreren
Tausenden von Regeln, die in einige Gruppen eingeteilt werden
können:
Heuristische Analyse – äußerst komplizierte, hochintelligente
Technologie der empirischen Auswertung aller E-Mail-Teile: des
Headers, des E-Mails-Körpers, des Anhangs.
Filterung der Gegenwirkung – basiert auf Erkennung von
Tricks, die von Spamern zum Überspringen der Antispamfilter
benutzt werden.
Analyse aufgrund von HTML-Signaturen – die Nachrichten,
die den HTML-Kode enthalten, werden mit den Mustern der
HTML-Signaturen aus der Antispambibliothek verglichen.
Semantische Analyse – Wörter und Ausdrücke in einer
Nachricht werden mit den für Spam typischen Wörtern und
idiomatischen Wendungen mit Hilfe eines speziellen
Wörterbuches verglichen. Der Analyse werden sowohl sichtbare
als auch visuell durch spezielle technische Tricks versteckte
Wörter, Ausdrücke und Symbole unterzogen.
Anti-Scam-Technologie – zu den Scamming- und Pharming-
Benutzerhandbuch
166
Kapitel 10. SpIDer Mail
Nachrichten zählen die sogenannten nigerianischen E-Mails,
Nachrichten über Geldgwinn durch Lotterien, im Kasino,
gefälschte Nachrichten von Banken. Für deren Filterung wird ein
spezielles Modul angewendet.
Filterung technischer Spam-Mails – die sogenannten
Bounce-Nachrichten entstehen als Reaktion auf Viren oder als
Äußerung von Virusaktivität. Das spezielle Antispam-Modul
behandelt solche Nachrichten als unerwünschte.
SpIDer Mail Reaktionen
Die Reaktion des SpIDer Mail E-Mail-Wächters bei Entdeckung von
infizierten und verdächtigen eingehenden E-Mails sowie von E-Mails,
die keine Prüfung bestanden haben (z.B. E-Mails mit übermäßig
komplizierter Struktur), ist standardmäßig wie folgt:
aus den infizierten E-Mails werden schädliche Informationen
entfernt (diese Aktion wird Desinfizieren einer E-Mail genannt),
dann werden sie wie üblich zugestellt;
E-Mails mit verdächtigen Objekten werden als einzelne Dateien
in die Quarantäne verschoben, dem Mail-Programm wird eine
Benachrichtigung darüber zugesandt (diese Aktion wird
Verschieben einer E-Mail genannt);
nicht infizierte E-Mails und E-Mails, die keine Prüfung bestanden
haben,
werden
ohne
Änderungen
weitergegeben
(übersprungen);
alle gelöschten und verschobenen E-Mails werden auch auf dem
POP3- oder IMAP4-Server gelöscht.
Infizierte oder verdächtige ausgehende E-Mails werden an Server nicht
weitergeleitet. Der Benutzer wird über das fehlgeschlagene Absenden
informiert (in der Regel, wird die E-Mail dabei vom Mail-Programm
gespeichert).
Beim Vorhandensein eines unbekannten Virus auf dem Computer,
welcher sich über E-Mail verbreitet, kann der SpIDer Mail E-MailWächter
die
typischen
Merkmale
des
"Virenverhaltens" (Massenversand) erkennen. Standardmäßig ist diese
Option aktiv.
Benutzerhandbuch
167
Kapitel 10. SpIDer Mail
Mit dem SpIDer Mail E-Mail-Wächter können die eingehenden E-Mails
mittels Dr.Web Antispam auf Spam geprüft werden. Standardmäßig ist
diese Option aktiv.
E-Mails mit anderen Mitteln prüfen
Der SpIDer Guard E-Mail-Wächter sowie Dr.Web Scanner kann
ebenfalls Viren in den E-Mail-Postfächern mancher Formate entdecken,
der SpIDer Mail E-Mail-Wächter hat jedoch im Gegensatz dazu einige
Vorteile:
weitaus nicht alle Formate von E-Mail-Postfächern der populären
Mail-Programme werden vom SpIDer Guard Wächter und
Dr.Web Scanner unterstüzt; mit SpIDer Mail E-Mail-Wächter
landen infizierte E-Mails erst gar nicht in dem Postfach;
standardmäßig prüft SpIDer Guard die E-Mail-Postfächer nicht;
bei Aktivierung dieser Option wird die Leistungsfähigkeit des
Systems wesentlich reduziert;
Dr.Web Scanner prüft die E-Mail-Postfächer nur auf Anfrage
des Benutzers oder gemäß dem Terminplan und nicht im
Moment des E-Mail-Empfangs, dabei ist diese Aktion arbeits- und
zeitaufwändig.
Somit entdeckt der SpIDer Mail E-Mail-Wächter unter
Standardeinstellungen sämtlicher Dr.Web Enterprise Security
Suite Komponenten als erster Viren und verdächtige Objekte, die sich
über E-Mails verbreiten, und blockiert ihren Zugriff auf den Computer.
Seine Funktion ist extrem ressourcensparend. Die Verwendung
sonstiger Komponenten wird für die Prüfung der E-Mails nicht benötigt.
Wächter einstellen
Die Einstellungen des SpIDer Mail Wächters unterscheiden sich je
nach installierter Version. Es sind zwei Versionen des SpIDer Mail
Wächters vorhanden:
SpIDer Mail,
SpIDer Mail NT4.
Benutzerhandbuch
168
Kapitel 10. SpIDer Mail
Vor Installation wird die Version des Betriebssystems automatisch
bestimmt und entsprechende Version des SpIDer Mail Wächters
installiert (s. Punkt Systemanforderungen).
Gegebenenfalls (z.B. falls hinsichtlich der Prozessorbelastung kritische
Aufgabe im Echtzeitmodus auszuführen ist) können Sie den Wächter
temporär abschalten.
10.1. SpIDer Mail einstellen
Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die
meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu
verändern.
Um SpIDer Mail Dateimonitor einzustellen:
1. Im Kontextmenü des Agenten wählen Sie den Menüpunkt
SpIDer Mail Einstellungen aus.
Der Menüpunkt SpIDer Mail Einstellungen ist im
Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der
Benutzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
2. Es öffnet sich
Abschnitten:
das
Einstellungsfenster
mit
folgenden
Abschnitt Virenprüfung, in dem der Prüfungsmodus für
E-Mails festgesetzt wird (ausführliche Beschreibung finden
Sie in der Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows,
Abschnitt Virenprüfung).
Benutzerhandbuch
169
Kapitel 10. SpIDer Mail
Abschnitt Antispam, in dem der Prüfungsmodus von EMails auf Spam mit Hilfe von Dr.Web Antispam
festgesetzt wird (ausführliche Beschreibung finden Sie in
der Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows,
Abschnitt Antispam).
Abschnitt Ausnahmen, in dem die Liste der Ausnahmen,
deren Mail-Verkehr von der Prüfung durch SpIDer Mail
E-Mail-Wächter
ausgenommen
wird
(ausführliche
Beschreibung finden Sie in der Hilfedatei Dr.Web
Antivirus für Windows, Abschnitt Ausnahmen).
Abschnitt Abgefangen, in dem die Parameter fürs
Abfangen von Verbindungen zu den Mail-Servern
festgesetzt werden (ausführliche Beschreibung finden Sie
in der Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows,
Abschnitt Abfangen von Verbindungen).
Abschnitt Protokoll, in dem die Führung der
Protokolldatei vom SpIDer Mail E-Mail-Wächter
eingestellt wird (ausführliche Beschreibung finden Sie in
der Hilfedatei Dr.Web Antivirus für Windows,
Abschnitt Protokoll).
In allen Dialogfenstern klicken Sie auf F1, um Informationen
über das aktive Fenster zu erhalten.
3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor.
4. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК,
um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf
Abbrechen, um sie aufzugeben.
10.2. SpIDer Mail NT4 einstellen
Die Einstellungen des Standardprogramms sind für die
meisten Anwendungen optimal und sind ohne Not nicht zu
verändern.
Benutzerhandbuch
170
Kapitel 10. SpIDer Mail
Um SpIDer Mail NT4 Dateimonitor einzustellen:
1. Im Kontextmenü des Agenten wählen Sie den Menüpunkt
SpIDer Mail Einstellungen aus.
Der Menüpunkt SpIDer Mail Einstellungen ist im
Kontextmenü des Agenten nur zugänglich, wenn der
Benutzer:
1. Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des
Antivirus-Netzwerkes auf dem Server festgesetzt.
2. Administratorrechte auf diesem Computer besitzt.
2. Es öffnet sich
Abschnitten:
das
Einstellungsfenster
mit
folgenden
Abschnitt Scan (Virenprüfung), in dem der Prüfungsmodus
für E-Mails festgesetzt wird.
Abschnitt Actions (Aktionen), in dem die Reaktion des
SpIDer Mail Wächters bei Entdeckung infizierter oder
verdächtigen Dateien in E-Mails festgesetzt wird.
Abschnitt Engine, in dem die Parameter für Funktion der
Antivirus-Engine festgesetzt werden.
Abschnitt Log (Protokoll), in dem die Führung der
Protokolldatei vom SpIDer Mail Wächter eingestellt wird.
Abschnitt Interception (Abfangen), in dem die Parameter
fürs Abfangen von Verbindungen zu den POP3/SMTP/
IMAP4/NNTP-Servern festgesetzt werden.
Abschnitt
Excluded
Applications
(Ausgenommene
Anwendungen), in dem die Liste der Ordner und Dateien,
die von der Prüfung durch den SpIDer Mail Wächter
ausgenommen werden.
3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor.
4. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК,
um die ausgeführten Änderungen zu speichern, oder auf
Abbrechen, um sie aufzugeben.
Benutzerhandbuch
171
Kapitel 10. SpIDer Mail
10.2.1. Scan (Virenprüfung)
Abbildung 10-1. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab
Virenprüfung.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab
zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der
Abbildung
In diesem Tab wird der Prüfungsmodus für E-Mails festgesetzt.
Mit der nachfolgenden Gruppe der Einstellungen werden die
Prüfparameter für E-Mails festgesetzt. Standardmäßig sind die
folgenden wichtigen Einstellungen vorgegeben, deren Änderung nicht
empfohlen wird:
Das per Default gesetzte Häkchen bei Heuristic analysis
(Heuristische Analyse) schreibt vor, dass der E-Mail-Wächter
die heuristische Analyse zur Prüfung von E-Mails benutzt. In
diesem Modus werden spezielle Mechanismen verwendet, die
verdächtige Objekte, die mit großer Wahrscheinlichkeit mit noch
unbekannten Viren infiziert sind, in E-Mails entdecken lassen.
Das per Default gesetzte Häkchen bei Check archives
Benutzerhandbuch
172
Kapitel 10. SpIDer Mail
(Dateien in Archiven prüfen) schreibt vor, dass der Inhalt
der Archive, die per E-Mail gesandt werden, geprüft wird. Um
die Funktion des SpIDer Mail E-Mail-Wächters zu fördern,
entfernen Sie das Häkchen bei Check archives (Dateien in
Archiven prüfen). Damit wird diese Einstellung deaktiviert.
Der Verzicht auf die Prüfung der Archive beim permanenten
Laufen des SpIDer Guard Wächters heisst nicht, dass
Viren in den Computer eindringen. Damit wird die
Entdeckung von Viren nur etwas verschoben. Beim
Entpacken eines infizierten Archivs versucht das
Betriebsystem, das infizierte Objekt auf die Festplatte zu
schreiben. Dabei wird das schädliche Objekt vom SpIDer
Guard Wächter entdeckt.
Das Häkchen bei Virus activity control (Kontrolle der
Virusaktivität) wird per default gesetzt. Dieser Modus schreibt
vor, dass charakteristische Merkmale des Massenversandes von
Viren entdeckt werden. Der Massenversand von Viren ist eine
häufige Folge von Vireninfizierung des Computers. In diesem
Modus kann der SpIDer Mail E-Mail-Wächter den E-MailVersand von Ihrem Computer an mehrere Adressen blockieren.
Falls Probleme beim Versand von E-Mails an mehrere Empfänger
entstehen, ist es empfehlenswert, dieses Häkchen zu entfernen.
