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FEPS Version 2012
4.3
Benutzerhandbuch
Erforderliche Querkraftbewehrung Platte anzeigen
Das Programm ermittelt die erforderliche
Zulagebewehrung bzw. Bügelbewehrung am
Knoten oder im Element (wie in den
Bemessungsvorgaben gewählt) und zeigt sie am
Bildschirm an. Erforderliche Längszulagen
werden dabei durch 'Z', erforderliche Bügel durch
'B' gekennzeichnet. Ein Ausrufezeichen zeigt an,
dass die Bemessungsquerkraft Qsd größer als
0.3Vrdmax ist und damit die Querkraftbewehrung
die Längsbewehrung umschließen muss. Eine
negative Zulagebewehrung bedeutet, dass die
Zulagen oben eingelegt werden müssen.
Zur Querkraftbemessung
a) Ermittlung von Zulagen der Längsbewehrung:
Die Querkraftbemessung wird so durchgeführt, dass überprüft wird, welche Querkrafttragfähigkeit V Rd mit
der vorhandenen gewählten Bewehrung vorhanden ist (s. DIN 1045-1, 10.3 [1], bzw. EC 2, 6.2 [3]).
Solange noch keine Bewehrung gewählt wurde oder die gewählte Bewehrung geringer als die
erforderliche ist, wird dabei vorh.as = erf.as gesetzt. Ist die Bemessungsquerkraft V Ed größer als VRd, wird
die Längsbewehrung soweit erhöht, dass der Nachweis erfüllt ist, solange dabei der Bewehrungsgrad
unter der in 2.17 (Bemessungsvorgaben) gewählten Grenze bleibt. Die dabei ermittelte Zulagebewehrung
wird anteilig auf x- und y-Richtung verteilt.
b) Ermittlung von Bügelbewehrung:
Wird bei der Erhöhung der Längsbewehrung der zulässige ansetzbare Längsbewehrungsgrad - wie in den
Bemessungsvorgaben angegeben - überschritten, wird als erf. Zulagebewehrung 999.9 cm²/m
ausgegeben und die erforderliche Bügelbewehrung nach DIN 1045-1, 10.3.4 [1], bzw. EC 2, 6.2 [3],
ermittelt. Ist dabei die Bemessungsquerkraft VEd größer als die aufnehmbare Beton-Druckstrebenkraft
Vrd,max, so wird auch für die erforderliche Bügelbewehrung 999.9 cm²/m festgelegt.
Die Nachweise erfolgen in der Richtung der Hauptquerkraft, in die auch die vorhandene Längsbewehrung
transformiert wird. Als vorhandene Längsbewehrung wird der jeweils größere Wert von as x oben / asx unten
bzw. asy oben / asy unten angesetzt. Eine erforderliche Zulage wird im Verhältnis der Querkräfte V sdx/Vsdy
verteilt. Eine erforderliche Bügelbewehrung wird in beide Richtungen verteilt, wenn die
Bemessungsquerkräfte in x- und y-Richtung in etwa gleich groß sind, sonst wird sie nur in der Richtung
der größeren Querkraft angesetzt. Die Verteilung wird analog zu [10] vorgenommen.
Alternativ hierzu kann nach DIN 1045-1 / EC 2 die Querkraftbemessung auch für die Kraftkomponenten der x- und y-Richtung getrennt durchgeführt werden.
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