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2.3 Der DICOM Standard
erfolgen. Diese Übereinstimmungserklärung muss für jedes DICOM-konforme Gerät exakt
beschreiben, welche Fähigkeiten dieses besitzt.
2.3.1 Information Object Definition (IOD)
Alle Objekte in DICOM werden durch eine Information Object Definition (IOD) festgelegt.
Diese sind im dritten Teil des Standards [12] definiert und werden in einzelne Module
untergliedert. Die Module werden genutzt, um die einzelnen Attribute in den Information
Objects zu gruppieren. Da die Module von verschiedenen Objekttypen verwendet werden,
ist für jeden Objekttyp festgelegt, ob er erforderlich (mandatory (M)), unter bestimmten
Bedingungen erforderlich (conditional required (C)) oder benutzerabhängig (user optional
(U)) ist. In Tabelle 2.1 wird ein Beispiel für eine Objektdefinition im DICOM Standard
gegeben.
IE
Patient
Module
Reference Usage
Patient
C.7.1.1
M
Clinical Trial Subject
C.7.1.3
U
Study
General Study
C.7.2.1
M
Patient Study
C.7.2.2
U
Clinical Trial Study
C.7.2.3
U
Series
RT Series
C.8.8.1
M
Clinical Trial Series
C.7.3.2
U
Equipment
General Equipment
C.7.5.1
M
Structure Set Structure Set
C.8.8.5
M
ROI Contour
C.8.8.6
M
RT Observations
C.8.8.8
M
Approval
C.8.8.16
U
SOP Common
C.12.1
M
Tab. 2.1: Objektdefinition für das DICOM Structure Set Objekt [12]
In den einzelnen Modulen werden die zugehörigen Attribute beschrieben. Ein Attribut
wird eindeutig durch 2 vierstellige Hexadezimalzahlen (Tag) benannt.
Die erste Hexadezimalzahl gibt die Zugehörigkeit zu einer Gruppe an, die zweite bestimmt
das Element. Es gibt die folgenden drei Attributtypen: 1 (erforderlich), 2 (erforderlich,
kann aber leer sein) und 3 (optional). Folgt einer Zahl ein ergänzendes ’c’, heißt dies,
dass das Attribut unter bestimmten Bedingungen definiert sein muss. Die genauen
Bedingungen werden in der jeweiligen Attribute Description genannt. Die Gruppenzahl
von DICOM-Standard-Attribute ist gerade. Eine ungerade Gruppennummer signalisiert
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