In diesem Tab können Sie auch die E-Mail-Prüfung auf das
Vorhandensein von unerwünschten E-Mails konfigurieren:
Das Häkchen bei Check for spam (Auf Spam prüfen)
schreibt vor, dass der E-Mail-Wächter alle eingehenden E-Mails
mit Hilfe eines Spam-Filters auf Spam geprüft werden.
Die Spam-Prüfung ist nur zugänglich, wenn Dr.Web Agent
unter Lizenz für das Programmpaket "Antivirus+Antispam"
betrieben wird.
Um die Einstellungen des Spam-Filters zu ändern, klicken Sie auf
den Advanced (Erweitert) Knopf unten. Es öffnet sich das
Fenster Einstellungen für Spam-Prüfung der E-Mails.
Benutzerhandbuch
173
Kapitel 10. SpIDer Mail
Neben E-Mails mit infizierten Dateien kann der E-Mail-Wächter auch EMails, die andere Typen der Schadprogramme enthalten, entdecken:
Adware,
Dialers (Dialer),
Riskware (Potentiell gefährliche Software),
Hacktools (Hackertools),
Jokes (Scherzprogramme).
Um den Bestand der zu entdeckenden Schadprogramme zu ändern,
setzen Sie Häkchen bei den Typen der Schadprogramme, die zu
entdecken sind, und löschen Sie Häkchen bei den Typen der Software,
die nicht zu entdecken sind.
Standardgemäß entdeckt der E-Mail-Wächter nur Adware und
Dialers (Dialer).
Die Reaktion des E-Mail-Wächters bei Entdeckung
unerwünschter Programme stimmt mit der Reaktion auf
Entdeckung von infizierten E-Mails, die im Tab Aktionen
definiert wird, überein.
Das Häkchen bei Load at startup (Programm-Autorun) wird per
default gesetzt. Dabei wird SpIDer Mail automatisch beim Windows
Start gestartet. Sie können das Häkchen entfernen. In diesem Fall ist
das Programm per Hand zu starten.
Zur Einstellung der zusätzlichen Parameter für E-Mail-Prüfung klicken
Sie auf den Erweitert Knopf in der rechten unteren Ecke des Fensters.
Benutzerhandbuch
174
Kapitel 10. SpIDer Mail
10.2.1.1. Spam-Filter einstellen
Abbildung 10-2. Einstellungsfenster von SpIDer Mail.
Wenn Sie Ihre E-Mails per IMAP/NNTP-Protokolle erhalten,
stellen Sie Ihr Mail-Programm so ein, dass die E-Mails vom
Mail-Server sofort und vollständig geladen werden, ohne
dass E-Mail-Headers vorgeschaut werden. Dies ist zur
korrekten Funktion des Spam-Filters erforderlich.
Das Häkchen bei Add prefix to the subjects of the spam
messages (Präfix ins Subject-Feld der E-Mails mit Spam
hinzufügen) schreibt vor, dass der SpIDer Mail Wächter dem
Betreff der als Spam erkannten E-Mails ein spezielles Präfix hinzufügt.
Das Hinzufügen des Präfixes wird Ihnen helfen, die Regeln zur
Filterung der als Spam markierten E-Mails in den Mail-Clients (z.B. MS
Outlook Express) zu erstellen, wo es unmöglich ist, die Filter aufgrund
E-Mail-Headers einzustellen.
Das Häkchen bei Allow Cyrillic text (Kyrillische Schrift erlauben)
schreibt vor, dass der Antispam-Filter die E-Mails mit eingestellter
Benutzerhandbuch
175
Kapitel 10. SpIDer Mail
kyrillischen Kodierung ohne vorherige Analyse nicht als Spam
markiert. Wenn das Häkchen entfernt ist, werden solche E-Mails mit
großer Wahrscheinlichkeit als Spam eingestuft.
Ähnlicherweise funktioniert das Setzen und Entfernen des Häkchens
bei Allow Chinese/Japanese/Korean text (Chinesische/
Japanische/Koreanische Schrift erlauben).
Die Felder White list (Whitelist) und Black list (Blacklist)
enthalten "schwarze" und "weiße" Adressenlisten der E-Mail-Absender.
Wenn die Absenderadresse der Whitelist hinzugefügt wird, wird
die E-Mail auf Spam nicht geprüft. Wenn aber die DomainNamen der Empfänger- und Absenderadressen gleich sind und
dieser Domain-Name in die Whitelist mit der "*" Maske
eingetragen ist, so wird die E-Mail auf Spam geprüft.
Eingabemethoden
um einen bestimmten Absender in die Liste hinzuzufügen,
geben Sie
seine
komplette
E-Mail-Adresse
(z.B.
[email protected]) an. Alle E-Mails, die von dieser
Adresse erhalten werden, werden ohne Spam-Prüfung
zugestellt;
unterschiedliche E-Mail-Adressen werden mit
Zeichen voneinander getrennt;
dem ";"
um die E-Mail-Adressen bestimmter Art in die Absenderliste
hinzuzufügen, geben Sie eine Maske, die diese Adressen
definiert, ein. Die Maske setzt das Template zur Definition
des Objektes fest. Sie kann übliche Zeichen, die in E-MailAdressen erlaubt sind, sowie das spezielle * Zeichen, mit
dem eine beliebige (auch leere) Zeichenfolge ersetzt werden
kann, beinhalten.
Beispielsweise sind folgende Varianten möglich:
[email protected]
*[email protected]
mailbox@dom*
*box@dom*
Benutzerhandbuch
176
Kapitel 10. SpIDer Mail
Das * Zeichen wird nur am Anfang oder am
Ende der E-Mail-Adresse gesetzt.
Das @ Zeichen ist obligatorisch.
um E-Mails von E-Mail-Adressen einer bestimmten Domain
garantiert zu erhalten, benutzen Sie das * Zeichen anstatt
des Benutzernamens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten
auf der example.net Domain zu erhalten, geben Sie
*@example.net ein;
um E-Mails von E-Mail-Adressen mit einem bestimmten
Benutzernamen von einer beliebigen Domain garantiert zu
erhalten, benutzen Sie das * Zeichen anstatt des DomainNamens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten mit dem
Namen des E-Mail-Postfaches "ivanov" zu erhalten, geben
Sie ivanov@* ein.
Wenn die Absenderadresse der Blacklist hinzugefügt wird, wird
die E-Mail ohne zusätzliche Analyse als Spam eingestuft.
Eingabemethoden
um einen bestimmten Absender in die Liste hinzuzufügen,
geben Sie
seine
komplette
E-Mail-Adresse
(z.B.
[email protected]) an. Alle E-Mails, die von dieser Adresse
erhalten werden, werden automatisch als Spam eingestuft;
unterschiedliche E-Mail-Adressen werden mit
Zeichen voneinander getrennt;
dem ";"
um die E-Mail-Adressen bestimmter Art in die Absenderliste
hinzuzufügen, geben Sie eine Maske, die diese Adressen
definiert, ein. Die Maske setzt das Template zur Definition
des Objektes fest. Sie kann übliche Zeichen, die in E-MailAdressen erlaubt sind, sowie das spezielle * Zeichen, mit
dem eine beliebige (auch leere) Zeichenfolge ersetzt werden
kann, beinhalten.
Beispielsweise sind folgende Varianten möglich:
[email protected]
*[email protected]
mailbox@dom*
Benutzerhandbuch
177
Kapitel 10. SpIDer Mail
*box@dom*
Das * Zeichen wird nur am Anfang oder am
Ende der E-Mail-Adresse gesetzt.
Das @ Zeichen ist obligatorisch.
um E-Mails von E-Mail-Adressen einer bestimmten Domain
als Spam garantiert zu markieren, benutzen Sie das *
Zeichen anstatt des Benutzernamens. Um alle E-Mails z.B.
von Adressaten auf der spam.ru Domain als Spam zu
markieren, geben Sie *@spam.ru ein;
um E-Mails von E-Mail-Adressen mit einem bestimmten
Benutzernamen von einer beliebigen Domain als Spam
garantiert zu markieren, benutzen Sie das * Zeichen anstatt
des Domain-Namens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten
mit dem Namen des E-Mail-Postfaches "ivanov" als Spam zu
markieren, geben Sie ivanov@* ein;
die E-Mail-Adressen auf Domain des Empfängers werden
nicht bearbeitet. Falls die E-Mail-Adresse des Empfängers
(Ihre E-Mail-Adresse) beispielsweise auf der mail.ru
Domain eingerichtet wurde, so werden die Absenderadressen
der mail.ru Domain vom Spam-Filter nicht bearbeitet.
Alle geprüften E-Mails erhalten Headers:
X-DrWeb-SpamState: Yes/No. Der Wert Yes weist darauf
hin, dass die E-Mail als Spam eingestuft wurde, No – die E-Mail
ist nach SpIDer Mail kein Spam.
X-DrWeb-SpamVersion: version. version – Version der
Bibliothek vom Vade Retro Antispam-Filter.
Wenn manche E-Mails vom Spam-Filter falsch eingestuft
werden, sollen diese an spezielle E-Mail-Adressen zur
Analyse und Leistungserhöhung des Spam-Filters gesandt
werden. Die als Spam falsch markierte E-Mails sind an
[email protected] zu senden. Spam-E-Mails, die vom
System nicht erkannt wurden, senden Sie bitte an
[email protected]. Alle Nachrichten sind nur im Anhang
(nicht im E-Mail-Körper) zu senden.
Benutzerhandbuch
178
Kapitel 10. SpIDer Mail
10.2.1.2. Zusätzliche Einstellungen des
Prüfungsmodus
Abbildung 10-3. Einstellungsfenster von SpIDer Mail.
In diesem Fenster werden die zusätzlichen Einstellungen für E-MailPrüfung festgesetzt.
Die nachfolgende Gruppe der Einstellungen setzt Bedingungen fest, bei
deren Ausführung die kompliziert aufgebauten E-Mails, deren Prüfung
äußerst aufwändig ist, als nicht geprüft definiert werden:
Message scan timeout (Timeout bei E-Mail-Prüfung) –
maximale Zeit, innerhalb der eine E-Mail geprüft wird. Nach
Ablauf dieser Zeit wird die Prüfung abgebrochen;
Max file size to extract (Max. Länge der Datei beim
Entpacken) – wenn der E-Mail-Wächter feststellt, dass das
Archiv nach dem Entpacken länger als angegeben wird, werden
weder Prüfung noch Entpacken ausgeführt;
Max compression ratio (Max. Komprimierung des
Archivs) – wenn der E-Mail-Wächter feststellt, dass der
Komprimierungsgrad den angegebenen Wert übersteigt, werden
weder Entpacken noch Prüfung ausgeführt;
Benutzerhandbuch
179
Kapitel 10. SpIDer Mail
Max archive nesting level (Max. Verschachtelung des
Archivs) – wenn die Verschachtelungstiefe den angegebenen
Wert übersteigt, wird die Prüfung nur bis zur angegebenen
Verschachtelungstiefe ausgeführt.
Das Häkchen bei Show virus alerts for outgoing mail flag (Vor
Viren in ausgehenden E-Mails warnen) wird per default gesetzt.
Dabei öffnet sich ein Meldefenster, das über den fehlgeschlagenen
Versand einer infizierten E-Mail an SMTP-Server benachrichtigen wird.
In der Regel wird eine ähnliche Nachricht vom Mail-Programm erstellt;
in diesem Fall kann das Häkchen entfernt werden.
10.2.2. Actions (Aktionen)
Abbildung 10-4. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab Aktionen.
Um Info über die Parameter in einem anderen Tab
zu erhalten, klicken Sie auf entsprechenden Tabnamen in der
Abbildung
In diesem Tab werden die Reaktionen des SpIDer Mail Wächters bei
Entdeckung von infizierten oder verdächtigen Dateien in E-Mails
festgesetzt.
Benutzerhandbuch
180
Kapitel 10. SpIDer Mail
Aktionen einstellen
Folgende Einstellungen dienen zur Festsetzung von
Aktionen bei entdeckten schädlichen Obj ekten:
Die ausfallende Liste Infected messages (Infizierte E-Mails)
setzt die Reaktion von SpIDer Mail bei Entdeckung einer EMail, die das schädliche Objekt enthält, fest.
Die ausfallende Liste Suspicious messages (Verdächtige EMails) setzt die Reaktion von SpIDer Mail bei Entdeckung
einer E-Mail, die vermutlich ein Virus enthält (Ergebnis der
heuristischen Analyse), fest.
