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Funktionen für den Systemverwalter
CFS-Holdertask, TSOS-Dienste für nichtprivilegierte Benutzer
Durch die Enter-Prozedur J/CFSHT in der PLAM-Bibliothek CFS.S.LMSLIB kann unter
der Kennung TSOS der CFS-Holdertask gestartet werden. Über diesen Holdertask
können nichtprivilegierten CFS-Benutzern bestimmte Dienste angeboten werden, die
sonst nur TSOS-Benutzern zur Verfügung stehen. CFSHT realisiert die folgenden
Dienste:
1)
User Option OPEN zur Auswahl der geöffneten Dateien.
Es werden dem nichtprivilegierten Benutzer alle Dateien angezeigt, die von
Tasks unter der Kennung des Benutzers eröffnet wurden. Der Benutzer kann mit
dem Parameter D-IO auch die IO-Statistik für die unter seiner Kennung eröffneten Dateien aktivieren.
Der Holdertask ignoriert Parametereingaben des Benutzers, die zur Anzeige von
geöffneten Dateien führen würden, auf die er keinen Zugriff hat, z.B. die Angabe
einer fremden Benutzerkennung oder TSN.
2)
Action-Code OPN. Es werden alle TSN's angezeigt, die die mit OPN markierte
Datei eröffnet haben. Es können dabei auch TSN's unter anderen Kennungen als
der des Benutzers angezeigt werden. Mit dem Action-Code S (STA tsn) werden
die Status-Informationen der Tasks angezeigt. Der Action-Code S für Tasks, die
nicht unter der eigenen Benutzerkennung laufen, kann über CFSMAIN ausgeschaltet werden.
3)
Action-Code D (Display) zum Sichtbarmachen des Inhalts von geöffneten Ausgabedateien. Diese Funktion ist nur in einer mit der User Option OPEN selektierten Dateienliste möglich.
Der CFS-Holdertask erzeugt eine Hilfsdatei mit dem bisher geschriebenen Inhalt
der geöffneten SAM-/PAM-Datei. Diese Hilfsdatei wird in der Kennung des Benutzers angelegt. Der nichtprivilegierte CFS löscht die Hilfsdatei beim Verlassen
der Display-Funktion.
4)
:cmd im Kommandofeld der Dateienliste. Damit kann der nichtprivilegierte Benutzer bestimmte, vom Systemverwalter vorgegebene BS2000-Kommandos unter der Kennung TSOS zur Ausführung bringen. Der Output (SYSOUT) des Kommandos wird dem Benutzer wieder zugestellt. Im SYSOUT-Protokoll des Holdertasks erfolgt eine Protokollierung aller ausgeführten und zurückgewiesenen
Kommandos zusammen mit TSN und User-ID des Requestors.
In den folgenden Abschnitten wird beschreiben, welche Möglichkeiten der Systemverwalter hat, um einzelnen Benutzern (Benutzerkennungen) bestimmte
BS2000-Kommandos freizuschalten.
Damit die Kommandoausführung für nichtprivilegierte Benutzer überhaupt aktiv
wird, muß im CFS-Holdertask eine Steuerdatei mit dem Linknamen CFSHTCMD
zugewiesen werden, z.B. FILE CFS.HTCMD,LINK=CFSHTCMD. Die StandardSAM Datei CFS.HTCMD enthält neben beliebig vielen Kommentarsätzen (erste
Stelle '*', aber nicht *ALL), Musterkommandos und User-Id Informationen.
Alle Änderungen an der Datei CFS.HTCMD können vom Systemverwalter im
laufenden Betrieb vorgenommen werden. Die Änderungen werden sofort wirksam.
Beispiel:
STAJV
SETJV
$TEST
SHOW-DAB
VERIFY
JOIN TEST,PASS=
ENTER $TEST.CFS.E.BATCH
600
CFS