Die ausfallende Liste Not checked messages (Nicht
geprüfte E-Mails) setzt die Reaktion von SpIDer Mail bei
Entdeckung der E-Mails, deren Prüfung nicht beendet werden
konnte.
Das Häkchen bei Delete modified messages on server
(Modifizierte E-Mails auf dem Server löschen) wird per default
gesetzt. In diesem Fall werden alle eingehenden E-Mails, für die
Reaktion Delete (Löschen) oder Quarantine (In Quarantäne)
verwendet wurde, unabhängig von Einstellungen des Mail-Clients vom
POP3/IMAP4-Server gelöscht.
Wird das Häkchen bei Insert 'X-AntiVirus' header into messages
('X-AntiVirus' Header den Nachrichten hinzufügen) gesetzt, so
erhalten alle geprüften E-Mails folgende Headers:
X-DrWeb-SpamState: Yes/No. Der Wert Yes weist darauf
hin, dass die E-Mail als Spam eingestuft wurde, No – die E-Mail
ist nach SpIDer Mail kein Spam.
X-DrWeb-SpamVersion: version. version – Version der
Bibliothek vom Vade Retro Antispam-Filter.
Benutzerhandbuch
181
Kapitel 10. SpIDer Mail
Mögliche Reaktionen
Bei entdeckten Objekten sind folgende Aktionen möglich:
Delete (Löschen) – in diesem Fall übermittelt der E-MailWächter dem E-Mail-Client keine Mail. Statt der gelöschten EMail erhält das E-Mail-Client eine Nachricht über die ausgeführte
Aktion.
Quarantine (In Quarantäne) – in diesem Fall wird die E-Mail
dem E-Mail-Client nicht übermittelt, sondern in den QuarantäneOrdner verschoben. Statt der verschobenen E-Mail erhält das EMail-Client eine Nachricht über die ausgeführte Aktion.
Skip (Überspringen) – die E-Mails werden dem E-Mail-Client
üblicherweise übermittelt.
Bei ausgehenden E-Mails haben diese Aktionen (außer
Überspringen) den Verzicht auf E-Mail-Versand an SMTPServer zur Folge.
Tabelle 7. SpIDer Mail Aktionen bei E-Mail-Prüfung
Aktion
Objekt
Löschen
In
Quarantäne
Überspringen
Infizierte E-Mails
+
+/*
Verdächtige E-Mails
+
+/*
+
Nicht geprüfte E-Mails
+
+
+/*
Symbole
+
die Aktion ist für diesen Typ der Objekte freigegeben
+/*
die Aktion ist als standardmäßige Reaktion für diesen Typ der
Objekte festgesetzt
Benutzerhandbuch
182
Kapitel 10. SpIDer Mail
10.2.3. Engine
Abbildung 10-5. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab Engine.
Um Informationen über Parameter in einem anderen Tab zu
erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Tabnamen in der
Abbildung
In diesem Tab werden die Parameter der Antivirus-Engine eingestellt.
Gegebenenfalls können Sie benutzerdefinierte Anordnung der
Antivirus-Engine (der Suchengine) und der Virendatenbanken
festlegen.
Wenn während der Sitzung des Wächters die Virendatenbanken mit
Hilfe des Aktualisierungsmoduls aktualisiert wurden, lädt der
Wächter sofort die aktualisierten Virendatenbanken herunter. Wenn
die Aktualisierung von Virendatenbanken anders durchgeführt wurde
(z.B. durch das direkte Kopieren der Virendatenbanken in den
Installationsordner),
kann
der
Wächter
die
aktualisierten
Virendatenbanken auch ohne Neustart des Programms herunterladen.
Dazu dient der Mechanismus der periodischen Prüfung der
Referenzdatei. Die Änderung der Referenzdatei informiert über die
Benutzerhandbuch
183
Kapitel 10. SpIDer Mail
Notwendigkeit des Neuladens der Virendatenbanken. Sie können den
Namen und Pfad der Referenzdatei sowie den Zeitabstand zwischen
den Prüfungen (standardgemäß 300 Sekunden) festsetzen.
Klicken Sie auf Advanced (Erweitert), um zusätzliche Einstellungen
der Antivirus-Engine festzusetzen.
10.2.3.1. Zusätzliche Einstellungen der
Suchengines
Abbildung 10-6. Einstellungsfenster von SpIDer Mail.
In diesem Fenster werden die zusätzlichen Einstellungen für
Suchengine festgesetzt:
Im Feld Total scan engines (Gesamtanzahl der
Suchengines) wird die maximale Anzahl der gleichzeitig
geladenen Suchengines festgesetzt.
Im Feld Numbers of scan engines at start (Anzahl der
Suchengines beim Starten) wird die Anzahl der Suchengines,
die beim Starten von SpIDer Mail geladen werden, festgesetzt.
Im Feld Unused engines unload timeout (Freie
Suchengines deaktivieren in) wird die Zeit in Sekunden
festgesetzt, nach deren Ablauf eine nicht benutzte Suchengine
deaktiviert wird.
Benutzerhandbuch
184
Kapitel 10. SpIDer Mail
10.2.4. Log (Protokoll)
Abbildung 10-7. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab Protokoll.
Um Informationen über Parameter in einem anderen Tab zu
erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Tabnamen in der
Abbildung
In diesem Tab werden die Parameter der Protokolldatei von SpIDer
Mail festgelegt.
Das Häkchen bei Enable logging (Protokoll führen) schreibt vor,
dass der SpIDer Mail Wächter die Protokolldatei führt.
Standardgemäß wird das Häkchen gesetzt.
Sie können folgende Parameter der Protokolldatei einstellen:
Setzen Sie ein Häkchen bei Log scanning info (Protokoll
über geprüfte Objekte), um die Angaben über alle geprüften
Objekte, eingeschlossen von nicht infizierten Objekten, ins
Protokoll einzutragen.
Im Feld Log to file (Protokolldatei führen) können Sie den
Namen und den Pfad der Protokolldatei eingeben. Klicken Sie auf
Benutzerhandbuch
185
Kapitel 10. SpIDer Mail
den
Knopf, um das Objekt im Dateibrowser des
Betriebssystems anzugeben.
Setzen Sie ein Häkchen bei Maximum log file size
(Maximale Größe der Protokolldatei), um die maximale
Größe der Protokolldatei einzuschränken, und geben Sie die
maximal zulässige Größe in Kilobytes an.
Sie können auch die zusätzlichen Parameter festsetzen:
Setzen Sie ein Häkchen bei Enable icon in the notification
area (Programm-Icon anzeigen), damit das Icon von
SpIDer Mail im Infobereich der Taskleiste angezeigt wird.
Setzen Sie ein Häkchen bei Enable icon animation
(Animiertes Icon) anzeigen, damit das animierte Icon von
SpIDer Mail im Infobereich der Taskleiste angezeigt wird.
Setzen Sie ein Häkchen bei Show notifications
(Benachrichtigungen anzeigen), damit eine PopupTippbenachrichtigung
mit
der
Information
über
Programmversion,Anzahl der Vireneinträge usw. über dem
SpIDer Mail Icon angezeigt wird. Die Tippbenachrichtigung
erscheint gleich nach dem Programmstart.
Benutzerhandbuch
186
Kapitel 10. SpIDer Mail
10.2.5. Interception (Abfangen)
Abbildung 10-8. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab Abfangen.
Um Informationen über Parameter in einem anderen Tab zu
erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Tabnamen in der
Abbildung
In diesem Tab werden die Parameter des Abfangens von Verbindungen
zu den POP3/SMTP/IMAP4/NNTP-Servern festgesetzt.
Wählen Sie den Abfangmodus aus:
automatischer Modus ist meist komfortabel;
manueller Modus ist nur dann zu verwenden, wenn der
automatische Modus für alle oder einige abzufangenden
Serveradressen unmöglich ist (für alle Adressen soll ein und
derselbe Modus verwendet werden).
Nachdem der Modus ausgewählt ist, klicken Sie auf Parameters
(Parameter). Es öffnet sich das Fenster, in dem das Abfangen im
ausgewählten Modus eingestellt werden kann.
Benutzerhandbuch
187
Kapitel 10. SpIDer Mail
10.2.5.1. Automatisches Abfangen
Abbildung 10-9. Einstellungsfenster des automatischen Abfangens
von SpIDer Mail.
In diesem Fenster werden die Einstellungen für das Abfangen im
automatischen Modus festgesetzt.
Die Liste der abzufangenden Adressen der Mail-Server enthält
standardgemäß vier Elemente:
beliebige Adressen auf Port 143 – standardmäßige IMAP4Server,
beliebige Adressen auf Port 119 – standardmäßige NNTP-Server,
beliebige Adressen auf Port 110 – standardmäßige POP3-Server,
beliebige Adressen auf Port 25 – standardmäßige SMTP-Server.
Sie können diese Liste editieren:
1. Um ein Element in die Liste hinzuzufügen, geben Sie
entsprechende Daten in den Feldern Address (Adresse) und
Port an und klicken Sie auf Add (Hinzufügen).
2. Um ein Element aus der Liste zu entfernen, markieren dieses
Element in der Liste und klicken Sie auf Delete (Löschen).
Benutzerhandbuch
188
Kapitel 10. SpIDer Mail
Das standardgemäß gesetzte Häkchen bei Test interception
functionality at every starting (Abfangen von Verbindungen
beim Starten prüfen) schreibt vor, dass das Programm die Funktion
des automatischen Abfangs prüft. Wenn der automatische Abfang
wenigstens einer Verbindung unmöglich ist, wechseln Sie zum
manuellen Abfangmodus.
10.2.5.2. Manuelles Abfangen
Abbildung 10-10. Einstellungsfenster des manuellen Abfangens von
SpIDer Mail.
In diesem Fenster werden die Einstellungen des manuellen Abfangs
von Verbindungen zu den Mail-Servern festgesetzt. In diesem Modus
tritt der SpIDer Mail E-Mail-Wächter als ein Proxy-Server zwischen
den Mail-Programmen und Mail-Servern auf. Der Wächter prüft nur die
Verbindungen, die in den Einstellungen explizit angegeben sind.
Deswegen erfordert die Nutzung von diesem Typ des Abfangens, dass
die Änderung von Einstellungen für Verbindung der Mail-Programme
ausgeführt wird.
Die Liste der abzufangenden Adressen enthält Einträge, von denen
jeder jeweils die Übereinstimmung der Einstellungen zwischen dem
SpIDer Mail E-Mail-Wächter und dem Mail-Server definiert.
Standardgemäß ist die Abfangliste leer. Sie können hier erforderliche
Einträge machen.
Benutzerhandbuch
189
Kapitel 10. SpIDer Mail
Den manuellen Abfangmodus einstellen
1. Erstellen Sie die Liste der Mail-Server, zu welchen Sie die
Verbindungen abfangen wollen, und geben Sie die
Portnummern für diese Server aufsteigend und lückenlos an. Es
empfiehlt sich, die Nummerierung mit der 7000 anzufangen.
Im weiteren werden diese Nummern SpIDer Mail Ports
genannt.
Der SpIDer Mail E-Mail-Wächter uterstüzt die Mail-Server,
die über POP3, SMTP, IMAP4 oder NNTP Protokolle
funktionieren.
2. In den Einstellungen des SpIDer Mail E-Mail-Wächters wählen
Sie den Abschnitt Interception (Abfangen).
3. Wählen Sie den manuellen Abfangmodus aus und klicken Sie
auf Connection Settings (Verbindungseinstellungen).
4. Im geöffneten Dialogfenster geben Sie folgende Informationen
ein:
im Feld SpIDer Mail Port – SpIDer Mail Port, der für
Mail-Server ausgewählt wurde;
im Feld Server address – Domainname oder IP-Adresse
des Mail-Servers;
im Feld Server port – Nummer des Ports, der vom MailServer benutzt wird.
5. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen).
6. Gegebenenfalls wiederholen Sie die Schritte 4 und 5 für andere
Server. Um das Abfangen von Verbindungen zum Server zu
stoppen, wählen Sie das entsprechende Element in der Liste
aus und klicken Sie auf Remove (Löschen).
7. Nach der Bearbeitung der Einstellungen, klicken Sie auf ОК,
um die Änderungen zu speichern, oder auf Cancel
(Abbrechen), um sie zu verwerfen.
8. Konfigurieren Sie Ihren Mail-Client für das Zusammenwirken
mit dem SpIDer Mail E-Mail-Wächter beim manuellen
Abfangen von Verbindungen.
Benutzerhandbuch
190
Kapitel 10. SpIDer Mail
Mail-Client einstellen
Wenn die manuellen Einstellungen für das Abfangen von Verbindungen
vom SpIDer Mail verwendet werden, dann ändern Sie die
Einstellungen Ihres Mail-Clients wie folgt:
als Serveradresse für eingehende und ausgehende E-Mails geben
Sie localhost an;
als Port des Mail-Servers geben Sie den SpIDer Mail Port an, den
Sie für entsprechenden Mail-Server festgesetzt haben.
In der Regel müssen Sie dafür in den Einstellungen der Mail-ServerAdresse folgendes angeben:
localhost:<SpIDer_Mail_Port>
wo <SpIDer_Mail_Port> – der Port, den Sie für entsprechenden MailServer festgesetzt haben.
Zum Beispiel
Wenn der Mail-Server mit der pop.mail.ru Adresse und dem Port 110
auf SpIDer Mail Port 7000 festgesetzt wurde, ist es notwendig,
localhost als Server für eingehende E-Mails und 7000 als Port in den
Einstellungen des Mail-Clients anzugeben.
Benutzerhandbuch
191
Kapitel 10. SpIDer Mail
10.2.6. Excluded Applications
(Ausgenommene Anwendungen)
Abbildung 10-11. Einstellungsfenster von SpIDer Mail. Tab
Ausgenommene Anwendungen.
Um Informationen über Parameter in einem anderen Tab zu
erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Tabnamen in der
Abbildung
In diesem Tab wird die Liste der Anwendungen festgesetzt, deren MailVerkehr nicht abgefangen und dementsprechend vom E-Mail-Wächter
nicht analysiert wird.
Um die Liste der Anwendungen einzustellen:
1. Geben Sie den Pfad der ausführbaren Anwendungsdatei ein.
Sie können auch den
Knopf benutzen und das Objekt im
Datei-Browser des Betriebssystems auswählen.
2. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen). Die Anwendung wird in die
unten angeordnete Liste hinzugefügt.
Benutzerhandbuch
192
Kapitel 10. SpIDer Mail
3. Um eine Anwendung aus der Liste zu entfernen, wählen Sie
seine ausführbare Datei in der Liste aus und klicken Sie auf
Delete (Löschen).
Benutzerhandbuch
193
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Grundfunktionen der Komponente
Das anzuschließende Dr.Web für Outlook Modul führt folgende
Funktionen aus:
Virenprüfung der an E-Mails angehängten Dateien.
Prüfung der E-Mails, die über eine verschlüsselte SSLVerbindung versandt werden.
Spam-Prüfung der E-Mails.
Erkennung und Neutralisierung der schädlichen Software.
Verwendung der heuristischen Analyse zum zusätzlichen Schutz
vor unbekannten Viren.
Aktivieren/Deaktivieren
Das Aktivieren und Deaktivieren des Dr.Web für Outlook Moduls
erfolgt über das Kontextmenü des Agenten.
Das Modul Dr.Web für Outlook einstellen
Zur Einstellung der Parameter sowie zum Anschauen von
Programmstatistik gehen Sie zu Microsoft Outlook, Abschnitt Extras
Optionen Tab Dr.Web Antivirus.
Der zu Einstellungen von Microsoft Outlook gehörende
Dr.Web Anti-Virus Tab ist nur zugänglich, wenn der
Benutzer die Rechte, die diese Einstellungen ändern lassen,
besitzt. Die Rechte werden vom Administrator des AntivirusNetzwerkes auf dem Server festgelegt.
Benutzerhandbuch
194
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Abbildung 11-1. Einstellungsfenster von Microsoft Outlook. Dr.Web
Antivirus Tab.
Im Tab Dr.Web Antivirus wird der aktuelle Schutzstatus (aktiviert/
deaktiviert) angezeigt sowie Zugriff auf folgende Programmoptionen
sichergestellt:
Protokoll - lässt die Registrierung der Programm-Ereignisse
einstellen;
Anhänge prüfen - lässt die E-Mail-Prüfung einstellen sowie
Aktionen des Programms für entdeckte schädliche Objekte
Benutzerhandbuch
195
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
definieren;
Spam-Filter - lässt Aktionen des Programms bei SpamNachrichten festsetzen sowie White- und Blacklists von E-Mails
erstellen;
Statistik - zeigt Angaben zu Objekten, die vom Programm
geprüft und bearbeitet wurden.
11.1. Virenprüfung
Dr.Web für Outlook nutzt unterschiedliche Entdeckungsverfahren
von Viren. Gegen gefundene schädliche Objekte werden
benutzerdefinierte Aktionenverwendet: infizierte Objekte können vom
Programm desinfiziert, gelöscht oder in Quarantäne zur Isolierung und
zuverlässigen Speicherung verschoben werden.
11.1.1. Schädliche Objekte
Das Programm Dr.Web für Outlook entdeckt folgende böswillige
Objekte:
infizierte Archive;
Datei-Bomben und Archivbomben;
Adware;
Hackertools;
Dialer;
Scherzprogramme;
potentiell verdächtige Software.
11.1.2. Aktionen
Dr.Web für Outlook lässt die Reaktion des Programms bei
Entdeckung von infizierten oder verdächtigen Dateien und
Schadprogrammen in E-Mail-Anhängen einstellen.
Benutzerhandbuch
196
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Um die Prüfung der Anhänge einzustellen und die Aktionen des
Programms bei entdeckten schädlichen Objekten zu definieren, gehen
Sie zu Microsoft Outlook, Abschnitt Extras
Optionen
Tab
Dr.Web Antivirus und klicken Sie auf Anhänge prüfen.
Abbildung 11-2. Einstellungsfenster der Anhangprüfung.
Das Fenster Anhänge prüfen ist nur zugänglich, wenn der
Benutzer Systemadministratorrechte besitzt.
Wenn Sie unter Windows Vista und neuer auf Anhänge
prüfen klicken:
Benutzerhandbuch
197
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Bei aktivierter UAC: der Administrator erhält eine
Aufforderung
zur
Bestätigung
von
Programmaktionen.
Der
Benutzer
ohne
Administratorrechte erhält eine Aufforderung zur
Eingabe
von
Identifiezierungsdaten
des
Systemadministrators.
Bei deaktivierter UAC: der Administrator kann
Programmeinstellungen ändern. Der Benutzer erhält
keinen Zugriff auf Änderung von Einstellungen.
Im Fenster Anhänge prüfen können Sie die Aktionen des Programms
bei unterschiedlichen Kategorien der zu prüfenden Objekte sowie für
den Fall, dass Fehler während der Prüfung aufgetreten sind,
festsetzen. Sie können auch die Prüfung der Archive einstellen.
Zur Definition der Aktionen für entdeckte schädliche
Obj ekte dienen folgende Einstellungen:
Die ausfallende Liste Infiziert setzt die Reaktion auf
Entdeckung der Objekte, die mit bekannten und (vermutlich)
desinfizierbaren Viren infiziert sind.
Die ausfallende Liste Nicht desinfiziert setzt die Reaktion auf
Entdeckung der Objekte, die mit einem bekannten, nicht
desinfizierbaren Virus infiziert sind, eingeschlossen der
Desinfektionsversuche, die fehlgeschlagen sind.
Die ausfallende Liste Verdächtige setzt die Reaktion auf
Entdeckung der Objekte, die mit einem Virus vermutlich infiziert
sind (Ergebnis der heuristischen Analyse).
Der Abschnitt Malware setzt die Reaktion auf Entdeckung
folgender unerwünschter Software:
Adware;
Dialer;
Scherzprogramme;
Hackertools;
Riskware.
Die ausfallende Liste Wenn die Prüfung lässt die Aktionen des
Programms für den Fall einstellen, dass die Prüfung eines
Anhangs unmöglich ist, z.B. wenn der Anhang eine beschädigte
oder mit Passwort geschützte Datei ist.
Benutzerhandbuch
198
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Das Häkchen bei Archive prüfen lässt die Prüfung der als
Archiv angehängten Dateien aktivieren oder deaktivieren. Setzen
Sie dieses Häkchen zur Aktivierung der Prüfung. Um die Prüfung
zu deaktivieren, entfernen Sie das Häkchen.
Die verfügbaren Reaktionen unterscheiden sich je nach dem Typ des
Virenereignisses.
Folgende Aktionen
ausgeführt werden:
können
für
gefundene
Obj ekte
Desinfizieren - heisst, dass das Programm versucht, das
infizierte Objekt zu desinfizieren;
Wie für nicht desinfizierte - heisst, dass eine für nicht
desinfizierte Objekte festgelegte Aktion gegen infizierten Anhang
verwendet wird;
Löschen - das Objekt aus dem System löschen;
In Quarantäne verschieben - das Objekt im QuarantäneOrdner isolieren;
Überspringen - das Objekt ohne Änderungen überspringen.
Tabelle 8. Aktionen bei entdeckten schädlichen Objekten
Aktion
Objekt
Desinfizieren
Infiziert
+/*
Wie für
Löschen
In
nicht
Quarantäne
desinfizierte
verschieben
Überspringen
+
Nicht
desinfiziert
+
+/*
Verdächtig
+
+/*
+
Adware
+
+/*
+
Dialer
+
+/*
+
Scherzprogram
me
+
+/*
+
Hackertools
+
+/*
+
Riskware
+
+/*
+
Benutzerhandbuch
199
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Aktion
Desinfizieren
Objekt
Wie für
Löschen
In
nicht
Quarantäne
desinfizierte
verschieben
Überspringen
+
+
Wenn die
Prüfung
+/*
Symbole
+
Die Aktion ist für diesen Typ der Objekte freigegeben
+/*
Die Aktion ist als standardmäßige Reaktion für diesen Typ der
Objekte festgesetzt
11.2. Spam-Prüfung
Dr.Web für Outlook prüft alle E-Mails mit Hilfe des Vade Retro
Spam-Filters auf Spam und filtert Nachrichten gemäß den
Einstellungen, die vom Benutzer definiert werden.
Um die Spam-Prüfung der E-Mails einzustellen, gehen Sie zu Microsoft
Outlook, Abschnitt Extras
Optionen
Tab Dr.Web Antivirus
und klicken Sie auf Spam-Filter. Es öffnet sich das
Einstellungsfenster des Spam-Filters.
Der Abschnitt Spam-Filter ist nur zugänglich, wenn
Dr.Web Agent unter Lizenz für das Programmpaket
"Antivirus+Antispam" betrieben wird.
Falls die Lizenz den Spam-Filter nicht unterstützt, werden
die Einstellungen der Spam-Prüfung unzugänglich sein. Die
Spam-Prüfung der Nachrichten wird nicht ausgeführt.
Das Fenster Spam-Filter ist nur zugänglich, wenn der
Benutzer die Systemadministratorrechte besitzt.
Wenn Sie unter Windows Vista und neuer auf Spam-Filter
klicken:
Benutzerhandbuch
200
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Bei aktivierter UAC: der Administrator erhält eine
Aufforderung
zur
Bestätigung
von
Programmaktionen.
Der
Benutzer
ohne
Administratorrechte erhält eine Aufforderung zur
Eingabe
von
Identifiezierungsdaten
des
Systemadministrators.
Bei deaktivierter UAC: der Administrator kann
Programmeinstellungen ändern. Der Benutzer erhält
keinen Zugriff auf Änderung von Einstellungen.
11.2.1. Spam-Filter einstellen
Abbildung 11-3. Einstellungsfenster des Spam-Filters.
Um die Parameter des Spam-Filters einzustellen:
Setzen Sie ein Häkchen bei Auf Spam prüfen zur Aktivierung
des Spam-Filters.
Wenn Sie speziellen Text dem Header einer Nachricht, die als
Benutzerhandbuch
201
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Spam markiert wurde, hinzufügen möchten, setzen Sie das
Häkchen bei Präfix in den E-Mail-Kopf hinzufügen. Das Feld
zur Texteingabe befindet sich rechts vom Häkchen.
Standardgemäß wird das ***SPAM*** Präfix hinzugefügt.
Die geprüften Nachrichten können als gelesen in Eigenschaften
der E-Mail markiert werden. Dafür setzen Sie ein Häkchen bei EMails als gelesen markieren. Standardgemäß wird das
Häkchen bei E-Mails als gelesen markieren gesetzt.
Sie können auch die White- und Blacklists zur Filterung der EMails einstellen.
Wenn manche E-Mails falsch eingestuft werden, sollen diese
an
spezielle
E-Mail-Adressen
zur
Analyse
und
Leistungserhöhung des Spam-Filters gesandt werden.
Mehr dazu
Nachrichten, die fälschlicherweise als Spam
erkannt wurden, sind an folgende Adresse zu
senden: [email protected];
Nicht erkannte und versäumte Spam-Nachrichten
sind an folgende Adresse
zu senden:
[email protected].
Alle Nachrichten sind nur im Anhang (nicht im E-MailKörper) zu senden.
11.2.2. Black- und Whitelists
Die Black- und Whitelists der E-Mail-Adressen dienen zum Filtern von
Nachrichten.
Zum Ansehen und Bearbeiten des Black- oder Whitelists klicken Sie
dementsprechend auf Blacklist oder Whitelist in den Einstellungen
des Spam-Filters.
Benutzerhandbuch
202
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Abbildung 11-4. Einstellungsfenster des Whitelists vom Spam-Filter.
Um eine E-Mail-Adresse
hinzuzufügen:
zur
Black-
oder
Whitelist
1. Klicken Sie auf Hinzufügen.
2. Geben Sie die E-Mail-Adresse im entsprechenden Feld (s.
Eingabemethoden für Whitelist und Blacklist).
3. Klicken Sie auf OK im Fenster Liste bearbeiten.
Um die E-Maiil-Adressen in der Liste zu ändern:
1. Wählen Sie die Adresse in der Liste aus und klicken Sie auf
Ändern.
2. Bearbeiten Sie erforderliche Informationen.
3. Klicken Sie auf OK im Fenster Liste bearbeiten.
Benutzerhandbuch
203
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Um eine E-Mail-Adresse aus der Liste zu entfernen:
1. Wählen Sie die E-Mail-Adresse in der Liste aus.
2. Klicken Sie auf Löschen.
Im Fenster White- und Blacklists klicken Sie auf OK, um
Änderungen zu speichern.
Whitelist
Wenn die Absenderadresse der Whitelist hinzugefügt wird, wird die EMail auf Spam nicht geprüft. Wenn aber die Domain-Namen der
Empfänger- und Absenderadressen gleich sind und dieser DomainName in die Whitelist mit der "*" Maske eingetragen ist, so wird die EMail auf Spam geprüft.
Eingabemethoden
um einen bestimmten Absender in die Liste hinzuzufügen, geben Sie
seine komplette E-Mail-Adresse (z.B. [email protected]) an. Alle EMails, die von dieser Adresse erhalten werden, werden ohne SpamPrüfung zugestellt;
jedes Element der Liste kann nur eine E-Mail-Adresse oder eine Maske
enthalten;
um die E-Mail-Adressen bestimmter Art in die Absenderliste
hinzuzufügen, geben Sie eine Maske, die diese Adressen definiert, ein.
Die Maske setzt das Template zur Definition des Objektes fest. Sie
kann übliche Zeichen, die in E-Mail-Adressen erlaubt sind, sowie das
spezielle * Zeichen, mit dem eine beliebige (auch leere) Zeichenfolge
ersetzt werden kann, beinhalten.
Beispielsweise sind folgende Varianten möglich:
[email protected]
*[email protected]
mailbox@dom*
*box@dom*
Benutzerhandbuch
204
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Das * Zeichen wird nur am Anfang oder am Ende der EMail-Adresse gesetzt.
Das @ Zeichen ist obligatorisch.
um E-Mails von E-Mail-Adressen einer bestimmten Domain garantiert
zu erhalten, benutzen Sie das *
Zeichen anstatt des
Benutzernamens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten auf der
example.net Domain zu erhalten, geben Sie *@example.net
ein;
um E-Mails von E-Mail-Adressen mit einem bestimmten
Benutzernamen von einer beliebigen Domain garantiert zu erhalten,
benutzen Sie das * Zeichen anstatt des Domain-Namens. Um alle EMails z.B. von Adressaten mit dem Namen des E-Mail-Postfaches
"ivanov" zu erhalten, geben Sie ivanov@* ein.
Blacklist
Wenn die Absenderadresse der Blacklist hinzugefügt wird, wird die EMail ohne zusätzliche Analyse als Spam eingestuft.
Eingabemethoden
um einen bestimmten Absender in die Liste hinzuzufügen, geben Sie
seine komplette E-Mail-Adresse (z.B. [email protected]) an. Alle E-Mails,
die von dieser Adresse erhalten werden, werden automatisch als
Spam eingestuft;
jedes Element der Liste kann nur eine E-Mail-Adresse oder eine Maske
enthalten;
um die E-Mail-Adressen bestimmter Art in die Absenderliste
hinzuzufügen, geben Sie eine Maske, die diese Adressen definiert, ein.
Die Maske setzt das Template zur Definition des Objektes fest. Sie
kann übliche Zeichen, die in E-Mail-Adressen erlaubt sind, sowie das
spezielle * Zeichen, mit dem eine beliebige (auch leere) Zeichenfolge
ersetzt werden kann, beinhalten.
Beispielsweise sind folgende Varianten möglich:
[email protected]
Benutzerhandbuch
205
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
*[email protected]
mailbox@dom*
*box@dom*
Das * Zeichen wird nur am Anfang oder am Ende der EMail-Adresse gesetzt.
Das @ Zeichen ist obligatorisch.
um E-Mails von E-Mail-Adressen einer bestimmten Domain als Spam
garantiert zu markieren, benutzen Sie das * Zeichen anstatt des
Benutzernamens. Um alle E-Mails z.B. von Adressaten auf der
spam.ru Domain als Spam zu markieren, geben Sie *@spam.ru
ein;
um E-Mails von E-Mail-Adressen mit einem bestimmten
Benutzernamen von einer beliebigen Domain als Spam garantiert zu
markieren, benutzen Sie das * Zeichen anstatt des Domain-Namens.
Um alle E-Mails z.B. von Adressaten mit dem Namen des E-MailPostfaches "ivanov" als Spam zu markieren, geben Sie ivanov@* ein;
die E-Mail-Adressen auf Domain des Empfängers werden nicht
bearbeitet. Falls die E-Mail-Adresse des Empfängers (Ihre E-MailAdresse) beispielsweise auf der mail.ru Domain eingerichtet
wurde, so werden die Absenderadressen der mail.ru Domain vom
Spam-Filter nicht bearbeitet.
11.3. Protokollieren der Ereignisse
Dr.Web für Outlook registriert Fehler und geschehende Ereignisse in
folgenden Logdateien:
Ereignis-Logdatei des Betriebssystems (Event Log);
Debug.log Datei.
Benutzerhandbuch
206
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
11.3.1. Ereignis-Log-Datei
In der Ereignis-Log-Datei (Event Log) werden folgende Informationen
protokolliert:
Meldungen beim Starten und Beenden des Programms.
Parameter der Lizenzschlüsseldatei: Gültigkeit oder Ungültigkeit
der Lizenz, Gültigkeitsdauer der Lizenz (Information wird beim
Starten des Programms, während des Programmlaufes und beim
Ersetzen der Lizenzschlüsseldatei protokolliert).
Parameter
der
Programm-Module:
Scanner,
Engine,
Virendatenbanken (Information wird beim Starten des
Programms und bei Aktualisierung der Module protokolliert).
Meldung über Ungültigkeit der Lizenz: keine Freigabe zur
Nutzung der Programm-Module in der Lizenzschlüsseldatei,
blockierte Lizenz, Integrität der Schlüsseldatei beschädigt
(Information wird beim Starten des Programms und während
des Programmlaufes protokolliert).
Meldungen beim Virenfund.
Benachrichtigungen
über
Gültigkeitsablauf
der
Lizenz
(Information wird 30, 15, 7, 3, 2 und 1 Tage vor
Gültigkeitsablauf protokolliert).
Um
die
Ereignis-Log-Datei
anzusehen:
des
Betriebssystems
1. Öffnen Sie die Systemsteuerung.
2. Wählen Sie Verwaltung - Ereignisanzeige aus.
3. Im linken Fensterbereich der Ereignisanzeige wählen Sie den
Menüpunkt Anwendung aus. Es öffnet sich die Liste der
Ereignisse, die durch Benutzeranwendungen in der Logdatei
registriert wurden. Als Informationsquelle für Dr.Web für
Outlook tritt die Anwendung Dr.Web for Outlook auf.
Benutzerhandbuch
207
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
11.3.2. Debug.log Datei
In der Debug.log Datei werden folgende Informationen protokolliert:
Meldungen über Gültigkeit oder Ungültigkeit der Lizenz.
Meldungen beim Virenfund.
Meldungen über Schreib- oder Lesefehler der Dateien,
Analysefehler bei Archiven und Dateien, die mit Passwort
geschützt sind.
Parameter
der
Virendatenbanken.
Programm-Module:
Scanner,
Engine,
Meldungen über sofortiges Stoppen der Programm-Engine.
Benachrichtigungen
über
Gültigkeitsablauf
der
Lizenz
(Information wird 30, 15, 7, 3, 2 und 1 Tage vor
Gültigkeitsablauf protokolliert).
Durch die Führung der Debug.log Datei wird die
Geschwindigkeit des Betriebssystems beeinträchtigt. In
diesem Zusammenhang ist es empfehlenswert, die
Protokollierung der Ereignisse nur zu aktivieren, wenn Fehler
in der Funktion der Dr.Web für Outlook Anwendung
auftreten.
Protokollierung der Ereignisse einstellen
1. Im Tab Dr.Web Antivirus klicken Sie auf Protokoll. Es
öffnet sich das Einstellungsfenster der Logdatei.
2. Wählen Sie die Detailtiefe (von 0 bis 5) zum Protokollieren der
Ereignisse:
Detailtiefe 0 heisst, dass keine Ereignisse in der Debug.log
Datei protokolliert werden.
Detailtiefe 5 entspricht dem maximalen Detaillierungsgrad
der zu protokollierenden Ereignisse.
Per Default ist das Protokollieren der Ereignisse deaktiviert.
3. Geben Sie die maximale Größe (in Kilobytes) der Logdatei an.
4. Klicken Sie auf OK, um Änderungen zu speichern.
Benutzerhandbuch
208
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Das Fenster Protokoll ist nur zugänglich, wenn der
Benutzer Systemadministratorrechte besitzt.
Wenn Sie unter Windows Vista und neuer auf Protokoll
klicken:
Bei aktivierter UAC: der Administrator erhält eine
Aufforderung
zur
Bestätigung
von
Programmaktionen.
Der
Benutzer
ohne
Administratorrechte erhält eine Aufforderung zur
Eingabe
von
Identifiezierungsdaten
des
Systemadministrators.
Bei deaktivierter UAC: der Administrator kann
Programmeinstellungen ändern. Der Benutzer erhält
keinen Zugriff auf Änderung von Einstellungen.
Ereignis-Logdatei ansehen
Zum Ansehen der Ereignis-Logdatei klicken Sie auf Im Ordner
anzeigen. Es öffnet sich der Ordner, in dem die Logdatei gespeichert
wird.
Standardgemäß wird das Protokoll in der DrWebOutlook.log
Datei gespeichert. Diese Datei befindet sich im Benutzerprofil des
DoctorWeb Ordners.
Die Logdatei DrWebOutlook.log wird für jeden
einzelnen Benutzer des Betriebssystems separat geführt.
11.4. Statistik
Die E-Mail-Anwendung Microsoft Outlook, Abschnitt Extras
Optionen
Tab Dr.Web Antivirus enthält statistische
Informationen über die Gesamtanzahl der Objekte, die vom Programm
geprüft und bearbeitet wurden.
Die Objekte werden in folgende Kategorien aufgeteilt:
Geprüft - Gesamtanzahl der geprüften E-Mails.
Benutzerhandbuch
209
Kapitel 11. Dr.Web für Outlook
Infiziert - Anzahl der E-Mails, die Viren enthalten.
Verdächtig - Anzahl der E-Mails, die vermutlich mit einem Virus
infiziert sind (Ergebnis der heuristischen Analyse).
Desinfiziert - Anzahl der Objekte, die vom Programm
erfolgreich desinfiziert wurden.
Nicht geprüft - Anzahl der Objekte, deren Prüfung unmöglich
ist oder bei deren Prüfung Fehler aufgetreten sind.
Sauber - Anzahl der E-Mails, die keine schädlichen Objekte
enthalten.
Dann wird die Anzahl der Objekte wie folgt angezeigt:
In Quarantäne - Anzahl der Objekte, die in Quarantäne
verschoben wurden.
Gelöscht - Anzahl der Objekte, die aus dem System gelöscht
wurden.
Übersprungen - Anzahl der Objekte, die ohne Änderungen
übersprungen wurden.
Spam-Mails - Anzahl der E-Mails, die als Spam markiert
wurden.
Statistikdatei
Standardgemäß wird die Statistik in der drwebforoutlook.stat
Datei gespeichert, die sich im Benutzerprofil des DoctorWeb Ordners
befindet. Zur Statistikbereinigung müssen Sie diese Datei löschen.
Die Statistikdatei drwebforoutlook.stat wird für
jeden einzelnen Benutzer des Betriebssystems separat
geführt.
Die Statistiken der Dr.Web für Outlook Anwendung werden mit
Statistiken sonstiger Antivirus-Komponenten von Dr.Web Enterprise
Security Suite zusammen dem Agenten zum Versand an den
Server übergeben.
Benutzerhandbuch
210
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel
für Dr.Web Scanner NT4
In diesem Abschnitt finden Sie die Befehlszeilenschlüssel für
Dr.Web Scanner NT4.
Die Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web Scanner befinden
sich in Benutzerhandbuch für Dr.Web Antivirus für
Windows, im Unterabschnitt des Anhangs A: Schlüssel
für Scanner und Konsolen-Scanner.
Während der Scan-Prüfung wird Dr.Web Scanner gestartet.
Gegebenenfalls können zusätzliche Prüfparameter angegeben werden.
Im Eingabefeld Parameter können Sie folgende Schlüssel angeben
(mit Leerzeichen getrennt):
/@<Name der Datei> oder /@+<Name der Datei> – schreibt
vor, dass die Prüfung der in der angegebenen Datei
aufgelisteten Objekte ausgeführt wird. Jedes Objekt wird jeweils
in einer separaten Zeile der Liste definiert. Dies kann entweder
ein kompletter Pfad mit Angabe des Dateinamens oder die
Zeile ?boot, welche die Überprüfung von Bootsektoren
bedeutet, sein. Für die GUI-Version des Scanners sind es auch
Dateinamen mit der Maske und Ordnernamen. Die Listendatei
kann manuell mit Hilfe eines beliebigen Texteditors sowie auch
automatisch mittels Anwendungen, die den Scanner zur
Überprüfung von bestimmten Dateien benutzen, vorbereitet
werden. Nach Abschluss der Überprüfung entfernt der Scanner
die Listendatei, wenn die Schlüsselform ohne "+" Zeichen
benutzt wurde.
/AL – alle Dateien auf gegebener Hardware bzw. im gegebenen
Ordner prüfen, unabhängig von der Erweiterung bzw. vom
internen Format.
/AR – Dateien innerhalb von Archiven prüfen. Zur Zeit wird die
Überprüfung (ohne Wiederherstellung) von Archiven unterstüzt,
die durch ARJ, PKZIP, ALZIP, AL RAR, LHA, GZIP, TAR, BZIP2,
7-ZIP, ACE usw. erstellt wurden, sowie von MS CAB-Archiven –
Windows Cabinet Files (QUANTUM-Verpackung wird zu diesem
Benutzerhandbuch
211
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
Zeitpunkt nicht unterstüzt) und ISO-Images optischer
Datenträger (CD und DVD). In der angegebenen Form (/AR)
definiert der Schlüssel die Benachrichtigung des Benutzers bei
Entdeckung eines Archivs, das infizierte oder verdächtige
Dateien enthält. Wenn der Schlüssel von der Basis-Registry D, M
oder R ergänzt wird, werden andere Aktionen ausgeführt:
/ARD – entfernen;
/ARM – verschieben (per default - in den QuarantäneOrdner);
/ARR – umbenennen (per default wird der erste
Buchstabe der Erweiterung durch das # Zeichen ersetzt).
Der Schlüssel kann mit der Basis-Registry N enden. In
diesem Fall wird der Name des Archivers nach dem
Namen der Archivdatei nicht angezeigt.
/CU – Aktionen bei infizierten Dateien und Bootsektoren der
Festplatten. Ohne zusätzliche Einstellungen D, M oder R wird die
Wiederherstellung von desinfizierbaren Objekten und das
Entfernen von nicht desinfizierbaren Dateien ausgeführt (falls
das Gegenteil durch den Parameter /IC nicht bestimmt wird).
Sonstige Aktionen werden nur für infizierte Dateien ausgeführt:
/CUD – entfernen;
/CUM – verschieben (per default - in den QuarantäneOrdner);
/CUR – umbenennen (per default wird der erste
Buchstabe der Erweiterung durch das # Zeichen ersetzt).
/SPR, /SPD oder /SPM – Aktionen für verdächtige Dateien:
/SPR – umbenennen,
/SPD – entfernen,
/SPM – verschieben.
/ICR, /ICD oder /ICM – Aktionen für infizierte Dateien, die
man nicht wiederherstellen kann:
/ICR – umbenennen,
/ICD – entfernen,
/ICM – verschieben.
/MW – Aktionen für alle Arten der unerwünschten Software. In
der angegebenen Form (/MW) bedeutet der Schlüssel die
Benachrichtigung des Benutzers. Wird der Schlüssel mit dem
Benutzerhandbuch
212
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
Basisregister D, M, R oder I ergänzt, werden sonstige Aktionen
ausgeführt:
/MWD – entfernen;
/MWM – verschieben (per default - in den QuarantäneOrdner);
/MWR – umbenennen (per default wird der erste
Buchstabe der Erweiterung durch das # Zeichen ersetzt);
/MWI – ignorieren. Aktionen für bestimmte Arten
unerwünschter Software werden mit den Schlüsseln /
ADW, /DLS, /JOK, /RSK, /HCK definiert.
/DA – Computer einmal am Tag testen. Das Datum der
nächsten Prüfung wird in der Konfigurationsdatei gespeichert,
deswegen muss sie zum Erstellen sowie zum nachfolgenden
Neuschreiben zugänglich sein.
/EX – Dateien mit Erweiterungen prüfen, die in der
Konfigurationsdatei gespeichert sind. Nach Default-Einstellungen
oder beim Fehlen der Konfigurationsdatei sind es die
Erweiterungen EXE, COM, DLL, SYS, VXD, OV?, BAT, BIN, DRV,
PRG, BOO, SCR, CMD, 386, FON, DO?, XL?, WIZ, RTF, CL*,
HT*, VB*, JS*, INF, PP?, OBJ, LIB, PIF, AR?, ZIP, R??, GZ, Z,
TGZ, TAR, TAZ, CAB, HLP, MD?, INI, MBR, IMG, CSC, CPL, MBP,
SH, SHB, SHS, SHT*, MSG, CHM, XML, PRC, ASP, LSP, MSO,
OBD, THE*, EML, NWS, SWF, MPP, TBB.
Wenn ein Element in der Liste der zu prüfenden Objekte
eine explizite Angabe der Dateierweiterung enthält, wenn
auch mit speziellen * und ? Zeichen, werden nicht nur
Dateien mit den zur Liste passenden Erweiterungen,
sondern auch alle in dieser Liste angegebenen Dateien
geprüft.
/FN – russische Buchstaben in den Zeichengenerator des
Videoadapters laden (nur für Dr.Web für DOS).
/GO – Paketmodus der Programmfunktion. Alle Fragen, die eine
Antwort des Benutzers erwarten, werden ignoriert; Beschlüsse,
welche eine Auswahl erfordern, werden automatisch gefasst. Es
ist empfehlenswert, diesen Modus ist bei der automatischen
Prüfung von Dateien, z.B. bei der ganztägigen E-Mail-Prüfung
auf dem Server, zu verwenden.
Benutzerhandbuch
213
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
/SCP:<n> – legt die Scanpriorität fest. <n> kann die Werte von
1 bis 50 inkl. annehmen.
/SHELL – gilt für die GUI-Version des Scanners. Unterdrückt
das Anzeigen des Startbildes, deaktiviert die Prüfung des
Speichers und selbstladender Dateien. Es werden auch die
früher gespeicherten Listen mit Pfaden der Dateien und Ordner,
die vordefiniert gescannt werden sollen, zur Prüfung nicht
geladen. Dieser Modus erlaubt es, die GUI-Version des
Scanners statt der Konsolen-Version für die Prüfung nur
solcher Objekte zu benutzen, die in den Einstellungen der
Befehlszeile enthalten sind.
/ST – definiert den versteckten Funktionsmodus des GUIScanners. Das Programm funktioniert, indem es keine Fenster
öffnet und sich selbst schließt. Sollten aber Viren beim Scannen
entdeckt werden, öffnet sich das Standard-Fenster des
Scanners nach dem Programmablauf. Dieser Modus des
Scanners setzt voraus, dass eine Liste der zu prüfenden
Objekte in der Befehlszeile definiert wird.
/HA – führt die heuristische Analyse von Dateien durch und
sucht nach unbekannten Viren darin.
/INI:<Pfad> – andere Konfigurationsdatei
angegebenen Namen oder Pfad verwenden.
mit
dem
/NI
–
Parameter,
die
in
der
drweb32.ini
Konfigurationsdatei der Software gespeichert werden, nicht
verwenden.
/LNG:<Dateiname> oder /LNG – alternative Datei der
Sprachressourcen (dwl-Datei) mit dem angegebenen Namen
oder Pfad verwenden. Falls der Pfad nicht angegeben ist, die
integrierte Sprache (English) verwenden.
/ML – Dateien überprüfen, die ein E-Mail-Format haben
(UUENCODE, XXENCODE, BINHEX und MIME). In der genannten
Form (/ML) definiert der Schlüssel die Benachrichtigung des
Benutzers bei Entdeckung eines infizierten oder verdächtigen
Objektes im E-Mail-Archiv. Wird der Schlüssel mit einem
Indexregister D, M, oder R, ergänzt, so werden andere Aktionen
ausgeführt:
/MLD – entfernen;
/MLM – verschieben (per default - in den QuarantäneOrdner);
Benutzerhandbuch
214
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
/MLR – umbenennen (per default wird der erste
Buchstabe der Erweiterung durch das # Zeichen ersetzt).
Der Schlüssel kann auch mit dem zusätzlichen
Indexregister N enden (gleichzeitig können auch
Basisregister festgesetzt werden). In diesem Fall wird die
Anzeige der Information über E-Mail-Dateien deaktiviert.
/NS – Möglichkeit, die Computerprüfung abzubrechen,
verbieten. Nach Angabe dieses Parameters kann der Benutzer
die Ausführung des Programms durch Drücken der ESC-Taste
nicht abbrechen.
/OK – komplette Liste von Objekten zum Scannen ausgeben,
indem nicht infizierte Objekte mit dem OK Vermerk markiert
werden.
/PF – Bestätigung für Prüfung nächster Diskette anfordern.
/PR – Eine Aufforderung der Bestätigung vor Aktion anzeigen.
/QU – Scanner prüft die in der Befehlszeile angegebenen
Objekte (Dateien, Datenträger, Ordner). Danach wird seine
Funktion automatisch beendet (gilt nur für die GUI-Version des
Scanners).
/RP<Dateiname> oder /RP+<Dateiname> – Bericht über die
Funktionsweise der Software in einer Datei speichern, deren
Name im Schlüssel angegeben ist. Ist der Dateiname nicht
angegeben, soll der Bericht in einer vordefinierten Datei
gespeichert werden. Wenn das Zeichen + vorhanden ist, wird
die Datei ergänzt, wenn es fehlt, wird sie neu erstellt.
/NR – keine Logdatei erstellen.
/SD – Unterordner prüfen.
/SO – Tonbegleitung einschalten.
/SS – nach Arbeitsende Modi speichern, die beim aktuellen Start
der Software in der Konfigurationsdatei angegeben wurden.
/TB – Bootsektoren und Haupt-Bootsektoren (MBR) der
Festplatte prüfen.
/TM – nach Viren im Innenspeicher suchen (einschließlich des
Windows-Systembereiches, es gilt nur für Windows-Scanner).
/TS – nach Viren in Autorun-Dateien suchen (im Autorun
Ordner, in systemeigenen ini-Dateien, in der WindowsRegistry). Es gilt nur für Windows-Scanner.
Benutzerhandbuch
215
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
/UP oder /UPN – ausführbare Dateien überprüfen, die mit
ASPACK, COMPACK, DIET, EXEPACK, LZEXE usw. verpackt
wurden; Dateien, die mit BJFNT, COM2EXE, CONVERT,
CRYPTCOM usw. geändert wurden sowie Dateien, die mit CPAV,
F-XLOCK, PGPROT, VACCINE usw. immunisiert wurden, prüfen.
Damit der Scanner den Namen des Programms, das zum
Verpacken, Ändern oder Immunisieren verwendet wurde, nicht
anzeigt, wird der Schlüssel /UPN verwendet.
/WA – Programm bis zum Drücken einer beliebigen Schaltfläche
nicht beenden, wenn Viren bzw. verdächtige Objekte entdeckt
wurden (nur für den Konsolen-Scanner).
/? – kurze Auskunft über Verwendung des Programms anzeigen.
Manche Parameter lassen am Ende das "-" Zeichen verwenden. In
solcher "negativen" Form bedeutet es das Deaktivieren des
entsprechenden Modus. Solche Option kann dann nützlich sein, wenn
dieser Modus nach Default-Einstellungen bzw. nach den in der
Konfigurationsdatei früher vorgenommenen Einstellungen aktiviert ist.
Die Liste von Einstellungen der Befehlszeile, die eine "negative" Form
zulassen:
/ADW /AR /CU /DLS /FN /HCK /JOK /HA /IC /ML /MW /OK /
PF /PR /RSK /SD /SO /SP /SS/TB /TM /TS /UP /WA
Für die Schlüssel /CU, /IC und /SP bricht die "negative" Form die
Ausführung beliebiger Aktionen ab, die in der Beschreibung dieser
Parameter angegeben sind. Dies bedeutet, dass die Informationen
über infizierte und verdächtige Objekte im Protokoll fixiert werden, es
werden jedoch keine Aktionen für diese Objekte ausgeführt.
Für die Schlüssel /INI und /RP wird die "negative" Form
entsprechend als /NI und /NR geschrieben.
Für die Schlüssel /AL und /EX ist keine "negative" Form vorgesehen.
Das Definieren von einem Schlüssel macht die Aktion des anderen
ungültig.
Wenn mehrere inkompatible Schlüssel in der Befehlszeile verwendet
werden, so ist dann der letzte Schlüssel gültig.
Benutzerhandbuch
216
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
Schlüssel für den Konsolen Scanner DWScancl
/AR – Archive scannen. Diese Option ist standardmäßig
aktiviert.
/AC – Container-Dateien
standardmäßig aktiviert.
scannen.
Diese
Option
ist
/AFS – den Slash beii der Angabe der Verschachtelungsebene
innerhalb der Archive verwenden. Diese Option ist
standardmäßig nicht aktiviert.
/ARC:<Zahl> – maximaler Komprimierungsgrad. Wenn der
Konsolen-Scanner erkennt, dass der Komprimierungsgrad des
Archives die definierte Größe übersteigt, wird weder
Dekomprimierung noch Überprüfung durchgeführt. Bei
Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen.
/ARL:<Zahl> – maximale Tiefe der Verschachtelung des zu
überprüfenden Archives. Bei Standardeinstellungen - ohne
Einschränkungen.
/ARS:<Zahl> – maximale Größe des zu überprüfenden Archives,
in Kilobyte. Bei Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen.
/ART:<Zahl> – der Grenzwert für die Überprüfung des
Komprimierungsgrades (minimale Größe innerhalb eines
Archives. Ab dieser Größe wird der Komprimierungsgrad
überprüft), in Kilobyte. Bei Standardeinstellungen - ohne
Einschränkungen.
/ARX:<Zahl> – maximale Größe der zu überprüfenden Objekte
in Archiven, in Kilobyte. Bei Standardeinstellungen - ohne
Einschränkungen.
/BI – Informationen über die Virendatenbanken anzeigen. Bei
Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen.
/DR – Verzeichnisse rekursiv scannen (Unterverzeichnisse
überprüfen). Diese Option ist standardmäßig aktiviert.
/E:<Zahl> – angegebene Anzahl der Engines verwenden.
/FL:<Dateiname> – in der Datei angegebene Pfade scannen.
/FM:<Maske> – Dateien nach Maske scannen. Standardmäßig
werden alle Dateien gescannt.
/FR:<regulärer_Ausdruck> – Dateien nach dem regulären
Benutzerhandbuch
217
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
Ausdruck scannen.
gescannt.
Standardmäßig
werden
alle
Dateien
/H oder /? – kurze Hilfedateii zu der Programmbenutzung auf
dem Bildschirm anzeigen.
/HA – heuristische Analyse der Dateien durchführen und diese
auf unbekannte Viren scannen. Diese Option ist standardmäßig
aktiviert.
/KEY:<Schlüsseldatei> – den Pfad der Schlüsseldatei angeben.
Der Parameter wird benötigt, wenn sich die Schlüsseldatei nicht
im gleichen Verzeichnis, wie der Konsolen-Scanner befindet.
Standardmäßig
wird
die
Schlüsseldatei
aus
dem
Installationsverzeichnis für den Antivirus verwendet.
/LN – mit Verknüpfungen gekennzeichneten Dateien scannen.
Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert.
/LS – unter dem Konto LocalSystem scannen. Diese Option ist
standardmäßig nicht aktiviert.
/MA – E-Mail-Dateien scannen. Diese Option ist standardmäßig
aktiviert.
/MC:<Zahl> – maximale Anzahl der Desinfizierungsversuche
einer Datei festlegen. Bei Standardeinstellungen - ohne
Einschränkungen.
/NB – keine Sicherheitskopien der desinfizierten/gelöschten
Dateien erstellen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert.
/NI[:X] –Grad der Beanspruchung von Systemressourcen, in
Prozent. Festgelegt werden die für das Scannen benötigten
Speicherkapazitäten sowie die Priorität der Scan-Aufgabe im
System. Bei Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen.
/NT – NTFS-Ströme scannen. Diese Option ist standardmäßig
aktiviert.
/OK – vollständige Liste der zu überprüfenden Objekte
anzeigen. Die nicht infizierten Objekte mit OK vermerken. Diese
Option ist standardmäßig nicht aktiviert.
/P:<Priorität> – Priorität der laufenden Scan-Aufgabe in der
gesamten Reihenfolge der Scan-Aufgaben.
0 – die niedrigste.
L – niedrige.
N – normale. Standard-Priorität.
Benutzerhandbuch
218
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
H – die höchste.
M – maximale.
/PAL:<Zahl> – Verschachtelungsgrad der Packprogramme. Bei
Standardeinstellungen - 1000.
/RA:<Dateiname> – Protokoll über den Programmbetrieb in der
definierten Datei fortschreiben. Standardmäßig wird kein
Protokoll erstellt.
/RP:<Dateiname> – Protokoll über den Programmbetrieb in die
definierte Datei aufnehmen. Standardmäßig wird kein Protokoll
erstellt.
/RPC:<Zahl> – Unterbrechung der Verbindung mit Scanning
Engine, in Sekunden. Bei Standardeinstellungen - 30 Sekunden.
/RPCD – dynamischen RPC-Identifikator verwenden.
/RPCE – dynamische RPC-Zieladresse verwenden.
/RPCE:<Zieladresse>
verwenden.
–
die
angegebene
RPC-Adresse
/RPCH:<Hostname> – den angegebenen Hostnamen für RPCAufrufe verwenden.
/RPCP:<Protokoll>
–
das
angegebene
RPC-Protokoll
verwenden. Folgenden Protokolle können verwendet werden:
lpc, np, tcp.
/QL – Liste aller Dateien, die sich auf allen Laufwerken in der
Quarantäne befinden, anzeigen.
/QL:<logisches_Laufwerk> – Liste aller Dateien, die sich auf
dem definierten logischen Laufwerk in der Quarantäne
befinden, anzeigen.
/QR[:[d][:p]] – Dateien von dem angegebenen Laufwerk
entfernen<d> (logisches_Laufwerk), die sich länger als <p>
(Anzahl) Tage in der Quarantäne befinden. Wenn <d> und <p>
nicht angegeben sind, werden alle Dateien aus der Quarantäne
auf allen logischen Laufwerken entfernt.
/QNA – Pfade in doppelten Anführungszeichen angeben.
/REP – nach Symbolverweisen scannen. Diese Option ist
standardmäßig nicht aktiviert.
/SCC – Inhalte der zusammengesetzten Objekte anzeigen.
Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert.
/SCN – Namen der Container-Datei anzeigen. Diese Option ist
Benutzerhandbuch
219
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
standardmäßig nicht aktiviert.
/SPN – Namen der Packprogramme anzeigen. Diese Option ist
standardmäßig nicht aktiviert.
/SLS – Log-Dateien auf dem Bildschirm anzeigen. Diese Option
ist standardmäßig aktiviert.
/SPS – Verlauf des Scan-Vorgangs anzeigen. Diese Option ist
standardmäßig aktiviert.
/SST – Scan-Zeit der Datei anzeigen. Diese Option ist
standardmäßig nicht aktiviert.
/TB – Virenüberprüfung der Bootsektoren und der
Hauptbootsektoren (MBR) der Festplatte durchführen. Diese
Option ist standardmäßig nicht aktiviert.
/TM – Arbeitsspeicher (einschließlich des WindowsSystembereichs) auf Viren untersuchen. Diese Option ist
standardmäßig nicht aktiviert.
/TS – Autostart-Dateien (im Ordner "Autostart", iniSystemdateien, der Windows-Registrierdatenbank) auf Viren
untersuchen. Diese Option ist standardmäßig nicht aktiviert.
/TR – Wiederherstellungspunkte im System scannen. Diese
Option ist standardmäßig nicht aktiviert.
/W:<Zahl> – maximale Scan-Zeit, in Sekunden.
Standardeinstellungen - ohne Einschränkungen.
Bei
/WCL – Ausgang, der mit drwebwcll kompatibel ist.
/X:S[:R] – nach Beendigung des Scan-Vorgangs den Rechner
in den angegebenen Modus versetzen: Herunterfahren/Neu
starten/Energie sparen/Ruhezustand aus dem Grund R (für
Herunterfahren/Neu starten).
Aktionen mit unterschiedlichen Objekten definieren (C – desinfizieren,
Q – in die Quarantäne verschieben, D – entfernen, I – ignorieren, R –
benachrichtigen. Bei Standardeinstellungen gilt für alle Objekte die
Aktion - benachrichtigen):
/AAD:<Aktion> – Aktionen für Adware (mögliche Aktionen:
DQIR).
/AAR:<Aktion> – Aktionen mit infizierten Archiven (mögliche
Aktionen: DQIR).
/ACN:<Aktion> – Aktionen mit infizierten Container-Dateien
Benutzerhandbuch
220
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
(mögliche Aktionen: DQIR).
/ADL:<Aktion> – Aktionen mit Dialern (mögliche Aktionen:
DQIR).
/AHT:<Aktion> – Aktionen mit Hackertools (mögliche Aktionen:
DQIR).
/AIC:<Aktion> – Aktionen mit nicht desinfizierbaren Dateien
(mögliche Aktionen: DQR).
/AIN:<Aktion> – Aktionen mit infizierten Dateien (mögliche
Aktionen: CDQR).
/AJK:<Aktion> – Aktionen mit Scherzprogrammen (mögliche
Aktionen: DQIR).
/AML:<Aktion> – Aktionen mit
(mögliche Aktionen: QIR).
infizierten E-Mail-Dateien
/ARW:<Aktion> – Aktionen mit potenziell gefährlichen Dateien
(mögliche Aktionen: DQIR).
/ASU:<Aktion> – Aktionen mit verdächtigen Dateien (mögliche
Aktionen: DQIR).
Einige Schlüssel können über Modifikatoren verfügen, die einen Modus
eindeutig aktivieren bzw. deaktivieren lassen. z. B.:
/AC- Modus wird eindeutig deaktiviert,
/AC, /AC+ Modus wird eindeutig aktiviert.
Diese Option kann in dem Fall nützlich werden, wenn ein Modus
standardmäßig bzw. gemäß der zuvor gespeicherten Einstellungen in
der Konfigurationsdatei aktiviert/deaktiviert ist. Die Liste der Schlüssel,
welche die Verwendung der Modifikatoren zulassen: /AR, /AC, /
AFS, /BI, /DR, /HA, /LN, /LS, /MA, /NB, /NT, /OK, /QNA, /
REP, /SCC, /SCN, /SPN, /SLS, /SPS, /SST, /TB, /TM, /TS, /
TR, /WCL.
Für den Schlüssel /FL bedeutet der Modifikator "-": die in der
angegebenen Datei aufgezählte Pfade überprüfen und die Datei
löschen.
Für die Schlüssel /ARC, /ARL, /ARS, /ART, /ARX, /NI[:X], /
PAL, /RPC, /W, die als Parameterwert <Zahl> annehmen, bedeutet
"0", dass der Parameter ohne Einschränkungen verwendet wird.
Benutzerhandbuch
221
Anhang A. Befehlszeilenschlüssel für Dr.Web
Scanner NT4
Beispiell für die Benutzung der Schlüssell beim Starten des KonsolenScanners DWScancl:
[<Pfad_des_Programms>]dwscancl /AR- /AIN:C /AIC:Q C:\
alle Dateien scannen, ausgenommen der Archive, auf dem Laufwerk C,
infizierte Dateien desinfizieren, nicht desinfizierbare Dateien in die
Quarantäne verschieben.
Benutzerhandbuch
222
Anhang B. Vollständige Liste von unterstützten
Betriebssystemen
Anhang B. Vollständige Liste von
unterstützten Betriebssystemen
Betriebssysteme der UNIX-Familie:
Linux glibc 2.7 und höher
FreeBSD 7.3 und höher
Sun Solaris 10 (nur für Intel-Plattform)
Windows Betriebssysteme:
- 32 bit:
Windows 98
Windows Millennium Edition
Windows NT4 (SP6a)
Windows 2000 Professional (SP4 auch mit Update Rollup 1)
Windows 2000 Server (SP4 auch mit Update Rollup 1)
Windows XP Professional (auch mit SP1 und höher)
Windows XP Home (auch mit SP1 und höher)
Windows Server 2003 (auch mit SP1 und höher)
Windows Vista (auch mit SP1 und höher)
Windows Server 2008 (auch mit SP1 und höher)
Windows 7
Windows 8
- 64 bit:
Windows Server 2003 (auch mit SP1 und höher)
Windows Vista (auch mit SP1 und höher)
Windows Server 2008 (auch mit SP1 und höher)
Windows Server 2008 R2
Windows 7
Benutzerhandbuch
223
Anhang B. Vollständige Liste von unterstützten
Betriebssystemen
Windows Server 2012
Windows 8
SelfPROtect, SpIDer Gate, Office Kontrolle, FireWall
- 32 bit:
Windows 2000 Professional (SP4 auch mit Update Rollup 1)
Windows 2000 Server (SP4 auch mit Update Rollup 1)
Windows XP Professional (auch mit SP1 und höher)
Windows XP Home (auch mit SP1 und höher)
Windows Server 2003 (auch mit SP1 und höher)
Windows Vista (auch mit SP1 und höher)
Windows Server 2008 (auch mit SP1 und höher)
Windows 7
Windows 8
- 64 bit:
Windows Server 2003 (auch mit SP1 und höher)
Windows Vista (auch mit SP1 und höher)
Windows Server 2008 (auch mit SP1 und höher)
Windows Server 2008 R2
Windows 7
Windows Server 2012
Windows 8
Windows Mobile
Windows Mobile 2003
Windows Mobile 2003 Second Edition
Windows Mobile 5.0
Windows Mobile 6.0
Windows Mobile 6.1
Windows Mobile 6.5
Benutzerhandbuch
224
Anhang B. Vollständige Liste von unterstützten
Betriebssystemen
Novell NetWare
Novell NetWare 4.11 SP9
Novell NetWare 4.2
Novell NetWare 5.1
Novell NetWare 6.0
Novell NetWare 6.5
Mac OS X
Mac OS 10.6 (Snow Leopard)
Mac OS 10.6 Server (Snow Leopard Server)
Mac OS 10.7 (Lion)
Mac OS 10.7 Server (Lion Server)
Mac OS 10.8 (Mountain Lion)
Mac OS 10.8 (Mountain Lion Server)
Android
Android 1.6
Android 2.0
Android 2.1
Android 2.2
Android 2.3
Android 3.0
Android 3.1
Android 3.2
Android 4.0.
Die Beschreibung von Funktionalität des Ageneten unter
Windows Mobile und Novel NetWare finden Sie in
Benutzerhandbüchern Dr.Web Agent für Windows
Mobile und Dr.Web Agent für Novell NetWare.
Benutzerhandbuch
225
Anhang C. Entdeckungsverfahren von Viren
Anhang C. Entdeckungsverfahren
von Viren
Alle Antivirus-Komponenten von Dr.Web setzen gleichzeitig mehrere
Entdeckungsverfahren von schädlichen Objekten ein. Dies ermöglicht,
maximal sorgfältig alle verdächtigen Dateien zu prüfen und das
Verhalten der Software zu kontrollieren:
1. In erster Linie wird die Signaturanalyse eingesetzt. Dieses
Verfahren lässt den Code von verdächtigen Dateien
analysieren, um festzustellen, ob sie den bekannten
Virensignaturen entsprechen (Signatur ist eine kontinuierliche
endliche Byte-Reihnfolge, die für Erkennung eines Virus
erforderlich und ausreichend ist). Dabei werden die
Prüfsummen von Signaturen verglichen, was zu einer
wesentlichen Verringerung der Virendatenbankgröße beiträgt.
Dabei bleibt die eindeutige Übereinstimmung und demgemäß
die Zuverlässigkeit bei Virusentdeckung und Desinfizierung der
verdächtigen
Dateien
erhalten.
Die
Dr.Web
Virendatenbanken sind so zusammengesetzt, dass nur mit
einer Signatur mehrere Klassen von Bedrohungen entdeckt
werden können.
2. Nach der Signaturanalyse wird die einzigartige Origins
Tracing™ Technologie eingesetzt, die zur Entdeckung von
neuen und modifizierten Viren dient, die bekannte
Infizierungsmechanismen benutzen. Dieses Verfahren schützt
die Benutzer von Dr.Web Antivirus-Lösungen vor solchen
Viren, wie z.B. Erpresservirus Trojan.Encoder.18 (das auch
unter dem Namen gpcode bekannt ist). Weiterhin lässt Origins
Tracing die Anzahl von Fehlauslösungen der heuristischen
Analyse reduzieren.
3. Das Prinzip der heuristischen Analyse basiert auf Wissen
(Heuristiken) über kennzeichnende Merkmale eines Viruscodes
sowie eines zuverlässigen Codes. Jedes Merkmal besitzt
bestimmten Wert (eine Zahl, die Wesentlichkeit und
Zuverlässigkeit dieses Merkmales anzeigt). Aufgrund des
Gesamtwertes, der jede bestimmte Datei definiert, wird die
Wahrscheinlichkeit
von
Datei-Infizierung
mit
einem
Benutzerhandbuch
226
Anhang C. Entdeckungsverfahren von Viren
unbekannten Virus mittels der heuristischen Analyse
festgestellt. Wie auch jedes System der Hypothesenprüfung
unter Unbestimmtheitsbedingungen kann die heuristische
Analyse Fehler der ersten (Nichterkennung der unbekannten
Viren) sowie der zweiten Art (Falschmeldung) bringen.
Bei einer beliebigen Prüfung werden die aktuellsten Informationen
über bekannte Schadprogramme von Dr.Web Antivirus-Komponenten
verwendet. Die Virensignaturen, Infos über ihre Merkmale und
Verhaltensmodelle werden sofort aktualisiert, wenn Experten aus dem
Virenlabor von Doctor Web neue Bedrohungen entdecken,
manchmal kann es mehrmals pro Stunde passieren. Regelmäßige
Aktualisierung der Virendatenbanken lässt auch die neuesten Viren
entdecken.
Benutzerhandbuch
227
228
Schlagwortregister
jede X Minuten
A
Lokaler
Agent
monatliche
Benutzeroberfläche
Bericht
11
Icon, Ansicht
wöchentliche
Benachrichtigungen
Starten, Stoppen
Verwaltung
29
30
Agent
36
HTTP-Verkehr
110
119
D
180
Aktionen für Objekte
Dr.Web für Outlook
Dr.Web für Outlook
SpIDer Guard NT
Aktualisierung
42
Blockierung
SpIDer Guard G3
SpIDer Mail
38
Bericht
Aktionen bei Objekten
196
139
Antispam
200
Protokoll
208
Reaktionen
37
Antispam
194
196
Dr.Web®, Antivirus
Dr.Web für Outlook
SpIDer Mail
175
Antivirus-Prüfung
Verfahren
226
Aktualisierung
E
165
Entdeckungsverfahren
226
event log, Dr.Web für Outlook
207
37
F
59
Aufgabe
beim Starten
9
200
E-Mail-Wächter
Antivirus-Software
Status
49
B
37
Agenten-Icon
45
47
36
31
Sprache
50
stündliche
tägliche
Funktionen
Menü
29
42
52
44
Firewall
54
105, 106
Beschreibung
105
Benutzerhandbuch
229
Schlagwortregister
Firewall
105, 106
Einstellungen
Log
M
105
106
Meldungen
Funktionen
38
Meldungen vom Administrator
Agenten
11
Menü des Agenten
Dr. Web Enterprise Security Suite
10
Mobilmodus
55
Modus
Mobiler
H
HTTP-Verkehr, Blockierung
HTTP-Wächter
55
Zusammenwirkens mit dem Server
42
110
110
60
31
Monatliche Aufgabe
50
Monitor
I
Infomeldungen
60
K
Datei-
112
HTTP
110
N
Kontextmenü des Agenten
31
Netzwerkmonitor
Beschreibung
105
L
Einstellungen
105
Log
Log
Agent
106
42
SpIDer Guard G3
126
O
SpIDer Guard NT
144
Office Kontrolle
SpIDer Mail
P
Logdatei
Agent
107
185
42
Parameter der Befehlszeile
Dr.Web für Outlook
Lokaler Terminplan
44
208
Popup-Fenster
211
60
Protokoll
Dr.Web für Outlook
208
Benutzerhandbuch
230
Schlagwortregister
NT
Protokoll
SpIDer Guard G3
126
SpIDer Guard NT
144
SpIDer Mail
128
SpIDer Guard G3
Ausnahme von der Prüfung
185
Benachrichtigungen
Meldungen
Protokolldatei
Dr.Web für Outlook
206, 208
Protokoll
126
126
Prüfungsmodus
SpIDer Guard NT
144
Reaktionen
185
SpIDer Guard NT
Q
144
Reaktionen
Quarantäne
SpIDer Mail
Benutzeroberfläche einstellen
Funktionalität
Verwaltung
115
119
Protokoll
Eigenschaften einstellen
122
122
SpIDer Guard G3
SpIDer Mail
123
101
98
102
99
139
165
Protokoll
185
Reaktionen
Sprache, Einstellung
37
Starten
Agenten
S
180
29
Statistik
Scanner
Antivirus
64
Schlüssel
Status der Antivirus-Software
Befehlszeile
211
Server
Stoppen des Agenten
stündliche Aufgabe
Modus des Zusammenwirkens
42
Verbindung
SpIDer Gate
40
110
SpIDer Guard
Einstellung
G3
57
113
112
59
29
45
Synchronisieren
Antivirus-Software
37
Synchronisierung
der Zeit
38
Systemanforderungen
Systemsteuerung
Systemwächter
12
29
32
Benutzerhandbuch
231
Schlagwortregister
T
tägliche Aufgabe
47
Terminplan
Lokaler
44
zentralisierter
55
V
Viren
Benachrichtigungen
38
Datenbanken, Status
59
Virenprüfung
Verfahren
226
W
Wächter
165
DateiE-MailHTTP
System
112
165
110
32
wöchentliche Aufagbe
49
Z
zentralisierter Terminplan
55
Zugriffseinschränkung
Internet
110
Zusammenwirken mit dem Server
Modus
42
Verbindungseinstellung
40
Benutzerhandbuch
© Doctor Web, 2004-2013